DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

War das schon die LINKE ?

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Oktober 2012

Ein Abgesang auf die Linke

Bildergebnis für Wikimedia Commons Bilder Linsler

Das war schon wie ein Abgesang, ein Abschied auf die LINKE welchen wir am 15. 10. 2012 in der FAZ lesen konnten. Viele Einzelheiten, auch über Kleinkrämer erfuhren wir dort, die eigentlichen Ursachen für den Niedergang der LINKEN  waren dem Journalisten scheinbar unbekannt oder sie sind so unglaublich dass sie an entsprechender Stelle gar nicht geglaubt werden.

Wir haben die FAZ daraufhin angeschrieben und diese darauf aufmerksam gemacht, haben auf die Fakten hingewiesen welche uns nachweisbar vorliegen. Erwähnt wurden von uns auch Unterlagen mit denen wir tagtäglich versorgt werden. Denn wir, Schreiber wie Kommentatoren und Leser waren aktive Mitglieder, haben die Partei mit aufgebaut und wurden den Wölfen zum Fraß vorgeworfen. Natürlich werden die Wölfe auf DL auch namentlich erwähnt. Eine dankende Antwort und die Zusage sich eingehender mit der Sache zu beschäftigen haben wir auch erhalten.

Das Hauptproblem dieser Partei liegt an einigen verstaubten Machern welche krampfhaft bemüht sind das Sagen zu behalten. Auf der grünen Wiese tummeln sich dann die Lämmer welche  mit   Hilfe von einigen wilden Hütehunden unter Kontrolle gehalten werden. Durch beißen und bellen verteidigen sie die Pfründe der Führenden in der einzigen Hoffnung selbst eines Tages die vom Sockel fallenden beerben zu können.

Natürlich werden dann Mitarbeiter wie Linsler und Bierbaum zu Kreide fressenden Individuen, gelangen sie doch so in Einkommensschichten welche ihnen in der privaten Wirtschaft nie zugestanden wäre. Das dann „von einer  „Günstlingsclique“ um Lafontaine und „seinem“ Landesvorsitzenden Linsler die Rede ist, von Mobbing und Anfeindungen unter Genossen, von einer Parteiführung nach Gutsherrenart und einer allgemein „katastrophalen Lage“, alles dieses dürfte keinen verwundern. Mit Personen welche nicht nach Kriterien wie Fleiß, Arbeit und Qualität entlohnt werden, sondern auf Gunst und Gnade angwiesen sind lässt sich schlecht Staat machen und ganz sicher keine Gesellschaft verändern.

Kritik wollte man in der Gesamtpartei noch nie hören. Dumm schwätzen war dagegen schon immer angebracht! Und wenn im Land bekannte Polittrottel Sätze wie:„die Zusammenarbeit in der Partei läuft prima.“ oder „Gerüchte von ein paar Streithanseln, die nach der Wahl nicht mit Posten bedacht wurden.“ verlauten lassen, ist dieses mehr als ein Hinweis auf die Arbeit politischer Totengräber.

Hier ist der Artikel aus der FAZ:

Linke im Saarland

Die Oskardämmerung

Im Saarland war die Linke so erfolgreich wie nirgendwo sonst im Westen Deutschlands. Doch das innerparteiliche Chaos ist seitdem immer größer geworden. Derzeit kann die Partei nicht mal mehr die SPD erschrecken.

Als Oskar Lafontaine vor ein paar Wochen wieder einmal im saarländischen Landtag sprach, gab er sich kampfeslustig wie immer. Mindestlohn, Fiskalpakt, Deregulierung; die ganze Bandbreite der Politik, präsentiert und erklärt vom Großmeister. Nach der Rede gab es Applaus von der siebenköpfigen Linksfraktion, auch bei den Piraten klatschten einige mit – nur bei der SPD gab man sich betont desinteressiert. Die Zeiten, in denen Lafontaine die Sozialdemokraten aus dem Konzept bringen konnte, sind vorbei.

Seit der Landtagswahl im März ist es still geworden um Lafontaines Genossen. Keine Rede mehr von einer rot-roten Liaison, die Lafontaine der zaudernden SPD von Heiko Maas auch schon mal großmütig andiente. Seither arbeitet die große Koalition fast geräuschlos. Sie dominiert den Landtag, die Opposition ist marginalisiert. Auch um Lafontaine ist es ruhig geworden. Die „Götterdämmerung“ habe eingesetzt, wird mittlerweile nicht nur in der SPD gewitzelt. Dass mit Pia Döring im April erstmals eine Landtagsabgeordnete aus der Linkspartei aus- und in die SPD eintrat und nicht umgekehrt, bestätigt viele noch in ihrer Meinung: Lafontaines Stern verblasst selbst im Saarland. Dort wo er stets am hellsten strahlte.

„Der macht nur, was der Oskar sagt.“

Quelle: FAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :     Weiherfest Ansprachen Lutze, Lafontaine, Linsler

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