DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Die Linke – mit der Stasi

Erstellt von DL-Redaktion am 31. März 2015

Die Linke – Aufarbeitung mit der Stasi

Daran wird sie wohl noch lange knabbern, die Linke, besonders wenn sie weiterhin so Nachlässig mit ihrer Stasi Vergangenheit umgeht und innerhalb ihrer Informationen, welche sie nach außen verteilt, zu solch verschwommenen Darstellungen neigt. Ist doch eine halbe Wahrheit eben auch immer nur die Hälfte wert, besonders wenn die wichtigsten Umstände verschwiegen werden. Da werden die sogenannten Reinigungsarbeiten einer Katja Kipping ad absurdum geführt.

So haben sie sich dann am Sonntag im Parteivorstand auf ein „Kompromisschen“ geeinigt und mussten wohl insgeheim eingestehen die Anwältin Ruth Kampa so nicht aus Ihrer Position entlassen zu können. Wäre es möglich dass Sie über zu viele Parteiinterna informiert ist? Mag die Angst, dass hier jemand aus dem berühmten Nähkästchen plaudern könnte vielleicht viel zu groß sein? War Sie doch nicht nur über viele Jahre eine der Führungsverantwortlichen in der Bundesschiedskommission und so, dank Ihrer Ausbildung mitverantwortlich für viele personelle Weichenstellungen in der Partei?

Als wohl engste Vertraute aus dem Umkreis von Gysi war Sie auch mehr als jede andere Person daran  beteiligt den, wie es die Welt einst formulierte „Umgang mit dem SED-Milliardenvermögen nach der Friedlichen Revolution in der DDR zu handhaben“.  Unter der Überschrift „Ruth Kampa – Top Spionin der DDR ?“ berichteten wir am 4. Oktober 2013 ausführlich darüber.

In der Welt heißt es weiter: „Nach menschlichem Ermessen“, konstatierte die Kommission drei Jahre später, müsse es „weiterhin eine Dunkelziffer an unentdecktem Parteivermögen“ geben.“ Es wird also noch heute danach gesucht, wo die Osterhasen ihre goldenen Eier einst versteckten.

Weiterhin zieht auch der Wechsel des Parteischatzmeister auf den Posten eines Geschäftsführers der Firma eine gewisse Duftnote hinter sich her. War doch auch Thomas Nord ein „Ehemaliger“ welchem sein Vorgänger auf den Parteiposten zu weichen hatte? Lag vielleicht hier der tiefere Grund für Kippings Zerwürfnis mit dem vorherigen Finanzverwalter welcher sich eventuell dem Umfärben von Ostereiern verweigerte?

Es laufen viel zu viele Gerüchte innerhalb der Partei als dass dort Ruhe einkehren könnte und es passt schon wie die berühmte Faust auf das Auge, wenn eine Partei, welche sich dem antikapitalistischen Sozialismus verschrieben hat, sich selber unter die Unternehmer begibt und sich genau dort den wirtschaftlichen Gepflogenheiten anpasst um daran entsprechend zu partizipieren.

Treuhänderische Altlasten

Zwei der drei GesellschafterInnen der Linkspartei-Vermögensgesellschaft Fevac arbeiteten einst für die DDR-Staatssicherheit. Einer muss gehen, die andere bleibt

VON TOBIAS SCHULZE

Die Linkspartei trennt sich von einem Geschäftspartner mit Stasi-Vergangenheit: Der 44-köpfige Parteivorstand hat am Sonntag mit nur drei Gegenstimmen beschlossen, einen Berliner Rechtsanwalt als Gesellschafter der parteieigenen Vermögensgesellschaft Fevac abzusetzen.

