DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Die Linke Spitze aus Berlin

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Oktober 2014

Die Linke – Demotivation, Zerfaserung, Kakophonie

.Das sind aber einmal interessante Überlegungen welche den Anschein erwecken, dass eine Partei aus einem hundertjährigen Tiefschlag erwacht? Zumindest die Ersten, wobei ich glaube das der Großteil der Mitglieder nie aufwachen wird und auch nicht will. Hundert Jahre, wäre doch nicht an den Haaren herbeigezogen, wo sich doch die ganze Linke Zukunft nur um Personen dreht welche schon lange zu Staub zerbröselt sind.

Sollte denn da wirklich noch Platz für Anderes in den Köpfen sein? Aus den gemachten Erfahrungen heraus werden Zweifel wohl erlaubt sein. Weiter lesen wir, dass der Vorstand der Bundestagsfraktion schon mit den nachdenken begonnen hat und erste Pläne, wie Termine vorschlägt? Ist das der neue Aufgabenbereich für eine Fraktion? Ist und bleibt Parteiarbeit nicht die erste Aufgabe der Mitglieder oder gegebenenfalls eine des Parteivorstand? Die Interpreten können wohl nicht verwischen es nur auf ihre persönlich Absicherung abgesehen zu haben.

Wo bei der Satz „Auch die Linke kann aus der Zeit fallen“ als maßlose Untertreibung bezeichnet werden kann. Die Partei kann gar nicht mehr fallen, denn die Neuzeit hat Sie bis heute nicht einmal wahrgenommen, geschweige denn betreten. Was wir heute sehen sind verschiedene Versatzstücke vage angedeuteter Gruppierungen welche sich Ziel- und Orientierungslos gegenseitig über den Haufen laufen.

99 % der Mitglieder können offensichtlich weder lesen noch schreiben, da sie noch nicht einmal in der Lage sind ihren selbsternannten Vorbildern zu folgen. Dieses weder geistig noch in der Praxis. Wäre die Sachlage anders, brauchten wir nicht tagtäglich diese naiv, blinden Kommentare von Menschen lesen welche bis zum heutigen Tag nicht verstanden haben wie die Realität selbst Ihres eigenen Lebens aussieht. Eine Veränderung der Gesellschaft durch diese Typen, hieße, wieder zurück in die Steinzeit zu wandern.

Wie will eine Partei Neu-Mitglieder gewinnen wenn jeder welcher einen Anderen die Hand zum Gruß ausstreckt und vielleicht ein wenig überlegen über die Brille schaut als Faschist begrüßt wird?  Wenn auf Parteitage dumm schwätzende Pastoren Weiber Hetztiraden auf Nazis und Faschisten anstimmen um damit anzuzeigen schon beim Lesen überfordert zu sein? Kann der Weg nach unten noch besser vorgezeichnet werden?

Da können noch so viele Thesenpapiere und Zukunftskongresse abgehalten werden. Das alles wird keine Veränderungen nach sich ziehen wenn das Niveau der Mitglieder zu niedrig ist, diese Pläne auch nur vom Ansatz her zu verstehen. Vor allen Dingen ist ja auch kaum noch jemand vor Ort vorhanden die Pläne zu erklären und die paar Leutchen dann auch zu überzeugen. Diese heute vorgebrachten Pläne sind zwar sehr gut gemeint, kommen aber um Jahre zu spät.

Zumal in der Partei auch scheinbar niemand bereit ist, gemachte Fehler einzugestehen und unter den Verursachern aufzuräumen. Im Gegenteil anstehende Gerichtsprozesse, werden in zweiter oder gar dritter Instanz von der Partei immer wieder verzögert um die anstehenden Urteile aufzuschieben? In der Hoffnung dass die andere Seite inzwischen das Zeitliche segnen wird? Hm, darauf wird man aber noch lange warten  und ich weiß, dass die Geduld bei manch Einen schier unendlich ist.

