DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Neues und Altes von der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 31. August 2013

Neues und Altes von der Saar

Von der Linken an der Saar werden wieder Mails geschrieben wovon mich zwei erreichten. Wobei, die letzte offizielle Mail welche mich vor einigen Wochen erreichte, hatte es in sich. Sie kam nicht von  der Partei sondern von einem scheinbaren Einzelgänger aus der Selben welcher es wohl für den richtigen Zeitpunkt hielt sich ein wenig in den Vordergrund zu drängen. Hier also wieder einmal als Auffrischung: „zwitschernde (schräge) Vögel“.

Jetzt, einige Wochen später die Wahlen für das Bundestagsmandat sind gelaufen und wurden natürlich wiederholt da wohl einige Mitglieder aus der Zählkommission nicht alle Finger mitbrachten, aber egal, das Leben geht weiter. Auch der Patron hat sich vom Acker gemacht, vielleicht nach Sizilien?, zu hören war nur zwischendurch, dass er eventuell aus Europa aussteigen wolle. In der Linken zu Zweit, aber vielleicht mit den vielen Weiteren aus der AfD? Taktisch wäre es natürlich klug den Aufstieg der Partei in die richtige Liga abzuwarten.

Und sonst leben wir im Sommerloch und beobachten die Plakat -Aufhänger und ein wenig später auch wieder die -Abhänger. Ein wenig Bewegungstherapie, wobei es schon erstaunt, dass einige Städte von den Plakaten der Linken befreit bleiben. Ganz auffällig im Saarpfalz Kreis wo wahrscheinlich selbst einer Scharzen Mamba die Laternen zu glatt sind? Liebe Anwohner, wickelt doch bitte ein wenig Laub darum damit eine Schlange glaubt hier einen Baum vor sich zu haben.

Oh, und ein ganz erboster Kommentar erreichte uns auch. Muss wohl vom Chefaufhänger versandt worden sein.

Ich kann nicht verstehen was ihr für einen Rotz unter die Leute bringt, wollt ihr damit Eindruck schinden. Warum macht ihr es denn nicht besser ? Ihr schlagt euch lieber in die Büsche und sabbelt
und macht einen auf Miesepeter. Ihr habt wohl nicht alle Tassen im Schrank, oder ???

Zu: Linke Programmvielfalte, 29.08.2013 um 19:50 Uhr

Dabei ist es doch nicht das Schlechteste wenn in der Politik einige einiges nicht verstehen. Da zählt er sicher nicht zur Minderheit. Leider erklärt er nicht warum wir es besser machen sollten? Hat er keine Lust mehr für seine Partei zu arbeiten? Er sollte nicht so hoch auf die Leiter steigen, das hat schon manch Einen die Sinne verwirrt. Und mit den Tassen ist das so wie mit dem Geld: Was der Eine hat, kann der Andere nicht ausgeben?

An: <mitglieder@info.dielinke-saar.de>
Datum: Mon, 26 Aug 2013 13:00:17 +0200

Liebe Genossinnen und Genossen,
anbei sende ich euch Informationen unserer Regionalverbandsfraktion.
Mit solidarischen Grüßen
Dennis Bard
Kommissarischer Landesgeschäftsführer, Schriftführer

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Freundinnen und Freunde!

Anbei senden wir Euch die August-Ausgabe unseres Fraktionsinfo Nr. 10: Wir beschäftigen uns mit den Missständen in der Pflege, der Unterfinanzierung der Wohnungskosten bei Leistungsbezug, den Kürzungen der Bundes- und der Landesregierung u.a. bei den aktiven Arbeitsmaßnahmen und fordern den weiteren Ausbau der Saarbahn.

Außerdem laden wir herzlich ein zur LINKEN-Fahrradtour zur Vélo SaarMoselle
am 01. September, um 10.30 Uhr, vom Bahnhof Kleinblittersdorf nach Saargemünd.
Bitte meldet Euch per Mail oder unter Tel. 0681-506 89 00 an! Wir würden uns über Eure Teilnahme freuen und grüßen Euch herzlich!

Jürgen Trenz  Manfred Klasen

 Fraktionsvorsitzender – Stellv. Fraktionsvorsitzender
Druck-Exemplare können über die Fraktionsgeschäftsstelle bestellt werden bei:
DIE LINKE. Fraktion im Regionalverband
Saarbrücker Schloss, Zi. 025
66119 Saarbrücken

Fraktionsinfo Nr. 10 >>>>> HIER <<<<<

An: <mitglieder@info.dielinke-saar.de>
Betreff: WG: Wahlkampf-Rundbrief
Datum: Mon, 26 Aug 2013 12:56:41 +0200

 Liebe Genossinnen und Genossen,

 im Anhang findet Ihr einen Newsletter der Landeswahlkampfleitung.
Mit solidarischen Grüßen
Dennis Bard
Kommissarischer Landesgeschäftsführer, Schriftführer
DIE LINKE.SAAR

Newsletter 05: >>>>> HIER <<<<<

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Vom Linken Hühnerhof

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Juni 2013

Sahra Wagenknecht:
Rot-Grün ist heute Schwarz-Gelb light

Nach dem rupfen sehen alle gleich aus

Das ist einmal eine gute Nachricht aus Sachsen-Anhalt. Dort wissen die Genossen das die Parteiarbeit nicht nur mit dem Mund gemacht wird, sondern auch für alle Bürger sichtbare Akzente setzen muss. Das haben wir aus westdeutschen Ländern jedenfalls so noch nicht gehört. Landtagsabgeordnete der Linksfraktion haben mit ihren Spendenfonds die Millionengrenze erreicht. Sie verzichten auf eine Diätenerhöhung aus dem Jahre 1995.

LINKE-Spendenfonds erreicht eine Million

Magdeburg (dpa/nd). Sachsen-Anhalts Linksfraktion hat mit ihrem Spendenfonds für soziale Projekte die Marke von einer Million Euro geknackt. Vertreter der Fraktion übergaben am Mittwoch einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an die Theatergruppe »Zügellos« des Regenbogenhauses Magdeburg. Die Linksfraktion hatte den Sozialfonds im Jahr 1995 eingerichtet, weil sie eine von der Mehrheit des Landtags beschlossene Diätenerhöhung ablehnte. Seitdem spenden ihre Abgeordneten einen Teil des Geldes, um soziale Projekte in Sachsen-Anhalt zu unterstützen. Jeder zahlt 300 Euro im Monat ein.

Interessant der folgende Kommentar:

Aufklären über LINKE Spenden

 „Seitdem spenden ihre Abgeordneten einen Teil des Geldes, um soziale Projekte in Sachsen-Anhalt zu unterstützen. Jeder zahlt 300 Euro im Monat ein.“

 1. In der reichen BRD sollten solche Spenden unnötig sein.

 2. Da die LINKE für 1. eintritt, sollte sie den armen Parteimitgliedern dieses Geld spenden. Sie tun ja was für

 3. Da die LINKE von weniger als 10% der Wähler gewählt wird, schenkt sie das Geld zu 90% Wahrscheinlichkeit an Leute, die die LINKE nicht wählen.

 4. Damit tun die Schenkenden was für die Aufrechterhaltung von Missständen.

 5. Das Geld sollte Leuten gegeben werden, die das Wahlvolk über die Ziele der LINKEN aufklären! aufklären! aufklären! aufklären! Auch über 4.

6. Die schlafenden ND-Leute sind zu faul die Hand auf zu halten?

 7. Ich zahle zu viel an das ND

 8. Aufwachen! Aufwachen! Aufwachen! Aufwachen!

Quelle: Neues Deutschland

War das vielleicht der Grund für die Flucht von Sahra in den Westen ? Der Berliner Tagesspiegel berichtet jedenfalls, dass sie zur Zeit gegen ihren Fraktionskollegen Axel Trost opponiere welcher sich hinter dem ernsten Klaus stellt und ebenfalls die Meinung vertritt, die Türen zur SPD nicht weiter zu verriegeln. Klaus Ernst greift sie auffälligerweise nicht an, ist ja auch ein enger Verbündeter von Oskar. Na vielleicht durfte sie ja mal im Porsche mitfahren? Ist doch ein Statussymbol, wie Kaviar und Hummer, den richtigen Hut auf und los geht es. Passt also, egal, aber die Strukturen innerhalb der Partei werden so wieder einmal gut sichtbar!

