DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Wahl-Rückblick Saarbrücken

Erstellt von DL-Redaktion am 24. Februar 2014

Nur 15 Prozent der Deutschen vertrauen den Politikern

Claudia Kohde-Kilsch 2012-03-16.JPG

Ist es nicht für die Augen der Öffentlichkeit vollkommen uninteressant geworden wer denn für diese Linke Wahlgemeinschaft in einen Rat oder Parlament einzieht? Lahmt doch diese Partei seit langen daran nur noch für die Mitglieder interessant zu sein, welche sich auf Kosten der Steuerzahler in irgendeine Art und Weise schadlos halten wollen. Der Bürger, sprich Wähler ist doch dabei genauso zur Nebensachen verkommen wie in allen anderen Parteien auch. Sehr gut zu beobachten bei den Abstimmungen für die letzten Diäten Erhöhungen.

Solange die Mitglieder der Parteien dieses Schmarotzertum ihrer eigenen Leute stillschweigend akzeptieren, ist Mitleid hier äußerst unangebracht. Ist doch der Ruf der politischen Parteien samt den Politikern laut der letzten Studie erneut in den Keller gesunken. So konnten wir noch in der letzten Woche folgendes lesen:

Nur 15 Prozent der Deutschen vertrauen den Politikern

Politiker schneiden dagegen am schlechtesten ab. Gerade einmal 15 Prozent der Menschen in Deutschland sprechen ihnen ihr Vertrauen aus – dicht gefolgt von Versicherungsvertretern (19 Prozent) und Werbefachleuten (27 Prozent). Das ergab eine am Freitag veröffentlichte Studie des Nürnberger GfK-Vereins. Die Marktforschungsspezialisten hatten in 25 Ländern weltweit repräsentative Werte erhoben.

Auf den Punkt kommt der Journalist Martin Rolshausen in seinen Kommentar wenn er folgendes feststellt:

Beim Nominierungsparteitag der Saarbrücker Linken haben alle gewonnen – zumindest an Erfahrung. Thomas Schaumburger zum Beispiel weiß jetzt: Wenn man sein Stadtratsmandat verteidigen will, reicht es nicht, Busse zu organisieren und Freigetränke zu versprechen. Schon gar nicht, wenn man gegen den sogenannten „Block der Busfahrer“ antritt, also gegen Stadtverordnete, die während ihrer Betriebsratskarrieren bei den städtischen Verkehrsbetrieben Erfahrung gesammelt haben im Organisieren von Mehrheiten.

Kohde-Kilsch ist Saarbrücker Stadtrats-Spitzendkandidatin

Das Ergebnis war eindeutig: Knapp 200 Mitglieder des Linke-Kreisverbands Saarbrücken hatten sich am Samstag in der Brebacher Turnhalle versammelt, um ihre Listenplätze für die Kommunalwahl am 25. Mai zu vergeben. Diese Liste führt die ehemalige Spitzen-Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch an.. 147 Stimmen konnte sie für sich verbuchen. Damit hat sie sich gegen ihre Konkurrentin Gabriele Ungers durchgesetzt, für die lediglich 33 Mitglieder votierten.

Gabriele Ungers hatte seit dem Tod von Rolf Linsler im Oktober vergangenen Jahres die Fraktion im Saarbrücker Stadtrat geführt und zeigte sich als eine der ersten Gratulantinnen als gute Verliererin. Nach der Vorstellung der beiden, in der sie auch kurz auf ihre Ziele eingegangen waren, hatte es noch nach einem deutlich engeren Ergebnis ausgesehen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :      de:Claudia Kohde-Kilsch, eine der erfolgreichsten deutschen Tennisspielerinnen

    „© Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)“

 

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Linke Brot und Spiele

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Februar 2014

Talk mit Claudia-Kohde-Kilsch

Das war eine sehr aufschlussreiche Sendung im dritten Fernsehprogramm des WDR heute, Sonntag den 09. 02. 2014 in der Zeit von 11:00 Uhr bis 12:25 Uhr. Die olympischen Winterspiele in Sotschi waren Thema der sonntäglichen Sendung „West ART TALK“

Hinfahren oder da bleiben? Fragen welche in den letzten Wochen immer wieder gestellt wurden. Geredet wurde in dieser Sendung auch über Menschenrechte, Korruption und die sozialen Missstände dort. Nur dort? Nicht auch in diesem Land, im Herzen Europas, wenn wir an den Bostalsee im Saarland, die Fleischindustrie, Amazon und viele andere Missstände denken.

Ein Thema wie geschaffen für eine Partei wie DIE LINKE, alle diese Fragen aufzugreifen wie hier aufgezeigt. Ein recht einfaches Thema um „Brot und Spiele“. Als Vertreterin der LINKEN und in ihrer Eigenschaft als ehemalige Spitzensportlerin konnten wir dort Claudia-Kohde-Kilsch betrachten, welche zwar eine gute Figur abgab in ihren politischen Aussagen aber ein glatter Ausfall war.

So sehr ich ihre sportlichen Leistungen bewundere und anerkenne, je mehr habe ich die politischen Aussagen vermisst. Nach dieser Sendung kann ich noch weniger verstehen wie ein politischer Vollprofi, als solcher Lafontaine gilt, diese Frau in den Bundestag wählen lassen wollte. Um so besser kann ich nun alle Kritiker verstehen welche sich dieser Entscheidung verweigert haben.

Seht euch diese Sendung an, es lohnt sich wirklich. Ich werde in der Zwischenzeit darüber nachdenken wer denn wohl die Presseerklärungen der saarländischen Landtagsfraktion der LINKEN vor denkt und diktiert.

Das Video findet ihr >>>>> HIER <<<<<

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Fotoquelle: Wikipedia

Attribution: RIA Novosti archive, image #579736 / B. Elin / CC-BY-SA 3.0

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Promibonus an der Saar ?

Erstellt von DL-Redaktion am 23. Mai 2013

Roter Faktencheck im schwarzen Schwaben

Die politische Laufbahn des ehemaligen Weltklassenturner  Eberhard Gienger in der CDU soll angeblich der Anstoß für Oskar Lafontaines Überlegung gewesen sein, Frau Claudia Kohde-Kilsch in die Politik zu holen. Das aber auch „Alte Hasen“ in der Politik vor Fehlentscheidungen nicht gefeit sind, zeigt dieses Beispiel um den Prominentenbonus.

Anhand eines sehr guten „Faktenscheck“ macht das Journal „Forum“ in dieser Woche darauf aufmerksam dass der Turner Gienger keinesfalls aufgrund seines Promistatus in den Bundestag gewählt wurde. Im Unterschied zu CKK wagte sich Gienger ausschließlich als Direktkandidat für die CDU in die Wahlkampfarena und versuchte nicht sich über ein Votum der Orts- und Kreisverbände in die Politik zu begeben. Er machte sich größtenteils unabhängig von der Partei auf seinen Weg.

