DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Auch Linke stimmen zu

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Juni 2017

Die Linke warnt entschieden vor Zustimmung zur geplanten Reform der Bund-Länder-Finanzen

Wagenknecht, Sahra, 2013.JPG

Große Worte – ohne Taten,  – wie gewohnt leeres Geschwätz

Linken-Fraktionschefin Wagenknecht hat die geplante Reform der Bund-Länder-Finanzen für ihre Partei kategorisch abgelehnt.

Durch die von der Koalition angestrebten 13 Grundgesetzänderungen werde der Föderalismus untergraben, warnte sie in der abschließenden Bundestagsdebatte. Sie forderte insbesondere die SPD auf, die inbegriffenen öffentlich-privaten Partnerschaften auszuschließen. Sonst könnten diese ihren Wahlkampfslogan von der sozialen Gerechtigkeit – so wörtlich – in die Tonne treten.

Queller : Dlf 24  >>>>> weiterlesen

Auch Linke stimmen zu

Frühstückslektüre heute :  Von Malte Kreutzfeldt

BERLIN taz | Die umstrittene Überführung der deutschen Autobahnen in eine privatrechtliche Gesellschaft hat die letzte Hürde genommen: Am Freitag stimmte auch der Bundesrat zu, und zwar einstimmig. Damit haben nicht nur die Länder mit grüner Regierungsbeteiligung das Vorhaben gebilligt; auch die Linke, die das Vorhaben im Bundestag besonders scharf kritisiert hatte, verzichtete darauf, zumindest eine Enthaltung durchzusetzen. Grund ist, dass über die Autobahngesellschaft zusammen mit der Neuregelung der Bund-Länder-Finanzen abgestimmt wurde, auf die viele Länder finanziell angewiesen sind. Kritiker befürchten, dass es nun vermehrt zur Privatisierung von Autobahnen kommt. 

Quelle :  TAZ  >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle  :   Sahra Wagenknecht während einer Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2013 auf dem Friedensplatz in Bonn

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Neue Silwinger Meldung

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Februar 2017

Linkes Traumpaar in Rechten Schuhen

Oskar Lafontaine 2011 (cropped).jpg

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 Markus Soeder (cropped).jpg

Oskar Lafontaine fordert

 konsequentere Abschiebungen

Da wundern sich die Parteien, wenn sie niemand mehr wählen wird ? So kann nur die Empfehlung ausgegeben werden, gleich dem  Original seine Stimme zu geben. Wo doch  alle nur  in einer  Spur der USA trampeln ? Warum sollten  sich nicht auch die Wähler disem Gleichschritt  anpassen? Das ist eine schöne Fotoreihe – nun können sie sich prügeln wer die Mitte besetzen soll.

Redaktin/ IE

Die Linke müsse darüber nachdenken, warum viele Arbeiter und Arbeitslose die AfD wählen, sagt Oskar Lafontaine. Er will die Lohn- und Mietkonkurrenz thematisieren.

Der frühere Chef der Partei Die Linke, Oskar Lafontaine, hat sich für eine konsequentere Steuerung der Zuwanderung ausgesprochen. Der Staat müsse darüber entscheiden können, wen er aufnimmt, sagte er in einem Interview mit der Welt. Die Steuerung der Zuwanderung bezeichnete Lafontaine als „Grundlage staatlicher Ordnung“.

Auch im Streit um Abschiebungen positionierte sich der Fraktionsvorsitzende der saarländischen Linken deutlich. „Wer illegal über die Grenze gekommen ist, der sollte ein Angebot bekommen, freiwillig zurückzugehen. Wenn er dieses Angebot nicht annimmt, bleibt nur die Abschiebung“, sagte Lafontaine. Damit ging der Oppositionsführer im saarländischen Landtag auf Distanz zu vielen Parteikollegen, die sich gegen Abschiebungen nach Afghanistan oder nordafrikanische Staaten einsetzen.

 Auch die Vorsitzende der Bundestagsfraktion und Lafontaines Ehefrau Sahra Wagenknecht nahm in Vergangenheit in der Flüchtlingsfrage eine umstrittene Haltung ein: In einem Interview mit dem Stern sagte sie, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit ihrer „unkontrollierten Grenzöffnung“ islamistischen Terror in Deutschland erst ermöglicht hätte. Sie wurde daraufhin von großen Teilen der eigenen Partei kritisiert. Schon im Juli 2016 stieß Wagenknecht auf Kritik, weil sie sagte, dass die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen mit erheblichen Problemen verbunden sei.

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Fotoquellen:
WagenknechtFoto: Sven Teschke / 

Lafontaine – Urheber –

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

 

  • CC BY 2.0
  • File:Oskar Lafontaine 2011 (cropped).jpg
  • Erstellt: 11. Dezember 2011

 

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Unsere Meldung des Tages kommt aus Silwingen

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Februar 2017

Silwingen – Saarland

Die zuvor hier ausgestellte Fotomontage wurde durch Fremdeinwirkung

zurückgezogen und nun durch eine neue Montage ersetzt !

Ja, manchmal werden auch in der LINKEN – politische Träume wahr !

Da muss dann aber auch gestattet werden –  Gegenfragen zu stellen ? Räumt DIE  LINKE nun Ihre,   zumindest im Saarland, Restrampe ab? Sollte im „Hohen Alter“ wirklich die Erkenntniss reifen, dass manch Einer zwar sehr tief sinken, aber trotzdem von ganz unten noch einmal starten kann, ohne sich Gedemütigt fühlen zu müssen? Flugzeuge machen das jeden Tag. Aber die enscheidende Frage wird letztendlich sein, ob denn Beide, auch in Silwingen so richtig integriet sind, besser als Bundesweit? Wir werden uns umhören und Gegebenfalls berichten.

Redaktion/IE

Sitzt Oskar Lafontaine bald im Ortsrat?

Werden Oskar Lafontaine oder Sarah Wagenknecht, Galionsfiguren der Linkspartei, bald in den Ortsrat ihres aktuellen Wohnortes Silwingen einziehen? Möglich ist dies jedenfalls seit ein paar Tagen. Dass hat mit außergewöhnlichen Vorgängen und einer kommunalrechtlichen Besonderheit in dem Merziger Stadtteil zu tun.

Der Reihe nach: Im Anschluss an die jüngste Sitzung des Silwinger Ortsrates Mitte vergangener Woche gab es einen Paukenschlag: Ortsvorsteher Georg Axt trat mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück – begleitet von fast der Hälfte des Gremiums. Neben Georg stellten auch Phillip Axt (sein Enkel), Silvia Axt (seine Schwiegertochter) und Markus Ory (sein bisheriger Stellvertreter) ihre Ämter zur Verfügung.

Hintergrund ist ein seit Jahrzehnten schwelender Grundstückskonflikt. Dem Ortsvorsteher, der dieses Amt mit einer fünfjährigen Unterbrechung seit 1989 ausübt, war es seit Jahren ein Dorn im Auge, dass ein Anlieger des Kinderspielplatzes im Ort per Duldungsvertrag mit der Stadt über den Zufahrtsweg zum Spielplatz fahren durfte, um auf sein Grundstück zu gelangen. Diesen Vertrag hätte Axt gerne aufheben lassen, erläuterte der 75-Jährige auf Anfrage der SZ, und hatte deshalb im Ortsrat einen entsprechenden Antrag eingereicht. Doch das Gremium folgte seinem Ansinnen nicht, die Abstimmung endete mit einem Patt – damit galt die Initiative des Ortsvorstehers als abgelehnt. Entnervt von den jahrelangen Auseinandersetzungen in dieser Angelegenheit, warf Axt hin: „Von solch einem Hühnerhaufen will ich nicht der Vorsteher sein.“

Quelle : Saartbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Der rote Faden – durch die Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Januar 2017

File:DIE LINKE Bundesparteitag 10. Mai 2014-61.jpg

Wagenknecht der Wagen bricht,

ohne Räder rollt er nicht.

Wer große Ziele will erreichen,

greift auch mal kräftig in die Speichen.

Nicht lautes Blubbern hilft der Linken,

nicht rechtes fahren und links blinken.

Links heißt auch selbst als Vorbild leben,

auf das kein Fremder braucht sich schämen!

Redaktion: IE


Hey, psst – ham Sie mal ’n

Narrativ für die Linke übrig?

Autor : Robert Misik

Als rational denkende, vernunftbegabte Menschen würden wir – also Sie und ich – uns ja nie von simplen, betörenden Storys beeinflussen lassen. Denken wir jedenfalls. Das ist gewissermaßen unser Selbstbild. Man könnte auch sagen: die simple, betörende Story, die wir uns über uns selbst erzählen. Aber wir wissen auch, dass das so nicht stimmt. Nicht nur die Werbeindustrie lebt davon, sondern auch die Politik.

Die Konservativen erzählen die Geschichte von der fleißigen, sparsamen schwäbischen Hausfrau, die nicht mehr ausgibt, als sie einnimmt. Eine ökonomische und auch moralische Allegorie ist das: Diese Hausfrau ist verantwortungsbewusst, sie liegt niemandem auf der Tasche. Nie würde sie ihr Haushaltsgeld für eine Flasche Rum ausgeben und sich einen hinter die Binde kippen.

Der Rechtspopulismus ist ohnehin eine mythenbasierte Politik. Der kleine Mann gegen die korrupten Eliten. Unten gegen oben. David gegen Goliath. Auch mache Demagoginnen, die sich links tarnen, wie Sahra Wagenknecht, versuchen dieses Muster nachzuspielen mit der Story: Sie belügen euch, aber das Volk lässt sich nicht mehr belügen, und ich erzähle euch die Wahrheit. Etwa: Wenn Assad Fassbomben wirft und die Russen Bombenteppiche über Aleppo legen, dann sind trotzdem irgendwie immer die Yankees schuld.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Urheber –  Blömke/Kosinsky/Tschöpe

  • CC BY-SA 3.0 de
  • File:DIE LINKE Bundesparteitag 10. Mai 2014-61.jpg
  • Erstellt: 10. Mai 2014

 

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Ein postfaktisches Arschloch in der SÜDDEUTSCHEN

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Januar 2017

Neue Hexenjagd: Donald Trump schlagen

und Putin meinen

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/93/Anti-Trump_protest_announcement%2C_Mission_District%2C_San_Francisco.jpg

Plakate bald auch hier,  gegen CDU, Wagenknecht und die AFD ?


Autor: U. Gellermann
Datum: 12. Januar 2017

Große Schlagzeile: HERR X IST EIN KINDERSCHÄNDER! Ganz, ganz klein im Text: Bisher ist es nicht bewiesen. Nach dieser Ekel-Methode, die sich für Journalismus ausgibt aber in Wahrheit den Zuhälter für bestimmte politische Interessen macht, verfahren zur Zeit nahezu die kompletten deutschen Medien. Die einst durchaus respektable SÜDDEUTSCHE ZEITUNG führt diesen Gossen-Journalismus geradezu an und lässt auf Seite 3 ihrer heutigen Ausgabe einen Hubert Wetzel ganzseitig los, dem der Sensations-Geifer auf die Tasten tropft: „Eine Sexorgie in einem Moskauer Hotel?“ fragt der Wetzel mit nichts in der Hand als einem „ehemaligen britischen Geheimdienstmitarbeiter“ der ein Schmuddel-Dossier zu Trump herumreicht, in dem nichts, aber auch gar nichts bewiesen wurde. Und auch wenn Wetzel eher beiläufig erwähnt, dass nichts bewiesen ist, erhebt er das Geklittere gezielt in den Rang eines Dokumentes. Geradezu beschwörend taucht dieses Wort für eine Fälschung immer wieder auf, um die Schmiererei auseinandersetzungsfähig zu machen.

Genüsslich wälzt sich Wenzel in Einzelheiten, die wahr sind: Es gibt das erwähnte Hotel, es gab eine Reise Trumps nach Moskau, es gibt das „eine große Bett“ in dem schon die Obamas geschlafen haben und in dem das alles stattgefunden haben soll. Und kaum ist das „ist nicht bewiesen“ in den Artikel geworfen, wahrscheinlich wegen der teuren Folgen einer Verleumdungsklage, glitscht der Autor ins scheinbar Faktische: „Und weil Trump Michelle angeblich abgrundtief hasst, heuerte er russische Prostituierte an, die für ihn eine Orgie auf diesem Bett veranstalteten.“ Diese Behauptung ist zwar ebenfalls völlig unbewiesen, wird aber von Wenzel als faktisch erzählt, damit er nur ja weiter der verklemmten Fantasie des Dossiers folgen kann, die wahrscheinlich der seinen entspricht: „Die Einzelheiten (der vorgeblichen Orgie) sind unappetitlich“, das geht noch als Zitat durch, aber schon mit Wetzels Satz „Mag sein, dass das Hotel ihm beim Check-out eine neue Matratze auf die Rechnung gesetzt hat“ erreicht er das angeblich Faktische und befriedigt doch nur seine voyeuristischen Vorstellungen und sich selbst.

Beispielhaft ist auch eine fette Zwischenüberschrift: „Nichts ist bewiesen, aber die Details reichen klar, um die Dienste in Alarm zu versetzen“. Ja, suggeriert Wetzel, aber wenn die Geheimdienste schon durch die Details alarmiert sind, dann ist es völlig egal, ob was bewiesen ist oder nicht. Es muss auch mich und meine Leser total alarmieren! Denn immerhin: Es gibt Details!

Und so füllt Wetzels jede Zeile seines Artikels mit einer Methode, die man auf ihn anwenden muss: Wetzel ist eine echte Schmierblatt-Sau, auch wenn das nicht bewiesen ist, kann es gut sein, dass er auf seinen Artikel onaniert hat. Zwar weiß man es nicht genau, aber wenn man diese Behauptung ernst nimmt, dann erhält man ein erschreckendes Bild. Weitere erschreckende Details sollten auch Sie alarmieren. Angeblich lässt sich Wetzel für diesen Artikel deutlich mehr zahlen, als eine normale Prostituierte verdient. Aber er erarbeitet sich das auch so dreckig wie möglich.

Das ganze SZ-Geschreibe mündet dann in diesem Original-Artikel-Satz: „Danach ist Trump im Grunde kaum mehr als ein politischer Geschäftspartner von Wladimir Putin“. Danach meint, wenn man dem Geheimdienst-Dossier folgen würde. Die meisten deutschen Medien beziehen sich nun auf das 35-Seiten-Geschmiere eines dubiosen Ex-Geheimdienstlers. Aber darum geht es in Wahrheit: Man schlägt Trump und meint Putin!

Trump ist ein unangenehmer Oligarch. Aber noch hat er den Clinton-Obama-Grad nicht erreicht: Weder hat er 50.000 Libyer auf dem Gewissen, noch hat er versucht, über den Ukraine-Konflikt einen Krieg mit Russland loszutreten, noch hat er mit Islamo-Faschisten in Syrien zusammengearbeitet. Trump hat aber einen viel schwereren Fehler begannen: Er hat im Wahlkampf erzählt, dass er ein entspannteres Verhältnis zu Russland anstrebe. Ob er das wirklich umsetzt, weiß keiner. Aber schon der Versuch, vielleicht mal ganz normal mit Putin zu reden, reicht offensichtlich aus, um einen braven Immobilien-Hai zum Gesetzlosen zu stempeln. Das macht das normale SÜDDEUTSCHE-Arschloch zu einem gefährlichen Hexenjäger, der aus dem Postfaktischen unbedingt in den Prä-Krieg mit Russland rein will.


Fotoquelle:

 

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Wagenknecht über Rechtspopulisten

Erstellt von DL-Redaktion am 18. April 2016

So Kapitalistisch verkauft Wagenknecht ihre Bücher

von IE

Ist es nicht auffällig. Sahra Wagenknecht hat wieder einmal ein Buch geschrieben und befindet sich zur Zeit auf einer Tingel- Tangel- Tour um dieses an die Frau oder den Mann zu bringen. Dafür sind entsprechende Auftritte natürlich von Vorteil. Daher das Gehör in Funk und Fernsehen und die Aufmerksamkeiten bei der schreibenden Zunft. Ihre Bücher stossen auch, oder ganz besonders, bei den politischen Mitbewerbern ihr Interesse.

Die Blicke der Öffentlichkeit sind also eindeutig auf die Bücher schreibende Person und nicht auf die Politikerin gerichtet. Wobei kritische Fragen meist ausbleiben da sie für den Verkauf hinderlich sein könnten. Das ihre Anwesenheit mehr den privaten Interessen des Verkauf dient, denn ihrer Politik, ist eine Vermutung da hier eine Anwesenheitsliste verlinkt ist, in der sie 27 mal als Abwesend im Bundestag vermerkt wurde. 27 mal waren also private Anliegen wichtiger als die für welche sie vom Steuerzahler bezahlt wird. Vermutlich wurde die Zeit zum Schreiben der Bücher benötigt?

Die Aussagen im heutigen Interview werden sicher viele Befürworter finden, auch wenn die Antworten teilweise sehr schwammig erscheinen. Ob sie denn einer LINKEN Partei dienlich sind, darüber möge jeder für sich urteilen. Wie auch zuvor bereits der Skandal um die Unterhalszahlungen nicht gerade als gelungene Werbung für eine Partei der „Kümmerer“ gesehen werden können. Auf die laufenden Richtungswechsel von links nach rechts wollen wir heute nicht näher eingehen.

Die Aussage „Die Regierung treibe die Wähler der AfD zu“ ist grundsätzlich falsch. Die LINKE hatte mehr als zehn Jahre Zeit zu Änderungen und hat diese Zeit nicht genutzt. Zehn verlorene Jahre für Wähler, deren Hoffnungen so sehr enttäuscht wurden. Eine Partei in welcher der jetzigen  Fraktionsvorsitzenden  ihre privaten Bücher wichtiger als die Hoffnungen der Wähler sind, wendet sich ab. Das wurde ja auch noch durch die innerparteilichen Streitereien entsprechend unterstützt. Die Anführer dieser Streiter zeigen tag- täglich ihr politisches Unvermögen und machen munter weiter. Nur die Gegner wechseln. Das ist ein Zeichen mangelnder Führung. Aber in der Politik sind immer die Anderen schuld und verlassen diese Szene zu selten da sie ihre Unfähigkeit für die Gesellschaft nützlich zu sein, nicht erkennen.

„Dämonisierung nutzt der AfD“

Wagenknecht über Rechtspopulisten

Die Regierung treibt der AfD die Stimmen zu, sagt Sahra Wagenknecht. Die Linken-Politikerin will die Sorgen der Bürger ernst nehmen.

Von Stefan Reinecke und Pascal Beucker

taz: Frau Wagenknecht, Bodo Ramelow will bis zu 2.000 Flüchtlinge aus Idomeni nach Thüringen holen. Unterstützen Sie das?

Sahra Wagenknecht: Natürlich müssen die Menschen raus aus diesem Schlammloch. Und 2.000 Flüchtlinge sind für Deutschland kein Problem, auch mehr.

Sie haben vor einem Monat gesagt, dass es „Grenzen der Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung“ für Flüchtlinge gibt. Diese Aussage klang wie: Das Boot ist voll.

Ich habe nur darauf hingewiesen, dass die Stimmung vorherrscht: „Wir können nicht unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen.“

Wer sagt „Das Boot ist voll“, weist auch nur auf eine Stimmungslage hin.

Nein. Der sagt: „Es soll keiner mehr kommen.“

Das haben Sie nicht gemeint?

Weder gesagt noch gemeint.

Als Merkel im Herbst die Grenzen öffnete, wie fanden Sie das?

Es war richtig, die Flüchtlinge aus Ungarn nach Deutschland zu holen. Aber dann hätte Merkel auf die europäischen Partner zugehen und eine gemeinsame Lösung suchen müssen, statt im Alleingang zu entscheiden. Und sie hatte keine Strategie. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer wäre im Herbst das Chaos ausgebrochen. Bis zu eine Million Menschen zu integrieren, ist eine Mammutaufgabe. Aber die Regierung hält weiter an der Schwarzen Null fest und lehnt Reichensteuern ab. Mit den meisten Kosten werden die Kommunen allein gelassen. Also müssen die zusätzlichen Ausgaben durch Kürzungen an anderer Stelle finanziert werden. So hat Merkel dafür gesorgt, dass die Stimmung kippt.

Wollen Sie eine Obergrenze für Flüchtlinge?

Die Debatte über Obergrenzen ist verlogen, solange Fluchtursachen nicht bekämpft, sondern gefördert werden. Durch Waffenexporte in Kriegsgebiete. Durch subventionierte Agrarexporte. Da muss man sich nicht wundern, dass sich immer mehr Verzweifelte nach Europa aufmachen.

Soll Deutschland nun freiwillig Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen?

Wir haben immer legale Wege für Asylsuchende gefordert. Aber wir brauchen eine europäische Lösung. Und die gibt es auch deshalb nicht, weil Merkel seit der Eurokrise viele Länder so vor den Kopf gestoßen hat, dass sie sich jetzt revanchieren. Auch der Deal mit dem Despoten Erdoğan war ein Alleingang. Wer so agiert, muss sich nicht wundern, dass keiner mitzieht.

Also nein?

Wir müssen Menschen, die vor politischer Verfolgung und Krieg fliehen, Schutz gewähren. Vor allem aber muss Deutschland etwas dafür tun, dass nicht immer mehr Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden. Durch den schäbigen Türkei-Deal unterstützt Merkel ein Regime, das islamistische Terrorbanden wie al-Nusra hochrüstet und einen brutalen Krieg gegen die Kurden führt.

Sogar Horst Seehofer hat davon geredet, 200.000 Flüchtlinge aufzunehmen. Warum jetzt freiwillig Kriegsflüchtlinge aufnehmen?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Sahra Wagenknecht und Populismus

Erstellt von DL-Redaktion am 22. März 2016

Mit Stammtischparolen aufholen

Sahra Wagenknecht und Populismus

Immer wieder fischt die Fraktionsvorsitzende der Linken am rechten Rand. Wieso macht sie das eigentlich? Ein Kurzüberblick.

von Pascal Beucker

Immer wieder fällt die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Deutschen Bundestag damit auf, mit schlagkräftigen Parolen auch eine rechte Wählerklientel anzusprechen. In ihrer Partei erntet Sahra Wagenknecht dafür viel Ärger. Dennoch kann sie es nicht lassen. Wieso eigentlich?

Der Ausgangspunkt: Was sich bereits in den Umfragen der vergangenen Monate andeutete, jetzt ist es manifest: Die Wahlerfolge der AfD und die eigenen schweren Niederlagen bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sorgen bei der Linkspartei für tiefe Verunsicherung – und befeuern eine Strategiedebatte, die Wagenknecht und ihr Ehemann Oskar Lafontaine, Linksfraktionschef im Saarland, bereits im Sommer vergangenen Jahres im Zusammenhang mit der Euro-Krise begonnen haben. Wagenknechts zentrale Fragestellung ist: „Wir müssen darüber nachdenken, warum wir den Zugang zu einem erheblichen Teil unserer früheren Wähler verloren haben.“ Und dann denkt sie laut darüber nach.

Die Analyse: Die AfD findet ausgerechnet in jener Wählerklientel besonders große Zustimmung, die eigentlich die Linkspartei für sich reklamiert: bei Arbeitern und Arbeitslosen. In Sachsen-Anhalt kommen die Rechtspopulisten hier sogar auf Stimmanteile von 35 und 36 Prozent, die Linkspartei hingegen nur auf 14 und 16 Prozent. Wagenknechts Gatte Lafontaine dazu: „Wenn die Bevölkerung nicht mehr den Eindruck hat, dass linke Parteien sich um die Belange des kleinen Mannes kümmern, dann wird die Rechte stark.“

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Rüge aus den eigenen Reihen

Offener Brief:  Liebe Sahra

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Fotoquelle:  / Blogsport

 

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Nein zu allen Abschiebungen!

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Januar 2016

Asylrecht ist kein „Gastrecht“ sondern Grundrecht!

Der Bundessprecher*innenrat der Antikapitalistischen Linken (AKL) kritisiert die Äußerung von Sahra Wagenknecht: „Wer Gastrecht missbraucht, der hat Gastrecht verwirkt.“ Wir stellen klar: Das Recht auf Asyl ist kein Gastrecht, sondern ein Grund- und Menschenrecht. Grundrechte gelten für alle und jederzeit. Das Gerede vom „Gastrecht“ öffnet Tür und Tor für rechte Argumentationsmuster.

Dietmar Bartsch äußerte sich ähnlich: „Wer Straftaten begeht, hat sein Recht verwirkt.“ Wir stellen klar: Wer Straftaten begeht, für den gilt das Recht. Die sexuellen Übergriffe in Köln, Hamburg und anderen Städten in der Silvesternacht müssen geahndet und die Täter bestraft werden. Sie dürfen nicht zu einer Debatte über das Asyl- und Aufenthaltsrecht missbraucht werden. DIE LINKE ist grundsätzlich gegen Sexismus und Rassismus.

DIE LINKE ist für gleiche Rechte für alle. Das bedeutet, dass wir sexuelle Gewalt von allen verurteilen und bekämpfen und dafür sind, dass dies bestraft wird. Straftaten müssen für alle Straftäter*innen die gleichen Rechtsfolgen haben – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Äußerem oder Herkunft. Eine Sonderbehandlung von Menschen mit Migrationshintergrund lehnen wir ab. Und erst Recht eine doppelte Bestrafung durch Verschärfungen im Aufenthaltsrecht. Die AKL lehnt Abschiebungen grundsätzlich ab.

Wir erleben nach den schrecklichen Übergriffen auf Frauen derzeit eine heuchlerische Debatte der Regierenden, die sexuelle Gewalt gegen Frauen ausnutzen, um Migrant*innen unter Generalverdacht zu stellen. Die AKL ist für die Stärkung von Frauen- und Mädchenrechten. Wir setzten uns ein für mehr Geld für Frauenhäuser und Mädchenprojekte und insgesamt für einen Kampf gegen Sexismus und für die Gleichberechtigung von Frauen: ökonomisch, politisch und kulturell. Was wir nicht brauchen, sind schärfere Asylgesetze. Sexuelle Gewalt gehört bestraft und bekämpft – egal von wem sie ausgeht.

Angesichts von rechtem Terror, Hetzjagden auf Migrant*Innen und einer neuen Qualität von Rassismus ist eine entschiedene Kampagne der LINKEN nötig, um die drohende Spaltung der einfachen Bevölkerung abzuwenden und die wahren Verursacher von Armut, Wohnungsnot und Fluchtursachen zu benennen.

Wenn unter Bodo Ramelows Regierung in Thüringen oder einer rot-roten Landesregierung in Brandenburg Menschen abgeschoben werden, wenn sich Oskar Lafontaine für feste Kontingente von Flüchtlingen ausspricht und Sahra Wagenknecht von „Gastrecht“ redet, können wir nur sagen: Nicht mit uns.

Wir sagen NEIN zu Abschiebungen und JA zum Grundrecht auf Asyl!

 Bundessprecher*innenrat der Antikapitalistischen LINKEN (AKL)

Quelle: AKL Berlin

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Fotoquelle:  / Blogsport

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Neue Spekulationen um Lafontaine

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Januar 2016

Laontaine fehlt es Könnern auch in den eigenen Reihen

Karl auf die Suche nach etwas was zwei Prediger in Überfluss haben aber nie teilen werden

Spekulationen um Lafontaine

Mag es nur ein reiner Zufall sein dass sich die bayrischen Patrioten nahezu zeitgleich mit denen der  Linken im Saarland auf die Suche nach den „Drei Königen“ begaben ? Obwohl diese Fremden, – scheinen den beiden Parteien wohl nicht ganz geheuer zu sein, haben sie doch Angst beim schlagen des nächsten Kreuzeichen die Hände verlieren zu können. Dabei, es kommen doch diese so anders Aussehenden nicht mit leeren Händen und nur braun oder schwarz gefärbter Haut, sondern sie bringen reichlich Geschenke mit, wodurch die Aufmerksamkeit der immer kassierenden Politiker ins schier unendliche gesteigert wird.

So hören und lesen wir nahezu tagtäglich wie sehr sich die saarländische Linke der CSU schon angenähert hat.  Mit dem Wort „Antanzen“ lernen wir hierzu einen neuen Ausdruck und ein Gehabe, aus den großen Städten kennen, welches wir den Linken so gerade nocht zugetraut hätten. So könnte man auch diese Anmache an den Bruder CSU bezeichnen Und das dann hier und dort auch einmal etwas an den Fingern hängenbleibt, macht das Unternehmen auch noch Lohnenswerter. Wird doch nun die Möglichkeit geboten Berliner Versäumnisse, den Bayern aus der Kasse zu ziehen.

So wurde denn auch schon einmal mal von den eigenen Leuten ? spekuliert ob denn der ergraute Feldherr noch einmal bereit wäre, seinen Hügel zu ersteigen. Vielleicht auf einen Esel, da er des Schimmels überdrüssig geworden ist und – war denn dieser gemeint, welchen er einmal als alten Schlachtgaul bezeichnet  hatte? Ist es nicht überhaupt eine Frage wie alt man bei seiner Arbeit für Oskar werden kann.

Es ist ja auch nicht das Wichtigste wem man wann letztendlich die „Hallo Wach“ Pillen zuführen muss. Natürlich wird dieses ein harter Weg alleine, da zu den Wahlen wiederum jeder seine eigenen Interessen verfolgen wird. Die Vertretung der wilden  Linken Hühner sitzt nun einmal in NRW und wenn wir hier noch des öfteren  über die dritte Kolonne der Steinzeitkommunisten berichten, bekommen die sowie nicht mehr die benötigten Wählerstimmen und gehen mit leeren Händen, zurück nach Moskau.

Dabei ist die Entscheidendste Frage  überhaupt noch nicht gestellt und somit auch nicht beantwortet worden: „Was haben DIE LINKEN noch vor ? Ob nun mit oder ohne ihren Oskar, sollten der Ober- und Unter-Kiefer nicht implantiert sein, fliegen ihm die Zähne so oder so bald um die Ohren und da es bei den anhaltenden Wellen rückwärts seines roten Pumuckl  in ihren Steinzeitkommunismus keine Ersatzteile im Angebot mehr gibt, wird er mit einer Schnabeltasse vorlieb nehmen müssen.

Und die Hoffnungen auf Die Linke verfliegen mit der Zeit wie es die letzten zehn Jahre gezeigt haben. So wird dem Wähler über die Jahre erklärt was im Angebot enthalten ist, nur gesehen hat bislang noch niemand etwas. Von alle dem was dort hineingesteckt wurde ist nie etwas wieder hinausgekommen. Nichts für geleistete „Ehrenleistungen“ – auch keine Zinsen für investierte Mitgliedergelder. Nur ein kleines Grüppchen ist über Nacht reich geworden und schickte den Rest aus  Hartz 4 in sechs oder schon sieben. Sogar den Ruf nach niedrigeren  Dispositionszinsen Zinsen wurde nur von 0,7 der Wähler erhört. So nachhaltig wird noch auf den Trompeter Oskar geachtet.

Die wahren Gewinner in der Politik wussten immer rechtzeitig wann sie ihren Zenit erreicht hatten und traten zurück. Gemachte Fehler wurden nie von denen zurückgenommen welche sie einst verursacht hatten. Selbst eine eingravierte Entschuldigung für die Vergehen gegen das Volk haben wir bis heute auf den Grabsteinen nicht gelesen.

Spekulationen um Lafontaine

Oskar Lafontaine muss bald entscheiden, ob er seine Karriere 2017 fortsetzt – Es wird bereits wild spekuliert

Was wird aus der Linken, wenn Oskar Lafontaine 2017 nicht mehr kandidiert? Die Frage stellen sich viele in der Partei. Ob der 72-Jährige bei der Landtagswahl noch einmal antritt, hat auch Folgen für andere Parteien.

Oskar Lafontaine war voller Tatendrang. Bei der Feier seines 60. Geburtstages im Herbst 2003, als er bereits auf ein politisches Comeback lauerte, tönte er: „Ich fühle mich wie ein alter Schlachtgaul: Wenn ich die Trompete höre, fange ich an, unruhig zu werden.“ Mittlerweile ist Lafontaine 72. Wie er heutzutage reagiert, wenn er die Trompete hört, ist nicht ganz klar. Was er politisch noch vorhat im Leben, dazu schweigt er bislang.

Bevor die Linke in der zweiten Jahreshälfte ihre Listen für die Landtagswahl im Frühjahr 2017 aufstellt, wird Lafontaine sagen müssen, ob er noch einmal kandidiert oder ob er seine seit 1974 andauernde Karriere als Berufspolitiker beendet. „Ich entscheide das, wenn die Frage ansteht“, sagte er. Es dürfte die interessanteste landespolitische Entscheidung des Jahres werden.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

Laontaine fehlt es Könnern auch in den eigenen Reihen

Selbst beim Neujahrsempfang der Fraktion im Landtag wurden einige sich ansonsten gerne in den Vordergrund drängenden aus der politischen Zwergenriege vermisst. Bei trotzdem 400 Besuchern gehört schon eine Portion Mut dazu, dem Anblick des großen Zampano aus dem Weg zu gehen. Ist es doch das erste Ziel wohl einer/s Jeden seinen angestammten Platz auf der Lohnliste zu verteidigen.

So reichte dann dem eingeborenen Platzhirschen die Anwesenheit seiner Edeldame aus, um für seine Groupies das Flair des ungekrönten Paares aufrecht zu halten.  Erklärungen für die  Fans, nun zu erklären ob denn der Gang zur Wahlurne noch von Nöten sei, waren nicht zu vernehmen. So wurde denn, „“the same procedure as every year“ folgend, nur der folgsame Butler James vermisst die Dame des Hauses nach oben zu begleiten. Die Verantwortungsvollste Aufgabe des Tages wurde wohl auch auf den Chauffeur übertragen. Werden doch die Stufen der Treppe im Laufe der Jahre immer steiler.

Interessant vielleicht noch das Lafontaine Könner in die Regierung einfordert. Was ja auch schon erahnen lässt dass er wenn, auch in Zukunft mit eiserner Hand regieren zu wollen. Dachte er dabei an seinen Professor „Greif“ und kündete indirekt auch  seinen neuen Vorstoß an, um den Rücken freizuhaben ? Ansonsten vielleicht noch einen Rollentausch da Oskar auf die gleichen Gefühle der Mütter im vorderen Orient und Paris hinwies? An beredten kompetenten Müttern scheint es den LINKEN offensichtlich zu fehlen spekulieren wir einmal da kein Frau ihm diese Aufgabe abnahm.

Auf DL vermuten wir in naher Zukunft weitere Streitereien zwischen der Partei und Fraktion. Ein fröhlicher Polizist aus dem Saarland wünschte vor einigen Tagen nähere Auskünfte über einige Kommentare welche ich natürlich nicht zu geben bereit war, selbst  wenn ich es gekonnt hätte. Es fühle sich jemand beleidigt und habe Anzeige erstattet. Ein Streit zwischen zwei KommentatorInnen welche neue Zwistigkeiten innerhalb der Partei erahnen lassen. So warten wir einmal in aller Gelassenheit eventuelle Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ab.

Lafontaine fehlt es an Könnern

Neujahrsempfang der Linksfraktion im Saar-Landtag – Attacken auf Landesregierung

Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht boten den Linke-Anhängern beim Neujahrsempfang gewohnte, aber immer noch emotionale Angriffe auf Regierende sowie auf das kapitalistische System. Das Publikum war zufrieden.

Voll war es beim Neujahrsempfang der Linksfraktion im Saar-Landtag, voller noch als letztes Jahr. Ob die rund 400 Parteianhänger und Gäste am Mittwochabend auf ein Wort Oskar Lafontaines zur möglichen Spitzenkandidatur bei der kommenden Landtagswahl gehofft hatten? Dann wurden sie enttäuscht – dass Lafontaine aber nach wie vor das Feuer des linken Wahlkämpfers hat, davon konnten sie sich überzeugen.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Carlos Latuff Link back to Creator infobox templatewikidata:Q466165 –/–Public Domain

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Sahras linker Wertekompass

Erstellt von DL-Redaktion am 15. November 2015

„Wer die Türkei hofiert, hat keinen Wertekompass“

Jetzt, nachdem Wagenknecht zur Fraktionschefin gewählt wurde werden wir in Zukunft wohl auch Interviews außerhalb von Klatsch – und Tratsch illustrierten zu lesen bekommen. Also auch Erzählungen mit politischen Inhalten. Die Medien werden sicher daran interessiert zu erfahren, wohin ihr Oskar die Partei als nächstes zu führen gedenkt und welche Ideen der Parteispitze zu servieren sind.

Richtig ist zweifellos das es ein großer Fehler war der Türkei den Beitritt in die EU seit Jahren zu verweigern, da dieses Land heute als sicherer Nettozahler an der Seite der Starken stände. Das war aber nicht im Sinne der EU Erfinder welche in den kleineren Nationen ein leichteres Spiel sahen diese nach ihren Willen zu formen. Das wird heute mit Sicherheit sehr viel Kostenaufwendiger sein und wer mit dem Stolz des vorderen Orient einigermaßen vertraut ist wird sich fragen müssen, ob diese sich nicht ein eigenes Machtzentrum aufbauen werden.

Das sicherlich Dümmste was einer Parteihilfschefin einfallen kann, – sie ist ja nur die Chefin der Fraktion, eine Situation welche die Hilfsknechte ihres Wagens auf ein Minimum reduziert, im Verhältnis zur Partei, – ist es aus dem Glashaus in welchen sie sitzt, mit Steinen zu werfen. Sie sollte erst einmal einen eigenen Wertekompass vorlegen. Lassen wir die private, total verbogene Nadel, einmal völlig außer acht, die suchen wir seit Jahren in den Parteien, und besonders in der Linken,  finden aber weder Werte, Kompass noch Nadel.

Im übrigen, was besonders auf die LINKE gemünzt ist – außer Manipulationen, Streitereien, Verleumdungen, Rufmorde, Vorspiegelung falscher Tatsachen, Denunziationen, brutalstes Mobbing, könnten hier viele weitere kriminelle Machenschaften vorgebracht werden. Dieses alles ist hier auf das ausführlichste nachlesbar, wird namentlich benannt und wurde auch bereits von den Zivilgerichten entsprechend beurteilt. Weitere, die Partei noch stärke belastende Urteile werden in Kürze folgen.

Damit ist nicht einmal gesagt das diese ungereimten Machenschaften  von Oben gesteuert werden, aber diese lassen es geschehen in dem die Täter weiterhin entsprechend hofiert werden. Sie sind also durch die Akzeptanz als Politiker auch hier in dieser Verantwortung zu sehen.

„Dieses Nichtstun ist so eine Taktik der Politik, alle Probleme, die noch nicht akut sind, erst einmal zu ignorieren, sich wegzuducken und zu hoffen, dass es vielleicht doch nicht so schlimm kommt“  ist  eine weitere Aussage dieses Interview. Ich persönlich würde mich schämen eine solche Aussage zu verbreiten, belegt sie doch wie versucht wird, mit falschen Aussagen Stimmung zu machen. Was außer dem kassieren von Steuergeldern zu Gunsten einer ganz kleinen Gruppierung hat DIE LINKE von Gründung der Partei an vorzuweisen. Nichts, gar nichts.

Das einzige was der Partei einfällt ist, ihr Dauerstreit mit den Rechten, was sie zu einem nahezu perfekten Spielball der C Parteien macht. Nur so gelingt es den Beiden überhaupt sich den einzig gefährlich werdenden Flügel auf Distanz zu halten. Eine Linke mit ihren 10 Prozent wird ihr nicht gefährlich werden können und in den Versuch die Gesellschaft immer weiter auseinanderzutreiben trägt die Linke einen großen Anteil.

Wenn eine Partei selbst nach 10 Jahren relativer Erfolglosigkeit nicht bemerkt, auf eine vollkommen falsche Taktik zu setzen, ist sie dort wo sie zur Zeit sitzt genau auf den ihr zustehenden Platz. Ist es nicht auffällig das sie genau den Parteien in die Hände arbeitet in welchen die meisten Nationalisten noch  nach dem Krieg tätig waren? Nazis, davon leben heute nur noch ganz wenige und Hitler wird weder von Kirchen noch Rechten wieder zum Leben  erweckt werden. So viel Energie auf so wenige Personen zu setzen nennt man auch eine Vergeudung von Kräften. Diese Kräfte auf die Bevölkerung umgesetzt hätte sicher mehr Aussichten auf Erfolg.

„Wer die Türkei hofiert, hat keinen Wertekompass“

Linke-Fraktionschefin Wagenknecht wirft der Regierung in der Asylkrise vor, AfD und Pegida erst möglich gemacht zu haben. Zudem geißelt sie die Annäherung an das „autokratische Regime“ in der Türkei.

Die Welt: Frau Wagenknecht, die Linke scheint die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung vorbehaltlos zu unterstützen. Stimmt das?

Sahra Wagenknecht: Nein, das stimmt so nicht.

Die Welt: Aber geschlossener als die Union selbst, oder?

Wagenknecht: Dazu gehört nicht viel. Der aktuelle Rückhalt für die Kanzlerin in der Union ist ja kaum zu unterbieten. Nur: Wir sind auch nicht der Meinung, dass man es so, wie Frau Merkel es macht, tatsächlich schaffen kann.

Man sieht ja, dass es nicht geschafft wird, dass die Probleme in den Städten und Gemeinden akut sind, dass gerade die Bundesebene dabei versagt, ausreichende Unterstützung zu geben. Aktuell weiß die Regierung ja noch nicht einmal, wie viele Flüchtlinge tatsächlich im Land sind. Unterm Strich erleben wir eine handlungsunfähige Regierung. Und das macht mir große Sorgen.

 Die Welt: Weil Sie die gesellschaftlichen Folgen fürchten?

Wagenknecht: Sicher. Wenn eine Regierung in einer solchen Krise nicht handlungsfähig ist, dann wachsen in der Bevölkerung Unsicherheit und Angst. Aus dieser Angst wiederum entstehen Ressentiments, die rechte Parteien stärken. Und das ist eine Entwicklung, die wir uns überhaupt nicht wünschen.

Die Welt: Was genau werfen Sie denn der Regierung vor?

Wagenknecht: Zunächst einmal hat sie sich nicht vorbereitet, obwohl sie durch Frontex frühzeitig vorgewarnt war …

Die Welt: Wenn sie vorgewarnt war, warum hat sie dann nicht rechtzeitig gehandelt? Sehen Sie da ein Motiv? Oder war sie einfach nur fahrlässig?

Wagenknecht: Das ist leider in der Politik oft so. Sehen Sie, die Finanzkrise kam damals auch nicht aus heiterem Himmel. Auch da hätte man vorgewarnt sein können. Damals haben die Finanzstatistiken etwa über Verschuldung ziemlich deutlich darauf hingewiesen, dass das irgendwann eskalieren würde. So wie man heute sieht, dass sich schon wieder riesige Blasen aufblähen und die Probleme der Banken nicht gelöst sind.

Dieses Nichtstun ist so eine Taktik der Politik, alle Probleme, die noch nicht akut sind, erst einmal zu ignorieren, sich wegzuducken und zu hoffen, dass es vielleicht doch nicht so schlimm kommt oder wenn, dann erst nach der nächsten wichtigen Wahl.

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Bitte zusammenreißen

Erstellt von DL-Redaktion am 1. November 2015

Die Rechte Schraube und ihr Dreher

So, so, zusammenreißen sollen, dürfen oder müssen sie sich nun, in der Linken Wahlvereinigung. Als letzten Chance, ähnlich den untergehenden Gummibooten mit welchen die Flüchtlinge in den letzten Jahren versuchen das Mittelmeer lebend zu kreuzen. Angekommen ist die Partei also, zumindest schon einmal bis auf zwei Hände über Grund. Jetzt starten sie den verzweifelten Versuch mit ihren bloßen Händen das Wasser auszuschöpfen ohne zu merken dass dieses Boot bereits voll  unter Wasser steht und alles ein aussichtsloses Unterfangen bleiben wird.

Wobei ja nicht einmal entschieden ist wer sich denn nun als ReißerIn die Hände schmutzig machen wird, und wer dieses alles dann anschließend zusammenhalten wird? Denn, sehen wir doch nur die  Stuhlbesetzer oder Innen welche sich damit ausgelastet fühlen, ihre Einnahmen festzuhalten. Arbeiten das können allzu viele, – woanders heute mit viel mehr Erfolg und unter weniger Störungen. Und jetzt kommt also die Hänsel welche die Ehre haben wird sich ihrem Namen entsprechend einzusortieren. Da werden sich sicher nicht wenige fragen was sie denn in der Partei entwickeln wird. Den Fußpilz vielleicht, um bessere Entschuldigungen für die Bewegungslosigkeit der Truppe vorbringen zu können?

Ja die stellvertretenden Stellvertreter welche mit, zwischen zwei zugespitzte Fingerspitzen gehaltenen politischen Platzpatronen auf ihre Gegner werfen, um diese so durch ein weiches sehr leises Peng zur politischen Umkehr zu drängen. Wobei doch jedem Bekannt ist wer aus dem Hintergrund heraus noch oder schon wieder auf den Leitungen steht. Auch in der Linken reichen, wie in allen anderen Parteien auch, die polemischen Rufe Kleinwüchsiger aus dem Hintergrund aus, um wie schon vor 80 Jahren, noch als der richtige Führer wahrgenommen zu werden.

Freundschaften hin oder her, da verzichtet Dagdelen besser darauf sich als drittes Rad einer Partnerschaft in Bereitschaft zu halten. Zumal die aktive Arbeit inklusive Verantwortung für gewöhnlich zwischen zwei Fronten gesucht und auch gefunden werden. So wird es an Streitereien in Zukunft mit Sicherheit nicht mangeln und es ist immer angenehmer mit trockenen Füssen auf Distanz gehen zu können. Vor allen dann, wenn Linksaußen auch noch einander zu linken beginnen..

Bitte zusammenreißen

Die Linke verordnet sich Friedfertigkeit – so sollen Pragmatiker und Poltergeister gemeinsam die neu zu wählende Fraktion führen können.

Der Generationswechsel bei den Linken spricht Schwäbisch, er liebt das Angeln und soll Friedfertigkeit herstellen. Ob das allerdings gelingt, bleibt abzuwarten. Am Dienstag wählt die Linkspartei im Bundestag einen neuen Fraktionsvorstand, und es dürften da Gesichter nach vorne rücken, von denen mindestens eines fürs Vorrücken bislang nicht vorgesehen war: Die ultralinke Entwicklungspolitikerin Heike Hänsel soll stellvertretende Fraktionschefin werden, zusammen mit dem Reformer Jan Korte. Die beiden, die als persönliche Stellvertreter der Fraktionschefs vor allem für Vollzug sorgen sollen, sind – vorsichtig ausgedrückt – ein recht ungleiches Duo. Aber Teams wie Feuer und Wasser haben bei der Linken jetzt Konjunktur.

Sevim Dağdelen vom linken Flügel verzichtet nach interner Kritik auf eine Kandidatur

Seit Gregor Gysi sich von der Fraktionsspitze der Linken zurückgezogen hat, um Jüngeren Platz zu machen, haben Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch die Führung übernommen. Ihr Motto: auskommen miteinander, irgendwie.

Quelle: Sueddeutsche >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle:  / Blogsport

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Linker Anfang vom Ende ?

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Oktober 2015

Neue Doppelspitze in der Linksfraktion
Die Suche nach dem richtigen Lot

So wurde denn gestern, wir wiederholen uns hier gerne, das lange im Voraus feststehende  Endergebnis von den Wahlen der Fraktionsspitze bekanntgegeben. Interessant hierbei nur noch die Reihenfolge welche eventuell über die Stilrichtung der Musik entscheidet. Die 91,6 Prozent für Bartsch und 78,3 Prozent geben nun auch in diesem Orchester vor, wer denn von nun an die erste Geige spielt und in Zukunft nur noch als Echo vernehmbar sein dürfte. Alles andere war lange auf die bekannte und oftmals im Kleinen antrainierte  Linke Wahlordnung entschieden. Ging es doch letztendlich vor allen Dingen um das wichtigste: Die Verdoppelung der Diätentenbezüge für Vorsitzende.

Treffend der Vergleich der Linken mit der Bezugnahme, in kleinen Abänderungen, auf den Klassiker von Hemingways „Der alte Mann und das Meer“.  Auch dort musste der Fischer eine halbe Ewigkeit darauf warten um endlich einen Fisch am Haken zu haben, um sodann feststellen zu müssen das andere Angler zuvor ihre älteren Rechte wahrgenommen und die Filetstücke bereits verspeist hatten. Er hielt also nur noch eine einbalsamierte Attrappe in Händen welche er seinen Freunden vorweisen konnte, welche Diese so dann Naserümpfend zur Kenntnis nehmen mussten.

Natürlich wurden dann auch noch die schon seit mehr als zehn Jahre regelmäßig wiederholten Programmpunkte aufgetischt, bei denen sich natürlich Beide, bis auf ein „Blatt Oskar Papier“ einig waren, welches immer zwischen einen Fischer und seinen Fisch passen muss, vor allen Dingen dann, will man ihn vor Mitkollegen verbergen und wickelt ihn entsprechenden ein, bevor man sich noch zum Gespött macht.

So bleiben in der Realität wohl nur diejenigen ratlos zurück, welche in der Hoffnung auf „rot-rot-grün“ leben, da sie sich von neu erhaltenen Impulsen über den Verkauf von selbst geschriebenen Büchern ernähren möchten. Diese Erwartungen aber in eine blutleere und bürgerabwehrende Partei zu setzten, dass wäre nach unser vielfach gemachten Erfahrungen mit dieser Wahlvereinigung einiger Bessergestellten, wohl zu viel aller nur denkbarer Hoffnungen.  Vergleichbar ielleicht mit der Hoffnung an einen toten Fisch, der plötzlich doch erneut zu laichen beginnt?

Neue Doppelspitze in der Linksfraktion
Die Suche nach dem richtigen Lot

Tobias Schulze

Schaffen es Dietmar Bartsch und Sahra Wagenknecht, die Flügel zu einen? Der erste gemeinsame Auftritt war ein Feuerwerk der Harmonie.

Dietmar Bartsch sitzt goldrichtig. Es ist Freitagabend, der Linken-Politiker muss noch eine halbe Woche auf seinen Karrieresprung warten, und in der Zwischenzeit nimmt er als Ehrengast an einer Buchvorstellung in Berlin-Mitte teil. Der Chef der Buchhandlung hat ihn direkt vor das Belletristik-Regal platziert, und so kommt es, dass hinter Bartsch einer der größten Klassiker der Literaturgeschichte steht: Hemingways „Der alte Mann und das Meer“.

Hemingway schreibt über einen alten Fischer, der wochenlang aufs Meer fährt, ohne einen einzigen Fisch zu fangen. Fast wie Bartsch, der zwar noch keine Seniorenrabatte bekommt, aber ebenfalls eine ganze Weile warten musste: Seit einem Vierteljahrhundert gehört er zum Führungszirkel seiner Partei, bekleidete allerlei Ämter.

Für den Sprung nach ganz vorne aber reichte es bisher nie – bis man ihm nach Gregor Gysis Abschiedsankündigung im Sommer endlich den Job des Fraktionschefs antrug.

Nun ist Bartsch also doch noch etwas geworden. Mit 91,6 Prozent der Stimmen wählte ihn seine Fraktion am Dienstagmittag ins Amt.

Den Fraktionsvorsitz teilt er sich künftig mit Sahra Wagenknecht. Auch sie spielte in der damaligen PDS von Anfang an vorne mit, vertrat dort aber weit orthodoxere Positionen als der Pragmatiker Bartsch. Ihre Mitgliedschaft in der Kommunistischen Plattform ließ sie erst ruhen, als sie 2010 stellvertretende Chefin der Linkspartei wurde.

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Fotoquelle:  Wikipedia  – Der Hexer, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0

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Die Linke Fraktion wählt

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Oktober 2015

Die linke Sagenwelt der Sahra Wagenknecht

Es gibt Zeiten in denen wir uns wirklich verwundert die Augen reiben wenn wir das realisieren, was wir so gerade in den Zeitungen lesen. Wobei, die Kommentierung der Facebook Auftritte einer gewissen Sahra Wagenknecht überlassen wir gerne den Journalisten, da wir uns nur ungern wiederholen möchten. Aber wir denken natürlich auch darüber nach warum es gerade über DIE LINKE so viele amüsante Stories zu  berichten gibt.

Aber es ist doch schon  makaber, einen Sigmar Gabriel mit diesem Dämchen vergleichen zu wollen. Ist doch Gabriel zumindest in der Lage und Willens sein, -wir schreiben hier ja über PolitikerInnen,- politisches Schmarotzertum an der Bevölkerung auch rein äußerlich zur Show zu stellen. Weist er doch, auf eine an für sich den Damen überlassene Eigenschaft in Form eines ausgeprägten Babybauches hin, so dass wir nun feststellen können, dass er als Mann ein sehr guter Esser sein muss und von seiner Frau sicher gut gefüttert wird. Da wäre im Gegensatz zu vielen seiner KollegInnen Platz auch für Vier oder Fünf.

Betrachten wir dagegen diesen linken Hungerhaken, können wir feststellen das dieser ja auch schon eine Flucht oder eventuell sogar einen Rauswurf aus der Heimat hinter sich hat. Zuerst nach Irland um dann über das Saarland in NRW zu landen. Wahrscheinlich der einzige Landesverband der Linken welcher einen sicheren Listenplatz an einem unreifen, politischen Früchtchen zu vergeben hatte, bevor bei einem Durchfall das Eigentum mit Hartz IV hätte verrechnet werden müssen.

Gregor Gysi hat sicher ganz bewusst diese sterile, auch sakrale Erscheinung aus längst vergangenen Zeiten möglichst lange außen vor gelassen. Nachdem aber sogar die CDU nach ihrem Heilsbringer aus Nachkriegstagen nun auch noch die Neugeburt einer Mutter Theresa an die Front schicken konnte, war höchste Eile geboten ebenfalls eine künstlich aufgeputzte Ikone in die Spitze zu schieben. War sie doch wahrscheinlich, nachdem sie Marx und Goethe auswendig gelernt hatte, in der Lage einer Computeranimation die benötigte Kälte einzuhauchen. Die Fans müssen doch auf Distanz gehalten werden.

Jetzt geht es folgerichtig in die Fraktionsspitze, in der sie wohl den Posten einer außerirdischen Repräsentantin einnehmen soll, während der Pedant die anfallenden politischen Arbeiten zu erledigen hat. Wobei die Frage, ob es sich wohl unter solchen Voraussetzungen zu Gunsten einer Partei, erfolgreich arbeiten lässt, in Kürze von selber beantworten wird.

Ja, natürlich wird sie gewählt werden, so wie in der Partei Wahlen immer durchgeführt werden und auch wurden. Linksdemokratisch, so wie das Wort Recht im Sprachgebrauch der Linken eher nicht vorkommt. Dafür tragen schon die Lieben Fans Sorge, womit wir doch ein Beispiel aufführen möchten: So schreibt Einer: „Ich verehre Dich u Oskar sowieso aber mach mehr auf liebe Frau u vielleicht (mal) Mutter ??“ Leider hat er wohl vergessen eine Gebrauchsanweisung für seine Illusionen anzufügen? Womit wir dann wieder den Kreis zu Gabriel geschlossen haben.

Die linke Sagenwelt der Sahra Wagenknecht

Sahra Wagenknecht, die kommende Oppositionsführerin, hat auf Facebook mehr Likes als Sigmar Gabriel oder die Grünen-Spitze. Was erzählt Oskar Lafontaines Frau eigentlich ihren Gefolgsleuten?

Politik? Tagespolitik gar? Nicht hier. Die Facebook-Seite von Sahra Wagenknecht ist modernes Nibelungen. Modern, weil die designierte Ko-Vorsitzende der Linke-Bundestagsfraktion eine der aktivsten Nutzerinnen von Sozialen Medien ist.

Am Dienstag wird Wagenknecht in ihr neues Amt gewählt, das Internet aber ist für sie seit Langem kein Neuland mehr. Nibelungencharakter hat ihr Facebook-Auftritt hingegen bereits mit dem Titelbild. Wie die 1969 in Jena geborene Ehefrau Oskar Lafontaines einen da anschaut! Als sei sie die schöne Kriemhild in Worms. Oder Brünhilde im fernen Island, die jeden Freier umbringt. Und wie die Parole einem da entgegenschreit – „Wer Demokratie will, muss die Finanzmafia entmachten. Die Linke“, mit dem üblichen, axtähnlichen i-Punkt im Parteinamen!

Wagenknecht feiert TTIP?

Das soll aussehen, als werde dort ein Schwert gewetzt. Aber nicht, um Tagespolitik zu machen. Dann stünde anderes dort. Am 5. Oktober postet Wagenknecht einen Link, der auch ein Foto enthält. Das Foto zeigt Plakate mit der Aufschrift „TTIP“, die englische Abkürzung für das amerikanisch-europäische Freihandelsabkommen. Das Posting beginnt so: „Geschafft!“ – Moment mal, richtig! Am Vormittag des 5. Oktober wurde in Atlanta nach jahrelangem Ringen doch das transpazifische Freihandelsabkommen unterzeichnet! Das Pendant zu TTIP. Und das feiert Wagenknecht jetzt? Sensationell!

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Fotoquelle:  / Blogsport

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Bartsch sucht die Dödel

Erstellt von DL-Redaktion am 29. September 2015

Lafodödel im Visier von Bartsch

Das könnte Einer von den Dödeln sein

Wie oft haben wir schon darüber geschrieben: Die Linke braucht keine Feinde von außerhalb um sich in ihre Einzelteile zu zerlegen. Das schafft sie spielend selber, denn in wohl kaum einer anderen Partei sind sich die Mitglieder untereinander so spinne feind wie in dieser sich zum Sozialismus bekennenden Wahlvereinigung.

