DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Gysi verkauft Brüderles Buch

Erstellt von DL-Redaktion am 10. April 2014

 

So geht Politk – Pack schlägt sich – Pack verträgt sich

Start der Amflora-Ernte in Mecklenburg-Vorpommern 10.jpg

Es ist schon eine seltsames Völkchen welches in diesem Land die Partei DIE LINKEN repräsentiert. Einige Bekloppte müssen darunter sein wenn wir uns die Sache einmal näher betrachten. Allerdings, und dass hat auch etwas Gutes, die Verrückten bieten immer wieder Anlässe zum Schreiben ewig neuer Storys.

Da haben wir an einem Tag die trotzige Gruppierung der Kommunistchen welche wohl irgendwann  vergessen haben im Laufe der Jahre Erwachsen geworden zu sein und diese Spielchen um Krieg und Frieden nur noch von dummen Politiker aufgeführt werden, welche von den Bürgern vielfach mitleidig belächelt werden. So wird der Tag kommen wo dieses nach Macht und Kriegen lüsterne Pack zum Teufel gejagt werden wird, egal ob sie sich links oder rechts Gruppieren.

Zufall das am gleichen Tag ein Linker Leader das Buch welches der FDP Brüderle mit dem BILD Journalisten Hugo Müller-Vogg schrieb, mittels einer Pressekonferenz in der Öffentlichkeit präsentierte?  Ist es einer Partei schon jemals besser gelungen sich zum Gespött der Massen zu machen? Wie blöde muss die Gesellschaft sein um nicht zu bemerken wie sich hier die Kommunistin Wagenknecht und der Sozialist Gysi zum Affen machen? Aber, so zeigt es die persönliche Erfahrung, auch in der Linke heiligt der Zwecks jegliche Mittel.

Natürlich ist, dass bei den Kungeleien unter Politikern auch im Bundestag Freundschaften über die  verschiedensten Parteien hinaus geschlossen werden. Das Schauspiel welches aber  veranstaltet wird dieses zu verschleiern ist verdächtig, da hier der Bürger für dumm verkauft wird und sich letztendlich  wieder einmal zeigt dass sich alles nur um das private Wohl dreht. Vielleicht ist Gysi an den Verkaufserlösen für das Brüderle Buch entsprechend beteiligt?

So werden dem Mitglied der Parteien die tiefe Zerstrittenheit zwischen den Parteien vorgespielt und die Gutgläubigen fanatisiert. Man braucht diese Auseinandersetzungen zwecks Mobilisierung in Wahlkampfzeiten. In der Realität ist es vollkommen unwichtig wer immer auch gewählt wird, da alles in das Gleichen endet. Macht und Geld egal wer immer auch die Regierung stellt. Das weiß ein Großteil der Bürger auch bereits und bleibt im Zweifel besser den Wahlkabinen fern. Denn im Zweifel wir es nach den Wahlen für jede angerichtete Dummheit im Namen des Volkes nur eine Antwort geben: Ihr habt uns doch gewählt, wir sind Eure Volksvertreter.

Danke, und genau das brauchen wir nicht mehr.

Die Unschuld von der Hotelbar

„Jetzt rede ich!“ Mit Ausrufezeichen. In einem Buch bestätigt Rainer Brüderle erstmals die Geschichte über seine sexistischen Bemerkungen im Gespräch mit einer Journalistin. Doch entschuldigen will der Ex-FDP-Spitzenkandidat sich nicht. Denn das wahre Opfer sei ja er.

Rainer Brüderle gießt Gregor Gysi Wasser ein. Von Ex-Fraktionschef zu Fraktionschef quasi. Gysi ist weiterhin ein wichtiger Mann in der Bundespolitik. Brüderle ist inzwischen vor allem Privatmann – und Chef einer Consultingfirma. Rainer Brüderle Consult. Ein Mann wirbt mit seinem Namen.

