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RENTENANGST

KV Saarlouis im Untergang

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Januar 2013

„Bäumchen Wechsel dich“ – von Saarlouis nach St. Wendel

Es war doch ein schönes „Bäumchen Wechsel dich“ Spiel welches  den Bürgern in den letzten Tagen vor Augen geführt wurde. Fast über Nacht erfolgte der Umzug des Bürgerbüro von Saarlouis nach St. Wendel. Bei genauerer Betrachtung aber, war es nicht eher eine Flucht?

Eine Flucht der selbsternannten Arbeiterpartei aus den Industriestandort, einer Arbeiterstadt. Eine Flucht an die Peripherie des Landes nach St. Wendel, einer doch eher beschaulichen Kreisstadt ländlicher Prägung. Das wirft natürlich Fragen auf, denn dieser Abzug könnte auch als ein Abgesang auf die Arbeiterklasse und als Wink auf eine neue Zielrichtung der LINKEN Klientele gewertet werden. Eine Flucht in das eher landwirtschaftliche Bürgertum?

Der Bevölkerung im Kreis Saarlouis zumindest wurde aufgezeigt den Kreisverband der LINKEN aufgegeben zu haben. Zuvor wurde ja auch einiges versucht um politisch in dieser Arbeiterstadt heimisch zu werden und das Interesse, die Neugier auf die neue Partei war Anfangs auch sehr groß. Das diese Partei letztendlich auch älter und dann nur noch Skandale, nicht nur in Saarlouis und in den eigenen Reihen produzierte, blieb auch einer interessierten Öffentlichkeit nicht verborgen.

Dort wo sich politische Unfähigkeit mit fast ausschließlich auf sich selbst bezogene Egomanen verbinden wird eine aktive Gruppenarbeit unmöglich gemacht. Menschen lassen sich nicht auf Dauer an eine lange Leine führen und das Aussortieren sorgt nur dafür dass für einen kurzen Zeitraum eine bestimmte Clique die Oberhand gewinnt. Cliquen aber zerstören jegliche Gruppenarbeit.

Der Ortswechsel zeigt auch den heutigen Machern an, dass ihre Zeit bereits abgelaufen ist. Sie haben es, oder wollen es nur noch nicht wahrhaben. Ein Grund für die Unzufriedenheit der Landes-Obrigkeiten mit diesen KV dürfte in der Stellung des Antrags auf den letzten Landesparteitag zu sehen sein. Wer erinnert sich nicht? Genau aus diesen KV wurde ein Antrag auf die Umverteilung der Finanzen gestellt. Trotz Rückzug des Antrages, politische Obrigkeiten lassen sich auch in einer Partei der „Sozialen Gerechtigkeit“ nicht so einfach den Aufschnitt vom Brot nehmen und wollen mit solchen Aktionen nun zeigen, wer denn der Herr im Haus ist. Auch mag dieses Vorgehen gleichzeitig für die anderen KV als Wahrnung gelten.

Auch liegt eine bestimmte Aussage in der Tatsache das der Kreis-Geschäftsführer im Nachhinein diesen Umzug in der Presse begründet (n) muss. Das ist doch gar nicht seine Aufgabe und man möchte so einer vielleicht unwissenden Öffentlichkeit die Schuld des KV suggerieren?

Wir schreiben hier von dem Bürgerbüro eines MdB, welches mit dem Kreis-Verband nur sehr wenige Gemeinsamkeiten hat. Dieses Büro wird über den MdB angemietet und auch von diesen, also den Steuergeldern bezahlt. Folglich kann es auch nur von diesem aufgekündigt werden. Darum ist der Artikel in der Saarbrücker-Zeitung >>>>> HIER <<<<< auch vollkommen fehl am Platze. Auch wird eine solche Nachricht zuvor als Ankündigung und nicht im Nachhinein als fester Bestandteil der Presse mitgeteilt.

