DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Beuermanns Blick auf die Linke

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Mai 2014

Bärbel Beuermann will sich aktiv in die SPD einbringen

2. Parlamentariertag der LINKEN, 16.17.2.12 in Kiel (3).jpg

Schnell weg von diesem Linken Haus

Da war da auch noch ein Interview am Samstag in der WAZ und es gibt sicherlich nicht viele Bürger welche sich am Freitag die Zeit für ein Interview nehmen. Besonders die Lehrerinnen und Lehrer nicht wenn am Mittag das Wochenende beginnt? Aber natürlich Bärbel Beuermann kann das.

Und bewegen will sie natürlich auch vieles in ihrer neuen SPD. Vielleicht alles das, was sich in der Linken nicht bewegen ließ? Nebenbei, soviel war dort doch gar nicht, waren doch die meisten Mitglieder schon weggelaufen, aus der Partei – vielleicht wegen Beuermann? Denn wenn sich eine komplette Fraktion bestehend aus fünf Personen im Stadtrat auflöst, bis auf Eine, tragen für gewöhnlich auch alle Mitglieder ihr Päckchen Verantwortung für diesen Zerfall.

Gab es doch von Beginn an Proteste und Unverständnis darüber, neben dem Mandat im Landtag auch unbedingt im Stadtrat noch aktiv zu sein. So etwas hinterlässt dann immer den Eindruck von Gier, des nicht genug bekommen können. Ist man doch nicht einmal bereit neben dieses Mandat einer  Großverdienerin im Landtag auf den, einer Portokasse vergleichbaren Betrag im Stadtrat zu Gunsten einer Mitbewerberin zu verzichten. Und das ausgerechnet in einer Partei welche  den Sozialismus als Zielsetzung vorgibt?

Mag es in der Herner SPD vielleicht noch weniger, in naher Zukunft, MandatsbewerberInnen geben als in der LINKEN? Oder halten Seilschaften, da älter noch stärker. Als Beispiele seien hier die Damen Schröder in Niedersachsen oder Müntefering aufgeführt.  Spricht doch die SPD gerne vom Verhältniswahlrecht? Aber dieses sollte auch fairerweise geschrieben werden, Gründe für einen Parteiwechsel gibt es viele, und für gewöhnlich sind es am wenigsten die, welche in der Presse genannt werden.

Vielleicht aber entpuppt sie sich ja auch eines Tages als eine Gesandte, eine Botschafterin der LINKEN um die Übernahme, na vielleicht nicht ganz, aber zumindest das Zusammengehen zu einer Koalition in einer Regierung vorzubereiten? Was ja auch den späten Übertritt, nach der Mandatsverteilung erklärbar macht, würde sie doch in solch einen Fall von Berlin fürstlich bezahlt werden. Zwei Gehälter der Stasi, jeden Monat. Gut das die „roten Socken“ in NRW das noch nicht geschnallt haben, aber die sind ja schon immer etwas langsamer gewesen.

Wo sie doch schon einmal Erfahrungen in der Fertigung für Vereinigungspapiere gesammelt hat. Ist nur zu hoffen, dass dann die Papiere zwischen der Linken und der SPD mehr Wert sind als die in NRW zwischen der PDS und WASG. Das heißt, das Papier hält wohl, aber nicht den Zerfall auf. Denn viel Glück scheint sie in ihrer bisherigen Arbeit nicht nachweisen können. Der Stadtrat, der Landtag, die Partei, alles das, woran sie Anteil hatte, löst sich eher oder später in Wohlgefallen auf.

So können wir ihr zum Schluss nur Hals und Beinbruch wünschen. Und keine Sorge unserer Wunsch geht nie in Erfüllung, auch bei Merkel nicht. Oder vielleicht nur ein ganz klein wenig, im letzten Winter. Na und der SPD braucht nichts gewünscht zu werden. Eine Partei welche Schröder, Müntefering und Gabriel übersteht, wird auch Beuermann verkraften. Ganz im Notfall wird eben Helmut Schmidt wieder an Bord genommen.

Bärbel Beuermann will sich aktiv in die SPD einbringen

Wenn sie von ihrer neuen Partei gefragt wird, möchte die ehemalige Fraktionschefin der Linken im Landtag ihr Fachwissen nutzen, sagt sie im WAZ-Interview. Ein erneutes Ratsmandat habe sie nicht angestrebt.

In dieser Woche trat Bärbel Beuermann, die ehemalige Fraktionsvorsitzende von Die Linke im Landtag von Nordrhein-Westfalen, zur SPD über. Darüber sprach die WAZ mit der 58-jährigen Hernerin.

Vor einem halben Jahr sind Sie noch als Bundestagskandidatin für Die Linke in Recklinghausen in den Bundestagswahlkampf gezogen. Nun sind Sie zur SPD übergetreten. Wie passt das zusammen?

Beuermann: Ich bin vor den Bundestagswahlen Mitglied von Die Linke gewesen. Genossen aus Recklinghausen haben mich gefragt und gebeten, als Bundestagskandidatin zu kandidieren.

Sie sind ehemalige PDS-Frau, waren zuletzt Stadtverordnete der Linken in Herne. Zu wie viel Prozent passen Ihre politischen Überzeugungen zur SPD?

Gestatten Sie mir einen kleinen Hinweis: Die Linke ist aus dem Zusammenschluss von PDS und WASG hervorgegangen. Ich bin Mitglied der Arbeitsgruppe gewesen, die die Vereinigungspapiere auf Landesebene erarbeitet hat. Aus linker Sicht gibt es Schnittmengen, aber auch Differenzen mit der SPD – wichtig ist es doch gerade auf kommunaler Ebene, welche Vorhaben tatsächlich umgesetzt werden können.