Eine Personalentscheidung mit Vorgeschichte: Im ersten Anlauf war Parteichefin Kipping im Februar noch damit gescheitert, den Gesellschafter und noch eine weitere Stasi-belastete Gesellschafterin auszuwechseln. Für die Zustimmung an diesem Sonntag musste sie einen Kompromiss eingehen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :    Wappen des MfS

 

 

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EX Stasi werden entsorgt

Erstellt von DL-Redaktion am 10. März 2015

Kipping bläst zur neuen Säuberung

Das Chamäleon der LINKEN

Wenn den Ankündigungen der heutigen Presse geglaubt werden kann, scheint jetzt eine neue Säuberungswelle auf die Partei DIE LINKE zuzurollen. Wobei, dieser Anschein soll wohl für die Öffentlichkeit so herüberkommen, nicht die Partei, sondern mehr die Parteifirma Fevac im Mittelpunkt des Kippschen Interesses liegt. Ja richtig, es ist wieder einmal Kipping, welche als Nimmersatt an der Futterkrippe  am lautesten grunzt.

Jetzt also sollen den ehemaligen Stasi Schergen die wärmenden Federbetten des Partei eigenen Kapital Imperium entzogen werden. Ein Schlussstrich unter die Karrieren der Ex Spitzel Ruth Kampa alias IM „Ruth Reimann“ und Joachim Pfillipp alias IM „Achim“ beide Anwälte. Nach Außen hin also Säuberung, wobei aber zumindest eine Person nur gegen eine Andere getauscht werden soll. Ist Ihr, der Kipping das wärmende Federbett des Neuen vielleicht angenehmer?

Wobei das Säubern sich scheinbar als ihre besondere Spezialität zu erweisen scheint. Wurden die groben Kleinarbeiten in den unteren Gefilden der Partei zunächst noch der Ruth Kampa in einträglicher Gemeinsamkeit mit dem Familienrichter Hendrik Thome in der Schiedskommission überlassen, nimmt sie nun nach und nach selber das Heft in ihre Hand. Aber hier einmal Hand aus Herz: Ist es nicht eine besonders nachhaltige Strategie wenn eine Stasi Spitzenfrau mit einem West.- Richter in gemeinsamer Arbeit eine Parteisäuberung durchzieht, was so von der Presse nie wahrgenommen werden wollte? Sollte hier vielleicht doch von „Lügenpresse“ oder nur von einer „verschweigenden Presse“ die Rede sein?

War es nicht schon ein Hinweis wie schnell eine Katharina Schwabedissen  aus NRW in Vergessenheit geriet, nachdem Kipping ihr Ziel endlich erreicht hatte? Nein, ein Blick zurück auf die zuvor gespielte Verbundenheit war war hier wohl genau so Überflüssig wie der auf den abgekanzelten Bundesschatzmeister. Leichen säumen Ihren Weg hatten wir einmal geschrieben und so wird aus einem schmalen Trampelpfad langsam eine Straße.

Vielleicht aber ist das wärmende Federbett als einziges Argument nicht ausreichend beschrieben sondern es wird die Hoffnung gehegt die beiden Händen auch tiefer in die Kasse dieser Firma zu bekommen. So als immer wieder zu beobachtender Sozialismus der Besitzenden, – mir gehört alles. Sollte Steffen Bockhahn einmal seine Betrachtungsweise in diese Richtung ändern wird Ihm bestimmt auch das entsprechende Licht aufgehen. Denn Politiker welche das Gemeinwohl an der Ersten Stelle sehen, davon träumen doch nur noch die wenigsten.

Vollkommen unverständlich sind mir solche Handlungsweisen innerhalb einer sich „LINKE“ nennenden Partei. Wenn sich gewählte Vorstände in einer angeblich der Basis zugewandten Partei nicht solcher Einzeleskapaden erwehren können oder wollen, macht dieses die Überflüssigkeit einer solchen Partei überdeutlich. Da kann Mensch nur stolz darauf sein, einer solchen Institution nicht mehr anzugehören.

Auch die moderne Gesellschaft macht sich Ihre Götter selber und aus einem Stinkstiefel wird nicht ohne die entsprechende Unterstützung eine strahlende Mutti. Warten wir also auf die nächsten Überraschungen welche mit Sicherheit schon unterwegs sind. Vielleicht spielt der Wagenknecht Rücktritt von Ihren Ambitionen auch hier hinein? Die Leichenberge am Straßenrand der Partei werden rasch anwachsen.

