DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Hilfe sorgt für volles Haus

Erstellt von DL-Redaktion am 4. September 2015

Mama Hu bald ohne linke Dunstwolke ?

Das ist aber eine gelungene Überraschung welche ich heute in der Saarbrücker Zeitung lesen durfte. Da hat sich scheinbar Mam Hu aus dieser „>Sieben Zwerge“ Fraktion der Linken im Landtag herausgewagt. Sich also vom Gummiband des Zampano entfernt. Ob denn dabei Oskars Fangleine endgültig zerrissen wurde ist hier nicht das entscheidende. Das Riegelsbegerrotköpfchen löste sich aus alten Bindungen und engagiert sich fortan als Helferin. Finde ich persönlich gut und mutig, ist sie doch vielleicht die Einzige aus ihrer Linken Runde.

Die 137 Besucherinnen, auf die Bevölkerung des Saarland einmal hochgerechnet erbrächten ca. 72.262 Stimmen zur Abstimmung für ein Volksbegehren gegen den Dispo – Kredit.  Wäre doch als Superpfund zu werten gewesen wenn in allen Orten mit dem gleichen Fleiß an der gleichen Sache gearbeitet worden wäre. Ok, ganz mit einander Vergleichbar ist das Beides mit Sicherheit nicht, aber miteinander im Verbund gebracht hätte das Ergebnis sicher anders ausgesehen.

Auch über Paten von der Saar haben schon des öfteren berichtet, denn niemand weiß genau was als nächstes auf die Tagesordnung kommen könnte. Blicken wir doch einmal zurück auf den 24.08.15 als wir folgenden Tex wiedergaben: „Lafontaine hat ein Talent zu oraler Verdauung: deutsche „Familienväter und Frauen“, haiderte er 2005, müssten davor geschützt werden, „dass Fremdarbeiter ihnen zu Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnehmen“. Wagenknechts Coverversion 2013: Die damalige Ausbildungsoffensive für Jugendliche aus Südeuropa lehnte sie ab als „Ohrfeige für Hunderttausende junge Menschen in Deutschland“. Man mag mit Wohlwollen eine linke Deutung hineinlegen, doch – warum sollen wir die Arbeit von Leuten machen, die hinreichend rhetorisches Rüstzeug hätten, sich NPD-unverträglich auszudrücken? Lafontaine hat seine Chance verwirkt, SPD und Linke durch Programmarbeit zusammenzubringen. Und er nimmt seinen Drall zum billigen Jubel wichtiger als die unausweichliche Aufgabe, ein besseres Europa zu formulieren.“

>>>>> HIER <<<<<

Ich habe mich erschrocken als ich las, dass ein Patensystem aufgebaut werden solle. Und dann auch noch in Verbindung mit den Parteien. Eine Patenschaft einzugehen heißt auch, sich in eine Verpflichtung zu begeben. In der Nähe von Parteien wird dann auch gleich die Verbindung zur Mafia gemutmaßt und in den Raum gestellt. Gerade DIE LINKE spielt doch hier mit dem Feuer hat doch ihre Spuren aus der Vergangenheit immer noch nicht verwischt und versucht besonders in der letzten Zeit in Berlin, immer wieder neue/alte Namen auf das Podest zu schieben.

Hilfsbereitschaft sorgt für volles Haus

Überwältigender Zuspruch beim Info-Abend für Flüchtlingshelfer in Riegelsberg

Werden 20 Leute kommen? Das war das bang gesteckte Ziel vor dem Info-Abend zur Koordination und Erweiterung der Flüchtlingshilfe in Riegelsberg. Es kamen fast 140 Menschen, aktive Helfer und solche, die wissen wollten, wie sie helfen können.

„Riegelsberg hilft“ – dieses Fazit kann man nach einer fast dreistündigen Informationsveranstaltung für Flüchtlingshelfer im Haus Gabriel ziehen. Eingeladen hatten die Landtagsabgeordnete Birgit Huonker (Linke) und Gemeinderatsmitglied Jutta Christmann (CDU), die sich seit Monaten um Flüchtlinge kümmern, die aus der Landesaufnahmestelle Lebach nach Riegelsberg übersiedelt sind. Huonker gilt als Initiatorin: Vor rund einem Jahr begann sie ein Patensystem aufzubauen (Bericht folgt), dem mittlerweile zehn Einzelpersonen aus Riegelsberg und Walpershofen sowie die Ausbildungs- und Beschäftigungsförderungsgesellschaft (ABG) angehören.

