Pistorius für Rheinmetall – NATO europäisch kostümiert
Erstellt von Redaktion am Freitag 28. November 2025
Pistorius für Rheinmetall
NATO europäisch kostümiert
Boris Pistorius ist der typische sozialdemokratische Apparatschik: Von Pöstchen zu Pöstchen hangelte er sich vom Aktentaschenträger des niedersächsischen Innenministers zum Besitzer einer eignen Aktentasche als Verteidigungsminister. Solche Karrieristen wissen meist, woher der Wind weht und halten ihr Profil schön flach. Aber das gelang ihm nicht immer. Bei einem Besuch des Rüstungskonzerns Rheinmetall lobte er dessen „Große Tradition“. Dass Rheinmetall lange Zeit als „Reichswerke Herman Göring“ firmierte und traditionell Zwangsarbeiter einsetzte, um den Nazikrieg zum Endsieg zu bringen, war ihm anscheinend entfallen.
Die Parole heißt „Vorne!“
In dieser Tradition sieht sich Rheinmetall auch heute: Tapfer liefert der Rüstungskonzern seine 13 Millionen Euro teure Mordmaschine „Skyranger 35“ in den Ukrainekrieg: Der Hitlerkrieg gegen Russland ging verloren; man liefert heute für die Revanche, irgendwann möchte man doch mal den Krieg an der Ostfront gewinnen. Natürlich nicht im Braun der Naziuniform, man kostümiert sich heute europäisch; das ist der neue Tarnanzug, in dem man die alten Interessen besser vertreten kann. Zumal die atlantische NATO wackelt: Die Trump-USA reden ja sogar mit den Russen! Da weiß der Ostkrieger nicht mehr, wo vorne und hinten ist, und die neue Parole heißt deshalb „Vorne!“.
Rüstungshaushalt liegt bei 108,2 Milliarden Euro
Ganz vorne ist Pistorius dabei, wenn er in diesen Tagen verlangt: „Die NATO muß europäisch werden!“. Klar, ohne das deutsche Wesen im EU-Gewand kann der Krieg in der Ukraine nicht gewonnen werden. Der aktuelle deutsche „Verteidigungshaushalt“ liegt bei 108,2 Milliarden Euro. Diese Unsumme muß gerechtfertigt werden; das geht nur, wenn die Lüge von der russischen Bedrohung weiter verbreitet wird. Zudem unterliegen die Waffen, die im Ukrainekrieg eingesetzt werden, einem gewissen Verschleiß, das steigert Umsatz und Profit von Rheinmetall.
Zyankalipreis wird steigen
Das weltweite „geopolitische Schachbrett verändert sich gerade rasant“, sagte der SPD-Politiker bei der Aussprache zum sogenannten Verteidigungshaushalt. Die Sprache ist verräterisch: Pistorius versucht, den Krieg als ein Spiel zu verkaufen und tut so, als sei dieses „Spiel“ von der EU und den Deutschen zu gewinnen. Hermann Göring ist dem Tod durch den Strang nur durch Selbstmord mit einer Zyankali-Pille entgangen. Der Zyankalipreis wird steigen, wenn das „Schachbrett“ dank deutscher Hilfe gekippt ist.
Pistorius warnt vor „Kapitulationsfrieden“
Es ist die „schöne neue Welt“, in der Krieg Frieden heißt, aus deren Wörterbuch sich Pistorius bedient: Für ihn ist man besiegt, wenn man in der Ukraine einen Frieden anstrebt. Es ist die perverse Rheinmetallwelt, die aus dem deutschen Rüstungsminister spricht. Nach dem Sieg der Russen werden die Aktien von Rheinmetall fallen und mit ihnen auch Pistorius.





