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These und „Antithese“ II

Erstellt von DL-Redaktion am 22. September 2017

„Offener Brief“ von Stefan Weinert

 Der unabhängige Direktkandidat Stefan Weinert tritt ohne Rückendeckung einer Partei bei der Bundestagswahl an.

Am letzten Freitag, den 15. 09. 2017  berichteten wir über das Jugendamt in Ravensburg. Unter der Titelspalte „These und Antithese“ schrieben wir von Väter, welche sich vom Amt nachteilig behandelt fühlen.  Red. DL/IE

Stefan Weinert ein unabhängiger Wahlkandidat für die Bundestagswahl am Sonntag, den 24. 09. 2017  schrieb einen Kommentar. Heute erhielten wir einen „Offenen Brief „ zum gleichen Thema, welchen wir im Folgenden wiedergeben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

der und die Artikel in der „Schwäbischen“ über das Jugendamt Ravensburg und vor allem die Kommentare online, können mich nicht „kalt“ lassen. Ich bitte Sie eindringlich, dieser Sache nachzuehen. Bis auf meinen Kommentar sind alle anderen anonym, aber sehr ernstzunehmen. Sollte sich vor allem der in den Kommentaren vier und fünf geschilderte Sachverhalt bewahrheiten, fordere ich den Rücktritt bzw. Absetzung Konrad Gutemanns. Selbst auf meiner Wahlkampf Tour vor wenigen Wochen, im Rahmen der Sammlung von 239 Unterstützerunterschriften, bin ich von einer bisher mir unbekannten Dame auf die Mißstände im JU Ravensburg und den schlechten Umgang mit ihr (also auch bei Frauen, da diese Dame allein erziehend war) angesprochen worden. Die Dame ist vom JU schlichtweg im Stich gelassen worden. Und das ist mir grgenüber kein Einzelfall. Ich möchte aus gegebenem Umstand darauf hinweisen, dass in diesem Fall „Tinte dicker ist als Blut“.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Weinert

Kommentare (5)

@4
Ergänzung – Der Platz war leider zu Ende.
Wie mich das JA unter Gutemann daraufhin behandelte muss ich wohl nicht weiter erläutern. Wo auch immer es möglich war, hat mich das JA schikaniert und gegängelt. Alles Fehlverhalten der Mutter wurde ignoriert. Das war es mit meinen Söhnen. Und nun will sich Gutemann billig damit herausreden, dass das JA nur das Gericht beraten würde. Lächerlich diese primitive Rechtfertigung. Das JA macht bei Gericht Stimmung gegen Väter. Und besonders gegen die, die sich gegen die dreckige Arbeit des JA zur Wehr setzen. Gutemann und das JA haben regelrecht an meiner Demontierung bei Gericht überaus aktiv mitgewirkt, obwohl es Gutemann jeder Zeit in der Hand hatte mich zu rehabilitieren. Auch heute könnte er noch reinen Tisch machen. Zum Eigenschutz verzichtet er aber.
Schlimm auch, dass tatsächlich auch RAs aus RV kuschen. Ich bat meinen RA gegen das JA vorzugehen. Er lehnte mit dem Hinweis ab, dass er dann Probleme mit dem JA in anderen Fällen bekommen würde, diese dann nachteilig für seine Mandanten ausgehen würden.
Gutemann hat also alles im Griff, selbst RAs schweigen teilweise. Wie Gutemann tagtäglich in den Spiegel schauen kann? Ich wurde sogar noch angezeigt – ausgerechnet so einer beruft sich auf Recht und Ordnung. Ich hätte seine Ehre verletzt, weil ich ihn „verlogenen Drecksack“ genannt habe. Ich gab in der Verhandlung wegen der Ehrverletzung an, dass ich die Ehre von Gutemann gar nicht verletzen konnte, da er keine hat. Denn hätte er eine, würde er zu seinen Aussagen im 2-stündigen Vier-Augen-Gespräch stehen.
Schade, dass sich die SZ damals daran beteiligte einen Skandal nicht publik zu machen. Weitere 10 Jahre sind sinnlos vergangen, in denen unschuldige Kinder den Machenschaften des JA zum Opfer fielen und auch weiterhin fallen werden.

