DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Der politische A.. an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 4. März 2014

Zuckerbrot und Peitsche am politischen Aschermittwoch

Spaß beiseite heißt es auch Morgen am Aschermittwoch wieder einmal an der Saar. Die Zeit der Wahrheiten ist schon wieder vorbei und von Morgen an dürfen wieder die politischen Unwahrheiten verbreitet werden. Wie selbstverständlich aber, wird der Hering weiterhin im Freibier schwimmen.

Unser Kompliment geht an die Piraten welche sich aus diesem skurrilen Brauchtum zurückziehen, da sie wohl glauben ihre Sympathisanten in Zukunft auch nüchtern erreichen zu können. „Man ist bei uns mehrheitlich der Meinung, dass die von den etablierten Parteien vorgelebte Phrasendrescherei in biergeschwängerter Atmosphäre nicht die von uns bevorzugte Art einer produktiven politischen Veranstaltung ist“, erklärt dazu Piraten-Pressesprecher Gerd Rainer Weber in der Saarbrücker-Zeitung.

Einen etwas eigenartigen Zungenschlag bekommt hier die Veranstaltung der LINKEN in Wallerfangen bevor auch nur ein Wörtchen zu hören ist. Hat sich doch dort auch Gregor Gysi als Redner angemeldet. Als Vertreter der Partei gegenüber der Fraktion im saarländischen Landtag? Oder auch als Ersatz für einen nicht gezahlten Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro zur Finanzierung dieser Veranstaltung?

Für diese Meinung spricht die Meldung, dass im Gegensatz zum Saarland, sehr wohl 7.000 Euro zum politischen Aschermittwoch nach Passau flossen wo Gregor Gysi zuvor auftritt. Mag man in Berlin vielleicht sogar daran gedacht haben mit diesen 10.000 Euro besser die Anwalts- und Gerichtskosten welche Augenscheinlich aus dem Saarland verursacht wurden, bezahlen zu können? Es ist ja nun einmal eine unumstößliche Tatsache das Geld nur einmal ausgegeben werden kann. Wir hoffen nur das Gysi darum nicht allzu sehr verpfiffen wird.

Zuckerbrot und Peitsche am politischen Aschermittwoch

CDU und SPD sind landes- und bundesweit durch die Koalition vereint – Linke und Grüne kommen mit Bundes-Prominenz

Morgen steigt bei den saarländischen Parteien der politische Aschermittwoch. Dabei kommt gerade auch auf Seiten der Opposition Polit-Prominenz ins Saarland. Unter anderem sprechen Gregor Gysi und Renate Künast.

Diesmal sind es die Kleineren, die die großen Geschütze auffahren. Einen Schlagabtausch innerhalb der großen Koalition im Saarland wird es am morgigen politischen Aschermittwoch wohl nicht geben. Zumal CDU und SPD seit vergangenem Jahr auch bundesweit eine Koalition bilden. Fraglich also, ob sich die beiden Parteien überhaupt kritisch übereinander äußern werden.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Autor Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

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Das Internet – Neuland für Linke

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Januar 2014

Ist die Linke Saar auf den Hund gekommen ?

Der Linken laufen wirklich die Wähler weg möchte man glauben und das scheinbar im Besonderen im Saarland, wenn wir denn ihren Auftritten im Internet glauben schenken dürfen. Da erhielt ich heute Morgen, schon in aller Frühe einen Telefonanruf aus Saarlouis und eine ganz aufgeregte Anruferin bat mich darum einmal einen Blick auf die Webseite des KV Saarlouis zu werfen.

