DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Lutze Kritiker bekommen Recht

Erstellt von DL-Redaktion am 1. August 2014

Parteigericht gibt Lutze-Kritiker recht

Jetzt möchte sich die Partei DIE LINKE also doch noch so ein bisschen „Demokratisch“ nennen? Vielleicht da in Kürze wieder einmal Wahlen anstehen? Na, egal, die Bundesschiedskommission hat dem Lutze Kritiker recht gegeben. Die Landesschiedskommission des Saarlandes darf das Verhalten des Ex Pfarrer Karl Lambert nicht parteischädigend nennen.

Das hat dann auch entsprechend lange gedauert bis diese Entscheidung bekannt gegeben wurde, vielleicht bewusst bis vor den Wahlen zwecks Aufpolierung des Images? Sozusagen als Gedächtnisstütze für die WählerInnen im Osten des Landes. So stellt sich nun die große Frage, ob er denn wohl verstanden wurde, der Beschluss, von dem Alt – Stalinisten Fieg in der LSK  im Saarland?

Auch fragen  wir uns, ob dieses denn nun einen neuen „Demokratischen“ Stil in der Partei andeuten soll. Wenn ja, was geschieht dann mit den vorausgegangenen Alten, dem Beschluss folgend -nun Stilbrüchen? War die Partei zum vorherigen Zeitpunkt vielleicht so, wir wir es immer behauptet haben, – nicht „Demokratisch“? Oder wie werden alle die in der Vergangenheit getätigten Partei Ausschlüsse in Angesicht des neuen Beschlusses beurteilt?  „Vor den Gerichten (Kommissionen) sind alle Menschen gleich, oder gelten innerhalb der Partei doch andere Maßstäbe?

Waren vorausgehende Entscheidungen der Schiedskommissionen vielleicht den zu dem entsprechenden Zeitpunkt bei sitzenden Vertretern dieser Kommissionen geschuldet ? Genau ein Punkt, welchen wir immer entsprechend kritisiert haben. Wenn sich im Nachhinein herausstellt dass eine der Vorsitzenden, Ruth Kampa zuvor 20 Jahre mit der Stasi liiert war, hat Sie in einen solchen Ordnungs- Organ  nichts, aber auch gar nicht verloren. Sie ist in einer solchen Position untragbar.

Was anderes als Karl Lambert haben die meisten Parteikritiker, welche zuvor ausgeschlossen wurden auch nicht gemacht, wie es hier auf DL in den  Originalbeschlüssen der Partei nachlesbar ist. Verstärkt sich nicht der Verdacht von Manipulationen, welche hier den Kommissionen immer wieder vorgeworfen wurden, welche nach diesem Urteil als wahrscheinlicher den je gelten?  Die Annahme das unter den ehemaligen Kommissions- Vorsitzenden, dem Duisburger Familienrichter Hendrik Thome und der Anwältin Ruth Kampa Gefälligkeitsbeschlüsse getätigt wurden ist doch gar nicht mehr von der Hand zu weisen.

Wir stellen diese Behauptungen im übrigen schon seit Jahren auf was an der Partei scheinbar wie Wasser ohne Reinigungskraft herunterläuft. In den Zivilprozessen ist die Partei bislang immer unterlegen gewesen und arbeitet mit immer neuen Einsprüchen auf Zeitgewinn, welche die Mitglieder mit ihren Beiträgen oder vom Steuerzahler beglichen werden muss.  So ein Beschluss nun, ist natürlich Wasser auf die Mühlen eines jeden Kritiker.