Zeigt die Linke Ihren eigentlichen Charakter indem sie eine Anwältin mit zwanzigjähriger  Stasi Erfahrung in eine Schiedskommission berufen lässt welche dann auch noch von einen Richter aus Duisburg hofiert wird. Scheinbar Juristische „Größen“ welche über die Partei ihr Gnadenbrot beziehen müssen, da sie in der freien Wirtschaft keinen Platz mehr finden? Macht sich ein Parteifunktionär eigentlich keine Gedanken darüber wie solche Verhaltensweisen in einer modernen  Bevölkerung ankommen, oder geht diesen das alles an dem Berühmten vorbei? In meinem Bekannten und Familienkreis, und der ist sehr groß, braucht der Name Linke zumindest nicht mehr aufzutauchen ohne dass die Leute lässig abwinken.

Ein wunderbares Beispiel wurde den Bürgern in dieser Woche mit der Positionierung der Buchholz in Front auf einer sterilen Wand mit diesem herrlichen Plakat in Händen vor Augen geführt. Ja Protest muss sein, dass ist zweifellos richtig, aber wenn dann so dass die Menschen wachgerüttelt werden und sich auch angesprochen fühlen.. Günter Wallraff äußerte sich auf N-TV entsprechend und der Tagesspiegel schreibt heute:

Der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff kann sich vorstellen, dass Bodentruppen der Bundeswehr gegen den Islamischen Staat (IS) kämpfen. Allerdings sollten nur Soldaten eingesetzt werden, die aus freien Stücken gegen die Terrormiliz vorgehen wollen, sagte Wallraff in der Sendung „Das Duell bei n-tv“. „Ein utopischer Gedanke: Warum sind die Edlen – Guttenberg hätte hier eine Chance, von der Leyen – nicht bereit, mit einer Freiwilligenarmee dort sich einzubringen und selber voranzugehen und zu sagen: Wir setzen unser Leben auf’s Spiel?“ Deutschland dürfe keine Soldaten zwangsweise „als Kanonenfutter“ gegen den IS einsetzen, so Wallraff.

Ja, in einer solchen Armee wäre doch auch sicher noch Platz für Plakate hochhaltende Linke. Da laufen sie doch herum die Schwätzchen, Buchholz, Jelpke, Höger und viele mehr. Dann würden diese sicher auf endlich einmal innerhalb der Bevölkerung die von Ihnen erträumte Zustimmung finden. Neue Heldinnen braucht das Land.

Die Sendung >>>>> HIER <<<<< als Video

Demotivation, Zerfaserung,
„Auch die Linke kann aus der Zeit fallen“

Ein schwarzes Zeitalter im Parteiensystem scheine sich zu verstetigen, erklären Linke-Politiker wie der Berliner Landeschef Klaus Lederer. Und warnen: Eine quasi natürliche Existenzberechtigung für ihre Partei gebe es nicht.

Einflussreiche Linke-Politiker sehen ihre Partei in einer äußerst schwierigen, womöglich sogar existenzbedrohlichen Lage. In einem Thesenpapier unter der Überschrift „Die Zukunft kommt ganz sicher. Aber gestalten wir sie mit?“ zeichnen der Berliner Landesvorsitzende Klaus Lederer, die Berliner Bundestagsabgeordnete Halina Wawzyniak und der stellvertretende sächsische Landesvorsitzende Stefan Hartmann das Bild einer Partei, die von Stillstand und einer „existierenden Debattenunkultur“ geprägt sei.

„Besser wir verändern uns als sang- und klanglos zu verschwinden“, appellieren die Autoren.

Quelle: Der Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

Das Thesenpapier >>>>> HIER <<<<<

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber

Blömke/Kosinsky/Tschöpe

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Spurwechsel in der Linken?

