DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Juli 2017

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Die Trumps tappen in die Falle, Großbritannien leidet an Schrumpftumsschmerzen und die „Bild“-Zeitung hat ein Vertrauensproblem.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Zum Nationalfeiertag brannten in Frankreich fast 900 Autos.

Und was wird besser in dieser?

Frankreich muss zurücktreten.

Donald Trumps Sohn hat sich im Wahlkampf mit einer russischen Anwältin getroffen, die ihm belastende Informationen über Hillary Clinton in Aussicht gestellt hatte. Die Trumps, eine schrecklich nette Familie?

Schrecklich dumm offenbar auch: Die veröffentlichten E-Mails dokumentieren, wie die Trumps sich von Schlagersängern, Miss-Wahl-Jury-Kumpanen und obskuren Anwälten in eine Falle locken ließen. Deren Ziel war das, was wir jetzt erleben: Destabilisierung. Dabei mag der russischen Seite – wenn sie denn eine ist – worschtsch gewesen sein, ob man nach der Wahl Clinton oder Trump vorführen könne. Der Köder, auf den Trump junior biss, war der Halbsatz: Es gehe um Dokumente, „die Clinton inkriminieren würden und ihre Deals mit Russland“. Man kann den Autoren einen feinen Sinn für Humor nicht absprechen.

Deutschland und Frankreich wollen einen gemeinsamen Kampfjet entwickeln, der die aktuellen Kampfflugzeugflotten beider Länder ersetzen soll. Sieht so das Friedensprojekt Europa aus?

Quelle  :  TAZ >>>>> weiterlesen

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Die Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 30. Januar 2017

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Die SPD besetzt ihren Frontmann neu, die AfD bleibt ihrem Bernd treu – und Emma ist keine Feministin, sondern das BVB-Vereinsmaskottchen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Sigmar Gabriel hat viele Journalisten empört, indem er seinen Zeitplan um drei Tage variierte.

Und was wird besser in dieser?

Sigi feixt.

Eine Woche Donald Trump als Präsident. Wo fängt man da an, bestürzt zu sein?

Alle Täter von 9/11 dürften auch nach Trumps Bannfluch einreisen, ihre Herkunftsländer stehen nicht auf der Liste. Andere Terroranschläge in den USA wurden von Einwohnern verübt. Wenn das IS-Missionswerk noch ein paar Argumente braucht, wer der böseste von allen ist: Amerika liefert. Kanzlerin Merkel ließ ausrichten, man werde „die Interessen deutscher Doppelstaatsbürger […] gegenüber unseren amerikanischen Partnern vertreten“. Es wird jetzt schwer für die AfD, zu erzählen, wir seien das Produkt von US-Reeducation.

Martin Schulz geht für die SPD als Kanzlerkandidat ins Rennen. Ein schlauer Schritt?

Die Union hat eine Kanzlerkandidatin, an der sie zweifelt. Die SPD hat mit drei fast guten Kandidaten die Schlüsselpositionen Bundespräsident, Außenminister und Libero ohne Kabinettszwang besetzt. Zwei Mikado-Jobs: Als BuPrä oder Chefdiplomat reüssierten schon drolligere Figuren durch konsequentes Stillhalten. Und als Frontmann der, der Wahlkampf kann. Wir werden Würselen. Oder die Weiterentwicklung von Schröders „Danke, Helmut – es reicht“ zu „Danke, Frau Merkel – jetzt ist Schulz.“ Wer Europapolitik in verständliche Dreiwortsätze bekommt, lässt sich nicht zum Auswärtsspiel in Merkels Valiumrhetorik verleiten. Sonst: aua!

Jetzt kommt es darauf an, mit einer klaren Machtalternative anzutreten. Die „Steine“, -meier und –brück, wurden für Agenda und auch das ungenaue GroKo-Angebot abgestraft. Wer GroKo will, wählt Merkel. Die Grünen können die Wahl entscheiden, wenn sie den gleichen Fehler machen. Die Wagenknecht-Lafontaine-Sekte kann ihrer Lust an der Zerstörung und Rechthaberei erliegen. Schulz kann sagen: Rot-Rot-Grün.

Sigmar Gabriel ist neuer Außenminister – jedenfalls bis zur Bundestagswahl im September. Müssen wir uns auf Monate voller diplomatischer Krisen gefasst machen?

 

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 23. Januar 2017

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Die Causa Holm dauert weiter an, die Sozialdemokraten als verwirrter Robin Hood und mahnende Worte vom BVB-Seniorenbeirat.

 

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Syrien, Türkei, Mittelmeer, kreuzen Sie irgendwas an.

Und was wird besser in dieser?

Wir kreuzen was an.

Die NPD darf weitermachen, indes kapert AfD-Mann Höcke ihren ideologischen Markenkern. Wer ist denn nun gefährlicher?

Dann darf man die AfD jetzt wohl als Designer-NPD betrachten. Immerhin vollzog sich Aufstieg und Wandlung der dunnemals Professorensekte zum Krawallfahrtsort zeitgleich mit den NPD-Verfahren; man konnte sich täglich aus der Verbotsdiskussion informieren, was bei Verfassungshütern gerade so Trumpf ist. Die AfD enthält so viele stillgelegte christdemokratische Brennstäbe wie die NPD V-Leute, da würde eine Verbotsdiskussion albern. Höcke würgt hoch, dass die Deutschen in ihrer Hauptstadt ihrer nationalen Scham gedenken – allerhand. Nächstes Thema.

Inzwischen-Ex-US-Präsident Barack Obama hat der Whistle­blowerin Chelsea Manning den Rest ihrer Gefängnisstrafe erlassen. Wen würden Sie begnadigen?

Amerika. Seien wir ehrlich: Niemand will den Sieger einer Castingshow danach noch singen hören. Oder gar regieren.

Der neue US-Präsident Donald Trump hat indes im Interview mit der Bild-Zeitung den Präsidenten des Europäischen Rates, Donald Tusk, mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verwechselt. Wo ist da noch mal der Unterschied?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle :

Author Cherubino
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  • File:Wahlplakat 2013 Die Linke 01.JPG
  • Erstellt: 28. August 2013

 

 

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Die Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Januar 2017

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Das Elend des Merkel’schen Personals, Herzogs sozialpolitisches Fiasko und Mittelalter-Mittel für „Gefährder“. Ein Hoch auf Michelle Obama.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Jetzt muss sich Erika Steinbach schon selbst vertreiben.

Und was wird besser in dieser?

Die AfD erwägt den Untertitel: „CDU der Untoten“.

Das iPhone feierte unlängst seinen 10. Geburtstag. Welche Revolution folgt eigentlich auf die Digitale Revolution?

Mal Siri fragen: Künstliche Intelligenz.

Günther Oettinger musste vor seinem Wechsel in das Haushaltsressort dem EU-Parlament Rede und Antwort stehen. Dabei bedauerte er nochmals seine Ausdrucksweise gegenüber Chinesen, Frauen und der gleichgeschlechtlichen Ehe in einer Rede vom Oktober. Hat er es jetzt verstanden?

Wenn das ZDF sich ein bisschen um Ausgewogenheit bemühte, wäre Ötti der ideale Host für die „Gestern Show“. Nimmt man noch Sit-down-Comedian Thomas de Maizière ins Bild, sieht man Glanz und Elend der Merke l ’schen Personalpolitik: Oettinger ist der ideale Scharfmacher, sicherheitsverwahrt im Bällchenparadies der Sachzwänge und Lobbygruppen.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 25. April 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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VW betrügt jeden, Sigmar Gabriel ist immer noch SPD-Chef und Wolfgang Schäuble macht alles, nur die Rente nicht gerechter.

Und was wird besser in dieser?

Die EU wird nicht der Türkei beitreten.

Volkswagen will wohl jedem betrogenen US-Kunden fast 4.500 Euro Entschädigung zahlen. Hierzulande gibt es bislang: nichts. Warum?

Also, wenn Sie hier weiter so rumhupen, wird noch Justizminister Maas wach und erinnert sich, dass er genau dies im letzten November noch gefordert hat! Die Amerikaner haben dies mit Sammelklagen erzwungen – ein Rechtsinstrument, das deshalb nun die Grünen auch für Deutschland fordern. Sonst bleibt es bei einem marktüblichen „Werkstattrückruf“, der Betrug bliebe zivil- und strafrechtlich ungesühnt. Lustiger Nebenwiderspruch: Wer seinen alten Stinker wegwarf, um mit 2.500 Euro Abwrackprämie ein neues, sauberes Auto zu kaufen – der war mit einem Schummel-VW schön angeschmiert. Wen kann der verklagen? Und wen kann der Staat verklagen, der den Betrug bezahlte?

Im sächsischen Freital nimmt die GSG9 eine rechtsextreme Zelle auseinander. Lässt der Staat gegen rechten Terror nun endlich seine Muskeln spielen?

Im Vergleich zu den Ermittlungen gegen Netzpolitik.org wegen Landesverrats hat sich der Generalbundesanwalt da erheblich verbessert.

Bundespräsident Joachim Gauck, das deutsche Staatsoberhaupt, findet übrigens, dass der Majestätsbeleidigungsparagraf 103 – Sie erinnern sich: Böhmermann und so – nicht so schnell abgeschafft werden sollte. Das ist jetzt aber schon Satire, oder?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 18. April 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Erdoğan droht ein mehrwöchiger Lachflash, Cameron schlachtet sich weg für Europa und die Bundesregierung schießt los.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Last orders beim Despotenbeleidigen, der Paragraf kommt weg!

Und was wird besser in dieser?

Die Witze?

Zur Causa Böhmermann: Die Bundesregierung lässt eine Strafverfolgung gegen ihn wegen Beleidigung eines ausländischen Staatsoberhaupts zu. Aber sie will auch den Paragrafen zur Majestätsbeleidigung abschaffen. Clever gelöst?

Flegel schmeißt Nachbars Fenster ein / Nachbar will Flegel eine scheuern / Flegelmama sagt: Lass mal, mach ich schon / Mama scheuert Flegel eine / Nachbar sagt: Schön! Ich auch! / Nachbar scheuert Mama und Flegel eine. – In einem Land, wo der Hitlergruß Jonathan Meeses zur statthaften Kunstperformance hochgeurteilt wird, besteht beste Aussicht, dass auch beim Schmähgedicht der Wille für die Tat genommen werden wird. Erdoğan aufs Gericht loszulassen birgt geringstes Risiko. Dagegen würde die Nachricht – „Deutsche Regierung schafft geltendes Recht einfach ab, wenn ’ s ihr nicht in den Kram passt“ – Erdoğan einen mehrwöchigen Lachflash verschaffen. Immerhin der Regierungsstil, auf den er sich spezialisiert hat. Also kann man nur übelnehmen, dass man am Ende Merkel verstehen kann und die Sozis nicht.

Das EU-Parlament hat der Speicherung von Fluggastdaten zugestimmt. Damit sind Airlines verpflichtet, den EU-Ländern Datensätze über ihre Passagiere zu überlassen. Macht das die Welt wirklich sicherer?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 4. April 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Genscher, der Glücksfall im Äußeren, Erdoğanbeleidigen beim Unterstufensportfest und Apple-Spionage zum Geburtstag.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Nach verlorenen Landtagswahlen raucht die Union in Umfragen weiter ab.

Und was wird besser in dieser? Gerhard Schröder hat in vergleichbarer Situation Neuwahlen anberaumt.

Hans-Dietrich Genscher, der Außenminister der Einheit, ist gestorben. Was schreiben Sie ihm ins Kondolenzbuch?

Genschers Liberalismus war von aggressiver Meinungsfreiheit kaum zu unterscheiden. Er konnte mit Schmidt und Kohl, gegen und mit Moskau, Radikalliberalen wie Völkisch-Freiheitlichen. Im Äußeren ein Glücksfall: der Deutsche, der zuhörte und Verbindendes suchte; konturlose Freundlichkeit des durchreisenden Handelsvertreters. Im Inneren ein Erbe aus warmer Luft, die FDP implodierte irrlichternd ohne den Mann, der ihr Programm durch sich ersetzt hatte.

Noch was?

Ja. Zu groß auch für seine kleine Partei, niemand vermochte ihn zu stürzen, und die ihm folgten, vermochten nicht, ihm zu folgen. Vielleicht auch, weil er bei der Talentförderung von Möllemann bis Westerwelle den eigenen Machterhalt stets im Auge behielt. Bei der Zersetzung Europas oder im Ukraine-Konflikt fehlte Genscher schon zu Lebzeiten; jedenfalls der Genscher, den man sich aus seinem politischen Lebensweg gern hochgerechnet hatte. Typisch Genscher: Vielleicht war er gerade ein anderer Genscher, oder mehrere, man wird es nicht mehr erfahren.

Der türkische Präsident Erdoğan hat sich über einen Song des NDR-Magazins „Extra 3“ so sehr aufgeregt, dass er den deutschen Botschafter hat einbestellen lassen. Kann die Satire bei so viel Realsatire überhaupt noch mithalten?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 29. März 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Karadžić hakt sich bei den Humanisten ein, Berliner stammen womöglich vom Griechen ab, und Obama hat es zumindest versucht.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: „Deutscher Immobilienmarkt knackt die 200-Milliarden-Marke“.

Was wird besser in dieser?

Hie und da findet man noch gute Wohnungen für etwas weniger.

Erst Paris, nun Brüssel. Es scheint, als kämen die terroristischen Anschläge Deutschland immer näher. Hatten wir bisher einfach nur Glück?

Paris, Brüssel, Istanbul – wir Europäer haben echt Unglück.

Beatrix von Storch hat nach den Anschlägen in Brüssel mal wieder mit einem unpassenden Kommentar geglänzt. Ist ihr wieder nur so rausgerutscht, sagt sie. Sollte man ihr mal erklären, wie man einen Computer bedient?

Sie schmiedet das Eisen, solange es heiß ist. Mit der bloßen Omme, wenn sie gerade mal keinen Hammer hat. Wobei die Phasen, in denen Frau von Storch keinen Hammer hat, knapp bemessen scheinen. Ihr Diss gegen „Lichterketten und Integrationskurse“ dürfte Zustimmung finden bei den Hools, die sogleich gegen die Brüsseler Gedenkfeier randalierten. Doch keine Bange: Noch glitzern an der AfD-Spitze die skurrilen Gaglieferanten. Sie werden bald abgeräumt von schmierigen Machtprofis, die ihre rhetorischen Heftzwecken in Salbe auszuteilen verstehen.

Radovan Karad ž i ć , der Anführer der bosnischen Serben im Krieg von 1992 bis 1995, wurde vor dem Kriegsverbrechertribunal wegen Völkermord verurteilt. Er will in Berufung gehen. Spinnt der?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 7. März 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Europa goes Festungen, der DFB ist sauber, aber tot, und rechtsaußen wird derzeit das „politpornografische Hütchenspiel“ aufgeführt.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Das Erdoğan-Regime zerniert die Zeitung Zaman.

Was wird besser in dieser? Würde man die deutsche Zaman unbemerkt in die Türkei schmuggeln können?

Österreichs Kanzler Faymann hat gefordert, dass Deutschland Flüchtlinge per Luftbrücke direkt aus Griechenland abholen soll. Superidee?

Die Wahl scheint nur noch zu sein, ob Europa eine Festung wird oder 28 Festungen. Faymann neigt Letzterem zu und hat indes auch schon mal vorgerechnet, wo er eine handliche deutsche Obergrenze sieht. Hätten wir auch eine sozialdemokratische Partei in Deutschland, würde sie Genosse Faymann darlegen, dass er sich auf gut Österreichisch vertschüssen kann. Kanzlerin Merkels aktuelle Single „Wir dürfen Griechenland nicht im Stich lassen“ würden die Griechen sicherlich gern postum zum Sommerhit 2014 wählen, der Song zur Finanzkrise. Das ist alles ganz traurig, doch es sind 50 Shades of Abschottung und damit: alles zusammen kein zukunftsfähiges Konzept, weder so noch so.

 Der DFB ist sauber. Sagt zumindest der DFB, nachdem er den Bericht der Kanzlei Freshfields überflogen hat. Ist jetzt wieder alles gut mit dem Sommermärchen?

 Ja. Der Bericht hat ordnungsgemäß die Hauptschuld bei lauter Leuten verortet, die tot sind oder bei einer Hirnstrommessung überzeugend in die Nähe von tot kommen.

 Grünen-Politiker Volker Beck wurde angeblich mit Crystal Meth erwischt und legte daraufhin seine Ämter nieder. Wäre die Aufregung auch so groß, wenn man Kokain gefunden hätte?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Februar 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Sachsen wird zum Nazi-Erlebnispark, Europa gehört den Antieuropäern und Peter Lustig fand das Fernsehen doof.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Vor dem Hintergrund der Flüchtlingsaufgabe ein „Solidaritätsprojekt für die deutsche Bevölkerung“ zu fordern, könnte ziemlich NPD sein, oder AfD.

Was wird besser in dieser?

SPD-Chef Sigmar Gabriel tritt bei „Stars in der Manege“ auf mit der Nummer, in jedes fallende Messer zu packen.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich sieht das Image des Freistaats durch fremdenfeindliche Übergriffe wie in Clausnitz nachhaltig beschädigt. Von welchem Image spricht Tillich da?

Der Klassiker „Was soll das Ausland denken“ setzt voraus, dass die Nachbarn groß herumdenken, bevor sie kotzen. Oder applaudieren. Und übersieht die interessante Frage, was zuvor jahrelang das Inland gedacht haben mag. Der Tourismus aus dem Inland ist rückläufig, doch aus dem Ausland kamen mehr Gäste. Vieicht zaudert Tillich noch ein bisschen, was sich mehr lohnt. Dann setzen sie den Claim „Sachsen: weltoffen, Arsch offen“ und vermarkten bestimmte Regionen als Nazi-Erlebnispark.

Auf einer Konferenz in Wien haben sich Österreich und die Westbalkanländer über ihre Flüchtlingspolitik beraten – ohne Deutschland. Fühlen Sie sich diskriminiert?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Februar 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Der Papst fliegt aus der CSU, Palmer setzt Vorzugssprit für Ponyhöfe durch und Aufklärung ist der beste Verfassungsschutz.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Ich denke in letzter Zeit verdächtig oft Sätze wie „Wir haben euch nicht gerufen … Hier gelten unsere Werte … Wieso soll ich euch mitfinanzieren?“, wenn ich die Brandstifter und Hassgröler im Osten sehe.

Was wird besser in dieser?

Ich gründe den „Gesprächskreis Heimatvertriebene der alten Bundesrepublik“.

Auf seiner Mexikoreise findet der Papst klare Worte: „Ein Mensch, der nur daran denkt, Mauern zu bauen und nicht Brücken, der ist nicht christlich.“ Darf Horst Seehofer jetzt noch zur Kommunion?

Ich habe zwei Brücken im Unterkiefer, und meine Zahnärztin ist aber eh heilig. Hübsch ist besonders Franziskus ’ Gebetsruf, er „will sich nicht in Politik einmischen“, bevor er dann Donald Trump exkommunizierte. Der hat ja nun auch mit Politik nichts zu tun. Der Papst hat im Nebensatz auch Verhütung für „einen zulässigen Ausnahmefall“ erklärt, wenn es etwa um den Schutz vor Krankheiten wie das Zikavirus gehe. Der fliegt eh bald aus der CSU.