Parteigericht gibt Lutze-Kritiker recht

Landesschiedskommission darf Karl Lambert nicht parteischädigend nennen

Mit Postkarten machte der Linke Karl Lambert Stimmung gegen den Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze. Parteischädigend aus Sicht der Landesschiedskommission. Dagegen erhob Lambert in Berlin Einspruch – und gewann. (Veröffentlicht am 01.08.2014)

Mit Erfolg hat sich das Linken-Mitglied Karl Lambert aus Spiesen-Elversberg gegen den Beschluss der Landesschiedskommission seiner Partei gewehrt, die ihm Ende Februar parteischädigendes Verhalten attestiert hatte. Das Bundes-Parteigericht der Linken, bei der der pensionierte Pfarrer Beschwerde eingereicht hatte, ordnete jetzt an, dass dieser Passus gestrichen werden muss.

Die Landesschiedskommission hatte damals den Antrag des Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze und des Linken-Politikers Jürgen Trenz abgewiesen, die gefordert hatten, Lambert aus der Partei auszuschließen. Sie sahen sich durch Lambert verunglimpft und die Linkspartei geschädigt. Lambert hatte im August 2013 im Bundestagswahlkampf selbstgestaltete Postkarten in Umlauf gebracht, auf denen ihnen Wahlfälschung bei der Listenaufstellung vorgeworfen wird. Die Kommission hatte dieses Verhalten als parteischädigend erachtet, aber als nicht gravierend genug für einen Ausschluss gewertet.

Quelle: Saarbrücker Zeitung >>>>> weiterlesen

——————————————————————————————————————————–

Fotoquelle:
Screenshot: von TAZ / durch DL – Foto Jens Jeske

***************

Dieses ist der Fünf tausendste Artikel dieses Blog !

+ 89.989 Kommentare. Dank an alle !

***************

Abgelegt unter P. DIE LINKE, Saarland, Schiedskommissionen, Überregional | 29 Kommentare »

Kleider machen Linke Leute

Erstellt von DL-Redaktion am 15. November 2013

 Kleider machen Linke Leute

Oh, oh, nie war der Spruch „Kleider machen Leute“ besser angebracht, wie wir sehen. Und als Überraschung des Tages, sie machen auch Linke Leute! Jedem Betrachter stellt sich jetzt nur noch die wichtige Frage was denn nun Echt oder Verkleidung ist.

Das macht die Angelegenheit erst einmal spannend, um aber auch im gleichen Moment eine gewisse Pikantere an den Tag zu bringen. Heißt es doch einerseits „Gegensätze ziehen sich an“, könnten diese sich anderseits aber auch wiederum ausschließen. Wie sagte Theodor Strom schon vor langer Zeit: „Von draußen vom Walde komm ich her“ und gerade so werden sie auch in der Modernen wahrgenommen, einmal der Nikolaus und einen Tag später ein Ex als Karlchen Marx. Nur kommen sie nicht vom Walde sondern aus ihren Gräbern

Einmal als Foto auf „Facebook Bild“ und am anderen Tag im Fernsehen des SR 3. Zwei Brüder im Geiste, zwei Burschen aus der Kiste, welche bereits die Radieschen von unten haben wachsen sehen worauf der pflanzende Gärtner aber noch ein wenig warten muss.  Wie sie sich gleichen, auch wenn der große Altersunterschied besonders farblich sichtbar wird. Wobei der eine als Geber regelmäßig den Kindern die Köpfe verdreht und der andere vielen Älteren sein Gemaltes und Geschreibsel unablässig um die Ohren hauen darf.

Da auch eine parallel verlaufende Ausbildung zugrunde liegen wird, brachte es einer zum Bischof während der andere als Pfarrer irgendwie eine Stufe niedriger hängen blieb. So schaffte es denn der Nikolaus letztendlich seiner Berufung treu zu bleiben womit die Gemeinsamkeit dann auch das Ende der Fahnenstange erreicht hätte.

Wo der Eine nun im jährlichen Rhythmus seinen Schlitten heraus kramt und immer wieder die Schlittenhunde anspannt um seine Geschenke den Kindern zuzustellen, unterwarf sich der Andere einen Paradigmenwechsel, zelebriert seine Messen heute unter den Dächern von roten Fahnen und fragt sich unablässig an wessen Kette er denn nun festgemacht ist.