Vor Beginn des Info-Abends am Dienstag hatte Huonker noch gebangt: „Wenn 20 Leute kommen, bin ich zufrieden.“ Es kamen 137! Der Saal im Haus Gabriel war für 45 Personen bestuhlt, weitere Stühle mussten hineingequetscht werden, trotzdem standen viele an den Seitenwänden oder saßen auf dem Boden. „Ich bin erschlagen. Was wir hier heute erleben, ist wunderbar. Das ist Riegelsberg live, ich bin stolz hier zu wohnen“, strahlte Birgit Huonker. Sie betonte, dass die Veranstaltung keine Aktion der Linken oder der CDU sei: „Es ist eine Veranstaltung der Humanität!“

Quelle   :       Saarbrücker Zeitung    >>>>>    weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia –   Urheber Dguendel

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Fotoquelle / Lafontaine Fotomontage:

Die Fotomontage stammt aus der Projektwerkstatt


Virtuelle Projektwerkstatt von SeitenHieb Verlag steht unter einer Creative Commons

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Auréola

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Linkes und Saar – Allerlei

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Oktober 2013

Da hat die Linke ja noch einmal Glück gehabt. Sieht es doch zur Zeit so aus, als wenn der Kelch des mitregieren noch einmal an ihr vorübergegangen sei. Wurde doch gestern Abend auf Phönix um 22:15 Uhr mit Dietmar Bartsch darüber orakelt, welcher zu diesen Thema natürlich anderer Meinung sein muss.

Nur das Buhlen, die Verbeugungen wären mit Sicherheit noch stärker und tiefer gegenüber der CDU ausgefallen, als es die SPD gerade zeigt! Sahra Wagenknecht als Finanzministerin, von der Journalistin ironisch ins Gespräch gebracht, würde die Reihen der Dilettanten in der Politik noch weiter auffüllen. Wie sagt es sich doch so schön: „Geboren und nichts dazu gelernt“? Aber wo für gibt es denn auch die vielen Berater und Lobbyisten. Die machen das schon.

Bei all diesen Durcheinander in Berlin bleibt der Saarland Oskar lieber daheim und kämpft gegen die Windmühlen. Fast so wie Don Quijote einst auf seiner Rosinante  im schönen Spanien. Hier zeigt sich wieder einmal das die Linke immer sehr direkt sagt wogegen sie denn sind. Gegen alles? Nein nur so ziemlich, wie gegen Atomstrom, Co 2 Ausstoß durch Kohle, Braunkohle, ja und natürlich jetzt auch gegen Windparks, wovor neuerlich gewarnt wird.

Trotzdem, und das ist schon erstaunlich, auch für die Linke kommt der Strom immer noch aus der Steckdose. Nur wie er dort hineinkommt, ja da sollte dann der Bürger lieber selber ein wenig darüber nachdenken. Hier dann der Link zu der ergiebigen Presserklärung über den „Wildwuchs“:

Lafontaine kritisiert

„Wildwuchs“ bei Windrädern im Land

Linken-Fraktionschef Oskar Lafontaine hat vor einem „Wildwuchs“ von Windrädern im Saarland gewarnt. Er sagte gestern vor der Presse, Landschaftsschutz sei für die Linke auch Umweltschutz. (Veröffentlicht am 08.10.2013)

Quelle: SZ >>>>> weiterlesen

Ja, auch über eine Nachrückerin haben wir etwas gefunden. Wobei, die Situation war ja allgemein bekannt. Ein bereits angewärmter Platz wurde im Landtag übernommen. Da war doch etwas mit  einem König und seinen/r NachfolgerIn?

Wobei wieder eine geballte Ladung Frau mehr in der Politik. Neben der Gebärdensprachdolmetscherin, der Frau voll der Lügen und Mutti Merkel, jetzt auch Mama Hu im Saarland, der Dauerexport aus dem fernen Osten, war dort vielleicht aus versehen in die Reisetasche eines Nordkorea-Reisenden geschlüpft?

