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RENTENANGST

Linkes Saar Sommerfest

Erstellt von DL-Redaktion am 17. August 2012

Linke Sockenpanne beim Sommerfest

Da scheinen sie sich gut auszukennen, einige der „Spezial“ LINKEN an der Saar. Dem Christopher Street Day folgte sogleich das groß angekündigte Sommerfest am Burbacher Waldweiher. Brauchte es für Linke Besucher des Street Day noch einer besonderen Verkleidung wie blaue Perücke oder auch blond, um sich vor der eigentlichen Aussage dieses Tages ein wenig zu verstecken, war dieses für den Besuch des Sommerfestes nicht nötig.

War diesem Fest doch eine öffentliche Einladung durch die Fraktion voraus gegangen. So kamen sie denn auch in Scharen um sich von den dort angebotenen Wohltaten ihren entsprechenden Anteil zu ergattern. Informanten wussten von einer Menge zwischen 40-50 Interessenten zu berichten. Die Zeitungen machten erst gar keine Besucherangaben.

Da schalteten sich dann sogar die Gala-risten von „Bild“ mit einer treffenden Schlagzeile ein. Vielleicht als Auftragsarbeit? So wussten sie von einem Pärchen mit leichtem Schuhwerk in auffällig schwarzen Socken zu berichten. Hat an der Saar jetzt der im Osten begonnene Sinneswandel auch schon begonnen?

War doch in dieser Woche von einen Protest aus Niedersachsen gegenüber der Bundesführung in Berlin zu lesen! Jetzt auch DIE LINKE Saar auf Freiersfüßen folgend den verschlungenen Pfaden der CDU ? Hier der DL-Tip des Tages an Sahra und Oskar: Einfach nicht waschen. Sparen, sparen, sparen das Credo der CDU! Wird dort besonders gerne gesehen und bringt sicher Punkte bei entsprechenden Koalitionsverhandlungen für eine Minderheitenregierung.

Die SPD ausstechen, macht Oskar-Träume wahr. Sparen bis die Füße zu faulen beginnen. Wie heißt noch der Wahlspruch: „Mein Herz schlägt links, an den Füßen stinkst! So sahen wir sie dann wie zwei Störche durch die Menge der Anwesenden stelzen, auf schwarzen Füßen! Hin zu den Bierwagen welcher sehr gut zu der Forderung auf Freigabe von leichten Drogen passt? Vielleicht mit Lutze als Chef des Ausschank? Selbstverständlich würden wir niemals unterstellen das der Wirt des öfteren auch sein bester Kunde ist. Prost ihr linke Socken!

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Fotoquelle : DL /privat eigener Scan

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Mai 2010

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Die Glosse der Woche. Koch hat keine Sorgen um Nachruhm, Köhlers Äußerung fehlen die Nachwehen und Sommermärchenmädchen Lena hat den Fußballern Last abgenommen. IE

taz: Was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Der blödsinnige Name „Top Kill“.

Was wird besser in dieser?

Muss sich auch keiner merken.

Wann wird das denn nun endlich was mit einer Regierung, da drüben bei euch in NRW?

Die späte Hochkultur der indigenen Ruhrvölker gebar die postdemokratische Regierungsform des sogetrunkenen Rauismus. Regierungshandeln konzentriert sich hier wesentlich auf regelmäßiges Ausstoßen von Mantren wie „Prost“, „Du kommst raus“ oder ganz zentral dem sogenannten Opel-Mantra „Aber die Arbeitsplätze!“. Letzteres umschreibt die dem Rauismus eigene milde Form der Anarchie, in der praktisch jeder machen kann, was er will, wenn er Eon, Bayer, Rheinmetall, RAG oder ersatzweise Investor heißt. Der dynastische Erbrauismus mit den Thronfolgern Clement, Steinbrück und Rüttgers transformierte die vom Ursprung her politische in eine allgemein folkloristische Form, Fachleute sprechen hier von der Epoche der Vermillowitschung. Auch der schieren Größe des Reservates geschuldet, ist den Eingeborenen in dieser Phase zum Teil unklar, ob in Düsseldorf jemand regiert, zum anderen Teil egal. Hier lappt der Rauismus spielerisch ins Buddhistische und ist ältlichen, wahlgebundenen Gesellschaftsformen weit überlegen und voraus. Wie war noch mal die Frage?

Roland Koch ist politische Vergangenheit. Gibt es einen Grund, ihm eine Träne nachzuweinen? Wenigstens eine?

Mit Merz und Koch, vielleicht noch Pflüger und derlei Konsorten brüten Brutusse mit und ohne Dolch im Gewande: Wie kann es sein, dass wir tapferen Christdemokraten 68 gegen jeden Trend in die CDU gegangen sind – und jetzt kommt 68 in die CDU und vergrault uns? – Die Merkelunion stellt Frauen, Schwule, Ausländer, so ziemlich alles nach vorne, wovor die völkisch veranlagten Jungs damals in die konservative Partei getrotzt bis geflohen sind.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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