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RENTENANGST

Rolfs Abgesang auf Oskar?

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Mai 2013

Rolf Linslers Nachruf auf Oskar Lafontaine

Sommerfest der Linken 1.jpg

Hier sagt und zeigt er thn: Bleibe bitte unten !

Sollte das schon ein Abgesang auf Oskar sein sein, die Äußerungen auf der Webseite der Linken Saar, angestimmt von Rolf Linser? Als Vorbereitung auf einen politischen Abschied? Nur gut das wir nicht in Konkurrenz zu der Linken stehen, sonst hätten wir die Prügel einstecken müssen. So brauchen wir uns denn auch nicht von Rolf Linsler angesprochen fühlen sondern es ist an und für sich eine Sache der anderen Parteien sich damit auseinanderzusetzen. Zu aller erst aber gratulieren wir dem Rolfi zu seiner Gesundung, denn wie wir lesen reagiert er schon wieder wie vor seiner Erkrankung.

So ist es seine natürlichste Aufgabe als Vorsitzender seiner Partei, gleich einem pawlowschen Reflex, auf die Schmähungen gegen seinen Ober-Vorsitzenden entsprechend zu reagieren. Gehört doch die Verteidigung des Ober Guru zu eine der dicksten Kröten, welche den Schranzen vor Antritt ihrer Ämter zu schlucken gegeben wird. Dieses ist in einer Linken Partei gleich, wie in jeder anderen Partei auch.

So war denn auch die Betonung weiterhin geschlossen hinter ihren Führer zu stehen durchaus so zu erwarten. Nur, und hier kommt das erste große Fragezeichen, ob es denn wirklich die Partei oder nur der Vorsitzende ist und das wird sich erst im Laufe der Zeit herausstellen. Und hinter Ihm zu stehen? Jeder Sonnenkönig hinterlässt einen langen Schatten. Lutze hat gespürt wie es jemanden ergehen wird, welcher versucht sich vor zu drängeln. Hinter jemanden versteckt es sich ja auch so leicht und steckt dann auch dankbar die Prügel ein?

Ja, er steht vor euch, stößt Debatten an, kaut vor war ihr zu sagen habt und spielt in einer anderen Liga. Stopp, jetzt wird der Rolf auch noch sportlich. Schon vergessen, dass sich Oskar gerade erst aus der Bundesliga verabschiedet hat? Ist er nicht abgestiegen in die Landesliga? Gab es nicht folgende Begründung: „Weil er sein Konzept zur Euro-Rettung nicht durchsetzen kann, verspürt er keine Motivation mehr, das ganz große Rad zu drehen.“  Am Gedächtnis ist doch im Krankenhaus nicht geschnippelt worden, oder?

Diese Aussage belegt dass es sich hier nicht um einen Zwangsabstieg aus der obersten Liga handelt sondern es wurde ganz einfach das Handtuch geworfen. Nicht von einem Schiedsrichter, sondern Oskar hat aus der persönlichen Erkenntnis gehandelt den Ansprüchen der ersten Klasse nicht mehr gewachsen zu sein.  Ach ja, um auf den Volksmund kurz einzugehen: Auch eine Eiche folgt den Gesetzen der Natur in der alles vergänglich ist und irgendwann wird so auch das Borstenvieh Erfolg haben, wenn es denn die nötige Geduld aufbringt. Da ist dann der „stete Tropfen“ stärker!

Wir bewundern auch die Sicherheit mit der behauptet wird das Oskar für das gute Abscheiden für die LINKE streiten wird. Würde er dann nicht auch Lutze wieder unterstützen? Ist hier nicht der Wunsch, der Vater der Gedanken? Bleibt Oskar der Linken denn erhalten bis zu den Wahlen und auch danach? Sieben Prozent sagen die Prognosen zur Zeit. Aber das kann sich schnell ändern, das wissen wir alle, aber auch nach unten!

Es ist im übrigen sehr interessant zu lesen das sich die LINKE Saarland mit Lafontaine weiter entwickeln wird und ist es Vorsicht, welche den Schreiber daran hindert die entsprechende Richtung anzugeben, nach oben oder unten? Für jedermann sichtbar ist der stetige Trend nach unten, seit Jahren. Ja sicher, Oskar weiß wie man Wahlen gewinnt! Wusste er nicht auch, bis am letzten Sonntag wie man auf Parteitagen das Volk hinter sich bringt? Schon vergessen Rolf, hier einmal singen: Ein Jedes hat ein Ende, nur die Wurst hat Zwei?

