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Peerlusconis Wirt zahlt 6,62 Std.

Erstellt von DL-Redaktion am 8. März 2013

SPD bucht Hotel mit Niedriglöhnen

File:Peer Steinbrück, Rhein-Ruhr-Halle Duisburg, 2005.jpg

Natürlich hat er es nicht gewusst, obwohl er bei der Einführung geholfen hat und das sogar kräftig. Aber das alles ist ja auch schon ein paar Jahre vorbei.  Und obwohl sie heute immer noch behaupten alles richtig gemacht zu haben, gestern wie heute. Politiker machen bekanntlich keine Fehler, zumindest gestehen sie keine ein, schließlich schweben sie alle über uns. Wie sagte schon Dieter Hildebrandt, wir zitieren: „ Sie schweben alle über uns. Und wenn wir nach oben schauen was sehen wir? Nur Arschlöcher“.

Ja, so sind sie, die meisten und das vor allen Dingen wenn sie Kanzler werden wollen. 8,50 Euro Mindestlohn fordern und 6, 62 Euro zahlen. Da schmecken  Essen und Getränke, der Bauch wird voll und man freut sich darüber den Zuhörern wieder einmal etwas vor schwadroniert zu haben. Aber das ist doch MP, Merkel Provinz. Vielleicht durfte Steinbrück den speziell für Merkel gebauten Flughafen benutzen? Den privaten, in ihren Garten? Na dort wo sie einmal gelandet ist, werden bestimmt keine Radieschen mehr wachsen.

500 Personen sollen ihm zugehört haben. Macht bei 10.000 Euro Gage (Mundzoll), 20 Euro Eintritt pro Person. Der Kellner musste also drei Stunden für ein Ticket arbeiten. Ja, reden strengt an, ist wie Schwerstarbeit. Ach ja, fast vergessen, es war ja eine Wahlveranstaltung da wird kein Eintritt verlangt. Das ist hören auf Kredit, die Rechnung kommt erst nach den Wahlen.

Wir hören immer im Saarland wird dann auch noch Freibier ausgeschenkt. Vor allen Dingen wenn Linsler etwas sagt. Nein, nein, ich habe nicht von reden geschrieben. Da gibt es dann neben Freibier noch einen Heiermann oben drauf. Schmerzensgeld.

SPD bucht Hotel mit Niedriglöhnen

Die SPD in MV hat für ihren Landesparteitag am 16. und 17. März ein Hotel gebucht, in dem Stundenlöhne deutlich unter dem auch von der SPD geforderten Mindestlohn von 8,50 Euro gezahlt werden. „Da ist uns ein Fehler unterlaufen“, räumte SPD-Landesgeschäftsführer Marcus Unbenannt gestern ein. Einem Bericht der Ostseezeitung zufolge erhalten Kellner im Kolping Ferienland in Salem (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), wo die SPD den Parteitag veranstaltet, meist 6,62 Euro je Stunde. Das entspreche der untersten Tarifgruppe in der Branche in MV. Auch das Radisson-Hotel in Rostock, wo SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück am Mittwochabend vor 500 Gästen sprach, bezahlt dem Bericht zufolge die Hälfte seiner rund 100 Mitarbeiter nur nach der geringsten Tarifstufe. Zu Beginn seiner zweitägigen Tour durch MV hatte Steinbrück am Mittwoch die Forderung nach einem Mindestlohn von 8,50 Euro noch als eines der wichtigsten Themen seiner Partei im bevorstehenden Bundestagswahlkampf genannt, vor allem auch im Osten.

Quelle : Schweriner Volkszeitung >>>>> weiterlesen

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