Nun also tritt Dietmar Bartsch in den Vordergrund und wir erfahren das er genau die Machenschaften fortführt welche bereits seit vielen, vielen Jahren, von Gründung der Partei an, Gang und Gäbe sind. Es ändern sich die Namen, aber im Vorgehen mit bekannten Methoden bleibt alles so wie es immer war und und alles folgt den Anweisungen wie sie in der Anleitung „Analyse der Gegenkräfte“ detailliert aufgeführt wurden.Auf Anordnung der Vorsitzenden welche das Schiffdeck säubern wollen bevor es erneut in die See der Fraktionen sticht?

Ja, in der Vernichtung innerparteilicher Andersdenkender arbeiten sie schon gründlich. Ein  totaler Widerspruch zu ihren Politischen Wirken bei dem sie außer dümmlicher Polemik, zumindest aber im Verhältnis zu den Unsummen welche der Steuerzahler dafür zu zahlen hat, viel zu wenig Erfolge nachweisen können.

Nun wurden also Akten angelegt und dieses wird verglichen mit den Arbeiten eines Nachrichtendienst. In der ehemaligen DDR unter dem Stichwort Gesinnungsschnüffelei eine Aufgabe der Stasi. Ein Grund für diese Arbeiten speziell die Anwälte sowie viele weitere ehemalige Stasi Diener in den eigenen Reihen ein sogenanntes „Verdummungsbrot“ zu gewähren?

Parteimitglieder wurden also einsortiert unter Z wie zuverlässig, – U für unabhängig und L für „Lafodödel“ . Wobei das Wort „Dödel“ an und für sich eher für eine andere Bezeichnung steht. „Blödel“ wäre hier treffender womit auch manch Einer aus der Linken sicher noch etwas anzufangen wüsste, und auch besser zu den bezeichneten Personen passen würde. Auch Blödelinnen finden wir doch in der Partei sehr reichlich. Hatte hier vielleicht der Druckfehlerteufel seine Hände im  Spiel ?

Sicher eine schöne Aufgaben mit welche sich die zukünftige Fraktionsvorsitzende demnächst zu beschäftigen hat und es stellt sich jetzt schon die Frage, ob und wie sie den Umgang mit alle diesen Dödeln pflegen wird? Für einige Arbeiten wird sicher auch eine gewissen Fristgewährung eingestanden werden müssen.

Es ist aber immer wieder interessant zu beobachten mit welch einer Akribie in der Linken der Vernichtungsfeldzug gegen die Unangepassten fortgeführt wird. An und für sich schon eine Frechheit solche Vorkommnisse dann noch unter die Rubrik Demokratie einzuordnen.

Auch sollten sich alle hüten diese Machenschaften als reines Machwerk von Bartsch zu sehen. Für solche Art Handlungsweisen haben andere zuvor bereits ihre manipulativen Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Viele haben diesen komischen Gewerkschafts-Zomie mit seiner Stuhlassistentin  aus dunkelster SED Vergangenheit sicher noch in schlechter Erinnerung.

Auffällig auch, dass überall dort, wo es in der Partei stinkt, -nicht nur nach Geld – dieser Professor Bierbaum auftaucht. Kaum einer sieht ihn, aber plötzlich ist er da. Ein Mitglied aus Neunkirchen teilte mir einmal mit dass er sehr wohl etwas aus der Finanzwelt verstehe und schon eine Ein – Euro Münzen von zwei Seiten betrachtet hätte. Für Politik dagegen brauche er unbedingt Nachhilfeunterricht, der Herr Professor. Vielleicht liegt ihm die Aufgabe wirklich besser, Anträge bei der LSK auf Parteiausschluss zu stellen. Welche dann wissenschaftlich bearbeitet werden.

Ach und das hätte ich  fast noch vergessen. Wo ist eigentlich der große Schwachkopf, der Untertänigste aller Behördenuntertanen aus dem Saarland abgeblieben?  Wurde er bei den Dödeln eingereiht, oder etwas an die ungarische Grenze versetzt um den Flüchtlingen am Zaun die Begrüßungshymne von Handy vorzuspielen ?

„Lafodödel“ im Visier von Dietmar Bartsch

Der designierte Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch ließ brisante Dateien über Vorstandsmitglieder seiner Partei anlegen. Besonders im Visier: „Lafodödel“, Anhänger von Widersacher Oskar Lafontaine.

Dietmar Bartsch sieht beim Verfassungsschutz, einem der Hauptfeinde der Linken, böse Mächte am Werk. Als der Inlandsnachrichtendienst noch Parlamentarier seiner Fraktion wegen handfester Indizien auf linksextremistische Bestrebungen beobachtete, stilisierte er sogleich die ganze Partei zum Opfer.

Der ostdeutsche Politiker echauffierte sich: „Dass es überhaupt über Abgeordnete, die sich seit vielen Jahren engagiert für die Demokratie streiten, derartige Akten gibt, ist und bleibt ein Skandal und ist inakzeptabel.“

Die Worte von Bartsch stehen in seltsamem Widerspruch zu seinem eigenen Handeln. Denn wie jetzt eine interne E-Mail-Korrespondenz samt beigefügter Dokumente zeigt, hat der Fraktionsvize selbst Daten über hohe Genossen, darunter etliche Abgeordnete, anlegen lassen. Er gab laut den Unterlagen, die der „Welt“ vorliegen, vor drei Jahren einem Vertrauten einen heiklen Auftrag: Es sollten die insgesamt 44 Mitglieder des damals gerade neu gewählten Parteivorstandes in verschiedenen Kategorien erfasst und in ein skurriles Freund-Feind-Schema eingeteilt werden.

Die daraufhin erstellte Übersicht war offenbar als Werkzeug im innerparteilichen Machtkampf gedacht. Sie ist nach den Kategorien „Landesverband“, „Ost-West-Herkunft“, (Partei-)“Strömung“ und „Einteilung in Lager“ gegliedert und ermöglichte es Bartsch damit, seine Gegner im wichtigsten Führungsorgan der Linken namentlich und zahlenmäßig genau zu identifizieren. Um an dieses Wissen zu gelangen, hatte er sich nicht gescheut, heimlich die politische Gesinnung der Vorstandsmitglieder scannen zu lassen. Das geschah mit einem Aufwand und einer Akribie, von der selbst Verfassungsschützer noch etwas lernen könnten.

Um ein genaues Bild zu erhalten, ließ Bartsch Genossen ausfragen und umfangreiche Recherchen einleiten. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden ständig „überarbeitet“, „präzisiert“ und „gegengeprüft“, wie es in den Schreiben an verschiedenen Stellen heißt. Und um es besonders anschaulich zu machen, gab es drei Kürzel, mit denen jedes Parteimitglied in eine Schublade gesteckt werden konnte: Z für zuverlässig, U für unabhängig und L für „Lafodödel“ – für all jene, die mit dem früheren Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine sympathisierten.

Dazu gehört auch dessen Ehefrau Sahra Wagenknecht; mit ihr will Bartsch ab Mitte Oktober dieses Jahres die Fraktion führen.

Für die Linkssozialisten sind Bartschs obskure Machenschaften ein weiterer Schock. Erst kürzlich musste sie feststellen, dass durch eine frühere Aktion ihres künftigen Fraktionschefs im Deutschen Bundestag ein Loch von mehr als einer Million Euro in der Parteikasse klafft. Bartsch persönlich hatte im Jahr 2007 noch als Bundesgeschäftsführer der Linke-Vorgängerin PDS dafür gesorgt, dass die Hälfte des Parteiorgans „Neues Deutschland“ veräußert wird. Doch der Erwerber, ein Ex-Stasi-Offizier, dachte überhaupt nicht daran, die vertraglich vereinbarten Kaufpreisraten zu entrichten. Um den dubiosen Deal kümmert sich inzwischen die Berliner Staatsanwaltschaft.

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Fotoquelle: Wikipedia – Blömke/Kosinsky/Tschöpe

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Linksfraktion bleibt im Euro

Erstellt von DL-Redaktion am 24. September 2015

Die Linke Fraktion bekennt sich weiter zu Sekt und Kaviar

In der linken Giftküche, vor blitzsauberen Töpfen und Pfannen

Auch auf der Internationalen Grünen Woche im Jahr 2012 in Berlin wurde viel gezeigt, aber wie die blitzsaubern Töpfe und Pfannen belegen weder gekocht noch gebraten. Eine große Show also ohne jeglichen Inhalt. Ein sichtbares Beispiel für die politische Arbeit in einer Partei welche schon heute als Weltmeister bezeichnet werden kann. Einen Titel für leere Versprechungen !

Jetzt hat sich die Linksfraktion also doch für den Euro und für Europa entschieden und wir warten mit Spannung darauf wann denn der nächste Dreh dieser endlos scheinenden Wendeltreppe erstiegen wird. Aber so sind sie die Wendehälse dieser Partei und jeder wartet auf den Moment an dass sich der Hals endgültig als Knoten zuziehen wird und langsam die Luft aus den verbleibenden Öffnungen entweicht.

Wir stellen also fest dass alles in einer Katastrophe enden könnte, nicht nur für Europa, sollten sich die Bürger wehrlos  den Launen dieser gesellschaftlichen Randgruppe ausgesetzt sehen müssen. Ein immerwährender politischer Richtungswechsel würde dieses Land noch tiefer in das jetzige Chaos stürzen. So wird es interessant sein zu beobachten wie lange Wagenknecht nun die Richtung einhalten wird, ohne sich erneut zurückpfeifen zu lassen  Spätestens nach den Neuwahlen innerhalb der Fraktion wird der nächste Richtungswechsel erfolgen.

Da scheint es schon überflüssig zu erwähnen dass die noch linkeren LINKEN, die AKL natürlich für die Ablehnung des Papier plädierte. Den Mut ihre Kapitalismuskritik durch den Verzicht auf künftige Einkommensbezüge vom Steuerzahler zu bekräftigen, brachten sie jedoch nicht auf. Es wäre doch eine gute Gelegenheit gewesen den europäischen Mitstreitern zu zeigen wie schön es sich als NachfolgerInnen ihres Idol Karl Marx in gleicher Armut und ohne Rasierapparat leben lässt.

Wenn die Partei eines schönen Tages beginnt das vorzuleben was sie von anderen fordert, bekäme sie vielleicht einmal den Respekt aus der Gesellschaft entgegengebracht welcher in der Politik unverzichtbar ist. Als Made im fetten Speck sitzen und den einfachen Leuten ihren Verzicht erklären zu wollen, kommt in der heutigen Zeit höchstens noch bei den eigenen blinden Eiferern an. Selber Wein getrunken und beständig Wasser gepredigt wird nicht nur bei allen anderen Parteien schon seit vielen Jahren.

Linksfraktion bleibt im Euro

Tobias Schulze

Trotz vehementer Eurokritik: Auch Sahra Wagenknecht bekennt sich zusammen mit der Bundestagsfraktion zur gemeinsamen Währung.

Die Linksfraktion im Bundestag bekennt sich zum Euro und der Europäischen Union. Per Fraktionsbeschluss bestätigte sie am Dienstagabend einen zentralen Satz aus dem Wahlprogramm 2013. Nach wie vor gelte: „Auch wenn die Europäische Währungsunion große Konstruktionsfehler enthält, tritt Die Linke nicht für ein Ende des Euro ein.“

Der Beschluss geht auf eine gemeinsame Initiative von Fraktionschef Gregor Gysi und seiner designierten Nachfolgerin Sahra Wagenknecht zurück – und das, obwohl Wagenknecht die Gemeinschaftswährung in den vergangenen Wochen wiederholt infrage gestellt hatte.

Anlass des Beschlusses ist eine Debatte, die europäische und deutsche Linke führen, seitdem die griechische Regierung im Sommer neue Sparauflagen akzeptiert hat. Sie dreht sich um die Frage, ob linke Regierungen innerhalb der EU-Strukturen überhaupt etwas verändern können oder ob sie den Vorgaben der europäischen Institutionen ausgeliefert sind.

So fordert die französische Linkspartei inzwischen, dass ihr Land aus dem Euro austritt. Auch Oskar Lafontaine drohte zuletzt gemeinsam mit dem früheren griechischen Finanzminister Gianis Varoufakis, „mit diesem ‚Europa‘ zu brechen“. Und Wagenknecht sagte noch im August in einem Interview, dass „der Euro einfach nicht funktioniert“.

„Mehrheiten für eine andere Politik der EU gewinnen“

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

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Das morsche Gebälk der Linken

Erstellt von DL-Redaktion am 15. September 2015

Kipping legt sich mit Lafontaine und Wagenknecht an

Ja, so sieht es wohl in einer linken Partei aus, nachdem ein Teil der Kritiker ausselektiert wurde und neue Feindbilder benötigt werden.  Wichtig allein ist es eine gewisse Meinungshoheit zu vertreten. Wobei, Kipptrix und ihre Wagenburg, – aus dieser ist die Partei von Gründung an, nie hinausgekrochen.

So glauben sie immer noch mittels einer möglichst große Verbreitung leerer Sprüche Politik machen zu können. Sprüche über welche die große Mehrzahl der Gesellschaft, in der sie immer mehr an Zustimmung verliert, nur noch offen lacht, da sich von Beginn der Partei an nichts, aber auch gar nichts zum besseren verändert hat.  Das genaue Gegenteil wird sichtbar, der tiefe Fall beschleunigt sich.

Die Kommunalwahlen in NRW am letzten Wochenende machen es einmal mehr als deutlich. Die Wahlbeteiligung ging weiter zurück, auf bis weit unter 40 % und Teile des Landesvorstandes aus der Linken feiert dieses Vorkommen als einen Teilerfolg. Na viel Spaß, wer sich seine Augen am Morgen nicht auswäscht, braucht sich über eine spätere Betriebsblindheit nicht wundern.

Für solche Politiker besteht die Welt praktisch nur aus einer Aneinanderreihung von Überraschungen. Egal ob der massive Andrang von Flüchtlingen, oder auch das Einknicken der griechischen Linken, alles fällt aus einen heiteren Wolkenmeer auf unvorbereitete Idioten hinab. Wobei nur innerhalb der eigenen kleinen Parteiengruppierung ohne Erpressung, Mobbing  oder auch ohne Betrug und Manipulationen gearbeitet wird und nur immer die Andren zu unlauteren Mitteln greifen.

Ja, der Kampf um möglichst hohe Einkünfte als das Ergebnis eines gering möglichsten  Aufwand, reicht als Rechtfertigung für die private Abzocke völlig aus. Das Interesse wirklich den Menschen zu helfen verliert sich in der Unkenntlichkeit. Orts- und Kreisversammlungen werden von kaum mehr als zehn Personen besucht. Wofür fordert eine LINKE mehr Mitsprache in einem europäischen Parlament, wenn diese sich nicht einmal in der Lage zeigt gestellte Forderungen innerhalb ihrer doch recht kleinen Gruppe zu entsprechen? Heißt es nicht: Eigenlob stinkt ? Auch keine Überraschung für Insider, wenn der größte Gestank in der eigenen Umgebung wahrgenommen wird!

„Abschrecken, abschieben, abstrafen – das ist der menschenverachtende Dreiklang der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Merkel und ihrem Juniorpartner der SPD“ so umschreibt Kipping den Umgang mit Flüchtlingen.

Wobei sie verschweigt dass sie, in gleicher Manier genau diesen Umgang in der Linken durchzieht,  um so ihr unliebsam gewordene GenossenInnen mundtod zu machen.

Kipping legt sich mit Lafontaine und Wagenknecht an

Oskar Lafontaine und Ehefrau Sahra Wagenknecht stellen Euro und EU zur Disposition und fordern mehr nationale Souveränität. Linke-Chefin Katja Kipping warnt vor Rückzug „in die nationale Wagenburg“.

Es knirscht mächtig im Gebälk der Linken. Anlass sind Äußerungen Oskar Lafontaines, seiner Ehefrau Sahra Wagenknecht und anderer, die nicht nur den Euro als Gemeinschaftswährung, sondern die gesamte EU in ihrer derzeitigen Konstitution infrage stellen. Offen plädieren sie für mehr nationale Souveränität und klagen die USA in der Flüchtlingsfrage an. Aber es gibt auch andere Stimmen. Zu ihnen zählt die Parteivorsitzende Katja Kipping. Sie warnt vor einem Rückzug in die „nationale Wagenburg“, gleichzeitig verteidigt sie die DDR gegen jeden Nationalismus-Verdacht.

Die Welt: Frau Kipping, plötzlich stellen prominente Vertreter der Linken den Euro und die Institutionen der EU infrage. Von nationaler Souveränität ist die Rede. Was passiert da gerade in Ihrer Partei?

Katja Kipping: Wir haben die jetzige Ausrichtung der europäischen Institutionen auf Sozialkürzungen, Privatisierung und Abbau von Beschäftigtenrechten immer kritisiert und wollen sie ändern, gerade weil uns Europa am Herzen liegt. Das ist nichts Neues.

Die Welt: Griechenlands Linke unter Alexis Tsipras hat genauso geredet. Letztlich ging die Sache aber doch ganz anders aus, was nicht wenige Linke im restlichen Europa ziemlich erschreckt hat.

Kipping: In der Griechenland-Krise ist deutlich geworden, dass der Kurs der EU ganz stark von der Bundesregierung geprägt wird. Um es mit dem früheren griechischen Finanzminister Janis Varoufakis zu sagen: Wolfgang Schäuble war der Dirigent der Erpressung. Und die Regierung von Angela Merkel ist der Hegemon in der EU. Das zweite Problem ist das Totalversagen der Sozialdemokratie. Wenn uns die sozialdemokratischen Regierungschefs aus den anderen Ländern unterstützt hätten, hätten wir so wichtige Dinge wie einen sozialökologischen Marshallplan durchsetzen können. Sie haben es aber nicht getan.

Die Welt: Sie schimpfen auf die Sozialdemokraten, Ihre Stellvertreterin Janine Wissler spricht von der „Unterwerfung der ersten genuinen Linksregierung innerhalb der Europäischen Union seit Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise unter die Knute der deutschen Regierung und der ihr folgenden anderen europäischen Regierungen“. Dies sei „letztlich auch unsere Niederlage und eine Niederlage der gesamten europäischen Linken“. Liegt sie völlig falsch?

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Linke Wendehälse an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 22. August 2015

Die Linke streitet über den Euro

Ja da ist sie wieder, DIE LINKE in Reinkultur. Wenn sie einmal nicht mit einem Hörrohr die Gräber ihrer Vorahnen abhören um so politische Ideen zu erkunden, wählen sie den anderen Weg welcher da lautet: „So wie die Alten sungen, so zwitschern heut die Jungen!“ Wohl denen welche einen Papagei im Hause halten.

Geißelt man dieses Verhalten heute nicht mehr als Querulantentum, womit doch ParteiidiotenInnen zuvor, einige selbstständig Denkende an den Pranger gestellt und so aus dieser durch und manipulierenden  Mafia hinausgeworfen  wurden. Ja,  Alt muss man sich zeigen. Dumm darf man sein und immer eine Frau Dr. an der Hand, welche sich willenlos nachäffend am Nasenring durch das Saarland ziehen lässt. Nur so wird das große Ziel erreicht als Spitzenclown im Zirkus der LINKEN noch einmal anerkannt zu werden. .

Obwohl der Partei der programmatische  Zickzack Kurs der Beiden lange bekannt ist, erhält eine Clownerie natürlich die absolute Freiheit des Handelns, ist es doch ihre Aufgabe die Kinder zu belustigen und die Erwachsenen zu Tränen zu rühren. Die Maske des Bajazzo in Italien, welcher in Deutschland auch als dummer August interpretiert wird, eignet sich hierzu bestens.

Die Nähe der Rechten zur Linken haben wir schon seit langen immer wieder hier festgestellt und die äußeren Differenzen als Scheingefechte beurteilt, da beiden Seiten das Nationale wichtiger als das Internationale ist. Zumindest die AFD hat in dieser Sicht ehrlicher agiert. Uns  erstaunt hier aber ganz besonders, dass Politik anscheinend  nicht in der Lage ist den Euro in der Diplomatie entsprechend zur Geltung zu bringen.

Sehen wir doch in den Drang der kleineren Europäischen Staaten, möglichst schnell in die EU aufgenommen zu werden, mit dem Hintergrund, für ihr Land finanzielle Vorteile zu erlangen. Gerade in der Weigerung sich der  Aufnahme von Flüchtlingen, entsprechend ihrer Größe und wirtschaftlichen  Leistung, zu entziehen, eröffnet hier ein weites Feld für die Diplomatie.  Da muss einem jedem Land auch klargemacht werden, dass nichts im Leben für einen Apfel und ein Ei zu bekommen ist. Möchte sich jemand unter den Schutz einer Gemeinschaft begeben darf diese nicht nur, sondern muss auch bereit sein gewisse Werte einzubringen.  Unterstützung aus den EU Topf darf nur der bekommen wer sich der Gemeinschaft gegenüber entsprechend loyal verhält.

Merkel ist doch sonst so stolz auf ihre „Wertegemeinschaft“. Da sollte sie auch einmal nachweisen wie ihre Werte denn aussehen. Nur dumm herum blubbern und als Zeichen der Hilflosgkeit ein Kind streicheln hilft hier auch nicht weiter. Wir vermissen ehrliche Bemühungen.

Die Linke streitet über den Euro

Wagenknecht stellt Gemeinschaftswährung infrage

Die Linke ist sich uneins, wie es mit dem Euro weitergehen soll. Das Ehepaar Wagenknecht/Lafontaine stellt die Gemeinschaftswährung generell infrage. Parteichef Riexinger sagt, es gebe keine Forderung „Raus aus dem Euro“.

Gegen den Euro zu wettern, hat bei der Linkspartei fast schon Tradition. Der ehemalige Vorsitzende Oskar Lafontaine wird nicht müde, die Gemeinschaftswährung infrage zu stellen. Gestern schlug die künftige Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht in dieselbe Kerbe. In den Führungsetagen der Linken war man davon wenig angetan.

„Es zeigt sich einfach, dass der Euro nicht funktioniert, sondern immer größere wirtschaftliche Ungleichgewichte erzeugt, und am dramatischsten zeigt sich das eben in Griechenland“, sagte Wagenknecht der „Welt“. Bei den Linken beginne deshalb „zu Recht eine Debatte darüber, welchen Spielraum eine Politik jenseits des neoliberalen Mainstreams im Rahmen des Euro überhaupt hat, oder ob wir dieses Währungssystem nicht generell infrage stellen müssen“. In der deutschen Linken freilich ist diese Debatte keineswegs neu. Schon vor zwei Jahren wurde dort heftig über Für und Wider der Gemeinschaftswährung gestritten. Auslöser der Debatte war Lafontaine, mit dem Wagenknecht jetzt seit acht Monaten verheiratet ist. „Wir brauchen ein besseres Währungssystem, in dem es auch nationale Währungen geben kann“, hatte der Saarländer damals unter anderem erklärt.

Offen gegen die Parteilinie

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Kampf um (linke)Krümel

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Juni 2015

Ortstermin bei der Linksfraktion

Die Fahne zur Hand, hoch über den Kopf, die schwenk ich für Redner – bin nicht bekloppt.
Gestern in rot und dies Jahr in weiß – ich bin ein Linker, ich weiß Bescheid

von Tobias Schulze

Die neue Doppelspitze der Linksfraktion lädt zum Frühstück: Wagenknecht und Bartsch kommen schon dabei nicht auf einen Nenner.

Er schiebt sich zwei große Stücke Camembert auf das Vollkornbrötchen und beißt dreimal kräftig rein. Sie schnappt sich eine trockene Schrippe, reißt kleine Teigfetzen ab und kaut konzentriert auf ihnen herum. Als Sahra Wagenknecht dann endlich herunterschluckt und das Wort ergreift, als Dietmar Bartsch sein halbes Brötchen ablegt und vom Esstisch aufblickt, hat die designierte Doppelspitze der Linken im Grunde schon verloren: Noch nicht mal beim Frühstück kommen die Beiden auf einen gemeinsamen Nenner. Und jetzt wollen sie zusammen eine Fraktion führen?

Mittwochmorgen im Jakob-Kaiser-Haus neben dem Reichstag: Die Linksfraktion hat hier ihre Büros und lädt regelmäßig Journalisten zum Frühstück. Irgendjemand aus der Fraktionsspitze (mal Gregor Gysi, mal seine Stellvertreter) plaudert dann eine dreiviertel Stunde über die aktuelle Woche, über die Abstimmungen im Plenum und über die Tücken des Neoliberalismus.

Dass Bartsch und Wagenknecht gemeinsam dort frühstücken, ist ein Novum. Der Termin hat natürlich mit ihrer gemeinsamen Zukunft zu tun: Am Montag verkündete die Parteispitze, dass die Beiden im Herbst Gysis Nachfolge antreten sollen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Sahra als lebende Wendeltreppe

Erstellt von DL-Redaktion am 26. März 2015

Plant Sahra jetzt den Rückzug vom Rückzug

Sollte DIE LINKE Sahra Wagenknecht vielleicht auf die Resterampe der Partei geschoben haben? Wie heute allgemein in der Presse verbreitet wird, hätte Sie dem Tsipras doch so gerne die Hand gegeben. Aber es ging nicht, da nur Gysi und Kipping zur Audienz geladen waren. Nach Tsipras Abreise wurde verbreitet das einer von der deutschen Seite auf Ihre nicht Teilnahme bestanden hätte.

Setzt Sie sich mit Ihren Rückzug vielleicht selbst ins politische Abseits der Partei? Oder wurde dort bemerkt dass bei Ihr augenscheinlich die privaten Interessen den Vorrang erhalten. Die von Ihr ausgegebene Begründung auf die Abstimmungsniederlage innerhalb der Fraktionssitzung ließ schon aufhorchen: „Sie habe sich mit dieser Sitzung nicht so sehr befassen können, da Sie sich auf die folgende Talkshow bei Maybritt Illner hätte vorbereiten müssen“. Eine eindeutige Aussage ist solch eine Erklärung ganz sicher.

Es ist schon eigenartig und bei vielen dieser Abgeordneten zu beobachten. Für Ihre eigentlichen Aufgaben, wofür sie von der Bevölkerung bezahlt werden, finden sie keine Zeit. Obwohl, gerade in den Randparteien, – von der Bevölkerung gewählt wurden sie ja nicht, – sondern von den Parteien gesandt die Interessen derselben wahrzunehmen. Quoten Frauen und Männer. Was vielleicht auch eine Erklärung dafür sein könnte, dass sich die Politiker immer mehr von den Bürgern entfernen.

Innerhalb dieser Auseinandersetzung gestand Wagenknecht jedoch Vorwürfe ein, welche ihr über den Streit um Inhalte vorgeworfen wurden. Sie sei zu oft abwesend und arbeite nicht genug für eine gemeinsame Politik. Zu Überheblich würde Sie sich in Entscheidungen nur auf Ihre Argumentationen verlassen. Zu versuchen jeden einzelnen Abgeordneten von Ihrer Meinung zu überzeugen, sei nicht so Ihr Ding. Auch wolle Sie sich nicht so weit von Ihren Positionen verabschieden.

Nach Ihren Verzicht auf den Chefposten in der Fraktion hat Sie für Fernsehtermine auch in Zukunft Zeit. Ein Nachfolger für Gysis wird sich bei der guten Dotierung sicher auch noch finden lassen. Vielleicht hängt dieser  selbst noch weitere Jahre dran. Nach der Bundestagswahl 2017 könnte Wagenknecht dann wieder aus der Höhle vorkriechen. Denn so soll Sie am Mittwoch gesagt haben: Ihr Verzicht gelte zunächst nur für die Fraktionswahlen in diesem Herbst. Sieht so ein Wiedereinstieg in den Ausstieg aus?

Lahme Ente aus freien Stücken

Es ist schwer, im Gesicht von Sahra Wagenknecht irgendetwas zu lesen. Ein bisschen ist es wie mit Drei-Wetter-Taft: Ob Sonne, Regen oder Sturm – das Haar sitzt. Immer gleich. Nur einmal ist in Wagenknechts Gesicht so etwas wie eine mimische Reaktion auf eine Frage zu erkennen an diesem Mittwochmorgen im „Goldenen Saal“. Hierher lädt Sie als stellvertretende Fraktionsvorsitzende alle paar Wochen zu Pressegesprächen ein. Die Frage also lautet, ob sie jetzt noch so etwas wie Karrierepläne habe, oder ob es ihr reiche, die Frau von Oskar Lafontaine zu sein. Da schürzt sie für einen Moment die Lippen.

Die Frage ist natürlich unverschämt. Aber sie trifft einen wunden Punkt. Vor zweieinhalb Wochen, einem Freitag, hat sie ihre bis dahin noch gar nicht erklärte Kandidatur für den Fraktionsvorsitz zurückgezogen. Im Herbst hätte, das war der Plan, Gregor Gysi sich von der Spitze verabschiedet.

Quelle: Sueddeutsche >>>>> weiterlesen

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Linke sucht eine Fraktionsvorsitzende

Erstellt von DL-Redaktion am 21. März 2015

Linke Suche nach einer neuen Fraktionsvorsitzenden

So, nun haben wir es also gelesen. Selbst Katja Kipping will nicht den zukünftigen Fraktionssitz im Bundestag übernehmen. Sie läßt mit Ihrer Entscheidung natürlich die Presse ziemlich allein im Regen stehen, da vorgegebene Gründe doch recht Oberflächlich erscheinen. Es bleibt also einzig die Unruhe sich damit den Kopf zu zerbrechen wer denn an Ihrer Stelle dieses lukrative Pöstchen übernehmen könnte.

Dabei gab es doch kaum eine echte Alternative nach dieser überraschenden Absage durch die Parteisahra. Steht diese doch jetzt – zumindest offiziell nicht mehr der Partei zur alleinigen Verfügung, sondern ist durch diese Heirat an erster Stelle ihrem Ehemann verpflichtet. Schließlich hat Oskar Anspruch auf eine gute Versorgung um weiterhin die Stange halten zu können.

Dabei gibt es doch in der Partei nur die zwei echten Marxistinnen welche den einstigen Pleitegeier auch nur annähernd innerhalb der Partei DIE LINKE deuten können. Vielleicht hat Kipping noch einmal eingehend die Schriften bemüht und nachträglich festgestellt, innerhalb Ihres Studium einen ganz wichtigen Halbsatz übersehen zu haben. Hat nicht das Orakel innerhalb seiner Zukunftsvision im Dritten Band des Buches „Wo wird das Kapital des modernen Kommunismus generiert“ geweissagt, dass im Jahre 2017 der Niedergang der LINKEN Partei bevorsteht und diese an der fünf Prozent Hürde und damit den Einzug im Bundestag scheitern würde.

Dann wäre Katja ja in spätesten zwei Jahren Arbeitslos und müsste sich nach kurzer Zeit auf der Parteiinternen Resterampe notversorgen lassen, oder würde in das staatliche Almosenpaket Hartz 4 durchgereicht werden. Im Vergleich zu diesen gewiss nicht guten Zukunftsaussichten verspricht der Posten einer Parteivorsitzenden schon noch über einen längeren Haltbarkeitswert. Ein paar Mitglieder welche das Gehalt weiterzahlen lassen sich gewiss noch einige Jahre finden.

Wird also nun die Höger noch einmal den Söder machen dürfen? Obwohl sie als Feministin ja auch nicht gerade überzeugend wirkte. Immerhin ließ Sie sich für einige Wochen auf einem Schiff unter Deck mit dem restlichen Weiber – gedöns, – Schröder Mundart -;  einsperren, da das Oberdeck den Männer vorbehalten war. Ja, die Reise nach Israel war schon sehr beschwerlich.

Sie muss ja aus dem Westen kommen, als Gegenpart des Dietmar Bartsch und in NRW wachsen nun einmal die meisten der Linken Blaustrümpfe. Komisch auch, an Ulla Jelpke und besonders Sevim Dagdelen erinnert sich wohl keiner mehr. Mag die Person Dagdelen dieser linken Partei vielleicht als allzu stark getürkt vorkommen. Über diese Vorurteile gegenüber nicht deutschstämmigen Mitgliedern berichteten wir ja schon des öfteren.

So lesen wir auch folgenden Part als Wiedergabe von Kipping in der Zeitung:  „Gerade mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 sei eine funktionstüchtige Partei wichtig, die fest verankert bleibe in Kunst und Wissenschaft, auch sozialen Bewegungen. „Es wäre verheerend, wenn alle Energie nur auf die Fraktion gerichtet ist.“

Die Aussage „verankert in Kunst und Wissenschaft und soziale Bewegungen“ lässt hier besonders aufhorchen. Diese Personen würde ich gerne einmal kennenlernen als Mitglieder in der Linken. Aber vielleicht liegen die ja alle auch schon mehrere Hundert Jahre auf den Friedhöfen und Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wurde posthum der Dr. Titel überreicht. Guttenberg und Schavan sind ja auch heute noch große Wissenschaftler, zumindest innerhalb ihrer Parteien.

Kipping will nicht Fraktionschefin werden

Die Parteivorsitzende der Linken, Katja Kipping, möchte nicht für den Fraktionsvorsitz im Bundestag kandidieren. Das sagte sie der SZ.

Nach Sarah Wagenknecht ist sie die zweite hochkarätige Politikerin aus der Linkspartei, die den Posten ablehnt.

Geplant war eine Doppelspitze aus einer Frau und einem Mann, die das politische Spektrum der Partei repräsentieren sollten und jeweils aus Ost- und Westdeutschland stammen.

Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Gregor Gysi den Job noch eine Weile alleine macht.

Katja Kipping gehört zu den Figuren in der Linkspartei, die es über Nacht bis ganz nach oben geschafft haben. 2012 wurde sie, damals 34 Jahre alt, beim Kampfparteitag in Göttingen Parteichefin. Auf dem Posten werde sie sich nicht lange halten, ätzten manche. Kipping hielt sich, und zusammen mit Parteichef Bernd Riexinger gelang es ihr, ihren Laden zumindest zu befrieden.

Quelle: Sueddeutsche >>>>> weiterlesen

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EX Stasi werden entsorgt

Erstellt von DL-Redaktion am 10. März 2015

Kipping bläst zur neuen Säuberung

Das Chamäleon der LINKEN

Wenn den Ankündigungen der heutigen Presse geglaubt werden kann, scheint jetzt eine neue Säuberungswelle auf die Partei DIE LINKE zuzurollen. Wobei, dieser Anschein soll wohl für die Öffentlichkeit so herüberkommen, nicht die Partei, sondern mehr die Parteifirma Fevac im Mittelpunkt des Kippschen Interesses liegt. Ja richtig, es ist wieder einmal Kipping, welche als Nimmersatt an der Futterkrippe  am lautesten grunzt.

Jetzt also sollen den ehemaligen Stasi Schergen die wärmenden Federbetten des Partei eigenen Kapital Imperium entzogen werden. Ein Schlussstrich unter die Karrieren der Ex Spitzel Ruth Kampa alias IM „Ruth Reimann“ und Joachim Pfillipp alias IM „Achim“ beide Anwälte. Nach Außen hin also Säuberung, wobei aber zumindest eine Person nur gegen eine Andere getauscht werden soll. Ist Ihr, der Kipping das wärmende Federbett des Neuen vielleicht angenehmer?

Wobei das Säubern sich scheinbar als ihre besondere Spezialität zu erweisen scheint. Wurden die groben Kleinarbeiten in den unteren Gefilden der Partei zunächst noch der Ruth Kampa in einträglicher Gemeinsamkeit mit dem Familienrichter Hendrik Thome in der Schiedskommission überlassen, nimmt sie nun nach und nach selber das Heft in ihre Hand. Aber hier einmal Hand aus Herz: Ist es nicht eine besonders nachhaltige Strategie wenn eine Stasi Spitzenfrau mit einem West.- Richter in gemeinsamer Arbeit eine Parteisäuberung durchzieht, was so von der Presse nie wahrgenommen werden wollte? Sollte hier vielleicht doch von „Lügenpresse“ oder nur von einer „verschweigenden Presse“ die Rede sein?

War es nicht schon ein Hinweis wie schnell eine Katharina Schwabedissen  aus NRW in Vergessenheit geriet, nachdem Kipping ihr Ziel endlich erreicht hatte? Nein, ein Blick zurück auf die zuvor gespielte Verbundenheit war war hier wohl genau so Überflüssig wie der auf den abgekanzelten Bundesschatzmeister. Leichen säumen Ihren Weg hatten wir einmal geschrieben und so wird aus einem schmalen Trampelpfad langsam eine Straße.

Vielleicht aber ist das wärmende Federbett als einziges Argument nicht ausreichend beschrieben sondern es wird die Hoffnung gehegt die beiden Händen auch tiefer in die Kasse dieser Firma zu bekommen. So als immer wieder zu beobachtender Sozialismus der Besitzenden, – mir gehört alles. Sollte Steffen Bockhahn einmal seine Betrachtungsweise in diese Richtung ändern wird Ihm bestimmt auch das entsprechende Licht aufgehen. Denn Politiker welche das Gemeinwohl an der Ersten Stelle sehen, davon träumen doch nur noch die wenigsten.

Vollkommen unverständlich sind mir solche Handlungsweisen innerhalb einer sich „LINKE“ nennenden Partei. Wenn sich gewählte Vorstände in einer angeblich der Basis zugewandten Partei nicht solcher Einzeleskapaden erwehren können oder wollen, macht dieses die Überflüssigkeit einer solchen Partei überdeutlich. Da kann Mensch nur stolz darauf sein, einer solchen Institution nicht mehr anzugehören.

Auch die moderne Gesellschaft macht sich Ihre Götter selber und aus einem Stinkstiefel wird nicht ohne die entsprechende Unterstützung eine strahlende Mutti. Warten wir also auf die nächsten Überraschungen welche mit Sicherheit schon unterwegs sind. Vielleicht spielt der Wagenknecht Rücktritt von Ihren Ambitionen auch hier hinein? Die Leichenberge am Straßenrand der Partei werden rasch anwachsen.

Kipping will Ex-Stasi-Kader aus Parteifirma werfen

Linke-Chefin Kipping will alte Stasi-Kader in der Parteifirma Fevac absägen, die pikanterweise stark kapitalistische Züge trägt. Doch die Ex-Spitzel gelten als Gefolgsleute von Fraktionschef Gysi.

Katja Kipping gilt als das sympathischste Gesicht der Linken: stets auf Ausgleich bedacht, wenig verbohrt und ausgesprochen flexibel. In der Partei jedoch haftet der Bundesvorsitzenden auch ein ganz anderer Ruf an.

Ihr wird nachgesagt, sie regiere die Linke mit eiserner Hand, diszipliniere Genossen und scheue keine Intrige. „Mal gilt man als machtlos, mal als machtgeil – vielleicht liegt die Wahrheit in der Mitte“, meint die 37-Jährige Dresdnerin dazu.

Derzeit demonstriert die Linke-Chefin wieder einmal, welch gewiefte Machtpolitikerin sie ist. Kipping nimmt sich der Kronjuwelen der Partei an. Aufgeräumt werden soll bei der Fevac, der zentralen Firmenholding der Partei. Die Vorsitzende will sie von ehemaligen Stasi-Kadern befreien. Ende 2014 hatte die „Welt am Sonntag“ aufgedeckt, dass dort auch 25 Jahre nach dem Mauerfall noch immer etliche Ex-Stasi-Mitarbeiter an zentralen Stellen die Weichen stellen.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

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Kleiner Mann, große Frau

Erstellt von Gast-Autor am 9. März 2015

Ein Dilemma der Linkspartei

File:Gregor Gysi & Sahra Wagenknecht.jpg

Autor: U. Gellermann

Rationalgalerie

Datum: 09. März 2015

Gregor Gysi ist ein höchst intelligenter Mann. Ihm ist eine verführerische Intelligenz zu eigen, die mit blendendem Charme geziert ist. Dieser Tendenz zum Genialen kann nicht mal Gysi selbst widerstehen: Weil er so gescheit ist, hält er die meisten anderen für blöd. Erst neulich wieder im Bundestag. Die LINKE-Fraktion hatte sich mehrheitlich für die Zustimmung der „Verlängerung der Griechenlandhilfe“ entschieden. Dieser Antrag der Regierung hörte sich gut an: Frisches Geld für die armen Griechen, da kann man doch nicht Nein sagen. Sahra Wagenknecht konnte. Denn der scheinbar karitative Zug der Regierung sieht neben dem neuen Geld nur alten Unsinn vor: Die Verlängerung all jener Maßnahmen, die den Griechen mehr Elend und weniger Zahlungsfähigkeit beschert hatten. Darüber wollte Frau Wagenknecht in ihrer Fraktion reden. Aber die Fraktion ließ ausgerechnet die Frau aus ihren Reihen, die den meisten ökonomischen Sachverstand mitbringt, nicht zu Wort kommen. In der Links-Fraktion, das weiß man, gilt das Wort von Gregor Gysi. Mit ihm ist vieles möglich, gegen ihn sehr wenig. Und der hielt einen Wagenknecht-Beitrag nun mal für unmöglich.

Wer jetzt so blöd ist, ausschließlich an eine inhaltliche Entscheidung gegen Wagenknecht zu glauben, der ist so blöd wie Gysi das gerne hätte. Denn hinter dieser Ohrfeige für Sahra Wagenknecht wabert die seit langem verdrängte Frage nach der „Doppelspitze“ der Bundestagsfraktion. Ein Parteitag hatte sich für eine Doppelspitze ausgesprochen und auch eine Bundesausschuss-Tagung der Partei forderte eine Frau neben einem Mann an der Spitze der Fraktion. Und die wahrscheinlichste Frau neben dem Fraktions-Chef Gysi wäre eben Frau Wagenknecht. Das wäre doch nicht schlecht, sagt sich der Laie: Die Frau hat Ahnung, kann gut auftreten, zeigt in jeder Talk-Show jene Nervenstärke, die ein Beweis von Wissen ist. Und sie wäre zudem ein kluges Beispiel dafür, wie nützlich eine Frauenquote sein kann. Aber der professionelle Gysi weiß, dass der Laie blöd ist. Er wäre tödlich beleidigt, wenn seiner überwölbenden Intelligenz widersprochen würde. Und weil die Links-Fraktion wiederum weiß, was ein beleidigter Gysi anrichten kann, steht sie nicht gegen ihn auf wenn er einmal „Sitz!“ gerufen hat.

Auch als der Linkspartei einmal von außen eine Antisemitismus-Debatte angetragen wurde, fiel dem brillanten Gregor Gysi als Reaktion sein geniales „Sitz!“ ein. Mit einer Rückzugsdrohung setzte er in der Bundestagsfraktion einen Beschluss durch, nach dem Kritik an Israel mit Antisemitismus und Rechtsextremismus gleichgesetzt wurde. Während der interessierte Laie gedacht hätte, dass ein Stöckchen, das der Linkspartei von den Mainstream-Medien hingehalten wird, ignoriert werden sollte, hatte der professionelle Chef der LINKEN entschieden doch drüber zu springen. Dem dummen Laien wäre die Frage eingefallen, ob denn israelische Kritiker an Israel auch Antisemiten wären. Noch dümmer wäre sicher die Frage gewesen, ob die Mehrheit der Bundestagsfraktion, die von ihren Mitarbeitern verlangte die gleiche Haltung einzunehmen, nicht brutal gegen die Meinungsfreiheit verstossen hatte, aber solche Fragen mussten schweigen. Denn Gregor der Allwissende und Alleinseligmachende hatte mal wieder sein bestes und klügstes Argument eingesetzt: Den Rücktritt.

Inzwischen weiß die Mehrheit der Linksfraktion schon: Falls sie irren sollte, wird Gysi erneut sein stärkstes Argument einsetzen, und da sitzt sie schon lieber vorauseilend stramm. In Vorbereitung der letzten Europa-Wahlen wollte die Linkspartei einen Satz aus dem Parteiprogramm in das Europa-Wahl-Programm übernehmen: Die EU sei eine „neoliberale, militaristische und weithin undemokratische Macht“. Da denkt der Laie unbefangen: Ein Parteitag ist das höchste Gremium einer Partei, also kann doch so ein demokratisch erarbeiteter Satz problemlos übernommen werden. Aber draussen, in der professionellen Wirklichkeit tobte ein echter Mediensturm: Die arme EU, so könne man die doch nicht diffamieren, die habe doch total demokratische Rettungsschirme aufgespannt. Sie plane zwar eine militärische Eingreiftruppe, aber nur zu Friedenszwecken und neoliberal . . . ja gut, aber nur ein bisschen. Wie gut, dass die Linkspartei ihren Gregor hat. Der suchte sich gleich ein paar Kameras und sagte: „Für uns linke Internationalisten gibt es kein Zurück zum früheren Nationalstaat. Wir müssen Befürworter der europäischen Integration sein.“ Zwar hatte keiner seiner Genossen gegen die europäische Integration geredet, aber es war doch eine wirklich schöne Ecke, in die sie gestellt wurden. Gysi und Kameras: das ist eine Macht. Und schwupps wurde die Formulierung geändert. So geht innerparteiliche Demokratie, schnell und einfach.

Die Sahra Wagenknecht ist in den letzten Jahren immer größer geworden. Nicht durch höhere Absätze, sondern durch gewachsene Intelligenz. Durch häufiges Bücken vor dem Mainstream ist Gregor Gysi geschrumpft. Jetzt wird die große Frau nicht für den gleichberechtigten Platz an der Fraktionsspitze kandidieren. Der kleine Mann hat gewonnen. Die antiken Griechen nannten das einen Pyrrhos-Sieg, nach jenem König, der von Sieg zu Sieg in die Niederlage eilte. Das ist das Dilemma der LINKEN.


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Der Arschermittwoch an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Februar 2015

Und der Haifisch ohne Zähne

Bild könnte enthalten: Text

Habt Ihr es auch schon Alle gehört? Heute Abend soll es ja wieder so weit sein. Das große Treffen in der Festhalle Walderfingia zu Wallerfangen findet tatsächlich statt. Er wurde nicht abgesagt dieser politische Arschermittwoch, nicht wegen einer sich eventuell auflösenden  Partei die Linke. Nein die existiert heute noch und wenn wie zu alten Zeiten die Halle wegen Überfüllung geschlossen werden muss, auch noch morgen und übermorgen.

Wir haben diesen Bericht über die Veranstaltung bewusst vorgezogen da wir uns die dort zu haltenden Reden auch schon angehört haben. Die aus den vergangenen Jahren auf Youtube. Wir können uns so die Anwesenheit ersparen und schicken nur ein paar Leute zum Essen und Trinken welche anschließend die entsprechenden Kommentare, hoffentlich unter diesen Artikel schreiben werden.

Auch die angebotenen, eingelegten Heringe sind nicht gerade nach unseren Geschmack, sehen wir diese doch schon seit längerer Zeit auf den Plakaten. Dort stehen sie auf ihre Schwanzspitze und wurden mit einem Krönchen behauptet. Stammen die Heringe vielleicht aus der Zucht in Völklingen? Auch haben wir zuvor noch keine Partei gesehen welche mit einem Hering, welcher später verzehrt wird, auf seinen Plakaten wirbt. Wir dürfen also davon ausgehen das Partei und Fisch wirklich vom Kopf an zu stinken beginnen?

Zwei Zwerge in Begleitung von Schneewittchen mit Krönchen, womit sich vielleicht der Fisch von selber erklärt, werden also Hof halten und dementsprechend versuchen alte Märchen wieder aufzufrischen. Sie singen den Refrain als eine Endlosschleife und viele der Zuhörenden lauschen mit verdrehten Augen und träumen von alten Zeiten. Sie werden nicht registrieren dass auf dem Podium der Kaviar mit Sekt verzehrt wird welcher den Fischen zu vor entnommen wurde. Aber egal, das Bier spült so wie so alles herunter.

Ab 17.00 Uhr ist die Halle für die Besucher geöffnet obwohl die Veranstaltung erst um 18.30 Uhr offiziell beginnt. Anstatt erst zu hören und dann zu essen hätte die Programmgestaltung doch auch andersherum organisiert werden können. War die Gefahr eventuell zu groß dass die Redner dann aber nur noch auf leere Stühle hinunter geblickt hätten?

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Grafikquelle: Verlinkung auf Facebook – verteilen

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Linke: Alles „Kehrt-Marsch“!

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Januar 2015

„Berlin hat Unsummen in den Sand gesetzt“

In den Sand gesetzt sind Gelder dann, wenn versprochene Leistungen nicht geliefert wurden !

Wer hat denn jetzt schon wieder ein Kommando gegeben in der Linken Friedenspartei? So muss es gestern, oder war es vorgestern, oder noch eher– kein Militärisches „Rechts Marsch“ sondern sogar ein ganz energisches „Kehrt Marsch“ gegeben haben. Kleine Wendungen erleichtern vielleicht den Einstieg an die Fraktionsspitze ? Na wie dem auch sei, wir erleben schon seltsame Wendungen innerhalb der Partei und freuen uns auf die Nächsten.

Jetzt will also auch Wagenknecht mit den Pegida – Machern reden und schließt sich weitgehend den zuvor abgegeben Begründungen von DL an? Ja, ja, es braucht eben alles seine Zeit, bei manch Einer/n dauert es auch schon einmal ein wenig länger.

Nur so ist das nun einmal innerhalb der Linken wenn wir denn der „Lügen“ Presse glauben können. Wo die Eine eine Kehrtwendung vollführt verkündet der Andere das genaue Gegenteil. So lesen wir heute Morgen im Spiegel: „Die rassistischen Äußerungen des Pegida-Gründers Bachmann haben gezeigt, wes Geistes Kind die Organisatoren dieser Hass-Bewegung sind“, sagte er dem „Tagesspiegel“. „Wer jetzt noch diesen geistigen Brandstiftern nachläuft, macht sich mit ihnen und ihren Positionen gemein.“ Nicht unerwähnt sollte hier bleiben, dass wieder einmal Alle für Einen in die Haftung genommen werden?

Dieses ist eine Aussage von Dietmar Bartsch welche heute Morgen nicht nur im Spiegel verbreitet wird. Sollten wir hier den Spruch: „Gegensätze ziehen sich an“ erwähnen und freuen uns auf weitere Gegensätzlichkeiten? Wo bei er eben nicht Unrecht hat, der Dietmar. Aber bei aller berechtigten Kritik an diesen Lutz Bachmann, warum wird eigentlich nie erwähnt das die Kriminalitätsrate im Deutschen Bundestag, Prozentual gerechnet wahrscheinlich weit höher liegt als innerhalb der Bevölkerung? Dort finden wir schließlich alles wie Hochstapler, Drogenbesitzer, Panini Bildchen Sammler, und, und, und. Nur die werden nicht bestraft sondern im Gegensatz noch belobigt. Und sei es durch Jobs in internationalen Gremien.

„Berlin hat Unsummen in den Sand gesetzt“

Die Vizechefin der Linksfraktion, Sahra Wagenknecht, spricht sich für einen Machtwechsel in Athen aus, sieht Griechenland aber weiter in der Euro-Zone. Außerdem spricht sie im Interview über ein mögliches Treffen mit Pegida-Organisationen.

Frau Wagenknecht, am kommenden Sonntag wählt Griechenland. Wollen Sie denn wirklich, dass das Linksbündnis Syriza von Alexis Tsipras gewinnt?

Natürlich. Griechenland könnte das Signal sein, dass sich Länder nicht länger den unsäglichen Kürzungsdiktaten der Troika unterwerfen, die die Krise nur verschärfen.

Wenn Tsipras gewinnt und seine Pläne wahr macht, könnte Griechenland aus der Eurozone fliegen.

Ich gehe nicht davon aus, dass Griechenland aus der Eurozone fliegt.

Die Bundesregierung stellt sich angeblich schon darauf ein.

Das ist ein durchsichtiger Versuch, sich in den griechischen Wahlkampf einzumischen. Die Bundesregierung will nicht zugeben, dass sie mit ihrer verfehlten Euro-Politik Unsummen in den Sand gesetzt hat. Europas Steuerzahler haben Griechenland inzwischen 240 Milliarden Euro geliehen. Doch dieses Geld ist nicht nach Griechenland geflossen, sondern zu 95 Prozent an den Finanzsektor. So konnten sich Banken und Hedgefonds aus der Verantwortung stehlen. Die Griechen werden es nicht zurückzahlen können. Diese schlimme Wahrheit will Angela Merkel den Wählern nicht sagen.

Griechenland braucht Schuldenschnitt

Quelle: Berliner Zeitung >>>>> weiterlesen

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Nur eine linke Protestpartei

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Januar 2015

Gysis Krise

Die Klausurtagung der Linken scheint doch wohl mehr als eine Art Geheimtreffen der Fraktion durchgeführt worden zu sein, denn außer einer Pressekonferenz auf der wenig Neues verbreitet wurde dringt sehr wenig nach draußen. Na vielleicht möchte man die Partei zuerst mit den sensationellen Neuerungen überraschen. Wir können aber sicher sein in den nächsten Tagen von einigen der schwatzhaften SpaßpolitikerInnen mehr Informationen zu bekommen.

Seit Jahren bekannte Ideen möchte man nun ausbauen, und da stellt sich unwillkürlich die Anfrage ob denn bislang abgebaut wurde?  Sieben Themenfelder wie Leih- und Werksverträge, Schulen, Pflege, soziale Energiewende, Hartz 4, Rente mit 67 und Auslandseinsätze der Bundeswehr. Das waren sie auch schon – die geistigen Ergüsse einer Klausurtagung. Nichts Neues von der Front, wie seit rund 10 Jahren gewohnt.

Als Fehler wird nun aus dem Jahr 2009 erkannt, damals die SPD nicht in der Opposition gesehen zu haben. Dort wären die Weichen falsch gestellt worden.Vielleicht aber wird nun – sechs Jahre später registriert das sich die SPD wieder in der Regierung befindet? Wer weiß das schon? Denn jetzt möchten sie sich auch den gut Verdienenden und höher Gebildeten zuwenden. Den eigenen Funktionären also, immerhin etwas, da die Ränder lange abhandengekommen sind. Richtig, gut Verdienende und Gebildete sind doch auch in der AfD, oder?

So begibt sich eine Rentnerpartei auf die Suche nach neuen Wählerschichten da sie erkannt hat, die Vergraulten endgültig verloren zu haben? Eine Umfrage in Sachsen soll neulich ergeben haben dass die Partei Probleme wohl aufrufen aber nicht lösen kann. So geht die Suche nach neuen Wegen also weiter und es wird dem Mittelstand schon einmal verklickert dass sowohl für höhere Löhne als auch für eine Eingrenzung der Bankenallmacht gestritten wird. Na, ob hier wohl der richtige Pfad zu mehr Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit betreten wurde, oder verliert man jetzt die letzten Gläubigen auch noch?

Ja, wenn es gelingen würde die Dummschwätzer des Ultralinken Flügel mit all ihren Stasi und Diktatoren Abhängigkeiten loszuwerden. Das wäre aber wohl noch zu viel der Forderungen. Nur solange eine Wagenknecht oder auch Gehrcke ihre Politik der Selbstinszenierung nicht unterlassen können, wird das wohl alles nichts. Diese lassen den Friedenswinter nicht los, während sich die Anderen für ähnlich klingenden Argumente von Pegida nicht erwärmen mögen.

Selbst der laute internationale Ruf nach ursprünglich Linken Thesen vermag diese Partei nicht aus ihrer Lethargie aufzuwecken. Zuviel an Substanz wurde in den letzten Jahren nahezu fahrlässig vergeben.

So berichtet denn auch die Abgeordnete Halina Wawziniak von denunziatorischer Kommunikation aus den eigenen Reihen und spricht auf ein Papier von Wolfgang Gehrcke an. Sehr mutig von einem Mitglied der Partei welches hier Themen kritisiert wofür Andere lange zuvor bereits aus der Partei ausgeschlossen wurden. Noch so eine Auffälligkeit, da werden die Satiren von „Charlie Hebdo“ völlig zu Recht lauthals verteidigt, während Satire Schreiber gegen die Linke, mit genau dieser Argumentation aus der Partei verwiesen wurden. Auch eine ganz spezielle Art von linker Gerechtigkeit. Nur gut das der Öffentlichkeit solche Vorgänge verborgen bleiben?

Gysis Krise

Nicht nur, dass die Linkspartei ständig streitet. Ihr fehlen auch Konzepte und Ideen – und ihr laufen Wähler davon. Wie soll sie da Oppositionsführer bleiben?

Es war ein reichlich uninspirierter Auftritt des Fraktionsvorsitzenden der größten Oppositionspartei im Bundestag: Gregor Gysi, soeben aus der Neujahrsklausur seiner Abgeordneten gehuscht, verlas er den Journalisten ein längliches Punkte-Papier. Mit diesen Ideen werde man die „Oppositionsführerrolle ausbauen“, sagte Gysi. Was folgte, wirkte nicht wirklich knackig.

Die Linkspartei fordert weiterhin gute Löhne, weniger Befristungen, soziale Wohnungen. Sie will, dass Reiche mehr Steuern zahlen. All dies wird sie mit ihren 64 Mandaten niemals umsetzen können gegen die übermächtige große Koalition mit ihren 504 Abgeordneten. Die Linke will sich dem Protest gegen das Freihandelsabkommen mit den USA und die geplanten privaten Schiedsgerichte anschließen. Das hat allerdings schon der politische Mitbewerber als Mobilisierungsthema erkannt: Die Grünen machten damit Europawahlkampf und bis in die Regierungspartei SPD hinein formuliert sich Widerstand.

