DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 23.02.14

Erstellt von DL-Redaktion am 23. Februar 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

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1.) Timoschenko ruft Demonstranten zum Kampf auf

EU begrüßt Freilassung Timoschenkos +++ Ukrainische Oppositionspolitikerin Timoschenko spricht auf dem Maidan +++ Parlament erklärt Janukowitsch für abgesetzt und ordnet Neuwahlen an +++ Janukowitsch lehnt Rücktritt ab und soll versucht haben, das Land zu verlassen +++ Russland kritis

Sueddeutsche – Zeitung

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2.) Des Präsidenten Disneyland

Die Maidan-Demonstranten übernehmen die Innenstadt und das Regierungsviertel in Kiew. Und sie lassen tausende neugierige Bürger auf das Gelände der Residenz von Viktor Janukowitsch. Sie finden ein Reich des Prunks und der Pracht.

Der Tagesspiegel

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3.) Riskante Rüstungsprojekte könnten Milliarden schlucken

Verteidigungspolitiker aus Koalition und Opposition sehen bei den laufenden Rüstungsprojekten der Bundeswehr Risiken in Milliardenhöhe.

Augsburger Allgenmeine

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4.) Tote bei Protesten in Venezuela

Die Zahl der Todesopfer bei den vor zwei Wochen gestarteten Sozialprotesten in Venezuela ist bis zum Samstag auf mindestens neun gestiegen.

Mitteldeutsche – Zeitung

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5.) Nur Ostler reden bei der Einheits-Debatte

Bei der Einheits-Debatte im Bundestag sprechen zwölf Ostler – und kein einziger Westler. Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion fordert einen Solidarpakt III für alle strukturschwachen Regionen in Deutschland.

Mitteldeutsche – Zeitung

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6.) Von Gnaden der Kanzlerin

Im Fall von Minister Hans-Peter Friedrich senkte die Kanzlerin den Daumen – und dehnte ihre Macht noch weiter aus.

FAZ

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7.) Neues Diätenrecht

Irre! Kommt der Mindestlohn,

verdienen Deutschlands Abgeordnete noch mehr

Der gesetzliche Mindestlohn soll 2015 greifen. Davon könnten auch die Abgeordneten finanziell profitieren. Der Grund: Die Diäten werden künftig entsprechend der Lohnentwicklung steigen. Dieser Sondereffekt beschert den Parlamentariern unter Umständen ein ordentliches Diäten-Plus.

FOCUS

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DL – Tagesticker 09.02.14

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Februar 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

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Harms und Giegold führen Grüne in Europawahlkampf

Die Online-Urwahl der Grünen hatte die eigentlich für selbstverständlich gehaltene Spitzenkandidatur von Rebecca Harms für die Europawahl in Frage gestellt. Beim Parteitag in Dresden setzte sich die 57-Jährige allerdings klar gegen Franziska Keller durch.

Der Tagesspiegel

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Linke will EU nicht mehr militaristisch nennen

Die Linkspartei hat die umstrittene Passage im Europawahlprogramm, in der sie die Europäische Union militaristisch nennt, nun doch gestrichen. Die Einleitungspassage hatte seit Wochen für heftige Kontroversen gesorgt.

Der Tagesspiegel

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Innenexperte Edathy zieht sich aus Bundestag zurück

Der SPD-Politiker Sebastian Edathy legt mit sofortiger Wirkung sein Bundestagsmandat nieder. Der Innenpolitiker ist seit 1998 Mitglied des Bundestags. Es war Vorsitzender im NSU-Untersuchungsausschuss. Grund für seinen Schritt seien gesundheitliche Probleme.

Der Spiegel

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Karlsruhe fordert die EU heraus

Die Verfassungsrichter halten den unbegrenzten Ankauf von maroden Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank für rechtswidrig. Vor ihrem Urteil fragen sie aber noch den Europäischen Gerichtshof

TAZ

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Schweizer stimmen über Zuwanderung ab

In einer Volksabstimmung entscheiden heute die Schweizer darüber, ob die Zahl der Zuwanderer künftig begrenzt werden soll. Initiator ist die national-konservative Schweizer Volkspartei (SVP).

