DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Saar Linke vor Umbruch

Erstellt von DL-Redaktion am 23. April 2017

Saar-Linke steht vor großem Umbruch

Linke Party an der Saar – das war einmal, wie in den Märchen

Da habe ich in der letzten Woche einen Artikel – als Nachlese – zu den Wahlen im Saarland gelesen, welcher sich mit der nachlassenden Aufmerksamkeit um Oskar Lafontaine befasste. Ich weiß nicht, was der Anlass des Autoren Daniel Kirch war, sich um DIE LINKE zu bemühen, ich aber musste beim Lesen des Artikel an Laurence J. Peter, einem Professor aus Kanada denken, welcher sich mit der Hierarchie unter den Beschäftigten befasste. Diese These sorgte sodann als das „Peter System“ für große Aufregungen und war mit Grundlage der Schweitzer Gallup, oder auch der PISA Studien.

Das „Peter System“ besagt, ich zitiere aus der Wikipedia

„Peters These ist, dass jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert wird, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat, was in der Regel das persönliche Maximum der Karriere­leiter markiert und weitere Beförderungen ausbleiben lässt. Peter: „Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.“

Die einzige Einschränkung ist, dass die Hierarchie hoch genug sein, sprich: genügend Hierarchie-Stufen enthalten muss. In dem Buch von Peter und Hull werden viele Beispiele für Hierarchien in Wirtschaft und Verwaltung sowie die Unfähigkeit der dort Beschäftigten beschrieben. Seine konkreten Erfahrungen mit Hierarchien hat Peter hauptsächlich aus der kanadischen Schulverwaltung.

Weiterhin werden die Modelle der „geräuschlosen Sublimierung“ und der „seitlichen Arabeske“ beschrieben. Bei erstgenanntem Modell wird eine Beförderung eines als unfähig bekannten Angestellten nur deshalb durchgeführt, weil unter den anderen Mitarbeitern ein Anreiz ausgelöst werden soll, dass jeder auch befördert werden kann. Hierdurch wird eine Stabilisierung der Hierarchie erreicht. Bei Letzterem werden etwa Titel oder Abteilungen ohne Kompetenzen geschaffen, die es vorher nicht gab, um einen unfähigen Mitarbeiter quasi „auszulagern“.

Die Verteilung der Stufen der Inkompetenz stellt Peter anhand der Gaußschen Normalverteilung dar. Es stellt sich damit die Frage, wer in einer solchen Hierarchie die Arbeit leistet. Peter ist der Meinung, dass nicht alle zur gleichen Zeit ihre Stufe der Unfähigkeit erreichen. Durch die Mitarbeiter, die ihre höchste Stufe noch nicht erklommen haben, wird noch etwas geleistet: „Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben.“

Es schließt mit der These, dass man seine Energie vielleicht sinnvoller auf die Vermeidung einer Karriere verwenden sollte.“

Dieser kleine Artikel beschreibt auf die Schnelle das ganze Prinzip der weltweiten Politik und damit auch das des Oskar Lafontaine. Denn Oskar konnte nur so groß werden, da viele seiner Nachläufer auf ihren Niveau stehen blieben. Nehmen wir eine andre Person. Sehen wir Merkel welche fast alle, welche ihr das Wasser reichen konnten politisch ausgelöscht hat.

Zurück zum Artikel. Stellen wir fest, dass auch im Saarland kein adäquater Ersatz vorhanden ist, welcher Lafontaine ersetzen und für ähnliche Prozentsätze bei Wahlen sorgen könnte. Das ist aber ein Problem der heute 30 – 50 jährigen und weniger der Jugend. Denn selbst, wenn diese vorhanden wären oder beim Abzug von Oskar vorhanden sind, werden sie Jahre brauchen um von der Öffentlichkeit akzeptiert zu werden. Sie dürften auch erst ihr Wachstum beginnen, wenn Oskar gegangen wäre.

Die These muss anders lauten! Der, welcher sich selber Groß macht, oder machen lässt, zerstört damit gleichzeitig sein Umfeld. In unserer, ach so modernen Zeit werden Menschen erst Heilig oder Groß gehandelt, nachdem sie lange die Vertikale aufgesucht haben. So berauschen die Lehrer ihre Schüler mit Alexander und Peter den Großen und auch in den Geschichtsbüchern wird von glorreichen Kriegen geschrieben. Das Kriege immer nur Anlass zu Mord und Totschlag sind bleibt unerwähnt. Die Toten aus dem letzten Krieg werden zu Helden, gefallen für ihr Vaterland – so ein Schwachsinn. Nein, sie alle waren Mörder, Täter und Landbesetzer. Adenauer kann heute als einer der Größten gehandelt werden, da überwiegend nur Luschen folgten. Verschwiegen wir dabei gerne, dass dieser Mann, über welchen wir schon zu Jugendzeiten böse Witze machten, den Nazis wieder das Leben eingehaucht hat.

Sehe ich mir heute einen Parteitag -egal welch‘ einer Partei – auch immer an, sehe ich die gleichen Idioten, welche einst ihrem Führer nachrannten ohne den eigenen Verstand zu nutzen. Da redet ein Schwachkopf bei der SPD eineinhalb Stunden dummes Zeug, was er hätte auch in 15 Minuten sagen könnte. Aber er muss ja die Massen fanatisieren, welche ihm anschließend in glückseliger Besoffenheit feiern. Das ist in allen Parteien gleich und auch der Hauptgrund warum sich Jugendliche ekelnd von der Politik und ihren ausübenden Scharlatanen abwenden. Kommt alle einmal etwas herunter vom hohen Ross und sprecht mit der Jugend, dann bekommt ihr auch richtige Antworten.

DL / IE

von Daniel Kirch

Die Partei verdankt ihre Erfolge Oskar Lafontaine. Langsam muss sie überlegen, wie es 2022 ohne ihn weitergehen soll.

Die Linke hat bei der Landtagswahl 3,3 Prozentpunkte verloren, sie bleibt in der Opposition. Dass das Wahlergebnis ein Triumph für die CDU war und Rot-Rot eine Absage erteilt wurde, das sind für Oskar Lafontaine trotzdem „Fake News“. „Seit der Saarland-Wahl dreht der Mainstream-Journalismus am Rad“, zürnte Lafontaine auf Facebook. SPD und Linke hätten zusammen (42,4 Prozent) mehr Stimmen als die CDU (40,7).

An Oskar Lafontaine lag es sicher nicht, dass es zum rot-roten Regieren trotzdem nicht reicht. Seine Beliebtheitswerte sind im Vergleich zu früheren Wahlen gestiegen. Während er 2009 und 2012 auf einer Skala (-5 bis +5) der Forschungsgruppe Wahlen stets unter null landete, wurde er diesmal bei plus 0.6 notiert. Bestnoten erhielt er von Linken-Wählern (+3.7), aber auch die Anhänger der SPD (+1.3) bewerteten ihn ordentlich.

„Er hat bei dieser Landtagswahl nicht mehr so stark polarisiert“, sagt Matthias Jung, Chef der Forschungsgruppe Wahlen. „Das hat sehr viel damit zu tun, dass der Konflikt SPD/Linke, der im Saarland sehr emotional war, durch die Koalitionsbereitschaft von beiden Seiten abgebaut worden ist.“ Ein Teil der SPD-Wähler wollte sich trotzdem nicht mit Rot-Rot anfreunden – das zeigen Umfragen und die Erfahrungen von SPD-Wahlkämpfern, die am Wahlabend über das „Schreckgespenst“ Lafontaine schimpften.

Trotz der Verluste bleiben die 12,8 Prozent für die Linke für westdeutsche Verhältnisse ein Ausnahme-Ergebnis. „Dieser Erfolg ist ganz eindeutig mit der Person Oskar Lafontaine verbunden“, sagt Jung. Linken-Wahlkämpfer berichten: „An den Wahlkampfständen haben die Leute gesagt: Ich wähle de Oskar. Sie haben nicht gesagt: Ich wähle die Linke.“

Quelle : Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle:

Fotoquellen: Wikipedia

Party: -Author Henning Schlottmann (User:H-stt)

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Ein überzeugter Deutscher

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Februar 2017

Warum bloß gilt Martin Schulz als „großer Europäer“?

Für die EU-Krise ist er mitverantwortlich!

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/40/Arbeiterbew.jpg

Von den heute noch Lebenden und sich als SPD-ler nennenden<
wird wohl niemand später im Archiv der Partie erwähnt werden !

Autor : Martin Reeh

Der Witz, es habe sich eine „Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokraten in der SPD“ gegründet, stammt noch aus Agenda-2010-Zeiten und hat ein bisschen Patina angesetzt. Aber er illus­triert das Problem der SPD noch immer genau: Dass jemand eine soziale Politik macht, weil er sich als Sozialdemokrat bezeichnet, gilt nicht mehr als selbstverständlich. Warum aber glaubt die Öffentlichkeit von Martin Schulz, er sei ein „Vollblut-Europäer“ (FAZ), „überzeugter Europäer“ („Tagesschau“), „leidenschaftlicher Europäer“ (Wirtschaftswoche), nur weil ihn führende SPDler als „großen Europäer“ (Frank-Walter Steinmeier) verkaufen?

Warum, mögen Sie fragen, sollte er das nicht sein?

Für die Beantwortung dieser Frage hilft es, ein wenig in der Geschichte zu wühlen. 1998 – Kohl ist noch Kanzler, Lafontaine SPD-Chef – hält Ingrid Matthäus-Maier im Bundestag die Mutter aller SPD-Reden zum Euro. Sie ist damals finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, antwortet an jenem April­tag in der Debatte zur Euro­einführung als wichtigste Oppositionsrednerin auf Finanzminister Theo Waigel (CSU).

Man müsse den Euro bürgernäher erklären, sagt sie: „Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Vorgang in meinem Wahlkreis 1994. Dort besuchte ich zehn Tage nach Abwertung der Lira das Stahlwerk Klöckner-Mann­staedt. Dort war die Stimmung miserabel. Wir müssen Leute entlassen, hieß es. Die Lira ist in den Keller gegangen. Schon nach fünf Tagen hatten Italiener Aufträge an dieses deutsche Stahlwerk storniert, weil sie durch die Abwertung der Lira die deutsche Rechnung in Mark mit sehr viel mehr Lire bezahlen mussten als vorher. Dann haben sie die Aufträge in andere Länder vergeben. Solche konkreten Beispiel zeigen, dass Währungsturbulenzen gerade für unser Land verheerend waren und sind. Deswegen ist der Euro gerade auch für uns gut.“

Matthäus-Maier begründet also ein europäisches Projekt mit nationalem Egoismus, übergeht stillschweigend, dass andere Länder Pro­ble­me bekommen werden, wenn Deutschland sie nicht mehr hat – und fordert zum Schluss eine Koordinierung der europäischen Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik nach der Bundestagswahl 1998, die niemals kommen wird: „Es ist doch kein Zustand, dass es in Europa Steueroasen und Steuerdumping in großem Umfang gibt.“

Nationaler Egoismus

Stattdessen beginnt Rot-Grün mit der Agenda 2010 einen Angriff auf die Wirtschaftsmodelle der Nachbarländer. Spätestens mit der Eurokrise kommt es so wie von Matthäus-Maier gewünscht: Weil Italien, Frankreich oder Griechenland ihre Währung nicht mehr abwerten können, profitiert Deutschland. Der Süden kommt dagegen aus seiner Krise nicht mehr heraus.

Die Versatzstücke von Matthäus-Maiers Rede finden sich heute mit nur kleinen Variationen bei führenden Sozialdemokraten wieder. Kanzlerkandidat Schulz etwa argumentiert nicht mit der Stahl-, sondern der Autoindustrie, warum Europa unbedingt am Euro festhalten müsse: Bei einer Wiedereinführung der D-Mark, so Schulz in einem Interview von 2012, müsste die „deutsche Automobilindustrie dann keine Angst mehr vor China haben, sondern vor Frankreich und Italien, vor Peugeot, Citroën und Fiat“. Der Euro scheint für ihn ein Mittel, um SPD-wählende Facharbeiter vor Konkurrenz aus dem europäischen Ausland zu bewahren.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle :

Description
Deutsch: Köpfe der frühen deutschen Arbeiterbewegung:
August Bebel, Wilhelm LiebknechtKarl MarxCarl Wilhelm Tölcke, Ferdinand Lassalle
Date 5.1.2007
Source scan (aus Sozialdemokratie im Wandel, S.27)
Author Machahn 21:25, 5 January 2007 (UTC)

Wikipedia This work is in the public domain in its country  United States  of origin and other countries and areas where the copyright term is the author’s life plus 70 years or less.

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Für eine neue Linke oder:

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Februar 2017

Das Ende des progressiven Neoliberalismus

Datei:Arbeitsdienst.jpg

„Schurken die die Welt beherrschen“ , -möchten? –

Wer entdeckt Merkel und Lafontaine unter den Marschierenden ? -Melden !

von Nancy Fraser

Die Wahl Donald Trumps ist einer von vielen dramatischen Akten politischen Aufruhrs, die zusammengenommen einen Kollaps der neoliberalen Hegemonie anzeigen. Zu diesen Akten zählen das Brexit-Votum in Großbritannien, die Zurückweisung der Renzi-Reformen in Italien, die Kampagne zur Nominierung von Bernie Sanders als Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten und der zunehmende Rückhalt für den Front National in Frankreich. Die Reihe ließe sich fortsetzen. So sehr sie sich weltanschaulich und in ihren Zielen unterscheiden mögen, haben diese Meutereien des Wahlvolks doch eines miteinander gemein: In allen Fällen handelt es sich um Absagen an die wirtschafts- und finanzgesteuerte Globalisierung, den Neoliberalismus und die politischen Establishments, die beides förderten. Jedes Mal haben wir es mit einem Nein der Wähler zur tödlichen Kombination von Austeritätspolitik, Freihandel, ausbeuterischen Kredit- und Verschuldungspraktiken sowie den prekären, schlecht bezahlten Arbeitsverhältnissen zu tun, die den finanzialisierten Kapitalismus unserer Tage kennzeichnen. Ihre Stimmen sind so etwas wie das subjektive politische Gegenstück zur objektiven Strukturkrise, in der diese Form des Kapitalismus steckt.

Bis vor kurzem allerdings bestand die Antwort auf die Krise vor allem in sozialem Protest – lebhaft, ja dramatisch, gewiss, aber letztlich doch randständig. Die politischen Systeme hingegen schienen relativ immun und – zumindest in den mächtigsten Staaten der kapitalistischen Kernzone wie den USA, Großbritannien und Deutschland – weiter unter der Kontrolle von Parteifunktionären und etablierten Eliten zu sein. Jetzt aber erfassen Wahlschockwellen alle Welt, bis in die Zitadellen des globalen Finanzwesens hinein. Wer Trump wählte, für den Brexit oder gegen die Renzi-Reformen stimmte, hat sich gegen seine politischen Herren erhoben. Indem die Wähler den Parteiestablishments die kalte Schulter zeigten, wiesen sie die Arrangements zurück, die seit nunmehr dreißig Jahren ihre Lebensbedingungen zerstören. Überraschend ist nicht, dass sie das taten, sondern vielmehr, wie spät diese Erhebung kommt.

Trump verdankt seinen Sieg allerdings nicht allein einer Revolte gegen das globale Finanzwesen. Was seine Wähler verwarfen, war nicht einfach der Neoliberalismus im Allgemeinen, sondern der progressive Neoliberalismus. In manchen Ohren mag das nach einem Oxymoron klingen. Tatsächlich aber handelt es sich um eine real existierende, wenngleich perverse politische Konfiguration, in welcher der Schlüssel zum Verständnis des US-Wahlausgangs liegt – und vielleicht auch mancher Entwicklungen andernorts. In seiner US-amerikanischen Form ist der progressive Neoliberalismus eine Allianz zwischen einerseits tonangebenden Strömungen der neuen sozialen Bewegungen (Feminismus, Antirassismus, Multikulturalismus und den Verfechtern von LGBTQ-Rechten) und andererseits kommerziellen, oft dienstleistungsbasierten Sektoren von hohem Symbolgehalt (Wall Street, Silicon Valley und Hollywood). Hier stehen progressive Kräfte faktisch im Bündnis mit den Kräften des kognitiven Kapitals, insbesondere der Finanzialisierung. Erstere borgen dabei, ob unbewusst oder auch nicht, den Letzteren ihr Charisma. Grundsätzlich für ganz unterschiedliche Zwecke nutzbare Ideale wie Vielfalt und Empowerment dienen jetzt der Verklärung politischer Entwicklungen, die zur Zerstörung des produzierenden Sektors und der Lebensverhältnisse der Mittelschicht geführt haben, an denen die darin Beschäftigten einst teilhaben konnten.

Der progressive Neoliberalismus hat sich in den Vereinigten Staaten seit grob gesagt drei Jahrzehnten herausgebildet und die Wahl Bill Clintons im Jahr 1992 bedeutete so etwas wie seine Ratifizierung. Clinton war der eigentliche Architekt und Bannerträger der „New Democrats“, des US-Gegenstücks zu Tony Blairs „New Labour“. Anstelle der New-Deal-Koalition aus gewerkschaftlich organisierten Industriearbeitern, Afroamerikanern und städtischen Mittelschichten bildete er ein neues Bündnis aus Unternehmern, Vorortbewohnern, neuen sozialen Bewegungen und jungen Leuten. Sie alle bewiesen ihre Fortschrittlichkeit, indem sie auf Vielfalt, Multikulturalismus und Frauenrechte schworen. Ungeachtet seiner Förderung progressiver Ideen und Kräfte dieser Art, hofierte Clintons Regierung die Wall Street. Während sie die US-Wirtschaft so Goldman Sachs überantwortete, deregulierte sie das Bankensystem und handelte jene Freihandelsabkommen aus, die zu beschleunigter Deindustrialisierung führten. Was links liegen gelassen wurde, war der „Rostgürtel“ – einst die Bastion der sozialen Demokratie des New Deal und heute die Region, die Donald Trump zu seiner Mehrheit im Electoral College verhalf. Neben neueren Industriegebieten im Süden wurde vor allem diese Region besonders hart getroffen, als sich im Lauf der letzten beiden Jahrzehnte die Finanzialisierung durchsetzte und dann völlig aus dem Ruder lief. Clintons Politik, die seine Nachfolger – Barack Obama inbegriffen – übernahmen und fortschrieben, verschlechterte die Lebensverhältnisse aller arbeitenden Menschen, besonders aber derer, die in der Industrieproduktion beschäftigt waren. Der Clintonismus trägt, kurz gesagt, eine erhebliche Verantwortung für die Schwächung der Gewerkschaften, den Niedergang der Reallöhne, die zunehmende Prekarisierung der Arbeit und das Aufkommen des „Doppelverdiener-Haushalts“ anstelle des obsolet gewordenen Familienlohns, den vordem der werktätige „Ernährer“ nach Hause brachte.

Der Angriff auf die soziale Sicherheit erfolgte also hinter einer täuschenden Fassade, die das von den neuen sozialen Bewegungen geborgte Charisma schaffen half. So wird beispielsweise der Doppelverdiener-Haushalt als ein Triumph des Feminismus präsentiert, doch die Realität hinter dem Trugbild besteht aus Lohndruck, geringerer Arbeitsplatzsicherheit, sinkenden Lebensstandards, einem steilen Anstieg der Lohnarbeitsstunden pro Haushalt, der Verschärfung des Zweischicht- zum immer häufiger praktizierten Drei- oder Vierschichtsystem, einer wachsenden Zahl alleinlebender und alleinerziehender Frauen sowie den verzweifelten Bemühungen, Sorgearbeit auf andere abzuwälzen, insbesondere auf arme, rassistisch diskriminierte und/oder immigrierte Frauen. Darüber hinaus herrschte in den USA während all der Jahre, in denen die Industrieproduktion einbrach, ein dröhnender Dauerdiskurs über „Vielfalt“, „Frauen-Empowerment“ und „den Kampf gegen Diskriminierung“. Fortschritt wurde zunehmend mit meritokratischen Ansprüchen statt mit fortschreitender Gleichheit identifiziert. Zum Maßstab der Emanzipation avancierte dadurch der Aufstieg von „talentierten“ Frauen, Minderheiten, Schwulen und Lesben in der kommerziellen Winner-take-all-Hierarchie – und nicht mehr deren Abschaffung. Diese linksliberal-individualistischen Fortschrittsvorstellungen traten nach und nach an die Stelle der weiterreichenden, antihierarchischen, egalitären, klassenbewussten und antikapitalistischen Auffassungen von Emanzipation, die in den 1960er und 1970er Jahren floriert hatten. Mit der Schwächung der Neuen Linken verschwand deren Grundsatzkritik an der Struktur der kapitalistischen Gesellschaft, und die landestypische liberal-individualistische Geisteshaltung setzte sich erneut durch. Damit schrumpften die Ansprüche „progressiver“ Kreise und selbst deklarierter „Linker“ unmerklich zusammen. Was den Handel jedoch erst perfekt machte, war das Zusammentreffen dieser Entwicklung mit dem aufkommenden Neoliberalismus. Eine Partei, die die kapitalistische Ökonomie liberalisieren wollte, fand ihren Traumpartner in einem meritokratischen und unternehmerfreundlichen Feminismus, der sich auf das Durchbrechen „gläserner Decken“ konzentrierte.

Bernie Sanders oder: Die verpasste Chance

Quelle : Blätter >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle : Arbeitsdienst -(heute Jobcenter? )

Urheber Father of de:user:Philipendula. Philipendula has herited the rights on this image.

Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

 

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Neue Silwinger Meldung

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Februar 2017

Linkes Traumpaar in Rechten Schuhen

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Oskar Lafontaine fordert

 konsequentere Abschiebungen

Da wundern sich die Parteien, wenn sie niemand mehr wählen wird ? So kann nur die Empfehlung ausgegeben werden, gleich dem  Original seine Stimme zu geben. Wo doch  alle nur  in einer  Spur der USA trampeln ? Warum sollten  sich nicht auch die Wähler disem Gleichschritt  anpassen? Das ist eine schöne Fotoreihe – nun können sie sich prügeln wer die Mitte besetzen soll.

Redaktin/ IE

Die Linke müsse darüber nachdenken, warum viele Arbeiter und Arbeitslose die AfD wählen, sagt Oskar Lafontaine. Er will die Lohn- und Mietkonkurrenz thematisieren.

Der frühere Chef der Partei Die Linke, Oskar Lafontaine, hat sich für eine konsequentere Steuerung der Zuwanderung ausgesprochen. Der Staat müsse darüber entscheiden können, wen er aufnimmt, sagte er in einem Interview mit der Welt. Die Steuerung der Zuwanderung bezeichnete Lafontaine als „Grundlage staatlicher Ordnung“.

Auch im Streit um Abschiebungen positionierte sich der Fraktionsvorsitzende der saarländischen Linken deutlich. „Wer illegal über die Grenze gekommen ist, der sollte ein Angebot bekommen, freiwillig zurückzugehen. Wenn er dieses Angebot nicht annimmt, bleibt nur die Abschiebung“, sagte Lafontaine. Damit ging der Oppositionsführer im saarländischen Landtag auf Distanz zu vielen Parteikollegen, die sich gegen Abschiebungen nach Afghanistan oder nordafrikanische Staaten einsetzen.

 Auch die Vorsitzende der Bundestagsfraktion und Lafontaines Ehefrau Sahra Wagenknecht nahm in Vergangenheit in der Flüchtlingsfrage eine umstrittene Haltung ein: In einem Interview mit dem Stern sagte sie, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit ihrer „unkontrollierten Grenzöffnung“ islamistischen Terror in Deutschland erst ermöglicht hätte. Sie wurde daraufhin von großen Teilen der eigenen Partei kritisiert. Schon im Juli 2016 stieß Wagenknecht auf Kritik, weil sie sagte, dass die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen mit erheblichen Problemen verbunden sei.

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Fotoquellen:
WagenknechtFoto: Sven Teschke / 

Lafontaine – Urheber –

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

 

  • CC BY 2.0
  • File:Oskar Lafontaine 2011 (cropped).jpg
  • Erstellt: 11. Dezember 2011

 

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Unsere Meldung des Tages kommt aus Silwingen

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Februar 2017

Silwingen – Saarland

Die zuvor hier ausgestellte Fotomontage wurde durch Fremdeinwirkung

zurückgezogen und nun durch eine neue Montage ersetzt !

Ja, manchmal werden auch in der LINKEN – politische Träume wahr !

Da muss dann aber auch gestattet werden –  Gegenfragen zu stellen ? Räumt DIE  LINKE nun Ihre,   zumindest im Saarland, Restrampe ab? Sollte im „Hohen Alter“ wirklich die Erkenntniss reifen, dass manch Einer zwar sehr tief sinken, aber trotzdem von ganz unten noch einmal starten kann, ohne sich Gedemütigt fühlen zu müssen? Flugzeuge machen das jeden Tag. Aber die enscheidende Frage wird letztendlich sein, ob denn Beide, auch in Silwingen so richtig integriet sind, besser als Bundesweit? Wir werden uns umhören und Gegebenfalls berichten.

Redaktion/IE

Sitzt Oskar Lafontaine bald im Ortsrat?

Werden Oskar Lafontaine oder Sarah Wagenknecht, Galionsfiguren der Linkspartei, bald in den Ortsrat ihres aktuellen Wohnortes Silwingen einziehen? Möglich ist dies jedenfalls seit ein paar Tagen. Dass hat mit außergewöhnlichen Vorgängen und einer kommunalrechtlichen Besonderheit in dem Merziger Stadtteil zu tun.

Der Reihe nach: Im Anschluss an die jüngste Sitzung des Silwinger Ortsrates Mitte vergangener Woche gab es einen Paukenschlag: Ortsvorsteher Georg Axt trat mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück – begleitet von fast der Hälfte des Gremiums. Neben Georg stellten auch Phillip Axt (sein Enkel), Silvia Axt (seine Schwiegertochter) und Markus Ory (sein bisheriger Stellvertreter) ihre Ämter zur Verfügung.

Hintergrund ist ein seit Jahrzehnten schwelender Grundstückskonflikt. Dem Ortsvorsteher, der dieses Amt mit einer fünfjährigen Unterbrechung seit 1989 ausübt, war es seit Jahren ein Dorn im Auge, dass ein Anlieger des Kinderspielplatzes im Ort per Duldungsvertrag mit der Stadt über den Zufahrtsweg zum Spielplatz fahren durfte, um auf sein Grundstück zu gelangen. Diesen Vertrag hätte Axt gerne aufheben lassen, erläuterte der 75-Jährige auf Anfrage der SZ, und hatte deshalb im Ortsrat einen entsprechenden Antrag eingereicht. Doch das Gremium folgte seinem Ansinnen nicht, die Abstimmung endete mit einem Patt – damit galt die Initiative des Ortsvorstehers als abgelehnt. Entnervt von den jahrelangen Auseinandersetzungen in dieser Angelegenheit, warf Axt hin: „Von solch einem Hühnerhaufen will ich nicht der Vorsteher sein.“

Quelle : Saartbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Spekulationen um Lafontaine

Erstellt von DL-Redaktion am 15. April 2016

Regiert der Alte weiter die Linke an der Saar?

von IE.

Einmal musste sie ja beginnen, die Debatte um ein politisches weitermachen von Oskar Lafontaine nach 2017. Das mag für das Saarland noch seine Wirkung zeigen, aber die überwiegende Mehrheit seiner Parteigenossen auf Bundesebene wäre wohl erleichtert, würde  er den Bettel ganz hinwerfen. Zu viele Querschüsse waren auch wieder in der letzten Zeit von ihm persönlich und seiner Frau zu hören gewesen.

Das die Situation im Ländchen an der Saar eine wenig anders gesehen wird, dürfte an der Sachlage kaum etwas verändern. Erhoffen sich doch viele wenigstens noch ein wenig Rückenwind um in den Verdienstmodus, des/r bezahlten FunktionärInn die Zukunft noch zu vergolden. Da muss die Vergangenheit doch noch einmal aufpoliert werden.

Dabei, wird der Oskar sicher als Politiker der verpassten Chancen in die analen eingehen und eher auf ein Denkmal verzichten müssen. Allzu oft hatte er vergessen aus dem Parteienpaternoster rechtzeitig auszusteigen. So folgt nach dem erreichen einer oberen Etage, nur allzu direkt der um so schnellere Abstieg. Das die Presse den Verlust von ihm gelieferten Schlagzeilen möglichst weit aufschieben möchte, sei geschenkt. Immerhin haben diese zum Verkauf der Zeitung ihren Beitrag geleistet.

Es ist natürlich Scharlatanerie jetzt den Zustand dieser Partei zu bekritteln. War er es doch der sich seine Mannschaft genau so zusammenstellte wie er sie heute vorfindet. Das zeigt das es ihm sehr schwer fällt nicht das letzte Wort zuhaben und Demokratie bei ihm auf nur wenig Verständnis trifft. In der SPD war es nicht viel anders und er konnte es nicht ertragen nur als zweiter Mann dem Schröder hinter her zu laufen.

Nur wer nicht in der Lage ist auch Niederlagen ehrenvoll einzustecken und ein Versagen nur bei den anderen sucht wird schwerlich den Spitzenplatz besetzen. Programmatisch unterschied er sich nicht viel von Schröder, denn in der Politik zählt letztendlich nur die Macht und das Geld. Alles andere kann von einem Tag auf den Anderen verändert werden und allzu viele reiben sich am Morgen verwundert die Augen, wenn die Parteifassade wieder einmal mit einer anderen Farbe übermalt wurde.

Das im übrigen hält heute viele der Wähler von den Wahlen fern. Sie haben kein Vertrauen mehr da ungewiss ist, ob das Programm einen Tag nach der Wahl noch seine Gültigkeit hat. Kein von den Parteien in ein Parlament  Gesandter zeigt die Zivilcourage seinen Job in einer solchen Situation hinzuschmeißen.

Das schärfste Schwert zu Manipulationen war denn auch über viele Jahre im Saarland die Schiedskommission, in welcher dem Funktionär FIEG sicher von  Böhmermann auch die Benutzung  von Ziegen und Kamelen des Erdogan als Nutzobjekte unterstellt worden wäre. Aber Menschen welche welche es gewohnt sind dem Staat ihr ganzes Leben in Unterwürfigkeit zu begegnen werden auch einer Partei mit Willkür dienen. Nur als Links sollte solch ein Verhalten nicht bezeichnet werden.

Jetzt wünschen wir dem Pärchen natürlich alles Gute und würden uns freuen wenn Sahra, die im Artikel erwähnte Trompete noch findet, um Ihren Gatten zum rechten Zeitpunkt wieder aufzublasen oder anzutanzen.

Spekulationen um Lafontaine

Oskar Lafontaine muss bald entscheiden, ob er seine Karriere 2017 fortsetzt – Es wird bereits wild spekuliert

Was wird aus der Linken, wenn Oskar Lafontaine 2017 nicht mehr kandidiert? Die Frage stellen sich viele in der Partei. Ob der 72-Jährige bei der Landtagswahl noch einmal antritt, hat auch Folgen für andere Parteien.

Oskar Lafontaine war voller Tatendrang. Bei der Feier seines 60. Geburtstages im Herbst 2003, als er bereits auf ein politisches Comeback lauerte, tönte er: „Ich fühle mich wie ein alter Schlachtgaul: Wenn ich die Trompete höre, fange ich an, unruhig zu werden.“ Mittlerweile ist Lafontaine 72. Wie er heutzutage reagiert, wenn er die Trompete hört, ist nicht ganz klar. Was er politisch noch vorhat im Leben, dazu schweigt er bislang.

Bevor die Linke in der zweiten Jahreshälfte ihre Listen für die Landtagswahl im Frühjahr 2017 aufstellt, wird Lafontaine sagen müssen, ob er noch einmal kandidiert oder ob er seine seit 1974 andauernde Karriere als Berufspolitiker beendet. „Ich entscheide das, wenn die Frage ansteht“, sagte er. Es dürfte die interessanteste landespolitische Entscheidung des Jahres werden.

Lafontaines Schweigen lädt zu Spekulationen ein. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze, ein innerparteilicher Kontrahent, ist sich „ziemlich sicher“, dass Lafontaine bei guter Gesundheit im Jahr 2017 erneut antreten wird. „Er ist keiner, der sich die Landespolitik vom Schaukelstuhl aus ansieht.“ Andererseits ist bekannt, dass Lafontaine zuweilen mit dem Zustand seiner Partei im Saarland hadert; in einem SZ-Interview klagte er 2015 über „eine Reihe von Mitgliedern (…), die etwas schwierig sind“. Wie würde sich Lafontaine wohl verhalten, wenn solche Mitglieder es auf vordere Listenplätze schaffen? In der Linken wird auch darauf hingewiesen, dass sein Vertrauter Heinz Bierbaum (69), der für Lafontaine die Fraktion managt, 2017 wohl aufhören wird. Und schließlich fragen Funktionäre: Was bedeutet Sahra Wagenknechts neuer Job als Fraktionschefin im Bundestag für ihren Ehemann? Es wird wild spekuliert, Lafontaine könne nach Berlin gehen, um sie von dort aus besser zu unterstützen.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung

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Fotoquelle: DL –  Screenshot / CC BY-SA 3.0

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Nein zu allen Abschiebungen!

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Januar 2016

Asylrecht ist kein „Gastrecht“ sondern Grundrecht!

Der Bundessprecher*innenrat der Antikapitalistischen Linken (AKL) kritisiert die Äußerung von Sahra Wagenknecht: „Wer Gastrecht missbraucht, der hat Gastrecht verwirkt.“ Wir stellen klar: Das Recht auf Asyl ist kein Gastrecht, sondern ein Grund- und Menschenrecht. Grundrechte gelten für alle und jederzeit. Das Gerede vom „Gastrecht“ öffnet Tür und Tor für rechte Argumentationsmuster.

Dietmar Bartsch äußerte sich ähnlich: „Wer Straftaten begeht, hat sein Recht verwirkt.“ Wir stellen klar: Wer Straftaten begeht, für den gilt das Recht. Die sexuellen Übergriffe in Köln, Hamburg und anderen Städten in der Silvesternacht müssen geahndet und die Täter bestraft werden. Sie dürfen nicht zu einer Debatte über das Asyl- und Aufenthaltsrecht missbraucht werden. DIE LINKE ist grundsätzlich gegen Sexismus und Rassismus.

DIE LINKE ist für gleiche Rechte für alle. Das bedeutet, dass wir sexuelle Gewalt von allen verurteilen und bekämpfen und dafür sind, dass dies bestraft wird. Straftaten müssen für alle Straftäter*innen die gleichen Rechtsfolgen haben – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Äußerem oder Herkunft. Eine Sonderbehandlung von Menschen mit Migrationshintergrund lehnen wir ab. Und erst Recht eine doppelte Bestrafung durch Verschärfungen im Aufenthaltsrecht. Die AKL lehnt Abschiebungen grundsätzlich ab.

Wir erleben nach den schrecklichen Übergriffen auf Frauen derzeit eine heuchlerische Debatte der Regierenden, die sexuelle Gewalt gegen Frauen ausnutzen, um Migrant*innen unter Generalverdacht zu stellen. Die AKL ist für die Stärkung von Frauen- und Mädchenrechten. Wir setzten uns ein für mehr Geld für Frauenhäuser und Mädchenprojekte und insgesamt für einen Kampf gegen Sexismus und für die Gleichberechtigung von Frauen: ökonomisch, politisch und kulturell. Was wir nicht brauchen, sind schärfere Asylgesetze. Sexuelle Gewalt gehört bestraft und bekämpft – egal von wem sie ausgeht.

Angesichts von rechtem Terror, Hetzjagden auf Migrant*Innen und einer neuen Qualität von Rassismus ist eine entschiedene Kampagne der LINKEN nötig, um die drohende Spaltung der einfachen Bevölkerung abzuwenden und die wahren Verursacher von Armut, Wohnungsnot und Fluchtursachen zu benennen.

Wenn unter Bodo Ramelows Regierung in Thüringen oder einer rot-roten Landesregierung in Brandenburg Menschen abgeschoben werden, wenn sich Oskar Lafontaine für feste Kontingente von Flüchtlingen ausspricht und Sahra Wagenknecht von „Gastrecht“ redet, können wir nur sagen: Nicht mit uns.

Wir sagen NEIN zu Abschiebungen und JA zum Grundrecht auf Asyl!

 Bundessprecher*innenrat der Antikapitalistischen LINKEN (AKL)

Quelle: AKL Berlin

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Fotoquelle:  / Blogsport

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Neue Spekulationen um Lafontaine

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Januar 2016

Laontaine fehlt es Könnern auch in den eigenen Reihen

Karl auf die Suche nach etwas was zwei Prediger in Überfluss haben aber nie teilen werden

Spekulationen um Lafontaine

Mag es nur ein reiner Zufall sein dass sich die bayrischen Patrioten nahezu zeitgleich mit denen der  Linken im Saarland auf die Suche nach den „Drei Königen“ begaben ? Obwohl diese Fremden, – scheinen den beiden Parteien wohl nicht ganz geheuer zu sein, haben sie doch Angst beim schlagen des nächsten Kreuzeichen die Hände verlieren zu können. Dabei, es kommen doch diese so anders Aussehenden nicht mit leeren Händen und nur braun oder schwarz gefärbter Haut, sondern sie bringen reichlich Geschenke mit, wodurch die Aufmerksamkeit der immer kassierenden Politiker ins schier unendliche gesteigert wird.

So hören und lesen wir nahezu tagtäglich wie sehr sich die saarländische Linke der CSU schon angenähert hat.  Mit dem Wort „Antanzen“ lernen wir hierzu einen neuen Ausdruck und ein Gehabe, aus den großen Städten kennen, welches wir den Linken so gerade nocht zugetraut hätten. So könnte man auch diese Anmache an den Bruder CSU bezeichnen Und das dann hier und dort auch einmal etwas an den Fingern hängenbleibt, macht das Unternehmen auch noch Lohnenswerter. Wird doch nun die Möglichkeit geboten Berliner Versäumnisse, den Bayern aus der Kasse zu ziehen.

So wurde denn auch schon einmal mal von den eigenen Leuten ? spekuliert ob denn der ergraute Feldherr noch einmal bereit wäre, seinen Hügel zu ersteigen. Vielleicht auf einen Esel, da er des Schimmels überdrüssig geworden ist und – war denn dieser gemeint, welchen er einmal als alten Schlachtgaul bezeichnet  hatte? Ist es nicht überhaupt eine Frage wie alt man bei seiner Arbeit für Oskar werden kann.

Es ist ja auch nicht das Wichtigste wem man wann letztendlich die „Hallo Wach“ Pillen zuführen muss. Natürlich wird dieses ein harter Weg alleine, da zu den Wahlen wiederum jeder seine eigenen Interessen verfolgen wird. Die Vertretung der wilden  Linken Hühner sitzt nun einmal in NRW und wenn wir hier noch des öfteren  über die dritte Kolonne der Steinzeitkommunisten berichten, bekommen die sowie nicht mehr die benötigten Wählerstimmen und gehen mit leeren Händen, zurück nach Moskau.

Dabei ist die Entscheidendste Frage  überhaupt noch nicht gestellt und somit auch nicht beantwortet worden: „Was haben DIE LINKEN noch vor ? Ob nun mit oder ohne ihren Oskar, sollten der Ober- und Unter-Kiefer nicht implantiert sein, fliegen ihm die Zähne so oder so bald um die Ohren und da es bei den anhaltenden Wellen rückwärts seines roten Pumuckl  in ihren Steinzeitkommunismus keine Ersatzteile im Angebot mehr gibt, wird er mit einer Schnabeltasse vorlieb nehmen müssen.

Und die Hoffnungen auf Die Linke verfliegen mit der Zeit wie es die letzten zehn Jahre gezeigt haben. So wird dem Wähler über die Jahre erklärt was im Angebot enthalten ist, nur gesehen hat bislang noch niemand etwas. Von alle dem was dort hineingesteckt wurde ist nie etwas wieder hinausgekommen. Nichts für geleistete „Ehrenleistungen“ – auch keine Zinsen für investierte Mitgliedergelder. Nur ein kleines Grüppchen ist über Nacht reich geworden und schickte den Rest aus  Hartz 4 in sechs oder schon sieben. Sogar den Ruf nach niedrigeren  Dispositionszinsen Zinsen wurde nur von 0,7 der Wähler erhört. So nachhaltig wird noch auf den Trompeter Oskar geachtet.

Die wahren Gewinner in der Politik wussten immer rechtzeitig wann sie ihren Zenit erreicht hatten und traten zurück. Gemachte Fehler wurden nie von denen zurückgenommen welche sie einst verursacht hatten. Selbst eine eingravierte Entschuldigung für die Vergehen gegen das Volk haben wir bis heute auf den Grabsteinen nicht gelesen.

Spekulationen um Lafontaine

Oskar Lafontaine muss bald entscheiden, ob er seine Karriere 2017 fortsetzt – Es wird bereits wild spekuliert

Was wird aus der Linken, wenn Oskar Lafontaine 2017 nicht mehr kandidiert? Die Frage stellen sich viele in der Partei. Ob der 72-Jährige bei der Landtagswahl noch einmal antritt, hat auch Folgen für andere Parteien.

Oskar Lafontaine war voller Tatendrang. Bei der Feier seines 60. Geburtstages im Herbst 2003, als er bereits auf ein politisches Comeback lauerte, tönte er: „Ich fühle mich wie ein alter Schlachtgaul: Wenn ich die Trompete höre, fange ich an, unruhig zu werden.“ Mittlerweile ist Lafontaine 72. Wie er heutzutage reagiert, wenn er die Trompete hört, ist nicht ganz klar. Was er politisch noch vorhat im Leben, dazu schweigt er bislang.

Bevor die Linke in der zweiten Jahreshälfte ihre Listen für die Landtagswahl im Frühjahr 2017 aufstellt, wird Lafontaine sagen müssen, ob er noch einmal kandidiert oder ob er seine seit 1974 andauernde Karriere als Berufspolitiker beendet. „Ich entscheide das, wenn die Frage ansteht“, sagte er. Es dürfte die interessanteste landespolitische Entscheidung des Jahres werden.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

Laontaine fehlt es Könnern auch in den eigenen Reihen

Selbst beim Neujahrsempfang der Fraktion im Landtag wurden einige sich ansonsten gerne in den Vordergrund drängenden aus der politischen Zwergenriege vermisst. Bei trotzdem 400 Besuchern gehört schon eine Portion Mut dazu, dem Anblick des großen Zampano aus dem Weg zu gehen. Ist es doch das erste Ziel wohl einer/s Jeden seinen angestammten Platz auf der Lohnliste zu verteidigen.

So reichte dann dem eingeborenen Platzhirschen die Anwesenheit seiner Edeldame aus, um für seine Groupies das Flair des ungekrönten Paares aufrecht zu halten.  Erklärungen für die  Fans, nun zu erklären ob denn der Gang zur Wahlurne noch von Nöten sei, waren nicht zu vernehmen. So wurde denn, „“the same procedure as every year“ folgend, nur der folgsame Butler James vermisst die Dame des Hauses nach oben zu begleiten. Die Verantwortungsvollste Aufgabe des Tages wurde wohl auch auf den Chauffeur übertragen. Werden doch die Stufen der Treppe im Laufe der Jahre immer steiler.

Interessant vielleicht noch das Lafontaine Könner in die Regierung einfordert. Was ja auch schon erahnen lässt dass er wenn, auch in Zukunft mit eiserner Hand regieren zu wollen. Dachte er dabei an seinen Professor „Greif“ und kündete indirekt auch  seinen neuen Vorstoß an, um den Rücken freizuhaben ? Ansonsten vielleicht noch einen Rollentausch da Oskar auf die gleichen Gefühle der Mütter im vorderen Orient und Paris hinwies? An beredten kompetenten Müttern scheint es den LINKEN offensichtlich zu fehlen spekulieren wir einmal da kein Frau ihm diese Aufgabe abnahm.

Auf DL vermuten wir in naher Zukunft weitere Streitereien zwischen der Partei und Fraktion. Ein fröhlicher Polizist aus dem Saarland wünschte vor einigen Tagen nähere Auskünfte über einige Kommentare welche ich natürlich nicht zu geben bereit war, selbst  wenn ich es gekonnt hätte. Es fühle sich jemand beleidigt und habe Anzeige erstattet. Ein Streit zwischen zwei KommentatorInnen welche neue Zwistigkeiten innerhalb der Partei erahnen lassen. So warten wir einmal in aller Gelassenheit eventuelle Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ab.

Lafontaine fehlt es an Könnern

Neujahrsempfang der Linksfraktion im Saar-Landtag – Attacken auf Landesregierung

Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht boten den Linke-Anhängern beim Neujahrsempfang gewohnte, aber immer noch emotionale Angriffe auf Regierende sowie auf das kapitalistische System. Das Publikum war zufrieden.

Voll war es beim Neujahrsempfang der Linksfraktion im Saar-Landtag, voller noch als letztes Jahr. Ob die rund 400 Parteianhänger und Gäste am Mittwochabend auf ein Wort Oskar Lafontaines zur möglichen Spitzenkandidatur bei der kommenden Landtagswahl gehofft hatten? Dann wurden sie enttäuscht – dass Lafontaine aber nach wie vor das Feuer des linken Wahlkämpfers hat, davon konnten sie sich überzeugen.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Carlos Latuff Link back to Creator infobox templatewikidata:Q466165 –/–Public Domain

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Tauschte Oskar die roten Anzüge ?

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Dezember 2015

Sascha Sprötge führt im Kreis Saarlouis Die Linke an

Da erhalte ich doch heute Abend einen Link zur Saarbrücker – Zeitung auf einen Artikel welchen ich vielleicht sonst übersehen hätte?  Na egal, neue Leute braucht das Land heißt es  allgemein, denn diese könnten alte Teppiche lüften und lange verborgenes ans Tageslicht bringen.

Ein komplett neuer Vorstand wurde dort gewählt, im KV Saarlouis und das ist doch eigentlich nicht ganz üblich in der Politik, wo doch viele an ihren Pöstchen hängen und sei er auch noch so unbedeutend. Und dann auch noch in Oskars Altkreis in welchem einmal mehr als  600 Mitglieder gezählt wurden. Ob es der jetzt neu gewählten Truppe gelingen wird, das in ihnen gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen, oder war dieser  Schlag ins Wasser schon einer aus der Verzweiflung heraus? Folgend dem Motto: „Opas letzter Versuch – bevor auch die letzten Zähne fallen“.

So fragt ein Mitglied schon einmal vorsichtshalber nach ob denn wohl jetzt die immer wieder angesprochenen, vermissten Gelder aus Gründerzeiten wieder das Tageslicht erblicken. Wie es mir vorkommt wird über das verschwinden heute noch vor Gericht gestritten. Ist es doch genau der KV in dem Christian Bonner sich einst nach Frankreich -“absetzte“ ? Bereits am 16.10. 2012 berichteten wir darüber in den Artikel „Das Amtsgericht Saarlouis“.

Sascha Sprötge führt im Kreis Saarlouis Die Linke an

Sascha Sprötge aus Dillingen ist der neue Vorsitzende der Partei Die Linke im Kreis Saarlouis. Er wurde auf dem Kreisparteitag in Wadgassen ins Amt gewählt.

Der bisherige, langjährige Kreisvorsitzende, Wolfgang Schumacher, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Stellvertretender Vorsitzender ist Horst Riedel. Der neue Kreisgeschäftsführer ist Orlando Policicchio. Zum Schatzmeister wurde Daniel Braun gewählt. Als Schriftführerin komplettiert Martina Kien den geschäftsführenden Vorstand. Sascha Sprötge erklärte, er sehe die Hauptaufgabe des neuen Kreisvorstandes darin, dass alle Ortsvereine des Kreisverbandes Saarlouis den Bürgern präsent sind.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle:  Blogsport

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Prof. Bierbaum freut sich

Erstellt von DL-Redaktion am 12. November 2015

Der Diener folgt immer seinen Chef – Dummheit schafft Abhängikeit

Da lesen wir eine Presseerklärung von Oskar Lafontaine auf der Landesseite des Saarlandes welche dann auf Facebook entsprechend kommentiert wird. Auf einen DL Kommentar verzichten wir diesmal, sondern lassen heute Andere zu Wort kommen. Da wir die Forderungen welche der Presserklärung angefügt sind seit mehr als 10 Jahren als Linke Luftschlösser schon zig mal gehört und gelesen haben bitten wir den Leser den Link zu folgen.

Hier also die Presserklärung vom 09.11.15

In der aktuellen Flüchtlings-Debatte fordere ich feste Flüchtlings-Kontingente in Europa, um den Familiennachzug in Deutschland aufrecht erhalten zu können. Dazu hier meine neueste Pressemitteilung:

„Es ist menschlicher, die Zahl der Flüchtlinge, denen man in Deutschland Schutz gewährt, durch feste Kontingente in Europa zu begrenzen und dafür den hier Aufgenommen zu ermöglichen, ihre Ehepartner und Kinder nach zu holen. Ein stetig ansteigender Zuzug dagegen hätte zwangsläufig zur Folge, dass der Nachzug von Familienmitgliedern begrenzt werden müsste. Auch der sozialdemokratische Ministerpräsident von Schweden, Stefan Löfven, fordert jetzt aus demselben Grunde eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge in Europa. ‚Wir befinden uns nun in einer extrem angespannten Situation.‘ Es sei ‚an der Zeit, dass andere Länder ihre Verantwortung übernehmen‘. Eine entsprechende klare Aussage der Bundeskanzlerin Angela Merkel fehlt bisher. Nach Auffassung führender Politiker in Europa ist sie daher mittlerweile mit verantwortlich für die stetig ansteigenden Flüchtlingszahlen und das Erstarken rechter Parteien in Europa. Auf europäischer Ebene sollten faire Vereinbarungen getroffen werden. Um denen, die nicht aufgenommen werden können, ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, sind die Flüchtlingslager in der Krisenregion finanziell so auszustatten, dass die Menschen nicht hungern und im Winter nicht frieren müssen und dass ihre Kinder eine Schule besuchen können. Die Gleichgültigkeit der Regierungen der reichen Länder, auch der deutschen, gegenüber der Not in den Flüchtlingslagern, hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen aufgebrochen sind, um sich in Europa, vor allem in Deutschland, eine neue Existenz aufzubauen.“

Für die Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung sei der soziale Frieden im Land der Schlüssel. „Die Kosten dürfen nicht diejenigen tragen, die ohnehin schon benachteiligt sind, nämlich die Geringverdiener, Arbeitslosen, Rentner und Familien. Es darf nicht sein, dass an Schulen, im sozialen Bereich, bei der öffentlichen Daseinsvorsorge und der Polizei gekürzt und gestrichen wird, während sich Merkel, Gabriel und Co weigern, Millionäre angemessen an der Finanzierung zu beteiligen. Der Tisch für die Flüchtlinge muss von den Reichen gedeckt werden.

Quelle: Die Linke Saar

Der Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn antwortet am 9. November um 08:50 auf Facebook wie folgt:

Ich teile Oskar Lafontaines Position nicht. Weder ist es akzeptabel, die einen Flüchtlinge gegen die anderen auszuspielen, noch ist es hilfreich, den sozialen Frieden angesichts der aktuellen Situation als gefährdet zu proklamieren. Beides tun andere jeden Tag – und ich bin dankbar, dass viele Menschen genau dagegen Woche für Woche auf die Straße gehen.

Am 11. 11. 15 zieht  die Linksjugend des Saarlandes hinterher

Linksjugend [’solid] Saar kritisiert Lafontaines Aussagen zum Familiennachzug und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung

Die Linksjugend [’solid] Saar kritisiert die neuesten Aussagen von Oskar Lafontaine, die Aufnahme von Geflüchteten nach Deutschland zu begrenzen, um den Familiennachzug zu ermöglichen. Vorstandsmitglied und Sprecher Simon Ohliger warnt ausdrücklich davor, Familiennachzug und die Aufnahme neuer Geflüchtete gegeneinander auszuspielen. „Es ist ebenso wichtig, dass jeder, der es unter lebensgefährlichen Bedingungen bis über die deutsche Grenze geschafft hat, hier Asyl beantragen kann, wie Menschen wieder mit ihren Familien zusammenzuführen. Bei beiden Themen geht es um Menschlichkeit und die kann man nicht gegeneinander abwägen. Gerade innerhalb der Linken sollten wir uns klar gegen diese Politik stellen und zeigen, dass jede*r Geflüchtete hier willkommen ist.“

Beides sei mit gesellschaftlichem und politischem Engagement machbar. Weiterhin kritisiert die saarländische Linksjugend [’solid] die von der Bundesregierung beschlossenen Verschärfungen des Asylrechts und insbesondere auch die Aussetzung des Familiennachzugs aufs Schärfste. Damit hätte Deutschland das härteste Asylrecht seit der Gründung der Bundesrepublik. „Das grundsätzliche Recht auf Asyl gehört in Deutschland zu den Lehren aus der NS-Zeit. Zum Wohle von Menschen Humanität einzuschränken, ist genau so absurd, wie Kriege durch Waffenexporte verhindern zu wollen“, so Ohliger abschließend.

Quelle: Die Linke Saar

Fraktion Die Linke im Landtag des Saarlandes Facebook

Zur Kritik des Bundesgeschäftsführers der Partei DIE LINKE, Matthias Höhn, an den flüchtlingspolitischen Forderungen Oskar Lafontaines, erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, Prof. Heinz Bierbaum „Geschäftsführer Höhn hat offenbar wenig Kontakt mit der Bevölkerung. Seine Kritik an der Forderung Oskar Lafontaines nach europaweiten Kontingenten zur Aufnahme von Flüchtlingen, um den weiteren Zustrom in Schweden und Deutschland zu begrenzen und den Familiennachzug zu ermöglichen, stößt bei vielen auf Kopfschütteln. Man könnte von einem Bundesgeschäftsführer erwarten, dass er die besorgniserregende Zustimmung zur AFD in Ostdeutschland zumindest zur Kenntnis nimmt. Wir brauchen nur nach Frankreich zu schauen, um zu erkennen, was passiert, wenn der soziale Friede in einem Land nicht gewahrt wird und sich die Rechte des Themas bemächtigt.“

F.  P. : ach, und weil „besorgte buerger“ ihre fremdenfeindlichkeit ausleben, fangen wir an fluechtende gegen fluechtende auszuspielen und machen seehofersl, hoeckes und de maizeres geschaeft? ich glaub, es hackt!

E. P. : Die besorgnisserrgende Zustimmung zu rechten Parolen bedeutet für DIE LINKE, für eine Begrenzung, also für eine weitere Aushöhlung des Asylrechtes einzutreten? Ich glaube, es hackt bei Euch, Genossen. Refugees welcome!!!

K. S. : Die CDU(/CSU besetzt seit Wochen das Thema „Asylanten“ und wie man/frau damit umzugehen hat. Und zu welchen Parteien werden Menschen damit getrieben? Ich werd nicht im rechten Sumpf als Linker das angeln beginnen!

A. J. : Seid ihr jetzt vollkommen wahnsinnig geworden!? Nach der Argumentationslinie hätte man auch Hartz IV mittragen können, weil die Mehrheit der Bevölkerung der Reform damals zugestimmt hat. Eine LINKE, die dem hetzenden Pöbel nach dem Munde plappert, braucht wirklich niemand. Schämt euch!

R.  H. : So ein Blödsinn… Was ihr da tut, ist „Fähnchen im Wind“- Politik. Der Mob randaliert und ihr gebt unsere Positionen auf. Das ist inkonsequent und schäbig.

T. R. : Bevor sich die Rechte eines Themas bemächtigen kann, sollen wir ihr also das Geschäft abnehmen? Na Glückwunsch – wenn wir uns von denen die eigenen Antworten diktieren lassen, können wir uns DIE LINKE gleich sparen…

S.  W: : Ich wäre dafür, ihr solltet im Saarland lieber mal konkrete Politik machen und den Flüchtlingen konkrete Hilfsangebote machen anstatt mit heißer Luft um euch zu hauen. Bitte meldet euch mit konkreten Vorschlägen die Menschen in Not helfen. Danke!

Halina Wawzyniak  „Wir brauchen nur nach Frankreich zu schauen, um zu erkennen, was passiert, wenn der soziale Friede in einem Land nicht gewahrt wird und sich die Rechte des Themas bemächtigt“ ach na klar, die geflüchteten bedrohen den sozialen frieden. deshalb muss man sich im sinne der position von oskar des themas annehmen? NEIN!

D. S,. : Eine Partei ist kein Selbstzweck. Das sieht man im Saarland wohl anders.

C. T. : Umwerfende Logik,weil der“besorgte“ Bürger oder auch Nazi laut rumkrakeelt und mit der AfD Nazis auf dem Weg in die Parlamente sind,muß Die Linke also möglichst populistisch mitgeifern?Was für eine Logik soll ich jetzt dahinter verstehen?Wir drehen unsere Fahne in den Wind?Opportunismus kann mensch sich offensichtlich auch schön reden.

O.  F. : Anstatt emanzipatorische, humanistische Ansätze zu vertreten, die vielleicht zu praktischer Politik für die Refugees werden können, dem besorgten Pöbel nach dem Mund reden. So ist es recht(s). Das ist ja sogar wahltaktisch blöd – im Zweifel wählen die Leute dann doch das Original. AfD und Konsorten gehören bekämpft, und das geht garantiert nicht, in denen man ihre Thesen nett verpackt übernimmt.

M. S. : Bei mir lösen eher diese Erklärung sowie das ursprünglich Statement Kopfschütteln aus

L. S. : Ich erzähl Euch was vonwegen sozialem Frieden, Ihr Taktiknulpen. Erstens wird die Rechte gestärkt, wenn man ihr nicht entgegentritt sondern ihre Forderungen zum eigenen Brei erklärt und zweitens geht es hier auch um die 100.000, 200.000 besorgten Bürger, die GEGEN AfD und Pegida demonstrieren und die Euch mit dem nackten Arsch ins Gesicht springen werden, Ihr diesen Blödsinn nicht unterlasst. Und drittens, das wollen wir nicht vergessen, geht es um 800.000 oder eine Million arme Schweine, die alles verloren haben und die irgendwo eine Perspektive brauchen, Ihr Klappskallies. Und zwar nicht Lagern in der Türkei und nicht in Lagern in Jordanien und schon gar nicht in Lagern in Kopf-Ab-Saudi-Arabien, sondern in Europa! Ihr macht die Linke kaputt. Wer soll diese Partei denn noch wählen, wenn bei einer so GRUNDSÄTZLICHEN Frage ganze Landesverbände und Fraktionen mit Oskar Lafontaine an der Spitze in das verschlammte Becken der AfD springen um mal ein paar Runden mit den Deutschnationalen um die Wette zu schwimmen. Ihr politischen Kasperköppe.

O.  S.  Die Linke auf AFD-Kurs? Na dann „Eisberg voraus“!

T.  R. : Für die Linksfraktion im Saarland bedeutet also die Kenntnisnahme des Anstieges der Zustimmung zur AfD selbst Dinge von sich zu geben, die auch von der AfD kommen könnten?

A. M. : bin immer wieder fasziniert davon das bei einem Landesverband von der Linken gesprochen wird!
Inzwischen nervt es das man für das blöken Oskars und eines Landesverbands der ganzen Partei zur Last legt, es gibt eine klare Haltung der Bundesfraktion die genau das Gegenteil fordert..
Den Saarländern sei ans Herz gelegt anderen nicht zu unterstellen sie hätten keine Ahnung,

T.  H.  Die Schwäche der Linken/Aufkommen der Rechten als Argument für das Zurückweichen in der Flüchtlingspolitik. Das kennen wir von der SPD der 90er. Bitte überlegt noch mal in Ruhe, ob Ihr uns das antun wollt.

U. S. : @Heinz Bierbaum: Die Rechte schlagen, indem man ihre Themen klaut – wie hohl ist das denn? Ich kenne die Leier noch von Anfang der 90er Jahre: Die „Petersberger Wende“, also „Asylkompromiss“ und Auslandseinsätze der Bundeswehr. Das kam alles im Paket, was auch kein Wunder ist, denn Sozialdemokraten fühlen schon seit 1914 zuerst mit der Nation und denken erst dann mit dem Kopf. Da habe ich schon gegen Lafontaine demonstriert – und wenn es nottut, werde ich es heute eben wieder tun. Warum nicht auch mal gegen Mitglieder der eigenen Partei auf die Straße gehen, wenn sie keine Genossen mehr sind? Geben Sie Ihre Parteibücher ab, Kapitulanten vor der AfD!

Dabei müsste sich Ihr Chef eigentlich noch erinnern können, was es bringt, wenn man im Trüben fischt und Ressentiments bedient. Er und sein Kumpel Maurer haben nämlich auch 1996 bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg auf das Thema „Zuzugsbeschränkung“ gesetzt – damals für Aussiedler. Sie haben die verdiente Niederlage erlitten, und Lafontaines Ambitionen auf die Spitzenkandidatur im Bund waren erledigt, auch wenn er noch bis zur Niedersachsenwahl brauchte, um das anzuerkennen. Und heute? Gibt’s keine Wahlen mehr zu gewinnen, auch nicht im Saarland. Man kann bloß noch alten Widersachern in die Kniekehlen treten (Welches Gespann wollte 2012 Parteivorsitzender und Bundesschatzmeister werden?) und politisch verbrannte Erde hinterlassen. Das ist schäbig und dumm zugleich.

S.  H.  Politische Überzeugungen zählen nicht, Heinz Bierbaum, schmeißen wir mal schnell über den Haufen, wegen der AFD und ein paar Nazis… Mit wird übel…

K.  K. : Forderungen der AfD und das unter dem Label LINKE. Ich geh kotzen.

M. G. : Man könnte von einem Bierbaum erwarten, das er mit Herrn Lafontaine in seine ursprüngliche Wackel- Partei zurückkehrt, wenn er meint, linke Politik hieße, die Fahne in den Wind zu hängen und populistisch dem rassistischen Mob hinterherzulaufen. BGF Höhn ist vielleicht nicht oft unter Menschen, zumindest nach dem Riesenmaßstab einiger Möchtegerns aus dem Zwergenland an der Saar. Aber im Unterschied zu allen Bierbäumen der politischen Klasse hat er vermutlich den Medien soviel Informiertheit entnommen, um zu wissen, das erst gestern wieder sehr viele Menschen dem Wohlstandschauvinismus widerstanden und keinen populistischen Burgfriedenssozialdemokratismus von Linken erwarten.

U. S  : Sind die von allen guten Geistern verlassen, da im Saarland?…

B. K. : Nun wundert Ihr Euch das eben das Prekariat seine Interessen von den Rechten nun vertreten lassen will, weil Sie in Euch nicht mehr Ihre Interessenvertreter sehen..
Brecht lesen könnte helfen..
OPskar liegt vollkommen richtig.

A. B. : ekelhaft was ihr da im Saarland veranstaltet – alte Männer sollten in Rente gehen und Sprechverbot bekommen

Frank Tempel. : Nu mal zur Info – der Arbeitskreis für Demokratie / Innen- und Rechtspolitik der Bundestagsfraktion der LINKEN hatte in seiner heutigen Beratung für Oskars Äußerungen überhaupt kein Verständnis und es wäre sehr sinnvoll Kritik auch selbstkritisch anzunehmen, statt auf Kritiker verbal loszugehen. Wirkliche Freunde Oskars sollten das nicht durch Vasallentreue demonstrieren, sondern echte kritische Freunde sein.
Auf eine Kritik über die Presse haben wir verzichtet.

J.  H. : Lafontaine ist ein gnadenloser Populist. Mehr nicht.

J.  V. : Weil also AfD und Front National gerade so erfolgreich sind, sollen wir also auch ein bisschen so werden wie die. Macht die CSU ja schon immer so. Ich dachte bloß, wir wären irgendwie anders als die CSU.

F.  A. : Vielleicht hat Frankreich ja Interesse am Saarland.

M. E. :  Peinlich.

K.  S. : Mit der LINKEn im Saarländischen Landtag braucht es dort wohl keine AfD mehr. Lafo’s Strategie geht auf. Und antirassistische, emanzipatorische Politik geht unter.

H.  Q.  Und die besorgniserregende Zustimmung zur AfD bekämpft man als Linke mit Forderungen der AfD oder was? Ich glaub es hackt!

D. M. : Ja es gibt diese Stimmen in der Bevölkerung weil sie sich tagtäglich mit einem zerschlagenen Sozialstaat rumplagen. Aber die allermeisten wissen sehr wohl dass die Geflüchteten nicht schuld sind wenn sie keine bezahlbare Wohnung finden und auch nicht an unzureichenden Hartz IV Sätzen. Und spätestens im Gespräch erkennen sie es. Sie verstehen die Politik ist schuld und nicht Menschen in Not. Und sie kapieren dass Grundrechte unveräußerlich und nicht kontingentierbar sind.
Und noch was- ich bin 1993 gegen den sog. Asylkompromiss auf die Straße gegangen und werde das wieder tun gegen JEDEN der das schon so arg ausgehöhlte Grundrecht auf Asyl weiter schleifen will. Refugees welcome. P.S. Ich bin jeden Tag in sozialen Brennpunkten einer westdeutschen Großstadt bei denen unterwegs die ihre Probleme nicht mehr alleine lösen können.

