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Bahnmonopol abgeschaft

Erstellt von DL-Redaktion am 4. August 2011

                         Bahn 112 Euro — Bus 34 Euro,                          Lobbyisten leisten gute Arbeit

File:Kopenhagen-dsb-s-bahn-ein-zug-583991.jpg

Der Preis eines Tickets bei der Bundesbahn beträgt auf einer Strecke von Mannheim nach Hamburg zur Zeit 112 Euro. Für die gleiche Strecke zahlt der Verbraucher für ein Busticket nur 34 Euro. Gibt es eine bessere Argumentation das Ansinnen der Bundesregierung zu unterstützen welche ab dem Jahre 2012 der Deutschen Bahn AG ihr Monopol für den Fernverkehr nehmen wird?

Auf allen Fernstrecken sollen Busunternehmer in Zukunft ihren Service anbieten können. Es können auch verschiedene Unternehmen die gleiche Strecke abfahren. Die einzige Einschränkung soll dem Schutz des Nahverkehr dienen und die Haltestellen müssen 50 km voneinander entfernt sein. Der Aufhebung des Bahn-Monopol für den Fernverkehr wird aber auch in Kürze der Nahverkehr folgen. Im Gesamt gesehen ist dieser Entscheid natürlich ein großer Vorteil für den Verbraucher.

Zu diesem Thema gab es dann gestern auch eine Presseerklärung der Partei DIE LINKE mit folgenden Wortlaut:

DIE LINKE kritisiert Freigabe von Fernbuslinien

„Die Freigabe von Fernbuslinien ist eine falsche Entscheidung, denn sie führt zu noch mehr Verkehr auf den ohnehin schon überlasteten Autobahnen. Ziel ökologischer Verkehrspolitik sollte indes sein, den Verkehr mehr und mehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Und das geht nur, wenn die Bahn deutlich günstiger und attraktiver wird und nicht, wenn die Bundesregierung den Wettbewerb bei Fernbuslinien befeuert“, so Thomas Lutze, Mitglied des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag, anlässlich der Entscheidung der Bundesregierung, die sogenannten Fernbuslinien jetzt ohne Einschränkungen zuzulassen. Lutze weiter:

„Es ist auch nicht zu erkennen, dass es zu einem deutlichen Preisvorteil für die Reisenden kommen wird. Als vor Jahren die Billigflieger mit 19-Euro-Tickets warben, dachte auch jeder, man bekäme immer alles zum Schnäppchenpreis. Heute sind viele Verbindungen im innerdeutschen Flugverkehr wieder gestrichen oder preislich auf dem gleichen, hohen Niveau der Bahn. Dies wird bei den Fernbussen nicht anders sein. Die Verbraucherinnen und Verbraucher werden an dieser Reform der Bundesregierung nicht lange Freude haben.“

Was kann denn der Wähler, sprich Verbraucher mit einer solchen Aussage anfangen? Fakt ist doch: Seit den 50 ger Jahren sind alle Versuche den Schienenverkehr zu Fördern fehlgeschlagen, sowohl im Güter- als auch im Personen-verkehr. Im Güterbereich wurden für den Fernverkehr über einen Radius von 50 km hinaus Lizenzen vergeben. Diese wurden durch den Werksfernverkehr unterlaufen und da diese Lizenzvergabe in Europa ziemlich einzigartig ist, die Standorte in einem grenznahen Raum eingerichtet um innerhalb dieser 50 km die Deutsche Grenze überfahren zu können. Im Personenverkehr blieb das Monopol auf der Schiene, was an der Preisgestaltung sichtbar ist.

Die Forderung der LINKEN ist also eine Utopie welche nur real zu verwirklichen ist wenn die LINKE einmal alleine die Regierung stellt. Bis denn dieses eintreten sollte, vielleicht zwei, drei Generationen später, oder nie, müssen die Wähler leider zur Kasse gebeten werden. Das ist LINKE Politik von Spinnern welche sich dann noch fragen warum Ihnen die Leute weglaufen und sie nicht gewählt werden.

Überhaupt, wer ist Thomas Lutze Mitglied im Verkehrsausschuss? Weiß der denn überhaupt warum sich Räder drehen? Ach ja, das ist der Steinzeitkommunist welcher im letzten Jahr auf Kosten der Steuerzahler den Planeten Nordkorea besuchte um dort die Möglichkeiten des Massentourismus für Deutsche Urlauber zu erkunden. In dem Artikel „Die Abgeordneten Reise“ berichteten wir darüber. Da wurde er bestimmt auf einem Büffelkarren durch die Gegend gefahren. Die Sehnsucht aus einem Käfig heraus auf die freie Welt zu sehen scheint doch bei manchen tiefer verwurzelt zu sein als viele glauben. Sarrazin würde jetzt von Genen fabulieren.

Ein jeder, der schon einmal mit seinem, durch harte Arbeit Ersparten, als Individualreisender in Asien, Amerika oder, und Afrika unterwegs war, hat das Reisen mit kostengünstigen Transportmitteln,  wie einen Bus schätzen gelernt. Auch die Argumentation des Umweltschutzes ist schlichtweg falsch, weist doch ein Bus einen geringeren CO 2 Ausstoß aus, als die Bahn, da das  Verhältnis von Fahrzeuggewicht  zu den Passagieren besser ist.

IE

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Grafikquelle:

Source http://www.bahnbilder.de/bild/daenemark~stadtverkehr~s-bahn-kopenhagen/583991/kopenhagen-dsb-s-bahn-ein-zug-der.html
Author Kurt Rasmussen
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