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Waldorf und das Menschenbild

Erstellt von DL-Redaktion am 5. März 2013

Waldorf und das Menschenbild

Vor einigen Tagen gaben wir innerhalb eines Artikel den Hinweis das der Sohn der bildungspolitischen Sprecherin und  Landtagsabgeordneten im Saarland nicht die von ihr so häufig kritisierte staatliche Schule, sondern eine Waldorf-Schule besucht. Diese Erwähnung wurde mit einen Satz abgehandelt ohne das wir uns weiter mit dem Kind befasst haben. Trotzdem wurden wir in vereinzelten Kommentaren dafür kritisiert.

Dabei interessiert uns weniger wer und was kritisiert wird, sondern wir fordern jeden auf erst einmal sein eigenes Haus zu kehren. Wir haben also recherchiert und sind zu der Überzeugung gekommen dass Waldorf und die LINKE überhaupt nicht zueinander passen sondern sich sogar gegenseitig abstoßen. Die LINKE tritt gegen ein Auseinanderdriften der Gesellschaft in zwei, drei, Schichten an und zieht Kinder aus dem eigenen System heraus! Dazu hier ein Auszug aus der Wikipedia welcher sich mit den rassistischen oder antisemitischen Aussagen des Gründer dieser Schulen Rudolf Steiners befasst. Wir wollen diese in der Wikipedia gemachten Aussagen auch nicht überbetonen sondern weisen nur auf das in der Öffentlichkeit sich widerspiegelnde Parteiengesamtbild hin. Lebe was du forderst!! Diese in der Öffentlichkeit gemachten Rassenvorurteile in der Linken können wir im übrigen aus eigener Erfahrung belegen und bezeugen.

„Nachdem in den 1980er Jahren verschiedene Publikationen die Rezeption der Wurzelrassenlehre in der völkischen Bewegung des frühen 20. Jahrhunderts und damit in der Vorgeschichte des Nationalsozialismus untersucht hatten[56], ordnete die ehemalige deutsche Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth in ihrer 1992 erschienenen Kampfschrift Feuer in die Herzen unter Bezugnahme auf die Wurzelrassen die Anthroposophie (neben dem New Age und anderen esoterischen Strömungen) als extrem rassistisch ein.[57] Daran knüpften seither zahlreiche Autoren an.[58]

 In den Niederlanden kam es 1996 zu einem Eklat, als ein Vorstandsmitglied der dortigen Anthroposophischen Gesellschaft in einer Radiosendung versuchte, einschlägige problematische Äußerungen Steiners zu verteidigen.[59] Die Anthroposophische Gesellschaft reagierte auf die dadurch ausgelöste Empörung, indem sie eine Fachkommission unter Leitung des international tätigen Menschenrechtsanwaltes Ted A. van Baarda damit beauftragte, das gesamte, etwa 300 Bände umfassende Œuvre mit 89.000 Textseiten systematisch auf entsprechende Aussagen hin zu überprüfen.[60] Die Kommission kam zu dem Ergebnis, dass 12 Textstellen nach Inhalt und Formulierung derart diskriminierend sind, dass sie nach der heutigen Rechtslage in den Niederlanden wahrscheinlich strafbar wären. Weitere 50 Stellen seien aufgrund ihrer zeitgebundenen Wortwahl aus heutiger Sicht rassistisch interpretierbar oder bei mangelnder Kenntnis des Werk-immanenten (anthroposophischen) Kontextes so missverstehbar.

 Die Kommission urteilt insgesamt:

 „Das anthroposophische Menschenbild Rudolf Steiners steht auf der Grundlage der Gleichwertigkeit aller menschlichen Individualitäten und nicht auf einer vermeintlichen Überlegenheit der einen Rasse gegenüber einer anderen.““

Quelle: Wikipedia >>>>> weiterlesen

Genau zu diesen Thema lesen wir im Zusammenhang mit einen Streit, welcher zur Zeit in Hamburg ausgefochten wird, ein Interview mit einen Lehrer welcher eine Onlinepetition gestartet hat. In Hamburg sollen zukünftig Waldorflehrer an einer staatlichen Schule unterrichten dürfen, was dieser aufgrund einer unsinnigen Weltanschauung welche hinter der Pädagogik steckt für höchst gefährlich hält.

„Waldorf ist unwissenschaftlich“

taz: Herr Sebastiani, Sie haben eine Onlinepetition gegen einen Hamburger Schulversuch gestartet, bei dem Waldorflehrer bald an einer staatlichen Grundschule unterrichten sollen. Warum?

André Sebastiani: Weil mich dieser Schulversuch wirklich empört. Meinetwegen kann man die Waldorfpädagogik in einer Privatschule machen. Wenn sich Eltern bewusst dafür entscheiden, respektiere ich das. In Hamburg wäre es ja anders. Wenn man im Bezirk wohnt und sich keine großen Gedanken macht, wird das Kind in der Regel automatisch der nächstgelegenen staatlichen Schule zugewiesen. Und das könnte bald eben eine Waldorfschule sein.

Mit dieser Kooperation möchte die Hansestadt Hamburg eine Privatschule verhindern, damit in einem Brennpunkt-Viertel nicht noch mehr Bürgereltern den Staatsschulen den Rücken kehren. Das ist doch eine löbliche Idee!

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Das passt doch auch:

Keine Bühne für Nazis in Homburg-
Aufmarsch am Samstag stoppen

Die Vorsitzende des Kreisverbandes Saarpfalz und Homburger Abgeordnete, Barbara Spaniol, und die Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Bärbel Riedinger, fordern Landrat Lindemann auf, alle rechtlichen Mittel gegen die für kommenden Samstag angekündigte Nazi-Kundgebung in Homburg auszuschöpfen. „Homburg darf nicht zum ständigen Aufmarsch-Ort rechter Gruppierungen werden. Das ist wieder einmal eine Schande für unsere Stadt und eine Negativwerbung, gerade weil dann noch andere gut besuchte Veranstaltungen wie der Flohmarkt stattfinden.“

Quelle: Landesverband Saar >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Allgemeinfrei – Author User:Ulz

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