Die LINKE wolle sich wohl auf Dauer von den Menschen abwenden wurde mir versichert, da diese nur sehr schwer im Sinne Linker-Politik erziehbar seien. Man wolle sich jetzt wohl mehr den Tieren zuwenden und für diese spezielle Schulen, auch Waldorf, und letztendlich sogar das Wahlrecht einfordern. Jedem Hund seinen Beller und der Katze ihren Miauer. Genau so wie es die CDU bei Kleinkindern auch fordert. Windelstimmrecht! Wenn die Haustiere ihre Stimme abgeben dürften, würde auch der Oskar sicher wieder gewählt werden. Vielleicht sogar zum Kanzler.

War diese Frau erbost, welche speziell wegen Schröder einst die SPD verlassen hatte und in die LINKE eingetreten war. Ihr, als alleinstehende Erzieherin wäre vom Kreisverband eine vergleichbare  Aufmerksamkeit nie zuteilgeworden, wie den Tieren nun. Gut, sie würde ja auch ab und an ihre ehrliche Meinung laut äußern, aber schließlich hätte sie doch letzendlich immer treu zu ihrer neuen Partei gestanden, auch wenn verschiedene Pappnasen aus der Führung im KV nicht ihren Niveauvorstellungen entsprechen würden.

Nachdem ich die Frau beruhigt hatte, machte ich mich also selber auf den Weg mir eine eigene Meinung zu bilden. Da konnte ich also selber lesen dass, genau die Forderungen welche von der Partei seit Jahren in die Öffentlichkeit gerufen wurden, nun auch auf die Tiere umgemünzt werden sollen. Leider finde ich aber nur zwei Artikel über Hunde und einen Artikel über Katzen. Und so muss ich schon kopfschüttelnd Fragen: Wo bleiben denn die anderen Tiere alle?

Soll die Ungleichbehandlung, welche die Partei ihren Mitgliedern zu bieten hat, wo zwischen Funktionäre welche Narrenfreiheit genießen und einer meinungslosen Basis unterschieden wird, jetzt auch auf die Tierwelt übertragen werden? Ich fordere die absolute Gleichstellung zwischen Schlangen, Tigern, Hunden und auch Katzen. Muss ich doch auch den Tieren die Möglichkeit anbieten sich Gegenseitig zu mobben und auch aufzufressen. Zur Erhaltung ihrer Art.

Auch fordere ich zur Freilassung aller Tiere auf und erwarte die Dressur, Sklavenhaltung und Domestizierung der Tierwelt zu verbieten. Auch Tiere haben Anspruch auf einen ihnen angepassten Freiraum.

Ich fordere ein Verbot der Tierhaltung  in Wohnungen, und der Eigentümer eines Hundes (gibt es dann ja nicht mehr)  müsste für jeden Hund einen Freilauf in Sportplatzgröße als Eigentümer nachweisen können. Auch erwarte ich von den Tieren genau den Aufstand gegen die Bürger welche nur dumme einfältige Reden schwingen aber ansonsten Ideenlos in den Parteien vor sich hin dümpeln, und das auf Kosten der Steuerzahler. Beißt sie ruhig einmal des öfteren in den Allerwertesten. Damit dort wenigstens ein wenig Bewegung hineinkommt. Oder gilt das Parteimotto immer noch: „Wer sich zuerst bewegt, fliegt heraus“?

Quelle: Die Linke KV Saarlouis Gysi spricht zu den Tieren

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Fotoquelle: Wikipedia – I (Stephan Gillmeier) took that picture on a beach in Sri Lanka on October 2004

I, the copyright holder of this work, release this work into the public domain. This applies worldwide.

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Linke Saarlouis – verschlafen

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Juli 2013

Linke Saarlouis, Politik – glatt verschlafen

Promotionsfeier in den USA mit Doktorhüten – links skandinavisches Modell, rechts mortarboard und Talar

Sie scheint schon eine ziemlich einfache Sache zu sein, die Politik samt ihrer Umsetzung, folgen wir den verlockenden Angeboten welche dem Linken Landesverband im Saarland auf der KV Seite von Saarlouis angeboten werden. „Wir haben da mal eben einen Mailverteiler von der Internet AG erstellt und bieten dem Landes-Verband an, diesen zu benutzen und seinen Mailverkehr über die Plattform des KV Saarlouis laufen zu lassen.

