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RENTENANGST

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 29. März 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Karadžić hakt sich bei den Humanisten ein, Berliner stammen womöglich vom Griechen ab, und Obama hat es zumindest versucht.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: „Deutscher Immobilienmarkt knackt die 200-Milliarden-Marke“.

Was wird besser in dieser?

Hie und da findet man noch gute Wohnungen für etwas weniger.

Erst Paris, nun Brüssel. Es scheint, als kämen die terroristischen Anschläge Deutschland immer näher. Hatten wir bisher einfach nur Glück?

Paris, Brüssel, Istanbul – wir Europäer haben echt Unglück.

Beatrix von Storch hat nach den Anschlägen in Brüssel mal wieder mit einem unpassenden Kommentar geglänzt. Ist ihr wieder nur so rausgerutscht, sagt sie. Sollte man ihr mal erklären, wie man einen Computer bedient?

Sie schmiedet das Eisen, solange es heiß ist. Mit der bloßen Omme, wenn sie gerade mal keinen Hammer hat. Wobei die Phasen, in denen Frau von Storch keinen Hammer hat, knapp bemessen scheinen. Ihr Diss gegen „Lichterketten und Integrationskurse“ dürfte Zustimmung finden bei den Hools, die sogleich gegen die Brüsseler Gedenkfeier randalierten. Doch keine Bange: Noch glitzern an der AfD-Spitze die skurrilen Gaglieferanten. Sie werden bald abgeräumt von schmierigen Machtprofis, die ihre rhetorischen Heftzwecken in Salbe auszuteilen verstehen.

Radovan Karad ž i ć , der Anführer der bosnischen Serben im Krieg von 1992 bis 1995, wurde vor dem Kriegsverbrechertribunal wegen Völkermord verurteilt. Er will in Berufung gehen. Spinnt der?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 10. August 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Viel Lalülala, Donald Trump als Traumbesetzung, ein Wahlkampf als Kindergeburtstag und eine pubertär-suizidale SPD, die niemanden interessiert.

 taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in dieser Woche?

Friedrich Küppersbusch: Ständig Lalülala! Man bangt bei dem Wetter um die älteren Mitbürger.

Und was wird in der nächsten besser?

Spiegel-Online-Schlagzeile „Helmut Schmidt kann wieder rauchen“.

Donald Trump hat sich durch das TV-Duell der Republikaner geschimpft: sexistisch, rassistisch, stumpf. Hat er Chancen?

Ich kaufe ein „trotzdem“ und löse: Vermutlich ist er unter Eskalationsgesichtspunkten des Medienwahlkampfes eine Traumbesetzung. Man kann sich das ausmalen wie eine Fusion der Formate „Kanzlerduell“ und „Dschungelcamp“. „Altes Europa“ steht für ein vermutlich auch nicht mehr sehr treffendes Verständnis von Staat als oberstem Souverän, der etwa die Wirtschaft überwacht. Aus den USA begegnet uns zunehmend deutlich ein Konglomerat von Wirtschaftsinteressen, die einen politischen Arm haben, und Wahlkampf ist dessen großer, bunter Kindergeburtstag.

Nach der Farce um die Ermittlungen gegen Netzpolitik.org ist Range weg. Jetzt wächst aber auch die Kritik an Maas, Maaßen und de Maizière. Blicken Sie da noch durch?

Quelle: TAZ >>>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 30. März 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Mediale Volksgerichtshöfe, Licht aus beim BVB, und „alternativlos“ ist nicht alternativlos.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vegangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Das Schweineschnitzel? Ihr nehmt es aber streng mit der Fastenzeit.

Und was wird besser in dieser?

Eier.

Mit dem Treffen in Berlin haben Alexis Tsipras und Angela Merkel sich erstmals angenähert. Grexit over?

„Versöhnlich“ sei das Treffen gewesen, und dass Tsipras Merkel vertöchtert, entspräche auch nicht den Kräfteverhältnissen. Die Begegnung „Last Action Hero“ gegen Queen Valium geht in der Sache offen aus. Als Beifang die Erkenntnis, wie müde und beflissen unsere Kuschelrock-Kirchentags-Linke im direkten Vergleich wirkt – wann je hat die deutsche Linke der Regiererin solche Mühen abgenötigt? Tsipras hat bei der Wahl seiner Koalitionspartner das an Skrupeln zu wenig, was die SPD zu viel hat. Doch er führt vor: „Alternativlos“ ist nicht alternativlos.