Quelle: WAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :   Bärbel Beuermann, Fraktionschefin der Linken in NRW, dankt dem Koordinator der Fraktionsvorsitzendenkonferenz, Gernot Klemm, für dessen Arbeit beim Aufbau der Fraktion in Düsseldorf. Parlamentariertag der LINKEN in Kiel Abgeordnete aus Fraktionen von Landtagen und dem Bundestag treffen sich im Rahmen der Fraktionsvorsitzendenkonferenz der Linken in Kiel


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Linkes Hopping zur SPD

Erstellt von DL-Redaktion am 29. April 2014

Bärbel Beuermann tritt zur SPD in Herne über

Da kann es für DIE LINKE nicht mehr schlimmer kommen, haben sicher viele geglaubt aber in dieser Partei gibt es für alles noch eine Steigerung. Wobei der eigentliche Wechselvorgang ja nicht ungewöhnlich ist, gibt es doch in der Linken Mitglieder welche wirklich jede Partei ausgehalten haben, auch die FDP. Wobei das Aushalten auch im Umkehrschluss gilt.

Überhaupt der entscheidende Hinweis ist doch dass sich die Parteien einander angepasst haben und wenn Einer glaubt das sich unter einer Linken Führung auch nur das geringste in diesem Lande verändern würde irrt gewaltig. Auch diese werden im Härtefall schneller von der Wirtschaft eingekauft werden, wie sie sich einst gründen konnten. Gibt es doch allzu viele Mitglieder in dieser Partei welche dann zum ersten Mal in ihrem Leben am Geld riechen dürfen.

Viele Gewerkschafter in den Spitzenpositionen sind doch unter anderen der beste Hinweis darauf. Einmal im Leben mit den „Großen“ an einem Tisch sitzen und über die Tischkante hinaus blicken können, dass hat schon etwas für sich. Nicht wahr Frau Remmers, das hebt nicht nur die Nase.

Wobei sich viele Kommentare in der WAZ doch sehr Abenteuerlich anhören. Geheimnisse aus der LINKEN, ich behaupte einmal das es die genauso wenig gibt wie in der SPD auch. Da laufen in allen Parteien zu viele herum welche aus Frust viel zu gerne reden. Müssen sie doch in schöner Regelmäßigkeit mitansehen dass, wie überall sonst auch, die fetten Brocken  immer oben schwimmen. Wie heißt es dann: „Außer Spesen nichts gewesen“

Wer von einem Schatz für die Herner SPD schreibt wird sehr wahrscheinlich die Videos mit den Aussagen von Frau Beuermann nicht gesehen haben. Politisches war da nicht allzu viel zu hören. Zumindest war das Auftreten allzu stümperhaft und einer Person in der Position unwürdig. Hier geht es mehr um die Tatsache das die Bäumchen jetzt auch wieder vermehrt zurück wechseln. Das ist wie beim Monopoly bei dem auch mancher Spieler wieder auf den Ausgangspunkt zurück geschickt wird.

Darüber freut sich die SPD nun gleichermaßen wie Linke einst die Veitstänze betrachten durften mit welchen in der Partei aufgewartet wurde. Hatten doch allzu viele die Parteienhopper wie Diamanten empfangen, welche sich im nach hinein nur als Nieten entpuppten. Sollte man doch auch nicht vergessen, dass Viele, die in ihren Stammparteien zu vor nur die dritte oder vierte Geige spielen durften, heute in der Linken Spitzenplätze einnehmen was sich dann auch in den Bewertungen für die Partei widerspiegelt.

Wenn dann geschrieben wird sie würde auf irgendetwas für die nächsten Jahre verzichten wird sich das sicher bald schon als Trugschluss erweisen. Ein Politiker macht keine Handreichung ohne Gegenleistung und wir können sicher sein, dass wir schon bald erfahren werden wie sich diese auszahlen wird.

Bärbel Beuermann tritt zur SPD in Herne über

Die ehemalige Fraktionschefin der Linken im Düsseldorfer Landtag, die Hernerin Bärbel Beuermann, ist der SPD beigetreten. Am Montagabend erhielt die Stadtverordnete das Parteibuch aus den Händen des Herner SPD-Chefs Alexander Vogt. Das bestätigte Vogt auf Anfrage der WAZ. Mit ihrem Schritt gehört Beuermann bis zu den Kommunalwahlen am 25. Mai dem Rat der Stadt Herne an.

Beuermann, Jahrgang 1955, war zuletzt aus der Fraktion von Die Linke ausgetreten und kandidiert auf der SPD-nahen Liste Migrantenbündnis Herne (MBH) für den Integrationsrat der Stadt Herne. Dem Rat gehört sie seit den Kommunalwahlen 1999 an, erst als PDS-Abgeordnete, dann für die Linkspartei und nun für die SPD.

Quelle. WAZ >>>>> weiterlesen:

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Fotoquelle: Wikipedia – Source Flickr / Author Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

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Weiteres:

Das war Bärbel Beuermann

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Kein Unterschied zu Merkel

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Februar 2014

Die Linke : – Kein Unterschied zu Merkel

Das sind natürlich Paukenschläge mit welchen sich der Linke Herner Sozialpfarrer Jürgen Klute aus der Eu – Politik verabschiedet. Verabschieden muss, da er von seinen eigenen Leuten fallen gelassen wurde. In der Politik sagen wir: Nach unten durchgereicht wurde, bei Aufstellung der Wahlliste. Aber, da ist er nicht der Einzige, das ging vielen auch in NRW genau so und an ihrer Misere sind sie natürlich zum größten Teil selber schuld. Ein Fluch der bösen Taten.