Kipping will Ex-Stasi-Kader aus Parteifirma werfen

Linke-Chefin Kipping will alte Stasi-Kader in der Parteifirma Fevac absägen, die pikanterweise stark kapitalistische Züge trägt. Doch die Ex-Spitzel gelten als Gefolgsleute von Fraktionschef Gysi.

Katja Kipping gilt als das sympathischste Gesicht der Linken: stets auf Ausgleich bedacht, wenig verbohrt und ausgesprochen flexibel. In der Partei jedoch haftet der Bundesvorsitzenden auch ein ganz anderer Ruf an.

Ihr wird nachgesagt, sie regiere die Linke mit eiserner Hand, diszipliniere Genossen und scheue keine Intrige. „Mal gilt man als machtlos, mal als machtgeil – vielleicht liegt die Wahrheit in der Mitte“, meint die 37-Jährige Dresdnerin dazu.

Derzeit demonstriert die Linke-Chefin wieder einmal, welch gewiefte Machtpolitikerin sie ist. Kipping nimmt sich der Kronjuwelen der Partei an. Aufgeräumt werden soll bei der Fevac, der zentralen Firmenholding der Partei. Die Vorsitzende will sie von ehemaligen Stasi-Kadern befreien. Ende 2014 hatte die „Welt am Sonntag“ aufgedeckt, dass dort auch 25 Jahre nach dem Mauerfall noch immer etliche Ex-Stasi-Mitarbeiter an zentralen Stellen die Weichen stellen.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber  Blömke/Kosinsky/Tschöpe

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ lizenziert.

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Immer wieder: Linke Amigos

Erstellt von DL-Redaktion am 29. November 2013

Stasi-Spionin Ruth Kampa
wird Justiziarin bei den Linken

Gestern noch ein Gerücht, heute bereits Fakt. So schnell gelingt es Parteien sich von der Gesellschaft abzusetzen und viele wundern sich anschließend warum sie von den Wählern nicht mehr für voll genommen werden. So entschied dann der Fraktionsvorstand am Donnerstagabend Ruth Kampa als Justiziarin einzustellen.

Ist dieses nicht ein wunderbares Beispiel dafür, das in einer Kloake die dicken Brocken immer wieder nach oben kommen. Gleichgültig wie immer sich eine Gesellschaft auch bewegt. So haben die Älteren unter uns in den 50 ger und 60 ger Jahren politisch hilflos mitansehen dürfen wie ehemalige Nazischergen wieder in Rang und Würden gehievt wurden und erleben heute ähnliche Situationen. Ich habe damals protestiert und reiße auch heute das Maul wieder auf. Wohl weißlich nicht gegen die erwähnte Kloake an stinken zu können.

Die Linke macht mit solchen Entscheidungen wieder einmal deutlich dass ihre Parteisatzung nur dienlich ist, die Basis unter Kontrolle zu halten, damit sich auch hier, wie in jeder anderen Partei, die Funktionäre frei entfalten können. Die Satzung sagt eindeutig aus, dass sowohl Mandatsträger, als auch von der Partei in Posten Gewählte und Parteiangestellte keine Positionen in einer Schiedskommission besetzen dürfen um hier die erforderliche Neutralität zu wahren. Zum Eigenschutz wird dagegen vorsätzlich verstoßen.

Da immer die Gleichen oben schwimmen wird die Teilnahme an Wahlen immer weniger wichtig und das Gefühl dass die da Oben ehe alles unter sich ausmachen immer deutlicher. So wie jetzt bei der „Großen Koalition“ auch: Die neuen Minister, die Kungel – Brüder- / Schwestern beziehen ihre Ministerbezüge vom ersten Tag an, die WählerInnen, das Volk hat auf den Mindestlohn bis zu vier weitere Jahre zu warten. Geschenkt!