K. R. :Was soll das? Als Linke dürfen wir nicht nach unten treten und die Ärmsten gegeneinander ausspielen. Die Lösungen haben wir schon lange in unserem Programm stehen und alle die damit ein Problem haben können doch zur SPD oder gleich zur AFD gehen. Als Linke wollen wir bewegungsnah sein und mit den (linken!) Protestbewegungen auf der Straße kämpfen! Glaubt ihr die nehmen uns so noch ernst? Wenn wir die Partei Leuten wie euch überlassen werden sie in uns (zu Recht!) nur eine weitere Verräter*innenpartei wie die SPD und die Grünen sehen. Wenn es euch tatsächlich um die Geflüchteten ginge und um die Sorge, dass ihre Familien auseinandergerissen würden, dann würdet ihr mal zuhören was Organisationen wie Pro Asyl oder the Voice Refugee Forum dazu sagen. Es gibt so viele solidarische Menschen und für die könnte die Partei Die Linke eine echte Alternative zu den Grünen und der SPD werden. Warum ein solche Alleinstellungsmerkmal aufgeben und sich der menschenverachtenden Politik anschließen? Kein Mensch ist illegal!

T. D. : Ah. Eine mächtige Manifestation von Volkes Willen: Neun Likes. Wenn’s das wert war…

J.  T. : „Man könnte von einem Bundesgeschäftsführer erwarten, dass er die besorgniserregende Zustimmung zur AFD in Ostdeutschland zumindest zur Kenntnis nimmt. Wir brauchen nur nach Frankreich zu schauen, um zu erkennen, was passiert, wenn der soziale Friede in einem Land nicht gewahrt wird und sich die Rechte des Themas bemächtigt.“
Zum einen übernehmen die beiden Herren hier konsequent die Argumentation rechter Populisten, zum anderen ist es auch inhaltlich ganz dünn und widerspricht auch grundlegend unserer Programmatik. Gerade als Linke sollten wir verstehen, dass der Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital besteht, nicht innerhalb der subalternen Schichten.
Übrigens ist es auch ziemlich logisch, dass sich Rechte um den sozialen Frieden scheeren. Für die ist der nämlich erheblich bedeutsamer. Für uns als Linke steht immer noch der erwähnte Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital im Vordergrund, der sich ja offensichtlich nicht durch Sozialpartnerschaft überwinden lässt. Der soziale Frieden ist also für uns schlicht und ergreifend nur sekundär erstrebenswert.

Z. N. : Eine Partei der Solidarität und Internationalismus soll DIE LINKE sein,nein lieber Oskar vor den Rechtspopulistischen,Nationalistischen,Konservativen Karren sollte sich ein überzeugter Linker nicht spannen lassen.Die Menschenrechte des einen gegen des anderen Auszuspielen ist Sache jener,die Politisch nicht anders Handeln wollen oder können.

B. R. :  Schämt Euch!

P.       :  He Ekelhaft

P. M.W. : Deswegen macht ihr die jetzt salonfähig Lafontaine hat noch nie was getaugt.

M. B. : Alter, nimm diesen Schwachsinn doch nicht in Schutz! Oskar unterläuft mit diesem Mist die Arbeit aller Linken die vor Ort gegen Pegida kämpfen und sich in den Lagern für Flüchtlinge engagieren! Schande!

D. L. :  Faschisten bekämpfen, indem man sich ihre Parolen zu eigen macht. Das ist die saarländische Logik vor der ich schon vor Jahzehnten geflohen bin. Dummbratzenland.

A.  K. :Euer Kontakt mit der Bevölkerung ist dann eine volksfrontkoalition mit afd, NPD und Co? Ganz dicht dran an den besorgten Nazis deren Stimmen ihr gerne hättet.
Ich schäme mich mit der Saarländischen Fraktion eine Partei zu teilen

M.  K. : IHr macht den gleichen MIst, den Anfang der 90er Jahre die CDU mit ihrer Asylflutkampagne gemacht hat! Die Folgen davon waren Hoyerswerda, Eberswalde, Rostock-Lichtenhagen, MÖlln, Solingen…………….man könnte noch etliche Beispiele aufzählen, man käme zu keinem Ende! Das jetzt nach den Grünen auch manche LInke auf diesen Zug aufspringen ist einfach abaretig und ekelerregend.

L. H.  Klingt orientierungslos!

A. S.   Widerlich und dumm. Schämt euch und lernt Französisch, um zu begreifen: Der Front reüssiert nur, weil die anderen Parteien nach und nach auf Appeasement geschwenkt sind. Und wenn ihr das nicht kapiert, tretet aus.

L. S. : Lafontaine bleibt seiner Linie treu. Er hat wesentlichen Anteil an der Verschärfung des Asylrechts unter Schröder

J.  B. : Ich werde meine leider bescheidenen Mittel nutzen, um euch verlogenen nationalen VolksheldInnen politisch zu schaden, wo immer ich kann. Versprochen.

J.  S. : Jetzt hat auch die LINKE ihren Sarrazin. Es scheint, es gibt in jeder Partei nicht nur 10% Idioten sondern auch 10% Rechtspopulisten

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Fotoquelle / Lafontaine Fotomontage:

Die Fotomontage stammt aus der Projektwerkstatt


Virtuelle Projektwerkstatt von SeitenHieb Verlag steht unter einer Creative Commons

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Bitte zusammenreißen

Erstellt von DL-Redaktion am 1. November 2015

Die Rechte Schraube und ihr Dreher

So, so, zusammenreißen sollen, dürfen oder müssen sie sich nun, in der Linken Wahlvereinigung. Als letzten Chance, ähnlich den untergehenden Gummibooten mit welchen die Flüchtlinge in den letzten Jahren versuchen das Mittelmeer lebend zu kreuzen. Angekommen ist die Partei also, zumindest schon einmal bis auf zwei Hände über Grund. Jetzt starten sie den verzweifelten Versuch mit ihren bloßen Händen das Wasser auszuschöpfen ohne zu merken dass dieses Boot bereits voll  unter Wasser steht und alles ein aussichtsloses Unterfangen bleiben wird.

Wobei ja nicht einmal entschieden ist wer sich denn nun als ReißerIn die Hände schmutzig machen wird, und wer dieses alles dann anschließend zusammenhalten wird? Denn, sehen wir doch nur die  Stuhlbesetzer oder Innen welche sich damit ausgelastet fühlen, ihre Einnahmen festzuhalten. Arbeiten das können allzu viele, – woanders heute mit viel mehr Erfolg und unter weniger Störungen. Und jetzt kommt also die Hänsel welche die Ehre haben wird sich ihrem Namen entsprechend einzusortieren. Da werden sich sicher nicht wenige fragen was sie denn in der Partei entwickeln wird. Den Fußpilz vielleicht, um bessere Entschuldigungen für die Bewegungslosigkeit der Truppe vorbringen zu können?

Ja die stellvertretenden Stellvertreter welche mit, zwischen zwei zugespitzte Fingerspitzen gehaltenen politischen Platzpatronen auf ihre Gegner werfen, um diese so durch ein weiches sehr leises Peng zur politischen Umkehr zu drängen. Wobei doch jedem Bekannt ist wer aus dem Hintergrund heraus noch oder schon wieder auf den Leitungen steht. Auch in der Linken reichen, wie in allen anderen Parteien auch, die polemischen Rufe Kleinwüchsiger aus dem Hintergrund aus, um wie schon vor 80 Jahren, noch als der richtige Führer wahrgenommen zu werden.

Freundschaften hin oder her, da verzichtet Dagdelen besser darauf sich als drittes Rad einer Partnerschaft in Bereitschaft zu halten. Zumal die aktive Arbeit inklusive Verantwortung für gewöhnlich zwischen zwei Fronten gesucht und auch gefunden werden. So wird es an Streitereien in Zukunft mit Sicherheit nicht mangeln und es ist immer angenehmer mit trockenen Füssen auf Distanz gehen zu können. Vor allen dann, wenn Linksaußen auch noch einander zu linken beginnen..

Bitte zusammenreißen

Die Linke verordnet sich Friedfertigkeit – so sollen Pragmatiker und Poltergeister gemeinsam die neu zu wählende Fraktion führen können.

Der Generationswechsel bei den Linken spricht Schwäbisch, er liebt das Angeln und soll Friedfertigkeit herstellen. Ob das allerdings gelingt, bleibt abzuwarten. Am Dienstag wählt die Linkspartei im Bundestag einen neuen Fraktionsvorstand, und es dürften da Gesichter nach vorne rücken, von denen mindestens eines fürs Vorrücken bislang nicht vorgesehen war: Die ultralinke Entwicklungspolitikerin Heike Hänsel soll stellvertretende Fraktionschefin werden, zusammen mit dem Reformer Jan Korte. Die beiden, die als persönliche Stellvertreter der Fraktionschefs vor allem für Vollzug sorgen sollen, sind – vorsichtig ausgedrückt – ein recht ungleiches Duo. Aber Teams wie Feuer und Wasser haben bei der Linken jetzt Konjunktur.

Sevim Dağdelen vom linken Flügel verzichtet nach interner Kritik auf eine Kandidatur

Seit Gregor Gysi sich von der Fraktionsspitze der Linken zurückgezogen hat, um Jüngeren Platz zu machen, haben Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch die Führung übernommen. Ihr Motto: auskommen miteinander, irgendwie.

Quelle: Sueddeutsche >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle:  / Blogsport

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Bartsch sucht die Dödel

Erstellt von DL-Redaktion am 29. September 2015

Lafodödel im Visier von Bartsch

Das könnte Einer von den Dödeln sein

Wie oft haben wir schon darüber geschrieben: Die Linke braucht keine Feinde von außerhalb um sich in ihre Einzelteile zu zerlegen. Das schafft sie spielend selber, denn in wohl kaum einer anderen Partei sind sich die Mitglieder untereinander so spinne feind wie in dieser sich zum Sozialismus bekennenden Wahlvereinigung.

Nun also tritt Dietmar Bartsch in den Vordergrund und wir erfahren das er genau die Machenschaften fortführt welche bereits seit vielen, vielen Jahren, von Gründung der Partei an, Gang und Gäbe sind. Es ändern sich die Namen, aber im Vorgehen mit bekannten Methoden bleibt alles so wie es immer war und und alles folgt den Anweisungen wie sie in der Anleitung „Analyse der Gegenkräfte“ detailliert aufgeführt wurden.Auf Anordnung der Vorsitzenden welche das Schiffdeck säubern wollen bevor es erneut in die See der Fraktionen sticht?

Ja, in der Vernichtung innerparteilicher Andersdenkender arbeiten sie schon gründlich. Ein  totaler Widerspruch zu ihren Politischen Wirken bei dem sie außer dümmlicher Polemik, zumindest aber im Verhältnis zu den Unsummen welche der Steuerzahler dafür zu zahlen hat, viel zu wenig Erfolge nachweisen können.

Nun wurden also Akten angelegt und dieses wird verglichen mit den Arbeiten eines Nachrichtendienst. In der ehemaligen DDR unter dem Stichwort Gesinnungsschnüffelei eine Aufgabe der Stasi. Ein Grund für diese Arbeiten speziell die Anwälte sowie viele weitere ehemalige Stasi Diener in den eigenen Reihen ein sogenanntes „Verdummungsbrot“ zu gewähren?

Parteimitglieder wurden also einsortiert unter Z wie zuverlässig, – U für unabhängig und L für „Lafodödel“ . Wobei das Wort „Dödel“ an und für sich eher für eine andere Bezeichnung steht. „Blödel“ wäre hier treffender womit auch manch Einer aus der Linken sicher noch etwas anzufangen wüsste, und auch besser zu den bezeichneten Personen passen würde. Auch Blödelinnen finden wir doch in der Partei sehr reichlich. Hatte hier vielleicht der Druckfehlerteufel seine Hände im  Spiel ?

Sicher eine schöne Aufgaben mit welche sich die zukünftige Fraktionsvorsitzende demnächst zu beschäftigen hat und es stellt sich jetzt schon die Frage, ob und wie sie den Umgang mit alle diesen Dödeln pflegen wird? Für einige Arbeiten wird sicher auch eine gewissen Fristgewährung eingestanden werden müssen.

Es ist aber immer wieder interessant zu beobachten mit welch einer Akribie in der Linken der Vernichtungsfeldzug gegen die Unangepassten fortgeführt wird. An und für sich schon eine Frechheit solche Vorkommnisse dann noch unter die Rubrik Demokratie einzuordnen.

Auch sollten sich alle hüten diese Machenschaften als reines Machwerk von Bartsch zu sehen. Für solche Art Handlungsweisen haben andere zuvor bereits ihre manipulativen Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Viele haben diesen komischen Gewerkschafts-Zomie mit seiner Stuhlassistentin  aus dunkelster SED Vergangenheit sicher noch in schlechter Erinnerung.

Auffällig auch, dass überall dort, wo es in der Partei stinkt, -nicht nur nach Geld – dieser Professor Bierbaum auftaucht. Kaum einer sieht ihn, aber plötzlich ist er da. Ein Mitglied aus Neunkirchen teilte mir einmal mit dass er sehr wohl etwas aus der Finanzwelt verstehe und schon eine Ein – Euro Münzen von zwei Seiten betrachtet hätte. Für Politik dagegen brauche er unbedingt Nachhilfeunterricht, der Herr Professor. Vielleicht liegt ihm die Aufgabe wirklich besser, Anträge bei der LSK auf Parteiausschluss zu stellen. Welche dann wissenschaftlich bearbeitet werden.

Ach und das hätte ich  fast noch vergessen. Wo ist eigentlich der große Schwachkopf, der Untertänigste aller Behördenuntertanen aus dem Saarland abgeblieben?  Wurde er bei den Dödeln eingereiht, oder etwas an die ungarische Grenze versetzt um den Flüchtlingen am Zaun die Begrüßungshymne von Handy vorzuspielen ?

„Lafodödel“ im Visier von Dietmar Bartsch

Der designierte Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch ließ brisante Dateien über Vorstandsmitglieder seiner Partei anlegen. Besonders im Visier: „Lafodödel“, Anhänger von Widersacher Oskar Lafontaine.

Dietmar Bartsch sieht beim Verfassungsschutz, einem der Hauptfeinde der Linken, böse Mächte am Werk. Als der Inlandsnachrichtendienst noch Parlamentarier seiner Fraktion wegen handfester Indizien auf linksextremistische Bestrebungen beobachtete, stilisierte er sogleich die ganze Partei zum Opfer.

Der ostdeutsche Politiker echauffierte sich: „Dass es überhaupt über Abgeordnete, die sich seit vielen Jahren engagiert für die Demokratie streiten, derartige Akten gibt, ist und bleibt ein Skandal und ist inakzeptabel.“

Die Worte von Bartsch stehen in seltsamem Widerspruch zu seinem eigenen Handeln. Denn wie jetzt eine interne E-Mail-Korrespondenz samt beigefügter Dokumente zeigt, hat der Fraktionsvize selbst Daten über hohe Genossen, darunter etliche Abgeordnete, anlegen lassen. Er gab laut den Unterlagen, die der „Welt“ vorliegen, vor drei Jahren einem Vertrauten einen heiklen Auftrag: Es sollten die insgesamt 44 Mitglieder des damals gerade neu gewählten Parteivorstandes in verschiedenen Kategorien erfasst und in ein skurriles Freund-Feind-Schema eingeteilt werden.

Die daraufhin erstellte Übersicht war offenbar als Werkzeug im innerparteilichen Machtkampf gedacht. Sie ist nach den Kategorien „Landesverband“, „Ost-West-Herkunft“, (Partei-)“Strömung“ und „Einteilung in Lager“ gegliedert und ermöglichte es Bartsch damit, seine Gegner im wichtigsten Führungsorgan der Linken namentlich und zahlenmäßig genau zu identifizieren. Um an dieses Wissen zu gelangen, hatte er sich nicht gescheut, heimlich die politische Gesinnung der Vorstandsmitglieder scannen zu lassen. Das geschah mit einem Aufwand und einer Akribie, von der selbst Verfassungsschützer noch etwas lernen könnten.

Um ein genaues Bild zu erhalten, ließ Bartsch Genossen ausfragen und umfangreiche Recherchen einleiten. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden ständig „überarbeitet“, „präzisiert“ und „gegengeprüft“, wie es in den Schreiben an verschiedenen Stellen heißt. Und um es besonders anschaulich zu machen, gab es drei Kürzel, mit denen jedes Parteimitglied in eine Schublade gesteckt werden konnte: Z für zuverlässig, U für unabhängig und L für „Lafodödel“ – für all jene, die mit dem früheren Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine sympathisierten.

Dazu gehört auch dessen Ehefrau Sahra Wagenknecht; mit ihr will Bartsch ab Mitte Oktober dieses Jahres die Fraktion führen.

Für die Linkssozialisten sind Bartschs obskure Machenschaften ein weiterer Schock. Erst kürzlich musste sie feststellen, dass durch eine frühere Aktion ihres künftigen Fraktionschefs im Deutschen Bundestag ein Loch von mehr als einer Million Euro in der Parteikasse klafft. Bartsch persönlich hatte im Jahr 2007 noch als Bundesgeschäftsführer der Linke-Vorgängerin PDS dafür gesorgt, dass die Hälfte des Parteiorgans „Neues Deutschland“ veräußert wird. Doch der Erwerber, ein Ex-Stasi-Offizier, dachte überhaupt nicht daran, die vertraglich vereinbarten Kaufpreisraten zu entrichten. Um den dubiosen Deal kümmert sich inzwischen die Berliner Staatsanwaltschaft.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

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„Ich wollte Schröder stürzen“

Erstellt von DL-Redaktion am 21. September 2015

„Ich wollte Schröder stürzen“

File:2008-02-16-Oskar Lafontaine 0109.JPG

Ja, genau das ist Politik: Am A…. und am Kopf finden sie immer wieder zusammen. Auch wenn einige Jahre  darüber vergangen sind. Wobei die leeren Köpfe alle gleich hohl klingen. Was unter ihren Strich zählt, ist das Geld sowohkl in der Eigenen als auch der Parteikasse um so möglichst lange die Macht und damit die Kontrolle über die Kasse zu behalten. Als Zugabe erwähnen wir die Staatsräson, welche immer dann besonders hoch gezerrt wird, wenn Dummheit und Ratlosigkeit zu sehr nach oben durchschimmern. Die persönliche Unfähigkeit muss vor der Bevölkerung kaschiert werden.

Einen sichtbaren Unterschied zwischen Schröder und Merkel gibt es nicht, dieser blitzte in den Wahlnächten vielleicht einmal kurz auf, verflog aber schnell vor der Ohnmacht des jeweiligen Verlierer. Einer der weiteren ganz großen Verlierer heißt Oskar Lafontaine welcher, wie weitere vor ihm, dieser Tage seine Biografie vorstellt welche entsprechend reißerisch aufgemacht wird, um dadurch wohl seine still anhaltende Wut auf Schröder zum Ausdruck zu bringen.

Wer mag das heute noch glauben, im Angesicht der Tatsache, wo auch er sich in seinem Leben so oft verbog – so dass er hätte selber mühelos, in sein eigenes Hinterteil hineinkriechen können.  Eine typische Geste der Politiker eben, bei welchen nur noch das große Fressen oben auf ihrer Visitenkarte steht. Egon Bahr sprach es einst passend aus, als er vor einer Heidelberger Schule folgendes sagte: „In der internationalen Politik geht es, nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern um Interessen. Ganz egal was man Ihnen im Geschichtsunterricht auch sagt“. Solange das so ist, wird alles beim Alten bleiben.

Natürlich werden bestehende Verletzungen nicht vergessen werden. Auch wohl bis an  das Lebensende hin. Fakt ist aber letztendlich auch, das der Verlierer an seiner Niederlage für gewöhnlich den größten Anteil selber trägt? Vielleicht hatte Schröder ja nur die besseren Mitarbeiter an seiner Seite?

Diese Vermutung scheint wohl zuzutreffen, da sich eine ähnliche Situation einige Jahre später in der LINKEN wiederholte. Ich kann so schreiben, da mit beiden Seiten viele Gespräche geführt wurden wobei es nie meine Absicht war, ins Saarland einzuwandern.

Auch dieser Streit hält bis zum heutigen Tag vor und wird in schöner Regelmäßigkeit gegenseitig befeuert. Das war mit Sicherheit eine der größten Bärendienste welche sich die Partei  selber erweisen konnte. Denn da sie von immerwährenden Wahlen getrieben wird, unterstelle ich hier den Machern, egal ob in Berlin oder Saarbrücken, ein totales, taktisches Versagen. Einen politischen Suizid.

Erinnern wir uns nicht alle noch an den Wahlabend als Schröder sich gegenüber Merkel ähnlich einen Trunkenbold aufführte? Merkel will am Morgen, Dienstag – in Berlin die Biografie über ihren Vorgänger präsentieren. Auch Schröder wird dabei sein, vielleicht sogar nüchtern? Das ist aber genau der Punkt welcher die Politik innerhalb der Bevölkerung als völlig Unglaubwürdig darstellt.

Vielleicht wird daran gedacht wenn einmal mehr über die nachlassende Bereitschaft zum Wählen, so hohl debattiert wird. Für Clowns ist ein Zirkus normal der bessere Präsentierteller.

„Ich wollte Schröder stürzen“

Der frühere SPD-Chef Oskar Lafontaine hat in einem neuen Buch über Gerhard Schröder schonungslos wie selten zugegeben, dass er sich am damaligen Kanzler rächen wollte. „Ich wollte Schröder stürzen“, erzählt der spätere Vorsitzende der Linkspartei und Agenda-2010-Gegner in einer am Montag erschienenen Biografie, die der Historiker Gregor Schöllgen über den SPD-Altkanzler verfasst hat.

In der Wahlnacht 2005, als Schröder die Macht an CDU-Chefin Angela Merkel verlor, sei die Rivalität aber von ihm abgefallen: „Jetzt war ich innerlich frei“, sagte Lafontaine im Gespräch mit Schöllgen. Schröder hat keinen Bedarf, mit dem Saarländer zu reden. Seit damals haben die beiden kein Wort miteinander gewechselt.

Die Welt

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Das morsche Gebälk der Linken

Erstellt von DL-Redaktion am 15. September 2015

Kipping legt sich mit Lafontaine und Wagenknecht an

Ja, so sieht es wohl in einer linken Partei aus, nachdem ein Teil der Kritiker ausselektiert wurde und neue Feindbilder benötigt werden.  Wichtig allein ist es eine gewisse Meinungshoheit zu vertreten. Wobei, Kipptrix und ihre Wagenburg, – aus dieser ist die Partei von Gründung an, nie hinausgekrochen.

So glauben sie immer noch mittels einer möglichst große Verbreitung leerer Sprüche Politik machen zu können. Sprüche über welche die große Mehrzahl der Gesellschaft, in der sie immer mehr an Zustimmung verliert, nur noch offen lacht, da sich von Beginn der Partei an nichts, aber auch gar nichts zum besseren verändert hat.  Das genaue Gegenteil wird sichtbar, der tiefe Fall beschleunigt sich.

Die Kommunalwahlen in NRW am letzten Wochenende machen es einmal mehr als deutlich. Die Wahlbeteiligung ging weiter zurück, auf bis weit unter 40 % und Teile des Landesvorstandes aus der Linken feiert dieses Vorkommen als einen Teilerfolg. Na viel Spaß, wer sich seine Augen am Morgen nicht auswäscht, braucht sich über eine spätere Betriebsblindheit nicht wundern.

Für solche Politiker besteht die Welt praktisch nur aus einer Aneinanderreihung von Überraschungen. Egal ob der massive Andrang von Flüchtlingen, oder auch das Einknicken der griechischen Linken, alles fällt aus einen heiteren Wolkenmeer auf unvorbereitete Idioten hinab. Wobei nur innerhalb der eigenen kleinen Parteiengruppierung ohne Erpressung, Mobbing  oder auch ohne Betrug und Manipulationen gearbeitet wird und nur immer die Andren zu unlauteren Mitteln greifen.

Ja, der Kampf um möglichst hohe Einkünfte als das Ergebnis eines gering möglichsten  Aufwand, reicht als Rechtfertigung für die private Abzocke völlig aus. Das Interesse wirklich den Menschen zu helfen verliert sich in der Unkenntlichkeit. Orts- und Kreisversammlungen werden von kaum mehr als zehn Personen besucht. Wofür fordert eine LINKE mehr Mitsprache in einem europäischen Parlament, wenn diese sich nicht einmal in der Lage zeigt gestellte Forderungen innerhalb ihrer doch recht kleinen Gruppe zu entsprechen? Heißt es nicht: Eigenlob stinkt ? Auch keine Überraschung für Insider, wenn der größte Gestank in der eigenen Umgebung wahrgenommen wird!

„Abschrecken, abschieben, abstrafen – das ist der menschenverachtende Dreiklang der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Merkel und ihrem Juniorpartner der SPD“ so umschreibt Kipping den Umgang mit Flüchtlingen.

Wobei sie verschweigt dass sie, in gleicher Manier genau diesen Umgang in der Linken durchzieht,  um so ihr unliebsam gewordene GenossenInnen mundtod zu machen.

Kipping legt sich mit Lafontaine und Wagenknecht an

Oskar Lafontaine und Ehefrau Sahra Wagenknecht stellen Euro und EU zur Disposition und fordern mehr nationale Souveränität. Linke-Chefin Katja Kipping warnt vor Rückzug „in die nationale Wagenburg“.

Es knirscht mächtig im Gebälk der Linken. Anlass sind Äußerungen Oskar Lafontaines, seiner Ehefrau Sahra Wagenknecht und anderer, die nicht nur den Euro als Gemeinschaftswährung, sondern die gesamte EU in ihrer derzeitigen Konstitution infrage stellen. Offen plädieren sie für mehr nationale Souveränität und klagen die USA in der Flüchtlingsfrage an. Aber es gibt auch andere Stimmen. Zu ihnen zählt die Parteivorsitzende Katja Kipping. Sie warnt vor einem Rückzug in die „nationale Wagenburg“, gleichzeitig verteidigt sie die DDR gegen jeden Nationalismus-Verdacht.

Die Welt: Frau Kipping, plötzlich stellen prominente Vertreter der Linken den Euro und die Institutionen der EU infrage. Von nationaler Souveränität ist die Rede. Was passiert da gerade in Ihrer Partei?

Katja Kipping: Wir haben die jetzige Ausrichtung der europäischen Institutionen auf Sozialkürzungen, Privatisierung und Abbau von Beschäftigtenrechten immer kritisiert und wollen sie ändern, gerade weil uns Europa am Herzen liegt. Das ist nichts Neues.

Die Welt: Griechenlands Linke unter Alexis Tsipras hat genauso geredet. Letztlich ging die Sache aber doch ganz anders aus, was nicht wenige Linke im restlichen Europa ziemlich erschreckt hat.

Kipping: In der Griechenland-Krise ist deutlich geworden, dass der Kurs der EU ganz stark von der Bundesregierung geprägt wird. Um es mit dem früheren griechischen Finanzminister Janis Varoufakis zu sagen: Wolfgang Schäuble war der Dirigent der Erpressung. Und die Regierung von Angela Merkel ist der Hegemon in der EU. Das zweite Problem ist das Totalversagen der Sozialdemokratie. Wenn uns die sozialdemokratischen Regierungschefs aus den anderen Ländern unterstützt hätten, hätten wir so wichtige Dinge wie einen sozialökologischen Marshallplan durchsetzen können. Sie haben es aber nicht getan.

Die Welt: Sie schimpfen auf die Sozialdemokraten, Ihre Stellvertreterin Janine Wissler spricht von der „Unterwerfung der ersten genuinen Linksregierung innerhalb der Europäischen Union seit Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise unter die Knute der deutschen Regierung und der ihr folgenden anderen europäischen Regierungen“. Dies sei „letztlich auch unsere Niederlage und eine Niederlage der gesamten europäischen Linken“. Liegt sie völlig falsch?

Quelle: Die Welt: >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber  Blömke/Kosinsky/Tschöpe

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Hilfe sorgt für volles Haus

Erstellt von DL-Redaktion am 4. September 2015

Mama Hu bald ohne linke Dunstwolke ?

Das ist aber eine gelungene Überraschung welche ich heute in der Saarbrücker Zeitung lesen durfte. Da hat sich scheinbar Mam Hu aus dieser „>Sieben Zwerge“ Fraktion der Linken im Landtag herausgewagt. Sich also vom Gummiband des Zampano entfernt. Ob denn dabei Oskars Fangleine endgültig zerrissen wurde ist hier nicht das entscheidende. Das Riegelsbegerrotköpfchen löste sich aus alten Bindungen und engagiert sich fortan als Helferin. Finde ich persönlich gut und mutig, ist sie doch vielleicht die Einzige aus ihrer Linken Runde.

Die 137 Besucherinnen, auf die Bevölkerung des Saarland einmal hochgerechnet erbrächten ca. 72.262 Stimmen zur Abstimmung für ein Volksbegehren gegen den Dispo – Kredit.  Wäre doch als Superpfund zu werten gewesen wenn in allen Orten mit dem gleichen Fleiß an der gleichen Sache gearbeitet worden wäre. Ok, ganz mit einander Vergleichbar ist das Beides mit Sicherheit nicht, aber miteinander im Verbund gebracht hätte das Ergebnis sicher anders ausgesehen.

Auch über Paten von der Saar haben schon des öfteren berichtet, denn niemand weiß genau was als nächstes auf die Tagesordnung kommen könnte. Blicken wir doch einmal zurück auf den 24.08.15 als wir folgenden Tex wiedergaben: „Lafontaine hat ein Talent zu oraler Verdauung: deutsche „Familienväter und Frauen“, haiderte er 2005, müssten davor geschützt werden, „dass Fremdarbeiter ihnen zu Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnehmen“. Wagenknechts Coverversion 2013: Die damalige Ausbildungsoffensive für Jugendliche aus Südeuropa lehnte sie ab als „Ohrfeige für Hunderttausende junge Menschen in Deutschland“. Man mag mit Wohlwollen eine linke Deutung hineinlegen, doch – warum sollen wir die Arbeit von Leuten machen, die hinreichend rhetorisches Rüstzeug hätten, sich NPD-unverträglich auszudrücken? Lafontaine hat seine Chance verwirkt, SPD und Linke durch Programmarbeit zusammenzubringen. Und er nimmt seinen Drall zum billigen Jubel wichtiger als die unausweichliche Aufgabe, ein besseres Europa zu formulieren.“

>>>>> HIER <<<<<

Ich habe mich erschrocken als ich las, dass ein Patensystem aufgebaut werden solle. Und dann auch noch in Verbindung mit den Parteien. Eine Patenschaft einzugehen heißt auch, sich in eine Verpflichtung zu begeben. In der Nähe von Parteien wird dann auch gleich die Verbindung zur Mafia gemutmaßt und in den Raum gestellt. Gerade DIE LINKE spielt doch hier mit dem Feuer hat doch ihre Spuren aus der Vergangenheit immer noch nicht verwischt und versucht besonders in der letzten Zeit in Berlin, immer wieder neue/alte Namen auf das Podest zu schieben.

Hilfsbereitschaft sorgt für volles Haus

Überwältigender Zuspruch beim Info-Abend für Flüchtlingshelfer in Riegelsberg

Werden 20 Leute kommen? Das war das bang gesteckte Ziel vor dem Info-Abend zur Koordination und Erweiterung der Flüchtlingshilfe in Riegelsberg. Es kamen fast 140 Menschen, aktive Helfer und solche, die wissen wollten, wie sie helfen können.

„Riegelsberg hilft“ – dieses Fazit kann man nach einer fast dreistündigen Informationsveranstaltung für Flüchtlingshelfer im Haus Gabriel ziehen. Eingeladen hatten die Landtagsabgeordnete Birgit Huonker (Linke) und Gemeinderatsmitglied Jutta Christmann (CDU), die sich seit Monaten um Flüchtlinge kümmern, die aus der Landesaufnahmestelle Lebach nach Riegelsberg übersiedelt sind. Huonker gilt als Initiatorin: Vor rund einem Jahr begann sie ein Patensystem aufzubauen (Bericht folgt), dem mittlerweile zehn Einzelpersonen aus Riegelsberg und Walpershofen sowie die Ausbildungs- und Beschäftigungsförderungsgesellschaft (ABG) angehören.

Vor Beginn des Info-Abends am Dienstag hatte Huonker noch gebangt: „Wenn 20 Leute kommen, bin ich zufrieden.“ Es kamen 137! Der Saal im Haus Gabriel war für 45 Personen bestuhlt, weitere Stühle mussten hineingequetscht werden, trotzdem standen viele an den Seitenwänden oder saßen auf dem Boden. „Ich bin erschlagen. Was wir hier heute erleben, ist wunderbar. Das ist Riegelsberg live, ich bin stolz hier zu wohnen“, strahlte Birgit Huonker. Sie betonte, dass die Veranstaltung keine Aktion der Linken oder der CDU sei: „Es ist eine Veranstaltung der Humanität!“

Quelle   :       Saarbrücker Zeitung    >>>>>    weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia –   Urheber Dguendel

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Fotoquelle / Lafontaine Fotomontage:

Die Fotomontage stammt aus der Projektwerkstatt


Virtuelle Projektwerkstatt von SeitenHieb Verlag steht unter einer Creative Commons

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Linke Wendehälse an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 22. August 2015

Die Linke streitet über den Euro

Ja da ist sie wieder, DIE LINKE in Reinkultur. Wenn sie einmal nicht mit einem Hörrohr die Gräber ihrer Vorahnen abhören um so politische Ideen zu erkunden, wählen sie den anderen Weg welcher da lautet: „So wie die Alten sungen, so zwitschern heut die Jungen!“ Wohl denen welche einen Papagei im Hause halten.

Geißelt man dieses Verhalten heute nicht mehr als Querulantentum, womit doch ParteiidiotenInnen zuvor, einige selbstständig Denkende an den Pranger gestellt und so aus dieser durch und manipulierenden  Mafia hinausgeworfen  wurden. Ja,  Alt muss man sich zeigen. Dumm darf man sein und immer eine Frau Dr. an der Hand, welche sich willenlos nachäffend am Nasenring durch das Saarland ziehen lässt. Nur so wird das große Ziel erreicht als Spitzenclown im Zirkus der LINKEN noch einmal anerkannt zu werden. .

Obwohl der Partei der programmatische  Zickzack Kurs der Beiden lange bekannt ist, erhält eine Clownerie natürlich die absolute Freiheit des Handelns, ist es doch ihre Aufgabe die Kinder zu belustigen und die Erwachsenen zu Tränen zu rühren. Die Maske des Bajazzo in Italien, welcher in Deutschland auch als dummer August interpretiert wird, eignet sich hierzu bestens.

Die Nähe der Rechten zur Linken haben wir schon seit langen immer wieder hier festgestellt und die äußeren Differenzen als Scheingefechte beurteilt, da beiden Seiten das Nationale wichtiger als das Internationale ist. Zumindest die AFD hat in dieser Sicht ehrlicher agiert. Uns  erstaunt hier aber ganz besonders, dass Politik anscheinend  nicht in der Lage ist den Euro in der Diplomatie entsprechend zur Geltung zu bringen.

Sehen wir doch in den Drang der kleineren Europäischen Staaten, möglichst schnell in die EU aufgenommen zu werden, mit dem Hintergrund, für ihr Land finanzielle Vorteile zu erlangen. Gerade in der Weigerung sich der  Aufnahme von Flüchtlingen, entsprechend ihrer Größe und wirtschaftlichen  Leistung, zu entziehen, eröffnet hier ein weites Feld für die Diplomatie.  Da muss einem jedem Land auch klargemacht werden, dass nichts im Leben für einen Apfel und ein Ei zu bekommen ist. Möchte sich jemand unter den Schutz einer Gemeinschaft begeben darf diese nicht nur, sondern muss auch bereit sein gewisse Werte einzubringen.  Unterstützung aus den EU Topf darf nur der bekommen wer sich der Gemeinschaft gegenüber entsprechend loyal verhält.

Merkel ist doch sonst so stolz auf ihre „Wertegemeinschaft“. Da sollte sie auch einmal nachweisen wie ihre Werte denn aussehen. Nur dumm herum blubbern und als Zeichen der Hilflosgkeit ein Kind streicheln hilft hier auch nicht weiter. Wir vermissen ehrliche Bemühungen.

Die Linke streitet über den Euro

Wagenknecht stellt Gemeinschaftswährung infrage

Die Linke ist sich uneins, wie es mit dem Euro weitergehen soll. Das Ehepaar Wagenknecht/Lafontaine stellt die Gemeinschaftswährung generell infrage. Parteichef Riexinger sagt, es gebe keine Forderung „Raus aus dem Euro“.

Gegen den Euro zu wettern, hat bei der Linkspartei fast schon Tradition. Der ehemalige Vorsitzende Oskar Lafontaine wird nicht müde, die Gemeinschaftswährung infrage zu stellen. Gestern schlug die künftige Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht in dieselbe Kerbe. In den Führungsetagen der Linken war man davon wenig angetan.

„Es zeigt sich einfach, dass der Euro nicht funktioniert, sondern immer größere wirtschaftliche Ungleichgewichte erzeugt, und am dramatischsten zeigt sich das eben in Griechenland“, sagte Wagenknecht der „Welt“. Bei den Linken beginne deshalb „zu Recht eine Debatte darüber, welchen Spielraum eine Politik jenseits des neoliberalen Mainstreams im Rahmen des Euro überhaupt hat, oder ob wir dieses Währungssystem nicht generell infrage stellen müssen“. In der deutschen Linken freilich ist diese Debatte keineswegs neu. Schon vor zwei Jahren wurde dort heftig über Für und Wider der Gemeinschaftswährung gestritten. Auslöser der Debatte war Lafontaine, mit dem Wagenknecht jetzt seit acht Monaten verheiratet ist. „Wir brauchen ein besseres Währungssystem, in dem es auch nationale Währungen geben kann“, hatte der Saarländer damals unter anderem erklärt.

Offen gegen die Parteilinie

Quelle: Saarbrücker Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia –Attribution: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1113-050 / CC-BY-SA

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Protest macht keine Partei

Erstellt von DL-Redaktion am 18. August 2015

Protest macht (auf Dauer) keine Partei

Das Oskar Lafontaine auf gewisse Erfolge zurückblicken kann wird wohl kaum Einer ernsthaft bestreiten, nicht nur im Saarland. Das ein Stern aber im Laufe der Jahre verblasst wenn weitere Erfolge ausbleiben sehen wir aber auch und dieses besonders im Saarland. Denn wer sich in heutiger Zeit zurücklehnt und glaubt genug geleistet zu haben, sollte sich auf das gewiss verdiente Altenteil zurückziehen und nicht den Platz den Jüngeren versperren. Das haben andere Politiker wie Helmut Kohl lange zuvor erfahren müssen als er nach seiner Abwahl als Kanzler seinen Sitz im Bundestag weiter behielt. Förderlich für sein Renommee war das bestimmt nicht.

Ja im Jahre 2008 erreichte  Lafontaine einen großen Erfolg und ich vermute es wird sein letzter gewesen sein. Diese erzielten 21,3 % wurden erreicht durch Versprechungen und erweckten Hoffnungen welche die Partei nie erfüllen konnte und auch nicht erfüllen wollte da die gewählten Parteivertreter nicht vom Fresstrog verdrängt werden wollten.

Auch im gesamten Bundesgebiet war und ist die Situation nicht anders, da eine gewisse Gemeinsamkeit innerhalb dieser Partei nie gefunden wurde, Vielen Mitgliedern war und ist die Zugehörigkeit zu ihrer Strömung von Beginn an wichtiger als die Partei gewesen und so wurden die Gründungsziele ad absurdum geführt und von den einst „Beginnenden“ haben weit mehr als  80 % die Partei lange wieder verlassen oder sind entlassen worden.

Die überraschend an die Mandate gekommenen ProtagonistenInnen ließen die Parteibasis welche sich schon durch die Art und Weise der Pöstchen Vergabe belogen und betrogen fühlten buchstäblich im Regen stehen. Der Rückzug der Wählerschar auf 16,1 % im Jahr 2012 zeigt den weiteren Weg der Partei auf und es wäre eine große Sensation für mich, würde die Partei 2017 auch nur annähernd an die 10 % der Stimmen heranreichen.

Es liegen doch weit realistischere Zahlen vor als die der „Experten“ welche für eine gute Bezahlung regelmäßig ihren Blick in die Kugel wagen. Nur 0,18 % der Wahlberechtigten des Saarlandes waren bereit der Linken ihre Unterstützung für ein Volksbegehren gegen die Dispo-Zinsen zu geben. Der Rest der Bevölkerung verweigerte auch der Linken ihre Stimme und zahlt lieber höhere Zinsen. 0,18 % ergeben 1400 Stimmen was bedeutet das nur wenige Bürger mehr als noch vorhandene Mitglieder von einst 3000, der Linken ihren Rückhalt geben.

Die Wählerwanderungen zeigen auf das die Bürger heute weit besser Informiert sind als dieses noch vor einigen Jahren der Fall war. Aussagen wie: „ Politik muss auch mal den Willen des Volkes nicht nachkommen werden mit Sicherheit in Zukunft nicht mehr zu hören sein. Auch ist vorauszusehen das sich die Parlamente enorm verändern werden, wenn die dort sitzenden Parteivertreter, nicht Volksvertreter – sich weiterhin auf Kosten der Steuerzahler vor die Arbeit drücken wollen.

Ja es gab kurze Phasen in der Politik da die Bürger dieses Landes mit ein wenig Stolz auf ihre Vertreter in den Parlamenten sehen konnten. Als Ehre und Anstand noch als gewisse Vorbilder gesehen wurden. Diesen Status haben Politiker samt ihren Verwaltungen innerhalb der letzten 30 Jahren restlos verspielt da zu viele gierige und große Hände mehr Geltung bekamen als die höher angesiedelten Hirne.

Das war aber zu Zeiten als Merkel und Gauck  wohl noch vom Realen Sozialismus träumten, scheinbar die besten Voraussetzungen heute als Kanzlerin und Präsident die Freie Marktwirtschaft in einem Kapitalistischen Land zu zerlegen.  Es gab auch noch keine LINKE, da das Bedürfnis nicht vorhanden war. Die Wanderungen zwischen den Parteien zeigen doch heute an, dass sich die Wähler getäuscht fühlen da die Kreuzchen in das falsche Feld gerutscht sind. Das ist gut so und wenn in einer Demokratie keine Auswahl mehr angeboten wird, bleibt man zu Hause.

Da lösten sich Brücken nicht in Wohlgefallen auf und durften Autobahnen noch Schnellstraßen genannt werden. Auch konnten Sporthallen ohne Risiko dass jemanden die Decke auf dem Kopf fiel betreten werden und in den Schulen fiel nicht der Putz von den Wänden. Ja da wurden noch Flugplätze gebaut, Philharmonien und Opernhäuser fertiggestellt. Da gab es aber auch noch keine Hochstapler wie Frau Dr. Schavan welche als Belohnung ihrer Kulturlosigkeit in den Vatikan befördert wurde oder einen Dr. Guttenberg und viele andere aus der gleichen Berufsgattung.

Die Saarländer erkennen scheinbar keine wichtigeren Probleme  als sich um eine Wurst zu kümmern. Oh glückliches Land in dem  es dem Vertreiber nur über Spenden gelingt die 3000 Euro für eine Markenschutzverlängerung aufzubringen. Eine Fleischwurst deren Rezept aus Frankreich stammt und nur 8 % Fleischanteile enthält. Der Rest wurde wohl irgendwo zusammengefegt, bis zur Unkenntlichkeit zerkleinert, gekocht und im Saarland als Lyoner verkauft.  Die Linke hatte diese „Wurst“ auf ihrem Sommerfest am Burbacher Weiher laut Aussagen von Besuchern nicht im Angebot.

Im übrigen brauchen die Parteien Mitglieder und Wähler um Mehrheitsfähig zu werden. Mit jeden Mitglied welches eine Partei verlässt, geht auch ein entsprechender Familien- -Freundes und -Bekanntenkreis als Wähler verloren. Jetzt werden wir einmal in aller Ruhe beobachten wie denn die Wahlen ausfallen.

Protest macht (auf Dauer) keine Partei

Unzufriedene Wähler stärkten Linke und Piraten im Saarland, doch verlässlich sind sie nicht – SZ-Serie, Teil 3

Im kommenden Jahr startet Deutschland in eine Serie bedeutender Wahlen, die 2017 mit der Bundestagswahl ihren Höhepunkt findet. Im Bund schienen die Mehrheiten zuletzt in Stein gemeißelt. Doch bei genauerem Hinsehen ist das Parteiensystem in Bewegung. SZ-Mitarbeiter haben dafür bundesweit Beispiele gefunden. Heute: Linke und Piraten an der Saar.

Der 3. September 2008 muss für Oskar Lafontaine ein Tag besonderer Genugtuung gewesen sein. Damals sah eine Umfrage seine Linke im Saarland mit 24 Prozent zum ersten (und letzten) Mal knapp vor der SPD. Für kurze Zeit diskutierte die Republik, ob es nach der Landtagswahl 2009 einen Linken-Ministerpräsidenten an der Saar geben könne.

Quelle: Saarbrücker Zeitung >>>>> weiterlesen

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Zu guter Letzt: hier eine für sich sprechende Presseerklärung auf der Linken Website: der Fraktion des Landtag der Saar.

Prof. Heinz Bierbaum: Bertelsmann-Stiftung bestätigt:
Saar-Kommunen brauchen mehr Einnahmen und nachhaltige Hilfe

Nachdem auch der aktuelle Finanzreport der Bertelsmann-Stiftung zum Ergebnis kommt, dass die saarländischen Gemeinden vor allem unter niedrigen Steuereinnahmen und hohen Sozialkosten leiden, fordert die Linksfraktion im Saarländischen Landtag die Landesregierung erneut auf, ihr „kümmerliches Kommunalpäckchen“ aufzubessern und den Kommunen nachhaltig zu helfen. Der finanzpolitische Sprecher Prof. Heinz Bierbaum erklärt: „Dass die saarländischen Gemeinden besonders hoch verschuldet sind, ist nichts Neues. Dass das Problem nicht etwa Verschwendung ist, sondern mangelnde Einnahmen, ist ebenfalls nicht neu, aber es ist gut, dass auch die wirtschaftsnahe Bertelsmann-Stiftung dies nun erkennt und deutlich macht, dass die Kommunen aus eigener Kraft ihre Haushalte nicht in den Griff bekommen können. Durch die Steuersenkungen für Reiche und Großkonzerne haben die saarländischen Gemeinden seit dem Jahr 2000 jährlich 132 Millionen Euro verloren. Hier liegt die Ursache für das kommunale Haushaltsproblem. Dass die saarländischen Kommunen wie das Land eine  bundesweit unterdurchschnittliche Steuerkraft haben, verschärft das Problem. Die Bertelsmann-Stiftung hat Recht: Für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ist diese Entwicklung bedrohlich. Darum muss umgesteuert werden. Wir brauchen sowohl eine gerechte Besteuerung Reicher als auch eine faire Altlasten-Regelung für das Land und die Kommunen. Und es muss eine Regelung gefunden werden, die den Regionen entgegenkommt, die zwar viele florierende Betriebe haben, aber beim Steueraufkommen benachteiligt sind.“

Quelle: Die LINKE

Fotoquellen: Taube im Absturz – Screenshot: von TAZ / durch DL – Foto Jens Jeske

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RTL kämpft um Unterhalt

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Juli 2015

Wirbel um Sahra Wagenknechts Ex-Mann

Wirbel um Sahra Wagenknechts Ex-Mann

Susanne R. Setzt alle Hoffnung auf Posch

Die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Sahra Wagenknecht, ist derzeit in einen Unterhaltsstreit ihres Ex-Mannes verwickelt, in dem es inzwischen um 220.000 Euro geht – und um die mögliche Zwangsversteigerung einer gemeinsamen Ferienimmobilie. Der Journalist und Politiker Ralph Niemeyer hatte während seiner Ehe mit Wagenknecht mit drei weiteren Frauen drei Kinder gezeugt. Im Fall von Tochter Lara R. (13) hat das jetzt auch für seine Ex-Frau Sahra Wagenknecht unerwartete Folgen.

Wir berichteten bereits am 13. Juni 2013 über die Situation in dem wir einen Artikel aus der TAZ aufnahmen:

„Der rote Ralph“

Die Mutter des unehelichen Kindes, Susanne R. (50) aus der Schweiz, hatte Niemeyer während eines gemeinsamen Urlaubs mit seiner damaligen Ehefrau Sahra Wagenknecht kennengelernt. Als Susanne R. schwanger wurde, erkannte Niemeyer die Vaterschaft an. Unterhalt hat er dennoch kaum gezahlt. Für Susanne R. begann damit das lange Ringen um den dringend notwendigen Unterhalt für die Tochter und ein kräftezehrender Existenzkampf. Die letzte Hoffnung für die Angestellte im Medizinbereich noch Unterhalt zu bekommen, ist das gemeinsame Anwesen des ehemaligen Paares in Irland.

Der idyllische reetgedeckte Landsitz liegt auf einem traumhaften Grundstück mit direktem Seezugang im Dorf Ogonnelloe, rund 200 Kilometer südwestlich von Dublin. Da es sich jedoch um Gemeinschaftsbesitz von Niemeyer und Wagenknecht handelt, ist das Haus schwer zu pfänden.

Niemeyer hatte, nachdem er 2009 bereits in der Schweiz wegen unterlassener Unterhaltszahlungen festgenommen wurde, seine Noch-Ehefrau Wagenknecht als vollberechtigte Miteigentümerin ins Grundbuch eintragen lassen. Damit ist ein schneller Zugriff auf das Anwesen unmöglich geworden.

Quelle: RTL >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle:  / Blogsport

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Fuck the left Oskar

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Juni 2015

Lafontaine: „Fuck the US“

„Da leck mich“

Jetzt öffnen sich anscheinend alle Schleusen des politischen Anstand im Saarland und DIE LINKE verliert restlos die Kontrolle über sich selbst. Die verheerenden Niederlagen der letzten Zeit nagen   am Selbstbewusstsein der Sekten Führer und scheinen dieses wackelige Parteigebäude zum Einsturz zu bringen. Da könnte sich die Partei nach den unzähligen Personalstreitereien der letzten Jahre so stark geschwächt haben dass praktisch die Funktionsfähigkeit nicht mehr gegeben ist. Ein Dreckhaufen steht vor seiner Auflösung?

So wurde das Bürgerbegehren zur Absenkung des Dispo Kredit genauso vor die Wand gefahren wie der Versuch den KV Saarbrücken von „Oben“ unter Kontrolle zu stellen. Vielleicht ein Versuch als Landtagsfraktion die Herrschaft über den Landesverband zurück zu erobern um entscheidende Posten in gewogene Hände zu legen? Auch dieser Anschlag erwies sich aber als Rohrkrepierer und machte das Chaos erst einmal richtig komplett und für die Öffentlichkeit sichtbar.

Da fiel Oskar zurück in längst vergessene Rotlichtzeiten und zündete mit seinem Ruf auf Facebook  „Fuck the US“ lange erloschene Laternen wieder an. „Mit Verlaub Herr Präsident, sie sind ein Arschloch“: mit diesen Schlachtruf zog einst Joschka Fischer gegen den damaligen Bundestagspräsidenten vom Leder. Das zu Zeiten als sein Geldbeutel noch genauso leer wie sein Gehirn war. Heute träge, mit  vollen Ranzen, sieht die Sache natürlich gänzlich anders aus.

Wobei er noch den Anstand besaß erst einmal vor der Haustür des eigenen Landes kehren zu wollen was uns zeigt dass Dieser damals schon die Situation besser erkannte als Lafontaine seine heutige. Aber so sieht die Sache aus wenn die eigenen Fehler geleugnet werden und die Schuld immer bei den Anderen gesucht wird.  Eine falsche Personalpolitik verlangt nun einmal von einem Chef einen entsprechend größeren Einsatz. In guten Zeiten lassen sich Schwachstellen noch überbrücken während das Personal in schlechten Zeiten den Spieß herumdreht und denkt: „Fuck Lafontaine“. Dieses auszusprechen würde wohl vor der Schiedskommission enden. Obrigkeitshörigkeit muss schließlich sein, ganz besonders in der Linken.

Die SPD so ziemlich unten, DIE LINKE weit unter das Niveau zu Gründungszeiten und für die nächsten Landtagswahlen vielleicht gerade einmal eine fünf Prozent in Sichtweite, da bleibt nicht allzu viel des Guten übrig was sich später einmal auf den Grabstein zu schreiben lohnt. Also müssen neue Taten folgen und die USA sind nun einmal einiges entfernt und lenken von den Problemen in der näheren Umgebung ab. Ein nettes „Fuck“ so in die Weite des Raumes geworfen, möchte vielleicht auch von eigenen Unzulänglichkeiten ablenken?

Diesem Frust kann eigentlich nur sportlich begegnet werden. Unsere Empfehlung lautet daher den Schimmel zu Satteln und einen langen Ausritt durch die Wälder und Auen zu starten. Den Gaul über Stock und Stein richtig  müde zu reiten um ihn so daran zu erinnern – was er nicht kann.

Lafontaine: „Fuck the US“

Auf seiner Facebook-Seite wettert der Linke-Politiker Oskar Lafontaine mit rüden Worten gegen die USA. Wenig später mildert er seinen Beitrag etwas ab.

Lange nichts mehr gehört von Oskar Lafontaine. Denken Sie? Hat vielleicht auch Lafontaine selbst gedacht. Ist ja ohnehin ein bisschen langweilig im Saarland, wo er als Fraktionschef der Linken im Landtag amtiert. Und so schritt der 71-Jährige gestern zur Tat. Auf seiner Facebook-Seite ritt er eine Attacke gegen die USA. Anlass war der Deutschland-Besuch des amerikanischen Verteidigungsministers Ashton Carter. Freilich gibt es von der Attacke zwei beachtliche Versionen.

Quelle: FR >>>>> weiterlesen

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Wikipedia – Oben –  Urheber Sampix

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Der Arschermittwoch an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Februar 2015

Und der Haifisch ohne Zähne

Bild könnte enthalten: Text

Habt Ihr es auch schon Alle gehört? Heute Abend soll es ja wieder so weit sein. Das große Treffen in der Festhalle Walderfingia zu Wallerfangen findet tatsächlich statt. Er wurde nicht abgesagt dieser politische Arschermittwoch, nicht wegen einer sich eventuell auflösenden  Partei die Linke. Nein die existiert heute noch und wenn wie zu alten Zeiten die Halle wegen Überfüllung geschlossen werden muss, auch noch morgen und übermorgen.

Wir haben diesen Bericht über die Veranstaltung bewusst vorgezogen da wir uns die dort zu haltenden Reden auch schon angehört haben. Die aus den vergangenen Jahren auf Youtube. Wir können uns so die Anwesenheit ersparen und schicken nur ein paar Leute zum Essen und Trinken welche anschließend die entsprechenden Kommentare, hoffentlich unter diesen Artikel schreiben werden.

Auch die angebotenen, eingelegten Heringe sind nicht gerade nach unseren Geschmack, sehen wir diese doch schon seit längerer Zeit auf den Plakaten. Dort stehen sie auf ihre Schwanzspitze und wurden mit einem Krönchen behauptet. Stammen die Heringe vielleicht aus der Zucht in Völklingen? Auch haben wir zuvor noch keine Partei gesehen welche mit einem Hering, welcher später verzehrt wird, auf seinen Plakaten wirbt. Wir dürfen also davon ausgehen das Partei und Fisch wirklich vom Kopf an zu stinken beginnen?

Zwei Zwerge in Begleitung von Schneewittchen mit Krönchen, womit sich vielleicht der Fisch von selber erklärt, werden also Hof halten und dementsprechend versuchen alte Märchen wieder aufzufrischen. Sie singen den Refrain als eine Endlosschleife und viele der Zuhörenden lauschen mit verdrehten Augen und träumen von alten Zeiten. Sie werden nicht registrieren dass auf dem Podium der Kaviar mit Sekt verzehrt wird welcher den Fischen zu vor entnommen wurde. Aber egal, das Bier spült so wie so alles herunter.

Ab 17.00 Uhr ist die Halle für die Besucher geöffnet obwohl die Veranstaltung erst um 18.30 Uhr offiziell beginnt. Anstatt erst zu hören und dann zu essen hätte die Programmgestaltung doch auch andersherum organisiert werden können. War die Gefahr eventuell zu groß dass die Redner dann aber nur noch auf leere Stühle hinunter geblickt hätten?

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Grafikquelle: Verlinkung auf Facebook – verteilen

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Gebt uns ein Feindbild!

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Januar 2015

Terror und Pegida:
Gebt uns ein Feindbild!

Datei:Pegida Banner, Lügenpresse Banner.jpg

von Albrecht von Lucke

Hinter dem Ruf „Wir sind das Volk“ der Demonstranten verbirgt sich der Vulgär-Rousseausche Gedanke, dass der allgemeine Volkswille heute auf der Straße liegt und nicht mehr in den Parlamenten. Die Wutbürger von Dresden treten dezidiert gegen „das System“ auf, womit sie neben der Politik längst auch die angebliche „Lügenpresse“ meinen. So steht Pegida in erster Linie für die völlige Ablehnung dessen, was man als „politisch-medialen Komplex“ bezeichnen könnte: die „Eliten“ aus Medien und Politik.

Angesichts der Geschichte der Bundesrepublik haben wir uns daran gewöhnt, derartige Systemkritik als ein eher linkes Phänomen zu begreifen. Um 1968 glaubte sich die Linke in der Tradition Adornos einem großen Verblendungszusammenhang aus Konsumwirtschaft, Politik und Medien ausgesetzt. Daher gelte es gegen die Mainstream-Medien – und speziell gegen die „Springer-Presse“ – zu demonstrieren und Alternativen aufzubieten. Gleichzeitig firmierte die parlamentarische Demokratie als bloß „bürgerliche“, gegen die rätedemokratische Formen zu entwickeln seien. Heute ist dieses anti-bürgerliche Ressentiment wieder dort gelandet, wo es ursprünglich, in den 1930er Jahren, eben auch herkam – nämlich von ganz rechts, aus der Kritik an den Parteien des „Systems von Weimar“. Daher ist es so fatal, wenn Oskar Lafontaine in klassischer NS-Diktion konkurrierende Parteien als „Systemparteien“ denunziert. Damit arbeitet er, ob gewollt oder ungewollt, den Propagandisten einer Querfront mit der Neuen Rechten in die Hände. So versucht der einstige Linke und heutige Nationalchauvinist Jürgen Elsässer längst alle Anti-Westler, von links wie rechts, gegen das „System“ der EU zu sammeln: „Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks sind alle negativen Elemente der UdSSR auf die EUdSSR übergegangen: Das Politbüro mit den allmächtigen Kommissaren sitzt nicht mehr in Moskau, sondern in Brüssel; je mehr sich Westeuropa entchristianisiert, desto mehr findet das Dritte Rom [Putins Moskau] wieder zum Glauben; der Kampf gegen die Familie und für die sexuelle Umerziehung werden in der EU unter dem Titel Gender Mainstreaming in einem Maße betrieben, wie es nicht einmal im Frühbolschewismus der Fall war.“

Wie zu Zeiten der Großen Koalition der 60er Jahre muss es SPD und Linkspartei gelingen, eine politische Alternative zur Dominanz der Union zu formulieren. Die Linke ist hier auch deshalb besonders gefordert, weil es sich bei der Anhängerschaft von Pegida keineswegs um „geborene“ AfD-Wähler handelt. Ihre Aufgabe besteht darin, die großen sozialen Verunsicherungen, die in dieser neuen politischen Heimatlosigkeit auch mitschwingen, aufzugreifen und ihnen einen demokratischen Ausdruck zu verleihen. So käme es etwa darauf an, den breiten Vorbehalten in der Bevölkerung gegen die neoliberale Deregulierung des Welthandels endlich eine Stimme zu verleihen und CETA bzw. TTIP doch noch zu verhindern.

Quelle: Blätter >>>>> weiterlesen

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Oskar und die sieben Zwerge

Erstellt von DL-Redaktion am 27. November 2014

Die sieben Zwerge wurden unterdessen Erwachsen und entferten ihre Fotos. Nur Oskar blieb  geschrumpft zurück.

File:2008-02-16-Oskar Lafontaine 0109.JPG

Wir haben in letzter Zeit so viel über die geleistete oder auch nicht geleistete Arbeit aus der Partei die Linke im Saarland geschrieben und vor lauter Eifer den Ort außen vor gelassen, an dem an und für sich die Musik für die Partei gespielt wird, vor den Augen der Öffentlichkeit, durch die Fraktion im Landtag. Dort wo die „Eliten“ unseres Staates sitzen ———– sollten und nicht die Nieten.

Das wollen wir heute nachholen und uns zu den Köchen begeben, dort wo die große Kasse auf Kosten der Steuerzahler gemacht wird und wir, von den dort sitzenden Abgeordneten und vielen weiteren Experten und Beratern, vielleicht noch etwas lernen können. So lesen wir auf der Website des Landtages auch das „Links wirkt“ und wo mit großen Worten auf die letzten fünf Jahre hingewiesen wird, welche dort verwirtschaftet wurden.

Ja, fünf Jahre konsequent sozial, für die Sitzenden in diesem Gremium mit Sicherheit. Sie genießen die Segnungen dieses Staates – jede Minute, Stunde, – jeden Tag. Alle anderen aber sind hinter den Händen auf dem Plakat versteckt und werden auf die Zukunft vertröstet, wenn sie nach einem Leben voll ehrlicher Arbeit in Rente gehen und dann feststellen, dass auch Diese dann zum Leben nicht ausreicht. Das Problem haben die Politiker natürlich nicht, welche zuvor ihre Wähler mit vielen Versprechungen köderten. Ähnlich Denen in den Religionen? Oder !

Ja, viele sind dieser Partei einst beigetreten in der großen Hoffnung mit Hilfe einer gemeinschaftlichen Arbeit die durchgeführte Hartz Gesetzgebung rückgängig machen zu können. Sie legten ihre Hoffnung in eine saubere Politik und wurden wieder einmal restlos enttäuscht. Das waren vielleicht die Fantasien Derer welche sich von den Alt – Politikern vorführen ließen und die die Ihnen gebotene Situation schamlos ausnutzten?

Heute lesen wir auch im Saarland von vielen Forderungen welche von einer Partei mit um die 10 Prozent Wählerstimmen nie eingelöst werden können. Von viel größeren Prozentzahlen kann noch nicht einmal geträumt werden da zu Vielen in der Partei ihre Ideologien wichtiger sind wo vor Gründung der Linken, Diese mit zwei Prozent im Krebsgang politisierten.

So kugelt sich heute eine Lehrerin durch die Saarbrücker Zeitung und erneuert in Mantra ähnlicher Form alte Forderungen:

„Linke: Alleinerziehende besser unterstützen „Wer zu Niedrigstlöhnen beschäftigt ist oder mehrere Minijobs und die Kindererziehung unter einen Hut bringen muss, dem helfen steuerliche Verbesserungen allein nicht weiter. Wir brauchen armutsfeste Löhne ohne Ausnahmen, ein Verbot von Leiharbeit und ein engagiertes Vorgehen gegen den Missbrauch von Werksverträgen“, sagte die sozialpolitische Sprecherin Heike Kugler. Sie zitierte eine Bertelsmann-Studie, wonach fast jeder zweite Alleinerziehende auf Hartz IV angewiesen ist.“

Wir hören auch den Ruf die Eigenständigkeit des Saarlandes zu erhalten und irgendjemand dreht wieder irgendwo an irgendwelchen Windrädern herum, oder fordert die Einführung der Vermögenssteuer von der derjenige, welcher hinter den Händen verborgen ist keinerlei Vorteile haben wird, da er gar keine Steuern zahlt. Derweil fliegt Frau Ensch – Engel in einer Drohne sitzend die Kernkraftwerke über Frankreich ab ?

So geht es weiter über Fischzucht-Desaster und Mini Quoten der Wahlmöglichkeiten zwischen G8 und G 9 bis hin zum parlamentarischen Geschäftsführer Prof. Heinz Bierbaum welcher erklärt: „Niemandem ist damit gedient, wenn die gewählten Volksvertreter von morgens neun bis abends zehn debattieren und im besten Falle neue Ideen und Konzepte vorbringen – und das Volk bekommt davon nichts mit. Auch von Zuschauern der Landtagssitzungen wird bemängelt, dass die Debatten oft zu langatmig sind und an einem einzigen Tag zu viele Tagesordnungspunkte abgehandelt werden, so dass wichtige Punkte fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit untergehen„.

Hat sich denn vielleicht einmal jemand umgehört wie viele Linke sich um das Palaver in den Parlamenten scheren? Sich Volksvertreter dürften doch höchsten solche nennen, welche durch ein Direktmandat in die Parlamente gelangen, alle anderen wurden durch ihre Parteien in die Gremien zwecks Stützung der Partei und nicht des Volkes manipuliert.

Politik zum Nutzen der Bürger, sieht meines Erachtens ein wenig anders und vor allen Dingen ideenreicher aus und eine Geste welche den Bürger fühlen läßt auch gehört zu werden, kostet nicht immer Geld und kann trotzdem sehr wichtig sein.

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Lager für Flüchtlinge in Afrika

Erstellt von DL-Redaktion am 16. November 2014

Nordrhein-Westfalens SPD-Regierung will das Asylrecht verschärfen
ganz im Sinne des Kanzlerkandidaten Oskar Lafontaine.

.Da finden wir auf der Website der Linken Fraktion im Bundestag einen sehr interessanten Artikel der MdB Ulla Jelpke welcher ganz sicher auch auf die Zustimmung vieler Leser stoßen wird.  Ulla Jelpke ein Mitglied der Gruppe um Inge Höger, Sevim Dagdelen oder auch Sahra Wagenknecht. Eine Gruppe der Fidel Castro und Putin Versteher als deren eigentlicher Spiritus Rector augenscheinlich Oskar Lafontaine angesehen wird.

