Erstellt von Redaktion am 22. Januar 2026
Inhalt: Diskussionspapier ‚Zur Strategie der Friedensbewegung in Deutschland 2026‘ // Strategie- und Aktionsberatung am 1. Februar 2026
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Liebe Friedensfreundinnen, liebe Friedensfreunde,
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wir hatten euch Mitte Dezember zu einer Aktions- und Strategieberatung der Friedensbewegung für den 1. Februar eingeladen. Zu dieser online stattfindenden Beratung haben sich schon jetzt über 600 Aktive aus allen Teilen der Friedensbewegung angemeldet.
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Mit diesem Newsletter verschicken wir euch ein Diskussionspapier ‚Zur Strategie der Friedensbewegung in Deutschland 2026‘, das dazu inzwischen in unserer Initiative entstanden ist. Es baut auf den Erfahrungen aus dem letzten Jahr auf: den großen Solidaritätsaktionen mit den Menschen in Palästina, den Erfahrungen mit den Demonstrationen am 3. Oktober, der Mobilisierung für den Streik- und Protesttag von Schülerinnen und Schülern gegen die Wehrpflicht, dem permanenten Wirken von vielen Tausenden in den örtlichen Strukturen der Friedensbewegung.
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2026 wird noch herausfordernder als das letzte Jahr. Fragestellungen werden noch drängender, die Verabredungen noch notwendiger. Wir schlagen euch mit diesem Papier daher weitere Aktivitäten vor:
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- gegen die Hochrüstung Deutschlands und der EU und die damit verbundene Demontage des Sozialstaats
- gegen die Wehrpflicht und die Bundeswehrpropaganda an den Schulen
- gegen die Militarisierung und Kriegsvorbereitung in der Gesellschaft und die damit zusammenhängende Einschränkung der Meinungsfreiheit
- gegen eine mögliche Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen entweder der USA oder Deutschlands bzw. anderer Staaten
- für einen Frieden in der Ukraine und gegen die Kriegspolitik Deutschlands und der EU mit ihren Waffenlieferungen
- in Solidarität mit den Menschen in Palästina, Venezuela und anderen Ländern, die von der imperialistischen Kriegspolitik der USA und ihrer Verbündeten betroffen sind
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Dafür spielen die bevorstehenden Ostermärsche eine wichtige Rolle. Der nächste Protesttag gegen die Wehrpflicht ist für den 5. März bereits angekündigt. In vielen Städten und Regionen sind Solidaritätsaktionen mit den von Kriegen und imperialistischer Einmischung betroffenen Ländern angelaufen. Dazu kommen Aktivitäten gegen das Feindbild Russland und in der Unterstützung von Aktionen gegen Hochrüstung und Sozialabbau.
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Für die Aktions- und Strategieberatung am 1. Februar wird es dazu einleitende Beiträge aus unterschiedlichen Bereichen der Friedensbewegung geben. Auch eine Betrachtung geopolitischer Entwicklungen. Im Zentrum steht dann die gemeinsame Debatte mit euch. Auch um möglicherweise zu Verabredungen zu kommen.
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Hier könnt ihr unser dafür entstandenes Diskussionspapier lesen:
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Um an der Strategie- und Aktionsberatung am 1. Februar teilzunehmen, müsst ihr euch, sofern noch nicht geschehen, online anmelden. Unmittelbar danach wird euch ein individueller Link per Mail zugestellt, mit dem ihr euch am 1. Februar kurz vor 11 Uhr in die Beratung einwählen könnt.
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Strategie- und Aktionsberatung, online, am Sonntag, den 1. Februar 2026, 11 bis 14 Uhr.
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Hier ist der Registrations- und Anmeldelink:
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Einen Hinweis dazu: Personen, die sich bis zum 18. Januar bereits angemeldet hatten, müssen dies nicht erneut tun. Diesen Freundinnen und Freunden werden wir in den nächsten Tagen ihren Zugangslink noch einmal zur Erinnerung zustellen.
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Filmbericht: Ist der Völkermord in Gaza beendet?
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Unter diesem Titel lud unsere Initiative für den 18.12.2025 zu einer Online-Veranstaltung mit der Islamwissenschaftlerin und Journalistin Wiebke Diehl ein.
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Nach ihrem Input gab es dazu eine spannende Diskussion.
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Wir haben euch dazu einen Filmbericht angefertigt, den ihr hier einsehen könnt:
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Dort findet ihr auch das Redemanuskript von Wiebke sowie außerdem die zahlreichen Hinweise aus der Debatte im Chat. Der Verlauf der Diskussion ist indes in schriftlichen Folien zusammengefasst, die in den Filmbericht integriert wurden.
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Spenden können auf das Konto des Soli-Vereins bei der Stadtsparkasse Wuppertal eingezahlt werden.
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IBAN: DE36 3305 0000 0000 1891 67
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Bitte im Verwendungszweck FRIEDENSPROJEKT eingeben. Bitte im Empfängerfeld nur „Soli-Verein“ eingeben. Da der Soli-Verein als gemeinnützig anerkannt ist, können Spenden steuerlich geltend gemacht werden.
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