Quelle: Die Zeit >>>>> weiterlesen

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Die Faschisten der Linken?

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Januar 2015

Aktiv gegen Pegida und staatlichen Rassismus

Rassisten aus den eigen Reihen werden geflissentlich übersehen.

So hören sie nun nicht nur wieder die Signale sondern singen sie auch noch, Die Signale der Diktatorisch – Sozialistischen – Kommunisten innerhalb der LINKEN. Die Kaviar und Hummer fressende Eliten Brigade kämpft um um Ihren Platz an der politischen Sonne in der Partei, indem sie ihre Basis wieder einmal auf den Sankt Nimmerleinstag zu vertrösten versucht. Denn alternativen zu Rot-Rot Grün sind in ihrem politischen Angebot auch weiterhin nicht enthalten.

Die Partei steht damit erneut vor der sich regelmäßig wiederholenden Frage inwieweit sie den Politikverweigerern weiter hinterherlaufen sollen oder ob es ratsam wäre alleine weiter zu gehen. Dabei braucht sie sich keine Sorge darüber machen ob denn die Antis ihen davon laufen, da diese zu genau wissen dass sie ohne die Realos in die Untiefen der nicht mehr Wahrgenommenen versinken werden. Die Realos können also geduldig weiterzusehen wie eine radikale Minderheit ihre Partei versenkt.

Da bleibt natürlich die Frage nach den Wählern außen vor und das tägliche Ausrufen von neuen Forderungen verhallt im Raum da in der Demokratie nur Mehrheiten Veränderungen bringen können. Mit abnehmenden 10 % bleiben Linke Vorhaben damit graue Utopien was die Bürger Innen auch lange registriert haben und sie sich anderen Gruppierungen zuwenden oder vermehrt den Wahlen fern bleiben. Es wird keine Partei gewählt welche seit zehn Jahren ihre Forderungen monoton wiederholt.

So festigt der Streit welcher von der Talk Show Prinzessin wieder einmal um rot-rot-grün angeheizt wird nur die Position des Schröder Verschnitt in der SPD und erleichtert ihm das Ansinnen seine Spiele mit der CDU fortzuführen welche ihm eine sichere und zuverlässigere Einnahmequelle garantieren. Denn darin sind sich schließlich die meisten lange einig, letztendlich geht es nur um die persönliche Bereicherung. Auch das Schwätzchen möchte lieber zwei Hummer pro Tag verzehren.

Auch wird mit solchen Aussagen gegenüber einer Presseagentur die Debatte um die Übernahme der Fraktion wieder einmal ins Gerede gebracht. Die diese Spitzenposition bringt doch schließlich auch einige Tausende an Steuergelder.

Ja natürlich, Arbeitsgruppen mit der SPD sind sinnlos, wenn das Geld auch ohne Aufwand verdient werden kann. Da sendet man einfach wieder die entsprechenden Idioten auf die Pirsch zum Schottern oder zum Randalieren. Die Suche nach Faschisten und Nazis versprechen die bessere Fanatisierung der eigenen Anhängerschaft.

So liest sich denn auch die neueste Erklärung dieser Anti Gang wie eine einzige Kriegserklärung gegen jeden Bürger in diesem Land welcher es auch nur wagt den Kopf nachdenklich nach vorne oder hinten statt nach links zu senken. Eine Kriegserklärung aus der Friedenspartei und nicht von NATO oder Putin sondern einer AKL welche vielleicht sogar selber die Weltherrschaft anstrebt und damit selber dem Faschismus frönt, welchen anderen vorgeworfen wird? Es wird allerhöchste Zeit das solchen politischen Geisterfahrern die Trittbretter verwehrt bleiben. Die Bevölkerung welche so dringend eine fähige Opposition brauchte, wird wieder einmal alleine im Regen stehen gelassen da sich die Ideoten innerparteilich aufreiben.

130 Mitglieder welche sich zu einer Bundesversammlung in Berlin zusammenfanden feiern sich als überwältigendes Großereignis welche glauben aus einer absoluten Minderheit eine Partei mit rund 60.000 Mitglieder dirigieren zu können. Was ein politischer Nonsens. Und ganz seltsam dabei, die werden noch nicht einmal lauthals ausgelacht aus der eigenen Partei. Ob diese denn wohl Angst haben? Nach Angst sieht die ganze Sache aber auch aus, wenn der SchreiberIn solcher Artikel noch nicht einmal bereit ist mit Seinen/Ihren Namen zu zeichnen. Hilfe für Flüchtlinge ist gut und richtig aber wo soll die Glaubwürdigkeit her kommen, da bislang noch nicht einmal etwas für diese Gesellschaft geleistet wurde?

NoGiDa – NoGroko!
Aktiv gegen Pegida und staatlichen Rassismus
Erklärung der Antikapitalistischen Linken nach der Bundesversammlung
am 11. Januar 2015 in Berlin-Lichtenberg

Die Bundesversammlung der Antikapitalistischen Linken (AKL) ist entschlossen, das Jahr 2015 zu einem Jahr der antirassistischen und antifaschistischen Bewegung zu machen.

Wir warnen eindringlich vor einer Verharmlosung der Pegida-Bewegung, die einen neuen Höhepunkt der seit Jahren in der BRD geschürten Islamophobie darstellt und nach den Anschlägen in Paris eine neue, bedrohliche Dynamik annehmen könnte. Unter dem Deckmantel, gegen eine vermeintliche Islamisierung des Westens und Salafismus zu sein, bieten diese Aufmärsche rechten Kräften mehr gesellschaftliche Anknüpfungspunkte als in früherer Zeit, da antimuslimische Ressentiments in der Gesellschaft weit verbreitet sind. Damit wird ein rassistischer Impuls als Antwort auf die Krise bedient, der sich letztendlich gegen alle in Deutschland lebenden Migranten und Migrantinnen richtet. Pegida und ihre regionalen Ableger wenden sich gegen die Arbeiterbewegung, die Linke und gegen die Rechte von Flüchtlingen. Sie haben nichts gegen Ausbeutung und Krieg.

Wir sind sehr erfreut über den breiten Zuspruch, den die Anti-Pegida-Demonstrationen in vielen Städten Deutschlands erfahren, und über die vielen Solidaritätsinitiativen für Flüchtlinge. Diese neue antirassistische Bewegung gilt es zu unterstützen und mit aufzubauen, bspw. durch die Mitarbeit in oder Gründung von lokalen antirassistischen Aktionsgruppen.

Wir weisen zugleich darauf hin, dass nationalistische und rechtspopulistische Positionen von Pegida und AfD die aufgehende Saat des staatlichen Rassismus von CDU, SPD und Grünen darstellen. Jahrzehntelang wurde vor einem angeblichen Missbrauch des Asylrechts, vor der Ausnutzung der Sozialsysteme durch Ausländerinnen und Ausländer, vor „faulen Griechen” gewarnt, die Festung Europa aufgebaut und mit „Das Boot ist voll-” und „Wer betrügt der fliegt”- Sprüchen Stimmung für Abschiebung und gegen die Aufnahme von Flüchtlingen gemacht. Selbst die Grünen, die im Wahlkampf Plakate für mehr Flüchtlingsrechte kleben, haben der Asylrechtsverschärfung im Bundesrat zugestimmt. Deutschland unter SPD-Wirtschaftsminister Gabriel ist der drittgrößte Waffenexporteur weltweit. Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge. Wir nehmen Gabriel seine Krokodilstränen nicht ab.

Den Sonntagsreden von Regierungsvertreter*innen setzen wir einen Antirassismus entgegen, der sich gegen die Spaltung der Arbeiterklasse in Deutsche und Migrant*innen richtet. Die Grenze verläuft im Kapitalismus nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen oben und unten. Rassismus spaltet und lenkt vom notwendigen gemeinsamen Kampf ab. Es ist im Interesse der Unternehmen, wenn deutsche und ausländische Kolleg*innen nicht gemeinsam gegen niedrige Löhne und den Abbau von Sozialleistungen protestieren. Das macht deutlich: Rassismus richtet sich nicht nur gegen Migrant*innen, sondern schwächt die Arbeiterbewegung insgesamt.

Wir sagen Ja zum gemeinsamen Kampf von deutschen und ausländischen Kolleg*innen. Ein gutes Beispiel ist der Streik bei Amazon. Hier arbeiten Kolleg*innen aus fünfzig verschiedenen Ländern. Nur gemeinsam sind sie stark und können einen Tarifvertrag durchsetzen.Pegida ist nicht nur eine rassistische Bewegung, sondern auch Ausdruck von Unzufriedenheit und Entfremdung von den bürgerlichen Parteien. Gerade in Zeiten der anhaltenden Rezession und des fortschreitenden Sozialabbaus nutzen rechte Rattenfänger die Abstiegs- und Zukunftsängste vieler Menschen für ihre Zwecke aus. Deshalb ist das entscheidende Mittel, um Pegida, AfD etc. zurückzudrängen, der gemeinsame Kampf für soziale Verbesserungen, das Formulieren einer sozialen an Stelle der „rassistischen Krisenlösung”, der Aufbau kämpferischer Gewerkschaften und die Schaffung einer durchsetzungsfähigen linken und sozialistischen Alternative.

Wenn manche nun von einem „Aufstand der Anständigen“ sprechen, sagen wir:
– Es ist unanständig Flüchtlinge abzuschieben!
– Es ist unanständig, die Bundeswehr in aller Welt einzusetzen und damit Fluchtursachen zu schaffen!
– Es ist unanständig, wie deutsche Behörden mit Flüchtlingen umgehen (Residenzpflicht, Gutscheinsystem, Arbeitsverbot, etc)!
– Es ist unanständig, das Asylrecht faktisch abgeschafft zu haben!
– Es ist unanständig, durch Hartz IV, Niedriglöhne, Sozialabbau, der Rente mit 67 (oder bald 70?) den Menschen die Zukunftsperspektive zu nehmen und den Boden für die rechten Rattenfänger zu bereiten!

Die AKL spricht sich deshalb für Aufklärung über die Gründe sozialer Verschlechterungen aus. Das ist wichtig, um das Bewusstsein zu fördern, dass es nicht der syrische Flüchtling ist, der das Streikrecht einschränken will oder die Schuldenbremse eingeführt hat und um die Ausgangsbedingungen für gemeinsame Kämpfe zu verbessern. Dazu sollten Flugblätter und Plakate verbreitet, Veranstaltungen, lokale Proteste und eine bundesweite Großdemonstration gemeinsam mit den Gewerkschaften und anderen Initiativen organisiert werden. Die AKL unterstützt deshalb die aktuelle Kampagne der LINKEN gegen prekäre Beschäftigung und prekäres Leben und spricht sich dafür aus, dass in dieser der sich ausbreitende Rassismus und seine sozialen Ursachen berücksichtigt werden. Die Kampagne muss intensiviert werden, um die soziale Frage überall in den Mittelpunkt zu stellen.
Wir unterstützen auch die Proteste gegen den Bundesparteitag der AfD, der am letzten Januarwochenende in Bremen stattfindet.

Wir brauchen DIE LINKE als kämpferische oppositionelle Partei gegen Neoliberalismus und Diskriminierung. Nur dann kann sie auch jene erreichen, die fälschlicherweise meinen, die AfD sei eine Alternative zu Merkel und Co. Nur dann kann sie eine wirkliche soziale Alternative zu den etablierten Parteien und der AfD bilden und die vielen Menschen in Deutschland erreichen, die von Abstiegsängsten, Perspektivlosigkeit und Diskriminierung betroffen sind. Wenn sich DIE LINKE weiter an SPD und Grüne anpasst und in Regierungen die Verwaltung der kapitalistischen Misere samt Schuldenbremse und Hartz IV mit übernimmt, werden sich viele Menschen zu Recht von ihr abwenden. Genau diese Erfahrungen machte unsere Partei bereits in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg. Eine solche Entwicklung kann auch zur Stärkung der AfD führen, die sich dann als vermeintliche Alternative präsentieren kann.

Niemand braucht eine LINKE als Kopie der SPD.

Wir streiten für eine widerständige Partei, die ihren Gebrauchswert in den kleinen und großen Auseinandersetzungen in 2015 erweist.

No pasaran – sie werden nicht durchkommen!

Quelle: AKL

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Der irre Friedenspapst aus NRW

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Januar 2015

Der irre Friedenspapst aus NRW

.Oh, ha, jetzt zelebriert also auch Ralf Michalowsky seinen Friedenswinter und begibt sich unter die Verschwörungstheoretiker. Er ist ja nicht irgendeiner, so glaubt er es zumindest selbst, sondern immerhin der erste Sprecher der Linken in NRW: Der Chef der Steinzeitkommunisten in der Linken, welcher als ehemaliger großer Lehrer natürlich sein Recht in Anspruch nimmt, die Menschheit mit seinen Vorstellungen zu beglückenund besorgte sich gleich zwei Adjudanten.

Das erweckt natürlich Widersprüche besonders dann, wenn der Frieden über einseitige Schuldverschreibungen beschworen wird. Auch macht es immer verdächtig wenn Anschuldigungen abgewehrt werden, bevor überhaupt ein Kläger auf der Matte erschienen ist. Uns wurde in der Schule früher gelehrt dass zum Erhalt des Friedens das Geschick der Diplomatie bemüht werden muss. Aber vielleicht standen uns früher einfach auch nur bessere Lehrer zur Verfügung ?

Was wir hier lesen ist eine Ansammlung haltloser Diffamierungen von, man höre und staune einem Lehrer! Vielleicht auch mit ein Grund des schlechten Bildungsniveau welches heute allseits beklagt wird und in immer neuen PISA Studien seinen Ausdruck findet. „Frieden schaffen ohne Waffen“ wird doch von den LINKEN proklamiert, davon aber dass auch der gesunde Menschenverstand außer acht gelassen werden soll, habe ich noch nirgendwo in einer Parteierklärung etwas gelesen.

Es könnten einem glatt die Tränen kommen wenn wir lesen dass einem westdeutschen Parteisprecher einer sich selbst demokratisch nennenden Partei das Ende eines „Unrechtsstaates“ so sehr zu Herzen geht. Die Sicherheitsrisiken der Bürger sind heute anders, da technisch modernisiert, aber ganz bestimmt nicht größer geworden. Auch zu Zeiten der DDR wusste jede Seite genauestens über die Andere bescheid. Die kleinste Verlagerung zur Einseitigkeit hätte auch damals schon in einem Fiasko enden können. Denken wir nur an die Kuba Krise oder die Spionage Affären.

Der Untergang der DDR hätte sehr wahrscheinlich sogar vermieden werden können, wenn  die westdeutschen Steinzeitkommunisten auch aus NRW rechtzeitig den Spuren der Familie Merkel in ihr gelobtes Land gefolgt wären. Genau die Gehrcke, Höger, Jelpke, Michchalowsky und wie sie alle heißen haben doch damals gefehlt um die DDR in die gleiche Erfolgspur  wie die BRD zu verhelfen. Dort hing aber wohl der Brotkorb entschieden höher und das Leben auf Kosten der Steuerzahler wurde mit Sicherheit politischen Andersdenkenden nicht so einfach gemacht, als in diesem schlechten Land.

Diese Spinner, hätten sie zu der Zeit die Mäuler so weit aufgerissen wie heute hier, wären sie sicher direkt in ein Arbeitslager geschickt worden um ihnen die Flausen auszutreiben. Die Mauer ist verschwunden und das ist gut so, sie wurde zwar in Nordafrika wieder errichtet, nur vom politischen Widerstand ist aus der LINKEN als Opposition dazu recht wenig zu hören. Hat man es sich doch recht gemütlich gemacht im Bundestag und singt munter im Chor der dort vereinigten Parteien mit. Immerhin als Nutznießer des kapitalistischen System und nicht als Bettler in einer diktatorischen DDR. Der leidenden Bevölkerung bleibt also nichts anderes übrig als sich der Pegida anzuschließen um auch einmal Gehör zu finden. Die LINKE lässt sie im Regen stehen und schließt sich der Wähler schelte von Merkel an.

Kriege brechen nicht aus, sondern werden gemacht!

Der Weg in den nächsten großen Krieg ist ein schleichender Prozeß. Er läuft seit mehr als 15 Jahren. Die „Macher“ finden sich auf allen gesellschaftlichen Ebenen und in allen politischen Bereichen. Derzeit bereiten sie den Boden für weltweite Aggressionen, die auch von Deutschland ausgehen sollen. Wer für den Frieden ist, macht sich verdächtig. Nein nicht verdächtig, sondern „schuldig“! Gleich, ob man sich für den Frieden im Nahen Osten einsetzt, Friedensdemos unterstützt oder sich anderweitig für den Frieden engagiert, wer widerständig ist, verstößt angeblich gegen die political correctness und wird persönlich diffamiert.

Quelle: Lokalkompass >>>>> weiterlesen

DIE LINKE: NRW- Sprecher mit dem Orakel für 2015

Ralf Michalowsky will kein Verschwörungstheoretiker sein…

Quelle: Lokalpompass >>>>> weiterlesen

Hier noch eine ganz besondere Nachricht von Michalowsky welcher wohl unter Arbeitszwang gesetzt wurde.:

Die Linke beklagt ihre eigene Unfähigkeit, denn genau darum gründete sich die Partei und köderte viele Mitglieder welche hofften mit dieser die Gesetzgebung rückgängig machen zu können. Aber wie heißt es so schön für die Mitglieder: Außer Spesen nichts gewesen. Die Parteifürsten machen sich auf kosten der Gutgläubigkeit einen schönen Tag und schicken die Leute zum protestieren in die Pegida.

DIE LINKE trauert: 10 Jahre Hartz 4

 

Am 1.1.2005 trat der größte Sozialabbau in der Geschichte Deutschlands in Kraft. Die Parteien SPD, CDU, Grüne und FDP hatten im Bundestag die Agenda 2010 beschlossen. Kern dieses Programms war der Wechsel von der Sozialhilfe zur Hartz 4. Inzwischen beziehen mehrere Millionen Menschen Hartz 4 und bekommen die Sozialleistungen nur, wenn sie ihre und die Vermögensverhältnisse aller Familienangehörigen offenlegen und damit aktenkundig machen.

Quelle: Lokalkompass >>>>> weiterlesen

 

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Linke Prognosen für 2025

Erstellt von DL-Redaktion am 30. Dezember 2014

Linke Prognosen für 2025

Anno 2025 – der blinde Justizminister folgt seiner Finanzministerin

Jetzt scheint das Ende also doch vor unserer Haustür angekommen zu sein. Der Weltuntergang steht bevor, da die Griechen zum 15. Januar erneut zur Wahl gebeten werden. Die Bildung einer neuen Regierung war nicht möglich und die Gefahr besteht dass dort eine Linke Partei den Präsidenten stellen könnte. Die Erde würde vielleicht  aufhören sich um die eigene Achse zu drehen.

So schreien die Einen dass die harten Reformfrüchte in Gefahr geraten werden während die Anderen von einen Neuanfang in Europa schwärmen. Der so Wert geschätzte griechische Heilsbringer Tsipras wird gleichzeitig wieder entwertet wenn er durch den Gewerkschafter Niexinger so hochgelobt wird. Jemand der in seiner Eigenschaft als Arbeitnehmervertreter nicht Willens war seinen Posten mit Einführung der Hartz-Gesetzgebung aufzugeben und den Laden zu verlassen, kann wohl heute kaum ernsthaft für eine Zeitenwende glaubwürdig  antreten.

In Griechenland mag der Chef der dortigen Linken auch durchaus als fähiger Politiker geschätzt werden und fähig sein den dort herrschenden Missständen zu Leibe zu rücken. Aber in Europa wird er den allzu bräsigen PlatzhalterInnen den Sitz so schnell kaum streitig machen. Dazu brauchte es schon einen sehr langen Atem.

Nur insgesamt gesehen  wäre es schon eine sehr interessante Vorstellung sich die politischen Nullen einander ablösen zu sehen. Zumindest lustiger als immer wieder mit den Knochenresten längst Verstorbener zu würfeln um erneut ein Orakel zu bemühen. Ein interessanter Gedanke, wer könnte denn die heutigen Hohlbirnen ersetzen, ohne dass die Ämter gleich noch mehr Qualitätseinbussen hinnehmen müssen?

Wobei es ausreichend scheint irgend wann einmal eine hölzerne Schulbank auf unbekannte Dauer glatt gewetzt zu haben um sich fortan als Politiker ausgeben zu können, und so ein Land mit rund 80 Millionen bewirtschaften zu können. Der Lobbyismus macht scheinbar alles möglich. Sollte man zu den Glücklichen gehören noch einen DR. Professor oder Juristen  Titel führen zu dürfen, erübrigt sich jegliche weitere Nachfrage, zumindest für die Presse. Für gewöhnlich reicht die Bezeichnung als Funktionär auch schon aus. Egal ob der eines Schützen-, Karten-, oder auch Karnevals-verein.

Als Merkel Ersatz könnte der Linken nur Hartmut Mehdorn als Leihgabe empfohlen werden. Dieser wird es als Einziger schaffen auch noch die letzten sich drehenden Räder einer kapitalistischen Ordnung zum Stillstand zu bringen. Als Kriegsminister wäre Dehm sehr gut vorstellbar. Spielt er doch auf sehr vielen Instrumenten und es kommt sogar manchmal etwas hörbares dabei heraus. Letztlich versuchte er sich sogar als  Quer- und Schräg- Flöter mit großem Erfolg.

Der Schäuble könnte an und für sich nur durch Sahra Wagenknecht adäquat ersetzt werden. Zum Jonglieren mit den vielen Zahlen braucht es schon gewisser Fertigkeiten. So würde endlich einmal auch ein Aufstieg aus den Talk Shows  und der Bunten in das Regierungskabinett ermöglicht. Das gab es in der Deutschen Politik bislang eher selten, sondern meist nur auf den umgekehrten Weg wie bei Wulff oder Guttenberg. Zumal, – Boris Becker und Lothar Matthäus gaben bereits ihre Absage an die Politik. Sie wären in ihren Leben bereits genug mit Bällen beschäftigt gewesen.

Die weiteren Posten blieben wohl den anderen mitregierenden Fraktionen der AfD und den Grünen vorbehalten. Die SPD folgt ja den Spuren der FDP und steht kurz vor der Auflösung. Nur der Posten des Justizministers ist noch umstritten. Den möchte die Linke unbedingt mit einer Person aus dem Saarland besetzen und entsprechende Bewerbungen lägen bereits vor. Es soll dort sogar bereits Zusagen gegeben und ein entsprechendes Trainingslager vorfinanziert worden sein.

Das ganze Projekt startete aber schon vor längerer Zeit und die Trainer müssen ja auch immer den höheren Anforderungen entsprechend angepasst werden. So begann man wohl in Saarbrücken ganz unten und hangelte sich über die verschiedenen Ebenen hoch bis zum Oberlandesgericht. Da erhielten die entsprechenden Probanden tiefe Einblicke in die Arbeitsabläufe der Deutschen Justiz. Nach dem durch Rollenspiele sowohl Befangenheitserklärungen und entsprechende Ablehnungen geübt wurden, steht nun noch als letztes eine Verfassungsbeschwerde aus. Voraussetzung um sich so für das neue Amt der Öffentlichkeit präsentieren zu können?

Das alles ist natürlich erst als Zielsetzung für das Wahljahr 2025 angedacht. Solange wird uns Merkel wohl erhalten bleiben. Auch ist Oskar 2025 älter als 80 Jahre um sodann für das Amt als Papst kandidieren zu können. Die schulischen Voraussetzungen dafür bringt er ja mit.

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Leemclaughlin
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Aus mit Höger und Konsorten?

Erstellt von DL-Redaktion am 13. November 2014

Macht die Linke Schluss mit Höger und Konsorten?

Gemeinsam die Rote Karte zeigen (2).jpg

.Jetzt melden sich immer mehr Angeordnete aus dem Bundestag welchen die Flucht von Gregor Gysi auf die Toilette wohl wie das berühmte Tüpfelchen auf das i vorkommt. Es reicht, ist die Ansicht derer, welche die Meinung vertreten, dass es so nicht weitergehen kann. Inge Höger, Annette Groth und Heike Hänsel, haben den Bogen wohl überspannt und die Partei so stark gereizt, als das diese weiterhin ruhig bleiben kann.

Es scheint nun die Reaktion anzustehen welche wir schon seit Jahren prognostizieren. Da kam denn auch wohl die Entschuldigung um einiges zu spät. War es doch nicht die erste Entgleisung dieser drei „Damen“ aus der Fraktion. Höger hatte von Gründung der Partei an ihre Finger in allerhand obskure Dinge und war auch eine Drahtzieherinnen der Gruppe in NRW, welche von Beginn an die Demokratischen Richtlinien unterlief.

So rannte ihr auch schon nach relativ kurzer Zeit ihr Büroleiter davon und ging seine eigenen Wege. Selbstverständlich  wird diese Bande heute von Sahra Wagenknecht unterstützt, worüber dann auch der Spiegel berichtet.

Es ist einfach immer die gleiche Gruppe zu der auch die MdB Niema Movassat und Nicole Gohlke zählen, welche erst in der letzten Woche für Aufsehen sorgten als der eine den PKK Gruß zeigte und die andere die Flagge der verbotenen Arbeiterpartei schwenkte. Das ist vergleichbar mit dem  zeigen von Devotionalien aus Nazi Zeiten auf Seiten der Rechten. So ist zu erwarten, dass auch hier die Gerichte entsprechend reagieren werden. Die Staatsanwaltschaft nahm jedenfalls die Ermittlungen auf.

So lesen wir auf  Facebook folgende Aussage von Matthias Höhn, welche dann auch entsprechend kommentiert wird:

Die heutige Entschuldigung der MdB Groth, Höger und Hänsel gegenüber Gregor Gysi ist das Mindeste. Als Konsequenz der untragbaren Ereignisse ist dies aber völlig unzureichend. Ein solches Verhalten ist mit meinem Verständnis linker Politik und politischer Kultur nicht vereinbar.

Auf der Website von Michael Leutert lesen wir:

Scharfe Kritik kam vom Chemnitzer Linke-Abgeordneten Michael Leutert. Er nannte den Vorfall „geschmacklos und geschichtsvergessen“. Ausgerechnet im Umfeld des 9. November werde Gysi, der auch jüdische Wurzeln habe, von einem Mob gehetzt und tätlich angegangen, sagte er gestern der „Freien Presse“. „Drei Linke-Abgeordnete sind sogar dabei, aber keiner geht dazwischen“,

Die Bild erwähnt Leutert wie folgt:

Der Linke-Abgeordnete Michael Leutert (40) fordert stattdessen Höger und Groth auf, den Bundestag freiwillig zu verlassen, damit Kollegen so ihre Plätze einnehmen können: „Die beiden sollten ihr Mandat niederlegen, Platz für Nachrücker machen …!“

In einer Pressemeldung auf ots lesen wir wie folgt:

Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Jan Korte, will die Verfolgungsjagd durch von Fraktionsmitgliedern eingeladene radikale Israel-Kritiker auf den Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi nicht auf sich beruhen lassen. „Das ist ein Vorgang und ein Grad von Heruntergekommenheit, den ich nicht für möglich gehalten hätte“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ (Donnerstag-Ausgabe). „Wir dürfen das so nicht stehen lassen und müssen das im Fraktionsvorstand noch mal zur Diskussion stellen.“ Zuvor hatte der ebenfalls stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch erklärt: „Auch für Fraktionsvorsitzende gilt der erste Satz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das, was da gelaufen ist, widersprach dem.“ Die Kritik richtet sich vor allem gegen die linken Bundestagsabgeordneten Inge Höger und Annette Groth, die Gysis Verfolger David Sheen und Max Blumenthal eingeladen hatten. Beide waren selbst häufiger wegen radikaler Israel-Kritik aufgefallen. Ihr linker Fraktionskollege Michael Leutert legte beiden daraufhin am Mittwoch den Mandatsverzicht nahe.

Auch das Forum demokratischer Sozialismus (fds) Baden-Württemberg, fordert den Ausschluss von Höger und Groth aus der Bundestagsfraktion. «Für uns ist klar, dass insbesondere das ‚Engagement‘ der Abgeordneten Groth und Höger für die Partei DIE LINKE nicht mehr tragbar ist.

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Grafikquelle   :   v.l.v.r. Heike Hänsel (halb verdeckt), Inge Höger, Nicole Gohlke, Werner Dreibus und Klaus Ernst, Mitglieder der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag. Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag protestierten gemeinsam mit hiunderten anderer Demonstrierender vor dem Brandenburger Tor in Berlin gegen das Sparpaket der Bundesregierung, über das am gleichen Tag der Bundestag beriet. (26.11.2010)

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Ein Linker stürzte die Mauer?

Erstellt von DL-Redaktion am 1. November 2014

Ein Linker stürzte die Mauer?

Ja, so ist das unter Historikern, da würzt ein jeder gerne das Süppchen nach seinen eigenen Geschmack. Gestern der FOCUS welcher Merkel 1989 wieder einmal aus die Sauna auf  Ihren  nächtlichen  Gang durch West-Berlin begleitete. Wie schon gesagt, Historie vor 25 Jahren. Einer muss sie doch eingerissen haben, die Mauer.

Hatten wir doch immer geglaubt Gauck wäre einer dieser Helden gewesen. Und wenn er dann schon nicht für den Umfall der Mauer zuständig war, dann doch wenigstens für die neue Reisefreiheit.  Aber nix da, auch das nicht, obwohl gerade Ihm, diesem Freiheitsapostel, welcher heute scheinbar schwerelos über allen schwebt, diese Tat auf dem Leib zugeschnitten  wäre, wenn wir denn seinen Reden zuhören.

Ralph T. Niemeyer, damals Mitarbeiter des Deutschen Auslands-Pressedienstes und der EX- von Sahra war, na nicht ganz, aber so die Historie, zumindest in diesen Raum der legendären Pressekonferenz zugegen, das jedenfalls glaubt die Saarbrücker – Zeitung herausgefunden zu haben. Diese Recherche würde dann auch unsere Vermutungen bestätigen. Haben wir doch immer geglaubt das nur ein echter Linker die Mauern dieses Steinzeit-Kapitalistischen-Staates zum Einsturz bringen konnte.

Und im Nachhinein haben die Linken wieder einmal Recht mit ihrer Aussage über den Bundespräsidenten. Wir, das Volk  haben wirklich den Falschen gewählt. Stopp, jetzt komme ich ganz durcheinander, wir das Volk? Von uns soll zwar laut Gesetz alle Macht ausgehen, aber zu Sagen haben wir nichts. Also sind wir Schuldlos. Aber das Zepter gehörte dann richtiger Weise King Ralph und die Krone seiner Ex Sahra.

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So wird es auch verständlich das Ralph sich seiner Frau gegenüber wohl nicht über diese, seine Beteiligung offenbart hat, damals vor nicht und während der Ehe nicht. Denn „Sie fand das ja alles nicht so toll, wie das damals gelaufen ist“ und mit dieser Last der Schuld hätten Beide Ihren Hormonen mit Sicherheit keinen freien Lauf lassen können. Immerhin hat der Ralph ja auch während Ihrer gemeinsamen Ehe, nach eigener Aussage drei Kinder gezeugt, – mit anderen Frauen.

Folglich schaffte der EX etwas was der jetzigen Freund nie schaffen wollte. Die Zersetzung Ihrer DDR. Darum war auch diese gute Verbindung zwischen den beiden Saarländern möglich?  Politisch sitzt die Kommunistin jetzt also auf den ideologischen Trümmerberg welchen Ihr Ex – Mann mit verursacht hat und liierte sich mit genau den, welcher diesen Trümmerberg verhindern wollte. Oh, das Leben kann doch reichlich kompliziert sein.

Auch Wagenknechts Ex-Mann ließ die Mauer fallen

Historisches Rätsel gelöst –

Drei Journalisten spielten eine entscheidende Rolle bei

Schabowskis Pressekonferenz

Die „Saarbrücker Zeitung“ hat jetzt ein historisches Rätsel über den Mauerfall gelöst. Bisher war strittig, wer am Abend des 9. November 1989 in der Pressekonferenz von SED-Politbüromitglied Günter Schabowksi die entscheidende Frage „Ab wann gilt das?“ stellte.

Seit einigen Jahren schon liefern sich zwei Journalisten einen bizarren Streit um ihre historische Rolle. Es geht um die Frage, wer dem damaligen Politbüromitglied Günter Schabowski am 9. November 1989 auf seiner legendären Pressekonferenz den Satz entlockte, dass jeder DDR-Bürger in den Westen reisen könne, auch nach West-Berlin, und zwar „ab sofort, unverzüglich“. Doch es gab noch einen weiteren entscheidenden Fragesteller: Ralph T. Niemeyer, damals Mitarbeiter des Deutschen Auslands-Pressedienstes. Später wurde er der Mann der Linken-Ikone Sahra Wagenknecht.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquellen:

Oben: Blogsport

Unten: Wikipedia :

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Attribution: Bundesarchiv, Bild 183-1988-0818-405 / Franke, Klaus / CC-BY-SA

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 22. September 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Krisenexport in Waffengebiete, eine Beleidigung für den alten Marx und verschwindibuste Artikel bei Google. Linke Frau zur Bundespräsidentin? Wir schlagen Sahra vor: Die kann bestimmt gut nicken !!

Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Ich habe noch gar nicht entschieden, welche linke Frau ich 2017 zur Bundespräsidentin ausrufe.

Und was wird besser in dieser?

Laut Spiegel will es eh der leitende Militärgeistliche Gauck nochmal machen.

Die Schotten haben sich gegen die Unabhängigkeit entschieden. Kann ein guter Whisky über die Enttäuschung hinweg helfen?

Mir nicht. Raus aus UK, rein in die EU wäre eine schöne Antwort auf „Fuck EU“ gewesen.

Der Journalist Alexander Blum nutzt das Recht auf Vergessen, um kritische Beiträge über seine Arbeit von Google entfernen zu lassen. Haben Sie Ihren Antrag schon gestellt?

Journalist? Nach Lektüre der Details via Bildblog – wo die verschwindibusten Artikel über Blum dankenswert bereitstehen – käme der Mann mit „Fotofrettchen“ noch ganz gut weg.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Wagenknecht schielt auf einen Posten

Erstellt von DL-Redaktion am 17. September 2014

Wagenknecht ermuntert SPD zum Regierungswechsel

.Schön was nun versucht wird aus den Landtagswahlen im Osten des Landes alles so zu deuten. Es ist auch nur normal das ein jeder Schreiber versucht seine eigene Meinung und Sichtweise zu Papier zu bringen. Das machen wir genauso und nichts anderes. Überraschend hier einzig dass das Nächstliegendste meist nicht beachtet wird.

Wenn aber den Linken ca. 20.000 Stimmen an die AfD abhanden kommen zeigt dieses doch an erster Stelle, dass die Partei die Linke über den Status einer Protestpartei nicht hinausgekommen ist.

Denn gerade diese Wähler zieht es sehr schnell zu einer anderen Partei wenn die gestellten Erwartungen nicht erfüllt werden. Das war im übrigen damals bei den Grünen nicht anders als bei den Piraten. Die Unzufrieden wandern von einer zur anderen Partei. Und bleiben letztendlich zu Hause. Zurück kommen sie eher nicht.

Was heißt, dass das Stammwählerpotential der Linken sehr gering ist und in den Jahren des Bestehen der Partei nicht entscheidend angewachsen, sondern eher auf PDS Zeiten zurück geht. Wo jetzt in der Wirtschaft die Alarmanlagen aufheulen würden und nach Ursachen geforscht würde, wir die Schuld in der Politik bei den politischen Mitbewerbern gesucht. Alle haben Schuld nur nicht das angebotene Produkt und natürlich nicht die eigenen Verkäufer. So dividiert man sich auch Innerparteilich weiter auseinander und die Flügel bewerfen sich gegenseitig mit Dreck. Siehe hier die AKL

Die rote Hoffnung erneuern – nicht im

Pragmatismus der Krisenverwaltung ertränken!

Erklärung der Antikapitalistischen Linken (AKL) zu den Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen

Die Wahlen in Brandenburg und Thüringen haben erneut bestätigt, was bereits bei den letzten Europawahlen und den Landtagswahlen in Sachsen offenkundig wurde: Die bürgerliche Politik des etablierten Parteienkartells steckt in einer tiefen Legitimationskrise. Die Hälfte der Wahlberechtigten bleibt der Wahl fern. Das Personal der herrschenden Klasse, ihre Spitzenleute wie die Parteien werden verachtet. Und wie immer spiegelt die Wahlbeteiligung die sozialen Verhältnisse wider. Die Wahlen werden immer mehr zu einer Veranstaltung der materiell wie kulturell Besserverdienenden. Diese Wahlenthaltung ist kein kollektiver Protest, keine linke Gesellschaftskritik, sondern individueller Ausdruck der Entpolitisierung und Ratlosigkeit Millionen von Menschen.

Für die Partei DIE LINKE, die sich die Interessenvertretung gerade dieser Menschen, dieser Opfer des real existierenden Kapitalismus auf die Fahnen und ins Programm geschrieben hat, ist es schlicht eine Katastrophe, dass sie keine Politik und keine Wahlkämpfe auf die Reihe bringt, die diese Menschen anspricht und mobilisiert. Die WählerInnen der LINKEN bleiben zuhause oder wenden sich gar der einzigen Kraft zu, der es von rechts gelingt, Wut und Zorn großer Teile der Bevölkerung für ihre billigen, nationalchauvinistischen und ausgrenzenden Parolen zu gewinnen – der Alternative für Deutschland (AfD).

Quelle: AKL >>>>> weiterlesen

Aber auch die ersten Hoffnungen auf Pöstchen keimen scheinbar wieder auf wenn wir denn die neuesten Wendemanöver ernst nehmen dürfen. So ermutigt denn unser schönes Schwätzchen die SPD zu einer Koalition Rot – Rot – Grün in Thüringen und geht damit auf Distanz zu ihrer letzten politischen Heimat, der antikapitalistischen Linken. Wird, wie nach den Wahlen in Niedersachsen jetzt auch in Thüringen eine Finanzministerin gesucht?

So sind die Wendungen oder Windungen welche vollzogen werden um auch ein Stückchen von den Sahne Kuchen der Macht ab zu bekommen sehr beachtlich. Von der Kommunistischen Plattform in die AKL nun in die Abteilung der Reformer? Chapeau,  Frau Wagenknecht ! Schneller dreht sich ein Karussell auch nicht. Da muss die Merkel jetzt aber Obacht geben nicht den Anschluss zu verlieren.

Aber das ist doch letztendlich genau der Punkt warum der Wähler zu Hause bleibt. Er wählt die Linke und erhält nach den Wahlen die CDU in Taschenformat. Die Politik hinterlässt genau den Eindruck das Parteien nachdem sie die Parlamente erst einmal erreicht haben alle untereinander angepasst und austauschbar sind.

Wagenknecht ermuntert SPD zum Regierungswechsel

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht wirbt für eine rot-rot-grüne Regierung in Thüringen – und geht indirekt auf Distanz zu Genossen aus dem linken Flügel ihrer Partei, die das nicht wollen.

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht wünscht sich einen Regierungswechsel in Thüringen. „Die Linke hat in Thüringen ein sehr gutes Wahlergebnis erreicht, rechnerisch reicht es trotz des blamablen SPD-Ergebnisses für eine Koalition von Linken, SPD und Grünen.“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion dem Tagesspiegel. „Jetzt liegt es an der SPD, ob sie ihren Niedergang an der Seite der CDU fortsetzen will oder ob sie den Mut zu einer sozialeren Politik unter einem linken Ministerpräsidenten aufbringt. Thüringen hat auf jeden Fall eine bessere Politik verdient, bei der die Handschrift der Linken deutlich wird.“

Damit geht Wagenknecht indirekt auf Distanz zu Genossen aus dem linken Flügel ihrer Partei, die gegen die mögliche Wahl des Linken-Politikers Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten Stimmung gemacht hatten.

Quelle: Der Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Blogsport

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Übernimmt jetzt Lutze das Saar-Ruder

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Juli 2014

Linken-Abgeordneter Lutze sieht Eigenständigkeit
des Saarlandes in Gefahr

Es scheint wohl angebracht zu sein das der Abgeordnete des Bundestages, Thomas Lutze seinen oppositionellen GenossenInnen im Landtag des Saargebiet endlich einmal zeigt, wofür diese denn über ihre Partei in diesen Landtag gewählt wurden?  Da wir doch an und für sich in der letzten Zeit sehr wenig über eine aktive Oppositionsarbeit aus dem Ländchen wahrnehmen, haben wir die Vermutung dass durch die nahezu Halbierung der Wählerstimmen bei den letzten Kommunalwahlen, nun auch noch der letzte Widerstand gegen die GroKo versiegt.

Da muss schon ein Genosse, welcher an und für sich in Berlin seinen Arbeitsplatz innehat, in der Presse darauf aufmerksam machen, dass die politische Eigenständigkeit dieses Landes in Gefahr ist. Dabei, so pfeifen es doch an und für sich schon seit langen die Spatzen von den Dächern. Die Saarländischen zumindest.  Auch wird in der Bevölkerung der Anschein erweckt, dass sehr wenig Interesse daran besteht, den eigenen Arbeitsplatz im Parlament zu erhalten. Oder glaubt gar niemand mehr daran, dass die Partei auch den nächsten Wahlkampf noch überleben wird?

Und erst die Armada von wissenschaftlichen Beratern. Sind diese nicht besorgt oder haben sie sich schon auf eine Zukunft unter den vielen anderen Hartzern eingestellt? Sollten sie nicht eigentlich Ihren Abgeordneten die entsprechen Vorschläge für die Aufbereitung der anfallenden Themen eingeben?  Geht doch nicht umsonst vielen der MandatsträgerInnen der Ruf von den drei Affen aus der japanischen Mythologie voraus.

Vielleicht sind diese aber auch vielfach nur mit anderen Aufgaben beschäftigt und übersehen so, die naheliegenden  Probleme?  Ist es doch äußerst ungewöhnlich das Außenstehende auf Fehler der Landesregierung aufmerksam machen – müssen, welche selbst dem im Saarland ansässigen bundespolitischen Finanzgenie der  Partei noch nicht aufgefallen sind.

Auch aus dem Landesvorstand scheint kein Druck auf Ihre Landtagsfraktion ausgeübt zu werden, endlich entsprechende Themen im Landtag aufzugreifen. Zeigte man sich doch bislang nicht einmal in der Lage die benötigten Unterschriften für ein Volksbegehren gegen den Zins Wucher zusammen zu bekommen und räumt schon Zweifel ein das Vorhaben überhaupt auf die Beine stellen zu können. Es scheint noch nicht bis ins Saarland vorgedrungen das in der Politik großen Ankündigungen auch entsprechende Taten zu folgen haben?.

Linken-Abgeordneter Lutze sieht Eigenständigkeit
des Saarlandes in Gefahr

Zwölf Prozent der Ausgaben des Landes sind Zinskosten. Die Landesregierung kämpft für eine Entlastung, um die Schuldenbremse zu schaffen. Der Linken-Politiker Thomas Lutze fordert sogar einen „radikalen Schuldenschnitt“.

 Der Linken-Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze sieht die Eigenständigkeit des Saarlandes in Gefahr, wenn es nicht zu einem „radikalen Schuldenschnitt“ kommt. „Warum die saarländische Landesregierung eine derartige Forderung nicht formuliert, ist mir ein Rätsel, regieren doch in Saarbrücken und in Berlin die gleichen Parteien“, schreibt Lutze in einer Pressemitteilung. Nur ein Schuldenschnitt ermögliche die Chance für einen finanzpolitischen Neuanfang. „Alle aktuellen Maßnahmen der Ausgabensenkung – wie zum Beispiel an der Universität des Saarlandes – werden die finanzpolitische Misere langfristig noch weiter verschlechtern.“

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Blömke/Kosinsky/Tschöpe

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Spieglein, Spieglein an linker Wand,

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Juni 2014

Wer ist die Klügste im ganzen Land?

Autorin: Marie Katharina Wagner

Sie gibt sich als Außenseiterin in der Politik. Wo die wilden Kerle brüllen, will Sahra Wagenknecht die stille Denkerin sein. Dabei macht sie bloß, was viele machen: eine wohl durchdachte Show.

Immer und immer und immer war Sahra Wagenknecht eine Außenseiterin. Als Kind in Thüringen wegen der bräunlichen Hautfarbe, die sie von ihrem iranischen Vater hat. Als Schülerin, weil sie Spinoza spannender fand als Discos. Als junge Frau, weil sie sich gegen ihren Job als Sekretärin sträubte und lieber theoretische Texte las. Und in der Politik, weil sie der DDR nachtrauerte und den Stalinismus verteidigte. So erzählt es Sahra Wagenknecht.

Außenseiter wird man, wenn man sich von anderen unterscheidet. Weil man unangepasst ist, anders aussieht oder anders handelt als die Mehrheit. Früher mag das ja auf Sahra Wagenknecht zugetroffen haben. Heute jedenfalls immer weniger. Nur fällt das kaum auf, denn Wagenknecht pflegt ihr Bild gut: das der Exotin, der verrätselten, schönen, merkwürdigen Kommunistin, die irgendwie unergründlich ist, unnahbar, die auftritt wie aus einer früheren Zeit, die immer etwas abseits zu stehen scheint, auch abseits des Parteiensystems.

 Von wegen Außenseiterin

Quelle: FAZ >>>>> weiterlesen

Siehe auch:

Die Linke Trotzkopf

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‚Fotoquelle: Wikipedia – Blömke/Kosinsky/Tschöpe
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Linke will Druck machen

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Juni 2014

[youtube 1JAlJwkq4ho]

Ja, dass gibt es auch noch, ein Interview mit Katja Kipping! Und so lesen wir von seltsamen Fragen und noch seltsameren Antworten. Wir erfahren von der Empörung das der Spiegel die Katja nicht gefragt habe, bevor er diesen Artikel über sie schrieb. Versteht sie darunter dass der Spiegel, oder auch eine beliebige andere Zeitung bei PolitikerInnen anfragen müsse, was diese denn bitte über jene bitte berichten dürfen? Reichlich naiv oder, denn da wäre es einfacher die Glaskugel zu bemühen.

Gerade bei PolitikerInnen welche, hier zitieren wir den Spruch: „Schneller lügen als ein Pferd laufen kann“ halten wir uns besser an die Zwiebel von Günter Grass! Da kommt auch unter jedem abgezogenen Häutchen eine andere Gruppierung und eine andere Meinung zum Vorschein, und das ganz besonders in der LINKEN. Heute hü und morgen hott. Vor vier Jahren gegen einen Kodex, heute für Denselben. Der pure Kampf um Macht und Geld!

Und über ein Verhältnis zu Sahra Wagenknecht wird geschrieben. Dieses sollten wir uns aber besser nicht ausmalen. Denn Personen welche gleich einen Storch im Salatfeld, weder rechts noch links schauend durch die Reihen auf Parteitagen wandeln, wobei die Nase nach Möglichkeit hoch oben über allen schwebt, sind sehr schwer darzustellen.  Aber ist ja auch egal. Jetzt will man also Druck machen – ausüben? Gegen wen? Die eigene Kritikunfähigkeit? Mit Sicherheit aber nicht um mehr Leistung von sich selber zu fordern.

Linke will Druck machen

Linken-Chefin Katja Kipping spricht im Interview über interne Querelen, eine Partei in Bewegung, Fragen des poitischen Stils und ihr Verhältnis zu Sahra Wagenknecht.

Frau Kipping, Sie und Herr Riexinger sind im Mai unangefochten als Parteivorsitzende wiedergewählt worden. Jetzt hört man von heftigen internen Anfeindungen über Dossiers und Verschwörungen. Kommt die Linke doch nicht zur Ruhe?

Es ist uns in den letzten zwei Jahren ganz gut gelungen, die Partei so zu stabilisieren, dass wir wieder Themen setzen und Debatten anstoßen können. Die Situation jetzt ist offenbar davon geprägt, dass Leute mit dem Ausgang der Wahlen auf dem Parteitag unzufrieden sind.

Und die setzen interne Dossiers der Sieger in Umlauf?

Mir wird da ein Papier angedichtet, das ich überhaupt erst nach der Veröffentlichung durch den „Tagespiegel“ zu Gesicht bekommen habe und das ich stilistisch absolut daneben finde. Auch meine beiden persönlichen Mitarbeiter haben das nicht geschrieben, Besonders empörend finde ich, dass der „Spiegel“ so etwas über mich verbreitet, ohne überhaupt vorher mit mir gesprochen zu haben.

Lassen sich die gegnerischen Positionen eigentlich auch inhaltlich, politisch definieren?

Das sehe ich nicht. Uns werden ja auch nicht konkrete politische und strategische Entscheidungen vorgeworfen. Es geht eher um Fragen des politischen Stils.

Quelle: Frankfurter Rundschau >>>>> weiterlesen

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Linker Wahlkampf an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Mai 2014

Linker Wahlkampf an der Saar

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/87/Gustav-Regler-Platz_Saarbr%C3%BCcken.jpg/800px-Gustav-Regler-Platz_Saarbr%C3%BCcken.jpg

Hier war der Platz gerade leer.

Was geht dort vor, im Saarland, bei der Partei DIE LINKE? Sind doch für den 25. Mai 2014 sowohl  Kommunal- als auch  Europawahlen angesagt. Als Wahlwerbung wurde eine Veranstaltung am 14. Mai 2014 in Saarbrücken zu 16 Uhr auf dem Gustav-Regler-Platz am Rathaus St. Johann/Innenhof angekündigt. Als Referenten wurden Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine gemeldet.

Weitere Informationen wurden zwar vollmundig zugesagt, aber nicht geliefert. Jetzt, einige Tage nach der Veranstaltung kursieren zwar viele Fotos im Internet, welche vielleicht älteren Datum sein könnten, da erläuternde Berichte zu diesem Event ausbleiben. So ist weder in den Zeitungen noch auf der Partei eigenen Internet Seite auch nur irgendetwas von dieser Großveranstaltung zu lesen. Für eine Wahlwerbung mit Lafontaine und Wagenknecht wäre noch vor einigen Jahren der Platz viel zu klein gewesen um die Massen aufnehmen zu können. Auch an einen normalen Werktag.

Stattdessen werden die tollsten Gerüchte durch die Stadt gejagt und wir hörten an einer Stelle von 250 Zuhörer. Andere haben die beiden Redner in der besagten Zeit durch die Stadt schlendern und in einem Cafe gesehen. Weitere berichten davon dass diese Veranstaltung wegen Mangel an Masse ausgefallen sei. Auf anderer Seite wird dagegen verbreitet dass in den Reden über Mindestlohn, Rente, Kriegspolitik, Bankenrettung, Bedrohungen der Demokratie, Mängel der EU und zu dem Problem, dass die Reichen immer reicher werden, die Armen aber immer ärmer, geredet worden sei.

Aber gut, diese Art von Reden sind uns seit einigen Jahren bekannt. Die hätten dort auch per Video abgespielt werden können und die Presse erinnerte sich daran, von solcherart Versammlungen schon des öfteren berichtet zu haben und empfahl einfach die alten Artikel noch einmal zu lesen? Das mag für Einige nun weniger Witzig klingen, genauso wie für uns, die sich wundern, dass der Glanz aus alten Tagen so schnell vergessen ist.

Und dann auch noch in der eigenen Partei. Kein Satz von den sonst zu hörenden Lautsprecher und selbst die „Mama Hu“ Seite verbreitet absolute Funkstille. Als Zeichen der Aufgabe, oder ein neuerlicher Maulkorbbeschluss aus der Führungsetage, um auf dieser Weise die Zahl der ZuhörerInnen im Unklaren zu lassen?

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Grafikquelle   :   Der Gustav-Regler-Platz in Saarbrücken am Rathaus-Carrée.

Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungen Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.
Quelle Eigenes Werk
Urheber Anna16

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DL – Tagesticker 12.05.14

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Mai 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

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1.) Ein Dämpfer für Gregor Gysi

Sahra Wagenknecht schien selbst überrascht zu sein. Der Parteitag der Linken im Berliner Velodrom plätscherte schon seit Stunden dahin, als der Antrag „P6“ zur Abstimmung kam – und zur Verblüffung vieler eine knappe Mehrheit erhielt. Darin wird die Bundestagsfraktion „aufgefordert, bis zum Ende des Jahres eine quotierte Doppelspitze zu wählen“.

WZ

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2.) Wer zuerst „Frieden“ sagt, hat gewonnen

Kritische Äußerungen über Russland kommen beim Parteitag in Berlin nicht gut an. Die Vorsitzende Katja Kipping versucht es dennoch damit und bekommt ein schlechtes Wahlergebnis

TAZ

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3.) Die erfolgreiche Attacke des Friedensaktivisten

VORSTAND Gegen den Plan der Parteiführung kandidiert Tobias Pflüger vom linken Flügel – und gewinnt

TAZ

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4.) Der Staat macht dicht

Regierung und Verfassungsschutz weigern sich mit einer dünnen Begründung, Parlament und Presse über die Beobachtung von Journalisten zu informieren.

Der Tagesspiegel

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5.) Migranten sterben auf dem Weg nach Europa

Die Passage ist unmenschlich, die Menschenhändler sind es auch. So sterben auf der Reise von Afrika ins gelobte Europa immer und immer wieder Verzweifelte – im Meer oder in der Wüste. Auch schon vor der Küste Libyens.

DW

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6.) Der lange Schatten der Gruseltruppe

Haben Sie auch Mitleid mit Christian Lindner? Der FDP-Chef rackert, um seiner abgestürzten Partei wieder Geltung zu verschaffen. Der Lohn: ein Umfragewert von drei Prozent. Die Liberalen blicken in den Abgrund.

Der Spiegel

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Der, Die, Das – Letzte vom Tag

7.) Verfassungsschützer neidisch auf Kollegen,

der Sahra Wagenknecht beobachtet

Mehrere Verfassungsschützer, die seit Jahren die Aufgabe haben, verschiedene Abgeordnete der Linken zu beobachten, erklärten gegenüber dem Postillon, sie seien neidisch auf ihren Kollgen Werner Knappheim. Er ist dafür abgestellt, Sahra Wagenknecht (42) zu beschatten.

Der Postillon

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Hinweise nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Zwei Kapitalisten – Sahra am Ende

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Mai 2014

Ihre Argumentationsschwächen sorgten für lautes Gelächter. -Aus Mitleid?

Datei:Wagenknecht, Sahra, 2013.JPG

[youtube aee1YK_jQX4]

Da reichten dann zwei an sich belanglose, aber strenggläubige Vertreter der zur Zeit herrschenden Volkswirtschaftsmeinung aus, die Linke Talkqueen voll vor die Wand laufen zu lassen. Nein eine Fortsetzung der Lanz Sendung war das nicht, aber es zeigte sich, dass ein pures abspielen von einstudierten Satzfolgen in solcherart Sendung nicht ausreichend ist. Ein wenig mehr an Allgemeinbildung wäre hier wohl angebrachter um anwesende Zuschauer zu überzeugen. Diese quittierten die offensichtliche Argumentationsschwäche dann auch mit lauten Gelächter. Aus Mitleid?

Bei „Hart aber fair“ waren folgende Gäste geladen:

• Sahra Wagenknecht (DIE LINKE), stellvertretende Parteichefin
• Jörg Handwerg, Pilot und Sprecher der Pilotenvereinigung „Cockpit“
• Peter Hahne, TV-Moderator und Journalist
• Sina Trinkwalder, Unternehmerin
• Florian Gerster, ehemaliger Chef der Bundesagentur für Arbeit
• Dirk Bönnen, Unternehmer, der sein Gehalt offengelegt hat

Leitthema der Sendung: War der Streik der  Lufthansa Piloten mit mehr als 180 000 Euro Jahres Einkommen fair, um dafür als Splittergewerkschaft ein Land lahm zu legen ?

Von vorneherein: Ich finde ja – in einen demokratischen Land muss es möglich sein für seine persönlichen Dinge zu streiken. Die Politik oder Wirtschaft nimmt auch keine Rücksicht auf die Menschen.

Der anwesende Pilot erhält hier, für ihn wohl überraschend Unterstützung von Wagenknecht bei der Verteidigung dieses Streik und merkt als Zusatz an, dass dieses auch als eine Unterstützung für das Kabinen- und Bodenpersonal zu sehen wäre – da sich auch dort die Zustände verschlechtern würden. An die erzielten Gewinne des Unternehmens sollte auch das Personal seinen Anteil haben.

Dieser Logik schließt sich die Unternehmerin Trinkwalder nicht an und ist der Meinung: „Ohne das Bodenpersonal wäre Herr Handwerg nichts, da dann der Flieger nicht abhebt!“ Sie fordert, dass Piloten auf Gehalt zugunsten des Kabinenpersonals verzichten. Sie selbst lebe es vor: Sie zahlt allen Mitarbeitern und sich selbst 10 Euro Stundenlohn mindestens.

Womit dann auch Gerster wieder in Erscheinung tritt um die Unternehmerin als Ordensschwester zu bezeichnen.  Dieses Modell könne sie nicht für die gesamte Gesellschaft „ernst nehmen“. Dann wird es laut zwischen den beiden: „Sie haben ein schickes Kleid an, aber sie kommen mir wirklich vor wie eine Nonne!“ Trinkwalder schießt zurück: „Herr Gerster, da können Sie sich einfach nur mal eine Scheibe abschneiden!“

Nun hält Sahre ihre Zeit für gekommen möchte vermitteln und fordert, dass Piloten und andere Lufthansa-Mitarbeiter gemeinsam für ihre Forderungen „kämpfen“.

