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RENTENANGST

Auf der Flucht vor Merkel?

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Dezember 2013

Auf der Flucht vor Merkel?

Liegt es an ihrer „guten“ Politik, oder ist Merkel den eigenen Mitgliedern zu Sozialdemokratisch geworden? Der CDU laufen jedenfalls zur Zeit die Mitglieder davon. 8000 alleine im letzten Jahr was wiederum die SPD zur stärksten Partei im Lande werden lässt.

Nach den aktuell zur allgemeinen Verfügung stehenden Zahlen haben die Sozialdemokraten 474.820 Mitglieder, während die Christdemokraten nur auf 468.329 kommen. Dieses hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den einzelnen Parteizentralen ergeben, welche heute in weiten Pressekreisen veröffentlicht wurde.

Die SPD meldet dagegen aktuell nur einen Verlust von etwa 3000 Mitglieder. Dieses könnte sich aber auch rasch wieder ändern wenn erst einmal die versprochenen Zusagen innerhalb der GroKo nicht erfüllt werden können. Vielleicht beschleunigt sich der Mitgliederrückgang bei der Partei der Umfaller ja auch durch die heute verbreitete Nachricht das die gerade frisch gewählte Juso Chefin Johanna Uekermann nun einen neuen Job in der SPD Bundestagsfraktion erhalten hat.

So schnell geht das zumindest in der SPD. Gestern noch leidenschaftliche Kämpferin gegen die GroKo macht sie sich schon heute zu ihrer Untertanen! Letztendlich also doch alles eine Frage des Charakter? Dieser Vorgang ist aber nicht nur ein Hinweis auf den Zustand der SPD. In der Politik macht sich heute leider Jede/r zu eine/r/m Prostituierten. Es zählt nur noch das Geld.

Den dritten Rang bei der Mitgliederstärke verteidigt weiterhin die CSU. Die Christsozialen verloren zwar seit Jahresbeginn etwa 2000 Mitglieder, kommen aber noch immer auf ungefähr 148.000 Gefolgsleute – für eine bayerische Regionalpartei eine respektable Zahl.

Wo die großen Parteien ein Minus verbuchten, konnten die Grünen mehr neue Mitglieder begrüßen als sie im Jahresverlauf verloren. Lagen sie vor einem Jahr noch unter 60.000, zählen sie derzeit 61.579 Mitglieder.

Auch die Linke musste erstmals seit 2009 kein Minus mehr hinnehmen. Die Gesamtzahl der Parteimitglieder blieb mit 63.784 nahezu unverändert. Sie liegen damit aber noch unter den Zahlen zu Gründungszeiten. Welche sich aber noch weiter verringern wird wenn die Karteileichen einmal aussortiert sind. Meldet doch der KV Saarlouis alleine noch immer um die 400, während Insider von höchstens 100 berichten.

Siehe >>>>> HIER <<<<<

Die FDP erlebt zur Zeit einen Aufwind obwohl sie aus dem Bundestag geflogen ist.  Anfang Dezember verzeichneten die Freidemokraten 57.275 Mitglieder. Das sind zwar noch immer 1400 weniger als vor einem Jahr, aber andere außerparlamentarische Parteien können von solchen Zahlen nur träumen.

Die Piratenpartei hat nach eigenen Angaben 29.974 Männer und Frauen an Bord, die Alternative für Deutschland (AfD) zählt in ihren Reihen 17.250 Eurokritiker.

Fotoquelle: Wikipedia

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Ja, wo laufen sie denn hin

Erstellt von DL-Redaktion am 29. März 2012

Ja sicher, da laufen sie – wie Schafe

Datei:Schafe Bergweide.jpg

So möchte man beim Lesen der Mitgliederstatistiken der Partei DIE LINKE fragen. So verlor die Partei auch im Jahr 2011 rund 4200 Mitglieder und setzte damit den Trend nach unten unaufhaltsam fort, da auch schon im Jahr 2010 ein Minus von 4388 Mitgliedern zu verzeichnen war. Die Zahlen wurden in dieser Woche auf der Bundesseite der Partei veröffentlicht.