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Mai 2013

Wissenschaftler spricht von „Schönfärberei“
Euro-Studie bringt Linke in Schwierigkeiten

Haben wir nicht noch in den letzten Tagen von einem führungslosen Schiff geschrieben welches hilflos als Spielball den Wellen auf hoher See ausgesetzt ist und durch die stetige Strömung getrieben über kurz oder lang im Osten des Landes auf Grund läuft? Die werden den Schrott vor ihrer Haustür dann entsorgen müssen.

Lesen wir doch wundersame Geschichten zu Zeiten wo sich eine neue Partei unter den Namen AfD auf den Weg macht, den Euro wieder abzuschaffen. Die Gründung dieser Partei scheint die Ängste sowohl in der SPD als auch der Linken zu wecken und lässt die Beiden unaufhaltsam aufeinander zu treiben. Wobei der Start schon von unterschiedlichen Positionen aus erfolgt. Die SPD sieht ihre Chancen auf die Übernahme der Macht gefährdet während die Linke verzweifelt um ihr Überleben strampelt.

Wobei das Kreuzen vor dem Wind mit einem modernen Schiff kaum Schwierigkeiten bereitet. Nur wenn das genauso morsch ist wie die Gebeine der aus den Gräbern immer wieder zitierten Halbwahrheiten aus längst vergangenen Zeiten wird es kritisch. So sollte einmal daran erinnert werden, dass auch Personen wie Lafontaine und Flassbeck sich einmal für die Einführung des Euro stark machten. Das war aber noch zu SPD Zeiten.

Mit Parteiwechsel wurden auch verschiedene Paradigmen an die Garderoben des alten Hauses zurückgelassen. Dabei war die Bevölkerung bereits zum damaliger Zeitpunkt mit überwiegender Mehrheit gegen die Einführung des Euro und der Volksmund spricht bis zum heutigen Tag nicht vom Euro sondern nennt diese dem Volk aufgezwungene Zwangswährung einen Teuro. Zurecht im übrigen, denn die Währung diente einzig dem Vorteil des weltweiten Kapitalmarkt, während der Bürger bis heute dafür den Zahlmeister macht. Das aufziehende Dilemma welches damals schon in der Bevölkerung verspürt wurde, wird heute erst voll sichtbar.

So bewegen sich die „Spitzenpolitiker“ der heutigen Oppositionsparteien wie in einem Hamsterrad. Sie finden kaum noch fundierte Erklärungen und wechseln ihre Ansichten mit der Wäsche welche sie am Körper tragen. Glaubt denn irgendjemand noch einer Sahra Wagenknecht welche jede Woche versucht eine andere Meinungssau durch die Dörfer zu treiben.

So wird denn bis auf den heutigen Tag hin durch die Regierung versucht, die Bürger mit gefälschten Statistiken, verbreitet von obskuren aus Steuergeldern bezahlten Instituten, vom Gegenteil zu überzeugen. Chancenlos, genau wie bei der Einführung des neuen vom Volksmund genannten „Merkelsprit“  den E 10. Auch dieser wird wieder über eine Verknappung der Lebensmittel von der Bevölkerung finanziert.

So bestätigt sich wieder einmal mehr, dass innerhalb der Bürgerschaft weit mehr Intelligenz ist, als es die sie angeblich vertretenden Parteien wahrhaben wollen. Die „Idioten“ sitzen auf den Mandats Plätzen und nicht in der Bevölkerung. Ein in der Wirtschaft erfolgreicher Mensch überzeugt durch sein Wissen und Können. Er braucht keine Lobbyisten und wird sich nicht dazu herablassen, kraft seiner Ellbogen sich einen Weg durch fanatisierte Parteien nach oben zu prügeln. Wenn es in diesen Land nicht mehr geht, wird er das Land wechseln und die Dumpfbacken im Regen stehen lassen. Das ist richtig so.