Dann würden aber die Preise steigen, so Hahne. Er spricht die Politikerin an: „Sie haben das Glück, dass Sie umsonst fliegen wofür ich zahlen muss!“

Weiter möchte er wissen, warum im Bundestag und den Parteien nicht die Gehälter von Stenographen, Chauffeuren und Politikern angeglichen werden – damit treibt er Wagenknecht in die Enge: „Wenn wir an der Macht wären, würden wir das machen…“ Das Publikum quittiert die Verlegenheitsantwort mit Gelächter, da hier nur allzu deutlich gezeigt wird dass auch Politiker auf keinen Fall bereit sind zu Gunsten Anderer auf irgend etwas zu verzichten.

Wir leben nun einmal in einer vom Egoismus geprägten Gesellschaft. Um aus dieser Falle herauszukommen braucht es einer Veränderung der Gesellschaft von Grund auf. Der entsprechende Wille zu Veränderungen ist im Volk aber bis heute nicht geweckt worden. Wir hatten einst gehofft das dieses mit der LINKEN möglich wäre. Aber, das war wohl der berühmte Satz mit X, NIX! Die Partei findet mit den heutigen Mitgliedern keinen Anschluss an die Gesellschaft und wird eine Knallpatrone bleiben.

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Grafikquelle   :    Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

Quelle Eigenes Werk
Urheber Wolkenkratzer

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Ex-FDP-ler und Linke im Saartalk

Erstellt von DL-Redaktion am 15. April 2014

Ex-FDP-Politiker Chatzimarkakis
und Linke Sahra Wagenknecht zu Gast im Saartalk

Sehen wir hier die Wirklichkeit der Politik? Auf der einen Seite reicht ein Wechsel der Partei und schon ist die Welt wieder im Gleichgewicht? Alles weitere erst einmal außen vorlassend finde ich es gut vernünftig miteinander zu reden.

Auf der anderen Seite sehen wir, die Bürger aber auch wie sehr es die Verblödungsmechanismen der Parteien ermöglichen, vielleicht ansonsten normale Menschen, zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Beschimpften sich nicht die Beiden (Parteien), welche hier schiedlich-friedlich nebeneinander sitzen vor noch gar nicht langer Zeit als Rechte und Linke Faschisten? Zumindest warf die eine Seite der Anderen vor, sich die Welt im jeweils anderen Sinne untertan machen zu wollen.

Ich persönlich finde es beängstigend wenn Menschen sich auf diese Art vereinnahmen lassen. Denn die entsprechenden Erfahrungen aus diesen Abhängigkeiten lassen sich in den Geschichtsbüchern zuhauf nachlesen. Ich halte es auch für Verantwortungslos  wenn über die Medien auf diese gefährliche Fanatisierung der Massen nicht eindringlicher aufmerksam gemacht wird. Vollkommen unabhängig von allen in den Parteien vorherrschenden Glaubensrichtungen.

Dieses ist auch ein sehr schönes Beispiel wie nah sich diese „Glaubensrichtungen“ in der Wirklichkeit sind und die Unterschiede nur zu Wahlkampfzeiten aufgebauscht werden in den Versuch für sich selber das beste Plätzchen zu reservieren.

Interessant ist auch dass es gerade in den kleineren Parteien Mitglieder gibt, welche ihre Wechselspielchen von der FDP durch alle anderen Parteien bis in DIE LINKE und zurück hinter sich gebracht haben. Es können gar nicht genügend neue Parteien gegründet werden um deren Gier nach Macht und Geld zu befrieden. Kein Wunder das immer mehr Wähler den Wahlen fern bleiben, wenn keine Änderungen in Aussicht sind?

Ex-FDP-Politiker Chatzimarkakis
und Linke Sahra Wagenknecht zu Gast im Saartalk

Herbst: Griechenland hat erstmals wieder Milliarden über eine Anleihe auf den Kapitalmärkten bekommen – eine gute oder schlechte Nachricht?

Chatzimarkakis: Beides. Das Gute daran ist, dass Griechenland aus der dunklen Ecke Europas heraus ist. Das Schlechte ist, dass es ein Riesenwahlgeschenk ist. Eigentlich ist Griechenland noch nicht fit für die Märkte. (…) Frau Merkel wollte ihrem Freund Antonis Samaras bei der Europawahl helfen, nicht ganz so schlecht auszusehen. (…)

Klein: Frau Wagenknecht, Sie sagen, mit dieser neuen Anleihe beginnt wieder die Rückkehr der Diktatur der Kapitalmärkte. Warum?

Wagenknecht: Es ist eine riesige Show-Veranstaltung gewesen. Es sollte suggeriert werden, Griechenland ist wieder auf einem guten Weg, es geht wieder aufwärts. Aber wenn man sich die Situation in dem Land anschaut, geht gar nichts aufwärts. (…) Jeder weiß, dass Griechenland seine Schulden auf Dauer nicht bedienen kann. Irgendwann wird es einen Schuldenschnitt geben. (…)

Herbst: Frau Wagenknecht sagt, Frau Merkel betreibt eine menschenverachtende Krisenpolitik. Sehen Sie das auch so?

Chatzimarkakis: Wenn ich sehe, dass zum Beispiel die Russland-Rückkehrer in Griechenland seit vier Monaten null Rente bekommen, (…) dass die Totenrate bei Neugeborenen um 43 Prozent gestiegen ist, ist das menschenverachtend. Wenn man diese Sparpolitik einfach durchzieht, obwohl Menschen darunter massiv leiden, wenn man die Zeichen der eigenen Geschichte – Weimarer Republik – nicht gelernt hat, dann ist das menschenverachtend. (…)

Das Video ist >>> HIER <<<

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :    Jorgo Chatzimarkakis (2006)

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Wagenknecht gegen Trittin

Erstellt von DL-Redaktion am 11. April 2014

Wagenknecht gegen Trittin:
„Sie bieten sich Merkel an“
– „Quatsch!“

File:Jürgen Trittin-001.JPG

Da gab es dann auch noch ein schönes Streitgespräch auf Spiegel-Online zwischen Sahra Wagenknecht und Jürgen Trittin wobei jeder,  welcher Dieses aufmerksam liest sich sicher seine Gedanken machen wird. Und dieses insbesondere die Mitglieder dieser „Arbeiterpartei“ und alle diejenigen der in prekären Situationen befindlichen Rentner, Arbeitslosen oder Geringverdiener. Genau die welche die größten Hoffnungen auf diese Partei setzten.

Die Volksgruppierungen können sich jetzt ausrechnen wie viel ihre Stimme Wert ist bei einer Abgabe für die Partei. Denn bei einer hier angekündigten andauernder einseitiger Blockadehaltung stehen  die Chancen  auf Besserung ihrer Lebenssituation bei Null. Denn die Regierungsbildung mit irgendeiner anderen Partei wird bei der einseitigen Auslegung eines Parteiprogramm unmöglich sein.  Denn mit solch einer Haltung würde sich das Land international vollkommen isolieren. Als ein zweites Nordkorea!

Vielleicht denkt DIE LINKE aber im Stillen daran den Limes wieder zu errichten um sich gegen die drohenden Gefahren des Westens abzuschotten? Nur ein reiner Zufall das die Jugendorganisation Antifa gleichfalls in einem Interview heute ankündigt einen Strategiewechsel vorzunehmen da ihnen die Mitglieder davonlaufen und sich die Situation im Laufe der Jahre in diesen Land verändert hat? Diese Jungen scheinen im Kopf viel weiter zu sein als verschiedene Betonköpfe mit ihren Füllungen aus den Zeiten des kalten Krieges.

Das Interview der Antifa „Raus aus der autonomen Abschottung“ gibt es >>>HIER<<<.

Wagenknecht gegen Trittin:
„Sie bieten sich Merkel an“
– „Quatsch!“

Rot-rot-Grün? Das scheint zurzeit in weiter Ferne, weil sich die Opposition in der Ukraine-Krise aneinander abarbeitet. Ein Streitgespräch zwischen Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und Grünen-Mann Jürgen Trittin über den richtigen Umgang mit Russland.

Die Große Koalition regiert dick und breit vor sich hin, während die mickrige Opposition kaum durchdringt. Stattdessen legten sich Grüne und Linke in den vergangenen Wochen eher miteinander an: Die Ukraine-Krise führte zu einem heftigen Streit zwischen den Oppositionsparteien.

SPIEGEL ONLINE: Frau Wagenknecht, freuen Sie sich schon auf die Zusammenarbeit mit Herrn Trittin in einer möglichen rot-rot-grünen Koalition?

Wagenknecht: Bei der jetzigen Führung habe ich eher das Gefühl, die Grünen wollen das Erbe der FDP antreten, als dass sie eine Regierung anstreben, die einen sozialen und friedenspolitischen Anspruch hat.

SPIEGEL ONLINE: Würden Sie denn gern mit Frau Wagenknecht regieren, Herr Trittin?

Trittin: Die Erbschaft der FDP ist einfach zu mickrig. Ich möchte, dass Mehrheiten, die es in der Bevölkerung offenbar gibt, sich auch in einer Regierung abbilden. Die CDU darf kein Dauerabo auf das Kanzleramt haben. Aber da Rot-Grün im Bund allein wohl so schnell keine Mehrheit mehr haben wird, kommt es dafür auch auf Frau Wagenknecht an. Aber diese Frage müssen ja die Linken für sich beantworten. Und im Moment sieht es da ja nicht so aus.

Wagenknecht: Das Problem ist doch eher, dass die Grünen vor lauter Eifer, sich Frau Merkel als künftiger Koalitionspartner anzubieten, manchmal vergessen, dass sie sich in der Opposition befinden.

Trittin: Das ist doch Quatsch. Wenn wir das wollten, hätten wir nach der Bundestagswahl für Koalitionsgespräche votieren können. Haben wir aber nicht. Weil Grün und Schwarz nicht zusammengingen – aus klaren inhaltlichen Gründen.

SPIEGEL ONLINE: Im Moment scheint Rot-Rot-Grün ohnehin unvorstellbar: In der Ukraine-Krise werfen die Grünen der Linken vor, sie unterstütze die Interventionspolitik Putins, andersherum beschimpft die Linkspartei die Grünen als Kriegstreiber. Wollen Sie sich bei Herrn Trittin entschuldigen?

Quelle: Der Spiegel >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

Source Own work
Author Harald Krichel

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Die Logik einer Sekte

Erstellt von DL-Redaktion am 8. April 2014

Die Logik einer Sekte

Ist das Beispiel der Giftgasvernichtung nicht das beste Beispiel für die Überflüssigkeit einer Partei? Denn wenn die Vernichtung von Kriegsmaterialien nicht das oberste Ziel einer „Friedenspartei“ sprich, ihrer pazifistischer Gesinnung ist, erübrigt sich hier jede weitere Diskussion, wie die Debatte über ein Verbot des Waffenexport, zum Beispiel. Auch die Waffenvernichtung ist Teil der Abrüstung. Zumal niemand vergessen sollte, das diese Gase überwiegend hier im Land produziert wurden, welches dann auch eine besondere Verantwortung trägt.

Mit welchen Recht will eine Partei, welche sich auch noch mit dem Mäntelchen der Ökologie kleidet, dann zusätzlich für die weltweite Abschaffung der Nuklearindustrie einsetzen, da es bekanntlich nicht ausreichend ist die eigenen Bomben und Atomkraftwerke abzuschalten, wenn die Besitztümer der Nachbarn allemal ausreichend sind dass gesamte Umfeld zu vernichten?

Nein die Argumentation dieser angeblichen Friedenshüter in der LINKEN ist nur eine vorgeschobene Argumentation zum Schutz der Ideologischen Richtung, welche die Partei vor immer neue Zerreißproben stellen wird. Da spielt auch der Wähler nicht mit welcher sehr wohl fühlt  wohin ihn sein Kreuzchen am Wahltag eventuell einmal bringen kann. Da bleibt der Arbeiter oder Hartz 4 Empfänger besser als kleineres Übel bei der SPD.

Der Kommentator liegt sehr richtig wenn er denn von einer Sekte schreibt. Denn die ganzen Debatten welche an den Rändern der Partei geführt werden dienen letztendlich nur dazu die eigentliche Pfadsuche zu verschleiern. Das hat Frau Lötzsch in Ihrer Zeit als Parteivorsitzende auch sehr gut umschrieben und so wird es auch von den meisten Ehemaligen gesehen, da dieses den Kernpunkt der innerparteilichen Streitereien ausmacht. So sollte nie vergessen werden. Die Ausgrenzung ging von verschiedenen Splittergruppen aus.

Genau darum war und ist eine Trennung der Partei von den Randgruppen unumgänglich. Es wird nie zusammenwachsen was nicht zusammenpasst und die Ränder werden weiter versuchen möglichst viele der andersdenkenden aus zuschließen oder entsprechend zu mobben.

Der Bürger ist unzufrieden mit der Politik und den ausführenden Parteien, wird aber nicht bereit sein, die Freiheit für die Ideologie Linker Spinner aufzugeben. Eine Linke Partei wird auf Dauer nur ihre Existenzberechtigung haben wenn sie in der Lage ist außerhalb jeglicher Ideologien zu politisieren. Eine jegliche Form von „Ismus“ darf  in einer LINKEN keine Zukunft haben.

Gysis Mission gescheitert

Die Linkspartei steht vor einer für ihre Parteigeschichte historischen Entscheidung. Am Mittwoch wird der Bundestag über die Teilnahme der Bundeswehrfregatte „Augsburg“ an der Vernichtung syrischer Chemiewaffen entscheiden. Union, SPD und Grüne werden dafür stimmen. In der Linksfraktion wird es wohl wenige Jastimmen, viele Enthaltungen und relativ viele Neinstimmen geben. Die Linkspartei ist in der Frage von Bundeswehreinsätzen gespalten. Und nicht nur darin: Diese Abstimmung ist auch eine Sonde, die anzeigt, ob die Partei die Tür zu Rot-Rot-Grün offen halten will oder ob der Fundiflügel die Tür verriegelt.

 

Fraktionschef Gregor Gysi hatte bis zuletzt versucht, die GenossInnen zu einer einheitlichen Linie – nämlich Enthaltung – zu drängen. Das sollte ein doppeltes Signal sein: Die Linkspartei kann in einer für ihre Identität entscheidenden Frage geschlossen auftreten. Und: Es wäre ein Zeichen Richtung SPD und Grüne gewesen, dass man nicht fundamental alle Bundeswehreinsätze ablehnt. Doch die Fundis haben diesen Plan bei der Fraktionssitzung am Montag endgültig ruiniert.

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Die Logik einer Sekte

Es ist gut, dass die Linkspartei im Parlament militärkritische Positionen vertritt. Sie besetzt damit einen verwaisten Platz und bringt oft zum Ausdruck, was viele pazifistisch gestimmte WählerInnen denken. Die Linkspartei ist nicht nur die einzige Partei im Bundestag, die Bundeswehreinsätze generell skeptisch sieht. Sie ist, neben den Grünen, auch die einzige Kraft, der zuzutrauen wäre, mit einer entschlossenen Reduzierung von Waffenexporten ernst zu machen. Aber will sie das überhaupt?

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In der Linken nichts Neues

Erstellt von DL-Redaktion am 19. März 2014

Putin stürzt Rot-Rot-Grün in die Krise

Datei:Katrin Göring-Eckardt-01.jpg

So streiten sie also wiedereinmal: Die SPD, die Grünen und DIE LINKE und das wie immer unter einander. Auch dieses mal geht es nicht um den Bart des Kaisers sondern nur um den von Putin. Es geht letztendlich um Strategien jemanden an die Kandare zu legen der sich aber nicht legen lässt und das auch nicht zu Unrecht da es beiden Seiten nur um die Wahrung ihres Gesicht geht. Es geht also letztendlich nur darum jemanden zu bezwingen und nicht darum etwas miteinander zu machen. Da zu reicht es nicht nur in der deutschen Diplomatie nicht. Die selbsternannten Herrscher dieser Welt möchten alle Gewinner sein, wobei die Bevölkerung dafür wieder einmal den willigen Zahlmeister macht.

Sie sind doch nicht voneinander zu unterscheiden, mögen sie nun Merkel, Putin, Obama, Hollande, Mubarak, Steinmeier, Gabriel, Lafontaine, Gysi, Trittin oder Westerwelle heißen. Letztendlich leiden alle unter die gleiche Krankheit. Die Gier nach Geld und Macht. Sie möchten herrschen, egal ob nun in einer Demokratie, der Diktatur oder dem Sozialismus, wobei die Interessen des Volkes oder der Völker überall in der allerletzten Reihe stehen. Nicht anders wie seit vielen tausend Jahren bereits.

Glaubt denn wirklich noch einer es würde sich für die Gesellschaft auch nur das geringste ändern wenn statt Merkel, Gysi, Gabriel oder wer auch immer den Kanzler macht. Wenn statt der CDU eine SPD, DIE LINKE oder die Grünen die stärkste Partei und damit die Regierung stellen. Solange die genannten politischen Idioten noch dümmere finden welche ihnen zujubeln obgleich ihnen gerade wieder einmal höhere Belastungen aufgebürdet wurden, wird es heißen: „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“.

Das Problem fängt in den Parteien an wo ebenfalls ein gegenseitiges aufeinander schlagen viel wichtiger ist als ein Auskömmliches miteinander. Geht es doch nur darum in den weichen Sesseln der Anderen zu sitzen. Die welche von einer Seite als Faschisten beschimpft werden, müssen sich von der anderen Seite Kommunisten rufen lassen. Dabei haben die meisten dieser Schreier noch nicht einmal bemerkt das alle aus einer gleich schmutzigen Hand ihr Gnadenbrot erhalten.

Ist es da noch wichtig dass Gysi von der SPD wieder ausgeladen wird? Wo ist der Unterschied zwischen Nahles und Wagenknecht? Ist doch eine Jede für ihr Image selber verantwortlich auch wenn Letztere als Flinten Weib gezeigt wird.   Spielen sie nicht alle nur „Katze und Maus“ mit der Bevölkerung, wählbar nur noch durch Parteifanatiker? So ist Dagdelen auch nur eine Person welche, wie Viele andere auch, durch die Gnade ihrer Partei in den Bundestag gerutscht ist, um dort gleich vielen anderen auch ein durch die Partei vorgegebenes Wortspiel nach zu plappern. Die Partei entscheidet selber über das in der Öffentlichkeit dargestellte Niveau.

Egal ob bei den Römern, im Mittelalter oder unter Stalin und Hitler, solange Menschen bereit sind für Geld die willigen Handlanger zu spielen, wird sich in dieser Gesellschaft nichts ändern. Auch in den nächsten tausend Jahren nicht. Vollkommen uninteressant mit wem sich Gysi oder auch andere morgen wieder treffen werden.

Putin stürzt Rot-Rot-Grün in die Krise

Prinzipiell ist die SPD offen für ein Bündnis mit der Linkspartei auch im Bund. Doch im Streit um Putin, die Krim und die Ukraine haben sich Sozialdemokraten, Linke und Grüne völlig verhakt.

Für Dietmar Bartsch darf das als strategische Meisterleistung gelten. Vor ein paar Tagen einigte sich der pragmatische Linken-Fraktionsvize im Bundestag mit seiner Kollegin Sahra Wagenknecht vom linken Flügel auf ein gemeinsames Positionspapier zu den Regierungsperspektiven für 2017, Titel „Wir sind DIE Opposition“. Vom „unverwechselbaren Gesicht“ der Linken war die Rede. Und gemeinsam nahmen Bartsch und Wagenknecht „positiv zur Kenntnis, dass die SPD eine Regierung mit uns auch auf Bundesebene nicht mehr ausschließt“.

Die Initiative der beiden Politiker – als Doppel Favoriten von Fraktionschef Gregor Gysi für seine Nachfolge – ging in der öffentlichen Debatte um die Ukraine-Politik fast völlig unter. Die Linkspartei liegt sowohl mit der SPD als auch mit den Grünen im heftigen Clinch, angeheizt durch polemische Vorlagen aus den eigenen Reihen als auch durch heftige Gegenreaktionen.

Quelle: Der Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 generisch“ (US-amerikanisch) lizenziert.

Quelle In alphabetischer Reihenfolge stellen sich der Kandidat und die Kandidatin für das Präses-Amt der Synode vor: Katrin Göring-Eckardt folgt
Urheber Online Team www.ekd.de

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Kipping kontert Sahra

Erstellt von DL-Redaktion am 14. März 2014

Kipping und Riexinger kontra Wagenknecht

Da kommt die Antwort auf auf die Angst von Wagenknecht vor den Ausbruch eines dritten Weltkrieg auf den Linken Fuß. Kipping und Riexinger kritisieren den Umgang mit den Ukraine-Konflikt gegenüber allen Beteiligten. Sie mäßigen damit auch die Kritik gegenüber den Grünen und wischen die Beurteilung von Wagenknecht auf die Seite.

Ja so schnell kreist die LINKE. Was gestern noch auf den Webseiten der Partei in den Provinzen gefeiert wurde, muss an den darauf folgenden Tag für gewöhnlich wieder umgeschrieben werden. Der lesende Bürger reibt sich verwundert die Augen und fühlt sich in ein Haus voller Narren versetzt.

Hier die Presserklärung vom heutigen Tag:

Machtspiele beenden – Kriegsgefahr stoppen

Katja Kipping, Bernd Riexinger: Wir verfolgen mit Besorgnis die Entwicklungen in der Ukraine und auf der Krim. Wir verurteilen die militärischen Drohgebärden der Russischen Föderation, der ukrainischen Regierung und der NATO. Die Antwort auf das völkerrechtswidrige Vorgehen der Russischen Föderation auf der Krim, welches wir verurteilen,  muss in der Diplomatie liegen – Krieg kann keine Probleme lösen und darf kein Mittel der Politik sein. Erst Recht nicht 100 Jahre nach Beginn des 1. Weltkriegs, in einem Land, das unsäglich unter dem 2. Weltkrieg und dem Angriffskrieg Nazi-Deutschlands litt und dessen Politik bis heute von gegensätzlichen Geschichtsbildern, Identitätsfindung und einer nicht aufgearbeiteten Vergangenheit geprägt ist.

Sicherheit in Europa ohne Einbeziehung Russlands ist nicht möglich. Weiter noch: die Einigung Europas ist gegen Russland nicht möglich.

Die Ukraine macht deutlich, dass die nie verlassene Logik des Kalten Krieges, der Hegemoniegedanke, der sich am augenfälligsten an der NATO-Osterweiterung festmacht, Gift für die weitere friedliche Entwicklung des Kontinents ist. Hier hat jede Seite seine Hausaufgaben zu machen: weg von der Idee der Hegemonie, hin zu einer wirklichen Kooperation. Für uns ist die Richtung klar, jetzt erst recht: Stärkung der OSZE und des Europarates, mittelfristig die Auflösung der NATO und eine Stärkung des Völkerrechts. Der Kosovo und andere völkerrechtswidrige Vorgehen fallen dem Westen nun auf die Füße: es ist offensichtlich, dass nicht Recht, sondern Interessen Kompass ihrer Politik sind – genau wie für Putin, den Mann dem sie jetzt Völkerrechtsbruch vorwerfen. DIE LINKE ist die Partei des Völkerrechts – es muss ohne Wenn und Aber für alle gelten und darf nicht weiter zur rhetorischen Floskel verkommen.

Die innenpolitische Situation der Ukraine ist Ausdruck einer gesellschaftlichen Spaltung, die mit der langen Geschichte des jungen Nationalstaats beginnt und sich vor dem Hintergrund des Versagens der politischen Eliten aller Couleur, des gewaltigen Einfluss der Oligarchen und der extremen sozialen Polarisierung im Land weiter verschärfte. Diese Vielzahl von Problemen wurde von Moskau, Brüssel und Berlin übergangen: das fragile Land wurde vor eine Entscheidungssituation – Zollunion oder Assoziierungsabkommen- gestellt,  die das Land nun zu zerreißen droht und reale Kriegsgefahr mit sich bringt. Diese Kriegsgefahr wird durch die russische Truppenmobilisierung an der Grenze zur Ukraine noch weiter verschärft.

Russland muss seinen Konfrontationskurs einstellen.

Gegenwärtig vertieft sich die Spaltung der Ukraine weiter: Die neue Regierung hat kein integrierendes Potenzial und spricht nur für eine Hälfte der Ukrainerinnen und Ukrainer. Mehr noch: durch die Beteiligung faschistischer Kräfte an der Regierung wurde eine Grenze überschritten – wie soll bitter notwendige Versöhnungsarbeit geleistet werden, wenn hasserfüllte ultra-nationalisten Ministerwürde erlangen?

Wir fordern die Bundesregierung und die EU dazu auf, die Beteiligung faschistischer Kräfte an der Regierung nicht weiter zu tolerieren. Die rückhaltlose Unterstützung der neuen Regierung durch die EU und Deutschland sehen wir aus einem weiteren Grund äußerst kritisch: Die Vaterlandspartei ist eine Vertreterin des alten, verkrusteten und korrupten Politikstils, nach deren Ende sich die Ukrainerinnen und Ukrainer sehnen.

Alexander Fischer

DIE LINKE – Parteivorstand
Pressesprecher

Kipping und Riexinger kontra Wagenknecht

Die Linkspartei-Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger üben im Ukraine-Konflikt Kritik an allen Beteiligten. Damit stellen sie sich auch gegen Sahra Wagenknecht, die zuletzt einen ganz anderen Ton angeschlagen und dabei SPD und Grüne scharf attackiert hatte.

Die Vorsitzenden der Linkspartei, Katja Kipping und Bernd Riexinger, haben Russland, die Nato und auch die Ukraine in einer Erklärung zur Mäßigung aufgerufen. Sie widersprachen damit der stellvertretenden Partei- und Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und anderen Vertretern des linken Flügels, die sich ganz auf die Seite Russlands gestellt und erklärt hatten, man müsse das Referendum auf der Krim und die Abspaltung von der Ukraine hinnehmen.

Quelle: Berliner-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Right picture: Flickr user „dielinkebw“, Volker Bohn

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So geht der Volkskampf

Erstellt von DL-Redaktion am 7. März 2014

HIER stellen wir die Kämpfer vor

Ja, auch so etwas findet man im Internet. So wünsche ich mir Jugend und links. Frech und unkompliziert. So waren wir früher und sind es Viele auch heute noch. Das ist linkes Gedankentum welches auch einmal aus dem üblichen Rahmen fallen darf. Die jungen Leute haben die Nase gestrichen voll von diesen politischen Barden welche den Störchen gleich auf den Salatfeldern herumstolzieren um mit ihren Schnäbeln auf noch dümmere Salatköpfe in der eigenen Partei zu picken.

Hier einige Beispiele.

Deine Aufgabe!

Pro­pa­gan­da ist auch deine Auf­ga­be! Also un­ter­stüt­ze die LA­KL-​SKPF im Volks­kampf!

Was du zu tun hast, um die Revolution nicht zu verraten -unsere Fünf-​Fin­ger-​Taktik:

*1. Drücke kräftig auf den „Gefällt mir“-​Knopf bei Facebook. Unsere
Seite ist leicht zu finden: http://​facebook.​com/​sehrlinks. Teile auch
unsere Status­meldungen und Grafiken – denn Teilen ist kommunistisch
und der Anfang vom Ende der Herrschaft der Kapitalistenklasse!

*2. Drucke dir das Sehr Kommunistische Manifest aus und verteile es in
den Betrieben!

*3. Tritt aus allen anderen Strömungen aus und verweise auf die
schlechten Testergebnisse der anderen im großen Strömungscheck

*4. Häng‘ den Strömungscheck an Laternen und Masten auf. Vertreter
der Kapitalistenklasse kannst du gleich mitaufhängen. Und vergiss
nicht, den Strömungscheck ebenfall in den Betrieben zu verteilen!

*5. Trink das Getränk der werktätigen Bevölkerung (Bier!) und erzähle
in solchen Runden von den Taten und Leistungen der LAKL-​SKPF. Ver­
giss nicht zu erwähnen, dass Sieg im Volkskrieg und der Zusammenbruch
des Bestehenden unmittelbar bevorstehen!

Unsere 5-​Finger-​Taktik (Fünf Finger ergeben eine Faust!) ist besser
als die des SDS oder anderer Spaltpilze. Das hat die Stiftung Warentest
zusammen mit dem SKPB festgestellt. Insgesamt waren 8 Fünf​Finger-​
Taktiken im Test.

Du kannst auch unsere Banner der Freiheit und des Fortschritts verwenden:

Soziale Brennpunkte statt Parlament und Arbeiterklassenverrat!

Alternativer Listenvorschlag für Europawahl

Liebe sehr linke Linke, werte sehr kom­mu­nis­ti­sche Kom­mu­nis­tin­nen und Kom­mu­nis­ten, Ge­folgs­leu­te der Ar­bei­ter aller Län­der! In Vor­be­rei­tung auf unser De­le­gier­ten­tref­fen und wie vorab durch das ZK an­ge­kün­digt seht ihr hier den al­ter­na­ti­ven Lis­ten­ent­wurf der LAKL/SKPF. Wer nicht für ihn ist, ist gegen ihn! Ven­ce­re­mos, LAKL unido, jamas será venci­do

Quelle: Eine Verlinkung mit:

 

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Der A… gilt nicht für Linke

Erstellt von DL-Redaktion am 6. März 2014

„Für Rüstung, Kriege und Banken ist immer Geld da“
Gysi nennt Berliner Politik „einzigartigen Skandal“

Ja, nach Festtagen ändert sich auch die Optik ein wenig. Aber am Aschermittwoch fängt für die Linke an der Saar das närrische Treiben erst richtig an. Erlebten wir in diesem Jahr doch eine ungewöhnlich ruhige karnevalistische Zeit, ohne Gala und Revue, stellen wir heute fest dass auch dieser Abschnitt scheinbar nicht spurlos an der Partei vorübergegangen ist. Folglich halten auch wir an den Wahlspruch fest: „Und schlägt der A… auch Falten, sie bleiben doch die Alten.

Zumindest wenn wir die Reden vom gestrigen Tag aufnehmen ist es ruhiger geworden in Wallerfangen. So erzählten einige Augenzeugen von einem starken Rückgang der Besucherzahlen und Oskar muss wohl ein wenig lahm dahergekommen sein. Vielleicht geht ihm ja auch wirklich schon einiges  hinten vorbei, in der Partei?

Auch die Heringe sollen ja nicht mehr die Alten sein. Obwohl hier die Falten schwer auszumachen sind. Aber mehr als 200 Stück sollen nicht vorhanden gewesen sein. Für geschätzte 300 Besucher, der Rundfunk erwähnt 450, einige zu wenig? Früher soll die Halle auch schon mit 800 Personen überfüllt gewesen sein. So sprechen dann Besucher, die höflichen, von einer sehr geschickten Aufteilung der Tische.

„Wagenknecht, Gysi und Lafontaine wurden mit dem Steigerlied des Wallerfanger Musikvereins empfangen“ schreibt ein Kommentator und wir fragen uns ernsthaft wie hoch die denn noch hinauf wollen, kommt doch nach jedem Aufschwung auch wieder der Fall.

Wobei ein höchst unanständiger Satz in letzter Zeit immer wieder erwähnt wird. „Wer lügt, der fliegt“ hörten wir einst von den bajuwarischen Ordnungshüter Seehofer in Verbindung mit den ausländischen Mitbürgern. Wenn es denn danach ging müssten die Deutschen Plenarsäle an und für sich ziemlich verwaist sein. Oder?

Ha, dabei haben wir die LINKE Heilsarmee noch gar nicht einmal erwähnt, bis jetzt. Wenn dort alle Lügner, die Versprecher einer besseren Zukunft und Andere, nach Hause geschickt würden, könnte doch endlich Politik gemacht werden. Aber vor jeder Wahl und auch an jedem Aschermittwoch die gleichen Versprechungen zu verbreiten und diese dann nicht einzuhalten, ist doch in etwa so wie die wundersame Brotvermehrung aus der Bibel im Verhältnis mit den zu wenigen Heringen, also einen Halben für Jeden, ja ober eben letztendlich doch für den A……

Der Bericht der Aktuellen Stunde: >>>>> HIER <<<<<

„Für Rüstung, Kriege und Banken ist immer Geld da“
Gysi nennt Berliner Politik „einzigartigen Skandal“

Zumindest beim Kampf gegen das Kapital und den politischen Gegner passt zwischen Oskar Lafontaine und Gregor Gysi kein Blatt Papier. Bei einem der ersten gemeinsamen Auftritte nach ihrem Streit 2012 holten sie beim Aschermittwochstreffen der Linken in Wallerfangen vor 500 Gästen zum Rundumschlag aus.

Gysi knöpfte sich zunächst CSU-Chef Horst Seehofer vor. Dessen auf Zuwanderer gemünzte Parole „Wer betrügt, der fliegt“ kommentierte Gysi mit den Worten: „Ich weiß gar nicht, warum er den halben Bundestag entlassen will.“ Das Einzige, was die große Koalition bisher hinbekommen habe, sei eine „drastische Erhöhung der Diäten“. Angela Merkel mache Politik für Konzerne und Banken. „Für Rüstung, Kriege und Banken ist immer Geld da, für Bildung nicht“, erboste sich Gysi. Deutschland habe den größten Niedriglohnsektor Europas; dass die Bundesregierung nichts dagegen unternehme, sei ein „einzigartiger Skandal“.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Linker Zwist über Euro-Rettung

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Februar 2014

Europa und das Ende des Euro?

Wenn wir den folgenden Artikel lesen scheint zwischen den Grünen und Linken wieder die Normalität eingekehrt zu sein. Es wird gestritten. Zur Zeit zwischen Sven Giegold, Sahra Wagenknecht und Heiner Flassbeck. Wie meistens in der letzten Zeit geht es um Europa und das liebe Geld, sprich den Euro.

So kritisierte der Europapolitiker der Grünen Sven Giegold am 21. 02. 2014 in DIE ZEIT die Linke Sahra Wagenknecht und wir lesen in seinen Artikel unter anderen folgendes:

Noch verheerender wirkt jedoch das unbedachte Gerede über den Euro-Austritt einzelner Krisenländer. Wer investiert denn noch in Griechenland, wenn er mit den unkalkulierbaren Risiken einer Währungsumstellung von Euro auf Drachmen rechnen muss? Bernd Lucke und Sahra Wagenknecht mag zum Glück niemand ernst nehmen. Aber leider reden ja auch hochrangige Parteifreunde von Bundeskanzlerin Angela Merkel immer wieder vom Euro-Austritt Griechenlands. Wie soll bei dieser massiven Unsicherheit über die Werthaltigkeit der Währung die Wirtschaft wieder in Schwung kommen?

Seltsam sicher nicht, aber dieser Artikel in der Zeit wurde nicht von Sahra Wagenknecht sonder von Heiner Flassbeck kritisiert welcher dieser Dame hilfreich unter die Arme griff, -greifen musste, sind doch seine Verbindungen zu Oskar Lafontaine allseits bekannt.  Eigenartig auch in diesen Zusammenhang, wie bei vielen Ökonomen, oder sonstigen politischen Beratern scheint der Blogger hier noch ein Geschäft machen zu wollen, da dort Abonnements für 45 Euro pro Jahr gekauft werden können.

Dabei, wer denn zu guter Letzt den Meinungsstreit gewinnen wird wagen wir nicht vorauszusagen. Bislang hatten die Ökonomen oder andere der sogenannten politischen Berater mir ihren Arbeiten sehr wenig Glück, da auch diese vielfach von den Ereignissen überrascht wurden und meistens nur ihre Einkünfte mehren wollten. Einig scheinen sie sich nur über eins zu sein: Das schlimme Ende steht uns erst noch bevor.

Linker Zwist über Euro-Rettung

KRISE Die Frage, ob der Euro zu retten ist, spaltet die Linke. Nun werfen sich der Grüne Giegold, die Linke Wagenknecht und der Ökonom Flassbeck Ahnungslosigkeit vor

Wie weiter mit dem Euro? Diese Frage entzweit linke Politiker und Wissenschaftler. Der Streit schwelt schon länger, aber seit etwa einer Woche ist er offen ausgebrochen.

Den Anfang machte der grüne Europaabgeordnete Sven Giegold, der auf Zeit.de eine Frontalattacke gegen die linke Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht platzierte: Sie würde „den Knecht der AfD“ spielen und „rechtspopulistischen Euro-Totengräbern“ hinterherlaufen.

Die Retourkutsche ließ nicht lange auf sich warten – kam aber nicht von Wagenknecht, sondern von Heiner Flassbeck, einst Chefökonom der UN-Organisation Unctad und jetzt Betreiber eines Blogs, der in linken Kreisen breit rezipiert wird. Am Montag ließ Flassbeck dort wissen, Giegold habe ein „schlimmes Stück“ geschrieben und würde die „erhebliche Mitschuld“ leugnen, die die Grünen an der Eurokrise hätten.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Mayuyero

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DIE LINKE – wehe wenn sie losgelassen

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Februar 2014

„Sie ticken nicht mehr richtig!“

Das war aber ein Rauschen im Blätterwald gestern. Ein in der Partei DIE LINKE doch letztendlich zahnlos gewordenes Tiger Pärchen ließ wieder einmal aufhorchen. „Sie ticken nicht mehr richtig!“ hörten wir aus dem saarländischen Landtag und der ausstoßende Vulkan war Oskar Lafontaine. Gerichtet war der emotionale Lavafluss auf Kramp-Karrenbauer welcher für ihre Untertanen einer Majestätsbeleidigung gleichkam.

Ja, dann können sie sich so schön empören und es gelingt ihnen immer wieder ein grandioses Theaterstück aufzuführen. Eine tragische Komödie. Echt großes Kino, wo der Film spätestens einen Riss bekommt wenn die Beleidigungen die Seiten wechseln. Denn psst, psst, die Bevölkerung darf nicht wissen das es sich hier um politische Riten handelt, welche spätestens beim anschließenden Treff im Gasthaus wieder vergessen ist. Es muss den Wählern doch eine Distanz zwischen den Parteien vorgegaukelt werden, ansonsten gibt es ja keine Kreuzchen mehr.

Und genau damit wären wir auch bei den Stilfragen angekommen, zumindest die der Politischen. Es gehört einfach Beides zusammen, der Schmäh und die anschließenden Tumulte, provoziert, inszeniert, eben reif für einen Oscar, auf die Bühne der Eitelkeiten. Dieses mal auf der Saarlinale.

Wobei, die LINKEN kennen sich doch hierin bestens aus, erlebten sie doch nur ein Spiegelbild ihres normalen Umgang untereinander und ich denke einmal, in anderen Parteien wird es nicht besser sein. Obwohl, und das muss ich auch zugeben, ich habe noch nie eine Parteiversammlung besucht – außerhalb der Linken – in meinen ganzen Leben nicht. Dazu hätte ich gar keine Zeit gehabt – bei meiner Arbeit.

Fünf Jahre in der LINKEN und der Vorgängerin haben ausgereicht um für den Rest des Lebens gegen jegliche Parteienarbeit schützend geimpft zu sein. Es war und soll ein einmaliges Erlebnis gewesen sein, denn eine solche Umgangskultur ist nicht die Meine. Kampf und Krampf ohne jegliche politische Aussage, genau wie im Landtag. Wobei der letzte Satz in den folgenden Artikel auch der Beste ist. Und ich zitiere:

„Das sitzt. Lafontaine gerät in Rage. „Wozu braucht der Geheimdienst überhaupt Fahrzeuge der Oberklasse?“, ruft er, erneut am Rednerpult – und schickt hinterher: „Sie ticken nicht mehr richtig!“

Ja, wofür braucht ein Geheimdienst überhaupt Fahrzeuge, wären sie, die Spione öfters per Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sähen sie vielleicht mehr. Denn wir erinnern uns? Auch IM Erika war seinerzeit, wie es berichtet wurde, für gewöhnlich zu Fuß, auf Spähdienst. Aber vielleicht hat die Frau ja zu der Zeit auch schon schlechte Augen gehabt.

Eklat im Landtag – Lafontaine zu Kramp-Karrenbauer:

„Sie ticken nicht mehr richtig!“

Ein Gesetzentwurf zur Änderung des Verfassungsschutzgesetzes hat gestern mit der Stimmenmehrheit der großen Koalition in erster Lesung den Landtag passiert. Vorausgegangen waren der Abstimmung eine heftige Debatte – und ein Eklat. (Veröffentlicht am 13.02.2014)

Am Ende schleudert Oskar Lafontaine der nur wenige Meter neben dem Rednerpult sitzenden Regierungschefin den Satz entgegen: „Sie ticken nicht mehr richtig!“ Laut war er – und zahlreiche Abgeordnete werden es jetzt ebenfalls: Empörung, Tumult, jemand ruft „Unverschämtheit“. Landtags-Vizepräsidentin Isolde Ries (SPD) erteilt dem Linken-Fraktionschef Lafontaine eine Rüge, seine Äußerung lasse jeden Stil vermissen. Die CDU wird später ankündigen, „das ungebührliche Verhalten Lafontaines zum Thema im Landtagspräsidium“ zu machen, und fordert eine Entschuldigung.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

Da war dann gestern auch noch Zeit für ein Interview, über Europa. Zwar will Oskar am heimischen Herd verweilen, aber die Europapolitik birgt immer reichlich Zündstoff, da niemand so ganz sicher weiß wo man denn hin will, mit den Parteien. Sie Winde drehen sich noch viel schneller als im eigenen Land.

Auch steht die Partei kurz vor eine Parteitag und den Europa Wahlen, da gilt es bei den eigenen Sympathisanten noch einmal Flagge zu zeigen. Auch wenn man selber nicht zur Wahl antritt ist es doch wichtig offenstehende Rechnungen zu begleichen. Dieses nach beiden Seiten.

Ex-Linken-Chef Oskar Lafontaine kritisiert Europa-Debatte

der eigenen Partei

Nach langer Diskussion hat der Vorstand der Linken eine Passage im Europa-Wahlprogramm gekippt, wonach die EU eine „neoliberale, militaristische und weithin undemokratische Macht“ sei. Über die Haltung seiner Partei zur EU sprach SZ-Korrespondent Stefan Vetter mit Oskar Lafontaine. (Veröffentlicht am 13.02.2014)

Herr Lafontaine, warum ist die Linke bei Europa gespalten?

Lafontaine: Die Linke ist beim Thema Europa nicht gespalten. Die Diskussion der letzten Wochen war überflüssig.

Aber die jetzt gestrichene Passage war vom linken Flügel durchgesetzt worden – sehr zum Ärger von Fraktionschef Gregor Gysi.

Jeder in unserer Partei hält die Politik der EU für neoliberal. Jeder weiß, dass nicht gewählte Regierungen eingesetzt worden sind, siehe Griechenland oder Italien, also Demokratie abgebaut wurde. Und jeder weiß, dass der Europäische Vertrag dazu verpflichtet, „die militärischen Fähigkeiten zu erhöhen“, und dass immer mehr europäische Staaten in den letzten Jahren Kriege geführt haben, siehe Afghanistan, Irak, Libyen und das Werben von Gauck, Steinmeier und von der Leyen für militärische Einsätze in Afrika.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

Hier noch ein Kommentar zum Zustand zur Partei:

Ein Formelkompromiss mehr

Die Linkspartei hat sich pünktlich zu ihrem Parteitag geeinigt. Ihre EU-Kritik im Wahlprogramm klingt für den linken Flügel noch immer scharf genug und für die Pragmatiker ausreichend ressentimentfrei und offen. Das ist keine Überraschung: Dieses Vorgehen passt exakt zu dem Muster, mit dem die Linkspartei ihre Konflikte stillzulegen pflegt. Auch als ihre damalige Chefin Gesine Lötzsch Wege zum Kommunismus suchte, reagierte die Partei erst auf massive öffentliche Erregung, korrigierte sich langsam und einigte sich am Ende auf irgendeine Formel.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Lafontaine lehnt Entschuldigung bei Kramp-Karrenbauer ab

Linksfraktionschef Oskar Lafontaine hat eine Entschuldigung bei Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) für seine Bemerkung „Sie ticken nicht mehr richtig!“ am Mittwoch im Landtag (wir berichteten) abgelehnt. Der „Süddeutschen Zeitung“ sagte er, seine Äußerung sei keine Reaktion auf Kramp-Karrenbauers Hinweis zum Verhältnis von Linkspartei und Stasi gewesen, sondern eine spöttische Bemerkung zur Haltung der Landesregierung zu den Autogeschäften des Saar-Verfassungsschutzes. (Veröffentlicht am 14.02.2014)

Quelle: Saarbrücker – Zeitung

Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Kabir Bakie

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Linke Covergirls für AfD

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Februar 2014

Wagenknecht fordert Abschaffung des Euro

Na, na,  kommt jetzt der Rundumschlag? Erst ein Mandat für den Bundestag durch DIE LINKE bekommen und nach der EU-Wahl ab durch die Mitte, in die AfD. Wie rufen wir immer: „Nichts ist unmöglich, DIE LINKE. Der gleiche Spekulationen hatten wir bereits vor einem halben Jahr geäußert.

Aber ist es nicht seltsam? Immer wenn Parteitage anstehen oder kurz vor Wahlen werden solche Überraschungen platziert. Vielleicht als finaler Kick vor dem Event um die Gegensätzlichkeiten zwischen den einzelnen Strömungen noch einmal richtig hochzuschaukeln? Weiter erfahren wir auch dass die AfD kein soziales Europa will, sondern nur DIE LINKE. Aber wenn wir ein soziales Europa erreicht haben hat sich DIE LINKE doch überflüssig gemacht. Oder?

Kurz vor dem Europaparteitag der Linken meldet sich Vizechefin Sahra Wagenknecht mit einem radikalen Vorschlag zu Wort: Die europäische Gemeinschaftswährung solle abgeschafft werden – „der Euro spaltet Europa“. Selbst in der eigenen Partei wird sie damit auf Kritik stoßen.

Sahra Wagenknecht hat sich für eine Auflösung des Euro ausgesprochen. „So wie der Euro eingeführt wurde, funktioniert er nicht, sondern spaltet Europa“, sagte die stellvertretende Parteichefin der Linken im Interview mit Zeit Online. Denkbar sei ein „neues Währungssystem mit stabilen Wechselkursen und Kapitalverkehrskontrollen“.

Wagenknecht kritisierte die Europäische Union scharf. Diese bediene „vor allem die Interessen der großen Unternehmen und Banken.“ Die Linkspartei wende sich gegen „eine Integration, die den Wohlstand der Mehrheit in Europa senkt“. Ganze Länder würden „entmündigt und in den sozialen Abgrund gestürzt“.

Quelle: Spiegel >>>>> weiterlesen

„Der Euro spaltet Europa“

Am Wochenende beschließt die Linke ihr Europa-Wahlprogramm. Sahra Wagenknecht sieht keine Vorteile mehr in der EU. Wird ihre Partei die AfD für Arme?

ZEIT ONLINE: Frau Wagenknecht, was ist für Sie der größte Vorteil der Europäischen Union?

Sahra Wagenknecht: Nach dem zweiten Weltkrieg hat das vereinigte Europa Frieden gebracht. Aber spätestens seit dem Maastricht- und Lissabon-Vertrag hat sich die Europäische Union in eine Richtung entwickelt, die vor allem die Interessen der großen Unternehmen und Banken bedient.

Also sehen Sie keinen Vorteil mehr? Wir können leben und arbeiten wo wir wollen, grenzüberschreitende Freundschaften schließen und Geschäftsbeziehungen pflegen!

Dagegen ist nichts einzuwenden. Man muss nur Regeln schaffen, die verhindern, dass die Marktfreiheiten für Steuer- oder Lohndumping missbraucht werden. Genau das geschieht nämlich. Osteuropäische Arbeitnehmer etwa werden in Deutschland überwiegend zu Niedriglöhnen beschäftigt. Das drückt das gesamte Lohnniveau nach unten und führt zu Ängsten und Abwehrreaktionen. Darauf können dann nationalistische und rechte Gruppierungen ihr Süppchen kochen. Das erleben wir ja europaweit.

Quelle: Zeit online: >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

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Namensnennung

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Linke Kegelparty Europa

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Januar 2014

Gysis geheime Kandidatenliste gegen Wagenknecht

Dumm wie Stroh – Hauptsache bunt ?

Lesen wir nicht immer von Vereinen oder Parteien welche nichts auf die Beine gestellt bekommen, und somit verbreiten dass eine schlechte Presse immer noch besser sei, als gar kein Gehör zu finden. Viele werden den verlinkten Artikel als solch Einen werten. Wir aber halten ihn für einen guten, da realen Bericht.

Wenn dem so wäre wie geschrieben hieße das doch für die Arbeiterpartei dass ein Ende der herumstolzierenden GockelInnen absehbar wäre. Das sich Arbeiter endlich mit Personen identifizieren könnten, welche ihrem Milieu angepasst wären. Weg vom äußerlichen Gefieder, vom „bling, bling“ der „Neuen Revue“ und „Gala“, zurück zu dem was in den Köpfen vorhanden ist und nicht gleich einer Standarte durch die Gegend getragen werden muss.

Diese Gockel welche nur durch ihr gespreiztes Gefieder auffallen beherrschen bislang die Partei, hinunter bis auf die letzte Ebene. Für die Bürger und Wähler wird die Partei bis heute mit dem Gesang der Wale verglichen. Jeder ist fasziniert vom Klang aber niemand versteht ihn. Innerhalb der letzten Jahre haben wir nahezu wöchentlich Forderungen wie: „Der Mindestlohn muss her. Hartz 4 muss weg“ gehört. Das glaubt doch Keiner mehr, wenn darauf keine Taten folgen.

Es ist doch bezeichnend das diese „emty Bags“ es nicht einmal bemerken nur aufgrund ihrer allzu großen Anpassungsfähigkeit an den herrschenden Mainstream, von den Medien geladen werden. Sie sind leicht zu lenken. Eine Person welcher es um die Sache und nicht um ihrer selbst gegangen wäre, hätte die Sendung mit Lanz verlassen. Eine ähnlich lautende Kritik lesen wir auch von den Europaabgeordneten Jürgen Klute wenn wir im Tagesspiegel lesen:

Der Europaabgeordnete Klute zweifelt an der politischen Klugheit seiner Genossen. „Zur Meinungs- und Pressefreiheit (oder besser: Medienfreiheit) gehört es eben auch, dass TV-Moderatoren Politiker und Politikerinnen hart angehen.“ Meinungsfreiheit heiße doch gerade auch zuzulassen und zu tolerieren, „was im – mitunter auch krassen – Widerspruch zur eigenen Meinung, zur eigenen Position und zum eigenen Geschmack steht“. Klute fragt: „Wer kann denn ausschließen, dass Konservative demnächst das Instrument einer Petition erproben, um die Die Linke unter Druck zu setzen? Eine solche Entwicklung kann Die Linke nicht wollen.“ Mit der „massiven Unterstützung“ der Petition zur Lanz-Entlassung durch Funktionäre der Linken habe die Glaubwürdigkeit der Partei „bezüglich Demokratie, Meinungs- und Medienfreiheit Schrammen bekommen“. Wegschalten wäre, so Klute im Rückblick, vermutlich die klügere Reaktion gewesen.

Weiter heißt es in diesem Artikel:

Das sieht der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Matthias Höhn, offenbar ähnlich. Er schrieb auf seiner Facebook-Seite: „Es würde mich sehr freuen, sollte es bei der nächsten Petition zu einem politisch wichtigen Thema eine solche Mobilisierung geben wie bei der laufenden gegen einen Fernsehmoderator und sein schlechtes Benehmen.“ Die Empörung über Vorratsdatenspeicherung, Hartz-IV-Sanktionen oder Altersarmut „läuft in der ,Netzgemeinde’ auf einem anderen Niveau. Schade“.

Genau hier werden auf die wahren Problem in der Partei hingewiesen. Von Politik haben viel zu viele überhaupt keine Ahnung, sie folgen blind ihrer tumben Ideologie oder krakeelen herum. Wo Hände zum anfassen benötigt werden, bleiben diese in den Taschen stecken, oder sie stolzieren auf Distanz. Eine Partei dient der reinen Selbstvermarktung.

So kommt es auch nicht von ungefähr wenn jemand  welcher nicht nur seinen eigenen Landeverband, sondern auch in seiner Eigenschaft als ehemaliger Chef tatkräftig mit dem Maul geholfen hat diese Partei zu zerlegen, nun wieder laut wird. Geht es doch darum wieder einmal nahestehende Kumpel zu unterstützen. Einer ähnlichen Type aus Bottrop habe ich den alten Karnevalsschlager „Ach wärst du Dusel doch in Düsseldorf geblieben“ empfohlen.

So wäre es schon wichtig wenn es bei der LINKEN wie auf der Kegelbahn zugeht. Bei manchen Spielformationen reicht es nicht nur nur das rechte oder linke Vorderholz zu treffen. Da müssen alle „Neune“ fallen. Danach kann neu aufgestellt werden.

Gysis geheime Kandidatenliste gegen Wagenknecht

Die Reformer der Linken um Fraktionschef Gysi haben heimlich eine neue Liste für die Europawahl aufgestellt. Eine Kampfabstimmung mit dem ultralinken Flügel um Parteivize Wagenknecht droht.

Wenn die Linke Mitte Februar zu ihrem Europa-Parteitag in Hamburg zusammenkommt, steht Streit auf der Tagesordnung. Denn nicht nur radikale Formulierungen in der Präambel des künftigen Europa-Programms haben intern für Gefechte gesorgt. Auch die Frage, wer nach Brüssel ins Parlament darf, birgt Konfliktpotenzial.

Offiziell hat der Bundesausschuss, das höchste Organ zwischen den Parteitagen, bereits Ende November eine Liste für die Europawahl vorgelegt. Auf Platz eins: Gabi Zimmer. Die frühere PDS-Vorsitzende ist als Spitzenkandidatin fürs Europäische Parlament unangefochten. Doch schon um Platz zwei gab es damals Krach. Im Losverfahren konnte sich schließlich Tobias Pflüger, der zur ultralinken Strömung Antikapitalistische Linke gehört, gegen den bisherigen Europaabgeordneten Thomas Händel durchsetzen.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author BS Thurner Hof

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Petition gegen Lanz organisierter Schwindel ?

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Januar 2014

Von 140.000 Zeichnern haben sich nur 14 verifiziert

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Schwindel ? – Was an der Partei ist ehrlich ?

[youtube ZAYjDGP2kJQ]

Ist die Petition gegen Lanz ein großer Schwindel? Auf diese Frage macht heute die Tageszeitung „Neues Deutschland“ indirekt  aufmerksam, wenn wir dort einen Link auf MEEDIA folgen. Da lesen wir dann unter anderen folgendes:

Unterdessen kommen vor allem auf Grund des rasanten Anstiegs und der mittlerweile durchaus relevanten Anzahl der Zeichner Zweifel an der Petition auf. Ein Blick auf die Liste der Unterstützer zeigt, dass offenbar auch viele anonyme, mutmaßlich sogar doppelte, Stimmen abgegeben wurden. Zeichner mit den Namen „Rosa Luxemburg“ oder „Markus Lanz“ aus Orten wie „Entenhausen“ verstärken diesen Eindruck. Gegenüber MEEDIA teilt openpetition.de mit, dass von 140.000 Unterzeichnern tatsächlich nur 14 unter Verwendung der eID-Funktion des neuen Personalausweises unterzeichnet haben. „Seit August 2011 können Unterschriften auf openPetition mit der eID-Funktion des neuen elektronischen Personalausweises verifiziert werden. Damit war openPetition die erste Petitionsseite, auf der verifizierte Petitions-Unterschriften online gesammelt werden konnten“, erklärt Schadow.

Zum ganzen Artikel geht es   >>>>> HIER <<<<<

Selbstverständlich ist damit zu rechnen dass nun auch dieser „Branchendienst MEEDIA“ von einigen Unverbesserlichen angegriffen wird, da dieser nicht bereit ist der LINKEN Ideologie entsprechend zu folgen und wir finden es sehr gut, dass das „Neue Deutschland“ auf diesen Bericht aufmerksam macht. Unterstreicht damit die Zeitung  doch die wichtigste Aufgabe der schreibenden Zunft, die Bevölkerung aufzuklären.

So wollen wir denn auch die Frage stellen wer denn der etwaige Nutznießer dieser in den letzten Tagen scheinbar künstlich aufgeblasenen Kampagne ist? Das ZDF, Lanz, die allgemeine Meinungsfreiheit oder vielleicht die LINKE gar? Wir glauben eher nicht.

Linkenchef lädt Lanz ein

Riexinger: Irrtümer über Europapolitik im Gespräch ausräumen / Lanz entschuldigt sich bei Wagenknecht / Linkenvize: Das akzeptiere ich.

Der ZDF-Moderator Markus Lanz hat sich bei der Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht für das umstrittene Verhalten in seiner Talksendung entschuldigt. »Herr Lanz hat mich angerufen und sich entschuldigt«, sagte die stellvertretende Partei- und Fraktionschefin der »Bild«-Zeitung. Das akzeptiere sie. Wie das Blatt weiter schreibt, sei der Anruf des Moderators bei Wagenknecht bereits am Mittwochnachmittag erfolgt.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :     Wetten, dass.. ? am 23. März 2013 in der Stadthalle Wien Die Herstellung oder Freigabe dieser Datei wurde durch Spenden an Wikimedia Österreich unterstützt. Weitere Dateien, die durch Unterstützung von Wikimedia Österreich hier veröffentlicht wurden, finden Sie in der Kategorie Supported by Wikimedia Österreich. Markus Lanz bei der so genannten Lanz-Challenge

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Markus Lanz

Erstellt von Gast-Autor am 25. Januar 2014

Fass die Sahra, Markus fass!

