DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Saarwahlen-demokratisch?

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Februar 2012

Demokratische Wahlen im Saarland ? wie geht das ?

Da helfen alle Beschimpfungen und Vorwürfe von Seiten der LINKEN Führung im Saarland nichts, das Rennen um die Regierung werden die CDU und die SPD wohl unter sich und miteinander ausmachen. Ein realistischer Weg wird nicht an einer großen Koalition vorbeiführen und es ist anzunehmen dass dieses der linkenden Partei ganz recht ist, da übernehmen von Verantwortung ja wohl noch nie eine der Stärken eines Oskar Lafontaine war.

Warum dann überhaupt gewählt wurde wenn denn vor den Wahlen schon feststeht das nachher genau so weitergemacht wird wie zuvor, werden die Befürworter der Wahl dem Wähler kaum glaubhaft machen können und wird als neuer Baustein die Gilde der Politikverdrossenen erweitern.

Genau so wird es unverständlich bleiben warum die LINKE ebenfalls für Neuwahlen plädierte. War es doch, wie es selber aus der eigenen Landesführung hinter der vorgehaltenen Hand geäußert wurde, von vorneherein klar, das die alten Wahlergebnisse nicht mehr zu erreichen sind und mit großen Verlusten zu rechnen ist. Neuwahlen für die LINKE haben folglich nur dann Sinn, wenn man sich hier ohne große Gesichtsverluste möglichst schnell von einigen Mandatsträgern trennen möchte.

So ist es schon ein deutlicher Hinweis für den Zerfall der Linken im Westen der Republik wenn sich zur Aufstellung einer Landesliste vor Landtagswahlen nur rund 300 Mitglieder zu einer so wichtigen Veranstaltung zusammenfinden. 300 Aktive von 2500 angegeben Mitgliedern, das ist nicht gerade ein Zeichen für die Stärke und Geschlossenheit eines Landesverband ! Wie sagt man in der Politik: „Die Mitglieder stimmen mit den Füßen ab !“ Und dieses vor allen Dingen gegen mafiöse Machenschaften welche mit Hilfe devoter Hofschranzen aus Land und Bund ermöglicht werden.

Übermittelt wurde uns folgende Aussage, aus dem Umfeld von OL:

„Bei den Basismitgliedern entsteht der Eindruck „zu den Wahlen zu gehen, bringt nichts, ist eh‘ alles im Vorfeld ausgetüftelt und als Stimmvieh und Hallen-Auffüller lasse ich mich nicht mehr missbrauchen“. Die Ergebnisse, insbesondere in Saarlouis, verdeutlichen das.
Schumacher hat sich wiederum einen Frauenplatz gesichert.“

Passend hierzu auch die Aussage aus dem Gysi Interview über den Zustand der West Partei:

„Die haben eine ganz andere Herangehensweise. Sie haben sich ja gegen den Mainstream entschieden. Sie gliedern sich aus, ganz bewusst. Wenn man einmal diesen Schritt gegangen ist und sich auch noch daran gewöhnt hat, dann hat man andererseits nur begrenzten Einfluss auf viele Menschen, die man erreichen möchte. Es gibt Linke, die sich in der Isolation auch noch wohl fühlen. Mich stört das Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen von anderen Positionen. Das ist ein kultureller Knick, den man nicht zulassen darf.“

Obwohl wir nie in den Verdacht geraten werden nun Gysi Fans zu werden, hat der Mann hier recht. Als Randpfosten der Gesellschaft ist es unmöglich widrige Verhältnisse innerhalb eines demokratisch strukturierten Staates zu verändern. Das dieses im Westen so nicht erkannt wird ist als Zeichen geistiger Hilflosigkeit zu werten und ein Hinweis darauf, das es hier nur um das erreichen persönlicher Ziele geht. Der Zweck heiligt eben die Mittel.

Zu den Wahlen wusste die Saarbrücker-Zeitung folgendes zu berichten:

Für Gesprächsstoff sorgte das schlechte Abschneiden von Kandidaten aus Saarbrücken-Stadt bei den Listenaufstellungen. Bereits eine Woche zuvor war das Landesvorstandsmitglied Dagmar Trenz aus der Linken-Hochburg Burbach gegen die Abgeordnete Birgit Huonker im Kampf um Platz drei der Saarbrücker Liste unterlegen, nachdem Parteichef Rolf Linsler und der Saarbrücker Dezernent Harald Schindel für Huonker Partei ergriffen hatten. Huonker kommt wie Schramm aus dem Köllertal. Gestern untersagte Schindel als Versammlungsleiter dem Alt-Saarbrücker Abgeordneten Schnitzler, für Platz fünf zu kandidieren, da dieser laut Bundessatzung nur für Frauen bestimmt sei. Daher sah sich Schnitzler gezwungen, für Platz vier zu kandidieren, wo er erwartungsgemäß gegen Bierbaum keine Chance hatte.