Wissenschaftler spricht von „Schönfärberei“
Euro-Studie bringt Linke in Schwierigkeiten

Die Linke findet beim Thema Euro keinen klaren Kurs. Soll es wieder nationale Währungen geben oder nicht? Eine Studie der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung bringt Euro-Austritte ins Spiel. Übervater Lafontaine ist dafür, der Parteivorsitzende dagegen.

Sahra Wagenknecht und Bernd Riexinger haben ein ernsthaftes Problem: Sie wollen ihre Partei als pro-europäisch darstellen, als international solidarisch, als die Kraft, die sich auch für den griechischen Putzmann und die spanische Arbeiterin einsetzt. Am leichtesten wäre diese Botschaft zu transportieren, wenn sich die Linke voll hinter den Euro stellte: Übernahme von Schulden durch die Europäische Union, gemeinsame Euro-Anleihen, Wachstumspolitik in Krisenstaaten.

Eine Studie der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung empfiehlt nun aber etwas anderes. Der Autor Heiner Flassbeck glaubt nicht daran, dass die Eurokrise so noch gelöst werden kann. Flassbeck war einmal Staatssekretär unter dem damaligen Finanzminister Oskar Lafontaine, später Chefsvolkswirt der Vereinten Nationen. Am liebsten wäre es ihm, wenn in Deutschland die Löhne steigen würden, damit sich Ungleichheiten im Euro-Raum ausgleichen. Das würde auch dem Programm der Linken entsprechen. Doch das „Zeitfenster“ für diesen Weg schätzt er auf nur noch „ein paar Monate“, sagt er bei der Vorstellung der Studie. Daher „müssen auch andere Optionen ins Auge gefasst werden“. Gemeint ist: Ein Ausstieg der Schuldenstaaten aus dem Euro.

„Regeln sind rückgängig zu machen“

Quelle: n-tv >>>>> weiterlesen

MZ: Linkspartei Bartsch warnt seine Partei:
Euro-Debatte nicht zum Wahlkampfthema machen

Halle (ots) – Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, hat die Linke davor gewarnt, das Ende des Euro zum Thema bei der Bundestagswahl zu machen. „Wir sollten so eine Debatte nicht so kurz vor der Wahl führen“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ (Samstag-Ausgabe). „Was im Wahlprogramm dazu steht, reicht aus. Wir sollten uns um Brot- und Butter-Themen kümmern. Der Euro zählt nicht dazu.“ Bartsch hat aber keine Einwände dagegen, dass sich die der Linkspartei nahestehende Rosa-Luxemburg-Stiftung um das Thema kümmert. „Sie ist dafür der richtige Platz“, erklärte er. Die Stiftung hatte dazu am Vormittag im Beisein von Parteichef Bernd Riexinger eine Studie präsentiert.

Quelle: ots / Presseportal

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Fotoquelle: Wikipedia

Author Arne Hückelheim
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Arne Hückelheim (author)

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Oskar will keinen Euro mehr !

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Mai 2013

Oskar Lafontaine will den Euro nicht mehr haben

So wird es einer Oskar-Partei gehen !

Da rauscht es aber heute ordentlich im deutschen Blätterwald. Haben doch die Aussagen des Pirouetten drehenden Tanzpaares, Sahra und Oskar aus der Gala, bei den Einen für Verstimmung und gleichwohl auf der anderen Seite für ein überraschendes Ah und Oh gesorgt. Heute hü und morgen hott wäre dazu noch eine gelinde Beschreibung.

Aber sehen wir die ganze Geschichte doch einmal kritisch, denn „Kritiker“ sind und bleiben wir. Wer muckt denn jetzt gegen das Traumpaar auf? Was haben denn diese „Aufwachenden“ bislang gemacht? Haben sie nicht jahrelang die Diktatur von Lafontaine stillschweigend akzeptiert da die ausgeübten Repressalien gegen Andere gerichtet waren? Wir sind sicher, dass alle diese Vorstände  noch nie etwas von Wahlfälschungen, Parteiausschlüsse, der Einführung von stalinistischen Satzungsänderungen im Saarland, einer „Analyse der Gegenkräfte“aus Bayern, oder auch den Manipulationen von Schiedskommissionen gehört oder gelesen haben.