Nichts gelernt aus den negativen Erfahrungen mit den USA in den letzten Tagen? Sind Begriffe wie NSA oder Prism für die Linke gleichwohl Neuland wie für unsere Mutti der Nation oder ihren Depp vom Dienst? Sollte sich etwa auch die Linke genau so unwissend zeigen wie unsere Regierung? Sie sollte in diesen Fall dann aber ganz ruhig sein, wenn es wieder einmal um eine Kritik über allzu enge  Verbindungen zwischen der SPD und den Grünen, mit der Regierung geht.

Sollte es in den Kreisverbänden der Linken des Saarlandes unbekannt sein, das vor dem Handling im Umgang mit Adressen und anderen hochsensiblen Daten des Internet eine Erklärung abgegeben und entsprechend unterschrieben werden muss? Des weiteren gehören Adressen aus der Landesliste nicht in die Hände eines Kreis-Verbandes. Der Internet Vertraute eines KV hat nur den Zugriff auf die Daten seiner KV Mitglieder. Einfach einmal die Datenschutzbeauftragten für den Landes- oder Bundes- Verband fragen.

Warum gibt es die Schwierigkeiten mit den USA zur Zeit? Weil wir überwiegend USA Programme nutzen wobei der Hersteller natürlich jederzeit auf die von ihnen selbst erstellten Programme wie Facebook, Google oder Andere zugreifen kann. Europa hat in diesen Fall die Erstellung eigener Programme vernachlässigt und läuft heute den USA hinterher. Wenn das richtig gesehen wird,  versucht der KV Saarlouis nun ebenfalls, so wie es die USA mit Europa und den Rest der Welt praktiziert, die Landespartei Datentechnisch unter seine Kontrolle zu bekommen?

Google und Facebook bieten ihre Dienste im übrigen ebenfalls kostenlos an ! Auch sie werben mit den gleichen Attributen wie das hier auf dieser Seite geschieht: „a) in welch gutem Zustand sich der Kreis Saarlouis aktuell befindet, b) wie gut wir mit dem Land zusammenarbeiten und c) wie wichtig es letztlich ist 100% solidarisch und gemeinsam an die Dinge ranzugehen! Ein weiterer Punkt, der auch nicht ganz unwichtig ist, um mal ganz deutlich festzustellen: mittlerweile helfen wir aus, statt um Hilfe nachzufragen Cool! Weiter geht’s!“

Die entsprechende Grafik für den Mailverteiler findet ihr:

>>>>> HIER <<<<<

Dabei fällt besonders das Logo „Orders“ ins Auge. „Orders“, welches in Übersetzung Aufträge, Anordnungen, Bestellungen, beim Militär Befehle bedeutet! Das in einer Partei welche sich mit dem Mäntelchen des Pazifismus schmückt! Als Einzige in diesem Land. Die Mitglieder bekommen demnächst Anordnungen oder Befehle zum Plakate kleben? Also entschuldigt eine solche Machart zeigt, schlichtweg nichts, aber auch gar nichts verstanden zu haben. So wie bei den Videos neulich!

Hier also der Artikel zum „Politikwechsel jetzt“ einer gerade noch fünf Prozent Partei:

