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Mitgliederbefragung RLP

Erstellt von Gast-Autor am 14. September 2011

Eine Mitgliederbefragung in RLP

Das sind die Letzten

Information des
Landesvorstandes an die
Mitglieder der LINKEN
RLP | 13. September 2011

Zur Mitgliederbefragung

„Liebe Genossinnen und Genossen, gestern wurde an Teile der Mitglieder der LINKEN RLP eine Mail mit einer „Mitgliederbefragung“ verschickt. Die Landesgeschäftsstelle hat davon rechtzeitig Kenntnis erhalten und wurde um Unterstützung ersucht.

Der Landesvorstand freut sich über diese Initiative unseres Parteimitgliedes, dem Psychologen Dr. Liborio Ciccarello. Wir bitten die Mitglieder sich an der Befragung zu beteiligen. Damit könnt Ihr die Qualifizierung unserer Parteiarbeit unterstützen. Wir, der Landesvorstand, sind schon gespannt auf eure Meinungen.

Der Landesvorstand hat weder auf die Nutzung, noch die Verwendung der weitergegebenen Daten Einfluss. Das ist so gewollt, denn wir möchten die selbständige und selbstorganisierte Arbeit der Parteibasis stärken.

Elke Theisinger-Hinkel / Wolfgang Ferner
Landesvorsitzende“

IMPRESSUM
Der Newsletter kann unter:
mitgl-info@die-linke-rheinland-pfalz.de abbestellt werden.
Der Newsletter ist die Mitgliederinformation des Landesverbandes der LINKEN Rheinland-Pfalz.
Presserechtlich verantwortlich für den Inhalt sind die Landesvorsitzenden:

Elke Theisinger-Hinkel und Wolfgang Ferner
Rochusstr. 10-12
55116 Mainz

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Die Landespartei und ihre politische Führung zur aktuellen Mitgliederbefragung eine verpasste Chance zur Unterstützung und Aufklärung

Eine politische Führung ist Willens und fähig die politischen Prozesse, Erfolge und Niederlagen qualifiziert einzuschätzen.

Eine solche Leistung ist der Landesvorstand seit 6 Monaten den Parteimitgliedern schuldig, es gibt keine qualifizierte Einschätzung und keine Schlussfolgerungen der verlorenen Landtagswahl.

Wer sitzt am Drücker, um Infos des LaVo in die Partei zu posten – Elke Theisinger-Hinkel. Wer legitimiert diese Postings – der Landesvorstand?

Genossin Theisinger-Hinkel ist eine fleißige Genossin. Das steht nicht in Frage! Aber sie verkörpert auch die POLITIK DER IGNORANZ. Was nicht in die eigenen Ambitionen passt wird nach Kräften ignoriert, blockiert, ausgesessen… Das hat das ehemalige Juso- Vorstandsmitglied mit ihrer Weggefährtin Andrea Nahles bis heute gemeinsam. Nur: DIE LINKE ist für diese üblen Agenda-SPD-Praktiken der Mitgliedermanipulation die falsche Partei.

DIE LINKE und deren Landespartei in RLP sind nach wie vor in einer schwierigen Situation. Wir haben verfeindete Lager, einst waren heute zerstrittenen GenossInnen WeggefährtInnen bei der Niederhaltung basisdemokratischer Kräfte. Sie haben sich insbesondere zerstritten, weil es nicht genug Posten, Mandate und aussichtsreiche Jobs für alle gab. Sie sind aber gemeinsam und gegenseitig Mitwisser ihrer antidemokratischen Praktiken. Deshalb fürchten sie jede Analyse der Niederlagen und der Schwächen der Landespartei. Sie sind sich noch uneins über die Führungsansprüche in der Zukunft, sie sind sich eins im Beschweigen ihrer gemeinsamen Mitverantwortung für den heutigen Zustand der Landespartei.

Noch ist keines der Lager allein stark genug, um die Partei wieder allein in ihren Besitz zu nehmen. Noch gibt es keine starke aktive Basis, die der Postenjägerei, den undemokratischen Praktiken und dem Mittelmaß ein Ende bereitet.

Ich nehme meine demokratischen Rechte als Parteimitglied in Anspruch, um deutlich meine Meinung zu sagen, nämlich, dass viele der heutigen Spitzenakteure nicht die Zukunft der Partei sind. Ich nehme mein demokratisches Recht in Anspruch, zu sagen, dass bestimmte GenossInnen auf dem kommenden Landesparteitag nicht das erneute Vertrauen der Partei verdienen.