Montabaurer Schüler werden für Aussagen bezahlt, Nachbarn mit Mikrofonen verfolgt. Das Witwenschütteln der Medien nach dem Germanwings-Flugunglück nimmt absurde Züge an. Was lässt sich dagegen tun?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Oktober 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Kim Jong Un taugt vor allem zum Dynastiemaskottchen, die grüne Partei noch lange nicht als neue Freiheits-FDP

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Putin lässt 13.000 Soldaten aus dem Grenzgebiet der Ukraine abziehen.

Und was wird besser in dieser?

Jetzt dauert das wieder Tage, bis das hiesige Politfeuilleton raushat, warum das besonders mies und aggressiv ist.

Bundeskanzlerin Merkel könne nicht mit Messer und Gabel essen, soll Helmut Kohl gesagt haben. Autor Heribert Schwan zitierte diese und weitere Aussagen des Exkanzlers, obwohl Kohl sie nicht autorisiert hat. Recht so?

Gorbatschow sei „Experte für Public Relations“, wie auch Goebbels einer gewesen sei; Rita Süssmuth ein „Auslaufmodell“ – zu vitaleren Zeiten hatte Kohl ein paar Hitsingles noch selbst ausgekoppelt. So verwundern Ton und Gestus des Restes nun nicht: Hier spricht ein Mensch, der die Welt in Untergebene und Feinde teilt. Bismarck gewinnt in seinen hinterlassenen Briefen, Wilhelm II. steuerte mit seinen Memoiren Belege erschütternder Schäbigkeit bei. Und Kohl kann einem herzlich wumpe sein; er stand halt in der Gegend rum, als der Ball zur Wiedervereinigung vor seinen Fuß plumpste. Viele fleißige WDR-Mitarbeiter beeindruckt, dass ein Vorgesetzter 600 Stunden in Oggersheim auf dem Sofa verbrachte und dafür nun privat noch mal die Hand aufhalten darf. Mein lieber Schwan.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Juli 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Prothese und Antithese Rehm, die verschwörerischen neuen „Montagsdemos“ und Uli Hoeneß‘ fehlendes Herz. Die weitgehende Abwesenheit deutscher Außenpolitik im Nahen Osten nach Fischer unter Westerwelle lädt uns herzlich dazu ein, einfach mal den Mund zu halten und höflich zu fragen, wie wir helfen könnten.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Der deutsche Weitspring-Meister Rehm teilt die Fachwelt in Prothese und Antithese

Und was wird besser in dieser?

Sobald er Europameister ist, finden ihn alle dufte.

Marihuana darf – zumindest zur Schmerzlinderung – jetzt legal in Deutschland angebaut werden. Haben Sie sich schon ein Kämmerchen eingerichtet?

Kommt gar nicht in die Tüte. Als ich meinem Sohn als zeitgemäßes Initiationsritual in Amsterdam Coffeeshops zeigte, interessierte er sich höflich und beendete den Spuk beim dritten mit den goldenen Worten: „Das ist doch eher etwas für euch Ältere, Papa.“ Von deutschem Hanf kann man effektfrei Wagenladungen rauchen, er machte sich vom Acker, als Chemiefasern das Hanfseil ersetzten. Zum Trost setzte Bayer noch Spezereien wie „Heroin“ drauf. Also – es wird Zeit für Bioland und nachhaltigen Grasanbau. Auf zum Kyffhäuser.

Sanktionen für Russlands Regierung? Sollte man Putin die WM wegnehmen?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 17. März 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die verschwundene Boeing könnte auf dem BER stehen, und Hoeneß aus dem Knast weiterregieren.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Ich verbringe neuerdings Stunden damit, irgendwelche IBAN- und SEPA Nummern zu recherchieren und in winzige Vordruckfeldchen zu kritzeln. Die Bank zahlt mir keine Zinsen fürs Guthaben, grabscht rustikal Gebühren und Dispozinsen ab, feuert ihre Mitarbeiter, schließt Filialen und lässt den Rest der Arbeit uns Kunden machen. Wenn trotzdem noch was schief geht, wird die Bank mit Steuergeld saniert. Mein Gott, waren die Kirchen vergleichsweise harmlos.

Und was wird besser in dieser?

Banken erklären sich zu Religionsgemeinschaften und bestehen auf Steuereinzug.

Kardinal Marx ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, sein Vorgänger, Erzbischof Zollitsch, war aus Altersgründen abgetreten. Kommt jetzt die Verjüngungskur der katholischen Kirche?

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