Alles was in den Ländern Westdeutschlands innerhalb der LINKEN geschieht läuft über die Strömungen, womit jeder Andere sogleich ein Feind ist. Erst kommt die jeweilige Strömung und viel, viel später die Partei. Zur Entstehung dieser Situation haben aber diejenigen, welche jetzt zurückgesetzt werden, in der Vergangenheit tatkräftig mitgeholfen. Sie haben zur Zeit das Pech dass sich ihre eigene Strömung in der Minderheit befindet und jammern auf hohem Niveau.

Genau dieses Thema aber lässt die Partei in Westdeutschland von Beginn an nicht los, daran wird sie auch sehr wahrscheinlich zerbrechen – Bundesweit. Vor den ersten Wahlen nach der Vereinigung wurde das Land NRW im Landesvorstand praktisch aufgeteilt und die „Damen und Herren“ tingelten über Land um für ihre jeweilige Strömung zu werben, nicht für die Partei. So ziemlich jeder welcher nicht bereit war sich der entsprechenden Strömung zu unterwerfen wurde mit Rufmord auch in den Printmedien überzogen.

In den kleineren Zeitungen vor Ort wurde aus Dank anschließend für entsprechende Parteiwerbung bezahlt. Viele dieser damaligen Macher bekamen damals Mandate und werden heute von der anderen Seite aus diesen hinaus gewählt. Wobei die politische Aussage oder Qualifikation heute genau so wenig zählt wie sie damals ein Maßstab war. „Wir müssen die oder den in eine entsprechende Position bringen, ansonsten gerät die oder der in Hartz 4. Wir brauchen Leute welche Erfahrung haben und sich nicht über den Tisch ziehen lassen.“ Anschließend haben sie sich über den Tisch geschoben. Heute schieben sie immer noch.

Wobei die Aussage von Klute ja nicht falsch ist, wie wir es immer wieder schreiben und auch aus eigener Erfahrung bestätigen können. Es kommt ja nicht von ungefähr wenn heute beklagt wird das viele Linke Wähler bei den letzten Wahlen die AfD wählten. Es werden das nächste mal noch mehr sein, da dass Denken in beiden Parteien ziemlich gleich ist. Wenn innerparteilich Mut vorhanden wäre, sollte doch einmal eine Umfrage zu der Abstimmung der Schweizer Bürger vom letzten Wochenende durchgeführt werden. Wetten dass weit mehr als 50 % sich dem Votum der Schweizer anschließen würden.

Fanatismus ist in der kalten Logik der Politik meistens ein schlechter Ratgeber gewesen und auch der Grund für die Probleme in dieser Partei. Wer heute dort Mitglied werden möchte dem sei geraten zuvor das Hirn auszuschalten. Eigenständig Denkende sind dort vollkommen fehl am Platz, und auch unerwünscht. Linke Mehrheiten wird es in diesem Land erst dann geben wenn es gelingt die CDU zu spalten. Alles andere sind Sandkastenspiele welche ohne Erfolg bleiben.

„Kein Unterschied zu Merkel“

ABSCHIED Der linke EU-Parlamentarier Jürgen Klute kritisiert seine Partei: Bloßer Antikapitalismus sei nicht genug für Europa. Die Linkspartei mache denselben Fehler wie die Kanzlerin

taz: Herr Klute, Sie scheiden nach nur fünf Jahren aus dem Europäischen Parlament aus, dabei haben Sie sich in Brüssel einen Namen gemacht. Zu Ihren Erfolgen zählt, dass Sie das Recht auf ein Konto für jeden starkgemacht haben. Warum machen Sie nicht weiter?

Jürgen Klute: Das hat auch mit den Erfolgen zu tun. „Recht auf Konto“ hilft vielen Menschen – aber es ist nicht hundertprozentig antikapitalistisch. In der Linkspartei aber sagen viele nur, „wir wollen das Kapital weghaben und die EU gleich mit“ – und kritteln an der Arbeit der Europaabgeordneten herum.

Ist das denn nicht nur eine Minderheit in der Linken?

Ja, aber in NRW, wo ich herkomme, dominiert dieser Ruf die Partei. Auch in den übrigen Teilen der Partei wird die europäische Ebene bis heute zu wenig ernst genommen. Man verkämpft sich in Abgrenzungen und hat wenig Möglichkeit zu vermitteln.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

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Das war’s in Castrop-Rauxel

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Februar 2013

Linke-Fraktion hat sich aufgelöst

Heute können wir wieder im LINKEN Kindergarten mitspielen und beginnen mit einen Abzählreim: Eins, zwei, drei , vier, fünf, sechs, sieben, wo ist denn die Fraktion geblieben? Die Blume fiel vom Fensterbrett, nun ist die LINKE auch dort weg. Und das alles am Valentinstag! Unsere Gratulation geht an alle Frauen welchen der Topf nicht auf den Kopf gefallen ist.

Die WAZ schreibt heute von der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat von Catrop-Rauxel. Nun werden viele unserer Leser sicher fragen wo denn das ist? In NRW, in der Nähe von Wanne Eickel, dort gleich um die Ecke. Die Strecke Dortmund – Castrop – Rauxel – Herne – Gelsenkirchen, der Wildwechsel A 42,  Spielwiese der bald ehemaligen MdB „Lilo“ Remmers, den blonden Friedensengel, der politischen Fachfrau des Ruhrgebiet. Ja, und des Anderen, na, ach ja Blocks, den Taucher.

Bevor nun manche nach der wievielten Fraktionsauflösung der LINKEN fragen wir wissen es auch nicht mehr, in Westdeutschland werden da ca. 150 zusammenkommen. Kommt noch dazu: Keine Fraktion, weniger Geld. Gut für die Steuerzahler wenn die so gesparten Gelder sinnvoller ausgegeben werden.