Vielleicht war es auch eine Revanche gegenüber Höhn dem Bundesgeschäftsführer welcher, ihre ungehörige Parteinahme zu Gunsten von Ploetz zu kritisieren wagte? Aber so ist es nun einmal was Sahralein nicht lernt, lernt Sahra nimmer mehr. Frau hat Stil oder auch nicht. Aber ab und an hören wir ja von Kleinkindern welche vom Wickeltisch gefallen oder auch zu heiß gebadet wurden. Diese können für ihr Leben gezeichnet sein und sogar beim übersteigen einer Mauer abstürzten.

Was auf der Saarbrücker Internetseite des Linken Landesverbandes durch Intervention aus Berlin erfolgreich abgeschmettert wurde, die einseitige Parteinahme der saarländischen Haremsdamen für einander, wurde dann eben auf Facebook weitergeführt. Geteilt wird im wahrsten Sinne des Wortes so ziemlich alles. Auch das Geld wenn es Morgen für „Miss Bild“ nicht reichen sollte? Oder endet der Sozialismus wieder an der eigenen Brieftasche? Normal müsste auf dem gemeinsamen Foto doch eine Jede mit ihren  Buch in die Kamera wedeln.

Wie wir hörten soll jetzt im Saarland von der Linken, eine lange vergessene Briefmarke wieder eingeführt werden. Mit einen neuen Namen und in Roter Farbe: Notopfer Links. Eine Zwangsspende zu Gunsten ehemaliger Mandatsträger! Einen Kredit auf diese Marke soll das ehemalige MdL Schumacher bereits erhalten haben. Wie aus sicheren Quellen berichtet wird, soll dieser als Abhängiger eine Anstellung als Hausmeister gefunden haben. Wir wünschen dem Gebäude eine gute Zukunft.

So zeigt die Partei aber auch in den letzten Wochen dass es ohne Streit nicht geht. Die entsprechenden Kampf-Hennen und -Hähne sind allseits präsent. Irgendein Grund lässt sich immer finden und wenn sich wirklich einmal Sprachlosigkeit andeutet, beschäftigen sich die  Herrschaften schnell mit den Mitbewerbern.

Hier der Artikel:

Sahra Wagenknecht:
Rot-Grün ist heute Schwarz-Gelb light

Sahra Wagenknecht tat so, als ob sie über ihren Parteifreund Axel Troost ernsthaft verärgert ist. „Wir haben zu dieser Debatte nun wirklich alles gesagt“, kritisierte sie den in Sachsen gewählten Bundestagsabgeordneten, stellvertretender Parteivorsitzender wie sie. Troost hatte angesichts der schlechten Umfragewerte für die SPD ein Angebot an Rot-Grün für eine Zusammenarbeit nach der Bundestagswahl konkretisiert. Die Linke trete als „Weg-mit-Merkel-Partei“ an, sagte Troost der „Rheinischen Post“. Wer die Linke wähle, könne sicher sein, eine Stimme gegen eine CDU-geführte Bundesregierung abzugeben.

„Dieses Wahlversprechen verpflichtet uns nach der Wahl zu ergebnisoffenen Gesprächen. Wenn es eine Mehrheit gegen Merkel gibt, muss gehandelt werden.“ An Rot-Grün glaube in diesem Land niemand mehr, erklärte Troost weiter.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Hühner im Laden

Author Tomás Castelazo /

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Notopfer Berlin / Wikipedia

Deutsche Briefmarke Eigener Scan {{Template:PD-German stamps}}

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Linker Gong zur nächsten Runde

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Juni 2013

Linke streitet vor Bundesschiedsgericht

Den Wahlen der Landesliste vom 05. 05., folgte in der zweiten Runde die notarielle Siegesbestätigung für den Auszählungsverlierer, sowie in dritter Runde die Neuansetzung der Wahlen durch die Landesschiedskommission. Am kommenden Sonntag geht der Boxkampf um die Krone der Besetzung des Listenplatz Eins, für das Mandat im Bundestag der Linken an der Saar, in die vierte Runde. Wobei es schon heute festzustehen scheint, dass wenigstens eine fünfte Runde folgen wird, da Lutze gegen den Entscheid der Landesschiedskommission Beschwerde eingelegte.

Das ist sein gutes Recht in diesem Land und es sei hier der Hinweis gestattet das er als ehemaliger Landes – Geschäftsführer der Saar – Partei den gleichen Weg beschreitet den viele der heute Ausgeschlossenen zuvor bereits hinter sich gebracht haben. Hallo ihr Linsler, Bierbaum und andere Vasallen, ist Lutze heute auch ein Querulant und wenn ja, wann ereilt euch das gleiche Schicksal da auch ihr irgendwann auf einen Größeren trefft?

Wobei das Thema Schiedskommissionen die einer unendlichen Geschichte gleicht, vollkommen egal ob nun auf Landes- oder Bundesebene. Trafen doch bislang nahezu überall die gleichen Auftragnehmer von amtierenden Vorständen zusammen um den Mitgliedern von untergeordneten Parteigremien einmal zu zeigen wer denn das Sagen hat. So fanden sich immer Richter, Anwälte oder auch Laien zusammen, welche zeigten wie „Geltendes Recht“ gelinkt werden kann. In den verschiedensten Urlaubsländern sollen solcherart Typen unter den Sammelbegriff Hütchenspieler bestens bekannt sein.

Selbst der Hinweis von Lutze „die LSK sei der Argumentation des Landesvorstandes gefolgt“ weist ja auf ein nur allzu berechtigtes Misstrauen hin. Denn wenn es dort wirklich Versäumnisse mit den Einladungen gab, wusste dieses der Landesvorstand bereits bevor die LSK ihre Arbeit aufnahm. Konnte doch nur sie als Einladungsschreibende Institution ihre LSK darauf aufmerksam machen. Niemand anders hatte Einblick in die Einladungsliste, bis auf eventuell Fieg welcher durch einige seltsame Urteile schon in der Vergangenheit aufhorchen ließ.

Wenn aber in Vorstände sitzende Personen noch nicht einmal das kleine Etwas an gewisser Empathie aufbringen um in ihren persönlichen Tun Manipulationen zu erkennen, sollte man doch einmal nachfragen von was für eine Art Kindergarten sich die Partei letztendlich leiten lässt? Nur wer in der Lage ist eigene Schwachstellen zu erkennen und diese dann auch entsprechend auszumerzen wird auf Dauer obsiegen. Gilt es doch letztendlich darum besser zu sein als Andere.

So taumelt denn DIE LINKE an der Saar weiter zwischen Wahlen, notariell beglaubigten Wahlergebnissen und Schiedskommissionen hin und her, die Zuschauer erheben sich laut Beifall klatschend immer wieder von ihren Sitzen bei der grandiosen Vorstellung der Laiendarsteller welche offensichtlich aus der Vergangenheit wenig gelernt haben. Nur wo sind sie eigentlich geblieben, die selbsternannten Profis mit Namen Lafontaine, Linsler oder Bierbaum? Haben die alle schon fertig und schicken so einen politisch unfähigen Pastor als geistigen Notnagel an die Front? Hoffend das dieser von Oben Unterstützung erhält? Wie viele Böcke hält das Saarland noch in petto  um auch diese letztendlich irgendwann als Gärtner präsentieren zu können ?

Linke streitet vor Bundesschiedsgericht

Auf dem Landesparteitag der Linken am Sonntag kommt es möglicherweise zu einer erneuten Kampfabstimmung um Platz eins der Landesliste zwischen den beiden Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze (43) und Yvonne Ploetz (28). Lutze will auf jeden Fall antreten. Ploetz hält sich noch bedeckt.