Lesen wir die folgenden Artikel könnte der Leser zu der Überzeugung gelangen das die CDU heute die Flüchtlingslager einführen möchte, welche sowohl von der SPD und später auch aus der Linken so oder ähnlich angedacht wurden. Vielleicht sogar aus der gleichen Gruppierung in der Linken?

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Bundesregierung will Filtrationslager
für Flüchtlinge in Nordafrika.

Von Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Neue Wege in der Asylpolitik, sogar eine „verantwortungsvolle“ Asylpolitik, hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière in den vergangenen Wochen angekündigt. Wie das aussehen soll, deutete er jetzt im ZDF-Morgenmagazin an: Die Bundesregierung will in Nordafrika Lager aufbauen, in denen Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa festgehalten werden sollen. Das Weltflüchtlingswerk der UNO, so de Maizière, „könnte sie betreiben, um dann zu entscheiden, wer geht zurück und wer kommt nach Europa“.

Dieser Plan ist so menschenverachtend wie altbacken. Flüchtlingslager gibt es in Nordafrika schon mehr als genug. Die Behörden in Marokko, Libyen und Ägypten versuchen, angestiftet von der EU, die dafür gerne Know-How, Technik und Berater liefert, Flüchtlinge davon abzuhalten, das Mittelmeer zu durchqueren. In Libyen werden sie gleich in Gefängnisse gesperrt und irgendwann in der Wüste ausgesetzt.

Humane Flüchtlingspolitik?

Vor rund zehn Jahren hat der damalige Innenminister Otto Schily schon einmal vorgeschlagen, die Asylverfahren gleich in nordafrikanischen Lagern durchzuführen. Wenn die Bundesregierung diesen Weg jetzt als neue Idee ausgibt, beweist sie damit nur ihren Unwillen zu einer humanen Flüchtlingspolitik, die ihren Namen auch verdient. Es ist nicht damit getan, die Wüstenlager als „Willkommens- und Ausreisezentren“ zu deklarieren.

Es sei daran erinnert: Das Grundgesetz garantiert das Grundrecht auf Asyl. Es garantiert auch die gerichtliche Überprüfung von Behördenentscheidungen; dazu gehören zum Beispiel unabhängige Richter und der Zugang zu Rechtsanwälten. Wie soll das aus einem Lager heraus funktionieren, das inmitten einer Diktatur liegt? Davon abgesehen, dass Menschen, die vor Verfolgung fliehen, in solchen Massenquartieren, die mutmaßlich von einheimischen Repressionsorganen bewacht würden, gleich erneut traumatisiert würden. Mit der Garantie der Menschenwürde, die auch für Flüchtlinge gilt, hat das Ganze nichts zu tun.

Das Sterben im Mittelmeer wird damit nicht verhindert

Das Projekt, dessen Feinheiten die Bundesregierung derzeit noch erarbeitet, wurde vom Innenminister als Antwort auf das Ende der italienischen Marineoperation „Mare Nostrum“ vorgestellt. Dabei hatte es sich um einen Einsatz zur Rettung von Schiffbrüchigen gehandelt, weit über 100.000 Menschen wurden vor dem Ertrinken im Mittelmeer gerettet. Doch kein anderer EU-Staat beteiligte sich, weswegen die Operation jetzt eingestellt wurde. Das Problem, in den Worten von de Maizière: Italien habe mit seiner Seenotrettung eine „Brücke“ nach Europa geschaffen. Und das will die Bundesregierung nicht, dann sollen die Flüchtlinge schon lieber ersaufen. Oder, weil es humaner klingt, in nordafrikanische Lager gepfercht werden. Zu Recht charakterisiert Pro Asyl diese Pläne als „Instrument zur Aushebelung des Asylrechts.“ Das Sterben im Mittelmeer wird damit nicht verhindert.

Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG will aus Regierungskreisen erfahren haben, diese Lager sollten gar nicht über Asylverfahren entscheiden, sondern lediglich für „Wirtschaftsflüchtlinge“ zuständig sein und einigen von ihnen die Möglichkeit geben, „sich für einen Aufenthalt in der EU zu bewerben“. Keine Lager also, sondern Assessment-Center – es lebe der Euphemismus. Natürlich ist die deutsche Wirtschaft begierig darauf, aus dem Gros der Flüchtlinge jene zu filtern, die man als gutqualifzierte oder jedenfalls billig zu habende Arbeitskräfte gebrauchen kann. Das würde dann bedeuten, dass Menschen, die zunächst nur ihre nackte Haut vor Verfolgung, Gewalt oder Hunger retten wollen, dann nicht einmal in diese „Bewerbungslager“ aufgenommen würden. Ihnen bliebe, wie bisher, nur der lebensgefährliche Weg übers Meer.

Einen, wirklich humanen Ausweg, gäbe es: Menschen, die Schutz suchen, müssen sicheren Zugang erhalten, um ihr Anliegen formulieren zu können. Eine liberale Visapolitik würde vieles leichter machen, und ganz nebenbei den Kriminellen unter den Schleusern das Handwerk legen.

Quelle: Linksfraktion

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Wie das Leben so spielt. Es wissen aber auch noch viele Bürger das Lafontaine einst Mitglied der SPD war, als deren Kanzlerkandidat er 1990 Helmut Kohl unterlag. Wie auch zuvor bereits, bewies die Partei ihre außerordentliche Beweglichkeit gerade in Momenten wenn es um die Macht und das große Geld im Staat ging.  Aus dieser Zeit stammt der folgende Spiegel Artikel::

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Letztes Paradies

Nordrhein-Westfalens SPD-Regierung will das Asylrecht verschärfen
ganz im Sinne des Kanzlerkandidaten Oskar Lafontaine.

Über eine Einschränkung des Grundrechts auf Asyl ließ der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Johannes Rau (SPD) bislang partout nicht mit sich reden. Diese Säule des Grundgesetzes, plädierte Rau, schon immer ein Verfechter großzügiger Ausländerpolitik, dürfe „nicht tangiert werden

Seit Anfang letzter Woche redet der Düsseldorfer Regierungschef und stellvertretende Vorsitzende der Bundes-SPD darüber anders.

Bedrängt vom Ansturm der Asylbewerber aus dem Osten, erklärte das Rau-Kabinett in einem eigens zur Asylpolitik formulierten Beschluß, daß es nötig werden könnte, den Grundgesetzartikel 16 einzuschränken. „Die gegenwärtige rechtliche Ausformung _(* Oben: Hochbunker aus dem Zweiten ) _(Weltkrieg mit Duschzelten; unten: ) _(Unterführung am Hauptbahnhof. ) des Asylrechts“, umschrieb die Landesregierung ihre Wende in der Fremdenpolitik, „muß überprüft werden.“

Quelle: Der Spiegel >>>>> weiterlesen

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Zu einem späterer Zeitpunkt am  03. 07. 2008 wurde dieses Thema auch in der Partei DIE LINKE wieder Publik und die Links-Zeitung Jungle World berichtete wie folgt:

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Die Scheinantirassisten

Bereits als Oberbürgermeister von Saarbrücken hatte sich Lafontaine für Sachleistungen und Sammellager für Asylbewerber eingesetzt. 1990, als im saarländischen Lebach angesichts von 1 400 im Ort lebenden, aus Rumänien geflüchteten Roma Pogromstimmung aufkam, sprach sich der SPD-Kanzlerkandidat Lafontaine für ein härteres Vorgehen gegen »Scheinasylanten« und für eine Änderung des Asylrechts aus. Der Wunsch ging 1993 in Erfüllung.

Warum das Ganze? »Wir können nicht zulassen, dass viele Menschen arbeitslos werden, weil das Problem der Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte nicht geregelt ist«, sagte Lafontaine in einem Interview nach seiner »Fremdarbeiter«-Rede im Juni 2005. Auf die soziale Frage folgt die nationale Antwort – dieser Automatismus ist in Deutsch­land bekannt. Lafontaine hat ihn nicht nur in der Flüchtlingspolitik verinnerlicht.

Quelle: Jungle World >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle / Lafontaine Fotomontage:

Die Fotomontage stammt aus der Projektwerkstatt


Virtuelle Projektwerkstatt von SeitenHieb Verlag steht unter einer Creative Commons

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Linkes Sommerfest an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Juli 2014

Linkes Sommerfest an der Saar

Zum Sommerfeste laden ein,
Euch die Fraktion der Linkspartei.
Kommt alle her zum Burbach Weiher,
da ist viel Platz für Schulz und Meyer.

Anwesend auch – so steht‘ s im Blättchen,
der Oskar und sein linkes Schwätzchen.
Für Gäste – Speisen und Getränke,
auf das ein Jeder an uns denke.

Denn Wahlen gibt es regelmäßig
und Stimmen tröpfeln nur noch mäßig
Von runden zwanzig blieben steh’n,
nur zirka acht – auch die vergeh’n.

So rechnen nun einst rote Riesen,
was ihnen dann als Spesen blieben.
Die Buchung zwischen Soll und Haben,
erklärt nicht Marx – ihr könnt es ahnen.

Vielleicht naht Rettung aus Berlin,
die dort jetzt einen Joker zieh’n.
Ein Stasi Mann aus alter Macht
Druckt nun die Blüten – gut gedacht.

So ziehen langsam ihre Kreise,
die Kipptrix Gang folgt Stalins Weise.
Sie schoben aus der BS Kommission,
die Stasi Schlampe zur Fraktion.

Jetzt putzt die Stasi wieder Sprossen,
der Leiter für manch Altgenossen.
Und installiert für Cut und Frack,
die Reste – Rampe für das Pack.

Alt – SED ler brauchen Stütze,
ansonsten sie zu nichts mehr Nütze.
Für echte Arbeit – fairen Lohn ?
Komm geh – die Steuer zahlt das schon.

Von all dem völlig abgeschottet,
die Linke Saar so vor sich trottet,
zerteilt in viele kleine Grüppchen,
man spuckt einander rein ins Süppchen.

Zum Feiern man sich gerne trifft,
auch draußen unterm Sonnenlicht.
Nur was am Abend im Geheimen
lässt sich nur schwer mit links vereinen.

Dort draußen spielen Schützenfest
die Linken Granden allerbest ?
Derweil danach in dunklen Räumen,
Eliten militärisch Träumen.

Ingo Engbert – Juli 2014
[youtube LKoXnO6dFuo&index]

[youtube QTpwxt2ChBQ&index]

Der Nachtrag wurde gelöscht da die Videos wieder erreichbar sind.

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Grafikquelle    :    Ganz da hinni is no a Ploz (Sagt man das so?) Des is hoalt, weil die Oadmin-Bazis un de WMF-Spezis zua Underhaltung Fingerhakeln und sich watschen tun – da is immer kaum noch a Ploz frai…

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Die Linke Trotzkopf

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Juni 2014

Die Rechte Rotzkopp

[….] „Faust“ konnte ich als Teenager auswendig.“ Teil eins und zwei. […..]„ Gegen Dummheit bin ich gefeit“ […..] es freut mich, wenn ich Menschen treffe, denen ich mit meiner Biografie und meinen Gedanken Mut mache [….] Als Kind wollte ich nicht in den Kindergarten, weil es mir zu blöd war, einfach nur im Sandkasten zu spielen […..] Da meine Großmutter Halbtags arbeitete, habe ich mir mit vier Jahren das Lesen selbst beigebracht […..] Habe die Liebe meines Lebens gefunden […]

Das alles sind, natürlich aus dem Zusammenhang gerissen, Sätze einer „LINKEN Politikerin“ welche wir in einer Illustrierten gelesen haben. Nein dieses mal nicht in der Gala sondern der „Super Illu“.  Sätze aber welche im gleichen Duktus ebenfalls von jeder anderen Politikerin aus jeder beliebigen Partei herunter geleiert werden könnten.

Es ist in der Gesellschaft ja auch vollkommen normal im zarten Teenager Alter von sechzehn Jahren für Goethe zu schwärmen und sowohl den ersten als auch den zweiten Teil des Faust auswendig herunter rasseln zu können. Dabei, es ist noch gar nicht allzu lange her, als sich die Linken über eine spätere Familienministerin lustig machten, welche gestand mit fünfzehn für Helmut Kohl geschwärmt zu haben. Wobei darin dann noch ein großer Unterschied zu sehen ist, – Helmut hat die Schwärmereien überlebt, vielleicht weil er absolut nicht in die Linke Lade einzuordnen war!

Überhaupt, Marx und Goethe auf eine Linie zu bringen, das schafft auch nicht Jede. Obwohl, persönliche Ansichten schlagen schon manchmal tolle Kapriolen. Das erinnert mich persönlich an einen Menschen welchen ich in Indien kennenlernte. Einen Anwalt, welcher Gandhi und Hitler gleichzeitig verehrte. Auch noch nachdem wir uns über die Beiden ausgetauscht hatten.

“Goethe und Marx. [….]  „Es gibt nicht Höheres, als die Gedanken des Friedens und der Gerechtigkeit:“ Von Goethe aus Weimar zu Marx aus Trier – was für eine Metamorphose![….] Und wie kommt Karl Marx ins Spiel? [….] „Nehmen wir nur Mephisto, der das Papiergeld erfindet, das nicht mehr durch Gold, sondern die Unzahl vergrabenen Guts des Landes gedeckt ist. Die dümmlich höfische Gesellschaft ist begeistert, weil sie glaubt mit bedrucktem Papier alles bezahlen zu können. Ein Desaster – alles zerfällt, nicht mehr wird produziert, jeder betrügt und kämpft gegen jeden – klingt das nicht bekannt?“ [….]

Und die höfische Gesellschaft, die Eliten. Diesen Platz haben heute die Politiker eingenommen, welche sich nicht nur untereinander, sondern auch gegen alles kämpfen was Ihnen den Platz an den Futterkrippen des Staates streitig und so mit das Volk wieder einmal zum Verlierer macht. Ganz egal wer auch immer Regierung oder Opposition ist.

Wobei der Artikel im Ganzen schon sehr arrogant und überheblich herüberkommt. Dieses typische Gehabe welches wir bei vielen PolitikerInnen sehen. „Wenn ihr mich nicht versteht, seit ihr eben dumm“.

Wenn wir uns dann das Ergebnis einer solchen Erscheinung vorstellen. Eine Person ohne Kindheit, ohne Jugend, ohne Gesellschaftserfahrung, man könnte auch sagen – hinter dem Mond, weit außerhalb der Gesellschaft lebend -,  möchte die Menschen nicht nur positiv verändern, nein, eventuell sogar anführen? Nicht mit eigenen Lösungen, sondern mit denen von Marx, Goethe oder wen auch immer. Eine absurde Vorstellung.

Eine Vorstellung welche auch der Autor des Artikel, Hannes Hofmann, unseres Erachtens zum Ausdruck bringt wenn er anmerkt, vor der Büste Goethes stehend: „Lösungen bot er nicht an“. Er war Dichter und kein Ökonom. Wobei dann Goethe in diesen einen Punkt vielleicht doch ein Linker war? Da diese Partei bislang auch keine Lösungen anbietet, sondern überwiegend versucht mit Forderungen auf sich aufmerksam zu machen.

Um mit der Hilfe von Bücher die Zukunft zu verbessern, da gäbe es doch weitaus ältere und aussagekräftigere Schriften welche wir dann empfehlen könnten. Wer es Religiös möchte nehme die Bibel und der Atheist möge das Gilgameschepos lesen. Wer dort keine Sätze findet mit denen sich auf die Zukunft hinweisen lassen könnte, dem bliebe ja letztendlich immer noch die Glaskugel als Geistesstütze.

Eine Person welche als Kind den Sandkasten ablehnt und sich als Teeny mit Marx und Goethe liiert, findet natürlich auch eine plausible Erklärung im März 1989 noch in die SED eingetreten zu sein. Schuld tragen daran dann diejenigen welche ihre Parteibücher flugs wegschmissen und die Seiten wechselten. Also genau diejenigen welche sie daran gehindert haben ein Studium aufzunehmen. Diese waren sicher auch Schuld an der später mit ihr erfolgten Gründung der Kommunistischen Plattform in der LINKEN.

So bekennt Sie sich dann doch noch dazu, eine Gewinnerin der Wende gewesen zu sein welche nun endlich ein Studium aufnehmen konnte.  [….] „So gesehen schon. Ich bin mir und meinen Überzeugungen treu geblieben, muss mich nicht verbiegen, habe Erfolg mit meinen Publikationen, kann als Politikerin meine Kraft für jene einsetzen, die in dieser Gesellschaft weniger Chancen haben, bin privat sehr glücklich, habe die Liebe meines Lebens gefunden“. [….]

Ja, eine tolle Story, sogar mit einem gelungenen happy end. Fast schon reif für einen Film. Und alles passt so gut in diese Partei hinein, ist so Links, oder zumindest das was man dem Bürger als links verkaufen will. Man möchte schon von einer echten Linken Idylle schreiben. Aber seien wir doch wenigstens hier ehrlich: Ist nicht die letzte Liebe immer die Beste? Wie anders könnte man sich denn seinen/r Partner/in erklären wenn alle Liebschaften zuvor die Besseren waren? So warten wir nun einmal in Ruhe ab. Die nächste Verarsche folgt bestimmt. Demnächst im linken Theater, auf dieser Bühne.

Quelle: SuperIllu >>>>> lesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Blömke/Kosinsky/Tschöpe

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ lizenziert.

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Linke Saarlouis am Ende?

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Mai 2014

Plusplus bei der SPD, Plus’chen bei der CDU

Da wurden wohl die falschen Köpfe zum klappern benutzt, waren vielleicht zu hohl und darum kam eine gewisse Disharmonie auf. Das war es wohl dann auch mit diesen stetig angekündigten Politikwechsel welcher bislang immer für „JETZT“  versprochen wurde. Wobei aber ein jeder Kirchgänger auch den Spruch kennen und beherzigen sollte: „ An Ihren Taten werdet Ihr Sie erkennen“. Nicht an Ihren Worten. Dafür wurde aber das Titelbild ausgewechselt. Nun heißt es dort : „Und weiter Geht’s“!

Ach ja, das haben wir nun glatt vergessen, wir schreiben über den LINKEN Kreisverband Saarlouis, für weiter entfernte: Im Saarland. Dem Stammsitz „Derer von und zu Lafontaine“ den einzigen Menschen auf der Welt welcher schriftlich bekennt das Herz auf der linken Körperseite zu tragen.

„Linkspartei erleidet die größten Verluste“ lesen wir in der Saarbrücker – Zeitung, betreffend Saarlouis. „In seinen Kommentar schreibt dazu Peter Stefan Herbst sinngemäß dass es der SPD gelungen ist den Abstand zu den Linken zu vergrößern welche ohne einem starken Engagement von Oskar Lafontaine  weniger wert sind.“ Mit großer Spannung darf nun gewartet werden, ob denn wohl personelle Konsequenzen gezogen werden.

Ursachenforschung würde so etwas allgemein genannt und wir resümieren das die Partei im Saarland ohne ihren Oskar von der Strömung des Flusses mitgerissen wird? Als Ersatz sehen wir Einige welche den Erdhörnchen gleich immerzu Ausschau nach Feinden halten, aber mit dem ersten Regentropfen gleich wieder in ihrer Höhle verschwunden sind.

Dabei wurden die Wahlen vom  letzten Sonntag überwiegend von Leuten angeführt welche über viele Jahre nicht für gut genug gehalten wurden die erste Geige zu spielen. So zeigten Diese auch jetzt was sie zuvor erlernt hatten. Sie zupften hier und dort ein wenigen an den Saiten, klopften auch mal ein wenig auf die Pauke, aber zu einer richtigen Ouvertüre reichte es nicht. Alles hörte sich sehr verzerrt an.

Vielleicht lag es auch an den wissenschaftlichen Beratern, wobei sich jeder Laie unwillkürlich  fragt was eine politische Komikertruppe im Landtag denn für ein „Wissen schafft“, oder eventuell auch eher benötigt? Wurde die Erklärung des Wahl- O – Mat von den Schülern vielleicht schon beim letzten Mal nicht richtig verstanden, da falsch erklärt, oder blieben diesmal die Sponsoren fern?  Na vielleicht fehlt es ja auch nur an der entsprechenden Freizeit da die Auftraggeber irgendwann auch einmal etwas für ihr Geld sehen möchten und sich ansonsten neue Berater suchen werden.

Ja die Politik ist sehr schnelllebig und ein naives Grinsen in jede vorgehalterne Kamera ist auch kein Garant für zukünftige Wahlerfolge. Vielleicht ist da der spezielle Umgang mit anders gläubigen Burschen doch ein wenig einfacher. Vor allen Dingen wenn über solch tiefsinnige Fragen auch in aller Öffentlichkeit diskutiert wird.  Dann lesen wir Sätze wie:

Ein paar verbohrte Dickköpfe bekommt man nicht überzeugt. Will auch keiner. Die Damen haben es verstanden und werden zur CV Akademie kommen. Das reicht
Nein, es zeigt, dass Du Dich nicht damit beschäftigt hast und aktuell denunzierst. Das nenn ich grenzwertig peinlich.
So wird’s sein.
Nein. So ist es

 Darauf folgt jetzt genau die richtige Antwort :

 50% der Leute, die meinen sich eine Meinung über Verbindungen zu erlauben, waren nie bei einer zu Gast. Von den anderen 50% ist ein Teil begeistert, ein Teil gleichgültig und ein Teil, wegen persönlichem Geschmack oder Pech was die Auswahl der Besuchten angeht nicht begeistert.

Mit Personen der zweiten Hälfte unterhalt ich mich gerne, mit den anderen nicht. Insbesondere nicht mit denen, die den halben Tag „Toleranz!“ schreien und den Rest des Tages „Macht das weg!“ Jeder darf leben wie er will. Außer denen, die anders leben, als ich das will. Am Arsch

Ach ja, und so sind wir dann auch wieder unter Linken angekommen und wir können dem Vorsprecher assistieren nie in einer Linken Versammlung anwesend gewesen zu sein. Hm, oder doch. Die letzten beiden Sätze sind genau die richtige Beschreibung für einen Parteitag der Linken. Da gibt es weder Toleranz und ein jeder verkündet laut was er nicht will, sogar anschließend auf Wahlplakate.

Und den Ausdruck „Faschisten“ finden wir auch sonst nirgendwo anders so häufig im Angebot. Wir haben sogar den passenden, – nun schreiben wir es auch,-  Arsch. Zu diesen Artikel passt der aber nicht, da brauchten wir zu viele. Den Einen aber welchen wir haben, den schicken wir jetzt erst einmal unter die Dusche.

Plusplus bei der SPD, Plus’chen bei der CDU

Linkspartei erleidet die größten Verluste –

FDP jetzt fast unbedeutend – Grüne verlieren leicht

Die Linkspartei verliert auf breiter Front. Häufig liegen ihre Verluste recht nah an den Gewinnen der SPD. Hier könnte eine Rückwanderung stattgefunden haben. Vor fünf Jahren hatte die Linke kräftig abgeräumt und überwiegend zweistellige Stimmenanteile geholt. Das gelingt ihr nur noch in Bous (11,37) und in Schwalbach (10,1 Prozent). Besonders heftig sind die Verluste im Kreistag, wo die Partei von 13,0 auf 6,6 Prozent fast auf die Hälfte abrutscht.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Fotoquelle: DL/Redaktion

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Linker Wahlkampf an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Mai 2014

Linker Wahlkampf an der Saar

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/87/Gustav-Regler-Platz_Saarbr%C3%BCcken.jpg/800px-Gustav-Regler-Platz_Saarbr%C3%BCcken.jpg

Hier war der Platz gerade leer.

Was geht dort vor, im Saarland, bei der Partei DIE LINKE? Sind doch für den 25. Mai 2014 sowohl  Kommunal- als auch  Europawahlen angesagt. Als Wahlwerbung wurde eine Veranstaltung am 14. Mai 2014 in Saarbrücken zu 16 Uhr auf dem Gustav-Regler-Platz am Rathaus St. Johann/Innenhof angekündigt. Als Referenten wurden Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine gemeldet.

Weitere Informationen wurden zwar vollmundig zugesagt, aber nicht geliefert. Jetzt, einige Tage nach der Veranstaltung kursieren zwar viele Fotos im Internet, welche vielleicht älteren Datum sein könnten, da erläuternde Berichte zu diesem Event ausbleiben. So ist weder in den Zeitungen noch auf der Partei eigenen Internet Seite auch nur irgendetwas von dieser Großveranstaltung zu lesen. Für eine Wahlwerbung mit Lafontaine und Wagenknecht wäre noch vor einigen Jahren der Platz viel zu klein gewesen um die Massen aufnehmen zu können. Auch an einen normalen Werktag.

Stattdessen werden die tollsten Gerüchte durch die Stadt gejagt und wir hörten an einer Stelle von 250 Zuhörer. Andere haben die beiden Redner in der besagten Zeit durch die Stadt schlendern und in einem Cafe gesehen. Weitere berichten davon dass diese Veranstaltung wegen Mangel an Masse ausgefallen sei. Auf anderer Seite wird dagegen verbreitet dass in den Reden über Mindestlohn, Rente, Kriegspolitik, Bankenrettung, Bedrohungen der Demokratie, Mängel der EU und zu dem Problem, dass die Reichen immer reicher werden, die Armen aber immer ärmer, geredet worden sei.

Aber gut, diese Art von Reden sind uns seit einigen Jahren bekannt. Die hätten dort auch per Video abgespielt werden können und die Presse erinnerte sich daran, von solcherart Versammlungen schon des öfteren berichtet zu haben und empfahl einfach die alten Artikel noch einmal zu lesen? Das mag für Einige nun weniger Witzig klingen, genauso wie für uns, die sich wundern, dass der Glanz aus alten Tagen so schnell vergessen ist.

Und dann auch noch in der eigenen Partei. Kein Satz von den sonst zu hörenden Lautsprecher und selbst die „Mama Hu“ Seite verbreitet absolute Funkstille. Als Zeichen der Aufgabe, oder ein neuerlicher Maulkorbbeschluss aus der Führungsetage, um auf dieser Weise die Zahl der ZuhörerInnen im Unklaren zu lassen?

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Grafikquelle   :   Der Gustav-Regler-Platz in Saarbrücken am Rathaus-Carrée.

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Quelle Eigenes Werk
Urheber Anna16

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So geht der Volkskampf

Erstellt von DL-Redaktion am 7. März 2014

HIER stellen wir die Kämpfer vor

Ja, auch so etwas findet man im Internet. So wünsche ich mir Jugend und links. Frech und unkompliziert. So waren wir früher und sind es Viele auch heute noch. Das ist linkes Gedankentum welches auch einmal aus dem üblichen Rahmen fallen darf. Die jungen Leute haben die Nase gestrichen voll von diesen politischen Barden welche den Störchen gleich auf den Salatfeldern herumstolzieren um mit ihren Schnäbeln auf noch dümmere Salatköpfe in der eigenen Partei zu picken.

Hier einige Beispiele.

Deine Aufgabe!

Pro­pa­gan­da ist auch deine Auf­ga­be! Also un­ter­stüt­ze die LA­KL-​SKPF im Volks­kampf!

Was du zu tun hast, um die Revolution nicht zu verraten -unsere Fünf-​Fin­ger-​Taktik:

*1. Drücke kräftig auf den „Gefällt mir“-​Knopf bei Facebook. Unsere
Seite ist leicht zu finden: http://​facebook.​com/​sehrlinks. Teile auch
unsere Status­meldungen und Grafiken – denn Teilen ist kommunistisch
und der Anfang vom Ende der Herrschaft der Kapitalistenklasse!

*2. Drucke dir das Sehr Kommunistische Manifest aus und verteile es in
den Betrieben!

*3. Tritt aus allen anderen Strömungen aus und verweise auf die
schlechten Testergebnisse der anderen im großen Strömungscheck

*4. Häng‘ den Strömungscheck an Laternen und Masten auf. Vertreter
der Kapitalistenklasse kannst du gleich mitaufhängen. Und vergiss
nicht, den Strömungscheck ebenfall in den Betrieben zu verteilen!

*5. Trink das Getränk der werktätigen Bevölkerung (Bier!) und erzähle
in solchen Runden von den Taten und Leistungen der LAKL-​SKPF. Ver­
giss nicht zu erwähnen, dass Sieg im Volkskrieg und der Zusammenbruch
des Bestehenden unmittelbar bevorstehen!

Unsere 5-​Finger-​Taktik (Fünf Finger ergeben eine Faust!) ist besser
als die des SDS oder anderer Spaltpilze. Das hat die Stiftung Warentest
zusammen mit dem SKPB festgestellt. Insgesamt waren 8 Fünf​Finger-​
Taktiken im Test.

Du kannst auch unsere Banner der Freiheit und des Fortschritts verwenden:

Soziale Brennpunkte statt Parlament und Arbeiterklassenverrat!

Alternativer Listenvorschlag für Europawahl

Liebe sehr linke Linke, werte sehr kom­mu­nis­ti­sche Kom­mu­nis­tin­nen und Kom­mu­nis­ten, Ge­folgs­leu­te der Ar­bei­ter aller Län­der! In Vor­be­rei­tung auf unser De­le­gier­ten­tref­fen und wie vorab durch das ZK an­ge­kün­digt seht ihr hier den al­ter­na­ti­ven Lis­ten­ent­wurf der LAKL/SKPF. Wer nicht für ihn ist, ist gegen ihn! Ven­ce­re­mos, LAKL unido, jamas será venci­do

Quelle: Eine Verlinkung mit:

 

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Der A… gilt nicht für Linke

Erstellt von DL-Redaktion am 6. März 2014

„Für Rüstung, Kriege und Banken ist immer Geld da“
Gysi nennt Berliner Politik „einzigartigen Skandal“

Ja, nach Festtagen ändert sich auch die Optik ein wenig. Aber am Aschermittwoch fängt für die Linke an der Saar das närrische Treiben erst richtig an. Erlebten wir in diesem Jahr doch eine ungewöhnlich ruhige karnevalistische Zeit, ohne Gala und Revue, stellen wir heute fest dass auch dieser Abschnitt scheinbar nicht spurlos an der Partei vorübergegangen ist. Folglich halten auch wir an den Wahlspruch fest: „Und schlägt der A… auch Falten, sie bleiben doch die Alten.

Zumindest wenn wir die Reden vom gestrigen Tag aufnehmen ist es ruhiger geworden in Wallerfangen. So erzählten einige Augenzeugen von einem starken Rückgang der Besucherzahlen und Oskar muss wohl ein wenig lahm dahergekommen sein. Vielleicht geht ihm ja auch wirklich schon einiges  hinten vorbei, in der Partei?

Auch die Heringe sollen ja nicht mehr die Alten sein. Obwohl hier die Falten schwer auszumachen sind. Aber mehr als 200 Stück sollen nicht vorhanden gewesen sein. Für geschätzte 300 Besucher, der Rundfunk erwähnt 450, einige zu wenig? Früher soll die Halle auch schon mit 800 Personen überfüllt gewesen sein. So sprechen dann Besucher, die höflichen, von einer sehr geschickten Aufteilung der Tische.

„Wagenknecht, Gysi und Lafontaine wurden mit dem Steigerlied des Wallerfanger Musikvereins empfangen“ schreibt ein Kommentator und wir fragen uns ernsthaft wie hoch die denn noch hinauf wollen, kommt doch nach jedem Aufschwung auch wieder der Fall.

Wobei ein höchst unanständiger Satz in letzter Zeit immer wieder erwähnt wird. „Wer lügt, der fliegt“ hörten wir einst von den bajuwarischen Ordnungshüter Seehofer in Verbindung mit den ausländischen Mitbürgern. Wenn es denn danach ging müssten die Deutschen Plenarsäle an und für sich ziemlich verwaist sein. Oder?

Ha, dabei haben wir die LINKE Heilsarmee noch gar nicht einmal erwähnt, bis jetzt. Wenn dort alle Lügner, die Versprecher einer besseren Zukunft und Andere, nach Hause geschickt würden, könnte doch endlich Politik gemacht werden. Aber vor jeder Wahl und auch an jedem Aschermittwoch die gleichen Versprechungen zu verbreiten und diese dann nicht einzuhalten, ist doch in etwa so wie die wundersame Brotvermehrung aus der Bibel im Verhältnis mit den zu wenigen Heringen, also einen Halben für Jeden, ja ober eben letztendlich doch für den A……

Der Bericht der Aktuellen Stunde: >>>>> HIER <<<<<

„Für Rüstung, Kriege und Banken ist immer Geld da“
Gysi nennt Berliner Politik „einzigartigen Skandal“

Zumindest beim Kampf gegen das Kapital und den politischen Gegner passt zwischen Oskar Lafontaine und Gregor Gysi kein Blatt Papier. Bei einem der ersten gemeinsamen Auftritte nach ihrem Streit 2012 holten sie beim Aschermittwochstreffen der Linken in Wallerfangen vor 500 Gästen zum Rundumschlag aus.

Gysi knöpfte sich zunächst CSU-Chef Horst Seehofer vor. Dessen auf Zuwanderer gemünzte Parole „Wer betrügt, der fliegt“ kommentierte Gysi mit den Worten: „Ich weiß gar nicht, warum er den halben Bundestag entlassen will.“ Das Einzige, was die große Koalition bisher hinbekommen habe, sei eine „drastische Erhöhung der Diäten“. Angela Merkel mache Politik für Konzerne und Banken. „Für Rüstung, Kriege und Banken ist immer Geld da, für Bildung nicht“, erboste sich Gysi. Deutschland habe den größten Niedriglohnsektor Europas; dass die Bundesregierung nichts dagegen unternehme, sei ein „einzigartiger Skandal“.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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DIE LINKE – wehe wenn sie losgelassen

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Februar 2014

„Sie ticken nicht mehr richtig!“

Das war aber ein Rauschen im Blätterwald gestern. Ein in der Partei DIE LINKE doch letztendlich zahnlos gewordenes Tiger Pärchen ließ wieder einmal aufhorchen. „Sie ticken nicht mehr richtig!“ hörten wir aus dem saarländischen Landtag und der ausstoßende Vulkan war Oskar Lafontaine. Gerichtet war der emotionale Lavafluss auf Kramp-Karrenbauer welcher für ihre Untertanen einer Majestätsbeleidigung gleichkam.

Ja, dann können sie sich so schön empören und es gelingt ihnen immer wieder ein grandioses Theaterstück aufzuführen. Eine tragische Komödie. Echt großes Kino, wo der Film spätestens einen Riss bekommt wenn die Beleidigungen die Seiten wechseln. Denn psst, psst, die Bevölkerung darf nicht wissen das es sich hier um politische Riten handelt, welche spätestens beim anschließenden Treff im Gasthaus wieder vergessen ist. Es muss den Wählern doch eine Distanz zwischen den Parteien vorgegaukelt werden, ansonsten gibt es ja keine Kreuzchen mehr.

Und genau damit wären wir auch bei den Stilfragen angekommen, zumindest die der Politischen. Es gehört einfach Beides zusammen, der Schmäh und die anschließenden Tumulte, provoziert, inszeniert, eben reif für einen Oscar, auf die Bühne der Eitelkeiten. Dieses mal auf der Saarlinale.

Wobei, die LINKEN kennen sich doch hierin bestens aus, erlebten sie doch nur ein Spiegelbild ihres normalen Umgang untereinander und ich denke einmal, in anderen Parteien wird es nicht besser sein. Obwohl, und das muss ich auch zugeben, ich habe noch nie eine Parteiversammlung besucht – außerhalb der Linken – in meinen ganzen Leben nicht. Dazu hätte ich gar keine Zeit gehabt – bei meiner Arbeit.

Fünf Jahre in der LINKEN und der Vorgängerin haben ausgereicht um für den Rest des Lebens gegen jegliche Parteienarbeit schützend geimpft zu sein. Es war und soll ein einmaliges Erlebnis gewesen sein, denn eine solche Umgangskultur ist nicht die Meine. Kampf und Krampf ohne jegliche politische Aussage, genau wie im Landtag. Wobei der letzte Satz in den folgenden Artikel auch der Beste ist. Und ich zitiere:

„Das sitzt. Lafontaine gerät in Rage. „Wozu braucht der Geheimdienst überhaupt Fahrzeuge der Oberklasse?“, ruft er, erneut am Rednerpult – und schickt hinterher: „Sie ticken nicht mehr richtig!“

Ja, wofür braucht ein Geheimdienst überhaupt Fahrzeuge, wären sie, die Spione öfters per Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sähen sie vielleicht mehr. Denn wir erinnern uns? Auch IM Erika war seinerzeit, wie es berichtet wurde, für gewöhnlich zu Fuß, auf Spähdienst. Aber vielleicht hat die Frau ja zu der Zeit auch schon schlechte Augen gehabt.

Eklat im Landtag – Lafontaine zu Kramp-Karrenbauer:

„Sie ticken nicht mehr richtig!“

Ein Gesetzentwurf zur Änderung des Verfassungsschutzgesetzes hat gestern mit der Stimmenmehrheit der großen Koalition in erster Lesung den Landtag passiert. Vorausgegangen waren der Abstimmung eine heftige Debatte – und ein Eklat. (Veröffentlicht am 13.02.2014)

Am Ende schleudert Oskar Lafontaine der nur wenige Meter neben dem Rednerpult sitzenden Regierungschefin den Satz entgegen: „Sie ticken nicht mehr richtig!“ Laut war er – und zahlreiche Abgeordnete werden es jetzt ebenfalls: Empörung, Tumult, jemand ruft „Unverschämtheit“. Landtags-Vizepräsidentin Isolde Ries (SPD) erteilt dem Linken-Fraktionschef Lafontaine eine Rüge, seine Äußerung lasse jeden Stil vermissen. Die CDU wird später ankündigen, „das ungebührliche Verhalten Lafontaines zum Thema im Landtagspräsidium“ zu machen, und fordert eine Entschuldigung.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

Da war dann gestern auch noch Zeit für ein Interview, über Europa. Zwar will Oskar am heimischen Herd verweilen, aber die Europapolitik birgt immer reichlich Zündstoff, da niemand so ganz sicher weiß wo man denn hin will, mit den Parteien. Sie Winde drehen sich noch viel schneller als im eigenen Land.

Auch steht die Partei kurz vor eine Parteitag und den Europa Wahlen, da gilt es bei den eigenen Sympathisanten noch einmal Flagge zu zeigen. Auch wenn man selber nicht zur Wahl antritt ist es doch wichtig offenstehende Rechnungen zu begleichen. Dieses nach beiden Seiten.

Ex-Linken-Chef Oskar Lafontaine kritisiert Europa-Debatte

der eigenen Partei

Nach langer Diskussion hat der Vorstand der Linken eine Passage im Europa-Wahlprogramm gekippt, wonach die EU eine „neoliberale, militaristische und weithin undemokratische Macht“ sei. Über die Haltung seiner Partei zur EU sprach SZ-Korrespondent Stefan Vetter mit Oskar Lafontaine. (Veröffentlicht am 13.02.2014)

Herr Lafontaine, warum ist die Linke bei Europa gespalten?

Lafontaine: Die Linke ist beim Thema Europa nicht gespalten. Die Diskussion der letzten Wochen war überflüssig.

Aber die jetzt gestrichene Passage war vom linken Flügel durchgesetzt worden – sehr zum Ärger von Fraktionschef Gregor Gysi.

Jeder in unserer Partei hält die Politik der EU für neoliberal. Jeder weiß, dass nicht gewählte Regierungen eingesetzt worden sind, siehe Griechenland oder Italien, also Demokratie abgebaut wurde. Und jeder weiß, dass der Europäische Vertrag dazu verpflichtet, „die militärischen Fähigkeiten zu erhöhen“, und dass immer mehr europäische Staaten in den letzten Jahren Kriege geführt haben, siehe Afghanistan, Irak, Libyen und das Werben von Gauck, Steinmeier und von der Leyen für militärische Einsätze in Afrika.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

Hier noch ein Kommentar zum Zustand zur Partei:

Ein Formelkompromiss mehr

Die Linkspartei hat sich pünktlich zu ihrem Parteitag geeinigt. Ihre EU-Kritik im Wahlprogramm klingt für den linken Flügel noch immer scharf genug und für die Pragmatiker ausreichend ressentimentfrei und offen. Das ist keine Überraschung: Dieses Vorgehen passt exakt zu dem Muster, mit dem die Linkspartei ihre Konflikte stillzulegen pflegt. Auch als ihre damalige Chefin Gesine Lötzsch Wege zum Kommunismus suchte, reagierte die Partei erst auf massive öffentliche Erregung, korrigierte sich langsam und einigte sich am Ende auf irgendeine Formel.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Lafontaine lehnt Entschuldigung bei Kramp-Karrenbauer ab

Linksfraktionschef Oskar Lafontaine hat eine Entschuldigung bei Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) für seine Bemerkung „Sie ticken nicht mehr richtig!“ am Mittwoch im Landtag (wir berichteten) abgelehnt. Der „Süddeutschen Zeitung“ sagte er, seine Äußerung sei keine Reaktion auf Kramp-Karrenbauers Hinweis zum Verhältnis von Linkspartei und Stasi gewesen, sondern eine spöttische Bemerkung zur Haltung der Landesregierung zu den Autogeschäften des Saar-Verfassungsschutzes. (Veröffentlicht am 14.02.2014)

Quelle: Saarbrücker – Zeitung

Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Kabir Bakie

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Linke Brot und Spiele

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Februar 2014

Talk mit Claudia-Kohde-Kilsch

Das war eine sehr aufschlussreiche Sendung im dritten Fernsehprogramm des WDR heute, Sonntag den 09. 02. 2014 in der Zeit von 11:00 Uhr bis 12:25 Uhr. Die olympischen Winterspiele in Sotschi waren Thema der sonntäglichen Sendung „West ART TALK“

Hinfahren oder da bleiben? Fragen welche in den letzten Wochen immer wieder gestellt wurden. Geredet wurde in dieser Sendung auch über Menschenrechte, Korruption und die sozialen Missstände dort. Nur dort? Nicht auch in diesem Land, im Herzen Europas, wenn wir an den Bostalsee im Saarland, die Fleischindustrie, Amazon und viele andere Missstände denken.

Ein Thema wie geschaffen für eine Partei wie DIE LINKE, alle diese Fragen aufzugreifen wie hier aufgezeigt. Ein recht einfaches Thema um „Brot und Spiele“. Als Vertreterin der LINKEN und in ihrer Eigenschaft als ehemalige Spitzensportlerin konnten wir dort Claudia-Kohde-Kilsch betrachten, welche zwar eine gute Figur abgab in ihren politischen Aussagen aber ein glatter Ausfall war.

So sehr ich ihre sportlichen Leistungen bewundere und anerkenne, je mehr habe ich die politischen Aussagen vermisst. Nach dieser Sendung kann ich noch weniger verstehen wie ein politischer Vollprofi, als solcher Lafontaine gilt, diese Frau in den Bundestag wählen lassen wollte. Um so besser kann ich nun alle Kritiker verstehen welche sich dieser Entscheidung verweigert haben.

Seht euch diese Sendung an, es lohnt sich wirklich. Ich werde in der Zwischenzeit darüber nachdenken wer denn wohl die Presseerklärungen der saarländischen Landtagsfraktion der LINKEN vor denkt und diktiert.

Das Video findet ihr >>>>> HIER <<<<<

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Fotoquelle: Wikipedia

Attribution: RIA Novosti archive, image #579736 / B. Elin / CC-BY-SA 3.0

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Windkraft statt Kohle

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Januar 2014

Äpfel und Birnen auf Dagmar und Oskar

Da fliegt dem Oskar und seinen ihm umgebenen Lafontainisten aber kräftig was um die Ohren. Geworfen wird aus Berlin und zwar mit Äpfel und Birnen, welche hoffentlich schon verfault sind. Ansonsten hätten wir es hier auch noch mit einem echten Lebensmittelskandal zu tun.

Ja, die Sonderstellung in welche sich hier der saarländische Landesverband mit seiner Energiepolitik innerhalb der Partei DIE LINKE begibt, ist scheinbar auch in Berlin bitter aufgestoßen. Und so wurde nun auch über die Zeitung „Neues Deutschland“ ein Thema auf genommen, über welches wir bereits am 09. 01. 2014 mit dem Artikel „Die Linke Saar mit Wind, Kohle und Kim“ aufmerksam machten.

Wobei dieses Thema ja so neu an der Saar nicht ist, denn bereits am 01. 11. 2013 wiesen wir mit unseren Artikel „Die Linke Saar ändert ihr Programm“ auf diesen Sinneswandel der Partei, sprich des Oskar Lafontaine hin, indem wir einen Bericht aus der Saarbrücker-Zeitung entsprechend kommentierten. Wir sehen also wieder einmal: Was lange wärt, wird endlich gut?

So nimmt denn auch Jan van Aken in seinem Kommentar „im Neuen Deutschland“ den Ball von Oskar dankend auf in dem er nicht nur bis auf Hölderlin, sondern gleich bis in das 15 Jahrhundert zurückgeht. Dabei, so alt ist der Oskar doch noch gar nicht und von Jan hätten wir doch ein wenig mehr Rücksicht auf dessen Liaison mit Sahra erwartet. Ist man doch höflich, dann und wann auch in der Linken, zumindest manchmal den Frauen gegenüber.

Weiter lesen wir dann auch auf Facebook einen entsprechenden Hinweis:

Jan van Aken
Boah, da ist jemand im Saarland aber so richtig auf einem Kreuzzug gegen Windenergie – zu dicht an der Kohle gebaut, würde ich sagen. Auf meinen Text im Neuen Deutschland am Wochenende gab es heute wieder ein faktenfreies Pamphlet von Frau Engel-Ensch aus dem Saarland „Sachverstand statt Polemik“ Eine LINKE Position ist das nicht.

Bei allem Für und Wider welches in solch einer Debatte immer aufkommen wird, zeigt sich aber auch immer wieder, die Uneinigkeit in dieser LINKEN. Dabei ist es nur allzu Auffällig dass einst gefasste Parteitagsbeschlüsse immer wieder unterlaufen werden. Dieses nicht aus der Basis heraus, sondern ins besondere von gewählten ? Mandatsträgern. So geben wir dann auch folgende Meinungen weiter:

H. S. :Warum versuchen viele LINKE permanent, die Grünen bei ökologischen Themen zu überholen? Das wird nicht so recht funktionieren. Man sollte sich lieber mit den sozialpolitischen Kernkompetenzen befassen als den grünen Weltrettungsphantasien hinterherzurennen

 

P.S. : Jetzt kloppen Sie sich schon da OBEN auf die Birne. Der @Ensch-Engel muß ich auch mal ein paar Töne flöten: Den Bericht hättest Dir schenken können. Reine Polemik. Natürlich muß nichts verspargelt werden, dass geht sehr wohl im Einklang. Auch die 1,4% ist dümmste Argumentation. Das Ganze muss betrachtet werden und da hat sehr wohl die Windkraft Ihren Platz. Über die Hinterlassenschaft des Kohleabau schenke ich mir einzugehen.

Weiteres auf Facebook <<<<< HIER <<<<<<

Wobei dieses blinde Hinterherlaufen an und für sich einer LINKEN Lebenseinstellung vollkommen entgegensteht und nur als Hinweis auf das persönliche Ego zu werten ist. Im Hintergrund steht die Gier nach Geld und nochmals Geld und die persönliche Erhebung über den Anderen. Wie in jeder anderen Partei auch!

Das sollte hier auch einmal gesagt werden: Dass Schreiber – und DiskutantenInnen auf DL eine überwiegend normalere Einstellung zu dieser Partei hegen als viele ihrer Mitglieder im Westen des Landes, hat sich unterdessen auch bis nach Berlin herumgesprochen, wie es uns bei persönlichen Kontakten des öfteren bestätigt wurde, denn es gibt BürgerInnen in diesem Land welche lesen und weniger polemisieren.

Banksy oder Hölderlin? Windkraft statt Kohle!

Jan van Aken über Lafontaine und die linke Diskussion über erneuerbare Energien

In einem kürzlich in der FAZ veröffentlichten Artikel fordert Oskar Lafontaine ein Ende für die Windkraft. Vor allem, weil die Windräder seinen schönen Saargau zu verschandeln drohen. Das kann ich persönlich verstehen, politisch ist das aber Unsinn.

Über Ästhetik lässt sich bekanntlich streiten, und es sei Oskar Lafontaine unbenommen, dass Windräder ihn abstoßen. Er beklagt, dass man sich im »Schatten von dreizehn Windrädern« nicht »frei und leicht« fühlen könne. Auch das mag sein, aber man sollte dieses subjektive Empfinden nicht zu einer »Zerstörung der deutschen Kulturlandschaft« hochstilisieren und dann auch noch Hölderlin als Kronzeugen bemühen. Sind wir jetzt gegen den Ausbau des Schienennetzes, weil damit die Landschaften Hölderlins zerschnitten werden?

Kunst entsteht immer noch im Auge des Betrachters, und Kulturlandschaften verändern sich, das ist das Wesen von Kultur. Im 15. Jahrhundert gab es sicherlich viele Zeitgenossen, die die damals aufkommenden Windmühlen als grauenvolle Verstümmelung ihrer althergebrachten Kulturlandschaft empfanden. Kulturlandschaften verändern sich mit der Entwicklung von Gesellschaften und Menschen. Heute sind ebendiese Windmühlen die Sahnehäubchen romantisierender Kulturlandschaftler. Ich bin eher Industrieromantiker und kann mich auch unter einem Windrad außerordentlich frei und leicht fühlen. Aber das nur nebenbei, denn es hilft nicht bei der politischen Entscheidung über die Zukunft der Energieerzeugung.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :   Deutsch: In der Karikatur Die gute Presse von 1847 aus unbekannter Feder steht der Krebs für Rückschritt, der Spiegel des Krebses für die Rückwärtsgewandtheit, der Maulwurf für Blindheit, Kerzenlöscher für Dunkelheit, die Schere und Stift für Zensur, die Rute für Drangsal, die Augen für Überwachung, die Kinder für den bevormundeten Bürger, der Schafskopfspolizist für die Dummheit der Staatsmacht und der Spitz für die Spitzelei. Die Karikatur erschien in der Zeitschrift Leuchtturm. Die Bildunterschrift lautet: Süße heilige Censur; laß uns gehn auf deiner Spur; Leite uns an deiner Hand Kindern gleich; am Gängelband!

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Das wars – Oskar und die Linke?

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Januar 2014

Die Linkspartei treibt sich ihren Oskar aus

Schenken wir den Artikel in der Welt Glauben ist Oskar Lafontaine auf dem besten Weg die Partei die Linke endgültig zu zerstören. Es ist ja ehe schon nicht mehr viel vorhanden, und so müssten wir dann auch eher von Leichenfledderei sprechen. Denn zumindest hier im Westen des Landes wird der erkrankten Patientin auch kaum noch zu helfen sein. Genau darauf hingewiesen haben wir in der Vergangenheit bereits des öfteren so das hier an und für sich jede Ausrede hinfällig ist.

Es gibt diese sogenannten „Totgeburten“ auch in der Gesellschaft immer wieder.  Die Hauptursache ist wohl dass es einem Jeden praktisch erlaubt wurde, sich seine eigene Mannschaft nach persönlichen Gutdünken zusammenzustellen. Das erlebten wir von der Kreisebene aufwärts über die Landesparteitage bis zu den Parteitagen im Bund. Immer wieder wurden die Versammlungen von relativ kleinen Gruppen dominiert, welche alles andere rigoros an die Ränder drückte.

Wer immer etwas versuchte, wurde zumindest so eingeschüchtert um anschließend den Mund zu halten. Wie oft war auf Versammlungen ein „das haben wir ja noch nie gemacht“ zu hören. Die wirklich Widerspenstigen wurden schon in den Versammlungen mit allen nur möglichen Mitteln unmöglich gemacht und später aus der Partei verwiesen. Die Schiedskommissionen stellten sich den Vorständen nur allzu gerne als bereitwillige Helfer zur Verfügung. Recht so kann man hier nur applaudierend loben. Wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht mehr zu sorgen.

Wer Lafontaine sagt, darf in diesen Zusammenhang allerdings Wagenknecht nicht verschweigen. Beide gehören nun einmal ein und derselben Gruppe an und bilden hier eine Art Speerspitze. Denn nur allzu willig plappert die Eine nach was der Andere hinaus bläst. Da ist es nicht mehr wichtig ob es sich denn um europäische Themen welche das Kapital, oder den Wind welche die Räder dreht handelt, da diese Uneinigkeit ja auch in unserer Gesellschaft  als solches gefühlt und aufgenommen wird und somit auch noch den letzten Wähler vertreibt.

Zumal da ja auch kaum Besserung in Sicht ist, da wirklich vermittelnde Kräfte nicht mehr zur Verfügung stehen. Was stattfindet ist ein Austausch der Flügel, wobei dann die neu übernehmenden glauben die Alten noch übertreffen zu müssen. Eine Versöhnung ist nicht Sichtbar.

Die Linkspartei treibt sich ihren Oskar aus

Offiziell hat sich Oskar Lafontaine aus der Bundespolitik zurückgezogen. Mit Vorstößen zu Euro und Windkraft mischt er die Linke aber immer wieder auf. Die wehrt sich jetzt auf ungewöhnliche Weise.

Es begann harmlos. Am 15. Oktober hielt Oskar Lafontaine, Ex-Parteichef der Linken, im Saarbrücker Landtag eine Rede. Formal ging es um einen Antrag gegen den geplanten Bau von Windkraftanlagen an einem „Kulturwanderweg“ im Saargau. Aber eigentlich ging es bei Lafontaine, wie immer, ums große Ganze. Von „ästhetischen Kategorien“ sprach er und davon, dass die Veränderung der Landschaft in etwa so gewaltig wäre wie die Verhüllung des Reichstags. Das Video zur Rede stellte er auf seine Homepage.

Schon damals merkten auch in der Bundespartei einige auf. Ein Anti-Windkraft-Kurs, das war neu. Auch Lafontaine war zuvor öffentlich nicht besonders mit dem Thema aufgefallen. Seine Genossen waren alarmiert. Und sie sollten recht behalten: Mitte Dezember erschien in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ ein Gastbeitrag von Lafontaine: „Wie Windräder die Umwelt zerstören“. Darin geißelte er „das sinnliche Barbarentum der Geldmacherei, die sich als Energieökologie maskiert“, und forderte, „die Stromerzeugung durch Stahlkolosse‘ … zu beenden“.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author James Steakley

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Das was die SPD ohne Lafontaine ist?

Erstellt von DL-Redaktion am 24. November 2013

Was wäre die Linke ohne Lafontaine?

Reinigungskräfte wurden gestern leider vermisst

—-Update—-

Eine gute Frage welche der Chefredakteur der Saarbrücker – Zeitung noch am Samstag innerhalb der Überschrift stellte. Hier gibt es zu dieser Frage die ganz einfachen Antwort: „Vielleicht eine demokratische Partei!“

Die Töne machen die oder eine Musik. Wobei uns immer noch ein äußerst schräger Ton von Lafontaine in den Ohren klingt: „Das haben wir in der SPD auch immer so gemacht“ bekamen Kritiker von ihm als Antwort zu hören, nachdem sie ihn auf Satzungsverletzungen  bei Wahlen aufmerksam machten! Ist das keine ausreichend schwache Antwort einer Personen welche an und für sich als Vorbild in der Politik gelten sollte?

Ja es ist nicht einfach zu verstehen wenn alte, erfahrene Zeitgenossen immer und immer wieder mit den Kopf vor eine Mauer laufen und nicht bemerken, wollen, dass diese letztendlich doch härter ist. Ist solch ein Vorgang nicht auch als Zeichen zu werten wie abgestumpft diese Person im Laufe der Jahre geworden ist. Die Errichtung eines Hauses ist wohl die einfachere Aufgabe, und ist es nicht viel schwieriger dieses Haus auch auf festen Fundamenten, massiv trotzend gegen die wechselnden Einflüsse der Witterungen zu sichern?

Ein solches Haus verlässt Herr Lafontaine aber keineswegs, sondern wir vermuten dass er dieses Gebäude fluchtartig verlässt, da er einen baldigen Einsturz befürchtet. Wir können uns nun trefflich streiten was den Wert eines Hauses ausmacht, welches schon kurz nach der Errichtung so marode ist und vom Einsturz bedroht ist. In unserer Umgangssprache bezeichnen wir dieses als „Pfusch am Bau“ und versuchen den Architekten in Regress zu nehmen.

Geht es aber in der Politik um die Aufarbeitung von „festen Größen“ begnügt sich der Journalismus einer auffälligen Oberflächlichkeit. „Alle Macht geht vom Volke aus“ lesen wir nicht von ungefähr in unseren Grundgesetz.  Dort werden weder die Namen Merkel, Lafontaine oder der eines/r Anderen, ja noch nicht einmal die einer Institution erwähnt. Vom Grundrecht her stehen also die erwähnten „politischen Wirrköpfe“ auf eine Stufe mit Merkel oder auch Gauck und Lafontaine!

Wird nicht auch die Frage wer denn nun der Wirrkopf ist immer wieder aus der Sicht eines jeden Betrachters neu gestellt. Sind Wirrköpfe z.B. nicht diejenigen Regierungen und auch Oppositionen welche durch einen ungehemmten Waffenverkauf in alle Welt unablässig Kriege auslösen, zum Vorteil einiger weniger Lobbyisten? Regierungen welche mit Namen wie Obama, Merkel, Putin oder auch Assad, um nur einige wenige zu nennen, in Verbindung zu bringen sind?

Der Linken in Westdeutschland laufen die Wähler davon, da diese aus der Partei zu viel leeres Gerede hören, denen keine Taten folgen. Von den meisten der Funktionäre hat kaum jemand ein Arbeitsamt von innen gesehen und stolze Millionäre können auch in anderen Parteien gewählt werden.

Der Tag gestern wurde nicht dazu genutzt Rechenschaft über die Un- oder Taten der „Regierungszeit“ abzulegen,  dem Pfarrer schien es wohl wichtiger zu sein den Anwesenden die sogenannten „Leviten“ zu lesen.  Ein Zeichen das die Kanzel höchstens in der Karnevalszeit das entsprechende Podium für eine Büttenrede hergibt. Auf SR-Online dagegen fand er den Mut entsprechende Wahrheiten zu verbreiten, wie ein Kommentator bemerkte. Dort verbreitete er:

“So hätten zwei Mitglieder des Landesvorstandes ihre Posten ruhen lassen um die Arbeitsfähigkeit des Landesvorstandes zu gefährden. Andere Mitglieder des Landesvorstandes seien dazu aufgefordert worden, zurückzutreten, damit der Vorstand seine Arbeit nicht machen könne. „Das spricht doch Bände über die verkommende Moral einiger unter uns,“

Quelle: SR-online >>>>> weiterlesen

Ein Prediger spricht hier von der Moral der Anderen und vergisst das drei Finger auf ihn selber zeigen? Wer wundert sich da noch wenn mehr und mehr Bürger die Kirchen nur noch als Kulturplätze besichtigen.

Die Entlastung eines Vorstand bei einer Schuldenlast von über 180.000 Euro ist ein politischer Skandal, da Ausgaben nicht entsprechend zu belegen waren. Wäre es möglich dass jetzt die fehlenden Belege aus einen Zylinder gezaubert werden, welcher zuvor eventuell nicht zur Verfügung stand?

Freunde aus Nachbarländern welche diese Versammlung besuchten um sich einen Eindruck von den Zuständen in der saarländischen Linken zu machen fuhren anschließend verständnislos mit dem Kopf schüttelnd nach Hause. Sie sahen sich bestätigt in der Annahme für ihre Heimatkreise hier keine Inspiration für ihre Arbeit gefunden zu haben.

Was wäre die Linke ohne Lafontaine?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Linke würde es ohne Oskar Lafontaine so gar nicht geben. Gemeinsam mit Gregor Gysi gelang ihm die schwierige Fusion von WASG und PDS. Hohe Wahlergebnisse im Westen wären ohne den Saarländer kaum vorstellbar gewesen. Bis heute gibt es keinen zweiten Politiker der Linken in den alten Bundesländern, der über seine Fähigkeiten bei der Mobilisierung von Wählern verfügt. Niemand polarisiert dabei so stark wie er. Besonders große Zustimmung auf der Seite seiner Anhänger trifft immer auf extreme Ablehnung bei politischen Gegnern – aber nicht nur dort. Bereits vor seinem Rückzug aus der Bundespolitik spaltete er auch die eigenen Genossen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Nachtrag:

Saarbrücker-Zeitung: Heute – Montag, den 25. 11. 2013 :

Beginn der Nach-Lafontaine-Ära:

Zweidrittelmehrheit für Schramm als neue Vorsitzende

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Wie geht`s weiter mit der Linken?

Erstellt von DL-Redaktion am 20. November 2013

Wie geht‘s weiter mit den Linken ?

Diese Frage stellt der Journalist Oliver Hilt innerhalb seines Artikel im Magazin Forum. Gut geschrieben aber, wir empfehlen jeden, welcher versucht eine Bestandsaufnahme über die Partei die Linke zu schreiben, dort einmal selber Mitglied gewesen zu sein. Es fehlt das gewisse „Feeling“, das Gespür für die Situation. Vergleichen wir es einmal mit der Wirtschaftspolitik! Auch dort reicht es nicht aus, als regelmäßiger Kneipengänger darüber zu schreiben.

Ich möchte es hier auch vermeiden ins Detail zu gehen, da  alles schon sehr oft gesagt und beschrieben wurde und allzu viele Wiederholungen ermüdend auf die Leser einwirken könnten. Nur scheint manches von Vielen, so hat es den Anschein, nicht verstanden zu werden oder auch nicht verstanden werden zu wollen. Wir sollten vor allen damit aufhören gewisse Berufsgruppen auf Podeste zu erheben welche ihnen nicht zustehen. Zu diesen Berufsgruppen zähle ich auch die sich selbst so bezeichnenden Politiker. Den meisten anderen Gruppen wird der Griff in fremde Taschen schon durch die Gesetzgebung unmöglich gemacht.

Wie geht‘s weiter mit den Linken ?

Die Narben sind noch tief, nichts ist vergessen. Wenn sich die Saar-Linken am 23. November eine neue Parteiführung wählen, müssten sie ihren enttäuschten Wählern ein Zeichen der Geschlossenheit senden. Doch daran ist derzeit nicht zu denken, im Gegenteil. Die Krise der Linken geht weiter.

Wer sind wir und wenn ja, wie viele?“ – Wäre dieser Spruch nicht schon längst erfunden und etwas abgegriffen, hätte man ihn als Motto auf die Einladungskarte zum Parteitag der Saar-Linken am 23. November drucken können. Denn genau auf diese Fragen werden die Delegierten Antworten suchen – und finden müssen, will sich die Partei aus ihrem hausgemachten Dilemma wieder rausmanövrieren.

Die unrühmliche Eskalation bei der Wahl eines Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl in diesem Jahr hat Versäumnisse der Vergangenheit sichtbar gemacht. Wie eine Fortsetzung mutet es dann an, dass bis wenige Tage vor dem Parteitag unklar blieb, wer als Nachfolger des verstorbenen Gründungsparteichefs Rolf Linsler Verantwortung übernehmen soll und will. Sechs Jahre nach ihrer Gründung und vielen pubertären Wehen, die jede neue Partei durchstehen muss, steht die Saar-Linke jetzt vor ihrem verflixten siebten Jahr und Entscheidungen über ihre Zukunftsfähigkeit, und vor der Frage, ob künftig selbst veranlasste Negativschlagzeilen oder programmatisches Profil die öffentliche Wahrnehmung bestimmen.

Quelle:  Forum >>>>> weiterlesen

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Alle Mühlen stehen still

Erstellt von DL-Redaktion am 3. November 2013

Kein Linker Wind mehr an der Saar

Datei:AjaccioBüsteNapoleon.jpg

Ist es nicht schön, einerseits mit der linken Idee viele Gemeinsamkeiten zu teilen, anderseits aber dieser Linken, dieser Partei, trotzdem politisch vollkommen neutral gegenüber zu stehen? Und zwar mit den Augen der Beobachter, hinter denen bewusst die Türen verschlossen wurden, weil Kritik in den unteren Etagen – aber nur dort – unerwünscht ist.

Werfen wir zunächst einen Blick nach Berlin, in die Zentrale des Karl-Liebknecht-Haus so sehen wir dort höchst eifrige Bemühungen und Dauerangebote an die politischen Mitbewerber es doch noch, entgegen allen Voraussagen, zu einer Rot-Rot-Grünen Regierungs-Koalitionen kommen zu lassen. In diesen Sinne lesen wir fast tagtäglich über neue Angebote, welche den Kontrahenten ein entgegenkommen ermöglichen sollen.

Anderseits ist es auffällig dass weit weg von Berlin, im entfernten Saarland ein politisch noch kleiner gewordener Napoleon mit seiner Barbie sitzt, welche in auffällig schöner Regelmäßigkeit allen Bemühungen der Berliner Führung ein Kontra entgegen setzt. Ob Themen wie Euro, DM oder Europa, in ziemlich allen Punkten wird neuerdings, provokativ die allgemeine Parteilinie verlassen.

Jetzt auch die Energiepolitik, bislang das Aufgabengebiet anderer, saarländischer Fraktionsmitglieder, wird diese scheinbar plötzlich zur alleinigen Chefsache erklärt. Oskar versucht wie in anderen Bereichen auch, hier die drehenden Räder zu stoppen? Wieder einmal als Gegner eines gemeinsam verabschiedeten Parteiprogramm, oder gar als Rächer des enterbten, entmachteten, mit dem einzigen Ziel auch noch die letzten Bindungen zu anderen Parteien zu zerschneiden?