Uns wurde zu der Beobachtung des Journalisten noch folgendes mitgeteilt und jeder der an dieser Wahlveranstaltung teilnehmenden wird die Aussage selber bewerten können:

„Von der Kampfkandidatur Huonker – Dagmar Trenz wurde mir berichtet: O.L. springt auf, informiert Harald Schindel (ehem. Büroleiter in Berlin und wegen seiner schleimigen Art das lange Sch…haus genannt) der sofort ans Mikro: MdL Huonker sei unverzichtbar… O.L. hat seine Speichellecker wieder in entsprechende Position gebracht“.

Politisch ist also außer leeren Versprechungen nicht viel zu erwarten. Parteien welche den Umgang mit den eigenen Mitgliedern nicht zu händeln wissen, fehlt es auch an der Fähigkeit die Gesellschaft für sich vereinnahmen zu können und wird für immer außen vor bleiben. Diese Entwicklung verstärkt sich und ist sehr gut zu beobachten.

Wichtiger als Politik scheinen für Oskar zur Zeit die Karnevalsveranstaltungen im Saarbrücker Raum zu sein, wo die Narren dann unter sich sind. Nur Wähler werden sich aus diesen elitären meist exklusiven Gesellschaften für die LINKE kaum rekrutieren lassen. Narren behandeln für gewöhnlich auch andere Besucher als gleiche unter gleichen. Auffällig auch, dass gerade die BILD sehr ergiebig über diese Soap Opern so schön zu berichten weiß. Als gewiss nicht links orientierte Zeitung wird sie schon wissen warum das so gemacht wird. Nur Oskar, scheint oder will das nicht bemerken.

So können wir denn folgendes dort lesen:

Er kam im schwarzen Napoleon-Dreispitz, sie im Prinzessinnenkleid.

Doch hoheitlich wurden Oskar Lafontaine (68) und seine Lebensgefährtin Sahra Wagenknecht (42) bei der TV-Aufzeichnung der Saarbrücker Karnevalsgesellschaft „M‘r sin nit so“ ganz und gar nicht behandelt.

Schon zur Begrüßung musste das Liebespaar Häme und Spott einstecken. Der Saarland-Till (Achim Schmitt) begrüßte sie mit den Worten: „Der Oskar und die Sahra – das schönste Paar seit Erich und Margot Honecker.“

So sei uns im Karneval zum Schluss noch folgende Anmerkung erlaubt: „Nicht nur per Telefon bekommt jemand ein Amt wenn die Basis eine Null wählt“.

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Grafikquelle     :    Scan – Artikel aus BILD  – DL / privat

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Karneval an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Februar 2012

Soziale Gerechtigkeit nur mit uns! DIE LINKE.

Es sind schon große Worte welche dem Surfer im Internet bei einem Besuch auf der Website des Landesverband Saarland ins Auge springen. Sie machen den Leser neugierig und regen zum Nachdenken über das dort Geschriebene an. Wunschdenken, Träume oder Realität?

Stimmt der Satz? Oder wie definiert der Leser diese Gerechtigkeit?

Ein Satz als Placebo?

Gerechtigkeit, Sauberkeit, Fairness fängt nicht erst vor der Haustür sondern bereits in der eigenen, privaten Umgebung an. Kann den Mitbürgern eine Geisteshaltung vermittelt werden, welche schon in der eigenen Umgebung, selbst für Außenstehende sichtbar, vollkommen ignoriert wird? Warum wird immer wieder versucht den Wähler für dümmer zu halten als Mensch sich selber gibt? In diesem gerade aufgelösten Landtag war DIE LINKE mit ca. 21, 5 % vertreten, die Prognosen für den neuen Landtag sehen 10 – 15 % der Stimmen voraus.

Was mit einer starken Fraktion nicht gelang soll nun mit einer weitaus Schwächeren angefasst werden?