 Bei einer Mitgliederversammlung am 5. Mai war Ploetz mit nur knappem Vorsprung vor Lutze auf Platz 1 der Landesliste gewählt worden. Bei einer notariell beglaubigten Nachzählung der Ergebnisse landete Lutze sieben Stimmen vor Ploetz. Die Landesschiedskommission setzte die Wahl neu an. Gegen diese Entscheidung legte Lutze jetzt Beschwerde bei der Bundesschiedskommission ein.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

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Linke Saar „Dinner for One“

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Juni 2013

„The same procedure as last time?“ –
„The same procedure as every time“

Und der Vater blicket stumm  auf den leeren Tisch herum,
was er gerade essen wollt, unten auf der Erde rollt.

An den Sketch „Dinner for One“ fühlen sich viele Bürger erinnert, folgen sie der im Saarland nach Wahlen üblichen Posse in der Linkspartei. Dort wurde, wie ebenfalls üblich auch dieses Mal die Schiedskommission des Landes aufgerufen um angebliche Verstöße gegen die Satzung zu ermitteln.

Und wieder erging der Aufruf des Landesvorstandes? an die Landesschiedskommission im scheinbar sich immer wiederholenden Wortlaut:

„The same procedure as last time?“ – „The same procedure as every time“

So wurde denn auch am heutigen Morgen folgende Erklärung über das Radio verbreitet:

Hörfunknachrichten, 21.06.2013 06:12 Uhr

Saarbrücken: Saar-Linke wählt Landesliste neu

Die Linkspartei muss ihre Landesliste zur Bundestagswahl komplett neu aufstellen. Zu diesem Ergebnis kam die Landesschiedskommission gestern am späten Abend. SR-Reporter Uli Hauck: O-Ton ((Eine mögliche Manipulation bei der Stimmauszählung hat für die Entscheidung der Schiedskommission keine Rolle gespielt.

In der mündlichen Begründung wurden vielmehr Formfehler bei der Einladung als Grund für die erneute Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl angeführt. Man habe es versäumt, so der stellvertretende Landesvorsitzende Hans-Jürgen Gärtner, im Ausland lebende Parteimitglieder zur Wahlversammlung einzuladen. Damit habe man diesen Mitgliedern ihr Wahlrecht vorenthalten. Das entsprechende Gesetz sei erst zwei Tage vor der Mitgliederversammlung in Kraft getreten und deshalb nicht berücksichtigt worden.)) Für die neue Listenaufstellung ist der 30. Juni vorgesehen.

Quelle: SR-online

So stellen sich hier folgende Fragen welche natürlich nicht beantwortet werden.

Die Schiedskommissionen werden nach Eingang eines schriftlichen Antrages tätig. Der Antrag muss den Streitgegenstand und gegebenenfalls den Antragsgegner bezeichnen, begründen und unterschrieben sein.

Eine Satzungsänderung muss von einer Mitgliederversammlung beschlossen werden und auch entsprechend veröffentlicht werden. Wo ist das Beschlussprotokoll und der Nachweis der Veröffentlichung?

Ausgerechnet die Schiedskommission, wurden doch gerade diese immer wieder Bundesweit als Horte der Manipulationen und willige  Erfüllungsgehilfen ihrer jeweiligen Vorstände bekannt. Kommissionen welche in vergleichbaren Fällen nicht reagierten wenn wegen versäumter Nichteinladung einfachen Mitgliedern das Wahlrecht gestohlen wurde.

Wenn ein Gesetz erst zwei Tage vor einer Wahl in Kraft tritt reicht dieses nicht aus eine Wahl für ungültig erklären zu können. Die Gültigkeit eines Gesetzes hat auch die rechtlich vorgeschriebenen Einladungsfristen zu berücksichtigen. Die Argumentation für die Wahlungültigkeitserklärung ist also keinesfalls schlüssig.

Wann hat der Landesvorstand festgestellt, dass im Ausland lebende Mitglieder „vergessen“ wurden?Wenn dem tatsächlich so wäre, wie der stellv. Landesvorsitzende die Öffentlichkeit glauben machen will, stellt sich dem aufmerksamen Beobachter unwillkürlich die Frage, warum hat der Landesvorstand bei Kenntnis dieser Sachlage nicht unverzüglich zu einer neuen Landesmitgliederversammlung eingeladen?

Wäre es nicht eigentlich die Aufgabe der  LSK gewesen, den immer noch im Raum stehenden Verdacht des vorsätzlichen Wahlbetruges nachzugehen?  Aber hier hackt wohl die eine Krähe der anderen kein Auge aus. Ist doch allgemein bekannt das unter Parteimitglieder ein ganz besonderer Artenschutz gehandhabt wird.

Geradezu zu grotesk wird die Situation wenn wir feststellen das Berlin diesen ganzen Vorkommnissen mit geradezu stoischer Gelassenheit zusieht. Liefert nicht dieses Partei gerade vor den anstehenden Wahlen reichlich Begründungen diesen Verein auf keinen Fall im September seine Stimme im Wahllokal zu geben? Wie heißt es so schön: „Mitgegangen, Mitgefangen, Mitgehangen.  Ein jedes für diese Partei abgegeben Kreuzchen macht den Wähler zu einem Mittäter dieser Machenschaften.

Saar-Linke: Spitzenkandidatur wieder offen

Nach den Turbulenzen bei der der Wahl der Landesliste der Saar-Linken hat die Partei nun die Reißleine gezogen. Die Landesschiedskommission der Partei beschloss gestern Abend (20.06.2013) Neuwahlen. Unterdessen gären weiter Gerüchte, wonach die ursprüngliche Wahl am 5. Mai manipuliert worden sein könnte. 

Die Saar-Linken müssen ihre Landsliste für die Bundestagswahl am 30. Juni komplett neu wählen. Das hat die Landesschiedskommission der Partei gestern Abend bei einer Sitzung in Burbach beschlossen. Im Anschluss an die rund vierstündige Beratung zeigte sich der stellvertretende Landesvorsitzende Hans Jürgen Gärtner im Gespräch mit der SZ „glücklich, weil damit nun Rechtssicherheit hergestellt und möglichen Anfechtungen vorgebeugt wurde“.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Hier noch etwas für unsere Garten- und Butlerfreunde:

[youtube OzzczWILqdk]

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Fotoquelle : Autor — Gunther HißlerEgen Wark

  • CC BY-SA 3.0Hinweise zur Weiternutzung
  • File:OskarLafontaine 2005.jpg
  • Erstellt: 1. September 2005

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Linkes Kandidatenkarussell

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Juni 2013

Ich will es , ich mache es, und keiner kann es !

War das wirklich die große Bombe welche da gestern im Saarland einschlug? So jedenfalls berichtetet heute die Presse, welche sich ob dieser Vorkommnisse verwundert die Augen reibt. Ja sicher, das würde uns auch so ergehen, wenn wir denn nach langer Zeit aus einen Koma ähnlichen Schlaf erwachen. Sollen wir dieses allzu auffällige Verhalten der Presse mit dem Verhalten der drei Affen aus der japanischen Mythologie vergleichen? Nichts sehen, hören und sagen? Oder sind das normale Sympathiebekundungen gegenüber einer bewusst manipulierenden Parteipolitik?

Sind nicht gerade im Saarland eine Mehrzahl der Wahlen aus der Vergangenheit selbst durch eine zumeist nicht neutral urteilende Bundesschiedskommission für ungültig erklärt worden? Über die Wahlmanipulationen zur Wahl im Jahr 2009 wurde extra ein Infoblatt erstellt. Es braucht wohl einer entsprechenden „Professur des Verblöden“  um das Ergebnis der nachträglichen Auszählung aus dem Jahr 2009 nicht entsprechend zur Kenntnis nehmen zu wollen.

Fragen wir doch anders herum, was für Wahlen sind in der LINKEN denn normal abgelaufen. Selbst um die seinerzeit durch geführte Urwahl über das Zusammengehen der beiden Quell-Parteien wurden die heftigsten Auseinandersetzungen um derer Rechtmäßigkeit geführt.