Mit Sascha W. ist erneut ein möglicher Zeuge des Mordes an der Polizistin Kiesewetter gestorben. Der NSU-Experte Hajo Funke sagte dazu in der taz: „So viele Tote aus Selbstmordgründen? Da stimmt was nicht.“ Alles nur Theorie oder Grund für weitere Antiverschwörungsrecherchen?

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Dier – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Februar 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Hilfreicher Gabriel, hilfloser Varoufakis, Sprechdurchfall bei Seehofer, Biobiobio-Siegel und 1.000 ganz legale Beatricks.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der letzten Woche?

 Friedrich Küppersbusch: Alles, was in diesem Text steht, wird wahrscheinlich erst 2116 wissenschaftlich bewiesen.

Was wird besser in dieser?

Gesunde Ernährung, mehr Sport, ich will ja schließlich 2116 mitfeiern.

Bernie Sanders! Wo stünde der im deutschen Parteienspektrum?

Gibt ’ s nicht, müssten wir nachbauen. Vorschlag : RTLs Peter Zwegat mit einem Textbaustein von Sahra Wagenknecht.

AfD-Vize von Storch fordert per Post erst einen Schießbefehl auch auf Kinder, spricht dann vom versehentlichen „Abrutschen auf der Computermaus“, und schließlich dementiert sie dieses Dementi. Was denn nun?

Auch mit der Single-Auskopplung „Margot Merkel flieht nach Chile“ hatte sie ja schon Chartsnotierungen. Vor unseren Augen entsteht das Standardwerk „1.000 ganz legale Beatricks“, entlang der legendären Methode Haider. Der österreichische Travestiekünstler lebte glänzend davon, seinen antisemitischen Sprüchen durch Dementis wesentlich mehr Reichweite zu verschaffen als durch die Sprüche selbst. Bei Storch wirkt das noch ein bisschen verpeilt und ungelenk, doch wir können daran schon mal üben, wie wir uns nicht zum Multiplikator machen.

Horst Seehofer bezeichnet die Grenzöffnung für Flüchtlinge als „Herrschaft des Unrechts“. Fällt dem nichts Neues ein?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Februar 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Ach ja: Die Hütchenspiele der Kanzlerin, der Motorschaden der Öffentlich-Rechtlichen und die Binsen des Wolfgang Herles.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Trump möchte „Waterboarding“ wieder einführen, Petry an der Grenze rumballern.

Was wird besser in dieser?

Das RTL-Format „Dschungel“ wird wegen seines gelebten Humanismus im Vergleich zu Wahlkämpfen ausgezeichnet.

Die Bundesregierung will Marokko, Tunesien und Algerien zu sicheren Herkunftsländern erklären, um Asylsuchende von dort leichter abweisen zu können. Nur müssen die Länder die Flüchtlinge auch zurücknehmen. Was wirft Merkel dafür in den Ring?

Ihren Hut, und dann beginnt das Hütchenspiel: Unter einem sind Abschiebungen. In Länder mit Folter (Marokko), verstümmelter Meinungsfreiheit (Algerien) und Haftstrafen für Oppositionelle (Tunesien). Unterm anderen Hütchen sind Visa-Erleichterungen für genehme Reisende; netter Nachschub für den europäischen Arbeitsmarkt. So etwas wünschen die Maghreb-Staaten von der EU, nun haben sie eine Chance. Ergebnis: Flüchtlinge müssen zurück in Länder, in denen sie dann wegen „illegaler Ausreise“ bestraft werden. Dafür kommen andere, auf deren Auswahl sich die EU über entsprechende Abkommen Einfluss verschafft. Während also die Christdemokraten Gabriel (“Entwicklungshilfe kürzen“) und Kretschmann (“Sichere Drittstaaten !“) dumpf rechts reden, macht die Kanzlerin lupenreine FDP-Politik.

Ex-ZDF-Journalist Wolfgang Herles behauptete, es gebe Anweisungen von oben für die Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen über die Flüchtlingsdebatte – und nahm es wieder zurück. Chefredakteur Peter Frey bestreitet vehement, dass das ZDF ein „Wir schaffen das“-Sender sei. Wie weit ist Mainz eigentlich von Berlin?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Januar 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Gauck hält Speisekarten hoch, Zschäpe macht auf armes Ding und für das abendliche Stuhlkreisinferno kann der SWR nichts.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: AfD wird laut Emnid fast ausschließlich von christlichen, biodeutschen Männern gewählt.

Was wird besser in dieser?

Solange sie das nicht im Kölner Hauptbahnhof tun, geht es durch.

Bei seiner Eröffnungsrede zum Weltwirtschaftsforum in Davos kritisierte Joachim Gauck die fehlende Solidarität der Oststaaten mit Geflüchteten. Hat ihm jemand zugehört?

Bei der Rede könnte Kanzlerin Merkel die fehlende Solidarität von Bundespräsident Gauck kritisieren. Während sie den Obergrenzenpogo durchrempelt mit CSU, AfD, Teilen von CDU, SPD und noch viel größeren Teilen der Medien – dekretiert da der Bundesjockel “Begrenzung ist nicht per se unethisch“, sie könne „moralisch und politisch sogar geboten sein“. Als lose Kanone vom Dienst feuert er auch noch ein paar Salven gegen unkooperative EU-Nachbarn und taumelt zu dem finalen Furiosum, das müsse mal gesagt werden, bevor es jemand anderes sagt, der nicht so demokratisch gucken könne wie er. Seit seiner Ein-Mann-Kriegserklärung gegen Russland hält Gauck nur noch Speisekarten hoch, auf der sich jeder was Leckeres aussuchen kann.

Im NSU-Prozess hat Beate Zschäpe Fragen des Gerichts schriftlich beantworten und verlesen lassen. Demnach trank sie gern Sekt, während die beiden Uwes um die Häuser zogen und mordeten. Und – sie nannte auch Namen mehrerer Unterstützer der Terrorzelle. Was wird ihr das nutzen?

Wirkt alles, als hätten ihre neuen Anwälte erst mal ein sehr geiles Schlussplädoyer geschrieben und versuchten nun, den Prozess so hinzubiegen, dass das Plädoyer hinterher auch passt: Aussagebereitschaft, wertvolle Hinweise, Wahrheitsfindung unterstützt, ganz armes Ding. Wenn sogar ich das schon erkennen kann, ist mir um den Vorsitzenden Richter nicht bange.

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Erstellt von DL-Redaktion am 18. Januar 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Bürger beteiligen sich gedanklich an Gewaltszenarien. Und man fragt sich, ob Sachsen eigentlich noch ein sicheres Herkunftsland ist.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die Grünen haben immer vor der unzureichenden Einwanderungspolitik gewarnt.

Was wird besser in dieser?

Die Grünen müssen sich für die unzureichende Einwanderungspolitik rechtfertigen.

Die Nachfrage an Schreckschusspistolen, Tränengas und Elektroschockern ist in letzter Zeit drastisch angestiegen. Wird Deutschland sicherer durch Bürger-Bewaffnung?

Wie war in Köln es doch vordem mit Einzelmännchen so bequem! Falls die Polizeiführung zu blöd war Silvester, ist es eine konsequente Antwort, künftig selbst zu blöd zu sein. Pfefferspray ist „gefährliche Körperverletzung“, Schreckschusswaffen erfordern den „kleinen Waffenschein“ und die beliebtesten Elektro-Taser sind nur illegal aus dem Ausland zu beziehen. Keine gute Idee, eine „täuschend echte“ Schreckschusswaffe zu ziehen, um darauf hin enttäuschend echt erschossen zu werden.

Da die Dinger im Ernstfall unhandlich sind oder schaden, sind sie vor allem Ausdruck eines morbiden Deals: Käufer verlängern den Thrill der Untaten, holen ihn näher ran, beteiligen sich gedanklich an Gewaltszenarien. Psychomedizinisch handelt es sich also um einen Fall von Ansteckung.

Nach Beate Zschäpe hat nun auch Ralf Wohlleben im NSU-Prozess in München ausgesagt. An „politische Diskussionen“ in seiner Kameradschaft könne er sich nicht erinnern. War der NSU vermutlich doch nur ein Karnevalsverein?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Januar 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Maas lässt sich von „Bild am Sonntag“ antanzen, „Mein Kampf“ kann nichts, und am EU-Rand entsteht ein Rabaukenriegel.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Erste Nassrasur 2016.

Was wird besser in dieser?

Werde von schlagenden Burschenschaftern als Gesinnungsgenosse respektiert.

In der kritischen Ausgabe des Münchener Instituts für Zeitgeschichte kämpfen 3.500 Anmerkungen gegen das Hetzpotenzial von „Mein Kampf“. Wer gewinnt?

Das Buch hat ein geringes Potenzial als Schwenkfutter bei NPD-Aufmärschen. Ansonsten ist es so rattenschlecht, dass die Debatte nach der Grundmelodie „Na warte, sagt Schwarte“ fehlgeht. Das Buch kann nichts.

Noch irgendwelche Klarheiten zu den Ereignissen der Kölner Silvesternacht?

Ach, das ist so überkocht und heillos übermeint, da kann ich auch noch einen rhetorischen Karnevalswagen losschicken. Immerhin sind bereits alle üblichen Verdächtigen benannt: der Islam, Migration, Asylbewerber, die Kölner Polizei, linke Fremdenfreunde, Merkels offene Arme, und irgendwie hat auch die neue OB Reker genau das Falsche gesagt. Da fällt es schwer, sich die Arschlöcher auf Darmlänge vom Hals zu halten. Eben noch wollte ich Justizminister Maas als vergleichsweise besonnen loben, da lässt er sich übel von der Bild am Sonntag antanzen und liefert: Das „scheint in irgendeiner Form geplant worden zu sein. Niemand kann mir erzählen, dass das nicht abgestimmt und vorbereitet wurde.“ Als Polizist würde ich kündigen, wenn mir der oberste Dienstherr vorab das gewünschte Ermittlungsergebnis in den Medien bekannt gäbe.

In der Domstadt scheint so einiges schiefzulaufen. Löst Köln jetzt endgültig Berlin als Skandalstadt ab?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Januar 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die CSU erkennt den IS an, bedingungsloses Grundeinkommen ist Valium und die Angst vor Terror ist nicht mehr als ein Dämon. Was da an Pegida, AfD und auch linkem Politikverzicht herumläuft, ist aus Ungerechtigkeit der bestehenden Gesellschaft geboren. Das nun am Beispiel von Zuwanderern reparieren zu wollen ist verwegen. Kurz: Das Regiment Merkel ist morsch, außer ihr hat es aber keiner gemerkt.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: 2016 und ich sind frisch verheiratet. Ich unterschreibe immer noch mit der alten Zahl!

Und was wird besser in dieser?

2016 könnte das Erbe von 2015 ausschlagen und gut werden.

Erst Hannover, nun München: Terrorwarnung, Bahnhöfe gesperrt, Polizei in Alarmbereitschaft. Müssen wir uns an so was etwa gewöhnen?

Solange wir nicht erfahren, welche „Antworten die Bevölkerung verunsichern würden“, bleibt die Angst ein Dämon.

Zur Terrorabwehr will die CSU zukünftig nur noch Flüchtlinge mit gültigen Papieren reinlassen. Kann das helfen?

Clever. Läuft faktisch auf die diplomatische Anerkennung des IS durch den Freistaat Bayern hinaus. Der IS nimmt das Stempelgeld für Pässe gern mit, während anständige Diktaturen mal zuerst die Papiere der verdächtigen Subjekte einziehen. Bayerns Lehre aus der Geschichte: Hätten die Juden einen Reisepass beim NS-Staat beantragt, wäre alles ganz anders gekommen.

Von gelungener Einwanderung habe ein Land noch immer profitiert, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Neujahrsansprache gesagt. Muss man die Frau langsam, aber sicher richtig gern haben?

Als frisch gestürzter Bundeskanzler bekam Helmut Schmidt 1983 beim SPD-Parteitag für seine „Nachrüstungspolitik“ noch 14 von über 400 Delegiertenstimmen. Die Zustimmung der Konservativen für die programmatische Ausrichtung ihrer Vorsitzenden scheint heute ähnlich spontan begeistert. Von daher ein kluger Schachzug Merkels, auf absehbare Zeit keine Exkanzlerin zu sein. Und den letzten Rest Opposition für die Schwärmerei zu gewinnen, die Unionsvorsitzende gegen die Union zu verteidigen.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Dezember 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?
Jahresrückblick 2015

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Ein Jahr der Krisen: Varoufakis scheitert, das G36 schießt nicht richtig und Merkel versucht den Weg des Anstand. Anders als bei Atomausstieg, Agenda und Berufsarmee hatte sie bei den Flüchtlingen keine fertige Politik einer Vorgängerregierung in ihrer Schublade paratliegen. Deshalb funktioniert es bisher nicht.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht im vergangenen Jahr?

Friedrich Küppersbusch: Ok, ihr plant eine eigene Ausgabe?

Und was wird besser im kommenden?

Könnten wir Varoufakis gegen Jauch tauschen?

Januar: Syriza gewinnt die Wahlen in Griechenland und ein „Sexsymbol“ wird Finanzminister: Yanis Varoufakis. Er bleibt es nur ein gutes halbes Jahr. Wie war er?

Varoufakis ist der Politiker, den die SPD nicht hat – zu dem Programm, das die SPD nicht hat. Er performte Offensivwurschtigkeit, wo gut domestizierte Staatslinke jederzeit eurythmisch den Sachzwang tanzen können.

Das fulminante Referendum gegen die EU-Politik – um ihr anschließend widerstandslos beizutreten: Hier blitzte kurz auf, welchen Wumms die europäische Linke haben könnte, wenn sie sich nicht für die bessere Rechte hielte.

Letztlich hat Merkeldeutschland Europa einen Anti-Föderalismus aufgezwungen, mit dem nach dem Krieg Bayern erfroren wäre und Bremen heute tot. Varoufakis Abgang kann man als Scheitern des Schaums am Schläger belächeln. Der Rest war eine pfiffige Recherche der Jauch-Redaktion und die glückliche Koinzidenz von Böhmermanns Stattfindekrankheit und einem treffsicheren Witz.

Februar: Nach dem Terroranschlag auf Charlie Hebdo sind die deutschen Karnevalisten verunsichert: Islamkritische Wägen bleiben in der Garage, die Braunschweiger Sause wird gleich abgesagt. Für Sie als Kölner ein No-Go?

Mir imponierte besonders die eilig einberufene Pressekonferenz von Titanic; einer Zeitschrift, die seit Jahrzehnten viele Druckseiten darauf verwendet, anderen Leuten anzuhämen, dass sie aber auch nicht lustig seien.

Für eine Publikation, die gerade neulich wieder, 1988, mit einer „Bunstiftleckeraffäre“ das Land ins Wanken brachte – liegt der Selbstvergleich mit „Charlie Hebdo“ natürlich nahe. Zuvor hatte sich auch Dieter Nuhr in der regimekritischen Welt dahingehend geäußert: Kollegen, die seine Islam-Scherze nicht unterstützten, hielten Satire „in vielen Fällen wohl nur für ein Geschäftsmodell“.

Wie man bei diesem Thema von nichts auf hundert zum Thema Honorarhöhe findet, bleibt der ganz eigenen Gedankenwelt von Dieter Nuhr anvertraut. Freuen wir uns mit jedem Islam-Satiriker, dessen Witze nicht am nächsten Montag von Pegida durch Dresden getragen werden.

Und wenn manches an der deutschen Satireszene auch gummistiefelig nach Strebergarten riecht – gerne auch Applaus für die Themenwagen zur Meinungsfreiheit, die sich Karnevalisten in Düsseldorf und Köln dann doch noch trauten. Die Geburt des Karnevals aus der Narrenfreiheit vor der Fastenzeit verpflichtet zu Kirchenkritik. Und nur katholische Pfaffen demütigen – ja nun. Vermutlich stehen die drauf.

März: In Frankfurt brennen Barrikaden gegen die Eröffnung des neuen Gebäudes der Europäischen Zentralbank. Dabei hatte sich doch gerade deren Präsident, Mario Draghi, in der Griechenlandkrise sauber verhalten und angekündigt, ALLES für die Rettung der Griechen zu tun. Haben Sie Mitleid mit der EZB?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Dezember 2015

Wie gehtb es uns, Herr Küppersbusch?

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Notenbank Knotenbank, Hoden-Luft-Raketen, Babys unterwegs und die Saudis im Kampf gegen den Terror der Anzeigekrise bei der „FAZ“.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Sah im Nachrichtenfernsehen die Unterzeile „Putins Pressekonferenz – Medienspektakel in Moskau“. Und drumherum „Star Wars“-Start, „Star Wars“-Rezensionen, „Star Wars“-Merchandise-Beiträge.

Und was wird besser in dieser?

Putin wechselt die Produktionsfirma.

Die US-Notenbank Fed hat zum ersten Mal seit 2008 den Leitzins angehoben. Ist die globale Finanzkrise jetzt zu Ende?

Die Fed ist eher eine Knotenbank. Sie gehört privaten Banken und ist zugleich staatlich beaufsichtigt und gesetzlich reglementiert. Heißt Notenbank, ist jedoch etwas anderes als unsere rein staatliche Zentralbank. Diese Geschäftsbanken zahlen Mindesteinlagen in die Fed ein – und bekommen jetzt dafür höhere Zinsen wieder heraus. Je mehr Zinsen sich die Banken aus der Fed gönnen, desto weniger verdient der US-Staat an der Sause. Vereinfacht: US-Banken müssen keine billigen Kredite mehr aufnehmen – sie kriegen die Kohle jetzt geschenkt. Das kann man als Ende der Krise verstehen, wenn man zufällig eine US-Bank ist.

Die Union ist sich einig: Einwanderung gehört reduziert, aber nicht begrenzt. Guter Plan?

Das ist eine „Spitzfindigkeit für Sprachwissenschaftler“, wie der sprachfindige Spitzwissenschaftler Horst Seehofer beschied. Mit Merkel: „Es gehört zur Identität unseres Landes, Größtes zu leisten.“ Man nickt spontan und denkt an die Kategorien „Größter Unsinn“ oder unsere Poleposition in der Rubrik „größte Menschheitsverbrechen“. Nun also größtmögliche Wirrnis. Merkels Biografie möge den Titel „Ungefährdet ungefähr“ tragen. Man muss die Wording-Agentur auch nicht beneiden, die nun aus dem Gedankenmonstrum „Politik des teiloffenen Armes“ irgendwas Zitables basteln müsste. Sondern darf mutmaßen: Es zielt auf eine Art „human ressources pipeline“; die man nach bevölkerungspolitischem Bedarf reduzieren kann, ohne dass der Nachschub je begrenzt wäre.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bildet innerhalb von sechs Wochen Entscheider über Asylanträge aus. Geht das nicht schneller?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Dezember 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die Marseillaise auf Esperanto, Springteufel Gabriel, der olle Kirmesboxer Trump und Merkel, die kleine Raute Nimmersatt.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küpperbusch: Beim SPD-Parteitag war Merkel unumstritten.

Und was wird besser in dieser?

Beim CDU-Parteitag wird das anders.