Einer Partei in welcher viele Klein? -kriminelle, Manipulierer und Rufmörder, ja sogar vermutlich Betrüger in Vorständen und Schiedskommissionen mit das Sagen haben? Einer Partei in welcher Strafanzeigen gegen Kassierer vorliegen welche Gelder veruntreut haben sollen, nein keine Steuerhinterziehung, vermutlich Beitragsgelder von Mitglieder welche von der Gesellschaft ehe schon sozial benachteiligt sind! Diese soziale Gerechtigkeit ist den Bürgern sprich Wählern verborgen geblieben?

Sollte der, welcher auf eine gekaufte „Jamaika-Koalition“ hinweist die manipulierten Wahlen in den eigenen Reihen vergessen haben? Die Manipulationen wurden von der Bundesschiedskommission als solche gebrandmarkt, aufgehoben, neu angesetzt und wieder manipuliert! Auch dieses bliebt den Bürgern verborgen?

Das auch bei den LINKEN Themen wie Rassismus und Sexismus auf der Tagesordnung steht dürfte mittlerweile auch dem letzten Wähler bekannt sein. Wird es doch als völlig normal angesehen das Frau Ensch-Engel als MdL und stellv. Landesvorsitzende erneut kandidiert.  Auch der Kandidatin Frau Barbara Spaniol hat ihr eigener Ehepartner Dr. Andreas Pollak lange den Rang in der Popularität abgelaufen, wurde er doch laut Wikipedia im Mai 2011 zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt.

Diese Partei welche außerstande ist ihre eigenen Probleme zu lösen, gibt also vor, als Einzige die gravierenden Probleme des Saarlandes lösen zu können und fordert der: „Schutz Öffentlichen Eigentums muss in die Landesverfassung“ aufgenommen werden. Prof. Bierbaum plädiert für den Erhalt von Arbeitsplätzen bei Praktiker und will die Klage der Ex-Höll Mitarbeiter unterstützen. Ja sicher, der Platz vor der eigenen Haustür wird gefegt um den Dreck in Nürnberg bei der Druckerei Prinovis einer Tochterfirma von Bertelsmann ab zu laden.Wir berichteten darüber am 29. 07. 2011 „Ein Wolf im Schafspelz“ und am 29.08.2011 „Der Wolf unter Schafen“.

Als dritter Leuchtturm aus dieser „Drei Groschen Oper“ wäre dann noch der große Vorsitzende des Landesverbandes Saarland Rolf Linsler zu benennen. Oskar Lafontaine umwirbt diesen mit folgenden Worten und wir zitieren:

„Lafontaine warb vor den Mitgliedern auch um Unterstützung für den Landesvorsitzenden Rolf Linsler, der für Platz eins der Wahlkreisliste kandidiert. „Gerade jetzt im Kampf um die Arbeitsplätze im Öffentlichen Dienst, bei dem die SPD ja von der Fahne gegangen ist, haben wir Glück, dass wir mit ihm einen langjährigen erfahrenen Ver.di-Vorsitzenden haben, der bewiesen hat, dass er sich für die Beschäftigten einsetzt, der glaubwürdig ist.“

Das ist aber ein Lob für einen Macher welcher noch vor einigen Tagen sein Können  recht eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Die Fakten in den Artikel „Einladungen an der Saar“ vom 06. 02. 2012 sprechen für sich.

Das der Boss des Ganzen sich in letzter Zeit mehr der Illustrierten „Gala“ und der „Bild“ auch privat hingibt sein ihm gegönnt. Nur wenn Politiker ihr Privates so sehr als Wahlhilfe einsetzen gilt diese Spielregel auch in der Berichterstattung darüber. Dieses ist auch nachzulesen unter „Oh wie ist das Leben schön“.

Am letzten Wochenende ließ er sich dann prompt auf einer Karnevalsveranstaltung im Burbacher Bürgerhaus von „seiner Bild“ im Napoleon-Look ablichten. Da war er dann auch einmal ohne seine Sahra wieder in seinem Element. Den Karnevals Gruß verlernte er scheinbar auch nicht, oder wollte er nur andeuten wie hoch sein Hund springt? Allzu viele Narren hatte er laut Bericht ja nicht mitgebracht, es wurden nur der Mundschenk mit zwei Tanzmariechen gemeldet.

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Grafikquell   :  Scan  – privat der BILD

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