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Merkels Reise nach Jerusalem

Erstellt von DL-Redaktion am 26. Februar 2014

Und heute heißt es Wende – Bürger sagen morgen: Verschwinde!!

So etwas läßt sich nicht gut alleine machen

Merkel mit Troika

Die Welt spielt verrückt, oder die Menschen sind es. So genau weiß man es letztendlich nicht. Merkel, unser Bundesschätzchen fliegt nach Israel um sich dort einen neuen Orden abzuholen. Das hätte sie in Köln einfacher haben können. Dort wäre sie auch zusätzlich mit Kamelle beschmissen worden. Nur im Karneval kommen für gewöhnlich Wahrheiten auf den Tisch und in Israel sollen es leere Worthülsen gewesen sein.

Hatte sie doch schließlich lange genug gewartet, genau wie man dieses von einer sparsamen Hausfrau aus Mecklenburg erwartet um möglichst wenig Geld für die immer noch ausstehenden Entschädigungsrenten für ehemalige Ghetto Arbeiter ausgeben zu müssen. Jetzt denkt ! Sie an eine schnelle Lösung für die paar noch Lebenden. Sozialpolitik wird also nicht nur im eigenen Land kleingeschrieben. Bei den Erhöhungen für die eigenen Taschen geht das alles über Nacht.

Mit großem Geleit sei sie dort unterwegs lesen wir in der Presse im Gefolge ihr ganzes Kabinett, bis auf Peter Altmeier und Sigmar Gabriel. Ob sie wohl den Israelis damit imponieren, oder auch vielleicht Angst vor der deutschen Macht einflößen will. Oder sind das die ersten Anzeichen dass alle demnächst auch mit nach Mali ziehen werden. Welch eine Verschwendung wenn ehe nur Eine etwas zu sagen hat. Diese Demonstration scheint sich schon gelohnt zu haben, da Natanjahu ihre herausragende Führungskraft lobt.

Alles eine große Show, lesen wir im „Haaretz“. Die deutsch-israelischen Beziehungen seien in Gefahr. Merkel und Netanjahu würden sich bei ihren Treffen nur deshalb nicht mehr anschreien, weil die deutsche Kanzlerin keine Lust mehr habe, sich mit dem israelischen Premier zu streiten. Bleiben will die ganze Gang aber nicht dort, für immer, leider. Denn billiger würde man die Bagage schwerlich los. So bleibt uns dann nur noch als letztes allen „Hals und Beinbruch“ für den Rückflug zu wünsche..

Und heute heißt es Wende

RITUALE Der Besuch der deutschen Regierungsdelegation in Israel zeigt: Ein scheinbar unlösbarer Konflikt erzeugt nur noch Worthülsen. Doch es gibt auch Hoffnung

Am Ende wird das Foto gemacht. Sowohl die israelischen als auch die nach Jerusalem gereisten deutschen Kabinettsmitglieder reihen sich dafür auf. Ganz vorn posieren Kanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Lächeln, Händedruck, Klick. Ein Gruppenbild als Beleg für erfolgreich gehabte deutsch-israelische Regierungskonsultationen.

Tatsächlich hat Angela Merkels Reise vor allem Symbolwert. Gerade bemüht sich US-Außenminister John Kerry um die so oft zitierte „Friedenslösung im Nahen Osten“. Da ist es gut, wenn die Kanzlerin und ihre MinisterInnen sichtbar Tagespolitik machen. Es geht in Jerusalem also um konsularische Unterstützung für israelische Bürger im Ausland, aber auch um Wissenschaft oder Arbeitsgenehmigungen für Israelis und Deutsche. Lauter Schritte auf dem Weg Richtung Normalität, die es eigentlich kaum geben dürfte zwischen Deutschland und Israel.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia – Author Artaxerxes

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