Es muss dort wohl kriegsähnliche Zustände gegeben haben, wie an so vielen anderen Orten auch. Und die Landesführung hat entweder wieder auf den Ohren gesessen, oder statt Friedens-Kommissionäre mit einer weißen Fahne, die Kavallerie ausgesandt. Wie bei den meisten anderen Vorfällen ähnlicher Art auch und für die LINKE typisch: Haben zwei Kontrahenten einen Disput meldet sich kein Schlichter, sondern eine dritte Meinung heizt erst einmal richtig ein und schießt mit Kanonen auf Spatzen.

Recht bekommt hier immer der, welcher seine Kosten aus den Taschen der Beitragszahler deckeln kann. Die Anderen geben aus finanziellen Gründen zeitig auf. Den Rest erledigen korrupte Schiedskommissionen ebenfalls auf den Taschen der Beitragszahler. So einfach ist das und das Ganze nennt sich dann die Partei der sozialen Gerechtigkeit.

Wir berichten hier nicht um Schuldfragen zu klären. Wir finden das ganze nur lustig und amüsieren uns köstlich, gibt es doch keine bessere Möglichkeit die Zustände innerhalb der Partei offenzulegen.  Im Groben lässt es sich wie folgt erklären: Diejenigen die es machen, können es nachweislich nicht. Die, welche es vielleicht konnten, wollten oder durften es nicht und haben sich lange wieder verabschiedet, oder wurden es. Das ist nur eine nüchterne Feststellung welche die Partei tagtäglich selber unter Beweis stellt.

Linke-Fraktion hat sich aufgelöst

Die Ratsfraktion Die Linke hat sich aufgelöst. In der Partei hat es offenbar ganz heftig geknallt. Streit, so der ehemalige Fraktionschef Ingo Boxhammer, treffe es nicht. „Streit halte ich für untertrieben, das hatte mehr explosionsartigen Charakter“, sagt er.

 Linken-Ratsfrau Angelika Aimene-Wiegold hatte die Entscheidung getroffen, die Fraktion aufzulösen. „Es war so, dass auch schon fünf der insgesamt neun sachkundigen Bürger aus unserer Partei den Bürgermeister darum gebeten hatten, sie von ihren Verpflichtungen zu entbinden“, sagt sie. Gestern nun – nachdem sie ihm ihre Entscheidung Anfang Februar bereits mitgeteilt hatte – sprach Aimene-Wiegold mit Johannes Beisenherz über die Situation und über das weitere politische Prozedere.

 Zu den Gründen für die Fraktionsauflösung erklärt die Ratsfrau: Es habe „unüberwindbare Schwierigkeiten“ mit Ingo Boxhammer gegeben. „Seitdem er im Oktober vergangenen Jahres den Fraktionsvorsitz übernommen hat, hat es sich zugespitzt“, so Aimene-Wiegold.

Quelle: WAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle     :     Rathaus

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LINKE Wahlvorbereitungen

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Oktober 2012

Ingrid Remmers eine Hinterbänlerin im Bundestag will natürlich weitere vier Jahre ohne Hartz IV leben

Der Herbst hat begonnen, riesige Felder sind abgeerntet und es ist wieder einmal die Zeit der Drachen welche wir schon in unserer Kindheit haben steigen lassen. Da im nächsten Jahr eine Bundestagswahl stattfindet haben auch in den Parteien die Positionierungskämpfe für angehenden Mandatsträger begonnen. Hannemann geh du voran heißt es da vielerorts und die mit den geringsten Aussichten, rangeln sich als erste um die die besten Startplätze.

Gleich Luftballons in den verschiedensten Farben, gerne auch in Strohblond oder schwarz eingefärbt schweben sie aus den verschiedensten Wahlveranstaltungen empor. Wobei die Farbe wenig über die wahre Einstellung und noch weniger über den entsprechenden Inhalt aussagt. Im Gegenteil, zum beschleunigten Aufstieg wird für jeden Ballon Helium benötigt, welches sich nach dem zerplatzen dieser ansonsten leeren Hülle rasch verflüchtigtet.

Wie sagte doch der Kabarettist Dieter Hildebrand einst, ich zitiere frei: „Unsere Politiker, sie schweben alle über uns. Und was sehen wir wenn wir aufschauen? Nur Arschlöcher!“

So ist auch bei den LINKEN der erste Ballon gesichtet worden. Als Grundfarbe rot, oben Strohblond eingefärbt zieht er zur Zeit einsam seine Kreise. Vielleicht gestartet als Versuchsballon zwecks Prüfung der Akzeptanz bei den Wählern? Es wird interessant zu beobachten wer sich in absehbarer Zeit an diesen Ballon anklammern wird.

Vor vier Jahren noch, bei der letzten Bundestagswahl wurde dieser Ballon an der langen Leine geführt. Wurde doch dort versucht als Tandem von NRW nach Berlin zu entschweben. Die Hülle des einen Ballon wurde in der Wahlversammlung jäh zerstochen und löste sich mit einem Knall auf. Es roch dort nach einen rundherum verwendbaren Landesgeschäftsführer und sich verzockten Hütchenspieler, einen der entscheidenden Totengräber dieser Partei.

Es erreichte uns dieser Tage eine Nachricht aus der Wahl- und Jahreshaupt -versammlung des KV Gelsenkirchen. Dort wurde am 11. 10. 2012 die amtierende Listen-MdB Ingrid Remmers von 16 Anwesenden mit 87 Prozent, in ihrem Wahlkreisbüro, zur Direktkandidatin ihrer Partei gekürt.