Donnerwetter, jetzt geht es gegen sie selber, und die Partei könnte aufgrund der Querelen unter die fünf Prozent bei den Bundestagswahlen fallen! Da stehen die eigenen Posten, wie das erreichen eines Mandat über die Landesliste auch im Osten auf dem Spiel. Ja den Verlust von Geld und Macht das verstehen letztendlich alle. Und darum kommen sie jetzt aus ihren Erdlöchern hervor. Jetzt erst, wo es um eigene Pfründe geht, bemerken sie das Diktat von Oben! Sind dieses die Zeichen linker Solidarität in einer linken Partei?

Aber so ist das mit den Pirouetten, da haben sich selber die ganz großen der Branche schon ein paar mal geirrt und sind des öfteren derbe auf die Nase gefallen. Einige haben sich von den erlittenen Blessuren nie wieder erholt. Während es in der Wahlstrategie der Partei heißt:

„Auch wenn die Europäische Währungsunion große Konstruktionsfehler enthält, tritt die Linke  nicht für ein Ende des Euro ein.“ lesen wir weiter das im Gegensatz zur Alternative für Deutschland (AfD) die Linke ausdrücklich nicht als Anti-Euro-Partei auftreten will. Bei der Präsentation des Programmentwurfs fanden die Führungsleute der Linken deutliche Worte gegen die neue Konkurrenz, die ihr Umfragen zufolge durchaus gefährlich werden könnte. Lafontaine hält diese Strategie offenbar für falsch, ebenso wie seine Partnerin, die Vizevorsitzende von Partei und Fraktion, Sahra Wagenknecht.

So konnten wir dann am 29. 04, also vor 3 Tagen, auf der Webseite von N-TV in einem Interview mit Wagenknecht lesen, „Wer die Gründer der AfD als Populisten abstempelt, macht es sich zu leicht“.

Selbst Gregor Gysi hatte vor einigen Wochen betont, dass ein deutscher Austritt aus dem Euro fatale Wirkungen erzeugen könnte.  „Wer bei uns in der Partei „DIE LINKE“ das Ende das Euro will, sattelt das falsche Pferd und reitet allein in den Horizont“, erklärte der Berliner Bundstagsabgeordnete Stefan Liebich im Kurznachrichtendienst Twitter. Links sei „europäisch und solidarisch“. Der Vorsitzende der Linken, Bernd Riexinger, nahm außerdem Bezug auf die Debatte über die Bewertung der „Alternative für Deutschland“ (AfD) und erklärte, die neue Partei sage „Nein zum Euro und Ja zur Austerität“, dagegen sage die Linke ein „Nein zur Austerität und Ja zum Euro.“ Die „Alternative“ sei „rechts, wir links“, so Riexinger. So lesen wir heute im Neuen Deutschland.

In der TAZ lesen wir folgendes:

Oskar Lafontaine will den Euro nicht mehr haben

Diese Position steht im Widerspruch zur Haltung der Linkspartei. Die Partei tritt trotz „großer Konstruktionsfehler nicht für ein Ende des Euro ein“. So steht es im Wahlprogramm, das im Juni in Dresden verabschiedet werden soll. Fraktionschef Gregor Gysi hatte kürzlich betont, dass ein Austritt aus dem Euro fatal wäre. Deutschland wäre damit isoliert und der „Export würde zusammenbrechen“.