Da kann es nicht schaden, wenn der Name auch in der Öffentlichkeit wieder etwas präsenter wird. Und so hat Rainer Brüderle nun ein Buch herausgebracht. „Jetzt rede ich!“, heißt es. Mit Ausrufezeichen. Es ist ein Buch, in dem einer recht haben will. Nicht diskutieren. Seine Sicht der Dinge „in die Beobachtung einbringen“, sagt er. Die „Beobachtung“, damit dürfte er die Debatte über die Katastrophe der FDP meinen: dass sie raus ist aus dem Bundestag. 100.000 Stimmen haben gefehlt am Wahlabend. Und nicht wenige sagen in der Debatte, dass Brüderle, der „Spitzenmann“ der FDP im Bundestagswahlkampf, eher ein größerer Teil des Problems war denn ein kleinerer.

Quelle: Sueddeutsche >>>>> weiterlesen

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Fotoquellen: Wikipedia –   Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle startete Ende August die Amflora-Ernte in Zepkow, Mecklenburg-Vorpommern – zusammen mit dem BASF-Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Hambrecht.

 

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Trink, trink, Brüderle trink

Erstellt von DL-Redaktion am 26. Januar 2013

Brüderle näherte sich einer  Journalistin in  sexistischer Art?

Rainer Brüderle.jpg

Ist es nicht eine, für „Spitzenpolitiker“ typische Debatte, welche in den letzten Tagen um den FDP Spitzenkandidaten Rainer Brüderle geführt wird? Bekanntlich wird ihm zum Vorwurf gemacht, sich der Journalistin des „Stern“ Laura Himmelreich, in sexistischer Art genähert zu haben. Und dieses, wie wir im Großteil einer empörten Presse lesen, bereits vor einem Jahr !

Auf den ausreichend beschrieben Vorfall möchten wir hier erst gar nicht näher eingehen. Dieser ist aufgrund der mannigfachen Beschreibungen mit Sicherheit jedermann/frau bis ins letzte Detail bekannt. Hier soll es mehr um die Betrachtungsweise eines solchen Vorfall gehen, auch um die Wertung in vielen Tageszeitungen.

Ein Jahr habe die Journalistin gewartet, um diesen Vorfall Öffentlich zu machen, so lautet der am meisten gebrauchte Vorwurf. Aber, was hätte sie denn anders machen sollen um die entsprechende Aufmerksamkeit zu bekommen ? Brüderle steht jetzt im Rampenlicht und nicht vor einem Jahr. Jetzt bekommt der Vorfall genau die Aufmerksamkeit welcher er verdient. Chapeau  Frau Himmelreich.

Auch die Politiker warten mit ihren Gesetz vorhaben welche dem Volk unbequem sind, auf  Augenblicke der Schwäche, wie die Urlaubszeit, oder eine Fußball WM zum Beispiel, um ihre Klientel vorzuführen. Für sich persönlich nehmen diese Volkstreter alle Vorteile in Anspruch.  Gleich Narren und dieses nicht nur zur Karnevalszeit.

Er ist wohl den meisten Männern schon einmal entschlüpft, ein flapsiger, meist unbedachter Ausspruch gegenüber dem anderen Geschlecht. Man lacht darüber, entschuldigt sich artig und dieses wird dann in neunundneunzig Prozent aller Vorkommnisse auch so akzeptiert und unter Freunden, wozu auch Frauen zählen, ist dieses ehe kein Thema, da das „ticken“ des Anderen bekannt ist.

Genau hier aber  beginnt das Problem im Verhalten unser Politiker welche immer und überall glauben das Recht für sich gepachtet zu haben, dabei kein Podest auslassend um ihre Dummheit zur Show zu stellen, da sie ja von der Bevölkerung erwählt wurden. Was ja so auch nicht stimmt, da ca. die Hälfte von ihnen, als Abnicker von den Parteien in ihren Ämtern gehalten werden. Eine Entschuldigung wie etwa: Ja, hier habe ich persönlich einen Fehler gemacht, wir haben die Wahlen verloren, wir haben Dieses oder Jenes falsch bedacht: „Liebe Wähler, liebes Volk, entschuldigt bitte. Wir werden das wieder ändern“ gibt es nicht. Gehört nicht zum Verhaltenskodex der politischen Kaste!

