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Stralsund ohne Fusion !

Erstellt von DL-Redaktion am 16. September 2012

Soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit, sind die Themen

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Laut eigenen Aussagen steuert die LINKE in Mecklenburg – Vorpommern ein Wahlergebnis von 25 % der Stimmen bei den Bundestagswahlen im nächsten Jahr an. Als Themen des Wahlkampfes legt man das Hauptaugenmerk auf  soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit, Renten, Gesundheit, Bildung sowie den Kampf gegen den Rechtsextremismus.

Überschattet wurde der Parteitag gestern von einem heftigen innerparteilichen Streit. Dabei ging es um die Zusammenlegung der Kreisverbände Stralsund und Vorpommern-Rügen. Der Kreisverband Stralsund wehrt sich seit Monaten dagegen. Dem Landesvorstand wurde am Freitag per Einstweiliger Verfügung verboten, auf dem Parteitag einen Antrag auf Zwangsfusion der beiden Kreisverbände zu stellen. Mit Fusionen will die Linke ihre Strukturen den neuen Landkreisen anpassen, die vor einem Jahr gebildet wurden.

Die frühere Landessozialministerin Marianne Linke in hat diesen parteiinternen Streit der Linken um Verbandsstrukturen einen vorläufigen Sieg errungen. Der Landesparteitag lehnte am Samstag in Ludwigslust einen Antrag des Landesvorstandes ab, die Kreisverbände Stralsund und Vorpommern-Rügen zu fusionieren. Das war das Ziel von Marianne Linke, die Kreisvorsitzende in Stralsund ist und die Fusion blockiert. Der Kreisverband Stralsund mit rund 140 Mitgliedern wehrt sich seit Monaten gegen den Zusammenschluss mit Vorpommern-Rügen. Landesweit hat die Linke nach eigenen Angaben 4900 Parteimitglieder.

Quelle: Ostsee-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :     Bild: Martin Kraft (photo.martinkraft.com)
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