KV Kurzinfo: Kein kommerzielles Produkt benötigt – der KV Saarlouis kann der Wahlkampf-Kommission Saar seit vorgestern mit einem in Eigenregie programmierten und umgesetzten Mailverteiler hilfreich zur Seite stehen.
Die Abwicklung verläuft über dielinke-saar-mailer.de, also die KV Maillingplattform des Kreisverbandes Saarlouis. Unser Mailverteiler bietet die Möglichkeit eine beliebige Anzahl an Mitgliedern (im Gegensatz zu Minuskel) zu erfassen und ist eine Eigenentwicklung von unserer Internet AG, so wie auch alle weiteren Mods auf der Plattform. Natürlich stellen wir ihn unserer Wahlkampf-Kommission Saar kostenlos zur Verfügung.
Warum schreibe ich das jetzt aber hier: weil auch dieser Punkt zeigt a) in welch gutem Zustand sich der Kreis Saarlouis aktuell befindet, b) wie gut wir mit dem Land zusammenarbeiten und c) wie wichtig es letztlich ist 100% solidarisch und gemeinsam an die Dinge ranzugehen!
Ein weiterer Punkt, der auch nicht ganz unwichtig ist, um mal ganz deutlich festzustellen: mittlerweile helfen wir aus, statt um Hilfe nachzufragen Cool! Weiter geht’s!

So klopfen wir uns dann mit der linken Hand auf die rechte Schulter?

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Fotoquelle: Wikipedia

This work has been released into the public domain by its author, Uwe Kils at the wikipedia project. This applies worldwide.

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Linke Spaltpilze unterwegs!

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Juli 2013

„Die Linke ist gespalten“

DIE LINKE Bundesparteitag 10. Mai 2014-24.jpg

Da, jetzt kommen sie aus ihren Löchern hervor. Der Alte ist nur einmal, vielleicht austreten gegangen und schon flötet sein ehemaliger Wasserträger wie der Rattenfänger von Hameln, zum sammeln auf. Die Partei müsse wieder zusammengeführt werden, so lesen wir es heute Morgen und so soll er es gesagt haben!

Von wem anders als den obersten aller Vasallen, den einstigen Spurentreter eines Oskar Lafontaine. Nein natürlich hat er mit den ganzen Querelen der letzten Jahre, innerhalb der Saar Linken nichts zu tun. Und noch einmal nein obwohl, sich für jede nur erdenkliche Position vordrängend, steht er heute außen vor und versucht es wieder einmal sich als Wortführer, in eine entsprechende Position zu drängen. Der König ist Tod, es lebe der König.

Es ist die richtige Zeit für Wendehälse. Ruhig haben sie sich in den letzten Wochen zurückgehalten, sich stillschweigend in die Ecken verdrückt. Nur kein falsches Wort zum falschen Zeitpunkt, cool beobachtend wer denn anschließend siegen wird. Ist es doch sehr wichtig sich mit dem Sieger nicht zu verderben. Hier eine Krankheit im Fuss und dort eine im Körper, diese kann sich schon für eine Weile auch in den Schreibfingern und Hirnen ausbreiten.

Demut scheint für diese politisch, größenwahnsinnigen Spinner ein absolutes Fremdwort zu sein, denn in ihren eigenen Köpfen werden sie gebraucht und halten sich für unverzichtbar. Ein mea culpa, und eine vorsichtige Nachfrage überhaupt noch von der Basis erwünscht zu sein, erübrigt sich für solcherart Politbanausen von selbst und die Einsicht das Hochmut noch immer vor den Fall kommt wird mit einer Basta Geste vom Tisch gewischt.

Begriffen hat ein Heinz Bierbauch noch gar nicht dass er mit seiner Art des schleimen genau die schon zuvor gelegte Spur weiterverfolgt. Kein Wort davon wie denn seine neue Kultur aussehen soll wobei diese doch erst ein mal gefunden und dann dafür die entsprechende Menschen gefunden werden müssen. Sollen aus ehemaligen politischen Dreckschleudern nun die Saubermänner/frauen geformt werden? Nachdem sich die Personen in Ariel gewaschen habe erscheinen sie wieder griffig, als strahlendes weiß?

Sollen aus jahrelangen Duckmäusern welche artig nickend die Befehle der Oberen ausführten jetzt selbstbewusste Leader werden? Sie sollen das leisten was sie die ganzen Jahre nicht konnten? Aus Chinesenfickern werden Professorenficker und aus Wahlmanipulierern werden echte Demokraten? Ja, und das natürlich alles alles ohne öffentliche Aufarbeitung? Ab unter den Teppich, da hat sich schon genug angesammelt.