4
21.09.2017, 18:04 Uhr Beitrag melden

Ich habe der Schwäbischen Zeitung schon vor über 10 Jahren die Mißstände im JA unter Gutemann detailiert geschildert. Gutemann wurde damals von der SZ damit konfrontiert. Die SZ verweigerte danach aber eine Veröffentlichung meiner Vorwürfe ohne Angabe von Gründen. Auch behielt es die SZ für sich, wie sich Gutemann geäussert hat. Mein Einwand bei der SZ, dass es evtl. weitere Männer gibt, die Ähnliches mit dem JA RV erlebt haben und, wie denn die Öffentlichkeit von den Mißständen erfahren soll, wenn die SZ eine Veröffentlichung verweigert, blieb ohne Antwort. Mein Gedanke damals, dass Gutemann gute Beziehungen zur SZ haben muss. Solange Gutemann, Raedler und Meschenmoser im Amt bleiben, wird sich definitiv nichts ändern. Gutemann wird regelrecht gedeckt.
Ich hatte damals eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen eine parteiische, pro Mutter eingestellte Sachbearbeiterin verfasst. Daraufhin wurde ich von Gutemann eingeladen. In einem zweistündigen Gespräch gab er mir zur Antwort (dies versichere ich eidesstattlich), dass meine Beschwerde berechtigt ist, dass die Sachbearbeiterin parteiisch war, dass sie ihren Auftrag verletzt hat, dass sie sich entschuldigt hätte und, dass er sie vom Fall abzieht. Ich bat Gutemann mir das auch schriftlich zu geben. Er sagte darauf – original Zitat: „die schriftliche Antwort wird anderst ausfallen.“ Und tatsächlich bekam ich schriftlich mitgeteilt, dass die Dame keine Fehler gemacht hätte, sie hätte gute Vorschläge gemacht usw. Also eine 180 Grad Wendung. Daraufhin rief ich Gutemann an und fragte ihn, was das solle? Antwort: „er müsse sich vor seine Angestellte stellen, sonst würde diese das Vertrauen in ihn verlieren.“ Gutemann ist es also wichtiger bei seinen Angestellten gut dazu stehen, als nach dem Kindeswohl zu sehen. Kontaktaufnahme zu Raedler und Meschenmoser war für die Katz. Die Damen tun absolut nichts was aufklären könnte. Die vermeiden und vertuschen nach Möglichkeit alles, um das JA nicht schlecht dastehen zu lassen.
3
21.09.2017, 15:44 Uhr Beitrag melden

Es ist erschreckend, wie schlecht das Wächteramt in Ravensburg fachlich aufgestellt ist. Besteht in einer forcierenden seelischen Verletzung durch das AE ( Aufenthaltselternteil), aktive Entfremdung des UE (Umgangselternteil), keine Gefährdung des Kindeswohls? Die Praxen vieler Kollegen sind voll mit traumatisierten Menschen, die mit Bindungsstörungen und PAS aus solchem Behördendenken hervorgehen. Andere Kommunen wissen das und handeln. Ich war in kommunalpolitischen Gremien selbst anwesend und tätig, die die Amtsleitung hier herüber informierten und auf deren Rechtspflicht, hinwiesen. Keine Ahnung wo Herr Gutemann, wann, was, wie studiert hat, in allen anderen Städten, Kreisen und Gemeinden weiß Fachmensch um die hieraus resultierenden Gefahren. Vielleicht sollte er endlich sein Rollenbild in das Jahr 2017 hieven. Wenn Gutermann einen Gerichtsbeschluss braucht um das Kindeswohl zu schützen, nimmt er seinen rechtlichen Auftrag nicht war. Ich musste lachen, als ich seine rechtliche Herleitung im Artikel vom 14ten las. Bodenloser Dilettantismus. Mir tun die Kinder leid, einer Region, in der die gesetzliche Fürsorge durch das Wächteramt nicht geleistet wird. In Hessen geht das anders! In Köln geht das anders! In Berlin geht das anders! In Mainz geht das anders………..!
Die kommende Generation zahlt für die völlig veralteten Konzepte in Bad Wurzach und die Ignoranz gegenüber der gesellschaftlichen Entwicklung! Sapere aude, Konrad Gutemann!
2
21.09.2017, 12:39 Uhr Beitrag melden

Genau so ist es! Auf dem Papier haben die Väter viele Rechte, in der Realität dürfen sie gerne bezahlen und sollen sich ansonsten am liebsten aus allem raus halten! Schulanmeldung, Arztwechsel, Kommunion, Taufe etc. muss von beiden Elternteilen unterschrieben werden. was wenn nicht? Genau, gar nichts geschieht! Wenn meine Ex-Frau mich nicht informiert, weiß ich nichts über Elternabendtermine oder schulische Veranstaltungen. Nach einer Bitte bei der Schulleitung, mir doch die Elternbriefe auch zu zusenden, erhielt ich die Antwort, wir werden es versuchen, versprechen können wir das nicht. Natürlich ist nichts passiert. Man steht immer außen vor……Die Jugendämter kümmern sich nur darum, dass auch ja bezahlt wird, sonst gar nichts. Der Rat war, zur Diakonie zu gehen, als ob die mir weiter helfen würden.
1

21.09.2017, 10:07 Uhr Beitrag melden

Mutterschutzprogramm des Jugendamtes

Herr RA Traub hat vollkommen Recht und er bestätigt meine sicht der Dinge, die ich in meinem Kommentar zum Ausgangsartikel geschrieben hatte. Im Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHD, SGB VIII) steht das Kindeswohl im Focus – jedenfalls auf dem Papier. Aber wenn ich die Worte Berthold Traubs einmal griffig zusammenfassen darf, dann kommt angesichts des Jugendamts und der Realität dabei heraus: MUTTERSCHUTZPROGRAMM STELLT VÄTER INS ABSEITS. Ich habe fertig! — Stefan Weinert, Sozialaktivist

Grafikquellen  :

Stefan Weinert privat

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Frischgebackener Vater mit erstem Baby

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