Gut, CKK ist ja auch in Saarbrücken als Direktkandidatin aufgestellt. Hier wird sich erweisen wie groß die Unterstützung von Lafontaine noch ist, oder ob das „gefallene Kind“ schon in Ungnade gefallen ist. Sie bekommt dort, auf den Straßen der Wahrheit, die Gelegenheit durch ihre Arbeit und ihren Einsatz, ihre persönliche Glaubwürdigkeit in den Augen der Wähler, für die Aussagen  der Partei DIE LINKE nachzuweisen. Sollte ihr das gelingen werden natürlich auch wir zu einen Erfolg gratulieren.

Roter Faktencheck im schwarzen Schwaben

Wimbledonsiegerin Claudia Kohde-Kilsch sollte den Saar-Linken als Spitzenkandidatin bei der Bundestagswahl helfen. Wie einst Eberhard Gienger seiner CDU, so Oskar Lafontaine. Doch gibt es einen Promibonus für Zweitstimmen? Zweifel sind erlaubt.

Die Party wird schnell zu Ende gewesen sein, im Herbst 1998, als die schwäbische CDU eine ihrer Bundestagshochburgen im Ländle überraschend verlor. Nach mehr als vierzig Jahren und fünf Wahlperioden der immer gleichen Kandidatin Renate Hellwig wollten die Wähler nicht mehr, hievten den bis dahin recht unbekannten SPD-Mann Martin Bury ins Amt nach Berlin. Genau vier Jahre lang, dann hatte sich die CDU wieder berappelt rund um Bietigheim-Bissingen und Neckarwestheim und den Weltklasseturner Eberhard Gienger als ihren Kandidaten aufgestellt. Die Mission des Prominenten: Den tiefschwarzen Wahlkreis für die CDU zurückzuholen. Mit Erfolg, seit 2002 ist Neckar-Zaber wieder fest in konservativer Hand und Eberhard Gienger für die Schwaben im Bundestag.

Quelle: Magazin Forum >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

Author Clavecin

This work has been released into the public domain by its author, I, Clavecin. This applies worldwide.

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Wenig Arbeit-Viel Mandate

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Mai 2013

Der Linke Kampf um einen Platz an der Eierlegenden Wollmilchsau beginnt

Es scheint einiges in Bewegung zu sein im Saarland und  die Strippenzieher haben Hochkonjunktur. „High Noon“ steht an, oder Oskars „last battle“? Der Tag am 05. 05. beginnt um 10/00 Uhr mit einer Mitgliederversammlung des Bundeswahlkreis 296 Saarbrücken und der Wahl der/s Wahlkreiskandidat/e/i/n, der sich ab 14/00 Uhr eine Landesmitgliederversammlung zur Aufstellung der Bundeswahlliste saar anschließen wird. Als Tatort wurde die ATSV Halle in Saarbrücken festgelegt.

Im Wahlkreis 296, soll sich Claudia Kohde-Kilsch als Direktkandidatin bewerben. Andere Namen sind laut unserer Informantin aus dem Nachbarkreis bis dato noch nicht im Gespräch.

Spannung verspricht die Wahl um die Reihenfolge auf der Landesliste. Da sind etliche Gerüchte mit widersprüchlichen Aussagen unterwegs. Als Bewerber werden hier Lutze, Ploetz, Hill, Schnitzler und neben CKK auch noch eine Überraschungsdame aus den KV Saarlouis erwartet. So heißt es einmal dass sich CKK um den ersten Platz bewerben soll.

Andere Stimmen wiederum sagen, dass Lafontaine erkannt haben soll, dass seine Favoritin wohl keine reale Chance auf einen Erfolg haben wird. So rechnen viele mit einen Wahlvorschlag für CKK, diese aber die Bewerbung zu Gunsten von Ploetz  ausschlagen wird. Oberstes Ziel soll es sein Thomas Lutze auf jeden Fall zu verhindern.

Auf der anderen Seite wird das gleiche Spiel von Lothar Schnitzler zu Gunsten von Thomas Lutze erwartet. So macht auch ein anderes Gerücht die Runde welches besagt dass Ploetz sich mit Spaniol überworfen habe, wofür dann das relativ schlechte Wahlergebnis von nur knapp 70 % als Argumentation genannt wird.

Viele rechnen auch damit das der „große“ Magier noch ein Überraschungskaninchen aus den Zylinder zaubern wird, welches noch gar keiner auf seiner Rechnung führt. Einiges klingt hier sehr Diffus und letztendlich sicher ist nur eines, es  wird spannend.

Auf diese Spannung wiesen auch schon diverse, jedoch überraschende Vorkommnisse in den letzten Tagen hin. So war die Anstellung von Sandy Stachel in Vollzeit als wissenschaftliche Beraterin bei Yvonne Ploetz in Berlin, so ohne weiteres nicht erwartet worden. Eine Wohnung in Berlin soll schon angemietet worden sein. Und das dann vielleicht nur für den Zeitraum von drei Monaten bis zu den Wahlen? Wurden so, wohl noch benötigte Stimmen aus den Wahlkreis von Stachel für sich vereinnahmt?

Sandy Stachel, Schwester von M. Stachel Angestellter bei der Fa. ProSecur. Inh. A. Pollak. Da sind mit Sicherheit noch einige Fragen ungeklärt und stehen auch wohl noch einige Überraschungen aus. Für solche scheint die Linke im Saarland ja immer gut zu sein. So wie seinerzeit in Saarlouis als eine alleinerziehende Mutter, Angestellte im Büro des KV Saarlouis irgendjemanden im Wege stand und quasi über Nacht auf die Straße gesetzt wurde.

Auch aus den Landesvorstand mehren sich die Stimmen welche andeuten das Linsler sich wohl wieder zur Wahl für den Vorsitz zur Verfügung stellen will. Stimmung dagegen soll von Heinz Bierbaum gemacht werden, welcher sich wohl bei einen Rückzug von Linsler große Hoffnungen macht.

Wir beobachten auch mit großer Spannung inwieweit sich die Verantwortlichen und auch die Mitglieder mit den in den letzten Tagen bekannt gewordenen Sinneswandel ihrer Linken-Millionäre auseinandersetzen werden. Hat „das Augen zu und durch“ Prinzip weiterhin bestand oder kommt es jetzt zum Aufstand der Basis? Können Kröten so schmackhaft sein?