Sprachlich gehören die Worte Mutti und Mama zu den Kosewörtern unserer Sprache. Hat denn schon einmal jemand darüber nachgedacht warum gerade die Person welche als einzige der genannten Drei auch als „schnelle Brüterin“ bekannt ist, diese Gunst Bezeichnungen nicht aufweisen kann, sondern als Bewahrerin ihrer Oberschicht angesehen wird?

Und nun eine Mama Einigkeit unter politische Gleichgeschalteten? Eine der Beiden hat sich ja schon einen Namen als IM Erika dort gemacht, wo die Andere noch hinterherhinkt und Suchende trotz eines schmückenden Topas, auch sächsischer Diamant genannt, noch nicht fündig wurden. Wir sind aber ziemlich sicher dass sie von der Fraktion mit offenen Armen aufgenommen wurde.

Linke Birgit Huonker

rückt für Rolf Linsler in den Landtag nach

Das Landesvorstandsmitglied der Linken, Birgit Huonker, rückt für den verstorbenen Parteichef Rolf Linsler in den Landtag nach. Wie die 51-Jährige auf SZ-Anfrage bestätigte, hat sie gestern das Mandat gegenüber der Landeswahlleiterin Karin Schmitz-Meßner angenommen. (Veröffentlicht am 08.10.2013)
Quelle: SZ

Fotoquellen: Wikipedia

Don Quichotte und Sancho Pansa / Honoré Victorin Daumier

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Quarz, Topas

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Namensnennung: Rob Lavinsky, iRocks.com – CC-BY-SA-3.0

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Linke Hähne auf Misthaufen

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Juli 2013

Linke Saar, erst Fehler erkennen-dann daraus lernen!

Hahn am Mist 06072007 01.jpg

Es ist schon ein seltsam anzusehender Versuch wenn die Klamaukbrüder und -Schwestern  aus der Vergangenheit, heute ihren Noch-Mitgliedern in der Partei erzählen wollen von nun an alles besser machen zu wollen. Zumal, bis heute niemand ernsthaft auch nur den Versuch gestartet hat, zu erklären wie dieses denn wohl aussehen mag. Das Ganze erinnert so wohl ein wenig an die Nachkriegszeit mit ihren vollmundig angekündigten Aufarbeitungen, als auch an die heutige SPD welche mit stolz erhobenen Haupt auf den ruinösen Hinterlassenschaften ihrer Regierungszeiten sitzen. Gleich dem Hahn auf den Misthaufen.

Dabei hoffen alle auf die Vergesslichkeit der Bürger, sprich Wähler, dabei aber gar nicht registrierend das die Vergessenheit auf Grund immer neuer Medien mehr und mehr an Kraft verliert.  In einer solchen Zeit einfach an die Geschlossenheit der Partei zu appellieren ist einfach blauäugig und naiv. Eine solche Geschlossenheit hat es in der Linken nie und wird es auch in Zukunft nie geben. Es sein denn es gibt eine Einigung auf der Ebene einer absoluten Ideologielosigkeit.

Die Querelen und Auseinandersetzungen hat es in den einzelnen Gruppierungen einer nun „Vereinigten“ Linken immer gegeben. Sie waren sozusagen das tägliche Brot dieser im bestenfalls als Splittergruppen Wahrgenommenen und wurden dementsprechend in die neue Partei eingebracht. Das Desaster bis zum heutigen Tag ist, dass niemand gewillt, oder befähigt ist aus diesem Durcheinander eine Einheit zu bilden. Versucht wurde über Ausschlüsse und Ausgrenzungen eine Zwangseinigung durchzudrücken. Ein Vorhaben welches von vorneherein zum Scheitern verurteilt war, da an dem Saatgut nichts verändert wurde. Je mehr ausgesät wird, je schneller wächst die Zwietracht nach, vergleichbar dem Krebsgeschwür.