So erklären sich die Grünen im Saarland fassungslos über Lafontaine und sehen sich plötzlich vor die Tatsache gestellt die Energiewende vor die Linke verteidigen zu müssen. In der SZ lesen wir wie folgt:

Grüne „fassungslos“ über Lafontaine

Auf die Forderung des Linken-Fraktionsvorsitzenden Oskar Lafontaine nach einem vollständigen Ausbaustopp von Windenergie im Saarland hat der Fraktionschef der Grünen, Hubert Ulrich, nach eigenen Worten „mit Fassungslosigkeit“ reagiert. „Lafontaine lebt auch energiepolitisch immer noch in der Vergangenheit.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Haben die an und für sich zuständigen Personen für die Energie-Politik im saarländischen Landtag versagt, sodass der Chef nun auch hier das Kommando übernehmen muss? Oder könnte dieses Gehabe schon einer Entmachtung der gesamten Landtags-Fraktion gleich kommen.

Auffällig auch das Leo Stefan Schmitt innerhalb der Partei als „Kettenhund“ von Lafontaine bekränzt, nun seine Deutschland-Tournee beenden und im Saarland als neuer Landesgeschäftsführer installiert werden soll. Als Gegenpool zur Gruppe Lutze? Nach CKK und Plötz jetzt das nächste Diktat von „Oben“. Bierbaum als Vorsitzender, Schmitt als Geschäftsführer und ein Gärtner welcher die Ernte dann einfährt. Super, eine solche Mischung verspricht interessante Storys.

Storys sind immer gut, aber sorry als erstes fassen wir mal den Kettenhund ins Maul und prüfen ob denn die Beisserchen auch noch biss fest sind.

Fotoquellen: Wikipedia

Napoleon: Author Joergsam

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Die Linke Saar ändert ihr Programm

Erstellt von DL-Redaktion am 1. November 2013

Die Windräder müssen sich nun alle Links herum drehen

Jetzt ist es also doch geschehen. In der saarländischen Linken erhalten nun auch die alten Werte wieder Einzug. Oskar kehrt offensichtlich zu seiner ihn in Jugendjahren anerzogenen Religion zurück. „Oh heiliger Sankt Florian verschone unser Haus, stecke andere an!“ scheint als Leitspruch der Partei die Linke wieder ausgegraben worden zu sein. Halleluja. Halleluja.

Der pastorale Einfluss in der Partei, wenn auch aus einer anderen der vielen spirituellen Glücksschmieden, scheint seine beruhigende Wirkung nicht verfehlt zu haben. So werden nun alte Werte wie „ein ästhetisches Empfinden“ oder auch die „kulturelle Barbarei“ neu in den Vordergrund gerückt und den erhobenen Ansprüchen von Gregor Gysi endlich genüge getan. Dieser machte bislang immer vergeblich auf die fehlende Kultur innerhalb der westdeutschen Linken aufmerksam.

Die Windräder, die modernen Steinschredder ermöglichen es scheinbar einer Partei den Weg zurück zu den alten Kulturen zu ebnen. Dann brauchten wir doch an und für sich mehr Windkrafträder, auch im Saarland, um den Forderungen von Gysi gerecht zu werden. Aber so begibt sich nun der moderne Don Quichotte auf seiner Rosinante, mit seinen paar verbliebenen Getreuen auf den Kreuzzug gen, nein nicht Jerusalem da zögen Protestanten nicht mit, die Windräder im Saarland, um diesen Zeichen des Satans den Garaus zu machen. Halleluja, Halleluja.

Eine Aussage für ein kontinuierlich, strategisch, politisches Denken ist ein solches hin und her innerhalb einer Partei nicht. Es macht nur darauf aufmerksam wie konfus und wenig Zukunftsorientiert Politik innerhalb dieser Partei vorgetragen wird. Meinungen scheinen sich dem Wind, welcher die Räder antreiben sollte, anzupassen.

Es ist nur normal dass immer neue Argumente auftauchen. Das ist bei Merkel mit ihrem „Neuland“ genauso und belegt nur eindringlich dass in diesen Land keiner mehr richtig weiß in welche Richtung er denn zukünftig gehen möchte. Es fehlt einfach an Planung, eine Strategie welche nachweist dass ein Politiker noch in der Lage ist über einen Zyklus von vier Jahren hinaus zu denken, geschweige denn dementsprechend auch zu planen und zu handeln.

„Mangel an ästhetischem Empfinden“
Linken-Fraktionschef Lafontaine fordert Stopp des Windkraft-Ausbaus
und spricht von „kultureller Barbarei“

In Merzig hat der Stadtrat dem Bau eines Windparks zugestimmt, nun wollen die Franzosen direkt bei Biringen (Rehlingen-Siersburg) noch neun Windräder dazu setzen. Diese Massierung ruft nicht nur Anwohner, sondern auch die Initiatoren von „Steine an der Grenze“ auf den Plan. Die Linke im Landtag stellt sich an die Seite der Windkraftgegner. SZ-Redakteurin Cathrin Elss-Seringhaus sprach mit Fraktionschef Oskar Lafontaine.

Können die Vorhaben überhaupt noch gestoppt werden?

Lafontaine: Das ist unklar. Vielleicht ist ein Arrangement mit den Franzosen möglich. Die wollen ja auch nicht, dass die Sicht auf das Schloss Malbrouck durch Windräder auf deutscher Seite beeinträchtigt wird. Das Problem ist, dass die Genehmigungsverfahren oft schon viel zu weit fortgeschritten sind, bevor die Bürger etwas erfahren. Bekanntlich sind Landräte, Bürgermeister oder Ortsräte sehr zugänglich, wenn von den Investoren Vergünstigungen in Aussicht gestellt werden, etwa wenn Investoren dem Kindergarten oder den Sportvereinen was spenden. Deshalb bin ich der Meinung, dass es bei der Genehmigung solcher Anlagen zwingend einen Bürgerentscheid geben muss. Aktuell wäre es wünschenswert, wenn die Landespolitik sich besinnen und sich einschalten würde.

Wie soll das gehen? Die Kommunen haben bei der Windkraft die Entscheidungshoheit, seit die Jamaika-Koalition das so eingeführt hat. Rechtlich sind dem Land die Hände gebunden.

Lafontaine: Es gilt der Satz: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. Das Land hat sehr wohl Einflussmöglichkeiten. Es kann zum Beispiel viel besser mit den französischen Behörden verhandeln als jede einzelne Gemeinde.

Bei der Landtagsdebatte hatte ich nicht den Eindruck, dass die Landesregierung Ihrem Aufruf folgen möchte.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia – Author Luis García (Zaqarbal)

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Gysi kommt ins Saarland

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Oktober 2013

„Da ist eine Genugtuung“

2. Parlamentariertag der LINKEN, 16.17.2.12 in Kiel (5).jpg

Da kommt sicher Freude auf im Saarland. Gregor Gysi kommt zu einer Veranstaltung am 18. November nach Neunkirchen. So lesen wir es auf der Webseite des linken Landesverband sowie des Kreisverband Neunkirchen. Aufmerksam gemacht wurden wir auf die Veranstaltung durch ein Schreiben des ehemaligen Parteimitglied der Linken, Frau Schillo.

Da wird innerhalb des Landesverband der Partei Die Linke an der Saar bestimmt ein jeder diesen Besuch entgegenfiebern. Kommt doch mit Gysi der einzig verbliebene, der ehemaligen Linken „Größen“ in das Saarland. Alle anderen sind ja bekanntlich mit der Zeit auf ein Normalmaß zurück geschrumpft.

Wir fragen uns natürlich ob denn dieser Empfang dem gleichen wird, welchen die Mitglieder beim letzten Sommerfest erleben durften. Da gingen doch die meisten Mandatsträger aus der Fraktion des saarländischen Landtag diesem Treffen „absichtlich“ aus dem Weg. Zeigten sich noch nicht in der Lage wahre „Größe“ zu respektieren. War noch der eigenen Königinnen – Königstreue verpflichtet. Dieses Stimmungsbarometer zu beobachten wird schon viele Rückschlüsse offen legen.

Wird Bierbaum wieder als einziger das Fähnlein der „Aufrechten“ aus der Fraktion hochhalten? Als Mitglied des Bundesvorstand wäre er wohl in der Pflicht. Vor allen Dingen dann, wenn er noch einmal wirklich hoch hinaus will. Über die Parteikasse hinaus. Im Saarland wird sein Zug wohl abgefahren sein, ließ er doch schon in der Vergangenheit einige sich bei ihm Beklagende trotz versprochener Hilfe in der Zugluft alleine zurück. Diese haben die Partei lange verlassen und können ihm keine Stimme mehr geben.

Alle anderen haben Bauch- oder Kopfschmerzen, oder was es sonst noch für schnelle Krankheiten gibt. Der Gärtner schneidet die Rosen und einige Andere zählen die Lerchen in Wald und Flur. Wir sind ziemlich sicher, dass ein jeder das zu ihm passende Alibi finden wird. Alles andere wäre sch als Überraschung zu sehen.

Ganz schön mutig von Gregor, sich in den Käfig mit all den Wadenbeißern zu begeben.  Vielleicht aber die genau richtige Prüfung welche ihm schon ein Vorgefühl gibt wie seine Zukunft in den nächsten vier Jahren als Oppositionsführer im Bundestag aussehen wird. Auch dort wird bekanntlich mit Haken und Ösen um die Deutungshoheit, und das nicht nur mit anderen Parteien, gestritten werden.

Hier ein Interview aus der letzten Ausgabe des Freitag:

„Da ist eine Genugtuung“

Im Gespräch Gregor Gysi über seine Rolle als Oppositionschef, den Weg zu Rot-Rot-Grün und einen neuen Job für die Gewerkschaften

Der Freitag: Alles läuft auf eine Große Koalition zu. Die Linke ist jetzt die größte Oppositionsfraktion im Bundestag. Wie fühlen Sie sich als Anführer?

Gregor Gysi: Ich kann nicht klagen, danke. Aber Scherz beiseite: Natürlich ist das eine vollkommen neue Lage. Wir werden künftig viel mehr im Rampenlicht stehen. Die Regierung nur zu kritisieren, reicht jetzt nicht mehr. Wir müssen Alternativen anbieten. Und egal, ob die Leute nun unserer Meinung sind oder nicht: Sie müssen sich sagen: Ja, stimmt, so könnte es auch gehen, das ist eine glaubwürdige Alternative.

Und das ist auch ganz normal, wir haben uns nicht immer zu allem und jedem Thema alle Gedanken dieser Welt gemacht. Das ist jetzt anders, wir werden um keine Frage mehr herumkommen, dürfen uns trotzdem nicht verzetteln.

Was sind denn für Sie die großen Themen der nächsten vier Jahre?

Frieden, soziale Gerechtigkeit, sozial-ökologische Nachhaltigkeit, Beseitigung von Niedriglöhnen und prekärer Beschäftigung.

Die Fraktion ist kleiner geworden, die Aufgaben größer. Wie soll das gehen?

Oh, da bin ich zuversichtlich, und das ist ja auch eine große Chance. Wir werden viel öfter in den Medien sein. Bei den politischen Talkshows kann man die Opposition ja nicht einfach weglassen. Aber sie ist zahlenmäßig doch recht überschaubar. Das wird uns alle ganz anders fordern als bisher.

Haben Sie ein bisschen Angst vor der eigenen Courage?

Quelle: Der Freitag >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle      :   Gregor Gysi Parlamentariertag der LINKEN in Kiel Abgeordnete aus Fraktionen von Landtagen und dem Bundestag treffen sich im Rahmen der Fraktionsvorsitzendenkonferenz der Linken in Kiel

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Linkes und Saar – Allerlei

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Oktober 2013

Da hat die Linke ja noch einmal Glück gehabt. Sieht es doch zur Zeit so aus, als wenn der Kelch des mitregieren noch einmal an ihr vorübergegangen sei. Wurde doch gestern Abend auf Phönix um 22:15 Uhr mit Dietmar Bartsch darüber orakelt, welcher zu diesen Thema natürlich anderer Meinung sein muss.

Nur das Buhlen, die Verbeugungen wären mit Sicherheit noch stärker und tiefer gegenüber der CDU ausgefallen, als es die SPD gerade zeigt! Sahra Wagenknecht als Finanzministerin, von der Journalistin ironisch ins Gespräch gebracht, würde die Reihen der Dilettanten in der Politik noch weiter auffüllen. Wie sagt es sich doch so schön: „Geboren und nichts dazu gelernt“? Aber wo für gibt es denn auch die vielen Berater und Lobbyisten. Die machen das schon.

Bei all diesen Durcheinander in Berlin bleibt der Saarland Oskar lieber daheim und kämpft gegen die Windmühlen. Fast so wie Don Quijote einst auf seiner Rosinante  im schönen Spanien. Hier zeigt sich wieder einmal das die Linke immer sehr direkt sagt wogegen sie denn sind. Gegen alles? Nein nur so ziemlich, wie gegen Atomstrom, Co 2 Ausstoß durch Kohle, Braunkohle, ja und natürlich jetzt auch gegen Windparks, wovor neuerlich gewarnt wird.

Trotzdem, und das ist schon erstaunlich, auch für die Linke kommt der Strom immer noch aus der Steckdose. Nur wie er dort hineinkommt, ja da sollte dann der Bürger lieber selber ein wenig darüber nachdenken. Hier dann der Link zu der ergiebigen Presserklärung über den „Wildwuchs“:

Lafontaine kritisiert

„Wildwuchs“ bei Windrädern im Land

Linken-Fraktionschef Oskar Lafontaine hat vor einem „Wildwuchs“ von Windrädern im Saarland gewarnt. Er sagte gestern vor der Presse, Landschaftsschutz sei für die Linke auch Umweltschutz. (Veröffentlicht am 08.10.2013)

Quelle: SZ >>>>> weiterlesen

Ja, auch über eine Nachrückerin haben wir etwas gefunden. Wobei, die Situation war ja allgemein bekannt. Ein bereits angewärmter Platz wurde im Landtag übernommen. Da war doch etwas mit  einem König und seinen/r NachfolgerIn?

Wobei wieder eine geballte Ladung Frau mehr in der Politik. Neben der Gebärdensprachdolmetscherin, der Frau voll der Lügen und Mutti Merkel, jetzt auch Mama Hu im Saarland, der Dauerexport aus dem fernen Osten, war dort vielleicht aus versehen in die Reisetasche eines Nordkorea-Reisenden geschlüpft?

Sprachlich gehören die Worte Mutti und Mama zu den Kosewörtern unserer Sprache. Hat denn schon einmal jemand darüber nachgedacht warum gerade die Person welche als einzige der genannten Drei auch als „schnelle Brüterin“ bekannt ist, diese Gunst Bezeichnungen nicht aufweisen kann, sondern als Bewahrerin ihrer Oberschicht angesehen wird?

Und nun eine Mama Einigkeit unter politische Gleichgeschalteten? Eine der Beiden hat sich ja schon einen Namen als IM Erika dort gemacht, wo die Andere noch hinterherhinkt und Suchende trotz eines schmückenden Topas, auch sächsischer Diamant genannt, noch nicht fündig wurden. Wir sind aber ziemlich sicher dass sie von der Fraktion mit offenen Armen aufgenommen wurde.

Linke Birgit Huonker

rückt für Rolf Linsler in den Landtag nach

Das Landesvorstandsmitglied der Linken, Birgit Huonker, rückt für den verstorbenen Parteichef Rolf Linsler in den Landtag nach. Wie die 51-Jährige auf SZ-Anfrage bestätigte, hat sie gestern das Mandat gegenüber der Landeswahlleiterin Karin Schmitz-Meßner angenommen. (Veröffentlicht am 08.10.2013)
Quelle: SZ

Fotoquellen: Wikipedia

Don Quichotte und Sancho Pansa / Honoré Victorin Daumier

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Quarz, Topas

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Linke und gaukelnde Pfarrer

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Oktober 2013

Joachim Gauck  —  Der Präsident und sein Ego

Ausgewachsene Stinkmorcheln ohne Gleba werden im Volksmund auch als „Leichenfinger“ bezeichnet.
Sind doch die Tage viel zu schwör, da wär ich besser Ingenieur.

Jedes Volk bekommt die Führung welche es verdient. Diesen Spruch folgend müssten die Deutschen ein sehr tüchtiges Volk sein, denn diese haben gleiche derer Zwei. Eine Führerin und einen Führer wobei sich Beide gut zu ergänzen scheinen, da der Eine versucht das aufzufangen was der Einen durch die Raute gleitet?

Jetzt lädt also der Führer die Spitzen seiner Parteien zu „Vier-Augen-Gesprächen“ ein. Kommt diese Geste nicht einen Misstrauensantrag gegenüber seiner eigentlichen Chefin gleich und nutzt er die Gelegenheit aus, sein Amt entsprechend aufzuwerten. Möchte der Ex-Pfarrer einer Tochter den richtigen Glaubens-Weg zeigen. Schlägt der Pfau sein Rad um der Henne zu beweisen doch der Schönere zu sein. Auf den Jahrmarkt politischer Eitelkeiten möchte schließlich keiner in Vergessenheit geraten und sei er noch so überflüssig.

Überhaupt, es scheint jetzt ein Jahrhundert angebrochen zu sein in der die Religionen die Politiker wieder darauf aufmerksam machen wollen doch aus der gleichen Familie zu stammen. Die der Heilversprecher für die Ewigkeit. So erzählt Lafontaine seit mehr als 40 Jahren, jedem der es hören möchte, dass, wenn er nur fleißig seine Partei wähle, es ihm bald besser gehen werde. Ein Mehr an Netto vom Brutto, ähnlich wie bei der FDP.

Zwecks Einlösung gegebener Versprechungen seiner Religionsgruppe, sprich Partei, war seine Zeit als Bürgermeister und Oberbürgermeister von Saarbrücken und anschließend als Ministerpräsident des Saarland gekommen. Über die Erfolge wurde auch hier vielfach berichtet. Als Spitzenleistung seiner Partei SPD sei hier die Hartz-Gesetzgebung noch einmal erwähnt.

Die Pfarrer erwarten von ihren Zöglingen die Folgsamkeit und Hörigkeit gegenüber ihren Gott, die  Genügsamkeit und Ehrlichkeit gegen den Mitmenschen um auch hier einige Beispiele aufzuführen. Spendenbereitschaft und Beitragszahlungen zur Festigung ihrer persönlichen Führungsposten erwarten Beide. Oben wird sofort gezahlt und unten erhalten die Sklaven einen Wechsel auf die Ewigkeit.

Unterschiede zwischen den Pfarrern und Politikern? Im Saarland erzählt eine Wiedergeburt von Karl Marx dem Gärtner was verschlossene braune Kuverts enthalten. Dort agieren von höheren Weihen Berufene als Spaltpilze gegen Stinkmorcheln im Auftrag des Gutsherren, welcher bald zum Jagen getragen werden muss. Gilt es doch den Bock zu erlegen welcher irgend wann auch einmal Gärtner spielen möchte um das wuchern der Pilze unter Kontrolle zu bekommen.

Derweil in Berlin die Partie des Gaukelnden munter fortschreitet, ist es doch nicht so einfach aus den Zeiten eines zwei Pässe Privilegierten in die Gegenwart des Stresses und der Überlastungen hinüber zu machen. Aber sollen nicht alle Bürger der nächsten Generationen noch bis zu einem Alter von 80 Jahre arbeiten um an der Rente zu sparen um auch so ein Amt wie das eines Bundespräsidenten noch zahlen zu können?

Das Leben als ein von verschiedenen Journalisten immer wieder erwähnten Bürgerrechtlers im Kampf um Freiheit war gewiss sehr beschwerlich. Warum legen hier nicht mehr von diesen Echten energisch Einspruch ein? Kamen doch viele erst ans Tageslicht als der Vorhang bereits gefallen und keine Gefahr mehr für Leib und Leben mehr bestand. Mag hier nicht vielleicht das Wissen aus verschiedenen Akten, welche irgendwo noch im Keller lagern und als unbewusste Druckmittel dienen?

Joachim Gauck  . Der Präsident und sein Ego

 Autorin: Antje Sirleschtov

Bundespräsident Joachim Gauck trifft die Spitzen der im neuen Bundestag vertretenen Parteien. Heute sind die Grünen an der Reihe. Doch es geht weniger um eine neue Regierung, als vielmehr um ihn persönlich. Auch eine neue Biografie zeigt Gauck als einen Menschen, der sich gerne selbst ins Zentrum stellt.

Noch nicht einmal zwei Wochen ist die Bundestagswahl her und schon lässt Joachim Gauck die Bürger wissen, dass er sich zu „Vier-Augen-Gesprächen“ mit den Chefs der im Bundestag vertretenen Parteien treffen will. Am heutigen Mittwoch trifft er sich mit der Grünen-Spitze. Die Tatsache an sich ist dabei wenig erwähnenswert, der Bundespräsident spricht regelmäßig mit denen, die die politischen Geschicke des Landes lenken.

Es stellt sich vielmehr die Frage: Warum soll das Volk überhaupt wissen, dass sein Staatsoberhaupt den politischen Akteuren einzeln die „Beichte abnimmt“?

Stellt man diese Frage jenen, die sich lange und intensiv mit der Person des Bundespräsidenten beschäftigt und (sehr unterschiedliche) Biografien über ihn verfasst haben, so fällt die Antwort überraschend einstimmig aus: Dieser Joachim Gauck ist offenbar ein Mann mit einem sehr großen Interesse am Bild, das die Öffentlichkeit von ihm hat. Einer, der sich in erster Linie für sich interessiert. Und so einer, der sieht sich natürlich gern im Zentrum des Geschehens. Auch, wenn er als Staatsoberhaupt nach einer Bundestagswahl, die erkennbar nicht unmittelbar zu einer Staatskrise führt, eigentlich keine Aufgabe hat.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Im linken Saar Sumpf

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Oktober 2013

„HOMMARSCH FÜR DIE NUMMER EINS“

Siegel von Baphomet

So hatte wohl der Anrufer kurz vor dem Ende des Wahlkampf recht, welcher DL erklärte, dass nach den Wahlen die Zeit der Abrechnung innerhalb der saarländischen Linken gekommen wäre. Gab es zuerst nur eine Fotomontage der einen Gruppe zu sehen, erhielten wir vor einigen Tagen gleich ein ganzes Sammelsurium an Umschläge, Bildchen und Postkarten zugestellt. Frei Haus, zur beliebigen Verwendung.

Auffällig in diesen Angebot, ein roter Briefumschlag:

„HOMMARSCH FÜR DIE NUMMER EINS“

Des weiteren ein nettes Bildchen auf dem Sahra mit Yvonnchen zu sehen ist. Oder interessante Fotomontagen von Thomas Lutze und Trenz.  Natürlich sind diese schönen Bildchen mit entsprechenden Sprüchen unterlegt.

Da hätten wir zum Beispiel die Arbeitermarseillaise:

Zweite Strophe
Der Feind, den wir am tiefsten hassen,
Der uns umlagert schwarz und dicht.
Der ist der Unverstand der Massen,
Den nur des Geistes Schwert durchbricht.
ist erst dies Bollwerk überstiegen,
Wer will uns dann noch widersteh’n,
Dann werden bald auf allen Höh’n
Der wahren Freiheit Banner fliegen.

Oder an anderer Stelle:

Ihr seit nichts,
Euer tun ist nichts.
Euch wählen ist ein Gräuel.

Prophet Jesaja Kapitel 41 Vers 24

Wie wir unterdessen, auch nach telefonischer Rückfrage erfahren haben, wurde gegen den vermeintlichen „Macher“ dieser Hetztiraden ein Antrag auf Parteiausschluss bei der Landesschiedskommission eingereicht. Es wird interessant werden zu beobachten auf welche Seite sich diese Truppe, welche zuvor bundesweit nur als verlängerter Arm der Vorstände, also als ein Hort für Manipulation und Willkür bekannt wurde, sich nun schlagen wird. Auch sind wir neugierig zu sehen, welche juristischen Berater dieses mal ihr großes Können unter Beweis stellen werden.

Der Name dessen, gegen welchen dieses Ausschlussverfahren beantragt wurde, wird verschiedentlich bereits erwähnt. Eine offizielle Aussage steht noch aus. Aber die uns vorliegenden Arbeiten können wohl nur von Personen ausgeführt worden sein, welchen sowohl das Hirn als auch die Hände von höheren Mächten geleitet wurden. Diese Machart, dieser Hass ist typisch für die Linke, so wie auch wir diese Partei persönlich viele Male erleben durften.

Wenn es das oberste Ziel einer Partei ist politische Mitbewerber persönlich durch Rufmorden und denunzieren zu vernichten, hat sie jegliche Daseinsberechtigung verloren. Dieses gilt im übrigen für beiden Seiten. So werden wir denn genüsslich dabei zusehen wie sich die beiden Seiten gegenseitig die Lichter ausblasen.

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Lambiam.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 30. September 2013

 Wie geht es uns Herr, Küppersbusch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Es ist wohl an der Zeit die Fünfprozenthürde abzuschaffen und die CDU sollte es unterlassen ihre ausgerülpsten Moralblasen in Richtung SPD zu blasen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Immer noch keine Neuwahlen.

Was wird besser in dieser?

Eurobonds wäre ein Thema, dass die CDU der SPD nicht klauen kann, das zerrisse sie. Aber kann die SPD?

Erstmals will die SPD ihre Mitglieder über die Bildung einer Großen Koalition auf Bundesebene mitentscheiden lassen. Eine gute Idee?

Pragmatisch. Der Untergang der „Titanic“ wäre sicher reizvoller geworden mit vielen tausend „Ja zum Eisberg“-Zetteln an Bord.

Die Linken haben die FDP zur Hölle gewünscht, jetzt ist sie aus dem Bundestag raus. Ist die Welt ohne die Liberalen im Parlament tatsächlich besser dran?

Quelle: TAZ>>>>> weiterlesen

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Goldene Himbeere für Tankwart Oskar

Erstellt von Gast-Autor am 28. September 2013

Goldene Himbeere für Tankwart Oskar

Autor: Dirk Scholl

Bezugnahme auf den T-online Artikel.

Kennen Sie dieses Phänomen? Einst berühmt und gefeiert, doch plötzlich nicht mehr im Rampenlicht! Tut bisweilen weh, wenn die Lorbeeren in den verlängerten Rücken wachsen. Lorbeerkränze sind für Sieger wie Oscar-Preisträger gedacht.

Eine goldene Himbeere für den wohl schlechtesten Polit-Beitrag des Jahres dagegen gebührt einem Looser, der seinen neuen Status offenbar nicht wahrnehmen will oder kann.  Ähnlich dem verzweifelten Versuch von C-Promis, die sich im Dschungelcamp der Lächerlichkeit preisgeben, zwängt er sich nunmehr wieder in das öffentliche Bewusstsein- ungeachtet dessen, dass die Öffentlichkeit ihre Schwierigkeiten mit schlechten Verlierern hat. Völlig realitätsfern und rückwärts gerichtet lässt der Hoffnungsträger vergangener Tage eine Zote nach der anderen vom Stapel fliegen:

„Ich hätte Schröder nicht zum Kanzlerkandidaten machen dürfen…Vielleicht hätte ich SPD-Parteichef bleiben sollen. Einfach, um die Regierungspolitik weiter zu beeinflussen.“

Hätte, hätte, Fahrradkette! “Wer „macht“ denn Kanzlerkandidaten? Ein einzelner Größenwahnsinniger oder vielleicht doch entsprechende Delegierte? Und wer „macht“ denn eigentlich einen „SPD-Parteichef“? Und da wird so „gemacht“, als wäre DIE LINKE nur eine billige Alternative zu der „einst so stolzen Volkspartei“.

Wer so viele menschliche, strategische und „machtpolitische“ Fehler wie jener Klugfäkalienproduzent produziert, sollte nicht so viel umweltschädliches Sprit über die „Drei von der Tankstelle“ gießen, sondern sich an die eigene Tanksäule fassen, an der mittlerweile scheinbar nur noch billiges Heizöl verzapft wird:

Die Schuld für den Aderlass an Mitgliedern, Wählerstimmen und interner Stimmung im Landesverband der Linken an der Saar zum Beispiel trägt nicht oder nur zu einem sehr geringen Teil etwa ein immerhin gewählter Thomas Lutze, wie jetzt von dem schlechten Verlierer mehr oder weniger offen behauptet wird, sondern vor allem ein verhinderter Ex-Tennis-Star-„Kandidatenmacher“ selbst und seine Vasallen-Tankabzapfer.  Es gibt alte Stars, die in Würde abtreten. Es gibt aber auch solche, die sich stattdessen im Schlamm Suhlen, um noch einen Hauch Aufmerksamkeit und unter Umständen etwas Mitleid zu erregen.

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Wäre ich Chef der SPD geblieben

Erstellt von DL-Redaktion am 27. September 2013

„Vielleicht hätte ich SPD-Parteichef bleiben sollen“

Vielleicht wäre ich besser in der SPD als Parteichef geblieben, erzählt heute Oskar Lafontaine in einen Interview mit der Sueddeutschen-Zeitung.  Es sieht fast so aus als bereue er heute seinen damaligen Entschluss die SPD zu verlassen. Oder mag er unterdessen eingesehen haben das er mit der Linken nie etwas gewinnen kann?

Jedenfalls macht er sich erst einmal über die jetzige SPD Spitze lustig und lästert über die „Drei von der Tankstelle“, welche gar nicht an die Macht wollten, sondern deren einziges Ziel es wäre Minister zu werden.

„Die wollen noch nicht mal den Mindestlohn“

Die jetzige SPD-Führung wolle doch nichts wirklich, sagte der langjährige Linken-Chef, der von 1995 bis 1999 SPD-Vorsitzender war. „Die wollen doch nicht mal den Mindestlohn, da könnten sie jetzt gemeinsam mit Linken und Grünen die Lage von acht Millionen Menschen verbessern.“

Das Ergebnis der SPD bei der Bundestagswahl war mit 26 Prozent das zweitschlechteste Abschneiden nach dem Krieg. „Ein trauriges Ergebnis für die einst so stolze Volkspartei.“

Quelle: t-online >>>>> weiterlesen

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Foroquelle:

Lafontaine: DL/ UP

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Oskars Freunde fürs Leben

Erstellt von DL-Redaktion am 26. September 2013

Lafontaine-Freund wirft Gysi „mangelnde Solidarität“ vor

So sehr ich die „Nachdenkseiten“ auch für gut und wichtig in diesem Land empfinde kann ich die schon blind zu nennende Kritiklosigkeit in Form einer absoluten Nibelungentreue gegenüber der Partei die Linke und einige ihrer Führungspersonen nicht nachvollziehen. Gibt es doch nichts wichtigeres im Leben als die Entgegennahme einer fairen Kritik und das sowohl im engsten Freundeskreis und ganz besonders in der Politik. Denn wie heißt es doch so schön: Den Balken im eigenen Auge sieht man nicht.

Eventuell noch verständlich wird diese blinde Treue nur dadurch, dass niemand von den Machern der „Nachdenkseiten“ jemals als aktives Mitglied in der Linken gesehen wurde. Das heißt aber auch das keiner dieser Leute die realen Machenschaften in dieser Partei wirklich beurteilen kann. Sie haben die Rufmorde, Bösartigkeiten, Manipulationen und viele andere Vorkommnisse welche sich auf untersten Niveau abspielen und kriminellen Machenschaften sehr nahe kommen, nie an der eigenen Person wahrgenommen, können folglich in dieser Beziehung gar nicht mitreden.

Sie sollten sich zum zumindest einmal die Mühe machen das nachzulesen was woanders geschrieben steht, hier auf DL unter anderen mit von der Partei ausgestellten Dokumenten über Ausschlussverfahren, durchgeführt und unterstützt von Winkeladvokaten und einen Richter, derer Rechts-Auslegung so in einen Rechtsstaat nicht akzeptiert werden kann. Wir sind absolut sicher das nach Einsicht dieser Dokumentationen eine andere Sichtweise vorhanden wäre.

Lafontaine-Freund wirft Gysi „mangelnde Solidarität“ vor

Der Publizist Albrecht Müller arbeitete früher für Willy Brandt und Helmut Schmidt. Mit der heutigen SPD hat er fast nichts mehr am Hut. Mit Oskar Lafontaine versteht er sich gut – aber noch lange nicht mit Gregor Gysi

Sie sind dicke Kumpels, Albrecht Müller und Oskar Lafontaine. Am 12. November 2009 ließ es sich der damalige Linken-Chef nicht nehmen, für seinen Freund Müller, einen an der SPD verzweifelten Sozialdemokraten, dessen neues Buch „Meinungsmache“ vorzustellen. Obwohl ihm, nicht aber der Öffentlichkeit bekannt war, dass er an Krebs erkrankt ist. Beide saßen damals auf einem Podium in der Berliner Kulturbrauerei und spielten sich die Bälle zu. Müller sagte, Lafontaines Botschaften würden mit „vielfältiger und massiver Agitation“ verdreht.

Man muss das wissen, wenn man in diesen Tagen nach der Wahl die Einträge Müllers auf den „Nachdenkseiten“ liest, einem von ihm gegründeten Online-Portal mit angeblich 60 000 Besucher täglich. Müller war früher Planungschef der SPD-Bundeskanzler Willy Brandt und Helmut Schmidt. Jetzt seien seine „Nachdenkseiten“ „eine Fundgrube für alle, die noch immer der Ansicht sind, dass ihr Kopf auch andere Meinungen aushält“, schrieb kürzlich Josef-Otto Freudenreich in der Wochenzeitung „Kontext“. Müller sei zwar noch in der SPD, aber nur „als Stachel in ihrem welken Fleisch“.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

Der Partei-Vorstand der SPD ist über die Forderung nach einer Mitgliederbefragung nicht gerade begeistert.

Albrecht Müller, ehemaliger Wahlkampfleiter von Willy Brand und Gestalter der „Nachdenkseiten“ hatte einen Brief an den PV geschrieben, keinesfalls auf eine Große Koalition zu setzen.

Hier die Antwort:

Von: Parteivorstand der SPD

Gesendet: Montag, 23. September 2013 17:56

An: H. M. Betreff: RE: Bloß keine große Koalition!!!! Schickt Mutti nach Hause! Denkt mal an rot-rot-grün und packt die wirklichen Probleme an! Finanzkrise lösen, soziale Gerechtigkeit herstellen!!

Sehr geehrter Herr Müller,

vielen Dank für Ihre E-Mail, die uns am 23.09.2013 erreicht hat.

Peer Steinbrück hat eine rot-rot-grüne Koalition für die gesamte nächste Legislaturperiode kategorisch ausgeschlossen. „Die Linkspartei ist für die SPD nicht koalitionsfähig, weil diese Partei in wichtigen Politikfeldern völlig indiskutable Positionen vertritt“, sagte Steinbrück dem Berliner Tagesspiegel. „Jetzt nicht und für die kommende Legislaturperiode nicht.“ Auch eine Duldung durch die Linkspartei komme für ihn nicht infrage. In dieser Frage ist sich die gesamte SPD-Führung einig.

Auch der amtierende Fraktionsgeschäftsführer im Bundestag, Thomas Oppermann hat nochmal klargestellt: „Das linke Lager ist wegen der Haltung der Linkspartei derzeit in der Tat zerstritten. Ich sehe keine Möglichkeit, mit der Linkspartei zusammenzuarbeiten und eine Regierung zu bilden. Diese Partei setzt nach wie vor auf nationalstaatliche Lösungen, vertritt linkspopulistische Forderungen, ist kritisch gegen Europa und nicht bereit, internationale Verantwortung zu übernehmen. Wir haben vor der Wahl eine Koalition mit den Linken ausgeschlossen. Das gilt auch nach der Wahl.

Mit dieser Linkspartei kann man Deutschland nicht regieren. Sie hat einen pragmatischen Teil im Osten, mit dem die SPD auch gut zusammenarbeitet, und einen Teil im Westen, der aus Sektierern besteht. Diese beiden Teile hassen sich – so die Worte vom Fraktionsvorsitzenden der Linken Gregor Gysi selbst! Die SPD wüsste nie, welcher Teil der Linkspartei gerade die Oberhand hat und ob Absprachen eigentlich morgen noch gelten. Die Linkspartei muss sich deshalb entscheiden, welche Partei sie sein will. Erst dann können wir einschätzen, ob sie als Koalitionspartnerin auf Bundesebene taugt.

Es ist aber auch nicht so, dass die SPD eine Zusammenarbeit mit der Linken ganz grundsätzlich und für alle Zeiten ausgeschlossen hat. Auf Länderebene funktioniert die Zusammenarbeit, z.B. in Brandenburg, ja sehr gut.

Es wird in Zukunft wichtig sein, gemeinsame Projekte zu definieren. Der Ball liegt dabei im Feld der Linkspartei. Sie muss zeigen, dass sie auch außenpolitisch Verantwortung übernehmen kann.

Für diese Bundestagswahl ist es aber völlig klar: Wir wollen und können nicht mit der Linken eine Koalition bilden.

 Mit freundlichen Grüßen aus dem Willy-Brandt-Haus

 A.-Chr.W.

SPD-Parteivorstand

Quelle: Nachdenkseiten

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Linker Vorstand an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 25. September 2013

Saar-Linke zieht Konsequenzen aus Wahlergebnis

Der Saar-Vorstand packt auch ein ?

Da hat wohl scheinbar wieder einmal eine Hinterzimmerversammlung stattgefunden welche man den Mitgliedern als Vorstandssitzung verkaufte. Einen gewonnenen Wahlkampf im Rücken fand bestimmt niemand die Zeit die Presse entsprechend zu informieren? Auch die sonst üblichen Dauerredner des Vorstandes nicht.

So gab es dann heute Morgen in der SZ auch nur eine vorausschauende Willenserklärung für alle die so sehr daran interessiert zu lesen. Denn linke Politik ist so geil und macht ja so neugierig, da möchten wir nach Möglichkeit keinen Moment warten um Neues zu erfahren. Schließlich will die Linke ja die Welt verbessern und sollte dabei aufpassen das dieser Globus nicht eines Tages so schnell zu drehen beginnt, dass sich niemand mehr darauf festhalten kann.

Konsequenzen aus dem Bundestagswahlergebnis wolle man ziehen. Dabei hatten wir doch allgemein die Siegesschreie vernommen. Will man die jetzt relativieren oder gar wieder zurücknehmen. Über die  zukünftige Listenaufstellung sollen in Zukunft Delegierte und nicht mehr die Basis direkt entscheiden. Na, ob denn die Mitglieder diesen Abschied von der Basisdemokratie zu stimmen werden? Werden sie wie bei der Einführung der Hartz-Gesetzgebung wieder einmal wie willenlose Hammel ihren Metzgern hinterherlaufen? Aber hier lest das alles selber:

Saar-Linke zieht Konsequenzen aus Wahlergebnis

Die Linken im Saarland haben vor der gestrigen Landesvorstandssitzung angekündigt, Konsequenzen aus dem Bundestagswahlergebnis ziehen zu wollen. Die Saar-Linken erzielten zehn Prozent der Zweitstimmen, 2009 waren es noch 21,2 Prozent gewesen. (Veröffentlicht am 25.09.2013) Quelle: SZ

Saarbrücken. Vor der Wahl hatte Landtagsfraktionschef Oskar Lafontaine betont, dass der Landesspitzenkandidat Thomas Lutze Verantwortung für das Ergebnis trage. Zudem sollte gestern Abend entschieden werden, ob – als Konsequenz der Pannen bei der Listenaufstellung für die Bundestagswahl – diese künftig von Delegierten und nicht mehr durch eine Mitgliederversammlung bestimmt werden soll. Partei-Vize Hans Jürgen Gärtner kündigte an, dem Vorstand seine Erkenntnisse über Geldumschläge, die am 30. Juni bei der Versammlung verteilt wurden, zu erläutern. Lutze hatte es als „peinlich“ bezeichnet, dass ihn der Vorstand in einer Mitteilung nach der Bundestagswahl nicht erwähnt hatte. „Das ist eine Nachlässigkeit und keine tiefere Absicht“, so Gärtner.

Heute Nachmittag brachten dann die Regionalnachrichten die ersten beiden Beschlüsse. Alles schön Scheibchenweise, ja nicht alles auf einmal das wäre unverdaulich. Vielleicht sitzen ja die klugen Hennen und Hähne immer noch beisammen und brüten weitere basisdemokratische Regeln aus, jeden Tag zwei oder drei. Es ist ja schon was wahres daran, Mitgliederversammlungen lassen sich schwieriger dirigieren und einen Verhaltenskodex für mehr Transparenz will man auch einführen? Für den Vorstand vielleicht !

Regionalnachrichten, 25.09.2013 15:56 Uhr

Saarbrücken: Linke will künftig Delegierte

Die Saar-Linke will als Konsequenz aus den turbulenten Listenaufstellungen zur Bundestagswahl künftig die Kandidaten für Bundes- und Landtagswahlen von Delegierten wählen lassen.

Die Delegierten sollen auf Ortsverbandsebene bestimmt werden. Das will der Landesvorstand dem Landesparteitag vorschlagen. Bisher wurden Kandidaten auf Mitgliederversammlungen gewählt.

Zudem hat der Vorstand beschlossen, einen Verhaltenskodex für mehr Transparenz zu erarbeiten, der die Listenaufstellungen regelt. Der Landesparteitag ist im November geplant.

So das verdaut alle erst einmal, dann holen die Damen und Herren die nächste Keule heraus. Nur, werden dann noch Zuhörer vorhanden sein? Was ist unter einen Verhaltenskodex zu verstehen welcher eine Listenaufstellung regeln soll? Wird jetzt im Saarland noch stärker selektiert und vielleicht zwischen echten und falschen, große und kleine, rechten und linken Linken, dass ganze vielleicht noch basierend auf stalinistischen, oder leninistischen Doktrinen? Ganz schlicht und einfach da  spielen einige Eltern den Kindergarten.

Sehr hochtrabend, „Linke will künftig Delegierte“. Vorstand will zukünftig Delegierte müsste es heißen. Oder wer ist die Linke? Die Vorstände oder die Mitglieder?

Da hören wir dass einige der Herrschaften jetzt bis zu den Neuwahlen ihre Funktionen ruhen lassen und sich zwei Lager gegenüber sitzen welche absolut weder miteinander wollen noch können. Da wird weiterhin von unsichtbaren Vorständen gesprochen welche in Ihrer Mehrzahl untergetaucht waren und nachdem die Anderen ihre Arbeit getan haben, mit dem alten Leierkasten Mann wieder auf die Bildfläche erscheinen um sich sodann selbst zu bemitleiden und Weihrauchstäbchen anzünden.

Wer jetzt noch erfahren möchte was Abgeordnete der Linken in Berlin in den letzten Jahren auf Kosten der Steuerzahler denn politisch alles lernen können kann sich >>>>>HIER <<<<< erkundigen. Das ergibt dann den vielfach zitierte Spruch einmal andersherum.

Wer nichts wird, wird Wirt.
Wer da nichts wird, wird Bahnhofswirt.
Wer gar nichts wird, wird Landwirt.
Wer das nicht schnallt, wird Rechtsanwalt.
Wem das selbst noch nicht gelungen, macht dann in Versicherungen.
Kann ihn gebrauchen keiner, dann wird er eben Schreiner.
Und ist auch dieser Job zu schwer bleibt noch der Gewerkschaftssekretär.
Und ist er noch viel dümmer – die Politik, die nimmt ihn immer…

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Nachtrag  Donnerstag, den 26. 09. 2013 / 8:00 Uhr

Saar-Linke kündigt Veränderungen an

Als Konsequenz aus den turbulenten Listenaufstellungen zur Bundestagswahl sollen die Kandidaten der Saar-Linke nicht mehr auf Mitgliederversammlungen, sondern von Delegierten gewählt werden. Das teilte der Landesvorstand gestern nach einer Sitzung vom Montag mit. (Veröffentlicht am 26.09.2013)

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Fotoquelle: DL/Redaktin

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Der Oskar-Effekt verblasst

Erstellt von DL-Redaktion am 24. September 2013

Lafontaine für Delegiertenprinzip

Die gekaufte Saar-Brigade der Linken ?
Der linke Stern sinkt weiter: Dem Oskar-Effekt verdankt die Linke im Saarland nicht mal mehr zwei Prozentpunkte Vorsprung gegenüber dem Bund. Nicht nur hat sich die Saar-Partei mit ihren Querelen bei der Listenaufstellung erheblich selbst geschadet. (Veröffentlicht am 24.09.2013).

Auch hat sich ihre Galionsfigur Lafontaine pikiert abgewandt und Wahlkampf anderswo gemacht. Mit zehn Prozent ist die Saar-Linke noch immer stark, aber die Puste von einst scheint verloren.

Wind unter den Flügeln haben CDU und SPD, die gegenüber 2009 hierzulande deutlich zugelegt haben. Von einer großen Koalition auch auf Bundesebene werden die beiden Saar-Parteien kaum profitieren – aber das ewig klamme Saarland könnte es.

Quelle: SZ

So lesen wir es heute in der Saarbrücker-Zeitung in dieser kleinen Notiz. An und für sich nichts Neues, oder was will uns diese Notiz sagen?

Selbstverständlich haben die Querelen der Partei geschadet. Gerade so wie zuvor die vielen Austritte aus den Räten der Gemeinden und Kreise und die dadurch bedingten Aufgaben von vielen Fraktionen. Oder auch die Parteiausschlüsse einiger Mitglieder und das frustrierte Abwandern vieler, vieler Mitglieder.

Besonders aber hat die gezeigte Unfähigkeit des selbstherrlichen Führungspersonal, denen bis heute keine andere Antwort als die Beschimpfung der so Gegangenen  eingefallen ist, der politischen Arbeit geschadet. Das hat diese Partei quasi der Unfähigkeit des politischen Handelns überführt, welches so langsam auch einer in stoischer Sprachlosigkeit verfallenen Rest-Basis bitter aufstößt.

Das was wir in den letzten Wochen beobachten konnten war ein Aufstand vieler Mitglieder gegen eine überwiegend in ihre Posten hinein manipulierte Herrschaftsclique, welche sich jetzt natürlich mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln wehren wird. Geht es doch letztendlich darum ihre privaten Pfründe zu sichern und wenn es  ihnen zum Vorteil reicht, wird eben auch versucht die Basisdemokratie auszuhebeln.

Wobei sie selber daran Schuld sind wenn bislang akzeptiert wurde das auf Wahlversammlungen noch schnell Beitrage nachgezahlt wurden. Diese Wahlversammlungen wurden ausschließlich vom Führungspersonal geleitet welches alleine dadurch ihre Unfähigkeit unter Beweis stellen, wenn sie heute ihre ehemalige Arbeitsweise sprichwörtlich an pinkeln. Diese Leute haben gezeigt wie sich Stimmen käuflich erwerben lassen.

Die folgende Stellungnahme von Oskar Lafontaine im Saartext ist darum nicht nur als eine Selbstanklage, sondern sogar schon als eine Selbstbeschuldigung zu werten. War es nicht er welcher den Landesverband bis hinein ins kleinste Detail genauso Personell geplant und Organisiert hatte. Seltsam das Menschen erst dann zu bestimmten Einsichten gelangen wenn es um ihren eigenen Kragen geht!

So lesen wir dann im Saartext folgende Äußerungen:

115      SAARTEXT Di.24.09  10:57:28
NACHRICHTEN
Saarbrücken

Lafontaine für Delegiertenprinzip

Nach den Querelen innerhalb der saarländischen Linken um die Kür der Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl hat sich Fraktionschef Lafontaine für Delegiertenwahlen ausgesprochen.

Lafontaine sagte, er schlage vor, dass es bei künftigen Wahlen nicht mehr zulässig ist, am Wahltag Beiträge zu zahlen und sich so Stimmrecht zu erwerben.

Bisher haben bei der Linken Mitgliederversammlungen über die Kandidaten entschieden. Bei der letzten Wahl sollen zuvor auffallend viele neue Mitglieder in die Linke eingetreten oder Beitragsrückstände beglichen worden sein.

Gehört haben nicht nur wir auf DL von „Braunen Umschlägen“ welche auf diesen Versammlungen laut Karl Lambert in der SZ, verteilt wurden. Geäußert hat sich in diesen Sinne auch die politische Röntgenbrille des Landesverbandes an der Saar, in der Person von Heinz Bierbaum, welcher sogar kleine Scheinchen erkannt habe wollte. Hm, den Nachweis für solcherart Aussagen ist er allerdings bis heute schuldig geblieben.

Wieder einmal ein rasanter Trommelwirbel aus einen großen Hohlkörper?

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Fotoquelle: Patrick Therre

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Ein Brief – eine Meinung

Erstellt von DL-Redaktion am 15. September 2013

Ein Brief – eine Meinung

Ein interessanter Brief welcher uns gestern von Unbekannt zugespielt wurde. Wir machen dieses Schreiben öffentlich, genau so, wie wir es erhielten, da wir uns von DL zu 100 Prozent hinter dieser Meinungsaussage stellen.

Im Gegenteil wir verschärfen die hier gemachten Aussagen noch indem wir empfehlen, dass gerade diejenigen welche seit vielen Jahren für eine offene linke Politik stehen, besser daran täten der heutigen Linken ihrer Stimme zu versagen. Diese Partei muss erst einmal lernen das sprichwörtliche Gras zu fressen, bevor sie wählbar ist. Der Bürger sollte sich nicht weiter damit abfinden den politischen Dilettantismus im Parlament zu fördern.

Liebe GenossInnen,

 

ich bin dagegen eine Wahlempfehlung für DIE LINKE zu geben.

 

Seit Monaten dient sich das komplette Spitzenpersonal dieser Partei bei den Agenda-Parteien SPD und Grünen als kleiner Koalitionspartner an. Allenthalben wird dabei betont, wie groß die Schnittmengen mit der SPD sind und wie gut man doch in den Gewerkschaften zusammenarbeite.

 

Nur das kategorische Nein der SPD zu einer Koalition mit der LINKEN bewahrt diese Partei vor dem Ausverkauf ihres Wahlprogramms in der kommenden Legislaturperiode.

 

Dass es bei einer Regierungsbeteiligung zu einem Aufgeben zentraler Positionen kommen würde, zeigen alle bisherigen Regierungsbeteiligungen der PDS/LINKE bis heute. Die amtierende Landesregierung in Brandenburg ist das aktuell abschreckende Beispiel dafür. Der Linkspartei-Finanzminister dieser Landesregierung übertrifft alle bisherigen neoliberalen Amtsvorgänger bei seinem Spareifer. Bereits im Koalitionsvertrag wurden zentrale umwelt- und klimapolitische Positionen geopfert. Die Liste ließe sich fortsetzen.

 

Ich bin nicht bereit zur Wahl einer Partei aufzurufen, die sich derartig verhält.

 

Überhaupt ist die kommende Bundestagswahl eine bei der schon vor dem Wahlsonntag klar ist, dass die von Agenda 2010 betroffenen Menschen nichts zu gewinnen haben. Entweder wird die schwarz-gelbe Koalition fortgesetzt oder von einer großen Koalition abgelöst. Beide Optionen bedeuten nach den Erfahrungen mit diesen Konstellationen, dass die neoliberale Politik von Sozialabbau, Umverteilung von unten nach oben, Privatisierung, Abbau von Arbeitnehmerrechten und nicht zuletzt das Aushungern und Entrechten von Erwerbslosen fortgesetzt werden. Die politische Linie wird sich somit wenig verändern, lediglich über die Nuancen der politischen Schweinereien wird in  Koalitionsvereinbarungen verhandelt.

 

Zur Verbesserung der Lebenslage der von Agenda 2010 betroffenen Menschen hat auch DIE LINKE nichts anzubieten. Sie stellt zwar eine Reihe sinnvoller Wahlversprechen auf, bietet aber nur untaugliche Mittel zur Durchsetzung ihres politischen Programms an.

 

 

 

Nach der Wahl wird das weiter gehen, was die Linkspartei seit 2005 darbietet. Für ihre WählerInnen kann sie nichts durchsetzen, ganz im Gegenteil: die Lebenslage der Armen, Alten und Erwerbslosen hat sich seit 2005 gehörig verschlechtert.

 

 

 

Das einzige was der Partei gelungen ist, ist die Verbesserung der Lebenslage ihres politischen Personals. Dieses lebt gut vom Parlamentarismus und das ist einer der Gründe, weshalb die Fixierung darauf immer stärker wird, obwohl klar ist, dass die linke Inszenierung in Parlament (und Medien) überhaupt nicht wirkt.

 

 

 

Im Übrigen hat die Partei auch gegenüber ihrem Anspruch die von Agenda 2010 betroffenen Menschen in die Parlamente zu bringen, also die Vertretungslücke zu schließen, versagt. Wer von Hartz IV betroffen ist oder von prekärer Arbeit lebt hat in dieser Partei nichts zu bestellen. Die Funktions- und MandatsträgerInnen ab der Landesebene sind ausschließlich nicht solche von der Agenda besonders gebeutelte Menschen. Vielmehr gehen alle diese Positionen an die Mitglieder einer inzwischen festgefügten Funktionselite.

 

Die von Agenda 2010 betroffenen Menschen haben die obigen Zusammenhänge übrigens längst begriffen und bleiben den Wahlen größtenteils fern. Sie brauchen eine andere Botschaft als eine Wahlempfehlung für die LINKE.

 

Mit solidarischen Grüßen

Fotoquelle: DL/Redaktin

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Gysi ist das Team

Erstellt von DL-Redaktion am 14. September 2013

Das Team ist er !

File:Gregor gysi 20050705 4.jpg

War sie das schon, die Wachablösung in der Linken? Wurde das Recht des Vorredners still und heimlich übergeben, oder ließ einer der Beiden diesen Wanderpokal bewusst fallen um sein Herz – As bewusst an die zweite Position in der zweiten Reihe zu festigen. Vielleicht schreiben die Historiker in einigen Jahren von der, einer Panik gleichenden Flucht des Oskar Lafontaine?

Zwei Personen wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Weit größer als es der Altersunterschied von runden viereinhalb Jahren zu Gunsten des jüngeren Gregor Gysi vermuten lässt. Einen Unterschied welcher erst in der Zusammenarbeit der Beiden sichtbar wurde. Nein, sie haben recht wenig gemeinsam, der so humorvolle Gregor Gysi und der oft so verbissen wirkende Oskar Lafontaine. Nur diese Verbissenheit verbirgt, überdeckt für gewöhnlich eine frustrierende Machtlosigkeit.

Ein gefühlter Unterschied wie er auch von den Parteimitgliedern sehr wohl wahrgenommen wird. So ist der Stimmungswechsel vor Ort im Saarland spürbar. So erklären mir viele der einst davongelaufenen unter Gysi wieder in der Linken mitarbeiten zu wollen, später, wenn die Entwicklung weiter so fortschreitet. Dann, wenn auch einige der ehemaligen Kofferträger aus Unfähigkeit das Weite gesucht haben. So möchten einige erst einmal beobachten was diese jetzt ohne ihren einstigen Herrn und Gebieter vollbringen.

So herrscht auch die allgemeine Meinung vor, das Lafontaine hätte viel eher bemerken müssen, bei seiner angeblich vorhandenen politischen Erfahrung, das hier ein Schuss nach hinten losgeht. Er hätte so die für einen Herrschenden doch sehr peinlichen Abstimmungsniederlagen leicht aus dem Weg gehen können. Stattdessen aber zeigte er nicht nur Arroganz und Überheblichkeit sondern auch eine vollkommen undemokratischen Verhaltensweise.

Auffällig hier insbesondere eine schon hündische Ergebenheit der Mitglieder aus der Distanz! Es ist schier Unglaublich mitansehen zu müssen wie die Mitglieder aus dem Land der Arbeiter, NRW mit Scheuklappen durch die Gegend laufen. Augenscheinlich sehen sie aber in diesen Personenkult ihren einzigen Rettungsanker? Mit einer Linken Lebensphilosophie hat diese aber auch rein gar nichts gemeinsam.

Dieser Personenkult könnte doch gerade in NRW an passenderen Örtlichkeiten gefrönt werden. Gilt doch gerade Köln im Handel mit alten Knochen und anderen Reliquiaren von Alters her zu den führenden Metropolen auf diesen Globus. Anleihen aus dem Saarland, seinen sie nun weiblicher oder männlicher Art, sind hier absolut überflüssig.

So beschäftigte sich denn auch die FAZ gestern unter anderen mit Gregor Gysi und Sahra Wagenknecht welche ebenfalls beide vom Typ her nicht unterschiedlicher sein könnten. So sage ich hier schon einmal voraus dass dieses Putten gleiche Auftreten aus dem vorigen Jahrhundert vielleicht ins Fernsehen zur allgemeinen Belustigung der Zusachauer, aber nicht in eine Arbeiterpartei passt. Da könnte man sich ja eher einen Brüderle oder Guttenberg holen.

Das Team ist er !

Das Spitzenteam der Linkspartei zählt acht Köpfe. Die meisten Wähler kennen nur zwei. Sahra Wagenknecht – und Gregor Gysi. Mit ihm hat der Wahlkampf nun unerwartet Schwung bekommen.

„Ich habe Ihnen den Sonnenschein mitgebracht“, sagt Gregor Gysi zufrieden, als er am Ende einer anstrengenden Wahlkampfreise auf der Bühne am Erfurter Anger eintrifft. Zweieinhalb Stunden haben Musiker, der Landesvorsitzende Knut Korschewsky, die Bundestagskandidaten und der Fraktionsvorsitzende Bodo Ramelow die Erfurter schon unterhalten. Sie sitzen auf Biergartenbänken, trinken Bier aus Plastikbechern, essen Bratwurst und Fettgebackenes, sammeln Informationsmaterial der Kandidaten und der Partei. Geregnet hat es nur leicht. Je weiter der Tag voranschreitet, desto häufiger zeigt sich die Sonne. Das bleibt nicht das einzige Wunder.

Gysi hält, bestens aufgeräumt trotz der unerhörten Anstrengungen dieser Wochen, seine Wahlkampfrede mit den bekannten sechs Punkten – vom Nein zu „Kriegseinsätzen“ bis zur Anpassung der Renten in Ost und West. Anders als üblich hat er, für alle sichtbar, ein Manuskript in den Händen, das er gelegentlich konsultiert. Aus ein paar hundert Zuhörern werden rasch viele hundert. Und nach wenigen Minuten sieht man etwas, was sich in Wahlkämpfen selten einstellt: Eine gutgelaunte Menge, Wurst essend, Bier trinkend, mit den Nachbarn plaudernd. Über Gysis Witze wird gelacht, seine Anspielungen werden verstanden. Fast greifbar herrscht ein inniges Einvernehmen zwischen dem da oben und denen in der Menge. Eine Gemeinschaft ist entstanden.

Quelle: FAZ >>>>> weiterlesen

Ein Gespräch mit Lafontaine aus der Mediathek vom SR

>>>>> HIER <<<<<

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Links heisst-Ein Jeder für sich

Erstellt von DL-Redaktion am 4. September 2013

Gysi und Wagenknecht: Getrennter Paarlauf

Bildergebnis für Wikimedia Commons Bilder  Gysi-Wagenknecht

Eine recht gute Betrachtung des Tagesspiegel der verschiedenen Interessengruppen in der Linken. Wo bei natürlich gerade jetzt, in Wahlkampfzeiten, die recht unterschiedliche Zielsetzung ins auffällig ist.. Wo die Einen die Beteiligung an eine Regierung unbedingt befürworten, lehnt der andere Teil eine solche Zielsetzung mit gleicher Entschlossenheit ab. In wie weit eine Partei diese Disharmonie in den eigenen Reihen auf Dauer verkraftet, wir die Zukunft zeigen.

Sie sind die Zugpferde der Linken: Gregor Gysi, der Gaukler, und Sahra Wagenknecht, die Ernste. Aber gemeinsame Auftritte gibt es nicht. Schließlich könnten sie sich gegenseitig die Schau stehlen.

Der Leipziger Linken-Vorsitzende tanzte aus der ostdeutschen Reihe. Volker Külow wollte einfach nicht verstehen, dass der bundesweite Wahlkampfauftakt der Linkspartei in seiner Heimatstadt mit Gregor Gysi als Hauptredner, aber ohne Sahra Wagenknecht über die Bühne gehen sollte. Die ist doch, meint er, die eigentliche Heldin der Partei.

Jetzt steht der bärtige Parteifunktionär, gelernter Diplom-Lehrer für Marxismus-Leninismus und seit 2007 Chef des Stadtverbandes, in seinem roten T-Shirt ziemlich vergnügt zwischen den Bürgerhäusern auf dem Markt im Zentrum. Er hat Wagenknecht gefragt, ob sie auch auftreten mag – und sie hat zugesagt.

„Diese kleine Freude gönn’ ich mir“, dachte sich Külow, obwohl er sich mit seiner Aktion, wie er zugibt, parteiintern „nicht nur Freunde gemacht“ habe.

Gysi und Wagenknecht sind die beiden wichtigsten Politiker der Linken. Und zugleich auch Rivalen. Sie, die Lebensgefährtin von Oskar Lafontaine, über dessen Rückzug Gysi nicht ganz unfroh ist. Er, mit dem Anspruch, der einzige echte Generalist zu sein. Gysi sieht die geläuterte Ex-Wortführerin der Kommunistischen Plattform dagegen lediglich in der Fachfrau-Rolle, Finanzmärkte, Euro-Krise. Und die historische Mission beansprucht er sowieso für sich – die Regierungsbeteiligung im Bund. Wenn es so weit kommen sollte, will Gysi zur Stelle sein.

„SPD und Grüne müssen sich gewaltig bewegen“

Im Juni auf dem Bundesparteitag in Dresden rief der Fraktionsvorsitzende in die Kongresshalle am Elbufer: „Bewegen müssen sich SPD und Grüne, und zwar gewaltig, und das muss unsere Offensive ausmachen.“ Gysi wollte der Partei wieder eine Aufgabe geben, eine „Option in die Zukunft“, und seitdem gab es kein Interview von ihm, in dem er nicht an diese Idee erinnert. Erst ein wenig hatte sich die Partei berappelt nach Dauerstreit, nach einer Serie von Wahlniederlagen im Westen. Und es ist nur ein paar Monate her, da fürchteten Funktionäre noch die Fünfprozenthürde – jetzt machen die Demoskopen ihnen Hoffnung, dass die Linke dem 11,9-Prozent-Rekord, der 2009 mit Lafontaine erreicht worden war, recht nahe kommen könnte.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Source https://commons.wikimedia.org/wiki/File:13-06-10-dosb-wahlhearing-vorauswahl-03.jpg https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DIE_LINKE_Bundesparteitag_10._Mai_2014-25.jpg
Author Ralf Roletschek & Olaf Kosinsky

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Linke Programmvielfalte

Erstellt von DL-Redaktion am 29. August 2013

Gregor Gysi:
„Sigmar Gabriel kennt meine Telefonnummer“

Bildergebnis für Wikimedia Commons Bilder Gregor Gysi

Jetzt laufen sie wieder, einige Führungs-Mitglieder der Partei die Linke und ziehen ihre persönlichen Programmpunkte aus ihren Bauchläden. Da verkündete gestern der Vorsitzende Riexinger, auch eine rot-grüne Minderheitenregierung tolerieren zu können, um heute wie es in der allgemeinen Presse mit Hinweis auf ein Interview mit der Saarbrücker – Zeitung zu lesen ist,  von seinen Chef Gregor Gysi zurück gepfiffen zu werden.  Das komplette Interview ist im Anschluss verlinkt.

So auch die ehemaligen Eigentümer der Saar-Linken, Oskar und sein Mündel. Sie touren seit einigen Wochen durch dem Saarland entlegene Gebiete um ihre persönlichen Programmvorstellungen unter das Volk zu bringen. Hierbei geht es dann um einen Austritt aus den Euro. Auch heute wieder, in diesen Interview lehnt Gregor Gysi entschieden ein ausscheren aus dem Euro als unverantwortlichen Akt ab.

Dem Wähler wird also wieder einmal eine Partei vorgestellt in welcher ein jeder macht was ihm gerade in den Kopf steigt. Einigkeit sieht anders aus. Aber so ist das wenn Kinder Indianer spielen und jeder der Häuptling sein möchte. Ebenfalls unverständlich das Wagenknecht im Saarland plakatiert wird wenn sie im Wahlkampf einen großen Bogen um ihren Wohnort macht? Wäre es nicht sinnvoller seine Kräfte dort einzusetzen wo Früchte geerntet werden können?.

Gregor Gysi:
„Sigmar Gabriel kennt meine Telefonnummer“

Stolze 13 Kilo hat Gregor Gysi im letzten dreiviertel Jahr abgenommen, um sich für den Wahlkampf fit zu machen. Im Gespräch mit unseren Berliner Korrespondenten Stefan Vetter und Werner Kolhoff erläuterte der Fraktionschef der Linken, wie es zu einer rot-rot-grünen Bundesregierung kommen könnte. (Veröffentlichtam 29.08.2013)

Herr Gysi, keine Partei will mit der Linken koalieren. Frustriert Sie das?

Ehrlich gesagt, daran habe ich mich gewöhnt. Ansonsten müsste ich permanent  frustriert durchs Leben laufen. Und das können Sie ja wohl nicht ernsthaft behaupten.

Wie erklären Sie sich diese Aversion?