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Fotoquelle: Wikipedia / Author de:User:Pixelrausch

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Die LINKE auf Bootsreise

Erstellt von DL-Redaktion am 24. April 2013

Stadtmitte am Fluss

Da wurde doch vor einigen Tagen im Internet zu einer tollen Bootsfahrt auf der Saar eingeladen. Zum Thema „Stadtmitte am Fluss“ sollte dort unter anderen mit dem MdB der Linken, Thomas Lutze diskutiert werden. Wir auf DL werden seit einigen Tagen zu Neuigkeiten und Ergebnisse dieser Bootsfahrt gefragt, können leider aber keine detaillierten Auskünfte geben da auch uns, gleichwohl wie auch der S-Z keine Nachrichten vorliegen. Zumindest hat die S-Z darüber nicht berichtet.

Wir haben uns trotzdem einmal auf die Suche gemacht und im Internet acht Fotos darüber gefunden, welche ihr >>>>> HIER <<<<< einsehen könnt.

An Hand der Fotos können wir ein wenig ersehen und auch dementsprechend etwas erzählen. So fällt uns als allererstes auf, dass es sich um eine sehr altes, schon baufällig wirkendes Schiff handeln muss, da bereits eine entsprechende Kopfstütze als Halterung der Decke benötigt wird. Als nächstes machen wir einen Klampfenspieler aus, wobei es sich bei diesen Herrn um den im Programm angekündigten Märchenonkel handeln muss, denn wir glauben bei ihm, diesen für die Linke typischen Parteiblick zu vermissen. Nein das kein Mitglied sein.

Ganz im Gegensatz zur der Karottenerscheinung im Hintergrund, wo bei es sich wohl um die Frau Huonker, im Volksmund genannt Mama Hu handeln, von der wir bereits sehr viel gehört und gelesen haben. Sie scheint der Wandervogel in der politischen Abteilung des Saarland zu sein und von dem Meister aller Linken ein wenig als Jojo benutzt zu werden. Wollen wir zu ihren Gunsten hoffen das hier der Faden nicht eines Tages reißt.

Überhaupt der König mit seinem Hofstaat aus der Fraktion ist nicht abgelichtet worden. Mag diese Abstinenz wohl schon mit den Vorbereitungen für die große Krönungszeremonie seines neuen Mündels begründet sein? Oder war er wieder nur erkrankt? Hier noch einmal ein Hinweis wo die Wahlunterlagen zu bestellen sind:

Ansonsten sehen wir eine kleine gemütliche Runde und wir hoffen das sich die Auslagen des Thomas Lutze Amortisieren werden. Nur, auffällig ist die große Stille in der Presse schon. Wann denn sonst ergibt sich die Möglichkeit einmal einen der ganz Großen des Saarlandes leibhaftig zu sehen und zu hören.

Nur ein Zufall, das die Bootfahrt mit folgenden Aufruf des MdB zusammen stieß ?

Schiffahrtsamt muss erhalten bleiben!

Der Bundestagsabgeordnete der Linken und Mitglied im Verkehrsausschuss, Thomas Lutze, hat heute die Bestrebungen von Bundesverkehrsminister Ramsauer zum wiederholten Male kritisiert, die Wasser- und Schifffahrtsdirektion im Saarland aufzulösen. Mehrere parlamentarische Initiativen der Opposition in dieser Frage seien abgelehnt worden. „Durch einen internen Errichtungserlaß sind sowohl Bundesrat als auch Bundestag „außen vor“, so Lutze. „Die geplante Reform muss zurückgenommen werden. Das Saarland hat im Vergleich zu anderen Bundesländern die wenigsten Bundesbediensteten und lediglich eine Bundesbehörde. Und die soll jetzt auch noch geschlossen werden. Damit würden etwa 200 Angestellte ihren Job hier im Saarland verlieren. Föderalismus sieht anders aus.“

Wir fragen uns, ebenfalls im Binnenland lebend, wofür wird im Saarland ein Schiffahrtsamt mit ca. 200 Angestellten benötigt? Tragen diese das Wasser aus den Fluss regelmäßig mit Eimern durch die Gegend? Vielleicht zur Bewässerung der Weinberge? Oder rechnen die Saarländer damit, dass mit fortschreitender Erderwärmung die Küstenlinie der Nordsee bald auch das Saarland erreichen und damit vielen Bürger nicht nur wie heute finanziell, sondern dann auch wirklich das Wasser bis an den Hals reichen wird? Können die anfallenden Arbeiten für den Fluss Saar nicht von den Ordnungsämtern mit erledigt werden?

Uns Bürgern geht es doch noch viel zu gut, wenn Bundestagsabgeordnete soviel Zeit zu ihrer freien Verfügung haben, um sich mit solchen Banalitäten abzugeben. Was machen die Landtagsabgeordneten eigentlich wenn sich ein MdB um Angelegenheiten innerhalb des Landes kümmert? Sollten dieses die Sorgen der Bürger im Lande sein, ist eine Linke Partei vollkommen überflüssig.

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Fotoquellen: Wikipedia

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CKK

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Linke Bundestag Bewerbung

Erstellt von DL-Redaktion am 21. April 2013

Claudia Kohde-Kilsch fehlt Politik-Erfahrung

Und nun ist sie auch noch unter „Die Räuber“ gefallen! Mit diesen Satz, hinweisend auf das Drama von Friedrich Schiller wiesen wir in unseren Artikel vom 13. 04. unter „Oskars neue Favoritin“ auf eine fatale Situation der Frau Claudia-Kohde-Kilsch hin. Betonen möchten wir hier ausdrücklich das sich die Dame für ein Mandat im Bundestag bemüht, sich also noch stärker als bislang in ihrer Tätigkeit als politische Fraktionssprecherin der Linken im Landtag des Saarland, selbständig und freiwillig auf diesen Weg in die Öffentlichkeit begeben hat. Ob nun geschoben, gezogen oder gehoben, ist dabei belanglos. Sie hätte auch NEIN sagen können!

Der Gang hin zur Presse, ist also einwandfrei von ihr ausgegangen und von einer  bekennenden Diplom-Journalistin und der Pressesprecherin einer politischen Institution darf vorausgesetzt werden das dieser Gang von ihr so wohl sehr gut überlegt als auch aus einem gewissen Kalkül heraus resultierte. Die Artikel in der Presse sind also Teil ihrer Arbeit um sich so bei der Wählerschaft erst einmal entsprechend bekannt zu machen.

Das auf entsprechende Presse-Artikel dann auch entsprechende Leserbriefe folgen ist in einer gelebten Demokratie etwas selbstverständliches. Der hier folgende Leserbrief aus der Saarbrücker-Zeitung entspricht darum dem Zeitgeist und enthält weder beleidigende noch diskriminierende Inhalte, sondern gibt die ehrliche Meinung eines Schreibers wieder. So weit – so gut, sollte man meinen, aber nein, es geht weiter!