Die StaatschefInnen haben sich in Paris geeinigt. Ist der Klimawandel damit vom Tisch?

Die Zustimmung von 196 Staaten hat was von Marseillaise-Singen auf Esperanto; „der Vertrag von Paris“ rühmt eine geschlagene Stadt. Das ist ein Signal für die Gegenwart – wie auch die konkludente Nachricht, dass es mit Kohle, Gas und Öl nicht weitergehen wird. Betrachtet man die aktuellen Konflikte um Gas und Erdöl und ihre Kriegsspur durch die Ukraine, Irak und Syrien – ist es ein ziemliches Kunststück kluger Diplomatie, das Ende der Ölmächte von den Ölmächten unterschrieben zu bekommen. Die Aussagen für die Zukunft sind entsprechend schwammig. Deshalb liegen Stärken eher im Anerkenntnis von Schäden, in der Zahlungszusage an ärmere Länder, die ein paar Jahrzehnte profitabler Industrialisierung überspringen sollen. Unterm Strich: Das Papier von Paris taugt exzellent dazu, nach dem Weltuntergang zu sagen: Es hätte klappen können.

Beate Zschäpe hat aussagen lassen: Sie kann nichts dafür, sie hat nur aus Liebe gehandelt. Hätte sie lieber schweigen sollen?

Jeder Angeklagte hat das Recht auf die bestmögliche Verteidigung. Gegner des Rechts haben zudem dringlich verdient, als Nutznießer ebendieses verhassten Rechts vorgeführt zu werden. Mehr gibt’s nicht, tut mir leid, Zschäpe führt ihrem braunen Bekanntenkreis vor, wie klasse der Rechtsstaat ist, danke schön.

Angela Merkel wurde vom Magazin Time zur Person des Jahres gekürt. Wen hätten Sie gewählt?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 30. November 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Für alle was dabei: Ein Richter bekommt alles, VW-FahrerInnen kriegen ein Sieb und die bayerischen Polizisten schöne Anzüge.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Novembertrist gestimmt in der Superzeitlupen-Schlange zur Supermarktkasse. Kurz bevor die Reihe an mir ist, drückt jemand eine Leuchtwanne an: „Hier bitte nicht mehr anstellen.“

Und was wird besser in dieser?

Mit Blick auf Pegida, AfD und andere Feierabendneurotiker wird die „Kaufland“-Leuchtröhre ins Grundgesetz aufgenommen.

Deutschland schickt Tornados nach Syrien, 650 Soldaten nach Mali und lässt die Truppe doch länger in Afghanistan als ursprünglich geplant. Müssen wir die Wehrpflicht wieder einführen, um das alles zu stemmen?

Die Wehrpflicht wurde ausgesetzt, um das alles stemmen zu können: Die Eltern der Verfassung haben Dienst tuende Bürger bewusst als Sollbruchstelle zivilgesellschaftlichen Ungehorsams eingebaut. Konkreter: Sie konstruierten eine Armee, die bei bescheuerten, unmenschlichen oder sinnlosen Befehlen wegläuft. Das funktionierte zum Wohle des Vaterlandes 1991 im Golfkrieg, als schon die Stationierung von Luftwaffeneinheiten in der Türkei zu einem Verweigerungsrekord führte. Umgekehrt wird ein Soldatenstiefel draus: Die Militärs wollten die Berufsarmee, damit keine skrupulösen Zivilisten mehr in der Befehlskette rumlamentieren. Also erstens: Wehrpflicht ja bitte. Und zweitens: einen militärisch zackigen Gruß an die Grünen, die mit allerhand Kirchentagsfrömmelei den Militaristen aufs Pferd geholfen haben.

Beate Zschäpes Pflichtverteidiger müssen sie trotz des angeblich vollständig zerrütteten Verhältnisses weiter im NSU-Prozess verteidigen. Da ist doch beste Stimmung garantiert, oder?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 23. November 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Das Merkelzehnt ist rund, Krieg bleibt Krieg und Matthias Matussek geht besser nicht mehr ans Telefon. Xavier Naidoo? Tief, tiefer, am tiefsten!

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Das könnte Sie jetzt verunsichern.

Und was wird besser in dieser?

Das Merkelzehnt rundet sich. Nach Positionen – Atomkraft, Wehrpflicht, Flüchtlinge, Kriegseinsätze, Waffenexporte – war sie circa drei Kanzlerinnen.

Nach dem Terror in Paris schreiben Journalisten von „Krieg“. Sogar der Papst spricht vom Dritten Weltkrieg. Ziehen Sie mit?

Wer das segensreiche Wirken europäischer Truppen in Afghanistan, Libyen, Syrien „Frieden“ nannte, darf jetzt überrascht gucken. Krieg ist schwer zu erklären, doch leicht zu erklären: die nun Terror geheißene Strategie eines der Gegner hat erkennbar einen starken Zug vor die Kameras. Immerhin barg die Auswahl einer Länderspiel-Arena die Option, 9/11 in der Disziplin Liveübertragung zu toppen. Diese größtmögliche Publizität des Grauens darf man als Gegenteil und Gegenschlag lesen: von „embedded journalism“, von „humanitärer Intervention“, „peace-keeping“ und vor allem „Fresse-keeping“ – Propaganda unsererseits. So wächst dem bitteren Moment, als François Hollande „Krieg“ sagte, ein anderer Grundton zu: der eines erzwungenen Geständnisses. Papst Franziskus verwendete seine wiederkehrende Vokabel in Bosnien, und umfasste so auch die Anfänge der neuen europäischen Kriegsabenteuer. Oder wie man in Deutschland sagt: 100 Jahre Fortschritt _ vom Siegfrieden zum Kriegfrieden.

Das Fußballspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden wurde am vergangenen Dienstag wegen Terrorverdachts abgesagt. Wie konkret der war, erfahren wir leider nicht, denn „Ein Teil meiner Antwort würde die Bevölkerung verunsichern“, sagt der Innenminister. Hat de Maizière einen „Vertrauensvorschuss“ verdient?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 16. November 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Der IS ist jetzt vollwertiger Kriegsgegner, die Kanzlerin braucht Schutz und Schäuble bekommt 100 Punkte auf der Käßmann-Skala.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die klammunheimliche Vorfreude aller derer, die nun auftrumpfen.

Und was wird besser in dieser?

De Maiziére hat bereits den „Besonnenheits“-Textbaustein vom Charlie-Hebdo-Massaker wieder vorgeholt. In solchen Momenten möchte man den Innenminister wieder loben.

Am Freitag haben islamistische Attentäter mindestens 129 Menschen in Paris getötet. Uns fehlen die Worte. Können Sie uns helfen?

Beim Schweigen? Gern. Wollen wir noch kurz Herrn Söder das Smartphone wegnehmen?

Was wird sich verändern?

Was sich bereits verändert hat: Hollande erkennt IS als vollwertigen Kriegsgegner an. Auch bisher mögen die französischen Kriegsflugzeuge über Syrien und Irak von unten nicht wie Stimmungskanonen ausgesehen haben. Frankreichs postkoloniales Desaster in Libyen und seine Rolle als Teil westlicher Allianzen waren Kriegshandlungen bevor man es so nannte. Die Infamie der gegnerischen Strategie lässt sich, schlimm genug, auf die Anwendung humanoider Drohnen gegen technologische reduzieren.

In Paris starb auch die selbstgerechte Lüge von westlichen Kriegseinsätzen als gutgemeinte Heilsarmee. Und die Henne-oder-Ei-Debatte steht bevor und ergibt nur den einen Sinn: keinen. Auf internationaler Ebene also liegt die Einladung zur Eskalation vor. Wohin will Hollande, wohin „der Westen“ seine Armeen schicken? In Konzertsäle, in Straßencafés? Auf nationaler Ebene wird es eng, die irrlichternde Kanzlerin vor ihrer eigenen Partei zu beschützen.

Helmut Schmidt ist tot. Wer erklärt uns denn jetzt die Politik?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 9. November 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Verdachtsberichterstattung über Autohersteller, „World of Blähkraft“ – und wer ist eigentlich der „Godfather of Goebbeling“? Man kann nicht ausschließen, dass der Justizminister etwas von Justiz versteht.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Schlechte Laune weil Winter ahead.

Und was wird besser in dieser?

Verdiensthalber Umbenennung in Yesvember. Winter, wo ist dein Stachel!?

Auch Porsche stinkt mehr als einst getestet. Welches Auto kann man überhaupt noch fahren?

Au ja! Verdachtsberichterstattung! Mach ich am liebsten! Also, recherchefrei und meinungsstark: Gesetzt, dass über kurz oder lang jeder Autohersteller jede Konkurrenzerfindung nachmacht und oft beim gleichen Zulieferer ordert: Wie naiv ist die ganze Debatte bisher, die meint, ein paar Feinkotzzutaten aus dem Bosch-Regal seien ausschließlich und schlimm geheim bei VW gelandet?

Justizminister Heiko Maas verzichtet auf Strafanzeige wegen des Goebbels-Vergleich von Pegida-Boss Lutz Bachmann. Lassen sich deutsche Politiker zu viel gefallen?

Man kann nicht ausschließen, dass der Justizminister etwas von Justiz versteht: Bachmann coverte ein Zitat von ausgerechnet Willy Brandt. „Ein Hetzer ist er! Der schlimmste Hetzer seit Goebbels!“ beschied der SPD-Vorsitzende 1985 Heiner Geißler. Und war ob dessen juristisch nicht zu belangen. Bachmanns Pöbelpower mag also nur eine Suchmaschinensuche weit her sein. Und bleibt hinter Herbert Wehner zurück, der die Unionsfraktion schmähte: „Sie sind nämlich genauso dumm“ wie Goebbels. Kohls legendäres Selbstmordattentat, als er Gorbatschow – dem er später alles verdankte – mit dem „PR-Experten Goebbels“ verglich, ruinierte vorübergehend die deutsch-sowjetischen Beziehungen.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 2. November 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Politisches „besoffen übern Platz randalieren“, eine Oettinger-Standspur-Internet und Warten auf die Meeresfrüchte-Studie.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Bayern in Frankfurt.

Und was wird besser in dieser?

Wenn Bayern diese Saison noch fünfmal nach Frankfurt muss, wird es wieder spannend.

Rotes Fleisch ist krebserregend laut WHO, werden Sie jetzt Vegetarier?

Ich warte auf die große Meeresfrüchte-Untersuchung mit der Schlagzeile „Krebs macht Krebs“.

China beendet die Ein-Kind Politik. Geht in neun Monaten die Welt unter?

„Kleine Kaiser“, also überforderte, überförderte niedliche Soziopathen sollen bei dem barbarischen Regime entstanden sein, das chinesische Wort für Hubschrauberelternkinder offenbar. Wie es insgesamt China mit maximalem Druck zum gleichen Ergebnis brachte wie Deutschland mit größtem Individualismus: Die beiden Länder rangeln um die schlechtesten Plätze in der Geburtenstatistik. Und beschwören dieselben Gefahren: Überalterung, Arbeitskräftemangel. Deutschland behilft sich mit Flüchtlingen, und bevor das missverstanden wird: Nein, ich möchte nicht, dass stattdessen Pegidisten ihre Geburtenrate erhöhen.

Nun ist auch der Iran im Boot, um Assad zu beseitigen. Ist der Krieg in Syrien bald vorbei?

Eher nimmt Iran teil, damit Assad noch da ist, wenn der Krieg vorbei ist. Die USA sehen ein, dass sie mit den Russen reden müssen; die sunnitischen Saudis lassen endlich die schiitische Regierung aus Teheran mitreden. Ganz sicher war jeder der 17 Teilnehmer in Wien der festen Überzeugung, der einzige Nichtschurke am Tisch zu sein. Dafür ist das Ergebnis achtbar.

Sigmar Gabriel will 2017 Kanzler werden. Schafft er das?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 26. Oktober 2015

Wie geht es uns,  Herr Küppersbusch?

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Spochtschornelismus bei Hofe, Schwanzvergleichsängste bei Pegida und fremdenfeindliche Tendenzen bei den Grünen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Hat was von Klassenarbeit abgeben, wie die vatikanische Synode ihr Abschlussdokument dem Papst einreichen.

Und was wird in dieser besser?

Sitzenbleiben?

VW bescheißt bei Abgaswerten, die WM 2006 soll gekauft gewesen sein, und der Holocaust war laut Netanjahu nicht Hitlers Idee, sondern ein guter Rat des damaligen Großmufti von Jerusalem. Kennen Sie sich noch aus?

Spannend, ob die Deutschen mehr beleidigt wären, wenn Hitler gar nicht VW erfunden hätte. Im Übrigen verbieten sich alle Witzkombinationen aus Hitler, Holocaust, Abgas, Weltmeister und VW von selbst und führen stringent zu der Frage: Habt ihr nicht was Harmloseres da, etwa Fußball oder so?

Bei einer Pressekonferenz gibt DFB-Präsident Niersbach bekannt: „Bei der WM-Vergabe 2006 ist alles mit rechten Dingen zugegangen.“ Was denn nun?

Ich möchte an dieser Stelle meine Freude zum Ausdruck bringen, dass es dem Spiegel gelungen ist, in die eskalierende Hysterie um die „Flüchtlingskrise“ zu grätschen mit einem Thema, das nun wirklich nationale Grundwerte berührt. Pikant: nur Kicker und Sportbild machten diese Woche mit anderen Themen auf: Mal BVB-Trainer Tuchel, mal Nochbayer Guardiola.

Was man als Indiz lesen darf, dass sie sich Titel über erfolgreiche Flüchtlinge im deutschen Fußball nicht getraut haben. Und dass es im hiesigen Spochtschornelismus je näher, desto unkritischer zugeht. Viele Journalisten, auch in den rechteführenden Sendern, schätzen ihre Karrieremöglichkeiten ganz realistisch nach dem Stand ihres Ansehens bei Hofe ein. Entweder, der Spiegel erlegt die ganze Bande – oder er bekommt nächstes Mal die Bundesligarechte.

Erst haut Akif Pirinçci mit seinem KZ-Gelaber so sehr auf die Kacke, dass selbst Lutz Bachmann sich entschuldigt. Jetzt heult er rum, weil seine Katzenbücher aus dem Programm genommen werden. Ist dem noch zu helfen?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Oktober 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die irrlichtende SPD auf der falschen Spur, wirklich sichere Herkunftsstaaten und Vegetarierausbildung in Dänemark.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die AfD behauptet, nicht nachzukommen mit der Bearbeitung von Mitgliedsanträgen.

Und was wird in dieser besser?

Deutschland ja auch nicht.

Die CDU-Basis wettert gegen die Kanzlerin. Wer ist da eigentlich in der falschen Partei: Merkel in der CDU oder die Basis in der Merkel-Partei?

Derzeit ist vor allem die SPD in der falschen Partei. Komplett. Nachts auf der dunklen Straße kommen ihr zwei Motorräder nebeneinander entgegen. Sie entscheidet, zwischen beiden durchzubrausen. Schade, es war ein Lkw. Merkels Maximalunion überfährt die SPD, doch sie lässt rechts mehr liegen, als Seehofer betrunken quatschen kann. Das Strauß-Dogma „rechts von uns darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben“ gibt Merkel auf; letztes Wochenende landete die Unions-Schwester ÖVP in Wien unter 10 Prozent. Die Union wird wie stets derjenigen folgen, die Wahlerfolg verheißt. Die Wähler nicht immer.

Albanien, Kosovo und Montenegro sind jetzt „sichere Herkunftsstaaten“. Welches Land sollte folgen?

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Erstellt von DL-Redaktion am 5. Oktober 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Bei Pegida wird es eng im Genpool, Österreich scheitert beim Hitler-Tausch und mit dem Wiedervereinigen ist mal Schluss.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Berliner Flughafen, G36, VW-Abgase … wir kriegen gar nichts mehr auf die Reihe.

Was wird besser in dieser?

Ich fühl mich hier langsam wohl.

25 Jahre ist Deutschland seit Samstag offiziell wiedervereinigt. Wie lang müssen wir noch?

Merkel, Gauck, Rammstein und das MDR-Unterhaltungsprogramm: Lassen sie uns eine Wahl? Wer hegemoniert wen? Die – zugegeben kleine – Gewinnerfraktion Ost wendet die Allheilkur gerade auf Griechenland an. Ist egal, wen ihr wählt; die Gesetze machen wir, und was im Osten Treuhand hieß, verscherbelt jetzt als „Privatisierungsfonds“ die griechischen Flughäfen an die westdeutsche Fraport. Die Frage kann man also auch andersherum stellen: Was wiedereinigen wir denn jetzt noch alles? Wenn es eine aufgeklärte Linke gibt, wäre es jetzt Zeit für so etwas Verblasenes wie eine gemeinsame Theoriebildung. Immer auf allen vieren in die Zukunft ist ja nun auch keine Perspektive.

Bei der UN-Generalversammlung reden US-Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Wladimir Putin erstmals seit zwei Jahren wieder miteinander. Wen soll der „IS“ denn nun zuerst köpfen?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 28. September 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die VW-Krise ist Lobbykratie, Orbán und Seehofer sind Hooligans, und Flüchtlinge nehmen wir nur noch aus eigener Herstellung.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Einen Tag nach Mathearbeiten hatte ich alles vergessen, was drin vorkam.

Was wird besser in dieser?

Man nennt so was künftig ein „VW-Abitur“.

VW hat systematisch die Abgaswerte seiner Autos manipuliert. Bitte helfen Sie uns: Wo ist die Nachricht?

Hier, im Handschuhfach: Miesepetrige Ökos und staatliche Vorschriftenfundis wollen dem Autofahrer die Freude an Tempo, Leistung, Schwanzverlängerung nehmen. Doch aus tief empfundener Menschenliebe hat VW eine Wolf-im-Schafspelz-Technologie verbaut, mit der man die freudlose Auspuffstasi in den Schlaf meditiert – um im Zündschlüsselumdrehen wieder ein ganzer Kerl zu sein.

Meine Herren! Für Porsche, Lamborghini und Rasemati wäre der Skandal ein Glücksfall; ein genialer Image-Streich. Der Vorgang ist nicht verblüffender als die Praxis, da langsam zu fahren, wo man von einer Radarfalle weiß. Die Herausforderung für Volkswagen besteht nun darin, genau diese Werbebotschaft subkutan an den Kunden zu bringen: „Geiler, als die Polizei erlaubt“. Und dabei noch irgendwie Familienauto zu bleiben und, natürlich, höllische Strafzahlungen zu leisten.

Aber! Verkehrsminister Dobrindt will davon erst „aus der Zeitung erfahren“ haben. Wir dachten immer, sein Ministerium sei eine VW-Außenstelle.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 21. September 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Das cynische C in CDU, Assads vieldeutige Wahrheit, nuttige Bundesligaclubs und die „Ewigkeitskosten“ der Atomkraftwerke.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: BVB spielt noch, Griechenland wählt noch.

Was wird besser in dieser?

Europaweite Siegesfeiern.

Seehofer sagt über Merkels Grenzöffnung: „Das war ein Fehler … Ich sehe keine Möglichkeit, den Stöpsel wieder auf die Flasche zu kriegen.“ Sollte man ihm mal sagen, dass Flüchtlinge Menschen sind?