Als Wander-in zwischen den Welten in Ibbenbüren geboren pendelt sie zwischen den Standorten Herne, Gelsenkirchen und Ahlen wobei ihre eigentliche Heimat sehr schwer auszumachen ist. Richtig zu Hause, von der Bevölkerung anerkannt, ist sie nirgendwo. Als stellvertretende Stellvertreterin hilft sie den Verkehr des Bundestages zu regeln und sitzt in der „Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts“ die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn, Mitglied des Eisenbahninfrastrukturbeirates.

Der Niedergang der Partei DIE LINKE zeigt sich auch an folgende Tatsachen: Der Kreisverband Gelsenkirchen meldete im Jahr 2010 noch 260 Partei Mitglieder.  Am 11. 10. 2012 waren 16 Wahlberechtigte bei der Kreis Hauptversammlung anwesend! Dienten solche Zahlen zuvor vielleicht auch der Manipulation?

Sind diese Tatsachen vielleicht auch als eine Aussage über die vorhandenen, oder nicht vorhandenen  Qualitäten der die Partei Vertretenden zu werten? Die Basis sollte sich einmal damit beschäftigen.

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Fotoquelle:

Beschreibung
English: Balloons, Donegall Square North, Belfast, Northern Ireland, May 2010 (before the start of the Belfast City Marathon)
Datum 3. Mai 2010
Quelle Eigenes Werk
Urheber Ardfern

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Das Sozialticket Herne

Erstellt von DL-Redaktion am 14. September 2011

Sozialticket in Herne sollte 15 Euro kosten

Datei:Linie 833-1 (Rheinbahn).jpg

In Herne wird zur Zeit sehr intensiv über ein soziales Ticket des VRR debattiert.  Dieses Ticket soll nach Auffassung der Stadtverwaltung für einen Preis von 29,90 € verkauft werden. Rainer Kielholz hält dagegen einen Preis von 15 € für angemessen und begründet dieses durch folgende Überlegungen in Form einer Kostenkalkulation.

Zwei selbständige Taxifahrer stehen kurz vor Feierabend an den vorderen Stellen am Hauptbahnhof.

Der Zufall will es, dass bei einer Kostenkalkulation nach Vollkosten beide den gleichen Kalkulationsansatz haben. Benzinkosten, Abschreibungen, Reparaturen, Steuern, Versicherung,  Miete, Verwaltungskosten.

Dividiert man die Gesamtkosten (angenommen 34.500 €) durch die geplante Jahres-km-Leistung (hier 50.000 km), kommt man auf einen kalkulierten km-Preis von angenommen 0,69 €/km. Nach Herner Ortsrecht sind ihm vom Taxameter 1,50 €/km und ein Einschlag von 2,50 € innerstädtisch erlaubt.

Im Ganzen heißt das: Jeder Taxiunternehmer hat 25.000 km x 1,50 je km = 37.500 € zuzügl. x Grundbeträge an Umsatz.

Es kommt ein potenzieller Fahrgast aus dem Bahnhof und sagt dem ersten Taxifahrer, dass er nach Wuppertal müsse, hat aber nur noch 50 €. Dieser rechnet schnell nach: nach Herner Ortsrecht stehen ihm 77,50 € bei einer Wegstrecke nach Wuppertal zu, wenn er aber nach seiner Kalkulation geht, müsse er schon 100 km x 0,69 verlangen, sonst mache er einen Verlust. Er lehnt die Fahrt ab, was er ja darf.

Der zweite rechnet schnell nach und bedeutet dem Fahrgast: einzusteigen, ich fahre Sie nach Wuppertal. Er hat so schnell gerechnet, dass ihm nach dieser Fahrt schnell mal 30 € positiver Erfolg beschieden wurde.

Ja richtig. Dadurch, dass er diese Fahrt annahm, spricht die Deckungsbeitragsrechnung von einer Abdeckung der fixen Kosten hier in Höhe von 30 €. Warum? Der Taxifahrer überlegt: ich fahre hin und zurück 100 km und habe dadurch 15 € Benzinkosten. Wenn ich noch ca. 5 € für Abschreibungen und Reparatur dazurechne, zahlt der Fahrgast mir über den Selbstkostenpreis von 20 € (variable, verbrauchsbedingte Kosten), noch 30 € zur Abdeckung der fixen Kosten oben drauf. Er hat zwar nach dem Vollkostenprinzip nicht 69 € hereingeholt, aber dennoch seinen möglichen Verlust oder auch negativen Erfolg reduziert.

Denn wäre er ebenso wie der erste nicht nach Wuppertal gefahren, was wäre denn passiert?

Die Verwaltungskosten, wie Steuern, Versicherungen und auch die Miete hätten keine Teilabdeckung erfahren. Das ist ein feststehender Selbstkostenaufwand welcher unabhängig von jeglicher Leistung Als Fixum anfällig ist.

Dadurch, dass ein zusätzlicher Fahrgast gefahren wurde, ist dieser Beitrag von 30 € zur Deckung der fixen Kosten und dadurch zur möglichen Reduzierung des Verlustes und Erhöhung des Gewinn entstanden.

Beim zweiten Taxifahrer ist also kein Verlust zu verzeichnen. Im Gegenteil.

Diese Art von Kalkulation ist auch beim ÖPNV in Verbindung mit dem Sozialticket anzusetzen.

Die Fixkosten aus der Kostenkalkulation bleiben. Es wird in kein zusätzliches Fahrzeug investiert, aufgrund der Daseinsfürsorge wird auch kein Fahrzeug veräußert. Es wird kein zusätzliches Personal zu rekrutieren sein. Es werden Plätze besetzt welche ansonsten leer blieben. Was marginal zu den sprungfixen Kosten gerechnet werden kann sind die Druckkosten für die Sozialtickets.