Aber, wie dumm, man könnte schon fast sagen wie dämlich ist eine Partei eigentlich, dieses Stasi Problem immer wieder in die Presse zu bringen? Ist einmal Gras über eine Sache gewachsen finden sich in der Linken garantiert politische Idioten welche dieses Gras sofort wieder abfressen. Wenn schon alte Verbindungen gepflegt und finanziell verpflichtend unterstützt werden müssen, reicht es dann nicht aus, eine Person wie Frau Kampa in irgend ein Hinterzimmer zu platzieren? Müsste sie nicht selber den Verstand einbringen sich aus dem Schaufenster aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen? Und das genau zu dem Wohl welches man von einfachen Mitgliedern einforderte: Zum Wohle der Partei? Denn ob in einem Hinterzimmer eine Ratte mehr oder weniger noch an Schreibtischkanten nagt, interessiert die Öffentlichkeit eher weniger.

Stasi-Spionin Ruth Kampa
wird Justiziarin bei den Linken

Am Donnerstagabend entschied der Fraktionsvorstand, Kampa als Justiziarin einzustellen, wie Fraktionssprecher Hendrik Thalheim auf Tagesspiegel-Anfrage bestätigte

Nachfolger für Kampa auf dem Posten des Geschäftsführers der Fraktion soll der frühere saarländische Linken-Bundestagsabgeordnete Volker Schneider werden, der bereits in der vergangenen Legislaturperiode im Apparat der Bundestagsfraktion tätig war. Für ihn hatte sich besonders Ex-Parteichef Klaus Ernst eingesetzt, einer der stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion. Die Berufung von Schneider muss allerdings noch von der Fraktion bestätigt werden.

Gysi persönlich hatte vorgeschlagen, Kampa zur Justiziarin zu machen. In der Fraktionsspitze hatte es ein gewisses Verständnis dafür gegeben, dass die heute 61-jährige Kampa ihre Vergangenheit zunächst nicht offen gelegt hat – als Angestellte musste sie das auch nicht. Schließlich sei die Spionagetätigkeit womöglich strafrechtlich relevant gewesen, hieß es.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Fotoquelle: Die Linke Bayern / Creative Commons Lizens CC BY 2.0.

eigene Fotomontage DL

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Stasispionin soll Linke Justiziarin werden

Erstellt von DL-Redaktion am 28. November 2013

Die Linke, Parteientwicklung mit der Stasi ?

Partei Flüchtige?

Es stecken schon viele Widersprüche in dieser Partei welche sich die Linke nennt. Da gibt es auf der einen Seite Personen welche in aller Offenheit über die Probleme diskutieren möchten, während von der anderen Seite ein programmatisches Funktionärs Gebilde zur Parteientwicklung vorgelegt wird, welches die meisten der ausarbeitenden Bürokraten vielleicht selber kaum verstehen. Denn was sollte der Bürger oder die Bürgerin, sprich WählerIn schon mit einer Partei anfangen welche einfach nicht erwachsen werden will.

Sollen sich die WählerInnnen dazu durchringen einen Kindergarten ihre Stimme zu geben wo dann noch nicht einmal pubertierende, sechs Jahre, über das Wohl und Wehe von über 80 Millionen Menschen entscheiden sollen, möchten? Es liegen Zahlen auf den Tisch wonach diese Partei heute weniger Mitglieder aufweist als zur Gründerzeit. Wäre es nicht wichtig, bevor man versucht Neue zu finden, erst einmal die Vergangenheit aufzuarbeiten. Warum sind so viele gegangen und wohin?

Wäre es nicht möglich dass auch Neu-Mitglieder schnell wieder verschwinden weil? So scheint es noch nicht bis zu den Schreibtisch-Funktionären vorgedrungen zu sein dass es zehnmal schwieriger ist ein neues Mitglied zu gewinnen als ein Altes zu verlieren. Und der Glaube es geht Einer, diesen sollte man schnellstens vergessen. Einer geht voran, vielleicht mit ein wenig Getöse, viele weitere schließen sich an, und dass meistens still und leise.