Da Merkels Politik stets auch ihr eigenes Gegenteil enthält, ist Seehofer sportlich gefordert, die Chefin rechtzeitig anzugreifen, bevor sie das rhetorische Standbein wechselt. Eben zeigte Merkel ihr „freundliches Gesicht“, bis ein Palästinensermädchen weinte. Nun spielen CDU und CSU wieder den Klassiker: Wer für Flüchtlinge ist, wählt Union, wer dagegen ist – auch. Ohne das taktische Geschick Merkels zu überhöhen: In der schwächsten Stunde von AfD verbündet sie sich mit dem humanen Mainstream, und Hotte kommt mit der Schmuggelware beim Rest rum. Am Ende ist die Union gestärkt, wozu – bleibt unklar. Spiegel Online: „Da spricht … die mitfühlende Pastorentochter aus der Uckermark, die sich noch genau daran erinnert, warum ihre Partei das C im Namen trägt.“ Cynisch.

Gleichzeitig soll das Asylrecht weiter verschärft werden. War der „Germany“-Jubel also doch nur Show?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 7. September 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Vielleicht lernt nach der deutschen Bevölkerung die Regierung auch noch was. Meanwhile in den USA: Donald Trump tadelt Jeb Bush.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Bundesregierung irritiert: „Huch! Unsere Bevölkerung ist humanistisch!“

Was wird besser in dieser?

Bevölkerung irritiert: „Huch! Unsere Regierung lernt!“

Ein Dreijähriger ertrinkt auf der Flucht im Mittelmeer, sein Bild geht um die Welt. Warum brauchen wir tote Kinder, um zu realisieren, dass Flüchtlinge Menschen sind?

Das Bild sagt mehr als 1.000 Worte, die nötig wären, die politische Vorgeschichte zu schildern. Versuch in 123 Worten: Ein Telefonat Obamas mit Merkel wird unüblich deutlich zitiert: Obama „wertschätze die Führungsrolle der Kanzlerin im Umgang mit der Migrationskrise“. Merkel überspielt geschickt ihre Überraschung und unterscheidet fortan in gute syrische Flüchtlinge und jene, die nach ihren Erklärungen ruhig auch mal weinen dürfen. Unterdes meldet der israelische Geheimdienst Mossad, die Russen bereiteten eine Stationierung von Kampfflugzeugen in Syrien vor. Das kommentieren US-Quellen ambivalent: Außenminister Kerry telefoniert „alarmiert“ mit Kollege Lawrow, sein Sprecher hingegen begrüßt einen Beitrag „der Russen im Kampf gegen IS“.

Kurz: Derzeit scheint in Syrien alles möglich, von endlosem Gemetzel über eine Eskalation bis hin zum Kriegseintritt einer internationalen Allianz. Da scheint es schon klug, sich auf humanitäre Hilfe zu verlegen und im Ernstfall drauf verweisen zu können. – Okay, das Foto ist deutlich berührender und wirksamer.

Ungarns Regierungschef Orbán lässt die Flüchtlingskrise in seinem Land bewusst eskalieren und spricht von einem „deutschen Problem“. Haben wir da was nicht kapiert?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 31. August 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Gauck spricht spät, aber gut; Merkel liegt zu Europa wie immer falsch und Maas sieht mit seiner Facebook-Kritik naiv aus.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Bundespräsident Gauck hat spät, dann jedoch gut gesprochen: „Helles Deutschland“.

Was wird besser in dieser?

Plädiere für eine zweite Amtszeit. Seines neuen Redenschreibers.

Wegen „polizeilichem Notstand“ sollte in Heidenau ein Willkommensfest für Flüchtlinge ausfallen. Wie weit kann sich Sachsen noch blamieren?

Entblößende Wahrheit: In Dortmund wären viele froh gewesen, die Polizei hätte den Arsch in der Hose gehabt, keinen Arsch in der Hose zu haben. Also genau das zu sagen, was die sächsische Polizei behauptete: Sie könne für die Sicherheit nicht garantieren. Das hätte uns eine Menge Nazi-Demos und den Ruf als braune Tiefburg erspart.

Nun zeigt Heidenau, dass solche Wünsche frivol waren. Der Schutz der Kundgebungsfreiheit ist unteilbar. Das schließliche Gelingen des Willkommensfestes bezeugt auch, dass Träume von immer mehr Bundespolizei oder Bundeswehr – Einsatz im Inneren – beide wider die Verfassung – hier keine Begründung finden.

Am Mittwoch fand die österreichische Polizei 71 erstickte Flüchtlinge in einem Lkw. Was muss noch geschehen, damit die europäische Politik tätig wird?

Quelle: TAZ      >>>>>      weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 24. August 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Lafontaine haidert, Wagenknecht gibt die Coverversion, Deutschland ist verzagt und das Saarland langmütig.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Schon wieder irgendwas mit Plasberg.

Was wird besser in dieser?

Manche Medien finden, „Hart aber dings“ tu t ’s auch.

Sahra Wagenknecht stellt den Euro infrage, Oskar Lafontaine sagt, eine weitere Übertragung von Zuständigkeiten auf die europäische Ebene sei gleichbedeutend mit dem Abbau von Demokratie und Sozialstaat. Ist Anti-Euro das neue Links?

Lafontaine hat ein Talent zu oraler Verdauung: deutsche „Familienväter und Frauen“, haiderte er 2005, müssten davor geschützt werden, „dass Fremdarbeiter ihnen zu Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnehmen“. Wagenknechts Coverversion 2013: Die damalige Ausbildungsoffensive für Jugendliche aus Südeuropa lehnte sie ab als „Ohrfeige für Hunderttausende junge Menschen in Deutschland“. Man mag mit Wohlwollen eine linke Deutung hineinlegen, doch – warum sollen wir die Arbeit von Leuten machen, die hinreichend rhetorisches Rüstzeug hätten, sich NPD-unverträglich auszudrücken? Lafontaine hat seine Chance verwirkt, SPD und Linke durch Programmarbeit zusammenzubringen. Und er nimmt seinen Drall zum billigen Jubel wichtiger als die unausweichliche Aufgabe, ein besseres Europa zu formulieren.

„Wir nehmen jetzt 40 Prozent aller Flüchtlinge in der EU auf. In diesem Jahr müssen und werden wir es verkraften. Auf Dauer allerdings sind 800.000 für ein solches Land wie Deutschland zu viel.“ Was meint Innenminister de Maizière mit „ein solches Land wie Deutschland“? Zu arm? Zu klein? Zu rassistisch?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 3. August 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Generalbundesanwalt Harald Range als Gottvater of Deppfunding, Winfried Kretschmann fürchtet um die Kirchen und Barack Obama um seine Macht.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Informierten Kreisen zufolge wollte Angela Merkel dieses Jahr aufhören. Noch informierteren Kreisen zufolge tritt die 2017 wieder an.

Was wird besser in dieser?

Sie macht zwei Jahre Pause.

Den Journalisten und Betreibern des Blogs netzpolitik.org, Markus Beckedahl und Andre Meister, wird Landesverrat vorgeworfen, weil sie auf ihrem Blog Dokumente vom Verfassungsschutz veröffentlicht haben. Jetzt geht die Demokratie in diesem Land unter. Letzte Worte?

Wenn eine Webagentur sich einen werblichen Paukenschlag für die verdienstvolle, doch mäßig refinanzierte Arbeit von netzpolitik.org erbraint hätte: Den Vorschlag hätte man ablehnen müssen, denn so doof ist kein Bundesanwalt. Hehe. Generalbundesanwalt Range darf – ungeachtet seines überfälligen Rücktritts – schon jetzt als Gottvater des Deppfunding gewürdigt werden. Der Mutwille, mit dem er in die Blamage trottelte: Er bestellt das Gutachten, ob Landesverrat verübt wurde, nachdem er das Ermittlungsverfahren wegen Landesverrats bereits aufgenommen hat. Die in Rede stehenden Texte waren „vertraulich“ eingestuft, eben nicht „geheim“. Wenn das kein Antrag auf Frühpensionierung war, dann wäre interessant zu erfahren, mit wem der Mann redet, bevor er handelt. So hat er netzpolitik.org die Aufmerksamkeit und hoffentlich auch Zuwendung verschafft, die dort viel Gutes bewirken mag. – Übrigens musste die griechische Regierung auch auf deutsches Betreiben kürzlich unterschreiben, ihre Gesetzgebung „Institutionen“ zur Genehmigung vorzulegen, bevor Öffentlichkeit und Parlament davon erfahren. Vulgo: Hochverrat. Range, fass.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Juli 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die Konservativen leiden unter Herzversagen, die Sozialdemokraten unter Hirnversagen. Und die Salafisten müssen noch einiges nachholen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

 Friedrich Küppersbusch: Wenn Griechenland durch ist, müssen die wieder Politik machen.

 Was wird besser in dieser?

 Opfert sich Portugal? Irland?

USA und Iran haben eine Einigung im Atomstreit erzielt. Steht uns eine „bessere Zukunft“ bevor, wie der iranische Präsident Hassan Rohani prophezeit?

Obama ist auf der Ehrenrunde. Well done! 1 bis 2 Prozent Friedensnobelpreis nachbegründet.

Mit „Gut leben in Deutschland“ ist Merkels Sommer-Promo-Tour betitelt. Doch für ein weinendes palästinensisches Mädchen, dessen Familie abgeschoben werden soll, hat die Kanzlerin lediglich ein paar hohle Phrasen und ein Schultertätscheln übrig. Ist Merkel nun enttarnt?

Verirrt. Merkels Trostwort: „Du hast das doch prima gemacht“, adressierte das Mädchen als Mitperformerin, als Darstellerin in einer gemeinsamen Darbietung. Abklatschen hinter der Bühne unter Profis. Dem Mädchen hingegen war nicht ganz so Ohnsorg ums Herz, es wähnte sich in der Realität. Da war es in leiblicher Anwesenheit Merkels allein. „Bürgerdialog“ sagt konkludent, dass eine Nichtbürgerin wie das Mädchen mit dem „Format“ auch nicht gemeint ist.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Juli 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die NSA und die CDU-Spendenaffäre, Guardiolas Abschiedsrunde, ein Parteigründer ohne Partei und ein Bundespräsident ohne Courage.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Wenn der Grieche schon einknickt, müssen wir demnächst selber Opposition gegen die Bundesregierung machen.

Was wird besser in dieser?

Neuwahl der Regierung alle vier, der Opposition alle zwei Jahre.

Bernd Lucke ist aus der AfD ausgetreten. Treten Sie nach?

Bin gespannt auf die „Alternative zur Alternative für Deutschland“ (AZAFD). Am Ende sah Lucke in seiner Partei seine Meinung unterdrückt, sich von irren Minderheiten majorisiert, von Gewalt bedroht. Kurz: So, wie er uns vorher Deutschland schilderte. Wie viel von seinen Lehren ist also schlau, und wie viel hingegen ist sein Psychomodus, der über kurz oder lang aus jedem Umfeld das gleiche Paranoia-Gebilde macht? Es war Kalter Krieg, und Kommunisten durften nicht Briefträger noch Zugschaffner werden. Heute ist einer Bestallung als staatlich alimentierter Professor zuträglich, eine Partei zu führen, von der man nach Jahren merkt, es sei “eine NPD im Schafspelz“.

Der Dalai Lama ist 80. Ja?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Juli 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Der Anglerverband gegen die AfD, der Lebensnerv der Nation und die Gagschreiber des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Eifersuchtsdramen beim Deutschen Anglerverband. Kann man einander jetzt noch „Petry Heil“ grüßen?

Was wird besser in dieser?

Prof. Lucke hat als MdEP oder alimentierter Hochschullehrer wieder mehr Zeit, Leute zu denunzieren, die von Staatsknete leben.

Die Bundesregierung will das Asylrecht deutlich verschärfen. Haben damit die „Asylkritiker“ endgültig gewonnen?

Als Nationalist sehe ich die Sache kritisch: Diese Gegend ist von Völkerwanderung über die Arbeitsmigration der Industrialisierung bis zu globalen Fluchtbewegungen der Gegenwart Wanderland. Wer etwas auf urdeutsche Tradition hält, dem widerstrebt jede Verinselung Deutschlands. Inzest macht scheele Kinder, ohne dass ich damit direkten Bezug nehme auf bestimmte Teilnehmer an Pegida-Umzügen. Jedenfalls sägt die Bundesregierung hier am Lebensnerv der Nation. Demnächst müssen die Ausländer eine anständige deutsche Traditionspartei gründen, die für germanentypischen Umschluss sorgt.

Wikileaks hat Berichte veröffentlicht, die beweisen, dass nicht nur Kanzlerin Angela Merkel, sondern auch verschiedene Bundesministerien in Deutschland ausspioniert wurden. Wen würden Sie gerne ausspionieren?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Juni 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Frigida, ja nun. Dann noch der heimatdurchtriebene Seehofer und die Bundesjugendspiele als Wiedergutmachung für Mathe-Loser.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Allerletzte Chance für einen Deal mit Griechenland.

Was wird besser in dieser?

Germanisten beschließen neue Steigerungsform „am allersten“.

Joachim Gauck hat der Queen als Geschenk ein Bild überreicht, das sie auf einem Pferd mit ihrem Vater zeigt. Die Queen war „not amused“ und irritiert. Was wäre ein besseres Geschenk gewesen?

Nun, die Queen erschrak, denn für den Gegenbesuch müsste sie ein Bild in Auftrag geben, dass den kleinen Jockel neben seinem Vater zeigt, NSDAP-Mitglied und in der Uniform eines Marineoffiziers.

Horst Seehofer hat mal wieder über massenhaften „Asylmissbrauch“ gewarnt. Perfekter Zeitpunkt, um ihn abzuschieben – raus aus der Politik, oder?

Freue mich auf den CSU-Slogan „Hotte statt Totte“. Der Chefbayer antwortete auf die Rede des Bundespräsidenten zum „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“: Gauck spann dort den Bogen von den „geflüchteten und vertriebenen Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg“ zur Not der Flüchtlinge heute. Sprich : Gauck hüpft zu kurz und davon schafft Seehofer dann nochmal die Hälfte. Der frühere Vorsitzende des Zentralrates der Juden, Ignatz Bubis, wies darauf hin, dass er als deutscher Jude „heimatvertrieben“ worden sei, und rückte damit selbstgefällige deutsche Opferlogik gerade. Unsere Verantwortung gegenüber Flüchtlingen rührt auch aus unseren Verbrechen, nicht nur aus dem Umstand, dass wir später auch Opfer wurden.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Juni 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Stefan Raab hört auf, Donald Trump würde gerne anfangen, und Rainer Langhans ist immer noch da – eine heitere Woche.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

 Friedrich Küppersbusch: Die Post streikt, und mein Briefkasten ist voll Werberamsch.

 Was wird besser in dieser?

 Ich werde einen Streikposten bilden.

Das Zentrum für Politische Schönheit bringt die Leichen von Flüchtlingen nach Deutschland. Ärgert Sie das?

Jonathan Meese hat ein Bündel Freisprüche für Hitlergruß und Hakenkreuz im Rahmen der Kunstfreiheit im Rucksack, hat mich geärgert; und das Benutzen von Leichen für politische Statements ärgert mich auch, also – es funktioniert.

Stefan Raab hört auf. Wir weinen ihm keine Träne nach. Sie?

Kerkeling, Domian, Jauch, Raab, selbst wann man Spitzenentertainer wie Gysi und Klopp nicht mitrechnet, hats schon etwas Epidemisches. Gut möglich, dass man auf diese Spezies der Vor-YouTube-Stars später schaut wie heute auf „Radiostars“ der Fünfziger. Jon Stewart markierte mit dem „heute-show“-Original „The Daily Show“ den Wendepunkt, von dem an mit dem Spaß Ernst gemacht wurde, und schmeißt ebenfalls nach 16 Jahren hin. Diese Woche beschied er sein Publikum, er habe angesichts von Rassismus, Folter und Kriegsverbrechen der USA leider keine Witze im Angebot. Der Satiriker Stewart führt in den USA die Polls der „vertrauenswürdigsten Journalisten“ mit an. Ähnliches müsste man Raab nicht vorwerfen, der als Alleskönner von verblüffenden Graden die Form des Fernsehens umgestülpt hat. Der Inhalt hingegen war mindestens immer ein Witz mehr über Schwache als über „die da oben“.

Trotz Pegida und trotz AfD: Deutschland belegt in der Liste der friedlichsten Länder der Welt Platz 16. Kann das sein?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Auréola

Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Juni 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Obama macht Urlaubsfotos, Unverheiratete sind der CDU auch egal, und Jürgen Klopp ist der neue Günther Jauch

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Klopp, Jauch, Deutsche Bank? Ist es etwas Ansteckendes?

Was wird besser in dieser?

Wetten auf Merkel.

Miss Piggy hat einen Preis für Feminismus erhalten. Saublöd oder fortschrittlich?

Hm. Ich warte auf den Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaften für einen Sack Reis.

Dieses Wochenende beginnt der G-7-Gipfel in Elmau. Gegen die Übermacht von Sicherheitszäunen und Polizei hilft nur kreativer Protest. Haben Sie einen Vorschlag?

Ohne Russland einerseits, ohne klare Aussprache zu TTIP und NSA andererseits: nach alter Landessitte ein stattlicher Kropf. Merkels oft kluges Konzept der Moderation hat einige halbtolle Ergebnisse gezeitigt: Minsk II, Griechenland und Eurobonds. Hier dagegen ist es von Scheitern kaum mehr zu unterscheiden – was moderiert man beim Sonntagsgottesdienst der Kirche der Selbstgerechten? Der US-Präsident besucht Eingeborene, hat „leider seine Lederhose vergessen“ („Obama bin Loden“) und produziert ein paar skurrile Bilder für daheim. Wenn das mit Protestbildern einhergeht – you’re welcome.

Die Welt atmet auf: Blatter ist zurückgetreten. Jetzt wird alles besser, oder?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Juni 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Der Staat heißt bald „Apple“, deutsches Recht gilt nur dort, wo wir Bock haben, und Elternmund tut Wahrheit kund

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Zeit für einen Trainerwechsel beim BVB.

Und was wird besser?

Schöne Erinnerungen an die Zeit vor dem Trainerwechsel.

Die Vorratsdatenspeicherung wurde im Bundestag durch die Große Koalition beschlossen und kommt damit bald. Haben Sie schon Angst um Ihre Daten?

Im Januar bekam ich eine Telefonrechnung, die 800 Prozent über meinem gewohnten Verbrauch lag. Seither warte ich auf die beantragte Herausgabe meiner Verbindungsdaten. Ich habe also keine Angst, dass das neue Gesetz etwa Verbrauchern nutzen könnte. Fußnote: Das von der Union ausgegebene Wording „Mindestspeicherfrist“ scheint gescheitert, das darf man als Punkt für die kritische Öffentlichkeit buchen. Hauptsache: Was, wenn der Staat – allein, weil es technisch möglich ist – von jedem Bürger auf Vorrat Fingerabdrücke verlangte? Na ja, dann hieße der Staat „Apple“ und wir hätten ihn echt lieb.

Der Kita-Streik geht weiter. In Hamburg demonstrierten Eltern für ein Ende der Arbeitsniederlegung. Geht’s noch?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 26. Mai 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Das Tragikomische an der AfD, wie die Grünen einst Kohls Klemmjunta entblößten und Klopps Wort zum Sonntag

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Auf seinem Tourplakat sieht Mark Knopfler aus wie Heiner Geißler.