Steffen Bockhahn, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei und Ostpragmatiker, hält Lafontaines Idee für falsch. „Das ist ein gefährliches Spiel mit Ressentiments gegen den Euro“, so Bockhahn. Die Linkspartei dürfe nicht nach rechts schielen, sondern müsse in der Eurozone um mehr solidarischen Geist und eine Sozialunion werben. Auch Dominic Heilig, Mitglied im Parteivorstand, hält ein Zurück zu nationalen Währungen „für teuren und gefährlichen Unfug.“ Bockhahn findet die Art und Weise, wie Lafontaine die Debatte führt, „schockierend“. Während die Partei ihr Wahlprogramm diskutiert, reklamiere Lafontaine „einen Sonderstatus“ für sich und führe die Diskussion per Erklärung.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Kommentar

Nur doppelte Botschaften

Oskar Lafontaine ist ein politischer Stratege. Was er gerade aufführt, ist ein schwer entschlüsselbares, paradoxes Manöver: Rückzug und Offensive im gleichen Augenblick. Denn kaum hat er sich aus dem bundespolitischen Geschäft verabschiedet, scheint er unter neuer Fahne zum Angriff zu blasen: Raus aus dem Euro. Eine doppelte Botschaft.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Die oben beschriebe rote Fahne haben wir natürlich auch gefunden und lassen sie nicht unerwähnt. Aber sind das nicht immer die gleichen Nachläufer welche nicht hinterfragen und nur von Zeit zu Zeit die Farben ihrer Fahnen wechseln?

Pseudo-Linke steht zur imperialen EU

Besonders bemerkenswert und infam ist an den Linkspartei-Äusserungen, dass hier einmal mehr Geschichtsfälschung betrieben wird. Riexinger und Liebich verdrehen die Realität durch folgende Behauptungen bzw. Suggestionen:

1. Die Institution EU (Europäische Union) sei dasselbe wie (ein solidarisches) Europa.
2. Kritik an der EU und dem EURO sei nicht originär sozialistische, antikapitalistische und antiimperialistische Politik,
3. sondern rechte Politik, wie diese auch in der AfD (Alternative für Deutschland) zum Ausdruck komme.
4. Wer sich gegen die EU stellt ist rechts.

Auch durch solche Äusserungen der Pseudo-Linken verdichtet sich das Bild, wie die Herrschenden dem, mittlerweile wieder erstarkenden, demokratischen und sozialen Widerstand in Deutschland propagandistisch begegnen wollen.

Die imperiale Institution EU wird quasi als “internationalistisches, emanzipatorisches Projekt” verkauft, das man nur entsprechend reformieren müsse. In dieser “Logik” kann dann natürlich Widerstand gegen Kapitalismus und Imperialismus nichts anderes sein, als chauvinistischer Nationalismus, mithin Rechtsextremismus.

Das Propagandamuster ist deutlich: Wer gegen NATO und EU ist, ist in letzter Konsequenz ein Nazi.

Quelle: Die Rote Fahne >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Allgemeinfrei

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Sahras Kapitalistische Züge

Erstellt von DL-Redaktion am 10. März 2013

Sahra Wagenknechts Selbstvermarktung wird zum Problem

Da haben sie doch in den letzten Tagen ihr Schätzchen so nachhaltig gelobt und nun folgen bei Fuß die glamourösen Artikel in der ach so verachtenswerten, neoliberalen Presse. „ Aus dem Chor der Koalitionsbeschwörer schert vernehmlich vor allem Sahra Wagenknecht aus, die im „Nordkurier“ auf die Frage, ob Steinbrück besser wäre als Merkel, klar und knapp antwortet: „Nein. Steinbrück ist leider keine Alternative zu Frau Merkel“. So lesen wir es bei der AKL in den Artikel vom 08. 03. 2013 „Ein rot- rot-grünes Gespenst“.

Die antikapitalistische Kühlerfigur der AKL und SL fährt in einem rasenden Tempo, mit weit ausgebreiteten Armen, auf den ebenfalls ungebremsten Kapitalismus zu. „Seit umschlungen Millionen“ hört man sie rufen, gilt es doch für sie, ihr Buch zu vermerkten. Jetzt auch als Dr. Schreiberin.