„Neue Leute braucht das Land.“ Gerade so muss es jetzt heißen, wenn es noch irgendetwas zu retten geben soll. Die Versager treten zurück und bekennen sich zu ihren Fehlern. Dann könnte ein neues Haus gebaut werden. Etwas Neues kann nicht auf morschen Fundamenten bestehen! Auch ein Professor ist nicht freiwillig bereit aus gemachten Erfahrungen Lehren zu ziehen, dann wählt ihn ab?

Natürlich, jetzt wo alles zerstört ist kommt der Ruf nach der Parteidisziplin, der Ruf nach einen Leitfaden. Forderungen welche von den Oberen zu vor nicht eingehalten sondern zerstört  wurde. Jetzt wird die Basis benötigt um ausgewählten Mandatsträgern die Einkünfte zu sichern, auf das dann vier Jahre weiter gewurstelt werden kann. Für die Hoffnung auf Besserung ist dann ein  Pastor zuständig.

Die Täter brauchen Abstand um sich von den versuchten Manipulationen zu erholen. Dem sonntäglichen Wahlgewinner sei empfohlen möglichst rasch eine Neuwahl des Landesvorstandes zu beantragen. Das wäre, könnte ein wichtiger Schritt zur Basis hin sein, diese vielleicht noch für den Wahlkampf zu motivieren. Leere Sprüche wie heute von Bierbaum zu hören sind, gab es in den letzten Jahren zuhauf. Jeder Schritt auf die Basis zu könnte ein Schritt in eine neue (bessere?) Zukunft sein.

„Die Linke ist gespalten“

Die Partei müsse nun wieder zusammengeführt werden. Das sei dringend notwendig, um im Bundestagswahlkampf als politisch geeinte Kraft dastehen zu können. „Wir brauchen eine andere politische Kultur, bei der wieder inhaltliche statt personelle Fragen im Vordergrund stehen“, sagte er. Die Partei habe Vertrauen verloren – bei der Bevölkerung und bei den eigenen Mitgliedern. Oskar Lafontaine, der bei der Fraktionssitzung fehlte, brauche derzeit etwas Abstand, um mit dem Ergebnis umzugehen. „Ich gehe aber davon aus, dass er sich im Interesse der Partei im Bundestagswahlkampf engagieren wird“, sagte Bierbaum.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle  :  Bundesparteitag DIE LINKE Mai 2014 in Berlin, Velodrom Heinz Bierbaum

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Wellenschlagende, Linke Screenshots

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Mai 2013

Vertrauliche Unterhaltung im Internet
Linke Ploetz ausgespitzelt?

Da haben wir wohl einen Stein ins Wasser geschmissen gestern, dessen Wellenschläge die Prozentzahlen für die kommenden Bundestagswahlen weiter nach unten spülen werden? Nun die Titelzeile, „Vertrauliche Unterhaltung im Internet“, ist ja schon der Hinweis auf die Qualität der  hier handelnden Protagonisten.

Vertrauliche Unterhaltungen gehören nicht ins Internet, dass weiß in diesem Land mittlerweile so ziemlich jedes Kind und angeblich haben wir es ja in der Politik mit Menschen zu tun welche, zumindest davon Träumen in diesem Land einige Linke, auch einmal eine Führungsrolle  einnehmen zu können.

Ist es einer Bundestagsabgeordneten nicht bekannt, dass sich gerade innerhalb dieser Foren nicht nur FreundeInnen sondern auch, vielleicht sogar politische Mitbewerber einschleichen in der Hoffnung, gerade an solcherart Informationen zu kommen? Von unerwünschten Massenpartys wurde  schließlich oft genug berichtet. Aber, worüber wird in diesen Auszügen denn berichtet? Von Vorgängen wie sie innerhalb einer Partei zum Tagesgeschäft gehören.