Was fehlt ist ein sichtbares Konzept eine taugliche Strategie und dazu sind Meldungen welche heute Morgen durch die Presse verteilt werden absolut untauglich, um mit einen Bein in diese Gesellschaft zu kommen. Die Schlagzeile einmal außen vorlassend, damit werden die Verkaufszahlen der Zeitung angehoben. Aber für diese Schlagzeilen sorgt die Partei selber und zeichnet sich auch dafür alleine verantwortlich. Wenn denn beabsichtigt, sollten neue Berater gefunden werden, wenn unbeabsichtigt ja, dann auch..

War schon die Tatsache dass eine Frau Kampa als Stasi Spionin entlarvt werden konnte ein Fehler, sind die neuen Pläne als noch wesentlich Größere anzusiedeln. Denn Gysi hatte behauptet ihm wäre die Vergangenheit der Frau Kampa nicht bekannt gewesen, in solch einen Fall müsste er doch fühlen  hintergangen worden zu sein? Nichts da, der Dame muss der Platz am Fleischtopf erhalten bleiben. Warum? Sind eventuell bestehende Verpflichtungen so nachhaltig? In der Wirtschaft verschweigt die neue Angestellte, zuvor bei dem größten Konkurrenten angestellt gewesen zu sein?

Das mag für die Verteidigung einer Ideologie wichtig sein, einen Fuß in die Gesellschaft bekommt die Linke mit solchen Machenschaft  sicherlich nicht. Des weiteren sollte sich die Linke einmal feste hinter die Ohren schreiben: Ohne Medien läuft in einer modernen Gesellschaft fast gar nichts mehr. Das muss man nicht gut finden, es ist aber so, es sei denn die Gesetze zur Meinungsfreiheit werden geändert, oder gar abgeschafft?

Linke Politik wird auf Dauer nur eine Chance haben wenn Ideologien komplett außen vor bleiben. Es gibt keine rationale Erklärung warum sich Menschen welche sich in immer größerer Zahl von den Ideologien der Religionen befreien, ausgerechnet in die der Politik wechseln sollten. Der Kauf von ungedeckten Wechseln in eine ungewisse Zukunft wird mehr und mehr nachlassen. Wir lesen heute:

DDR-Spionin soll Justiziarin der Linksfraktion werden

Anfang Oktober ist die Geschäftsführerin der Linksfraktion im Bundestag als ehemalige Spionin im Auftrag des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit enttarnt worden – Gregor Gysi war damals überrascht. Jetzt ist geplant, sie zur Justiziarin der Fraktion zu machen.

Die Nachricht hatte Linken-Fraktionschef Gregor Gysi Anfang Oktober kalt erwischt. Seine enge Mitarbeiterin Ruth Kampa, Geschäftsführerin der Linksfraktion im Bundestag, hat fast 20 Jahre für das Ministerium für Staatssicherheit gearbeitet. Sie spionierte unter dem Decknamen „Sonja Richter“ in der Bundesrepublik, soll auch West-Berliner für das MfS angeworben haben. Nachdem die Vorwürfe publik wurden, meldete sich Kampa erstmal krank. Jetzt plant die Fraktionsführung, sie zur Justiziarin zu berufen.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

So kommt der Spruch nicht von ungefähr: Es braucht vieler Menschen etwas Großes aufzubauen, aber es reichen schon einige wenige aus dieses in kürzester Zeit wieder zu zerstören“. Daran musste ich denken als ich bei Halina über die Seite 10, Punkt 4 und einige weitere Punkte lese, welches zeigt dass sich hier eventuell jemand auf einen guten Weg befindet. Hier einige Auszüge:

Es wird weiter vorgeschlagen, die Partei solle “politische Orientierung geben“.Wem soll die Partei politische Orientierung geben? Den Mitgliedern oder der Gesellschaft? Meine Vorstellung einer Partei ist es nicht, irgendjemandem Orientierung zu geben, sondern getreu dem Motto “Fragend schreiten wir voran” ein Angebot zu machen, gemeinsam (also Mitglieder und Gesellschaft) eine Antwort auf drängende Fragen zu finden. Politische Orientierung klingt in meinen Ohren wie Anleitung und Vorgabe, irgendwie autoritär. Autoritäre Strukturen haben wir jedoch genug, wir brauchen dafür keine linke Partei.