Dieses dilettantische Vorgehen ist sehr gut im Internet auf Facebook zu beobachten wo kleine Unstimmigkeiten rasend schnell zu zu großen Auseinandersetzungen ausarten. Dort, wie auch auf DL bekommt man den Eindruck als wenn vorsätzlich Kommentatoren ausgesandt werden, und munter weiter versuchen ihre alten Fehlinformationen unter die Leser zu bringen. Eine Aufarbeitung wird erst gar nicht versucht, da vorliegende Fakten und Urteile schlichtweg ignoriert werden.

So auch in den vorliegenden Artikel. Geht es doch nur um ein erreichbares Ziel für die kommenden Bundestagswahlen. Die Täter flüchten aus dem Land und hinterlassen verbrannte Erde. Dabei ist es doch an erster Stelle Lafontaine welcher restlos versagt hat. Die, seine einstigen Wähler haben gegen ihn gestimmt. Sie waren nicht mehr bereit sich seinen Machtdiktat unterzuordnen. Das warum und weswegen wird hier schlichtweg ignoriert und nicht zur Kenntnis genommen.

Ist es im Leben nicht sehr einfach: Nur derjenige welcher etwas hat kann auch etwas verlieren. Nur wer oben sitzt kann auch herunterfallen. Es zeigt den wahren Charakter nach einen Fall aufzustehen, Fehler einzugestehen und versuchen alles besser zu machen. Nur Oskar, der macht alles anders, er packt seine Matratze und zieht wie zuvor weiter, dieses mal in ein anderes Bundesland.  Wie heißt es in einem Lied so schön: Die Karawane zieht weiter, der Sultan hat Durst.

Aus Fehlern lernen

Turbulente Tage bei den Saar- Linken. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze ist im zweiten Anlauf zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gekürt worden. Was folgt nach den Querelen?

Man kann Dinge, die so sind, wie sie sind, nicht ungeschehen machen, man kann nur versuchen, in der Zukunft etwas Besseres draus zu machen“. Der Satz klingt ein wenig nach einem Kalender-Lebensweisheitsspruch. Gesagt hat ihn die linke Wahlkreiskandidatin in Saarbrücken, Ex-Tennis-Profi Claudia Kohde-Kilsch nach dem zweiten turbulenten Parteitag ihrer noch recht jungen Politiker-Laufbahn. „Ich bin ja noch recht neu in diesem Geschäft, aber meiner Meinung nach funktioniert ein guter Bundestagswahlkampf nur, wenn alle zusammenhalten“. „Zerfahren“ nennt sie den Zustand ihrer Partei nach dem Parteitag, auf dem die Aufstellung der Kandidatenliste für den Bundestag wiederholt werden musste, um gleich darauf dann doch deutlicher zu werden: „Es wird sehr schwer, wo das Kind schon fast in den Brunnen gefallen ist“.

Angefangen hatte das Dilemma der Saar-Linken mit der Entscheidung von Fraktionschef Oskar Lafontaine, der nach langer Bedenkzeit auf eine erneute Kandidatur für den Bundestag verzichtet und damit sein bundespolitisches Engagement beendet hat. Ambitionen hatten folglich die beiden aktuellen Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze und Yvonne Ploetz. Und beiden war klar, dass angesichts der jüngsten Umfrageergebnisse für die Linke nur noch der Spitzenkandidat auf der Landesliste eine Chance auf weitere vier Berliner Jahre haben dürfte.

Quelle: Forum / Das Wochenmagazin >>>>> weiterlesen

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Grafikque4lle    :    Male barn fowl in slurry, wildlife park at Feld am See, Carinthia, Austria

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Eine Linke Journalistin ?

Erstellt von DL-Redaktion am 5. August 2012

„Offenen Brief“  von Frau Huonker

Bildergebnis für Wikimedia Commons Bilder Linke Saar

Heute erhielten wir einen „Offenen Brief“ geschrieben von Frau Huonker, welcher an das öffentlich-rechtliche Fernsehen gerichtet und in dem sie sich über die, ihrer Meinung nicht ausgewogenen Berichterstattung im ZDF beschwert. Ihre Kritik macht sie an verschiedene Punkte fest welche hier entsprechend wiedergegeben werden:

1. In der heutigen Sendung behandelten Sie die Entlassung der obersten Bundespolizisten durch Innenminister Friedrich und ließen danach „die Opposition“ zu Wort kommen: Stimmen aus der SPD und von den Grünen. Die Oppositionspartei Die Linke wird schlichtweg ausgelassen.