Die Union grenzt uns im Bundestag doch nur aus, um die SPD zu disziplinieren. Und die SPD fällt drauf rein. Sie kann sich nicht entscheiden, in welche Richtung sie gehen will. Die Linke unterscheidet sich in sechs  Punkten von allen anderen Parteien: Wir wollen keine Kriegseinsätze der Bundeswehr, keine Waffenexporte, wir sind gegen diese Euro-Rettungsschirme, gegen prekäre Jobs und für die Rückkehr zum alten Rentenniveau. Und wir wollen eine sanktionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IV.

Das sind die linken Maximalforderungen.

Zumindest Forderungen, und die SPD muss entscheiden, ob sie weiter den Weg der Rentenkürzung oder der Kriegseinsätze geht, oder ob sie ihre Politik grundlegend überdenkt.

Werden Sie der SPD ein Angebot machen, wenn es rechnerisch für ein rot-rot-grünes Bündnis reicht?

Wenn schon, dann soll Sigmar Gabriel zum Telefon greifen. Er kennt meine Nummer. Ich bin der Ältere (lacht).

Es gibt das Szenario, dass es im Falle einer großen Koalition zur Mitte der Wahlperiode einen Wechsel zu Rot-Rot-Grün geben könnte. Ist das realistisch?

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wahlplakat

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Ein Gradzeläds der Linken

Erstellt von DL-Redaktion am 16. August 2013

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ach ja, was anderes bleibt doch letztendlich auch nicht. Denn wie sagt es sich auch so schön: „Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und in solchen Situationen wird dann auch schon einmal ein Strohhalm zum rettenden Balken. Vergleichbar vielleicht mit einen Alkoholiker im Delirium, welcher sich aus Angst vor nur von ihn zu sehenden Mäusen auf einen Tisch rettet?

Ist es nicht ein Trauerspiel wenn in einer, sich als 100 % sozial bezeichnenden Partei der Pate beschützt wird, welcher nicht bereit ist Abstimmungsniederlagen mit Würde hinzunehmen? Wo selbsternannte Nachfolger Möchte gerne Verständnis für jemanden aufbringen der wieder einmal aus einer ihm anvertrauten Verantwortung flüchtet? Zum Schutz seines eigenen Ego? Nein dieses geschieht nicht in einer der sonst als Neoliberal beschimpften Gegner-Parteien. Es geschieht in einer Partei welche soooo anders sein möchte als alle anderen!

Da lief in den Jahren von 1963 bis 1967 eine viel gesehene Filmserie in 120 Folgen über den Bildschirm: Dr. Kimble auf der Flucht. Die Fortsetzung dieser Serie wird wohl zur Zeit im Saarland gedreht mit einer beleidigten Leberwurst als Hauptdarsteller? Aus der SPD in die Linke, Rücktritt vom Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen. Da er 2012 zum Vorsitzenden wohl nicht gebeten wurde blieb er nun als Opponierender in den Saarländischen Schmollwinkel hocken und flüchtete nach 2 Wahlniederlegen zum Wahlkampf nach NRW.

Da behauptet ein Hans-Kurt Hill den Kitt nicht zu missen, welchen sein Chef Riexinger zu Hause vergessen hatte. Da neunzig Prozent der Partei hinter den Entscheidungen stehen braucht er sich um die Zukunft ja keine großen Sorgen zu machen. Wobei, rechnen wir den Landesvorstand und die Landtagsfraktion einmal zusammen, schon dort nicht einmal 50 % unter den Anwesenden weilten.

Wird nicht auch gesagt das Hochmut vor den Fall kommt? So wurde mir zugetragen dass es sogar unter den Ausgeschiedenen aus der Partei einige geben würde, welche sich eventuell bereitfänden, im Wahlkampf zu helfen, da im Gegensatz zu manch Anderen, sich die Gesinnung nicht verändert hat. Wie gesagt so wurde es mir berichtet, aber dafür müßte dann vielleicht manch einer auch seinen A….. lüften und dort anfragen. Anbieten wie abgestandenes Bier, wird sich mit Sicherheit keiner.

Hier der heutige Bericht aus dem „Neuen Deutschland“ und nicht der aus einer neuen Partei.

»Gradzeläds« im Saarland

Karnevalsvereinen wird gemeinhin nachgesagt, in ihren eigenen Reihen gehe es alles andere als humorvoll zu. Auf der Bühne schütten sie Hohn und Spott über andere aus, intern kämpfen sie schon mal mit harten Bandagen. Dass sich eine Truppe gestandener Karnevalisten aus drei saarländischen Karnevalsvereinen zu einem gemeinsamen Polit-Satire-Auftritt bei den Saar-LINKEN auf den Wiesen am Burbacher Weiher zusammengerauft hat, könnte da manch einer symbolisch gesehen haben. Ihr gereimter Spott auf die politische Konkurrenz der LINKEN hat bei den gut 300 Parteimitgliedern und Gästen unter den schattigen Bäumen jedenfalls durchaus zur Wahlkampfbegeisterung beigetragen.

Den meisten steckten noch die beiden turbulenten Mitgliederversammlungen zur Wahl ihres Spitzenkandidaten in den Knochen. Das Bild der harmonisch vereinten Karnevalisten mag bei manchen die Hoffnung gestärkt haben, nach all dem internen Streit jetzt doch noch gemeinsam einen schlagkräftigen Wahlkampf stemmen zu können. Die Saarbrücker Kreisvorsitzende Astrid Schramm erntete jedenfalls kräftigen Applaus, als sie gleich zu Beginn als Losung ein saarländisches »Gradzeläds« ausrief, was auf Deutsch soviel wie »jetzt erst recht« bedeutet.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Patrick Therre

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Ein Sommerfest der LINKEN

Erstellt von DL-Redaktion am 15. August 2013

Parteichef Riexinger attackiert Merkel und Steinbrück

Mit dem Plakat wurde seit einigen Wochen auf das Sommerfest der Linken in Burbach hingewiesen was denn auch gestern trotz des Todes von Lothar Bisky wie angekündigt stattfand und, laut Nachrichtenangaben rund 250 Mitglieder anlockte. Wobei die Versorgung der Gäste mit Kuchen und Getränke wohl wichtiger als eine politische Aussage gesehen wurde.

Wie erwartet, Oskar war natürlich nicht anwesend, leckt sich vielleicht noch seine, auf den letzten Wahlversammlungen erlittenen Wunden. Dafür kam dann, wie bereits im Vorfeld angekündigt, der „Herr des Geschirr“ Bernd Riexinger, zum kitten der Scherben? Den Kitt ließ er wohl zu Hause, und erklärte stattdessen auf die Anfrage eines Journalisten hin, sich nicht in Streitereien, welche zu den Belangen des Saar-Landesverbandes gehören, einmischen zu wollen.

Ja auch nicht zu übersehen, aufgrund seiner körperlichen Länge, war die Anwesenheit des Thomas Lutze, den auf Platz eins der Landesliste für den Bundestag gewählten Kandidaten. Ja, genau derjenige welcher es in den Wahlversammlungen gewagt hatte, die auf sich bezogenen Angriffe des Parteidenkmal Oskar energisch abzuwehren. Wobei das jetzige Flehen um gutes Wetter  nun, manch einen sauer aufstoßen mag.

Bemerkenswert hier auch die Aussage des Heinz Bierbaum zu seinen Rücktritt als Wahlkampfleiter. Soll doch laut seiner Aussage, Lutze seine Versammlungsleitung bei Aufstellung der Landesliste kritisiert haben. Wenn dem so wäre, sollten wir Lutze einmal an seine Zeit als Landesgeschäftsführer erinnern? Der Spruch vom Glashaus müsste doch noch allgemein bekannt sein?

Und sonst? Weder die Vorstände des Landesverband noch Mitglieder der Saar Fraktion aus dem Landtag waren vollständig erschienen, obwohl das erscheinen eines Parteiführers ansonsten als Anlass genommen wird sich entsprechend zu positionieren. Besonders im Wahlkampf. Da scheinen doch bei manch einen die Seile der Dankbarkeit stärker als die Bindung zur Partei zu sein? Obwohl, ist ja auch verständlich, wo die Partei ehe immer Recht hat?

Und so geht das dann mit ehemaligen Zugpferden. Manch einer sattelt, sitzt auf und bemerkt gar nicht  verkehrt auf der alten Märe zu sitzen, welche dann noch eine Richtung einschlägt in welche man zuvor nicht sieht.

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Update: Freitag, den 15. 08. 2013

Linke: Parteichef Riexinger attackiert Merkel und Steinbrück

Die Linke hat mit dem traditionellen Sommerfest am Burbacher Waldweiher ihren Bundestagswahlkampf eingeläutet. Anders als in den Vorjahren fehlte diesmal Fraktionschef Oskar Lafontaine, der die Wahl von Thomas Lutze zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl vergeblich zu verhindern versucht hatte. Stattdessen begrüßte der Linken-Bundesvorsitzende Bernd Riexinger – der Lafontaine allerdings nahe steht – die rund 300 Saarländer auf gut schwäbisch zum „Sommerfeschd“.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Patrick Therre

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Merkel oder Die Linke ?

Erstellt von DL-Redaktion am 4. August 2013

„Es heißt: Merkel oder Die Linke“

File:Karikaturengalerie Angela Merkel.jpg

Kunst aus Plaste und Schrott

Heute einmal eine Kommentierung  des Journalisten Stefan Reinecke zu der politischen Situation im Osten der Republik. Er fühlt dass der Abgang von Platzeck eine große Lücke hinterlassen hat und vergleicht diesen Abgang mit dem einstigen Austritt von Lafontaine aus der SPD. Gewiss eine Meinung, wobei ich die Situation ein wenig anders deuten würde.

Für mich ist auffällig das Beide, Platzeck  wie Lafontaine in ihrer Partei eine herausragende Rolle spielten. Bei Beiden fällt der Rücktritt auf den Höhepunkt ihrer Macht auf. Denn ihre für die Zukunft entscheidenden Rücktritte liegen schon einige Jahre zurück und Beide waren zum Zeitpunkt ihres Abgang Vorsitzende ihrer Partei!  Zu Zeiten von Oskar Lafontaine noch die Größte und Älteste deutsche Partei, die SPD.

Genau zu dem Zeitpunkt standen Beide auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Alles was später folgte geschah bereits im Rückwärtsgang. Die wahren Gründe ihrer Aufgabe sind bis heute von Beiden  nicht restlos geklärt worden und ich vermute dass hier auch eine der Ursachen für den Niedergang der Partei zu finden ist.

Schon unter der Kanzlerschaft von Helmut Schmidt änderte die SPD rigoros ihren bis dahin befolgten Kurs. Einmal über Willy Brandt an der Regierungsluft geschnuppert öffneten sich plötzlich, zuvor ungeahnte finanzielle Möglichkeiten welche sich mit den alten Doktrinen nicht vereinbaren ließen. Man wollte sich von diesen nur allzu lockenden Früchten nicht mehr verdrängen lassen. Dieser Maxime folgte auch Schröder und Steinbrück wird darum erst gar keine Mehrheiten von den Wählern mehr bekommen.

Kipping ist, so glaube ich noch viel zu jung und unerfahren um sie auf eine Stufe mit den Landesfürsten  zu stellen. Auch ist sie in der Opposition. Wenn sie aber glaubt, wie einige andere Unbelehrbare in der Linken, oder der SPD früher, mit den Büchern von Karl Max ein funktionierendes Management aufbauen zu können um ein hochentwickeltes Industrieland oder gar eine gesamte Republik regieren zu können, wird sie gleich Merkel sehr bald im „Neuland“ stehen.

Wobei diese ihren Glanz aus dem vollkommenen Fehlen einer tätigen Opposition in den letzten Jahren schöpft. Der Wähler ist heute sehr gut informiert und bemerkt sehr wohl das eine Opposition erst drei Monate vor den Wahlen ihren Schmusekurs verlässt und aus den Löchern gekrochen kommt. Das Versagen Merkels liegt in der Unzuverlässigkeit ihrer MitarbeiterInnen begründet. Sie hat es nicht verstanden im Umfeld der Ministerien für ein „Made in Germany“ zu sorgen. Die neuerlichen Schwächen nun bei von der Leyen, Friedrich oder auch de Maizière weisen auf eine grottenschlechte Menschenführung von oben hin. Damit fehlt es an der wichtigsten Voraussetzung für ein gutes Management.

Im Anschluss des Artikel folgt ein Interview mit den Bundesgeschäftsführer der Linken Matthias Höhn.

Wer seid ihr denn?

Matthias Platzeck war ein Symbol für ostdeutsche Politik. Jetzt regiert der Typus: unauffälliger Sachverwalter. Warum?

Es gibt Rücktritte von Politikern, die plötzlich eine Brache sichtbar machen. Das war so, als Oskar Lafontaine 1999 als SPD-Chef demissionierte und man verwundert fragte, wo eigentlich der mächtige linke Flügel der SPD geblieben war. Er war ausgefranst, es gab ihn nicht mehr. Doch das war von Lafontaine wie von einer Fassade verdeckt worden. Einen ähnlichen Effekt erzeugt der Rückzug des Potsdamer Ministerpräsidenten Matthias Platzeck. Er hatte zwar nicht viel Einfluss auf die nationale Politik, aber er hatte einen Namen in der Republik. Platzeck war ein Symbol für ostdeutsche Politik: 1989 Revolutionär, später populärer Ministerpräsident.

Nun ist die Fassade weg und der Blick fällt auf Ministerpräsidenten in Magdeburg, Schwerin und Erfurt, bei denen auch Politjournalisten erst mal grübeln müssen, ehe ihnen doch noch der Name einfällt. Die ostdeutsche Politik hat kein Gesicht mehr. In der CDU, der SPD und sogar der Linkspartei regiert im Osten (von Ausnahmen wie Katja Kipping abgesehen) der Typus des unauffälligen Sachwalters, der keinen Ehrgeiz oder keine Befähigung verspürt, auf der nationalen Bühne Karriere zu machen. Man bleibt lieber daheim im Überschaubaren, Vertrauten, Bekannten.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Matthias Höhn im Interview

„Es heißt: Merkel oder Die Linke“

Datei:Kipping parteitag magdeburg 2016.jpg

Schrott aus Plaste fast Kunst

 

Matthias Höhn ist Bundesgeschäftsführer der Linken. Mit Matthias Meisner spricht er im Interview über den aktuellen Wahlkampf, Lagerbildung der Großparteien in der Öffentlichkeit und Anti-Stalinismus in der Linken.

 Herr Höhn, braucht die Linke einen besseren Kopierschutz?

 Nein. Wieso?

 Weil die Linkspartei mit SPD und Grünen zwei starke Mitbewerber bekommen hat, wenn es um das Thema soziale Gerechtigkeit geht. Nur ein Stichwort: Mindestlohn.

Zunächst gilt auch im politischen Geschäft: Wettbewerb belebt. Und zweitens: Ich freue mich, dass wir zumindest auf der programmatischen Ebene mit SPD und Grünen wieder stärker im Wettbewerb stehen, weil damit eine Kurskorrektur bei diesen beiden Parteien verbunden ist. Wir haben durch unsere Stärke und Konsequenz SPD und Grüne gezwungen, sich zu bewegen. Was wir noch nicht erreicht haben, ist, dass aus deren Ankündigungen praktische Politik wird, also Realität. Darum ist der Druck von links auch weiterhin notwendig.

In der Öffentlichkeit wahrgenommen wird eine Auseinandersetzung Schwarz-Gelb gegen Rot-Grün, die Linke als Urheber vieler sozialpolitischer Forderungen kommt kaum noch vor. Wie gehen Sie damit um?

Die Lagerwahrnehmung Schwarz-Gelb gegen Rot-Grün mag die veröffentlichte Meinung prägen. Da ist jedoch viel Inszenierung dabei. Rot-Grün und Schwarz-Gelb sind etwa bei der Euro- und Bankenkrise sehr nah beieinander. Ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger denkt ohnehin nicht in solchen Konstellationen, sondern hat konkrete parteipolitische oder thematische Präferenzen. Und wenn man sich anschaut, welche Regierungskonstellation bevorzugt wird, zeigt sich, dass diese Lagerbildung so heute gar nicht mehr funktioniert. Dass sich viele Wähler von Union und SPD eine große Koalition wünschen, unterstreicht das.

Wieso ist ein Linksbündnis so unbeliebt?

Es gibt derzeit keine greifbare Basis für ein solches Bündnis. Und insofern geht natürlich auch keine Mobilisierung davon aus und keine Begeisterung. SPD und Grüne wollen Rot-Rot-Grün nicht, deswegen ist das eine Phantomdiskussion.

Sollte die Linkspartei auf Angebote an SPD und Grüne verzichten?

Angebote machen wir den Wählerinnen und Wählern, nicht anderen Parteien. Richtig ist, dass wir seit langem einen echten Politikwechsel fordern. Wenn SPD und Grüne an einem solchen Politikwechsel interessiert sind, dann können sie darüber mit uns ins Gespräch kommen. Dieses Interesse liegt aber offensichtlich nicht vor.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Grafikquellen    :

Merkel  —   Karikaturengalerie Angela Merkel

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Author Wahlenbernd

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Kipping    — 

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Das Saarland ist klein

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Juli 2013

Die Flucht eines Linken Homo Politicus?

Werden wir nun Zeuge einer großen Theateraufführung mit einer noch unbekannten Anzahl an Akten?  Wie wird das Heute später benannt, in der Historie einer Linken Partei: „Die Flucht eines Demokraten“ oder doch eher „die Inthronisierung eines Despoten?“ Vielleicht auch nur ganz schlicht: „Ein Großfürst verriet sein Volk“, oder folgt man letztendlich doch den Wortschatz der Jesuiten: „Die Vertreibung aus dem Paradies?“

Was war passiert, warum die große Verärgerung ? Das Mitglied einer „Demokratischen Partei“, Oskar Lafontaine, hatte zwei Abstimmungsniederlagen hinzunehmen und rennt aufgeregt davon? Wenn ja – welch eine Offenbarung, welch eine öffentliche Zurschaustellung seines Demokratieverständnisses? Was für eine Selbstkrönung eines mehr als 40 jährigen Lebenswerkes, oder doch eher die Entlarvung eines trotzigen Kindes ? Bekommen nun all diejenigen Recht welche Lafontaine immer in einer Schublade für Demagogen parkten?

Sagt der Volksmund nicht: „Die Größe eines Menschen zeigt sich in der Niederlage?“ Wären alle die, welche gegen Oskar schon einmal innerhalb einer Abstimmung unterlegen waren davongelaufen, gäbe es vielleicht die SPD und auch die Linke gar nicht mehr? Oder wirkt Macht bei einigen so abstumpfend das die Umgebung nicht mehr realistisch wahrgenommen wird? Aus der Erfahrung von über 40 jähriger Tätigkeit in einem Job fühlt Mensch doch was um einen herum vorgeht. Ein nüchtern Denkender hätte innerhalb der Versammlung, aus der sich ankündigenden Niederlage einen Sieg gemacht!

Aber ist es nicht vielleicht das Schicksal eines Oskar Lafontaine immer die Falschen, oder sagen wir nicht genügend Richtige um sich versammelt zu haben? Kein Einzelner kann Spitzenleistungen ohne gute Zuarbeiter vollbringen. Im Gegenteil die Helfer sind für die Qualität der geleisteten Arbeit ausschlaggebend. Eine bekannte Wuppertaler Unternehmerin sagte einmal: „Meine Position könnte auch von einen Hund besetzt werden. Solange darunter gut gearbeitet wird, ist das nicht so wichtig. Umgekehrt wäre das nicht machbar.“

Mit starken Mitarbeitern an seiner Seite wäre er nicht in der SPD eingeknickt. Schröder hatte die Besseren! Werfen wir einen Blick auf den Landesverband im Saarland und auf seine Zeit als Vorsitzender in Berlin. Ende der „Ein-Mann“ Show – Chaos, was dem Saarland noch bevorsteht. Denn wer bestimmen will wer unter oder neben ihn steht, sorgt für abhängige Untertanen aber nicht für selbständig Arbeitende. Einmal Untertan bleibt Untertan, sehr gut zu beobachten bei vielen Behörden.

Nun sucht er nach Rettung in NRW und glaubt dass die Wähler dort irgendwo in Absurdistan leben, denen seine Hinterlassenschaften im Saarland unbekannt sind? Die in deren Schlepptau er wandelt verkündet schon von Plakaten dass das Teilen Spaß macht! Gemeint ist hier aber sicher nur die Verteilung von „Fremd“ Millionärs Geldern?

Nein, die Verbreitung politischer Lügen und Falschaussagen scheint endgültig ein Endstadium erreicht zu haben. Das Problem, einige der „Alten“ Fressköpfe habe ihre Schwierigkeiten dieses auch geistig verarbeiten zu können und sprechen darum von unserem „Neuland“. Vergessen aber hier dass der Intelligenzquotient unterschiedlich verteilt ist. Sie können darum auch Vorgänge wie wir sie zur Zeit in Ägypten beobachten nicht einordnen und votieren für Mursi. Sie leben noch in ihrer Welt: „Vier Jahre gewählt – vier Jahre Narrenfreiheit“! Das wird mehr und mehr verblassen. Die Zukunft wird folgendermaßen aussehen: „Wir die Wähler haben bestellt – ihr könnt nicht liefern entgegen euren Versprechungen – dann geht dahin wo der Pfeffer wächst“! Siehe das Grundgesetz: „Alle Macht geht vom Volk aus“. Nicht von Narren welche glauben die Menschen treten zu können.

Das ist auch das Gesetz der Marktwirtschaft. So handelt die Privatwirtschaft. Nur die von einer korrupten Politik als Systemrelevant (gut an die Parteien zahlend), eingeschätzten Konzerne nicht. Die Ergebnisse sehen und fühlen wir jeden Tag. Bei den Banken, der Lebensmittelindustrie mit ihren Skandalen, Energieerzeuger oder auch der Pharma- oder Versicherungsindustrie. Betrügereien in immer größeren Ausmaßen, unter Augen einer sich blind stellenden Politik..

Darum, die Reden des Duo Wagenknecht/Lafontaine werden auch in NRW überwiegend nur von den fanatisierten Eigengewächsen besucht werden. Die merken auch nicht mehr die gleichen Reden schon vier Jahre zuvor gehört zu haben und sie nach weiteren vier Jahren erneut hören zu müssen. Die leben noch im „Neuland“. Sind dort mit Merkel sitzen geblieben?

Hier müsste von dem Duo schon neues, frisches Leben eingebracht werden. Vielleicht mehr Gala und Bild und ein mehr an Bikini oder FKK? Vielleicht auch das schaukeln eines Babys in den Armen? Motto: „Hier ist unserer Nachfolger, er/sie wird später die gleiche Politik machen wie wir! Als Kopie der Saarland Versammlungen. Das würde vielleicht noch ein bis zwei Punkte bringen, auf einer auch nach unten offenen Skala. Wenn nicht als Wählerstimmen, dann aber wenigstens auf dem Bankkonto. Die Kosten für die Adoption eines Babys können bestimmt bei Schröder erfragt werden. Ruhig da!! Dachte ich hätte gerade jemanden über meine Schulter etwas rufen hören, so wie: „Das arme Baby.“

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Grafikquellen   :

Lafontaine: DL/ UP

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Linke Hähne auf Misthaufen

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Juli 2013

Linke Saar, erst Fehler erkennen-dann daraus lernen!

Hahn am Mist 06072007 01.jpg

Es ist schon ein seltsam anzusehender Versuch wenn die Klamaukbrüder und -Schwestern  aus der Vergangenheit, heute ihren Noch-Mitgliedern in der Partei erzählen wollen von nun an alles besser machen zu wollen. Zumal, bis heute niemand ernsthaft auch nur den Versuch gestartet hat, zu erklären wie dieses denn wohl aussehen mag. Das Ganze erinnert so wohl ein wenig an die Nachkriegszeit mit ihren vollmundig angekündigten Aufarbeitungen, als auch an die heutige SPD welche mit stolz erhobenen Haupt auf den ruinösen Hinterlassenschaften ihrer Regierungszeiten sitzen. Gleich dem Hahn auf den Misthaufen.

Dabei hoffen alle auf die Vergesslichkeit der Bürger, sprich Wähler, dabei aber gar nicht registrierend das die Vergessenheit auf Grund immer neuer Medien mehr und mehr an Kraft verliert.  In einer solchen Zeit einfach an die Geschlossenheit der Partei zu appellieren ist einfach blauäugig und naiv. Eine solche Geschlossenheit hat es in der Linken nie und wird es auch in Zukunft nie geben. Es sein denn es gibt eine Einigung auf der Ebene einer absoluten Ideologielosigkeit.

Die Querelen und Auseinandersetzungen hat es in den einzelnen Gruppierungen einer nun „Vereinigten“ Linken immer gegeben. Sie waren sozusagen das tägliche Brot dieser im bestenfalls als Splittergruppen Wahrgenommenen und wurden dementsprechend in die neue Partei eingebracht. Das Desaster bis zum heutigen Tag ist, dass niemand gewillt, oder befähigt ist aus diesem Durcheinander eine Einheit zu bilden. Versucht wurde über Ausschlüsse und Ausgrenzungen eine Zwangseinigung durchzudrücken. Ein Vorhaben welches von vorneherein zum Scheitern verurteilt war, da an dem Saatgut nichts verändert wurde. Je mehr ausgesät wird, je schneller wächst die Zwietracht nach, vergleichbar dem Krebsgeschwür.

Dieses dilettantische Vorgehen ist sehr gut im Internet auf Facebook zu beobachten wo kleine Unstimmigkeiten rasend schnell zu zu großen Auseinandersetzungen ausarten. Dort, wie auch auf DL bekommt man den Eindruck als wenn vorsätzlich Kommentatoren ausgesandt werden, und munter weiter versuchen ihre alten Fehlinformationen unter die Leser zu bringen. Eine Aufarbeitung wird erst gar nicht versucht, da vorliegende Fakten und Urteile schlichtweg ignoriert werden.

So auch in den vorliegenden Artikel. Geht es doch nur um ein erreichbares Ziel für die kommenden Bundestagswahlen. Die Täter flüchten aus dem Land und hinterlassen verbrannte Erde. Dabei ist es doch an erster Stelle Lafontaine welcher restlos versagt hat. Die, seine einstigen Wähler haben gegen ihn gestimmt. Sie waren nicht mehr bereit sich seinen Machtdiktat unterzuordnen. Das warum und weswegen wird hier schlichtweg ignoriert und nicht zur Kenntnis genommen.

Ist es im Leben nicht sehr einfach: Nur derjenige welcher etwas hat kann auch etwas verlieren. Nur wer oben sitzt kann auch herunterfallen. Es zeigt den wahren Charakter nach einen Fall aufzustehen, Fehler einzugestehen und versuchen alles besser zu machen. Nur Oskar, der macht alles anders, er packt seine Matratze und zieht wie zuvor weiter, dieses mal in ein anderes Bundesland.  Wie heißt es in einem Lied so schön: Die Karawane zieht weiter, der Sultan hat Durst.

Aus Fehlern lernen

Turbulente Tage bei den Saar- Linken. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze ist im zweiten Anlauf zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gekürt worden. Was folgt nach den Querelen?

Man kann Dinge, die so sind, wie sie sind, nicht ungeschehen machen, man kann nur versuchen, in der Zukunft etwas Besseres draus zu machen“. Der Satz klingt ein wenig nach einem Kalender-Lebensweisheitsspruch. Gesagt hat ihn die linke Wahlkreiskandidatin in Saarbrücken, Ex-Tennis-Profi Claudia Kohde-Kilsch nach dem zweiten turbulenten Parteitag ihrer noch recht jungen Politiker-Laufbahn. „Ich bin ja noch recht neu in diesem Geschäft, aber meiner Meinung nach funktioniert ein guter Bundestagswahlkampf nur, wenn alle zusammenhalten“. „Zerfahren“ nennt sie den Zustand ihrer Partei nach dem Parteitag, auf dem die Aufstellung der Kandidatenliste für den Bundestag wiederholt werden musste, um gleich darauf dann doch deutlicher zu werden: „Es wird sehr schwer, wo das Kind schon fast in den Brunnen gefallen ist“.

Angefangen hatte das Dilemma der Saar-Linken mit der Entscheidung von Fraktionschef Oskar Lafontaine, der nach langer Bedenkzeit auf eine erneute Kandidatur für den Bundestag verzichtet und damit sein bundespolitisches Engagement beendet hat. Ambitionen hatten folglich die beiden aktuellen Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze und Yvonne Ploetz. Und beiden war klar, dass angesichts der jüngsten Umfrageergebnisse für die Linke nur noch der Spitzenkandidat auf der Landesliste eine Chance auf weitere vier Berliner Jahre haben dürfte.

Quelle: Forum / Das Wochenmagazin >>>>> weiterlesen

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Grafikque4lle    :    Male barn fowl in slurry, wildlife park at Feld am See, Carinthia, Austria

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Oskar und Sahra auf der Flucht

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Juli 2013

Oskar und Sahra auf der Flucht nach vollen Trögen

So jetzt ist also auch die letzte Kuh vom Eis und das eingetroffen was DL lange zuvor vermutete und auch hier schon mehrfach angedeutet wurde. Den von allen Seiten gepamperten Linken Millionärsbabys sind die Räppelchen abhanden gekommen und schon setzt die Dickköpfigkeit ein. Das große Plärren beginnt und das einstige Dream-Team lässt seine einst jubilierenden Speichellecker alleine zurück. Politik wie sie sich von ihrer schönsten Seite zeigt.

Nach NRW zieht es sie, und Oskar fühlt sich verpflichtet in der größten westdeutschen LINKEN Kloake seinem Mündel bei den Versuch erneut den Einzug in den Bundestag zu erreichen die entsprechende Unterstützung zu geben. Der König ( sein Volk an der Saar ) ist tot, es lebe die Königin!

In der TAZ lesen wir an diesen Wochenende einen großen Artikel über politische Traumpaare wobei wir über das Saar Duo folgendes zitieren:

Das Liebesbekenntnis des Oskar Lafontaine, des Übervaters der Linken im Westen, war gänzlich unromantisch. „Ich lebe seit einiger Zeit getrennt und bin seit einiger Zeit mit Sahra eng befreundet.“ Ende 2011 auf dem Landesparteitag der Linkspartei im Saarland bringt er sie mit. Gerüchte hatte es vorher gegeben, Ehepartner auch. Gewissheit erst dann.

Ihre Beziehung ist hochpolitisch. Lafontaine gilt lange als Mentor der jungen Sahra Wagenknecht, der Linksaußen in der Linkspartei. Es heißt immer wieder, er wolle einen Generationenwechsel in der Partei vorbereiten und das Feld nicht den eher pragmatisch orientierten Ostlern überlassen.

Die oft als Betonlinke bezeichnete Wagenknecht, jung, unnahbar und hart in ihren Ansichten, ist sein politisches Ziehkind. Sie steigt auf in der Partei, in der Zeit, in der er sich langsam von den großen Ämtern zurückzieht. Nicht zuletzt durch Wagenknecht bleibt Lafontaine immer präsent und stiller Einflüsterer.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Diese Reise gleicht der Fahrt von Geisterfahrern, einer Fahrt ins ungewisse, ins unbekannte, nach  NRW in eine so zerstörte Partei, welche noch nicht einmal in der Lage scheint einen adäquate/n Kandidaten/In für den Bundestag zu finden. Da muss dann jemand an die Spitze welche im Ostteil des Landes aufgrund ihrer Widersprüchlichkeit keine Chance bekäme jemanden auch nur die Schuhe zu putzen.

Da fühlen sie sich wohl zu sehr auf den „Schlips“ getreten, wenn wie nun an der Saar geschehen, die Unzufriedenheit offen zu Tage tritt, eine jahrelange „Käfighaltung“ der Basis nicht mehr stillschweigend hingenommen wird. Werden sie doch durch den Unmut daran erinnert zwar etwas aufgebaut, gleichzeitig aber auch jetzt wieder zerstört zu haben. Eine Lafontaine zugeschriebenen Spezialität. Zu einer klugen Politik gehört es nun einmal rechtzeitig entsprechende Nachfolger präsentieren zu können welche dann auch die nötige Akzeptanz der Mitglieder finden und nicht mit angewandten Taschenspielertricks irgendwelche Unbekannte aus dem Zylinder zu zaubern. Das was jetzt kommt bestraft die Dummheit des Handelns. Politiker halten bekanntlich so lange an ihrer Macht feste, da sie ein zu frühes bekannt werden ihres hinterlassenen Dreckhaufens befürchten.

Beide zeigen nun auch, dass ihre ganze bisherige angebliche Arbeit für die Partei nur der Vorspieglung falscher Tatsachen gleichkam und überwiegend Eigeninteressen diente. In den Moment wo aus einen Napoleon wieder der normale Pferdepfleger wurde, biss auch seine Stute um sich. Vorbei mit lustig, der graue Alltag holt jeden ein.

Wurde auf DL nicht noch in den letzten Tagen von politischen Drecksäcken geschrieben? Von einer dummen Basis welcher stumpfsinnig hinter einer Partei trottelt? Das kann den Führern nie passieren da sie über mehr Selbstbewusstsein verfügen und sich nur nach dem Geld strecken, wovon viele der Kleinen vergleblich träumen da selbst in einer Partei die Großen nie teilen werden. Eure Investionen in die Führung sind somit unwiederbringlich verloren. Im Gegenteil sie hinterlassen euch noch einen Berg an Schulden welchen ihr begleichen dürft.

So wird auch im neuen Land der von einigen versprochene Honig nur für eine kurze Zeit fließen. Wir doch manch einer einmal genauer in das Saarland auf den dort hinterlassenen Scherbenhaufen blicken. Denn so geht es letztendlich in der Politik zu: Aus leeren Versprechungen wächst mehr und mehr die Enttäuschung, wieder einmal Scharlatanen auf dem Leim gegangen zu sein. Eine Keimzelle für Nazis und die Entstehung brauner Horden.

Oskar Lafontaine hält sich aus dem Wahlkampf
im Saarland heraus

Das Saarland ist die Heimat von Oskar Lafontaine. Aus dem Bundestagswahlkampf dort hält er sich nach zahlreichen Scharmützeln aber raus. Lieber unterstützt er seine Genossin und Lebensgefährtin Sahra Wagenknecht in NRW.

Der Ton von Sahra Wagenknecht war sehr gereizt. „Es ist schon interessant, was neuerdings alles nationalistisch ist“, empörte sich die Linken-Vizechefin über eigene Parteifreunde, die ihr vorgeworfen hatten, arbeitslose Jugendliche gegeneinander auszuspielen. „Der Kampagnenjournalismus gegen Die Linke kann sich leider immer wieder auf Stichwortgeber in den eigenen Reihen – immer die gleichen übrigens! – stützen“, sagte sie der „Jungen Welt“. Ein Blättchen übrigens, gegen das Fraktionschef Gregor Gysi mal einen Anzeigenboykott durchsetzen wollte und dem Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn keinen Stand auf dem letzten Parteitag zubilligen wollte – was beides misslang.

Über sie hergefallen war fast der gesamte Reformer-Flügel – von Dietmar Bartsch über Jan Korte bis zu Stefan Liebich. Sogar Gysi hatte sich bei Facebook eingeschaltet: „Natürlich muss uns jeder junge Mensch, der bei uns lernen und arbeiten möchte und kann, willkommen sein.“Wagenknecht hatte sich gegen die Abwerbung von arbeitslosen Südeuropäern auf Lehrstellen in Deutschland ausgesprochen.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

Author Andreas Cappell from Erlangen, Germany
Reviewer Andre Engels

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Das Linke Denkmal bröckelt

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Juli 2013

Linken-Chef Rolf Linsler geht – Kommt Bierbaum?

EIn Wechsel von der Gewerkschaft zum kapitalisten Bertelsmann

Oskar hat noch nicht einmal offiziell abgedankt und schon versucht sich sein ehemals größter Vasall Heinz Bierbaum als Saubermann in Position zu schieben? Hier wird sich mit Sicherheit auch Oskar selber verwundert die Augen reiben wenn er nun nachlesen kann, was er, Oskar alles nicht verstanden hat, sein ambitionierter Nachfolger wohl aber schon lange gewusst, und ihm nicht helfend unter die Arme gegriffen hat, da er wild auf die Nachfolge war?

Zu lesen gibt es diese Nettigkeiten in Lafontaines einstigen Leib- und Magenblatt der Bild-Zeitung. „Ich glaube dass er das Innenleben der Partei nicht richtig eingeschätzt hat“ versucht er dort zu erklären, und es wird auf die Basis sehr beruhigend wirken, nun zu hören, dass er Bierbaum sehr wohl verstanden , aber nicht entsprechend gehandelt hat. Nach dem vergeblichen Griff auf die Bundeskasse erfolgt nun der Angriff auf die Saar Spitze?

Ist die Schnelligkeit des Wandels nicht auch ein Zeichen für politische Unaufrichtigkeit, eine Charakterfrage? Was für eine Führungsqualität vermag denn jemand einzubringen, der bislang nur als Nachläufer in Erscheinung trat? Und das mit 66 Jahren, in einer Partei welche massiv gegen die Erhöhung des Renteneintrittalters streitet? Das Parteiprogramm der Partei und das Vorleben dieser Aktiven ist schon in sich eine Persiflage. Das Bemühen um die eigene Vorsorge steht einzig im Vordergrund.

Interessant in diesen Zusammenhang ist, dass dieser Artikel bei der Bild unter einen Link welcher zwar aus vielen Zahlen besteht in der Endung aber unter „Eins und Theater“ archiviert ist. Das passt dann ja dann auch zu dem, was uns in nächster Zeit hier vorgeführt wird.

DAS DENKMAL BRÖCKELT

 Die herbe Niederlage von Oskar Lafontaine ( 69 ) bei der Aufstellung der Linken Landes-Liste zur Bundestagswahl. Sie hat offenbar heftige Spuren beim einst so  unumstrittenen Frontmann der Linken hinterlassen.

Am Montag einen Tag nach der Wahlschlappe, bei der seine Kandidatin Yvonne Ploetz ( 28 )  gegen Thomas Lutze ( 43 ) verlor, fehlte Lafo bei der Sitzung seiner Linken Landtagsfraktion.

„Er braucht etwas Abstand um mit dem Ergebnis umzugehen,“ erklärte Linken Geschäftsführer Heinz Bierbaum ( 66 ) vor der Landespressekonferenz.

Der Wirtschafts-Professor, eigentlich ein Vertrauter Lafontaines, geht mittlerweile auf Distanz zu seinem einstigen Mentor.. Wie ein großer Teil der Partei.

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In der Saarbrücker-Zeitung kündigt Rolf Linsler heute seinen Abschied vom Amt des Parteivorsitzenden an. Aus gesundheitlichen Gründen. Gute Besserung auch von hier aus. Auch hier wird sofort der Name Bierbaum in das Gespräch gebracht. Von ungefähr?

Ja dieser Bierbaum ist auf auch DL kein Unbekannter. Machte er doch nicht nur im Jahr 2011 mit seiner allzu auffälligen Verbindung zu dem Weltkonzern Bertelsmann, einen der größten Gegner linker Politik, auf sich aufmerksam. Auf die damals gemachten Vorwürfe, welche quer durch die gesamte Presselandschaft verbreitet wurden, gab es bis zum heutigen Tag keinerlei Erklärung oder Verlautbarung. Es wurde einfach geschwiegen, und die Basis für dumm verkauft. „Wie heißt es noch in einer Satire: „Nur die dümmsten Kälber wählen sich ihre Metzger selber“.

Hier noch einmal ein Rückblick auf die damalige Berichterstattung:

Ein Wolf im Schafspelz

Der Wolf unter Schafen

Bierbaum, no Geld bei Ford

Gekündigt bei Bertelsmann

Der Professor und Politik?

Linken-Chef Rolf Linsler geht – Kommt Bierbaum?

Wer künftig das Ruder übernimmt, ist derzeit offen. Von Linslers drei Stellvertretern Sandy Stachel, Dagmar Ensch-Engel und Hans-Jürgen Gärtner dürfte wohl niemand das politische Format besitzen, um den völlig zerstrittenen Landesverband wieder zu einen. Am ehesten wird dies dem Parlamentarischen Geschäftsführer der Landtagsfraktion, Heinz Bierbaum, zugetraut. Der Wirtschaftsprofessor, seit Jahren ein Vertrauter Oskar Lafontaines, wäre mit seinen 66 Jahren allerdings eine Übergangslösung. „Ob ich antrete, ist noch offen“, sagte er gestern der SZ. „Ich schließe es nicht aus.“

Der Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze, der sich im Rennen um die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl am Sonntag gegen seine Parlamentskollegin Yvonne Ploetz durchgesetzt hatte, sagte: „Ich habe selbst noch keine Meinung dazu, ob ich überhaupt für den Landesvorstand kandidiere.“ Für ihn stehe nun die Bundestagswahl im September im Vordergrund.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Linke Spaltpilze unterwegs!

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Juli 2013

„Die Linke ist gespalten“

DIE LINKE Bundesparteitag 10. Mai 2014-24.jpg

Da, jetzt kommen sie aus ihren Löchern hervor. Der Alte ist nur einmal, vielleicht austreten gegangen und schon flötet sein ehemaliger Wasserträger wie der Rattenfänger von Hameln, zum sammeln auf. Die Partei müsse wieder zusammengeführt werden, so lesen wir es heute Morgen und so soll er es gesagt haben!

Von wem anders als den obersten aller Vasallen, den einstigen Spurentreter eines Oskar Lafontaine. Nein natürlich hat er mit den ganzen Querelen der letzten Jahre, innerhalb der Saar Linken nichts zu tun. Und noch einmal nein obwohl, sich für jede nur erdenkliche Position vordrängend, steht er heute außen vor und versucht es wieder einmal sich als Wortführer, in eine entsprechende Position zu drängen. Der König ist Tod, es lebe der König.

Es ist die richtige Zeit für Wendehälse. Ruhig haben sie sich in den letzten Wochen zurückgehalten, sich stillschweigend in die Ecken verdrückt. Nur kein falsches Wort zum falschen Zeitpunkt, cool beobachtend wer denn anschließend siegen wird. Ist es doch sehr wichtig sich mit dem Sieger nicht zu verderben. Hier eine Krankheit im Fuss und dort eine im Körper, diese kann sich schon für eine Weile auch in den Schreibfingern und Hirnen ausbreiten.

Demut scheint für diese politisch, größenwahnsinnigen Spinner ein absolutes Fremdwort zu sein, denn in ihren eigenen Köpfen werden sie gebraucht und halten sich für unverzichtbar. Ein mea culpa, und eine vorsichtige Nachfrage überhaupt noch von der Basis erwünscht zu sein, erübrigt sich für solcherart Politbanausen von selbst und die Einsicht das Hochmut noch immer vor den Fall kommt wird mit einer Basta Geste vom Tisch gewischt.

Begriffen hat ein Heinz Bierbauch noch gar nicht dass er mit seiner Art des schleimen genau die schon zuvor gelegte Spur weiterverfolgt. Kein Wort davon wie denn seine neue Kultur aussehen soll wobei diese doch erst ein mal gefunden und dann dafür die entsprechende Menschen gefunden werden müssen. Sollen aus ehemaligen politischen Dreckschleudern nun die Saubermänner/frauen geformt werden? Nachdem sich die Personen in Ariel gewaschen habe erscheinen sie wieder griffig, als strahlendes weiß?

Sollen aus jahrelangen Duckmäusern welche artig nickend die Befehle der Oberen ausführten jetzt selbstbewusste Leader werden? Sie sollen das leisten was sie die ganzen Jahre nicht konnten? Aus Chinesenfickern werden Professorenficker und aus Wahlmanipulierern werden echte Demokraten? Ja, und das natürlich alles alles ohne öffentliche Aufarbeitung? Ab unter den Teppich, da hat sich schon genug angesammelt.

„Neue Leute braucht das Land.“ Gerade so muss es jetzt heißen, wenn es noch irgendetwas zu retten geben soll. Die Versager treten zurück und bekennen sich zu ihren Fehlern. Dann könnte ein neues Haus gebaut werden. Etwas Neues kann nicht auf morschen Fundamenten bestehen! Auch ein Professor ist nicht freiwillig bereit aus gemachten Erfahrungen Lehren zu ziehen, dann wählt ihn ab?

Natürlich, jetzt wo alles zerstört ist kommt der Ruf nach der Parteidisziplin, der Ruf nach einen Leitfaden. Forderungen welche von den Oberen zu vor nicht eingehalten sondern zerstört  wurde. Jetzt wird die Basis benötigt um ausgewählten Mandatsträgern die Einkünfte zu sichern, auf das dann vier Jahre weiter gewurstelt werden kann. Für die Hoffnung auf Besserung ist dann ein  Pastor zuständig.

Die Täter brauchen Abstand um sich von den versuchten Manipulationen zu erholen. Dem sonntäglichen Wahlgewinner sei empfohlen möglichst rasch eine Neuwahl des Landesvorstandes zu beantragen. Das wäre, könnte ein wichtiger Schritt zur Basis hin sein, diese vielleicht noch für den Wahlkampf zu motivieren. Leere Sprüche wie heute von Bierbaum zu hören sind, gab es in den letzten Jahren zuhauf. Jeder Schritt auf die Basis zu könnte ein Schritt in eine neue (bessere?) Zukunft sein.

„Die Linke ist gespalten“

Die Partei müsse nun wieder zusammengeführt werden. Das sei dringend notwendig, um im Bundestagswahlkampf als politisch geeinte Kraft dastehen zu können. „Wir brauchen eine andere politische Kultur, bei der wieder inhaltliche statt personelle Fragen im Vordergrund stehen“, sagte er. Die Partei habe Vertrauen verloren – bei der Bevölkerung und bei den eigenen Mitgliedern. Oskar Lafontaine, der bei der Fraktionssitzung fehlte, brauche derzeit etwas Abstand, um mit dem Ergebnis umzugehen. „Ich gehe aber davon aus, dass er sich im Interesse der Partei im Bundestagswahlkampf engagieren wird“, sagte Bierbaum.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle  :  Bundesparteitag DIE LINKE Mai 2014 in Berlin, Velodrom Heinz Bierbaum

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Linke-Saar-Wahl-Nachlese

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Juli 2013

Linke:
Lutze setzt sich für Listenplatz eins klar gegen Ploetz durch

Bildergebnis für Wikimedia Commons Bilder Lutze Saar

Einen sichtlich überforderten Gärtner hat die Saarbrücker-Zeitung in ihren Artikel über die Wahl des Spitzenkandidaten für die Landesliste zur Bundestagswahl ausgemacht. Gestern fand bekanntlich in der Saarbrücker ATSV-Halle der zweite Versuch statt, aus der wiederum Thomas Lutze als Sieger hervorging.

Das in der heutigen Presse aber das erneute „Pleiten, Pech und Pannen Szenario“ wiederum vorrangig Erwähnung findet ist ein klaren Hinweis auf das Ansehen welches sie der Landesverband an der Saar mittlerweile erarbeitet hat. Ging doch auch gestern der erste Wahlgang in die Hose, da zu wenig Wahlzettel ausgedruckt waren. Das heißt ja mit anderen Worten nichts anderes als dass  diese Wahlgemeinschaft aus allen Pannen der letzten Jahren nichts gelernt hat.

Als ein Lehrstück der Basisdemokratie bezeichnet der Kommentator der SZ den Ausgang der Wahl da die Favoritin von Lafontaine wiederum klar dem in Ungnade gefallenen Lutze unterlegen war. Da halfen dann auch die ganzen offenen Manipulationen einer Sahra Wagenknecht nichts mehr. Nur Ruhe wird dieses alles in der Partei nicht bringen. Hier sollte von der Basis schnellstens ein Mitgliederbegehren mit den dazu benötigten Unterschriften eingereicht werden, um diesen ganzen Spuk eines Landesvorstandes mittels schnellstens ausgerufenen Neuwahlen in die Wüste zu schicken.

Ein Oskar Lafontaine scheint dieses gefühlt zu haben, schlich er doch schon fünf Minuten vor  Verkündung des Wahlergebnis wie ein geprügelter Hund von dannen. Die Zeit der politischen Patriarchen scheint zumindest innerhalb der Linken an der Saar unaufhaltsam seinem Ende zuzugehen. „Yvonne  steht für die Linie, für die ich jahrelang gearbeitet habe“! Mit diesen Worten schlug er seine Spitzenkandidatin vor. Die Niederlage seiner Kandidatin ist im besonderen auch als Kritik gegen die von ihm und seinen ihn umgebenden Clan zu werten. Denn letztendlich, was wurde erreicht, für die BürgerInnen? Nichts !!! Denn denen geht es von Jahr zu Jahr schlechter, trotz Linke Partei.

Die Basis scheint einfach genug zu haben von Seilschaften bei denen immer der eigene soziale Standard im Vordergrund der Parteiarbeit steht. So war auch gestern auffällig, wie uns aus Difflen gemeldet wurde, dass der Tisch eingerichtet für säumige Beitragszahler, regelrecht umlagert wurde. Es soll sich im Saal eine „Eier gebende Wollmilch Sau“ befunden haben, welche, vielleicht aus karitativen Anlässen Geldscheine verteilte. Ob sich auch die zwei anwesenden Mitglieder aus Frankreich noch schnell ihr Wahlrecht per Beitragszahlung verbriefen ließen, wurde nicht mitgeteilt.

So zeigte sich Lafontaine angesichts der schlechten Umfrageergebnisse für die Linken „geschockt“, und  verwies wohl darauf, dass die Partei in der jüngsten Infratest-Dimap-Umfrage an der Saar nur noch bei acht Prozent gelegen habe. Das würde nicht einmal mehr für ein Bundestagsmandat reichen. Da wird die Partei aber durch müssen wenn sich an der vorherrschenden Situation etwas grundlegendes ändern soll.

Auch wenn jetzt das Bundesvorstandmitglied Bierbaum sagt, es gelte nun die aufgerissenen Gräben wieder zuzuschütten sollte das nicht stärker als eine in der Politik übliche, leere Sprechblase gewertet werden. Hatte er doch häufig genug den Spaten selber in der Hand und war für das in den letzten Jahren angerichtete Tohuwabohu als einer der Rädelsführer mit verantwortlich.

Dass diese Wahl einen glücklichen Ausgang hatte, sofern nicht noch ein erneuter Einspruch und diesmal von anderer Seite eingelegt wird, scheint die Partei nach der Pleite des ersten Wahlgang, der Rückzug des Wahlleiter in ein ruhiges Hinterzimmer des Halle zu verdanken haben. Laut Hörensagen  war ein Ruf nach Oben, in der Partei der erklärten Atheisten, zu vernehmen. Er wollte wohl nicht schon wieder als Bock im Garten seiner Zöglinge erkannt werden.

Linke:
Lutze setzt sich für Listenplatz eins klar gegen Ploetz durch

Die Wiederholung war notwendig geworden, weil es bei der ersten Abstimmung am 5. Mai zu Unregelmäßigkeiten gekommen war. Ploetz war damals in der Versammlung zur Siegerin erklärt worden. Bei einer notariellen Nachzählung stellte sich aber heraus, dass Lutze sieben Stimmen mehr als Ploetz erhalten hatte. Offiziell wurde die Neuwahl von der Schiedskommission damit begründet, dass es versäumt worden war, in Frankreich wohnende Mitglieder einzuladen. Turbulenzen gab es auch gestern. Beide Lager hatten ihre Anhänger mobilisiert. Mehrere Sonderbusse steuerten die ATSV-Halle an. Das Treffen begann mit fast einstündiger Verspätung. Dann reichten beim ersten Wahlgang die gedruckten Stimmzettel nicht aus.

MEINUNG

Das pure Chaos

Die Parteibasis der Saar- Linken hat ihrem Zugpferd Oskar Lafontaine die Gefolgschaft versagt. Dessen Wunschkandidatin Yvonne Ploetz verlor klar gegen den offenbar bei der Parteispitze in Ungnade gefallenen Thomas Lutze. Unter diesem Aspekt gab es bei den Linken gestern eine kleine Lehrstunde in Basisdemokratie, die allerdings vom puren Chaos beim Tagungsablauf überschattet wurde.

Um ein Haar wäre auch der zweite Versuch der Kandidatenkür schief gegangen. Wenn plötzlich und unerwartet fast 50 Stimmberechtigte mehr im Saal gewesen sein sollen als Minuten vorher mitgeteilt, sind Zweifel am geordneten Ablauf erlaubt.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :   Thomas Lutze auf einer Neujahrsempfangsansprache in Saarbrücken

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Linke Saar muss weiter üben

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Juni 2013

Zu dumm zum Wählen eben

Wie das SR Fernsehen in seinen „Aktuellen Bericht“ ab 19: 30 Uhr meldete, hat die Bundesschiedskommission heute für eine Wiederholung der Wahlen zur Aufstellung der Kandidatenliste für den Bundestag entschieden.

„Es darf also morgen weiter trainiert werden, um zum vielleicht ersten mal eine gültige Wahl auf die Reihe zu bekommen“so sagte es mir eine Person welche seit mehr als fünf Jahren Mitglied in der  Saarland Partei ist. An der Basis wird auch spekuliert das Ol versuchen wird sich als Platzhalter auf Platz eins der Liste wählen zu lassen, um Lutze auf jeden Fall zu verhindern. Nach Ablauf von ein, zwei Monaten würde er dann den Platz für eine Nachfolgerin freimachen.

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Grafikquelle    :   DL –  Fotomontage privat

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Die Linke und die AfD

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Juni 2013

Heilsame Verwirrung?
Der Euro, die Linke und die AfD

File:2014-09-11 - Sahra Wagenknecht MdB - 8294.jpg

Die „BUNTE“ würde nun Klatschen: Ist dort ein Bauch zu sehe.
War die Störchin der AfD zu Besuch? Hat Oskar eine Besenkammer?

Auf der Linken, und speziell in der Linkspartei, herrscht in der Euro-Frage heillose Verwirrung. Und wer anders könnte sie ausgelöst haben als Oskar Lafontaine? Kaum hatte der homo politicus seinen endgültigen Rückzug aus der Bundespolitik verkündet, machte er nur wenige Tage später klar, was er darunter versteht: In einem Interview mit der „Saarbrücker Zeitung“ erklärte Lafontaine, dass er den Euro für gescheitert halte und plädierte für eine mögliche Rückkehr zu einem System nationaler Währungen.

Prompt brach ein Sturm der Entrüstung los: Die „Frankfurter Rundschau“ monierte „infantiles Verhalten“ und „Die Zeit“ sah „Lafontaine auf rechten Euro-Abwegen“: Angeblich „schon immer ein begnadeter Volksverdummer“, fische er wieder einmal „im rechten Fahrwasser“. Auch in der Linkspartei selbst sah offenbar mancher den Augenblick der Abrechnung gekommen. Benjamin-Immanuel Hoff, Bundessprecher des reformorientierten Forums demokratischer Sozialismus (fds), wähnte Lafontaine „auf der Welle des rechten Populismus“, als neue „(W)AfD von links“. Und sein Vorgänger Stefan Liebich stellte in schönster Wildwest-Manier fest: „Wer bei uns das Ende das Euro will, sattelt das falsche Pferd und reitet allein in den

Horizont. Links ist europäisch und solidarisch.“

Gut gebrüllt, möchte man sagen, doch leider fängt hier das Problem erst an. Was nämlich wirklich europäisch ist, bedarf heute angesichts einer zunehmenden Spaltung unter dem Euro-Regime offenbar der Klärung. Mit simplen Populismus-Vorwürfen kommt man nicht weiter. Wer die von Lafontaine propagierte Lösung einfach in das Links-rechts-Schema presst, springt entschieden zu kurz.
Neue Partei rechts der Union

Einfacher liegt die Sache hingegen im Falle der AfD und deren grundsätzlicher Ausrichtung. Schon ein Blick auf das Parteiprogramm zeigt, dass die neue Formation in weiten Teilen genau jene Partei rechts von der Union ist, die schon Franz Josef Strauß immer gefürchtet hatte. Mit denkbar einfachen Rezepten sammelt die AfD vor allem jene Enttäuschten ein, die eine weichgespülte Merkel-Union hat rechts liegen lassen. Etwa die Anhänger der neoliberalen Beschlüsse des Leipziger Parteitags von 2003. Ganz in deren Sinne fordert das AfD-Programm „eine drastische Vereinfachung des Steuerrechts in Anlehnung an das progressiv wirkende Kirchhofsche Steuermodell.“ Bei diesem sollte bekanntlich am Ende ein einheitlicher Satz von 25 Prozent auf alle Einkommen, Arbeits- wie Kapitaleinkünfte, stehen.

Quelle: Blätter >>>>> weiterlesen

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, Büdingen

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Linke Wahlmanipulation

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Juni 2013

Sahra Wagenknecht begrüßt Entscheidung
der Landesschiedskommission der Saar-Linken

File:Sahra Wagenknecht Leipziger Buchmesse 2016.JPG

Hurra – warum noch eine Schiedskommission – wir haben Sahra Wemwirdsschlecht

Die folgende Nachricht war gestern schon der Inhalt eines Kommentars welcher hier auf DL geschrieben wurde. Da dieser gestern leider zu wenig beachtet wurde, möchten wir uns doch noch einmal mit dieser Sache befassen. In einen Artikel auf der Internetseite der Linken des Landesverband Saar lesen wir also wie folgt:

Zur Entscheidung der Landesschiedskommission der Saar-Linken, dass die gesamte Landesliste für die Bundestagswahl neu gewählt werden muss, erklärt die stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei DIE LINKE, Sahra Wagenknecht: „

Ich begrüße es, dass sich die Landesschiedskommission der LINKEN im Saarland für Neuwahlen entschieden hat. Dies ergibt sich zum einen zwingend aus unserer Wahlordnung, zum anderen aber auch aus der klaren Stellungnahme der Landeswahlleiterin.

Mit Yvonne Ploetz kandidiert eine sehr engagierte und kämpferische Frau für Listenplatz 1. Sie hat in den letzten Jahren das Thema soziale Gerechtigkeit in all seinen Facetten zum Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht und dabei auch konkrete Verbesserungen für viele Bürgerinnen und Bürger bewirkt. Sie hat die Bundesregierung gezwungen, offen zu legen, wie wenig Rente Frauen im Alter beziehen.

Yvonne Ploetz war es auch, die dafür gesorgt hat, dass Arbeitssuchende jetzt kostenlos bei der Bundesagentur für Arbeit anrufen können. Ihr Hauptaugenmerk liegt vor allem auf dem Thema Jugendarmut, hierzu hat sie 2011 sowohl eine Kampagne mit vielen Aktionen gestartet, als auch 2013 ein Buch mit dem Titel ‚Jugendarmut: Beiträge zur Lage in Deutschland‘ herausgegeben.

Yvonne Ploetz wurde aufgrund ihrer qualifizierten Arbeit und ihres Ansehens in der Bundestagsfraktion in den Fraktionsvorstand gewählt. Sie steht für die politische Linie, die uns die Wahlerfolge im Saarland und die guten Ergebnisse bei den letzten beiden Bundestagswahlen gebracht hat.“

Quelle: Die Linke Landesverband Saar

Dieser Artikel weist in seiner ganzen Tragweite auf den vorherrschenden politischen Dilettantismus in dieser Partei, im besonderen aber auf die politische Unfähigkeit im Landesverband der Saar hin. Wo gibt es so etwas sonst, dass ein Mitglied des Bundesvorstandes und der Bundestagsfraktion in solch einer offenen Form versucht die Kandidatenwahl des Bundestag für ihre Sympathisantin zu manipulieren?

Frau Wagenknecht wäre als Mitglied von bundesweiten Vorständen verpflichtet jedermann/frau innerhalb ihrer Partei auf gleichem Level zu begegnen. Sie zeigt durch ihr Verhalten an, dieser Positionen geistig nicht entsprechen zu können. Die Ausnützung ihrer gehobenen Stellung in der Partei zu Gunsten einer persönlichen Favoritin ist nicht nur eine grobe Verletzung des Neutralitätsprinzip, sondern ist auch gleichzeitig ein ernüchternder Hinweis auf die gängige Arbeitsweise in dieser Partei. Wie heißt es so schön: „Dumm geboren und nichts dazu gelernt“.

Gleichzeitig ist der Artikel ein Hinweis in welch einfältiger Art und Weise im Saarland versucht wird innerhalb der Linken Politik zu machen, da so eine Meinungsmache nie auf einer offiziellen Seite der Partei vor anstehenden Wahlen erscheinen dürfte. Auch ist diese einseitige Stellungnahme eine nachträgliche Erklärung zu den Vorkommnissen um die Stimmenauszählung. Es wird einfach solange an einer Sache gearbeitet, sprich manipuliert, bis das Ergebnis den selbsternannten Mächten in deren Kram passt.

Dieses ist aber, wie von uns seit langen berichtet kein „Neuland“ im Sinne der merkelschen Internet Entdeckung, sondern von Beginn an Gang und Gebe in der Partei. Wir berichten dementsprechend ja auch seit Jahren darüber und denken mit großer Sorge darüber nach, was denn wohl wäre, wenn!

Ja, wenn denn in Niedersachsen die Linke in die Regierung gekommen wäre und der Posten eines/r Finanzminister/in an die Linke gegangen wäre? Oder seinerzeit im Saarland, eine Person welche nicht einmal das Ein mal Eins der Politik, die Diplomatie beherrscht als Finanzministerin? Ist es nicht nur allzu verständlich wenn keiner mit diesen Leuten zusammenarbeiten möchte? Ein Partei welche sich als Koalitionsfähig zeigen möchte,  sollte sich erst einmal von Denen trennen welche dieser Partei fortlaufend Schaden zufügen. Aber das ist in der Linken genau umgekehrt dort werden solche Personen Fraktionsführerinnen. Ein Hoch auf die Unfähigkeit.

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Source Own work
Author Heike Huslage-Koch

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Die Linke Saarland

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Juni 2013

„Lügen haben kurze Beine“
„was nicht passt, wird im Oskar-Wahlverein passend gemacht“

File:2008-02-16-Oskar Lafontaine 0109.JPG

Presserklärung zur Landesmitgliederversammlung und Aufstellung der Landesliste am 05.05.2013 in der ATSV – Halle zu den Berichten in der Saarbrücker Zeitung und dem Saarländischen Rundfunk

Angesichts der anhaltenden öffentlichen Erklärungen des engsten Vertrauten von Oskar Lafontaine nehmen wir Stellung:

Prof. Dr. Bierbaum gefällt sich offensichtlich in der Rolle des Feuerwehrmannes.

Es wird wiederum mit fadenscheinigen Aussagen versucht zu verschleiern, dass die demokratischen Spielregeln in der Saarlinken noch immer nicht fest verankert sind, noch nicht einmal das Papier wert sind, auf dem sie abgedruckt sind.

Wie oft muss sich eigentlich etwas wiederholen, bis es Tradition geworden ist?

Wir weisen auf gewisse Parallelen zur Kandidatenwahl am 08.03.09 in Neunkirchen hin.

Damals war Prof. Dr. Bierbaum der Versammlungsleiter, kann sich also nicht mit Unkenntnis der Vorgänge herausreden.

Seltsamer weise waren viele der damals beteiligten Personen auch dieses Jahr wieder involviert.

Wir verweisen weiter auf andere, teilweise erfolgreich angefochtene Wahlen im Landesverband Saar. Wir wünschten uns einmal, nur einmal, korrekt durchgeführte Wahlen im Saarland. Aber scheinbar gibt das Personaltableau des Landesvorstandes niemanden her, der dieses auch schaffen kann.

Wir wünschen uns aber genauso eine Presse, die einmal –auch nur einmal – kritisch hinterfragt, an der Sache dranbleibt und diverse auffällige Gemeinsamkeiten bei Wahlen der Linken an der Saar aufzeigt. Was am 05.05.13 in Saarbrücken geschah, passierte schon am 08.03.09 in Neunkirchen und seitdem ständig wieder. Die damals Anfechtenden wurden vom Landesvorstand beschimpft, beleidigt und von der Landesschiedskommission schließlich aus der Partei geworfen. Dabei verhielten sich ganz andere „parteischädigend“. Geradezu skandalös die Methoden derer sich Politiker einer linken Partei bedienten, um die Öffentlichkeit über Kritiker zu täuschen. An der Spitze dieser Sauereien war das Pseudoattest eines Homburger Arztes – der dafür von der Ärztekammer gerügt wurde – über eine der Frauen, die am energischsten für Korrektheit im Ablauf stritten. Geradezu unverständlich damals, für was sich ein renommierter Professor hergab.

Ebenso unverständlich ist das ständige Auftreten Prof. Dr. Bierbaums in der aktuellen Sache.

Er hat kein Amt im Landesvorstand, ist aber ständig das Sprachrohr derjenigen, die bei Peinlichkeiten ertappt wurden. Für uns ist es folgerichtig, Prof. Bierbaum mit der Angelegenheit zu befassen, er hat schließlich die meiste Erfahrung in der Partei, wenn es um „nicht ganz so korrekt verlaufene“ Wahlen geht.

Jetzt endlich hat man aber auch in Berlin bemerkt, dass an der Saar Seltsames geschieht. Seltsam bedeutet in diesem Fall: „undemokratisch“. Besser spät als nie – sagt der Volksmund. Was der Volksmund aber leider nicht weiß – wir haben Berlin auf die Missstände und skurrilen Vorgänge hingewiesen. Aber leider musste oder wollte man an der Spree davor unbedingt lange die Augen  verschließen.

