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Linkes Meinungskarussell

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Februar 2013

Linke will Reiche stärker besteuern –
Aber keine 100-Prozent-Steuer

Heißt es nicht in einen Lied welches überwiegend im Sport gesungen wird: „ So sehen Sieger aus, la, la, la ? Die neuesten Meldungen aus der Wahlvereinigung DIE LINKEN zeigen etwas anderes: Sie zeigen in Panik geratene Verlierer welche ziemlich Kopflos durch die Gegend laufen und täglich neue Statements verteilen wodurch dann ein furchtbarer zick- zack Kurs der Partei sichtbar wird.

Der Wahlkampf hat also begonnen ohne das die acht dafür ausersehenen Spitzenkandidaten der Partei, ausgenommen Gysi, auch nur eine Stellungnahme abgegeben haben. Die Schwätzer der Partei  stehen zwar an der Spitze derselben, treiben aber mit ihren widersprüchlichen Aussagen die Wähler nur in ein absolutes Chaos der Widersprüchlichkeiten. Wofür streitet denn die Linke nun? Wo will sie hin?

Vorgestern wurde noch eine Annäherung zu anderen Parteien proklamiert, gestern dagegen diese gekippelt und erklärt, dass sich mit Diesen keine „handfeste Zusammenarbeit auftut. Ist es nicht das Zeichen einer gewissen Naivität so viel Zeit für die Feststellung zu benötigen das nun wirklich niemand mit ihnen etwas machen will? Lafontaine hat es mit seiner Politik geschafft, den Zug der LINKEN auf ein ganz entferntes Abstellgleis zu manövrieren. Jetzt sollte man erst einmal darauf achten das kein Gras und Gesträuch diesen Zug für immer überwuchert.

Im Wahlprogramm geht es auch darum, dass die Linke dieses Land verändern will. Bei zuletzt erzielten durchschnittlichen drei Prozent im Westen, sind diese Stimmen allerdings verschenkt. Wurden die zuletzt an andere Parteien unterwürfig verbreiteten Offerten Erwartungsgemäß abgelehnt, versucht man es nun wieder einmal anders. Es wird immer mehr der Eindruck der Beliebigkeit erweckt und ist scheinbar bereit die Pferde jederzeit auch im rasenden Galopp zu wechseln.

Zum Thema Anbiederung schreibt der Berliner Tagesspiegel folgendes:

Inzwischen will sie es mit den Angeboten sein lassen, mit denen sie sich zuletzt mehr und mehr der Lächerlichkeit preisgegeben hat. Hatte Sahra Wagenknecht Rot-Grün nicht immer „bis zur letzten Patrone“ bekämpft, wie ihre Genossen sich erinnern? Und dieselbe Wagenknecht sollte dann Ministerin in einer rot-rot-grünen Regierung in Niedersachsen werden?

Wie heißt es doch so schön: „Wie man in den Wald hinein schreit, so schallt es hinaus?“ Nach diesen Motto lesen wir heute in der MZ über eine Einkommensbesteuerung zu 100 Prozent für Größenordnungen ab 500.000 Euro Jahresgehalt.

Die Linke will Einkommen ab 500000 Euro jährlich zu 100 Prozent besteuern und folgt damit einem früheren Vorschlag der Parteivorsitzenden Katja Kipping. Auf Seite 25 des der Mitteldeutschen Zeitung vorliegenden Wahlprogrammentwurfs heißt es: „Wir schlagen vor, dass niemand mehr als 40 Mal so viel verdienen sollte wie das gesellschaftliche Minimum – bei der derzeitigen Verteilung wären das immer noch 40 000 Euro im Monat.“

Die Zeitung Welt verweist dagegen auf dapd wenn sie den nachfolgenden Artikel verbreitet:

Die Linkspartei will Reiche deutlich stärker besteuern, strebt nach Aussage von Parteichefin Katja Kipping aber keine hundertprozentige Besteuerung ab einer gewissen Einkommenshöhe an. Kipping sagte am Freitag vor Journalisten in Berlin, das Wahlprogramm der Partei, das gerade im Vorstand erarbeitet werde, sehe keine solche Radikalbesteuerung vor.

Quelle     :     Die Welt    >>>>>     weiterlesen

Egal ob es nun eine falsche oder nur auf Effekthascherei bedachte Meldung in der Presse ist: Von nichts kommt nichts. Uns interessiert auch überhaupt nicht was denn jetzt richtig oder falsch ist, wir geben Meldungen weiter welche wir aufnehmen und schütteln nur die Köpfe über den Dilettantismus einer Partei welche sich nur noch mit dem Zustand der FDP vergleichen lässt.

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Fotoquelle: Wikipedia / Gemeinfrei / Author —Xocolatl 13:50, 4 October 2006 (UTC)

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