2. In der gleichen Sendung wurde ein Beitrag über eventuelle Panzerlieferungen nach Katar gesendet. Darin wurde ein kurzes Statement des Regierungssprechers eingebaut, als Oppositionsstimme eine der SPD.

3. Am 27. Juli 2012 zeigten Sie einen Beitrag über mögliche Anleihekäufe der EZB und die damit verbundene mögliche Kehrtwende der Kanzlerin. Als Vertreter der Opposition kam, Sie werden es kaum glauben, die SPD mit MdB Carsten Schneider zu Wort.

4. Am 25. Juli 2012 wurde ausführlich über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes berichtet – mitsamt Reaktionen auf das Urteil sowie einen Kommentar. Natürlich kam „die Opposition“ zu Wort. Sie werden es sicher erraten – natürlich wieder ohne Statement der Linken, dafür aber jeweils eins der SPD und der Grünen.

5. Am 24. Juli 2012 strahlten Sie einen Beitrag über die Kreditwürdigkeit Deutschlands aus. Auch „die Politik“ kam zu Wort: CDU und SPD.

6. Am 23. Juli 2012 wurde über Griechenland berichtet, über die zu erwartenden Bericht der Troika. Natürlich kam auch hier „die Politik“ zu Wort: FDP und Grüne.

Auch hier stelle ich Ihnen die Frage: aus welchen journalistischen Gründen kam die zweitgrößte Oppositionspartei auch diesmal nicht zu Wort?

Hier muss einmal generell festgestellt werden dass es die Partei DIE LINKE bis zum heutigen Tag vielfach nicht geschafft hat mit den Nachrichtenübermittlern entsprechend umzugehen. Eine Presse welche von LINKEN Kleinkrämern regelmäßig mit Schimpf und Schande überzogen wird, obwohl in eigenen Kreise der offene Umgang mit Kritik unerwünscht ist, braucht sich nicht wundern von den zuvor beschimpften Journalisten übergangen zu werden.

Pressearbeit besteht immer, wie vieles andere im Leben auch, aus Geben und Nehmen. Wenn MdB oder MdL der Partei DIE LINKE noch nicht einmal bereit sind ein paar Fragen in Form eines Interview entsprechend zu beantworten ist es nur allzu normal das sie in der Folge bei den von ihnen verfassten Presseerklärungen nicht mehr berücksichtigt werden.

Die LINKE ist bei weitem nicht der Nabel der Welt, auch wenn sie sich so verhält. Im Gegenteil, es gibt Menschen in diesem Land welche ohne den verklärenden Blick einer Mitgliedschaft sehr gut die Situation dieser Partei einschätzen und überblicken können. Mehr als drei bis vier Prozent werden die Partei auch in den nächsten Jahren in Westdeutschland nicht wählen, wenn überhaupt!  Gysi betont nicht aus dem hohlen Bauch heraus im kommenden Wahlkampf überwiegend auf die Erreichung von Direktmandaten zu setzen. Es ist ihm bewusst mit dem westdeutschen Klüngel am Bein kaum über die 5 % hinauskommen zu können.

Wenn es denn so kommen sollte, wofür vieles spricht, wird sich die Debatte über den Einzug von Listenkandidaten aus den kleinen Ländern wie das Saarland oder auch Bremen und Hamburg von selbst erledigen. Wenn zum Beispiel für das Saarland nur noch ein Platz im Bundestag zur Verfügung steht wird es interessant sein das Hauen und Stechen zu beobachten.

So ist es müßig als Partei, welche in manchen Umgangsformen stark einer Mafia ähnelt, andere Gesellschaftseinrichtungen an ihre Aufgaben zu erinnern. „ARD und ZDF garantieren deshalb allen Bürgerinnen und Bürgern einen freien, unparteiischen Zugang zu allen wichtigen Informationen.“,

heißt es weiter in diesen „Offenen Brief“. Was garantieren Schiedskommissionen innerhalb der Partei den Mitgliedern? Um hier nur mal ein Beispiel an zuführen ? Offenheit, Gleichheit, Freiheit ? Wenn eine Institution nur zur Durchführung von einseitigen Sanktionen Willens oder in der Lage ist, sollte man so etwas schließen. Sie ist es nicht Wert diesen Namen zu tragen. „Kommission für Willkür“ wäre hier passender! Wurde von einer Schiedskommission je eine Maßnahme zu Ungunsten der Obrigkeit durchgezogen? Parteiausschluss fürs Manipulieren ?