File:Markus Lanz bei Menschen 2012.jpg

Autor: U. Gellermann

Rationalgalerie

Datum: 24. Januar 2014

So eine schöne große Frau, denkt sich der Moderator, warum habe ich die nicht abgekriegt? Und für einen Moment wird ihm bewusst was er ist: Ein billiger Schwätzer, eine intellektuelle Eintagsfliege, einer, der dieser Frau im roten Kleid nicht das Wasser reichen kann. Und weil das so ist, sagt sich der Markus Lanz, mache ich die Sahra Wagenknecht jetzt fertig. Denn bisher, wann immer er sich in seinen Diskussionsrunden mit der Bundestagsabgeordneten auf ein Gespräch eingelassen hatte, ist er mit eingezogenem Schwanz nach Hause gegangen. Zuletzt in einer Debatte um die Millionärsteuer, da nahm er zwar die Brechstange und fragte, ob denn sie selbst oder noch mehr Oskar Lafontaine verblödet wären, aber auch in dieser Runde war er mal wieder nur peinlich.

Markus Lanz weiß was er tut: Als Moderator beim ZDF bekommt er jährlich 1.248.000 €. Seit Oktober 2012 moderiert er „Wetten, das…?“ und erhält dafür jährlich weitere 128.000 €. Mit der Talkshow „Markus Lanz“ steckt er nochmal 250.000 € jährlich ein. Wieviel Millionen aus seiner Produktionsgesellschaft „Mhoch2“ in seine Taschen fließen ist nur zu vermuten. Wer solche Summen einsackt, der hat was zu verteidigen. Also ran an die Sahra, mit dem Klassiker-Instrument des Talk-Show-Diktators, der stupiden Ja-Nein-Frage: „Raus oder rein?“ – „Euro – Ja oder Nein?“ Flankiert von der Totschlagfrage „Ja, was ist Europa?“ Und als diese Frage tatsächlich nicht in zwei Sekunden beantwortet wird, schiebt der öffentlich-rechtliche Rammbock hinterher: „Sagen Sie’s mal!“

Es sind nur noch wenige Monate bis zu den Europawahlen. Und es sieht nicht nach einem guten Ergebnis für die Parteien aus, die seit Jahr und Tag in den Rundfunkräten sitzen. Natürlich ruft von denen keiner den Lanz an und vergibt Aufträge. Aber das gute TV-Hundchen Markus hat eine feine Nase: Die Einschaltzahlen bei dem von ihm moderierten ZDF-Flagschiff „Wetten dass?“ sinken. Noch steht die Kündigung nicht ins Haus, aber wenn er jetzt die Wagenknecht fertig macht, das gibt dann Bonuspunkte. Aber selbst dafür, trotz eines starken Senders im Rücken und assistiert vom Sternautor Hans-Ulrich Jörges, reichten die paar Gramm grauer Zellen nicht, über die Lanz verfügt. Ob diese Niederlage das ZDF veranlasst, weiterhin Rundfunk-Gebühren in einen Millionär mit begrenzter Reichweite zu investieren?

Ein Jeep fährt durch Äthiopien: Markus Lanz ist, scheinbar im Auftrag der UNICEF unterwegs, um neue Brunnen anzulegen. Auf dem Geländewagen ist der Schriftzug VOLVIC zu erkennen. Das ist das Wasser, vom Danone-Konzern produziert, in dem im letzten Jahr das Herbizid Atrazin gefunden wurde. Wenn man VOLVIC trinkt, so die Marketing-Kampagne, dann finanziert man damit neue Brunnen in Äthiopien. Und Lanz ist das Gesicht der Kampagne. Die peinliche Frage von CharityWatch nach den 0,018 Euro, die pro Kasten VOLVIC nach Äthiopien fließen beantwortet Lanz faktisch so: „Die wirklich großen Entscheidungen werden ja heute nicht nur von Spitzenpolitikern, sondern auch in Vorstandsetagen getroffen. Und – entgegen der allgemeinen Schelte – steht dort eben nicht nur und ausschließlich der Profit im Fokus.“ Nicht nur ausschließlich: Das ist wie beinah fast doch.

Oscar-Preisträger Tom Hanks wünschte sich nach seinem Auftritt im bei Lanz, dass ihn jemand „da rausgeholt“ hätte. Der britische Sänger Robbie Williams will nie wieder „drei Stunden auf diesem Sofa (bei Lanz) sitzen“. Aber als einmal Edmund Stoiber den Lanz besuchte, wußte der Moderator zu schleimen: „Der Auftritt von Edmund Stoiber in unserer Talkshow war für mich ein Highlight“. Als Sahra Wagenknecht, mal wieder von einem entfesselten Lanz unterbrochen worden war, redet sie über den schnellen Wechsel aus Regierungsämtern in die Wirtschaft. Darauf fiel dem testosterongesteuerten Moderater, dessen Publikum der Wagenknecht applaudierte, ein: Das ist doch Populismus. Damit das ZDF seinem Publikum endlich mal zuhört und sich von Lanz trennt, gibt es eine wunderbare Petition, die inzwischen deutlich mehr als 160.000 Unterstützer zählt:

https://www.openpetition.de/petition/online/raus-mit-markus-lanz-aus-meiner-rundfunkgebuehr

Es ist geradezu ein Akt der Sozialhygiene diese Petition zu unterschreiben.

Wer mehr Schmöcke lesen will findet sie hier:

http://www.amazon.de/Der-Schmock-Das-bekannte-Unwesen/dp/3844276165


Grafikquelle :    Markus Lanz Moderator bei Menschen 2012

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Linke machen Lanz Joblos?

Erstellt von DL-Redaktion am 24. Januar 2014

 Wurde das System „Medien“ immer noch nicht verstanden?

File:Sahra Wagenknecht Die Linke Wahlparty 2013 (DerHexer) 02.jpg

Wer so naiv ist zu glauben sich durch solcher Art von Sendungen Profilieren zu müssen, sollte an und für sich zu Hause bleiben. Was für ein Aufstand um eine dumme Unterhaltungssendung im ZDF zu nachtschlafender Zeit wenn sowie so nur noch wenige Zuschauer bereit sind sich solch einen Blödsinn anzusehen. Denn wenn für Gäste als auch den Moderator keine andere Sendezeit übrigbleibt  spricht diese Tatsache eigentlich schon gegen alle die dort Anwesenden.

Rund 90.000 Unterschriften für eine Petition um einen Moderator Joblos zu machen? Hatten wir das nicht schon einmal in früheren Jahren als den Kommunisten oder Andersdenkenden ein Platz im öffentlichen Dienst abgesprochen wurde und sie noch nicht einmal als Briefträger oder Schornsteinfeger geeignet schienen. Und wie lautstark haben die LINKEN damals gegen das „Berufsverbot“, so nannte man es, protestiert! Ja damals wurde noch die Äußerung der freien Meinung verteidigt. Heute gehen die Linken auf die Straße und fordern ein „Berufsverbot“ für Lanz! Alles schon vergessen und nichts dazugelernt? Der Fanatismus treibt manchmal seltsame Blüten.

Ist das denn so schwer. Warum steht eine Person, welche sich zu Unrecht angegriffen fühlt nicht einfach auf, dreht sich um und verlässt das Studio? Liegt dieses nicht daran dass solch eine Person fürchtet fortan nicht mehr eingeladen zu werden und zeigt es uns nicht, dass das gesehen werden wollen, die Geilheit auf publicity,  der einzige Grund ist eine solche Sendung zu besuchen. Die Menschen müssen in aller Munde bleiben um ihre Angebote verkaufen zu können.

Die erfolgreichste Sendung im Fernsehen, der absolute Quotenhit zur Zeit ist das Dschungelcamp bei RTL, wobei die Tweets auf Twitter um das achtfache im, Vergleich zum Vorjahr gesteigert wurden. Wer also wirklich glaubt etwas verkaufen zu wollen, auch Meinungen, sollte dorthin gehen und sich nicht mit Lanz herumärgern. Aber dort käme wohl ein Fältchen ins Blüschen oder Röckchen. Zumindest aber würde es dem Zuschauer einmal einen Blick hinter die Fassaden gestatten, jenseits von  Plaste und Schminke.

Zurück zu den Unterschriften für diese Petition. Wird diese Endzahl schon ein Zeichen für den nächsten Ausgang der Wahlen sein?  X Prozent von ca. 60 Millionen Wahlberechtigten für die Linke? Ein Prozent von 60 Millionen ergibt 600.000 Wähler! Es gibt wahrlich bessere Möglichkeiten auf eine Partei aufmerksam zu machen.

Diese Fresse muss weg

Es hätte ein so schöner Skandal werden können: Die Linkspartei-Politikerin Sahra Wagenknecht gab am 16. Januar, zu Gast in der Talkshow „Markus Lanz“, kein „klares Bekenntnis zu Europa“ ab. Und das, obwohl er sie doch mehrmals dazu aufgefordert hatte.

Nun lief die Sache allerdings dergestalt aus dem Ruder, dass anschließend nicht Wagenknechts fehlendes „Bekenntnis“, sondern Lanz‘ Kindergartendiskussionsstil zur Nachricht wurde. Im Duktus des schonungslosen Aufklärers hatte er ihr lächerliche Multiple-Choice-Fragen gestellt („Euro, rein oder raus?“) und ihr vorgeworfen, sich als Linken-Abgeordnete in enorme kapitalistische Widersprüche zu verstricken („Wie viel? Wie viel verdient man da?“). Es war wirklich selten blöd.

Nach der Sendung setzte, wie gestern berichtet, eine engagierte Zuschauerin eine Onlinepetition mit dem Titel „Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!“ auf und forderte darin das ZDF auf, sich von ihm „zu trennen“. Dem „politischen Spektrum links der Mitte“ begegne er unhöflich, außerdem habe es „unzählige empörte Tweets“ gegeben. Die Petition hat, Stand 23. Januar, 11.30 Uhr, mehr als 85.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner.

Quelle: TAZ >>>>>  weiterlesen

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Linker Streit mit Moderator

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Januar 2014

»Miserabler Stil«:
Petition kritisiert ZDF-Mann Lanz

Datei:Markus Lanz at 214. Wetten, dass.. show in Graz, 8. Nov. 2014.jpg

[youtube ag_SkG_r7Wo]

Da zeigen sie sich wieder einmal mehr als äußerst dünnhäutig wenn es um ihre ureigensten Interessen geht, viele Mitglieder aus der Linken Szene. Ja natürlich, wurde doch ihre Vorzeigefrau des äußersten linken Randes Sahra Wagenknecht, so wie sie glauben, in einem Interview von Markus Lanz schlecht behandelt. Dabei, Lanz hat noch nie jemanden anders behandelt, es ist ganz einfach sein Stil.

Den kann jemand mögen oder nicht. Mag ich ihn nicht, gehe ich dort nicht hin, man sagt einfach nein, danke. Diese Möglichkeit stand auch Sahra Wagenknecht offen aber sie entschied sich dafür das Angebot anzunehmen, so wie viele andere vor ihr auch. Spült ja auch immer etwas Kleingeld in die Kasse und vor allen man kann sich zeigen, wird gesehen und wertet so das eigene Ego auf. Wie im Zirkus, als Star in der Manege.

Persönlich sagt mir der Stil des Markus Lanz auch nicht zu, aber Unterschiede in seiner Art des Umgang mit Politikern, aufgrund derer Parteizugehörigkeit, hab ich bislang nicht feststellen können. So ist es an den Haaren herbeigezogen jetzt auf ihn einzudreschen. Sind es doch gerade die Politiker welche sonst kaum eine Gelegenheit auslassen ihre Gegenspieler mit Dreck zu bewerfen, um die eigene Position zu verbessern. Diese nun geforderte Feinfühligkeit sollte erst einmal von Seiten dieser Leute selber eingebracht werden. Denn wer sich auf eine heiße Herdplatte setzt, kann sich verbrennen.

Und die Mitglieder der Partei DIE LINKE, welche jetzt wieder einmal genau die Hände zu Fäusten formen und erheben, welche einst zum „Schottern“ benutzt wurden, um sich dann freizukaufen. Wo waren und sind diese denn, wenn politische Mitbewerber sogar in der eigenen Partei ruhiggestellt werden, um diese zu Meinungslosen angepassten Mitläufern umzuformen? Auch innerparteiliche Gehirnwäsche genannt.

Genau diese fordern nun lautstark einen ruhigen angepassten und neutralen Journalisten. Den gibt es nicht, weder Links, in der Mitte, noch Rechts. Ein jeder wer sich für Politik interessiert äußert immer wieder seine persönliche Meinung. Diese ganze Schellte auf die Presse, die gefühlte Benachteiligung soll doch nur die eigene Schwäche verdecken.

Wir sind die einzige demokratische Partei im Land höre ich immer wieder und kann darüber nur Lachen da ich meine Erfahrungen mit genau dieser Demokratie in dieser Partei gemacht habe. Heute soll eine Petition wieder dazu dienen die Presse ruhigzustellen, die freie Meinung eines Journalisten zu unterbinden, womit diese kleine Minderheit wohl kaum Erfolg haben wird.

Kurz vor den Wahlen ergab sie eine ähnliche Situation zwischen Gabriel und der Journalistin Slomka. Auch dort wurde versucht diese Frau von ihren Posten zu verdrängen. Lustiger Weise auch von genau denen welche sonst als erstes laut aufschreien wenn woanders Arbeitsplätze gestrichen werden.

Dabei ist es schon verwunderlich das die Kritik weniger von Wagenknecht oder Gabriel zu hören ist. Diese wissen als eiskalte Medienprofis gelassener mit Kritiken umzugehen. Die lauten Schreie kommen für gewöhnlich von denen welche nun glauben eine günstige Gelegenheit für sich persönlich gefunden zu haben, wieder einmal auf sich aufmerksam zu machen bevor sie ganz in Vergessenheit geraten. Das sind die kleinen vielfach von den Parteien bezahlten Wadenbeißer aus der Partei oder den Fraktionen welche an anderen Stellen regelmäßig versagen.

[youtube Ow-36rH-nY8]

»Miserabler Stil«:
Petition kritisiert ZDF-Mann Lanz

Kritik an Moderator nach Schlagabtausch mit Linken-Politikerin Wagenknecht / Vorwurf der mangelnden »politischen Neutralität«

Berlin. Mit deutlicher Kritik am Fernsehmoderator Markus Lanz haben sich inzwischen mehr als 2.500 Menschen im Rahmen einer gerade gestarteten Petition geäußert. Anlass ist eine ZDF-Sendung aus der vergangenen Wochen, in der der Talkmaster unter anderem die Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht zu Gast hatte – dieser aber, so die Petenten, »miserablen Stil« und mangelnde »politische Neutralität« entgegengebracht hatte. Schon während der Ausstrahlung am Donnerstag hatte es viel Kritik an der Führung der Diskussion durch Lanz etwa auf dem Kurznachrichtendienst Twitter gegeben.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Urheber Kurt Kulac

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Linke Opposition für Alle

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Januar 2014

Die Linkspartei will eine Opposition für alle werden

File:2013-09-12 Gregor Gysi 296.JPG

Jetzt also soll die Kuh vom Eis geholt werden, glauben wir der gestern verbreiteten Meldung von Gysi und Co. Als Oppositionsführer im Bundestag komme der Partei die Linke eine staatstragende Rolle zu und müsste damit auch für den Bauern in Bayern wählbar sein. Da kann ihm nur gewünscht werden für solch einen Entschluss auch die dazu benötigten Mehrheiten der Delegierten in Hamburg hinter sich zu bekommen.

Interessant wird es auf alle Fälle werden, zündete doch sein weiblicher Gegenpart Wagenknecht in der Osnabrücker Zeitung schon einmal ein großen Gegenfeuer an. „Merkwürdigerweise werden jetzt jetzt in der Partei auch Forderungen kritisiert, die wir im Grundsatzprogramm stehen haben, beispielsweise die Forderung nach dem Austritt Deutschlands aus den militärischen Strukturen der NATO“. So wird sie zitiert. Ja, Frau Wagenknecht wird Gysi wohl antworten, aber die Mehrheiten  bei den Delegierten haben sich durch die Rückführung der Entsendungs-Vereinbarungen  verschoben.

So ist es ja auch nicht einmal ungewöhnlich wenn innerhalb einer Partei verschiedene Richtungen ausdiskutiert werden. Fahren wird ein Zug aber nur in einer Richtung welche aus der Bevölkerung vorgegeben werden sollte. Heute mehr als jemals zuvor und eine Regierung wird sich auf Dauer hüten die Menschen im Regen stehen zu lassen. Es kann also für eine Opposition nur darum gehen möglichst viele Wähler von ihren Vorstellungen zu überzeugen.

Verspricht sie Dinge welche in absehbarer Zeit nicht einzulösen sind, gehen die Wähler woanders hin, oder bleiben zu Hause. Die Lektion scheint zumindest bei einem Teil der Partei angekommen zu sein. Sektierer und Spinner werden sich also auf Dauer wohl ein anderes, sie wärmendes Plätzchen suchen müssen. Vielleicht versuchen es aber einige auch einmal mit ehrlicher Arbeit um danach über etwas reden zu können wovon sie auch etwas verstehen?

Die Linkspartei will eine Opposition für alle werden

LINKE Gysi & Co geben sich betont staatspolitisch und geloben, nicht nur als Anti-SPD zu agieren

 Die Linkspartei ist erstmals stärkste Oppositionsfraktion und sucht nach einer neuen Tonart für diese Rolle. Man habe, so Linksfraktionschef Gregor Gysi am Freitag in Berlin, auch „das Bedürfnis des Bauern in Bayern nach Opposition zu befriedigen“. Für Gysi ist der Versuch, die Rechte der geschrumpften Opposition im Bundestag zu stärken, ein Kampf ums Grundsätzliche. Die Linkspartei sei auch Oppositionsvertreter der Wähler von SPD und Union. Gysi skizziert so für die Fraktion eine staatspolitische Rolle, die es auszufüllen gelte. Neben der bekannten Selbststilisierung als der einzigen Partei, die fundamental gegen Merkels EU-Politik und Auslandseinsätze der Bundeswehr ist, tritt somit eine zweite Jobbeschreibung: die Linkspartei als verantwortungsvolle Opposition, die dem Ganzen verpflichtet ist. Das klingt ungewohnt gravitätisch.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Das wars – Oskar und die Linke?

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Januar 2014

Die Linkspartei treibt sich ihren Oskar aus

Schenken wir den Artikel in der Welt Glauben ist Oskar Lafontaine auf dem besten Weg die Partei die Linke endgültig zu zerstören. Es ist ja ehe schon nicht mehr viel vorhanden, und so müssten wir dann auch eher von Leichenfledderei sprechen. Denn zumindest hier im Westen des Landes wird der erkrankten Patientin auch kaum noch zu helfen sein. Genau darauf hingewiesen haben wir in der Vergangenheit bereits des öfteren so das hier an und für sich jede Ausrede hinfällig ist.

Es gibt diese sogenannten „Totgeburten“ auch in der Gesellschaft immer wieder.  Die Hauptursache ist wohl dass es einem Jeden praktisch erlaubt wurde, sich seine eigene Mannschaft nach persönlichen Gutdünken zusammenzustellen. Das erlebten wir von der Kreisebene aufwärts über die Landesparteitage bis zu den Parteitagen im Bund. Immer wieder wurden die Versammlungen von relativ kleinen Gruppen dominiert, welche alles andere rigoros an die Ränder drückte.

Wer immer etwas versuchte, wurde zumindest so eingeschüchtert um anschließend den Mund zu halten. Wie oft war auf Versammlungen ein „das haben wir ja noch nie gemacht“ zu hören. Die wirklich Widerspenstigen wurden schon in den Versammlungen mit allen nur möglichen Mitteln unmöglich gemacht und später aus der Partei verwiesen. Die Schiedskommissionen stellten sich den Vorständen nur allzu gerne als bereitwillige Helfer zur Verfügung. Recht so kann man hier nur applaudierend loben. Wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht mehr zu sorgen.

Wer Lafontaine sagt, darf in diesen Zusammenhang allerdings Wagenknecht nicht verschweigen. Beide gehören nun einmal ein und derselben Gruppe an und bilden hier eine Art Speerspitze. Denn nur allzu willig plappert die Eine nach was der Andere hinaus bläst. Da ist es nicht mehr wichtig ob es sich denn um europäische Themen welche das Kapital, oder den Wind welche die Räder dreht handelt, da diese Uneinigkeit ja auch in unserer Gesellschaft  als solches gefühlt und aufgenommen wird und somit auch noch den letzten Wähler vertreibt.

Zumal da ja auch kaum Besserung in Sicht ist, da wirklich vermittelnde Kräfte nicht mehr zur Verfügung stehen. Was stattfindet ist ein Austausch der Flügel, wobei dann die neu übernehmenden glauben die Alten noch übertreffen zu müssen. Eine Versöhnung ist nicht Sichtbar.

Die Linkspartei treibt sich ihren Oskar aus

Offiziell hat sich Oskar Lafontaine aus der Bundespolitik zurückgezogen. Mit Vorstößen zu Euro und Windkraft mischt er die Linke aber immer wieder auf. Die wehrt sich jetzt auf ungewöhnliche Weise.

Es begann harmlos. Am 15. Oktober hielt Oskar Lafontaine, Ex-Parteichef der Linken, im Saarbrücker Landtag eine Rede. Formal ging es um einen Antrag gegen den geplanten Bau von Windkraftanlagen an einem „Kulturwanderweg“ im Saargau. Aber eigentlich ging es bei Lafontaine, wie immer, ums große Ganze. Von „ästhetischen Kategorien“ sprach er und davon, dass die Veränderung der Landschaft in etwa so gewaltig wäre wie die Verhüllung des Reichstags. Das Video zur Rede stellte er auf seine Homepage.

Schon damals merkten auch in der Bundespartei einige auf. Ein Anti-Windkraft-Kurs, das war neu. Auch Lafontaine war zuvor öffentlich nicht besonders mit dem Thema aufgefallen. Seine Genossen waren alarmiert. Und sie sollten recht behalten: Mitte Dezember erschien in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ ein Gastbeitrag von Lafontaine: „Wie Windräder die Umwelt zerstören“. Darin geißelte er „das sinnliche Barbarentum der Geldmacherei, die sich als Energieökologie maskiert“, und forderte, „die Stromerzeugung durch Stahlkolosse‘ … zu beenden“.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author James Steakley

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Linker Parteitag in NRW

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Dezember 2013

NRW-Linke wettern gegen Große Koalition

Ach ja, da war ja auch noch der Landesparteitag der Linken NRW am letzten Wochenende und dass in Herne, der Stadt wo die politischen Stilblüten der Linken wachsen, in Form der Nelken, welche so schnell verwelken. War praktisch auch nur der WAZ einen kleinen Artikel wert und überregional, für den Mitgliederstärksten Linken Landesverband, herrschte die absolute Stille, nach dem Sturm oder vor dem Nächsten?

Oder lag es vielleicht an Sankt Martin, welchen sich die Linken einfach verweigern wollten und ihm so den Mantel stahlen, damit es nichts mehr zu verteilen gab? Ja Rüdiger, dass war wohl einer der eklatantesten Meinungsgriffe durch Linke in das parteieigene Klo, mehr eine Selbstbeschmierung. So war es schon angebracht sich mit einer roten Laterne in der Hand im Hintergrund zu halten.

Trotz alle dem, die Hummer Ikone, in NRW auch „Frontfrau“ genannt, war anwesend und erzählte den Delegierten wie die Ein-Euro-Münze in der Hand vom SPD Erzengel Gabriel aussieht. Natürlich wissen viele der Interessierten in diesen Land wie der Koalitionsvertrag aussieht. Den Anwesenden in Herne wurde er aber trotzdem noch einmal erklärt. Hoffen wir in ihrem Sinne, dass sich die Herner, im Volksmund auch als Vorort von Wanne – Eickel bekannt, durch diese zusätzliche Schulung nicht brüskiert fühlten.

Da ist es schon erstaunlich dass angeregt wurde sich auch einmal als Partei um sich selber zu kümmern. Es gibt wohl noch einige Köpfe welche bemerken dass der Zuspruch für die eigene Partei immer weiter im Sinkflug begriffen ist und es nun gilt erst einmal verspieltes Vertrauen bei den Wählern zurückzugewinnen. Es ist schon eine seltsames Grüppchen welches immerzu damit beschäftigt ist die Bäume der Mitbewerber zu zählen und nicht bemerkt selber so vor sich hin zu modern.

Der Spruch von Wagenknecht passte eigentlich zu Herne wenn sie ihrer Partei rät zu viele Kompromisse einzugehen: „Wir werden uns nicht um Kopf und Kragen regieren.“ Nicht die Linke müsse sich ändern, die SPD habe eine „Bringschuld“. Da kommt so schön dieses „Ferkelsche“ WIR zum Ausdruck. Was die Frage ohne Antwort läßt, ob sie es denn wohl erleben wird, einmal regieren zu dürfen? Muss dem Wähler nicht Angst und Bange werden wenn sie dann Kopf und Kragen riskieren wird? Ihren Eigenen – nein eher nicht, mit Sicherheit den der Wähler!

NRW-Linke wettern gegen Große Koalition

Rüdiger Sagel kann von Glück sagen, dass beim Parteitag der NRW-Linken am Wochenende keine Vorstandswahlen auf der Tagesordnung standen. Der Eklat um seine missratene Absage an Sankt Martin verfolgt den Landeschef noch immer, auch wenn er in seiner Rede das heikle Thema ausblendete. Während führende Linke den schwarz-roten Koalitionsvertrag in Berlin zerfetzten und scharfe Angriffe auf die SPD richteten, sorgte Sagels Vorstoß in den Reihen der Delegierten weiter für Kopfschütteln.

 Erst im Juni wird der Vorstand neu gewählt – gut möglich, dass es der Ex-Grüne dann mit einem Gegenkandidaten zu tun bekommt. Seine Forderung, Martinsumzüge mit Rücksicht auf muslimische und nichtchristliche Kinder umzubenennen, hatte nicht nur die Linken-Prominenz von Gregor Gysi bis Sahra Wagenknecht aufgeschreckt. Als Reaktion gab es sogar einige Parteiaustritte.

 „180 Seiten Wahlbetrug“

Quelle: WAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Fotoquelle: DL/Redaktion

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Die Linke vergeht vor Selbstmitleid

Erstellt von DL-Redaktion am 22. November 2013

Wagenknechts Wahlanalyse verliert sich in Selbstmitleid

Datei:Sahra Wagenknecht-02.jpg

Sie hat viele Dinge übernommen von ihren jetzt sehr klein gewordenen Mentor und dieses spiegelt sich insbesondere in einer immer wiederkehrenden Aussage wieder: Schuld haben grundsätzlich immer die Anderen. So eine Aussage von Sahra Wagenknecht in den letzten Tagen. Die Schuld für das Versagen der Linken bei der letzten Bundestagswahl trägt natürlich die neue Partei, die AfD.

Diese Partei hat angeblich der Linken 360.000 Wähler genommen, was natürlich auf gar keinen Fall der schlechten Performance der eigenen Partei geschuldet ist. Weitere 310.000 gingen wohl an die Nichtwähler, 160.000 an die CDU, sowie 30.000 an die Grünen. Die Wähler entschieden sich aber für andere Parteien da sie wohl deren Aussagen für realistischer hielten. Diese Leute werden auch sicher nicht zu einer Partei zurückkehren welche nicht einmal in der Lage ist, eigene Fehler einzugestehen.

Dabei, es ist vollkommen uninteressant wie auch immer die Linke andere politische Mitbewerber einschätzt, dem eigen Lager hilft ausschließlich eine bessere eigene Selbstdarstellung. Der Lidl verkauft nicht ein Ei mehr wenn er den ALDI schlecht redet und eine „Anti“ gleich „Gegen“ Partei wird nicht gewählt da sie gegen etwas ist. Gewählt wird immer der welcher „Für“ etwas ist. Der Bürger verfügt heute über weit bessere Informationsmöglichkeiten als sich die dummen Sprüche von Politikern anzuhören.

Nicht anders reagiert auch Steinbrück welcher seine eigene Unfähigkeit, Wähler für sich zu gewinnen, nun der Presse anhängt. Dabei war Steinbrück, gemeinsam mit seiner Parteispitze nicht einmal in der Lage zu bemerken wie gering er im eigenen Lager eingeschätzt wurde. Er war einst ein entscheidender Handlanger das Land in die heutige soziale Schieflage versetzt zu haben. Eine SPD wird erst dann wieder ausreichende Stimmen gewinnen, wenn sie daran arbeitet die Fehler der Vergangenheit ein zu gestehen und zu beseitigen.

Sahra Wagenknecht:
Die AfD verachtet die Schwachen

Bei der Bundestagswahl hat die Linke überproportional viele Stimmen an die AfD verloren. Jetzt kritisiert die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht die Euro-kritische Partei – und wirft ihren eigenen Genossen vor, bisher mit dem Thema falsch umgegangen zu sein.

Ein halbes Jahr vor der Europawahl hat die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) scharf attackiert. In einem Beitrag für die „Mitteilungen der Kommunistischen Plattform“ schrieb die stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende, es handele sich bei der AfD um eine „national-liberale Partei, die den Ausleseprozess des Marktes verherrlicht und das neoliberale Regime radikal verteidigt“.

Im Weltbild der Partei müsse der „Leistungsträger“ vor dem „Nutzlosen“ geschützt werden. Wagenknecht war selbst lange Jahre Wortführerin der KPF, einer Gliederung am linken Rand der Partei.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Jetzt wird die Linke ein Selbstläufer

Erstellt von DL-Redaktion am 13. November 2013

Hurra, die SPD sucht neue Partner

Da hat die SPD aber eine Lawine losgetreten. Kaum war der Lockruf an die Linke von der Öffentlichkeit wahrgenommen und über die Nachrichtenticker verbreitet worden hören wir den Urschrei aus der Linken Ecke. Gabriel hatte angekündigt seiner Partei auf den morgigen Parteitag den Vorschlag zu unterbreiten von dem Jahr 2017 nur noch die Rechten und Extremisten aus seinen Koalitionsplanungen auszunehmen.

Wird es denn dann die SPD überhaupt noch geben, oder hat sie sich bis dato bereits unter Merkels Fittiche restlos aufgerieben? Die Furcht geht um in der Führungsetage der SPD und Druckmittel werden benötigt die CDU im Zaum zu halten. Da ist die Linke der genau passende Sparringspartner.

Noch haben wir keinen Winter und die Straßen sind bis auf wenige Ausnahmen nicht glatt, und trotzdem hat die Linke nichts besseres im Sinn als sich auf die Schleimspur zu begeben. Allen voran, „natürlich“ die Frau mit dem automatischen Wechselgetriebe auf den Lippen, Sahra Wagenknecht. Sie fordert die SPD zum sofortigen Stopp der Verhandlungen mit der CDU auf. Nein, nicht spekulierend und abwartend stolz, wie es sich für einen Ausgestoßenen gehört, sondern fordernd als wäre nie etwas gewesen.

Ein Groupie welches endlich sein Idol aus langen Träumen vor sich sieht und es nicht abwarten kann, zum Tanz? aufgefordert zu werden. Sofortige Unterstützung erhaltend durch Gregor Gysi welcher gleich dem „billigen Jakob“ auf den Jahrmarkt sein Tafelsilber zum endgültig letzten Angebot serviert. Ein Hosianna endlich von der SPD die Anerkennung in Aussicht gestellt zu bekommen.

Verscherbelt man nicht so sich selber weit unter seinen realistischen Marktwert? Ist es nicht bekannt zu späteren Zeiten ein niedriges Angebot nur äußerst schwer nach oben drücken zu können? Aber es scheint die Freude zu überwiegen endlich an die ganz großen Tröge gelangen zu können welche für eine Regierung bereitstehen. Mit Verbindungen bis tief in die Wirtschaft hinein, so das die Regierungsteilnahme für eine Legislaturperiode ausreicht, sich selber für den Rest des Lebens zu versorgen..

Es hat schon seine Gründe warum die CDU eine größere Volksmitsprache bei der Gesetzgebung strickt ablehnt. Volksabstimmungen werden auf Dauer die engen Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik unterlaufen. Die Versprechungen der Politiker werden so wertlos sein, wie die Koalitionsabsprachen zwischen der CDU und der SPD, wenn die Mitglieder der SPD rechtzeitig aufwachen.

Wagenknecht fordert SPD
zum Abbruch der Koalitionsverhandlungen auf

Die Linke frohlockt über den Plan der SPD, sich für ein Bündnis zu öffnen. Sahra Wagenknecht fordert die Genossen zum sofortigen Stopp der Verhandlungen mit der Union auf. Gregor Gysi sagt in Richtung SPD: „Die werden uns nicht los.“

Berlin – Die stellvertretende Linken-Chefin Sahra Wagenknecht hat die SPD zum Abbruch der Koalitionsverhandlungen mit der Union aufgefordert. Als Grund nannte sie den Leitantrag für den SPD-Parteitag, der eine Öffnung für Koalitionen mit der Linken auf Bundesebene ab 2017 vorsieht. Darin nennt die SPD-Führung eine „verantwortungsvolle Europa- und Außenpolitik“ als Bedingung für künftige Regierungsbündnisse.

Wagenknecht sagte dazu der Nachrichtenagentur dpa, die Europapolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) könne „kein denkender Mensch für verantwortungsvoll halten“. Die SPD solle daher „die Koalitionsverhandlungen mit der Union sofort abbrechen“.

Quelle: Spiegel-online >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Georg Mittenecker

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Wagenknecht, ein Sicherheitsrisiko ?

Erstellt von DL-Redaktion am 6. November 2013

Die Linke Wagenknecht, ein Sicherheitsrisiko für dieses Land ?

Der Wähler ist zu klug und wird die richtige Wahl treffen.

Da war er wieder einmal zu hören, ein politischer Fachkommentar der Edellinken. „Die USA sind ein Regime der Angst“. Die Partei lässt ihre Spitzenpopulistin wieder einmal von der Leine.

Wobei sie mit vielen ihrer Sprechblasen ja durchaus Recht hat, aber es sollte ihr jemand einmal den Unterschied zwischen einen Journalisten, einen Bürger oder einer in der Verantwortung stehenden Politikerin erklären. Politik wird nicht in Talk Show oder über den Glamour in den Illustrierten gemacht. Politik ist ein wenig mehr als dummes populistisches daher Geplapper.

Für die heutige Welt ist es gewiss nicht hilfreich in Argumentationen weit vor die Linien des „kalten Krieges“ zurückzukehren, in Zeiten des Stalin- oder Kommunismus. Die Welt schreitet voran, weit schneller als dieses von einem nur begrenzt aufnahmebereiten Kopf wahrzunehmen ist. Und im besonderen das Regime in den USA ist nicht mehr oder weniger ein Regime der Angst wie eine jede andere Nation in dieser Welt. Die Obrigkeit dieses Landes ist keinesfalls harmloser als die der USA, auch, oder gerade auch, sollte die Linke einmal in die Verantwortung kommen.

Sollte Frau Wagenknecht wirklich so naiv sein und Firmen wie Facebook oder Google für gefährlicher zu halten als die mafiosen Verbindungen und Verknüpfungen von Parteien? Vollkommen gleichgültig ob diese sich nun Rechts, Links oder auch Mittig zuordnen, ob sie in Europa, Asien oder Amerika beheimatet sind. Diesen steht es nur nach Macht, die Herrschaft und Kontrolle über Menschen und das auch geistig, egal in welch einen System. Bei Google oder Facebook kann ich mitmachen oder nicht, die wollen mein Geld. Vor einen Staat kann ich nicht davon laufen, obwohl mir des öfteren der Sinn danach steht.

Habe ich von Facebook oder Google die Faxen satt, kann ich den Computer im Extremfall aus den Fenster schmeißen und ärgere mich nur noch über die aufdringliche Werbung im Briefkasten, welche ich auch noch selber entsorgen muss.

Bevor hier also auf einem höchst undiplomatischen Weg andere Nationen mit Dreck beworfen werden, sollte wenigsten der Versuch unternommen werden vor der eigenen Türe zu kehren. Die Türen der eigen Partei stehen seid Jahren für alle nur denkbaren Schweinereien weit offen. Auch wäre SIE nun einmal die denkbar ungeeignetste Person sich von Steinbrück, dessen Kavallerie auszuleihen, um sich sodann auf den Kriegspfad zu begeben. Da wäre sie sich mit Merkel schnell einig, beide blieben hinter den warmen Ofen sitzen und würden die Dreckarbeit von anderen machen lassen und nicht als Flintenweiber vorneweg marschieren.

Kriegstreiber haben wir in dieser Welt genug. Dafür sollten sich Linke nicht auch noch einspannen lassen.

Sahra Wagenknecht: USA sind ein Regime der Angst

Sahra Wagenknecht greift in die Diskussion um den NSA-Skandal ein – in der von ihr gewohnten Schärfe. Die Linken-Politikerin meint, die Überwachung von Millionen Bundesbürgern übertreffe selbst die Fantasie George Orwells und lasse totalitäre Systeme vor Neid erblassen.

In der Diskussion um den NSA-Skandal hat sich Linken-Fraktionschef Gregor Gysi immer um abgewogene Wortwahl bemüht. Eben erst nannte er den Geheimnisverrat den Whistleblowers Edward Snowden eine „politische Straftat“, allerdings eine, „die uns nutzt“ und die man deshalb „moralisch hoch bewerten muss“. Für Snowden sei deshalb Asyl in Deutschland notwendig oder „zumindest ein Zeugenschutzprogramm“, sagte Gysi dem „Spiegel“. Sahra Wagenknecht, Gysis Stellvertreterin in der Fraktion, aber setzte jetzt deutlich eins drauf.

In einem Gastbeitrag für die Zeitung „Neues Deutschland“ attackierte sie die USA scharf. Sie sprach von einem „Regime der Angst“. Die Überwachung des Handys von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie von Oppositionspolitikern sei nur die Spitze des Eisbergs: „Der eigentliche Skandal ist die Überwachung von Millionen Bundesbürgern, die selbst die Fantasie Orwells übertrifft und totalitäre Systeme vor Neid erblassen lässt.“ Die NSA-Aktivitäten würden auch die Illusion von der freien Welt des Internets Lügen strafen: Konzerne wie Facebook, Yahoo und Google würden mit den Geheimdienste kooperieren beziehungsweise angezapft.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Die Linke Saar ändert ihr Programm

Erstellt von DL-Redaktion am 1. November 2013

Die Windräder müssen sich nun alle Links herum drehen

Jetzt ist es also doch geschehen. In der saarländischen Linken erhalten nun auch die alten Werte wieder Einzug. Oskar kehrt offensichtlich zu seiner ihn in Jugendjahren anerzogenen Religion zurück. „Oh heiliger Sankt Florian verschone unser Haus, stecke andere an!“ scheint als Leitspruch der Partei die Linke wieder ausgegraben worden zu sein. Halleluja. Halleluja.

Der pastorale Einfluss in der Partei, wenn auch aus einer anderen der vielen spirituellen Glücksschmieden, scheint seine beruhigende Wirkung nicht verfehlt zu haben. So werden nun alte Werte wie „ein ästhetisches Empfinden“ oder auch die „kulturelle Barbarei“ neu in den Vordergrund gerückt und den erhobenen Ansprüchen von Gregor Gysi endlich genüge getan. Dieser machte bislang immer vergeblich auf die fehlende Kultur innerhalb der westdeutschen Linken aufmerksam.

Die Windräder, die modernen Steinschredder ermöglichen es scheinbar einer Partei den Weg zurück zu den alten Kulturen zu ebnen. Dann brauchten wir doch an und für sich mehr Windkrafträder, auch im Saarland, um den Forderungen von Gysi gerecht zu werden. Aber so begibt sich nun der moderne Don Quichotte auf seiner Rosinante, mit seinen paar verbliebenen Getreuen auf den Kreuzzug gen, nein nicht Jerusalem da zögen Protestanten nicht mit, die Windräder im Saarland, um diesen Zeichen des Satans den Garaus zu machen. Halleluja, Halleluja.

Eine Aussage für ein kontinuierlich, strategisch, politisches Denken ist ein solches hin und her innerhalb einer Partei nicht. Es macht nur darauf aufmerksam wie konfus und wenig Zukunftsorientiert Politik innerhalb dieser Partei vorgetragen wird. Meinungen scheinen sich dem Wind, welcher die Räder antreiben sollte, anzupassen.

Es ist nur normal dass immer neue Argumente auftauchen. Das ist bei Merkel mit ihrem „Neuland“ genauso und belegt nur eindringlich dass in diesen Land keiner mehr richtig weiß in welche Richtung er denn zukünftig gehen möchte. Es fehlt einfach an Planung, eine Strategie welche nachweist dass ein Politiker noch in der Lage ist über einen Zyklus von vier Jahren hinaus zu denken, geschweige denn dementsprechend auch zu planen und zu handeln.

„Mangel an ästhetischem Empfinden“
Linken-Fraktionschef Lafontaine fordert Stopp des Windkraft-Ausbaus
und spricht von „kultureller Barbarei“

In Merzig hat der Stadtrat dem Bau eines Windparks zugestimmt, nun wollen die Franzosen direkt bei Biringen (Rehlingen-Siersburg) noch neun Windräder dazu setzen. Diese Massierung ruft nicht nur Anwohner, sondern auch die Initiatoren von „Steine an der Grenze“ auf den Plan. Die Linke im Landtag stellt sich an die Seite der Windkraftgegner. SZ-Redakteurin Cathrin Elss-Seringhaus sprach mit Fraktionschef Oskar Lafontaine.

Können die Vorhaben überhaupt noch gestoppt werden?

Lafontaine: Das ist unklar. Vielleicht ist ein Arrangement mit den Franzosen möglich. Die wollen ja auch nicht, dass die Sicht auf das Schloss Malbrouck durch Windräder auf deutscher Seite beeinträchtigt wird. Das Problem ist, dass die Genehmigungsverfahren oft schon viel zu weit fortgeschritten sind, bevor die Bürger etwas erfahren. Bekanntlich sind Landräte, Bürgermeister oder Ortsräte sehr zugänglich, wenn von den Investoren Vergünstigungen in Aussicht gestellt werden, etwa wenn Investoren dem Kindergarten oder den Sportvereinen was spenden. Deshalb bin ich der Meinung, dass es bei der Genehmigung solcher Anlagen zwingend einen Bürgerentscheid geben muss. Aktuell wäre es wünschenswert, wenn die Landespolitik sich besinnen und sich einschalten würde.

Wie soll das gehen? Die Kommunen haben bei der Windkraft die Entscheidungshoheit, seit die Jamaika-Koalition das so eingeführt hat. Rechtlich sind dem Land die Hände gebunden.

Lafontaine: Es gilt der Satz: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. Das Land hat sehr wohl Einflussmöglichkeiten. Es kann zum Beispiel viel besser mit den französischen Behörden verhandeln als jede einzelne Gemeinde.

Bei der Landtagsdebatte hatte ich nicht den Eindruck, dass die Landesregierung Ihrem Aufruf folgen möchte.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia – Author Luis García (Zaqarbal)

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Gysi kommt ins Saarland

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Oktober 2013

„Da ist eine Genugtuung“

2. Parlamentariertag der LINKEN, 16.17.2.12 in Kiel (5).jpg

Da kommt sicher Freude auf im Saarland. Gregor Gysi kommt zu einer Veranstaltung am 18. November nach Neunkirchen. So lesen wir es auf der Webseite des linken Landesverband sowie des Kreisverband Neunkirchen. Aufmerksam gemacht wurden wir auf die Veranstaltung durch ein Schreiben des ehemaligen Parteimitglied der Linken, Frau Schillo.

Da wird innerhalb des Landesverband der Partei Die Linke an der Saar bestimmt ein jeder diesen Besuch entgegenfiebern. Kommt doch mit Gysi der einzig verbliebene, der ehemaligen Linken „Größen“ in das Saarland. Alle anderen sind ja bekanntlich mit der Zeit auf ein Normalmaß zurück geschrumpft.

Wir fragen uns natürlich ob denn dieser Empfang dem gleichen wird, welchen die Mitglieder beim letzten Sommerfest erleben durften. Da gingen doch die meisten Mandatsträger aus der Fraktion des saarländischen Landtag diesem Treffen „absichtlich“ aus dem Weg. Zeigten sich noch nicht in der Lage wahre „Größe“ zu respektieren. War noch der eigenen Königinnen – Königstreue verpflichtet. Dieses Stimmungsbarometer zu beobachten wird schon viele Rückschlüsse offen legen.

Wird Bierbaum wieder als einziger das Fähnlein der „Aufrechten“ aus der Fraktion hochhalten? Als Mitglied des Bundesvorstand wäre er wohl in der Pflicht. Vor allen Dingen dann, wenn er noch einmal wirklich hoch hinaus will. Über die Parteikasse hinaus. Im Saarland wird sein Zug wohl abgefahren sein, ließ er doch schon in der Vergangenheit einige sich bei ihm Beklagende trotz versprochener Hilfe in der Zugluft alleine zurück. Diese haben die Partei lange verlassen und können ihm keine Stimme mehr geben.

Alle anderen haben Bauch- oder Kopfschmerzen, oder was es sonst noch für schnelle Krankheiten gibt. Der Gärtner schneidet die Rosen und einige Andere zählen die Lerchen in Wald und Flur. Wir sind ziemlich sicher, dass ein jeder das zu ihm passende Alibi finden wird. Alles andere wäre sch als Überraschung zu sehen.

Ganz schön mutig von Gregor, sich in den Käfig mit all den Wadenbeißern zu begeben.  Vielleicht aber die genau richtige Prüfung welche ihm schon ein Vorgefühl gibt wie seine Zukunft in den nächsten vier Jahren als Oppositionsführer im Bundestag aussehen wird. Auch dort wird bekanntlich mit Haken und Ösen um die Deutungshoheit, und das nicht nur mit anderen Parteien, gestritten werden.

Hier ein Interview aus der letzten Ausgabe des Freitag:

„Da ist eine Genugtuung“

Im Gespräch Gregor Gysi über seine Rolle als Oppositionschef, den Weg zu Rot-Rot-Grün und einen neuen Job für die Gewerkschaften

Der Freitag: Alles läuft auf eine Große Koalition zu. Die Linke ist jetzt die größte Oppositionsfraktion im Bundestag. Wie fühlen Sie sich als Anführer?

Gregor Gysi: Ich kann nicht klagen, danke. Aber Scherz beiseite: Natürlich ist das eine vollkommen neue Lage. Wir werden künftig viel mehr im Rampenlicht stehen. Die Regierung nur zu kritisieren, reicht jetzt nicht mehr. Wir müssen Alternativen anbieten. Und egal, ob die Leute nun unserer Meinung sind oder nicht: Sie müssen sich sagen: Ja, stimmt, so könnte es auch gehen, das ist eine glaubwürdige Alternative.

Und das ist auch ganz normal, wir haben uns nicht immer zu allem und jedem Thema alle Gedanken dieser Welt gemacht. Das ist jetzt anders, wir werden um keine Frage mehr herumkommen, dürfen uns trotzdem nicht verzetteln.

Was sind denn für Sie die großen Themen der nächsten vier Jahre?

Frieden, soziale Gerechtigkeit, sozial-ökologische Nachhaltigkeit, Beseitigung von Niedriglöhnen und prekärer Beschäftigung.

Die Fraktion ist kleiner geworden, die Aufgaben größer. Wie soll das gehen?

Oh, da bin ich zuversichtlich, und das ist ja auch eine große Chance. Wir werden viel öfter in den Medien sein. Bei den politischen Talkshows kann man die Opposition ja nicht einfach weglassen. Aber sie ist zahlenmäßig doch recht überschaubar. Das wird uns alle ganz anders fordern als bisher.

Haben Sie ein bisschen Angst vor der eigenen Courage?

Quelle: Der Freitag >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle      :   Gregor Gysi Parlamentariertag der LINKEN in Kiel Abgeordnete aus Fraktionen von Landtagen und dem Bundestag treffen sich im Rahmen der Fraktionsvorsitzendenkonferenz der Linken in Kiel

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Mitternachtsspitzen-Satire

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Oktober 2013

Mitternachtsspitzen-Satire

Hier ein Festtag für die Liebhaber von Satire Sendungen, ausgestrahlt am Samstag den 19. 10. 2013 um 21:45 Uhr im WDR.

Spitze besonders Wilfried Schmickler welcher das Linke Schwätzchen dort platzierte wo es eigentlich auch hingehört. Auf einer Bank mit Arnulf Baring, Boris Becker, Friedrich März, Erika Steinbach und zu guter Letzt Cindy aus Marzahn verkleidet als Sahra Wagenknecht. Lothar Matthäus wurde wohl vergessen.

Das Video, nur Schmickler und im Anschluss der Redebeitrag:

[youtube bQlGVSJmO3o]

Aufhören, Herr Becker, aufhören!

Obwohl, die Idee ist eigentlich super: die Feiertage der schlechten Laune. Die nationalen Trauerfestspielwochen.

Und damit sich der allgemeinen Miesepimpelei auch wirklich keiner entziehen kann, laufen gleichzeitig im Fernsehen auf allen Programmen nur die Wiederholungen der erschütterndsten TV-Dramen der letzten Jahre.

Im Ersten nichts Neues.

Mit dem Zweiten sieht man schwärzer.

Zum Dritten geht es in den Keller.

Und dann rund um die Uhr nur so Themen wie Zwangsprostitution, Kindesmissbrauch und Massentierhaltung. Bis Weihnachten nur Depressions-Themenwochen. Hölle auf Erden, Tod auf Rezept, Teufel in allen entsetzlichen Details. Und natürlich sämtliche Talkshows auf thematischem Halbmast.

„Extrem schlecht gelaunte Menschen bei Maischberger.“ Untertitel: „Ich kann Eure Visagen nicht mehr sehen.“

Mit Arnulf Baring, Boris Becker, Friedrich März, Erika Steinbach und Cindy aus Marzahn verkleidet als Sarah Wagenknecht.

Erste Frage:

„Warum sind Sie eigentlich hier?“

Und dann 90 Minuten nichts! Kein einziges Wort. Nur ein langsamer Dauerschwenk über die versteinerten Gesichter bis es am Ende heißt:

„Vielen Dank für das anregende Gespräch, und schalten Sie auch nächste Woche ein, wenn es heißt: was wollen Sie denn schon wieder hier?“

Ja, da kommt so richtig schlechte Laune auf, und die völlig frustrierten Zuschauer können sich anschließend so richtig auskotzen über die systematische Verschwendung der öffentlich-rechtlichen Zwangsgebühren. „Erna mach die Glotze aus und hol mir das Foto-Album mit den Bildern von Muttis Beerdigung!“

Nein, Halt, Entschuldigung, das geht jetzt doch wirklich zu weit. Das ist der Punkt, an dem die Grenze zwischen halbwegs Erträglichem und absoluter Unzumutbarkeit überschritten wird.

Wenn Särge ins Bild kommen.

Und wenn es sich dann noch wie beim jüngsten Flüchtlings-Drama auf Lampedusa um hunderte Särge handelt, die da plötzlich zur besten Sendezeit quasi mitten im Wohnzimmer stehen, dann kann es durchaus zu Schock-Reaktionen beim normalerweise viehisch abgestumpften Betrachter kommen. Da ist das Entsetzen groß und alle fragen sich fassungslos: „Mein Gott, wie konnte das passieren?“ Dabei weiß doch jeder wie das passieren konnte, weil es seit Jahren genau so passiert: Man hat diese Menschen, die jetzt in der Holzkiste die Heimreise antreten, sehenden Auges ersaufen lassen.

Unterlassene Hilfeleistung bei staatlich gefördertem Massenmord.

„Ja, aber da muss man doch etwas machen?“

Keine Sorge. Wird sofort gemacht.

Verstärkung der Patrouillen auf offener See,
Verbesserung der Überwachungselektronik,
Einsatz von Aufklärungsflugzeugen,
Hubschraubern und unbemannten Drohnen.

Kurzum verschärfter Einsatz von Marine und Luftwaffe im Abwehrkampf gegen die illegalen, das heißt gesetzlosen Invasoren. Außerdem großzügige finanzielle und waffentechnische Unterstützung von Staaten wie Libyen und Tunesien, damit die ortsansässigen Ordnungskräfte schon an den eigenen Küsten effektive Maßnahmen gegen die Invasion durchführen können.

Motto:

Wer gar nicht erst aufs Meer gelangt, der kann auch nicht drin ertrinken.

Es reicht eben nicht, die Grenzen dicht zu machen, man muss sie auch schützen. Denn wie sagt unser aller Innenminister, der eiskalte Friedrich: „Wir können schließlich nicht ganz Afrika in Europa aufnehmen. “

Ja, das kann er der kleine Friedrich:

ganz grosse Horrormärchen erzählen. Ganz Afrika nach Europa! Hören sie mal, Afrika hat über eine Milliarde Bewohner. Ja, wo sollen die denn alle hin? Dann kämen auf jeden Einwohner der Europäischen Union zwei Afrikaner. Das wären alleine bei uns in Deutschland über 160 Millionen Flüchtlinge. Und das bei den Riesenproblemen, die wir schon jetzt mit den paar Tausend haben, die es irgendwie hierhin geschafft haben. Und ich rede nicht nur von der Abschiebung, sondern vor allem von der Zeit davor.

Wir wissen doch alle, was da los ist, wenn irgendwo in Deutschland ein neues Heim für Flüchtlinge eröffnet werden soll. Da gib es Anwohnerproteste, Demonstrationen, Unterschriftensammlungen, und bei der nächsten Wahl kriegt die NPD ein zweistelliges Ergebnis. So ein Flüchtlingsheim das ist doch in der Regel schon überfüllt, wenn es noch gar nicht ganz belegt ist. Da hocken sagen wir mal 500 Männer, Frauen und Kinder in primitiven Wohnräumen, die nicht einmal für 200 von ihnen angemessen wären, die haben verschiedene kulturelle und religiöse Hintergründe, die dürfen nicht arbeiten und wenn sie vor die Türe gehen, laufen sie Gefahr eine leere Bier-Flasche an den Kopf zu kriegen – ja, das ist doch zutiefst inhuman.

Das will doch keiner vor der eigenen Haustüre sehen. Und schon gar nicht in den sogenannten besseren Wohngegenden. Denn mal ganz davon abgesehen, dass die Besseren besser unter sich bleiben wollen, fallen dann auch noch die Immobilien- und Grundstückspreise.

Sehen Sie mal:
Ich zum Beispiel wohne im vierten Stock in einem relativ ruhigen Viertel in Köln, und ich bin – wahrscheinlich wie die meisten von Ihnen – durchaus der Meinung, man müsse den Flüchtlingen dieser Welt in Deutschland eine Heimat geben.

Aber wenn ich mir vorstelle, die würden jetzt bei mir im Hof so ein mehrstöckiges Wohnheim für Asylsuchende hochziehen, also ich glaube da hätte ich schon ein Problem. Und das nicht nur mit der Aussicht, sondern auch mit dem Verständnis. Die meisten Flüchtlinge sprechen ja gar kein Deutsch. Das ist wie mit dem Schwimmen. Wo hätten sie das in der Wüste auch lernen sollen? Ja, ich weiß, das hört sich jetzt alles ziemlich zynisch, kalt und menschenverachtend an.

Aber jetzt mal ehrlich: Das sehen Sie doch genauso, oder?

Flüchtlinge ja, aber bitte nicht in der eigenen Nachbarschaft. So ein Problem wird schliesslich nur dann wirklich zum Problem, wenn es direkt vor der eigenen Haustür existiert.

Und genau das ist das Problem!

Die Ganze Sundung „Mitternachtspitzen“ findet ihr

>>>>> HIER <<<<<

Fotoquelle: Wikipedia –

Author Raymond – Raimond Spekking
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© Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0

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Der linke Krieg hat begonnen

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Oktober 2013

Das geheime Hass-Liederbuch der Ost-Linken

Datei:Dietmar Bartsch.jpg

Nun scheint er erst richtig ausgebrochen zu sein, der Hass und Streit in der LINKEN.  Wenn das auch nur zu einem geringen Teil zutrifft was über die Linke in der Welt berichtet wird, ist diese Partei nicht überlebensfähig. Und Zweifel an den gemachten Aussagen, haben zumindest wir auf DL nicht. Denn wir haben über die Wirkungen und Nebenwirkungen der „Analyse der Gegenkräfte“ oftmals berichtet und daraufhin auch den „Arzt“ befragt.

Wie sich Gleich und Gleiches immer wieder verbindet ist schon fantastisch. Auch diese immer wieder genannte „Analyse der Gegenkräfte“ wurde scheinbar unbeachtet unter den Teppich geschoben wo sie heute noch für jedermann verfügbar ist.

Studiert wurde sie schon und das Augenscheinlich so gründlich dass sie als Gebrauchsanweisung innerhalb der Partei häufig benutzt wird. Und wie schon mehrmals geschrieben, von den entsprechenden Leuten nicht wahrgenommen wird oder auch nicht wahrgenommen werden darf.

Jetzt werden also Lieder geschrieben um einzelne Personen politisch auszuschalten und die verschiedenen Gruppierungen der Partei aufeinander zu hetzen. Das kommt uns alles sehr bekannt vor, hat dieses doch einst im kleinen Kreis, den Orts – und Kreisverbänden begonnen und zu diesen Zeitpunkt aus den verschiedensten Vorständen reichliche Unterstützung bekommen.