Augsburger Allgemeine

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Ausschreitungen in Istanbul

In Istanbul kommen wieder Tränengas und Gummigeschosse zum Einsatz. Dieses Mal sorgt ein umstrittenes Gesetz der Erdogan-Regierung für Ausschreitungen. Die Szenen erinnern an die Gezi-Proteste vom Sommer.

Frankfurter Rundschau

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Die absurde Fußabtreter-Posse von Göttingen

Weil der Inhaber eines Fotogeschäfts einen kleinen Fußabtreter vor dem Laden liegen hat, bekam er Ärger mit der Bauverwaltung. Das Objekt sei ein „erheblicher Stolperfaktor“, so die Begründung.

Die Welt

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DL – Tagesticker 08.02.14

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Februar 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

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Joachim, der Lokomotivführer?

Er wird als früherer DDR-Bürgerrechtler gefeiert – Joachim Gauck lässt sich das gern gefallen. Dabei sprang er erst spät auf den fahrenden Zug. Ein Vertreter der DDR-Opposition erinnert sich.

Sueddeutsche

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Linke: Hürden sind undemokratisch

Der Kreisvorsitzende der Linkspartei, Xaver Merk, weist Ansichten im Kommentar „Grandios gescheitert“ von Berthold Veh vom 5. Februar in der Günzburger Zeitung entschieden zurück. Die Linke hadere nicht mit den hohen Hürden der Wahlzulassung im Landkreis Günzburg, schreibt Merk

Augsburger-Allgemeine

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„Die Linke“ tritt in Überlingen an

Roland Biniossek, bekannt in Überlingen als Kämpfer für alles Soziale, tritt zu den Kommunalwahlen an. Ob die Linken auch in Sipplingen zur Gemeinderatswahl antreten, ist noch offen.

Suedkurier

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Ökostrom von Nord nach Süd

Während die bayerische Landesregierung den Bau neuer Überlandleitungen einstweilen aufschieben will, haben die Netzbetreiber Tennet und TransnetBW am Mittwoch ihren Vorschlag für den Verlauf der geplanten Stromtrasse Südlink vorgestellt.

TAZ

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Das Netz wäre bereit gewesen

Der Koalitionsvertrag hatte im Dezember die Bundesnetzagentur überrascht. Denn die Stromnetzbehörde hatte mit einem höheren Ausbauziel der erneuerbaren Energien geplant.

TAZ

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FDP-Politikerin Koch-Mehrin

muss auf Doktortitel verzichten

Nach mehr als zwei Jahren Streit muss sich die FDP-Europaabgeordnete Koch-Mehrin damit abfinden: Wegen mehrfacher Plagiate in ihrer Doktorarbeit hat sie keinen Anspruch auf den Titel.

Der Tagesspiegel

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Sarrazin: Abtauch-Taktik von Wowereit geht auf

Schnee, Sonne, Ski – Klaus Wowereit lässt sich seinen Urlaub von der Affäre um Staatssekretär André Schmitz offensichtlich nicht vermiesen. Eine geschickte Taktik, meint sein alter Weggefährte Thilo Sarrazin. Der Berliner SPD dagegen wird langsam unwohl.

FOCUS

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Keine Bayern für die Linke

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Februar 2014

Kommunalwahl ohne die Linke

Auch knapp verloren ist eine Niederlage und sollte auch als sollte beurteilt werden. So geschieht es jetzt immer öfter zuungunsten der bayrischen Linken in ihrer Vorbereitung auf die anstehenden  Kommunalwahlen. Das lesen wir jetzt immer häufiger im bayrischen Blätterwald. Ohne Masse fehlt auch die Klasse und später die Kasse?