So endet der „Offene Brief“ mit folgenden Sätzen:

Ich bitte um eine Antwort auf meine Fragen bis zum 14. August 2012. Derweil haben Sie sicher Verständnis dafür, wenn ich diesen Brief an entsprechender Stelle veröffentliche.

Mit freundlichen Grüßen

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Grafikquelle   : Grafikquelle    :    Birgit Huonker, Andreas Neumann, Astrid Schramm

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Vogelkonzert an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Juli 2012

Mama Hu hat jetzt das Parteibüro in Saarlouis geentert ?

Guépiers d'europe Ichkeul (European Bee-eater) Merops apiaster.jpg

Da hatte uns doch vor einigen Wochen ein Spatz eine interessante Information zukommen lassen die folgendermaßen lautete: „MdB Thomas Lutze ist aufgefordert worden Frau Honecker t’schuldigung Frau Huonker einen Arbeitsplatz im Parteibüro anzubieten. Gestern nun meldete sich der Spatz bei einen von unseren bunten Vögelchen und verkündete den höchst wahrscheinlichen Vollzug der Anordnung. Bei einem Anruf im Parteibüro von Saarlouis meldete sich prompt besagte Person unter der üblichen Kennung.

Wir erinnern uns? Frau Huonker war vor den Neuwahlen im Saarland als MdL gleichzeitig die Pressesprecherin der Fraktion Die LINKE im saarländischen Landtag. Interessant wäre nun zu erfahren ob sie denn zu viel oder zu wenig mit der Presse kommuniziert hat?

Ersetzt wurde sie nun durch die ehemalige Weltklasse Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch. Das Sonderbare an dieser neuen Pressesprecherin ist nun, dass diese überhaupt nicht spricht. Vielleicht nicht sprechen darf, oder noch einen imaginären Ball im Mund sitzen hat? Es hat sich folglich ausgeplappert, stattdessen wird die Politik der LINKEN nun schweigend verkauft?

Ja, wäre da nicht der Professor Bierbaum, eine politische Abrissbirne. Der Leuchtturm menschlicher Intelligenz in der Saar Partei. Gespannt lauschen wir nun den Worten dieses professionellen Inhabers eines saarländischen Leerstuhl, das Institut zur Ausbildung für parteiinterne Wadenbeißer. Vermutlich war es einer ehemaligen Vertreterin des „Weißen Sport“ nicht zuzumuten sich für parteiinterne Klüngeleien durch den Dreck ziehen zu lassen. Oder nimmt sie noch an weiterführenden Seminaren für politische Sprachkultur bei dem von Steuergeldern gestützten Leerkörper teil, dem Po-faller in der LINKEN?

Einige Personen der LINKEN Partei durften scheinbar aus Gründen der Pietät nicht an dieser Prominentenbalz auf der Saar teilnehmen. Sie waren wohl für die Öffentlichkeit nicht mehr vorzeigbar. So vermissten wir unter anderen auch Maus und Fliege von dem Standgericht der Landes Partei. Hier wurde vielleicht auf die Umwelt Rücksicht genommen. Nicht jeder kann eine Flussfahrt vertragen und bei einer überraschenden Magenentleerung wäre die Gefahr für ein absterben der Fische in der Saar wohl zu groß gewesen. Hatten diese Beiden doch in den letzten Jahren zu viel Schmutz zum Schutz ihrer Partei in sich aufgenommen. Auch wäre die dezente Musik an Bord des Flussdampfer nicht die richtige Unterhaltung für den alt tradizionellen Flieg gewesen. Bevorzugt er doch den ehemaligen Nationalwalzer aus DDR Zeiten.

