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RENTENANGST

Die SPD und Ostermann

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Februar 2013

Bauchschmerzen bei der SPD

Von großen Bauchschmerzen bei der SPD weiß die Saarbrücker-Zeitung zu berichten was auch eigentlich nicht verwunderlich ist, denn es geht auch hier wie bei allen Parteien um das Geld, den Zaster oder auch die Knete. Auslöser dieser Schmerzen ist dieses mal nicht der Kohle-Peer, sondern ein einflussreicher Unternehmer mit Namen Hartmut Ostermann welcher lautstark an die Haustür der Sozis im Saarland anklopft.

Dieser angekündigte Wechsel aus der FDP in die SPD durch den so benannten „Paten“ der Jamaika Koalition bringt erstaunlicherweise selbst eine alte Fregatte wie die SPD ins schwanken.  Selbst wir, im fernen Westfalen wussten bereits einige male über diese schillernde Figur des Saarlandes zu berichten: So unter anderen in folgenden Berichten:

05. 02. 2010  „Ostermann-Bündnis
13. 14. 2010  „Das große Geld“
24. 03. 2011  „Saar Linke Jamaika Deal
26. 10. 2011  „Beisetzung an der Saar“

Die große Frage stellt sich nun, warum in die SPD, eine Partei in der Menschen eintreten welche noch Reich werden möchten. Siehe Schröder, Clement, Steinbrück, Riester usw, usw. Warum nicht gleich in DIE LINKE in der bereits viele Millionäre karitativ tätig sind um so den Arbeitnehmern kräftig unter die Arme, oder in die Taschen zu greifen? Siehe hier Lafontaine, Wagenknecht, Dehm usw, usw.

Gut, die besten Plätze an der Tafel auf der Empore sind bereits besetzt, da würde es mit Sicherheit nicht einfach sein, jemanden zu verdrängen und freiwillig wird keiner gehen. Am Katzentisch im Parkett hat sicher bereits ein gewisser Dr. Pollak sein Handtuch auf einen Stuhl platziert, für die Tage danach.

Noch mehr Mitglieder aus dem Geldadel stände der Kümmererpartei auch gut zu Gesicht. Spiegelt sich doch ehe schon der Unterschied zwischen arm und reich innerhalb der Partei auf recht eindrucksvolle Weise wieder.

So wurden denn am gestrigen Abend folgende Meldungen  über SR verteilt:

07.02.2013 21:02 Uhr
Saarbrücken: Ostermann wendet sich von der FDP ab

Der Unternehmer und frühere FDP Kreisparteichef in Saarbrücken, Ostermann, hat seinen Austritt aus der Partei nach 25 Jahren mit dem sich verändernden Politikverständnis der FDP begründet. So versuche die FDP systematisch, an dem sozialen Gefüge in Deutschland zu rütteln. Als Beispiel nannte er den Widerstand gegen einen flächendeckenden Mindestlohn. Auch das Vorhaben, Kernaufgaben des Staates zu privatisieren, führe dazu, dem sozialen Frieden in Deutschland mittel- bis langfristig die Grundlage zu entziehen.

 

07.02.2013 21:02 Uhr
Saarbrücken: FDP hat Ostermann-Austritt erwartet
Der Chef der FDP Saar, Luksic, hat sich vom Austritt Ostermanns aus der FDP nicht überrascht gezeigt. Dem SR sagte er, viele hätten diesen Schritt erwartet. Insbesondere, nachdem Ostermanns Umfeld zur SPD übergetreten sei. Ein Geheimnis sei jedoch, weshalb er gerade zur SPD wechsele. Sie habe ihn in der Vergangenheit wiederholt scharf angegriffen. Zudem habe sie ihm einen U-Ausschuss gewidmet. Luksic sagte, der Vorgang dokumentiere den Neuanfang der FDP Saar. Liberale Grundsätze waren und blieben Richtschnur für freie Demokraten.

 

07.02.2013 21:02 Uhr
Saarbrücken: Ostermann stellt SPD-Aufnahmeantrag
Der prominente Ex-FDP-Politiker Ostermann hat die Aufnahme in die SPD offiziell beantragt. Das sagte ein Sprecher des Unternehmers dem SR. Der SPD lag der Antrag am Mittag noch nicht vor. Generalsekretär Jost sagte, zuständig für die Aufnahme sei der Ortsverein am Wohnort Ostermanns. Er wisse nicht, ob dieser seinen Hauptwohnsitz noch in Saarbrücken habe. Ostermann lebt auch in München. Jost erinnerte daran, dass seine Partei gegen den 61-Jährigen einen U-Ausschuss angestrengt habe. Dabei sei es um Spenden und Einflussnahme gegangen.

In der SZ lesen wir wie folgt:

Bauchschmerzen bei der SPD

Der Saarbrücker Unternehmer und Ex-FDP-Kreischef Hartmut Ostermann hatte gestern in der SZ bekannt gegeben, dass er den Liberalen den Rücken gekehrt und die SPD als neue Heimat auserkoren hat. Zwar liegt dort eine Aufnahmeantrag Ostermanns noch nicht vor, doch hinter den Kulissen der Partei rumort es bereits. Ein SPD-Mitglied, dass anonym bleiben möchte, sagte der SZ gestern: „Das geht gar nicht. Und das denken hier einige.“ Generalsekretär Jost wählt eine neutralere Formulierung: „Wir erwarten, dass bei der Entscheidung des zuständigen Ortsvereins, wo der Antrag eingeht, die besonderen Umstände der Person Ostermanns bedacht werden.“ Es gelte „beide Seiten der schillerenden Persönlichkeit zu würdigen: sein sportliches, soziales und kulturelles Engagement auf der einen Seite sowie die Tatsache, dass er der Ermöglicher der Jamaika-Koalition und Namensgeber des entsprechenden U-Ausschusses war“.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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