Kommen diese Machwerke aus der gleiche Feder wie zuvor die eher zaghaft vorgetragenen mündlich geäußerten Beleidigungen? Oder spinnt gleich eine ganze Gruppe gemeinsam die Fäden. Wie mögen denn wohl die Ziele dieser eventuellen Gruppierung aussehen. Auffallend auch, da zieht sich einer langsam zurück und schon werden die Kübel entleert.

Kommt das alles wieder aus der Feder der Springer Pressen, der Bösen.  In ihren Schuldzuweisungen machen sich die Linken ja immer schnell aus dem Staub. Das erspart den Blick auf sich selbst und gibt Ruhe – für eine kurze Zeit. Wer ein solches Verhalten als die passende Medizin ansieht, sollte so weitermachen, wähnt er sich doch auf den richtigen Weg.

Hier das Muster eines Liedes:

Steh auf du Ostpartei (zu: Der Heilige Krieg)

Steh auf, steh auf, du Ostpartei!
Der Dietmar Bartsch, er ruft!
Den Strömungshorden Widerstand!
Zurück in ihre Sektengruft!
Es breche über sie der Zorn
Wie finstre Flut herein.
Das soll der Kampf des Anstands sein,
die Schlacht des Ostens sein.

Das geheime Hass-Liederbuch der Ost-Linken

Von „Hass“, der in der Fraktion herrsche, hat Linke-Chef Gregor Gysi vor einem Jahr auf dem Parteitag in Göttingen gesprochen. Die Zustandsbeschreibung schockte damals die Delegierten. Mit der drastischen Formulierung wollte Gysi auch die Parteigenossen wachrütteln und die selbstzerstörerischen Flügelkämpfe beenden.

Viel Erfolg scheint er damit nicht gehabt zu haben, auch wenn er öffentlich immer das Gegenteil beteuert. Doch auch in der Partei herrscht weiterhin Hass. Wie tief die Zerrüttung in Teilen der Partei ist, zeigt ein intern kursierendes „Liederheft“, das der „Welt“ vorliegt. Verfasst wurde es von „Bartschisten“, Anhängern des Vizefraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch, dem Anführer des überwiegend ostdeutsch geprägten Reformerlagers.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

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Quelle http://archiv2007.sozialisten.de/service/download/fotos/bartsch/index.htm
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Dagdelen-Hat sie oder nicht?

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Oktober 2013

Schluss mit Wahlbetrug

File:DIE LINKE. NRW Sevim Dagdelen 2.jpg

Hat sie die Polizei beschimpft, oder hat sie es nicht, dürfte hier an für sich nicht die entscheidende Frage sein. Genau wie zuvor auch schon. Auch da ging es um haben oder nicht. Und sie hatte und wurde vom Gericht verurteilt. Wegen des Aufruf zum „Schottern“ wurde ein Gruppe aus der überwiegend westdeutschen Linken zur Zahlung von Geldstrafen verurteilt.

Darunter, natürlich auch Sevim Dagdelen und das Schneewitchen Sahra. Das wäre alles in Ordnung würden sie denn zu ihren Taten stehen. Jetzt aber kommt die typische Feigheit der Linken ins Spiel. Sie betätigen sich als üble Brandstifter und sind nicht bereit zu ihren Taten zu stehen. Wenn jemand persönlich von seiner Meinung überzeugt ist, zahlt er nicht sondern ist bereit für seine Überzeugung zu leiden. Was heißt notfalls auch ins Gefängnis zu gehen.

Da stellt sich dann nicht die Frage eventuell, politischer Folgen sondern seit Alterszeiten stellen sich Mutige vor und nicht hinter die Basis. In der Linken zahlen sich die „Oben“ frei und die „Unten“, welche das Geld nicht haben, sitzen die Summe im Knast ab. Für solche Egomanen ist jede Stimme eine zu viel. Das spürt die Gesellschaft und lässt die Ausbeuter links liegen.

Politiker sollten an den Worten gemessen werden, welche sie Öffentlich zum Besten geben. Ansonsten sollten sie besser schweigen. In der selbsternannten Arbeiterpartei wird zu viel geredet und zu wenig gehandelt. Geht es Hart auf Hart bleibt der Kleine im Regen stehen und die nutznießenden Gelddrucker ziehen ein Häuschen weiter.

Das passt dann auch wieder zu vielen der selbsternannten politischen Macher im Saarland. Wie uns mitgeteilt wurde, reiste Sevim Dagdelen speziell zur „Kürung“ von Ploetz am 30. 06. in die ATSV-Halle an. Gleich und Gleiches findet sich?

Da glaubt dann die stellvertretende Fraktionsvorsitzende einen nicht stattgefundenen Wahlkampf wieder aufnehmen zu müssen und wirft unter anderen der SPD vor zu der CDU ins Bett geschlüpft zu sein. Die Betten in welche man selber schlüpft finden natürlich keine Erwähnung. Da ist es leicht seit Jahren die gleichen Forderungen zu wiederholen, wenn die Erkenntnis ausbleibt, dass sich die Lage im gleichen Zeitraum verschlechtert hat. Die Frage nach dem wieso und warum wird hier nicht gestellt.

Schluss mit Wahlbetrug

Alt-Kanzler Konrad Adenauer (CDU) wird der Satz zugeschrieben: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!“ Die SPD hatte 2005 Wahlkampf gegen die Pläne von Angela Merkels CDU gemacht, die Mehrwertsteuer um zwei Prozent zu erhöhen. Kaum schlüpfte die SPD nach der Wahl ins Bett der großen Koalition, kam die Erhöhung – und zwar um drei Prozent. Lapidarer Kommentar des damaligen Vize-Kanzler Franz Müntefering (SPD): „Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair!“

Quelle: Linksfraktion >>>>> weiterlesen

Bochumer Politikerin soll Polizisten
als „Scheiß Ossis“ beschimpft haben

Angeblich hat die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen Polizisten, die ihr den Zugang zum Reichstag verwehrten, unflätig beschimpft. Eine Anzeige gegen sie liegt vor. Die Linke-Politikerin aber beschreibt den Vorfall ganz anders und schaltete einen Anwalt ein.

Sevim Dagdelen hat Ärger. Die Bochumer Abgeordnete sieht sich mit dem für ein Mitglied der Linken ja wohl ungewöhnlichen Vorwurf konfrontiert, sie habe Polizisten aus Sachsen vor dem Reichstag als „Scheiß Ossis“ beschimpft. Eine entsprechende Anzeige liege bei der Staatsanwaltschaft vor, berichtet „Bild“. Dagdelen hat einen Anwalt eingeschaltet.

Quelle: WAZ >>>>> weiterlesen

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Source Flickr: DIE LINKE. NRW: Sevim Dagdelen
Author DIE LINKE Nordrhein-Westfalen Foto: Niels Holger Schmidt
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Gysi bleibt Chef der Fraktion

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Oktober 2013

Gysi allein an der Linken-Spitze

Betriebsrätekonferenz der Linksfraktion in Essen (8260139645).jpg

Da war der Sturm dann doch nicht ganz so stark wie zuvor angekündigt. Nach letzten Meldungen setzte sich doch Gregor Gysi als alleinige Spitze in der Fraktion durch. Bestätigt wurde allerdings auch Sahra Wagenknecht als Vize.

Hatte es vor einigen Tagen noch nach einer Palastrevolution ausgesehen schienen sich die Gemüter letztendlich aber doch ziemlich schnell geeinigt zuhaben. Zu groß erschien allen Beteiligten dann doch wohl eine alles klärende Auseinandersetzung.  Gysi hatte sich zuvor dagegen gewehrt, eine gemeinsame Doppelspitze mit der Parteilinken Sahra Wagenknecht zu bilden. Die Lebensgefährtin von Ex-Parteichef Oskar Lafontaine wurde erneut zur „ersten Stellvertreterin“ gewählt. Sie erhielt gut 66 Prozent der Stimmen.

So hatte wohl Gysi vor der Wahl durchblicken lassen, dass er für eine Doppelspitze nicht zur Verfügung steht. Bei den Parteilinken löste er damit massive Verärgerung aus. Von „Ultimatum“, „Erpressung“ und „Nötigung“ war die Rede.

Zu weiteren Stellvertretern wurden Dietmar Bartsch sowie sechs weitere Fraktionsmitglieder gewählt. Als neue Parlamentsgeschäftsführerin wurde Petra Sitte bestimmt. Die Abgeordneten nominierten Amtsinhaberin Petra Pau erneut zur Bundestagsvizepräsidentin.

Hinter dem Führungskonflikt steht ein Richtungsstreit in Fraktion und Partei. Die westdeutschen Linke-Fundamentalisten unterstützen Wagenknecht, während Gysi vor allem die ostdeutschen Reformer auf seiner Seite hat. Gysi verhinderte bereits zum zweiten Mal, dass Wagenknecht an seine Seite in die Fraktionsspitze aufrückt. Schon 2011 stemmte er sich erfolgreich dagegen.

Der Glaube nun Ruhe im Laden bekommen zu haben wird aus den bislang gemachten Erfahrung allerdings kaum von langer Dauer sein. Zu unterschiedlich sind die Einstellungen der verschiedenen Gruppierungen so dass von aufgeschobenen und nicht aufgehobenen Problemen zu reden ist. Dafür werden alleine schon die Drahtzieher aus dem Hintergrund sorgen.

Eine Zusammenstellung der Fraktion die Linke im Neuen Bundestag von „Bremer“

>>>>> HIER <<<<<

Gysi allein an der Linken-Spitze

Am Ende stand doch noch ein überzeugendes Ergebnis: Gregor Gysi bleibt wie erwartet allein an der Spitze der Linken-Fraktion – zuvor hatte es jedoch heftigen Streit über die Solo-Rolle des 65-Jährigen gegeben. Der Fraktionschef wurde am Mittwoch mit 80,6 Prozent der Stimmen auf einer Klausurtagung der Fraktion im brandenburgischen Bersteland im Amt bestätigt. Dies teilte Fraktionssprecher Hendrik Thalheim mit.

Gysi erhielt demnach 50 von 62 abgegebenen Stimmen. Das entspricht 80,6 Prozent, etwas weniger als bei der letzten Wahl im Jahr 2011. Damals hatte Gysi noch 81,3 Prozent erhalten, 2009 sogar 94,7 Prozent. Zu seiner ersten Stellvertreterin wurde erneut Sahra Wagenknecht vom linken Parteiflügel gewählt, und zwar mit gut 66 Prozent.

Quelle: Spiegel online >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle     :    Betriebsrätekonferenz der Linksfraktion in Essen

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Linkes und Saar – Allerlei

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Oktober 2013

Da hat die Linke ja noch einmal Glück gehabt. Sieht es doch zur Zeit so aus, als wenn der Kelch des mitregieren noch einmal an ihr vorübergegangen sei. Wurde doch gestern Abend auf Phönix um 22:15 Uhr mit Dietmar Bartsch darüber orakelt, welcher zu diesen Thema natürlich anderer Meinung sein muss.

Nur das Buhlen, die Verbeugungen wären mit Sicherheit noch stärker und tiefer gegenüber der CDU ausgefallen, als es die SPD gerade zeigt! Sahra Wagenknecht als Finanzministerin, von der Journalistin ironisch ins Gespräch gebracht, würde die Reihen der Dilettanten in der Politik noch weiter auffüllen. Wie sagt es sich doch so schön: „Geboren und nichts dazu gelernt“? Aber wo für gibt es denn auch die vielen Berater und Lobbyisten. Die machen das schon.

Bei all diesen Durcheinander in Berlin bleibt der Saarland Oskar lieber daheim und kämpft gegen die Windmühlen. Fast so wie Don Quijote einst auf seiner Rosinante  im schönen Spanien. Hier zeigt sich wieder einmal das die Linke immer sehr direkt sagt wogegen sie denn sind. Gegen alles? Nein nur so ziemlich, wie gegen Atomstrom, Co 2 Ausstoß durch Kohle, Braunkohle, ja und natürlich jetzt auch gegen Windparks, wovor neuerlich gewarnt wird.

Trotzdem, und das ist schon erstaunlich, auch für die Linke kommt der Strom immer noch aus der Steckdose. Nur wie er dort hineinkommt, ja da sollte dann der Bürger lieber selber ein wenig darüber nachdenken. Hier dann der Link zu der ergiebigen Presserklärung über den „Wildwuchs“:

Lafontaine kritisiert

„Wildwuchs“ bei Windrädern im Land

Linken-Fraktionschef Oskar Lafontaine hat vor einem „Wildwuchs“ von Windrädern im Saarland gewarnt. Er sagte gestern vor der Presse, Landschaftsschutz sei für die Linke auch Umweltschutz. (Veröffentlicht am 08.10.2013)

Quelle: SZ >>>>> weiterlesen

Ja, auch über eine Nachrückerin haben wir etwas gefunden. Wobei, die Situation war ja allgemein bekannt. Ein bereits angewärmter Platz wurde im Landtag übernommen. Da war doch etwas mit  einem König und seinen/r NachfolgerIn?

Wobei wieder eine geballte Ladung Frau mehr in der Politik. Neben der Gebärdensprachdolmetscherin, der Frau voll der Lügen und Mutti Merkel, jetzt auch Mama Hu im Saarland, der Dauerexport aus dem fernen Osten, war dort vielleicht aus versehen in die Reisetasche eines Nordkorea-Reisenden geschlüpft?

Sprachlich gehören die Worte Mutti und Mama zu den Kosewörtern unserer Sprache. Hat denn schon einmal jemand darüber nachgedacht warum gerade die Person welche als einzige der genannten Drei auch als „schnelle Brüterin“ bekannt ist, diese Gunst Bezeichnungen nicht aufweisen kann, sondern als Bewahrerin ihrer Oberschicht angesehen wird?

Und nun eine Mama Einigkeit unter politische Gleichgeschalteten? Eine der Beiden hat sich ja schon einen Namen als IM Erika dort gemacht, wo die Andere noch hinterherhinkt und Suchende trotz eines schmückenden Topas, auch sächsischer Diamant genannt, noch nicht fündig wurden. Wir sind aber ziemlich sicher dass sie von der Fraktion mit offenen Armen aufgenommen wurde.

Linke Birgit Huonker

rückt für Rolf Linsler in den Landtag nach

Das Landesvorstandsmitglied der Linken, Birgit Huonker, rückt für den verstorbenen Parteichef Rolf Linsler in den Landtag nach. Wie die 51-Jährige auf SZ-Anfrage bestätigte, hat sie gestern das Mandat gegenüber der Landeswahlleiterin Karin Schmitz-Meßner angenommen. (Veröffentlicht am 08.10.2013)
Quelle: SZ

Fotoquellen: Wikipedia

Don Quichotte und Sancho Pansa / Honoré Victorin Daumier

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Quarz, Topas

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Wahl-Check auf Drogen

Erstellt von DL-Redaktion am 20. September 2013

Nie wieder reden, nur noch tanzen

Eine Wahlkampfveranstaltung als anonyme Journalistin unter den Einfluss von Drogen besuchen. Passt doch an und für sich da die Linke die teilweise Freigabe derselben fordert. Oder sind solche Besuche vielleicht ohne die Einnahme entsprechender Aufputschmittel erst gar nicht mehr möglich um nicht restlos seinen Verstand zu verlieren. Vielleicht wird die Freigabe ja auch nur gefordert um Bürger abhängig und damit einfacher kontrollieren zu können?

Hier wird über den Besuch einer solchen Veranstaltung mit Wagenknecht fabuliert, in einer Berliner Kirche.

Gerade habe ich ihn doch noch verstanden. Bernd Riexinger redet über Mindestlohn und die Rente. Zehn Vorschläge für einen Politikwechsel mit der Linkspartei, kündigt er an. Ich bin in einer Kirche mit der Parteiführung und 300 Genossen. Die Pille schlägt ein, als Sahra Wagenknecht ans Pult tritt. Meine Gedanken schweifen ab, mein Gesicht wird warm. Ich sehe nur noch ihr Kleid und versuche, ihr zu folgen. Es ist zwecklos.

Wie bekloppt muss man sein, auf Ecstasy auf eine Wahlkampfveranstaltung zu gehen? Fluchtgedanken.

Dann ein Lichtblick. Applaus, der durch meinen Körper strömt und mich von innen beseelt, einen Soundteppich um meinen watteumhüllten Kopf legt. Hin- und hergerissen zwischen Faszination des Moments, der absurden Umgebung und purer Angst. Kann man auf Ecstasy einen Horrortrip haben? Ich wünsche mir den Umhang von Harry Potter. Unsichtbar durch die Stuhlreihen streifen. Jetzt. Das wär’s.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia

Legalize pot initiative in Zuerich, by gruntzooki, http://flickr.com/photos/doctorow/7259788/

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Ein Brief – eine Meinung

Erstellt von DL-Redaktion am 15. September 2013

Ein Brief – eine Meinung

Ein interessanter Brief welcher uns gestern von Unbekannt zugespielt wurde. Wir machen dieses Schreiben öffentlich, genau so, wie wir es erhielten, da wir uns von DL zu 100 Prozent hinter dieser Meinungsaussage stellen.

Im Gegenteil wir verschärfen die hier gemachten Aussagen noch indem wir empfehlen, dass gerade diejenigen welche seit vielen Jahren für eine offene linke Politik stehen, besser daran täten der heutigen Linken ihrer Stimme zu versagen. Diese Partei muss erst einmal lernen das sprichwörtliche Gras zu fressen, bevor sie wählbar ist. Der Bürger sollte sich nicht weiter damit abfinden den politischen Dilettantismus im Parlament zu fördern.

Liebe GenossInnen,

 

ich bin dagegen eine Wahlempfehlung für DIE LINKE zu geben.

 

Seit Monaten dient sich das komplette Spitzenpersonal dieser Partei bei den Agenda-Parteien SPD und Grünen als kleiner Koalitionspartner an. Allenthalben wird dabei betont, wie groß die Schnittmengen mit der SPD sind und wie gut man doch in den Gewerkschaften zusammenarbeite.

 

Nur das kategorische Nein der SPD zu einer Koalition mit der LINKEN bewahrt diese Partei vor dem Ausverkauf ihres Wahlprogramms in der kommenden Legislaturperiode.

 

Dass es bei einer Regierungsbeteiligung zu einem Aufgeben zentraler Positionen kommen würde, zeigen alle bisherigen Regierungsbeteiligungen der PDS/LINKE bis heute. Die amtierende Landesregierung in Brandenburg ist das aktuell abschreckende Beispiel dafür. Der Linkspartei-Finanzminister dieser Landesregierung übertrifft alle bisherigen neoliberalen Amtsvorgänger bei seinem Spareifer. Bereits im Koalitionsvertrag wurden zentrale umwelt- und klimapolitische Positionen geopfert. Die Liste ließe sich fortsetzen.

 

Ich bin nicht bereit zur Wahl einer Partei aufzurufen, die sich derartig verhält.

 

Überhaupt ist die kommende Bundestagswahl eine bei der schon vor dem Wahlsonntag klar ist, dass die von Agenda 2010 betroffenen Menschen nichts zu gewinnen haben. Entweder wird die schwarz-gelbe Koalition fortgesetzt oder von einer großen Koalition abgelöst. Beide Optionen bedeuten nach den Erfahrungen mit diesen Konstellationen, dass die neoliberale Politik von Sozialabbau, Umverteilung von unten nach oben, Privatisierung, Abbau von Arbeitnehmerrechten und nicht zuletzt das Aushungern und Entrechten von Erwerbslosen fortgesetzt werden. Die politische Linie wird sich somit wenig verändern, lediglich über die Nuancen der politischen Schweinereien wird in  Koalitionsvereinbarungen verhandelt.

 

Zur Verbesserung der Lebenslage der von Agenda 2010 betroffenen Menschen hat auch DIE LINKE nichts anzubieten. Sie stellt zwar eine Reihe sinnvoller Wahlversprechen auf, bietet aber nur untaugliche Mittel zur Durchsetzung ihres politischen Programms an.

 

 

 

Nach der Wahl wird das weiter gehen, was die Linkspartei seit 2005 darbietet. Für ihre WählerInnen kann sie nichts durchsetzen, ganz im Gegenteil: die Lebenslage der Armen, Alten und Erwerbslosen hat sich seit 2005 gehörig verschlechtert.

 

 

 

Das einzige was der Partei gelungen ist, ist die Verbesserung der Lebenslage ihres politischen Personals. Dieses lebt gut vom Parlamentarismus und das ist einer der Gründe, weshalb die Fixierung darauf immer stärker wird, obwohl klar ist, dass die linke Inszenierung in Parlament (und Medien) überhaupt nicht wirkt.

 

 

 

Im Übrigen hat die Partei auch gegenüber ihrem Anspruch die von Agenda 2010 betroffenen Menschen in die Parlamente zu bringen, also die Vertretungslücke zu schließen, versagt. Wer von Hartz IV betroffen ist oder von prekärer Arbeit lebt hat in dieser Partei nichts zu bestellen. Die Funktions- und MandatsträgerInnen ab der Landesebene sind ausschließlich nicht solche von der Agenda besonders gebeutelte Menschen. Vielmehr gehen alle diese Positionen an die Mitglieder einer inzwischen festgefügten Funktionselite.

 

Die von Agenda 2010 betroffenen Menschen haben die obigen Zusammenhänge übrigens längst begriffen und bleiben den Wahlen größtenteils fern. Sie brauchen eine andere Botschaft als eine Wahlempfehlung für die LINKE.

 

Mit solidarischen Grüßen

Fotoquelle: DL/Redaktin

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CSU Amigos in der Linken

Erstellt von DL-Redaktion am 8. September 2013

Eine ziemlich linke Nummer in der Linkspartei

Wir können die in den folgenden Artikel aufgeführten Vorwürfe gegen die Partei die Linke weder bekräftigen noch dementieren. Chronisten-Pflicht ist allein die Berichterstattung. Ob nun positiv oder negativ für oder gegen den Einen oder Anderen ist dabei ohne Belang. Interessant ist für uns dabei einzig ob die Partei hier wohl den Berichterstatter „die Welt“ verklagen wird?  Wir glauben eher nicht!

Beruht vorliegender Bericht auf Fakten weiß nun jeder wo für unter anderen die Beiträge der Mitglieder ausgegeben werden und lernt auch den Unterschied zwischen der CSU und der Linken richtig einzuschätzen. Vieler weiterer Worte bedarf es eigentlich nicht. Darum die Aufforderung: Bitte lesen über eine Partei welche einmal auszog so anders zu sein, als alle anderen Parteien.

Eine ziemlich linke Nummer in der Linkspartei

Ralph Niemeyer, Ex-Mann von Sahra Wagenknecht, hat viel Ärger mit Gläubigern und der Justiz. Doch die Parteiprominenz hilft ihm so großzügig, dass ein Fall von Vetternwirtschaft offen wird.

Am Freitag, den 13. September, sind sie wieder ein Paar. Sahra Wagenknecht, Vizechefin der Linksfraktion und der Partei, eilt an diesem Tag nach Wilhelmshaven, um Ralph Thomas Niemeyer zu unterstützen. Niemeyer bewirbt sich in der Stadt am Jadebusen als Kandidat für den Bundestag; Wagenknecht ist auf seiner Hauptkundgebung der größte Trumpf.

Sie, seine Exfrau, soll ihm ein respektables Ergebnis ermöglichen. Selbst wenn es mit dem Einzug ins Parlament nichts werden sollte: Im kommenden Jahr ist Europawahl. Und da sollte es klappen, muss es klappen.

Wagenknecht, inzwischen mit Oskar Lafontaine liiert, ist so etwas wie Niemeyers Lebensversicherung. Daran ändert auch nichts, dass sie ihre Ehe nach anderthalb Jahrzehnten im März dieses Jahres aufgelöst haben. Direkt nach der Scheidung veröffentlicht er Bilder von sich und der wichtigsten Frau der Linken auf Facebook, aufgenommen in einem romantischen Schlosspark. Sie trägt ein rotes Kleid und schwarze Stiefeletten, er einen dunklen Anzug mit roter Krawatte.

Sein Kommentar: „Am Ende unserer Ehe beginnen wir eine neue Phase der Freundschaft, die ewig dauern wird.“ Wagenknecht sieht er als seine „platonische Liebe“.

Das delikate Beziehungsgeflecht Niemeyers

Es ist eine Liebe, die sich für ihn auszahlt. Der gemeinsame Auftritt in Wilhelmshaven, die Inszenierung im Internet, sie zeigen nur die Oberfläche eines viel delikateren Beziehungsgeflechts Niemeyers. Es erstreckt sich praktisch über die gesamte Parteiprominenz der Linken. Der 43-Jährige genießt offenkundig das Vertrauen des Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi sowie der Linken-Chefs Katja Kipping und Bernd Riexinger. Und Parlamentarierinnen schanzen ihm Verträge, Honorare sowie Vorschüsse zu – Geld vom Steuerzahler.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Fotoquelle: Die Linke Bayern

eigene Fotomontage DL

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Links heisst-Ein Jeder für sich

Erstellt von DL-Redaktion am 4. September 2013

Gysi und Wagenknecht: Getrennter Paarlauf

Bildergebnis für Wikimedia Commons Bilder  Gysi-Wagenknecht

Eine recht gute Betrachtung des Tagesspiegel der verschiedenen Interessengruppen in der Linken. Wo bei natürlich gerade jetzt, in Wahlkampfzeiten, die recht unterschiedliche Zielsetzung ins auffällig ist.. Wo die Einen die Beteiligung an eine Regierung unbedingt befürworten, lehnt der andere Teil eine solche Zielsetzung mit gleicher Entschlossenheit ab. In wie weit eine Partei diese Disharmonie in den eigenen Reihen auf Dauer verkraftet, wir die Zukunft zeigen.

Sie sind die Zugpferde der Linken: Gregor Gysi, der Gaukler, und Sahra Wagenknecht, die Ernste. Aber gemeinsame Auftritte gibt es nicht. Schließlich könnten sie sich gegenseitig die Schau stehlen.

Der Leipziger Linken-Vorsitzende tanzte aus der ostdeutschen Reihe. Volker Külow wollte einfach nicht verstehen, dass der bundesweite Wahlkampfauftakt der Linkspartei in seiner Heimatstadt mit Gregor Gysi als Hauptredner, aber ohne Sahra Wagenknecht über die Bühne gehen sollte. Die ist doch, meint er, die eigentliche Heldin der Partei.

Jetzt steht der bärtige Parteifunktionär, gelernter Diplom-Lehrer für Marxismus-Leninismus und seit 2007 Chef des Stadtverbandes, in seinem roten T-Shirt ziemlich vergnügt zwischen den Bürgerhäusern auf dem Markt im Zentrum. Er hat Wagenknecht gefragt, ob sie auch auftreten mag – und sie hat zugesagt.

„Diese kleine Freude gönn’ ich mir“, dachte sich Külow, obwohl er sich mit seiner Aktion, wie er zugibt, parteiintern „nicht nur Freunde gemacht“ habe.

Gysi und Wagenknecht sind die beiden wichtigsten Politiker der Linken. Und zugleich auch Rivalen. Sie, die Lebensgefährtin von Oskar Lafontaine, über dessen Rückzug Gysi nicht ganz unfroh ist. Er, mit dem Anspruch, der einzige echte Generalist zu sein. Gysi sieht die geläuterte Ex-Wortführerin der Kommunistischen Plattform dagegen lediglich in der Fachfrau-Rolle, Finanzmärkte, Euro-Krise. Und die historische Mission beansprucht er sowieso für sich – die Regierungsbeteiligung im Bund. Wenn es so weit kommen sollte, will Gysi zur Stelle sein.

„SPD und Grüne müssen sich gewaltig bewegen“

Im Juni auf dem Bundesparteitag in Dresden rief der Fraktionsvorsitzende in die Kongresshalle am Elbufer: „Bewegen müssen sich SPD und Grüne, und zwar gewaltig, und das muss unsere Offensive ausmachen.“ Gysi wollte der Partei wieder eine Aufgabe geben, eine „Option in die Zukunft“, und seitdem gab es kein Interview von ihm, in dem er nicht an diese Idee erinnert. Erst ein wenig hatte sich die Partei berappelt nach Dauerstreit, nach einer Serie von Wahlniederlagen im Westen. Und es ist nur ein paar Monate her, da fürchteten Funktionäre noch die Fünfprozenthürde – jetzt machen die Demoskopen ihnen Hoffnung, dass die Linke dem 11,9-Prozent-Rekord, der 2009 mit Lafontaine erreicht worden war, recht nahe kommen könnte.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Source https://commons.wikimedia.org/wiki/File:13-06-10-dosb-wahlhearing-vorauswahl-03.jpg https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DIE_LINKE_Bundesparteitag_10._Mai_2014-25.jpg
Author Ralf Roletschek & Olaf Kosinsky

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Linke Programmvielfalte

Erstellt von DL-Redaktion am 29. August 2013

Gregor Gysi:
„Sigmar Gabriel kennt meine Telefonnummer“

Bildergebnis für Wikimedia Commons Bilder Gregor Gysi

Jetzt laufen sie wieder, einige Führungs-Mitglieder der Partei die Linke und ziehen ihre persönlichen Programmpunkte aus ihren Bauchläden. Da verkündete gestern der Vorsitzende Riexinger, auch eine rot-grüne Minderheitenregierung tolerieren zu können, um heute wie es in der allgemeinen Presse mit Hinweis auf ein Interview mit der Saarbrücker – Zeitung zu lesen ist,  von seinen Chef Gregor Gysi zurück gepfiffen zu werden.  Das komplette Interview ist im Anschluss verlinkt.

So auch die ehemaligen Eigentümer der Saar-Linken, Oskar und sein Mündel. Sie touren seit einigen Wochen durch dem Saarland entlegene Gebiete um ihre persönlichen Programmvorstellungen unter das Volk zu bringen. Hierbei geht es dann um einen Austritt aus den Euro. Auch heute wieder, in diesen Interview lehnt Gregor Gysi entschieden ein ausscheren aus dem Euro als unverantwortlichen Akt ab.

Dem Wähler wird also wieder einmal eine Partei vorgestellt in welcher ein jeder macht was ihm gerade in den Kopf steigt. Einigkeit sieht anders aus. Aber so ist das wenn Kinder Indianer spielen und jeder der Häuptling sein möchte. Ebenfalls unverständlich das Wagenknecht im Saarland plakatiert wird wenn sie im Wahlkampf einen großen Bogen um ihren Wohnort macht? Wäre es nicht sinnvoller seine Kräfte dort einzusetzen wo Früchte geerntet werden können?.

Gregor Gysi:
„Sigmar Gabriel kennt meine Telefonnummer“

Stolze 13 Kilo hat Gregor Gysi im letzten dreiviertel Jahr abgenommen, um sich für den Wahlkampf fit zu machen. Im Gespräch mit unseren Berliner Korrespondenten Stefan Vetter und Werner Kolhoff erläuterte der Fraktionschef der Linken, wie es zu einer rot-rot-grünen Bundesregierung kommen könnte. (Veröffentlichtam 29.08.2013)

Herr Gysi, keine Partei will mit der Linken koalieren. Frustriert Sie das?

Ehrlich gesagt, daran habe ich mich gewöhnt. Ansonsten müsste ich permanent  frustriert durchs Leben laufen. Und das können Sie ja wohl nicht ernsthaft behaupten.

Wie erklären Sie sich diese Aversion?

Die Union grenzt uns im Bundestag doch nur aus, um die SPD zu disziplinieren. Und die SPD fällt drauf rein. Sie kann sich nicht entscheiden, in welche Richtung sie gehen will. Die Linke unterscheidet sich in sechs  Punkten von allen anderen Parteien: Wir wollen keine Kriegseinsätze der Bundeswehr, keine Waffenexporte, wir sind gegen diese Euro-Rettungsschirme, gegen prekäre Jobs und für die Rückkehr zum alten Rentenniveau. Und wir wollen eine sanktionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IV.

Das sind die linken Maximalforderungen.

Zumindest Forderungen, und die SPD muss entscheiden, ob sie weiter den Weg der Rentenkürzung oder der Kriegseinsätze geht, oder ob sie ihre Politik grundlegend überdenkt.

Werden Sie der SPD ein Angebot machen, wenn es rechnerisch für ein rot-rot-grünes Bündnis reicht?

Wenn schon, dann soll Sigmar Gabriel zum Telefon greifen. Er kennt meine Nummer. Ich bin der Ältere (lacht).

Es gibt das Szenario, dass es im Falle einer großen Koalition zur Mitte der Wahlperiode einen Wechsel zu Rot-Rot-Grün geben könnte. Ist das realistisch?

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wahlplakat

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Attribution: Rjh1962 at the English language Wikipedia

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Bellender Hund Bierbaum

Erstellt von DL-Redaktion am 3. August 2013

Bierbaum in der Spur seiner Herrschaften ?

Das was wir in der letzten Woche berichteten, bestätigt jetzt auch die SZ. Lafontaine wird im Saarland aller Wahrscheinlichkeit keine aktive Wahlkampfarbeit für seinen Verband leisten. Wenn die Fraktion der Linken jetzt vernünftig reagiert, wird sie ihm daraufhin als Fraktionsführer das Vertrauen entziehen. Mit solch einer Aktion könnte Bierbaum gleichzeitig deutlich machen das ihm die Partei wichtiger als der Fraktionsvorsitzende ist!

Ansonsten sollten die Mitglieder froh sein ihren rechten Hemmschuh am linken Bein endlich los zu sein. Erhalten sie doch nun endlich die Möglichkeit zu zeigen was wirklich in Ihnen steckt. Sie könnten den Nachweis erbringen auch etwas anderes zu können als das beständige Abnicken. Den aufrichten Gang und ehrliches, politisches Arbeiten lässt sich auch bei vielen im fortgeschrittenen Alter noch lernen.

Heißt es nicht immer, Reisende soll man nicht aufhalten? Besser weg mit Schaden, als ein Schrecken ohne Ende? So wird auch das linke Traumpaar feststellen das die Bäume in NRW nicht in den Himmel wachsen. Denn auch dort liebt das Volk den Verrat und nicht gerade den Verräter. Wenn diese dann auch noch zu Zweit auftauchen, wird man ihn schnell wieder von der Palme herunterholen.

Ja, es gibt diese Fäden in den verschiedensten Farben, welche sich durch die Leben der Menschen ziehen und es ist sicher kein Zufall wenn in der Farbenlehre  die Farbe Gelb für Geld, Gold und Glamour steht. Gelb symbolisiert in unserer Kultur aber auch Neid, Geiz, Eifersucht, Verlogenheit und Egoismus. War das für Viele bislang nicht sichtbar?

Wo liegt das Problem einmal keine Mandate für den Bundestag erreicht zu haben? In der persönlichen Wertschätzung der einzelnen Bewerber für die Mandate? Wäre es nicht viel wichtiger erst einmal vernünftige Strukturen zu schaffen, welche von den Jeweiligen Vorsitzenden der Partei unabhängig sind? Genau dass was über die Jahre vor der Gier nach der persönlichen Bereicherung des einzelnen versäumt wurde? Der weitere Aufbau einer Partei wurde genau zu dem Zeitpunkt abgebrochen, als das Problem der persönlichen Versorgung in den Vordergrund trat.

Die Reaktion eines Heinz Bierbaum spiegelt so ziemlich genau die Stellung der Politik in den Augen der Öffentlichkeit wieder. Die bedingungslose Götzenanbetung eines persönlichen Favoriten, von ansonsten unfähigen Personen in der Politik. Viele Mitglieder und Ehemalige vertreten die Meinung in Bierbaum einen unselbständigen Nachläufer seines Herrn und Meisters zu sehen. Da Lafontaine nun vor weiteren Abstimmungsniederlagen die Flucht ergreift, sollten ihm seine ehemaligen Trittbrettfahrer eiligst nachfolgen. Eine Zukunft werden auch sie in der Partei schwerlich haben.

Lafontaine lässt das Saarland links liegen

Die Linke im Saarland muss eine neue Erfahrung machen: Erstmals stellt sich Oskar Lafontaine in einem Wahlkampf der Partei nicht als Zugpferd zur Verfügung. Stattdessen tourt er durch Nordrhein-Westfalen.

Oskar Lafontaine hat sich offenbar entschieden. Der 69-Jährige wird sich im Wahlkampf wieder ins Zeug legen – aber nicht unbedingt im Saarland. Stattdessen wird die Linke an der Saar erstmals seit ihrer Gründung 2007 voraussichtlich einen Wahlkampf führen müssen, in dem ihr Zugpferd keine Rolle spielt – weder auf Plakaten noch auf Kundgebungen. Dafür hat ihn allein die Linke in Nordrhein-Westfalen – Spitzenkandidatin ist dort seine Lebensgefährtin Sahra Wagenknecht – für acht Auftritte im September verpflichtet: in Recklinghausen, Wuppertal, Krefeld, Düsseldorf, Dinslaken, Herne, Paderborn und Gütersloh. „Im Saarland sind keine Auftritte von Oskar Lafontaine geplant, er lehnt alles ab“, wurde der SZ aus Parteikreisen bestätigt.

 Lafontaine weilt derzeit im Urlaub. Wie es scheint, fehlt ihm die Lust, sich für eine Sache zu engagieren, die am 22. September seiner Ansicht nach im Desaster enden wird. In der Partei wird seit den zum Teil tumultartigen Mitgliederversammlungen im Mai und Juni mit einem katastrophalen Ergebnis im Saarland gerechnet.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Foroquelle:

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Lafontaine: DL/ UP

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Das Saarland ist klein

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Juli 2013

Die Flucht eines Linken Homo Politicus?

Werden wir nun Zeuge einer großen Theateraufführung mit einer noch unbekannten Anzahl an Akten?  Wie wird das Heute später benannt, in der Historie einer Linken Partei: „Die Flucht eines Demokraten“ oder doch eher „die Inthronisierung eines Despoten?“ Vielleicht auch nur ganz schlicht: „Ein Großfürst verriet sein Volk“, oder folgt man letztendlich doch den Wortschatz der Jesuiten: „Die Vertreibung aus dem Paradies?“

Was war passiert, warum die große Verärgerung ? Das Mitglied einer „Demokratischen Partei“, Oskar Lafontaine, hatte zwei Abstimmungsniederlagen hinzunehmen und rennt aufgeregt davon? Wenn ja – welch eine Offenbarung, welch eine öffentliche Zurschaustellung seines Demokratieverständnisses? Was für eine Selbstkrönung eines mehr als 40 jährigen Lebenswerkes, oder doch eher die Entlarvung eines trotzigen Kindes ? Bekommen nun all diejenigen Recht welche Lafontaine immer in einer Schublade für Demagogen parkten?

Sagt der Volksmund nicht: „Die Größe eines Menschen zeigt sich in der Niederlage?“ Wären alle die, welche gegen Oskar schon einmal innerhalb einer Abstimmung unterlegen waren davongelaufen, gäbe es vielleicht die SPD und auch die Linke gar nicht mehr? Oder wirkt Macht bei einigen so abstumpfend das die Umgebung nicht mehr realistisch wahrgenommen wird? Aus der Erfahrung von über 40 jähriger Tätigkeit in einem Job fühlt Mensch doch was um einen herum vorgeht. Ein nüchtern Denkender hätte innerhalb der Versammlung, aus der sich ankündigenden Niederlage einen Sieg gemacht!

Aber ist es nicht vielleicht das Schicksal eines Oskar Lafontaine immer die Falschen, oder sagen wir nicht genügend Richtige um sich versammelt zu haben? Kein Einzelner kann Spitzenleistungen ohne gute Zuarbeiter vollbringen. Im Gegenteil die Helfer sind für die Qualität der geleisteten Arbeit ausschlaggebend. Eine bekannte Wuppertaler Unternehmerin sagte einmal: „Meine Position könnte auch von einen Hund besetzt werden. Solange darunter gut gearbeitet wird, ist das nicht so wichtig. Umgekehrt wäre das nicht machbar.“

Mit starken Mitarbeitern an seiner Seite wäre er nicht in der SPD eingeknickt. Schröder hatte die Besseren! Werfen wir einen Blick auf den Landesverband im Saarland und auf seine Zeit als Vorsitzender in Berlin. Ende der „Ein-Mann“ Show – Chaos, was dem Saarland noch bevorsteht. Denn wer bestimmen will wer unter oder neben ihn steht, sorgt für abhängige Untertanen aber nicht für selbständig Arbeitende. Einmal Untertan bleibt Untertan, sehr gut zu beobachten bei vielen Behörden.

Nun sucht er nach Rettung in NRW und glaubt dass die Wähler dort irgendwo in Absurdistan leben, denen seine Hinterlassenschaften im Saarland unbekannt sind? Die in deren Schlepptau er wandelt verkündet schon von Plakaten dass das Teilen Spaß macht! Gemeint ist hier aber sicher nur die Verteilung von „Fremd“ Millionärs Geldern?

Nein, die Verbreitung politischer Lügen und Falschaussagen scheint endgültig ein Endstadium erreicht zu haben. Das Problem, einige der „Alten“ Fressköpfe habe ihre Schwierigkeiten dieses auch geistig verarbeiten zu können und sprechen darum von unserem „Neuland“. Vergessen aber hier dass der Intelligenzquotient unterschiedlich verteilt ist. Sie können darum auch Vorgänge wie wir sie zur Zeit in Ägypten beobachten nicht einordnen und votieren für Mursi. Sie leben noch in ihrer Welt: „Vier Jahre gewählt – vier Jahre Narrenfreiheit“! Das wird mehr und mehr verblassen. Die Zukunft wird folgendermaßen aussehen: „Wir die Wähler haben bestellt – ihr könnt nicht liefern entgegen euren Versprechungen – dann geht dahin wo der Pfeffer wächst“! Siehe das Grundgesetz: „Alle Macht geht vom Volk aus“. Nicht von Narren welche glauben die Menschen treten zu können.

Das ist auch das Gesetz der Marktwirtschaft. So handelt die Privatwirtschaft. Nur die von einer korrupten Politik als Systemrelevant (gut an die Parteien zahlend), eingeschätzten Konzerne nicht. Die Ergebnisse sehen und fühlen wir jeden Tag. Bei den Banken, der Lebensmittelindustrie mit ihren Skandalen, Energieerzeuger oder auch der Pharma- oder Versicherungsindustrie. Betrügereien in immer größeren Ausmaßen, unter Augen einer sich blind stellenden Politik..

Darum, die Reden des Duo Wagenknecht/Lafontaine werden auch in NRW überwiegend nur von den fanatisierten Eigengewächsen besucht werden. Die merken auch nicht mehr die gleichen Reden schon vier Jahre zuvor gehört zu haben und sie nach weiteren vier Jahren erneut hören zu müssen. Die leben noch im „Neuland“. Sind dort mit Merkel sitzen geblieben?

Hier müsste von dem Duo schon neues, frisches Leben eingebracht werden. Vielleicht mehr Gala und Bild und ein mehr an Bikini oder FKK? Vielleicht auch das schaukeln eines Babys in den Armen? Motto: „Hier ist unserer Nachfolger, er/sie wird später die gleiche Politik machen wie wir! Als Kopie der Saarland Versammlungen. Das würde vielleicht noch ein bis zwei Punkte bringen, auf einer auch nach unten offenen Skala. Wenn nicht als Wählerstimmen, dann aber wenigstens auf dem Bankkonto. Die Kosten für die Adoption eines Babys können bestimmt bei Schröder erfragt werden. Ruhig da!! Dachte ich hätte gerade jemanden über meine Schulter etwas rufen hören, so wie: „Das arme Baby.“

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Lafontaine: DL/ UP

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Schwarz-Grün als Nächstes

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Juli 2013

Der Regenbogen kommt ? Oder auch nicht mit der Linken

Das sind ja wirklich hervorragende Aussichten auf die nächste Legislaturperiode welche uns Peter Grottian in seinen Artikel androht? Claudia Roth als Migrationsministerin der Merkel käme bestimmt einem Knallbonbon gleich. Obwohl ein Bonbon schmeckt süß oder sauer, für gewöhnlich, was ich mir den bei Beiden wahrlich nicht vorstellen kann. Einzig den Knall vielleicht, hören wir ja öfter, dass jemand den letzten Schuss nicht gehört hat. Na vielleicht wäre ein wenig mehr Fantasie in der Politik manchmal wirklich angebracht.

Aber anders herum, eine Physikerin soll ja immer alles vom Ende her denken. Ja denn. Wer weiß denn bei Merkel wirklich schon wo bei ihr Anfang und Ende ist? Denkt sie überhaupt und wenn ja, warum macht sie dann so wenig, aus ihren denken? Zusammen mit der Claudia, da kämen wir ja schon in die Nähe einer Denkmaschine. Das könnte nicht gutgehen, das laufen zu viele Räder quer.

Wenn wir uns aber wirklich einmal in die Merkel versetzen, das fällt gedanklich schwer, da wir ja nicht wissen ob sie überhaupt denkt. Aber Grün ist letztendlich immer noch besser als die Links, wie linkisch? Malen wir uns nur einmal aus, nur gedanklich natürlich, Prinzessin Tausend schön wäre Finanzministerin in Niedersachsen geworden. Oh weh, oh weh und diese Verantwortung für eine gesamte Nation? Die hat doch jetzt schon ein Rad ab und trägt vor stolz ihr Hohlkreuz spazieren. Nach Kommunismus, Marx und Hohlkreuz, welche Ideologie folgt als nächste?

Da versuchen irgendwelche Journalisten ihren Lesern immer noch nahezu zwangsläufig in irgendwelchen Medien verschiedene Wahlalternativen aufzuzeigen, geschenkt. Besonders dann wenn wir uns daran erinnern dass nach den Wahlen eben nicht vor den Wahlen ist. Eine Regierung bekommt nur erneut vier Jahre Zeit ihre Nutzlosigkeit zu beweisen.

Bahn frei für Schwarz-Grün!

Es gibt keine Partei außer der Merkel-CDU, die so energisch und mit solch prinzipienfestem Machtopportunismus auf die Verteidigung ihrer Macht setzt. Es gibt auch keine Oppositionspartei außer den Grünen, die so sehr nach Regierungs- und Machtbeteiligung lechzt.

Der Wahlkampf 2013 ist derweil zum gähnend langweiligen Ritual verkommen. Merkels Slogan „In schwierigen Zeiten in guten Händen“ dominiert. Der angekündigte Lagerwahlkampf findet nicht statt. Kennen Sie einen Stammtisch oder einen Freundeskreis, der sich ernsthaft über die Bundestagswahl streitet?
Am Ende macht’s Merkel – mit wem auch immer. Die SPD wirkt, als ob sie schon jetzt das Handtuch geworfen hätte und vor einem wundenleckenden Erneuerungsprozess stünde. Wenn nicht ein mittleres Wunder geschieht, dürften die Sozialdemokraten wie schon 2009 eine demütigende Niederlage erleiden. Die Selbstachtung wird die SPD danach von einer erneuten großen Koalition abhalten.

Eine machtstrategische Allianz

Die FDP hat sich so gründlich blamiert, dass eine erneute Regierungsbeteiligung als Lachnummer wahrgenommen würde. Anders als 2009 gilt der größere Teil des FDP-Führungspersonals von Rösler bis Westerwelle als politische Laienspielerschar. Merkel würde dem späten Kohl ähneln, wenn sie an diesem ausgelaugten Bündnis festhielte – wobei es wenig wahrscheinlich ist, dass es nach der Wahl dazu reicht.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Maas macht Mobil !

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Juli 2013

„Oskar sammelt schon wieder Fallobst“

Das springt ins Auge das ist die richtige Werbung welche wir gestern in der Bild – Zeitung lesen konnten:

Maas macht Mobil

Arbeitsminister erledigt Ihren Job

Das ist doch mal ein Wort.
Wie oft schimpft man über die Politiker: „Soll der mal einen Tag meinen Job machen!“
Saarlands Arbeitsminister Heiko Maas ( 46 SPD ) nimmt die Aufforderung an! Er übernimmt am 8. August Ihren Job.
Und Sie können ihn begleiten und ihn dabei zuschauen.

Quelle: Bild >>>>> HIER <<<<<

Ja, das sind doch einmal positive Schlagzeilen wie sie zu einer Arbeiterpartei gehören. Von den LINKEN haben wir so etwas noch nicht gelesen! Mag dieses daran liegen das diese Partei versucht mehr über die Gala Auftritte ihrer Bienen und Brummer auf sich Aufmerksam zu machen? Hier versagt das „Tapfere Schneiderlein“  offensichtlich kläglich, denn er lässt sie kreisen!

Schlagzeilen in der Bild wie

„LINKE locken Loser“,

oder

„Bierbaum braucht Bertelsmann“

sprächen doch für sich. Natürlich nicht für eine selbsternannte Arbeiterpartei. Stellen wir uns doch einmal verschiedene Vorstände der LINKEN wie Bierbaum, Lafontaine oder die Biene Maja, sprich Wagenknecht mit einer Schaufel in der Hand vor? Geht das überhaupt? Die haben solch ein Ding vielleicht noch nie gesehen, in ihrem Leben. Die würden diese Dinge vielleicht als Schlagstöcke benutzen und sich gegenseitig…, ja, ja, nichts ist unmöglich, die Linke!

So werden in diesen Bild-Artikel auch weitere Vorschläge für entsprechende Einsätze gemacht:

Beispiele für den Jobtausch: Der Minister könnte als Briefträger, Saarbahn Kontrolleur, Tankstellenaushilfe, Straßenreiniger, Eisverkäufer zum Einsatz kommen oder als Erntehelfer Obst pflücken.

Für die Partei der Kümmerer öffnet Bild mit dieser Aktion ein großes Tor, um endlich einmal die Wähler auf das große Ideen Potential in der Partei aufmerksam zu machen.

An der Tanke heute Frau Wagenknecht.

Bild – Schlagzeile:

„Ist mein Buch auch in der Mitte, sieh auf A… und meine T…“

Oder auch Oskar, es wird gemunkelt er mache zu Zeit Urlaub auf der Insel St. Helena und bereite sich dort auf neue Großtaten vor.

„Oskar sammelt schon wieder Fallobst“

Ja, die Engelmacherin dürfen wir natürlich nicht vergessen und der Job als Eisverkäuferin wäre Ideal für sie.

„Ich lecke euch alle“

Ja, liebe Bild, solche Schlagzeilen möchten wir in den nächsten Tagen bei euch lesen. Macht eueren Namen bitte Ehre. Die Linke hat zwar keine MinisterInnen, -zur Zeit. Aber schon übermorgen möchten sie die Welt regieren. Und dann ja, dann werden solche Artikel auch für die Bild sehr teuer werden. Wir sind nicht nur Deutschland -wir sind die Arbeiterpartei. Äh, aber ohne Arbeiter… zur Zeit.

Grafikquelle: Redaktion DL / UP

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Bayern TÜV gegen Linke !

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Juli 2013

Gesinnungs  –  TÜV gegen Linke

Wir wussten ja irgendwie schon immer dass das Bundesland Bayern sehr Konservativ, viele sagen rückständig ist. Was an und für sich auch leicht zu erklären ist. Neugierde ist in diesen Land aufgrund der vielen Berge ein bisschen schwieriger als woanders. Es muss ja erst einmal ein Berge erklommen oder umrundet werden um nachzusehen was denn wohl dahinter verborgen ist.

So wurde erst jetzt bekannt dass vom dortigen Kulturministerium ein „Fragebogen zur Verfassungstreue“ an Aspiranten versandt werden, welche die Einladung zum halten eines Referat an einer öffentlichen Schule erhielten. So erging es auch dem Autor der TAZ, Andreas Zumach welcher an seinen Honorarvertrag einen vierseitigen „Beipackzettel“ mit der nötigen Erklärung in Kleinschrift vorfand.

Unter den dort aufgelisteten „extremistischen Organisationen“ ist neben der NPD und der Scientology auch die Partei die Linke aufgeführt. Was heißt das ein Mitglied dieser Partei welcher in Berlin oder Brandenburg MinisterIn werden kann, in Bayer noch nicht einmal einen Honorarvertrag erhält. Vielleicht wird auch dem schwarzhaarigen Linken Schneewittchen aus dem Morgenland mit ihren sieben Zwergen, demnächst die Einreise über den Weißwurstäquator verweigert werden?

Aber mag es eventuell auch an den schlechten Ruf liegen welche sich die Partei in den letzten Jahren so mühsam erarbeitet hat? Hat die CSU Angst vor den Linken Stalinisten welche das Land erschüttern, die Berge schleifen und die Bürger in den Gulag schicken wollen? So werden die dortigen Machthaber sicher nicht das aus ihrem Land verbreitete Dossier „Analyse der Gegenkräfte“ vergessen haben. Bis auf den heutigen Tag hat die Partei nichts unternommen um die genaue Herkunft aufzuklären. Könnten sie sich tatsächlich schämen und möchten an dieses Machwerk nicht erinnert werden?

Aber so ist das halt im Leben. Wer selber nicht aktiv wird, verbreitetes Unrecht richtig zu stellen, darf sich nicht wundern immer wieder daran erinnert zu werden. Auch das gehört zu den besonderen Spielarten in der Politik, wenn die eigene Sicht zu Ehrlichkeit versperrt ist. Peinlich ist solch ein Vorfall aber immer. Bleibt doch der Dreck an Beiden hängen.

Gesinnungs  –  TÜV gegen Linke

Waren Sie mal in der Linkspartei? Ein taz-Autor will an einer Schule einen Vortrag halten. Und macht seltsame Erfahrungen mit dem Wissensdurst bayerischer Behörden

Andreas Zumach soll am 10. Juli in einer Schule im bayerischen Lindau einen Vortrag halten. Thema: der Nahe Osten und die Revolten in den arabischen Ländern. Der Journalist, seit Jahren Korrespondent dieser Zeitung in Genf, sagte zu und bekam den Honorarvertrag zugesandt. Das übliche bürokratische Verfahren, dachte Zumach, keine große Sache.

Er staunte allerdings sehr, als er den umfangreichen Anhang zum Vertrag las. Denn dort galt es zu versichern, dass der Referent bereit ist, sich „jederzeit durch sein Verhalten zu der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu bekennen und für deren Einhaltung einzutreten“. Bei einem „Verstoß gegen diese Pflicht“ droht die fristlose Beendigung des Einsatzes.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquellen: Wikipedia

Source Flickr: Andreas Zumach (Journalist)
Author Heinrich-Böll-Stiftung

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Source Own work
Author ChNPP

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Vom Linken Hühnerhof

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Juni 2013

Sahra Wagenknecht:
Rot-Grün ist heute Schwarz-Gelb light

Nach dem rupfen sehen alle gleich aus

Das ist einmal eine gute Nachricht aus Sachsen-Anhalt. Dort wissen die Genossen das die Parteiarbeit nicht nur mit dem Mund gemacht wird, sondern auch für alle Bürger sichtbare Akzente setzen muss. Das haben wir aus westdeutschen Ländern jedenfalls so noch nicht gehört. Landtagsabgeordnete der Linksfraktion haben mit ihren Spendenfonds die Millionengrenze erreicht. Sie verzichten auf eine Diätenerhöhung aus dem Jahre 1995.

LINKE-Spendenfonds erreicht eine Million

Magdeburg (dpa/nd). Sachsen-Anhalts Linksfraktion hat mit ihrem Spendenfonds für soziale Projekte die Marke von einer Million Euro geknackt. Vertreter der Fraktion übergaben am Mittwoch einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an die Theatergruppe »Zügellos« des Regenbogenhauses Magdeburg. Die Linksfraktion hatte den Sozialfonds im Jahr 1995 eingerichtet, weil sie eine von der Mehrheit des Landtags beschlossene Diätenerhöhung ablehnte. Seitdem spenden ihre Abgeordneten einen Teil des Geldes, um soziale Projekte in Sachsen-Anhalt zu unterstützen. Jeder zahlt 300 Euro im Monat ein.

Interessant der folgende Kommentar:

Aufklären über LINKE Spenden

 „Seitdem spenden ihre Abgeordneten einen Teil des Geldes, um soziale Projekte in Sachsen-Anhalt zu unterstützen. Jeder zahlt 300 Euro im Monat ein.“

 1. In der reichen BRD sollten solche Spenden unnötig sein.

 2. Da die LINKE für 1. eintritt, sollte sie den armen Parteimitgliedern dieses Geld spenden. Sie tun ja was für

 3. Da die LINKE von weniger als 10% der Wähler gewählt wird, schenkt sie das Geld zu 90% Wahrscheinlichkeit an Leute, die die LINKE nicht wählen.

 4. Damit tun die Schenkenden was für die Aufrechterhaltung von Missständen.

 5. Das Geld sollte Leuten gegeben werden, die das Wahlvolk über die Ziele der LINKEN aufklären! aufklären! aufklären! aufklären! Auch über 4.

6. Die schlafenden ND-Leute sind zu faul die Hand auf zu halten?

 7. Ich zahle zu viel an das ND

 8. Aufwachen! Aufwachen! Aufwachen! Aufwachen!

Quelle: Neues Deutschland

War das vielleicht der Grund für die Flucht von Sahra in den Westen ? Der Berliner Tagesspiegel berichtet jedenfalls, dass sie zur Zeit gegen ihren Fraktionskollegen Axel Trost opponiere welcher sich hinter dem ernsten Klaus stellt und ebenfalls die Meinung vertritt, die Türen zur SPD nicht weiter zu verriegeln. Klaus Ernst greift sie auffälligerweise nicht an, ist ja auch ein enger Verbündeter von Oskar. Na vielleicht durfte sie ja mal im Porsche mitfahren? Ist doch ein Statussymbol, wie Kaviar und Hummer, den richtigen Hut auf und los geht es. Passt also, egal, aber die Strukturen innerhalb der Partei werden so wieder einmal gut sichtbar!

