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RENTENANGST

Mobbing durch Salon Sozis

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Mai 2012

Mobbing durch Salon Sozis

Es ist schon ein ganz mieser Stil mit welcher in der Partei DIE LINKE des Landesverband Saarland gearbeitet wird. Von Politik machen wollen wir hier erst gar nicht schreiben, denn dazu ist das Führerpersonal scheinbar nicht in der Lage. So ist es dann auch nicht Verwunderlich dass sich mehr und immer mehr Mandatsträger, Vorstände und auch einfache Mitglieder aus der Partei wieder verabschieden. Musste man doch die Vorstellung von politischer Arbeit rasch begraben.

So ist es an und für sich keine große Überraschung wenn immer weniger Menschen sich an der politischen Arbeit in den Parteien beteiligen und sich in den außerparlamentarischen Gruppen besser aufgehoben und verstanden fühlen. Haben doch die wenigsten ein gesteigertes Interesse daran sich in ihrer Freizeit mit selbstherrlichen Alpha -männchen oder -weibchen auseinanderzusetzen nur um ein gewisses patriarchalisches System aufrecht zu halten.

Auch ist es schwer einsehbar sich in seiner Freizeit und nach getaner Parteiarbeit von Menschen welche sich einen großen Teil ihres Lebens nur auf Kosten der Allgemeinheit durchgeschlagen haben, deren schlechte Erziehung aus der Kinderstube aufzeigen zu lassen. Ja, wenn es den Nichtnutzen an der Parteispitze nicht passt wird Mitglied schnell über einen „Chinesenficker“ „zur schwierigen Person“, welcher sich „überfordert“ fühlt und „schwer in die Gemeinschaft einzugliedern ist“.

Eine Beurteilung von Leuten welche überwiegend nicht in der Lage sind fünf und fünf zusammenzuzählen was dann durch Fehlbestände in der Kasse auch noch aufgezeigt wird. So ist es sehr zu begrüßen dass die Saarbrücker-Zeitung dieses Thema endlich einmal aufgreift und auch den so beschuldigten eine Stimme gibt.

So lesen wir denn folgendes:

„Sie schütten Dreckkübel aus, ohne zu wissen, wovon sie reden“, sagt der frühere Vorsitzende des Kreisverbandes Saarpfalz, Ralf Berberich. „Das ist ein Hohn und an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.“ Dieser Auffassung schließen sich weitere Ex-Funktionäre von der Orts bis zur Landesebene an, die sich nun an die SZ wandten. Seit Jahren kämpft die Saar- Linke mit Problemen in den Kommunen. Mindestens 20 der einst 54 Fraktionen sind zerbrochen. Erst im März hatten 18 Mitglieder der Linken, zum Teil Mandatsträger und Vorstandsmitglieder, der Partei den Rücken gekehrt. In einer gemeinsamen Erklärung klagten sie über „Stasi-Methoden“ (die SZ berichtete). In weiteren Austrittserklärungen, die der SZ vorliegen, ist von „Personenkult“ und regelmäßigen Verstößen gegen Parteiregularien die Rede.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :     Sahra/Oskar usw. / Blogsport

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Täuscher Oskar

Erstellt von DL-Redaktion am 20. März 2012

Die Initiative Demokratie und Transparenz

Wenn der verehrte Leser mehr zu der Rosstäuscherei wissen möchte,

klickere er auf den OLaf

Der Focus nahm in seiner Montagsausgabe die gelungene Aktion der saarländischen „Initiative Demokratie und Transparenz“ auf und berichtete recht ausführlich darüber. Bekanntlich hatten 18 Mitglieder der Partei DIE LINKE, darunter auch einige Mandatsträger, ihren Austritt aus der Partei erklärt.

Dabei sind die Vorwürfe welche von der Initiative hier im besonderen gegen den saarländischen Landesverband erhoben werden so neu nicht. Es sind die im allgemein seit langen bekannten Vorwürfe welche einfach immer wieder energisch erhoben werden müssen, um dann irgendwann auch auf öffentliches Interesse zu stoßen.

Es sind dieses auch allesamt Vorwürfe mit welchem sich die komplette Westpartei der Linken schmücken darf, denn es wurde nun durch das auftauchen dieser Arbeitsanleitung in Bayern bekannt, was von Insidern immer vermutet wurde: Die gesamte Westpartei ist ein riesiger Schwindel in welcher nur das Diktat einiger weniger von Oben seine Gültigkeit hat

Partei DIE LINKE

Kleine Alexander Str. 28
10178 Berlin
03. März 201

Offener Brief
Austritt aus der Partei DIE LINKE
Mitgliedsnummer: 9000837 Ralf Berberich

Sehr geehrte Damen und Herren,

ungeachtet der Tatsache, dass man dem unwürdigen Gegurke an der Bundesspitze der Partei nichts mehr Erhellendes abgewinnen kann … Aber was sich die Partei im Landesverband Saar von „Napoleon Lafontaine“ seit der Parteigründung 2007 erlaubt, ist unvorstellbar.