Der ehemalige Nationaltorhüter Oliver Kahn brachte für solch ein Verhalten einen treffenden Ausdruck ins Spiel. Zitat: Der (hier MdB) hat keine Eier, oder durfte keine haben. Besser könnten auch wir die Situation nicht formulieren. Denn auch die erwähnte, in vorab gegebene Information entbindet den MDB nicht von der Ankündigung in der Presse. Vielleicht haben ja in den letzten Tagen einige Bürger vor verschlossenen Türen gestanden.

Wir haben einmal von Mitgliederzahlen um die 800 alleine für den KV Saarlouis gelesen. Bitte korrigieren wenn die Zahl nicht stimmen sollte. Man spricht heute von 50 – 100 und wir glauben daran das speziell hier die Menschen mit den Füßen abgestimmt haben. Wenn nach einigen Jahren politischer Arbeit für einen KV nicht mehr unter den Strich steht, als das was heute sichtbar ist, werten wir das als ein Versagen auf der ganzen Linie. Und wir sind sicher, der Wähler wird es genau so sehen.

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Fotoquelle: Saarland privat / Fotomontage: DL/UP

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Lutze auf Job – Suche ?

Erstellt von DL-Redaktion am 12. August 2012

Lutze auf Job – Suche ?

Hanffeld aus der Uckermark / gehört nicht Merkel

Da hat das Wahlprogramm der LINKEN aus NRW doch noch seine Spuren in der Partei  hinterlassen welche uns direkt ins Saarland führen. Dort nützt der MdB Lutze die Gunst des Sommerloch um endlich ein wenig Selbstprofilierung zu betreiben. Wenn er schon nichts über die großen politischen Themen zu sagen hat oder darf, holt er nicht die Kohlen, sondern einfach die Drogen wieder aus dem Keller hervor.

Auf die Idee brachte ihn ein Artikel vom 11. 08. 2012 in der Saarbrücker-Zeitung in welchen über den Fund von Cannabis Pflanzen bei zwei Privatpersonen im Saarland berichtet wurde.

Es gab in den Gründungsjahren der Grünen schon einmal die Forderung nach Drogenfreigabe an der sie entsprechend scheiterten. Von den Grünen ist die Forderung nicht ein zweites Mal gestellt worden, was Rückschließen lässt dass diese aus ihren gemachten Fehlern gelernt haben.

War wohl der berühmte Schlag auf’s Gehirn, nein ins Wasser soll es wohl heißen, bei den LINKEN.

Gleichwohl manche der im Bundestag beschlossenen Gesetze schon als Hinweis gewertet werden könnten das zumindest dort die Freigabe für entsprechende Drogen längst erteilt wurde. Anders ist die schlechte Politik der letzten Jahre unerklärlich. Vielleicht ist aber manchen Hinterbänklern der LINKEN dieses noch nicht aufgefallen denn wie heißt es so schön: „Der kluge Mann baut vor“. Jetzt Freigabe, später anbauen und wir erinnern uns nur sehr ungern an Politiker wie Clement oder Schröder bei denen die Politik auch nur der Eigennutzung diente.

So lesen wir im Saartext folgendes:

113 SAARTEXT  So.12.08  20:08:28
NACHRICHTEN
Saarbrücken/Berlin

Linke zu weichen Drogen

Der saarländische Linken-Bundestagsabgeordnete Lutze hat anlässlich des aktuellen Drogenfunds im Saarland einen realitätsbewussten Umgang mit Drogen und Betäubungsmitteln angemahnt.

Lutze sagte, es sei absurd, wenn hier 91 Cannabis-Pflanzen gefunden werden und daraus eine Sensation gemacht werde, während an „jeder Ecke“ Hochprozentiges und Tabak verkauft werde.

Lutze forderte das Land auf, im Bundesrat eine Initiative zur kontrollierten Abgabe weicher Drogen für den Eigenbedarf zu starten. Mit Blick ins „Super marktregal sei alles andere Heuchelei“.