Vielleicht war es auch eine Revanche gegenüber Höhn dem Bundesgeschäftsführer welcher, ihre ungehörige Parteinahme zu Gunsten von Ploetz zu kritisieren wagte? Aber so ist es nun einmal was Sahralein nicht lernt, lernt Sahra nimmer mehr. Frau hat Stil oder auch nicht. Aber ab und an hören wir ja von Kleinkindern welche vom Wickeltisch gefallen oder auch zu heiß gebadet wurden. Diese können für ihr Leben gezeichnet sein und sogar beim übersteigen einer Mauer abstürzten.

Was auf der Saarbrücker Internetseite des Linken Landesverbandes durch Intervention aus Berlin erfolgreich abgeschmettert wurde, die einseitige Parteinahme der saarländischen Haremsdamen für einander, wurde dann eben auf Facebook weitergeführt. Geteilt wird im wahrsten Sinne des Wortes so ziemlich alles. Auch das Geld wenn es Morgen für „Miss Bild“ nicht reichen sollte? Oder endet der Sozialismus wieder an der eigenen Brieftasche? Normal müsste auf dem gemeinsamen Foto doch eine Jede mit ihren  Buch in die Kamera wedeln.

Wie wir hörten soll jetzt im Saarland von der Linken, eine lange vergessene Briefmarke wieder eingeführt werden. Mit einen neuen Namen und in Roter Farbe: Notopfer Links. Eine Zwangsspende zu Gunsten ehemaliger Mandatsträger! Einen Kredit auf diese Marke soll das ehemalige MdL Schumacher bereits erhalten haben. Wie aus sicheren Quellen berichtet wird, soll dieser als Abhängiger eine Anstellung als Hausmeister gefunden haben. Wir wünschen dem Gebäude eine gute Zukunft.

So zeigt die Partei aber auch in den letzten Wochen dass es ohne Streit nicht geht. Die entsprechenden Kampf-Hennen und -Hähne sind allseits präsent. Irgendein Grund lässt sich immer finden und wenn sich wirklich einmal Sprachlosigkeit andeutet, beschäftigen sich die  Herrschaften schnell mit den Mitbewerbern.

Hier der Artikel:

Sahra Wagenknecht:
Rot-Grün ist heute Schwarz-Gelb light

Sahra Wagenknecht tat so, als ob sie über ihren Parteifreund Axel Troost ernsthaft verärgert ist. „Wir haben zu dieser Debatte nun wirklich alles gesagt“, kritisierte sie den in Sachsen gewählten Bundestagsabgeordneten, stellvertretender Parteivorsitzender wie sie. Troost hatte angesichts der schlechten Umfragewerte für die SPD ein Angebot an Rot-Grün für eine Zusammenarbeit nach der Bundestagswahl konkretisiert. Die Linke trete als „Weg-mit-Merkel-Partei“ an, sagte Troost der „Rheinischen Post“. Wer die Linke wähle, könne sicher sein, eine Stimme gegen eine CDU-geführte Bundesregierung abzugeben.

„Dieses Wahlversprechen verpflichtet uns nach der Wahl zu ergebnisoffenen Gesprächen. Wenn es eine Mehrheit gegen Merkel gibt, muss gehandelt werden.“ An Rot-Grün glaube in diesem Land niemand mehr, erklärte Troost weiter.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Hühner im Laden

Author Tomás Castelazo /

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Notopfer Berlin / Wikipedia

Deutsche Briefmarke Eigener Scan {{Template:PD-German stamps}}

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Linke Wahlmanipulation

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Juni 2013

Sahra Wagenknecht begrüßt Entscheidung
der Landesschiedskommission der Saar-Linken

File:Sahra Wagenknecht Leipziger Buchmesse 2016.JPG

Hurra – warum noch eine Schiedskommission – wir haben Sahra Wemwirdsschlecht

Die folgende Nachricht war gestern schon der Inhalt eines Kommentars welcher hier auf DL geschrieben wurde. Da dieser gestern leider zu wenig beachtet wurde, möchten wir uns doch noch einmal mit dieser Sache befassen. In einen Artikel auf der Internetseite der Linken des Landesverband Saar lesen wir also wie folgt:

Zur Entscheidung der Landesschiedskommission der Saar-Linken, dass die gesamte Landesliste für die Bundestagswahl neu gewählt werden muss, erklärt die stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei DIE LINKE, Sahra Wagenknecht: „

Ich begrüße es, dass sich die Landesschiedskommission der LINKEN im Saarland für Neuwahlen entschieden hat. Dies ergibt sich zum einen zwingend aus unserer Wahlordnung, zum anderen aber auch aus der klaren Stellungnahme der Landeswahlleiterin.

Mit Yvonne Ploetz kandidiert eine sehr engagierte und kämpferische Frau für Listenplatz 1. Sie hat in den letzten Jahren das Thema soziale Gerechtigkeit in all seinen Facetten zum Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht und dabei auch konkrete Verbesserungen für viele Bürgerinnen und Bürger bewirkt. Sie hat die Bundesregierung gezwungen, offen zu legen, wie wenig Rente Frauen im Alter beziehen.

Yvonne Ploetz war es auch, die dafür gesorgt hat, dass Arbeitssuchende jetzt kostenlos bei der Bundesagentur für Arbeit anrufen können. Ihr Hauptaugenmerk liegt vor allem auf dem Thema Jugendarmut, hierzu hat sie 2011 sowohl eine Kampagne mit vielen Aktionen gestartet, als auch 2013 ein Buch mit dem Titel ‚Jugendarmut: Beiträge zur Lage in Deutschland‘ herausgegeben.

Yvonne Ploetz wurde aufgrund ihrer qualifizierten Arbeit und ihres Ansehens in der Bundestagsfraktion in den Fraktionsvorstand gewählt. Sie steht für die politische Linie, die uns die Wahlerfolge im Saarland und die guten Ergebnisse bei den letzten beiden Bundestagswahlen gebracht hat.“

Quelle: Die Linke Landesverband Saar

Dieser Artikel weist in seiner ganzen Tragweite auf den vorherrschenden politischen Dilettantismus in dieser Partei, im besonderen aber auf die politische Unfähigkeit im Landesverband der Saar hin. Wo gibt es so etwas sonst, dass ein Mitglied des Bundesvorstandes und der Bundestagsfraktion in solch einer offenen Form versucht die Kandidatenwahl des Bundestag für ihre Sympathisantin zu manipulieren?

Frau Wagenknecht wäre als Mitglied von bundesweiten Vorständen verpflichtet jedermann/frau innerhalb ihrer Partei auf gleichem Level zu begegnen. Sie zeigt durch ihr Verhalten an, dieser Positionen geistig nicht entsprechen zu können. Die Ausnützung ihrer gehobenen Stellung in der Partei zu Gunsten einer persönlichen Favoritin ist nicht nur eine grobe Verletzung des Neutralitätsprinzip, sondern ist auch gleichzeitig ein ernüchternder Hinweis auf die gängige Arbeitsweise in dieser Partei. Wie heißt es so schön: „Dumm geboren und nichts dazu gelernt“.

Gleichzeitig ist der Artikel ein Hinweis in welch einfältiger Art und Weise im Saarland versucht wird innerhalb der Linken Politik zu machen, da so eine Meinungsmache nie auf einer offiziellen Seite der Partei vor anstehenden Wahlen erscheinen dürfte. Auch ist diese einseitige Stellungnahme eine nachträgliche Erklärung zu den Vorkommnissen um die Stimmenauszählung. Es wird einfach solange an einer Sache gearbeitet, sprich manipuliert, bis das Ergebnis den selbsternannten Mächten in deren Kram passt.

Dieses ist aber, wie von uns seit langen berichtet kein „Neuland“ im Sinne der merkelschen Internet Entdeckung, sondern von Beginn an Gang und Gebe in der Partei. Wir berichten dementsprechend ja auch seit Jahren darüber und denken mit großer Sorge darüber nach, was denn wohl wäre, wenn!

Ja, wenn denn in Niedersachsen die Linke in die Regierung gekommen wäre und der Posten eines/r Finanzminister/in an die Linke gegangen wäre? Oder seinerzeit im Saarland, eine Person welche nicht einmal das Ein mal Eins der Politik, die Diplomatie beherrscht als Finanzministerin? Ist es nicht nur allzu verständlich wenn keiner mit diesen Leuten zusammenarbeiten möchte? Ein Partei welche sich als Koalitionsfähig zeigen möchte,  sollte sich erst einmal von Denen trennen welche dieser Partei fortlaufend Schaden zufügen. Aber das ist in der Linken genau umgekehrt dort werden solche Personen Fraktionsführerinnen. Ein Hoch auf die Unfähigkeit.

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Author Heike Huslage-Koch

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Kein Austritt aus dem EURO

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Juni 2013

Der seltsame Waffenstillstand der Linken

Die Tröge der Politik sind reichlich mit Steuergeldern gefüllt. Darauf würden auch die Hinterbänkler der Linken nicht verzichten.

Da werden sicher einige Nebelkerzen geworfen. Nach den Parteitag der Linken in Dresden geht es schließlich in einen Wahlkampf welcher das Überleben dieser Partei absichern soll. Hier nimmt sich die Partei sicher ein gutes Beispiel an den Kämpfern gegen das Hochwasser im Osten des Landes: Auch dort müssen auf die Schnelle immer einmal wieder verschiedene Abschnitte der Deiche verstärkt und neu abgesichert werden um eine Überflutung zu verhindern.

Nur die dort durch das Hochwasser entstandenen Schäden werden sich auf Dauer nicht immer wieder durch neues Flickwerk in Grenzen halten lassen. Irgendwann wird auch an den Strukturen gearbeitet werden müssen, wenn Leben in den gefährdeten Gebieten weiterhin Lebenswert sein soll.

Genauso geht es der Partei die Linke, der Griff zu immer neuen Flickzeug in Notzeiten wird auf Dauer nicht ausreichend sein. Es wird mit Sicherheit irgendwann, irgend jemand einmal bemerken das Flicken nur die Schwachstellen kaschieren, sie aber nie beseitigen werden. Erst nach Bewältigung dieser Beseitigung wird dieser „Neuen Führung“ eine Fähigkeitszeugnis ausgestellt werden können.

So schiebt sich auch dieses Mal Gregor Gysi, folgend einer Erklärung auf Phoenix, welche vom Presseportal wiedergegeben wird, an seinen Vorsitzenden vorbei und erklärt das der Bundesinnenminister „von Tuten und Blasen“ keine Ahnung habe um dann auf die eigene Partei mit einer Lobrede umzuschalten, wobei wir den folgenden Satz einmal im Kopf behalten sollten: „Wenn sie jetzt noch darauf verzichten, heimlich zu hoffen, dass man doch selber gewinnt über die anderen, wären wir noch einen Schritt weiter.“

War dieses ein Stich gegen die aus dem Saarland aufkommenden und durch einen Notar bewiesenen Vorwürfe eines erneuten Wahlbetrug? Ein Stich gegen Lafontaine welcher früher bereit die nachgewiesenen Wahlmanipulationen mit dem Satz vom Tisch wischte. „Es zu SPD Zeiten immer schon so gehandhabt zu haben?“ Praktisch waren er und seine Gouvernante die großen Verlierer des gestrigen Tages. Die Partei entschied mit großer Mehrheit, sich für den Erhalt des Euro einsetzen zu wollen.

Wird Gysi sich bei Lafontaine über die neuesten Manipulationsvorwürfe im Saarland entsprechend beschwert haben? Wird doch immer die Gesamtpartei in ein solch unprofessionelles Verhalten mit hineingezogen. Wie viel an Macht ist denn noch vorhanden wenn schon zu solch dilettantischen Mitteln gegriffen werden muss und dieses Verhalten dann noch mit abwertenden Sätzen belegt wird? Ist ein derartiges Gehabe das eines wirklichen Machthabers  überhaupt würdig, oder ist dieses nur noch ein verzweifelter Versuch den zuvor erwähnten Flickenteppich vor der Auflösung zu schützen?

Leider wird in Dresden niemand dergleichen Fragen an Lafontaine gerichtet haben, ansonsten hätte er wohl schon gestern fluchtartig die Versammlung verlassen. Wahrheit kann schon deklassierend sein. Ist nicht die allzu offen zur Show gestellte Nähe einer Sahra Wagenknecht zu Katja Kipping als das Zeichen einer erneuten Wendung zu werten, einer Wendung hin zur neuen Macht? Oder war die zu sehende räumliche Distanz zwischen Sahra und Oskar das Ergebnis einer verfehlten Sitzordnung?

Kein Austritt aus dem Euro

Bonn (ots) – Bonn/Dresden, 15. Juni 2013 – Linken-Fraktionschef Gregor Gysi hat den Verfassungsschutzbericht, den Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich in der vergangenen Woche vorgestellt hatte, und der der Linken erneut ein ganzes Kapitel widmet, heftig kritisiert. „Friedrich hat diesbezüglich einfach von Tuten und Blasen keine Ahnung“, sagte er im PHOENIX-Interview auf dem Bundesparteitag in Dresden. „So kleinkariert, wie die das begründen, geht das nicht. Es benachteiligt ja auch die Partei.“ Wenn man im öffentlichen Dienst in Bayern arbeite und Linken-Mitglied werde, bekomme man größte Schwierigkeiten. Deshalb klage die Linke vor dem Bundesverfassungsgericht. „Ich bin bis zur Urteilsverkündung auf jeden Fall optimistisch, dass dem Bundesinnenminister gesagt wird, dass er schwer irrt und das Grundgesetz noch mal studieren soll. Ich biete den Mitarbeitern des Verfassungsschutzes noch einmal eine Schulung hinsichtlich des Grundgesetzes an und zwar völlig kostenlos.“

Darüber hinaus lobte Gysi den neuen Ton bei den Linken, den die neue Parteiführung mit sich gebracht habe. „Vor einem Jahr hatten wir einen Gewitterparteitag und eine solche Rede habe ich ja auch gehalten. Das war auch nötig, weil wir uns zu sehr mit uns selbst beschäftigt hatten. Jetzt sind wir wieder sehr viel disziplinierter, politischer, gehen wieder auf die Leute zu. Deshalb bin ich auch optimistisch, was den Wahlkampf betrifft“, sagte er gegenüber PHOENIX. Unterschiedliche Teile der Partei hätten begriffen, dass sie sich gegenseitig brauchen. „Wenn sie jetzt noch darauf verzichten, heimlich zu hoffen, dass man doch selber gewinnt über die anderen, wären wir noch einen Schritt weiter.“

Eindeutig wandte sich Gysi gegen Oskar Lafontaines Vorschlag für einen Austritt aus dem Euro: „Wenn wir jetzt austräten, dann verelenden wir den Süden und selber bricht unser Export weg. Die Folge davon ist dann, dass wir riesige soziale Probleme bekommen. Deshalb bin ich dagegen.“ Die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel könne zwar zu einem Zerbrechen des Euro führen. „Aber das darf nicht unser Wunsch sein.“ Darüber hinaus erneuerte Gysi seine Forderung nach einem politischen Asyl für den US-Computerexperten Edward Snowden, der den Skandal um die Überwachung des Internets in den USA aufgedeckt hatte. „Alle Länder müssen dankbar sein, dass wir informiert worden sind.“

Quelle: ots/Presseportal

Der seltsame Waffenstillstand der Linken

Nur einmal strahlt Katja Kipping. Die Parteichefin hält eine Betroffenheitsrede, sie legt den Kopf schief, wenn sie über das Los von Hartz-IV-Empfängern, Krankenschwestern in Athen und andere Ungerechtigkeiten in der Welt spricht. Als es aber um die Blockupy-Proteste in Frankfurt geht, ändert sich die Tonlage. Als dort die Polizei anrückte, so ruft es Kipping von der Bühne hinab, „standen alle Beteiligten zusammen“. Ihr Lächeln blitzt auf, als sie die beteiligten linken Gruppen aufzählt und dann noch einmal ruft: „Alle hielten zusammen!“

Würde es doch nur in ihrer Partei auch so zugehen.

Kipping und ihre Linke geben sich größte Mühe, sich auf ihrem Parteitag in Dresden als ebenso geschlossen zu präsentieren wie die Blockupy-Demonstranten. Die 35-jährige Parteichefin diktiert in jedes Mikrofon, erstmals seit Jahren habe die Partei wieder zusammen gefeiert bei einem Tanzabend. Fraktionschef Gregor Gysi geht vor seiner Rede für die Kameras zu Kontrahent Oskar Lafontaine, sie wechseln ein paar Worte. Und auf einer Pinnwand-Kontaktbörse suchen sich Kreisverbände aus West und Ost als Partner.

Die Realos in der Partei werden ohnehin ungeduldig: Bundesschatzmeister Sharma sagt, die Stimme im Parlament zu sein, sei wichtig – aber auf Dauer eben nicht ausreichend. „Die Menschen müssen auch spüren, dass ihre Stimme für die Linken ihre konkrete Lebenssituation verbessert.“ Spätestens nach der Bundestagswahl dürfte die Partei des neuen Friedens also ihre Konflikte wieder offener austragen.

Quelle: Spiegel online >>>>> weiterlesen

Fotoquelle:Wikipedia

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Sahra kackt Korinthen

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Juni 2013

Lafontaine sieht Linke stabilisiert

Da wurden noch einmal die Weichen neu gestellt, nein, an und für sich nicht richtig, nur so ein ganz klein wenig, gerade so dass der Zug, im Kopf, nicht aus den Schienen springt, kurz vor den Bundesparteitag der Linken in Dresden. Eine Programmänderung wurde vorgenommen, nein auch keine richtige, nur so eine ganz kleine! Von vielleicht? einhundert Seiten schwarz auf weiß wurden die zwei Worte „im Gegenteil“ ausradiert und die zwei Sätze: „Voraussetzung für dessen Fortbestand ist, dass der Kurs der Austerität, der Kürzungspolitik, beendet wird. Es ist die Politik von Troika, Merkel & Co, die die gemeinsame Währung zerstört.“ – eingefügt!

Ein heroischer Akt in der Gerechtigkeitspartei die Linke und so wichtig für den friedlichen Verlauf der Parteitage. So sprach denn die Chefin Katja Kipping von „einen breiten Kompromiss“ welcher nach „guter Debatte“ erzielt worden sei.

So ist das wenn aus einer leeren Hülle einmal etwas wichtiges herausfällt oder wenn blinde Hühner auch einmal ein Korn finden. Dann wird der geistige Dünnpfiff zu kleinen Kügelchen gerollt und den Mitgliedern als parfümierte Korinthen verkauft.

Wir sehen sie jetzt aufspringen und die Fahnen schwenken, gerade so als  hätten sie ihren Krieg gegen den Kapitalismus gewonnen. Diese zwei Worte bringen den Leiharbeitern zwei Euro mehr Einkommen in der Stunde und erhöhen die Niedrigst Renten um etliche Euro. Diese zwei Worte lassen die Wasser der Flut vergessen und die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren. Kriege werden beendet und die Waffenlieferungen gestoppt. So wichtig für das Weltgeschehen macht sich die Partei, oder lässt sie sich machen. Nur Die Linke machte es möglich – Danke, ja wir brauchen genau diese Partei und leben wieder in einen Schlaraffenland.

Begreift ihr nun warum die Linke nicht wählbar ist? In einer Parte in der Welten liegen zwischen SpinnerInnen und RealistenInnen, zwischen dem Schein und dem Sein, einer versagenden Parteiführung und ihrer verblödeten Basis? Immer noch nicht, dann macht genau weiter so, denn wie heißt es so schön: „Ein jedes (Partei) Volk erhält die Führung welche es sich verdient“. Folgt aber später nicht euren Vätern indem ihr sagt was wir alle schon einmal hörten: „Das haben wir nicht gewusst“.

Das Lafontaine dann einen Tag später noch einmal nachlegt ist nur der neuerliche Hinweis auf die große Unruhe in der Partei. Wahlen richtig auszählen kann er nicht, aber Parteien zerstören. Lesen wir also weiter im Tagesspiegel:

Der Euro: Die weiche Währung der Linkspartei

Die Linke schwächt ihr Bekenntnis zum Euro ab – und Sahra Wagenknecht ist einigermaßen zufrieden. Gibt auch Oskar Lafontaine jetzt Ruhe?

Parteichefin Katja Kipping sprach davon, „nach einer guten Debatte“ sei ein „breit getragener Kompromiss“ erzielt worden. Sie brachte ihn auf die Formel „Ja zum Euro, Nein zur Austerität“. Noch am Wochenende hatte Kipping ihren Vorvorgänger Lafontaine im Interview mit dem Tagesspiegel gerügt: „Es wäre unmarxistisch und auch volkswirtschaftlich nicht vernünftig, mit einer Rückkehr zum Nationalstaat auf die Europäisierung und Globalisierung der Wirtschaft zu reagieren. Das zum linken Flügel gehörende Vorstandsmitglied Ida Schillen hob hervor, die Partei habe sich für „eine gewisse Öffnung hin zu einem möglichen Euro-Ausstieg“ und damit „in die Richtung von Oskar Lafontaine“ entschieden.

Die Einführung nationaler Währungen neben dem Euro hatte Ex-Parteichef Lafontaine ins Gespräch gebracht, Wagenknechts Lebensgefährte. Er reagierte damit indirekt auch auf die Argumente der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Die AfD erklärte daraufhin, sie habe „kein Problem damit, Oskar Lafontaine dafür zu loben“. Die Linken-Führung war weniger begeistert. Mit der Umformulierung der Euro-Passage im Wahlprogramm will sie offenbar auch erreichen, dass Lafontaine darauf verzichtet, in Dresden den Streit mit einer Wortmeldung neu zu entfachen. Lafontaine ist dort Delegierter aus dem Saarland.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

Lafontaine hält Linke in Atem

Trotz aller Bemühungen schwelt der Konflikt bei der Linkspartei in der Euro-Debatte weiter. Ex-Parteichef Lafontaine beharrt auf seiner Forderung nach einer möglichen Rückkehr zu nationalen Währungen. Die Linke beginnt heute in Dresden ihren dreitägigen Programmparteitag.

Kurz vor dem Bundesparteitag der Linken hat der frühere Parteichef Oskar Lafontaine seine Forderung nach einem Ausstieg aus dem Euro erneuert – und den internen Streit damit wieder angefacht. „Wir brauchen ein besseres Währungssystem, in dem es auch nationale Währungen wieder geben kann, zum Beispiel in Zypern und Griechenland“, sagte Lafontaine der „Saarbrücker Zeitung“. Parteichef Bernd Riexinger wies den Vorstoß umgehend zurück. Es gebe in der Linken niemanden, der diese Forderung teile, sagte er.

Quelle: N-TV  >>>>>> weiterlesen

Lafontaine sieht Linke stabilisiert

Die Linke startet heute in Dresden ihren dreitägigen Wahlparteitag.

Herr Lafontaine, wegen einer peinlichen Panne muss die Wahl des Spitzenkandidaten der Saar-Linken für die Bundestagswahl wiederholt werden. Wäre das nicht eine Gelegenheit, noch mal selbst ins Rennen zu gehen?

Lafontaine: Ich habe mich entschieden, nicht mehr für den Bundestag zu kandidieren.

 Viele Linke befürchten, dass Ihr Rückzug den Erfolgsaussichten der Partei schadet.

Ich werde mich am Wahlkampf beteiligen. Da gibt es auch schon rund ein Dutzend Terminzusagen im Westen und im Osten.

Vor einem Jahr schien die Linke fast auseinander zu brechen. Heute ist davon nichts mehr zu spüren. War das ein reinigendes Gewitter?

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Linke, Hasen und Kaninchen

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Juni 2013

Auch Hasen und Kaninchen müssen wieder unter ihres gleichen gehen. Sie werden erwartet. – Von den Rammlern

Sind das linke Politiker ?

Ja was denn nun? War es das ganz große Event für das Saarland, oder doch eher nur für den Kreis Saarlouis, oder noch weniger und letztendlich nur ein Erlebnis für die Stadt Dillingen! Das wäre ja dann auch nicht das schlechteste. Man gibt sich ja Bescheiden, als Randgruppe.

Aber seltsam das auch über ein Großereignis aus Dillingen nicht entsprechend in der Presse berichtet wird? Der dafür am ehesten in Frage kommende Nachrichtendienst vor Ort erwähnt den Auftritt der zwei populärsten Frauen des Saarlandes mit keiner Silbe. Ja, so wichtig macht man sich also nur selber.

Stattdessen hat die Saarbrücker-Zeitung eine Gegenoffensive gestartet und berichtet auf eine ihr ganz eigene Art von dieser Versammlung in dem sie den Hasen oder das Kaninchen mit den längsten Ohren sucht.

Wir lesen in der Ausgabe aus dem Kreis Saarlouis folgendes:

Wir suchen den Hasen oder das Kaninchen mit den längsten Ohren

Die Saarbrücker Zeitung sucht alle 14 Tage außergewöhnliche Rekordhalter. In unserer Serie „Kreisrekord“ stellen wir ausgefallene Höchstmarken aus dem ganzen Landkreis Saarlouis vor.

 Für den nächsten Serienteil fragen wir: Wer hat das Kaninchen oder den Hasen mit den längsten Ohren?

 Meldeschluss ist jetzt am Sonntag, 9. Juni. Den Gewinner stellen wir in der darauffolgenden Woche vor. Sie erreichen uns per Postweg, E-Mail und Telefon.

 Adresse: Saarbrücker Zeitung, Redaktion, Adlerstraße 3, 66740 Saarlouis, oder melden Sie sich unter Tel. (0 68 31) 9 49 84 50, Fax (0 68 31) 9 49 84 59, E-Mail: redsls@sz-sb.de.

Quelle Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

Es wird dem Leser folglich nicht mitgeteilt wer denn in der Dillinger Stadthalle schöne und wichtige Reden geschwungen hat. Es wird auch nicht erklärt warum die Halle nur zur Hälfte gefüllt war: Nein, es werden Langohren gesucht welche sich dieselben vor den Augen zusammen knoten können. Nichts sehen, hören und sagen, um damit Andere zum staunen zu bringen.

Wie uns mitgeteilt wurde waren Journalisten der heimischen Presse vor Ort, erwähnt wurden ebenfalls Kameras. Sie suchten also schon das Außergewöhnliche auf einer linken Veranstaltung. Sie fanden sie scheinbar nicht, die streitbaren Wesen, Respektlosigkeit, lange Ohren oder Nasen und starteten darum einen Aufruf in der Zeitung. Das angepasst, gewöhnlich konservative, was sie vorfanden wollten sie nicht, darüber gibt es von anderen Versammlungen interessanteres zu berichten.

Genau in diesen Stil geben ja auch verschiedene Kommentatoren auf DL ihr erleben zum Besten. Ja warum auch nicht, jeder kann seine persönliche Sichtweise abgeben. Es lässt sich immer gut über schöne Frauen, schöne Reden oder geschönte Besucherzahlen auch aus einer klerikalen Verzückung heraus berichten. Die Presse hatte wohl diese Art Versammlung von einer linken Veranstaltung nicht erwartet und auf ihre Weise reagiert.

Oder lag auch hier eine Empfehlung von „Oben“  vor? Fakt ist, die positiven Berichterstatter dieser Veranstaltung auf DL melden sich nicht mit politischen Themen zu Wort, was sie aber tunlichst machen sollten da sie Wahlen gewinnen wollen und müssen. DL Leser und Macher brauchen dieses nicht!! Sie stehen nicht zur Wahl.

Auch die meisten Spitzen des Landesverbandes blieben dieser Veranstaltung fern, egal ob Vorstände oder Landtagsfraktion! Eine schon fast traute Einigkeit! War es für sie ausreichend wieder einmal die Zahlmeister zu machen, aus einer schon leeren Kasse heraus? Und ja, wir schrieben doch von echten Linken, welche noch gesucht werden, die mit den langen Ohren und wenden uns darum besser wieder den Hasen und Kaninchen zu, da ist es interessanter.

Es ist doch nur allzu natürlich: Auch sprechende Kaninchen oder Hasen müssen irgendwann wieder den ihresgleichen unter die Augen treten. Und darauf warten diese schon, zumindest die Mehrzahl der Rammler.

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Author Jakub Hałun

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Linker Witz und Humor

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Juni 2013

„Humor ist eine Geisteshaltung“

No Sahra, Oscar oder Marx

„Gysi ist mir tausend Mal lieber als Wagenknecht. Er läuft nicht hochnäsig und stocksteif an den Parteimitgliedern vorbei.“ Genau so lesen wir es heute in den Kommentar Nr. 64.816 von „Noch Linker“. Das ist die Äußerung einer ganz persönlichen Meinung und einer solchen Meinung gebührt Respekt.

Diese Meinung kann ergänzt werden mit folgenden Spruch: „Arroganz ist die Kunst auf seine eigene Dummheit stolz zu sein.“ Wobei das Wort „Dummheit“ ja an und für sich nichts mit Unwissenheit gemeinsam hat. Mensch kann über sehr viel Wissen verfügen, gleichzeitig aber auch nicht die Gabe besitzen dieses Wissen entsprechend weiterzugeben und zum eigenen Vorteil geltend zu machen. Die Landtagswahlen in Niedersachsen waren dafür ein hervorragendes Beispiel.

Hier einmal ein Interessantes Interview über den Humor welcher von Gysi auch schon verschiedene Male mit einer den LINKEN fehlenden Kultur bemängelt wurde. So lesen wir unter anderen folgendes:

Weshalb haben linke Milieus oft ein Problem mit Humor?

Humor verträgt sich nicht gut mit Prinzipienreiterei, Fundamentalismus und strenger Dogmatik. Das hat etwas damit zu tun, wie sehr jemand an Grundsätze glaubt, die dann immer verteidigt werden müssen.

Wer wundert sich dann noch über das Auftreten gewisser Damen welche gleich „Störche im Salat“ umher stolzieren und jedermann alleine schon aus ihrer Haltung heraus zu verstehen geben, unnahbar zu sein. Für Politiker absolut unverträglich.

„Humor ist eine Geisteshaltung“

HIHI Lachen setzt das Spielerische im Menschen frei, sagt die Humorforscherin und Psychiaterin Barbara Wild. Ein Gespräch über Witze als Balzverhalten und Humor als therapeutische Maßnahme

 Sonntaz: Frau Wild, worüber freuen Sie sich?

Barbara Wild: Ich wurde gerade vollkommen überraschend zu einem wichtigen psychiatrischen Kongress in Berlin eingeladen. Man möchte, dass ich dort ein Symposium zum Thema Humor in der Therapie halte. Das finde ich klasse. Das ist schon ein Zeichen, dass die Humorforschung mehr akzeptiert und anerkannt wird. Früher war es ja eher so, dass einige Psychotherapeuten die Haltung vertraten, dass in einer Therapie überhaupt nicht gelacht werden darf. Denn das Lachen könnte ja auch ein Ausweichen, ein Abwehrmechanismus sein. Einige Psychoanalytiker waren da sehr, sehr streng.

Ist diese Strenge und Suche nach Tiefsinnigkeit nicht auch allgemein ein deutsches Phänomen? Die Deutschen sind ja nicht gerade berühmt für ihre Lockerheit und ihren Witz.

Das mag schon sein. Aber die amerikanischen Psychiater waren zum Beispiel noch viel strenger.

In London fragte mich einmal ein Kommilitone, ob ich wisse, wie der Titel des dünnsten Buches der Welt lautet. Ich kannte ihn nicht. Sie?

Tut mir leid. Da muss ich passen.

 Seine Antwort war: „The History of German Humor“.

 Das ist böse, das ist richtig böse.

 Steckt in diesem Witz nicht auch ein bisschen Wahrheit?

 Ja, die berühmte „German Angst“ … Es ist schon wahr, dass Humor als Geisteshaltung, wie sie zum Beispiel bei den Briten herrscht, bei uns nicht so populär ist. Und auch in den Geisteswissenschaften – siehe die Frankfurter Schule um Adorno und Horkheimer – war der Humor lange Zeit verpönt. Wenn man gemeinsam lacht, sagten sie, versinkt man in der Menge, wird gleichgeschaltet, verliert seinen kritischen Geist. Ich bin Jahrgang 1961, also eine Post-Achtundsechzigerin, die vielleicht nicht mehr ganz so ernst und kritisch auf alles reagieren muss. Da gab es einen Bruch.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Author Unknown, The Hornet is no longer in publication and it is very likely for a 20-year-old artist in 1871 to have died before 1939
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Linke Saar mit Agentur ?

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Juni 2013

Promotionagentur
für Wagenknecht und Ploetz

2016-04-23 Anti-TTIP-Demonstration in Hannover, (10063).jpg

Auf das Höchste verwundert zeigt sich unser Leser Albert S. über die für heute angekündigte Veranstaltung der DIE Linke in Dillingen. Er bittet uns um die Veröffentlichung des folgenden Berichtes:

Tritt die Partei DIE LINKE nun auch als Promotionagentur für ihre Mitglieder Wagenknecht und Ploetz auf? Ist es die Aufgabe einer Partei welche sich der Einführung des sozialen Sozialismus verschrieben hat, die für die private Kapitalanhäufung ihrer Mitglieder entsprechende Werbekampagnen durchzuführen und auch dementsprechend das dafür benötigte Werbematerial zu finanzieren? Oder fließen die Erlöse aus den Verkauf dieser Bücher der auch so schon maroden Parteikasse zu.

Passt man sich nicht innerhalb der Partei dem Markt im gleichen Masse an, wie er ansonsten von denselben Personen fortlaufend kritisiert wird: „ Die Erlöse fließen in die Taschen der Aktionäre, in diesen Fall in die der Buch Autorinnen und die Mitglieder bezahlen die anfallenden Kosten und hängen entsprechend die Plakate auf?“ Noch nicht einmal als Ein-Euro Jobber. Und solch eine Partei schreit dann nach der sozialen Gerechtigkeit! Dümmer geht’s Nümmer?

Das Buch der Sahra Wagenknecht kostet 19,99 Euro und das von Yvonne Ploetz 33, 00 Euro. Beide bei Amazon in der gebundenen Ausgabe.

Auf der Seite des Stadtverband DIE LINKE Dillingen lesen wir dazu folgendes:

Sascha Sprötge, Vorsitzender DIE LINKE Dillingen: „Wir freuen uns sehr, dass Sahra Wagenknecht am Freitag, den 07. Juni 2013, in Dillingen in der Stadthalle, zu verschiedenen politischen Themen sprechen ……..

Zudem besteht bei der Veranstaltung die Möglichkeit, ein Exemplar der neuesten Buchveröffentlichung von Sahra Wagenknecht – “Freiheit statt Kapitalismus: Über vergessene Ideale, die Eurokrise und unsere Zukunft“ – zu erwerben und von der Autorin signieren zu lassen.

Yvonne Ploetz wird ihr Buch – Jugendarmut – vorstellen. Was zeichnet die Armut junger Leute besonders aus? Welche politischen Instrumente sind denkbar, um diesem Problem gerecht zu werden? Mit diesen und weiteren Fragen zum Thema Jugendarmut beschäftigt sich der Sammelband “Jugendarmut! – Beiträge zur Lage in Deutschland”.

Quelle: Die Linke Dillingen >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Die Linke Fraktion Bundestag

Autor:    Foto: Bernd SchwabeEigenes Werk

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Der ewige Streithansel

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Mai 2013

Den Streit geschürt

So wird es einer Oskar-Partei gehen !

Da lesen wir heute einen interessanten Aufsatz über Oskar Lafontaine und seine Thesen über den Ausstieg aus dem Euro. Auch wir auf DL haben bereits mehrfach darauf hingewiesen das nicht die Debatte, sondern der Beginn dieser Diskussion das Problem ist. Wie denn letztendlich die richtige Lösung dieses Finanzdesaster aussehen wird, mag uns vielleicht eines schönen Tages die Zukunft zeigen.

Nur, wer hier Lafontaine sagt muss gleichzeitig auch Wagenknecht ansprechen, da beide zusammen diese neue Richtung verkündeten und dementsprechend durchdrücken wollten? Was war der letztendlich auslösende Grund hierfür und warum gerade jetzt? Waren nicht zuvor bereits aus allen anderen Parteien hier und dort dergleichen Rufe schon einmal laut geworden? Nichts Neues also und auf gar keinen Fall eine Erfindung der Linken.

Ist es möglich, dass Lafontaine fühlt wie sich langsam aber sicher sein Lieblingsspielzeug aus seinen Händen entfernt, wie bereits zuvor einige male mit anderen Spielzeugen geschehen? Erst der gescheiterte Versuch zur Zwangsübernahme der Parteiführung, jetzt erneut die Ausschaltung einer kompletten Führungsspitze samt Basis zu einen Paradigmenwechsel? Diktatur statt Sozialismus oder Demokratie? Die Angst des Alterns in der Politik auf einen Sack Scherben allein sitzen gelassen zu werden?

Sehr treffend hier der Schlussartikel des Artikels in dem es wie folgt heißt:

Der rechtsradikale Front National, der in Umfragen zur zweitstärksten Partei in Frankreich aufgestiegen ist, hat einen neuen Schlachtruf aus der Taufe gehoben: Tous pourris (übersetzt: Alle verfault). Auch die Grillo-Partei in Italien erklärt alle Politiker gleich welcher Couleur für korrupt. Die dramatisch sich vertiefende Kluft zwischen den Menschen und den politischen Parteien (die LINKE nicht ausgenommen) wird in der LINKEN abgesehen von kleinen Zirkeln kaum diskutiert. Mit der Parole, alle Parteien (außer der eigenen) sind Agenten des Kapitals, allein die – unbestritten richtige – Zielorientierung Sozialismus löst die Probleme der Menschen im Hier und Jetzt, kann die Kluft nicht verringert werden.

Den Streit geschürt

Horst Arenz über Oskar Lafontaines Vorstoß zu einem Euro-Ausstieg und die »deutsche Einheitspartei«

 „Wer sich zuviel streitet, wird nicht gewählt.“ Diese Erklärung zur Frage, warum die LINKE nicht von der Krise profitiert, hat Oskar Lafontaine unzählige Male bemüht (zuletzt im n-tv-Interview vom 1.12.). Die Tautologie der Aussage springt ins Auge, liefert sie doch keinen Hinweis, warum die LINKE sich streitet. Vermeintlich tiefer geht die geläufige Behauptung, bei dem Streit gehe es nicht um Inhalte, sondern nur um Macht. Aber geht es nicht immer schon hinter Kämpfen um Macht und Posten auch um Auffassungen? Der Kern der innerparteilichen Kämpfe dreht sich um die sattsam bekannte Frage Systemwechsel hier und jetzt versus Reformen auf dem Weg dahin. Dieser Streit ist grundsätzlich und bis heute nicht beigelegt, zumal er in irrationalen und unzivilisierten Formen stattfindet. Über die Inhalte, die den Streit transparent machen könnten, hat der in seiner Partei hochgeschätzte Wahlkämpfer sich indes stets ausgeschwiegen.

 Nun aber hat Lafontaine selbst den Streit geschürt. Kurz nach Verabschiedung des Wahlprogrammentwurfs durch den Parteivorstand, in dem der Abkehr vom Euro eine Absage erteilt wird, lanciert er die Forderung, sich vom Euro zu verabschieden.

 Wichtig ist in Letzterem der genaue Wortlaut der Begründung: „Eine reale Aufwertung über steigende Löhne, wie sie im Falle Deutschlands notwendig wäre, ist … nicht zu machen. Die reale Abwertung über sinkende Löhne … führt – wie wir in Spanien, Griechenland und Portugal schon sehen können – zur Katastrophe. Wenn reale Auf- und Abwertungen auf diesem Wege nicht möglich sind, dann muss man die einheitliche Währung aufgeben.“ Mit dem Ausstieg sollten die Krisenländer beginnen. Es geht Lafontaine also nicht (wie vielfach beschwichtigend behauptet wird) um die Warnung, wenn die Politik sich nicht ändere, müsse man den Euro verlassen. Die Aussage ist eindeutig: Es gibt keine Alternative, die deutsche Linke und die eigene Partei müssen sich vom Euro verabschieden.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :    Der Suppenkaspar

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Spurwechsel in der Linken?

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Mai 2013

Wissenschaftler spricht von „Schönfärberei“
Euro-Studie bringt Linke in Schwierigkeiten

Haben wir nicht noch in den letzten Tagen von einem führungslosen Schiff geschrieben welches hilflos als Spielball den Wellen auf hoher See ausgesetzt ist und durch die stetige Strömung getrieben über kurz oder lang im Osten des Landes auf Grund läuft? Die werden den Schrott vor ihrer Haustür dann entsorgen müssen.

Lesen wir doch wundersame Geschichten zu Zeiten wo sich eine neue Partei unter den Namen AfD auf den Weg macht, den Euro wieder abzuschaffen. Die Gründung dieser Partei scheint die Ängste sowohl in der SPD als auch der Linken zu wecken und lässt die Beiden unaufhaltsam aufeinander zu treiben. Wobei der Start schon von unterschiedlichen Positionen aus erfolgt. Die SPD sieht ihre Chancen auf die Übernahme der Macht gefährdet während die Linke verzweifelt um ihr Überleben strampelt.

Wobei das Kreuzen vor dem Wind mit einem modernen Schiff kaum Schwierigkeiten bereitet. Nur wenn das genauso morsch ist wie die Gebeine der aus den Gräbern immer wieder zitierten Halbwahrheiten aus längst vergangenen Zeiten wird es kritisch. So sollte einmal daran erinnert werden, dass auch Personen wie Lafontaine und Flassbeck sich einmal für die Einführung des Euro stark machten. Das war aber noch zu SPD Zeiten.

Mit Parteiwechsel wurden auch verschiedene Paradigmen an die Garderoben des alten Hauses zurückgelassen. Dabei war die Bevölkerung bereits zum damaliger Zeitpunkt mit überwiegender Mehrheit gegen die Einführung des Euro und der Volksmund spricht bis zum heutigen Tag nicht vom Euro sondern nennt diese dem Volk aufgezwungene Zwangswährung einen Teuro. Zurecht im übrigen, denn die Währung diente einzig dem Vorteil des weltweiten Kapitalmarkt, während der Bürger bis heute dafür den Zahlmeister macht. Das aufziehende Dilemma welches damals schon in der Bevölkerung verspürt wurde, wird heute erst voll sichtbar.

So bewegen sich die „Spitzenpolitiker“ der heutigen Oppositionsparteien wie in einem Hamsterrad. Sie finden kaum noch fundierte Erklärungen und wechseln ihre Ansichten mit der Wäsche welche sie am Körper tragen. Glaubt denn irgendjemand noch einer Sahra Wagenknecht welche jede Woche versucht eine andere Meinungssau durch die Dörfer zu treiben.

So wird denn bis auf den heutigen Tag hin durch die Regierung versucht, die Bürger mit gefälschten Statistiken, verbreitet von obskuren aus Steuergeldern bezahlten Instituten, vom Gegenteil zu überzeugen. Chancenlos, genau wie bei der Einführung des neuen vom Volksmund genannten „Merkelsprit“  den E 10. Auch dieser wird wieder über eine Verknappung der Lebensmittel von der Bevölkerung finanziert.

So bestätigt sich wieder einmal mehr, dass innerhalb der Bürgerschaft weit mehr Intelligenz ist, als es die sie angeblich vertretenden Parteien wahrhaben wollen. Die „Idioten“ sitzen auf den Mandats Plätzen und nicht in der Bevölkerung. Ein in der Wirtschaft erfolgreicher Mensch überzeugt durch sein Wissen und Können. Er braucht keine Lobbyisten und wird sich nicht dazu herablassen, kraft seiner Ellbogen sich einen Weg durch fanatisierte Parteien nach oben zu prügeln. Wenn es in diesen Land nicht mehr geht, wird er das Land wechseln und die Dumpfbacken im Regen stehen lassen. Das ist richtig so.

Wissenschaftler spricht von „Schönfärberei“
Euro-Studie bringt Linke in Schwierigkeiten

Die Linke findet beim Thema Euro keinen klaren Kurs. Soll es wieder nationale Währungen geben oder nicht? Eine Studie der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung bringt Euro-Austritte ins Spiel. Übervater Lafontaine ist dafür, der Parteivorsitzende dagegen.

Sahra Wagenknecht und Bernd Riexinger haben ein ernsthaftes Problem: Sie wollen ihre Partei als pro-europäisch darstellen, als international solidarisch, als die Kraft, die sich auch für den griechischen Putzmann und die spanische Arbeiterin einsetzt. Am leichtesten wäre diese Botschaft zu transportieren, wenn sich die Linke voll hinter den Euro stellte: Übernahme von Schulden durch die Europäische Union, gemeinsame Euro-Anleihen, Wachstumspolitik in Krisenstaaten.

Eine Studie der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung empfiehlt nun aber etwas anderes. Der Autor Heiner Flassbeck glaubt nicht daran, dass die Eurokrise so noch gelöst werden kann. Flassbeck war einmal Staatssekretär unter dem damaligen Finanzminister Oskar Lafontaine, später Chefsvolkswirt der Vereinten Nationen. Am liebsten wäre es ihm, wenn in Deutschland die Löhne steigen würden, damit sich Ungleichheiten im Euro-Raum ausgleichen. Das würde auch dem Programm der Linken entsprechen. Doch das „Zeitfenster“ für diesen Weg schätzt er auf nur noch „ein paar Monate“, sagt er bei der Vorstellung der Studie. Daher „müssen auch andere Optionen ins Auge gefasst werden“. Gemeint ist: Ein Ausstieg der Schuldenstaaten aus dem Euro.

„Regeln sind rückgängig zu machen“

Quelle: n-tv >>>>> weiterlesen

MZ: Linkspartei Bartsch warnt seine Partei:
Euro-Debatte nicht zum Wahlkampfthema machen

Halle (ots) – Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, hat die Linke davor gewarnt, das Ende des Euro zum Thema bei der Bundestagswahl zu machen. „Wir sollten so eine Debatte nicht so kurz vor der Wahl führen“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ (Samstag-Ausgabe). „Was im Wahlprogramm dazu steht, reicht aus. Wir sollten uns um Brot- und Butter-Themen kümmern. Der Euro zählt nicht dazu.“ Bartsch hat aber keine Einwände dagegen, dass sich die der Linkspartei nahestehende Rosa-Luxemburg-Stiftung um das Thema kümmert. „Sie ist dafür der richtige Platz“, erklärte er. Die Stiftung hatte dazu am Vormittag im Beisein von Parteichef Bernd Riexinger eine Studie präsentiert.

Quelle: ots / Presseportal

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Author Arne Hückelheim
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Arne Hückelheim (author)

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Linke Saar Wendehälse

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Mai 2013

Lafontaines Muster und sein grenzenloser Egoismus

Es muss doch ein sehr schönes Gefühl sein als SaarländerIn in solch einen schönen Ländchen zu leben. Wohl behütet und abgeschirmt von der großen, bösen Welt. So jedenfalls muss es Oskar Lafontaine, der Linken Lichtfigur mit seiner Partnerin empfinden. Bietet ihnen dieses Land doch scheinbar ungeahnte Möglichkeiten zum Rückzug und somit die nötige Zeit zur erbaulichen Besinnung.

Dabei, die Welt steht Kopf, zumindest die Deutsche, aber das kann ja laut Überzeugung der Regierung nur die unsere Welt sein. Egal, das ganze Land spricht nicht nur Deutsch, sondern schreibt und reibt sich, ganz ohne Verwunderung, die Augen ob dieser politischen, saarländischen „Wechselbälge“ aus der Linken. Auch nehmen viele erst heute mit Verwunderung wahr: Ist es nicht nur ein ganz winzig kleiner Schritt vom Linken zum Rechten Außenseiter hin?

War die ganze Wiedervereinigung vielleicht nur eine Fata Morgana, und spielte sich nur in unseren Köpfen ab? Wurde die Grenze nur verschoben und zog sich die DDR zurück? Ab in das kleine Saarland? Früher, vor der Fata Morgana jedenfalls, wurde uns ein kleiner Teil der DDR immer als das „Tal der Ahnungslosen“ gepriesen. Dort war es relativ schwierig festzustellen was denn bei den Anrainern so gespielt wurde.

Genau das gleiche Phänomen beobachten wir zur Zeit im Saarland. Die Presse beschäftigt sich mit „Gott und die Welt“, lässt aber die eigene Brut dabei außen vor. Ist es noch zu früh zum Sturm auf die Linke, Fleisch gewordene Bastion zu blasen? Jetzt reichte vielleicht noch ein flaues Lüftchen aus, den beizenden Gestank zu verwehen, denn wehe wenn, dieser erst zu Stein und dann zu einem Denkmal geformt wurde, ist ein Sturz mit weitaus größeren Anstrengungen verbunden.

Vielleicht, war diese Fata Morgana aber auch nur ein Horror Traum welcher noch nicht beendet ist? Wurde uns der Tod Erich Honeckers nur vorgegaukelt und dieser hat sich nun in einer seltsam anmutenden Verkleidung in das Saarland zurückgezogen um hier, in seiner alten Heimat innerhalb einer Partnerschaft mit Rosa Luxemburg, für sozialistischen Nachwuchs zu sorgen?  Zombies unter sich?

Anstatt vor der eigenen Haustür zu kehren setzt die Saarbrücker – Zeitung unser aller Angie mit Brigitte mittels einer Glosse auf ein Sofa. Wurde hier nicht zumindest eine Seelenverwandtschaft untergraben? Wobei, flüchtende Eltern haben es von Natur aus sehr schwer, im besonderen viele Jahre später wenn aus der kleinen A eine große M erwachsen ist. Und, Angie in Verbindung mit einer Seele, wobei sich diese als zumindest sprachlose Wesen, doch nur untereinander austauschen können? Verfügt denn das Frauenmagazin über eine solche; Seele ?

Quelle: Saarbrücker – Zeitung

Ganz im Gegensatz zum Saarland weht aus dem Osten nun eine kalter Wind herüber. Wobei, auf Honecker konnten sie noch relativ leicht verzichten, ließen ihn gerne auswandern. Sie zeigen sich aber keinesfalls nun auch noch bereit, die Partei von Diesem, im Nachhinein zerstören zu lassen. Sie haben aus der Erfahrung etwas gelernt. So meldet es zumindest die MZ.

Wo der saarländischen Basis ein Denkmal wichtiger erscheint, da die Dortigen einen Platz brauchen um ihre Blumen niederlegen zu können, herrscht in den Ostländern der berechtigte Wille vor, durch eine reale Politik die Gesellschaft zu einer Besseren zu verändern. Da reicht es vollkommen aus die SPD im Untergang beobachten zu können. Da muß dem damaligen Demonteur nicht erneut der Schraubenschlüssel in die Hand gedrückt werden. Ihnen hat der Ausverkauf ihrer Heimat gereicht und zu dem Interesse, sich nun erneut zum Spielball selbstsüchtiger Egomanen machen zu lassen sagen sie entschieden nein.

So lesen wir denn folgenden Kommentar:

Lafontaines Muster

Markus Decker findet es verantwortungslos, wie die einstige Linken-Ikone aus purem Ego heraus immer wieder querschießt.

 Man kennt das von kleineren Kindern. Wenn sie das Spiel nicht gewinnen können, dann schmeißen sie es gern über den Haufen. Ähnlich verhält es sich nun und nicht zum ersten Mal mit Oskar Lafontaine. Kurz nachdem sich der Vorstand seiner Partei auf ein Wahlprogramm verständigt hat, stellt er eine Kernaussage dieses Programms in Frage: Das Ja zum Euro.

Quelle: MZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

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Oskar will keinen Euro mehr !

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Mai 2013

Oskar Lafontaine will den Euro nicht mehr haben

So wird es einer Oskar-Partei gehen !

Da rauscht es aber heute ordentlich im deutschen Blätterwald. Haben doch die Aussagen des Pirouetten drehenden Tanzpaares, Sahra und Oskar aus der Gala, bei den Einen für Verstimmung und gleichwohl auf der anderen Seite für ein überraschendes Ah und Oh gesorgt. Heute hü und morgen hott wäre dazu noch eine gelinde Beschreibung.

Aber sehen wir die ganze Geschichte doch einmal kritisch, denn „Kritiker“ sind und bleiben wir. Wer muckt denn jetzt gegen das Traumpaar auf? Was haben denn diese „Aufwachenden“ bislang gemacht? Haben sie nicht jahrelang die Diktatur von Lafontaine stillschweigend akzeptiert da die ausgeübten Repressalien gegen Andere gerichtet waren? Wir sind sicher, dass alle diese Vorstände  noch nie etwas von Wahlfälschungen, Parteiausschlüsse, der Einführung von stalinistischen Satzungsänderungen im Saarland, einer „Analyse der Gegenkräfte“aus Bayern, oder auch den Manipulationen von Schiedskommissionen gehört oder gelesen haben.

Donnerwetter, jetzt geht es gegen sie selber, und die Partei könnte aufgrund der Querelen unter die fünf Prozent bei den Bundestagswahlen fallen! Da stehen die eigenen Posten, wie das erreichen eines Mandat über die Landesliste auch im Osten auf dem Spiel. Ja den Verlust von Geld und Macht das verstehen letztendlich alle. Und darum kommen sie jetzt aus ihren Erdlöchern hervor. Jetzt erst, wo es um eigene Pfründe geht, bemerken sie das Diktat von Oben! Sind dieses die Zeichen linker Solidarität in einer linken Partei?

Aber so ist das mit den Pirouetten, da haben sich selber die ganz großen der Branche schon ein paar mal geirrt und sind des öfteren derbe auf die Nase gefallen. Einige haben sich von den erlittenen Blessuren nie wieder erholt. Während es in der Wahlstrategie der Partei heißt:

„Auch wenn die Europäische Währungsunion große Konstruktionsfehler enthält, tritt die Linke  nicht für ein Ende des Euro ein.“ lesen wir weiter das im Gegensatz zur Alternative für Deutschland (AfD) die Linke ausdrücklich nicht als Anti-Euro-Partei auftreten will. Bei der Präsentation des Programmentwurfs fanden die Führungsleute der Linken deutliche Worte gegen die neue Konkurrenz, die ihr Umfragen zufolge durchaus gefährlich werden könnte. Lafontaine hält diese Strategie offenbar für falsch, ebenso wie seine Partnerin, die Vizevorsitzende von Partei und Fraktion, Sahra Wagenknecht.

So konnten wir dann am 29. 04, also vor 3 Tagen, auf der Webseite von N-TV in einem Interview mit Wagenknecht lesen, „Wer die Gründer der AfD als Populisten abstempelt, macht es sich zu leicht“.

Selbst Gregor Gysi hatte vor einigen Wochen betont, dass ein deutscher Austritt aus dem Euro fatale Wirkungen erzeugen könnte.  „Wer bei uns in der Partei „DIE LINKE“ das Ende das Euro will, sattelt das falsche Pferd und reitet allein in den Horizont“, erklärte der Berliner Bundstagsabgeordnete Stefan Liebich im Kurznachrichtendienst Twitter. Links sei „europäisch und solidarisch“. Der Vorsitzende der Linken, Bernd Riexinger, nahm außerdem Bezug auf die Debatte über die Bewertung der „Alternative für Deutschland“ (AfD) und erklärte, die neue Partei sage „Nein zum Euro und Ja zur Austerität“, dagegen sage die Linke ein „Nein zur Austerität und Ja zum Euro.“ Die „Alternative“ sei „rechts, wir links“, so Riexinger. So lesen wir heute im Neuen Deutschland.

In der TAZ lesen wir folgendes:

Oskar Lafontaine will den Euro nicht mehr haben

Diese Position steht im Widerspruch zur Haltung der Linkspartei. Die Partei tritt trotz „großer Konstruktionsfehler nicht für ein Ende des Euro ein“. So steht es im Wahlprogramm, das im Juni in Dresden verabschiedet werden soll. Fraktionschef Gregor Gysi hatte kürzlich betont, dass ein Austritt aus dem Euro fatal wäre. Deutschland wäre damit isoliert und der „Export würde zusammenbrechen“.

Steffen Bockhahn, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei und Ostpragmatiker, hält Lafontaines Idee für falsch. „Das ist ein gefährliches Spiel mit Ressentiments gegen den Euro“, so Bockhahn. Die Linkspartei dürfe nicht nach rechts schielen, sondern müsse in der Eurozone um mehr solidarischen Geist und eine Sozialunion werben. Auch Dominic Heilig, Mitglied im Parteivorstand, hält ein Zurück zu nationalen Währungen „für teuren und gefährlichen Unfug.“ Bockhahn findet die Art und Weise, wie Lafontaine die Debatte führt, „schockierend“. Während die Partei ihr Wahlprogramm diskutiert, reklamiere Lafontaine „einen Sonderstatus“ für sich und führe die Diskussion per Erklärung.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Kommentar

Nur doppelte Botschaften

Oskar Lafontaine ist ein politischer Stratege. Was er gerade aufführt, ist ein schwer entschlüsselbares, paradoxes Manöver: Rückzug und Offensive im gleichen Augenblick. Denn kaum hat er sich aus dem bundespolitischen Geschäft verabschiedet, scheint er unter neuer Fahne zum Angriff zu blasen: Raus aus dem Euro. Eine doppelte Botschaft.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Die oben beschriebe rote Fahne haben wir natürlich auch gefunden und lassen sie nicht unerwähnt. Aber sind das nicht immer die gleichen Nachläufer welche nicht hinterfragen und nur von Zeit zu Zeit die Farben ihrer Fahnen wechseln?