Dabei gibt es nichts menschlicheres als Fehler und das Eingeständnis welche gemacht zu haben. Das macht die Menschlichkeit letztendlich aus. So ziemlich alle Fehler sind reparabel, gerade die, in der Politik. Und darum, wie lesen wir es schon in alten klugen Büchern: „Wer sich selber erhöht, wird erniedrigt“.

Einen sehr guten Kommentar lesen wir heute Morgen in der TAZ welchen wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten:

Tanzkarte ? Nein danke

 Der jungen Journalistin, die Rainer Brüderles Distanzlosigkeit öffentlich machte, sei gedankt.

 Es ist eine gute Nachricht, dass Rainer Brüderle offenbar versucht hat, sich an eine Reporterin heranzumachen. Nicht die Information als solche, die ist eklig und wenig überraschend, sondern die Tatsache, dass der Vorfall eine Nachricht wurde – also öffentlich. Wunderbar, wie jetzt Leute aus der FDP versuchen, ihrem Parteifreund Brüderle beizuspringen: Ein „Tabubruch“ sei der Bericht des Stern und eine „Sauerei“. Mit einer der beiden Einschätzungen haben sie Recht, bei der anderen haben sie etwas verwechselt.

 Die Sauerei besteht nicht darin, dass eine Frau von Belästigungen erzählt, sondern darin, dass sie stattfinden. Und darin, dass es noch immer Leute gibt, die derlei Übergriffe verzeihlich finden oder normal oder egal. All das sind sie nicht. Nur alltäglich, aber das macht die Sache ja nicht besser, sondern schlimmer.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafiquelle      :    Mathias Schindler in der Wikipedia auf DeutschÜbertragen aus de.wikipedia nach Commons durch Magnus Manske mithilfe des CommonsHelper.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Dezember 2012

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Endlich eine gute Meinung das der Musikantenstadl vor Gericht gehört und die NPD endlich still sein sollte. Als Ersatz baut die FDP dann Edelboutiquen

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die FDP lässt bisher den Gag aus, bei 3 Prozent einen Spitzenkandidaten aufzustellen.

Und was wird besser in dieser?

Doppeltreffer! Ein FDP-MdB fordert Rainer Brüderle als Spitzenkandidaten.

Palästina wird als Beobachterstaat von den Vereinten Nationen anerkannt. Der Heilige Stuhl ist es bereits. Wer hat denn jetzt mehr zu melden?

Die UN. Sie erinnert an ihre 65 Jahre alte „Resolution 141“, die Zweistaatlichkeit für das Gebiet vorsah. Die Schweiz hatte bis 2002, die beiden deutschen Staaten bis zu Vereinigung „Beobachterstatus“. 1947 fochten die arabischen Staaten gegen die Zweistaatenlösung, heute bejubeln sie ihn. Ein historischer und trauriger Rekordumweg.

Deutsche Verbraucher sollen für mögliche Ausfälle in der Stromerzeugung auf See haften. Geht’s noch?

Clever. Man baue ein AKW dorthin, wo kein Netzanschluss liegt. Dann Netze dorthin, wo keine AKW sind. Schließlich besehe man sich den Salat, summiere ihn fantasievoll und weise ihn als Öko-Zulage auf der Endverbraucherrechnung aus. Die Karriere des Atomstroms in Deutschland wäre nach 5 Minuten vorbei gewesen. Deutschlands traditionsreichste Windkraftanlage, die FDP, macht aus der Energiewende eine Edelboutique. Der Union kann man nicht vorwerfen, dass ihr Plan schlecht wäre – sie hat keinen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :     Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

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