Dabei spiegelt sich doch in dieser Kunstfigur ihre ganze Widersprüchlichkeit wieder. Da kommt ein kleines Kommunisten-mädchen durch ausgelöste Irrungen und Wirrungen der Politik in die Situation, am Luftzug der Freiheit zu schnuppern. Präsentiert sich als Mitbegründerin einer „Kommunistischen Plattform“ und „Antikapitalistischen Linken“ verheiratet sich aufgrund ihres Äußeren mit einen mehrfachen Millionär, welcher es ihr ermöglicht ein Leben in Saus und Braus zu führen, welches ihr ohne diese Heirat nie möglich gewesen wäre. Eine Gratulation geht an alle emanzipatorischen Kräfte der Linken.

So schreibt der Focus weiter von: „einer überzeugten Sozialistin und einstige Stalinistin, die früher tapfer das Erbe der DDR hochhielt. Sie die Mechanismen der Marktwirtschaft inhaliert wie Erich Honecker den Mief des real existierenden Sozialismus. Sie schreibt Bücher und nutzt die vielen Fernsehauftritte, sei es bei Anne Will oder Peter Hahne, um ihre darin vertretenen Thesen unters Volk zu bringen. Sie reist durch die Lande, um ihr Buch anzupreisen. Und wer auf ihre Website geht, findet sogleich das Cover ihres aktuellen Werkes „Freiheit statt Kapitalismus“ und ist nur wenige Klicks vom Kauf entfernt“.

Ein Leben vom Saulus zum Paulus im Sauseschritt, Ein Leben wie es uns sonst nur aus Märchen und Legenden geläufig ist. Sie stopft sich mit den von dieser Gesellschaft errungenen Vorteilen persönlich die Taschen voll, um auf die Errungenschaften per Buch zu wettern! Mit solchen Personen will man die Gesellschaft verändern? Einfach lachhaft!

Zur Steigerung der Verkaufszahlen bringt sie jetzt auch ihr Privatleben mit den letzten ihr bis heute verbliebenen privaten Details in die Öffentlichkeit. Ist das etwas anderes als eine „weiße Prostitution“ ? Wenn wir ansonsten von dem Gegenteil, einen Rotlicht Milieu sprechen? Wenn eine Politikerin ihre intimsten Gedanken dem „Tagesspiegel am Sonntag“ mitteilt, waren die zu erwartenden Reaktionen Wunschreaktionen. Sie nannte Ihn (Oskar) im Gespräch mit dem „Tagesspiegel am Sonntag“ (Ausgabe vom 10. März 2013) „die große Liebe meines Lebens“, die sie ohne die Vereinigung sicher nicht kennen gelernt hätte. Sie würde nochmal heiraten, wenn sie „Lust dazu habe“, sagte die Linken-Politikerin. Auch Wagenknechts erster Mann war ein Westdeutscher und geschieden sind Beide bis heute nicht! Soviel zu ihrer Lust zum Heiraten!

Sahra Wagenknechts Selbstvermarktung wird zum Problem

Sahra Wagenknecht ist ein zunehmend erfolgreiches Geschäftsmodell. Auf ihrer Bundestagswebsite hat sie gleich mehrfach bei den Einkünften aus Nebentätigkeiten die Stufe drei angegeben – Einkommen über 7000 Euro, tatsächliche Höhe unbekannt. Dazu kommen kleinere Beträge. In der Bundestagsfraktion hat sich dagegen inzwischen Unmut darüber aufgestaut, dass Wagenknecht die Partei als Sprungbrett für ihre Karriere als Publizistin nutzt.

„Der Ertrag für die Partei ist gleich Null“, glaubt ein parteiinterner Kritiker. „Sahra Wagenknecht ist ein reines Medienprodukt. In der und für die Linke ist ihre Bedeutung viel geringer als die vielen öffentlichen Auftritte glauben machen“. Inzwischen fällt auch schon mal das Wort Größenwahn.