Respekt bekommt im Leben übrigens der zurück, welcher auch anderen den entsprechenden Respekt entgegenbringt! Aber, das Wissen wir Älteren doch, oder?

Rolf Linsler: Saar-Linke ist froh und dankbar,

 

dass sich Oskar Lafontaine für sie engagiert

 

Zu den Reaktionen von SPD, CDU und Grünen auf die Mitgliederversammlung der saarländischen LINKEN am Sonntag erklärt der Landesvorsitzende Rolf Linsler: „Die politische Konkurrenz freut sich wieder einmal viel zu früh. Die saarländische LINKE steht nach wie vor geschlossen hinter Oskar Lafontaine. Und wir sind froh und dankbar, dass er sich auch weiter mit aller Kraft für unsere Partei engagieren und sich auch bundesweit weiterhin einbringen und nötige Debatten anstoßen wird. Im Übrigen spielt Oskar Lafontaine einfach in einer ganz anderen politischen Liga, als diejenigen, die sich jetzt eifrig zu Wort melden. Das wissen auch die Saarländerinnen und Saarländer. Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber wie der Volksmund so schön sagt: Was stört es die deutsche Eiche, wenn sich irgendwer an ihr reibt? Im Übrigen wird die saarländische LINKE gemeinsam mit Oskar Lafontaine für ein erfolgreiches Abschneiden bei der Bundestagswahl kämpfen. Und gemeinsam mit ihm werden wir uns auch weiter entwickeln und dabei eine starke Kraft im Land und wichtige Stimme für diejenigen bleiben, denen es nicht so gut geht. Im Gegensatz zu manchem, der sich jetzt höhnisch äußert, weiß Oskar Lafontaine auch, wie man Wahlen gewinnt. Insofern wäre etwas mehr Respekt manchmal durchaus angebracht.“

Quelle: Die Linke-Saar

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Grafikquelle   :   Weiherfest Ansprachen Lutze, Lafontaine, Linsler

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SPD ausser Kontrolle

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Mai 2011

Kandidaten außer Kontrolle

Datei:Muammar al-Gaddafi, 12th AU Summit, 090202-N-0506A-324.jpg

Nach Ankündigung der SPD, sich vor der nächsten Bundestagswahl auch für Nichtmitglieder öffnen zu wollen, wäre damit auch die Möglichkeit gegeben, ein Nichtmitglied für den Posten des Bundeskanzler zu nominieren. Laut letzten Informationen sollen sich die Bewerber in den letzten Tagen die Türklinke des Willy Brandt-Hauses in die Hand gegeben haben.

Nach dem Eingang einer Bewerbung von Gaddafi – er hat die gleiche Haarfarbe wie einst Gerhard Schröder – soll die Parteiführung diesem Ansinnen jedoch energisch widersprochen haben, und die Generalsekretärin Nahles äußerte sich wie folgt: Wir zitieren: „ Wir haben im Willy Brandt-Haus nicht genügend Freifläche für Gaddafi, seine Kamele, Frauen und all die Zelte.“ Weitere Gespräche über eine Zukunft von Gaddafi in der SPD lehnte sie ab.

Nachfolgend eine nähere Situationsbeschreibung

Macht es einer der Stones, also der Peer oder der Frank-Walter? Oder eher Sigmar Gabriel, der immer aussieht wie in den Steinschlag geraten? Oder wird die SPD am Ende sogar wirklich jemanden ohne Parteibuch ins Rennen um das Kanzleramt schicken?

Steinbrück, der nach seinem Ausscheiden als Finanzminister keine Lust mehr hatte, ständig im Parlament anzutanzen und lieber bezahlte Vorträge hält, hat sich kürzlich aus lauter Übermut selbst als Kanzlerkandidat aufgestellt. Seitdem entwickelt sich die K-Frage in der SPD zum Selbstläufer. Und das, obwohl Gabriel verzweifelt betont, dass nichts vor Ende 2012 entschieden wird, also eigentlich erst dann, wenn sich Gabriels eigene Umfragewerte erholt haben.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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Urheber U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 2nd Class Jesse B. Awalt/Released
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