Wer sich nicht scheut, mit Tricks ein Gericht in die Irre zu führen schreckt auch vor vielem anderen /Schlimmeren nicht zurück (Tarnen, Täuschen, Tricksen… zieht sich seit 2007 wie ein roter Faden durch den „Oskar-Wahlverein“)

Aber wir halten weiterhin den Finger in die Wunde derer, die sich offensichtlich auf unverdienten Lorbeeren ausruhen und auf die vermeintliche Dummheit ihrer Mitglieder setzen …

Anfechter der Kandidatenaufstellung 08.03.09 in Neunkirchen
UnterstützerINNEN der Wahlprüfungsbeschwerde 2009

Jürgen, Volker, Oliver, Anna Rita, Birgit, Rosalie, Ralf, Albert, Michael, Jessica, Ulrich, Opa Fielmann, Piratenköpfchen, Saarlouiser, Alternativer Linker, Ella u.v.a.

Initiative Demokratie und Transparenz

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

Linke Saar stellt neue Landesliste auf / Kommentar – 66337

In der Linken an der Saar wird weiter gestritten

Linke Saar, die Suche nach dem Fingerzähler

Linkes Kandidatenkarussel

Ungültige Linken Landesliste für die Wahl

Das Chinesenficker Urteil

Die Linke RLP folgt der Saar

zwitschernde-schräge Vögel

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Probieren geht über Studieren

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Juni 2013

Linke Saar stellt neue Landesliste auf

File:Oskar Lafontaine (5531856156).jpg

Wie im SR Fernsehen heute Abend berichtet räumt Bierbaum erstmals Fehler bei der Stimmenauszählung ein. So wie es im Moment aussieht hat nun der Tanz der Mäuse begonnen.

Die Linkspartei im Saarland wird die Landesliste für die Bundestagswahl offenbar komplett neu aufstellen. Das hat der Parlamentarische Geschäftsführer, Bierbaum, vor Journalisten in Saarbrücken bekanntgegeben. Die endgültige Entscheidung fällt am Donnerstag.

(17.06.2013) Als voraussichtlichen Termin für die nächste Mitgliederversammlung nannte Heinz Bierbaum den 30. Juni. Am Abend wird sich zunächst der Landesvorstand der Linken mit dem Thema befassen, am Donnerstag dann die Schiedskommission.

Kandidat Thomas Lutze hatte das Wahlergebnis erfolgreich angefochten und damit das Ergebnis des Parteitags im Mai annulliert. Gemäß der Wahlordnung der Saar-Linken sei damit eine Neuwahl erforderlich, so Bierbaum.

Ungenauigkeiten bei der Wahl

Bei der Erstellung der Linken-Landesliste waren Mitgliederstimmen falsch ausgezählt worden. So wurde in einer ersten Auszählung zunächst Lutze als Sieger ermittelt, bei der zweiten und dritten Zählung aber Yvonne Ploetz. Die Partei steht unter Zeitdruck, nur noch bis Mitte Juli können die Listen eingereicht werden – und dazwischen müssen Fristen eingehalten werden

Wirbel beim Bundesparteitag

Auf dem Bundesparteitag in Dresden hatte die Partei noch Einigkeit demonstriert – die Probleme im Saarland haben entsprechend für Wirbel gesorgt. Oskar Lafontaine zeigte sich dennoch gelassen, mit der Bundespartei habe dieser „Fehler in der Zählkommission“ nichts zu tun.

Dietmar Bartsch, einer der Spitzenkandidaten, sieht das anders. „Das, was da abgelaufen ist, ist inakzeptabel und ist eigentlich auch einer demokratischen Partei nicht würdig“, äußerte er sich beim Bundesparteitag in Dresden. „Ich hoffe, dass dort die Vernunft schnell die Oberhand gewinnt.“

Quelle: SR-Online

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Autor Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

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Der letzte Linke Vorhang ?

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Juni 2013

Es darf wieder getanzt werden

Sicher, auch ich habe die letzten Tage zwischendurch immer einmal nach Dresden, in den Parteitag hineingeschaut, via Fernsehen oder Internet. Aber für mich gleichen diese gestellten Inszenierungen immer mehr einem Theater auf großer Bühne auf welcher dem Bürger das gezeigt wird, was er nie erleben wird. Die Traumwelt eines Theaters eben. Ein Schauspiel teils mit der Theatralik einer Wagner Oper oder der Leichtigkeit eines Schlagers.

Sicher so eine Aufführung weist an verschiedenen Stellen auf einen realen Hintergrund hin, welchen der Beobachter aber auch erkennen muss. Gestern habe ich bereits versucht an einigen  Punkten auf verschiedene Auffälligkeiten  hinzuweisen. In diesen Zusammenhang fiel mir dazu ein altes Kinderlied wieder ein, welches mir seitdem nicht mehr aus den Kopf will. Und das geht so:

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.

In meiner Frühstückslektüre lese ich dann heute Morgen folgenden Passus:

„Die zaghaften Versuche des linken Flügels, mehr von Lafontaines Euroskepsis im Wahlprogramm zu fixieren, scheiterte an einer Zweidrittelmehrheit der Delegierten – und an einer scharfen Intervention von Bernd Riexinger gegen DM-Nostalgie. Auch Parteichefin Katja Kipping sagt: „Die Linke ist nicht für den Austritt aus dem Euro. Wir wollen nicht zurück zur D-Mark.“ Lafontaine war da schon abgereist. Der Versuch, die Partei von außen auf Antieurokurs zu bringen, war gescheitert. Er hat nur noch die ganz Treuen um sich – und nicht mehr die gesamte Westlinke.“

Diese Aussage im Zusammenhang gesehen mit dem Antrag: S.25.1.1. , welcher hier als Inhalt des  Kommentar mit Nr. 65961 aufgeführt ist

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mag der Hinweis auf den großen Verlierer sein, dem neben der Meinungshoheit jetzt auch die Neigung zur ungehemmten Aufnahme von Krediten, für welche dann Andere bezahlen sollen, ausgetrieben werden soll.

Da schlich er dann davon. Wie aus der SPD, zuvor? Damals fand er noch Nachfolger, welchen zu einem großen Teil ebenfalls der Mumm fehlte vor Ort, heißt, in der eigenen Partei gegen die entwürdigende Politik anzugehen. Stelle sich einer vor Ottmar Schreiner hätte eine größere Unterstützung bekommen? Aber wo anders war das Geld scheinbar leichter zu verdienen? In der Politik ist es leichter Utopien als Realitäten zu Geld machen zu können.

Heute, wer macht den ersten Judas? Werden sie weiter mit ihren Besen die Eisfläche hinter ihm vom Staub befreien, damit ein jeder ausrutschen möge, welcher ihm zu nahe kommt?  Singen wir wieder das alte Lied wie schon zu Adenauers Zeiten: „Ihm rieselt der Kalk aus der Hose, dem alten Mann aus Bonn“, heute Saarbrücken ? Oder stimmen die meisten wieder das alte SPD Lied an, in welchen Steinbrück gestern nahe den Tränen einen Aufbruch in die neue Zeit nicht umsetzen kann? Mitleid mit diesen Menschen? Nein! Niemand rief sie! Sie kamen angelaufen, konnten gar nicht so schnell rennen da sie glaubten unfehlbar zu sein.

Ja, aber sie sind die wirklichen Verlierer, die blindergebene Vor- und Nachhut. Zuerst gehen Gott 1 und Gott 2, mit ihnen die Millionen und dann erst die enttäuschten Büttel, und dass zumeist dann in verschiedene Richtungen. So werden den Halleluja Rufen bald wieder die „Kreuzige ihn“ Forderungen folgen. Gleichend dem was wir heute so schön in der Türkei beobachten können. Die Macht verliert dass rechte Maß, verläuft sich in der eigenen Maßlosigkeit.

In welchen Parteien werden wir die Wechselbälge wiederfinden? Die bei denen die Hirne vom vielen kreiseln ehe schon keine klaren Gedanken mehr fassen können? Folgt auf Schwarz, Grün dann Rot und jetzt der politische Tod? Oder bringt man sich selber auf der ganz rechten Seite wieder zu neuen Blüten? So in Springerstiefel unter schwarzen Masken, wobei nur die Farbe der Fahnen wechseln? Für bestimmte Synapsen nur ein kleiner Sprung. Ich bin mir ziemlich sicher, wir werden sie Erleben, die Sprünge.

Hier ein Artikel über diesen Parteitag mit anschließenden Gysi Interview:

Es darf wieder getanzt werden

Am Freitag passierte auf dem Parteitag der Linkspartei in Dresden etwas Überraschendes: Der Tanzabend fand statt. Eine kubanische Salsaband spielte, die GenossInnen tranken Bier und schauten in lauer Sommernacht auf die Elbe. Der Tanzabend steht bei jedem Parteitag auf dem Programm. Doch oft verhakten sich die verfeindeten Flügel in langwierigen Debatten – eine zeitraubende Sache, deren erstes Opfer dann stets der Tanzabend wurde.
In Dresden gab es dagegen kaum Kontroversen. Inhaltlich zieht die Partei mit dem bekannten linkssozialdemokratischen Forderungskatalog in den Wahlkampf. „100 % sozial“ steht in riesigen Lettern an der Wand.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Die Debatte über Rot – Rot – Grün wird kommen

taz: Herr Gysi, ist Ihnen langweilig?

Gregor Gysi: Nein, wieso? Wahlkampf ist immer spannend.

Dieser Parteitag nicht.

Selbst wenn das so wäre, ist mir das lieber als so etwas wie der Parteitag in Göttingen. Das war nicht langweilig, aber anstrengend. Zu anstrengend.

In Göttingen haben Sie 2012 den Westlinken „Arroganz“ vorgeworfen und in der Fraktion „Hass“ entdeckt. Und jetzt ist wieder alles gut? Wie das?

In Göttingen hat die Partei sich erschreckt. Auch die, die sich über meine Rede geärgert haben, wussten: So geht es nicht weiter. Ich wusste damals nicht, ob meine Rede mobilisiert oder deprimiert. Ich wurde danach auch bei Parteitagen im Westen eingeladen und dachte: Au Backe! Sie haben mich aber gut aufgenommen. Göttingen hatte etwas Befreiendes. Das war ein Gewitter. Wir brauchten das und haben uns danach politisiert, also gut entwickelt.

Sind Sie froh, dass Oskar Lafontaine bundespolitisch keine Rolle mehr spielt?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Kein Austritt aus dem EURO

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Juni 2013

Der seltsame Waffenstillstand der Linken

Die Tröge der Politik sind reichlich mit Steuergeldern gefüllt. Darauf würden auch die Hinterbänkler der Linken nicht verzichten.

Da werden sicher einige Nebelkerzen geworfen. Nach den Parteitag der Linken in Dresden geht es schließlich in einen Wahlkampf welcher das Überleben dieser Partei absichern soll. Hier nimmt sich die Partei sicher ein gutes Beispiel an den Kämpfern gegen das Hochwasser im Osten des Landes: Auch dort müssen auf die Schnelle immer einmal wieder verschiedene Abschnitte der Deiche verstärkt und neu abgesichert werden um eine Überflutung zu verhindern.

Nur die dort durch das Hochwasser entstandenen Schäden werden sich auf Dauer nicht immer wieder durch neues Flickwerk in Grenzen halten lassen. Irgendwann wird auch an den Strukturen gearbeitet werden müssen, wenn Leben in den gefährdeten Gebieten weiterhin Lebenswert sein soll.

Genauso geht es der Partei die Linke, der Griff zu immer neuen Flickzeug in Notzeiten wird auf Dauer nicht ausreichend sein. Es wird mit Sicherheit irgendwann, irgend jemand einmal bemerken das Flicken nur die Schwachstellen kaschieren, sie aber nie beseitigen werden. Erst nach Bewältigung dieser Beseitigung wird dieser „Neuen Führung“ eine Fähigkeitszeugnis ausgestellt werden können.

So schiebt sich auch dieses Mal Gregor Gysi, folgend einer Erklärung auf Phoenix, welche vom Presseportal wiedergegeben wird, an seinen Vorsitzenden vorbei und erklärt das der Bundesinnenminister „von Tuten und Blasen“ keine Ahnung habe um dann auf die eigene Partei mit einer Lobrede umzuschalten, wobei wir den folgenden Satz einmal im Kopf behalten sollten: „Wenn sie jetzt noch darauf verzichten, heimlich zu hoffen, dass man doch selber gewinnt über die anderen, wären wir noch einen Schritt weiter.“

War dieses ein Stich gegen die aus dem Saarland aufkommenden und durch einen Notar bewiesenen Vorwürfe eines erneuten Wahlbetrug? Ein Stich gegen Lafontaine welcher früher bereit die nachgewiesenen Wahlmanipulationen mit dem Satz vom Tisch wischte. „Es zu SPD Zeiten immer schon so gehandhabt zu haben?“ Praktisch waren er und seine Gouvernante die großen Verlierer des gestrigen Tages. Die Partei entschied mit großer Mehrheit, sich für den Erhalt des Euro einsetzen zu wollen.

Wird Gysi sich bei Lafontaine über die neuesten Manipulationsvorwürfe im Saarland entsprechend beschwert haben? Wird doch immer die Gesamtpartei in ein solch unprofessionelles Verhalten mit hineingezogen. Wie viel an Macht ist denn noch vorhanden wenn schon zu solch dilettantischen Mitteln gegriffen werden muss und dieses Verhalten dann noch mit abwertenden Sätzen belegt wird? Ist ein derartiges Gehabe das eines wirklichen Machthabers  überhaupt würdig, oder ist dieses nur noch ein verzweifelter Versuch den zuvor erwähnten Flickenteppich vor der Auflösung zu schützen?

Leider wird in Dresden niemand dergleichen Fragen an Lafontaine gerichtet haben, ansonsten hätte er wohl schon gestern fluchtartig die Versammlung verlassen. Wahrheit kann schon deklassierend sein. Ist nicht die allzu offen zur Show gestellte Nähe einer Sahra Wagenknecht zu Katja Kipping als das Zeichen einer erneuten Wendung zu werten, einer Wendung hin zur neuen Macht? Oder war die zu sehende räumliche Distanz zwischen Sahra und Oskar das Ergebnis einer verfehlten Sitzordnung?

Kein Austritt aus dem Euro

Bonn (ots) – Bonn/Dresden, 15. Juni 2013 – Linken-Fraktionschef Gregor Gysi hat den Verfassungsschutzbericht, den Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich in der vergangenen Woche vorgestellt hatte, und der der Linken erneut ein ganzes Kapitel widmet, heftig kritisiert. „Friedrich hat diesbezüglich einfach von Tuten und Blasen keine Ahnung“, sagte er im PHOENIX-Interview auf dem Bundesparteitag in Dresden. „So kleinkariert, wie die das begründen, geht das nicht. Es benachteiligt ja auch die Partei.“ Wenn man im öffentlichen Dienst in Bayern arbeite und Linken-Mitglied werde, bekomme man größte Schwierigkeiten. Deshalb klage die Linke vor dem Bundesverfassungsgericht. „Ich bin bis zur Urteilsverkündung auf jeden Fall optimistisch, dass dem Bundesinnenminister gesagt wird, dass er schwer irrt und das Grundgesetz noch mal studieren soll. Ich biete den Mitarbeitern des Verfassungsschutzes noch einmal eine Schulung hinsichtlich des Grundgesetzes an und zwar völlig kostenlos.“

Darüber hinaus lobte Gysi den neuen Ton bei den Linken, den die neue Parteiführung mit sich gebracht habe. „Vor einem Jahr hatten wir einen Gewitterparteitag und eine solche Rede habe ich ja auch gehalten. Das war auch nötig, weil wir uns zu sehr mit uns selbst beschäftigt hatten. Jetzt sind wir wieder sehr viel disziplinierter, politischer, gehen wieder auf die Leute zu. Deshalb bin ich auch optimistisch, was den Wahlkampf betrifft“, sagte er gegenüber PHOENIX. Unterschiedliche Teile der Partei hätten begriffen, dass sie sich gegenseitig brauchen. „Wenn sie jetzt noch darauf verzichten, heimlich zu hoffen, dass man doch selber gewinnt über die anderen, wären wir noch einen Schritt weiter.“

Eindeutig wandte sich Gysi gegen Oskar Lafontaines Vorschlag für einen Austritt aus dem Euro: „Wenn wir jetzt austräten, dann verelenden wir den Süden und selber bricht unser Export weg. Die Folge davon ist dann, dass wir riesige soziale Probleme bekommen. Deshalb bin ich dagegen.“ Die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel könne zwar zu einem Zerbrechen des Euro führen. „Aber das darf nicht unser Wunsch sein.“ Darüber hinaus erneuerte Gysi seine Forderung nach einem politischen Asyl für den US-Computerexperten Edward Snowden, der den Skandal um die Überwachung des Internets in den USA aufgedeckt hatte. „Alle Länder müssen dankbar sein, dass wir informiert worden sind.“

Quelle: ots/Presseportal

Der seltsame Waffenstillstand der Linken

Nur einmal strahlt Katja Kipping. Die Parteichefin hält eine Betroffenheitsrede, sie legt den Kopf schief, wenn sie über das Los von Hartz-IV-Empfängern, Krankenschwestern in Athen und andere Ungerechtigkeiten in der Welt spricht. Als es aber um die Blockupy-Proteste in Frankfurt geht, ändert sich die Tonlage. Als dort die Polizei anrückte, so ruft es Kipping von der Bühne hinab, „standen alle Beteiligten zusammen“. Ihr Lächeln blitzt auf, als sie die beteiligten linken Gruppen aufzählt und dann noch einmal ruft: „Alle hielten zusammen!“

Würde es doch nur in ihrer Partei auch so zugehen.

Kipping und ihre Linke geben sich größte Mühe, sich auf ihrem Parteitag in Dresden als ebenso geschlossen zu präsentieren wie die Blockupy-Demonstranten. Die 35-jährige Parteichefin diktiert in jedes Mikrofon, erstmals seit Jahren habe die Partei wieder zusammen gefeiert bei einem Tanzabend. Fraktionschef Gregor Gysi geht vor seiner Rede für die Kameras zu Kontrahent Oskar Lafontaine, sie wechseln ein paar Worte. Und auf einer Pinnwand-Kontaktbörse suchen sich Kreisverbände aus West und Ost als Partner.

Die Realos in der Partei werden ohnehin ungeduldig: Bundesschatzmeister Sharma sagt, die Stimme im Parlament zu sein, sei wichtig – aber auf Dauer eben nicht ausreichend. „Die Menschen müssen auch spüren, dass ihre Stimme für die Linken ihre konkrete Lebenssituation verbessert.“ Spätestens nach der Bundestagswahl dürfte die Partei des neuen Friedens also ihre Konflikte wieder offener austragen.

Quelle: Spiegel online >>>>> weiterlesen

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Ach wie herrlich: Linker Streit

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Juni 2013

In der Linken an der Saar wird weiter gestritten

Datei:Wolfgang Schumacher und Oskar Lafontaine.jpg

Da gibt es plötzlich viele Stimmen welche glauben auch wieder einmal Gehör finden zu müssen innerhalb der Linken im Saarland. Es sieht fast so aus als dass die Flutwelle aus dem Osten dass unmögliche möglich machte und bis in das Saarland vorgedrungen ist, um hier lange verschüttete Parteisubkultur an das Tageslicht zu spülen. So ganz nach dem Motto: Hallo ist hier wieder ein Posten frei? Ich bin doch auch noch da.

Erstaunliches offenbart sich hier. Die ganzen Jahre wurde zu den schlimmsten Machenschaften durch die Schiedskommission geschwiegen. Aus Höflichkeit oder aus Angst nie wieder nach oben zu kommen, in der Partei mit dem Gerechtigkeitfimmel. Waren doch gerade diese Kommissionen, nicht nur im Saarland immer Machtverteidigungsorganisationen der Landes- oder auch Bundesvorstände. Zusammengesetzt mehr aus Willkür denn in freien Wahlen und schon von der Besetzung her in Abhängigkeit gehalten. So wurde den Mäusen und F“l“iegen bei deren obskuren Entscheidungen freie Hand gelassen, oder die Selben sogar vorgegeben.

Verschiedene Anträge liegen bei dieser Kommission seit Jahren vor, wurden aber wahrscheinlich aus Gründen von Obrigkeitshörigkeit nie behandelt, geschweige denn auch nur beantwortet. Unter einen Tisch ist viel Platz. Auch wurde das Abspielen der DDR Hymne zwecks Einstimmung auf die Wichtigkeit dieser hohen Einrichtung zu einem speziellen Ritual und die meisten Entscheidungen waren wohl von der Lust und der Laune dieses überwiegend voreingenommenen  Gremiums abhängig.

Dieses wurde jahrelang stillschweigend hingenommen galt es doch die Führung nach unten abzusichern. Eine zur Show gestellte Unfähigkeit des hilflosen Stottern und Stammeln durfte keinen Schaden nehmen. Auch wurden von den „Kleinen“ dort unten keine lukrativen Posten freigemacht, welche eventuell zu besetzen waren. Jetzt wo es um das große Geld geht gibt es natürlich viele Ratschläge zu erteilen. Zu den ganzen, zuvor verschobenen Wahlen war eine gleiche Äußerung nicht erlaubt?

Dabei ist vollkommen uninteressant wie sich in einen Rechtsstaat eine augenscheinlich durch die Landtagsfraktion bezahlte und dadurch abhängig, manipulierende Schiedskommission verhält. Hier ist in Gegenwart eines amtlich bestellten Notar eine falsche Auszählung, wie auch immer korrigiert worden. Dadurch wurden alle vorherigen Auszählungen de facto ungültig sind damit ohne jegliche Wertung, so als hätten sie nie stattgefunden. Nicht die Schiedskommission befindet darüber und auch kein sonstiger
Parteifuzzy sondern die amtliche Beglaubigung.

Natürlich spricht es nicht gerade für das Geschick eines Sigurd Gilcher hier zwar ein Ross aber nicht den Reiter aus der Zählkommission zu benennen. Es wird in diesem Staat aber auch niemand dazu gezwungen sich selber zu beschuldigen. Auch nicht zum Eingeständnis der persönlichen Ungeschicklichkeit.

Natürlich werden sich die beiden Kontrahenten nun bis auf das „sprichwörtliche Messer“ bekämpfen. Geht es doch, wie in der Politik fast nur noch, um sehr, sehr viel Geld. Gerade so wie in der Landtagsfraktion oder den Vorständen auch. Das wird sich auch nur dann ändern wenn sich die Bürger weigern für dergleichen Nonsens weiterhin viel zu viel Geld zu bezahlen und endlich auf die Barrikaden gehen, auch in der eigenen Partei !

Ach wie herrlich:
Politik zeigt endlich ihr wahres Gesicht.

Weiter Streit bei den Saar-Linken

Die Schiedskommission der saarländischen Linken hat ihre Entscheidung über eine mögliche Neuwahl des Spitzenkandidaten vertagt. Bei der Sitzung am Donnerstagabend habe man keine Einigung über die Art des Verfahrens erzielt, teilte die Partei am Freitag mit. Dass mindestens ab Platz 2 neu gewählt werden müsse, sei aber unstrittig. Am Donnerstag, 20. Juni, werde die Schiedskommission erneut zusammentreten.

Bei der Stichwahl um Platz 1 hatte sich die 28-jährige Yvonne Ploetz bei einer Mitgliederversammlung am 5. Mai mit nur 13 Stimmen Vorsprung gegen ihren Bundestagskollegen Thomas Lutze (43) durchgesetzt. Lutze hatte die knappe Entscheidung binnen der vorgegebenen Frist von 14 Tagen nach der Wahl vor der Landesschiedskommission angefochten. Bei der Neuauszählung am Mittwoch bescheinigte ein Notar, dass Lutze die Wahl mit sieben Stimmen Vorsprung gewonnen hat.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Sahra kackt Korinthen

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Juni 2013

Lafontaine sieht Linke stabilisiert

Da wurden noch einmal die Weichen neu gestellt, nein, an und für sich nicht richtig, nur so ein ganz klein wenig, gerade so dass der Zug, im Kopf, nicht aus den Schienen springt, kurz vor den Bundesparteitag der Linken in Dresden. Eine Programmänderung wurde vorgenommen, nein auch keine richtige, nur so eine ganz kleine! Von vielleicht? einhundert Seiten schwarz auf weiß wurden die zwei Worte „im Gegenteil“ ausradiert und die zwei Sätze: „Voraussetzung für dessen Fortbestand ist, dass der Kurs der Austerität, der Kürzungspolitik, beendet wird. Es ist die Politik von Troika, Merkel & Co, die die gemeinsame Währung zerstört.“ – eingefügt!

Ein heroischer Akt in der Gerechtigkeitspartei die Linke und so wichtig für den friedlichen Verlauf der Parteitage. So sprach denn die Chefin Katja Kipping von „einen breiten Kompromiss“ welcher nach „guter Debatte“ erzielt worden sei.

So ist das wenn aus einer leeren Hülle einmal etwas wichtiges herausfällt oder wenn blinde Hühner auch einmal ein Korn finden. Dann wird der geistige Dünnpfiff zu kleinen Kügelchen gerollt und den Mitgliedern als parfümierte Korinthen verkauft.

Wir sehen sie jetzt aufspringen und die Fahnen schwenken, gerade so als  hätten sie ihren Krieg gegen den Kapitalismus gewonnen. Diese zwei Worte bringen den Leiharbeitern zwei Euro mehr Einkommen in der Stunde und erhöhen die Niedrigst Renten um etliche Euro. Diese zwei Worte lassen die Wasser der Flut vergessen und die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren. Kriege werden beendet und die Waffenlieferungen gestoppt. So wichtig für das Weltgeschehen macht sich die Partei, oder lässt sie sich machen. Nur Die Linke machte es möglich – Danke, ja wir brauchen genau diese Partei und leben wieder in einen Schlaraffenland.

Begreift ihr nun warum die Linke nicht wählbar ist? In einer Parte in der Welten liegen zwischen SpinnerInnen und RealistenInnen, zwischen dem Schein und dem Sein, einer versagenden Parteiführung und ihrer verblödeten Basis? Immer noch nicht, dann macht genau weiter so, denn wie heißt es so schön: „Ein jedes (Partei) Volk erhält die Führung welche es sich verdient“. Folgt aber später nicht euren Vätern indem ihr sagt was wir alle schon einmal hörten: „Das haben wir nicht gewusst“.

Das Lafontaine dann einen Tag später noch einmal nachlegt ist nur der neuerliche Hinweis auf die große Unruhe in der Partei. Wahlen richtig auszählen kann er nicht, aber Parteien zerstören. Lesen wir also weiter im Tagesspiegel:

Der Euro: Die weiche Währung der Linkspartei

Die Linke schwächt ihr Bekenntnis zum Euro ab – und Sahra Wagenknecht ist einigermaßen zufrieden. Gibt auch Oskar Lafontaine jetzt Ruhe?

Parteichefin Katja Kipping sprach davon, „nach einer guten Debatte“ sei ein „breit getragener Kompromiss“ erzielt worden. Sie brachte ihn auf die Formel „Ja zum Euro, Nein zur Austerität“. Noch am Wochenende hatte Kipping ihren Vorvorgänger Lafontaine im Interview mit dem Tagesspiegel gerügt: „Es wäre unmarxistisch und auch volkswirtschaftlich nicht vernünftig, mit einer Rückkehr zum Nationalstaat auf die Europäisierung und Globalisierung der Wirtschaft zu reagieren. Das zum linken Flügel gehörende Vorstandsmitglied Ida Schillen hob hervor, die Partei habe sich für „eine gewisse Öffnung hin zu einem möglichen Euro-Ausstieg“ und damit „in die Richtung von Oskar Lafontaine“ entschieden.

Die Einführung nationaler Währungen neben dem Euro hatte Ex-Parteichef Lafontaine ins Gespräch gebracht, Wagenknechts Lebensgefährte. Er reagierte damit indirekt auch auf die Argumente der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Die AfD erklärte daraufhin, sie habe „kein Problem damit, Oskar Lafontaine dafür zu loben“. Die Linken-Führung war weniger begeistert. Mit der Umformulierung der Euro-Passage im Wahlprogramm will sie offenbar auch erreichen, dass Lafontaine darauf verzichtet, in Dresden den Streit mit einer Wortmeldung neu zu entfachen. Lafontaine ist dort Delegierter aus dem Saarland.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

Lafontaine hält Linke in Atem

Trotz aller Bemühungen schwelt der Konflikt bei der Linkspartei in der Euro-Debatte weiter. Ex-Parteichef Lafontaine beharrt auf seiner Forderung nach einer möglichen Rückkehr zu nationalen Währungen. Die Linke beginnt heute in Dresden ihren dreitägigen Programmparteitag.

Kurz vor dem Bundesparteitag der Linken hat der frühere Parteichef Oskar Lafontaine seine Forderung nach einem Ausstieg aus dem Euro erneuert – und den internen Streit damit wieder angefacht. „Wir brauchen ein besseres Währungssystem, in dem es auch nationale Währungen wieder geben kann, zum Beispiel in Zypern und Griechenland“, sagte Lafontaine der „Saarbrücker Zeitung“. Parteichef Bernd Riexinger wies den Vorstoß umgehend zurück. Es gebe in der Linken niemanden, der diese Forderung teile, sagte er.

Quelle: N-TV  >>>>>> weiterlesen

Lafontaine sieht Linke stabilisiert

Die Linke startet heute in Dresden ihren dreitägigen Wahlparteitag.

Herr Lafontaine, wegen einer peinlichen Panne muss die Wahl des Spitzenkandidaten der Saar-Linken für die Bundestagswahl wiederholt werden. Wäre das nicht eine Gelegenheit, noch mal selbst ins Rennen zu gehen?

Lafontaine: Ich habe mich entschieden, nicht mehr für den Bundestag zu kandidieren.

 Viele Linke befürchten, dass Ihr Rückzug den Erfolgsaussichten der Partei schadet.

Ich werde mich am Wahlkampf beteiligen. Da gibt es auch schon rund ein Dutzend Terminzusagen im Westen und im Osten.

Vor einem Jahr schien die Linke fast auseinander zu brechen. Heute ist davon nichts mehr zu spüren. War das ein reinigendes Gewitter?

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Linker Parteitag Dresden

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Juni 2013

Hans-Georg Schmidt- ein Name mit bitteren Nachgeschmack

„Große“ Ereignisse werfen ihre langen Schatten voraus? Ginge es nach diesen Spruch müsste es vom 14. 06 bis zum 16. 06., also am kommenden Wochenende ziemlich düster im Lande werden. Denn, in Dresden findet der Parteitag der LINKEN statt. Besonders interessiert beobachten wir, einige der dort anstehenden Wahlen.

Geht es dort doch unter anderen auch um die Neuwahlen der Bundesfinanzrevisionskommission. Zur Wahl stellt sich dort unter anderen auch ein alter Bekannter aus dem Saarland. Zu der Kandidatur des Hans-Georg Schmidt erreichte uns folgende Stellungnahme:

Das kann und darf nicht wahr sein.

Der Kandidat für die Bundesfinanzrevisionskommission ließ sich im Jahr 2007 als Landesschatzmeister im Saarland wählen. Für eine ehrenamtliche Tätigkeit, um anschließend für Diese eine Bezahlung zu verlangen. Als wesentlich gravierender ist aber meines Erachtens das in dieser Zeit jahrelang Karteileichen als Mitglieder geführt wurden um gewisse Vorteile zu erreichen. Spitze dieser Tätigkeit war die Aussage während einer öffentlichen Sitzung „Ich bin der zweitwichtigste Mann und streiche zahlungsunwillige Mitglieder erst nach den Wahlen 2009 aus der Liste“.

Sollte diese Kandidatur als ein erneuter Griff nach der Kasse des Bundes aus dem Saarland betrachtet werden? Der nächste Versuch „Abhängige“ nach Oben zu drücken? Nicht vergessen bleibt der erfolglose Versuch Prof. Heinz Bierbaum auf den letzten Parteitag als Bundesschatzmeister installieren zu wollen.

Ein besonderes Geschmäckle:  Der Kandidat hat zusammen mit Pia Döring einem O. Lafontaine nicht genehmen Kreisvorstand den Einblick in die Beitragslisten verweigert.  Hat er dem Gebietsvorstand auf Anweisung „von oben“ bewusst Einblick verweigert, um Wahlen zugunsten einer Person beeinflussen zu können?

 Wird der Kandidat in die Bundesfinanzrevision gewählt, will er dann – wie 2007- auch für dieses Ehrenamt monatlich finanziell entlohnt werden? Es gab auch mehrere Anträge auf seinen Ausschluss aus der Partei.  Die Landesschiedskommission Saar unter dem damaligen Vorsitzenden (Angestellter bei Oskar Lafontaine) hat diese Ausschlussanträge verschleppt. So auch geschehen auch im Fall der „Chinesenficker-Tante“, also lupenrein demokratisch und transparent.

Ebenfalls neu gewählt werden muss eine Bundesschiedskommission welche ja auf dem letzten Parteitag in Göttingen nicht mehr angetreten war und damit quasi ihre Unfähigkeit zum Handeln dokumentierte.  Natürlich erklärten sich besagte Damen und Herren bereit, „Pro Forma“ ihre Ämter bis zum 31. 12. 2012 weiterzuführen. Galt es doch noch an einigen Rädchen etwas zu drehen, wie wir es hier nachlesen können. In den Artikel „Manipulieren macht Pause“ setzten wir uns am 10. 01. 2013 mit diesem Thema auseinander.

Ist es doch einigermaßen Verwunderlich das es noch Menschen gibt welche sich für diese „Betrugs und Manipulations – Maschinerie“ innerhalb der Linken Partei zur Verfügung stellen. Oder mag es wirklich noch Idealisten reinsten Blutes geben welche glauben gegen die Machthaber aus dem Untergrund angehen zu können? Wird doch gerade diese Kommission als Sargnagel in Erinnerung bleiben, wenn später einmal in der Vergangenheitsform über eine Partei Die LINKE berichtet werden wird.

Gegen die eigentlichen Probleme konnten oder wollten sie nicht angehen. Dazu soll hier noch einmal auf das in Bayern aufgetauchte Pamphlet „Analyse der Gegenkräfte“ hingewiesen werden. Solch ein Schriftstück hätte normal einen jeden Juristisch auch nur einigermaßen „Beschlagenen“ innerhalb einer demokratischen Partei auf den Plan rufen müssen. In der Linken – nichts da. In dieser Partei ist für solcherart Gerechtigkeitsgefühle kein Platz. Es wird versucht auch das auszusitzen, in der Hoffnung dass alles irgendwann in Vergessenheit geraten möge.

Wie dieser obskure Familienrichter Hendrik Thomé, seinerzeit Sprecher der Schiedskommission. Hier das Zitat aus einen seiner Beschlüsse: „Der Antragssteller zu 2) wird in dem Beitrag unter anderen als „Laumann“ bezeichnet. Die Antragsstellerin zu 1) wird als die“Alte tituliert.“ In Gänze nachzulesen >>>> HIER / Beschluss <<<<. Er wusste scheinbar nicht einmal dass der zu dem besagten Zeitpunkt tätige Arbeitsminister in NRW „Laumann“ hieß. Laut Kommentatoren ist er als Familienrichter mit Kindern und Jugendlichen beschäftigt und hatt im Umgang mit Erwachsenen scheinbar wenig Erfahrungen.

So hinterließ denn im besonderen die BSK immer mehr den Eindruck einer Institution welche nicht im Sinn der Basis sondern im Auftrag der Vorstände arbeitete. Ihre eigentliche Aufgabe wäre es an und für sich, um die Einhaltung der Partei Satzung Sorge zu tragen. Diesem Auftrag konnte sie nie entsprechen und mischte sich statt dessen in zwischenmenschliche Probleme ein, welche an und für sich in den Aufgabenbereich von Zivilgerichten gehören. Juristen welche sich als untauglich erweisen in einen Rechtsstaat für die Einhaltung des Grundgesetz zu sorgen, sind nicht nur in einer demokratisch, pluralistischen Parte untragbar.

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Author Mylius / Deutsch: Ich, Roland Meinecke (Roland Meinecke) bin der Autor dieses Bildwerkes, und ich veröffentliche es hiermit unter den unten beschriebenen Lizenzen.

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Ein Interview mit Kipping

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Juni 2013

Rückkehr zum Nationalstaat wäre unmarxistisch

File:Katja Kipping BGE Berlin 2013.jpg

Das ist die große Frage hier: Wann wirkt ein Interview peinlich? Wenn der/die Befragte nicht bemerkt wenn sie denn auf die Schippe genommen wird. Auffällig auch die Einigkeit bei diesen Leuten: Sie treiben sich grundsätzlich dort herum wo sie am wenigsten gebraucht werden. Oh, wie gerne würden viele Wähler ihre Stimmen an Parteien vergeben welche sich ehrlich um die Bürger kümmern.

Die Aussage, eine Rückkehr zum Nationalstaat wäre unmarxistisch ist hier an Peinlichkeit schon nicht mal mehr zu überbieten. Wie sehr sich ein Großteil der Bevölkerung heute wohl noch um Karl Marx interessiert? Es ist immer wieder der monotone Singsang der Politiker welche da glauben auf den Rücken von Verstorbenen in eine erfolgreiche Zukunft reiten zu können. Mädel du bist noch jung, mache selber etwas anstatt dich auf Verwesten auszuruhen. Die große Flut in deiner Heimat ist scheinbar vollkommen unwichtig.

Wir haben uns sicher stabilisiert lautet eine ihrer Antworten und spricht damit wohl die Prognosen des letzten Wochenendes an, in denen die Linke Bundesweit mit sechs Prozent gehandelt wird. Ja gut wer sich selber um seine Zukunft nicht besorgt fühlt, brauch ja auf so eine Partei bei seiner Wahlentscheidung keine Rücksichten zu nehmen. Auf eine Frage an die Saarbrücker-Zeitung warum sie nichts über die LINKE im Saarland berichte wurdfe dem anfragenden geantwortet, da dort nichts passiere. Mit anderen Worten: Für Wagenknecht und Ploetz interessiert sich noch nicht einmal die saarländische Presse mehr.

Katja Kipping kritisiert Oskar Lafontaine

„Rückkehr zum Nationalstaat wäre unmarxistisch“

Linken-Chefin Katja Kipping spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über volkswirtschaftlich unvernünftige Argumente ihres Vorvorgängers Oskar Lafontaine sowie über sture Sozialdemokraten.

Frau Kipping, seit einem Jahr sind Sie Parteivorsitzende der Linken. Stresst Sie der Job oder macht er Sie glücklich?

Natürlich gibt es stressige Phasen, aber die glücklichen Momente überwiegen. Vor einer Woche war ich etwa bei den Blockupy-Protesten in Frankfurt am Main. Da habe ich gedacht: Gut, dass es die Linke gibt und dass wir solch wichtige Proteste unterstützen können.

Haben Sie wirklich den Eindruck, etwas bewegen zu können?

Also wenn ich an die Blockupyproteste oder die Anti-Naziblockaden zum Beispiel in Dresden oder die Anti-Castortransporte denke, dann kann ich nur sagen, da war jedes Mal ein breites Bündnis unterwegs und wir sind dabei. Und ich stelle grundsätzlich in der Bevölkerung eine wachsende Besorgnis über soziale Fragen fest, etwa wenn die Mieten explodieren oder die steigenden Strompreise zur Schuldenfalle werden.

Sie sind junge Mutter. Noch immer sticheln Genossen gegen eine Anführerin, die nur bis 16 Uhr im Einsatz sei. Hat die Vereinbarkeit von Amt und Familie geklappt?

Von Not- und Ausnahmesituationen abgesehen, hat das gut geklappt. Ich habe von vielen positive Rückmeldungen bekommen, weil ich für ein anderes Verständnis von Arbeitsteilung werbe. Frauen sollen sich nicht mehr entscheiden müssen, ob sie Rabenmutter sind oder faul im Job. Man ist doch kein Held, wenn man 80 Stunden die Woche arbeitet. Auch Spitzenpolitiker sollten ein Leben jenseits der Politik haben.

Wie gut es Ihnen und ihrer Partei gelungen, sich von den alten Herren Oskar Lafontaine und Gregor Gysi zu emanzipieren?

Naja, so würde ich die beiden nicht bezeichnen. Wie denn? Gregor Gysi und Oskar Lafontaine sind immer noch die bekanntesten Gesichter der Linken. Mit Gregor Gysi, dem Fraktionschef stehen wir in einem regelmäßigen Austausch. Aber die neue Parteiführung hat auch klar eigene Akzente gesetzt, etwa bei der Frage, Reichtum zu begrenzen. Wir haben außerdem einen neuen Politikstil in der Führung etabliert: Es gibt jetzt viel mehr ein gemeinsames Beraten.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle     :

Source Katja Kipping

Author stanjourdan from Paris, France

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Die Misere von Links

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Mai 2013

15 Jahre von 150: Die Misere der SPD

Linke Parteienlandschaft

Die richtige Wahlentscheidung in diesem Jahr zutreffen wird den Wähler zu den Bundestagswahlen mit jedem weiteren Tag schwerer gemacht. Sicher die Absicht etwas anderes als die heutige Regierung ausprobieren zu wollen scheint in einen großen Teil der Bevölkerung vorhanden zu sein. Allein, es fehlt an alternative Angebote.

Rot – Grün unter Steinbrück, ob nun mit oder ohne Wiesehügel, ist den meisten, welche sich wirklich etwas anderes als das Regierende wünschen, einfach zu Farben gleich. Rot – Grün kommt zu verwaschen daher. Und einen Gewerkschafter – der Meute zum Fraß? Die Riester – Rürup Konnektion ist und wird für einen Großteil der BürgerInnen immer nachhaltiger spürbar.

Bei der Linken stellt sich die große Frage, ob denn die jetzige Flotte überhaupt noch den Hafen der Wahlen erreichen wird, oder schon zuvor auseinanderbrechen wird. Denn, seien wir doch ehrlich, wählbar ist diese Vereinigung der Postenschacherer so nicht und schon einmal überhaupt nicht als echte Alternative. Der ehrliche Vorsatz zur Veränderung einer Gesellschaft in eine bessere Zukunft ist ohne echte Empathie und ehrliche Begeisterung nicht einmal im Ansatz durchführbar.

Da braucht es schon ein mehr an echten Persönlichkeiten und ein weniger an übel beleumdeten Winkeladvokaten, Vorbestraften, oder sonst wie auch immer abhängigen Angestellten. Der Ruf nach freien Bürgern welche auch den Mut aufbringen und in der Lage sind den Angepassten gegenüber frei ihre Meinungen zu äußern. Das alles ist in einer sich Links nennenden Bewegung kaum noch möglich. Das Duckmäusertum, die Lächler und Schweigsamen besetzen alleine die wenigen Stühle. Als Sinnbild linker Bigotterie.

Und 150 Jahre SPD ? Herunter von einer + 40 % Partei auf eine – 25 % Partei ? Ist es nicht seltsam, immer dann wenn diese Partei wirklich einmal benötigt würde, von der Bevölkerung, knickt sie ein? Dann ausgerechnet fahren die Schmidt, Schröder, Steinmeier oder Steinbrück, genauso wie einst ihre Vorahnen 1914 bei der Zustimmung zur Finanzierung des ersten Weltkrieg, ihre Stinkefinger aus und lassen die hoffenden Bürger im sprichwörtlichen Regen als Opfer oder Verlierer stehen, nachdem sie sich persönlich zuvor reichlich abgesichert haben.

So ist es zu vermuten das die Anzahl bei den Nichtwählern weiter ansteigen wird. So wie wir es am Wochenende in Schleswig – Holstein sehen durften.

15 Jahre von 150: Die Misere der SPD

Eines kann man dem Kanzlerkandidaten der SPD nicht nachsagen: dass er nicht alles unternähme, um Angela Merkel zu einer dritten Kanzlerschaft zu verhelfen – angefangen von der verspäteten Offenlegung seiner Vortragshonorare, über Pinot Grigio nicht unter fünf Euro pro Glas und die Klage über ein zu geringes Kanzlergehalt, bis hin zu halbstarken „Clowns“-Vergleichen. Mancher Beobachter zweifelt inzwischen ernsthaft daran, ob Peer Steinbrück die Wahl überhaupt gewinnen will.

Doch obwohl Steinbrück alles unternimmt, Merkel stark zu machen: Das Momentum für einen Machtwechsel scheint gegeben. Nicht der SPD-Kandidat, sondern die politische Lage zwingt dem Land förmlich eine Gerechtigkeitsdebatte auf. Zwei entscheidende linke Themen stehen ganz oben auf der Agenda, nämlich die Lohngrenzen nach oben wie nach unten, sprich: Mindestlohn und Maximallohn.

Ein unerwartetes Signal machte den Anfang: Dass sich zwei Drittel der Schweizer in einer Volksabstimmung dafür entschieden, Managergehälter zukünftig durch die Aktionäre und nicht mehr durch den Aufsichtsrat festzulegen, hat die Debatte um gerechten Lohn ganz nach vorne katapultiert. Selbst in der FAZ ist die Debatte inzwischen aus Schirrmachers Feuilleton, das ohnehin Narrenfreiheit genießt, auf die erste Seite vorgestoßen. Dort wettert der marktliberale Herausgeber Holger Steltzner gegen jene Manager, die „so gern von der Selbstregulierung der Wirtschaft reden. Doch je mehr sie den Kulturwandel predigen und je länger der auf sich warten lässt, desto weniger glaubt man ihnen.“ Der Grund für den erstaunlichen Wutausbruch gegen die grassierende „Abzocke“: Steltzner fürchtet europaweite Tumulte durch die Manager. „Sie haben damit eine Lawine losgetreten, die Europa überrollen könnte.“

Inzwischen hat sich auch die CDU das Schweizer Vorbild zu eigen gemacht. Zur gleichen Zeit zeigen die Wahlniederlage des Ex-Goldman-Sachs- Mannes Mario Monti in Italien und das Debakel in Zypern, dass das vor allem von Angela Merkel forcierte Durchregieren mittels einer europaweiten Fiskal-Expertokratie an seine Grenzen stößt. Und während in Europa die Frage der Boni und der Begrenzung der Bankenmacht virulent wird, kommt in der deutschen Innenpolitik inzwischen keine Partei mehr an einem Bekenntnis zu Mindestlöhnen vorbei. Selbst die FDP rang sich vor ihrem letzten Bundesparteitag zu einer Regelung durch, wenn auch ausdrücklich zu keiner flächendeckenden. Kurzum: Der Zustand der Republik, man denke nur an den jüngsten Armuts- und Reichtumsbericht, kommt im Jahr der Bundestagswahl eindeutig der Linken entgegen. Das von Ralf Dahrendorf schon vor 15 Jahren beschworene Ende des sozialdemokratischen Zeitalters samt der sozialen Frage ist offenbar doch nicht gekommen. Im Gegenteil: In ganz Europa erleben wir eine Renaissance kapitalismuskritischen Denkens, das förmlich zu einer neuen politischen Mehrheit linker Parteien drängt.

Quelle: Blätter >>>>> weiterlesen

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Es klappert die Mühle

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Mai 2013

Es klappern die Mühlen

Ja man merkt es. Große Ereignisse werfen langen Schatten voraus  Und so schnattert und zwitschert es in den Bäumen und Sträuchern.  Wer da genau zuhört ist der Zeit somit weit voraus und kann sich dementsprechend auf eine blumenreiche Zukunft einrichten. Unsere SpitzenpolitikerInnen werden es schon für uns richten, wie immer zuvor. Wir haben die Auswahl unter vielen ExpertenInnen.

Sehr vorteilhaft, im relativ kleinen Saarland werden keine großen technischen Einrichtungen benötigt um miteinander in Kontakt zu bleiben. Da ist eine große Trommel und eine Flüstertüte schon ausreichend für den gegenseitigen Gedankenaustausch. So wie wir es auf der Facebook Seite von Heiko Maas lesen, demokratisch, frisch, offen und frei.

Tiefer im Gestrüpp, dort wo sich an und für sich Politik weniger aufhält, haben wir auch etwas gefunden, nichts anderes als bei Heiko Maas, aber eben einmal um die Ecke herum. Da wird gestrickt und gezimmert um die Ergebnisse fertig der Basis zu Fraß vorzuwerfen. Politik im Hinterzimmer? Oder aber, verstehen wir Politik nur falsch?

[youtube vf4njta1c00]

C.K.K.16. Mai in der Nähe von Saarbrücken, Saarland

Laut Heiko M. heute in der Bild sind wir hier also „durchgeknallte Linke“…. hmmm….
Naja, was wir brauchen, sind halt ein paar verrückte Leute. Seht euch doch mal an, wohin uns die Normalen gebracht haben…  Nichts für ungut, Herr M….

M.R. seit wann ist die CDU normal?

V.S.  Gut, dass das der leider verstorbene durchgeknallte Linke aus Saarlouis das nicht mehr hören muss. Heiko scheint ja die Normalität aus der Sicht seiner neuen politischen Liebe zu definieren. Vom Juso-Vorsitzenden zum Links-Konservativen, auch ziemlich durchgeknallt. Halt nur anders.

H.K. Heiko wird seinen Kommunionsanzug nie ablegen können. Ein ewiger Vize.

V. S. Deshalb trainiert er auch so hart, R., damit der Anzug immer passt

R.F. – V.S. gebi ich dir recht der weiss nicht mehr wo her er kommt der ist der durch geknallste in dem verein soll mal erwachsen werden und sich verhalten wie ein mann und nicht wie ein schuljunge

C.K.K. -V. eine Hantel macht noch keine Muskeln…

V.S. Keine Muskeln aber einen Hänfling, Claudia

T.G. Den einen fehlen die Muskeln und den anderen fehlt das H……! Denke nicht das man über den Heiko so lästern muss. Dies hat mit Politik wohl nichts Zutun!

C.K.K. Wer austeilt muss auch einstecken können, Tanja. Das Leben ist nun mal kein Ponyhof…gell?

T.G. Ja das ist schon klar! Du müsstest es ganz besonders wissen wie es sich an fühlt wenn gelästert wird. Ich finde diese Dinge einfach nicht in Ordnung!

R.F. der teilt ja richtig aus in richtung,,LINKSPARTEI,,

V.S. Wer in den Wald hineinruft, sollte das Echo ertragen können (oder so ähnlich)

V.E. wollte er nicht mal rot-rot-grün? damals sind aber andere durchgeknallt richtung jamaika!

C.K.K. Im Wald da rauscht der Wasserfall, wenn’s nicht mehr rauscht is’s Wasser all. Prust…

M.R. Im Wald, da röhrt der Hirsch zur Brunft. Röhrt er auch noch in der Zukunft. Denn wenn der ganze Wald verbrennt, weil es die Politik verpennt zuschützen unser Wild und Wald, dann asphaltiert den Wald man bald.

P.K. Herr M. ist unverschämt ,respektlos und arogant . Ohne Oscar währe er heute ein niemand . Ich würde sagen dies ist doch jetzt eigendlich der absulute ansporn für jeden von uns Wahlkampf zu machen und diesem Heiko M. und jeden zu zeigen wie wir Linken für unsere sache kämpfen können .

M.B. Das hat er ja bei Peltzig im ZDF gesagt und damit dort hübsch gepunktet. Finde, dort muss man sowas sagen, um nicht unterzugehen. Und je schneller man das vergisst, desto besser ist es. Das er so denkt, war ja eh klar.

F.S. Wenn Maas als normal gelten soll, dann bin ich gerne ein durchgeknallter LINKER!

M.F….was nimmt der Typ?

W. W. DIE LINKE ist ein Dorn ein im Auge der SPD, weil DIE LINKE angeblich (oder auch offensichtlich) stark im Teich der SPD-Stammwähler fischt. Sprüche wie „wer DIE LINKE wählt, wählt Merkel zur Kanzlerin“ machen in der SPD große Runde. DIE LINKE muss aufpassen, dass sie sich nicht in diesen zerfleischenden Zweierkampf zwischen ihr und der SPD hineinziehen lässt, sondern einen souveränen Wahlkampf absolviert. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Wähler aus dem gemeinsamen Wählerteich woanders abwandern oder gar am Wahltag zu Hause bleiben.

C.K.K. Ich glaube Herr M. fand sich da bei Peltzig extrem witzig. „Hübsch gepunktet“ halt… Wir haben auch höflich mächtig gelacht… Aber jetzt mal Spaß beiseite: Herr M wird mindestens noch zehn Leben brauchen, um Herrn L vielleicht mal annähernd das Wasser reichen zu können. Wenn das mal ausreicht, die zehn Leben….aber wer kriecht kann wenigstens nicht stolpern…

D.A. Ich hoffe, das der Grundtenor dieser Kommentare, nicht allgemein gültig ist. Persönlich habe ich das Interview nicht gelesen, da ich von BILD nichts halte. Aber ich denke es sollte eine politische Aussage zu Herrn M.s Aussage folgen. Und noch eine Frage: Ist diese Kommentarserie öffentlich einsehbar?

C.K.K. N., das sind Insider…es ist nicht nötig in dem Fall politische Aussagen folgen zu lassen….

D.A. Ach so, habe mich schon gewundert.

C.K.K. Nur so viel: Herr M ist hier Minister…upps…

D.A. Ich denke ich weiß um wen es geht großes „M“ kleines „aas“.

Maas verspottet LaVo im TV

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Grafikquelle     :      Mittelschlächtiges Wasserrad – Stütings Mühle in Belecke

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Der ewige Streithansel

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Mai 2013

Den Streit geschürt

So wird es einer Oskar-Partei gehen !

Da lesen wir heute einen interessanten Aufsatz über Oskar Lafontaine und seine Thesen über den Ausstieg aus dem Euro. Auch wir auf DL haben bereits mehrfach darauf hingewiesen das nicht die Debatte, sondern der Beginn dieser Diskussion das Problem ist. Wie denn letztendlich die richtige Lösung dieses Finanzdesaster aussehen wird, mag uns vielleicht eines schönen Tages die Zukunft zeigen.

Nur, wer hier Lafontaine sagt muss gleichzeitig auch Wagenknecht ansprechen, da beide zusammen diese neue Richtung verkündeten und dementsprechend durchdrücken wollten? Was war der letztendlich auslösende Grund hierfür und warum gerade jetzt? Waren nicht zuvor bereits aus allen anderen Parteien hier und dort dergleichen Rufe schon einmal laut geworden? Nichts Neues also und auf gar keinen Fall eine Erfindung der Linken.

Ist es möglich, dass Lafontaine fühlt wie sich langsam aber sicher sein Lieblingsspielzeug aus seinen Händen entfernt, wie bereits zuvor einige male mit anderen Spielzeugen geschehen? Erst der gescheiterte Versuch zur Zwangsübernahme der Parteiführung, jetzt erneut die Ausschaltung einer kompletten Führungsspitze samt Basis zu einen Paradigmenwechsel? Diktatur statt Sozialismus oder Demokratie? Die Angst des Alterns in der Politik auf einen Sack Scherben allein sitzen gelassen zu werden?

Sehr treffend hier der Schlussartikel des Artikels in dem es wie folgt heißt:

Der rechtsradikale Front National, der in Umfragen zur zweitstärksten Partei in Frankreich aufgestiegen ist, hat einen neuen Schlachtruf aus der Taufe gehoben: Tous pourris (übersetzt: Alle verfault). Auch die Grillo-Partei in Italien erklärt alle Politiker gleich welcher Couleur für korrupt. Die dramatisch sich vertiefende Kluft zwischen den Menschen und den politischen Parteien (die LINKE nicht ausgenommen) wird in der LINKEN abgesehen von kleinen Zirkeln kaum diskutiert. Mit der Parole, alle Parteien (außer der eigenen) sind Agenten des Kapitals, allein die – unbestritten richtige – Zielorientierung Sozialismus löst die Probleme der Menschen im Hier und Jetzt, kann die Kluft nicht verringert werden.

Den Streit geschürt

Horst Arenz über Oskar Lafontaines Vorstoß zu einem Euro-Ausstieg und die »deutsche Einheitspartei«

 „Wer sich zuviel streitet, wird nicht gewählt.“ Diese Erklärung zur Frage, warum die LINKE nicht von der Krise profitiert, hat Oskar Lafontaine unzählige Male bemüht (zuletzt im n-tv-Interview vom 1.12.). Die Tautologie der Aussage springt ins Auge, liefert sie doch keinen Hinweis, warum die LINKE sich streitet. Vermeintlich tiefer geht die geläufige Behauptung, bei dem Streit gehe es nicht um Inhalte, sondern nur um Macht. Aber geht es nicht immer schon hinter Kämpfen um Macht und Posten auch um Auffassungen? Der Kern der innerparteilichen Kämpfe dreht sich um die sattsam bekannte Frage Systemwechsel hier und jetzt versus Reformen auf dem Weg dahin. Dieser Streit ist grundsätzlich und bis heute nicht beigelegt, zumal er in irrationalen und unzivilisierten Formen stattfindet. Über die Inhalte, die den Streit transparent machen könnten, hat der in seiner Partei hochgeschätzte Wahlkämpfer sich indes stets ausgeschwiegen.

 Nun aber hat Lafontaine selbst den Streit geschürt. Kurz nach Verabschiedung des Wahlprogrammentwurfs durch den Parteivorstand, in dem der Abkehr vom Euro eine Absage erteilt wird, lanciert er die Forderung, sich vom Euro zu verabschieden.

 Wichtig ist in Letzterem der genaue Wortlaut der Begründung: „Eine reale Aufwertung über steigende Löhne, wie sie im Falle Deutschlands notwendig wäre, ist … nicht zu machen. Die reale Abwertung über sinkende Löhne … führt – wie wir in Spanien, Griechenland und Portugal schon sehen können – zur Katastrophe. Wenn reale Auf- und Abwertungen auf diesem Wege nicht möglich sind, dann muss man die einheitliche Währung aufgeben.“ Mit dem Ausstieg sollten die Krisenländer beginnen. Es geht Lafontaine also nicht (wie vielfach beschwichtigend behauptet wird) um die Warnung, wenn die Politik sich nicht ändere, müsse man den Euro verlassen. Die Aussage ist eindeutig: Es gibt keine Alternative, die deutsche Linke und die eigene Partei müssen sich vom Euro verabschieden.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :    Der Suppenkaspar

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Stürmische Saar Zeiten

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Mai 2013

Radau im Haus, gibt es in jeder besseren Familie

Familie. Friede , Freude, Eierkuchen, ein Traum welcher in jeder normalen Institution immer wieder durch Unruhen gestört wird. Dieses sehen wir sogar im Kindergarten bei den ganz Kleinen und es ist schön zu sehen wie diese ihre Streitereien auf einer ihnen eigenen Art schlichten und schon Minuten später wieder recht einvernehmlich miteinander spielen können. So als wäre nie zuvor etwas besonderes vorgefallen.

Ja das ist in gesunden funktionierenden Familien möglich und genau diese gelten normal als die Keimzellen aller Organisationen innerhalb einer funktionierenden Gesellschaft. In den Vereinen und Parteien ist die Zeit des Streits für gewöhnlich auch die Zeit des Schlichtens und der Erneuerungen. In solchen Momenten zeigt sich die Ruhe und Besonnenheit einer guten Führung. Dieses Schlichten konnten wir besonders innerhalb der CDU in der letzten Zeit des öfteren beobachten. Das zeigte Merkel ihre wahre Stärke und bewies ein besonderes Geschick im Umgang in ihrer Art der Vermittlung.

Auch in anderen Parteien, wie bei den Grünen, der FDP oder der CSU gelingt es für gewöhnlich schon nach relativ kurzer Zeit die Streithähne wieder an einen Tisch zu bringen. Und dieses alles unter der Beobachtung einer aufmerksamen Presse und nicht in verschwiegenen Hinterzimmern. Zeigt die Partei DIE LINKE hier schon ihre Außenseiterrolle? Macht sie schon hier und das fast ausschließlich, auf ihren großen Unterschied zu den anderen Parteien im negativen Sinn deutlich?

Wo bleiben SchlichterInnen wie Merkel, Roth, Gabriel oder auch Brüderle, mögen sie auch sonst hier politisch noch so umstritten sein, in der Linken? Hören wir doch gewöhnlich nach außen hin die allgemein üblichen Kinderworte „Friede, Freude, Eierkuchen“ als Beruhigung, um nach einigen Wochen festzustellen das alle Streitereien so weiterlaufen wie zuvor. Die Linke Spitze eine Führung des Verdrängens in einer Kindergarten Partei welche nicht bemerkt wie es im Innern brodelt?

Was für ein großen Theater haben wir in den letzten Wochen innerhalb der saarländischen Linken verfolgen dürfen? Ich nenne nur einige Namen hier wie: Claudia Kohde-Kilsch, Thomas Lutze und Yvonne Ploetz. Zimmer, Ensch-Engel oder Pollak? Wo bleiben hier die angeblichen „Führungspersönlichkeiten“ wie Linsler, Lafontaine oder Bierbaum? Sind diese Genanten alle auf Tauchstation gegangen und zeigen damit an, noch unfähiger zu sein als die namentlichen hier als StreiterInnen aufgezählten?

Oder machen sie hier, im Gegensatz zu allen anderen Parteien nur auf einen neuen Führungsstil aufmerksam? Wäre nicht aller größte Eile geboten sich jetzt von einen, bei den Wählern aufkommenden Verdacht der kriminellen Unterwanderung, energisch entgegenzutreten? Oder machen vielleicht finanzielle Verfilzungen eine Trennung unmöglich?

Der Eindruck welcher sich hier immer tiefer verfestigt ist der, dass es das einzige Ziel der Partei ist, einigen Auserwählten einen sicheren Job und ein gutes Einkommen zu verschaffen. Wo gibt es das sonst, das ein Geschäftsführer mehr durch die Erzeugung von immer neuen Skandalen als durch  politische Arbeit auffällig wird? Hier bekommt der Satz: „Jeder macht immer das, was er kann“ seine wahre Bedeutung.

Eine besondere Betonung erfährt die Skandaltruppe durch den immer wieder zu lesenden Spruch „Politikwechsel jetzt“. Soll dieser Wechsel mit Videos welche zurückgenommen werden müssen oder Screenshots mit einem besonderen Knalleffekt aus der politische Keimzelle Saarlouis eingeleitet werden? Von einen in Westdeutschland zu erwartenden Wahlerfolg um die drei Prozent? Eines von mehreren faulen Eiern im Landesverband Saarland? Auch in den kleinsten Zellen fängt der Fisch vom Kopf zu stinken an.

Wobei wir ja weder bei den besagten Screenshots >>>>> HIER <<<<< noch bei den Videoskandal, wie in der Bild >>>>> HIER <<<<< berichtet, von einmaligen Entgleisungen berichtet können. Nein diese beiden Vorfälle sind nur als letzter Höhepunkt auf diesen Linken Eisberg in der Westdeutschen Parteigeschichte zu sehen. Wo Helmut Kohl als ehemaliger Kanzler immer als wahrer Meister des Problemaussitzenden  bekannt wurde, wird dieser mittlerweile von den  Spitzen in der Linken weit überboten.

Wie als eine Selbstverständlichkeit zeigt sich auch die Linke Bundesspitze in solchen Fällen als völlig hilflos. Es wird dann aber mit Sicherheit die Zeit kommen wo schlechte Wahlergebnisse als Führungsschwäche ausgelegt werden. Das war bei den Vorgängern des jetzigen Vorstandes genau so. Kleine Männer warten auf so etwas um sich daran wieder nach oben zu ziehen.

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Grafikquelle    :   DL  –  Fotomontage    —   privat

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SPD oder DIE LINKE ?

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Mai 2013

Da rief mich ein guter Freund dieser Tage an:

„Du, ich glaube, ich wähle doch die SPD dieses mal.“

„Ich hoffe das dieses keine an mich gestellte Frage ist. Denn ich möchte später nicht für deine erneute Enttäuschung verantwortlich sein.“

“Nein bekam ich als Antwort zurück, aber ich sehe keine andere Möglichkeit, um auch aus den kleinsten Funken noch eine Flamme zum wärmen zu bekommen.“

In dem weiteren Verlauf des Gespräch ergaben sich noch viele weitere Themen welche mehr oder weniger des Erzählens nicht wert sind, da privat, aber politisch war das meiste in dieser kurzen Konversation schon gesagt. Denn allzu viel Gesprächsstoff gibt die reale politische Situation zur Zeit auch nicht her. Große Unterschiede zwischen den Parteien sind weder Fühl- noch Sichtbar, und  der Bürger bekommt so langsam eine Vorstellung wie „Demokratie“ unter einer staatlichen Einheitspartei aussehen könnte.

Werfen wir doch einen Blick auf die Grünen, welche uns über ihre Regierung in Baden-Württemberg wieder einmal vorführen wie groß die Unterschiede zwischen vor und nachher sind. Mit der Versprechung den Filz der CDU vertreiben zu wollen, wurden letztlich nur die CDU Leute vertrieben, um sich selber in den bereits gemachten Betten gemütlich einzurichten. Für diesen Aufbau benötigte die CDU runde 50 Jahre. Den Grünen erreichte dieses Wohlgefühl bereits nach einem Jahr.

Und damit auch die überhebliche Arroganz der Regierenden. Ja einem kleinen Lehrer ist „Mappus“ Macht gegeben und genau davon macht er nun entsprechend Gebrauch! Nicht mehr als kleiner Lehrer, nein jetzt als Lehrmeister. Ein neuer Sonnenkönig wurde geboren denn der Stern blieb dort wo er immer war. Als wahrer Regent! Jeder der auf eine andere Politik gehofft und darum so gewählt hat, fühlt nun, dass es nun nur mehr um den Machterhalt geht. Da bleibt wenig Platz für neue Ideen.