Claudia Kohde-Kilsch fehlt Politik-Erfahrung

Zum SZ-Artikel „Basis drängt Lafontaine zur Kandidatur“ (12. April) und zu anderen SZ-Texten

 Mit Verwunderung habe ich gelesen, dass die Wimbledon-Siegerin im Tennis-Doppel, Claudia Kohde-Kilsch, in den kommenden Bundestag soll oder will. Mich hat schon ihr Eintritt gerade in die Links-Partei geschockt. Eine Frau, die Millionen an Deutscher Mark verdient hat und alles in den Sand gesetzt hat, braucht jetzt wohl eine sichere Einnahmequelle und eine sichere Altersabsicherung. Und was ist da besonders begehrt? Ein warmes Plätzchen im Deutschen Bundestag. Und von solchen Personen soll unser Land erfolgreich geführt werden? Hat sie überhaupt Ahnung von Politik? Erfahrung hat sie mit Sicherheit nicht. Ich sage nur einmal mehr: Armes Deutschland!

Saarbrücker-Zeitung >>>>> HIER <<<<<

Auf diese freie Meinungsäußerung hin, den Kommentar-Schreiber einen asozialen-Inhalt zu unterstellen passt natürlich voll in das wiedergebende Bild eine/s/r Linken BewerberIn für ein Mandat und unterstreicht die vollkommene politische Naivität und Unerfahrenheit der Bewerberin. Dümmer geht’s Nimmer wäre man da schon geneigt zu sagen. Hier der entsprechende Kommentar:

Mit Entsetzen habe ich diesen Leserbrief in der SZ gesehen, der in einem nicht annehmbaren Niveau gegen mich gerichtet ist. Das ist so für mich absolut nicht hinnehmbar, ich kann das nicht stehen lassen. Ich weiß, dass es das Recht der freien Meinungsäußerung in unserem Land gibt und es einer Zeitung freigestellt ist, ob sie einen Leserbrief veröffentlicht oder nicht. Wenn aber eine solche Zuschrift zum Inhalt hat, eine Person anzugreifen, etwas Falsches über sie auszusagen, sie zu beleidigen und zu diskreditieren, so hätte ich doch von der SZ erwartet, niveauvolle und konstruktive Kritik von einem eher schon asozialen Inhalt zu unterscheiden. Die Aussage, ich hätte „mein Geld in den Sand gesetzt“ und bräuchte jetzt wohl eine „sichere Einnahmequelle und Altersabsicherung“, ist eine Frechheit und eine Falschaussage.

 Claudia Kohde-Kilsch,
Saarbrücken-Dudweiler

Das Original ist >>>>> HIER <<<<<

Der Leserbrief bestätigt in keinen Fall eine Falschaussage des Schreibers. Frau Kilsch hatte die Möglichkeit „eine Falschaussage“, in einen ihrem Niveau entsprechenden, sozialen Stil richtigstellen zu können, was sie aber vielleicht wohlweislich unterließ. Stattdessen lesen wir wieder einmal eine hochnäsig, arrogante Wähler schelte hin zur „Unterschicht“. Eine vielfach typische Reaktion Recht-Linker ? Besserwisser.

Noch Dumpfer geht es dann in der Zeitung mit den „Bildern“ weiter, wohin ihr heutiger Mentor und Platzhalter ja noch immer beste Verbindungen zu pflegen scheint.

Zu den Reaktionen auf ihren Partei-Eintritt bei den Linken sagt sie: „Ich habe noch nie so viel Neid und Missgunst erlebt. Fremde, die mich nicht kennen, lassen im Netz ihre Ergüsse über mich raus. Sexuelle Beleidigungen. Lügen

Auch hier leere Phrasen welche natürlich in vielen Zeitungen immer gut ankommen und gerne gedruckt werden. Natürlich nimmt es eine Mandatsbewerberin gerne an von „Fremden“ gewählt zu werden. Nach Möglichkeit mit geschlossenen Mund und Augen. Haben wir nicht zuvor eine gewisse Naivität gemutmaßt? Ross und Reiter werden auch hier wieder wohlweislich nicht genannt. Darum möchten wir uns hier zum Schluss dem Leserbriefschreiber in der Saarbrücker-Zeitung anschließen und sagen: „Armes Deutschland“ Geht es nicht doch letztendlich nur um das liebe Geld? Diesen Eindruck konnte Frau Kohde-Kilsch durch keine ihrer Aussagen verwischen. „Hier ist DIE LINKE wir wollen die Gesellschaft verändern“!!

Der Artikel der Bild >>>> HIER <<<<<

Fotoquelle: Grafik DL/UP

Nachtrag:

>>>>> Hier geht es zum Video<<<<<

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Ostern war letzte Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 17. April 2013

Oskars Auferstehung

Ähnlichkeiten mit noch Lebenden sind rein zufällig und ungewollt ! Das gilt auch für die Schlafenden!

„Oskars Auferstehung“ betitelt die Sueddeutsche-Online heute einen ihrer Artikel. Eine Aussage welche nicht fragend gestellt wurde. Da machen wir uns schon große Sorgen und fragen uns, wer denn für die Zeremonie des Wecken in seinem Haushalt zuständig ist?

Auferstehung war im übrigen Ostern und nicht heute oder gestern und es spricht gegen die Arbeitswut unserer Politiker wenn denn dort Typen die Zeit um fast zehn Tage verschlafen. Hat wohl das Schrapnell nicht entsprechend geweckt?

Mag es Zufall sein, dass sich die Linke des  Saarland ausgerechnet am 5. Mai zu einer Landesmitgliederversammlung trifft? Und das in einer  Halle des Alt-Saarbrücker Turn- und Sportvereins? Ein sicher wichtiges Ereignis nicht nur für die alten, bräsigen Vorturner  dieses Wahlverein, denn der wiederkehrende 195. Geburtstag IHRES  Karlchen dürfte an und für sich nicht in Vergessenheit geraten sein. Dem „Tag der Sonne“ vom 15. April in Nordkorea folgt damit der nächste Festtag dieser geistigen Brudervereinigung.

Wofür der ganze Aufwand überhaupt, wenn die Ergebnisse schon in voraus festgezurrt wurden.  Lutze und Ploetz haben sich dem vernehmen nach wohl selber disqualifiziert,  sie brachten zusammen keinen Zug auf die Schienen, oder in den Tunnel. Und das bisschen Rausch Kultur und Weibergedöns  war für den zornigen, alten Herrn wohl nicht ausreichend.  Da müssen von der Jugend dann schon andere Angebote auf den Tisch des Herrn. So geht an CKK wohl mit Sicherheit kein Ball mehr vorbei. Die Bälle hält Oskar schon lange in sicheren Händen. Das Geld für diese Großveranstaltung wäre sicher besser zur Schuldentilgung verwendet worden.