Wenn also, auch bei der HCR, mehr Fahrgäste mit Sozialticket für 15 € einsteigen, wird diese Größe den Verlust der HCR minimieren, da leere Plätze für 15 € besetzt werden und jeder besetzter Platz den Haushalt der Stadt Herne entlasten.

Einen Ticketpreis von 29,90 € wird für die meisten Anspruchsberechtigten nicht  aufgebracht werden können und diese werden es vorziehen ihre Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen was dann nicht zu einer Reduzierung der Verluste beitragen würde.

Ein jeder der gegen die Einführung eines Sozialtickets für 15 € mit der Argumentation operiert wird, dass man das nicht könne, da es ein Zuschuss-Geschäft für die Kommunen sei,  handelt als Entscheidungsträger betriebswirtschaftlich unverantwortlich, von der sozialen Verantwortung ganz zu schweigen…..

Rainer Kielholz

IE

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Grafikquelle   :   Ich, der Urheber dieses Werkes, veröffentliche es unter der folgenden Lizenz:

w:de:Creative Commons
Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungen
Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.
Quelle Eigenes Werk
Urheber Saviour1981

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Herne vor Ort

Erstellt von DL-Redaktion am 3. November 2010

Soziale Gerechtigkeit Herne /
Wanne-Eickel – Ratsfraktion

Laut unten angeführter Presserklärung wird die LINKS-FRAKTION Herne sich in „Soziale Gerechtigkeit Herne / Wanne-Eickel – Ratsfraktion“ umbenennen. Hierzu weisen wir auch auf den Bericht in der WAZ hin. Die hier abegebene Erklärung finden wir sehr plausibel da es nicht im Sinne von vor Ort Arbeitenden sein kann mit einer Gruppe verwechselt zu werden, welche Augenscheinlich ihre Aufgabe überwiegend in ihrer Arbeit mit der PKK in der Türkei sieht als für die zu sprechen, welche sie in den Rat der Stadt Herne gewählt haben.
IE

Soziale
Gerechtigkeit
Herne / Wanne-Eickel
Ratsfraktion

44652 Herne  –  Schultenhof 3
02325 – 66 20 855

Herne, den 02. Nov. 2010

Fraktion benennt sich um

Nach vielen Schwierigkeiten, nicht nur mit den Tonangebenden im Kreisverband DIE LINKE Herne sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung hat die LINKS-FRAKTION sich zum 1. Nov. einen neuen ‚unverwechselbaren’ Namen gegeben:
Soziale Gerechtigkeit Herne / Wanne-Eickel – Ratsfraktion

Im Spruch der Landesschiedskommission werden die Mitglieder der bisherigen Links-fraktion aufgefordert, „über ihre Arbeit in den Mitgliederversammlungen Rechenschaft abzulegen.“

„Bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen gibt es hierfür keine sachliche Basis. Das zeigten die letzten Mitgliederversammlungen. Allein bei der letzten außerordentlichen  schlug uns besonders von denen, die im KV das Sagen haben, kälteste Ablehnung entgegen bis hin zu der Aufforderung, doch die Partei zu verlassen“ so Günter Nierstenhöfer, Fraktionsvorsitzender.

„Außerdem werden wir In der öffentlichen Darstellung leider  immer wieder mit der Ratsgruppe DIE LINKE verwechselt. Das ist für beide Seiten recht unangenehm. Die Herner BürgerInnen sollen in Zukunft genau erfahren, welche Initiativen, Anträge und Anfragen wir stellen und welche Positionen wir vertreten“ meint Rainer Kielholz, Mitglied der Ratsfraktion.

„Wir werden uns in unserer Stadt weiterhin für soziale Forderungen und mehr Gerechtigkeit einsetzen“ ergänzt Gabriele Bitzer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende,  „und weil dies die Hauptinhalte unseres politischen Verständnisses sind, wollen wir das auch in unserem neuen Namen deutlich machen“.

Dem Oberbürgermeister hat die Fraktion mit Schreiben vom 29. Okt. die Namensänderung mitgeteilt und hofft damit zukünftig auf mehr Klarheit in der Herner Politik.

Martina Heller
Geschäftsführerin

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Grafikquelle : Arnold PaulEigenes Werk (own foto)

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LSK richtet in Herne

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Oktober 2010

Natürliche Reaktion der abhängigen Landesschiesskommission von ihren Parteibütteln

Mit Geld wird vieles geregelt.

Wie wir aus dem Umkreis des Kreisverband Herne, sowie aus der WAZ erfahren konnten, wurde der Antrag des Vorstands auf Parteiausschluss der Stadtverordneten Günter Nierstenhöfer, Gabriele Bitzer und Reiner Kielholz von der Landesschiedskommission abgelehnt.

Nach erfolgloser Schlichtung wurde die Ablehnung des Ausschlussantrages am 4. September 2010 beschlossen und am 07. Oktober den Beteiligten postalisch zugestellt. Laut vorliegenden Beschluss hatten die drei Genossen um Reiner Kielholz nach diversen Streitereien die fünfköpfige Fraktion zum 31. Januar verlassen um eine Eigene unter den Namen Linksfraktion zu gründen. Die Drei dürfen nun das was sie immer gewollt hatten: In der Partei bleiben mit einer eigenen Fraktion.

So ist denn nun die Partei DIE LINKE im Herner Stadtrat mit einer Fraktion und einer Zweier Gruppe bestehend aus  Bärbel Beuermann und Veronika Buszewski vertreten, welche auch als die großen Verlierer des erfolglosen Ausschlussantrages ihres Kreisverbandes gesehen werden müssen.

Ein vorsätzlicher Verstoß gegen die Bundessatzung war den Angeklagten nicht mit der notwendigen Sicherheit nachzuweisen. Negativ wurde hervorgehoben das eine Minderheit nicht in der Lage ist, die demokratischen Richtlinien der Mehrheitsanerkennung zu akzeptieren.