Ändern die nach den Niederlagen zu hörenden Klagen irgendetwas an den Tatsachen nicht genug Stimmen erhalten zu haben? Die Bedingungen waren zuvor bekannt, für alle Starter gleich und wenn dann zuvor gesteckte Ziele nicht erreicht wurden zeigt dieses, dass die eigene Wählergemeinschaft so nicht anerkannt wurde, von der Bevölkerung. Weder Ziele, Aussagen noch Personen stimmten mit den Ansprüchen, welche die Bürger an eine Partei stellt, nicht überein. Egal wie auch immer dann argumentiert wird..

Das ist doch gut so, denn eine Käuferschaft findet sich nur wenn das Angebot stimmt, was nichts anders bedeutet als das es gekauft werden muss. Wenn nicht, bleibt den Verlierern nur ihr Angebot zu ändern, oder den Laden dicht zu machen.

Kläuschen alleine im Land der fetten Wiesen und hohen Berge. Wo war dieser „bayerische Charmeur“ Klaus Ernst? Wo blieb das Engagement, das immer von der Basis eingefordert wird? Wäre es möglich das die Basis es satt hat die Stiefelputzer für großspurige politische Gewerkschaftsbonzen zu spielen. Für Funktionäre welche schon in ihrer Arbeit für die ihnen vertrauenden Arbeiter versagt haben und sich seitdem auf der Flucht befinden.

Wäre es möglich das erneut Enttäuschte endgültig genug haben und die Sitzengebliebenen sitzen lassen. Wir glauben der Bürger versteht die große Verarsche der Politik immer besser, was noch nicht einmal das Problem einer einzelnen Partei ist, sondern sich quer durch die Politik zieht. Sehen wir doch immer wieder, wenn es darum geht sich persönlich die Taschen zu füllen, allseits große Einigkeit herrscht.

Es ist für den Bürger vollkommen uninteressant sich an Wahlen zu beteiligen, da letztendlich doch nur wieder die Vollpfosten zusammen hocken welche sich über Parteilisten gefunden haben. Menschen welche der eigenen Sache nicht kritisch gegenüber stehen, sind Fanatiker und in einer offenen Gesellschaft untragbar.

Passau: Zu wenig Unterschriften

Linke und Piraten dürfen bei der Kommunalwahl in Passau nicht antreten

Die Eintragungsfrist für Unterstützungsunterschriften für die Kommunalwahl am 16. März 2014 ist am Montagmittag abgelaufen. „Die Linke“ und die „Piratenpartei“ konnten nicht genügend Unterschriften sammeln.

Unterstützer der eingereichten Wahlvorschläge „Die Linke“, Passauer Liste (PaL), Piratenpartei Deutschland und Wählervereinigung Pro Passau hatten bis Montagmittag Zeit, mit ihrer Unterschrift auf den ausgelegten Listen im Alten Rathaus und im Dienstleistungszentrum Passavia die Zulassung der neuen Wahlvorschläge zu unterstützen.

Quelle: Wochenblatt Passau >>>>> weiterlesen

Neuburg: Kommunalwahl ohne die Linke

Neuburger Partei scheitert knapp. Roland Keller will klagen

Am Ende war es durchaus knapp, aber gereicht hat es nicht. Die Linke hat die benötigten 190 Unterschriften nicht zusammenbekommen, um am 16. März bei der Kommunalwahl in Neuburg antreten zu dürfen.

186 für die Oberbürgermeister-Wahl und 188 Unterschriften für die Stadtratswahl standen gestern Mittag um Punkt 12 Uhr auf der Liste. Noch am Vormittag waren an die 40 bis 50 Personen ins Einwohnermeldeamt in der Altstadt gekommen, um zu unterschreiben. Doch es reichte nicht. Wie viele gültige Unterschriften nun tatsächlich abgegeben wurden, wird der Wahlausschuss heute Nachmittag in einer öffentlichen Sitzung klären

Quelle: Augsburger-Allgemeine >>>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Fotoquelle: Die Linke Bayern / Creative Commons Lizens CC BY 2.0.

eigene Fotomontage DL

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Eine Agentur des Betrugs?