Am 12. September wurde gepostet:

„Liebe Genossinnen und Genossen, heute wurde über einen uns nicht bekannten Verteiler an Teile der Mitglieder der LINKEN RLP eine Mail mit einer „Mitgliederbefragung“ verschickt.
Der Landesvorstand weißt darauf hin, dass diese Mail nicht vom Landesvorstand aus initiiert wurde und somit auch keinen offiziellen Charakter besitzt.

Der Landesvorstand hat weder auf die Nutzung, noch die Verwendung der weitergegebenen Daten Einfluss. Die offiziellen Mitteilungen und Informationen des Landesvorstandes sind immer an der Versende-Email-Adresse und dem Aussehen zu erkennen und sind stets mit dem Impressum
des Vorstandes versehen.
Elke Theisinger-Hinkel / Wolfgang Ferner
Landesvorsitzende“

Dieses Posting hat keinerlei Autorisation durch einen Beschluss des Landesvorstandes, es ist eine „Klarstellung“ der Landesvorsitzenden Theisinger-Hinkel und Ferner. Angemessener wäre es gewesen, eine solche Befragung politisch zu unterstützen.

Wie lange wollen sich die Parteimitglieder von diesen Persönlichkeiten noch am Nasenring führen lassen?

Der Psychologe Genosse Dr. Liborio Ciccarello hat dankenswerter Weise eine Umfrage zur Analyse der Mitgliedermeinungen zur Wahlniederlage vorbereitet. Die Landesgeschäftsstelle wurde um Unterstützung gebeten, Reaktion NULL. Mitgliederinitiativen landen mit solch einer ignoranten Denkweise von Führungspersonen im Posteingang der LGS in Gestalt eines großen Papierkorbes.

Die Landesvorsitzenden haben offensichtlich kein Interesse an der Meinung der Mitglieder. Das ist das Gegenteil von politischer Führung. Offensichtlich haben wir kleine Despoten, die die Partei als ihr Eigentum betrachten und Angst haben ihre Kontrolle, ihre Manipulationsmöglichkeiten über die Mitglieder zu verlieren.

Wir bitten alle Mitglieder sich an dieser Befragung zu beteiligen und zwar aus allen Lagern! Zur Umfrage geht es hier: Es versteht sich von selbst, dass es eine wissenschaftlich und politisch korrekte Auswertung im Interesse der Partei geben wird.

Es gibt im Programm und der Satzung der Partei keinerlei Aussagen, die Mitgliedern ein solches Engagement im Interesse der Partei verbieten. An der Partei interessierte Mitglieder unterstützen diese Initiative, denn mit dieser Befragung werden keine einseitigen Strömungs- oder Lagerinteressen bedient.

DIE LINKE braucht qualifizierte Analysen um politisch erfolgreicher zu sein. DIE LINKE muss ihre Mitglieder hören und beteiligen, nicht nur die gewählten Funktionäre und Apparate. Der Landesvorstand oder andere Gremien haben kein Monopol auf die innerparteiliche Meinungs- und Willensbildung!

DIE LINKE braucht keine Landesvorsitzenden, die eine „blinde Partei“ vorziehen, um sich ihrer politischen Verantwortung nicht stellen zu müssen.

Seufzer des Tages: „Warum hat diese Partei noch Mitglieder, es wäre so schön, wenn…“

Bernd Wittich Ludwigshafen, 13. September 2011
Dipl. Phil. Bernd Wittich
Hochdorferstr. 2 – D-67127 Rödersheim-Gronau
Tel. 06231-98812 – Fax 06231-98846 – D1 01701827952 Skypekontakt auf Nachfrage.
Fax & Fon Rufnummer via T-Online: +4932223742158
E-Mailgröße bis 50 MB
Bernd.Wittich@t-online.de
E-Postbriefe mailto:Bernd.Wittich@epost.de

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Elke-Theisinger Hinkel dementiert jegliche Einsichtsfähigkeit


—Ursprüngliche Nachricht—
Von: <elke.theisinger-hinkel@die-linke-rheinland-pfalz.de>
An: <Bernd.Wittich@T-Online.de>,<landesvorstand@die-linke-rheinlandpfalz.
de>,<wferner@ferner.de>
Betreff: RE: Information des Landesvorstandes an die Mitglieder der LINKEN RLP | 13.
September 2011 – Zur Mitgliederbefragung https:/
/ww2.unipark.de/uc/linke_rlp_studie_2011/
Datum: 13. Sep 2011 15:48

Hallo Bernd,

auch ihm Namen von Wolfgang fordere ich dich auf, sofort aber bis spätestens 15.09.2011 12 Uhr ein Dementi deiner Email an den gleichen Verteiler zu senden, der auch die erste (unten stehende) Mail bekommen hat. Falls dies in dieser Frist nicht von dir erledigt wird, werden wir eine Anzeige wegen Urkundenfälschung gegen dich in die Wege leiten.