Zum Wohle der Partei dient keine der Seiten. Parteischädigend verhalten sich nach Überzeugung der LSK alle Beteiligten, also die fünf Ratsmitglieder als auch der Kreisvorstand, welcher sich nun, laut erhaltenen Informationen, mit einem Misstrauensvotum aus der Mitgliedsschaft auseinander zusetzen hat.

Der Ablauf dieser ganzen Auseinandersetzungen führt wieder einmal einem jeden die Unfähigkeit der handelnden Personen innerhalb der Partei  DIE LINKE NRW vor Augen. Auch selbst ernannte Parteikorophäen wie der Europäische Friedenspfarrer Klute aus dem KV Vorstand oder die MdL  Beuermann zeigten auf, dass überlegtes Handeln nicht gerade ihre Stärke ist. Dieses politische Unverständnis wird auch daraus ersichtlich, dass bedingt durch die  argumentative Unfähigkeit handelnder Personen immer wieder nur die Flucht in einen Ausschluss gesucht wird.

Für die Partei wäre es schon wichtig wenn eine Landes Schiedskommission gelernt hätte, dass die Probleme mit den aus der Partei ausgeschlossenen Personen nach deren Ausschluss erst richtig beginnen. So werden wir mit Argusaugen beobachten wie die ausstehenden Verhandlungen in den Kreisverbänden Obernberg oder auch Kleve,  um hier einmal zwei Verbände namentlich zu erwähnen, ablaufen werden. Ja richtig Günter, Demokratie ist schon eine komplizierte Angelegenheit, aber ich bin mir sicher: Wer den Willen hat, kann auch noch lernen.

IE

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Grafikquelle :

Beschreibung Mga salaping-papel ng euro sa disenyo ni Robert Kalina
Datum 10. Oktober 2004
Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Euro-1_neu2.jpg
Urheber Friedrich.Kromberg
Potograpo: W.J.Pilsak
Andere Versionen Abgeleitete Werke dieser Datei:

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Herne aktuell.

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Oktober 2010

Die Linke Herne jetzt mit Malkorb

File:Ingrid Remmers 2.jpg

Nach verschiedenen, mehr oder weniger ergiebigen Telefonaten  mit alten Bekannten aus dem Herner Kreis-Verband am gestrigen Tage hat sich bei mir der Eindruck, einer doch sehr großen Ratlosigkeit innerhalb dieses Verbandes, verfestigt. Aus den Gesprächen heraus ist nicht zu vernehmen, dass dort auch nur der Funke einer Hoffnung auf die Normalisierung der Verhältnisse vorherrscht. Persönlich habe ich den Eindruck bekommen, dass in gewisser Weise ein Maulkorb verhängt wurde.

Es ist für die Mitglieder überraschend, dass weder von der Landes-Schiedskommission noch aus Vorstandskreisen etwas brauchbares herüberkommt. Denkt man vielleicht zur Zeit über die Folgen der ausstehenden  Entscheidungen nach? Hat der Chef-Manipulierer des Landesverbandes NRW,  Günter  Blocks den Stein der Weisen noch nicht gefunden?

Warum geht man die Probleme nicht mit einer gewissen Logik an? Drei können nicht mit zwei, wobei eine doppelte Mandats Trägerschaft  in einer sozialistischen Partei zwecks Erstellung von Meinungsvielfalt nicht tragbar ist. Ach ja Satzung, ist gleich Blocks, was dann hier ausschlaggebend ist? Wird dieser gefolgt, wäre einer der Streitfälle und ich denke, der entscheidende gelöst. Ansonsten, ich lese immer das die LINKE Demokratisch ist. Drei gegen zwei, im Sport ein knapper Sieg. Bei den LINKEN gewinnen die Zwei? Wird Adam Ries in der LINKEN nicht verstanden?

Folge ich dem eventuellen Sieger bei den LINKEN, verweise ich drei Leute der Partei um derer zwei behalten zu können. Nach Blockscher Logik reichen zwei aus um Mehrheit zu sein. So wie  bei den letzten Wahlen als die Prozentzahl zu seinem Nutzen von 50 auf 40 % gesenkt wurde. So macht man sich wählbar und füllt sich damit die Taschen, aber glaubhaft? Bei kritisch, ehrlichen  Mitgliedern, nein!

Einen um Seelen besorgten Pfarrer gelingt es nicht für Frieden zu sorgen? Beruf verfehlt oder unwillig? Als Mitglied im Europäischen Parlament und auch Mitglied des Vorstandes sorgt man dafür, „Oben“ unter sich zu bleiben. „Oben“ sitzt man, um nach „Unten“ zu treten. Die Politik und die Religionen haben auch  hier viele Gemeinsamkeiten.

Die Verbindungen sind schon sehr auffällig: Ratsfrau – Sprecherin KV, Europa – Vorstand KV. Da ist für Gesprächsstoff gesorgt und wie man scheinbar sieht, Kungelei vorprogrammiert und gewollt, sonst würde man diese Gemenge abstellen und für die Trennung von Amt und Mandat sorgen. Der Satzung entsprochen und eine Hand ausgestreckt.

Bei den Gesprächen wird  auch immer über eine „kriminelle“ Fraktionsauflösung durch einen ehemaligen Fraktionschef im Herner Parlament sowie über eine eigene Pseudo-Besetzung  als kommender Fraktionsgeschäftsführer erwähnt.

Wir hören also immer wieder von ungelösten Fragen, welche nicht gerade förderlich sind, wenn  das Zusammenwachsen einer Gruppe als Ziel angegeben ist. Nach unseren Kenntnisstand war es doch die Linksfraktion, welche die Gespräche abgebrochen hat und dafür ab gestraft werden soll?

