DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

„Die Linke“ und Syriza

Erstellt von DL-Redaktion am 30. Juli 2015

Wie ver -kalk -nall – te Teenager

Ja der Artikel trifft schon ins Schwarze, bis auf wenige Ausnahmen, da doch ein jeder Schreiber, je nach eigener  Sicht  der jeweiligen Situationen seine ganz persönlichen Betrachtungen einfließen lassen.  Glück  für die Politiker dass sich die meisten SchreiberInnen wohl kaum einmal selbst in das Innenleben der Parteien hineingegeben haben, sonst würde das Urteil über die „Macher“ mit Sicherheit noch verheerender ausfallen.

Natürlich zeigt sich DIE LINKE dem neutralen Betrachter wie eine Wetterfahne was auch normal ist, da innerhalb der Partei untereinander ein tiefes Misstrauen herrscht. Schon innerhalb eines Landes sehen wir wie sich die verschiedenen Gruppen bis aufs Messer bekämpfen, da es keine Meinungsfreiheit gibt.

So ist natürlich die Tatsache in Griechenland an die Macht gekommen zu sein ein Erfolg der gesamten Linken Szene da erhofft wird das sich so etwas auch auf die nächsten Wahlen im eigenen Land auszahlen werden. Erfolge welche aus den Wolken gefallen sind. Erfolge wofür andere gearbeitet haben, und an welchen man gerne partizipieren möchte. Erfolge welche auf die fanatisierten Wähler wie der lange ersehnte warme Regen hinunterrinnt.

Da muss natürlich der kurze Augenblick des Sieges entsprechend genutzt werden, weiß doch jeder der dort Sitzenden dass der Katzenjammer auf dem Fuß kommen wird, da keine Aussicht besteht solch einen Erfolg auch festzuhalten. Es sind einfach keine BürgerInnen bereit sich mit einer Truppe einzulassen deren deren Vorzeigepersonen nicht für Kontinuität stehen. Die Bürger sind nicht bereit die null einer Regierung mit der null der Opposition einzutauschen, da schon auf den unteren Parteiebenen keine Erfolge nachweisbar sind und viele Vertreter aus den OV und KV innerhalb der sie umgebenden Gesellschaft als krasse Außenseiter gelten.

Für uns gilt nur eine der auf dem Foto zu sehenden Person als Teenager auf welche die Überschrift hinweisen könnte Und ob denn ausgerechnet sie als ein Erfolgsmodell für die Partei gesehen wird, möchten zumindest wir hier auf DL doch sehr stark bezweifeln. Denn um die Personen innerhalb  ihrer Altersgruppe aus den anderen Parteien zu überflügeln, und das müsste sie als LINKE, dazu braucht es schon andere Qualitäten. Wobei sich DIE LINKE merken sollte dass die eigene Meinung vollkommen unwichtig ist. Es zählt in einer Demokratie ausschließlich die Wahrnehmung der Bevölkerung, die der WählerInnen.

Wir könnten aus diesem Foto der FAZ auch ersehen dass sich hier drei Personen gegenseitig  auslachen, vielleicht zum letzten mal? Denn es ist doch auffällig das die hiesige Bevölkerung den Griechen sehr offen entgegentritt. Für die eigene Linke Partei davon aber noch nicht einmal zehn Prozent übrig bleiben. Vielleicht sollten einige der sich selbstherrlich ausgebenden MacherInnen einmal in den Spiegel sehen ? Gerechtigkeit kann nur glaubhaft gefordert werden wenn sie von oben auch vorgelebt wird. Und genau davon sind zu Viele noch zu allzu viele Meilen  entfernt.

„Die Linke“ und Syriza – Wie verknallte Teenager

von Mechthild Küpper

Die Linkspartei verehrt die griechische Syriza und ihren Vorsitzenden Alexis Tsipras. Denn sie tun, wovon „Die Linke“ nur träumen kann. Gemeinsam geht es dann gegen Schäuble und Merkel.

„Griechenland ist nicht Russland, Tspiras ist nicht Lenin, das politische Beben in Griechenland ist nicht die Oktoberrevolution“, dennoch habe er bei der Lektüre der aktuellen Nachrichten daran denken müssen, „wie Lenin darauf bestand, den Raub-Friedensvertrag von Brest-Litowsk 1918 abzuschließen“. Das schrieb in dieser Woche ein Leser an „Neues Deutschland“. Syriza brauche, wie Lenin, Zeit und Solidarität. Der Leser verteidigt Tsipras gegen Kritik aus den eigenen Reihen, gegen Linke, die einen Wahlsieg als archimedischen Punkt ansehen, mit dem man die kapitalistische Welt aus den Angeln heben kann.

Die meisten Funktionäre der Linkspartei wählen eine andere Perspektive. Sie dreschen auf deutsche Politiker ein. Am 5. Juli, als das Referendum ein Nein zu den Vereinbarungen zwischen den europäischen Staaten und Griechenland erbracht hatte, freute sich der Parteivorsitzende Bernd Riexinger: „Die Demokratie hat heute einen Sieg in Europa errungen“, nun müssten die Verhandlungsführer „den demokratischen Willen der griechischen Bevölkerung respektieren“. Riexinger, der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi und sein Stellvertreter Klaus Ernst waren wie Schlachtenbummler nach Athen gereist, um den Freunden von Syriza beizustehen.

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Blömke/Kosinsky/Tschöpe

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Linke streitet über Grexit

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Juli 2015

Lafontaine und Wagenknecht gegen alle anderen

von Mechthild Küpper

Anders als viele in der Linkspartei kann das politisch dominante Ehepaar Lafontaine und Wagenknecht einem Ausstieg Griechenlands aus dem Euro viel abgewinnen. Parteifreunde sind erbost über das „Gedankenspiel“ für einen „Grexit“.

Heftig hat am Montagmittag der finanzpolitische Sprecher der Linkspartei-Fraktion, Axel Troost, der Position von Sahra Wagenknecht zu Hilfen für Griechenland widersprochen. Er kündigte „entschiedenen Widerstand“ an. Sie vermittle „den Eindruck, die Partei stünde für einen Grexit zur Verfügung“, doch das sei nicht der Fall. Es handle sich um „Gedankenspiele eines Ehepaars aus dem Saarland“, sagte Troost; gemeint sind Wagenknecht und Oskar Lafontaine.

Am Montagmorgen hatte Wagenknecht, designierte Vorsitzende der Bundestagsfraktion, im Deutschlandfunk gesagt: „Letztlich können wir auch als deutsche Steuerzahlerinnen und Steuerzahler der griechischen Regierung nur dankbar sein, dass sie dieses Paket abgelehnt haben“. Denn das Land sei schon seit 2010 pleite. Doch werde „diese Situation dadurch verschleiert, dass man neue Kredite gibt, um alte Schulden zu bezahlen, und das mit Auflagen verbindet, die das Land immer ärmer gemacht haben“.

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Fotoquelle:  / Blogsport

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