Im November 2006 erlag ich der Versuchung und Verlockung in die neue Partei, die sich wenige Monate später DIE LINKE nennen sollte einzutreten mit der Vorstellung, dass eine neue politische Kultur entstehen könnte mit stabilen und gefestigten Moralprinzipien, an denen sich die Bevölkerung orientieren könnte, weil es ja eine andere Qualität politischer Vertreter geben sollte, die das was sie sagt auch so meint und dies hält, das Wahlvolk nicht mehr belügt und betrügt, wie das bisher politisch Bekannte.

Welch‘ ein Irrtum, welch‘ eine Fehleinschätzung.

Was sich in dieser Partei von der Konstituierung an bis heute abspielt, ist so verlogen und verkommen, teilweise am Rande der Legalität und von Fall zu Fall… dass man das Ganze kaum in Worte fassen kann.

Das Nichtbeachten von Parteiregularien und geltenden Gesetzen ist hier zwischenzeitlich parteiintern zum „Volkssport“ geworden. Die Vorturner, eine Clique um und von Napoleons Gnaden, mit einem politischen Leuchtturm an der Spitze der im Mittelalter vermutlich noch nicht mal zum Hofnarr getaugt hätte, hat nur eines im Sinne „wie versorge ich mich richtig“.

Parteibasis, innerparteiliche Demokratie, Parteimitglieder, die doch tatsächlich selbständig und kritisch denken können, alles nicht gefragt und gewollt.

Es sei denn, es handelt sich um solche Mitglieder die bei irgendwelchen Veranstaltungen, die schon seit Jahren inhaltlich überwiegend nichts erkennbar Neues vermitteln, von der Vorturner-Clique zum „Jubeln und Johlen“ missbraucht werden, und die sich selbstverständlich ab und an bei Freibier und ähnlichem gerne missbrauchen lassen. Seitenweise könnte man jetzt weiter ausführen.

Aber seit Jahren musste man erkennen, dass auch schlimmste Verstöße und Vergehen gegen Parteiengesetz, Abgabe falscher Eidesstattlicher Versicherungen, Betrug, Missachtung und Nichtbeachtung der Partei-Regularien, menschenverachtendes Denunzieren und Diskreditieren wie z.B. bei dem Stadtratsmitglied Dieter Heinrich „Chinesenficker“ durch die MdL Dagmar Ensch-Engel und Gilla Schillo durch den Landesvorstand/stellv. Bundesvorsitzenden bei den saarländischen „Linken“ hoffähig zu sein scheint und niemand sonderlich interessiert.

Auch sehr beeindruckend ist die Tatsache, dass das was Stasi und Stalinismus über Jahrzehnte erfolgreich im Sinne des Systems und „der Partei“ umgesetzt haben zumindest im Saarland – immer noch bei „Napoleons Turner-Riege“ angewendet wird.

Damit verschafft man sich die Gewissheit, dass sich landesweit keine schlagkräftige innerparteiliche Opposition bilden kann, die evtl. in der Lage wäre, diesem charakterlosen und wählertäuschenden Schauspiel ein Ende zu bereiten.

Wie bereits erwähnt „wie versorge ich mich richtig“ ist oberste Maxime und das Gebot der Stunde. Bestes Beispiel die Kandidatenkür zur bevorstehenden Landtagswahl.

Einer Partei, die der Bevölkerung vermutlich, weil es „Napoleon“ so wollte und von dem auch die Aussage sein soll „er behalte sich grundsätzlich das alleinige Personalvorschlagsrecht vor“, einen solchen „Kandidatensumpf“ anbietet, kann man aus Überzeugung und mit gutem Gewissen nicht mehr angehören.

Darüber hinaus wird wahlprogrammatisch nichts angeboten als purer Personenkult und auch teilweise die Intelligenz des Wählers beleidigender Populismus.

Die Linke ist daher im Saarland nicht wählbar.

Aus diesen Gründen, in Kurzfassung, als ehemaligen Kreisvorsitzender, OV-Vorsitzender und Fraktionssprecher teile ich Euch mit

Das war‘s für mich

Ralf Berberich

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Grafikquelle :  CC BY-SA 3.0 de

Screenshot DL / Red privat  .

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