Oder straft man doch die Damen welche als Anlass für den Abbruch der Friedensverhandlungen genannt werden ab? Geredet wird auch allgemein über die  Existenz von Tonaufzeichnungen über das Friedensgespräch. Diese könnten bei einer Entscheidung vielleicht sehr hilfreich sein.

Im Sinne der Bürger wäre eine schnellstmögliche Entscheidung sicher begrüßenswert. Die Fraktion würde dann endlich die Zeit finden dass zu machen für was sie gewählt wurde: Für den Bürger zu arbeiten.
IE

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Description DIE LINKE. NRW Ingrid Remmers. Foto: Niels Holger Schmidt
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Herner Dauerzustand

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Juli 2010

Immer Ärger mit den gleichen politischen Pack !

Bildergebnis für Wikimedia Commons Linke NRW- Blocks-Landesgeschäftsführer   Beuermann

Dieser Bericht aus dem Herner Umfeld erreichte mich gestern abend. Nach dem Lesen könnte ich wiederum auf der Stelle drei bis vier Beispiele mit gleichen Ablaufschema benennen. Wie aus vielen anderen Fällen bekannt; es sind immer die gleichen Protagonisten welche aus dem Hintergrund die Richtung vorgeben. Es ist nicht zufällig dass auch hier wieder über den Hütchenspieler Blocks und seiner Assistentin Remmers zu lesen ist. Beide haben wie auch in vielen anderen Fällen, die Schiedskommissionen sowohl im Land als auch im Bund, zum Vorteil ihrer Sympathisanten manipuliert. Das auch ein Dr. Michael Kretschmar, seines Zeichens abgesandter Bürobote der ehemaligen SED, in der Absicht mithilft, auch noch die letzten Demokraten aus der Partei in NRW zu vertreiben, kommt nicht von ungefähr. So bin ich mir sicher, dass man keinen Versuch unterlässt, um einer Beuermann auch bei ihrem zweiten Mandat zu unterstützen. Zusätzliche Einnahmen kann schließlich ein jeder gebrauchen und gerade in der LINKEN kann man nicht genug davon zu bekommen, da der Nachholbedarf sehr groß erscheint. Zum Erreichen hehrer, linker  Ziele schreckt man dort auch vor Rufmord und Betrug nicht zurück, wie ich es selber erfahren durfte. IE

Ist es Dummheit oder Arroganz, was den Vorstand im Kreisverband Herne beflügelt, sich über den Spruch der Schiedskommission (in diesem Stadium noch Schlichtungskommission) hinwegzusetzen. „Dieser Schlichtungsspruch“, heißt es in der schriftlichen Begründung der Landesschiedskommission, „erfolgt in Sorge um die Funktionsfähigkeit des Kreisverbandes Herne/Wanne-Eickel.“

Kurz nach dem Termin am 29. Mai 2010 in Witten hatten die drei Mitglieder der abgespaltenen Linksfraktion Herne/Wanne-Eickel den beiden Ratsfrauen der Linken Ratsgruppe vier Termine vorgeschlagen um zu sondieren, wie eine neue gemeinsame Fraktion – die Auflage der LSK sowohl mündlich als auch jetzt schriftlich – zu gründen ist.

Diese vier Termine wurden von der Gruppe durch den Vorstand des KV ausgeschlagen, aber mit einem neuen Termin für die Mitglieder der Linksfraktion vorgeschlagen. Jetzt aber kommt die Bedingung des Kreisverbandes: von seiner Seite sollten diese Sondierungsgespräche mit drei Mitgliedern des Vorstandes des KV geführt werden.

Diese handelnden Personen des KV Herne können es einfach nicht mit der Landesverfassung. (§ 56, Abs. 1, GO NRW). Diese Situation des „Miteinanders“ hatten die drei Ratsmitglieder vor drei Wochen der LSK zur Beantwortung des „quo vadis“ zugesandt.

Als Antwort kam in der letzten Woche die schriftliche Begründung der LSK.

Kann es die eingangs erwähnte Dummheit sein, die den Vorstand des KV Herne/Wanne-Eickel umzingelt, eben diesen KV an die Wand zu fahren? Warum kann die Fraktionsführerin im Landtag Beuermann, die auch gleichzeitig noch eine der beiden Ratsfrauen der LINKEN Gruppe ist,  nicht auf den Vorstand einwirken, dieses erbärmliche Geeiere sein zu lassen? Hat sie keinen Einfluss auf den Europaabgeordneten Klute, der auch Mitglied im Vorstand des KV ist und dieses Schurkenstück mitspielt, oder kann er nicht anders?

Denn wie die Mitglieder des KV in dieser Situation „mitgenommen“ werden zeigt die letzte MV, auf der der KV-Vorstand ermächtigt wurde, die Verhandlungen mit der „anderen Seite“ aufzunehmen.

Oder ist es gar Arroganz, weil der Vorstand des KV sich der Rückendeckung des Landesvorstandes in Personen Blocks und dieses Michael Kretschmer sicher sein kann, die ja beide (ach ja, die Remmers auch noch) in einer MV reißerisch für den Parteiausschluss der drei „Abtrünnigen“ waren?

Beides ist fatal. Sowohl diese Tumbheit der KV-Protagonisten der Partei die LINKE, oder die wieder einmal unanständige Personaleinflussnahme des Landesvorstandes.

Wenn der Landesvorstand endlich einmal Flagge und Ehrlichkeit zeigt, muss er wohl nolens volens in Verbindung mit der LSK diesen Kreisverband auflösen.—

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Fotomontage aus einen Scan Foto auf eigener Seite – Wie alles auf diesem Blog

 

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