 Die Partei will Organizer ausbilden und rekrutieren. Schon das Wort rekrutieren erweckt bei mir nicht die besten Assoziationen. Wenn diese dann aber Mitglieder gewinnen und Projekte organisieren sollen spricht dies für mich eher für einen “Top Down Prozess” denn für eine aktive Einbeziehung der Mitglieder. Vor meinem geistigen Auge sehe ich “Drückerkolonnen” die nach entsprechenden Zielzahlen Mitglieder zu gewinnen haben. Mitgliedergewinnung, -betreuung und -erhaltung ist Aufgabe der gesamten Partei. Und Projekte müssen gemeinsam entwickelt und durchgeführt werden.

 Kurz und gut: Das Papier bietet sicherlich den einen oder anderen interessanten Aspekt für Diskussionen. Es ist aber doch eher eine wissenschaftliche Abhandlung als eine Idee für die Parteientwicklung mit konkreten zu diskutierenden Angeboten. Weder wird etwas über die Attraktivität des Mitmachens in der Partei gesagt noch etwas zu möglicherweise notwendigen Strukturveränderungen. Ganz am Rande sei erwähnt, dass das Wort “Gewerkschaften” in dem 25seitigen Papier 30 mal vorkommt, das Wort “Mitglieder” 22 mal. Wenn es um die Parteientwicklung geht, sollte mensch eigentlich davon ausgehen, dass das Verhältnis mindestens umgekehrt ist.

Quelle: Halina Wawzyniak >>>>> weiterlesen

Projekt Parteientwicklung

Quelle: Halina Wawzyniak >>>>> lesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Gruban / Patrick Gruban from Munich, Germany / CC-BY-SA

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Keine Linke Philosophin in Sicht

Erstellt von DL-Redaktion am 30. Oktober 2013

Ruth Kampa war Stasi-Top-Agentin
Linke erwägt SED-Check für ihre Spitzenpolitiker

Zirkus Linke, jede/r ein Artist

„Ach wenn du doch geschwiegen, wärst du ein Philosoph geblieben“. Oder auch als Alternative: „Wenn du geschwiegen, hättest du nicht deine Unwissenheit verraten“. So möchten wir nach lesen der Presse von gestern schreiben. Natürlich wollen wir die politische Leuchte Sahra Wagenknecht nicht diskriminieren und schreiben darum „Dr. Philosophin“.

Das war natürlich eine verbale Klatsche gestern welche sie ihrer Partei die Linke laut Focus verabreichte. In einen Interview in der Welt forderte sie, von Parteimitgliedern zukünftig die Historie offenzulegen. Diese Aussage gilt in  Bezug auf die Offenlegung von Spitzeltätigkeiten für die Stasi der Fraktionsgeschäftsführerin Ruth Kampa. Wir zitieren:

„Man werde darüber nachdenken, „wie Wiederholungen vermieden werden können“, sagte die Linken-Fraktionsvizechefin Sahra Wagenknecht der „Welt“. Eine Stasi-Überprüfung von Mitarbeitern in „Schlüsselpositionen“ sei etwas, über das man nachdenken sollte.

Wobei, wenn Schreibtischtätigkeiten, in der „Freien Wirtschaft“ werden die Damen Sekretärinnen genannt, ohne jetzt diesen ehrbaren Beruf abwerten zu wollen, in der Partei zu „Schlüsselpositionen“ deklariert werden, ist solch ein „optisches Joblifting“ nicht mehr als eine Begründung für die Zahlung eines fürstlichen Gehalt zu sehen. Vielleicht als versteckter Dankbarkeit Bonus der Vergangenheit aus heutiger Steuerkasse?