Quelle: Saartext

Fotoquelle: Wikipedia / Urheber TbachnerWeitergabe unter gleichen Bedingungen Creative Commons / 3.0 nicht portiert, 2.5 generisch, 2.0 generisch und 1.0 generisch

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Turbulenzen an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 24. Januar 2011

Lutze und Ploetz zu Heimatfront!

Eine kunterbunte Mischung von neuen Nachrichten konnten wir über das Wochenende aus dem LINKEN Landesverband an der Saar vernehmen. So musste der Landesgeschäftsführer, zugleich Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze (Ämterhäufung) der LINKEN der Saarbrücker-Zeitung eingestehen dass die Kommunismus-Debatte zu Austritten im Landesverband geführt habe. Er bestätigt 15 bis 20 Parteiaustritte. Die Ausgetretenen hätten ihren Schritt größenteils mit der von Gesine Lötzsch angestoßenen Kommunismus-Debatte begründet, so Geschäftsführer Lutze.

Das Blog iursaar verbreitet folgenden „Offenen Brief“ auf seiner Website:

Lutze und Ploetz zu Heimatfront!
Nein Freunde, hier geht es nicht um LSK-Schlachten und Kommunismusdebatten im Saarland. Pech gehabt!
Offener Brief der Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze und Yvonne Ploetz an den Saarländischen Rundfunk:
„Heimatfront“. Das ist der Titel des neuen SR-Tatortes, der ab dem 08. April, im Saarland gedreht wurde. Unter Regie von Oscar-Gewinner Jochen Alexander Freydank, wird die Geschichte von vier Soldaten erzählt, die aus Afghanistan zurückkehren.

Quelle : iursaar >>>>> weiterlesen

Wir berichten im übrigen in dem Bericht „Die Abgeordneten Reise“ auf DL über diesen Bundestagsabgeordneten welcher neulich eine spektakuläre „Dienstreise“ nach Nord-Korea unternahm um dort die Weichen für einen zukünftigen Tourismusboom zu stellen. Dort sind riesige Truppenaufmärsche noch „live“ zu besichtigen, zur Zeit ohne Schusswechsel.

Desweiteren erhielten wir folgende Mail als Antrag zu einem Parteiausschlussverfahren.

—–Ursprüngliche Mitteilung—–
Von: Gilbert Kallenborn GV Linke Wallerfangen <kallenborng@aol.com>
An: schiedskommission@die-linke.de; schiedskommission@dielinke-saar.de;
Verschickt: So., 23. Jan. 2011, 11:06

Thema: Antrag auf Parteiausschluss gegen LSK : Fieg, Beining, Ruge, Pütz  wegen Amtsmissbrauch,  Bruch des Bundessatzung ff.

Werte Genossinnen und Genossen,

anbei meinen  Antrag auf Parteiausschluss gegen die Anwender von DDR-„Recht“ gegen das Grundgesetz und dem gezielten Amtsmissbrauch als Mitglieder der Landesschiedskommission die Linke Saar.

Wolfgang Fieg, Sebastian Beining, Hans Ruge und Christoph Pütz.

Die o. a. Genossen haben die Öffentlichkeit und Rechtsanwälte schon lange vor dem -verfassungswidrigen – „DDR-Persilschein“ des 14.11.2010, LPT Neunkirchen, von Schiedssitzungen rechtswidrig ausgeschlossen.

Sie sind nicht nur befangen, sie haben Amtsmissbrauch betrieben.
Für Schumacher, den Wahlfälscher von Ensdorf.

gez. Gilbert Kallenborn GV Wallerfangen Die Linke  23.1.2011

Mit der Bitte  um bundesweite Veröffentlichung
Da die Sitzungen der BschK in Berlin öffentlich sind so sind es meine hier niedergeschriebenen Gründe auch.
JEDER Genosse in der BRD soll sie lesen könne/dürfen

Gilbert Kallenborn Gv Wallerfangen Die Linke  23.01.2011

IE

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Grafikquellen  :  Wikipedia – Urheber Okami-san

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