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Die Linke Saar mit Wind, Kohle und Kim

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Januar 2014

Dagmar Ensch-Engel: Erhöhter CO2
Ausstoß ist Ergebnis total verfehlter Energiepolitik

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Wir wollen keinen Wind und auch keine Kohlen. So hören wir es in schöner Regelmäßigkeit aus der Linken im Saarland. Im Gegensatz zu Berlin haben einige Ewiggestrige scheinbar noch nicht begriffen das alles zusammen nicht geht, wenn der Strom denn weiter aus der Steckdose kommen soll.

Wir fordern und fordern, so lesen es die Bürgerinnen und Bürger im immer gleichlautenden Singsang und das Fehlen von alternativen Vorschlägen bleibt für gewöhnlich aus. Wenn das Inhalt einer Linken Politik ist und bleibt, macht sich die Partei auf Dauer überflüssig, wie es ein jeder an den Zahlen ersehen kann.

Ja natürlich der Neubau von Kohlekraftwerke und ein damit erhöhter CO2 Ausstoß ist das Ergebnis einer verfehlten Energiepolitik, die Einschränkung von Windrädern mit Sicherheit aber auch. Und wenn die Wahl zwischen den Beiden liegt entscheidet sich eine große Mehrheit wohl für die Windräder. So könnte man doch den Linken Mitgliedern einmal den Verzicht auf das Essen aller Kohlarten empfehlen, das würde sicher den CO2 Ausstoß auch drastisch mindern. Oder?

Da vergeudet ein Bundestagsabgeordneter seine vom Bundes Bürger über alle Maße viel zu hoch bezahlte Zeit damit, sein Bimmelbähnchen an der Saar von A nach B fahren zu lassen. Wäre es für den internationalen Frieden nicht wichtiger dem Fresskopp in Nordkorea einen neuen Onkel und eine Tante zu vermitteln, so das dieser zumindest in seiner eigenen Familie beschäftigt bleibt. Vielleicht findet sich ja hier noch ein Schwiegervater und auch Mutter welche dem Schinderkim zu Willen sind?  Wäre es nicht an der Zeit für eine Linke hier alte Seilschaften einzusetzen um diesen Berserker zu Räsonieren?

Presseerklärung:
Dagmar Ensch-Engel: Erhöhter CO2
Ausstoß ist Ergebnis total verfehlter Energiepolitik

Anlässlich der aktuellen Berichterstattung in der Saarbrücker Zeitung zum enormen Anstieg der Stromproduktion durch Braunkohle erklärt Dagmar Ensch-Engel, umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion im saarländischen Landtag: „Der Anstieg von Braunkohlestrom bestätigt unsere Kritik an der bisherigen Umsetzung der Energiewende. Erstaunlich ist, dass bei den Debatten im saarländischen Landtag seitens aller anderen Fraktionen beim Ausbau der Windenergie auf die Klimarettung verwiesen wird, obwohl der Ausbau der Erneuerbaren Energien nachweislich derzeit zu einer Renaissance der Braunkohlestromerzeugung mit einem erhöhten CO2 Ausstoß führt.

Solange die zahlreichen Probleme, die wir national zum Teil gar nicht im Alleingang lösen können, wie beispielsweise die günstigen CO2-Emissionszertifikate und die weltweiten Tiefpreise für Kohle durch den Fracking-Boom in den USA, bestehen bleiben, ist und bleibt die Energiewende eine „Kohlewende“.“ Ökoenergie sei keine grundlastfähige Energie, betont Ensch-Engel, sie werde vorrangig in die Netze eingespeist und müsse bei Versorgungslücken, wie zum Beispiel Windstille, durch herkömmliche Energien ersetzt werden. Somit würden konventionelle Kraftwerke zur Ineffizienz gezwungen, da sie die Schwankungen der Erneuerbaren Energien ausgleichen müssten und nicht gleichmäßig und damit betriebswirtschaftlich optimal betrieben werden könnten. Sie emittierten daher pro Kilowattstunde deutlich mehr CO2, als wenn sie kontinuierlich durchliefen. Für die Entwicklung und Forschung bzw. den Ausbau von geeigneten Netz- und Speichertechnologien stünden außerdem zu wenig Mittel zur Verfügung. Ensch-Engel weiter: „DIE LINKE ist grundsätzlich für Erneuerbare Energien, der Umbau muss jedoch mit einem angepassten Ausbau der notwendigen Technologien und geeigneten Rahmenbedingungen einhergehen.“ Dazu gehöre auch die Förderung von schadstoffarmen Brückentechnologien. „Es ist daher unredlich, den Ausbau der Erneuerbaren Energien und hier insbesondere die Verspargelung der Landschaft durch Windräder als Klimarettung zu verkaufen, wie es von den übrigen Fraktionen im Landtag wiederholt vertreten wird“, so Ensch-Engel abschließend.

Quelle: Die Linke

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Grafikquelle    :   Yvonne Ploetz (MdB), Thomas Lutze (MdB), Dagmar Ensch-Engel (MdL)

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