Und was wird besser in dieser?

Heiner Geißler sieht cool aus, ungefähr so wie Mark Knopfler.

Sie waren letzte Woche in Helsinki. Haben Sie ein paar „Wahre Finnen“ getroffen?

Es war sehr hell, winters soll es dort eher sinki sein. Bei den „Wahren Finnen“ fängt die Fremdenfeindlichkeit ja bereits beim Groll gegen die Schweden an, die dummerweise das heutige Finnland und vor allem Helsinki gegründet haben. Deshalb ist die Stadt zweisprachig beschriftet und weltoffen, während die rechtspopulistischen „Wahren Finnen“ im Grunde also so finnisch sind, dass sie auch stark was gegen Finnland haben.

Luís Figo hat seine Kandidatur für das Fifa-Präsidium zurückgezogen. Wie lange müssen wir Sepp Blatter eigentlich noch ertragen?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Mai 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Mediale Schrebergartenmentalität, Hilfe vom pakistanischen Geheimdienst und Zeit für die Schmähung der „Egorazzi“.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die SPD ist der dynamischere Koalitionspartner und erringt damit Wahlniederlagen.

Und was wird besser in dieser?

Die SPD firmiert um in „CDU-Consulting“ und schreibt einfach Rechnungen.

Die EU-Kommission diskutiert über eine Quotenregelung für die Aufnahme von Flüchtlingen. Bräuchten wir nicht viel eher eine Quotenregelung für Rechtspopulisten?

Wir können mit jedem Ort der Welt individuell kommunizieren, so weit das WLAN reicht. Doch wenn Menschen von geografisch um die Ecke uns etwas Dringliches mitteilen wollen, müssen sie das eher rustikal formulieren, indem sie zum Beispiel im Mittelmeer ertrinken. Das globale Dorf ist in sublokale Selbstgespräche versunken, hier bei uns etwa Linke, Rechte und dort vermutlich reden Arme mit Armen. Wir haben noch Schrebergartenmedien in einer grenzenlosen Welt, das macht uns so handlich regierbar.

Die Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen in Bremen betrug gerade mal 50 Prozent, viele fühlen sich von der Politik nicht mehr ernst genommen. Fühlen Sie sich auch manchmal übergangen?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Mai 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Betreuungsgeld kann man umleiten, Hollywood spricht von KZ-Porno, und IG-Tampax wäre ein schöner Name

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: 4 Stunden Stau wg. Vollsperrung auf der A1 vor Kreuz Leverkusen.

Und was wird besser in dieser?

Viele nutzen bei schönem Wetter die Gelegenheit, auszusteigen, sich zu sonnen und über den skandalösen Lokführerstreik zu schimpfen.

In enger Absprache mit dem Rüstungskonzern Heckler & Koch haben führende Beamte des Verteidigungsministeriums mithilfe des MAD versucht, kritische Berichterstattung über das Pannengewehr G36 zu verhindern. Geht’s noch?

Klar! Wenn umgekehrt Journalisten versuchen, mithilfe des Ministeriums etwas über Heckler & Koch herauszufinden, funktioniert’s ja auch nicht. Mit Blick auf die BND/NSA-Praxis dürfte sich der Rüstungshersteller ordentlich ärgern: Deutsche Dienste spitzeln für die US-Konkurrenz, doch er muss leider draußen bleiben. Apropos: Zunehmend präsentiert sich das Verteidigungsministerium als Schwanz, der so tut, als könne er mit dem Hund Rüstungsindustrie wackeln. Ausschussmitglied van Aken, Linke, resümiert: Man wisse nicht, wo Heckler & Koch aufhöre und das Ministerium anfange. Stimmt, vermutlich hört H&K nicht auf und fängt das Ministerium einfach nicht an, eines zu sein.

Seit Freitag wird in deutschen Kitas unbefristet gestreikt, die Erzieher kämpfen für mehr Geld. Wofür würden Sie auf die Straße gehen?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Mai 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Krautfunding – mal richtig, VW beginnt die Frauenförderung und Google hat verstanden, wie Verleger ticken

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Rosmarin (erfroren), Löwenzahn („Putin des Kräuterbeets“), Minze (anspruchsvolle Zicke).

Und was wird besser in dieser?

Zitronenmelisse (fertig), Salbei (Halsschmerz, wo ist dein Stachel ?!), allgemein Krautfunding.

In der Spionageaffäre um den BND und US-Geheimdienst NSA weist Bundesinnenminister Thomas de Maizière jede Kritik zurück. Da kann man nichts machen, oder?

Nichts wäre dümmer, als die Causa unter einem spektakulären Rücktritt zu beerdigen. Am Tag nach „9/11“ regierungserklärte Kanzler Schröder „die uneingeschränkte – ich betone: uneingeschränkte – Solidarität Deutschlands“. Dazu urteilte das Bundesverwaltungsgericht später: „Eine Beihilfe zu einem völkerrechtlichen Delikt ist selbst ein völkerrechtliches Delikt“ – da hatte der BND bereits für die Amis Angriffsziele in Bagdad ausgespäht. Die Rolle des BND als nützlicher Depp amerikanischer Dienste rührt aus der Besatzung; eine schwer entwirrbare Mischung aus Vormundschaft und Fürsorge. Irgendwo unterwegs – ungefähr da, wo auch die Reparationen für Griechenland vergessen wurden – verzichteten wir auf eine Neubestimmung der Freundschaft. Und der Zusammenarbeit. Mit einem Rausschmiss de Maizières kämen alle Beteiligten billig davon.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 27. April 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Atommüll in Tschernobyl, Flüchtlinge im Mittelmeer, die Modelle G36 und „Uschi15“ und der Lucky Luke der AfD

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Naturkatastrophe in Nepal.

Und was wird besser in dieser?

Das Mittelmeer ist keine Naturkatastrophe, da kann man was machen.

Das Standardgewehr der Bundeswehr, das G36, wurde von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen aussortiert, weil es keine Zukunft mehr habe. Wie steht es um die Zukunft von Frau von der Leyen?

Wie kann man jahrzehntelang vom „militärisch-industriellen Komplex“ schwadronieren, vom „Selbstbedienungsladen Hardthöhe“ – und dann enttäuscht sein, wenn man recht hat? Das Modell „Uschi15“ etwa scheint ganz ähnliche Probleme zu haben: Beschafft, um Transparenz und zielgenaue Ansprache zu fördern, läuft sie schnell heiß und streut dann Friendly Fire auf Parteifreunde wie Thomas de Maizière. Jung, Guttenberg, Struck, Scharping – „alles Schlampen außer Mutti“, staunt der einfache Soldat. Tatsächlich hatte de Maizière es gewagt, spät, aber doch eine vergurkte Drohnenplanung abzuwürgen. Und irgendwo, nächstes Thema, schwirrt auch noch ein Marinehubschrauber herum, der nicht über See fliegen kann. Von der Leyen weiß immer schon, wer schuld ist. Dann muss noch geklärt werden, woran. Das macht sie zur bei sich selbst beliebtesten Ministerin. Nachdem sich die Geheimdienste ähnlich blamiert hatten wie jetzt die Bundeswehr, forderte die grüne Opposition die Abschaffung der Dienste. Nicht, wie jetzt: bessere Waffen. Urgrüne wären mit der Kirmeswumme G36 ganz gut bedient.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 20. April 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Griechenland, Ukraine, der Griff an das Gesäß und eine Schwangerschaft, die man sich leisten können muss

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Erst gibt man den Griechen kein Geld, und dann holen sie es sich auch noch woanders!

Was wird besser in dieser?

Wenn das gut geht, hat die EU ein ziemliches Begründungsproblem, warum man ähnlich nicht in der Ukraine kooperiert.

In Österreich soll das Pograpschen nun per Gesetz strafbar werden und zählt, neben dem Griff an Brüste oder in den Schritt, als sexuelle Belästigung. Auf welche Belästigung können Sie gut und gern verzichten?

Freue mich zunächst, dass es erlaubt bleibt, sich jederzeit an den Kopf zu fassen. Etwa über Nationalratsmitglied Marcus Franz („Team Stronach“) , der zur Debatte über den Gesetzentwurf beitrug: Es sei legitim zu prüfen, ob das Gesäß halte, was sein Anblick verheiße; und er habe immerhin seine Frau so kennengelernt. Da fällt es schwer, typische sexuelle Belästigungen von Frauen an Männern dagegenzurechnen – zumal manche Männer sich eher unzureichend sexuell belästigt fühlen. Übrigens : Parteiguru und zeitweise Opel-Rettungskandidat („Magna“) „Frank Stronach“ kam als „Franz Strohsack“ zur Welt. So dokumentarisch möchte Mann ja auch nicht heißen.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 13. April 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Das Ende der Generation Praktikum, Schmidts Rückkehr und das Merkel’sche Kohl-Prinzip

Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

 Clinton erklärt ihre Präsidentschaftskandidatur.

Was wird besser in dieser?

Mist, für Merkel wieder kein anderes Land frei.

US-Präsident Barack Obama gesteht bei seinem Besuch auf Jamaika, dass er großer Bob-Marley-Fan ist und alle Alben des Musikers besitzt. Wollen Sie an dieser Stelle auch etwas gestehen?

Ja, ich mag Obamas neuen Track „We are not in the business of regime change“, den er nach seinem Shake-Hands mit Cubas Raul Castro vorstellte. Beim European Song Contest hätte die Nummer keine Chance, weil den Europäern die USA im Nacken sitzen unter Leitung eines gewissen Obama. Der scheint so eine Art Hypothekenfinanzierung beim Nobelkomitee laufen zu haben und sucht nun nach Flecken der Erde, die er noch befrieden kann. Jamaikas Kultur loben, Wandel durch Annäherung mit Kuba: gutes Recht und erste Pflicht eines US-Präsidenten, mit der Nachbarschaft ins friedliche Gespräch zu kommen. Immerhin sieht es damit nicht so aus, als müsste die Nato auch noch Kuba in die EU aufnehmen.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 30. März 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Mediale Volksgerichtshöfe, Licht aus beim BVB, und „alternativlos“ ist nicht alternativlos.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vegangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Das Schweineschnitzel? Ihr nehmt es aber streng mit der Fastenzeit.

Und was wird besser in dieser?

Eier.

Mit dem Treffen in Berlin haben Alexis Tsipras und Angela Merkel sich erstmals angenähert. Grexit over?

„Versöhnlich“ sei das Treffen gewesen, und dass Tsipras Merkel vertöchtert, entspräche auch nicht den Kräfteverhältnissen. Die Begegnung „Last Action Hero“ gegen Queen Valium geht in der Sache offen aus. Als Beifang die Erkenntnis, wie müde und beflissen unsere Kuschelrock-Kirchentags-Linke im direkten Vergleich wirkt – wann je hat die deutsche Linke der Regiererin solche Mühen abgenötigt? Tsipras hat bei der Wahl seiner Koalitionspartner das an Skrupeln zu wenig, was die SPD zu viel hat. Doch er führt vor: „Alternativlos“ ist nicht alternativlos.

Montabaurer Schüler werden für Aussagen bezahlt, Nachbarn mit Mikrofonen verfolgt. Das Witwenschütteln der Medien nach dem Germanwings-Flugunglück nimmt absurde Züge an. Was lässt sich dagegen tun?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 23. März 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Nazis verlieren ein Werkzeug zur Behördenveralberung, Obama schaut auf die Uhr und Amazon testet Drohnen

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Vor lauter Griechen-doof-Finden kaum noch Zeit zum Auf-Putin-Einhassen.

Und was wird besser in dieser?

Falls der „graccident“ sich noch hinzieht, könnte man wieder auf Minsk II eindreschen.

V-Männer in Thüringen werden abgeschaltet. Wem schadet das mehr: den Nazis oder der Sicherheit?

Die Nazis verlieren eine Geld- und Informationsquelle, zudem ein Werkzeug, Behörden zu veralbern: 200.000 Euro Spitzelhonorare verteilte ein „Heimatschützer“ und NPD-Vize in der Szene. Dafür habe er den mindestens treudoofen Ermittlern ordentlich Erfurter Raufasel aufgetischt. Wer mit V-Leuten eine rechte Mörderbande über ein Jahrzehnt hinweg nicht mal bemerkt, muss sich fragen lassen, was er ohne V-Leute schlechter machen will. SPD und Grüne handelten der Linken ein possierliches Scheunentor ab: „Zur Terrorismusabwehr“ sollen auch künftig V-Leute geheuert werden dürfen. Wozu auch sonst? Also: Man muss auch mal abschalten können.

US-Präsident Obama will angeblich das Bündnis zwischen USA und Israel überdenken. Hat Netanjahu sich verzockt?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 9. März 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Wasserschäden in der BND-Zentrale und eine aussichtslose Nachfolgerin für Gauck

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Null Grimmepreis für kommerzielle Sender; nicht für den „Lehrer“, für „Team Wallraff“, für gar nix.

Und was wird besser in dieser?

 

Neee, die Sache mit Marcel Reif bringt auch keinen, liebe BVB-Fans.

Angela Merkel und Horst Seehofer wollen den Solidaritätszuschlag ab 2020 schrittweise abbauen. Und der Osten?

Ursprünglich war es das bis dahin wenig beachtete Bundesland USA, das für den zweiten Golfkrieg 1991 ordentlich Geld wollte. Kanzler Kohl kaufte die deutschen Friedensstoffel aus dem Wüstenabenteuer heraus und schminkte die Steuererhöhung als trendy Ossi-Kollekte. Das rächt sich nun, denn längs dem so gepflanzten Irrtum, es gehe um strukturschwache Länder, wollen die Sozis sich endlich an den 15-Milliarden-Topf drängen. Deshalb mochten sie Finanzminister Schäubles Idee, den „Soli“ nach 2019 in der Einkommensteuer zu verstecken: Da reden die Länder mit. Während sich also Sigi Gabriel schon munter die Serviette umhängte, grätschten Merkel und Seehofer ihn nun aus. Der Dezember-Podcast der Kanzlerin erschien noch unter der Headline „Merkel: Der Soli bleibt“. Diese Schlagzeile heißt nun „Der Soli geht“ und äh … MIR IST SCHWINDELICH! Na ja, der SPD auch.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Februar 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Merkels 25-Stunden-Tage, „Spiegel Online“ macht auf Transparenz und die US-Fernsehlandschaft

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Der Horror in Kopenhagen.

Und was wird besser in dieser?

Ist schon: die Berichterstattung darüber bei Spiegel Online. Sie gliedern es in „Was wir wissen“ und „Was wir nicht wissen“. Das ist transparent, differenziert und ein Gegengift gegen Misstrauen und „Lügenpresse“-Geschwätz.

Im Berliner Dom erfreute sich ein offizieller Staatsakt zu Ehren von Richard von Weizsäcker größter Beliebtheit. Aber warum noch mal sollten wir ihn niemals vergessen?

Wollte man das deutsche 20. Jahrhundert verfilmen, würde man den Drehbuchautoren eine Biografie wie die von Weizsäckers durchgehen lassen als „etwas bemüht und heillos überfrachtet, doch am Ende muss man im Film halt Kompromisse machen“. Vom jungen Rekruten beim Überfall auf Polen, der am zweiten Kriegstag seinen gefallenen Bruder beerdigen muss – über den Rechtsstudenten, der vor dem Nürnberger Gerichtshof seinen Vater verteidigen hilft – bis zur Karriere in der Chemieindustrie des Wirtschaftswunderlandes. Kirchentagschef und „der bessere Kohl“, Bundespräsident der Einheit und schließlich überparteilicher Monarch einer Demokratie. Wenn dann noch Berliner Bürgermeister und immer mal ein Sportabzeichen dazukommen, zückt der Produzent den Rotstift und sagt: „Wir machen das mit dem legendären Satz ganz dicke und den Rest erzählen wir so beiläufig.“ Und so kam es.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Februar 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die griechische Heldenreise steht irgendwo zwischen den Stufen sieben und acht und Merkel holt gleich ihre Brüder

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Wer eine Reise plant, im Verlaufe deren er möglicherweise zu Terrortaten ausgebildet werden könnte, kann nun verhaftet werden.

Und was wird besser in dieser?

Neonazis, die Todesanzeigen gegen kritische Journalisten im Netz veröffentlichen, dürfen weiter frei herumlaufen.

Ai Weiwei dreht einen Film mit Til Schweiger. Der Titel: „Berlin, I love you“. Womit haben wir das verdient?

Nach „Paris, je t’aime“, „New York, I Love You“ und „Rio, Eu Te Amo“ hätte man sich als Titel für das deutsche Follow-up auch etwas regionale Küche vorstellen können. „Berlin – Ick finde dit jetz nich so jut, dass Se uff de Rolltreppe links stehn und den janzn Vakehr uffhaltn“ oder so was ganz Urig-Sympathisches. Doch, nicht dass ich wegen deutschnationaler Denke noch in die SPD zwangsrepatriiert werde! Sie wollten ja eh gerade fragen?

Laut Sigmar Gabriel gibt es ein demokratisches Recht darauf, deutschnational zu sein. Stimmen Sie zu?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Februar 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Putin hat keine Einladung erhalten, Oertel wird nicht fehlen, und Maren Gilzer muss man nicht kennen

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Man wird ständig an einen guten Bundespräsidenten erinnert.

Und was wird besser in dieser?

Man gewöhnt sich wieder an das Leben ohne.

Wladimir Putin fehlte bei der Auschwitz-Gedenkfeier. Durfte er nicht oder wollte er nicht kommen?

Er hätte sollen. Nach dem Rauswurf Russlands aus G8 ist so ein protokollarischer Anlass um so unverdächtiger. Bundesaußenpräsident Gauck hatte kürzlich beim Gedenken an den Überfall auf Polen gen Moskau gedroht, man werde „Politik, Wirtschaft und Verteidigungsbereitschaft den neuen Umständen anpassen“. Wenn man bei solchen Terminen Beziehungen ruinieren kann, müsste man sie dort also auch verbessern können. Vorerst musste Gauck mal eine Verbeugung vor den sowjetischen Soldaten nachliefern, die Auschwitz befreiten. Dies tat er im Bundestag, als es schon zu spät war. Man nennt das eine ausladende Geste. Putin ließ wissen, er habe eine Einladung weder bekommen noch benötigt. Bei so etwas genüge eine diplomatische Note. Gauck hatte ihm ja vorab eine 6 geschickt. So weit der deutsche Beitrag, im Vordergrund stehen die Beziehungen zwischen Polen und Russland.

Für die absolute Mehrheit nach den Wahlen in Griechenland machte Syriza-Vorsitzender Alexis Tsipras gemeinsame Sache mit der rechtspopulistischen Partei Anexartiti Ellines (Unabhängige Griechen). Ist Tsipras überhaupt ein echter Linker?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 26. Januar 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Bachmanns Hitler-Post, des Vermieters Toiletten-Fantasien und das Aus der Fernsehpreis-Aftershow-Party

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die SPD findet Pegida doof (Generalsekretärin Fahimi) oder hört mal rein (Vorsitzender Gabriel) oder nachvollzieht deren Themen (Veteran Schily).

Was wird besser in dieser?

