Deutsches Gold – Raus aus den Trump-USA
Erstellt von Redaktion am Sonntag 1. Februar 2026
Die Deutsche Bundesbank lagert Milliarden in Gold in den USA. Es ist Gold, das als Reserve für den Notfall gehortet wird. Zur Zeit lagern 37 Prozent bei der US-Notenbank in New York. Schon Ende März 2023 machte sich Michael Jäger, Präsident des Europäischen Steuerzahlerbundes, für eine Rückholaktion stark. „Unsere Forderung: Holt unser Gold nach Hause“, sagte Jäger damals gegenüber dem ZDF. Er dürfte die Meinung der meisten Deutschen artikuliert haben.
Rückholung der Goldreserven
Seit Trump den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und dessen Ehefrau gekidnappt hat und versuchte, Grönland zur US-Kolonie zu machen, ist deutlich, dass Trump ein Verbrecher ist, der vor nichts zurückschreckt. Wer oder was soll ihn also davon abhalten, sich das deutsche Gold unter den Nagel zu reißen? Ganz sicher nicht die untertänige Bundesregierung. Eine Regierung, die auf die Lieferung der preiswerten und sicheren Energie aus Russland verzichtet und sich dem umweltschädlichen und teuren Fracking-Gas aus den USA ausgeliefert hat, wird sich kaum ernsthaft dem imperialen Trump widersetzen. Das Nachbarland Österreich hatte schon im Sommer 2018 ahnungsvoll eine teilweise Rückholung seiner Goldreserven veranlasst. Diese Aktion war eine deutliche Antwort auf eine Trump-Regierung, der man nicht trauen darf.
Erpressung durch die USA
Es ist schon lange an der Zeit, dass die Bundesrepublik Deutschland ihre staatliche Souveränität gegenüber den USA durchsetzt. Die Rückführung ihrer Goldreserven aus den USA wäre ein erster Schritt, um der staatlichen deutschen Neutralität näher zu kommen. Mit diesem Schritt würde man die Möglichkeiten zur Erpressung durch die USA verringern. Obwohl die 37.000 US-Soldaten in Deutschland nach wie vor ein beträchtlicher Knüppel in den Händen der USA ist, um deren Willen in Deutschland durchzusetzen. Ein Knüppel, der die Deutschen jährlich mindestens 100 Millionen Euro kostet.
Einerseits, andererseits
Die Tagesschau läßt in der Gold-Debatte die Ökonomin Ulrike Neyer von der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität zu Wort kommen, und die Dame ist einerseits für die Rückholaktion: „Meiner Meinung nach sollte man dieses Gold mittelfristig nach Deutschland holen. Die USA agieren zunehmend unberechenbar und scheinen kein verlässlicher Partner mehr zu sein.“ Aber andererseits: „Wenn man das Gold jetzt abziehen würde, dann würde man signalisieren, dass man überhaupt kein Vertrauen mehr in die US-Regierung und die dortige Zentralbank hat. Und das würde das Verhältnis zwischen Europa und den USA weiter verschlechtern.“ Frau Neyer kann den Knüppel sehen.
Gruppe anonymer Freiwilliger
Eine ultimative Antwort auf die nicht gestellte Goldfrage lieferte die Website „Der Postillon“: „Eine Gruppe anonymer Freiwilliger aus Gelsenkirchen hat sich bei der Bundesregierung gemeldet: „Wir sind Profis auf dem Gebiet der unbürokratischen Umlagerung von Finanzmitteln“, erklärten zwei vermummte Männer bei einer Pressekonferenz. „Wir konnten da schon in unserer Heimatstadt wichtige Erfahrungen sammeln. Wer Referenzen braucht, muss nur ‚Gelsenkirchen Sparkasse‘ googeln.“ – Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann!