In diesen Auszügen ist niemand beleidigt worden. Es wurde nur über bestimmte Vorgehensweisen in lockerer Weise berichtet. Aber diese Berichte durften nicht über Internetforen laufen, sondern gehörten letztlich dort hin wo sich viele  Linke bekanntlich am liebsten aufhalten, wie man sagt: In die berühmt, berüchtigten Hinterzimmer. Ja und wie heißt es so schön: Sage mir mit wem du gehst, und ich sage dir wer du bist! Ob ein Dr. Pollak hier nur als Kulissen – Schieber auftritt? Oder ist das Wort Kulisse nur als schmückendes Beiwerk gedacht?

Für Aufsehen sorgen letztendlich nicht die Screenshots! Für Aufsehen sorgt der panische Umgang in der Partei mit denselben. Hätte man diese doch dort belassen wo sie waren, wären sie nach zwei Tagen vergessen gewesen. Erst im Umgang damit machte man auf eine Brisanz welche nun von jedermann/frau dahinter vermutet wird, aufmerksam.

Die Kritiker und so genannten Querulanten hier auf DL sind von anderen Mitglieder der Partei in so genannte Schlammbäder sehr tief eingetaucht worden. Versenken ließen sie sich nicht. Auch nicht von Leuten welche sich jetzt mit dem Schreiben von Drohbriefen vielleicht erst als Täter, dann als Rechtsanwalt und gleichzeitig auch als Richter in Szene zu setzen versuchen! Aus Angst diesem vielleicht auch bald noch als Henker zu begegnen, dass alles aus einer Hand lernt man in der Partei, habe ich mich in der letzten Nacht aufgemacht die Hecken um meine Wohnung herum zu vernichten. Ich möchte meinem Henker gerne in die Augen sehen und mich nicht der Gefahr eines Heckenschützen aussetzen.

Mit dem Lesen und verstehen von Artikeln auf DL hätte er eigentlich Wissen müssen, mit Drohungen hier nur das genaue Gegenteil erreichen zu können.

Vertrauliche Unterhaltung im Internet
Linke Ploetz ausgespitzelt?

In der Partei sorgt derzeit ein Verdacht für Misstrauen, für den sich auch die Polizei interessiert: Nach der turbulenten Versammlung vom Sonntag tauchte plötzlich die Wiedergabe einer vertraulichen Facebook-Unterhaltung zwischen Ploetz und einem örtlichen Linken-Vorsitzenden aus dem Kreis Neunkirchen im Internet auf. Beide gehen dem Vernehmen nach davon aus, dass sich ein unbekannter Hacker Zugriff auf die Daten verschafft hat. Damit stünde Ploetz im Mittelpunkt einer Ausspäh- Affäre. Sowohl Ploetz als auch der Anwalt des zweiten Betroffenen haben nach SZ-Informationen Anzeige erstattet. Ploetz wollte sich mit Verweis auf das Ermittlungsverfahren nicht dazu äußern.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Schlapphüte / Wikipedia

Author en:User:Fabiform and Liftarn (vector version)
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(Reusing this file)
Licenced GFDL and CC-BY-2.5

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Rauch in Pfeife und Kopf?

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Januar 2013

Wie gefährlich sind Wasserpfeifen?

File:Wasserpfeife.jpg

Wir würden uns nicht wundern wenn der folgende Artikel im besonderen von vielen Mitglieder der Linkspartei mit der entsprechenden Aufmerksamkeit gelesen wird. Hören wir aus dieser Partei doch immer wieder entsprechende Stimmen, welche sich für die Freigabe von „weichen“ Drogen stark machen.

