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Die Partei – nicht DIE LINKE

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Juli 2015

Die Partei

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Heute beschäftigen wir uns einmal ein wenig näher mit der politischen Kultur in diesem Land. Nein natürlich nicht aus der Sicht dieser sich Selbstinzenierenden und damit Geld verdienenden „Profis“ , die Politiker oder den Schreibenden, Anhören –  und Zusehen – lassenden Zünfte, welche aus selbstverliebter Eitelkeit vielleicht gar nicht bemerken wie ihnen die BürgerInnen davonlaufen da sie mehr Hofberichterstattung denn kritische Betrachtungen herüberbringen.

Ja, genau so wird Politik aus der Sicht vieler Betrachter in der Bevölkerung wahrgenommen. Man amüsiert sich, ja lacht Öffentlich die politischen Witzbolde aus und kehrt sie alle auf einen großen Haufen. Viele dieser KomikerInnen, welche als fanatisierende AnhängerInnen von ihren Parteien in Positionen gehievt werden sind dabei ihren Aufgaben nicht gewachsen. „Experten“ werden den BürgerInnen untergejubelt welche weder die dazu geforderte Ausbildung, noch ein entsprechendes Studium,  geschweige denn die zum Job benötigte Erfahrung in der Führung von Menschen nachweisen können.

Beispiel: Mit 17 in die politische Jugendorganisation, mit 20 Abitur, Wehrdienst, Studium Rechtswissenschaft, nach drei Jahren 2003 Wechsel zum Geschichtsstudium, 2008 Magisterarbeit, 2005 – 2015 Bundestag. Da mit wäre der Rest des Lebens mit 35 Jahren praktisch abgesichert, ohne je irgendetwas zum Wohle der Gesellschaft beigetragen zu haben.  Ohne die Politik hätten solche Personen keine Aussichten auf eine Arbeitsstelle und verschwänden für immer von der Bildfläche. Hartz IV und ohne Chance im Alter noch eine Hüftoperation zu bekommen. Das genau sind die wahren Schmarotzer dieser Gesellschaft welche dann noch von den Medien und aus der eigen Kaste bis kurz vor dem platzen aufgeblasen werde. .

Vollfinanzierung auf Kosten der Gesellschaft ohne jegliche Eigenleistung und persönliches Risiko!  Diese Vollposten wurden von den Parteien in die Abhängigkeit gebracht und von diesen Vollposten gibt es im Bundestag mehr als genug. Auch Merkel und Gauck haben in ihrer Vergangenheit voll in Abhängikeit und Gleichklang mit ihren damaligen Herrschaften gestanden und sind noch bei den aufkommenden Unruhen in  Deckung der Schützengräben hocken geblieben.

Als Pfarrer und Tochter eines Pfarrers haben Beide gleich ihres Glaubensvorbildes Jesus, sofort nach Wiedervereinigung  ebenfalls eine glorreiche Wiederauferstehung gefeiert. Raus aus dem Trabi – rein in die Luxuskarosse mit dem Stern und Merkel auch in die Partei mit den besten finanziellen Aussichten. Als VerräterInnen  an ihrer bis dato gesamten Lebensführung? Mit solch einer „Wertegemeinschaft“ wird sich der Großteil dieser Gesellschaft sicher nicht identifizieren wollen, in der es einer Hochstablerin ermöglicht wird zur Botschafterin befördert zu werden. Mit Ausstellung eines „Jagdschein“ wird es erreicht sich quasi via Kreditkarte von kriminellen Taten freizukaufen. Zum Schnäppchenpreis. Ein kräftiger Schlag in das Gesicht eines jeden ehrlichen Bürgers.

Da sollte sich die LINKE besser ein Beispiel an „Die Partei“ nehmen welche in der Lage ist über ihren eigenen Blödsinn zu lachen wenn sie die Politiker bloßstellt. Merke, es gibt nur zwei Arten von Vereinen in denen die Mitglieder das ganze Jahr über mit ihren Narrenkappen umherlaufen können. Das sind die Karnevalsvereine und die Parteien. Wobei die Erstgenannten noch nicht einmal unter sich zerstritten sind und keine Kriege anzetteln.

„Die Partei“-Chef Martin Sonneborn

„Innerparteiliche Demokratie? Nein!“

 Martin Sonneborn, Noch-Chef von „Die Partei“, guckt sich beim nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un den Umgang mit parteiinternen Kritikern ab.

 taz: Herr Sonneborn, was sagen Sie zur Chance 5000?

 Martin Sonneborn: Ich sehe das als ganz normale Entwicklung in der Partei. So eine Art Röhm-Putsch. Es gibt aber bereits Gegenbewegungen zur Gegenbewegung. In Köln wird gerade eine alternative „Chance 4711“ gegründet, in Baden-Württemberg „Sonneborn 100.000“. Außerdem wird fleißig Geld gesammelt. Leo Fischer hat gesagt, für 5.000 Euro würde er seine Differenzen mit dem Bundesvorstand beilegen. Das Crowdfunding liegt derzeit bei knapp 2.000 Euro.

Haben Sie als größter Vorsitzender aller Zeiten angesichts solcher innerparteilicher Querelen die eigene Partei nicht mehr unter Kontrolle?

Doch doch, ich bin im EU-Parlament vorausschauend in die für Nordkorea zuständige Delegation gegangen und habe mich erst vor Kurzem mit dem Botschafter ausgetauscht. Von Kim Jong Un kann man lernen, wie man sich erfolgreich mit Kritikern auseinandersetzt, erinnern Sie sich an die Geschichte mit der Flak?

Ist Ihnen die eigene Partei fremd geworden? Es tummeln sich ja auch immer mehr Ostdeutsche und nun sogar ein Leo Fischer drin, der Ihnen den Titel GröVaz streitig machen will.

Wir haben jetzt knapp 20.000 Mitglieder, da kann schon mal der ein oder andere durchrutschen. Wir denken aber gerade intensiv über einen Aufnahmestopp nach, damit so etwas nicht wieder passiert.

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Strategiedebatten bei „Die Partei“

 Kommunikationsguerilleros unter sich

 In der Satirepartei wird ein Aufstand gegen den Vorsitzenden Sonneborn inszeniert. Über den Umgang mit Mandaten gibt es Widersprüche.

 Die Partei, die Partei, die hat immer recht“, lautet der Refrain im Lied der Partei, das lange als offizielle Hymne der SED galt. Neue Verwendung findet der Song seit einigen Jahren bei der Partei „Die Partei“, dem politischen Arm des Satiremagazins Titanic. Doch wer genau innerhalb der Partei dieser Tage die Wahrheit verkünden darf, scheint so umstritten wie nie.

Seit vergangenem Wochenende verbreitet Vorstandsmitglied Leo Fischer massive Kritik am Vorsitzenden Martin Sonneborn. Dieser habe in seiner Funktion als EU-Abgeordneter seinen Kontakt zur Parteibasis verloren, so der Vorwurf. Fischer, ebenso wie Sonneborn einst Chefredakteur der Titanic, wirbt unter dem Namen „Chance 5000“ für einen Neuanfang – ohne den „geliebten Führer“.

In einer auf Youtube kursierenden Rede zur Gründung der Initiative wirft er Sonneborn vor, wegen Europa verrückt geworden zu sein. Das Motto des Wahlvereins, der Fischer am 3. Oktober zum Bundesvorsitzenden machen soll: „Die endgültige Teilung der Partei“. An die Mitglieder der „Partei“ appelliert Fischer: „Und sichern Sie sich jetzt ihre ganz persönlichen 5000 Euro.“

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