Selbstbewusst kündigte sie an, nach der Wahl mit SPD und Grünen Verhandlungen über eine Koalition führen zu wollen. Die bedankten sich herzlich und holten sich eine eigene Mehrheit. Die Linkspartei mit Sahra Wagenknecht landete bei 3,1 Prozent – das waren 0,1 Prozent mehr, als die Umfragen in den Wochen vor Wagenknechts persönlichem Einsatz vorhergesagt hatten. Erfolg sieht anders aus. Doch man hätte vorgewarnt sein können, denn Wagenknecht holte bei der Bundestagswahl in ihrem Düsseldorfer Wahlkreis 9,7 Prozent der Erststimmen. Das waren 1,4 Prozent weniger als die 11,1 Prozent der Bundespartei.

Beachtliche Anzahl an Fehltagen

Noch mehr Unmut herrscht darüber, dass Wagenknecht ihre eigene Arbeit als Volksvertreterin nicht sehr ernst nimmt. Die Kärrnerarbeit lässt sie lieber andere machen. Sie ist in keinem Arbeitskreis der Fraktion, sie gehört keinem Ausschuss des Bundestages als ordentliches Mitglied an. Bei 24 der 83 namentlichen Abstimmungen, die es bisher in dieser Wahlperiode gab, fehlte sie – ein ziemlicher Spitzenwert. Andere Abgeordnete waren kein einziges Mal absent und auch ihr Stellvertreter-Kollege Dietmar Bartsch kommt nur auf acht Fehlzeiten.

Quelle: Focus Online  >>>>> weiter lesen:

Hierzu noch ein Interview mit Dagmar Enkelmann

„Bundestag ist manchmal Zirkus“

Manfred Bleskin im Gespräch mit Dagmar Enkelmann Manfred Bleskin im Gespräch mit Dagmar Enkelmann

Dagmar Enkelmann ist als Erste Parlamentarische Geschäftsführerin eines der bekanntesten Gesichter der Linksfraktion im Parlament. n-tv.de hat die Brandenburgerin in ihrem Berliner Büro getroffen und mit ihr über Fehler und Ziele der Linken, Clowns, den Zirkus Bundestag, die Bedeutung des Outfits für Politikerinnen und den einen Wunsch an die gute Fee gesprochen.

n-tv.de: Sie sind seit kurzem auch Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Haben Sie Nase voll von der Politik?

Dagmar Enkelmann: Wer sagt denn, dass Stiftungsarbeit unpolitisch ist? Stiftungen vermitteln doch politische Bildung. Ich will mich stärker der inhaltlichen und konzeptionellen Arbeit widmen. Diese Zeit habe ich jetzt nicht.

Ihre Partei ist mit fast zwölf Prozent ins Parlament eingezogen. Heute liegt sie in Umfragen zwischen sieben und neun Prozent. Woran liegt’s?

Wenn’s mal neun Prozent wären! Leider sind wir gegenwärtig darunter. Es wurden viele Fehler gemacht. Wir haben 2009 nicht richtig verarbeitet, dass SPD und Grüne inzwischen auch Opposition waren und anders agiert haben als in Regierungsverantwortung. Es reicht eben nicht „Ihr Bösen!“ zu sagen, „das habt ihr von der SPD früher so gemacht und jetzt macht ihr es anders“. Damit kann man keine Politik machen. Dann kamen personelle Querelen in der Partei hinzu. Zum anderen bin ich mit dem Entwurf unseres Wahlprogramms ganz zufrieden. Manches muss noch prägnanter, zugespitzter formuliert werden. Und das werden wir jetzt angehen und – ich bin überzeugt – auch schaffen.

Quelle: N-TV.>>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Allgemeinfrei

Author JosefLehmkuhl
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