„Weiche“ Drogen für weiche Köpfe ? Gibt es doch besonders im Kreis Saarlouis linke Mitglieder welche sich auch an einen Club der „Rauch und Trinkkultur“ beteiligen. Dieser Einsatz wurde bereits mehrfach hier auf DL von diesen besagten Herren verteidigt. Ein Problem sollte diese Sache normal nicht sein, da es ja auch noch ein privates Leben gibt.

Nicht mehr privat ist es aber wenn mit verschiedenen Accessoires dieser Kultur durch eine Ausstellung innerhalb eines politischen Bürgerbüro auf die Verbindung zwischen Politik und Privat hingewiesen wird. Sollte dem Verantwortlichen für solch ein Büro an und für sich bewusst sein, oder hat die Macht der Droge hier schon zugeschlagen?

Es ist schon ein eigenartiges Völkchen welches sich in dieser politischen Wahlgemeinschaft drängelt. Die Einen fordern die Drogenfreiheit während ein anderer Mandatsträger des Landtages die Macht seines Mandates dazu benutzt im „Lerchenflur“ ein und auszugehen. Mitgliederwerbung wird dazu von einigen Unbedarften verbreitet und soll was kaschieren?  Findet die nächste Werbung im Puff statt? Das Rotlicht wäre ja schon eine passende Farbe.

Hier geht es um einen Vorfall in einer Shisha-Bar in Wiesbaden:

Wie gefährlich sind Wasserpfeifen?

Nach einem Vorfall in einer Shisha-Bar in Wiesbaden ist die Unsicherheit groß: Wie gefährlich sind Wasserpfeifen wirklich? Schon häufiger wurden Menschen durch Shisha-Rauch vergiftet.

 Wasserpfeifen, auch Shishas genannt, gelten vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer noch als vergleichsweise unschädliche Alternative zur Zigarette. Dass dies ein fataler Irrtum ist, zeigt ein Vorfall in Wiesbaden: In einer Shisha-Bar haben acht Menschen eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten – verursacht vermutlich vom Kohlenfeuer der Pfeifen. Zwei der Verletzten wurden nach dem Vorfall in eine Druckkammer gebracht, um die Gaskonzentration im Blut schnell zu senken.

 Im Gegensatz zur Zigarette wird der Tabak in der Wasserpfeife nicht direkt verbrannt, sondern bei niedrigen Temperaturen verschwelt. Zur Erhitzung des Tabaks wird eine in Talerform gepresste Holzkohle verwendet. Bei der Verbrennung der Kohle entsteht eine erhebliche Menge an Kohlenmonoxid. Bei höheren Temperaturen würden viele Schadstoffe verbrennen, so auch das gefährliche Kohlenmonoxid (CO).

Quelle: Südwest Presse >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :

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I grant anyone the right to use this work for any purpose, without any conditions, unless such conditions are required by law.
Source Own work
Author Orientalist

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KV Saarlouis im Untergang

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Januar 2013

„Bäumchen Wechsel dich“ – von Saarlouis nach St. Wendel

Es war doch ein schönes „Bäumchen Wechsel dich“ Spiel welches  den Bürgern in den letzten Tagen vor Augen geführt wurde. Fast über Nacht erfolgte der Umzug des Bürgerbüro von Saarlouis nach St. Wendel. Bei genauerer Betrachtung aber, war es nicht eher eine Flucht?

Eine Flucht der selbsternannten Arbeiterpartei aus den Industriestandort, einer Arbeiterstadt. Eine Flucht an die Peripherie des Landes nach St. Wendel, einer doch eher beschaulichen Kreisstadt ländlicher Prägung. Das wirft natürlich Fragen auf, denn dieser Abzug könnte auch als ein Abgesang auf die Arbeiterklasse und als Wink auf eine neue Zielrichtung der LINKEN Klientele gewertet werden. Eine Flucht in das eher landwirtschaftliche Bürgertum?