Ja, gepredigt wird in den Kathedralen der Politik auch, es wird auch viel versprochen und gleich wenig eingehalten.

Den Lohn dafür, den heutigen nichtsnutzigen Sprechern ein Leben in Saus und Braus finanziert zu haben, sollen wir irgendwann später mit Zinsen und Zinseszinsen zurückbekommen. Ein schönes Märchen, bereits viele tausend Jahre alt. Vollkommen gleichgültig in welch einer politischen oder religiösen Konstellation auch immer. Unsere Erkenntnisse daraus: Wir arbeiten nicht nur und sparen für unser eigenes Ende, nein wir Schaffen auch noch für diejenigen welche über unsere Löhne und damit auch über unser Ende bestimmen.

——————————————————————————————————————————-

Fotoquelle: Verlinkung mit Facebook Bild Saarland              Das Foto ist natürlich verschwunden-wir haben uns ein neues gesucht  —  Passt — oder

Harald Glööckler 2010

Abgelegt unter Feuilleton, P. DIE LINKE, Religionen, Saarland, Satire, Überregional | Keine Kommentare »

Karikaturen mit spitzer Feder

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Oktober 2013

Kritische Zeitgeschichte
mit spitzer Feder in bissigen Karikaturen

„Gargantua“ von Honoré Daumier
Wegen dieser Karikatur König Louis-Philippes wurde Daumier zu sechs Monaten Haft verurteilt.

Lässt sich das vielleicht vom Hänschen übertragen: Was Karlchen gelernt, verlernt Karl nimmer mehr. So möchte manch einer glauben durch das Hobby des Anderen auch einen Urheber gefunden zu haben? Es zeigt aber auch das im Internet fast nichts vergessen wird und sich immer wieder finden lässt.

Ein interessanter Artikel erschienen in der Saarbrücker- Zeitung vor rund zweieinhalb Jahren welcher voll als Ergänzung zu den vorherigen Artikel „Im linken Saar Sumpf“ passt. Da gibt es nicht viel zu kommentieren und wir stellen ganz nüchtern fest: Auch in der Linken ergeben ein und eins immer noch zwei.

Kritische Zeitgeschichte
mit spitzer Feder in bissigen Karikaturen

Mit Hiltrud und Karl Lambert über Geschichte zu reden, ist eine Reise in die Geschichte der Arbeiterkultur, in Sozialismus, Sozialdemokratie, Marxismus und Kommunismus. Es ist keine Reise im eigentlichen Sinn. Es ist vielmehr ein Gehen „auf der linken Seite“ der Gesellschaft und der Politik hin zu Kommentaren mit spitzer Feder und feinem Pinsel (Veröffentlicht am 09.02.2011)

 Mit Hiltrud und Karl Lambert über Geschichte zu reden, ist eine Reise in die Geschichte der Arbeiterkultur, in Sozialismus, Sozialdemokratie, Marxismus und Kommunismus. Es ist keine Reise im eigentlichen Sinn. Es ist vielmehr ein Gehen „auf der linken Seite“ der Gesellschaft und der Politik hin zu Kommentaren mit spitzer Feder und feinem Pinsel. Zu Satiren und Karikaturen. Der frühere Pfarrer Karl Lambert ist in der Region kein Unbekannter. Er war lange Jahre Lehrer am BBZ in Homburg. Sein Frau Hiltrud war ebenfalls Lehrerin. Sie wohnen heute in Spiesen-Elversberg.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

———————————————————————————————————————————

Fotoquelle: Wikipedia – Honoré Daumier / Source : Olga’s Gallery

This work is in the public domain in the United States because it was published (or registered with the U.S. Copyright Office) before January 1, 1923.

Abgelegt unter P. DIE LINKE, Saarland, Überregional | Keine Kommentare »