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RENTENANGST

DIY-König von Wittenberg

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Januar 2014

Die Ohnmacht des Minimonarchen

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War das schon die Meldung des Jahres 2014, Merkel und der Unfall im Schnee? Es lenkt so schön von anderen Themen ab und folgendes fällt auch auf: Das einzige worüber der Schleimer Seibert nicht seibert sind die Krücken auf welche unsere Königin nun angewiesen ist?  Wobei, wir sprechen hier noch nicht einmal von den geistigen Krücken welche in der Politik bei vielen Möchtegernen  Gang und Gebe sind.

Aber welch eine Monarchin zeigt ihre Abhängigkeit von Gehhilfen schon gerne ihren Untertanen? Alleine schon der Gedanke, unsere Herrscherin läge nach diesen Sturz hilflos auf den Rücken, wie ein Maikäfer im Schnee, würde durch die Tränen des trauerndes Volkes den Schnee zum schmelzen bringen.

Aber da die Königin zur Zeit am Boden liegt wäre doch an und für sich jetzt ein Staatsstreich angebracht. Vergeuden die linken Brigaden wieder einmal wertvolle Zeit? Wann nicht heute, wann denn dann, fragen wir, ergibt sich erneut die Möglichkeit  den rechten Fuß Presse mäßig als Pose des Sieges auf den am Boden liegenden Körper der Monarchin zu setzen? Wozu haben wir denn lange Jahre eine Linke gewählt wenn diese wieder einmal ein sich öffnendes Zeitfenster in der Geschichte verschläft.

„Ja, wo laufen sie denn“ fragte einst ein Sportreporter am Rande der Piste und wir spitzen zu in dem wir fragen. Ja, wo bleiben sie denn“? Die sonstigen Forderer der lautstarken Proteste, und Revoluzzer wie die Wagenknechte und vielen anderen „Dämlichkeiten“, die selbsternannten Meinungsdreher und Wegesucher linker Politik in diesem Land? Alle gut gesättigt für den Moment? Haben sich diese bereits in das neue Reich welches hier einmal als zukünftiges Musterland vorgestellt werden soll, zurückgezogen? Denn genau so könnte der Beginn eines linken Umsturz aussehen.

Die Ohnmacht des Monarchen

von Nik Afanasjew

AUSSTEIGER Peter Fitzek hat das „Königreich Deutschland“ ausgerufen. Seine Untertanen wollen den herrschenden Machtverhältnissen entkommen – und landen doch nur in neuen

 „Ich hätte 200 Schlösser und wär nie mehr pleite“, sang einst Rio Reiser. „Das alles und noch viel mehr, würd ich machen, wenn ich König von Deutschland wär.“

In Wittenberg gibt es einen Mann, der diesen Traum wahrgemacht und das „Königreich Deutschland“ ausgerufen hat. Anstelle der 200 Schlösser bekam er eine Razzia von 200 Beamten sowie 900 000 Euro Zwangsgeld. Auf dem vorläufigen Höhepunkt seines Konflikts mit der Bundesrepublik wurde er Ende Oktober zu drei Monaten Gefängnis verurteilt, ohne Bewährung. Der König war mit seinem selbst gefertigten Führerschein wiederholt am Steuer erwischt worden. Seine Geschichte könnte Sektenforscher und Verfassungsschützer interessieren, sie ist absurd und skurril. Vor allem aber ist es eine Geschichte über Macht in ihren vielen Ausprägungen.

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Peter Fitzek im Gerichtssaal in Halle (2017)

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