DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Die Linke in Duisburg

Erstellt von DL-Redaktion am 28. April 2011

Der Skandal um die Linke Duisburg

Keiner mehr da, wenn er gebraucht wird

Nun jammert die Westlinke rum, dass auf einer ihrer Internetseiten antisemitische Pamphlete veröffentlicht wurden, konkret in Duisburg, siehe Demokratisch-Links von gestern „Linker Antisemitismus.“ Und nun will es keiner gewesen sein, alle Linken wussten angeblich von Nichts …

Das eigentliche Problem der West-Linken und den schwersten “Geburtsfehler” in der Gesamtpartei Die Linke sehe ich hierin begründet:

Es konnte von Anfang an nicht gut gehen, alle nur erdenklichen Sektierertrüppchen der ehemaligen Westlinken, von “Maoisten”, also Anhängern des nachweislichen Massenmörders Mao, über “Trotzkisten”, also Anhängern des für abertausende unschuldig Ermordete verantwortlichen Trotzki usw. mit z.B. demokratischen Sozialisten in einer Partei vereinen zu wollen.

Die alten “Kampftruppen” der ganzen “Kadersekten” hatten doch nie vor, eine wirklich gemeinsame demokratische neue Linkspartei zu bilden.

Sie haben so, wie sie es gelernt hatten, die Linke West unterwandert und umfunktioniert. Die Demokraten in der Die Linke, sofern sie nicht freiwillig gingen, wurden gemobbt, gestalkt und wenn alles nichts half, eben aus der Partei ausgeschlossen.

Dahinter steht ein zutiefst intolerantes, antidemokratisches und totalitäres Politikverständnis der Sektierertrüppchen, welches diese aber schon immer hatten und nie abgelegt haben.

Wer “Bündnisse” mit solchen Antidemokraten eingeht, wie es Die Linke West allerorten vielfach praktiziert hat, oder solche Leute sogar noch in diese Partei aufnimmt, darf sich hinterher weder beklagen, dass der Verfassungsschutz da zu recht genauer hinschaut, noch dass so ein Murks, freundlich formuliert, wie jetzt in Duisburg dabei herauskommt.

Oskar Lafontaine gelang es, im Doppelpack mit Gregor Gysi jahrelang den Kitt in der brüchigen West-Linken zusammenzuhalten, aber diese Zeiten sind vorbei, der Kitt ist zerbröckelt.

Es passt eben nicht zusammen, was nicht zusammengehört. Kommunisten der ultraharten Sorte, wie von der sog. “kommunistischen Plattform” auf der einen Seite und demokratische Sozialisten auf der anderen Seite, in einer Partei, an einem Tisch, wie soll das funktionieren?

Wenn der Murks der von den Ruhrbaronen aufgedeckt wurde FÜNF Jahre auf einer Webseite der Linkspartei stand, so ist doch nicht das Problem, dass der Skandal erst jetzt aufgedeckt wurde, sondern das Problem ist, dass sogenannte “Linke” es FÜNF Jahre geduldet haben und somit stillschweigend zustimmten.

Wenn ich eine Homepage betreibe, weiß ich doch, was ich darauf veröffentliche und dann bin ICH verantwortlich.

Diese einfache Wahrheit scheint bei den Linken nicht zu gelten, niemand will verantwortlich sein und es wird sogar teilweise öffentlich fabuliert, eventuell hätten “Rechte” den Link untergeschoben.

Ja geht es denn noch dümmer?

Hallo? Kein Anschluss unter der linken Nummer?

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Grafikquelle : Wikipedia – Urheber Blömke/Kosinsky/Tschöpe

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