So sickerte aus der gestern anberaumten Sitzung durch, das sowohl Lutze als auch Ploetz an dieser Versammlung nicht teilnehmen durften. Ein demokratischer Ausschluss in einer pluralistischen Partei. Und es ist wahrscheinlich der Anwesenheit des Notar zu verdanken, das diese Ungereimtheiten nicht weiter vertuscht werden konnten. So soll sich Lafontaine in dieser Sitzung gegen Neuwahlen ausgesprochen haben und dieses laut Ohren-Protokoll wie folgt begründete: „Der Lutze hat ja überall seine Leute sitzen, die regeln das schon, dass da jetzt ein anderes Ergebnis gezählt wird.

Eine Aussage welche von Anwesenden als ein Skandal gewertet wird. So wird weiter von der Zeugenaussage eines Mitglied der Zählkommission berichtet „das jemand mindestens einen Stapel a 10 Stimmzettel manipulierte, in dem er/sie oben „Ploetz“ drauflegte. Wenn man die Differenz zu den beiden Wahlergebnissen nun nimmt, waren es 2 Stapel à 10. Zuerst plus 7 für Lutze (erste Auszählung) dann plus 13 für Ploetz… jetzt wieder plus 7 für Lutze.

Das alles geschieht unwissentlich und zufällig. Liegt nicht der Verdacht viel näher das Zeit benötigt wurde um den Ausgang der Wahl zur Zufriedenheit der Strippenzieher entscheiden zu können? War das nicht der Anlass für ein viermaliges Nachzählen? Zeitgewinn! Fakt ist nun einmal das Mitglieder der Presse niemals Mitglieder in dieser Partei waren. Die hier Schreibenden und Kommentierenden aber in dieser Partei schon an mitverantwortlicher Stelle saßen, die Spielchen nicht akzeptierten und genau darum gegangen sind oder gegangen wurden.

Hier zwei Beispiele aus der heutigen Presse:

Wahl von Yvonne Ploetz zur Spitzenkandidatin nach

Stimm-Nachzählung ungültig

Neue Brisanz dürfte ein öffentlich gewordenes Chat-Protokoll zwischen Ploetz und einem örtlichen Linken-Vorsitzenden aus dem Kreis Neunkirchen erhalten. Darin hatten sie diskutiert, wie Lutzes Wahl verhindert werden könne. Ploetz’ Gesprächspartner deutete dabei an, dass sich Andreas Pollak hinter den Kulissen für Ploetz einsetzen solle. Der Arzt verbüßt wegen Abrechnungsbetrugs eine Haftstrafe. Yvonne Ploetz kündigte an, erneut für Listenplatz 1 kandidieren zu wollen. „Es ist gut, wenn die Basis noch mal die Möglichkeit bekommt, über die Spitzenkandidatur zu entscheiden, sodass wir dann ein klares Ergebnis bekommen“, verkündete sie per Mitteilung. Nicht mehr kandidieren wird die ehemalige Weltklasse-Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch, seit 2012 Pressesprecherin der Linken-Landtagsfraktion. Für sie hatte sich der Fraktionsvorsitzende Oskar Lafontaine wiederholt stark gemacht, nach dem er erst kurz vor Aufstellung der Listen seinen Verzicht auf eine Bundestagskandidatur erklärt hatte. .

Quelle: SZ >>>>> weiterlesen

Ein paar Stimmen mehr für den Zweitplatzierten

Es läuft nicht gut für die Linkspartei im Saarland. Kürzlich wurde bei einer Kampfabstimmung beim Wahlparteitag ganz knapp Yvonne Ploetz auf Platz eins der Landesliste gewählt. Thomas Lutze, ebenfalls Bundestagabgeordneter, landete auf Platz zwei.

 Nun hat eine notarielle Nachprüfung ergeben, dass die Linkspartei es mit Zahlen offensichtlich nicht so genau nimmt: Lutze hatte sieben Stimmen mehr als Ploetz. Das ist ein Unterschied ums Ganze – denn im Herbst wird es für die Saar-Linken nur noch für einen Platz im Bundestag reichen. Wie es zu diesem Fehler kam, „ist unklar“, sagte der Sprecher der Saar-Linkspartei. Auch im Lager des um den Sieg geprellten Thomas Lutze hält man sich bedeckt. Von Manipulationsverdacht ist nicht die Rede.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle:

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Author Jakub Hałun

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Linke, Hasen und Kaninchen

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Juni 2013

Auch Hasen und Kaninchen müssen wieder unter ihres gleichen gehen. Sie werden erwartet. – Von den Rammlern

Sind das linke Politiker ?

Ja was denn nun? War es das ganz große Event für das Saarland, oder doch eher nur für den Kreis Saarlouis, oder noch weniger und letztendlich nur ein Erlebnis für die Stadt Dillingen! Das wäre ja dann auch nicht das schlechteste. Man gibt sich ja Bescheiden, als Randgruppe.

Aber seltsam das auch über ein Großereignis aus Dillingen nicht entsprechend in der Presse berichtet wird? Der dafür am ehesten in Frage kommende Nachrichtendienst vor Ort erwähnt den Auftritt der zwei populärsten Frauen des Saarlandes mit keiner Silbe. Ja, so wichtig macht man sich also nur selber.

Stattdessen hat die Saarbrücker-Zeitung eine Gegenoffensive gestartet und berichtet auf eine ihr ganz eigene Art von dieser Versammlung in dem sie den Hasen oder das Kaninchen mit den längsten Ohren sucht.

Wir lesen in der Ausgabe aus dem Kreis Saarlouis folgendes:

Wir suchen den Hasen oder das Kaninchen mit den längsten Ohren

Die Saarbrücker Zeitung sucht alle 14 Tage außergewöhnliche Rekordhalter. In unserer Serie „Kreisrekord“ stellen wir ausgefallene Höchstmarken aus dem ganzen Landkreis Saarlouis vor.

 Für den nächsten Serienteil fragen wir: Wer hat das Kaninchen oder den Hasen mit den längsten Ohren?

 Meldeschluss ist jetzt am Sonntag, 9. Juni. Den Gewinner stellen wir in der darauffolgenden Woche vor. Sie erreichen uns per Postweg, E-Mail und Telefon.

 Adresse: Saarbrücker Zeitung, Redaktion, Adlerstraße 3, 66740 Saarlouis, oder melden Sie sich unter Tel. (0 68 31) 9 49 84 50, Fax (0 68 31) 9 49 84 59, E-Mail: redsls@sz-sb.de.

Quelle Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

Es wird dem Leser folglich nicht mitgeteilt wer denn in der Dillinger Stadthalle schöne und wichtige Reden geschwungen hat. Es wird auch nicht erklärt warum die Halle nur zur Hälfte gefüllt war: Nein, es werden Langohren gesucht welche sich dieselben vor den Augen zusammen knoten können. Nichts sehen, hören und sagen, um damit Andere zum staunen zu bringen.

Wie uns mitgeteilt wurde waren Journalisten der heimischen Presse vor Ort, erwähnt wurden ebenfalls Kameras. Sie suchten also schon das Außergewöhnliche auf einer linken Veranstaltung. Sie fanden sie scheinbar nicht, die streitbaren Wesen, Respektlosigkeit, lange Ohren oder Nasen und starteten darum einen Aufruf in der Zeitung. Das angepasst, gewöhnlich konservative, was sie vorfanden wollten sie nicht, darüber gibt es von anderen Versammlungen interessanteres zu berichten.

Genau in diesen Stil geben ja auch verschiedene Kommentatoren auf DL ihr erleben zum Besten. Ja warum auch nicht, jeder kann seine persönliche Sichtweise abgeben. Es lässt sich immer gut über schöne Frauen, schöne Reden oder geschönte Besucherzahlen auch aus einer klerikalen Verzückung heraus berichten. Die Presse hatte wohl diese Art Versammlung von einer linken Veranstaltung nicht erwartet und auf ihre Weise reagiert.