Nein unvereinbar war vor allen Dingen ihre heutige Tätigkeit in der Bundesschiedskommission, was erstens der Parteisatzung widersprach und zweitens auch mit den Aufgaben einer solchen Kommission unvereinbar ist. Man möge sich vorstellen: Hier würde ein Mitglied der Partei verwiesen, welches in der Vergangenheit von ihr ausspioniert wurde?

Ruth Kampa war Stasi-Top-Agentin
Linke erwägt SED-Check für ihre Spitzenpolitiker

Die Enthüllung war ein empfindlicher Schlag für die Linke: Die Geschäftsführerin ihrer Fraktion im Bundestag, Ruth Kampa, war eine Top-Agentin der Stasi. Fraktionsvizechefin Wagenknecht bringt nun einen SED-Check für Parteimitgleider ins Spiel.

Quelle: Focus >>>>> weiterlesen

Im Übrigen einmal grundsätzlich: Es ist geradezu peinlich wenn Teile der Partei die „Springer Presse“ laufend durch den Dreck ziehen um anschließend dann wieder als erstes den Finger zu heben  und sich zum Vorteil der persönlichen Profilierung zu Interviews und anderen Aussagen, in einer der eigenen Partei schädigenden Art und Weise, zur Verfügung zu stellen. Ein einfaches Mitglied wäre lange aus dieser Partei entfernt worden, vielleicht sogar von Frau Kampa.

[youtube P8A69Q5bFAU]

Weiter geht es zum Interview in der Zeitung „Die Welt“:

„Wenn die Koalition platzt, stünden wir bereit“

Die Vizefraktionschefin der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, über künftige rot-rot-grüne Bündnisse, ihre Pläne in der Opposition und den Umgang mit ehemaligen Stasi-Mitarbeitern in den eigenen Reihen.

Die Welt: Frau Wagenknecht, waren Sie überrascht, dass offenbar selbst die Kanzlerin von der NSA abgehört wurde?

Sahra Wagenknecht: Überrascht nicht. Aber die Dreistigkeit der Amerikaner, die Regierungschefin eines offiziell befreundeten Landes abzuhören, ist ein einziger Skandal. Die Bundesregierung hat viel zu spät und zu milde auf die Bespitzelung der Bürger reagiert und empört sich jetzt erst, als es die Kanzlerin selbst trifft. In den diplomatischen Beziehungen kann nicht zur Tagesordnung übergegangen werden.

Die Welt: Was sollte Ihrer Ansicht nach geschehen?

Wagenknecht: Es muss massiver Druck gemacht werden, dass die Überwachung der Bürgerinnen und Bürger bis einschließlich Frau Merkel aufhört. Edward Snowden muss sofort Asyl in Deutschland bekommen. Wir können ihm alle dankbar sein für das, was er aufgedeckt hat.

Die Welt: Die Linke will die Regierung „vor sich hertreiben“. Angesichts Ihrer Fraktionsstärke klingt das größenwahnsinnig.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

Über die Widersprüchlichkeiten der in diesen Interview gemachten Aussagen von Wagenknecht, aus der Sicht der Partei,  wusste dann bereit gestern Nachmittag das „Neue Deutschland“ zu berichten.

Der Bundesgeschäftsführer der Linken Matthias Höhn wies die Medienberichte entschieden zurück und bezichtigte damit indirekt seiner Vereinsgenossin einer falschen Aussage.

Höhn:
Keine MfS-Überprüfung für Fraktionsmitarbeiter

Der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Matthias Höhn, hat Medienberichte zurückgewiesen, nach denen die Bundestagsfraktion »eine Stasi-Überprüfung« für ihre »Mitarbeiter in Schlüsselfunktionen« erwäge. Hintergrund waren Äußerungen von Linksfraktionsvize Sahra Wagenknecht, die gegenüber der »Welt« erklärt hatte, bei Beschäftigten in herausgehobener Stellung sei dies nachdenkenswert. Unlängst hatte dieselbe Zeitung darüber berichtet, dass die Fraktionsgeschäftsführerin Ruth Kampa früher für die DDR-Staatssicherheit gearbeitet habe.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Jongleure:

Author David Shankbone
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