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Frauen vom Reißbrett

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Oktober 2015

Frau vom Reißbrett

Sie scheinen langsam auch in der Politik heimisch zu werden, die wie im späteren Artikel beschriebenen Frauen vom Reißbrett und, welch eine Überraschung, es werden immer mehr und auch kein Wunder, sie hangeln sich mittlerweile quer durch alle Parteien.

Besondere Voraussetzungen sind hier eher weniger gefragt. Heute vielleicht noch weniger als in frühren Zeiten. Ist es doch zu auffällig das es sich hier überwiegend um ganz besondere Günstlinge handelt, für welche gerade die Politik, dann wenn es ihnen genehm erscheint und es sich nicht um ihre Angelegenheiten handelt, ganz andere Ausdrücke parat hat. Und dieses ganz im  besonderen, in der eigenen Welt der Politikerrinnen.

Personen welche scheinbar allein aufgrund ihres weiblich betonten Hüftschwung davon überzeugt sind, anderen Mitgliedern der Parteien nun die  Politik neu erklären zu können. Allein aus der Begründung heraus da sie für einige Jahre mit einem von diesen sich als Großmäuler aufspielenden  Weltverbessern den Küchentisch zum Frühstück geteilt haben.

So gelang es der Ehefrau, eines dieser Politrüpel, nach dem Rausschmiss aus seinem Amt noch kurz vor der Scheidung eine neue Geldquelle für seine zukünftige EX zu finden. Ein Weiterer, eher durch die Landmannschaft seiner „Sauerlandgruppe“ und den Verrat an seine ehemalige Zunft, als durch die Politik bekannt geworden, trieb nach seiner Heirat seine noch sehr junge Frau in die Hände der Steuerzahler. Innerhalb einer Talk – Show bracht sie sogar zwei nahezu fehlerfreie Sätze zum Besten.

Kein Wunder also, wenn sich heute immer mehr Personen auf  Schatzsuche begeben. Gilt es doch die Form zu füllen, solange das Eisen noch warm ist. Da sind dann vielleicht eigens verbogenen Gewehrläufe dabei hilfreich eine ganze Kneipe in Verruf  zu bringen da den Kriegern der allzu starke Genuss des Zielwasser nachgesagt wird. Dieses Argument benötigte das „tapfere Schneiderlein“ bei den Gebrüdern Grimm nicht, als er derer„sieben“ mit einem Streich beseitigte.

Bei diesem konnte aber auch Oben nichts hinausfallen was bei Anderen in der Politik schon lange hinausgeruscht war.

Frau vom Reißbrett

von Christian Bartel

Die kruden Lebenslügen der amtierenden Verteidigungsministerin und angeblichen Vielfachmutter Ursula von der Leyen.

„Schuld sind bloß die Erbsenzähler im Internet. Wie sehr muss man sein Leben hassen, wenn man es damit zubringt, medizinische Promotionsschriften Wort für Wort zu vergleichen. Die Dinger sind unlesbar – eine Tatsache, die von der akademischen Welt voll und ganz akzeptiert wird“, erregt sich der weißhaarige Mann im cremefarbenen Anzug.

Der freischaffende Gelehrte hat jahrelang als Ghostwriter gearbeitet und zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten verfasst, eigenen Angaben zufolge auch die Dissertation der Ursula von der Leyen. Der jüngst erhobene Plagiatsvorwurf gegen das Werk erbost ihn jedoch derart, dass er seiner Wut öffentlich Luft verschafft, auch wenn sein Name ungenannt bleiben soll.

„Ursula von der Leyen hat eine tadellose Arbeit abgeliefert, wie sie täglich Dutzende von Medizinern einreichen. Ich habe die Versuchsdaten eigenhändig aus dem Müll eines Labors gefischt, dazu ein paar Beipackzettel abgeschrieben und den Rest mit Holzwolle aufgefüllt. Das ist noch echte Handarbeit gewesen, kein Copy und Paste. Aber für ehrbares Handwerk haben diese Online-Denunzianten ja kein Verständnis.“

Der emeritierte Klitterer spuckt verächtlich aus: „Doktorarbeiten lesen! Da kann man ja gleich versuchen, den Sinngehalt von Margot Käßmanns Werk zu messen. Deren Bücher sind übrigens auch von mir. Das Gefasel schreibe ich betrunken auf dem Rücksitz herunter.“

Geheimnisvolle Auftraggeber

Die Geistesgröße bestellt noch einen Rotwein. „Ich bleibe dabei. Mit von der Leyens Arbeit ist alles in Ordnung. Die Begleitumstände waren allerdings komisch, aber darüber darf ich nicht reden.“ Sieben weitere Schoppen Rotwein ändern diese Einschätzung freilich. Flüsternd erzählt der alte Herr von konspirativen Treffen mit geheimnisvollen Auftraggebern, die sich als „Headwriter“ und „Executive Headwriter“ vorstellten.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Autorenkollektiv —  CC BY-SA 3.0

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