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Linker Neujahrsempfang

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Januar 2014

Lafontaine lobt
den Papst und den Trierer Bischof Ackermann

File:2017-03-26 Oskar Lafontaine by Sandro Halank–1.jpg

Nein, vergessen haben wir ihn gewiss nicht, warteten aber bewusst einige Tage, da die Nachrichten über den Neujahrsempfang im Saarland nur sehr zögerlich eintrudelten. Aus der Linken Gruppe waren wohl nicht sehr viele Personen dieser Einladung gefolgt wie wir im Nachhinein feststellen dürfen. So wurden zuvor etliche der noch als Karteileichen geführten SaarländerInnen angeschrieben, aber diese Leute haben sich wohl schon zu weit von dieser Linken Gruppe entfernt, als das sie noch gewillt waren solch einer Einladung zu folgen. Auch bei einer gratis Verpflegung nicht.

Ja und mit einem Neujahrsempfang der Partei hatte diese sogenannte Festivität offensichtlich nicht allzu viel gemeinsam. Ging doch die Einladung ausdrücklich von der Linksfraktion des Landtag aus, was heißt, sie wurde auch von dieser finanziert und durfte schon rein optisch mit der Partei nicht in Verbindung gebracht werden. Auch stehen für solcherlei Anlässe wohl kaum Parteigelder zur Verfügung. Vielleicht der wahre Grund dafür, warum die Bundestagsabgeordneten durch ihre Abwesenheit glänzten?

Allgemein bekannte Gesichter aus der Partei DIE LINKE waren auf den angebotenen Fotos kaum zu sehen, warum wir diese Versammlung auch eher als eine Oskar Lafontaine – Gedächtnis Veranstaltung bezeichnen würden da auch die ansonsten auf jeder Kirmes präsente Vorzeigemannschaft der Linken aus Berlin fehlte. Kein Lob auch auf die Veranstalter welche dann schon als Gegengabe  in ihren Lobreden auf den Papst und Bischof ausweichen mussten. Genau die Mitglieder einer Institution also, welche ansonsten den LINKEN Klerikern eher im Wege stehen.

500 Gäste waren anwesend, so lesen wir es zumindest in den Bericht der Saarbrücker-Zeitung und zu vermuten ist, dass es sich bei diesem Schreiber Kürzel dik um ein Diktat handelt? Einen Text aus der Partei? Denn wie uns jetzt von mehreren Personen, unabhängig bestätigt wurde, fasst die Räumlichkeit im besten Fall 200 Personen.

Die gesamte Veranstaltung machte also eher den Eindruck in der Presse künstlich aufgeblasen worden zu sein. Besonders wenn wir uns in den Zusammenhang daran erinnern dass in Jahren zuvor immer große Hallen oder gar Festzelte für solcherart Festlichkeiten angemietet wurden, welche oftmals bei weit mehr als tausend Besuchern immer noch zu klein waren.

So ist es sehr aufschlussreich über Gäste zu lesen welche mit der Partei an und und für sich eher nicht in Zusammenhang gebracht werden möchten. Wobei, Unrecht hat Oskar ja nicht mit seinen Forderungen und geäußerten Kritiken. Nur ist es auch Aufgabe der Politik Lösungen anzubieten und dann für entsprechende Mehrheiten zu sorgen. Diesen Anforderungen scheint eine Linke nicht nachkommen zu können und darf sich dann nicht wundern in der Bevölkerung kaum wahrgenommen zu werden.

Lafontaine lobt
den Papst und den Trierer Bischof Ackermann

Mehr als 500 Gäste des Neujahrsempfangs der Linksfraktion haben gestern von Fraktionschef Oskar Lafontaine Lob für Papst Franziskus und Bischof Ackermann gehört. Wegen deren Haltung gegen Kriege und zu hohe Einkommen. (Veröffentlicht am 15.01.2014)

Jubel ist gestern aufgebrandet, als Fraktionschef Oskar Lafontaine das Landtagsrestaurant betrat: Mehr als 500 Gäste der Linksfraktion im proppenvollen Saal begrüßten den Gründer der Linken frenetisch. Lafontaine entschuldigte das Fehlen seiner Lebensgefährtin Sahra Wagenknecht, Vizin der Linksfraktion im Bundestag, die auch hätte sprechen wollen, aber im Bundestag aufgehalten worden sei und durch den Ausfall der 17-Uhr-Maschine aus Berlin nach Saarbrücken letztlich nicht habe kommen können. Doch dann legte Lafontaine los: „Papst Franziskus hat die richtigen Worte gefunden: Schluss mit bewaffneten Konflikten, die die Erde ausbluten,“ sagte der Merziger. Das sei lobenswert vom Papst. Nur die Linke habe gegen den Krieg in Afghanistan Stellung bezogen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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