So werden wir aufmerksam darauf achten wer in nächster Zeit was und wo etwas zu sagen hat oder sagen darf. Ist im Saarland die erste Spaltung innerhalb der westdeutschen LINKEN zu erwarten? Viele von denen welche etwas zu sagen gehabt hätten waren bei diesen Ausflug nicht dabei und wurden von Gesprächen mit Gysi ausgeschlossen. Bleiben wir geduldig wir haben viel Zeit

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Grafikquelle   : Dies ist ein Bild aus dem Biosphärenreservat: Ichkeul National Park

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Vor einem Saar Richter

Erstellt von DL-Redaktion am 5. August 2011

Dummheit und Arrogan von Politikern

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Warum nicht von Anfang an mit offen Karten spielen wenn es nichts zu verbergen gibt, muss sich der Beobachter aus der Ferne beim Lesen solcher Artikel fragen. Sind gleichermaßen Verhandlungen vor einem Gericht das Ergebnis von persönlicher Dummheit oder der Arroganz von „Politikern“ im Umgang mit ihren Bürgern geschuldet?

Ja, der Bürger, egal ob Parteimitglied oder nicht hat einen Anspruch im voraus zu erfahren wem er denn seine Stimme bei den Wahlen gibt. Und wenn dieser im Nachhinein die Feststellung macht, oder auch nur das Gefühl hat, von einer(m) MandatsträgerIn hintergangen worden zu sein, fragt er und forscht intensiver. Wer dieses nicht ertragen kann sollte der Politik fernbleiben. Der Bürger hat natürlich nicht das Recht einem Richterspruch vorzugreifen.

Aber dieser Vorfall ist ja auch nur ein kleines Mosaiksteinchen in dem großen Parteiengemälde der West-Linken. Natürlich weht der Wind zur Zeit im Saarland ganz besonders heftig, so heftig wie zuvor in anderen Ländern der „Alten“ BRD auch.

Ausgangspunkt ist doch eine schon fast als kriminell zu bezeichnende Energie mit der versucht wird Politik zu gestalten. So ist es für uns „Alten“ Schreibern einfach unbegreiflich mit was für Mittel und Tricks von Einigen, in dieser Gesellschaft doch überwiegend als seriös eingeschätzten Mitmenschen immer wieder versucht wird, den alleinigen Anspruch auf politische Gestaltung durchzusetzen.

Wer warf den ersten Stein? Gilbert Kallenborn mit einer Klage? War das die Ausgangsposition?

Oder waren es Wahlen welche unter Zuhilfenahme von Satzungsbrüche durchgeführt wurden? Wie in ganz Westdeutschland nachweisbar vielfach geschehen. Wurde die Kritik danach versteckt und nicht offen geführt? Das entspräche nicht dem Bild der Kritiker. Nein selbst gemachte Erfahrung zeigt das auf eine offene Kritik, so ganz nach deutscher Hochnäsigkeit, von Oben herab erst gar nicht eingegangen wurde. Weggewischt wie lästige Fliegen. Was wollt ihr denn? Gleiches geschah, wie gelesen dann auch in der LSK. Man besaß ganz schlicht und einfach nicht die notwendige Intelligenz und Ehrlichkeit sich den Begebenheiten zu stellen.

Es sind ja nicht nur zwei oder drei Personen welche sich mit den innerparteilichen Zuständen an der Saar nicht einverstanden erklären. Nein zur Zeit sind es mehr als zehn (steigend) Personen welche noch das Mitgliedsbuch der Partei in der Tasche tragen und sich als Anonym auf DL melden. Die meisten stehen in einen regen telefonischen Kontakt mit uns, so das wir manchmal das Gefühl haben als Seelsorger herhalten zu müssen. Warum rufen diese nicht bei Euch an und versuchen mit Euch zu sprechen? Warum ist dieses Vertrauen nicht vorhanden? Darüber sollte sich eine selbsternannte Obrigkeit einmal Gedanken machen. Das innerhalb eines Streit auch einmal die Wogen über schwappen ist ganz normal.