Oskars Auferstehung

Im Februar hatte Lafontaine angedeutet, dass er sich erneut um einen Sitz im Bundestag bewerben könnte, und hat seitdem wenig unternommen, um Spekulationen darüber einzudämmen. Im Gegenteil: Es gebe keinen neuen Sachstand, wird Fragestellern regelmäßig beschieden. Dementis sehen anders aus. Lafontaine, der sich nach der Bundestagswahl 2009 aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hatte und an der Saar Fraktionsvorsitzender im Landtag wurde, will offenkundig, dass mit seiner Rückkehr gerechnet wird.

Dieses Ziel hat er erreicht. Die Genossen harren wieder einmal einer Entscheidung ihres früheren Vorsitzenden – und sie machen sich Gedanken über deren Konsequenzen. Sicher ist, dass eine Rückkehr Lafontaines die Verhältnisse in der Linken durcheinander wirbeln würde. Das fängt damit an, dass das für den Wahlkampf gebildete Achter-Team mit bundesweit bisher eingeschränkt prominenten Mitgliedern wie Nicole Gohlke und Diana Golze vollends obsolet würde. Die Kampagne würde wieder von zwei Männern dominiert werden: Gregor Gysi und eben Lafontaine. Die Linke könnte dann im Westen – so die Hoffnung – aus einem Reservoir schöpfen, das größer ist als jene zwei bis drei Prozent, die der Partei dort bislang sicher sind.

Quelle: Sueddeutsche-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Ökumenisches Heiligenlexikon
Gemeinfreiheit – public domain

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Oskars neue Favoritin ?

Erstellt von DL-Redaktion am 13. April 2013

Ex-Tennisstar kandidiert für die Linke

Und nun ist sie auch noch unter „Die Räuber“ gefallen! In das gleichlautende Drama von Friedrich Schiller fühlt sich der Leser versetzt, liest er die herzzerreißende Story der Claudia-Kohde Kilsch. Welch großes Theater wobei mit Beginn der Aufführung, weder das Ende noch die Anzahl der zu spielenden Akte offen ist. Ein Resümee aber schon einmal vorab. Es gibt scheinbar Menschen auf dieser Erde die lernen nie, egal was ihnen das Leben auch an Erfahrungswerten anbietet.

Eine junge Frau, vom Sport die Härte, aber auch Fairness gewohnt, fällt innerhalb der eigenen Familie unter die Räuber, da sie, wie es erzählt wird, im Guten Glauben handelnd dem Stiefvater nahezu blind vertraut und walten und schalten lässt wie er es für richtig hält. Sie und auch die weiteren, näheren Angehörigen benutzen das Talent einer jungen Frau, um selber ein Leben in Saus und in Braus zu führen. Wo bleibt hier die eigentliche Aufgabe der Familie, für Geborgenheit zu sorgen?

Nach den erlebten Erfahrungen in Sport und Familie bewegen wir uns nun auf den dritten Akt des Drama zu und erwarten an und für sich eine Person welche aus den Erlebten und hier besonders im Umgang mit anderen Menschen, vorsichtig geworden ist. Aber, ist das Zeigen, mit den Fingern auf die Anderen schon Sinnbild einer Linken Lebenseinstellung? Wo bleibt hier die eigene Erkenntnis, der Hinweis: „Auch ich habe Fehler gemacht und daraus gelernt“! Nichts da.

Stattdessen wieder der ungebrochene Glaube, das Vertrauen dass Andere helfen werden. Der Stiefvater wird ersetzt durch Oskar, hatten wir schon einmal: „Oskar der Familienvater“. Nach der nur nach persönlichen Vorteilen suchenden Familie kommt der alternde, selbstlose Politiker, welcher vollkommen uneigennützig nur an Sie denkt, und in seiner Hilfe auf der Einen, wiederum auf der anderen Seite Personen im Regen stehen lässt? Diese ständig wechselnden Sympathieverteilungen je nach Lust und Laune sind Zeichen einer großen, für eine Partei zerstörerischen Abhängigkeit, auf eine Person hin.

Die allgemeine Lebenserfahrung sagt aber aus, dass dieser Typ Mensch, der Helfer, eher nicht in der Politik zu Hause ist. Eine Person welche schon Schwierigkeiten bekommt innerhalb der eigenen Familie zurechtzukommen und sich dort maßlos ausnutzen lässt, verfügt eher nicht über die nötige Härte im Haifischbecken der Politiker, von diesen nicht gefressen zu werden. Nirgendwo werden mehr Intrigen gesponnen, ist der Neid auf den Anderen, die Verleumdung, der Betrug, das Manipulieren oder auch der Lobbyismus mehr zu Hause als gerade dort.

So rennt sie nun beim verteilen von Ostereier einer Astrid Schramm hinterher, ebenfalls einer Blondine mit einer erzählenden Vergangenheit? Vom fehlenden Stallgeruch der Claudia weiß sie zu berichten. Einen Duft welcher ihr selber mit Sicherheit genauso wenig fehlt wie einem Rolf Linsler.

Der Artikel endet mit folgenden Sätzen: „Politik ist für sie Empathie und ein fairer Wettstreit wie im Sport. Natürlich ist Politik auch ein zähes Ringen um Kompromisse, ist gesellschaftliche Vision und Intrige. Manchmal erscheint Kohde-Kilsch ein wenig unbedarft. Beim grassierenden Misstrauen gegen Berufspolitiker kann das aber ihr Kapital sein. Sie wirkt auch unverdorben“.

Gerade die letzten Sätze werden mit Sicherheit viele der hier Lesenden dick unterstreichen können, wobei die meisten aus gemachten Erfahrungen vieles erzählen und auch noch weiterhin erklären werden. Wie groß der Wert einer solchen Naivität in der Politik geschätzt wird, beweist die Presse und auch die Öffentlichkeit heute tagtäglich ebenfalls im Umgang mit den Piraten und es wäre schon seltsam wenn bei CKK andere Maßstäbe angelegt würden.

Ex-Tennisstar kandidiert für die Linke

Als Claudia Kohde-Kilsch und die Linkspartei zueinander fanden, ging es der Linkspartei gut und Claudia Kohde-Kilsch schlecht. Das war im Winter vergangenen Jahres. Die Linkspartei war drittstärkste Fraktion im Saarländischen Landtag mit nur zwei Abgeordneten weniger als die SPD, und Claudia Kohde- Kilsch war insolvent. Als Tennisspielerin hatte sie mehr als zwei Millionen Euro Preisgelder gewonnen. Jetzt führte sie ein Leben unterhalb der Pfändungsgrenze. Ihr blieben 1200 Euro im Monat.