Die SPD erklärt sich grundsätzlich solidarisch mit allen, die Schwierigkeiten haben, sich in eine moderne Demokratie zu integrieren (Islamisten, Pegida).

Ganze zwei Tage lang zeigte das britische Boulevardblatt The Sun keine nackte Frau auf Seite 3. Nun sind die Nacktbilder schon wieder zurück. Was soll das?

Früher waren die Bilder PR, heute ihre Abwesenheit.

Pegida-Chef Lutz Bachmann postete ein Foto von sich als Adolf Hitler. Laut eigenen Angaben sollte das witzig gewesen sein. Darf Satire alles?

Sie durfte Walter Moers‘ „Adolf. Äch bin wieder da!“. Und Timur Vermes „Er ist wieder da“. Und David Levys „Mein Führer“, trotz Helge Schneider. „Obersalzberg“ mit Michael Kessler. Wenn es sich zunehmend darauf reduziert, wer den stets gleichen banalisierenden Hitlerwitz macht: Dann soll halt Bachmann auch noch dürfen. Von allen Gründen, Bachmann unter Druck zu setzen, war das der dümmste. Wer auf Andersdenkende, Andersglaubende, schlicht Gott und die Welt einhasst, muss jederzeit mit Sprüchen wie „wir suchen den Dialog mit besorgten Bürgern“ rechnen. Wer einen blöden Witz zum millionsten Mal macht, wird untragbar. Ihn wegen des Hitler-Posts zu dissen sagt zwischen den Zeilen: Sonst haben wir nichts gegen ihn. Was uns bei Bild nun auch wieder nicht so sehr überrascht.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Januar 2015

Wie geht es uns Herr Küppersbusch?

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Politiker mit Selfiestangen, Sorry für Nordirland, und Franziskus schickt Mohammed in die Grundschule

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Manchmal reicht es ja, wenn alles so kommt, wie es zu erwarten war.

Was wird besser in dieser?

Können wir doch noch bundeslandweise über die Wiedervereinigung abstimmen?

„Tagesschau“-Chef Gniffke ist in der letzten Woche wegen Inszenierungsvorwürfen zu seiner Berichterstattung richtig wütend geworden. Ist es, wie er behauptet, immer eine Inszenierung, wenn sich Politiker vor eine Kamera stellen?

Es ist eine Kumpanei längs der Devise „Du willst es doch auch“. Und fängt im Lokalblatt an: Taubenzüchter, Kegelbrüder, Feuerwehren stehen da in einem offensichtlich sinnfreien Ritualhalbkreis, der zweckmäßig nur dem örtlichen Gesangsverein wäre. Die Abgebildeten wollen alle in die Zeitung; die Zeitung möglichst viele mögliche Käufer abbilden. Je Stadtteilbeilage, desto skurriler auch die „machten sich vor Ort ein Bild von der Lage“-Fotos des Bezirksausschusses. Tatsächlich machen Messtischblatt wedelnde Wichtigs und der Fotograf uns ein Bild von einem Bild von der Lage. Viele Etagen drüber das „Arbeitsfoto“, wo Siggi Gabriel hinterrücks Andrea Nahles einen Kaffee einschenkt, während sie mit von der Leyen scherzt:

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Erstellt von DL-Redaktion am 12. Januar 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Bayerns Nebelmaschinist, der Vorname Kevin bei Borussia und „Charlie“ Lucke

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Hm. Was nicht?

Was wird besser in dieser?

Besonnenheit.

Israel verwehrt der palästinensischen Autonomiebehörde rund eine Millionen Euro Steuergelder als Antwort auf Palästinas Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Spinnen die?

Israel befürchtet, dort auf internationaler Bühne beschuldigt zu werden – und missachtet die Chance, dass nun die Autonomiebehörde selbst sich auch dem Urteil unterwirft. Kann man mal so machen. Immerhin haben weder Israel noch die USA das zugrunde liegende „Rom-Statut“ unterzeichnet und sehen sich außerhalb der Zuständigkeit des Gerichtshofes. Es ist also ein taktischer Zug der Palästinenser; man performt Zweistaatlichkeit, ohne sie zu haben und um sie zu erreichen.

Horst Seehofer behauptet schon wieder, dass er 2018 seine politischen Ämter niederlegen will. Sollen wir das glauben?

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Erstellt von DL-Redaktion am 5. Januar 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Ein mümmelnder Bundespräsident, Diekmann ohne Zähne und eine „Fischerfreie Zone“ am TV-Morgen

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: So wenige Katastrophen, dass medial an Katastrophengedenktage erinnert werden musste, Tsunami und so.

Und was wird besser in dieser?

20.15 Uhr ist im Fernsehen seit alters die Zeit der großen Abendunterhaltung. Let’s go.

Kanzlerin Merkel hat in ihrer Neujahrsansprache klare Worte gefunden: Wer heute „Wir sind das Volk“ riefe, meine in Wirklichkeit: „Ihr gehört nicht dazu“. Ganz neue Töne, oder?

Nach Gaucks auch persönlich zu Herzen gehender Kriegserklärung an Russland anlässlich des Gedenktages zum Überfall auf Polen ließ der CSU-Crazyboy Gauweiler den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages prüfen: Muss der Bundespräsident Reden genehmigen lassen? Die Folge: Gauck mümmelte zu Weihnachten kalorienarme Watte vom Prompter. Dabei schaute er so konsequent links am Objektiv vorbei, dass man durchs halbe Wohnzimmer rutschte und „Hallo! Onkel! Hier bin ich!“ ausrufen mochte. Die aufrüttelnde, wertorientierte Rede eines Staatsoberhauptes hielt dann die Regierungschefin. Zum Trost drosch sie bei Russland drauf, wie Gauck es nicht anders getan hätte.

In Griechenland stehen Neuwahlen an, Syriza hat gute Chancen. „Europa in Angst“, schrieb Bild. Kommt er 2015 endlich, der Kommunismus?

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Erstellt von DL-Redaktion am 30. Dezember 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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2014 – ein Jahr wie ene Gewissensprüfung: der Rechtsmob marschiert, Putin-Büttel Schröder hat so viele Gesichter wie Ex-Frauen, Aserbaidschan rehabilitiert sich mit Wurstgipfel und am Rande der Montagsdemos braucht es Anti-Ekel-Duschen

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht 2014?

Friedrich Küppersbusch: Hm. Wiederholen Sie die Frage, wenn Sie dazu ein eigenes Sonderheft planen.

Und was wird besser 2015?

Angeblich: Merkel-Rücktritt und Gabriel lässt die Koalition platzen. Dooooch, das wurde uns 2013 versprochen!

Es ist das Jahr der Manipulationen: Im Januar kommt heraus, dass der ADAC beim „Gelben Engel“ geschummelt hat. Im Juli, dass das ZDF die Rangliste zu „Deutschlands Beste“ nach Lust und Laune verschoben hat. Wem kann man überhaupt noch trauen?

Mir.

Im Februar wird bekannt, dass Alice Schwarzer sich selbst wegen Steuerhinterziehung angezeigt hat – sie erntet für ihre Selbstdarstellung als Opfer wenig Verständnis. Uli Hoeneß wird im März für seinen Betrug sogar zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Gibt es doch noch Gerechtigkeit?

Nein, sonst hätte ich ja das Bundesnebenverdienstkreuz für 30 Jahre pünktliche Steuererklärung.

Seit März versammeln sich unter dem Deckmantel von Frieden und Systemkritik in vielen Städten „Montagsdemos“. Sind das die wahren Pazifisten?

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Erstellt von DL-Redaktion am 22. Dezember 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Rechte Klatsche für Obama, Mehdorn auf der Schettino-Skala und die kriminelle Energie von Marco Reus

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Von der Leyen hat herausgefunden, dass Kampfeinsätze gegen IS auch ohne Verteidigungscharakter, Nato, UN-Mandat und „System kollektiver Sicherheit“ vom Grundgesetz gedeckt seien.

Und was wird besser in dieser?

Die Verfassung erscheint in neuer Auflage als „ergänzte und kompetent ausgeleyerte Fassung“.

US-Senator Marco Rubio plädiert für NSA und Waffen, gegen Abtreibung und Homosexuelle. Nun kritisiert er Obama für seine Annäherung an Kuba und sagt, es stelle einen Rückschlag für alle unterdrückten Menschen der Welt dar. Wie ist das alles in einem Kopf zu vereinen?

Sind Sie sicher, dass solche Vorgänge in diesem Körperteil stattfinden? Die Haltung, wonach „regime change“ vor „Wandel durch Annäherung“ rangiere, ist uns aus dem aktuellen Konflikt mit Russland nicht ganz unbekannt. Wobei eben ein Eskalationskurs der USA gegenüber den Castros akut niemandem auf Kuba hülfe. Obama bekommt dafür von rechts halt die „appeasement“-Klatsche, auch das für Freunde des guten Gespräches mit Russland nicht so ganz flammneu. Kurz: Rubio mag bescheuert sein, für eine Mitgliedschaft im außenpolitischen Arbeitskreis der Grünen wäre das kein Hindernis.

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Erstellt von DL-Redaktion am 15. Dezember 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Das Balzverhalten von Merkel und Lucke, die ZDF-Feuerbestattungen und die Beck-Goebbels-Verschwörung

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Wenn man für die klassische Position der Friedensbewegung mal als Irgendwie-Ribbentrop-Nazi bepöbelt werden will, kann man sich vertrauensvoll an Marieluise Beck von den Grünen wenden.

Und was wird besser in dieser?

Beck findet raus, dass Goebbels aus Rheydt kam und enthüllt so auch noch eben den wahren Hintergrund des „Krefelder Appells“. Die Grünen sehen Hitler weiterhin eher kritisch, allerdings weil er zu nett zu Russland war.

Pegida, Dügida, Legida und wie sie alle heißen – alle wollen sie montags dieses Abendland retten. Was ist denn so verkehrt am Abendland?

Die Perspektive. Also Nazi-Consultant ist nicht so mein Traumjob. Doch hallo, ihr dicklichen Deoroller, Sacksen oder was auch immer ihr sein wollt, schon mal überlegt, wo man ungefähr sein muss, damit ihr im Auge des Betrachters aus dem Westen im Sonnenuntergang seid? Hm, man muss ziemlich genau derjenige sein, den ihr nicht hierhaben wollt. Hehe. Vielleicht kann euch das die anmutig gefönte Einmannprotestbewegung GageRa (Gauck gegen Ramelow) erklären, die es ja früher mal mit Bibel und so hatte. Christian Wulffs Urlaubsvertretung bewarb sich dunnemals mit den goldenen Worten: „Das Defizit bei der Einwanderung hat Thilo Sarrazin aufgegriffen, und ein Großteil der deutschen Bevölkerung ist ihm dankbar.“ Und bevor wir alle das Großteil von Gauck bewundern müssen, halten wir diesen Pipapo-Quatsch auch noch aus. Der historische Hort strikter Trennung von Kirche und Staat war der klassische Liberalismus. Die FDP hatte das Thema schon vor ihrem Tod weggeschmissen; nun fehlt ein Gefäß, von dem aus demokratisch definierte Kritik an kirchlichem Übergriff geübt werden kann. Ob islamistisch oder christoid.

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Erstellt von DL-Redaktion am 8. Dezember 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Beim „Spiegel“ versagt der an Deck, die Briten fürchten sich vor Körperflüssigkeiten und der BVB schießt endlich ein Tor

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Hysterie wegen R2G in Thüringen.

Was wird besser in dieser?

Hysterie wegen Union/AfD in Thüringen.

Bodo Ramelow hat es im zweiten Wahlgang geschafft und ist der erste Ministerpräsidenten der Linken in Thüringen. Was wünschen Sie ihm?

Ein h vor dem m. Dieses notorische Nachrichtensprecher-„Rammelo“ nervt.

Wolfgang Büchner darf nur bis Ende des Jahres Chefredakteur des Spiegels sein. Sind Sie traurig über das Ende der Soap?

Mit dem „Wer stoppt Putin“-Titel hatte der Spiegel sich in Büchners Ära laut Presserat zur Miss Billig degradiert. Weil keiner an Deck war oder weil der an Deck versagte – egal. Beim Spiegel stehen zwei bedeutsame Fragen auf dem Spiel: Schafft ein Qualitätsmedium wirtschaftlich den Übergang ins Netz? Und: Beweist ein mitarbeitergeführtes Unternehmen weiter seinen Modellcharakter? Deshalb wäre es gut, wenn es jetzt mal gut wäre.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 24. November 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Rot-Rot-Grün wäre rechnerisch für 2017 drin, Bob Geldofs ewiger Song mutiert zur Drohung, und Jamie Oliver kocht Stare

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Steinmeier macht einen unscheinbaren und soliden Job.

Was wird besser in dieser?

Putin lobt ihn, dann kann Steinmeier die 2017er Kandidatur vergessen.

In Thüringen stellt Rot-Rot-Grün sein Regierungsprogramm vor. Es gibt unter anderem ein Gratisjahr in der Kita und mehr Lehrer. Klingt jetzt nicht so schlimm?

An sich ist schon die reine Befassung mit dem Thema ein Witz, wenn man das solide Durchregieren mancher NS-Vorbestrafter in der alten Bundesrepublik damals danebenhält. Warum also müssen die Linken noch dämonisiert werden? Weil – es gelingen könnte. Die Grünen hätten wenig Gründe mehr, sich davonzumerkeln; die SPD bekäme einen schweren Phantomschmerz über ihre verlorenen Inhalte, und bei der Linken käme Druck auf die Yesterday-Fraktion. Die Wahl 2013 bewies eine Binse: Ohne realistisches Machtangebot wird man nicht gewählt. Rot-Rot-Grün wäre 2017 rechnerisch eines.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 17. November 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Putin spricht, Middelhoff sitzt, Norweger spielen, Roboter landen, Chemiker panschen – und das alles in nur einer Woche

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Das Snowden-Interview wurde einst nach der Diskussion darüber bei „Günther Jauch“ gesendet. Völlig absurde Programmgestaltung.

Was wird besser in dieser?

Das Putin-Interview wurde vor der Diskussion darüber bei „Günther Jauch“ gesendet.

Kim Kardashian hat für das Magazin Paper ihren Po enthüllt. Auf dem Titel stand: „Mach das Internet kaputt.“ Funktioniert Ihres noch?

Es ist ein Test für die neue Facebook-Benachrichtigungsfunktion „Sieh dir an, wem deine Rückseite gefällt“.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 10. November 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die Besserverdienendengewerkschaft, Luxemburg für Doofe und Eigenbürzelverehrung im Bundestag

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht an der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Putinversteher.

Und was wird besser in dieser?

Gorbiversteher.

Alle waren genervt vom GDL-Streik. Eine historische Chance für die Deutsche Bahn, endlich ihr Image zu verbessern?

Dem DGB ist zur Umbenennung in Tampax zu raten („Tampax – Tage spürt man nicht“). Die Polemik gegen Streiks ist so alt wie sie und älter als das Streikrecht, nach dem die ganze Sause prima legal ist. Nach Eingriffen in der Kohl-Blüm-Ära sind wir überquellender Mülltonnen und stehender Busse entwöhnt. So gesehen ist die Besserverdienendengewerkschaft GDL ein Designerprodukt für Zeiten, in denen der Arbeiter nichts mehr gilt. Die Bahn gehört dem Staat, der neuerdings schon Mindestlöhne bastelt, weil die Tarifpartner keine Verteilungsgerechtigkeit mehr hinbekommen. Also – dieser Arbeitskampf ist eine Chance.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 3. November 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Bundesflegel Gauck, das iPhone als übergriffige Mutti und Sympathielimbo mit Hooligans

Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Bundesflegel Gauck hält sich an die Regel, keine Parteipolitik zu machen. Allerdings solle das die Linkspartei ihm nachtun, findet Gauck. Dann könnte Gauck Thüringen zu Lehen bekommen und die Linkspartei würde Bundespräsident.

Und was wird besser in dieser?

Menschen seiner Generation täten sich schwer, der Linken zu vertrauen. Mal sehen, wer von beiden länger hält.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will die Bundeswehr zum attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands machen. Netter Versuch?

Irrlichternde Debatten wie „Bodentruppen nach Irak“ und gescheiterte Missionen (Afghanistan etwa) reißen, um es mal Landserinnendeutsch zu sagen, mit dem Arsch um, was von der Leyen mit den Händen an Ikea und WLAN in die Dienststuben stellt. Im Wunsch nach einer „attraktiveren“ Armee steckt Unzufriedenheit mit der bisherigen Personalauswahl. Waffenliebhaber, Abenteurer, Bildungsverlierer? Sprechen Sie sich doch aus, Frau Ministerin. Die Idee der Wehrpflicht war auch die eines Querschnitts der Bevölkerung. Die Bevölkerung lehnt Kriegseinsätze mit großer Mehrheit ab. „Wir dienen Deutschland in Deutschland“ wären nur zwei Worte mehr, Pinsel und Farbe würde Schäuble womöglich abnicken, und schon wäre die Bundeswehr deutlich attraktiver

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Oktober 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Der Islamische Staat ohne Dschihad, Karstadt mit neuem Konzept und Bodo Ramelow vs. Sozialismus

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Kabarettist Dieter Nuhr muss seine Meinungsfreiheit gegenüber dem Islam verteidigen.

Was wird besser in dieser?

Die katholische Kirche kritisiert Nuhr, weil sie sträflich unterbeleidigt sei, und fordert die Herausgabe der Hälfte seiner islamkritischen Pointen an den Vatikan.

John Kerry dankt dem deutschen Sicherheitsdienst: Die Reise dreier amerikanischer Teenager in den Dschihad endete in Deutschland. Auf gute Zusammenarbeit?

Glückwunsch, NSA! Bei umfassender digitaler Kontrolle kommt weniger heraus, als wenn Mutti die Polizeiwache anruft. Dann hat sich der globale Bruch der Menschenrechte ja gelohnt. Soweit der – bisher stark vom Hörensagen genährten – Berichterstattung zu trauen ist, untersucht die Polizei nun nachträglich die Computer der Mädchen. Die Geschichte in der Geschichte könnte also auch heißen „Drei Gören verarschen Five Eyes“ – wenn sie denn stimmt. Anbei: Generationen islamischer Theologen ringen um eine „nicht militärische Bedeutung“ des Begriffs „Dschihad“. Vielleicht kann man den Islam unterstützen, indem man den Irren die Hoheit über diesen Begriff entzieht. IS ist religiös verbrämter Terror, keine Glaubenssache, also kein Dschihad.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Oktober 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Waffen für die Fußgängerzone, Gemeinschaftskunde fällt Montag aus und in Essen isst man „Hindenburger“

 taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

 Friedrich Küppersbusch: Der Jugendkanal von ARD und ZDF muss zur Strafe ohne Fernsehen ins Bett.

 Und was wird besser in dieser?

Über das trojanische Pferd Jugendkanal dürfen ARD und ZDF endlich ein genuines Internetangebot produzieren.

Sowohl Grüne also auch Linke fordern „Waffen für Kobani“. Verkehrte Welt?