Stiegen die Zahlen noch in den Jahren 2007, 2008 und 2009 nach oben, folgte anschließend der Absturz. So erreichte die Partei Ende 2011 den niedrigsten Stand nach dem Zusammenschluss der beiden Quellparteien. Damit entfallen auf die West-Länder noch 26.049 Mitglieder, während die Ost- Länder noch 43.356 Mitglieder auflisten können.

Die höchsten Verluste wurden nach Sachsen in NRW verzeichnet. 588 Mitglieder verließen dort die Partei. Interessant auch die Zahlen aus Bremen welche 25 % ihrer Mitglieder verloren.

Der Rückgang bei den Mitgliedern spiegelt sich so auch in den Verlusten bei den Mandatsträgern und somit dem auseinanderbrechen von Fraktionen auf Kreis- und Orts-Ebenen wieder. Im Westen der Republik brachen aufgrund vieler Abmeldungen von Mandatsträger rund 100 Fraktionen auseinander.

Dabei ist besonders auffällig das in Kreisen und Gemeinden immer wieder auf die mangelnde Unterstützung von Oben verwiesen wird was zeigt, dass es den Spitzen nur an dem eigenen Wohl gelegen ist. Die hohen Verluste bei den Wahlen weisen auch auf die mangelnde Glaubwürdigkeit der Bevölkerung zu der Partei hin. Egoismus und selbstsüchtige Betrügereien zahlen sich auf Dauer nicht aus und eine Jeder bekommt irgendwann seine Rechnung serviert.

Mitgliederzahlen 2007-2010

Bundesland

Stand 31.12.2007

Stand 31.12.2008

Stand 31.12.2009

Stand 31.12.2010

Baden-Württemberg

2.214

2.639

3.046

2.950

Bayern

2.374

3.225

3.218

2.847

Berlin

9.105

9.008

9.008

8.801

Brandenburg

9.319

9.127

8.942

8.481

Bremen

453

492

523

629

Hamburg

996

1.289

1.405

1.489

Hessen

2.001

2.610

2.733

2.605

MV

6.042

5.833

5.684

5.417

Niedersachsen

2.546

2.864

3.376

3.259

NRW

5.905

7.764

8.555

8.681

Rheinland-Pfalz

1.450

1.655

1.992

1.746

Saarland

1.904

3.065

3.610

2.308

Sachsen

13.280

12.682

12.390

11.614

Sachsen-Anhalt

6.124

5.720

5.642

5.427

Schleswig-Holstein

815

1.066

1.093

980

Thüringen

7.070

6.850

6.750

6.360

Gesamt

71.711(a)

75.968(b)

78.046(c)

73.658(d)

Anmerkungen

(a) ergibt sich aus der Summe der Landesverbände und 113 Mitgliedern beim PV
(b) ergibt sich aus der Summe der Landesverbände und 79 Mitgliedern beim PV
(c) ergibt sich aus der Summe der Landesverbände und 79 Mitgliedern beim PV
(d) ergibt sich aus der Summe der Landesverbände und 64 Mitgliedern beim PV

Stand: 31. Dezember 2011

Mitglieder

davon weiblich

Prozent

Baden-Württemberg

2.880

660

22,9

Bayern

2.567

597

23,3

Berlin

8.325

3.677

44,2

Brandenburg

7.963

3.442

43,3

Bremen

462

143

31,0

Hamburg

1.327

338

25,5

Hessen

2.498

645

25,7

MV

5.123

2.296

44,8

Niedersachsen

3.139

787

25,1

NRW

8.123

2.086

25,7

Rheinland-Pfalz

1.761

499

28,8

Saarland

2.309

716

31,0

Sachsen

10.927

4.911

44,9

Sachsen-Anhalt

5.048

2.229

44,1

Schleswig-Holstein

983

251

25,5

Thüringen

5.970

2.574

43,1

BGSt

53

21

36,6

Gesamt

69.458

25.872

37,3

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