Damals fragte Oskar Lafontaine bei ihr an, ob sie ihn im saarländischen Landtagswahlkampf unterstützen wolle. Lafontaine sei „ein alter Freund“ ihrer Familie, sagt Claudia Kohde-Kilsch.

Die Familie wählte dennoch CDU. Sie selbst sei allerdings schon immer „sozial eingestellt“ gewesen. An Lafontaines Bitte knüpfte sie die Bedingung, dass sie sich vorher zusammensetzen müssten. „Oskar, ich will wissen: Was genau sind eure Positionen?“

Ihren ersten Einsatz hatte sie im Wahlkampffinale. Auf der Abschlusskundgebung sagte sie die Reden von Gregor Gysi, Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine an. Keine große Sache. Doch der Platz vor dem Saarbrücker Theater war voller Zuschauer. „Ich dachte, ich muss sterben“, sagt sie und lacht.

Quelle: Der Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

[youtube bqfeIggZvgQ]

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Fotoquelle: Wikipedia

Deutsch: Das Foto habe ich als Urheber unter der Creative-Commons-Lizenz CC-by-SA-3.0. veröffentlicht. Dies bedeutet, dass eine kostenlose Nutzung außerhalb der Wikimedia-Projekte unter folgenden Bedingungen möglich ist:

1.2 In Onlinemedien, falls möglich, setzen Sie bitte einen Link auf das Originalfoto: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Claudia_Kohde-Kilsch_2012-03-16.JPG

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Basis drängt Lafontaine

Erstellt von DL-Redaktion am 12. April 2013

Hört ihr das Rauschen im Blätterwald

!990 Jahre des Sturm  –  Jetzt bleiben die Jahre des Drang

Da rauschte es ja gestern ganz kräftig im Blätterwald der Republik. Und wie kann es anders sein, wiedereinmal ging es um eine eventuelle Kandidatur von Oskar Lafontaine in den deutschen Bundestag. Wie untereinander abgesprochen nahmen einige Journallisten das Thema auf und berichteten, eigentlich über Abläufe welche hier auf DL schon seit längeren beschrieben werden und als solches an und für sich abgehakt schienen.

Trotz alledem gibt es aber immer wieder neue Fenster welche sich mit dem Lesen verschiedener  Artikel öffnen. So ist schon der Titel des Bericht in der SZ sehr aufschlussreich. „Die Basis drängt Lafontaine zur Kandidatur“ lesen wir und stellen fest das „Basis“ sich über zwei Personen offenbart. Auch sind wir ziemlich sicher, dass gerade die zwei genannten Personen sehr genau wissen, dass ein Oskar wohl kaum selbstlos handelt, sondern dass mit jeder Gabe auch eine Forderung verbunden ist. Auf dieser Welt gibt es nur sehr selten etwas umsonst.

Wer Oskar haben möchte wird in diesen Fall auf CKK  als Paket mitschleppen müssen. Das wird der entscheidende Punkt bei seiner Kandidatur sein. Nur dann dürfen mit seinen Namen auch die erhofften Prozentzahlen mitgenommen werden. Das wissen sowohl Jürgen Trenz, welcher in internen Parteikreisen auch als „Abhängiger“, von Oskar, bezeichnet wird und in seiner Friedrichsthaler Truppe „angeblich für Unruhen mit verantwortlich sein soll“, als auch Dr. Andreas Neumann, wobei auffällig ist das der KV Vorsitzende von Saarlouis schon im Untergrund verschwunden scheint.

Einen schönen Hinweis auf die obskuren Patenschaften im saarländischen Parteienklüngel gibt auch die Saarbrücker-Zeitung, wie wir hoffen, vorsätzlich wieder. So beschreibt sie das Foto von Lafontaine mit „Oskar“. Es soll natürlich jeder wissen wer denn dort abgebildet ist! Das zweite Foto zeigt dagegen Claudia-Kohde-Kilsch und wird mit „Lafontaine“ benannt. Also, für alle Leser hier Klartext:  „Claudia-Kohde Lafontaine“! Herzlichen Glückwunsch sagt hier DL zur vermutlich heimlichen Hochzeit und es zeigt sich wieder einmal dass nichts so geheim gehalten werden kann, als das es eines Tages doch öffentlich wird.

Wir wünschen, und das ist wirklich ehrlich gemeint, wie immer, unser aller Oskar ein möglichst langes Leben. Auf das es ihm ermöglicht wird einen wirklich starken Harem im Berliner Bundestag sesshaft zu machen. Zur Stärkung und zum Nutzen Linker und hier vor allen der Familienpolitik!

Nur, die biologische Uhr tickt unaufhaltsam vor sich hin und so steht zu befürchten das ein eventuell im Moment gefühlter Erfolg bei den kommenden Wahlen, auf Dauer gesehen zum Sargdeckel der Partei werden wird, da die Verjüngung verschlafen wurde. Aber das scheint ehe das große Problem einer Partei zu sein, in der so ziemlich jeder nur seine auf persönlichen Erfolge aus ist.

Jetzt also fort mit Plaste und Fein,
es weht wieder Natur in das Saarland hinein.
Dem Ball folgt ein As geschlagen wie immer,
Ikone kann gehen, Idole ins Zimmer.

Basis drängt Lafontaine zur Kandidatur

Saarbrücken. Die Basis der Linken im Saarland drängt Oskar Lafontaine zu einem bundespolitischen Comeback. Bei einem Treffen der Landesspitze mit den Orts- und Kreisvorsitzenden der Partei kürzlich in Riegelsberg herrschte nach übereinstimmenden Teilnehmerberichten Einigkeit, dass der 69-Jährige Garant für ein gutes Ergebnis im Saarland sei und deshalb im September wieder für den Bundestag kandidieren solle. „Die Partei steht geschlossen hinter ihm. Wir waren alle der gleichen Meinung“, sagte der Vorsitzende der Linken in Friedrichsthal, Jürgen Trenz. Lafontaine will sich erst kurz vor der Aufstellung der Landesliste am 5. Mai entscheiden, ob er für den Bundestag kandidiert. Bei dem Treffen am Dienstag in Riegelsberg wiederholte er diese Position zum x-ten Male.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Gefunden auf der Saarbrücker-Zeitung unter den Lafontaine Artikel
 

Die Fotos in der SZ wurden unterdessen natürlich entfernt.

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Grafikquelle    :   Lafontaine election poster, 1990

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So geht das an der Saar?