Oder lag auch hier eine Empfehlung von „Oben“  vor? Fakt ist, die positiven Berichterstatter dieser Veranstaltung auf DL melden sich nicht mit politischen Themen zu Wort, was sie aber tunlichst machen sollten da sie Wahlen gewinnen wollen und müssen. DL Leser und Macher brauchen dieses nicht!! Sie stehen nicht zur Wahl.

Auch die meisten Spitzen des Landesverbandes blieben dieser Veranstaltung fern, egal ob Vorstände oder Landtagsfraktion! Eine schon fast traute Einigkeit! War es für sie ausreichend wieder einmal die Zahlmeister zu machen, aus einer schon leeren Kasse heraus? Und ja, wir schrieben doch von echten Linken, welche noch gesucht werden, die mit den langen Ohren und wenden uns darum besser wieder den Hasen und Kaninchen zu, da ist es interessanter.

Es ist doch nur allzu natürlich: Auch sprechende Kaninchen oder Hasen müssen irgendwann wieder den ihresgleichen unter die Augen treten. Und darauf warten diese schon, zumindest die Mehrzahl der Rammler.

[youtube CKxVCBCgV3A]
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Fotoquelle: Wikipedia

Author Jakub Hałun

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Linke Saar mit Agentur ?

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Juni 2013

Promotionagentur
für Wagenknecht und Ploetz

2016-04-23 Anti-TTIP-Demonstration in Hannover, (10063).jpg

Auf das Höchste verwundert zeigt sich unser Leser Albert S. über die für heute angekündigte Veranstaltung der DIE Linke in Dillingen. Er bittet uns um die Veröffentlichung des folgenden Berichtes:

Tritt die Partei DIE LINKE nun auch als Promotionagentur für ihre Mitglieder Wagenknecht und Ploetz auf? Ist es die Aufgabe einer Partei welche sich der Einführung des sozialen Sozialismus verschrieben hat, die für die private Kapitalanhäufung ihrer Mitglieder entsprechende Werbekampagnen durchzuführen und auch dementsprechend das dafür benötigte Werbematerial zu finanzieren? Oder fließen die Erlöse aus den Verkauf dieser Bücher der auch so schon maroden Parteikasse zu.

Passt man sich nicht innerhalb der Partei dem Markt im gleichen Masse an, wie er ansonsten von denselben Personen fortlaufend kritisiert wird: „ Die Erlöse fließen in die Taschen der Aktionäre, in diesen Fall in die der Buch Autorinnen und die Mitglieder bezahlen die anfallenden Kosten und hängen entsprechend die Plakate auf?“ Noch nicht einmal als Ein-Euro Jobber. Und solch eine Partei schreit dann nach der sozialen Gerechtigkeit! Dümmer geht’s Nümmer?

Das Buch der Sahra Wagenknecht kostet 19,99 Euro und das von Yvonne Ploetz 33, 00 Euro. Beide bei Amazon in der gebundenen Ausgabe.

Auf der Seite des Stadtverband DIE LINKE Dillingen lesen wir dazu folgendes:

Sascha Sprötge, Vorsitzender DIE LINKE Dillingen: „Wir freuen uns sehr, dass Sahra Wagenknecht am Freitag, den 07. Juni 2013, in Dillingen in der Stadthalle, zu verschiedenen politischen Themen sprechen ……..

Zudem besteht bei der Veranstaltung die Möglichkeit, ein Exemplar der neuesten Buchveröffentlichung von Sahra Wagenknecht – “Freiheit statt Kapitalismus: Über vergessene Ideale, die Eurokrise und unsere Zukunft“ – zu erwerben und von der Autorin signieren zu lassen.

Yvonne Ploetz wird ihr Buch – Jugendarmut – vorstellen. Was zeichnet die Armut junger Leute besonders aus? Welche politischen Instrumente sind denkbar, um diesem Problem gerecht zu werden? Mit diesen und weiteren Fragen zum Thema Jugendarmut beschäftigt sich der Sammelband “Jugendarmut! – Beiträge zur Lage in Deutschland”.

Quelle: Die Linke Dillingen >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Die Linke Fraktion Bundestag

Autor:    Foto: Bernd SchwabeEigenes Werk

  • CC-BY-SA 4.0Die Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Person(en) beschränken bestimmte Weiterverwendungen des Bildes ohne dessen/deren vorherige Zustimmung.Weiternutzungshinweise ausblenden
  • File:2016-04-23 Anti-TTIP-Demonstration in Hannover, (10063).jpg

 

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Saarlinke Spionage Affäre

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Mai 2013

Linke Spionage-Affäre:
Passwort offenbar aus Versehen veröffentlicht

Auf diesen Artikel der SZ am heutigen Morgen machten uns schon unsere fleißigen KommentatorschreiberInnen aufmerksam. Trotzdem wollen wir noch einmal kurz auf das Thema eingehen, denn diese Reaktion von, so schreiben es einige der KommentatorInnen, Yvonnchen, ist eine typisch politische Antwort mit der, nicht ganz ungeschickt, versucht werden soll das lecke Parteischiff in ruhigere Gewässer zu steuern.

Denn natürlich muss die Partei darum bemüht sein den verursachten Wellenschlag möglichst niedrig zu halten. Ansonsten droht Gefahr dass dieses Schiff, scheinbar nahezu Steuerlos in diesen Wellen auf nimmer wiedersehen verschwindet. Wobei hier einmal Grundsätzliches: Spionage? Wer ist hier so wichtig in einer demokratisch, pluralistischen Partei? Kann es so etwas, oder anders formuliert, darf es so etwas überhaupt geben? Wenn es nach den Prinzipien der aufgestellten Satzungen ginge, eigentlich nicht! Wobei, die Stinkefinger in dieser Partei ja nicht erst seit gestern bekannt sind.

War die Partei nicht einmal angetreten alles anders zu machen als alle anderen? Eine Wunschvorstellung vieler, welche so lange hielt, bis es darum ging an den Tafeln der Nation den Sekt und den Kaviar der Steuerzahler genießen zu können. Das genau war der Zeitpunkt an dem aus einer Interessengemeinschaft eine Glaubensgemeinschaft wurde, der Moment an den einige wenige glaubten ihr persönliches Ego befrieden zu müssen und besser und wichtiger zu sein als Andere.

War die Partei zuvor bereits hilflos zerstritten, wird nun unter Beweis gestellt, dass selbst der Ausschluss und freiwillige Abgang vieler so beschimpfter Querulanten nicht dazu beitragen konnte die Situation zu verbessern. Genau das Gegenteil ist der Fall da das angewandte System dazu angelegt ist, immer neue Unzufriedene zu generieren. Hat denn wirklich einer geglaubt dass das Manipulieren durch Manipulationen abzustellen sei?

So kann denn der Aufruf nach Einigkeit, nach den Vorkommnissen um diese turbulente Mitgliederversammlung, nur als ein Hilferuf wahrgenommen werden. Hilfe macht mir doch bitte nicht auch noch diesen theoretisch zu erreichenden einen Platz im Bundestag kaputt. Na, um im begonnen Stil zu bleiben: Warum Yvonnchen, sollte eigentlich eine Person besser bewertet werden, als die Personen deren Stinkefinger sie zur Erreichung ihrer Ziele in Anspruch genommen hat? Hierzu würden wir gerne ein Erklärung bekommen.

Linke Spionage-Affäre:
Passwort offenbar aus Versehen veröffentlicht

In der Spionage-Affäre bei der Linken gibt es eine mögliche Erklärung dafür, wie ein bislang Unbekannter an einen vertraulichen Mail-Wechsel der Bundestagsabgeordneten Yvonne Ploetz gelangen konnte. Die Wiedergabe der Facebook-Unterhaltung, bei der es um die Auseinandersetzung über die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl ging, war vor Tagen im Internet aufgetaucht.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle      :     Wahlkundgebung in Dessau, 25. Oktober 1990

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„Lafos Favoritin – durchgefallen“

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Mai 2013

„Lafontaines Favoritin – durchgefallen“

Da nehmen wir den Vorschlag der/s KommentatorsIn tuttilinki für eine passende Überschrift gerne auf. Auch als Dank für die reichhaltigen Informationen aus erster Hand. Das sogar die Saarbrücker – Zeitung heute von einer „Bittere Schlappe für Lafontaine“ schreibt, nehmen wir nur allzu gerne zur Kenntnis und hoffen, dass sie uns dabei helfen möge, die „Denkmale des Kapitalismus“ innerhalb einer Linken Partei, nachhaltig zu zerstören.