Noch ein Paradox. Die Bundeswehr besteht zu über 90 % aus Männern, die kämpfenden Truppenteile Heer, Marine und Luftwaffe zu über 95 %. Schon spooky, wie nun Frau Göring-Eckardt, Frau von der Leyen und Frau Merkel diskutieren, in welche Gemetzel sie die Jungs schicken wollen. Vielleicht spricht das für eine baldige und hälftige Frauenquote beim Bund: Man könnte hoffen, dass weder die Soldatinnen noch die Gesellschaft um sie herum so leichtfertig mit Leben umgingen.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Oktober 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Kim Jong Un taugt vor allem zum Dynastiemaskottchen, die grüne Partei noch lange nicht als neue Freiheits-FDP

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Putin lässt 13.000 Soldaten aus dem Grenzgebiet der Ukraine abziehen.

Und was wird besser in dieser?

Jetzt dauert das wieder Tage, bis das hiesige Politfeuilleton raushat, warum das besonders mies und aggressiv ist.

Bundeskanzlerin Merkel könne nicht mit Messer und Gabel essen, soll Helmut Kohl gesagt haben. Autor Heribert Schwan zitierte diese und weitere Aussagen des Exkanzlers, obwohl Kohl sie nicht autorisiert hat. Recht so?

Gorbatschow sei „Experte für Public Relations“, wie auch Goebbels einer gewesen sei; Rita Süssmuth ein „Auslaufmodell“ – zu vitaleren Zeiten hatte Kohl ein paar Hitsingles noch selbst ausgekoppelt. So verwundern Ton und Gestus des Restes nun nicht: Hier spricht ein Mensch, der die Welt in Untergebene und Feinde teilt. Bismarck gewinnt in seinen hinterlassenen Briefen, Wilhelm II. steuerte mit seinen Memoiren Belege erschütternder Schäbigkeit bei. Und Kohl kann einem herzlich wumpe sein; er stand halt in der Gegend rum, als der Ball zur Wiedervereinigung vor seinen Fuß plumpste. Viele fleißige WDR-Mitarbeiter beeindruckt, dass ein Vorgesetzter 600 Stunden in Oggersheim auf dem Sofa verbrachte und dafür nun privat noch mal die Hand aufhalten darf. Mein lieber Schwan.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Oktober 2014

 Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Daniel Bahr wird „trainee“ bei der Allianz, die MDR-Show „die zehn unrechtesten Unrechtsstaaten“ und der Abschied vom „wir“

Was war schlecht in der vergangenen Woche?

Titelbildreigen. Spiegel: Kafka. Stern: HaPe. Focus: Putin.

Und was wird besser?

Ringtausch?

Günther Oettinger hat sich beim Hearing vor dem EU-Parlament nicht gerade internetfachkundig gezeigt. Ist er der Falsche für den Posten des Digitalkommissars?

Der Fairness halber: Wie man sich vor lauter Digitalkompetenz die Buchstaben von der Tastatur schrubbt, führen die Piraten gerade eindrucksvoll vor. Scherze über Oettingers No-Nerd-Status lenken von seiner durchaus erkennbaren Agenda ab: Beim Ausbau der Technik sprach er von einer „Aufholjagd“, bei Datenschutz und Urheberrecht hingegen von „Sorgfalt vor Schnelligkeit“ und einer schwammigen „Balance“. Sein Sessionsmotto „Wirksamer Datenschutz geht nur europäisch“ lag noch so aus seiner Affäre mit der Atomlobby im Rucksack – mit diesem Argument verhinderten Merkel und Roettgen den Ausstieg, bis ihnen und allen Fukushima um die Ohren flog.

Ex-Gesundheitsminister Daniel Bahr geht zur Allianz – ist ja sein gutes Recht, solange es kein Gesetz zu Karenzzeiten gibt, oder?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 29. September 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Geschwisterliebe statt Waffeneinsatzkunde, Aporien der Meinungskleidung und der Ausschalter beim Radio

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Noch drei Jahre bis zur Bundestagswahl!

Und was wird besser in dieser?

Noch ein Jahr bis a. zu Merkels Rücktritt oder b. SPD-Koalitionsausstieg oder c. irgendeiner anderen total sicheren Verschwörungsparole.

Der Ethikrat setzt sich für eine Legalisierung von Sex zwischen Geschwistern ein. Was bedeutet das für die deutsche Familie?

Nichts. Hoffentlich. Der ehedem „Nationale Ethikrat“ war eine Erfindung der Schröder-Regierung, die mit den Expertisen anderer Ethikräte unzufrieden war: Ethikrat beim Gesundheitsministerium, Enquetekommission des Bundestages. Damals rieten also drei Moraltankstellen um die Wette, bis das herauskam, was die Regierung mit klarem Hinweis auf den internationalen Wettbewerb in Biotechnologie eh haben wollte: ein Ja zur Zucht menschlicher Stammzellen. Man hätte dies ominöse, berufene Gremium aus stillgelegten Politikern, reichlich Pfaffen und ein paar Wissenschaftlern rückstandslos abschalten können. Mit Waffenlieferungen an Kriegsparteien haben wir gerade ein schönes Thema für Ethiker. Logo, dass sie da lieber mit „Verbotene Liebe“ um die Ecke kommen.

In kirchlichen Einrichtungen ist ein Kopftuchverbot rechtens. Gut so?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 22. September 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Krisenexport in Waffengebiete, eine Beleidigung für den alten Marx und verschwindibuste Artikel bei Google. Linke Frau zur Bundespräsidentin? Wir schlagen Sahra vor: Die kann bestimmt gut nicken !!

Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Ich habe noch gar nicht entschieden, welche linke Frau ich 2017 zur Bundespräsidentin ausrufe.

Und was wird besser in dieser?

Laut Spiegel will es eh der leitende Militärgeistliche Gauck nochmal machen.

Die Schotten haben sich gegen die Unabhängigkeit entschieden. Kann ein guter Whisky über die Enttäuschung hinweg helfen?

Mir nicht. Raus aus UK, rein in die EU wäre eine schöne Antwort auf „Fuck EU“ gewesen.

Der Journalist Alexander Blum nutzt das Recht auf Vergessen, um kritische Beiträge über seine Arbeit von Google entfernen zu lassen. Haben Sie Ihren Antrag schon gestellt?

Journalist? Nach Lektüre der Details via Bildblog – wo die verschwindibusten Artikel über Blum dankenswert bereitstehen – käme der Mann mit „Fotofrettchen“ noch ganz gut weg.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 8. September 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die AfD als modisches Diätprodukt der Renazifizierung, die Gute-Laune-Panzer der CDU und die Drogenpolitik der EZB

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die deutsche Comedy liegt am Boden. Müssen für den Gag „Scharia-Polizei“ wirklich erst Bekloppte loslegen?

Und was wird besser in dieser?

Schottland will die Unabhängigkeit. Nimm dies, Seehofer !

Ex-US-Geheimdienstler warnen Merkel vor Behauptungen der amerikanischen Geheimdienste zur Ukraine. Welchen US-Geheimdienstlern soll man denn jetzt glauben?

Der Titel „verteran intelligence professionals for sanity“ hat schon viel Schönes. Man könnte sie leichter als Verschwörungspraktiker wegwischen, wenn sie nicht sehr präzise vor der Lüge von den „weapons of mass-destruction“ unter Bush gewarnt hätten damals.

In Sachsen löst die AfD die NPD im Landtag ab. Ist dadurch irgendwas gewonnen?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 1. September 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Kiffer Cem macht die Ice-Bucket-Challange, Genosse Wowi hat Flugverbot und die Union „bemautet“

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die Bundesregierung liefert keine Waffen in Krisengebiete, es sei denn doch.

Und was wird besser in dieser?

Die Bundesregierung liefert Krisen in Waffengebiete, siehe Ukraine, da kennen wir seit alters her gar nichts.

Klaus Wowereit tritt am 11. Dezember von seinem Amt als regierender Bürgermeister Berlins zurück. Wird er diesen Termin einhalten können?

Ja wie? Der ist doch vor Jahren zurückgetreten. Jedenfalls von allen bundespolitischen Ambitionen, so steht es im SPD-Gesetzbuch für Lumpen, die realitätswidrig eine funktionierende Koalition mit der Linken führen. Wowereit hatte übersehen, dass die SPD die CDU noch gar nicht um Erlaubnis gefragt hatte. Zur Strafe musste die SPD dann 12 Jahre warten mit Gabriels Ankündigung, man wolle es gegebenenfalls auch mal mit den Halbbrüdern in Andersrot versuchen. Der Genosse hatte schon lange Flugverbot.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 25. August 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Kriegsverweigerer, Zauberlehrlinge im Verfassungsschutz und 89 Zeichen zu viel.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küpperbusch: Vor genau neun Monaten schlug die Ukraine vor, eine Dreierkommission mit der EU und der Russischen Föderation zu bilden, um gemeinsame Wege für die Zukunft zu finden.

Und was wird besser in dieser?

Irgendein Putzmensch im Außenamt findet das Dekret und legt es wem auf den Tisch.

Ein Berlin gab es den ersten vermuteten Ebola-Fall, der sich jedoch „nur“ als Malaria erwiesen hat. Glück gehabt, oder?

Das DRK beziffert die Zahl der Malaria-Todesopfer auf „fast eine Million jährlich“ und bittet um Spenden für Moskitonetze. Klingt nicht besser als Ebola.

Die Waffenlieferung an die Kurden bricht mit der bisherigen deutschen Außenpolitik. Wie lange dauert es noch, bis Deutschland regelmäßig Soldaten in Krisengebiete schickt?

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Wie geht es uns,

Erstellt von DL-Redaktion am 19. August 2014

Herr Küppersbusch?

Russlands potemkinsche Lkw-Kolonne und fehlgeleitete Waffenlieferungen, die sich gegenseitig umbringen

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Vor der Vielzahl beängstigender und trauriger Konflikte in der Welt wird das alte, provinzielle, friedfertige Bundesdeutschland sich unähnlich.

Und was wird besser in dieser?

Uns unähnlich werden, das sieht uns ähnlich.

Gregor Gysi fordert Waffen für kurdische Kämpfer, um sie gegen die Gruppe Islamischen Staat (IS) zu unterstützen. Auch die Bundesregierung schließt Waffenlieferungen nicht mehr aus. In den Chefetagen der deutschen Rüstungsindustrie knallen schon die Champagnerkorken, oder?

Aaach, Champagnerkorken – das sind die „nicht tödlichen Waffen“, von denen Frau von der Leyen spricht? Die Kurden verfügen über ältere russische Waffen, die Saddam Hussein bis 2003 von dort bekam, die IS hat neuere US-Waffen, die Saddam Hussein danach von den Amerikanern bekam.

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Auréola

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Juli 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die acht Sekunden Anarchie dieser WM und das endlose Gelaber irgendwelcher „Stattfindekranken“. Einen Glückwunsch zu Merkels Sechszigsten.  „Ein langes Leben für Joachim Sauer“. Man mag sich Meike Kohl-Richter nicht als Mann vorstellen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Meine Neigung, Sonnenmilch nachträglich aufzutragen.

Und was wird besser in dieser?

Der Mais steht übermannshoch, die ersten Weizenfelder sind gemäht. Wir hätten noch Zeit für einen zweiten Sommer diesmal.

Deutschland ist Weltmeister und die Medien empören sich über den Gaucho-Tanz. Wie daneben war der Auftritt?

Peinlich, wie die Debatte. Ersatztorwart und Finalheld, Opa Klose und ein kaum bekannter Joker: Hierarchiefrei! Als der Fußball schwer matthäuskrank darniederlag, lebten Zucht und Hackordnung, wurden Bankdrücker verspottet und Beckenbauer vergöttert. Falls die Mannschaft die Gesellschaft spiegelt, ist die Gesellschaft ein gutes Stück weitergekommen. Und: zwischen „Fanhansa“ und Pflichtleibchen von Mercedes, Fifa-Zensur und „Ja gut ich sag mal“-Geknödel ein Ausbruch von Authentizität. Die riecht ausm Mund wie Junggesellenabend im argentinischen Steakhaus, und doch: Das waren die acht Sekunden Anarchie dieser WM.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Juni 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch ?

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Die Union wird zur „Dingspartei“, und wenn Kohl ein großer Europäer war, ist Merkel eine kleine.   Um deren Plazet Juncker ringt. Aber wichtig ist allein:  Die „Bild“ rettet Afrika

taz: Herr, Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: CDU-Strategie strikter Geheimhaltung des Spitzenkandidaten im Wahlkampf ist gescheitert – Juncker wird’s.

Was wird besser kommende Woche?

Neben Themen und Kandidaten will die Union künftig nur noch als „Dingspartei“ oder unter dem weißen „JA“-Logo wahlkämpfen.

Google hat jetzt ein Formular zur Beantragung der Löschung von persönlichen Daten online gestellt. Haben Sie schon Ihren Antrag eingereicht?

Nein, ich warte noch ein bisschen auf meine Demenz. Dann sende ich Google, wie im Formular verlangt, meinen Personalausweis, Auskünfte zu Falschinformationen über mich und erlaube dem Konzern, diese Daten an fremde Webmaster und die Datenschutzbehörden weiterzugeben. Oder ich starte die Seite „Nazi-Fickmaster Fred“ wo ich den „Kinderhändlerring Google“ hochleben lasse.

Wie die EU-Wahlen zeigten, sind rechtspopulistische- und rechtsextreme Kräfte im Kommen. Und dazu noch die ganzen Eurokritiker. War klar, oder?

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Erstellt von DL-Redaktion am 19. Mai 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch

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Deutschland hat keine Ideen, sondern Geld, wobei man nicht schneller laufen kann als der eigene Hintern..  Und: Neues vom Mentholpunk

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in Europa in der letzten Woche?

Friedrich Küppersbusch: Tippe, dass AfD sich heimlich an die 10 Prozent heranmacht.

Was wird besser in dieser?

Das könnte die FDP wecken.

Hat Sie das Wahlfieber schon ergriffen?

Ich geh da hin, da kenn ich nix.

Was sollte uns besonders interessieren an Europa ?

Das Gefühl, einer ethnischen Minderheit anzugehören, den Deutschen. Das kriegen wir zu Hause ja sonst gar nicht. Kann ich mir vorstellen, einen schwedischen Finanzminister, eine irische Kanzlerin zu haben? Bin ich reif für „Deutschland, Deutschland unter anderem“? Oder ticke ich wie Österreich gegenüber der Paulskirche und möchte um den Preis von ein paar Kriegen mein eigener Denkmalschutzverein werden ?

Und Russland, gehört das noch dazu?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Mai 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch

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Politik ist nicht komplizierter als eine RTL2-Serie über Gebrauchtwagenhändler und viele die Schröder näher kennen, fragen sich warum Putin den umarmt.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die OSZE-Beobachter waren laut OSZE-Krisenpräventionszentrum keine OSZE-Beobachtermission.

Und was wird besser in dieser?

Sie sind frei. Wer auch immer.

In Berlin ist die Revolutionäre 1.-Mai-Demo eher revolutionsarm verlaufen. Es gab Bratwurst und Köfte auf dem Myfest. Wie haben Sie den 1. Mai verbracht?

Radtour, ’ne Telefonschalte wegen Arbeit und zwischendurch im Stream der Regionalzeitung gelesen: „Polizeipräsident Gregor Lange freute sich über den vielfältigen Protest. Nach umfangreicher Beweissicherung kündigte er eine Vielzahl von Straf- und Ermittlungsverfahren gegen Neonazis an, weil sie ausländische Mitbürger beleidigt und eingeschüchtert hätten.“ In Dortmund macht einem am 1. Mai sogar die Polizei Freude.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 28. April 2014

 Wie geht es und, Herr Küppersbusch?

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Was Putin von den Brasilianern lernen kann, warum Heino nun verwirrt ist und Neues von PrayTV

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Springer-Chef Döpfner ist angesichts der Weltmacht Google gegen Monopole, trauert staatlicher Lenkung wie bei Post und Telefon nach und findet, dass Atomkraftgegner nicht auf Strom sollten verzichten müssen. Und so was druckt die FAZ auch noch ab.

Und was wird besser in dieser?

Google liquidiert ein paar Schurkenstaaten, sorgt allgemein für besseres Wetter und kauft 20 Bayern-Spieler für Kreisligisten.

Die NPD will ihren Parteifreund Thomas Wulff loswerden, weil er sich als „Nationalsozialist“ geoutet hat. Wir sind verwirrt: Die NPD will keine „Nationalsozialisten“?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 22. April 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Freiheit ist immer auch die Freiheit des Anderspeinlichen und Indien ist doch ein bisschen katholisch

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Der Spiegel stemmte eine berührende Geschichte über unsere Kriegsvergangenheit auf den Titel. Gegen den eher bewaffneten Zeitgeist.

Und was wird besser in dieser?

„Separatisten“, „russische Freischärler“, „grüne Männchen“: Die Nachrichtensprache scheint sich mit Demokratenbejubeln auf dem Maidan verausgabt zu haben und feindbildet wehrertüchtigend herum.

Ein (hoffentlich) allerletztes Mal: Berlusconi kommt jetzt mit Sozialdienst davon, vermutlich in einem SeniorInnenheim. Ihr Ratschlag an die SeniorInnen?

Wenn Putin was zum Schmunzeln sucht, kann er sich die Spitzendemokratie Italien angucken. Die Regierung des wichtigen EU-Landes setzt bei ihren Reformprojekten auf die Duldung Berlusconis, das Sozialdienst-Schnäppchen dürfte dessen Wohlwollen eher befördern. Die SeniorInnen könnten sich in einer Volksabstimmung spontan Russland anschließen.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 14. April 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Eine  Doktorarbeit gleicht mehr und mehr einer Taxilizenz für Politiker und der Kapitalmarkt gleicht einem Dealer.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Absolute Über-PR für das neue Album von Jan Delay. Außer Klorollen alles mit Interviews bedruckt.

Und was wird besser in dieser?

Die ganz Hartgesottenen hören es trotzdem noch.

Die Uni Lübeck verleiht der ehemaligen Bundesbildungsministerin Annette Schavan den Ehrendoktor. Der neue Titel für alle, die abschreiben?

Nebenan in Rostock soll Edward Snowden Ehrendoktor werden. Drüben im Westen behält Staatssekretär Eumann seinen Doktor, obgleich er eine aufgehübschte Version seines Magistertextes ablieferte. Großes Rumdoktern diese Woche. Ab und an erwische ich einen Taxifahrer der Kategorie „Du sagge, isch farre!“ und freue mich, dass die Doktorarbeit so etwas wie die Taxilizenz des Besserverdienenden geworden ist. Blöd für Schavan: Im Auswärtigen Amt ist Hochschulabschluss Pflicht, ohne den kann sie nicht Botschafterin im Vatikan werden wie geplant. Höchstens Außenminister; dafür reicht, seit Fischer, ein Taxischein.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 7. April 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Küppersbusch findet die Unterschiede zwischen Hitler, Schäuble und Putin. Berlusconi macht die Urlaubsvertretung von Hoeneß, und der Briefträger schmökert in der Post

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Bayern blamiert sich mit C-Mannschaft.

Und was wird besser in dieser?

CSU fragt: Was ist daran neu ?

Schon wieder ein Hitler-Vergleich, diesmal von Finanzminister Schäuble gegen Putin. Darauf das obligatorische Zurückrudern. Warum lässt man es nicht gleich sein mit Hitler?