Hier ein Bericht aus der Saarbrücker-Zeitung:

Saar-Linke streiten über Stasi-Akte

Erster Stock, Amtsgericht Saarbrücken, 15.30 Uhr. Die Angestellte mit Rollwagen steht in der Nähe von Sitzungssaal 103. Sie fragt in ein Büro: „Was haben die denn veranstaltet?“ „Ach, die Linken“, ruft eine Stimme aus dem Büro auf den Flur zurück. „Deshalb habe ich was von Stasi-Akten gehört.“

Sitzungsaal 103, 14.30 Uhr: Fast 30 Zuhörer und ein Kamera-Team drängen sich dort. Die Richterin eröffnet die Verhandlung über einen angeblichen Nazi-Vergleich des Linken-Mitglieds Gilbert Kallenborn. Eine Verhandlung, deren Entscheidung wenig später auf den 10. August vertagt werden wird. Ein Gerichtstermin, der zu diesem Zeitpunkt bereits nur eine Randnotiz ist. Linken-Abgeordnete Birgit Huonker wehrt sich in dem Verfahren gegen eine einstweilige Verfügung von Anfang Juli. 250.000 Euro Ordnungsgeld drohen ihr, wenn sie behaupten sollte, Kallenborn hätte Linken-Landeschef Linsler mit NS-Propagandaminister Goebbels verglichen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Nachtrag am 11. 08. 2011:

Die linke Landtagsabgeordnete Birgit Huonker hat gestern einen Rechtsstreit gegen das Linken-Mitglied Gilbert Kallenborn vor dem Amtsgericht Saarbrücken gewonnen. Das Gericht hob eine einstweilige Verfügung auf, mit der Huonker die Behauptung untersagt worden war, Kallenborn habe den Linken Landeschef Rolf Linsler mit NSPropagandaminister Joseph Goebbels verglichen. Kallenborn will dagegen in Berufung gehen.

Quelle: Pfälzischer Merkur >>>>> weiterlesen

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Grfikquelle   :Neujahrsempfang 2011. Oskar Lafontaine, Birgit Huonker, Presse

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Saar Fische + Köpfe

Erstellt von DL-Redaktion am 24. November 2010

Wo liegen die Unterschiede zum Bandentum

In unseren Bericht vom 20. 11. 2010 unter dem Titel „Saar Stalinismus pur“ berichteten wir ausführlich über die Kritik aus der Bundespartei, über den Beschluss des Landesparteitags in Sachen Parteiausschluss.

Laut eines Presseberichtes vom heutigen Tag verteidigt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN-Saar im Landtag, Heinz Bierbaum den Beschluss des Landesparteitages, barsch kritisierenden Mitgliedern weiterhin mit Parteiausschluss zu drohen.

Innerhalb des gleichen Artikels erklärt die Landtagsabgeordnete Birgit Huonker, dass für solche Ausschlussverfahren hohe Hürden gesetzt worden seien.

Als Beobachter der Szene muss ich hier eindeutig widersprechen. Aus eigener Erfahrung, sowie der Auswertung von erhaltenen Zuschriften an den Verfahren Beteiligter, stellen sich die Schiedskommissionen überwiegend als willige Helfer der Parteivorstände zu deren Verfügung. Die für Schiedskommissionen entscheidende Neutralität wird vielfach verletzt und missachtet.  Man arbeitet mehr als Schlächter denn als Schlichter. Das fängt an beim ignorieren von eingereichten Anträgen, geht weiter über die Nichtanhörung von für die Verteidiger wichtige Zeugen bis hin zur Verletzung der eigenen Satzungen und bürgerlichen Grundrechte.

Pluralistisch und Demokratisch, so wie es die eigene Satzung aussagt, sieht anders aus. Zu einem gerechten Umgang mit Kritikern gehört auch die Bereitschaft einmal Kritik an sich selber zu akzeptieren. Satzungen gelten nicht nur für die einfachen Mitglieder, sondern sollten vor allen Dingen auch Schutz vor  der Willkür und der Machtbesessenheit von Funktions- und Mandats- Träger sein.

Innerhalb einer Partei wird das einfache Mitglied für gewöhnlich kaum in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Im Fokus stehen für gewöhnlich die Mandats- und Funktions- Träger! Zum Schaden einer Gruppe arbeiten folglich überwiegend die Lichtgestalten und nicht die im Schatten stehenden.
Wobei wir dann auch wieder bei dem Fisch mit seinem Kopf angekommen wären.

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Grafikquelle  :DL /privat eigener Scan

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