War es der letzte Versuch in dieser Partei allen anderen Mitgliedern zu zeigen dass auch dort das Kapital feste zueinander steht? Wird der linke Sozialist nun seine private Schatulle öffnen um der „gefallenen Millionärin“ die Kasse wieder aufzufüllen? Viele Mitglieder scheinen erkannt zu haben das es schon gewisser Voraussetzungen bedarf um aus einem linken Herzen ein Weiches, ein Geberherz zu formen! 99 Prozent der restlichen Parteimitglieder erfüllen diese Voraussetzungen nicht, obwohl sie doch vielleicht davon träumen auch einmal in anderen Verhältnissen leben zu können?

Lafontaine hat schlichtweg übersehen hier auch eine Neid Debatte ausgelöst zu haben! So war die Niederlage der Claudia Kohde – Kilsch keine persönliche Schellte für sie persönlich. Dafür war sie politisch einfach zu unerfahren und auch unbekannt, als Politikerin. Ihre politische Unerfahrenheit ging soweit nicht zu sehen auf was sie sich hier eingelassen hatte. Sie wiederholte die Fehler ihrer Jugend, ihr blindes Vertrauen in andere Menschen. Dieses war, wie die Presse schreibt eine persönliche Klatsche, eine schallende Ohrfeige für Lafontaine. Die Mitglieder haben auch wohl hinter seinen Rücken getuschelt für wie überflüssig sie ihn mittlerweile halten.

Für Frau Kohde – Kilsch und viele anderen in der Partei mag auch der tiefe Fall des Thomas Lutze an diesen Tag als sehr gutes Anschauungsbeispiel für blindes Eifern gesehen werden. Er hat den Preis für das fehlende persönliche Charisma bezahlt, was Mensch sich nur erwerben kann, wenn er sich ohne Abhängigkeit bewegt. Dadurch das Lafontaine jetzt auf Kleinigkeiten wie Versäumnisse in der Anmietung von Werbeflächen hinweist, macht er deutlich hier bewusst auf eigentliche  Nebensächlichkeiten zum Selbstschutz hinzuweisen. Ein reines Ablenkungsmanöver.

Die wahren Vorwürfe gegen Lutze wären in seiner Arbeit und  Aufgabe als Landesgeschäftsführer zu suchen. Diesen Posten wäre er vielleicht gewachsen gewesen, wenn er dort von Anderen unabhängig gearbeitet hätte. So war er natürlich auch verantwortlich für die  in seiner Zeit durchgeführten Wahlen, welche anschließend selbst von der BSK als ungültig erklärt wurden. Auch ist es ihm nicht gelungen die Partei zu einer Einheit zu formen. Ein Grundmotto in der Linken war es immer alle Menschen als Mitglieder mitzunehmen und nicht als Querulanten zu diffamieren. Es wurden auch keine Strukturen geschaffen welche das auseinanderdriften der Fraktionen in den Gemeinde- und Kreisräten hätten verhinderten können.

Der Posten eines Landesgeschäftsführers ist der Wichtigste innerhalb der Landes- als auch Bundespartei. Dort werden normal die Weichen sowohl für die politische Richtung, als auch für ein verträgliches Miteinander gestellt. Das alles sind Arbeiten welche man nicht so als Nebenbeschäftigung erledigen kann. Der Posten ist auch als Bindeglied, zwischen den Vorständen und der Basis, als auch der Vermittler zwischen Partei und Fraktionen zu sehen und  durch die zusätzliche Ausübung eines Mandat wird die hier unumgängliche Neutralität zutiefst verletzt.

Durch unüberlegte Sprüche und emotionale Reaktionen in den Versammlungen wurde die Stimmung zusätzlich aufgeheizt und er zeigte sich nicht in der Lage dergleichen durch Ruhe und Besonnenheit entgegenzuwirken. Das alles wurde von Lafontaine und dieses vielleicht wohlweislich, nicht erwähnt ! Dort hätte er sich dann vielleicht den Vorwurf des Drahtziehers, eines Brandstifters  aussetzen müssen? Denn er war DIE LINKE  im Saarland, zumindest seinem Auftreten und seinen Ansprüchen entsprechend!

Lassen wir uns überraschen was die Partei aus dieser Situation zu machen bereit ist. Der Basis wird durch die neue Situation die einmalige Möglichkeit zu einer Grundreinigung geboten. Gelingt ihr dieser Spagat nicht, werden auch im Saarland, wie im übrigen Westen bald die Lichter ausgeblasen und es stellt sich nur die Frage: Wer schließt die Tür als Letzter?

Bittere Schlappe für Lafontaine:
Linke lassen Kohde-Kilsch auflaufen

Mitten in seiner Rede platzte Oskar Lafontaine der Kragen. „Wenn ihr es nicht versteht, dass es uns wirklich zur Ehre ist, dass sich eine Spitzensportlerin für uns engagiert, dann tut es mir leid“, rief er gereizt einem Teil der knapp 600 Linken-Mitglieder in der Saarbrücker ATSV-Halle zu. Am Ende half auch sein Einsatz nicht: Die frühere Weltklasse-Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch fiel beim Parteivolk kläglich durch: Für die 49-Jährige als Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl stimmten nach turbulenter Diskussion nur 103 der über 500 Delegierten. Für Lafontaine dürfte dies eine empfindliche Klatsche gewesen sein. Seine erste Niederlage in der stark von ihm beeinflussten Saar-Linken überhaupt.

Quelle  :  Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Fotoquelle:

Redaktion DL / Saar/UP

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Ploetz gewinnt die Wahl

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Mai 2013

Die Linke Saar: Ploetz gewinnt die Wahl

Datei:Yvonne Ploetz.jpg

Wie bereits in einen Kommenatr auf DL gemeldet wurde tritt Yvonne Ploetz bei der Bundestagswahl im Herbst als Spitzenkandidatin für die Linkspartei im Saarland an. Die Bundestagsabgeordnete setzte sich bei der Mitgliederversammlung in Saarbrücken in einer Stichwahl mit 264 Stimmen gegen Thomas Lutze durch, der 251 Stimmen erhielt.

Gleich sechs Kandidaten hatten sich für den aussichtsreichen Listenplatz eins beworben, darunter auch die von Oskar Lafontaine unterstützte ehemalige Spitzensportlerin Claudia Kohde-Kilsch. Sie kam im ersten Wahldurchgang aber nur auf 19,6 Prozent der Stimmen. Kohde-Kilsch wird die Linken allerdings als Direktkandidatin im Wahlkreis Saarbrücken vertreten.

…von der Bühne gebuht und gepfiffen. Ein geschichtlich einmaliges Ereignis – und ich kann sagen: “ICH WAR DABEI!!!” So heißt es in einen Kommentar auf dieser Seite.

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Grafikquelle    :     Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

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Wenig Arbeit-Viel Mandate

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Mai 2013

Der Linke Kampf um einen Platz an der Eierlegenden Wollmilchsau beginnt

Es scheint einiges in Bewegung zu sein im Saarland und  die Strippenzieher haben Hochkonjunktur. „High Noon“ steht an, oder Oskars „last battle“? Der Tag am 05. 05. beginnt um 10/00 Uhr mit einer Mitgliederversammlung des Bundeswahlkreis 296 Saarbrücken und der Wahl der/s Wahlkreiskandidat/e/i/n, der sich ab 14/00 Uhr eine Landesmitgliederversammlung zur Aufstellung der Bundeswahlliste saar anschließen wird. Als Tatort wurde die ATSV Halle in Saarbrücken festgelegt.