Annähernd die gleiche Situation haben  wir bei fast allen anderen Regierungswechseln in diesem Land gesehenen. Zuvor versprochene Veränderungen? Nur sehr, sehr wenige. Für gewöhnlich wurden nur die Namensschilder an den Türen ausgetauscht. Für den Steuerzahler gewöhnlich mit einen hohen Kostenaufwand verbunden. Wird doch als erstes das gesamte Gefolge der Macht ausgetauscht, denn der Gewählte ist nun in der Pflicht vielerlei Rechnungen zu begleichen, treibt ihn doch fortan nur eine Ziel: Die Erhaltung seiner Macht.

Eine Lösung nicht in Sicht? Nur direkt Kandidaten welche von den Wählern jederzeit ablösbar sind und nicht von den Parteien? Die ganzen Überhangmandate dienen nur den Parteien zur Festigung ihrer Macht und der Finanzierung des jeweiligen Rattenschwanz. Vielleicht?

In dem folgenden Kommentar versucht Stefan Reinecke zu erklären warum wir eine SPD gebrauchen. Das ist genau so widersprüchlich wie die Aussage wir brauchten eine LINKE in diesem Land. Wenn diese so agieren wie zur Zeit haben Beide genau die Richtung eingeschlagen sich überflüssig zu machen. Was wir wirklich brauchen ist eine Politik welchen den Menschen wieder in den Vordergrund stellt. Wer dieses letztendlich macht sollte dabei wirklich egal sein. Es zählt nur das was am Ende unter den Strich steht.

Die Gespenster der Geschichte

Der kluge Liberale Max Weber versuchte 1907 dem Bürgertum die Furcht vor der damals revolutionären Sozialdemokratie zu nehmen. Auf den Parteitagen, so der Soziologe, habe längst „phrasenhaft nörgelndes und klagendes Debattieren“ flammende Aufrufe zum Umsturz abgelöst. Unter den Funktionären entdeckte Weber keine entschlossenen Revolutionäre, vielmehr präge die gemütliche „Physiognomie des Kleinbürgertums“ das Bild. Eine „Erdrosselung des Kapitals oder Brandschatzung des Vermögens der Besitzenden“, so die beruhigende Aussicht, sei von dieser Partei nicht zu befürchten.

Die SPD sah sich damals noch völlig anders. Man strebte doch, auf dem Papier, nach Sozialismus und Menschheitsbefreiung und nicht nach Ministersesseln. Max Webers scharfsinnige Beobachtung nahm vorweg, was bis heute ein Kennzeichen der Sozialdemokratie ist: ihre gespaltene Selbstwahrnehmung. Fern der Macht glaubt die Partei an hochfahrende Ideale, sie schürt die nervöse Erwartung, dass sie an der Macht vieles ändern werde – doch an der Regierung passt sie sich rasch den Verhältnissen an.

 Die SPD hat es schwer, ein realistisches Bild von sich selbst zu entwerfen. Es oszilliert zwischen kühner Vision und grauem Alltagsgeschäft, die meist ziemlich unverbunden nebeneinander existierten. Dieses Gefälle produzierte regelmäßig Enttäuschungen, eine Art strukturelles Unglück. Fast immer blieb die SPD an der Macht hinter den Erwartungen zurück, die sie geweckt hatte. Ausnahmen wie die Zeit 1969 bis 1974, als eine gesellschaftliche Emanzipationswelle die SPD trug, bestätigen diese Regel.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Allgemeinfrei

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Spurwechsel in der Linken?

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Mai 2013

Wissenschaftler spricht von „Schönfärberei“
Euro-Studie bringt Linke in Schwierigkeiten

Haben wir nicht noch in den letzten Tagen von einem führungslosen Schiff geschrieben welches hilflos als Spielball den Wellen auf hoher See ausgesetzt ist und durch die stetige Strömung getrieben über kurz oder lang im Osten des Landes auf Grund läuft? Die werden den Schrott vor ihrer Haustür dann entsorgen müssen.

Lesen wir doch wundersame Geschichten zu Zeiten wo sich eine neue Partei unter den Namen AfD auf den Weg macht, den Euro wieder abzuschaffen. Die Gründung dieser Partei scheint die Ängste sowohl in der SPD als auch der Linken zu wecken und lässt die Beiden unaufhaltsam aufeinander zu treiben. Wobei der Start schon von unterschiedlichen Positionen aus erfolgt. Die SPD sieht ihre Chancen auf die Übernahme der Macht gefährdet während die Linke verzweifelt um ihr Überleben strampelt.

Wobei das Kreuzen vor dem Wind mit einem modernen Schiff kaum Schwierigkeiten bereitet. Nur wenn das genauso morsch ist wie die Gebeine der aus den Gräbern immer wieder zitierten Halbwahrheiten aus längst vergangenen Zeiten wird es kritisch. So sollte einmal daran erinnert werden, dass auch Personen wie Lafontaine und Flassbeck sich einmal für die Einführung des Euro stark machten. Das war aber noch zu SPD Zeiten.

Mit Parteiwechsel wurden auch verschiedene Paradigmen an die Garderoben des alten Hauses zurückgelassen. Dabei war die Bevölkerung bereits zum damaliger Zeitpunkt mit überwiegender Mehrheit gegen die Einführung des Euro und der Volksmund spricht bis zum heutigen Tag nicht vom Euro sondern nennt diese dem Volk aufgezwungene Zwangswährung einen Teuro. Zurecht im übrigen, denn die Währung diente einzig dem Vorteil des weltweiten Kapitalmarkt, während der Bürger bis heute dafür den Zahlmeister macht. Das aufziehende Dilemma welches damals schon in der Bevölkerung verspürt wurde, wird heute erst voll sichtbar.

So bewegen sich die „Spitzenpolitiker“ der heutigen Oppositionsparteien wie in einem Hamsterrad. Sie finden kaum noch fundierte Erklärungen und wechseln ihre Ansichten mit der Wäsche welche sie am Körper tragen. Glaubt denn irgendjemand noch einer Sahra Wagenknecht welche jede Woche versucht eine andere Meinungssau durch die Dörfer zu treiben.

So wird denn bis auf den heutigen Tag hin durch die Regierung versucht, die Bürger mit gefälschten Statistiken, verbreitet von obskuren aus Steuergeldern bezahlten Instituten, vom Gegenteil zu überzeugen. Chancenlos, genau wie bei der Einführung des neuen vom Volksmund genannten „Merkelsprit“  den E 10. Auch dieser wird wieder über eine Verknappung der Lebensmittel von der Bevölkerung finanziert.

So bestätigt sich wieder einmal mehr, dass innerhalb der Bürgerschaft weit mehr Intelligenz ist, als es die sie angeblich vertretenden Parteien wahrhaben wollen. Die „Idioten“ sitzen auf den Mandats Plätzen und nicht in der Bevölkerung. Ein in der Wirtschaft erfolgreicher Mensch überzeugt durch sein Wissen und Können. Er braucht keine Lobbyisten und wird sich nicht dazu herablassen, kraft seiner Ellbogen sich einen Weg durch fanatisierte Parteien nach oben zu prügeln. Wenn es in diesen Land nicht mehr geht, wird er das Land wechseln und die Dumpfbacken im Regen stehen lassen. Das ist richtig so.

Wissenschaftler spricht von „Schönfärberei“
Euro-Studie bringt Linke in Schwierigkeiten

Die Linke findet beim Thema Euro keinen klaren Kurs. Soll es wieder nationale Währungen geben oder nicht? Eine Studie der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung bringt Euro-Austritte ins Spiel. Übervater Lafontaine ist dafür, der Parteivorsitzende dagegen.

Sahra Wagenknecht und Bernd Riexinger haben ein ernsthaftes Problem: Sie wollen ihre Partei als pro-europäisch darstellen, als international solidarisch, als die Kraft, die sich auch für den griechischen Putzmann und die spanische Arbeiterin einsetzt. Am leichtesten wäre diese Botschaft zu transportieren, wenn sich die Linke voll hinter den Euro stellte: Übernahme von Schulden durch die Europäische Union, gemeinsame Euro-Anleihen, Wachstumspolitik in Krisenstaaten.

Eine Studie der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung empfiehlt nun aber etwas anderes. Der Autor Heiner Flassbeck glaubt nicht daran, dass die Eurokrise so noch gelöst werden kann. Flassbeck war einmal Staatssekretär unter dem damaligen Finanzminister Oskar Lafontaine, später Chefsvolkswirt der Vereinten Nationen. Am liebsten wäre es ihm, wenn in Deutschland die Löhne steigen würden, damit sich Ungleichheiten im Euro-Raum ausgleichen. Das würde auch dem Programm der Linken entsprechen. Doch das „Zeitfenster“ für diesen Weg schätzt er auf nur noch „ein paar Monate“, sagt er bei der Vorstellung der Studie. Daher „müssen auch andere Optionen ins Auge gefasst werden“. Gemeint ist: Ein Ausstieg der Schuldenstaaten aus dem Euro.

„Regeln sind rückgängig zu machen“

Quelle: n-tv >>>>> weiterlesen

MZ: Linkspartei Bartsch warnt seine Partei:
Euro-Debatte nicht zum Wahlkampfthema machen

Halle (ots) – Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, hat die Linke davor gewarnt, das Ende des Euro zum Thema bei der Bundestagswahl zu machen. „Wir sollten so eine Debatte nicht so kurz vor der Wahl führen“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ (Samstag-Ausgabe). „Was im Wahlprogramm dazu steht, reicht aus. Wir sollten uns um Brot- und Butter-Themen kümmern. Der Euro zählt nicht dazu.“ Bartsch hat aber keine Einwände dagegen, dass sich die der Linkspartei nahestehende Rosa-Luxemburg-Stiftung um das Thema kümmert. „Sie ist dafür der richtige Platz“, erklärte er. Die Stiftung hatte dazu am Vormittag im Beisein von Parteichef Bernd Riexinger eine Studie präsentiert.

Quelle: ots / Presseportal

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Fotoquelle: Wikipedia

Author Arne Hückelheim
Permission
(Reusing this file)

Start hand.svg Of course, you can use this picture for any purpose you like. That’s what wikipedia is all about anyway.

If you use this work outside of the Wikimedia projects, I would be very happy to be informed Nuvola apps email.png Thanks in advance.

Arne Hückelheim (author)

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zwitschernde [schräge] Vögel

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Mai 2013

zwitschernde [schräge] Vögel an der Saar

Wie bereits  am Dienstag mitgeteilt veröffentliche ich hiermit, nach eingehender Rücksprache mit für solche Angelegenheiten kompetente Personen, die DL überlassenen und sich zur Zeit der Aufnahme im freien Internet frei zur Verfügung stehenden Screenshots. Die zu sehenden Personen sind, allesamt Mitglieder der Partei die Linke und als Mandatsträger ihrer Partei, Personen des öffentlichen Lebens, welche sich über Twitter und Facebook öffentlich austauschen.

Gleichfalls veröffentlich ich Auszüge aus einer mich bedrohenden Mail welche mir unterdessen zugesandt wurde. Die in der Mail aufgeführten Namen wurden allesamt entfernt. Die Mail legt wieder einmal die Dünnhäutigkeit eine sich als Politker bezeichnenden Personen der Partei Die Linke offen. Wie sagt man so schön: Getroffener Hund bellt!

V.i.S.d.P. (Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes)
Redaktion Demokratisch-Links – Ingo Engbert – IE
(admin C) – ingo.engbert@demokratisch-links.de *)
Sitz und Gerichtsstand: Köln

Sehr geehrter Herr Engbert,

Sie kündigen mit Datum: 07.05.2013; 22.59 Uhr auf Ihrem Internet Block „Demokratisch links“ an, den Screenshot des „aufmerksamen Lesers“ aus dem Osten zu veröffentlichen.

Dieser bezieht sich auf einen Mailverkehr. Die darin enthaltenen Informationen sind und waren nicht öffentlich. Jegliche Veröffentlichung verletzt Privatsphäre und das Urheberrecht!

Da nach §88 TMG; §206 STGB sowie dem BDSG meine und die Rechte der Frau XXXX betroffen sind, fordere ich Sie hiermit (vorab per Mail ) auf diese Ihnen jetzt vorliegenden screenshots nicht zu veröffentlichen und auch keine Abschrift dazu zu veröffentlichen.

Ich gebe Ihnen hiermit zur Kenntnis, dass eine Abschrift dieses Briefes der Kanzlei XXXX     XXXX Saarbrücken, Frau XXXXX und dem Landeskriminalamt Saarbrücken zeitgleich weitergeleitet wird. Zugleich nehmen Sie zur Kenntnis dass dieses Schreiben an Sie adressiert ist und somit vertraulich ist. Jeglicher Veröffentlichung (auch auszugsweise ) wird hiermit ausdrücklich wiedersprochen.

Nehmen sie bitte auch zur Kenntnis, dass bei Nichtbeachtung dieser, ihnen jetzt vorliegenden Information, die Kanzlei XXXX ermächtigt ist, strafrechtliche Massnahmen gegen Sie zu erwirken.

Mit freundlichen Grüßen

(geschrieben am 08.05.2013 um 04.30 Uhr )

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Rolfs Abgesang auf Oskar?

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Mai 2013

Rolf Linslers Nachruf auf Oskar Lafontaine

Sommerfest der Linken 1.jpg

Hier sagt und zeigt er thn: Bleibe bitte unten !

Sollte das schon ein Abgesang auf Oskar sein sein, die Äußerungen auf der Webseite der Linken Saar, angestimmt von Rolf Linser? Als Vorbereitung auf einen politischen Abschied? Nur gut das wir nicht in Konkurrenz zu der Linken stehen, sonst hätten wir die Prügel einstecken müssen. So brauchen wir uns denn auch nicht von Rolf Linsler angesprochen fühlen sondern es ist an und für sich eine Sache der anderen Parteien sich damit auseinanderzusetzen. Zu aller erst aber gratulieren wir dem Rolfi zu seiner Gesundung, denn wie wir lesen reagiert er schon wieder wie vor seiner Erkrankung.

So ist es seine natürlichste Aufgabe als Vorsitzender seiner Partei, gleich einem pawlowschen Reflex, auf die Schmähungen gegen seinen Ober-Vorsitzenden entsprechend zu reagieren. Gehört doch die Verteidigung des Ober Guru zu eine der dicksten Kröten, welche den Schranzen vor Antritt ihrer Ämter zu schlucken gegeben wird. Dieses ist in einer Linken Partei gleich, wie in jeder anderen Partei auch.

So war denn auch die Betonung weiterhin geschlossen hinter ihren Führer zu stehen durchaus so zu erwarten. Nur, und hier kommt das erste große Fragezeichen, ob es denn wirklich die Partei oder nur der Vorsitzende ist und das wird sich erst im Laufe der Zeit herausstellen. Und hinter Ihm zu stehen? Jeder Sonnenkönig hinterlässt einen langen Schatten. Lutze hat gespürt wie es jemanden ergehen wird, welcher versucht sich vor zu drängeln. Hinter jemanden versteckt es sich ja auch so leicht und steckt dann auch dankbar die Prügel ein?

Ja, er steht vor euch, stößt Debatten an, kaut vor war ihr zu sagen habt und spielt in einer anderen Liga. Stopp, jetzt wird der Rolf auch noch sportlich. Schon vergessen, dass sich Oskar gerade erst aus der Bundesliga verabschiedet hat? Ist er nicht abgestiegen in die Landesliga? Gab es nicht folgende Begründung: „Weil er sein Konzept zur Euro-Rettung nicht durchsetzen kann, verspürt er keine Motivation mehr, das ganz große Rad zu drehen.“  Am Gedächtnis ist doch im Krankenhaus nicht geschnippelt worden, oder?

Diese Aussage belegt dass es sich hier nicht um einen Zwangsabstieg aus der obersten Liga handelt sondern es wurde ganz einfach das Handtuch geworfen. Nicht von einem Schiedsrichter, sondern Oskar hat aus der persönlichen Erkenntnis gehandelt den Ansprüchen der ersten Klasse nicht mehr gewachsen zu sein.  Ach ja, um auf den Volksmund kurz einzugehen: Auch eine Eiche folgt den Gesetzen der Natur in der alles vergänglich ist und irgendwann wird so auch das Borstenvieh Erfolg haben, wenn es denn die nötige Geduld aufbringt. Da ist dann der „stete Tropfen“ stärker!

Wir bewundern auch die Sicherheit mit der behauptet wird das Oskar für das gute Abscheiden für die LINKE streiten wird. Würde er dann nicht auch Lutze wieder unterstützen? Ist hier nicht der Wunsch, der Vater der Gedanken? Bleibt Oskar der Linken denn erhalten bis zu den Wahlen und auch danach? Sieben Prozent sagen die Prognosen zur Zeit. Aber das kann sich schnell ändern, das wissen wir alle, aber auch nach unten!

Es ist im übrigen sehr interessant zu lesen das sich die LINKE Saarland mit Lafontaine weiter entwickeln wird und ist es Vorsicht, welche den Schreiber daran hindert die entsprechende Richtung anzugeben, nach oben oder unten? Für jedermann sichtbar ist der stetige Trend nach unten, seit Jahren. Ja sicher, Oskar weiß wie man Wahlen gewinnt! Wusste er nicht auch, bis am letzten Sonntag wie man auf Parteitagen das Volk hinter sich bringt? Schon vergessen Rolf, hier einmal singen: Ein Jedes hat ein Ende, nur die Wurst hat Zwei?

Respekt bekommt im Leben übrigens der zurück, welcher auch anderen den entsprechenden Respekt entgegenbringt! Aber, das Wissen wir Älteren doch, oder?

Rolf Linsler: Saar-Linke ist froh und dankbar,

 

dass sich Oskar Lafontaine für sie engagiert

 

Zu den Reaktionen von SPD, CDU und Grünen auf die Mitgliederversammlung der saarländischen LINKEN am Sonntag erklärt der Landesvorsitzende Rolf Linsler: „Die politische Konkurrenz freut sich wieder einmal viel zu früh. Die saarländische LINKE steht nach wie vor geschlossen hinter Oskar Lafontaine. Und wir sind froh und dankbar, dass er sich auch weiter mit aller Kraft für unsere Partei engagieren und sich auch bundesweit weiterhin einbringen und nötige Debatten anstoßen wird. Im Übrigen spielt Oskar Lafontaine einfach in einer ganz anderen politischen Liga, als diejenigen, die sich jetzt eifrig zu Wort melden. Das wissen auch die Saarländerinnen und Saarländer. Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber wie der Volksmund so schön sagt: Was stört es die deutsche Eiche, wenn sich irgendwer an ihr reibt? Im Übrigen wird die saarländische LINKE gemeinsam mit Oskar Lafontaine für ein erfolgreiches Abschneiden bei der Bundestagswahl kämpfen. Und gemeinsam mit ihm werden wir uns auch weiter entwickeln und dabei eine starke Kraft im Land und wichtige Stimme für diejenigen bleiben, denen es nicht so gut geht. Im Gegensatz zu manchem, der sich jetzt höhnisch äußert, weiß Oskar Lafontaine auch, wie man Wahlen gewinnt. Insofern wäre etwas mehr Respekt manchmal durchaus angebracht.“

Quelle: Die Linke-Saar

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Grafikquelle   :   Weiherfest Ansprachen Lutze, Lafontaine, Linsler

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„Lafos Favoritin – durchgefallen“

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Mai 2013

„Lafontaines Favoritin – durchgefallen“

Da nehmen wir den Vorschlag der/s KommentatorsIn tuttilinki für eine passende Überschrift gerne auf. Auch als Dank für die reichhaltigen Informationen aus erster Hand. Das sogar die Saarbrücker – Zeitung heute von einer „Bittere Schlappe für Lafontaine“ schreibt, nehmen wir nur allzu gerne zur Kenntnis und hoffen, dass sie uns dabei helfen möge, die „Denkmale des Kapitalismus“ innerhalb einer Linken Partei, nachhaltig zu zerstören.

War es der letzte Versuch in dieser Partei allen anderen Mitgliedern zu zeigen dass auch dort das Kapital feste zueinander steht? Wird der linke Sozialist nun seine private Schatulle öffnen um der „gefallenen Millionärin“ die Kasse wieder aufzufüllen? Viele Mitglieder scheinen erkannt zu haben das es schon gewisser Voraussetzungen bedarf um aus einem linken Herzen ein Weiches, ein Geberherz zu formen! 99 Prozent der restlichen Parteimitglieder erfüllen diese Voraussetzungen nicht, obwohl sie doch vielleicht davon träumen auch einmal in anderen Verhältnissen leben zu können?

Lafontaine hat schlichtweg übersehen hier auch eine Neid Debatte ausgelöst zu haben! So war die Niederlage der Claudia Kohde – Kilsch keine persönliche Schellte für sie persönlich. Dafür war sie politisch einfach zu unerfahren und auch unbekannt, als Politikerin. Ihre politische Unerfahrenheit ging soweit nicht zu sehen auf was sie sich hier eingelassen hatte. Sie wiederholte die Fehler ihrer Jugend, ihr blindes Vertrauen in andere Menschen. Dieses war, wie die Presse schreibt eine persönliche Klatsche, eine schallende Ohrfeige für Lafontaine. Die Mitglieder haben auch wohl hinter seinen Rücken getuschelt für wie überflüssig sie ihn mittlerweile halten.

Für Frau Kohde – Kilsch und viele anderen in der Partei mag auch der tiefe Fall des Thomas Lutze an diesen Tag als sehr gutes Anschauungsbeispiel für blindes Eifern gesehen werden. Er hat den Preis für das fehlende persönliche Charisma bezahlt, was Mensch sich nur erwerben kann, wenn er sich ohne Abhängigkeit bewegt. Dadurch das Lafontaine jetzt auf Kleinigkeiten wie Versäumnisse in der Anmietung von Werbeflächen hinweist, macht er deutlich hier bewusst auf eigentliche  Nebensächlichkeiten zum Selbstschutz hinzuweisen. Ein reines Ablenkungsmanöver.

Die wahren Vorwürfe gegen Lutze wären in seiner Arbeit und  Aufgabe als Landesgeschäftsführer zu suchen. Diesen Posten wäre er vielleicht gewachsen gewesen, wenn er dort von Anderen unabhängig gearbeitet hätte. So war er natürlich auch verantwortlich für die  in seiner Zeit durchgeführten Wahlen, welche anschließend selbst von der BSK als ungültig erklärt wurden. Auch ist es ihm nicht gelungen die Partei zu einer Einheit zu formen. Ein Grundmotto in der Linken war es immer alle Menschen als Mitglieder mitzunehmen und nicht als Querulanten zu diffamieren. Es wurden auch keine Strukturen geschaffen welche das auseinanderdriften der Fraktionen in den Gemeinde- und Kreisräten hätten verhinderten können.

Der Posten eines Landesgeschäftsführers ist der Wichtigste innerhalb der Landes- als auch Bundespartei. Dort werden normal die Weichen sowohl für die politische Richtung, als auch für ein verträgliches Miteinander gestellt. Das alles sind Arbeiten welche man nicht so als Nebenbeschäftigung erledigen kann. Der Posten ist auch als Bindeglied, zwischen den Vorständen und der Basis, als auch der Vermittler zwischen Partei und Fraktionen zu sehen und  durch die zusätzliche Ausübung eines Mandat wird die hier unumgängliche Neutralität zutiefst verletzt.

Durch unüberlegte Sprüche und emotionale Reaktionen in den Versammlungen wurde die Stimmung zusätzlich aufgeheizt und er zeigte sich nicht in der Lage dergleichen durch Ruhe und Besonnenheit entgegenzuwirken. Das alles wurde von Lafontaine und dieses vielleicht wohlweislich, nicht erwähnt ! Dort hätte er sich dann vielleicht den Vorwurf des Drahtziehers, eines Brandstifters  aussetzen müssen? Denn er war DIE LINKE  im Saarland, zumindest seinem Auftreten und seinen Ansprüchen entsprechend!

Lassen wir uns überraschen was die Partei aus dieser Situation zu machen bereit ist. Der Basis wird durch die neue Situation die einmalige Möglichkeit zu einer Grundreinigung geboten. Gelingt ihr dieser Spagat nicht, werden auch im Saarland, wie im übrigen Westen bald die Lichter ausgeblasen und es stellt sich nur die Frage: Wer schließt die Tür als Letzter?

Bittere Schlappe für Lafontaine:
Linke lassen Kohde-Kilsch auflaufen

Mitten in seiner Rede platzte Oskar Lafontaine der Kragen. „Wenn ihr es nicht versteht, dass es uns wirklich zur Ehre ist, dass sich eine Spitzensportlerin für uns engagiert, dann tut es mir leid“, rief er gereizt einem Teil der knapp 600 Linken-Mitglieder in der Saarbrücker ATSV-Halle zu. Am Ende half auch sein Einsatz nicht: Die frühere Weltklasse-Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch fiel beim Parteivolk kläglich durch: Für die 49-Jährige als Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl stimmten nach turbulenter Diskussion nur 103 der über 500 Delegierten. Für Lafontaine dürfte dies eine empfindliche Klatsche gewesen sein. Seine erste Niederlage in der stark von ihm beeinflussten Saar-Linken überhaupt.

Quelle  :  Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Fotoquelle:

Redaktion DL / Saar/UP

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Der Linke Bundesvorstand erwacht?

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Mai 2013

Oskar Lafontaine soll einen Änderungsantrag stellen!

File:Studierendenkonferenz Krise Bildung Zukunft - Oskar Lafontaine (2).jpg

Jetzt wehren sich scheinbar auch Mitglieder aus den Bundesvorstand der Partei die Linke dagegen von dem saarländischen „Traumpaar“ politisch missbraucht zu werden. So lesen wir mit großen  Interesse den Kommentar von Dominic Heilig in dem er Lafontaine auffordert einen Änderungsantrag zu stellen.

Seltsam nur, dass selbst einige, wenige kritische Stimmen aus der Partei so lange Zeit benötigen  diesen, sich seit langen abzeichnenden Stimmung – oder auch Paradigmenwechsel wahrzunehmen. Wandelt doch Sahra Wagenknecht bereits seit einigen Monaten auf neuen Wegen, und hatte diesbezüglich schon einmal innerhalb der Fraktion eine Auseinandersetzung mit Axel Trost. Könnte diese Nichtbeachtung lang bekannter Tendenzen nicht eine Schwäche in der Partei sein, welche in ihrer Betrachtungsweise viel zu einseitig fixiert ist? Grundsätzlich gilt im Leben folgendes: Nicht die Aussagen der anbiedernden Freunde sind für die eigene (Partei) Entwicklung wichtig, sondern entscheidend sind vielmehr die Meinungen der Kritiker, denn diese gilt zu den Gewinn von Wahlen an die Seite zu bekommen.

Wie stellte Gregor Gysi noch vor gar nicht langer Zeit fest: Es fehlt der/n LINKEN an Kultur! Wenn ich mich selber verstehen und auch erklären will, habe ich zuallererst das zusehen und zuhören bei den Anderen zu erlernen. Genau das haben linke Gesellschaftsschichten nie beachtet, sie haben immer recht.

So ist bestimmt richtig wenn hier geschrieben wird das niemand heute mit Bestimmtheit sagen kann, wie sich denn die Situation um des Spekulationsobjekt „Euro“ entwickeln wird. Ihr lasst es aber unwidersprochen zu, dass jahrelang dumm schwätzende Protagonisten Innen private Meinungen verkaufen dürfen, um auf Kosten der Partei ihren Buchumsatz steigern zu können. Sie sind ja „angesehene“ Mitglieder der Partei und haben somit das Recht ihr privates Leben in entsprechenden Luxus leben zu können. Und das, siehe die Kassenlage vieler Landesverbände, auf Kosten der Beitragszahlenden.

Die in diesem Artikel ein wenig weinerlich getroffene Feststellung: „Nun aber wird das ganze über die Presse ausgetragen, in einem Moment der solidarischen Ruhe in der Partei und der gemeinsamen Vorbereitung auf die kommenden politischen Auseinandersetzungen im Wahlkampf“.

Ist der direkte Hinweis auf das Versagen des ganzen Bundes-Vorstand und das nicht nur des  Jetzigen. Dieser betont zwar immer wieder alte Fehler erkannt und auf einen richtigen Weg zu sein, hat aber bislang nicht die Fähigkeit unter Beweis gestellt, gemachte Fehler einzugestehen und diese entsprechend regulieren zu wollen oder können. Ist der Respekt vor den Verursachern zu groß?

Wie hatten wir gestern in einen Artikel gemutmaßt: „Wechselt Oskar in die AfD?“

Oskar Lafontaine soll einen Änderungsantrag stellen!

In der heutigen Ausgabe der Saarbrücker Zeitung plädiert der Vorsitzende der Linskfraktion im Saarländischen Landtag, Oskar Lafontaine, dafür, den Euro als Gemeinschaftswährung aufzugeben. Konkret zitiert wird er auf die Frage, ob DIE LINKE einen Anti-Euro-Wahlkampf betreiben wolle, mit den Worten: “Jetzt sollten wir zum früheren europäischen Währungssystem zurückkehren. […] Neben dem EURO müssen dazu wieder nationale Währungen eingeführt werden.”

 Nachdem bereits vor einer Woche Fabio de Masi diese Debatte im Onlinenangebot der Tageszeitung “neues deutschland” begonnen hatte, zog gestern die stellvertretende Fraktions- und Parteivorsitzende, Sahra Wagenknecht, nach und stellte Überschneidungen in der EURO(pa)POLITIK zwischen rechtspopulistischer AfD und der Partei DIE LINKE fest. Nun folgt das nächste Interview zu diesem Thema. Ich finde die Art und Weise des Vorgehens unsäglich und habe einen Vorschlag:

 Oskar Lafontaine soll sich dran machen und Änderungsanträge zum Wahlprogramm der LINKEN für die Bundestagswahlen schreiben und stellen.

Quelle: ldominic.linkeblogs >>>>> weiterlesen

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Source Flickr: Studierendenkonferenz »Krise.Bildung.Zukunft.« am 11. Dezember 2011 in Berlin
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Die LINKE auf Bootsreise

Erstellt von DL-Redaktion am 24. April 2013

Stadtmitte am Fluss

Da wurde doch vor einigen Tagen im Internet zu einer tollen Bootsfahrt auf der Saar eingeladen. Zum Thema „Stadtmitte am Fluss“ sollte dort unter anderen mit dem MdB der Linken, Thomas Lutze diskutiert werden. Wir auf DL werden seit einigen Tagen zu Neuigkeiten und Ergebnisse dieser Bootsfahrt gefragt, können leider aber keine detaillierten Auskünfte geben da auch uns, gleichwohl wie auch der S-Z keine Nachrichten vorliegen. Zumindest hat die S-Z darüber nicht berichtet.

Wir haben uns trotzdem einmal auf die Suche gemacht und im Internet acht Fotos darüber gefunden, welche ihr >>>>> HIER <<<<< einsehen könnt.

An Hand der Fotos können wir ein wenig ersehen und auch dementsprechend etwas erzählen. So fällt uns als allererstes auf, dass es sich um eine sehr altes, schon baufällig wirkendes Schiff handeln muss, da bereits eine entsprechende Kopfstütze als Halterung der Decke benötigt wird. Als nächstes machen wir einen Klampfenspieler aus, wobei es sich bei diesen Herrn um den im Programm angekündigten Märchenonkel handeln muss, denn wir glauben bei ihm, diesen für die Linke typischen Parteiblick zu vermissen. Nein das kein Mitglied sein.

Ganz im Gegensatz zur der Karottenerscheinung im Hintergrund, wo bei es sich wohl um die Frau Huonker, im Volksmund genannt Mama Hu handeln, von der wir bereits sehr viel gehört und gelesen haben. Sie scheint der Wandervogel in der politischen Abteilung des Saarland zu sein und von dem Meister aller Linken ein wenig als Jojo benutzt zu werden. Wollen wir zu ihren Gunsten hoffen das hier der Faden nicht eines Tages reißt.

Überhaupt der König mit seinem Hofstaat aus der Fraktion ist nicht abgelichtet worden. Mag diese Abstinenz wohl schon mit den Vorbereitungen für die große Krönungszeremonie seines neuen Mündels begründet sein? Oder war er wieder nur erkrankt? Hier noch einmal ein Hinweis wo die Wahlunterlagen zu bestellen sind:

Ansonsten sehen wir eine kleine gemütliche Runde und wir hoffen das sich die Auslagen des Thomas Lutze Amortisieren werden. Nur, auffällig ist die große Stille in der Presse schon. Wann denn sonst ergibt sich die Möglichkeit einmal einen der ganz Großen des Saarlandes leibhaftig zu sehen und zu hören.

Nur ein Zufall, das die Bootfahrt mit folgenden Aufruf des MdB zusammen stieß ?

Schiffahrtsamt muss erhalten bleiben!

Der Bundestagsabgeordnete der Linken und Mitglied im Verkehrsausschuss, Thomas Lutze, hat heute die Bestrebungen von Bundesverkehrsminister Ramsauer zum wiederholten Male kritisiert, die Wasser- und Schifffahrtsdirektion im Saarland aufzulösen. Mehrere parlamentarische Initiativen der Opposition in dieser Frage seien abgelehnt worden. „Durch einen internen Errichtungserlaß sind sowohl Bundesrat als auch Bundestag „außen vor“, so Lutze. „Die geplante Reform muss zurückgenommen werden. Das Saarland hat im Vergleich zu anderen Bundesländern die wenigsten Bundesbediensteten und lediglich eine Bundesbehörde. Und die soll jetzt auch noch geschlossen werden. Damit würden etwa 200 Angestellte ihren Job hier im Saarland verlieren. Föderalismus sieht anders aus.“

Wir fragen uns, ebenfalls im Binnenland lebend, wofür wird im Saarland ein Schiffahrtsamt mit ca. 200 Angestellten benötigt? Tragen diese das Wasser aus den Fluss regelmäßig mit Eimern durch die Gegend? Vielleicht zur Bewässerung der Weinberge? Oder rechnen die Saarländer damit, dass mit fortschreitender Erderwärmung die Küstenlinie der Nordsee bald auch das Saarland erreichen und damit vielen Bürger nicht nur wie heute finanziell, sondern dann auch wirklich das Wasser bis an den Hals reichen wird? Können die anfallenden Arbeiten für den Fluss Saar nicht von den Ordnungsämtern mit erledigt werden?

Uns Bürgern geht es doch noch viel zu gut, wenn Bundestagsabgeordnete soviel Zeit zu ihrer freien Verfügung haben, um sich mit solchen Banalitäten abzugeben. Was machen die Landtagsabgeordneten eigentlich wenn sich ein MdB um Angelegenheiten innerhalb des Landes kümmert? Sollten dieses die Sorgen der Bürger im Lande sein, ist eine Linke Partei vollkommen überflüssig.

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Fotoquellen: Wikipedia

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CKK

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Die Ausnahme Uli Hoeneß?

Erstellt von DL-Redaktion am 24. April 2013

Ist Uli Hoeneß nicht ein typischer Fall in Schland

File:Uli Hoeneß 2745.jpg

[youtube BWOIL2FB8H8]

Ist Uli Hoeneß ein Depp, eine Ausnahme in diesen Land? Müsste die Bevölkerung jetzt nicht wie eine Wand aufstehen und in Anlehnung an Joschka Fischer aus dem Jahre 1984 den Politikern über allen Parteien hinweg den legendär gewordenen Satz zurufen, ich zitiere: „Mit Verlaub, Herr Präsident. Sie sind ein Arschloch“. Oder sich zumindest an den ebenfalls unvergessenen Ausspruch von Stuttgart 21 erinnern, welcher lautet und ich zitiere erneut: „Lügenpack, Lügenpack“ ?

In welch einer Bananenrepublik leben wir eigentlich wenn es Politikern nicht möglich ist, das Kapital an die Kandare zu legen? Wo die Schmarotzer das absolute Sagen haben und sie es zulassen das ihr Volk nach Strich und Faden betrogen wird? Wozu gehen wir diesen Müll noch wählen wenn es ihnen noch nicht einmal möglich ist, sich schützend vor die Bevölkerung zu stellen?

Da laufen Titel- und Steuerbetrüger ungestraft durch das Land da ihnen die Politik dafür jede nur benötigte Tür öffnet. Fleisch vom eigenen Fleisch? Die Mafia Familien unter sich? Geht eine Privatperson als falscher Dr. auf Brautschau und erleichtert die Braut um ein paar tausend Euro wird er als Heiratsschwindler angezeigt und bestraft. Geht ein falscher Dr. in die Politik (Guttenberg) und erleichtert den Steuerzahler um Millionen, wird er gefeiert, auch von einer geistig verblödeten Gesellschaft. Bezahlt ein Uli Hoeneß dem Staat seine Steuern nicht, gewinnt sein Verein FC Bayern München mit 4 : 0 gegen Barcelona, und wird gefeiert (passt jetzt nicht, aber ich muss doch das tolle Ergebnis auch irgendwo unterbringen).

Der Hartz 4 Bezieher und auch die Rentner/in welche/r zum Überleben „Schwarz arbeiten“ muss, wird entsprechend verurteilt und die naiv, blöden Politiker wundern und beklagen sich über einen Anstieg und die  entgangene Steuern, verursacht durch „Schwarzarbeit“. Und niemand in diesem Land hat den Mut die Wahrheit zu sagen, geschweige diesen Zustand als Fakt anzuerkennen.

Haben wir einmal überlegt wie oft und gegen wen ein Joschka Fischer heute seinen damals für große Erregung sorgenden Satz hinaus brüllen müsste ? Nicht nur im Bundestag, nein auch in den Landtagen und vielen anderen Räten. Nur und das ist die Krux an allen, heute kann er es nicht mehr und das nicht weil er nicht mehr im Bundestag sitzt. Nein, heute kann er es nicht mehr da er sich den Satz selber ins Gesicht schleudern müsste.

Das aber ist ein direkter Hinweis auf die Situation in diesem Land. Es hat sich alles aneinander angepasst und das von Links nach Rechts. Die Unterschiede sind imaginär geworden. Da streiten sich jetzt Linke und SPD „Idioten“ wieder einmal aus Partei- und Wahl-taktischen Gründen, um die berühmte Peanuts in Sachen Straffreiheit für Steuerhinterzieher bei einer Selbstanzeige.  Den eigentlichen Grund, die Möglichkeiten für  Hinterziehungen aus dem Weg zu schaffen, da dann auch keine Selbstanzeigen mehr benötigt würden. Nein darüber schweigt des Sängers Höflichkeit. Dazu sind sie schlichtweg zu Verblödet.

Wobei, letztendlich möchte man den Balken nicht absägen auf den man es sich gemütlich gemacht hat, zumindest so lange nicht, wie man selber darauf sitzt. Dabei sind viele davon überzeugt das ehemalige wie Schröder, Clement oder Fischer um hier nur einmal einige Beispiele zu nennen, aus der Erfahrung heraus vieles erzählen könnten. Zu dieser hier abgebildeten Truppe werden sich auch „noch“ Politiker wie Steinbrück und Lafontaine eines nicht allzu fernen Tages gesellen.

Die Oligarchen sind über uns

ULI, DU TOR“, titelte Bild am Sonntag in gewohnter Ausblendung der Realitäten. Uli ist kein Tor und auch kein Duzfreund des Volkes, sondern ein gerissener Geschäftsmann, der sein Vermögen gegen den einzigen Angriff zu verteidigen suchte, dem Oligarchen sich hierzulande ausgesetzt sehen: der Besteuerung.

Vermögen, Reichtum, Wohlstand – es vergeht kaum ein Tag, an dem die Medien nicht die wachsende Ungleichheit, die dubiosen Methoden, sein Geld vor dem Staat zu verstecken, die Löcher in den Säckeln einerseits, die berstenden Safes andererseits thematisieren. Wir glauben inzwischen Bescheid zu wissen: Wer viel Knete hat, bunkert diese auf Konten in Luxemburg, Liechtenstein, der Schweiz oder auf sogenannten Offshore-Accounts (Schmuggler mit deutschem Pass haben dort angeblich 250 Milliarden Euro angehäuft). Wir erfahren, dass in Deutschland zwei Drittel der Bevölkerung so gut wie nichts besitzen, das reichste Zehntel hingegen über 61 Prozent des Gesamtvermögens verfügt. Weltweit sieht es noch extremer aus: Zwei Prozent halten mehr als die Hälfte allen Vermögens. Im Jahre 2011 gab es weltweit 1.210 Dollarmilliardäre, deren kumuliertes Vermögen höher ist als das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands. Und während der massenhaften Verelendung der letzten Jahre haben die Reichsten der Reichen nur profitiert.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquellen   :   Wikipedia

Uli Hoeneß —  

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Foto:Harald Bischoff / Lizenz:

Creative Commons CC-by-sa-3.0 de

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Drei Affen

Author Jakub Hałun

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Linke Bundestag Bewerbung

Erstellt von DL-Redaktion am 21. April 2013

Claudia Kohde-Kilsch fehlt Politik-Erfahrung

Und nun ist sie auch noch unter „Die Räuber“ gefallen! Mit diesen Satz, hinweisend auf das Drama von Friedrich Schiller wiesen wir in unseren Artikel vom 13. 04. unter „Oskars neue Favoritin“ auf eine fatale Situation der Frau Claudia-Kohde-Kilsch hin. Betonen möchten wir hier ausdrücklich das sich die Dame für ein Mandat im Bundestag bemüht, sich also noch stärker als bislang in ihrer Tätigkeit als politische Fraktionssprecherin der Linken im Landtag des Saarland, selbständig und freiwillig auf diesen Weg in die Öffentlichkeit begeben hat. Ob nun geschoben, gezogen oder gehoben, ist dabei belanglos. Sie hätte auch NEIN sagen können!

Der Gang hin zur Presse, ist also einwandfrei von ihr ausgegangen und von einer  bekennenden Diplom-Journalistin und der Pressesprecherin einer politischen Institution darf vorausgesetzt werden das dieser Gang von ihr so wohl sehr gut überlegt als auch aus einem gewissen Kalkül heraus resultierte. Die Artikel in der Presse sind also Teil ihrer Arbeit um sich so bei der Wählerschaft erst einmal entsprechend bekannt zu machen.

Das auf entsprechende Presse-Artikel dann auch entsprechende Leserbriefe folgen ist in einer gelebten Demokratie etwas selbstverständliches. Der hier folgende Leserbrief aus der Saarbrücker-Zeitung entspricht darum dem Zeitgeist und enthält weder beleidigende noch diskriminierende Inhalte, sondern gibt die ehrliche Meinung eines Schreibers wieder. So weit – so gut, sollte man meinen, aber nein, es geht weiter!

Claudia Kohde-Kilsch fehlt Politik-Erfahrung

Zum SZ-Artikel „Basis drängt Lafontaine zur Kandidatur“ (12. April) und zu anderen SZ-Texten

 Mit Verwunderung habe ich gelesen, dass die Wimbledon-Siegerin im Tennis-Doppel, Claudia Kohde-Kilsch, in den kommenden Bundestag soll oder will. Mich hat schon ihr Eintritt gerade in die Links-Partei geschockt. Eine Frau, die Millionen an Deutscher Mark verdient hat und alles in den Sand gesetzt hat, braucht jetzt wohl eine sichere Einnahmequelle und eine sichere Altersabsicherung. Und was ist da besonders begehrt? Ein warmes Plätzchen im Deutschen Bundestag. Und von solchen Personen soll unser Land erfolgreich geführt werden? Hat sie überhaupt Ahnung von Politik? Erfahrung hat sie mit Sicherheit nicht. Ich sage nur einmal mehr: Armes Deutschland!

Saarbrücker-Zeitung >>>>> HIER <<<<<

Auf diese freie Meinungsäußerung hin, den Kommentar-Schreiber einen asozialen-Inhalt zu unterstellen passt natürlich voll in das wiedergebende Bild eine/s/r Linken BewerberIn für ein Mandat und unterstreicht die vollkommene politische Naivität und Unerfahrenheit der Bewerberin. Dümmer geht’s Nimmer wäre man da schon geneigt zu sagen. Hier der entsprechende Kommentar:

Mit Entsetzen habe ich diesen Leserbrief in der SZ gesehen, der in einem nicht annehmbaren Niveau gegen mich gerichtet ist. Das ist so für mich absolut nicht hinnehmbar, ich kann das nicht stehen lassen. Ich weiß, dass es das Recht der freien Meinungsäußerung in unserem Land gibt und es einer Zeitung freigestellt ist, ob sie einen Leserbrief veröffentlicht oder nicht. Wenn aber eine solche Zuschrift zum Inhalt hat, eine Person anzugreifen, etwas Falsches über sie auszusagen, sie zu beleidigen und zu diskreditieren, so hätte ich doch von der SZ erwartet, niveauvolle und konstruktive Kritik von einem eher schon asozialen Inhalt zu unterscheiden. Die Aussage, ich hätte „mein Geld in den Sand gesetzt“ und bräuchte jetzt wohl eine „sichere Einnahmequelle und Altersabsicherung“, ist eine Frechheit und eine Falschaussage.

 Claudia Kohde-Kilsch,
Saarbrücken-Dudweiler

Das Original ist >>>>> HIER <<<<<

Der Leserbrief bestätigt in keinen Fall eine Falschaussage des Schreibers. Frau Kilsch hatte die Möglichkeit „eine Falschaussage“, in einen ihrem Niveau entsprechenden, sozialen Stil richtigstellen zu können, was sie aber vielleicht wohlweislich unterließ. Stattdessen lesen wir wieder einmal eine hochnäsig, arrogante Wähler schelte hin zur „Unterschicht“. Eine vielfach typische Reaktion Recht-Linker ? Besserwisser.

Noch Dumpfer geht es dann in der Zeitung mit den „Bildern“ weiter, wohin ihr heutiger Mentor und Platzhalter ja noch immer beste Verbindungen zu pflegen scheint.

Zu den Reaktionen auf ihren Partei-Eintritt bei den Linken sagt sie: „Ich habe noch nie so viel Neid und Missgunst erlebt. Fremde, die mich nicht kennen, lassen im Netz ihre Ergüsse über mich raus. Sexuelle Beleidigungen. Lügen

Auch hier leere Phrasen welche natürlich in vielen Zeitungen immer gut ankommen und gerne gedruckt werden. Natürlich nimmt es eine Mandatsbewerberin gerne an von „Fremden“ gewählt zu werden. Nach Möglichkeit mit geschlossenen Mund und Augen. Haben wir nicht zuvor eine gewisse Naivität gemutmaßt? Ross und Reiter werden auch hier wieder wohlweislich nicht genannt. Darum möchten wir uns hier zum Schluss dem Leserbriefschreiber in der Saarbrücker-Zeitung anschließen und sagen: „Armes Deutschland“ Geht es nicht doch letztendlich nur um das liebe Geld? Diesen Eindruck konnte Frau Kohde-Kilsch durch keine ihrer Aussagen verwischen. „Hier ist DIE LINKE wir wollen die Gesellschaft verändern“!!

Der Artikel der Bild >>>> HIER <<<<<

Fotoquelle: Grafik DL/UP

Nachtrag:

>>>>> Hier geht es zum Video<<<<<

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Linkes Wahlprogramm

Erstellt von DL-Redaktion am 20. April 2013

Die Linke betrügt die eigenen Mitglieder

Datei:Wahlplakat 2013 Die Linke 01.JPG

Jetzt ist er also der Öffentlichkeit vorgestellt worden, der Leitantrag zum Wahlprogramm. Wer jetzt viel Zeit hat kann sich diesen erweiterten Entwurf durchlesen.

 Die verlinkte Seite wurde gelüscht. Die Parteipinscher schämen sich ob ihrer schlechte Arbeit ?

Leitantrag zum Wahlprogramm >>>>> HIER <<<<<

Auf über 90 Seiten wird  nun öffentlich erklärt warum bei den Bundestagswahlen das Kreuzchen hinter die Linke gemacht werden soll oder warum nicht? Ist nicht so ein Wahlprogramm, gleich die Programme aller anderer Parteien auch, eine Erklärung, bei welcher jeder schon zuvor weiß, dass diese nie eingelöst werden kann, da Politik zu weit mehr als 50 % auch Tagesgeschäft ist und somit auf internationale Begebenheiten zu reagieren hat?

Lässt sich die Zeit nicht besser zum Wohl der Menschen nutzen als Papiere zu füllen welche kaum jemand je lesen wird, welche von den meisten Spezies an den Straßenständen dem Wähler gar vermittelt werden können da hier einfach unhaltbare Utopien verbreitet werden? Hier sind einmal die Unterschiede aus den Programmen der Linke und der SPD in Kurzform zusammengeschrieben, leicht verständlich für Jedermann/frau.

Innenpolitisch sind die Unterschiede eher unwesentlich, übliche Parteienstreitereien, wobei wir keine der Seiten das entsprechende Vertrauen entgegenbringen. Sagen wir einfach der Lafontaine Effekt, sein Privatkrieg mit seiner SPD. Denn der Westen ist heute mehr SPD als es die alte SPD ihren Namen entsprechend je war und etwas was die LINKE nie werden wollte. Wie sagte Riexinger am Freitag  bei der Vorstellung:  »Wir wollen neben einer sozialen Protestpartei auch eine linke Gestaltungspartei sein«, selbst besser wissend das ohne Mehrheiten keinerlei Gestaltung möglich ist. Eine neue Volksverdummung also!

Was Linkspartei und SPD innenpolitisch vereint und trennt in Kürze.

Mindestlohn: Die Linkspartei fordert ein flächendeckendes gesetzliches Lohnminimum von 10 Euro. Die SPD will das Gleiche in Höhe von 8,50 Euro. Einigung: problemlos.

Steuern: Die Linkspartei fordert einen Spitzensteuersatz von 53 Prozent für Einkommen von über 65.000 Euro. Für Millionäre soll eine Vermögensteuer von 5 Prozent eingeführt werden. Zudem soll es eine einmalige Abgabe von 10 Prozent für Vermögen über 1 Million Euro geben. Das Versprechen der Linkspartei: Wer unter 6.000 Euro im Monat verdient, muss nicht mehr Steuern zahlen. Nur die wirklich Reichen sollen wesentlich mehr zahlen.

Die SPD-Ideen zielen in die gleiche Richtung: Entlastung der Normalverdiener, Mehrbelastung der Reichen. So soll der Spitzensteuersatz ab Einkommen von 100.000 Euro von derzeit 42 auf 49 Prozent steigen. Die Vermögensteuer soll ab einem Vermögen von 2 Millionen Euro greifen und  Prozent betragen, deutlich weniger als bei der Linkspartei. Zudem will die SPD Betriebsvermögen weitgehend aus der Besteuerung ausklammern. Einigung: möglich, wenn die Linkspartei auf die realistischeren Forderungen der SPD weitgehend einschwenkt.

Rente: Die Linkspartei fordert die Wiedereinführung der Rente mit 65 und eine Mindestrente von 1.050 Euro für alle. Die SPD hält prinzipiell an der Rente mit 67 fest und will eine Mindestrente von 850 Euro. Jedoch bewegt sich die SPD seit 2009 zaghaft in Richtung Linkspartei und Gewerkschaften. Einigung: möglich, wenn die Linkspartei von dem „Weg mit der Rente mit 67“ abrückt.

Hartz IV: Die Linkspartei will Hartz IV auf 500 Euro erhöhen und die Sanktionen gegen ALG-II-Empfänger ersatzlos streichen. Die SPD will alles lassen, wie es ist. Einigung: nur, wenn die SPD sich auf eine Erhöhung einlässt.

Gesundheit: Beide Parteien wollen eine Krankenkasse für alle Versicherten. Einigung: problemlos.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

In herzlicher Abneigung

Ändere die Welt, sie braucht es.“ Dieses Zitat von Bert Brecht steht in großen Lettern an der Wand hinter Gregor Gysi. Wir sind im Literaturforum des Brechthauses in der Berliner Chausseestraße. Es ist ein ungewöhnlicher Ort, um ein Wahlprogramm vorzustellen. Aber auch ein sprechender.

Für die Linkspartei geht es in diesem Wahlkampf nicht um eine strategische Weichenstellung, sondern um die gefällige Inszenierungen des Absehbaren. Die nächste Fraktion wird kleiner sein und weiter Opposition. Alles andere wäre eine Sensation. Ein bisschen Brecht und Feuilleton sollen das monochrome Bild aufhellen. Sich selbst ändern will die Linkspartei, eher unbrechtisch, lieber nicht.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Von Silberrücken und Platzhirschen

Erstellt von DL-Redaktion am 4. April 2013

Von Silberrücken und Platzhirschen

Immer die Presse und immer öfter auch die Saarbrücker – Zeitung welche sich an den Kleinigkeiten des täglichen Lebens ereifern und die großen Dinge außen vor lässt ? Das sehen wir nicht so, finden wir doch immer wieder aufregende Storys, welche wir mit großer Aufmerksamkeit lesen. So wie zum Beispiel den folgenden Artikel an den wir zeigen wollen das lesen als auch verstehen immer auch von den Blickwinkel des Betrachtens abhängig ist.

Nur und das ist doch das allgemeine Problem. Ein jeder schreit nur dort auf wo er sich in seiner Aufgabe betroffen fühlt. Da streiten die Opernhäuser für die eigenen und die Unterhalter von zoologischen Gärten für ihre Anliegen. Die Bahnhofsgegner berichten über ihre und die Hartz 4 Geschädigten über andere Probleme. Jeder in seiner kleinen Welt lebend, bemerkt nicht das sie letztendlich alle das gleiche fühlen: Von der Politik maßlos betrogen und belogen zu werden. Würden sich die so Geschädigten endlich einmal einig, wäre es um die Politmafia schlecht bestellt.

So finden wir einen Artikel über ein Säugetiergutachten des Bundesagrarministerium welches die Mindestanforderungen für die Tierhaltung an deutschen Zoos erhöhen will. Das gleiche Ministerium welches die eigene Unfähigkeit bei der Lebensmittelkontrolle fast wöchentlich unter Beweis stellt, immer neue Skandale zuläßt und vielleicht sogar nur ein Ablenkungsmanöver startet? Donnerwetter ist hier unsere erste Reaktion, hier beschäftigen sich Politiker endlich einmal mit Themen welche für die Wähler sehr wichtig sind?

Da geht es einmal nicht darum wie sich Dick und Doof gegenseitig mit Atombomben bewerfen wollen, oder bayrische Nationalisten zum vertuschen türkische Prozessbeobachter aussperren, nein es geht auch nicht darum das eine Frau Merkel aufgrund ihrer Politik im Ausland mit einem Oberlippenbärtchen gezeichnet wird, welches ihr doch an und für sich gar nicht einmal sooo schlecht steht. Nein, endlich einmal geht es um des Deutschen liebsten Kind, das Tier!

Ist es doch sehr Weise von einem Ministerium, endlich einmal die immer währenden Warnungen der Regierung zu erhören. Wir leben alle über unsere Verhältnisse, wir müssen den Ausstoß der CO 2  Gase verringern, ja letztendlich muss die Politik auch die Volksvermögen  abgreifen, wollen sich doch wieder einmal die elitären Kreise in Berlin eine Diätenerhöhung genehmigen. So wie in einen Selbstbedienungsladen, allerdings ohne Kasse. Der Bürger wird vorsätzlich bestohlen. Nach dem Pferdefleisch sollen jetzt also auch die Fleischreserven aus den deutschen Zoos in den Topf und danach auf den Tisch?

Zumindest so lange bis ein cleverer Untersucher das Fleisch von Elefanten oder Gorillas in unserer Wurst findet. Wir werden es uns auf Dauer finanziell nicht erlauben können eine Kultur der Tieranschauung gleich wie die der Theater, Opern, oder anderer in den Augen der Politik nebensächlicher, der kein Geld einbringenden Kulturen zu erhalten. Dafür ist natürlich kein Geld da. Die großen internationalen Aufführungen aus Afghanistan, dem Irak oder auch wie jetzt zwischen den USA oder Nordkorea sind wichtiger und zudem preisgünstiger live zu sehen.

So ist es schon in ihren Augen richtig die Haltung von Tieren zu erschweren und deren Auslauf auf 1000 Quadratmeter pro Paar zu vergrößern. Ja, aber warum nur in den Zoos? Verändert sich doch so auch das Paarungsverhalten, denn dem Weibchen wird es so ermöglicht sich auch einmal hinter einen Erdhügel zu verstecken. Denn wir brauchen diese Wildtiere nicht, sie kosten Geld.

Die Menschen brauchen wir dagegen unbedingt, da in Zukunft billige Arbeitskräfte fehlen werden, dass haben wenigstens kluge Eliten herausgefunden. Aus genau diesen Grund werden dort, wo der Staat über die Möglichkeit des eingreifen verfügt, auch die Lebensräume verkleinert. Einen unter Hartz 4 lebenden Paar stehen folgerichtig nur 65 Quadratmeter Lebensraum zur Verfügung. Auf solch engen Raum ist es der Partnerin nicht mehr möglich sich, sich bei Bedarf auch einmal hinter einen Schrank zu verstecken. Da sage noch einer unsere Politiker arbeiten ohne Verstand!

Überhaupt, leben wir nicht alle in einen großen Zoo, in dem wir die Platzhirsche in ihren großen Gehegen staunend bei der Brunft hören und bewundern dürfen? Dieses dann vor den Wahlen auch noch ohne Eintritt? Sehen wir sie nicht mit ihren Hunden an unseren Wohnungen vorüberziehen und lassen uns die Briefkästen voll stopfen und die Haustüren von ihnen zusche…? Sehen wir nicht die großen leeren Wiesenflächen vor denen ein entsprechendes Verbotsschild für das Betreten und Spielen angebracht ist? Wehe eines unserer Kinder würde sich erdreisten seine Notdurft vor der Haustüre solcher Gehege zu verrichten.

Blicken wir nicht aus devoter Haltung in gebotener Ehrfurcht zu den menschlichen Silberrücken oder Platzhirschen auf? Hören wir uns nicht immer wieder in schöner Regelmäßigkeit alle Versprechungen an, wobei wir bei der Wahrnehmung bereits wissen, dass alles Versprochene nie in Erfüllung gehen wird? Stellen wir nicht einen Großteil unseres so mühsam erarbeitetes Geldes diesen Nichtnutzen zu ihrer Verfügung und ermöglichen denen durch unseren Fleiß ein Leben in Saus und Braus?

Benehmen wir Menschen uns in der Masse vielleicht anders als die Tiere im Zoo, im Zirkus, oder die als Haustiere lebenden? Machen wir nicht auch unsere „Männchen“ springen über geschlagene Seilchen und warten auf den Knochen welcher uns ab und an gnädig zugeworfen wird?

Was hindert den Bürger denn daran diese seltene Art der Obrigkeit in ihren eigenen Räumen einzusperren, sie dort festzuhalten, sie zu isolieren, auf das sie daran gehindert werden unsere Gelder in andere Länder zu versenden und vor allen Dingen die Gelder dann auch dort zu erreichen und auszugeben? Haben wir nicht alle die Sprüche unserer Eltern in Erinnerung: „Ihr sollt es einmal besser haben als wir“!

Die gleichen Sprüche hören wir in den Kirchen und Tempeln aller Religionen sowie den Parteien egal ob von Rechts oder Links. Alles das sind sind Versprechungen auf unbestimmte, spätere Zeiten, welche eingelöst werden sollen wenn wir denn brav den Vorstellungen Anderer gefolgt sind. Wobei, die Anderen schon heute das Leben, was sie uns für die Zukunft versprechen. Nur mit der Einlösung ist das so eine Sache, wie uns allen bestens bekannt ist!

Unsere Eltern leben für gewöhnlich nicht mehr wenn wir Rente beziehen! Von Oben ist auch noch keiner zurückgekommen welcher uns von den vielen Jungfrauen an Gottes Seite berichtete und die Klagen der Kriegerwitwen klingen vielen noch immer in den Ohren. Und? Vielleicht wollen wir ja auch gar nicht brav sein, wie es sich eine nur auf sich bezogene Elite nur allzu gerne wünscht. Vielleicht verzichten wir aus Solidarität auch gerne auf etwas bevor wir uns auf solch eine Art und Weise dergleichen Vorteile verschaffen?

Ignorieren wir doch die Platzhirsche und Silberrücken in der Politik! Geben wir ihnen doch die Möglichkeit sich ausschließlich mit sich selber zu beschäftigen. Was wollen die denn machen, sollten wir endlich damit beginnen deren Verrücktheiten einheitlich Paroli zu bieten? Lasst uns gemeinsam aufstehen um diese Narren in ihre Schranken zu weisen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung

Fotoquellen: Wikipedia

Silberrücken

Author Brocken Inaglory
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Platzhirsche:

Photo by Heinz Seehagel (28.9.2004)

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Linkes Leben an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 29. März 2013

Linkes Leben an der Saar

Da haben wir auf DL doch interessante Tage der Unterhaltung hinter uns gebracht. Unser besonderer Dank geht in diesen Zusammenhang an die Kommentatoren welche glaubten sich Anonym mit den Namen „Linker Saarländer“ und „Saarländer“ unter die Anderen zu mischen. Ist es doch immer wieder interessant zu beobachten wie angeblich selbstständige BürgerInnen sich von ihren Parteien einen Maulkorb umhängen lassen und dann versuchen diesen auf vielerlei Weise zu umgehen.

Ja ihr Zwei, keine Angst hier wird keine Anonymität gelüftet, aber die Frage die sich eigentlich stellt ist die ob ihr denn auf einer Länge mit den erlaubten Äußerungen eurer Partei liegt? Ihr solltet in solch einem Zusammenhang auch immer daran denken, dass ihr mehr oder weniger hilfreich tätig ward, Menschen anderer Meinung aus der Partei zu befördern?

So ist es schon ein wenig eigenartig dass erst die Krankheit eures kleinen Zampano als Anlass genutzt wurde hier eure große Sympathie für ihn zum Ausdruck zu bringen? Nur, warum werden dafür nicht die heimischen Computer genutzt? Müssen es immer gleich techn. Geräte sein welche mehreren Personen zugänglich sind und so Spuren verwischt werden sollen. In einen Fall aus einem Öffentlichen Gebäude und in den Anderen höchstwahrscheinlich sogar mit einen Handy?

Mag das alles daran liegen dass, wie wir es immer wieder hören, es doch sehr große Spannungen sowohl in der Fraktion als auch im Vorstand an der Saar geben soll? Liegt die Dame Claudia-Kohde-Kilsch so vielen quer im Magen? Vor zwei Wochen noch war es der Landeschatzmeister welcher hier gnadenlos von gleicher Person herunter gemacht wurde und jetzt wurde ein vollkommen Unbeteiligter als Paranoid beschimpft. He du Knallkopp kann da nur gefragt werden, gehörte das zu deiner Ausbildung in Bautzen?

Aber jetzt einmal ganz langsam! Wurdet ihr selber und viele Andere nicht auf eine ganz ähnliche Art und Weise in eure Mandate „gewählt“? Dieses nur einmal als Frage. Oder glaubt ihr anderen weismachen zu können dass sich die Begebenheiten in der Partei neuerdings so grundlegend verändert haben?

Das ihr heute die Chance habt, vielleicht sogar eher in Posten und Mandate zu kommen, werdet ihr sehr wahrscheinlich gerade denen zu verdanken haben, zu deren Ausschluss ihr beigetragen habt. Heute wird sich wohl keiner mehr erlauben können Busse zur Beeinflussung von Wahlen gegen euch einzusetzen! Heute wäre es für eine männliche Person beispielweise leichter den Landesvorsitz zu übernehmen falls es mit den Bundestag nicht mehr so klappen würde? Die Entlohnung für diese Position würde doch auch passen, oder?

Es wäre treffend auf die Position der Landesvorsitzenden eine CKK sitzen zu sehen? Oder? Und noch zusätzlich im Bundestag. Die Eine schreibt Bücher, während eine Andere die Posten besetzt, so ist beider Einkommen gesichert. Und, eine Person zum repräsentieren haben wir im Bund auch, unseren Nick-Heini, heute Nick-Gaucki. Passt doch, oder wird Frau CKK als direkte Rivalin angesehen? Zum Nicken? Gerade unter Frauen sollen diese Kämpfe ja sehr umtriebig ausgefochten werden? Wir schlagen hier Schlammcatchen vor! „Heigh noon“ an der Saar.

Die Frage stellt sich nur wer dann die Parteiarbeit erledigen wird? Oder geht es so weiter, wie bei einem Curlingteam? Einer schwingt den Eisstock und alle anderer reinigen das Eis mit ihren Besen. Es würde zumindest dem Augenschein nach zusammen passen.

Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf den Tisch und so haben sicher viele auf die Frage gewartet: Ja, wo ist denn der Kater Oskar geblieben? Ostereier suchen im Schnee? Oder ist er vielleicht damit beschäftigt seine gemachten Erfahrungswerte mit Rolf auszutauschen? Hm, obwohl im Leben hat ein jeder sein eigenes Päckchen zu tragen und ob denn die beiden hier Kommentierenden es ehrlich mit ihren Vorsitzenden meinen, wird sicherlich von vielen innerparteilich angezweifelt werden. Die Partei stellt sich ja gegenüber ihren Mitgliedern keinesfalls als Weichei dar. Rolf hatte ja vor einigen Wochen selber angekündigt zur nächsten Wahl nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Da ist das Gerangel um die lukrativen Plätzchen leicht erklärbar

Darum ist hier auf DL das Maß des erträglichen keinesfalls überschritten worden, wie es so gerne hingestellt wurde. Im Gegenteil, der Umgang war im wesentlichen weitaus humaner als es Rolf zugestanden hätte. Wer austeilen kann muss auch lernen einstecken zu können.

Für gewöhnlich bekommt ein jeder im Leben das zurück was er zuvor verteilt hat.

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Fotquelle: Wikipedia

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AKL macht die LINKE platt?