Erstellt von DL-Redaktion am 19. März 2013

Mehr Stimmen als Wahlzettel

Es gibt eine Frage welche in der letzten Zeit häufig gestellt wird und die lautet: „Warum findet die Listenaufstellung für den Bundestag im Saarland erst am 5. Mai statt“. Diese Frage taucht um so häufiger auf, je mehr von diesen Listen bereits heute in den verschiedensten Ländern aufgestellt werden.

Wobei die Möglichkeit gegeben ist dass das Saarland sich vielleicht sogar eine entsprechende Aufstellung sparen könnte, da bei einem zu erwartenden Wahlergebnis von knapp über fünf Prozent  an den an Bevölkerung kleinen Saarland erst gar kein Platz vergeben wird. Das wird auch mit ein Grund sein warum Sahra Wagenknecht auf das bevölkerungsreiche NRW zu ihren GesinnungsgenossInnen geflüchtet ist. Das sind die Möglichkeiten ein Mandat über die Liste zu bekommen größer.

Zumal, wir davon aus gehen, dass sich Lafontaine im Saarland auf Listenplatz eins setzen wird. Eine überwiegend von allen anderen Kandidaten abgegebene akustische Verzichtserklärung haben wir ja bereits dahingehend vernommen. Auf Platz zwei würde dann, Herr dein Wille geschehe, CKK gesetzt. Mit etwas Glück und größeren Einsatz als im Bundestag, es geht ja um Eigeninteressen, würde mit erreichen der sechs Prozent auch der Saar Platz Eins in das Geschäft ohne Arbeit einsteigen.

Aufgrund der Arbeitsüberlastung wäre Lafontaine nach kurzer Zeit der weiten Wege überdrüssig und würde sich, wieder einmal, auf das Saarland beschränken und CKK würde nachrücken. Einige Witzbolde im Saarland hoffen ja auch noch auf einen Erfolg der eingelegten Wahlprüfungsbeschwerde für welche die mündliche Verhandlung auf den 16. April 2013 anberaumt wurde. Eine positive Entscheidung zu Gunsten der LINKEN würde dem Vorhaben des Gönners bei der Abstimmung vielleicht sogar entgegenkommen.

Lv 10/12

 Wahlprüfungsbeschwerde der Fraktion im Landtag des Saarlandes „Die Linke“ gerichtet auf die Feststellung der Ungültigkeit des Erwerbs des Mandats einer Abgeordneten

 Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf Dienstag, den 16. April 2013, 11:00 Uhr, Saal 38 des Landgerichts Saarbrücken

Siehe auch >>> HIER <<<

Eine Ping-Pong Spielerin im Bundestag, dass wäre doch noch was. Passte doch auch trefflich zu der Partei der sozialen Gerechtigkeit, welche sich auf die Fahnen geschrieben hat, dem Prekariat unter die Arme zu greifen. So halten wir es durchaus für möglich das sich in Kürze weitere ehemalige Sportler um einen Sitz für die LINKE im Bundestag bemühen werden. Wir denken hier z.B. an Lothar Matthäus oder auch Boris Becker.

Es wird bestimmt viele InteressentInnen geben welche ihren Beitrag dazu leisten möchten das Niveau im „Hohen Haus“ zu heben. Es wäre doch auch einmal an der Zeit dass nicht nur Flughäfen und Bahnhöfe nicht, sondern auch keine Stadien mehr gebaut werden können. Nur, die Politiker sollten daran denken, eines Tages werden die Bürger Flaschenpfand einfordern.

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Grafikquelle   :  DL  –  Foto privat

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Ächz, stöhn, grunz!

Erstellt von DL-Redaktion am 1. März 2013

Weißer Sport, als rote Linke

Sahra mit Wagenrad = S. A. R. L’INFANTE EULALIE EN TENUE DE TENNIS

Ja, da warten wird dann doch auf die neuesten Nachrichten aus dem Landesverband an der Saar. Wir sind schon neugierig ob sich denn wohl die gestern erhaltenen Informationen aus dem Landesvorstand bestätigen? Das hätte doch etwas, wäre vielleicht noch ein weiteres I-Tüpfelchen für die LINKE, eine Vertreterin des „weißen Sport“, eine ehemalige Profisportlerin, für die LINKE im deutschen Bundestag!

Bei näherer Betrachtung passt das Ganze aber doch eigentlich recht gut zusammen. Zur Erreichung eines Spitzenplatz im Welttennis und einen solchen hatte Frau Claudia Kohde Kilsch zweifellos, braucht es sehr viel Training, energische Eltern welche den nötigen Druck ausüben, da sie verdienen wollen. Alles reine sozialistische Eigenschaften wo die, der Eine besser als die, der Andere sein muss. Denn machen wir uns nichts vor, runde 10 Jahre müssen investiert werden, in eine ungewisse Zukunft.

Jetzt also ab in die Politik und ohne Mentor sowie Prominenten Bonus reichen hier 10 Jahre Anlaufzeit für die meisten nicht einmal aus. Im übrigen auch für eine Diplom Journalistin nicht! Diese Aussage erinnert ein wenig an das Jodeldiplom was seinerzeit von Loriot vergeben wurde. Sehr wohl aber passt solch ein Diplom zu den allgemeinen Status der politischen Aufmerksamkeitstäter und wir denken nun an die erschlichenen Dr. – Titel wo das erreichen desselben ja auch schon als weißer Sport beschrieben werden könnte. Auf weitere Zertifikate, Orden und „Ehren“ Titel welche den aufrechten Gang unterstützen müssen, wollen wir besser nicht näher eingehen. Gauck ist ein sicher würdiger Verleiher, auch außerhalb der Karnevalszeit.

Weiße Tupfer auf roten Grund, machen sich an und für sich sehr gut auf Linke Fahnen, wird doch durch das Winken mit derselben vielfach das Reden oder Schreiben schon ersetzt. Auch das wieder ein Phänomen in einer LINKEN Partei wo sich auch keine Meinungen scheinbar gut verkaufen lassen. Zumindest für drei Prozent der Wähler. Gleiches sieht man jetzt auch im Tennis so und plädiert dort für die Einführung eines „Grunz-O-Meter“.

Man möchte den „Weißen Sport“ wieder zu einem Event der Ruhe und Besinnlichkeit machen. Es brauch ja nicht unbedingt jeder auf dem Centercourt mithören was ein Boris Becker zu seiner Zeit zwischen den Aufschlägen in den Besenkammern getrieben hat. Die Asse sind nun einmal Teil des Spiel und gehören nicht außerhalb der Plätze.