Im Wahlkreis 296, soll sich Claudia Kohde-Kilsch als Direktkandidatin bewerben. Andere Namen sind laut unserer Informantin aus dem Nachbarkreis bis dato noch nicht im Gespräch.

Spannung verspricht die Wahl um die Reihenfolge auf der Landesliste. Da sind etliche Gerüchte mit widersprüchlichen Aussagen unterwegs. Als Bewerber werden hier Lutze, Ploetz, Hill, Schnitzler und neben CKK auch noch eine Überraschungsdame aus den KV Saarlouis erwartet. So heißt es einmal dass sich CKK um den ersten Platz bewerben soll.

Andere Stimmen wiederum sagen, dass Lafontaine erkannt haben soll, dass seine Favoritin wohl keine reale Chance auf einen Erfolg haben wird. So rechnen viele mit einen Wahlvorschlag für CKK, diese aber die Bewerbung zu Gunsten von Ploetz  ausschlagen wird. Oberstes Ziel soll es sein Thomas Lutze auf jeden Fall zu verhindern.

Auf der anderen Seite wird das gleiche Spiel von Lothar Schnitzler zu Gunsten von Thomas Lutze erwartet. So macht auch ein anderes Gerücht die Runde welches besagt dass Ploetz sich mit Spaniol überworfen habe, wofür dann das relativ schlechte Wahlergebnis von nur knapp 70 % als Argumentation genannt wird.

Viele rechnen auch damit das der „große“ Magier noch ein Überraschungskaninchen aus den Zylinder zaubern wird, welches noch gar keiner auf seiner Rechnung führt. Einiges klingt hier sehr Diffus und letztendlich sicher ist nur eines, es  wird spannend.

Auf diese Spannung wiesen auch schon diverse, jedoch überraschende Vorkommnisse in den letzten Tagen hin. So war die Anstellung von Sandy Stachel in Vollzeit als wissenschaftliche Beraterin bei Yvonne Ploetz in Berlin, so ohne weiteres nicht erwartet worden. Eine Wohnung in Berlin soll schon angemietet worden sein. Und das dann vielleicht nur für den Zeitraum von drei Monaten bis zu den Wahlen? Wurden so, wohl noch benötigte Stimmen aus den Wahlkreis von Stachel für sich vereinnahmt?

Sandy Stachel, Schwester von M. Stachel Angestellter bei der Fa. ProSecur. Inh. A. Pollak. Da sind mit Sicherheit noch einige Fragen ungeklärt und stehen auch wohl noch einige Überraschungen aus. Für solche scheint die Linke im Saarland ja immer gut zu sein. So wie seinerzeit in Saarlouis als eine alleinerziehende Mutter, Angestellte im Büro des KV Saarlouis irgendjemanden im Wege stand und quasi über Nacht auf die Straße gesetzt wurde.

Auch aus den Landesvorstand mehren sich die Stimmen welche andeuten das Linsler sich wohl wieder zur Wahl für den Vorsitz zur Verfügung stellen will. Stimmung dagegen soll von Heinz Bierbaum gemacht werden, welcher sich wohl bei einen Rückzug von Linsler große Hoffnungen macht.

Wir beobachten auch mit großer Spannung inwieweit sich die Verantwortlichen und auch die Mitglieder mit den in den letzten Tagen bekannt gewordenen Sinneswandel ihrer Linken-Millionäre auseinandersetzen werden. Hat „das Augen zu und durch“ Prinzip weiterhin bestand oder kommt es jetzt zum Aufstand der Basis? Können Kröten so schmackhaft sein?

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Fotoquelle: Wikipedia / Author de:User:Pixelrausch

Permission
(Reusing this file)

cc-by-sa/2.0/de

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Linken spielen zum Tanz

Erstellt von DL-Redaktion am 25. April 2013

An der Saar beginnt der Tanz der linken Mäuse

File:Carl Reichert Mäuse.jpg

Oh,ha, jetzt geht es los. Nachdem sich Oskar offiziell aus der Bundespolitik verabschiedet hat, begeben sich jetzt die bislang Dritt- und Viertklässler in Startpositionen auf lukrative Posten. So möchte unter anderen auch der ehemalige SPD Schnitzler in die Fußstapfen seines übermächtigen Vorgängers treten und bescheinigt laut SZ schon einmal allen anderen Mitbewerber auf einen Platz im Bundestag, ihre bisherige Untauglichkeit. So lesen wir: „„Ich sehe die großen wichtigen politischen Themen durch die bisherigen Kandidaten nicht vertreten“, sagte der 65-Jährige der SZ mit Verweis auf Innen-, Haushalts- und Europapolitik.

Ist ihm diese Erkenntnis wohl auf der Lutze Gedächtnis – Bötchen fahrt gekommen, oder wurde sie ihm dort sogar vorsätzlich eingeflüstert? Von Mamma Hu vielleicht? Echt linker Stil, erst für lau saufen um anschließend den Gastgeber madig zu machen. Dabei ist Schnitzler nicht nur als  Parteiwanderer bekannt geworden, sondern geriet auch sonst durch einige Ausflüge bei Vielen nicht in Vergessenheit. So erinnern wir hier einmal an die heftige Auseinandersetzung als ehemaliger Landtagsabgeordneter mit Jessica Zeyer welche darin gipfelte das Frau Zeyer die Partei die Linke verließ?

Nicht zu vergessen die Klage von etlichen Genossen wie auch im Fall Zeyer, welche sich durch Schnitzler im Verbund mit Rolf Linsler gemobbt fühlten. Sogar einen Bewerber-Test für Mandate kündigte Oskar aufgrund der seinerzeit aufkommenden Unruhen an. Auch DL berichtete darüber im Artikel: „Linker Saar Bewerbertest“. Aber wie schon gesagt: Die Katze ist scheinbar bereits aus dem Haus, die Tür noch nicht geschlossen und schon starten die Mäuse  ihren Tanz auf den Tisch.

Der große Run, das Hauen und Stechen, um einen Platz an den Futtertrögen des Staates, welches früher oder später zu erwarten war, hat also zeitig begonnen und wir dürfen uns auf weitere interessante Auseinandersetzungen in der Partei der sozialen Gerechtigkeit freuen. Wir werden nach Beendigung der Kämpfe zwar nicht über die Befähigung der einzelnen Bewerber urteilen können, darüber wird am wenigsten zu lesen und hören sein, sonder sehen, wer denn nun über die stärksten Ellbogen verfügt.

Hierzu  finden wir dann auch eine dazu passende Glosse von Pia Rolfs in der sie die Feststellung trifft, dass die Menschheit nicht gerade als friedlich gilt. Sie schreibt über die Gesten der geballten Fäuste und wir sind ziemlich sicher, dass sie bereits einmal an einen Parteitag der LINKEN, natürlich als Gast, wir wollen ja niemanden beleidigen, teilgenommen hat.

Leider gab Sie keine Deutung über das Heben der geballten linken Faust in die Luft, über den Kopf hinaus. Das ist vielleicht vergessen worden und wir glauben dass auch der erwähnte US-Psychologe bei seinen Forschungen nicht bis in die Steinzeit der Menschheit zurückgegangen ist. Als erfahrener Kenner der Linken „Tiefenpsychologie für Gestik und Gehabe“, hier der Versuch einer Kurzerklärung. Die erhobene linke Faust hoch über den Kopf hinaus soll wohl dem linken Gott anzeigen: Siehe, ich habe hier mein Gehirn in der Faust welches ich Dir schenke. Ich habe es in dieser Partei ehe nie gebraucht (auch nicht dürfen). Bitte nimm  meine Gabe an.

Das würde dann ja auch den Schlusssatz der Pia Rolfs bestätigen welche schreibt: „Denn Denkvorgänge erfordern bekanntlich kleine graue Zellen.“ Diese befinden sich aber bekanntlich im Kopf und das ausschließlich.

Mit geballten Fäusten

Von Pia Rolfs

Die Menschheit gilt nicht gerade als friedlich. Doch das könnte an einem Missverständnis liegen. So wird die geballte Faust stets als Zeichen von Angriffslust gesehen. Sie dient aber manchmal vielleicht nur der Steigerung der Gedächtnisleistung. Wie US-Psychologen der Universität von Montclair herausfanden, hilft nämlich das Ballen der rechten Faust beim Vokabellernen. Wer die linke Faust ballt, kann dagegen das Gelernte besser abrufen.