Gruß Elke
Landesvorsitzende
DIE LINKE. Rheinland-Pfalz
Telefon 0631-3703437
Fax 0631-3703438
Mobil 0177-6112473

ERFREULICH

Unsere Landesvorsitzenden lesen die E-Mails der Mitglieder und antworten sogar

Hallo Wolfgang und Elke,

nix Dementi, einfach mal nachdenken, was eurer Job ist und die Mail bis zu Ende lesen. Sie hatte nämlich ein Impressum, ihr Lieben. Am besten ihr macht euren Ignorantenclub zu, dennoch, ganz nett von Euch, dass Ihr auch mal eine Reaktion fertig bringt. Euer Posting war ja wohl eine Privataktion, einen Vorstandsbeschluss gibt es nicht. Alleinherrscher braucht diese Partei nicht! Mein Vorschlag, ihr macht mal Nägel mit Köpfen und zeigt mal Respekt vor Mitgliederaktivitäten und Interesse an der Partei, es ist ja nicht zu spät. Noch kann ja der repräsentative Charakter einer solchen Studie gesichert werden. Es ist sicher richtig, Liborio Ciccarello zu sagen, es wäre anders vielleicht (?) bessser gegangen. Klar dürfte auch sein, neues Vertrauen muss erst wachsen, auf allen Seiten. Da ist es besser zweimal nachzudenken, bevor etwas namens der Führung – Landesvorstand – gepostet wird. In der Sache geht es in der Tat aber auch darum, keinerlei Einfluss Dritter auf das Fragensetting zuzulassen. Entweder eine wissenschaftliche Reflexion oder eben nicht… Ohne das Gesicht zu verlieren kann ja – nach erfolgter Verständigung – den Mitgliedern das Einverständnis mitgeteilt werden. Die Angaben der Personendaten und der Mailadresse sind freiwillig. Die Einhaltung des Datenschutzes ist die Verpflichtung der Bearbeiter der Daten und primär keine Frage der technischen Lösungen.

Es ist leider verfehlt die Satzung zu bemühen. Eine Mitgliederbefragung ist kein „Mitgliederentscheid“, über eine „Befragung“ sagt die Satzung nichts. Ansonsten würde ich meine Kraft darauf konzentrieren, endlich im Landesvorstand Mitgliederverbundenheit und Sachkunde einziehen zu lassen und den LaVo-Mitgliedern würde ich empfehlen, es sich zu verbitten, dass die Vorsitzenden im Namen des Landesvorstandes Postings produzieren, die sie nie im Landesvorstand beraten haben. Es wäre ja auch möglich gewesen, den Autor zu kontaktieren und sich das Anliegen vorstellen zu lassen. Eine Klarstellung ist freilich möglich, aber ist sie für die Partei hilfreich? Ich habe auf dem LPR und in der Sitzung der KV-Vorsitzenden deutlich dargelegt, dass unser Wissen über die Meinungen, Haltungen der Parteimitglieder und die Einschätzung der Ursachen der verlorenen Wahl professionellen Ansprüchen nicht genügt. Bei uns regiert meistens die bloße Phrase. Da macht sich ein Wissenschaftler auf eigene Kosten auf, für die Partei etwas zu leisten und was geschieht, Boykott. Selbst hätte ja der LaVo die Möglichkeit lange gehabt, selbst aktiv zu werden und die Fachkompetenzen der Mitglieder dafür zu nutzen. Was geboten wird, ist politisch und persönlich motivierte Ignoranz.

Immerhin scheint es ja eine Qualifiaktion zu geben, nämlich die anwaltliche, um mal fix mit Klagen zu drohen,  bis demnächst,

Bernd Wittich

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Grafikquelle  :

Fotoquelle : National Photo Company CollectionLibrary of Congress

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