Pseudo-Linke steht zur imperialen EU

Besonders bemerkenswert und infam ist an den Linkspartei-Äusserungen, dass hier einmal mehr Geschichtsfälschung betrieben wird. Riexinger und Liebich verdrehen die Realität durch folgende Behauptungen bzw. Suggestionen:

1. Die Institution EU (Europäische Union) sei dasselbe wie (ein solidarisches) Europa.
2. Kritik an der EU und dem EURO sei nicht originär sozialistische, antikapitalistische und antiimperialistische Politik,
3. sondern rechte Politik, wie diese auch in der AfD (Alternative für Deutschland) zum Ausdruck komme.
4. Wer sich gegen die EU stellt ist rechts.

Auch durch solche Äusserungen der Pseudo-Linken verdichtet sich das Bild, wie die Herrschenden dem, mittlerweile wieder erstarkenden, demokratischen und sozialen Widerstand in Deutschland propagandistisch begegnen wollen.

Die imperiale Institution EU wird quasi als “internationalistisches, emanzipatorisches Projekt” verkauft, das man nur entsprechend reformieren müsse. In dieser “Logik” kann dann natürlich Widerstand gegen Kapitalismus und Imperialismus nichts anderes sein, als chauvinistischer Nationalismus, mithin Rechtsextremismus.

Das Propagandamuster ist deutlich: Wer gegen NATO und EU ist, ist in letzter Konsequenz ein Nazi.

Quelle: Die Rote Fahne >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Allgemeinfrei

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AKL macht die LINKE platt?

Erstellt von DL-Redaktion am 28. März 2013

Aufruf zur Neugründung der Antikapitalistischen Linken
(AKL) in der LINKEN, 2013

Jetzt kommt also dass, was von Einigen schon seit langen befürchtet, und von Vielen seit einiger Zeit erhofft wurde. Die Antikapitalisten in der Linkspartei wollen sich neu erfinden, sie stehen also vor einer Neugründung. So soll, wie im Neuen Deutschland heute berichtet wird, auf einer Mitgliederversammlung Ende April in Bremen ein neuer Aufruf verabschiedet werden.

Interessant wird die Beobachtung sein, wie sich eine dann neu formierte AKL „mit einem neuen antikapitalistischen Programm“ in Bezug zu ihren Ehemaligen und auch wiederum vielleicht neuen Leitfiguren aufstellt! Hier muss man  das Wort als Anspruch „Antikapitalistisch“ schon einmal im Kopf aufnehmen und dann auch entsprechend werten. Die Frage kann also nur an die Trittbrett fahrenden Bonzen gerichtet sein. Haben, oder besser dürfen Millionäre wie Wagenknecht und Lanfontaine dort noch ihren Platz einnehmen? Die immer gegebene dümmliche Antwort wie: Linke dürfen durchaus Reich sein, kann hier nicht ausreichen.

So sollten sie sich ihre Millionen schon erarbeitet haben und dieses nicht durch die Politik, auf Kosten der Allgemeinheit ! Westerwelle sprach hier einmal „von einer römischen Dekadenz“, er lag mit seiner Wortwahl dabei durchaus richtig, sprach nur damit die falsche Schicht der Gesellschaft an. Wofür er sich in der letzten Woche sogar entschuldigte.

Dabei, selbst wenn alle genannten 2000 Unterstützer diesen neuen Aufruf folgen würden, schreiben wir immer noch von einer absoluten Minderheit, rund 3,5 %  innerhalb der Partei, welche schon bei weit geringeren Anlässen ihre geklonten Schiedskommissionen zwecks gedanklicher Säuberung in Marsch setzte, um endlich in Ruhe weiter wursteln zu können. Die Führung wird erleben dass die Unruhen der Vergangenheit nur ein laues Lüftchen im Vergleich zu dem Sturm war, welcher sie jetzt durcheinander wirbeln wird.

Kapitalismus bedeutet Krieg, Umweltzerstörung und Armut.

Für eine antikapitalistische Linke!

Seit 2007 gibt es DIE LINKE als neue politische Partei in Deutschland. Sie ist die einzige parlamentarisch verankerte Partei mit einem antikapitalistischen Programm. Sie ist die einzige konsequente Friedenspartei. Sie ist die einzige Partei, die eine radikale Kritik am ökologischen Katastrophenkurs der herrschenden Wirtschaftsordnung mit einem Programm der sozialen Gerechtigkeit verknüpft. Sie ist eine demokratische Erneuerungsbewegung, die die Verteidigung der Bürger- und individuellen Freiheitsrechte und ihres Ausbaus mit neuen Informationstechnologien mit einem Kampf gegen die herrschenden Eigentums- und Machtstrukturen verbindet.

 Dieses im Erfurter Programm festgeschriebene Selbstverständnis als sozialistische Partei wird jedoch vor allem von führenden Mitgliedern in Debatten und der politischen Praxis in Parlamenten, Landesregierungen und kommunalen Gremien immer wieder in Frage gestellt. Die Entwicklung der LINKEN zeigt eine widersprüchliche Partei, die mehr und mehr von ihrer Ausstrahlung als politisch wirksame, oppositionelle, nicht etablierte Kraft einzubüßen droht.

 Die AKL hat seit Beginn der Parteigründungsdebatte von WASG und PDS als politische Strömung in allen Teilen Deutschlands ihren Teil dazu beigetragen, dass dem regierungs- und parlamentsfixierten „Pragmatismus“ in der LINKEN erfolgreich ein antikapitalistisches Programm mit sozialistischem Ziel entgegengestellt wurde, das für Veränderungen vor allem auf gesellschaftliche Bewegungen setzt. Dementsprechend hat die AKL immer wieder die Stärkung innerparteilicher Demokratie und des Einflusses der Mitglieder gefordert.

 In ihrem von fast zweitausend Unterstützer_innen getragenen Aufruf aus dem Jahr 2006 warb die AKL dafür, die neue Partei DIE LINKE programmatisch auf eine klare sozialistische Grundlagen zu stellen, anstatt nur die Reparatur eines prinzipiell ausbeuterischen und zerstörerischen Gesellschaftssystems anzustreben.

 Sechs Jahre bestand die AKL als loses Netzwerk, zusammengehalten von einem großen Fundament gemeinsamer Positionen. 2012 hat die Mitgliederversammlung der AKL die Schaffung neuer, festerer Strukturen und die Anerkennung als Zusammenschluss der LINKEN beschlossen, um gleichzeitig ihre Positionen zu vertiefen und ihre demokratische Legitimierung zu sichern. Dies macht einen neuen Aufruf notwendig, der den Gründungsaufruf vom März 2006 ersetzt.

 Im folgenden Text fassen wir unsere wesentlichen Grundüberzeugungen für eine bewegungsorientierte, antikapitalistische und basisorientierte LINKE thesenartig zusammen:

Quelle: AkL >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Saarland privat / Fotomontage: DL/UP

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Der billige Titeljakob

Erstellt von DL-Redaktion am 25. März 2013

Ich möchte etwas Dardtellen was mir so nicht gelingt

Promotionsfeier in den USA mit Doktorhüten – links skandinavisches Modell, rechts mortarboard und Talar

Nein, Werbung machen wir dafür auf keinen Fall. Im Gegenteil, wir warnen sogar davor denn trotz Nutzung dieses Angebotes wird hier niemand klüger werden. Hoffen wir, dass sich im besten Fall das vielleicht verschwundene Selbstwertgefühl wieder ein wenig normalisieren wird. Mehr nicht.

Ist es doch Mode geworden in der Politik. Das was fehlt bietet der Markt in ausreichender Fülle. Es gibt hier sogar Edel Vorbilder; Strahlenmänner und Frauen welche es nicht unterlassen konnten sich mit fremden Federn zu schmücken. Zu bieten hatte man ansonsten nichts besonderes, also musste schnellstens ein Dr. Titel als schmückender Lorbeerkranz gebunden werden.

Sie erhielt auch ich gestern solch ein Angebot, unaufgefordert und gleich mit entsprechender Kunden Nr. Hier ein Ausschnitt aus der Original-Mail:

Guten Tag Kundennr. 4375,

 sichern Sie sich jetzt Ihren echten Doktortitel:

 In nur wenigen Tagen werden Sie zum Doktor ernannt und d??fen die Bezeichnung zzgl. zu Ihrem Namen f??hren.

 Lesen Sie >>> HIER <<< wie es geht:

 Mit freundlichen Gr??ssen,

 Ihr Doktortitel-Team

Ein Dr. Titel für 49,– Euro,

den Professor für 79.– Euro und

den Prof. + Dr. für 99,– Euro.

Endlich mit den Honoratioren auf eine Stufe stehen. Da fallen mir gleich die entsprechenden Namen ein wie Prof. Unsinn, oder Prof. Rührenum, brächte mir vielleicht das rechte Bein in die SPD, an Schröders Seite. Wobei an Schröders Seite, da dürfte ich mein Linkes bestimmt nicht nachziehen und mir erging es wie Steinbrück welcher auch auf einen Bein durch seine Partei humpelt. Nee, dann lieber nicht.

Ja gut, das weitere kann ich mir abschminken. Bin ja keine Frau um an Oskars Seite zu kommen. Vielleicht schade aber was soll es. Ich will ja auch keine Bücher verkaufen.

Ein Büchlein schreiben ist nicht schwer,
verkaufen dann, dagegen sehr.
Da hilft ein Titel vor den Namen,
Der Rubel rollt, ihr könnt’s erahnen.

Da kommen Gutti und Mehrin,
ganz schnell nach oben in Berlin.
Für Brücken sorgt, es ist zu seh’n,
die Titel die vor Namen steh’n.

Er in Berlin, sie sitzt in Brüssel,
verdeckt manch Sprung der in der Schüssel.
Experten nun mit großen Wissen,
auf Ehrlichkeit da wird gesch……

Zurück zum Büchlein das wir lesen,
von Freiheit welche nie gewesen.
Wir folgen nun was dort beschrieben,
nur so wir Kapital besiegen.

Die Linke kommt so wird’s berichtet,
das ganze Land wird umgeschichtet.
Was unten war kommt jetzt nach Oben,
ein Hoch auf Arbeit die wir loben..

Wir sehen rote Macher kommen,
seit nicht verängstigt und beklommen.
Die lassen uns erneut erstrahlen,
dank Wagenknecht und Oskars Barden.

Was hier ihr Leser habt vernommen,
ist schon ein wenig stark gesponnen.
Denn Linke, schichten schlicht nicht um,
dann wären ja die Oben dumm.

Sie müssten geben vom Profit
bekämen  nicht mal ein Prosit.
Kein Kaviar mehr und auch kein Sekt,
das alles wäre dann ja weg.

Ingo Engbert 3/2013

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Linke Krötenwanderung beginnt

Erstellt von DL-Redaktion am 9. März 2013

Lehre der Sozialisten: Der Eine trage des Anderen Last

Wer trägt hier wen? Die Liebe des Lebens?

Jetzt beginnt das Trauma für manchen Autofahrer wieder und die Saarbrücker-Zeitung macht mit einen Artikel auch darauf aufmerksam: Die Zeit der Krötenwanderung hat begonnen! Natürlich haben auch wir auf DL uns so unsere Gedanken über eine entsprechende Unterstützung dieser Aktion gemacht und fordern hiermit Die Fraktion der LINKEN im saarländischen Landtag zu entsprechenden Reaktionen auf. Es ist doch nicht richtig die Arbeit für den Naturschutz nur den freiwilligen Organisationen zu überlassen. Wir, die Redaktion aus NRW kommend, weit ab vom Saarland können hier unseren MitgenossenInnen nur mit entsprechenden Ratschlägen zur Seite stehen.

So sollte die LINKE Fraktion  erst einmal erkunden ob es sich denn dort auch überhaupt um LINKE Kröten handelt welche normal allein durch die Richtung der Straßenquerung auf sich aufmerksam machen. Ansonsten vermehren sie sich ja sogar untereinander und lassen keine Unterschiede zu den Rechten erkennen.

So bilden die Froschlurche eine geschlossene Familie und sind auch international präsent. Man kennt über 300 verschiedene Spezies welche sich überwiegend an den Geruch erkennen. Lese hierzu auch eine entsprechende Erklärung. Besonders bekannt sind die Geburtshelferkröten, Wabenkröten, Wechselkröten, Goldkröten  oder auch die  Kreuzkröten.

Während die Goldkröten absolut als Minderheit, sorgsam bestrebt sind, alles für sich zu behalten, finden sich in derer Umgebung häufig viele Kreuzkröten und Wechselkröten. Diese sind aufgrund ihrer klebrigen Absonderungen bei den Artgenossen  nicht gerade beliebt und hüpfen besonders gedrungen vor sich hin. Immer auf der Suche nach einer Möglichkeit zum andocken.

Besondere Aufmerksamkeit zieht immer die Große Wabenkröte auf sich. Als Einzelgängerin hat sie einen eher dreieckigen Kopf mit winzigen, lidlosen Augen. Die Haut ist runzelig rau und an der Rückseite grau mit dunklen Flecken in Panzerdicke verstärkt; die Unterseite ist heller gefärbt. Die Finger enden in sternförmigen, vierstrahligen Spitzen. So kann sie sehr gut ihre giftähnlichen Sekrete über die Finger verteilen, ist aber aufgrund ihres nackenlosen Rückens sehr gut gegen Verstrahlungen geschützt. Störend ist hier im besonderen das ununterbrochene Quaken und vor sich hin sabbern. Aufmerksame Zuhörer glauben immer ein chin, chin, chin herauszuhören.

Auch sonst glaubt man beim Lesen des Artikel sich als Parteimitglied der LINKEN häufig unter Kröten aufzuhalten. Diese hatten bei verschiedenen Versammlungen manche zu schlucken und niemand von der Nabu war dort anwesend um auf den Artenschutz aufmerksam zu machen. Auch das Aufstellen von Zäunen erinnert stark an dass nicht überschreiten von „Roten Linien“ welche dann alle in den aufgestellten Sammelboxen mündeten. Diese wurden sobald im Minuten-Tackt entleert.

Da lagen dann die Aussortierten als unterste und die dicken, fetten Artgenossen versuchen diese auf sich stürzend zu erdrücken. So ist es nur allzu natürlich wenn es heute an Freiwilligen fehlt da sich allzu viele der Arbeit verweigern. Fett und vollgefressene Kröten waren schon immer sehr behäbig.

Als neueste Meldung kommt gerade herein, dass jetzt eine neue Krötenhochzeit unter den Goldkröten bevorsteht und wir fragen uns natürlich wer denn da wen wohl zum Jagen tragen wird?

So lesen wir folgendes: Lafontaine sei „die große Liebe meines Lebens“, die sie ohne die Vereinigung sicher nicht kennen gelernt hätte, sagte Wagenknecht dem „Tagesspiegel am Sonntag“.

Quelle: Tagesspiegel am Sonntag >>>>> weiter lesen:

Landstraßen wegen Krötenwanderung gesperrt

Aufgrund der einsetzenden Krötenwanderung hat der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) in Abstimmung mit dem Naturschutzbund (Nabu) die L 127 zwischen Saarbrücken-Rußhütte und dem Steinbachtal sowie einen Teilabschnitt der L 170 zwischen Rehlingen und Wallerfangen gesperrt. Zum Schutz der Tiere sollen darüber hinaus an weiteren Straßenabschnitten im Land vorübergehend Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Weltuntergang erst im Mai?

Erstellt von DL-Redaktion am 2. März 2013

Linkspartei NRW-Landeschef:
Lafontaine soll für Bundestag kandidieren

Um einen alten Maulesel zu bewegen, werden immer zwei Personen gebraucht,
einer der zieht – während der zweite  von hinten tritt.
Das kann anstrengender sein, als seine Sachen selber zu tragen!

Ach ja, da hat der Rüdiger mal wieder etwas gesagt. Da die Linke in NRW so ziemlich von der Fläche verschwunden ist begibt er sich als Vorsitzender von NRW nun auf die Suche nach neuen Wortführern. Haben sie doch schon bei der Aufstellung ihrer Kandidatenliste nachgewiesen nicht in der Lage zu sein adäquate Mandate mit eigenen Kandidaten zu besetzen. Darum musste die in NRW als Fremdarbeiterin, einst Originalton Lafontaine, bekannte Sahra Wagenknecht auf Platz eins kandidieren.

Nun also auch Oskar Lafontaine und indirekt wird damit der gleiche Weg, wie der der katholischen Kirche eingeschlagen. Der politische Papst der LINKEN geht, diesmal der aus den Osten, und der aus dem Westen, der unfehlbar Gottgleiche zieht wieder in den Bundestag ein! Auch mit roten Schühchen und im entsprechenden Talar?

„Lafontaine als Kenner der europäischen Finanzwelt wäre in der Lage gute Lösungen zu unterbreiten“! Wir dachten immer auf dem Gebiet wäre Sahra Wagenknecht führend? Sogar mit Dr. Titel. Sehr wahrscheinlich wird aber in gewissen Kreisen der LINKEN geglaubt dass die europäische Finanzpolitik im sozialistischen Einvernehmen nur von zwei Millionären aus den eigenen Kreis gelöst werden kann?

Das waren noch echte Sozialisten, die konnten es wenigstens noch, die Genossen

„Herr Lafontaine hat die Altersweisheit“ so lesen wir weiter! „Mein Gott Walter“ möchte man hier, einen Song von Meike Krüger folgend sagen. Rüdiger, hat dich die Genossenschaft verstoßen, oder gibt es einen neuen Modetrend in der Partei? „Herr Lafontaine“ -ist der Bruderkuss out? Gibt es den nur noch unter „Brüderinnen“?

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 Natürlich hat auch der LINKE Professor wieder einmal „Klartext“ gesprochen, so wie es unter Akademiker üblich ist, so als ein Vertrauter, oder war das vielleicht auch ein Druckfehler und sollte versauter heißen? Ach ja, wir wissen natürlich wer uns die entsprechenden Nachrichten zukommen lässt. Es gibt einige Damen und Herren, auch aus dem Landesvorstand welche sich mächtig auf die Füße getreten fühlen. Oder sollten wir über den Tisch gezogen fühlen, schreiben?

Macht eine Aussage wie die eines Heinz Bierbaum: „Die Listenaufstellung im Saarland findet am 5. Mai statt. Bis dahin ist alles offen,“ ihn etwa schon als Nachrichtenübermittler verdächtig? Oder vielleicht doch schon eher die Fronarbeit für das ansonsten verschmähte Kapital des Bertelsmann Konzern? So wie es uns heute Morgen übermittelt wurde, geht das Gerücht um das Bierbaum jetzt auch in die Wirtschaft, in einen Aufsichtsrat wechseln wird.

Danke auch für den Nachsatz in der Presseerklärung  das Lafontaine im Saarland als  Fraktionsvorsitzender  geführt wird, haben wir ansonsten doch schon Klagen vernommen welche seine allzu häufige Abwesenheit in den Sitzungen beklagt. Sollte er eventuell als Krallen – Oskar unterwegs sein? Wie Steinbrück Reden schwingend gegen Bares?

Naheliegend wäre es, sollte Oskar am 5. Mai als Kandidat auf Platz eins im Saarland aus der Kiste klettern. Für ein, zwei Monaten sein Mandat in Berlin ausüben würde, um sich als dann zu Gunsten einer Nachrückerin zurück zu ziehen. Da zu Gunsten von Oskar alle wie angekündigt, auf Platz eins verzichten werden, wird der zweite Listenplatz im Saarland von besonderer Bedeutung sein. Und auf diesen Platz wird CKK von Oskar „gesetzt“ werden.

Linkspartei NRW-Landeschef:
Lafontaine soll für Bundestag kandidieren

>Der Vorsitzende der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen, Rüdiger Sagel, hat dafür plädiert, dass Oskar Lafontaine im Herbst für den Bundestag kandidiert. „Ich würde das grundsätzlich positiv finden“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ (Online-Ausgabe). „Herr Lafontaine hat die Altersweisheit, die Herr Steinbrück noch lange nicht hat.“ Dabei sei Steinbrück mit 66 Jahren nur drei Jahre jünger als Lafontaine und sogar SPD-Kanzlerkandidat. Außerdem sei Lafontaine ein Kenner der europäischen Finanzpolitik mit guten Lösungsvorschlägen. „Und die europäische Finanzpolitik wird das beherrschende Thema der kommenden Jahre sein.“ Sagel betonte allerdings, dass sein Plädoyer nichts mit dem Ermittlungsverfahren gegen den Linksfraktionsvorsitzenden Gregor Gysi zu tun habe. Aktuelle Umfragen zeigten vielmehr, dass dieses der Linken gar nicht schade. Heinz Bierbaum, Mitglied des linken Bundesvorstandes und Parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion im Saarland, erklärte der „Mitteldeutschen Zeitung“: „Die Listenaufstellung im Saarland findet am 5. Mai statt. Bis dahin ist alles offen.“ Bierbaum ist ein Vertrauter Lafontaines. Dieser ist im Saarland Fraktionsvorsitzender.

Quelle: Ots-Presseportal

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Grafikquelle    :   — Maultier (5 Jahre) auf Expedition in Feuerland/südliches Argentinien

Die Liebenden  : Wikipedia

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Ächz, stöhn, grunz!

Erstellt von DL-Redaktion am 1. März 2013

Weißer Sport, als rote Linke

Sahra mit Wagenrad = S. A. R. L’INFANTE EULALIE EN TENUE DE TENNIS

Ja, da warten wird dann doch auf die neuesten Nachrichten aus dem Landesverband an der Saar. Wir sind schon neugierig ob sich denn wohl die gestern erhaltenen Informationen aus dem Landesvorstand bestätigen? Das hätte doch etwas, wäre vielleicht noch ein weiteres I-Tüpfelchen für die LINKE, eine Vertreterin des „weißen Sport“, eine ehemalige Profisportlerin, für die LINKE im deutschen Bundestag!

Bei näherer Betrachtung passt das Ganze aber doch eigentlich recht gut zusammen. Zur Erreichung eines Spitzenplatz im Welttennis und einen solchen hatte Frau Claudia Kohde Kilsch zweifellos, braucht es sehr viel Training, energische Eltern welche den nötigen Druck ausüben, da sie verdienen wollen. Alles reine sozialistische Eigenschaften wo die, der Eine besser als die, der Andere sein muss. Denn machen wir uns nichts vor, runde 10 Jahre müssen investiert werden, in eine ungewisse Zukunft.

Jetzt also ab in die Politik und ohne Mentor sowie Prominenten Bonus reichen hier 10 Jahre Anlaufzeit für die meisten nicht einmal aus. Im übrigen auch für eine Diplom Journalistin nicht! Diese Aussage erinnert ein wenig an das Jodeldiplom was seinerzeit von Loriot vergeben wurde. Sehr wohl aber passt solch ein Diplom zu den allgemeinen Status der politischen Aufmerksamkeitstäter und wir denken nun an die erschlichenen Dr. – Titel wo das erreichen desselben ja auch schon als weißer Sport beschrieben werden könnte. Auf weitere Zertifikate, Orden und „Ehren“ Titel welche den aufrechten Gang unterstützen müssen, wollen wir besser nicht näher eingehen. Gauck ist ein sicher würdiger Verleiher, auch außerhalb der Karnevalszeit.

Weiße Tupfer auf roten Grund, machen sich an und für sich sehr gut auf Linke Fahnen, wird doch durch das Winken mit derselben vielfach das Reden oder Schreiben schon ersetzt. Auch das wieder ein Phänomen in einer LINKEN Partei wo sich auch keine Meinungen scheinbar gut verkaufen lassen. Zumindest für drei Prozent der Wähler. Gleiches sieht man jetzt auch im Tennis so und plädiert dort für die Einführung eines „Grunz-O-Meter“.

Man möchte den „Weißen Sport“ wieder zu einem Event der Ruhe und Besinnlichkeit machen. Es brauch ja nicht unbedingt jeder auf dem Centercourt mithören was ein Boris Becker zu seiner Zeit zwischen den Aufschlägen in den Besenkammern getrieben hat. Die Asse sind nun einmal Teil des Spiel und gehören nicht außerhalb der Plätze.

So wird ein solcher Grunz-O-Meter mit Sicherheit demnächst auch bei den Trainingsstunden in Oskarshausen zum Einsatz kommen. Es wäre doch unpassend wenn jedermann/frau in und um Silwingen durch das „Grunting“ gestört würde. Zumal wenn sich dann zwei ältere „Staatsmänner“ zu einem gemeinsamen Match, einen gemischten „Vierer“ dort zusammenfinden. Die Älteren brauchen schon manchmal etwas länger um doch noch an die Bälle zu kommen und stöhnen dementsprechend  häufiger und lauter. Silvio soll schon sein Interesse bekundet haben.

Ächz, stöhn, grunz!

TENNIS Im Kampf gegen die schweinischen Verschlusslöselaute

Endlich wird etwas unternommen gegen das leidige Herumgestöhne auf dem Tenniscourt. Das verspricht zumindest die resolute Chefin der World-Tennis-Association, Stacey Allaster, die der Stöhnerei mit einem „Grunz-O-Meter“ zu Leibe rücken will. Das nützliche Gerät misst die Stöhnlautstärke, und bei einem Wert über 100 Dezibel soll die Spielerin mit einem Punktabzug bestraft werden. 100 Dezibel sind dabei eine erstaunlich hohe Hürde, denn das lauteste Stöhnen im Tennis wird der Portugiesin Michelle Larcher de Brito mit 109 Dezibel zugesprochen. Bereits 80 Dezibel gelten nach Din EN 71-1 als Grenzwert für ohrnahes Spielzeug und 95 Dezibel als empfohlene Pegelbegrenzung für Diskotheken.

Würde übrigens der Brite Paul Hunn Tennis spielen, dann würde ihm sein Rekordrülpser von 104,9 Dezibel („Guinnessbuch der Rekorde“) zwar Respekt, aber auch einen betrüblichen Punktabzug einbringen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Das Warten auf Oskar ?

Erstellt von DL-Redaktion am 26. Februar 2013

Gespanntes Warten auf Oskar Lafontaine

File:2008-02-16-Oskar Lafontaine 0109.JPG

Na, soll dass nun der berühmte Wink mit dem Zaunpfahl oder der verzweifelte Hilferuf eines in Vergessenheit geratenen sein? Aber das Seilchen was hier von der Saarbrücker-Zeitung geschlagen wird, werden wir natürlich genauestens beobachten. Denn es ist ja schon interessant zu sehen: Springt er denn nun, hupp ein mal, hupp zweimal, .., ..,  oder verheddert er sich schon beim Ersten und fliegt vollends auf die Besagte?

Ja, natürlich es gibt viele Menschen welche schon einige tausend Jahre auf einen Messias warten. Wir sehen hier aber mehr einen Racheengel welcher auf dem Bahnhof steht, auf seinen Zug wartet, und irgendwann gesagt bekommt das dieser schon vor langer, langer Zeit abgefahren ist. So ist das mit den Engeln welchen das Gefühl für den richtigen Zeitpunkt  abhanden gekommen ist.

Wie bei allen Dingen im Leben, so steht auch eine Partei unter den ewigen Druck sich unablässig verwandeln zu müssen. Sie hat dem Zeitgeist zu folgen. Schlecht ist es dann feststellen zu müssen, dass die Uhr irgendwann stehen geblieben ist. Da hilft dann auch eine optische Verjüngungskur nicht mehr. Die glatte Haut der Partnerin wird die eigenen Falten kaum verdecken können.

So ist es das ewige Spiel der Natur, verlorener Zeit hinterherlaufen zu müssen, wobei dann auch mancher geschriebene Artikel den Anschein erwecken kann schon einmal geschrieben und gelesen worden zu sein. Ja, der Ulrich Maurer scheint diese Zeichen der Zeit eher erkannt zu haben, gab er doch seinen Rückzug schon vor einigen Wochen bekannt. Nun ja, als Vermittler zwischen den Welten, sprich Ost und West, mag er ja auch als der große Versager in Erinnerung zu bleiben.

Natürlich wird Oskar einiges an der Partei zur Zeit nicht schmecken. Da brauchen wir nur an den erwähnten Racheengel zu erinnern. Aber wer hat denn noch Appetit auf Oskar? Der gesamte Osten klagt über Magenschmerzen und die Toiletten sind zur Zeit durchweg belegt. Aus Sachsen wurde dieser Tage schon über eine bevorstehende Knappheit des Wassers berichtet.

Wobei, die Schärfung des eigenen Profil wohl kaum aus dem Saarland gefordert werden kann. Denn wo sonst dümpelt die Linke mehr zwischen Gefängnis, China, Krediten und wie auch immer gelagerten Verschiebungen hin und her als gerade im Saarland. Seltsam in diesem Zusammenhang, dass schon ein Halbsatz des Professor Bierbaum  als „Klartext“ herbeizitiert wird.

Man könnte schon den Eindruck bekommen dem Saarland käme nichts mehr gelegen als eine Selbstreinigung?  Weg mit den alten Liegenschaften, jetzt übernimmt die Jugend das Kommando.

Die Jugend personifiziert durch Linsler und Bierbaum? Endlich neue Füchse zur Hühnerjagd? So lesen wir dann zum guten Schluss des Berichtes noch einen markanten Satz der sogar uns versöhnlich stimmt denn er lautet und wir zitieren wie folgt: „Am 5. Mai wollen die Saar-Linken ihre Kandidaten-Liste für den Bundestag bestimmen“.

Wir dachten immer auch im Saarland herrsche Demokratie. Ist dieses ein Originalsatz von Oskar Lafontaine? Das haben wir in der SPD auch immer so gemacht?

Gespanntes Warten auf Oskar Lafontaine

 Eigentlich schien Oskar Lafontaine das Kapitel Bundespolitik für sich abgehakt zu haben. Wenig erbauliche Umfragewerte für die Linke, aber auch neuerliche Stasi-Vorwürfe gegen ihren Vormann Gregor Gysi wecken jedoch Zweifel an dieser Annahme. Steht Lafontaine vor einem Comeback im Bundestag? „Natürlich würden wir es begrüßen, wenn er wieder antritt“, sagt Parteichef Bernd Riexinger.

 Der Saarländer selbst hatte die Spekulationen kürzlich mit sybillinischen Bemerkungen angeheizt. Er habe sich „noch nicht entschieden“, schließlich gebe es ja „viele Argumente“, die man prüfen müsse. Andererseits: „Vorbereiten muss ich mich nicht großartig.“ Der amtierende Linken-Fraktionschef im Saar-Landtag führte von 2007 bis 2010 die Bundespartei und von 2005 bis 2009, gemeinsam mit Gysi, die Bundestagsfraktion. Da bräuchte es tatsächlich keine Aufwärm-Phase, um wieder bundespolitisch mitzumischen. Doch will Lafontaine das überhaupt?

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Aschermittwoch in Saarlouis

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Februar 2013

Lafontaine und Linsler fordern eine aktivere Regierung

Oh weh, das ist eine sicher nicht einfache Aufgabe an einen Valentinstag über die LINKE zu berichten. Und dann auch noch über den Landesverband an der Saar, an einen Tag nach Aschermittwoch! Trotzdem, wie sagen wir immer so schön: Packen wir es an! Schmeißen wir heute einmal nicht mit Perlen vor die Entsprechenden, sondern nehmen wir die Blumen, die schon halb verwelkten. Doppelt benutzt, wird ja auch billiger für einen Verband welcher, eh, sagen wir mal, nicht auf Rosen gebettet ist.

Von 500 Zuschauern weiß die Saarbrücker – Zeitung zu berichten; wie gut das sie nicht von Zuhörern geschrieben hat! Da müssen aber einige Reservebänke geräumt worden sein. Oder wurden wieder Busse eingesetzt? Und dann noch vom Wachküssen! Waren die denn alle schon vor den Beginn der Linsler Rede eingeschlafen. Überhaupt, die Saarbrücker – Zeitung, kommt heute so romantisch daher.

Wer sollte denn das Wachküssen besorgen, in dieser Partei? Der liebe Rolf, hat doch wohl im hohen Alter nicht noch die Fronten gewechselt? Oh, das wäre aber für viele peinlich, ob deswegen die meisten Jubel er vorsichtshalber sitzen blieben? Vielleicht kann Sahra ja besser küssen, als die meisten vermuten? In einer warmen Halle schmilzt auch das dickste Eis.

Das Oskar nicht gerne von Oben kommt ist im Saarland seit einigen Jahren bekannt. Da scheint das Licht einfach zu grell und macht auch die kleinste Delle sichtbar. Er bevorzugt mehr das rote Feuer aus den Untergrund, dort wo noch die rostigen Laternen ihr diffuses Licht verbreiten. Dort liegen die dicken Teppiche welche vieles verdecken.

Rund 500 Zuhörer wach zu küssen dürfte darum auch nicht einfach gewesen sein und die Sahra, müsste dort auch noch Unterstützung bekommen haben. Wurden vielleicht auch einige Chinesinnen eingeflogen, nein bestimmt nicht diese sind für kalte Heringe schwerlich zu begeistern. Vom Freibier vielleicht eher, besonders wenn der Schaum noch an den Lippen klebt.

Also doch mehr ein Fall für die alte Garde, die rechts-links KüsserInnen. Ansonsten von den Reden gibt es scheinbar nicht viel mehr zu schreiben. Also das gleiche oder auch dasselbe wie in allen Jahren zuvor? Besser wir werfen jetzt unsere Blumen darüber.

Lafontaine und Linsler fordern eine aktivere Regierung

Dass nur ihrer Partei das Wachküssen gelingen könne, davon waren auch die rund 500 Zuschauer in der Walderfingia-Halle überzeugt. Landesvorsitzender Rolf Linsler warf CDU und SPD „Kahlschlag im öffentlichen Dienst“ vor. „Die SPD im Land ist nur noch der Bettvorleger der CDU“, beklagte er. Den Papstbesuch der Ministerpräsidentin kommentierte er mit: „Kein Wunder, diese Regierung braucht Beistand von oben“. Lafontaine legte noch einen drauf: „Als der Papst die mit dem schwarzen Kopftuch gesehen hat, da dachte er, die verwechselt mich mit dem Ajatollah. Deswegen ist er zurückgetreten.“

Quelle: SZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    : Foto DL – privat / CC BY-SA 3.0

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Wo Rauch – Da Feuer

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Februar 2013

Rauch und Feuer unter linken Dächern?

Hören wir nicht immer ähnliches wie: „Dort wo viel Rauch aufsteigt werden wir auch irgendwo ein Feuer finden“? Dieses Feuer wurde zumeist dann auch innerhalb kürzester Zeit ausgemacht. Wie etwas in den Fällen Guttenberg, Mehrin, Schavan oder auch Wulff. Natürlich ist aber gerade in Wahlkampfzeiten die Rauchentwicklung besonders stark.

Ähnlich wird es jetzt auch Gregor Gysi ergehen welcher natürlich gerade wieder einmal zu Wahlkampfzeiten unter Pressebeschuss geraten ist. Aber, was dem einen Recht ist sollte dem anderen billig sein. Wobei ich mir aber, und das ist meine persönliche Meinung, nur schwer vorstellen kann das ein solch gewiefter Anwalt wie Gysi gerade bei der Abgabe einer „Eidesstattlichen Erklärung“ mit Unwahrheiten arbeiten sollte? Gleichwohl finde ich aber auch keine Erklärung dafür warum er gegen die Wiederholung einer Dokumentation Einspruch eingelegt hat, welche doch für jedermann/frau jederzeit im Internet abrufbar ist.

Hier ist sie:

[youtube RXw4bjpNqX4]

Wahrlich scheint mir dieser Einspruch kein gelungener Schachzug gewesen zu sein! Aber, und dieses fällt mir als nächste Merkwürdigkeit auf. Wäre eine anwaltliche Tätigkeit als Verteidiger solch prominenter Dissidenten wie Rudolf Bahro und Robert Havemann, an der Staatsmacht vorbei überhaupt möglich gewesen? Teil dieser Staatsmacht war zum damaligen Zeitpunkt auch die Stasi. Und natürlich wird es auch dort unterschiedliche Arten der Zusammenarbeit gegeben haben.

Wobei hier auch nicht vergessen werden sollte, dass selbst Frau Merkel unter den Decknamen „IM Erika“ als ehemalige Mitarbeiterin der FDJ und Beobachterin von Rudolf Havemann, in Teilen der Presse und des Internet als Mitarbeiterin der Stasi Erwähnung findet. Existierende Fotos  sind im übrigen genau dort verschwunden, wo der DR. Titel auftauchte. So ganz nebenbei wurde unterdessen ein anonymes Kopfgeld für Merkels Dr. Titel ausgesetzt.

>>> HIER <<<

Wo aber schon der „Feuer und Rauch“ Spruch erwähnt wird, sollte zumindest auch einmal daran erinnert werden, dass bereits des öfteren Mitglieder der Feuerwehren im Nachhinein als Brandstifter entlarvt wurden. Solch ein Vorgang wäre natürlich in der Partei DIE LINKE vollkommen unvorstellbar. Verdient doch gerade diese Partei im Umgang mit ihren eigenen Mitgliedern eine besondere Auszeichnung! Die Arbeiten der Schiedskommissionen und das Dossier aus Bayern sollten auch in diesen Zusammenhang nicht ohne Beachtung bleiben.

Ja, was macht eigentlich Sahra Wagenknecht am Aschermittwoch? Wird sie zusammen mit Gregor die entsprechenden „Akten“ einsehen und nebenbei ihren Anspruch auf die Führung in der Fraktion wiederholen? Oder überlässt sich dergleichen Arbeit besser ihren väterlichen Paten?

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Fotoquelle:Wikipedia

Author Sylvain Pedneault
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Das Ende eines LINKEN Traums?

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Februar 2013

Linke hoffen auf Sahra Wagenknecht

Heute noch das Ahlener Bürgerbüro

Das war schon eine deftige Abfuhr auf den Landes-Parteitag der LINKEN NRW in Essen. Eine Abfuhr für die noch MdB Ingrid Remmers und in der Politik gibt es dafür eine schöne Erklärung: Frau Remmers wurde nach unten durchgereicht.

Beworben auf Platz drei der Landesliste unterlag sie Ulla Jelpke, um sich für Platz neun erneut zu bewerben. Dort zog sie nach erhalten von 37 Stimmen vor der Stichwahl zurück, in der Inge Höger letztendlich obsiegte. Zum guten Schluss landete sie dann auf Platz 19. Auf einen ihr angepassten Platz, einer Hinterbank, ohne jede Aussicht erneut in den Bundestag einzuziehen.

Das ist Politik wird sie nun sagen, da muss man auch verlieren können. So ist es und wir schließen uns dieser Meinung an. Häme unserseits nein. Genugtuung ja – steht uns genauso zu wie ihre Freude vor vier Jahren nach erreichen des Ziel. War das nun Teil einer ausgleichenden Gerechtigkeit innerhalb einer Partei welche für genau diese kämpfen wollte?

Fakt ist, das ihre Arbeit? von der anwesenden Wählergemeinschaft nicht anerkannt wurde. Trotz aller Selbstlobhudelei welche sie in einem Pamphlet verbreitete,

welches >>> HIER <<< eingesehen

werden kann. Dieses wurde uns im übrigen aus dem KV Warendorf zugesandt. Ihre Verbreitung von Friede, Freude und Eierkuchen welche sie jedermann/frau vermitteln wollte entsprach bei weiten nicht den wahrgenommenen Tatsachen.

So war mit Sicherheit ihre zerstörerische Kraft welche sie in Verbindung mit ihren Spannmann Blocks in etlichen Kreis-Verbänden einsetzte bei vielen der Delegierten nicht in Vergessenheit geraten. Wenn heute in NRW kaum noch tragende Parteistrukturen vorhanden sind, die Wahlergebnisse sprechen dafür, haben diese beiden Typen in Verbindung mit einen links urteilenden, Rechte verdrehenden Richter aus der BSK ihr gerütteltes Maß Anteil an den Istzustand.

Die Partei ist heute an einen Punkt angelangt welcher weit unterhalb der damaligen Startlinie liegt.

Wurde zu damaliger Zeit Oskar Lafontaine als Supermann gefeiert, ruhen heute alle Hoffnungen auf Sahra Wagenknecht als Superweib welche ja in Gala und Bild schon als Ikone gefeiert wird. Wenn diese Hoffnungen mal nicht trügen! Man lobt ihre medialen Auftritte und feiert in gewissen Parteikreisen diese entsprechend, vergisst dabei aber vollkommen dass sie nur wegen ihres Äußeren geschätzt wird.

Dementsprechend wird in der Presse heute auch ein als einflussreicher Genosse ausgewiesenes Parteimitglied aus NRW erwähnt welcher sagt: „Sie ist das einzige Gesicht, das wir haben“. Dieser eine Satz sagt mehr als tausend Worte. Es ist das Gesicht, der Glamour, welcher in der Öffentlichkeit verbreitet wird. Gerade so wie bei Jenny Elvers-Elbertzhagen das Skandal-Weibchen auch. Man amüsiert sich über sie, gewählt wird aber immer noch nach politischen Aussagen und da kommt nichts.

Überhaupt die Meinung des Parteigenossen hat eine größere Beachtung verdient!   „Sie ist das einzige Gesicht, das wir haben.“ Welch eine Beleidigung für alle anderen Genossinnen und Genossen wird mit diesen Satz zum Ausdruck gebracht! Genosse könnte glatt glauben sich in einer Kirche in Front der vielen Heiligenbildchen aufzuhalten. Für eine Partei welche lautstark für die Gleichberechtigung und den Pluralismus kämpft zählt letztendlich auch nur das äußere Erscheinungsbild, die Oberflächlichkeit einer von  Hummer und Kaviar verwöhnten Maske.

Das ist die Politik der LINKEN. Steinbrück aufgrund seiner Einnahmen als Millionär anpöbeln, aber selber?

Linke hoffen auf Sahra Wagenknecht

Die im Saarland gemeldete Berlinerin Sahra Wagenknecht soll die Linkspartei in Nordrhein-Westfalen retten. Beim Landesparteitag in Essen nominierten 93,1 Prozent der Delegierten Wagenknecht für Platz eins der Landesliste für die Bundestagswahl. GegenkandidatInnen hatte die Parteilinke nicht.

 Vor kurzem sollte Wagenknecht den Linken schon in Niedersachsen helfen. In den letzten Wochen des Landtagswahlkampfs war sie dort auf vielen Plakaten zu sehen, stand allerdings gar nicht zur Wahl.

 Als bevölkerungsreichstes Bundesland gilt Nordrhein-Westfalen als mitentscheidend für den Wiedereinzug der Linken in den Bundestag – an Rhein, Ruhr und Lippe leben etwa 22 Prozent aller WählerInnen. Sollte die Partei hier weniger als drei Prozente einfahren, könnte dies das Ergebnis unter die 5-Prozent-Hürde drücken und damit das Ende der linken Bundestagsfraktion einläuten. Bei den Bundestagswahlen 2009 hatte die Partei in NRW mit 8,6 Prozent einen klaren Erfolg verbuchen können. Bei der Landtagswahl 2012 kam die Linke dagegen nur auf 2,5 Prozent.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

sieht vielleicht morgen schon so aus.

Fotoquelle: Fotoquelle: Saarlouis / Ahlen – privat / Fotomontage: DL/UP

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Landesparteitag Die Linke NRW 2013

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Februar 2013

„Ein gutes Leben für Alle ist möglich“,….

File:DIE LINKE. NRW Alexander S. Neu, Sevim Dagdelen, Matthias W. Birkwald.jpg

so lautet das Motto für den heute beginnenden und morgen weitergeführten Landesparteitag in Essen. Ein Aussage welche seit Gründung der Partei erhoben wird und bis heute auf seine Erfüllung wartet.

Vorrangig geht es um die Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahlen im Herbst.

Gewählt wurde wie folgt:

!. Sahra Wagenknecht  93 Prozent

2. Matthias W. Birkwald mit 65 Prozent

3. Ulla Jelpke

4. Andrej Hunko mit 170 zu 8 Stimmen gegen Bernd Horn

5. Sevim Dagdelen 51,6 Prozent

6. Niema Movassat  87,1 Prozent

7. Kathrin Vogler  50,8 Prozent

8. Hubertus Zdebel  59,7 Prozent

9. Inge Höger  117 Stimmen gegen Böth, nachdem Remmers schon gegen Jelpke unterlag zog sie vor Beginn der Stichwahl zurück. Sie kam bei dieser Wahl auf 37 Stimmen.

Ende des Samstags.

10. Alexander S. Neu – nach Stichwahl

11. Ayten Kaplan nach Stichwahl

12. Michael Bruns

13. Janina Herff

14. Marc Mulia

Die Plätze 15 – 30 werden in Blockwahl durchgeführt.

15 Daniela Zumpf,

16 Lukas Hirtz,

17 Cornelia Swillus-Knöchel,

18 Richard Dietrich,

19 Ingrid Remmers,

20 Heiner Bäther,

21 Sylvia vHäfen,

22 Sven Schlesinger,

23 Ingrid Schween,

24 Robert Brandt,

25 Sefika Minte

26 Markus Dowe

28 Charly Hörster

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Grafikquelle     :

Source Flickr: DIE LINKE. NRW: Alexander S. Neu, Sevim Dagdelen, Matthias W. Birkwald
Author DIE LINKE Nordrhein-Westfalen Foto: Niels Holger Schmidt
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Das Aus für DIE LINKE ?

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Januar 2013

Eine solch desolaten Partei Arbeit verdient nicht mehr

Das war dann wohl die Entscheidung, spät in der Nacht. Mit einer Stimme Vorsprung gewinnen die SPD und Grünen gemeinschaftlich die Landtagswahlen in Niedersachsen und könnten so nach ihren hauchdünnen Sieg regieren, wobei das Ergebnis denn letztlich auch nicht so wichtig ist, da große Veränderungen ehe nicht zu erwarten sind.

Das war es dann wohl auch für die LINKE im Westen, dieses mal aber schon quasi um Punkt 18:00 Uhr. Denn im heutigen Zeitalter erweisen sich die ersten Prognosen am Wahlabend so Punktgenau, dass bis auf einige Nuancen hinter dem Komma, ein fast endgültiges Ergebnis schon festliegt.

Die dritte Niederlage in Folge, nach Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, mit einer Prozentzahl um 3,1 ist ein eindeutiger Hinweis auf die weitere Fahrtrichtung dieser Partei. Man nähert sich unaufhaltsam den Zahlen welche die Gründungsparteien vor ihren Zusammenschluss erreichen konnten. Wie gewonnen, so zerronnen möchten wir aufgrund der vorliegenden Tendenz behaupten. Das Unternehmen DIE LINKE ist in Westdeutschland gründlich in die Hosen gegangen.

In die Hosen von unbelehrbaren Karrieristen und möchte gern Politikern welchen die Plätze auf den Hinterbänken ihrer Ursprungsparteien zu niedrig erschienen, welche da glaubten zu Höheren befähigt und Berufen zu sein um letztendlich an ihrer Unfähigkeit zu versagen. Hochmut kommt bekanntlich vor den Fall! Heute sind diese Damen und Herren noch nicht einmal fähig das von ihnen zerdepperte Porzellan zusammen zu kehren.

Personen welche da glaubten auf den Friedhöfen der Nation, über den lang verfaulten Särgen von  Verstorbenen wie Marx, Lenin oder auch Stalin, um hier nur einige Beispiele aufzuführen, eine moderne Partei aufbauen zu können, zeigen auf, die Zeit in die Moderne verschlafen zu haben. Auf innerhalb der Gesellschaft, lange zu Staub zerbröselten Ideologien dieselbe in eine moderne Zukunft führen zu können, wird ein einsamer Traum dieser Spinner bleiben.  Der mündige Bürger ist diesen veralteten Doktrinen lange um wenigstens einhundert Jahre voraus.

So wurden bereits sich andeutende Strukturen der Gründungszeit von einigen Unbelehrbaren aus Geld- und Macht-Geilheit mutwillig zerschlagen. Klein-geistige SektiererInnen nutzten ihre ihnen „im guten Glauben“ übertragenen Machtfunktionen gnadenlos aus, ihr persönliches Spinnennetz zu verdichten. Sie wiesen nach, das Ideologien letztendlich immer am Egoismus scheitern.

So haben die Bürger auch bei den Wahlen in Niedersachsen, wie auch bereits in den vergangenen Jahren, eindrucksvoll mit ihren Kreuzchen ihre Sympathie oder Antipathie zum Ausdruck gebracht. Will ich diese Gesellschaft verändern, was ja vielfach auch gewünscht wird und in einigen Fällen dringend notwendig erscheint, kann dieses nur mit und nicht gegen die Bürger geschehen. Das die von den Linken angebotenen Rezepte unverdaulich sind, müsste mittlerweile auch dem Dümmsten in der Partei aufgefallen sein.

Nach den in der letzten Zeit erfolgten Entlarvungen  von einigen Schein-Doktoren nun zu glauben mit irgendwelchen Titeln noch Punkten zu können, ist vollkommen daneben gegangen. Der Glanz und Glamour von Bild oder Gala wird innerhalb dieser Gesellschaft zwar gerne gelesen, aber von einer Regierung wird schon ein wenig Seriosität und Zuverlässigkeit erwartet. Da ist es nicht ausreichend sein altes, scheinbar verschlissenes Jäckchen einfach an der Garderobe abzugeben und mit einem Neuen die Bühne zu betreten. Da wäre schon zumindest eine glaubhafte Erklärung nötig.

Nur das große Aufräumen wird nicht erfolgen. Dafür sind die Fleischtröge dieses Staates zu reichhaltig gefüllt als das Platzhalter ihre Stellungen freiwillig räumen würden. Auch erwiesen sich die Führungen mit Unterstützung der Schiedskommissionen in den letzten Jahren als zu radikal und drakonisch  gegenüber einer schweigsamen Basis, als das von dort so wie es nötig wäre, nun der große Aufstand bevorstände. Das wursteln geht so weiter, der Lauf in den Abgrund ist noch nicht beendet.

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Grafikquelle       :       Die Repräsentanten der vier in den Landtag gewählten Parteien am Wahlabend, von links nach rechts: Stefan Birkner, David McAllister, Stephan Weil, Stefan Wenzel

 

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LINKER Führungskampf ?

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Januar 2013

Es ist gut das Gregor Gysi schweigt.“

Hier Saarlouis, Saar – demnächst auch in Berlin ?

Es gibt Menschen welche auch durch ihr Schweigen für viel Unruhe in den eigenen Reihen sorgen können. Einer dieser Parteigänger ist mit Sicherheit auch Gregor Gysi, seines Zeichens Fraktionsführer der Fraktion der DIE LINKE im Bundestag. Zwar ist das Thema relativ alt, wird aber auch immer wieder nach oben gespült, da es unter der Oberfläche um den Führungsanspruch in der Partei geht.

Nach außen hin klar festgeschrieben stehen dort zwei Namen mit Kipping und Riexinger, welche als Vorsitzende für alles Verantwortlich zeichnen, da sie es nicht unterlassen konnten sich entsprechend in den Vordergrund zu drängen. Die Richtlinien der Politik jedoch werden, wie es in einer Funktionärspartei üblich ist, von ganz anderen Personen vorgegeben und diese bevorzugen es im Hintergrund zu werkeln.

So kann Bernd Riexinger in den letzten Tagen dementieren so oft er auch gefragt wird, die Entscheidung wer denn diese Partei im Wahlkampf anführen wird, ist mit Sicherheit schon lange geklärt. So sagt denn auch der Bundestagsabgeordnete als ein Vertreter des pragmatischen Flügel Jan Korte, auf Anfragen hin nur: : „Es ist gut das Gregor Gysi schweigt.“

So ist die Doppelspitze Wagenknecht – Gysi, nach dem gescheiterten Versuch von Lafontaine seine Partnerin neben Gysi in die Fraktionsspitze zu lavieren, wohl endgültig vom Tisch. Lafontaine wird hier der unlautere Versuch nachgesagt, das Gleichgewicht zwischen Ost und West zu seinen Gunsten  verschieben zu wollen.

So bleibt denn Lafontaine aus den Spekulationen um die Führungsposition weitgehend außen vor und begnügt sich damit, im Wahlkampf von Niedersachsen eine hilflose Landes-Partei über die fünf Prozent zu helfen, wobei die Prognosen zur Zeit bei drei Prozent hängen. Macht es nicht Nachdenklich: Überall  wo Lafo zu Wahlkämpfen auftrat, sei es in  RLP,  BaWü,  NRW oder auch Schleswig-Holstein haben die Linken den Einzug in den Landtag verpasst !

Vielleicht gerade wegen Lafontaine welcher im Westen der Republik ja immer noch bei vielen Traumtänzern als die Führungspersönlichkeit gilt. Es gilt aber mit Sicherheit in der Öffentlichkeit nicht als gutes Zeichen, wenn auch heute noch alles in der Partei bei den „Alten“ zusammenläuft, was sich dann ja auch in den Wahlergebnissen niederschlägt.

So wird denn auch immer öfter die Rede auf ein sogenanntes Wahlkampf Team ins Gespräch gebracht. Der „Spiegel“ erwähnt hier Namen wie Jan van Aken für den Bereich Abrüstung, Caren Ley für Energie oder auch Klaus Ernst für das Thema Arbeit. Natürlich dürfen hier auch Sahra Wagenknecht mit der Finanzkrise und auch Katja Kipping vor 16 / 00 Uhr nicht vergessen werden.  Hier zögert schon Dietmar Bartsch, welcher für Ostdeutschland verantwortlich werden soll, mit seiner Teilnahmebereitschaft in dem er das Vorhaben als „innerparteiliche Befriedungsmaßnahme“ bezeichnet.

Wir sehen aber wieder einmal dass sorgfältigst darauf geachtet werden muss, ja keine Verdienste  in Vergessenheit geraten zu lassen. Für jeden wird versucht ein entsprechendes Stullenpaket  mit dem richtigen Aufschnitt zu packen. Die Spitze frisst sich voll und die Basis schweigt in demütiger Haltung, selbst ein Rülpsen ist bislang nicht zu vernehmen.

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Fotoquelle: Saarland privat / Fotomontage: DL/UP

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Gysi, das LINKE Orakel

Erstellt von DL-Redaktion am 26. Dezember 2012

Linke bereit für Koalition mit SPD und Grünen

Ho, Ho, Ho!

So hören wir Gregor Gysi rufen, welcher uns seine neuesten Weihnachtsmärchen in der Mitteldeutschen-Zeitung erzählt: „Der Zustand der Partei ist wesentlich besser als vor dem Parteitag. An der Partei beginnt auch eine Vereinigung“. So lesen wir. Halleluja, gleich platzt die Glaskugel des Weltendeuters. Dabei sind gerade im Moment, so kurz vor Jahresschluss, die Auflösungserscheinungen deutlich sichtbar. Scheint doch jeder bestrebt so kurz vor dem Kehr aus sein Scherflein noch ins trockene zu bringen.

Die Worte von Gregor kommen zu den Festtagen gerade richtig. So zeigt er seine wahre Stärke wenn er sich selber nicht so ernst nimmt und munter drauflos plaudert. Wir hören und lauschen andächtig seinen Offenbarungen. Es passt, es ist Weihnachten, für viele erst morgens in der Kirche die Worte des Matthäus und anschließend die von Gregor. Doch Glauben? Wir glauben Beiden nicht da wir tagtäglich anderes hören, lesen und entsprechend weitergeben.

Mag es vielleicht daran liegen das er seine eigene Partei nicht mehr so richtig einzuschätzen weiß? Zu viele negative Überraschungen in den letzten Jahren erleben musste? Oder sind die verschiedensten Töne welche er aus der Basis und den Strömungen hören muss wie Schalmeientöne für ihn? Na, vielleicht hat er ja auch nur ein wenig Probleme mit den Ohren? Auch das soll es ja geben.

Selbst wenn innerhalb der Partei alles zum Besten liefe, blieben da immer noch die Probleme mit Oskar und Sahra welche über die Feiertage auf Madeira Urlauben. So stichelt er munter über einen Mitbewerber welcher nicht loslassen -kann, oder will? Oder auch nicht darf, da dann die ganzen Schweinereien der letzten Jahre über ihn zusammen brechen würden, so wie es in der Politik im Allgemeinen üblich ist.

Linke bereit für Koalition mit SPD und Grünen

Die Linke stellt Bedingungen für eine Koalition mit SPD und Grünen nach der Bundestagswahl im September 2013. „Mit uns geht es nur, wenn es einen Politikwechsel gibt. Dann sind wir bereit“, sagte Gysi in einem dapd-Interview. Im Augenblick setzten SPD und Grüne auf einen Personalwechsel, nicht auf einen Politikwechsel, – weder was prekäre Beschäftigung, noch was Steuern, Bundeswehr oder Rente mit 67 betreffe. „Das geht mit uns nicht.“

Gysi rechnet trotz Umfragewerten von derzeit sieben Prozent erneut mit einem zweistelligen Wahlergebnis. „Wenn wir die richtigen Themen ansprechen, kann das Ergebnis wieder zweistellig werden. Man muss ja ehrgeizig sein, sonst macht Kampf keinen Spaß.“ Bei der letzten Wahl hatten die Linken 11,9 Prozent erreicht.

Die Gefahr einer Spaltung der Linken hält Gysi für überwunden. „Der Zustand der Partei ist wesentlich besser als vor dem Parteitag. An der Basis beginnt auch eine Vereinigung“, sagte er. Auf dem Parteitag in Göttingen im Juni waren Gysi als Vertreter der Ost-Linken und Oskar Lafontaine für die West-Linken aneinander geraten. Sie lieferten sich ein heftiges Rededuell.

Quelle: MZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Beschreibung

Deutsch: Oktopus-Orakel Paul./ Urheber Tilla
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