Der Bevölkerung im Kreis Saarlouis zumindest wurde aufgezeigt den Kreisverband der LINKEN aufgegeben zu haben. Zuvor wurde ja auch einiges versucht um politisch in dieser Arbeiterstadt heimisch zu werden und das Interesse, die Neugier auf die neue Partei war Anfangs auch sehr groß. Das diese Partei letztendlich auch älter und dann nur noch Skandale, nicht nur in Saarlouis und in den eigenen Reihen produzierte, blieb auch einer interessierten Öffentlichkeit nicht verborgen.

Dort wo sich politische Unfähigkeit mit fast ausschließlich auf sich selbst bezogene Egomanen verbinden wird eine aktive Gruppenarbeit unmöglich gemacht. Menschen lassen sich nicht auf Dauer an eine lange Leine führen und das Aussortieren sorgt nur dafür dass für einen kurzen Zeitraum eine bestimmte Clique die Oberhand gewinnt. Cliquen aber zerstören jegliche Gruppenarbeit.

Der Ortswechsel zeigt auch den heutigen Machern an, dass ihre Zeit bereits abgelaufen ist. Sie haben es, oder wollen es nur noch nicht wahrhaben. Ein Grund für die Unzufriedenheit der Landes-Obrigkeiten mit diesen KV dürfte in der Stellung des Antrags auf den letzten Landesparteitag zu sehen sein. Wer erinnert sich nicht? Genau aus diesen KV wurde ein Antrag auf die Umverteilung der Finanzen gestellt. Trotz Rückzug des Antrages, politische Obrigkeiten lassen sich auch in einer Partei der „Sozialen Gerechtigkeit“ nicht so einfach den Aufschnitt vom Brot nehmen und wollen mit solchen Aktionen nun zeigen, wer denn der Herr im Haus ist. Auch mag dieses Vorgehen gleichzeitig für die anderen KV als Wahrnung gelten.

Auch liegt eine bestimmte Aussage in der Tatsache das der Kreis-Geschäftsführer im Nachhinein diesen Umzug in der Presse begründet (n) muss. Das ist doch gar nicht seine Aufgabe und man möchte so einer vielleicht unwissenden Öffentlichkeit die Schuld des KV suggerieren?

Wir schreiben hier von dem Bürgerbüro eines MdB, welches mit dem Kreis-Verband nur sehr wenige Gemeinsamkeiten hat. Dieses Büro wird über den MdB angemietet und auch von diesen, also den Steuergeldern bezahlt. Folglich kann es auch nur von diesem aufgekündigt werden. Darum ist der Artikel in der Saarbrücker-Zeitung >>>>> HIER <<<<< auch vollkommen fehl am Platze. Auch wird eine solche Nachricht zuvor als Ankündigung und nicht im Nachhinein als fester Bestandteil der Presse mitgeteilt.

Der ehemalige Nationaltorhüter Oliver Kahn brachte für solch ein Verhalten einen treffenden Ausdruck ins Spiel. Zitat: Der (hier MdB) hat keine Eier, oder durfte keine haben. Besser könnten auch wir die Situation nicht formulieren. Denn auch die erwähnte, in vorab gegebene Information entbindet den MDB nicht von der Ankündigung in der Presse. Vielleicht haben ja in den letzten Tagen einige Bürger vor verschlossenen Türen gestanden.

Wir haben einmal von Mitgliederzahlen um die 800 alleine für den KV Saarlouis gelesen. Bitte korrigieren wenn die Zahl nicht stimmen sollte. Man spricht heute von 50 – 100 und wir glauben daran das speziell hier die Menschen mit den Füßen abgestimmt haben. Wenn nach einigen Jahren politischer Arbeit für einen KV nicht mehr unter den Strich steht, als das was heute sichtbar ist, werten wir das als ein Versagen auf der ganzen Linie. Und wir sind sicher, der Wähler wird es genau so sehen.

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Fotoquelle: Saarland privat / Fotomontage: DL/UP

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