So wird ein solcher Grunz-O-Meter mit Sicherheit demnächst auch bei den Trainingsstunden in Oskarshausen zum Einsatz kommen. Es wäre doch unpassend wenn jedermann/frau in und um Silwingen durch das „Grunting“ gestört würde. Zumal wenn sich dann zwei ältere „Staatsmänner“ zu einem gemeinsamen Match, einen gemischten „Vierer“ dort zusammenfinden. Die Älteren brauchen schon manchmal etwas länger um doch noch an die Bälle zu kommen und stöhnen dementsprechend  häufiger und lauter. Silvio soll schon sein Interesse bekundet haben.

Ächz, stöhn, grunz!

TENNIS Im Kampf gegen die schweinischen Verschlusslöselaute

Endlich wird etwas unternommen gegen das leidige Herumgestöhne auf dem Tenniscourt. Das verspricht zumindest die resolute Chefin der World-Tennis-Association, Stacey Allaster, die der Stöhnerei mit einem „Grunz-O-Meter“ zu Leibe rücken will. Das nützliche Gerät misst die Stöhnlautstärke, und bei einem Wert über 100 Dezibel soll die Spielerin mit einem Punktabzug bestraft werden. 100 Dezibel sind dabei eine erstaunlich hohe Hürde, denn das lauteste Stöhnen im Tennis wird der Portugiesin Michelle Larcher de Brito mit 109 Dezibel zugesprochen. Bereits 80 Dezibel gelten nach Din EN 71-1 als Grenzwert für ohrnahes Spielzeug und 95 Dezibel als empfohlene Pegelbegrenzung für Diskotheken.

Würde übrigens der Brite Paul Hunn Tennis spielen, dann würde ihm sein Rekordrülpser von 104,9 Dezibel („Guinnessbuch der Rekorde“) zwar Respekt, aber auch einen betrüblichen Punktabzug einbringen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia

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Doppeldecker an der Saar?

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Mai 2012

Claudia Kohde-Kilsch – Neue Sprecherin der
Linken Landtagsfrakrion

Claudia Kohde-Kilsch 2012-03-16.JPG 

Jetzt wird es also auch offiziell verbreitet was im Saarland schon seit längeren gemunkelt wird: Die frühere Profi-Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch wird Sprecherin der von Oskar Lafontaine geführten Fraktion der LINKEN im saarländischen Landtag. Die Bekanntgabe wurde vermutlich bewusst vom 1. April auf den 1. Mai verlegt da niemand mit solchen Dingen einen Aprilscherz treiben würde.

Als vorschnelle Beurteilung möchte man nun sagen, eine große Ehre für Kohde-Kilsch und eine große Blamage für den saarländischen Landesverband. Aber wie gesagt das wäre vorschnell da viele es auch andersherum sehen könnten.

Aus der Distanz gesehen schon erstaunlich in einen Landesverband gerade für die Position eines Sprechers oder einer Sprecherin keine/n vom Fach zur Hand zu haben, sondern solch eine Aufgabe einen politischen Neuling anzuvertrauen? Oder gerade darum? Wurde Fachfremdes gesucht da nur dumpfes Nachplappern gefordert und politisches Wissen unerwünscht ist? War die Vorgängerin vielleicht über qualifiziert? Oder war insgeheim Frau Pia Döring für diese Position bereits vorgesehen, welche aber ihren Platz nach der überraschenden Um-Missionierung natürlich nicht mehr einnehmen konnte.

Wir von DL erwarten nun erdrutschartige Umwälzungen welche sich aus der Fraktion heraus auch auf den saarländischen Landesverband ausbreiten könnten. Haben wir doch nun neben Linsler und Bierbaum eine dritte Person in der Fraktion welche sich nun regelmäßig zu einem aus dem Skat-Spiel bekannten, politischen „null – ouvert“  treffen könnten. Allen Nicht- Skat SpielerInnen sei hier gesagt, zu einem Null – Spiel kann es nur kommen wenn alle beim Reizen passen, was heißt, die 18 nicht halten. Bei den zwei Männern auch logisch. Der Gewinner des Spiels hat zum Schluss die wenigsten Zähler gesammelt. Hat doch viel Ähnlichkeiten mit der Politik, oder auch den Landwirten. Dort heißt es doch: „Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln“

Wichtig sicher als Qualifikation in der Partei auch der Doppelname. Neben Lafontaine-Wagenknecht jetzt auch Kohde-Kilsch was dann ja auch einmal gemischte Doppel möglich machen würde. Es muss ja nicht immer gleich als Ziel eine Meisterschaft angestrebt werden. Einfach ein lockeres Spielchen unter Amateure.

„Ich hoffe, dass ich politisch viel lernen kann“ lesen wir in der Presse. Die Stelle sei ihr von Lafontaine selber angeboten worden heißt es weiter und so gibt sie zu, schon mit einer Zukunft als Politikerin zu liebäugeln. Die LINKE stehe ihr nahe, aber ein Mitglied der Partei sei sie nicht. So hat der Meister also eine neue Favoritin gefunden und sämtliche Mäuse und an den Beiträgen der Mitglieder nagenden, im politischen Verband, werden nun noch härter um ihre Pfründe buhlen müssen, da die goldenen Nüsse ihres Cheffe nun einmal nicht beliebig teilbar sind.

Es wird sich nun ehe ein jeder der bisweilen glaubte die Ping-Pong Profis hätten mit jedem Schlag nach dem Ball während ihrer langen Laufbahn auch einen Teil ihres Gehirn zertrümmert, eines besseren belehren lassen müssen. Das überlaute Stöhnen und Seufzen im Spiel ist ja auch nur bei einigen zu hören. Es wäre auch nicht fair in diesen Zusammenhang gleich wieder auf das schwäbische Bobbele zu verweisen.

„Einen besseren Mentor als Oskar kann ich mir gar nicht vorstellen“ lässt Claudia heute weiter verbreiten und diese Aussage verblüfft und macht gleichzeitig nachdenklich, da gerade sie in ihrem bisherigen Leben einschlägige Erfahrungen mit entsprechenden Mentoren gemacht hat. Ist doch von den mehr als drei Millionen D-Mark welche sie in ihrer Karriere als Preisgeld erspielte, nichts mehr übriggeblieben. 2011 meldete sie Privatinsolvenz an. Dem SZ Magazin sagte sie damals das ihr Stiefvater und gleichzeitiger Manager sie um ihr ganzes Vermögen gebracht habe.

Es gibt Menschen welche aus der Erfahrung heraus lernen und im Umgang mit neuen sogenannten Mentoren Vorsicht walten lassen. Es ist bekannt das gerade viele der alten Mentoren aus der Politik alten überreifen Pflaumen gleichen welche voller Würmer stecken. Wir sollten ihr auch einmal Glück für ihr weiteres Leben wünschen.

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Grafikquelle   : : „© Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)“

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