DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

So wirbt DIE LINKE Sachsen

Erstellt von DL-Redaktion am 30. Juli 2014

Cowboy und Indianerspiele

File:Andre Hahn und Klaus Tischendorf - by Die Linke Sachsen.jpg

Machten wir gestern noch im Saarland Station und stellten den großen Wendehals der Linken vor, begeben wir uns heute kurz nach Sachsen. Die Linken wählen dort einen neuen Landtag . Bereiten sich also auf Wahlen vor, welche das Saarland auf Kommunaler Ebene gerade hinter sich gebracht hat.

Aber während im Saarland das Partei hüpfen in eine christdemokratischen Partei vielleicht groß in Mode kommt spielen DIE LINKEN in Sachsen mit den Christdemokraten

Nur, die alte amerikanische Welt spielt dort verrückt. Denn in Sachsen wird der Spieß endlich umgedreht und so jagen dort die Roten die bösen Weißen. Kipptrix befreit hoch zu Ross ein eingesperrtes Mädchen aus einem vergitterten Verlies.

Wahlwerbung kann also auch ganz lustig sein und ohne große Versprechungen auskommen.

[youtube 31ZeOn1MuZY]

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Wir marschieren

Erstellt von DL-Redaktion am 20. September 2013

Eins, zwei, drei die Krieger sind bereit

Ohne Drogeneinnahme überkommt uns dann der Katzenjammer da wir die in den Reden aufgezeichneten Zerrbilder nur allzu gut durchschauen können. Wir wissen schon vor den Besuch einer solchen Veranstaltung dass die RednerInnen uns gerne das wieder verkaufen möchten was sie uns schon vor ihrer letzten Wahl versprochen haben. Wir stellen also fest, dass gerade das nicht gemacht wurde was uns jetzt erneut wieder versprochen wird.

Wir marschieren

In diesen Tagen machen sie uns die Wahl noch schwerer. Sie ziehen alle Register, beherrschen ihre Tricks und Phrasen auch im Tiefschlaf. Sie wünschen uns in später Nacht noch einen schönen Abend, weil ihr eigener Zeittakt den Anschluss an die Lebenswelt der Wähler verloren hat. Sie wirken auf mich wie Maschinenmenschen in Erfüllung einer Funktion, die keine Selbstzweifel zulässt.
Jedenfalls jetzt nicht.

Nur jetzt nicht.

Der Katzenjammer komme am Tag nach der Wahl. Nur jetzt nicht darüber nachdenken, schon gar nicht reden. Der Siegeswille muss absolut sein, egal, was die Demoskopen sagen. Nur jetzt nicht darüber reden.

Nebelkerzen, Bienenstich und Eierlikör, warme Worte und Phrasen, die nichts darüber sagen, was die Wahlkämpfer tatsächlich erwarten für die Zeit nach dem 22. September. Nur jetzt nicht.

Dass da im Osten ein großer Krieg droht, wird ins Kleingedruckte diplomatischer Noten verbannt. Nach Diktat verreist. Noch vor drei Jahren sagte die Bundeskanzlerin in der Knesset, das Existenzrecht Israels sei Teil der deutschen Staatsräson. Nur jetzt nicht?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Attribution: Bundesarchiv, Bild 183-1985-0508-018 / Settnik, Bernd / CC-BY-SA

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