Erstellt von DL-Redaktion am 28. März 2013

Aufruf zur Neugründung der Antikapitalistischen Linken
(AKL) in der LINKEN, 2013

Jetzt kommt also dass, was von Einigen schon seit langen befürchtet, und von Vielen seit einiger Zeit erhofft wurde. Die Antikapitalisten in der Linkspartei wollen sich neu erfinden, sie stehen also vor einer Neugründung. So soll, wie im Neuen Deutschland heute berichtet wird, auf einer Mitgliederversammlung Ende April in Bremen ein neuer Aufruf verabschiedet werden.

Interessant wird die Beobachtung sein, wie sich eine dann neu formierte AKL „mit einem neuen antikapitalistischen Programm“ in Bezug zu ihren Ehemaligen und auch wiederum vielleicht neuen Leitfiguren aufstellt! Hier muss man  das Wort als Anspruch „Antikapitalistisch“ schon einmal im Kopf aufnehmen und dann auch entsprechend werten. Die Frage kann also nur an die Trittbrett fahrenden Bonzen gerichtet sein. Haben, oder besser dürfen Millionäre wie Wagenknecht und Lanfontaine dort noch ihren Platz einnehmen? Die immer gegebene dümmliche Antwort wie: Linke dürfen durchaus Reich sein, kann hier nicht ausreichen.

So sollten sie sich ihre Millionen schon erarbeitet haben und dieses nicht durch die Politik, auf Kosten der Allgemeinheit ! Westerwelle sprach hier einmal „von einer römischen Dekadenz“, er lag mit seiner Wortwahl dabei durchaus richtig, sprach nur damit die falsche Schicht der Gesellschaft an. Wofür er sich in der letzten Woche sogar entschuldigte.

Dabei, selbst wenn alle genannten 2000 Unterstützer diesen neuen Aufruf folgen würden, schreiben wir immer noch von einer absoluten Minderheit, rund 3,5 %  innerhalb der Partei, welche schon bei weit geringeren Anlässen ihre geklonten Schiedskommissionen zwecks gedanklicher Säuberung in Marsch setzte, um endlich in Ruhe weiter wursteln zu können. Die Führung wird erleben dass die Unruhen der Vergangenheit nur ein laues Lüftchen im Vergleich zu dem Sturm war, welcher sie jetzt durcheinander wirbeln wird.

Kapitalismus bedeutet Krieg, Umweltzerstörung und Armut.

Für eine antikapitalistische Linke!

Seit 2007 gibt es DIE LINKE als neue politische Partei in Deutschland. Sie ist die einzige parlamentarisch verankerte Partei mit einem antikapitalistischen Programm. Sie ist die einzige konsequente Friedenspartei. Sie ist die einzige Partei, die eine radikale Kritik am ökologischen Katastrophenkurs der herrschenden Wirtschaftsordnung mit einem Programm der sozialen Gerechtigkeit verknüpft. Sie ist eine demokratische Erneuerungsbewegung, die die Verteidigung der Bürger- und individuellen Freiheitsrechte und ihres Ausbaus mit neuen Informationstechnologien mit einem Kampf gegen die herrschenden Eigentums- und Machtstrukturen verbindet.

 Dieses im Erfurter Programm festgeschriebene Selbstverständnis als sozialistische Partei wird jedoch vor allem von führenden Mitgliedern in Debatten und der politischen Praxis in Parlamenten, Landesregierungen und kommunalen Gremien immer wieder in Frage gestellt. Die Entwicklung der LINKEN zeigt eine widersprüchliche Partei, die mehr und mehr von ihrer Ausstrahlung als politisch wirksame, oppositionelle, nicht etablierte Kraft einzubüßen droht.

 Die AKL hat seit Beginn der Parteigründungsdebatte von WASG und PDS als politische Strömung in allen Teilen Deutschlands ihren Teil dazu beigetragen, dass dem regierungs- und parlamentsfixierten „Pragmatismus“ in der LINKEN erfolgreich ein antikapitalistisches Programm mit sozialistischem Ziel entgegengestellt wurde, das für Veränderungen vor allem auf gesellschaftliche Bewegungen setzt. Dementsprechend hat die AKL immer wieder die Stärkung innerparteilicher Demokratie und des Einflusses der Mitglieder gefordert.

 In ihrem von fast zweitausend Unterstützer_innen getragenen Aufruf aus dem Jahr 2006 warb die AKL dafür, die neue Partei DIE LINKE programmatisch auf eine klare sozialistische Grundlagen zu stellen, anstatt nur die Reparatur eines prinzipiell ausbeuterischen und zerstörerischen Gesellschaftssystems anzustreben.

 Sechs Jahre bestand die AKL als loses Netzwerk, zusammengehalten von einem großen Fundament gemeinsamer Positionen. 2012 hat die Mitgliederversammlung der AKL die Schaffung neuer, festerer Strukturen und die Anerkennung als Zusammenschluss der LINKEN beschlossen, um gleichzeitig ihre Positionen zu vertiefen und ihre demokratische Legitimierung zu sichern. Dies macht einen neuen Aufruf notwendig, der den Gründungsaufruf vom März 2006 ersetzt.

 Im folgenden Text fassen wir unsere wesentlichen Grundüberzeugungen für eine bewegungsorientierte, antikapitalistische und basisorientierte LINKE thesenartig zusammen:

Quelle: AkL >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Saarland privat / Fotomontage: DL/UP

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Der billige Titeljakob

Erstellt von DL-Redaktion am 25. März 2013

Ich möchte etwas Dardtellen was mir so nicht gelingt

Promotionsfeier in den USA mit Doktorhüten – links skandinavisches Modell, rechts mortarboard und Talar

Nein, Werbung machen wir dafür auf keinen Fall. Im Gegenteil, wir warnen sogar davor denn trotz Nutzung dieses Angebotes wird hier niemand klüger werden. Hoffen wir, dass sich im besten Fall das vielleicht verschwundene Selbstwertgefühl wieder ein wenig normalisieren wird. Mehr nicht.

Ist es doch Mode geworden in der Politik. Das was fehlt bietet der Markt in ausreichender Fülle. Es gibt hier sogar Edel Vorbilder; Strahlenmänner und Frauen welche es nicht unterlassen konnten sich mit fremden Federn zu schmücken. Zu bieten hatte man ansonsten nichts besonderes, also musste schnellstens ein Dr. Titel als schmückender Lorbeerkranz gebunden werden.

Sie erhielt auch ich gestern solch ein Angebot, unaufgefordert und gleich mit entsprechender Kunden Nr. Hier ein Ausschnitt aus der Original-Mail:

Guten Tag Kundennr. 4375,

 sichern Sie sich jetzt Ihren echten Doktortitel:

 In nur wenigen Tagen werden Sie zum Doktor ernannt und d??fen die Bezeichnung zzgl. zu Ihrem Namen f??hren.

 Lesen Sie >>> HIER <<< wie es geht:

 Mit freundlichen Gr??ssen,

 Ihr Doktortitel-Team

Ein Dr. Titel für 49,– Euro,

den Professor für 79.– Euro und

den Prof. + Dr. für 99,– Euro.

Endlich mit den Honoratioren auf eine Stufe stehen. Da fallen mir gleich die entsprechenden Namen ein wie Prof. Unsinn, oder Prof. Rührenum, brächte mir vielleicht das rechte Bein in die SPD, an Schröders Seite. Wobei an Schröders Seite, da dürfte ich mein Linkes bestimmt nicht nachziehen und mir erging es wie Steinbrück welcher auch auf einen Bein durch seine Partei humpelt. Nee, dann lieber nicht.

Ja gut, das weitere kann ich mir abschminken. Bin ja keine Frau um an Oskars Seite zu kommen. Vielleicht schade aber was soll es. Ich will ja auch keine Bücher verkaufen.

Ein Büchlein schreiben ist nicht schwer,
verkaufen dann, dagegen sehr.
Da hilft ein Titel vor den Namen,
Der Rubel rollt, ihr könnt’s erahnen.

Da kommen Gutti und Mehrin,
ganz schnell nach oben in Berlin.
Für Brücken sorgt, es ist zu seh’n,
die Titel die vor Namen steh’n.

Er in Berlin, sie sitzt in Brüssel,
verdeckt manch Sprung der in der Schüssel.
Experten nun mit großen Wissen,
auf Ehrlichkeit da wird gesch……

Zurück zum Büchlein das wir lesen,
von Freiheit welche nie gewesen.
Wir folgen nun was dort beschrieben,
nur so wir Kapital besiegen.

Die Linke kommt so wird’s berichtet,
das ganze Land wird umgeschichtet.
Was unten war kommt jetzt nach Oben,
ein Hoch auf Arbeit die wir loben..

Wir sehen rote Macher kommen,
seit nicht verängstigt und beklommen.
Die lassen uns erneut erstrahlen,
dank Wagenknecht und Oskars Barden.

Was hier ihr Leser habt vernommen,
ist schon ein wenig stark gesponnen.
Denn Linke, schichten schlicht nicht um,
dann wären ja die Oben dumm.

Sie müssten geben vom Profit
bekämen  nicht mal ein Prosit.
Kein Kaviar mehr und auch kein Sekt,
das alles wäre dann ja weg.

Ingo Engbert 3/2013

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Fotoquelle: Wikipedia

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Riexinger sagt heute viel

Erstellt von DL-Redaktion am 22. März 2013

…..und Lafontaine gestern das Richtige?

Das Klappern gehört in die Handwerkskiste der Politiker, das ist allgemein bekannt. Nur das Klappern sollte auch Geräusche hörbar machen welche in irgendeiner Form zu der entsprechenden Institution passen. Lesen wir das heutige Interview mit Riexinger im Handelsblatt bekommen wir das seltsame Gefühl das es zu den hier gemachten Aussagen an eigenen Überzeugungen fehlt.

Dieser Vorsitzende hinterlässt den Eindruck auf einer einsamen Insel zu leben oder er sieht sich in einer solch verzweifelten Lage, dass die ihn umgebenden Zustände nicht mehr in sein Bewusstsein gelangen. Der sogenannte Selbstschutz. Die Argumentationen sind dermaßen Widersprüchlich und entlarven sich bei näherer Betrachtung als leeres Geschwurbel.

So scheint er auch nicht zu bemerken das sich hinter der Art der Fragestellung eine gewisse Ironie verbirgt. Mit anderen Wort, er bemerkt nicht das er hier von dem Fragesteller regelrecht vorgeführt  wird.

Wie anders lässt sich das immer wieder gleiche Gerede von einer „Jungen Partei“ erklären? Die bisherigen Vorsitzenden ob Lafontaine, Ernst oder er selber sind oder waren alles Herrschaften im reifen Alter. Die Gesamtpartei, auch im Westen, weist auf ein weit über den Durchschnitt stehendes  Alterungsproblem hin, als dass hier die Rede von einer „Jungen Partei“ gerechtfertigt wäre. Auch wird bei innerparteilichen Zusammenkünften immer wieder darauf hingewiesen, zumindest im Westen, dass erfahrenen Leuten bei der Mandatsvergabe der Vortritt zu geben sei. Schlagsatz: “Wir brauchen erfahrene Kräfte welche sich nicht über den Tisch ziehen lassen“.

Wenn also immer wieder auf eine mangelnde Erfahrung der Leute innerhalb der Kommunalpolitik hingewiesen wird sollte dieses als ein Hinweis auf eine mangelnde Unterstützung durch die erfahrenen Kräfte gedeutet werden. Diese Leute versagen! So einfach ist das. Dem Journalist ist dieses bekannt, Riexinger scheinbar nicht! Die Bekanntheit der Leute ist unwichtig wenn sie denn arbeiten und genau dort fehlt es, Oben wie Unten!

Wo steht Lafontaine für eine starke Linke? Vor allem im Westen? Lafontaine laufen die Mitglieder und auch die Wähler davon -gerade im Westen! Ein Vorsitzender welcher das nicht sieht oder wahrhaben will, sollte sich einer Auffrischungskur unterziehen, da er vollkommen fehl am Platze ist, da er noch nicht einmal darum bemüht ist herauszufinden, warum ihm denn die Leute davonlaufen.

„Kaiser Napoleon von der Saar“ steht noch nicht einmal mehr für eine starke Linke im Saarland sondern glänzt nur noch zur persönlichen Darstellung und mit seiner privaten Show. Reflektiert wird nur mehr auf sein Liebesleben und nicht seine Politik. Ein Neuer Loddar?

Der Vorsitzende tritt hier mit der Bereitschaft auf, mitregieren zu wollen, während sein „Bester“ gestern in die „Junge Welt“ total die Gegenposition vertritt. Ja, das erklärt den Wählern mal. Warum Oskar nur noch für seine Mitglieder und nicht mehr der „Bild“, wie zu alten Zeiten, mit einer mehr als 200 fachen Auflage?

Linken-Chef Bernd Riexinger
„Ohne die Linke ist ein Politikwechsel nicht möglich“

Handelsblatt Online: Herr Riexinger, übt Rot-Rot-Grün im Bundesrat das gemeinsame Regieren?

Bernd Riexinger: Fakt ist, dass sich alle drei Oppositionsparteien für Gesetzesinitiativen zusammentun müssen. Das bietet ihnen die große Chance, ihre Vorstellungen deutlich zu machen. Außerdem zwingen sie CDU und FDP dadurch, sich zu positionieren.

Das scheint gut zu gelingen?

Es gibt eine erste Gesetzesinitiative für einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Wir fordern zwar 10 Euro, tragen aber auch die 8,50 mit – schließlich bringt auch das schon eine Verbesserung für mehrere Millionen Menschen.

Sind weitere gemeinsame Vorstöße geplant?

Die rot-rote Regierung in Brandenburg bereitet eine Gesetzesinitiative zur Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 49 Prozent ab einem 100.000-Euro-Einkommen vor. Da ist es wie beim Mindestlohn. Wir wollen 53 Prozent, aber wenn die Initiative in die richtige Richtung geht, machen wir mit.

Klingt sehr pragmatisch.

Politik muss doch immer einen rationalen Kern haben. Und wenn dem so ist, dann müssen doch Parteien zwangsläufig zusammenfinden, die einen gesetzlichen Mindestlohn und eine Umverteilung von gesellschaftlichem Reichtum wollen. Warum nutzen wir nicht die neue Mehrheit im Bundesrat dazu, auch im Westen eine Rentenerhöhung ohne Kaufkraftverlust zu erzwingen? Das wäre wirklich ein Schritt zur sozialen Renteneinheit. Ich warne vor einer Ostrentenangleichung durch schleichende Enteignung der Westrentner.“

Die SPD lehnt auf Bundesebene bislang ein Bündnis mit der Linkspartei kategorisch ab.

Was ist das denn für ein Signal? Das bedeutet doch im Umkehrschluss, dass sich die SPD lieber in eine große Koalition flüchtet. Dann aber ist ein Politikwechsel nicht möglich. Wir ziehen daraus die Konsequenz, dass ein Lagerwahlkampf ausfällt und wir nur auf uns schauen.

Quelle: Handelsblatt >>>>> weiterlesen

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Linke Krötenwanderung beginnt

Erstellt von DL-Redaktion am 9. März 2013

Lehre der Sozialisten: Der Eine trage des Anderen Last

Wer trägt hier wen? Die Liebe des Lebens?

Jetzt beginnt das Trauma für manchen Autofahrer wieder und die Saarbrücker-Zeitung macht mit einen Artikel auch darauf aufmerksam: Die Zeit der Krötenwanderung hat begonnen! Natürlich haben auch wir auf DL uns so unsere Gedanken über eine entsprechende Unterstützung dieser Aktion gemacht und fordern hiermit Die Fraktion der LINKEN im saarländischen Landtag zu entsprechenden Reaktionen auf. Es ist doch nicht richtig die Arbeit für den Naturschutz nur den freiwilligen Organisationen zu überlassen. Wir, die Redaktion aus NRW kommend, weit ab vom Saarland können hier unseren MitgenossenInnen nur mit entsprechenden Ratschlägen zur Seite stehen.

So sollte die LINKE Fraktion  erst einmal erkunden ob es sich denn dort auch überhaupt um LINKE Kröten handelt welche normal allein durch die Richtung der Straßenquerung auf sich aufmerksam machen. Ansonsten vermehren sie sich ja sogar untereinander und lassen keine Unterschiede zu den Rechten erkennen.

So bilden die Froschlurche eine geschlossene Familie und sind auch international präsent. Man kennt über 300 verschiedene Spezies welche sich überwiegend an den Geruch erkennen. Lese hierzu auch eine entsprechende Erklärung. Besonders bekannt sind die Geburtshelferkröten, Wabenkröten, Wechselkröten, Goldkröten  oder auch die  Kreuzkröten.

Während die Goldkröten absolut als Minderheit, sorgsam bestrebt sind, alles für sich zu behalten, finden sich in derer Umgebung häufig viele Kreuzkröten und Wechselkröten. Diese sind aufgrund ihrer klebrigen Absonderungen bei den Artgenossen  nicht gerade beliebt und hüpfen besonders gedrungen vor sich hin. Immer auf der Suche nach einer Möglichkeit zum andocken.

Besondere Aufmerksamkeit zieht immer die Große Wabenkröte auf sich. Als Einzelgängerin hat sie einen eher dreieckigen Kopf mit winzigen, lidlosen Augen. Die Haut ist runzelig rau und an der Rückseite grau mit dunklen Flecken in Panzerdicke verstärkt; die Unterseite ist heller gefärbt. Die Finger enden in sternförmigen, vierstrahligen Spitzen. So kann sie sehr gut ihre giftähnlichen Sekrete über die Finger verteilen, ist aber aufgrund ihres nackenlosen Rückens sehr gut gegen Verstrahlungen geschützt. Störend ist hier im besonderen das ununterbrochene Quaken und vor sich hin sabbern. Aufmerksame Zuhörer glauben immer ein chin, chin, chin herauszuhören.

Auch sonst glaubt man beim Lesen des Artikel sich als Parteimitglied der LINKEN häufig unter Kröten aufzuhalten. Diese hatten bei verschiedenen Versammlungen manche zu schlucken und niemand von der Nabu war dort anwesend um auf den Artenschutz aufmerksam zu machen. Auch das Aufstellen von Zäunen erinnert stark an dass nicht überschreiten von „Roten Linien“ welche dann alle in den aufgestellten Sammelboxen mündeten. Diese wurden sobald im Minuten-Tackt entleert.

Da lagen dann die Aussortierten als unterste und die dicken, fetten Artgenossen versuchen diese auf sich stürzend zu erdrücken. So ist es nur allzu natürlich wenn es heute an Freiwilligen fehlt da sich allzu viele der Arbeit verweigern. Fett und vollgefressene Kröten waren schon immer sehr behäbig.

Als neueste Meldung kommt gerade herein, dass jetzt eine neue Krötenhochzeit unter den Goldkröten bevorsteht und wir fragen uns natürlich wer denn da wen wohl zum Jagen tragen wird?

So lesen wir folgendes: Lafontaine sei „die große Liebe meines Lebens“, die sie ohne die Vereinigung sicher nicht kennen gelernt hätte, sagte Wagenknecht dem „Tagesspiegel am Sonntag“.

Quelle: Tagesspiegel am Sonntag >>>>> weiter lesen:

Landstraßen wegen Krötenwanderung gesperrt

Aufgrund der einsetzenden Krötenwanderung hat der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) in Abstimmung mit dem Naturschutzbund (Nabu) die L 127 zwischen Saarbrücken-Rußhütte und dem Steinbachtal sowie einen Teilabschnitt der L 170 zwischen Rehlingen und Wallerfangen gesperrt. Zum Schutz der Tiere sollen darüber hinaus an weiteren Straßenabschnitten im Land vorübergehend Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Saar Linke und LV Thüringen?

Erstellt von DL-Redaktion am 3. März 2013

Folgt die Saar Linke dem LV Thüringen?

Nicht nur der Bundesgaucki ist eitel

Einen Eklat nennt der Spiegel in seinen Bericht über die  Vertreterversammlung des Landesverband der Linken in Thüringen, die Nichtwahl  der vom Vorstand vorgeschlagenen Birgit Klaubert als Spitzenkandidatin  für die Bundestagswahl.

Als Zeichen lebendiger Demokratie  verstehen wir diesen Vorgang. Erinnern möchten wir den Spiegel an unserer Grundgesetz in dem es immer noch heißt: „Alle Macht geht vom Volke aus“. Dort steht nicht, von einem Vorstand oder eine sich selbst bezeichnende  Hoheit. Die Basis einer Partei ist nicht der willige Helfershelfer einer manipulierenden Parteispitze sondern sieht sich in der demokratischen Pflicht ihren Vorstand auf die eventuell auch schmutzigen Finger zu klopfen. Und das gewaltig.

Unser Glückwunsch geht an die Basis in Thüringen, auch ohne die Vorgänge im einzelnen zu kennen oder gar beurteilen zu wollen. Das Volk ( Basis ) hat immer Recht, in einer Demokratie.

Dabei ist es auch vollkommen unerheblich welche Meriten sich eine Kandidatin Parteiintern erworben hat. Diese scheinen von einem Großteil der Delegierten nicht verstanden worden zu sein. Wer sind die Gremien welche sich das Recht herausnehmen vor einer Wahl Platzierungen festzulegen? Dieses macht jegliche Wahl von vornherein überflüssig.

Darüber haben wir gestern noch geschrieben, der politische Stil verwandelt sich zur Zeit rasend schnell hin zu einer  aus dem Volk gesteuerten Demokratie. Hoch politisierte Mitbürger werden sich den Diktaturen der Parteien widersetzen. Das Volk wird sich immer weniger von den sich selbst inszenierenden Dummschwätzern irgendwelche Plattheiten vor schwätzen lassen. Es ist in der Bevölkerung angekommen das alle Kriege und das meiste Elend in dieser Welt vorrangig  durch die Politiker ausgelöst wird.

Ein negatives Beispiel wird uns zur Zeit im Saarland vor Augen geführt. Dort sind einige Mitglieder des Landesvorstand immer noch des Glaubens klüger zu sein als die Basis. So soll die im Mai aufgestellte Kandidatenliste beinhalten, das bisherige Hinterbänkler im Bundestag, durch die Favoritin des Saar  Potentaten ersetzt und dafür an die Spitze der Landesliste gesetzt wird? Auf „äußerst Demokratische“ Art und Weise im übrigen, so wie in Thüringen? Die Basis in Thüringen hat sich gewehrt, die Saarländer auch? Macht eure eigene  Liste, dazu braucht man keine manipulierende Vorstände!

Aus dem Saarland erhielten wir gestern eine Liste der bei der Versammlung im Hause des Landtag anwesenden Personen. Zur dieser Versammlung waren unter anderen ja auch die Kreis-Vorsitzenden und deren Geschäftsführer geladen. Zwei aus dem KV Saarlouis sind auf dieser Liste nicht aufgeführt. Ein Versehen? Oder blieben diese aus Protest der Versammlung fern?

Spitzenkandidatin abserviert:

Das hinterhältige Spiel der Thüringer Linken

Als hätten die Linken derzeit keine anderen Probleme. Mit einem Eklat hat am Samstag die Vertreterversammlung der Thüringer Linken in Friedrichroda begonnen. Bei der Abstimmung für eine Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl haben sich die Delegierten auf hinterhältigste Art und Weise der langjährigen Linken-Politikerin und Landtagsvizepräsidentin Birgit Klaubert entledigt.

Nur 59 von 120 Delegierten wählten die 58-Jährige, die seit 1994 Mitglied des Thüringer Landtags ist. Das waren gerade einmal 49,2 Prozent der Stimmen – extrem wenig für eine Kandidatin, die der Landesvorstand vorgeschlagen hatte und deren Nominierung von den Parteigremien offiziell unterstützt worden war. Keiner der Delegierten hatte vor der Wahl den Mut gezeigt, laut Kritik zu äußern.

Entsprechend schockiert zeigte sich Klaubert. Sie verzichtete darauf, erneut anzutreten. Sie wolle nun erst einmal nachdenken, sagte sie SPIEGEL ONLINE. Weggefährten, die sie seit vielen Jahren kennen, sagen, der Misserfolg habe sie tief erschüttert.

Quelle: Spiegel-online >>>>> weiterlesen

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Rot-Rot-Grüne Machtspiele

Erstellt von DL-Redaktion am 2. März 2013

Ja, ja, zur Macht drängt alles, so ist Politik.

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Wurde einmal so behauptet und verfolgen wir die letzten Jahre ist in diesen einmal geschriebenen Satz viel Wahrheit enthalten: „Je niedriger der  Intelligenzquotient der Politiker, je größer wird deren Drang zur Macht“. Die letzten Jahre scheinen diese gemachte Aussage nachhaltig zu beweisen.

Dabei läuft die Bevölkerung eindeutig den Parteien davon. Diese haben in den letzten 15 Jahren weit über die Hälfte ihrer Mitglieder verloren und damit eindeutig an politische Führungskraft eingebüßt. Dank sei dem Internet welches den Meinungsmachern der Printmedien heute schon weit voraus ist. Die Zeitungen werden sich etwas einfallen müssen, wobei die Meinungsfreiheit des Journalisten sowie die Unabhängigkeit von der Wirtschaft und den Parteien sehr wichtige Faktoren sind.

An den Parteien scheint diese Entwicklung scheinbar vollkommen gleichgültig vorbeizurauschen. Liest man doch, das Steinbrück nur mit denen will, Gabriel dagegen aber wieder mehrere Möglichkeiten offen hält. Es stehen Wahlen an und immer öfter stellen wir fest das für die Wähler der Wille der Parteiführer vollkommen uninteressant ist. Ja, für die verblendeten Mitglieder gilt dieses noch nicht, aber auch diese werden in ein paar Jahren restlos zur Nebensache werden. In der Minderheit sind sie heute schon und der Schrumpfungsprozess geht weiter.  Von einer Elite in der Politik spricht heute kaum noch einer, eher schon von den Tätern mit Schlips und Kragen.

Noch vor ein paar Tagen haben uns die Wähler in Italien gezeigt was die Menschen dort wollen und  sich so entschieden gegen das Diktat aus Europa und Deutschland gewehrt. Das ist gut so. Auch in Niedersachsen wurde die Regierung abgestraft. Bei den kommenden Bundestagswahlen hier, im September wird Steinbrück nicht gewählt werden, ob die Linke sich jetzt an eine Regierung beteiligt oder nicht, ist hierbei vollkommen unwichtig. Ein Vertreter Schröderscher Doktrinen wird in diesen Land keine Mehrheiten hinter sich versammeln können da er sein Vertrauen lange im voraus verspielt hat.

War doch schon die Durchsetzung der damaligen Agenda nur mit der Hilfe von willenlosen, verblendeten  Partei und Gewerkschaftsmitgliedern möglich. Damals ging das noch, heute sehr wahrscheinlich nicht mehr. Aufgrund mangelnder Alternativangebote der Opposition wird Merkel sich an die Spitze halten können, aber die Pläne zur Bankenrettung wird auch sie so nicht weiterverfolgen können, oder sie riskiert einen Volksaufstand , welcher sich jetzt schon im Süden von Europa andeutet. Da wird diesen Einfaltspinseln einmal nachhaltig gezeigt werden was Globalisation denn wirklich bedeutet.

Merkel weiß das und wird ihre Politik weiter verändern, sie wird weiter nach links rücken als es den heutigen angeblich links orientierten Parteien lieb ist. Sie wird von den Menschen gezwungen werden oder das Ganze wird in einem Chaos ändern. Die SPD und die Grünen vergaben mit der Wahl Steinbrück als Kanzlerkandidat nicht die Möglichkeit einer politischen Wende, sondern die Chance selber die Macht zu ergreifen.

Für die Linke bieten sich hier praktisch kaum noch Möglichkeiten durch eigene Entscheidungen eingreifen zu können. Diese Chancen hat sie lange und allzu leichtsinnig verspielt und mit Lafontaine wird sie sicher noch nicht einmal mehr überleben können. Platz machen für die nächste Generation wäre hier vielleicht der allerletzte Strohhalm.

Gabriels Geheimplan:

Mit Rot-Rot-Grün an die Macht

Kanzlerkandidat Steinbrück will nur mit den Grünen regieren. Doch Parteichef Gabriel hat schon einmal zur Zusammenarbeit mit der Linken gedrängt. Hauptsache Merkel wäre weg.

Der Freitag dieser Woche präsentiert dem Land ein neues politisches Farbenspiel. Der Bundesrat wird nach dem Regierungswechsel in Niedersachsen von Rot-Grün dominiert, in Teilen sogar von Rot-Rot-Grün. Denn SPD und Grüne haben erst recht eine Gestaltungsmehrheit, wenn das von SPD und Linkspartei geführte Brandenburg mitstimmt. Als erstes Beispiel für die linke Mehrheit in der Länderkammer steht der Beschluss für einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro. Das beflügelt zu Spekulationen über ein rot-rot-grünes Bündnis auch im Bund.

Denn nach aktuellen Umfragen hätten SPD und Grüne allein keine Mehrheit – ebenso wenig wie Schwarz-Gelb. Zusammen mit der Linken aber könnte ein Sozialdemokrat Kanzler werden. Um ihr Überleben kämpfend, biedert Die Linke sich bereits seit Monaten nach Kräften an. Er sehe das ganz pragmatisch, gab zuletzt Linken-Spitzenkandidat Gregor Gysi zum Wochenbeginn zu Protokoll. Sofern man sich auf zentralen Feldern der Sozial-, Finanz- und Außenpolitik einige, „scheitert die Wahl eines SPD-Kanzlers nicht an uns“. Geschickt nimmt der erfahrene Wahlkämpfer so eine gewisse Gestaltungsmacht für sich in Anspruch. Dabei stört ihn wenig, dass er damit eine Debatte um Rot-Rot-Grün befeuert, die der SPD höchst ungelegen kommt. Denn eigentlich gilt dafür: Immer daran denken, nie darüber reden.

Quelle: Focus >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :       Flagge des Libanon

 

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Weltuntergang erst im Mai?

Erstellt von DL-Redaktion am 2. März 2013

Linkspartei NRW-Landeschef:
Lafontaine soll für Bundestag kandidieren

Um einen alten Maulesel zu bewegen, werden immer zwei Personen gebraucht,
einer der zieht – während der zweite  von hinten tritt.
Das kann anstrengender sein, als seine Sachen selber zu tragen!

Ach ja, da hat der Rüdiger mal wieder etwas gesagt. Da die Linke in NRW so ziemlich von der Fläche verschwunden ist begibt er sich als Vorsitzender von NRW nun auf die Suche nach neuen Wortführern. Haben sie doch schon bei der Aufstellung ihrer Kandidatenliste nachgewiesen nicht in der Lage zu sein adäquate Mandate mit eigenen Kandidaten zu besetzen. Darum musste die in NRW als Fremdarbeiterin, einst Originalton Lafontaine, bekannte Sahra Wagenknecht auf Platz eins kandidieren.

Nun also auch Oskar Lafontaine und indirekt wird damit der gleiche Weg, wie der der katholischen Kirche eingeschlagen. Der politische Papst der LINKEN geht, diesmal der aus den Osten, und der aus dem Westen, der unfehlbar Gottgleiche zieht wieder in den Bundestag ein! Auch mit roten Schühchen und im entsprechenden Talar?

„Lafontaine als Kenner der europäischen Finanzwelt wäre in der Lage gute Lösungen zu unterbreiten“! Wir dachten immer auf dem Gebiet wäre Sahra Wagenknecht führend? Sogar mit Dr. Titel. Sehr wahrscheinlich wird aber in gewissen Kreisen der LINKEN geglaubt dass die europäische Finanzpolitik im sozialistischen Einvernehmen nur von zwei Millionären aus den eigenen Kreis gelöst werden kann?

Das waren noch echte Sozialisten, die konnten es wenigstens noch, die Genossen

„Herr Lafontaine hat die Altersweisheit“ so lesen wir weiter! „Mein Gott Walter“ möchte man hier, einen Song von Meike Krüger folgend sagen. Rüdiger, hat dich die Genossenschaft verstoßen, oder gibt es einen neuen Modetrend in der Partei? „Herr Lafontaine“ -ist der Bruderkuss out? Gibt es den nur noch unter „Brüderinnen“?

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 Natürlich hat auch der LINKE Professor wieder einmal „Klartext“ gesprochen, so wie es unter Akademiker üblich ist, so als ein Vertrauter, oder war das vielleicht auch ein Druckfehler und sollte versauter heißen? Ach ja, wir wissen natürlich wer uns die entsprechenden Nachrichten zukommen lässt. Es gibt einige Damen und Herren, auch aus dem Landesvorstand welche sich mächtig auf die Füße getreten fühlen. Oder sollten wir über den Tisch gezogen fühlen, schreiben?

Macht eine Aussage wie die eines Heinz Bierbaum: „Die Listenaufstellung im Saarland findet am 5. Mai statt. Bis dahin ist alles offen,“ ihn etwa schon als Nachrichtenübermittler verdächtig? Oder vielleicht doch schon eher die Fronarbeit für das ansonsten verschmähte Kapital des Bertelsmann Konzern? So wie es uns heute Morgen übermittelt wurde, geht das Gerücht um das Bierbaum jetzt auch in die Wirtschaft, in einen Aufsichtsrat wechseln wird.

Danke auch für den Nachsatz in der Presseerklärung  das Lafontaine im Saarland als  Fraktionsvorsitzender  geführt wird, haben wir ansonsten doch schon Klagen vernommen welche seine allzu häufige Abwesenheit in den Sitzungen beklagt. Sollte er eventuell als Krallen – Oskar unterwegs sein? Wie Steinbrück Reden schwingend gegen Bares?

Naheliegend wäre es, sollte Oskar am 5. Mai als Kandidat auf Platz eins im Saarland aus der Kiste klettern. Für ein, zwei Monaten sein Mandat in Berlin ausüben würde, um sich als dann zu Gunsten einer Nachrückerin zurück zu ziehen. Da zu Gunsten von Oskar alle wie angekündigt, auf Platz eins verzichten werden, wird der zweite Listenplatz im Saarland von besonderer Bedeutung sein. Und auf diesen Platz wird CKK von Oskar „gesetzt“ werden.

Linkspartei NRW-Landeschef:
Lafontaine soll für Bundestag kandidieren

>Der Vorsitzende der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen, Rüdiger Sagel, hat dafür plädiert, dass Oskar Lafontaine im Herbst für den Bundestag kandidiert. „Ich würde das grundsätzlich positiv finden“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ (Online-Ausgabe). „Herr Lafontaine hat die Altersweisheit, die Herr Steinbrück noch lange nicht hat.“ Dabei sei Steinbrück mit 66 Jahren nur drei Jahre jünger als Lafontaine und sogar SPD-Kanzlerkandidat. Außerdem sei Lafontaine ein Kenner der europäischen Finanzpolitik mit guten Lösungsvorschlägen. „Und die europäische Finanzpolitik wird das beherrschende Thema der kommenden Jahre sein.“ Sagel betonte allerdings, dass sein Plädoyer nichts mit dem Ermittlungsverfahren gegen den Linksfraktionsvorsitzenden Gregor Gysi zu tun habe. Aktuelle Umfragen zeigten vielmehr, dass dieses der Linken gar nicht schade. Heinz Bierbaum, Mitglied des linken Bundesvorstandes und Parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion im Saarland, erklärte der „Mitteldeutschen Zeitung“: „Die Listenaufstellung im Saarland findet am 5. Mai statt. Bis dahin ist alles offen.“ Bierbaum ist ein Vertrauter Lafontaines. Dieser ist im Saarland Fraktionsvorsitzender.

Quelle: Ots-Presseportal

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Grafikquelle    :   — Maultier (5 Jahre) auf Expedition in Feuerland/südliches Argentinien

Die Liebenden  : Wikipedia

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Der Streit an der Saar beginnt

Erstellt von DL-Redaktion am 1. März 2013

Gerangel um die Linken-Sitze im Bundestag

Da haben wir die Bestätigung unserer gestrigen Ankündigung und bedanken uns hiermit gleichzeitig bei unseren Informanten. Da diese Sitzung gestern intern und nicht öffentlich durchgeführt wurde, was schon für eine LINKE ungewöhnlich ist, wurde uns heute gegen Abend mitgeteilt das die ersten vier Plätze praktisch vergeben sind.

So soll, bei einer Kandidatur von Lafontaine Frau Kohde Kilsch auf den zweiten, Ploetz den dritten und Lutze den vierten Platz belegen. Das wird zwar nicht offiziell aber in der Zusammensetzung auch in der Saarbrücker-Zeitung so dargestellt. Die Bekanntgabe im Mai ist damit zu einer reinen Farce geworden, und die anstehenden Wahlen eine reine Augenwischerei.

Auch das schon angedeutete Gerangel um die Platzfolge war vorauszusehen, geht es doch letztendlich nur um die Kasse. Geld steht hier eine ganze Menge auf dem Spiel. Das dieses zu einen reinen Spiel der Ellbogen ausarten wird, ist allen bekannt die schon einmal in der Partei tätig waren.

Wie sagt man hier in Westfalen zu den Politikern: „Aus einen Pisspott kannste keinen Bratpott machen, der stinkt immer.“

Das dieses Gerangel bereits begonnen lesen wir aus den Bericht in der SZ heraus. Es ist ja auch verlockend, für wenig Arbeit und ohne Risiko so einfach viel Geld zu verdienen? Der dumme Wähler zahlt schon und läßt sich weiter über den Tisch ziehen. Das wird noch sehr interessant sein, wobei wir die restlose Selbstzerlegung der Partei im Westen noch bis zu den Wahlen erwarten. Denn wer wird denn noch bereit sein,  die in den letzten Jahren gezeigten Nicht-Leistungen mit erneuten Arbeitseinsatz zu belohnen? Auf leere Versprechungen kann der Bürger sehr gut verzichten.

Gerangel um die Linken-Sitze im Bundestag

Er hat es wieder nicht getan. Auch beim Treffen des Linken-Landesvorstandes am Donnerstag ließ Oskar Lafontaine die Frage aller Fragen unbeantwortet: Will er zurück auf die Bühne der großen Politik und für den Bundestag kandidieren? Stattdessen soll der 69-Jährige herumlaviert haben, er werde sich so entscheiden, dass es der Partei bei der Wahl im September helfe. Ginge es danach, was der Saar-Linken am meisten nützt, müsste er antreten. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze schätzt immerhin, dass 80 Prozent der Linken-Stimmen im Saarland auf Lafontaine zurückzuführen sind. „Vor diesem Hintergrund würde ich es absolut begrüßen, wenn er antritt“, sagte Lutze. Der „alte Schlachtgaul“ (Lafontaine über Lafontaine 2003) will sich erst im Mai entscheiden, wie er kürzlich Journalisten wissen ließ. Offen ist, welche Rolle in seinen Überlegungen die Fraktion im Saar-Landtag spielt: Mit Lafontaines Weggang würde die nicht eben an charismatischen Köpfen reiche achtköpfige Fraktion ihr Aushängeschild verlieren.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :   Fotomontage DL privat

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Ächz, stöhn, grunz!

Erstellt von DL-Redaktion am 1. März 2013

Weißer Sport, als rote Linke

Sahra mit Wagenrad = S. A. R. L’INFANTE EULALIE EN TENUE DE TENNIS

Ja, da warten wird dann doch auf die neuesten Nachrichten aus dem Landesverband an der Saar. Wir sind schon neugierig ob sich denn wohl die gestern erhaltenen Informationen aus dem Landesvorstand bestätigen? Das hätte doch etwas, wäre vielleicht noch ein weiteres I-Tüpfelchen für die LINKE, eine Vertreterin des „weißen Sport“, eine ehemalige Profisportlerin, für die LINKE im deutschen Bundestag!

Bei näherer Betrachtung passt das Ganze aber doch eigentlich recht gut zusammen. Zur Erreichung eines Spitzenplatz im Welttennis und einen solchen hatte Frau Claudia Kohde Kilsch zweifellos, braucht es sehr viel Training, energische Eltern welche den nötigen Druck ausüben, da sie verdienen wollen. Alles reine sozialistische Eigenschaften wo die, der Eine besser als die, der Andere sein muss. Denn machen wir uns nichts vor, runde 10 Jahre müssen investiert werden, in eine ungewisse Zukunft.

Jetzt also ab in die Politik und ohne Mentor sowie Prominenten Bonus reichen hier 10 Jahre Anlaufzeit für die meisten nicht einmal aus. Im übrigen auch für eine Diplom Journalistin nicht! Diese Aussage erinnert ein wenig an das Jodeldiplom was seinerzeit von Loriot vergeben wurde. Sehr wohl aber passt solch ein Diplom zu den allgemeinen Status der politischen Aufmerksamkeitstäter und wir denken nun an die erschlichenen Dr. – Titel wo das erreichen desselben ja auch schon als weißer Sport beschrieben werden könnte. Auf weitere Zertifikate, Orden und „Ehren“ Titel welche den aufrechten Gang unterstützen müssen, wollen wir besser nicht näher eingehen. Gauck ist ein sicher würdiger Verleiher, auch außerhalb der Karnevalszeit.

Weiße Tupfer auf roten Grund, machen sich an und für sich sehr gut auf Linke Fahnen, wird doch durch das Winken mit derselben vielfach das Reden oder Schreiben schon ersetzt. Auch das wieder ein Phänomen in einer LINKEN Partei wo sich auch keine Meinungen scheinbar gut verkaufen lassen. Zumindest für drei Prozent der Wähler. Gleiches sieht man jetzt auch im Tennis so und plädiert dort für die Einführung eines „Grunz-O-Meter“.

Man möchte den „Weißen Sport“ wieder zu einem Event der Ruhe und Besinnlichkeit machen. Es brauch ja nicht unbedingt jeder auf dem Centercourt mithören was ein Boris Becker zu seiner Zeit zwischen den Aufschlägen in den Besenkammern getrieben hat. Die Asse sind nun einmal Teil des Spiel und gehören nicht außerhalb der Plätze.

So wird ein solcher Grunz-O-Meter mit Sicherheit demnächst auch bei den Trainingsstunden in Oskarshausen zum Einsatz kommen. Es wäre doch unpassend wenn jedermann/frau in und um Silwingen durch das „Grunting“ gestört würde. Zumal wenn sich dann zwei ältere „Staatsmänner“ zu einem gemeinsamen Match, einen gemischten „Vierer“ dort zusammenfinden. Die Älteren brauchen schon manchmal etwas länger um doch noch an die Bälle zu kommen und stöhnen dementsprechend  häufiger und lauter. Silvio soll schon sein Interesse bekundet haben.

Ächz, stöhn, grunz!

TENNIS Im Kampf gegen die schweinischen Verschlusslöselaute

Endlich wird etwas unternommen gegen das leidige Herumgestöhne auf dem Tenniscourt. Das verspricht zumindest die resolute Chefin der World-Tennis-Association, Stacey Allaster, die der Stöhnerei mit einem „Grunz-O-Meter“ zu Leibe rücken will. Das nützliche Gerät misst die Stöhnlautstärke, und bei einem Wert über 100 Dezibel soll die Spielerin mit einem Punktabzug bestraft werden. 100 Dezibel sind dabei eine erstaunlich hohe Hürde, denn das lauteste Stöhnen im Tennis wird der Portugiesin Michelle Larcher de Brito mit 109 Dezibel zugesprochen. Bereits 80 Dezibel gelten nach Din EN 71-1 als Grenzwert für ohrnahes Spielzeug und 95 Dezibel als empfohlene Pegelbegrenzung für Diskotheken.

Würde übrigens der Brite Paul Hunn Tennis spielen, dann würde ihm sein Rekordrülpser von 104,9 Dezibel („Guinnessbuch der Rekorde“) zwar Respekt, aber auch einen betrüblichen Punktabzug einbringen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Linke auf Kanzlersuche

Erstellt von DL-Redaktion am 24. Februar 2013

Linke auf Kanzlersuche

File:Citroen CX 25 Prestige Turbo 2 (genutzt von Erich Honecker), Verkehrsmuseum Dresden (1).jpg

Die passende Staatskarosse haben wir schon gefunden

Wir hatten es schon innerhalb unseres Artikel vom 20. 02. 2013 „Bisky: Linke sollte Steinbrück zum Kanzler wählen“ angedeutet: Lothar Biskys Aussage Steinbrück zum Kanzler zu wählen war eine gesteuerte Empfehlung aus der Parteispitze. So berichten gestern auch der Spiegel und die Welt von weiteren, führenden Mitgliedern aus der Partei welchen diese Entwicklung zumindest nicht unangenehm ist.

Natürlich folgt nun das in der Politik immer gleiche Prozedere wenn Richtungswechsel angedeutet werden. Es werden zahlreiche Forderungen als Alibi gegenüber den eigenen Mitgliedern gestellt. Möchte man sich doch auch vor aller Öffentlichkeit nicht selber des Verdacht einer allzu billigen Anbiederung aussetzen, sich nicht zum Gespött der Bürger machen lassen. Im Ergebnis werden bei Erfolg zwei bis drei unverbindliche Aussagen ausreichend sein, die Basis auf die neue Spur einzuschwören. Denn wie heißt es so schön bei den noch verbliebenen Mitgliedern:

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Realistisch gesehen muss aber auch festgestellt werden das dieser Weg der einzige ist den Laden vor den Untergang zu retten. So ist auch bei einer sehr optimistischen Betrachtungsweise nicht damit zu rechnen auf den im, oder vom Westen gesuchten Pfaden, jemals auch nur in die Nähe von den für den Einzug in die Parlamente benötigten fünf Prozent kommen wird.

Diese Schritte der Öffnung sind aber auch ein Hinweis aus dem Osten sich nicht länger von einigen möchte gern Politikern aus den Splittergruppen gängeln zu lassen. Der Weg zurück in die ehemalige PDS, ob nun weiter als LINKE oder nicht, scheint vorgezeichnet. Auch der Versuch, eine der Hauptbegründungen für den Zusammenschluss, die Gewerkschaften mit an den Tisch zu holen, scheinen gescheitert.

Ein rotes Stopplicht damit auch für Lafontaine welchem nach seinen Auszug aus der SPD jetzt der nächste noch viel beschämender anmutende Rückzug bevorsteht, welcher wieder einmal zeigt das auf Großmut für gewöhnlich ein tiefer Fall folgt. So kommt es nicht von ungefähr das Personen wie Lafontaine und Ernst, um hier nur zwei Beispiele zu nennen, weder die veränderte Sichtweise des politischen Citoyen erkennen, noch in der Lage scheinen, sich auf eine solche Veränderung geistig einzustellen. Der selbstbewusste Bürger stellt heute ganz andere Ansprüche an die Parteien als noch vor 30 Jahren.  Darauf weisen die starken Mitgliederverluste in allen Parteien hin. Das Volk sucht keine die Richtung vorgebenden Dummschwätzer mehr, sondern mehr Mitbestimmung.

Obwohl, mit Steinbrück hat Rot – Grün höchstwahrscheinlich ein Eigentor geschossen. Auch mit Unterstützung durch die LINKE wird er es nicht schaffen an die Führung zu kommen. Vom Charakter her scheint dieser noch schwieriger als Schröder zu sein. Vergleiche könnten hier mit Clement gezogen werden, welcher ja auch kürzlich in die FDP gewechselt ist. Das gleiche steht Steinbrück noch bevor, nach dem Verlust der Wahlen.

Der Tagesspiegel verbreitet folgende Meldung:

Die Berliner wählten am Samstag Gregor Gysi mit 94 Prozent auf Platz eins ihrer Landesliste. Auf Platz zwei wurde Petra Pau gewählt. Sollte sich das desaströse Zweitstimmen-Ergebnis der Abgeordnetenhauswahl 2011 im September in Berlin wiederholen, zögen von den zehn Kandidaten der Landesliste nur zwei in den Bundestag ein. Das wäre insofern problematisch, als dass Gysi und Petra Pau die ersten beiden Listenplätze belegen. Deren Direktsieg in Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf gilt aber ohnehin als sicher. Wackeln könnten die Mandate von Gesine Lötzsch (Lichtenberg), Stefan Liebich (Pankow) und vor allem Halina Wawzyniak (Friedrichshain-Kreuzberg). Verliert Wawzyniak erneut gegen Grünen-Lokalgröße Hans-Christian Ströbele, dürfte ihr fünfter Listenplatz diesmal kaum reichen.

Linke würde Steinbrück zum Kanzler wählen

Führende Linkspartei-Politiker sind offenbar bereit, den SPD-Kandidaten Steinbrück zum Bundeskanzler zu wählen. Ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linkspartei kommt in Umfragen derzeit auf 48 Prozent.

 Führende Politiker der Partei Die Linke können sich vorstellen, den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück zum Regierungschef zu wählen. Der Parteivorsitzende Bernd Riexinger sagte der Zeitung „Bild am Sonntag“, ob die Linke Steinbrück wählen könne, hänge für ihn ausschließlich von Inhalten ab. Alles andere wäre „kindisch“. Er halte nichts davon, vor Wahlen „alles Mögliche auszuschließen“. Eine Koalition aus SPD, Grünen und Partei Die Linke nach der Bundestagswahl im Herbst sei für ihn durchaus denkbar.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :    Citroen CX 25 Prestige Turbo 2 (genutzt von Erich Honecker), Verkehrsmuseum Dresden

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Author Eremeev

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Die Robin Hood Partei ?

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Februar 2013

Die Robin Hood Partei ?

Robin Hood 1922.jpg

Da haut die Saarbrücker-Zeitung heute aber mächtig auf den Putz wenn wir lesen:  „Mit radikalen Forderungen von drastischen Steuererhöhungen für Reiche bis zur Verstaatlichung der Stromversorgung zieht die Linke in den Bundestagswahlkampf. Die Partei wolle zum „Motor für reale Veränderungen werden“, erklärte Parteichefin Katja Kipping gestern zur Vorstellung des 84-seitigen Wahlprogramms in Berlin. Als Zielmarke gab sie das Rekordergebnis der letzten Bundestagswahl von 11,9 Prozent aus. Derzeit liegt sie in den Umfragen bei sechs bis sieben Prozent.

 Zu den Forderungen der Partei zählen die Rücknahme der Rente mit 67, eine Anhebung des Rentenniveaus um zehn Prozent und eine Mindestrente von 1050 Euro. Der Hartz-IV-Regelsatz soll von derzeit 382 auf 500 Euro angehoben werden und ein Mindestlohn von zehn Euro eingeführt werden.

Außerdem will die Linke Reiche deutlich stärker zur Kasse bitten. Der Spitzensteuersatz soll von 42 auf 53 Prozent angehoben werden. Für Einkommen über eine Million Euro will die Linke 75 Prozent verlangen. Auch Erbschaften und Vermögen sollen höher besteuert werden.“

Dabei weiß doch vor allen Dingen die SZ sehr genau das bei den LINKEN das große Maul schneller arbeitet als der Kopf. Selbst wenn die Partei 10 % Prozent erhalten sollte, wird sie damit keine Gesellschaft verändern können. Auch nicht wenn der ehemaligen Großagitator direkt vor eurer Haustür sitzt. Dieser klopft doch heute wieder täglich an eurer Tür um auf sich und sein politisches Mündel aufmerksam zu machen. Und letztendlich ihr öffnet ihm die Tür, vor Freude strahlend und immer wieder!

So hat dieser doch in den letzten Tagen schon vollmundig verkünden lassen, jederzeit ohne große Vorbereitung wieder mit den großen Fischen schwimmen zu können. Nur, der erlauchte Kreis des Achter, der scheint zur Zeit für ihn gesperrt zu sein, es sei denn es gelänge ihm aus den Achter eine „glorreiche Sieben“ zu formieren.

Überhaupt, ein Achter für ein Halleluja, schon eine tolle Idee. Wo alle anderen Parteien auf zwei Beine den aufrechten Gang praktizieren, benötigt die LINKE  viele Füße um sich entsprechend vorwärts bewegen zu können, zum Gespött der Wähler? Es ist schon seltsam das die Partei immer mehr durch ihre Extravaganzen als durch Politik auf sich aufmerksam macht.

Viele Argumente müsste er vor den Entschluss einer Kandidatur prüfen und so wollen auch die Gerüchte über andere KandidatInnen aus dem Saarland nicht verstummen. Sollte hier wohl die neue Fraktion Pressesprecherin des saarländischen-Landtages mehr in den Vordergrund geschoben, oder öffentlich mit einem Mandat belobigt werden? Aktion Lebenshilfe? Wurde diese doch noch vor einigen Tagen von einen abhängigen? Kommentator hier auf den Blog enthusiastisch ob ihrer guten Arbeit gelobt. Ja, auf den politischen Aschermittwoch in Saarlouis soll sie ja auch zu hören gewesen sein, so schrieb wenigstens jemand. Eine Rede soll dieses aber eher weniger gewesen sein.

Haben wir woanders auch schon gelesen: „Sie säen nicht, sie ernten nicht, und Gott nährt sie doch.“ Wie gut das die LINKE einen Gott eher weniger anerkennt! Sie hat ihren Eigenen.

Dann wurde uns tatsächlich noch von einer schwarzen Mamba berichtet! Eine Frau mit Schuppen-flechte? Da scheint sich doch schon einiges durch das schöne Saarland zu schlängeln. Ob diese aber bei der Vielzahl an Straßenübergängen ihren Weg hin bis Berlin finden wird? Wir könnten uns vorstellen das der Wähler hier entsprechende Gitter aufstellen wird, um den Größenwahn zu beenden.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

So ist der Wettbewerb für höher, weiter und schneller jetzt eröffnet und wurde mit „100 % sozial „ betitelt. Das Katja Kipping als Großverdiener hier ausgerechnet „das Häschen in der Grube“ als fleißiges Beispiel erwähnt, mag vielleicht als bester Schachzug des ganzen Programm gelten. Denn ob dieser Bahn-Chef aus seiner Baugrube in Stuttgart noch einmal auftauchen wird, ist zumindest höchst fraglich, da Versager schnell in Vergessenheit geraten. Ein paar Schaufeln Sand verdecken vieles.

Doch das Programm wird für die Linke nicht der entscheidende Punkt im Wahlkampf sein.  Entscheidend ist die Rückgewinnung einer nur allzu leichtfertig verspielten Glaubwürdigkeit. Dem Volk ist doch bewusst dass durch diese Randgruppe keine Gesellschaft verändert werden kann. Es wurde doch in den letzten Jahren alles unterlassen um auch nur den kleinsten Nutzen für die Menschen unter Beweis zu stellen.

Genau diese Aussagen wird jetzt auch durch eine Umfrage vom Institut Allensbach bestätigt.  Hier lesen wir folgendes:

Doch wie das Programm auch aussehen wird – die Linken haben derzeit Probleme, ihr Potenzial auszuschöpfen. Die Demoskopin Renate Köcher vom Institut für Allensbach schrieb in der „FAZ“, die Unterstützung für die Linke sei rückläufig. „Sie hat sich zur Ostpartei zurückentwickelt, verliert aber auch dort an Unterstützung.“ Die Entwicklung der SPD aber nannte Köcher „besonders bemerkenswert“. Zwar seien deren Potenziale aktuell deutlich größer als vor vier Jahren – 39 statt 29 Prozent könnten sich vorstellen, die Partei zu wählen. Die konkreten Wahlabsichten zugunsten der SPD hätten im selben Zeitraum nur um zwei Prozentpunkte zugelegt, von 25 auf 27 Prozent.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

Hier die doch recht großspurige Presseerklärung der Partei zu diesem neuen Programm, denn die aufgestellte Behauptung die Politik verändert zu haben ist einfach nur absurd. Eine solche Veränderung sollte erst einmal in den eigenen Verbänden mit den eigenen Leuten beginnen. Alle aufgeführten Programmpunkte stammen schon aus Gründungszeiten der Partei und weisen durch die erneute Aufnahme auf die eigene Machtlosigkeit hin.

Wir kämpfen für den Einstieg in eine solidarische Alternative

Katja Kipping betont das programmatische Profil der LINKEN: „Wir haben die Politik verändert und die soziale Gerechtigkeit in allen Parteien auf die Agenda gesetzt. Jetzt wollen wir zum Motor für reale Veränderungen werden. Deshalb ziehen wir mit Kernforderungen in den Wahlkampf, für die nur wir garantieren. Wir sagen, ein Mindestlohn muss so hoch sein, dass man von einem Vollzeitjob leben kann und im Alter eine auskömmliche Rente bekommt. Wir sagen, die Grundsicherung muss so hoch sein, dass niemand unter die Armutsgrenze fällt. Wir sagen, die Rente muss im Alter den erreichten Lebensstandard sichern und mit den Löhnen dynamisiert werden. Wir sagen, dass der Staat die Explosion von Strompreisen und Mieten durch strikte Gesetze stoppen muss. Wir sagen, dass Privatisierungen künftig unter den Vorbehalt von Volksentscheiden gestellt werden müssen. Wir wollen, dass die Reichen durch gerechte Steuern auf hohe Einkommen und Vermögen für die Finanzierung des sozialökologischen Wandels heran gezogen werden. Wir sagen, es gibt eine Alternative zu den unsinnigen Auslandseinsätzen der Bundeswehr, und zwar den multilaterale Verzicht auf Waffenexporte. Wir kämpfen um die Stimmen aller, die der Politik eine neue Richtung geben wollen.“

Quelle: Die Linke

Hier noch ein Kommentar:

Robin Hood im Parlament

 Die Linkspartei hat sich mal wieder eine Art Robin-Hood-Programm gegeben. Die Superreichen werden gepfeffert besteuert, die Mittelschicht wird geschont, der Unterschicht – Arbeitslosen, Niedriglohnempfängern, künftigen Rentnern – wird es besser gehen. Das ist eine schöne Erzählung. Ob all das auch so umsetzbar ist, ist eine andere Frage.

 Die Idee einer radikalen Umverteilung von oben nach unten, ist keineswegs neu. Doch die Tonalität der Linkspartei hat sich verändert. Im weichen Schwäbisch von Bernd Riexinger und im leicht sächselnden Idiom von Katja Kipping klingen die Forderungen anders, milder, nicht mehr so metallen wie bei Oskar Lafontaine oder dauerwütend wie bei Klaus Ernst. Das ist keine Stilfrage, es tangiert die Frage, was die Partei sein will.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :  Film poster.

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Im Zweifel für den Angeklagten

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Februar 2013

DER THEOLOGE RICHARD SCHRÖDER
ÜBER MUTMASSUNGEN IM FALL GREGOR GYSI

Wie sagt der Berliner:“ Nachtigall ick hör dir trapsen“.

Vorweg eine, für einige Leser vielleicht notwendige Erklärung. Für die Redaktion DL ist die Führungsfrage in der Partei die LINKE vollkommen ohne Belang. Wir sind keine Mitglieder mehr und werden uns um eine solche bestimmt auch nicht bemühen. Also ist auch die Person Gysi für uns ein Politiker wie jeder andere auch.

Nur die Schnellschützen unter den Kommentatoren sollten einmal versuchen kurz nachzudenken. Wird nicht mit Gysi heute letztendlich, von welcher Seite auch immer, das gleiche versucht was dieser Partei durch die Mithilfe ihrer Schiedskommissionen bei einigen der hier Kommentierenden und Schreibenden gelungen ist? Diese in der Partei zu isolieren und so auf die Straße zu setzen. Gelungen ist dieses durch Mobbing, Rufmord und der Verbreitung falscher Tatsachen!

Hat denn einmal einer nachgedacht wer durch den Rückzug von Gysi profitieren würde? Die CDU oder SPD vielleicht? Würde Merkel eine LINKE welche mit über 5 % in den Bundestag einzieht nicht zum Vorteil gereichen. Wähler aus dem linken Milieu könnten als Alternative die CDU/FDP wählen? Wir glauben eher nicht. SPD, Grüne oder die Piraten wäre schon eher denkbar.

Gewinnt die Presse durch Gysis Weggang?  Außer ein paar Schlagzeilen wohl eher nicht. Wir glauben auch das die Presse einer LINKEN Führung ziemlich uninteressiert gegenübersteht. Heute lässt zum Beispiel Lafontaine in der Saarbrücker – Zeitung folgenden Satz verlauten als er über seine Zukunft befragt wurde: „Ich habe mich noch nicht entschieden“. Die Entscheidung werde er im Mai treffen. Dann stellt die Saar-Linke ihre Landesliste für die Bundestagswahl auf. „Es gibt viele Argumente, die man prüfen muss“, sagte Lafontaine. Er traue sich zu, die Verantwortung zu übernehmen. „Vorbereiten muss ich mich nicht großartig.“

Ob das Gysi dann eventuell folgende Duo auch wohl singen kann? Wie sagt der Berliner:“ Nachtigall ick hör dir trapsen“.

DER THEOLOGE RICHARD SCHRÖDER
ÜBER MUTMASSUNGEN IM FALL GREGOR GYSI

Richard Schröder ist Mitbegründer der Sozialdemokratie in der DDR

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Gregor Gysi aufgrund einer Anzeige wegen des Verdachts eidesstattlicher Falschaussage. Sie hat die Dokumente, welche ihren Ermittlungen zugrunde liegen, nicht veröffentlicht. Wir wissen nur, dass Gysi bis Ende März Gelegenheit hat, zu den entsprechenden Unterlagen Stellung zu nehmen. Erst danach wird die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob die Ermittlungen eingestellt werden oder ob es zur Anklageerhebung kommt.

So lange können unsere Medien natürlich nicht warten, und so versuchen viele schon heute zu sagen oder zu mutmaßen, was die Staatsanwaltschaft selbst heute noch gar nicht weiß. Das kann monatelang so weitergehen und ist – Wahlhilfe für die Linkspartei im Osten.

Gysi hat gesagt, er habe nie wissentlich und willentlich über Mandanten oder sonst wen der Stasi berichtet. Die Welt hatte vor einiger Zeit ein Stasidokument bekannt gemacht, aus dem hervorgeht, dass Gysi nach einem Interview, das er Anfang 1989 dem Spiegel gegeben hat, mit Stasioffizieren über jene Spiegel-Redakteure gesprochen hat. Das sollte angeblich schon genügen, um Gysi der Falschaussage zu beschuldigen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Den Theologen hat man bei Gauck nicht gehört ! Dort –  Ein Spiel unter Krähen ?

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Fotoquelle: Wikipedia

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Author insecta62

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Aschermittwoch in Saarlouis

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Februar 2013

Lafontaine und Linsler fordern eine aktivere Regierung

Oh weh, das ist eine sicher nicht einfache Aufgabe an einen Valentinstag über die LINKE zu berichten. Und dann auch noch über den Landesverband an der Saar, an einen Tag nach Aschermittwoch! Trotzdem, wie sagen wir immer so schön: Packen wir es an! Schmeißen wir heute einmal nicht mit Perlen vor die Entsprechenden, sondern nehmen wir die Blumen, die schon halb verwelkten. Doppelt benutzt, wird ja auch billiger für einen Verband welcher, eh, sagen wir mal, nicht auf Rosen gebettet ist.

Von 500 Zuschauern weiß die Saarbrücker – Zeitung zu berichten; wie gut das sie nicht von Zuhörern geschrieben hat! Da müssen aber einige Reservebänke geräumt worden sein. Oder wurden wieder Busse eingesetzt? Und dann noch vom Wachküssen! Waren die denn alle schon vor den Beginn der Linsler Rede eingeschlafen. Überhaupt, die Saarbrücker – Zeitung, kommt heute so romantisch daher.

Wer sollte denn das Wachküssen besorgen, in dieser Partei? Der liebe Rolf, hat doch wohl im hohen Alter nicht noch die Fronten gewechselt? Oh, das wäre aber für viele peinlich, ob deswegen die meisten Jubel er vorsichtshalber sitzen blieben? Vielleicht kann Sahra ja besser küssen, als die meisten vermuten? In einer warmen Halle schmilzt auch das dickste Eis.

Das Oskar nicht gerne von Oben kommt ist im Saarland seit einigen Jahren bekannt. Da scheint das Licht einfach zu grell und macht auch die kleinste Delle sichtbar. Er bevorzugt mehr das rote Feuer aus den Untergrund, dort wo noch die rostigen Laternen ihr diffuses Licht verbreiten. Dort liegen die dicken Teppiche welche vieles verdecken.

Rund 500 Zuhörer wach zu küssen dürfte darum auch nicht einfach gewesen sein und die Sahra, müsste dort auch noch Unterstützung bekommen haben. Wurden vielleicht auch einige Chinesinnen eingeflogen, nein bestimmt nicht diese sind für kalte Heringe schwerlich zu begeistern. Vom Freibier vielleicht eher, besonders wenn der Schaum noch an den Lippen klebt.

Also doch mehr ein Fall für die alte Garde, die rechts-links KüsserInnen. Ansonsten von den Reden gibt es scheinbar nicht viel mehr zu schreiben. Also das gleiche oder auch dasselbe wie in allen Jahren zuvor? Besser wir werfen jetzt unsere Blumen darüber.

Lafontaine und Linsler fordern eine aktivere Regierung

Dass nur ihrer Partei das Wachküssen gelingen könne, davon waren auch die rund 500 Zuschauer in der Walderfingia-Halle überzeugt. Landesvorsitzender Rolf Linsler warf CDU und SPD „Kahlschlag im öffentlichen Dienst“ vor. „Die SPD im Land ist nur noch der Bettvorleger der CDU“, beklagte er. Den Papstbesuch der Ministerpräsidentin kommentierte er mit: „Kein Wunder, diese Regierung braucht Beistand von oben“. Lafontaine legte noch einen drauf: „Als der Papst die mit dem schwarzen Kopftuch gesehen hat, da dachte er, die verwechselt mich mit dem Ajatollah. Deswegen ist er zurückgetreten.“

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Grafikquelle    : Foto DL – privat / CC BY-SA 3.0

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