Weil Schäuble-Vergleiche nicht so reinhauen. Als Innenminister drückte er den Anschluss der DDR über den Beitritt einzelner Länder durch. Statt nach Art. 146 des GG „nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands“ eine neue Verfassung „in freier Entscheidung“ beschließen zu lassen. In dem Punkt kann man Schäubles damaliges Vorgehen mit dem Putins auf der Krim vergleichen. Und, wie bei allen Vergleichen, zu dem Ergebnis kommen, dass es Unterschiede gibt. Etwa auch: „Putins Vorgehen unterscheidet sich von dem Schäubles.“ Oder Hitlers.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 24. März 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Ja, er hat wohl wieder einmal recht, der Küppersbusch wenn er Putin als Weichei im Vergleich zu den westlichen Mobilisierungskampagnen Reitern bezeichnet. Dabei wurde doch schon in der letzten Woche die Frage nach den dickeren Eiern in der Hose eindeutig mit Merkel beantwortet. Die einzige Frage welche diese kriegerischen Narren noch nicht beantwortet haben ist die, ob sie denn selber Kriegen wollen oder auf noch genügend Dumme in der Bevölkerung finden werden?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

 Friedrich Küppersbusch: Immer häufiger „erzählende“ Produktnamen: „So geht Leberkäse“, „Trock’ner Keller“ – der Angriff der Supermärkte auf die Stadtbücherei.

 Und was wird besser in dieser?

 Die Bundesregierung benennt sich um in „Immer noch besser als eine Idee haben“.

Der russische Präsident Putin macht sich über die wirtschaftlichen Sanktionen der EU lustig. Kennen Sie auch einen guten Witz?

 Ich komme aus dem Lachen nicht mehr gewaltfrei raus: „Juncker will europäische Armee“, „Von der Leyen fordert Nato-Präsenz an den Außengrenzen“ und „Polens Verteidigungsminister verlangt US-Streitkräfte in Osteuropa“. Das ist schon eine humorige Herangehensweise, diesen Kontinent eher mit den USA als mit seinen östlichen Bewohnern teilen zu wollen. Und die wirtschaftliche Verflechtung, die bis zu Brandts Ostverträgen zurückwurzelt, zu ruinieren, weil man beim großen Ukraine-Schlachtebeutel das Filetstück Krim vermisst. Kohl hat sich damals beim Einsacken der DDR nicht mit einer fadenscheinigen Volksabstimmung aufgehalten; Putin ist echt ein Weichei.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 17. März 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die verschwundene Boeing könnte auf dem BER stehen, und Hoeneß aus dem Knast weiterregieren.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Ich verbringe neuerdings Stunden damit, irgendwelche IBAN- und SEPA Nummern zu recherchieren und in winzige Vordruckfeldchen zu kritzeln. Die Bank zahlt mir keine Zinsen fürs Guthaben, grabscht rustikal Gebühren und Dispozinsen ab, feuert ihre Mitarbeiter, schließt Filialen und lässt den Rest der Arbeit uns Kunden machen. Wenn trotzdem noch was schief geht, wird die Bank mit Steuergeld saniert. Mein Gott, waren die Kirchen vergleichsweise harmlos.

Und was wird besser in dieser?

Banken erklären sich zu Religionsgemeinschaften und bestehen auf Steuereinzug.

Kardinal Marx ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, sein Vorgänger, Erzbischof Zollitsch, war aus Altersgründen abgetreten. Kommt jetzt die Verjüngungskur der katholischen Kirche?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 10. März 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die USA gehören aus dem Kalten Krieg gelotst, und die „bürgerlichen“ Zeitungen klauen den Tabloids das Geschäft

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: So langsam fehlt uns der Zivildienst. Etwa bei der Berichterstattung über die Ukraine.

Und was wird besser in dieser?

Obama telefoniert mit Merkel, und sie weiß es sogar.

Diese Woche sind wieder deutsche Sportler nach Sotschi gefahren – zu den Paralympischen Spielen. Unsere Politiker blieben angesichts der Lage in der Ukraine zu Hause. Ein Affront?

Nein, es ist wirtschaftlich vernünftig. Die Lage in der Ukraine ist bereits fertig eskaliert; es macht also gar keinen Sinn mehr, nach Sotschi zu reisen, nur um dann empört wieder abreisen zu können.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 24. Februar 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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In der Ukraine laufen coole Moves, Whatsapp heißt jetzt Gestapp und das Wulff-Theater gefällt niemandem mehr

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Wetten, dass..? unter 6 Millionen. Christian Lindner macht sich schon mal warm.

Was wird besser in dieser?

Noch nie haben so viele Zuschauer so wenige deutsche Siege bei Olympia gesehen. Das gibt wertvolle Anregungen für’s TV-Programm.

Der neue Bundeslandwirtschaftsminister heißt Christian Schmidt. Was qualifiziert den CSU-Mann für diesen Posten, außer seiner fränkische Herkunft?

Schmidt fiel als Verteidigungs-Staatssekretär auf, als er seinen Chef Guttenberg verteidigte. Zudem engagierte er sich, NS-Jagdfliegeridol Mölders in der Bundeswehr als Namenspatron und Vorbild zu ehren. Auch die Initiative „Lachen helfen“ deutscher Soldaten für Kinder in den Gebieten ihrer Kampfeinsätze erfreute sich seiner Unterstützung. Insgesamt also darf sein Wechsel ins Rübenamt mit der Entschärfung anderer Weltkriegsbomben verglichen werden.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Februar 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Agrarminister Friedrich plaudert sich aus dem Amt, Snowden könnte EU-Asyl gebrauchen, und Schröder hatte es zu eilig sein Amt zu verlassen.

Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Rekordjahr beim Verkauf von „Kaffeekapseln“. Überteuert und reichlich Metallmüll.

Und was wird besser in dieser?

Klopapier künftig einzelblattweise im Aluminiumschuber.

Agrarminister Hans-Peter Friedrich stolperte am Freitag über den Fall Edathy und trat zurück. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob sie gegen Friedrich ermitteln soll oder gegen seine Gesprächspartner in der GroKo. Wer ist der Nächste?

Die Staatsanwaltschaft kann sich selbst verhaften – das kostbare Gut der Unschuldsvermutung hängt eh längst tot übern Zaun. Drollig, dass geständige Kriminelle wie Hoeness oder Schwarzer sich kurz theatralisch den Rock abklopfen und weiterrumwichtigen.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Februar 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Olympia ist ein Manöver der Nato, die Türkei die bessere Europäische Union, und der Kolumnist verlanzt langsam

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die SPD würde einen Linken-Regierungschef mittragen.

Und was wird besser in dieser?

Neuwahlen.

Gleich zwei Großereignisse starteten letzte Woche. Die Olympischen Spiele in Sotschi und das Filmfest Berlinale. Haben sie etwas gemeinsam?

Ja, beides geht mir hübsch am Kreuz vorbei. Tut mir leid, ab einem gewissen Grad von medialer Überpräsenz verlanzt meine Wahrnehmung; das ist ein archaischer Überlebenstrieb, man beneidet ja jeden Ackergaul um seine Scheuklappen bei so was.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Februar 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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In der letzten Woche konnten wir beobachten wie die USA an die russischen Grenzen vorrücken wollten, während  Gauck in einer Rede an seinen Amtsvorgänger Wilhelm II erinnerte.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Das Feuilleton erregt sich im Niemandsland zwischen Petition und Petitesse.

Und was wird besser in dieser?

Vor den nächsten Kriegseinsätzen sollten wir nochmal sehr kritisch über Markus Lanz diskutieren. Oder das Wetter.

Der Trend geht zur Steuerhinterziehung: erst Uli Hoeneß, dann Theo Sommer, jetzt Alice Schwarzer. Auf welche moralische Größe ist noch Verlass?

Na ja, Günter Grass könnte immerhin vorbringen, schon seinen Sold bei der SS ordentlich versteuert … egal. Schwarzers Kernthese, das Private sei politisch, reibt sich nun auf ihrer Homepage mit ihren Anwürfen gegen „Denunzierung“ und ihrer Forderung, ihr Steuerbetrug sei Teil ihrer „Privatsphäre“. Ein schöner Tag bei Kachelmanns daheim

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Januar 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Immobilienfinanzierung ist die neue Penisverlängerung, Merkel haut die Bälle zurück und Markus Lanz verliert zwei Millionen Zuschauer beim Kröten fressen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Von der Leyen will noch mehr Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Und was wird besser in dieser?

Für den Satz „Europa kommt im Spiel der globalen Mächte sonst nicht voran“ bekommt sie den Horst-Köhler-Preis für anmutige getarnte Wahrheit.

In München soll eine Razzia in der Finanzbehörde klären, wer den Fall Hoeneß unerlaubterweise an die Öffentlichkeit gab. In Brandenburg kam heraus, dass jeder fünfte Finanzbeamte die Daten seiner Nachbarn und die von Promis ausspioniert. Wie vertrauenswürdig sind deutsche Finanzbeamte?

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Erstellt von DL-Redaktion am 20. Januar 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Frankreichs Präsident stolpert in eine entskrupelte Presse und Barack Obama kann man nicht wiederwählen

Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Präsident Obama findet im ZDF-Interview die NSA-Affäre „sensationell aufgebauscht“

Und was wird besser in dieser?

ZDF ersetzt „Wetten, dass ..?“ durch die neue Show „Sensationell abbauschen mit Barack“; es gibt Gespräche mit Leuten, die davon nichts wissen, und zwischendurch Spielrunden, in denen Obama ganz viel Vertrauen zurückgewinnen muss.

Erst wurde François Hollandes Affäre publik, dann verabschiedet sich seine Ehefrau ins Krankenhaus. Dabei muss sich der Präsident auch um seine dritte Liebe kümmern: Frankreich. Wie schafft er das?

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Erstellt von DL-Redaktion am 13. Januar 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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In der letzten Woche wurde einmal mehr bestätigt dass die CSU  lieber „Wohlstandsflüchtlinge“ will. Auch zeigte Merkel dem Gauck, wie Sotschi-Protest geht, und Griechenland ist wie die frühe taz

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Nur Vollzeitstellen bei der Bundeswehr. Immer dieses Geballer die ganze Woche!

Was wird besser in dieser?

Im zweiten Reformschritt setzt sich von der Leyen auch für Teilzeit bei allen Kriegsgegnern der Bundeswehr ein. Für gegnerische Familien ist es sehr vorteilhaft, während deutscher Angriffe nicht da zu sein.

Seit Monaten macht die CSU Stimmung gegen vermeintliche Armutsflüchtlinge aus Südosteuropa. Nun wurde in Germering bei München ein Asylbewerberheim in Brand gesteckt. Sind wir wieder zurück im Jahr 1991?

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Erstellt von DL-Redaktion am 23. Dezember 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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In der letzten Wochen sahen wir den wertkonservativen Teil der hessischen Grünen zurück ins Elternhaus stampfen. Die 42 Abgeordneten welche nicht für Merkel gestimmt haben, waren das wackelnde Gebiss der CDU

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die EU wollte Menthol im Schnupftabak verbieten! Helmut Schmidt hätte sich die Reyno ersatzhalber durch die Nase einführen müssen!

Und was wird besser in dieser?

Edmund Stoiber hat bei der EU erfolgreich dagegen gelobbyt. Man verleihe ihm die Goldene Nase.

Merkel ist wieder Kanzlerin. 42 Abgeordnete der Koalition haben nicht für sie gestimmt. Die ersten Anzeichen für ein Wackeln der Koalition?

„Man sieht sich immer zweimal im politischen Leben“, schimpfte Steinbrück beleidigt im Wahlkampf, weil die Kanzlerin die Europatreue der Sozis unfair verspottet hatte. Steinbrück wird an diesem Wiedersehen nicht mehr teilnehmen, doch die SPD wird Merkel die Mehrheiten besorgen, in der Union werden viele antieuropäisch prahlen. Da wackelt nicht die Koalition, sondern das Gebiss der Union.

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Erstellt von DL-Redaktion am 16. Dezember 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Ursula von der Leyen, der wüste Fuchs, die irrste Personalie seit mindestens Rommel soll nun die Nachschubwege der, für unsere Wirtschaft so dringend benötigten Rohstoffe freihalten. Also, ab an die Front meint zumindest Küppersbusch.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Jungs! U-Boot-Fahrer-Vollbart und Pimpfenschneise über den Ohren! Die Hitlerjungen kommen ins Sterbealter, und prompt sehen ihre Enkel aus wie Opa in seinen besten schlimmen Jahren. Geht nix verloren.

Und was wird besser in dieser?

Neben NSA und GCHQ möchte sich nun auch Ronald Pofalla in sein Privatleben einmischen. Das wird aber eng! Tatsächlich handelt es sich um den schnellsten Rücktritt aller Zeiten – eine Woche vor der Vereidigung übernimmt der milde Niederrheiner („Pofi Annan“) die Verantwortung für alle noch bevorstehenden Spitzelskandale. Was immer noch künftig enthüllt werden mag: Pofalla ist schuld, und der ist schon weg. Oder, wie Wolfgang Bosbach jovial zurückkotzt: Man „kann seine Fresse nicht mehr sehen“. Damit ist Pofalla der wichtigste Mann der neuen Bundesregierung.

Die SPD-Mitglieder haben entschieden: Die Große Koalition mit der Union kommt. Das ist keine Überraschung, oder wie sehen Sie das?

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Erstellt von DL-Redaktion am 25. November 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Auch Küppersbusch las in der letzten Woche den neuesten Steinbrück Witz. Auf seine Klage über die Medien bezeichnet er ihn als Kasper. Wenn wir diese Klage aus der Linken hören erwähnen wir gerne den Bauern welcher nicht schwimmen kann da er die falsche Badehose an hat. Die Frauenquote ist aber besonders in der Politik völlig überflüssig wenn die, welche nach oben kommen, genauso verantwortungfreie Habsüchtige sind wie die Männer.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Der BVB ändert den Claim „Echte Liebe“ in „Relativ echte Liebe, so weit bezahlbar“.

Und was wird besser?

Neapel. Nee, jetzt aber wirklich, ich hab Karten und die unterschätzen uns jetzt und … hach.

Endspurt in den Koalitionsverhandlungen oder wie Frau Merkel sagt: „The proof of the pudding is the eating.“ Auf was für einen Pudding dürfen wir uns freuen?

Im Herkunftsland des Wortes wird unter „pudding“ vieles summiert, von Köstlichkeiten bis zu Blutwurst. Das „süße“ Konnotat ist deutsch; und mit Mindestlohn, Armutsrente, Regulierung der Zeitarbeit und Frauenquote ist einiges eingerührt, was Unternehmern Zahnschmerzen macht. Deshalb tat Merkel den Spruch beim Bundesverband der Deutschen Arbeitgeberverbände: Erstens „kriegt ihr ja selber nichts mehr gebacken, sonst bräuchten wir keinen staatlichen Mindestlohn“, und zweitens heißt der deutsche Spruch: „Nichts wird so heiß gegessen, wie es auf den Tisch kommt.“

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Erstellt von DL-Redaktion am 18. November 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Und wieder einmal versteckt sich die Kanzlerin. Während früher einmal die schönsten Pausen lila waren, sind sie heute schwarz-rot. Alice Schwarzer Verbotsgelüste sind überflüssig, da das Gehalt bei der TAZ  nicht einmal für einen Besuch  im Puff ausreicht.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Würde sich jemand beschweren, wenn wir weiter so bemerkenswert unregiert blieben?

Und was wird besser in dieser?

Ja. Doch, ich hoffe doch.

Sigmar Gabriels Rede auf dem Parteitag der SPD soll nachdenklich und präzise gewesen sein. Man könnte auch sagen: öde. Wollen die Sozialdemokraten jetzt besonders die Langweiler ansprechen?

Frank-Walter Steinmeier soll SPD wählen? Hm. Den hat Gabriel wegverwaltet und zugeschaut, wie Steinbrücks Ich entscheidet, gegen Steinrück. Nun ist Gabriel der Duldungsstar der SPD. Im Moment schlimmstmöglicher Annäherung an die Union die Öffnung nach links durchzuziehen ist taktisch clever und strategisch klug. Nun gibt er den Vorsitzenden aller Gegner und Befürworter der Großen Koalition. Im Kopf druckt er Plakate für Wahlsigmar und freut sich über die vielen Optionen auf dem Weg dahin. Wenn er jetzt noch für ein inhaltliches Projekt stünde, wäre es echt schwer, ihn zu kritisieren.

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Erstellt von DL-Redaktion am 11. November 2013

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Das war schon eine turbulente Woche auf welche Küppersbusch zurückblicken konnte. Wobei als das Highlight wohl der Besuch des Freiherrn Guttenberg bei Merkel alles überstrahlte. Was mögen die Beiden wohl zu bekakeln haben? Sie, die Vertreterin des Neuland und er, der EU Beauftragte welcher Internetaktivisten in autoritär regierten Ländern helfen soll! Eine tolle Kombination. „The blind following the blind?“

Könnte es wirklich zu einen Tauschgeschäft mit Putin kommen? Snowden gegen Gutti? Dann wird sich wohl, so wäre zu vermuten, Putin für Snowden entscheiden.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Ich muss das Schmunzeln noch wegkriegen, wenn der Nachrichtensprecher „Vizekanzler Sigmar Gabriel“ sagt.

Was wird besser in dieser?

Vielleicht wird es nicht so lustig.

Der Europäische Gerichtshof hat beschlossen, dass verfolgte Homosexuelle Recht auf Asyl haben. Längst überfällig, oder?

Prima. Etwas tückisch, dass zuvor „tatsächlich verhängte Haftstrafen“ nachgewiesen werden müssen. Geh in den Knast, dann hättest du theoretisch Asylanspruch. Die 38 Staaten Afrikas, in denen Homosexualität „verboten“ ist, müssten also Formulare ausreichen, in denen sie ihre uneingeschränkte Verfolgungsbereitschaft testieren. Nur bei Russland glauben wir es so, aus Freundschaft.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Oktober 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Aus den, in der letzten Woche gemachten Erfahrungen kann den Christen nur empfohlen werden des öfteren aus den Kirchen auszutreten. Den Grünen Veganern bleibt letztendlich das Schlucken von Kröten erspart und Frau Merkel bedient weiterhin ihre alternativlosen Glaubenssätze.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Der Rummel um die katholischen Bettelmönche übergeht souverän die Frage nach dem mündigen Christen, der einfach mal austritt und es besser macht.

Was wird besser in dieser?

Claudia Roth als Vizepräsidentin. Die Gefahr wächst, dass RTL zumindest die Sitzungspausen mit ihren Conferencen live überträgt.

Am Sonntag entschied die SPD-Basis, dass sie wieder mit den Schwarzen gehen will. Hatte sie wirklich eine Wahl?

Wahl ja, Wahlprogramm nein. In den Sondierungen wurden Steuerreform und Betreuungsgeld bereits abgeschliffen, und das Zentralthema Europa kommt in den „10 Punkten“ der SPD als letztes vor. Die SPD bewirbt sich als Merkels Sozialbeirat. Wenn Links und Grün Mitgliederbefragungen machen würden, ob die SPD in der Opposition mitmachen darf: mit den Inhalten klares Nein.

Die Grünen haben es nicht zu Koalitionsverhandlungen geschafft. Eine verpasste Chance?

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