Quelle: S-Z >>>>> weiterlesen

Auch Schnitzler jetzt im Rennen um

Linken-Spitzenkandidatur

Bislang haben die Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze und Yvonne Ploetz sowie die Pressesprecherin der Linksfraktion im Landtag, Claudia Kohde-Kilsch, ihr Interesse angemeldet. Ex-Sozialdemokrat Schnitzler sagte, er sehe sich in inhaltlicher Kontinuität zu Lafontaine. Kohde-Kilsch führt derzeit nach eigenen Worten noch Gespräche, ob sie für Platz eins oder Platz zwei kandidiert. Nach den derzeitigen Umfragewerten dürfte bei der Wahl im September nur der erste Platz der Landesliste Erfolg versprechen.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :

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Ostern war letzte Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 17. April 2013

Oskars Auferstehung

Ähnlichkeiten mit noch Lebenden sind rein zufällig und ungewollt ! Das gilt auch für die Schlafenden!

„Oskars Auferstehung“ betitelt die Sueddeutsche-Online heute einen ihrer Artikel. Eine Aussage welche nicht fragend gestellt wurde. Da machen wir uns schon große Sorgen und fragen uns, wer denn für die Zeremonie des Wecken in seinem Haushalt zuständig ist?

Auferstehung war im übrigen Ostern und nicht heute oder gestern und es spricht gegen die Arbeitswut unserer Politiker wenn denn dort Typen die Zeit um fast zehn Tage verschlafen. Hat wohl das Schrapnell nicht entsprechend geweckt?

Mag es Zufall sein, dass sich die Linke des  Saarland ausgerechnet am 5. Mai zu einer Landesmitgliederversammlung trifft? Und das in einer  Halle des Alt-Saarbrücker Turn- und Sportvereins? Ein sicher wichtiges Ereignis nicht nur für die alten, bräsigen Vorturner  dieses Wahlverein, denn der wiederkehrende 195. Geburtstag IHRES  Karlchen dürfte an und für sich nicht in Vergessenheit geraten sein. Dem „Tag der Sonne“ vom 15. April in Nordkorea folgt damit der nächste Festtag dieser geistigen Brudervereinigung.

Wofür der ganze Aufwand überhaupt, wenn die Ergebnisse schon in voraus festgezurrt wurden.  Lutze und Ploetz haben sich dem vernehmen nach wohl selber disqualifiziert,  sie brachten zusammen keinen Zug auf die Schienen, oder in den Tunnel. Und das bisschen Rausch Kultur und Weibergedöns  war für den zornigen, alten Herrn wohl nicht ausreichend.  Da müssen von der Jugend dann schon andere Angebote auf den Tisch des Herrn. So geht an CKK wohl mit Sicherheit kein Ball mehr vorbei. Die Bälle hält Oskar schon lange in sicheren Händen. Das Geld für diese Großveranstaltung wäre sicher besser zur Schuldentilgung verwendet worden.

Oskars Auferstehung

Im Februar hatte Lafontaine angedeutet, dass er sich erneut um einen Sitz im Bundestag bewerben könnte, und hat seitdem wenig unternommen, um Spekulationen darüber einzudämmen. Im Gegenteil: Es gebe keinen neuen Sachstand, wird Fragestellern regelmäßig beschieden. Dementis sehen anders aus. Lafontaine, der sich nach der Bundestagswahl 2009 aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hatte und an der Saar Fraktionsvorsitzender im Landtag wurde, will offenkundig, dass mit seiner Rückkehr gerechnet wird.

Dieses Ziel hat er erreicht. Die Genossen harren wieder einmal einer Entscheidung ihres früheren Vorsitzenden – und sie machen sich Gedanken über deren Konsequenzen. Sicher ist, dass eine Rückkehr Lafontaines die Verhältnisse in der Linken durcheinander wirbeln würde. Das fängt damit an, dass das für den Wahlkampf gebildete Achter-Team mit bundesweit bisher eingeschränkt prominenten Mitgliedern wie Nicole Gohlke und Diana Golze vollends obsolet würde. Die Kampagne würde wieder von zwei Männern dominiert werden: Gregor Gysi und eben Lafontaine. Die Linke könnte dann im Westen – so die Hoffnung – aus einem Reservoir schöpfen, das größer ist als jene zwei bis drei Prozent, die der Partei dort bislang sicher sind.

Quelle: Sueddeutsche-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Ökumenisches Heiligenlexikon
Gemeinfreiheit – public domain

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Der Streit an der Saar beginnt

Erstellt von DL-Redaktion am 1. März 2013

Gerangel um die Linken-Sitze im Bundestag

Da haben wir die Bestätigung unserer gestrigen Ankündigung und bedanken uns hiermit gleichzeitig bei unseren Informanten. Da diese Sitzung gestern intern und nicht öffentlich durchgeführt wurde, was schon für eine LINKE ungewöhnlich ist, wurde uns heute gegen Abend mitgeteilt das die ersten vier Plätze praktisch vergeben sind.

So soll, bei einer Kandidatur von Lafontaine Frau Kohde Kilsch auf den zweiten, Ploetz den dritten und Lutze den vierten Platz belegen. Das wird zwar nicht offiziell aber in der Zusammensetzung auch in der Saarbrücker-Zeitung so dargestellt. Die Bekanntgabe im Mai ist damit zu einer reinen Farce geworden, und die anstehenden Wahlen eine reine Augenwischerei.

Auch das schon angedeutete Gerangel um die Platzfolge war vorauszusehen, geht es doch letztendlich nur um die Kasse. Geld steht hier eine ganze Menge auf dem Spiel. Das dieses zu einen reinen Spiel der Ellbogen ausarten wird, ist allen bekannt die schon einmal in der Partei tätig waren.

Wie sagt man hier in Westfalen zu den Politikern: „Aus einen Pisspott kannste keinen Bratpott machen, der stinkt immer.“

Das dieses Gerangel bereits begonnen lesen wir aus den Bericht in der SZ heraus. Es ist ja auch verlockend, für wenig Arbeit und ohne Risiko so einfach viel Geld zu verdienen? Der dumme Wähler zahlt schon und läßt sich weiter über den Tisch ziehen. Das wird noch sehr interessant sein, wobei wir die restlose Selbstzerlegung der Partei im Westen noch bis zu den Wahlen erwarten. Denn wer wird denn noch bereit sein,  die in den letzten Jahren gezeigten Nicht-Leistungen mit erneuten Arbeitseinsatz zu belohnen? Auf leere Versprechungen kann der Bürger sehr gut verzichten.

Gerangel um die Linken-Sitze im Bundestag

Er hat es wieder nicht getan. Auch beim Treffen des Linken-Landesvorstandes am Donnerstag ließ Oskar Lafontaine die Frage aller Fragen unbeantwortet: Will er zurück auf die Bühne der großen Politik und für den Bundestag kandidieren? Stattdessen soll der 69-Jährige herumlaviert haben, er werde sich so entscheiden, dass es der Partei bei der Wahl im September helfe. Ginge es danach, was der Saar-Linken am meisten nützt, müsste er antreten. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze schätzt immerhin, dass 80 Prozent der Linken-Stimmen im Saarland auf Lafontaine zurückzuführen sind. „Vor diesem Hintergrund würde ich es absolut begrüßen, wenn er antritt“, sagte Lutze. Der „alte Schlachtgaul“ (Lafontaine über Lafontaine 2003) will sich erst im Mai entscheiden, wie er kürzlich Journalisten wissen ließ. Offen ist, welche Rolle in seinen Überlegungen die Fraktion im Saar-Landtag spielt: Mit Lafontaines Weggang würde die nicht eben an charismatischen Köpfen reiche achtköpfige Fraktion ihr Aushängeschild verlieren.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :   Fotomontage DL privat

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