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Februar 2013

Der Nationale Ausbildungspakt versteckt
über 250.000 arbeitslose Jugendliche in Warteschleifen.

Aufsehen erregte in den letzten Tagen wieder einmal die Bundesagentur-für Arbeit durch die Veröffentlichung der Lehrstellenbilanz. Ein Ruf hier zu aus dem DGB: Diese Bilanz wird gezielt geschönt und wir müssen uns die Frage stellen: arbeitet diese Agentur unter der Fuchtel der Arbeits- und Sozial – Ministerin von der Leyen mit vorsätzlichen Betrügereien?

Dass die vorgelegte Lehrstellenbilanz von vorne bis hinten geschönt wurde, stellt der Abteilungsleiter für Bildung des DGB in dem folgenden Artikel unter Beweis. Ist hier das Wort, geschönt, nicht mit Betrug gleichzusetzen, denn eine vorsätzliche Fälschung dürfte es allemal sein.

Der Nationale Ausbildungspakt versteckt
über 250.000 arbeitslose Jugendliche in Warteschleifen.

Die Partner des Ausbildungspaktes – die Spitzenverbände der Wirtschaft und die Bundesregierung – sprechen in ihrer Bilanz des Ausbildungsjahres 2012 von einer „insgesamt guten Situation“ für die Jugendlichen. Es gebe auch in diesem Jahr „mehr unbesetzte Stellen als unvermittelte Bewerber“.

Trotz des vermeintlich entspannten Ausbildungsmarkts liegt der Anteil der Menschen ohne Berufsabschluss weiterhin konstant hoch. Das Statistische Bundesamt zählt 1,56 Millionen Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren ohne Berufsabschluss. Der Anteil der ausbildungslosen Jugendlichen liegt bereits seit mehr als zehn Jahren bei rund 15 Prozent – und damit auf hohem Niveau.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Hatte nicht der Chef der ARGE Alt noch bei Maischberger in der ARD einst getönt nur Jobangebote zu vermitteln welchen zu den Menschen passen? Wir berichteten noch vor einigen Tagen über den Skandal in der Presserklärung der Hartz 4 Plattform unter der Überschrift „Klomann, die dritte!“ ausführlich aus Magdeburg.

Wir stellen also fest das vieles nur leere Versprechen und dumme Sprüche sind. Zur Leitung solch einer Institution ist scheinbar das richte Parteibuch die einzig benötigte Qualifikation. Oder etwa auch ein geklonter Titel? So sollte sich jeder von dieser Institution Abhängige unbedingt folgendes Urteil merken:

Arbeitsangebot

Ein Vermittler der Arbeitsagentur muss einem Arbeitslosen den Lohn nennen, wenn er ihm ein Stellenangebot vorlegt. Sonst muss sich dieser nicht bewerben.

Es reicht nicht, wenn die Arbeitsagentur die Höhe des voraussichtlichen Verdiensts erst ermittelt, um eine Sperrung des Arbeitslosengeldes zu begründen, urteilte das Sozialgericht Chemnitz (Az. S 6 AL 253/06).

Quelle: Focus >>>>> weiterlesen

Alle Vorurteile aber bestätigt ein Vorfall bei der Augsburger ARGE. Dort wurde einer 19 jährigen der Theken Job in einen Bordell angeboten und es ist verwunderlich was Bürger sich so alles von unfähigen Schreibtischtäter gefallen lassen. Vielleicht aber besorgen sich diese Arbeitsvermittler auf eine solche Art und Weise Nachwuchskräfte für ihr Freizeitvergnügen? In dieser Bananenrepublik ist scheinbar nichts mehr unmöglich.

Augsburg:
Arbeitsamt will 19-Jährige in Bordell schicken

Die Agentur für Arbeit in Augsburg hat der 19 Jahre alten Christine Hirmer (Name geändert) einen Vermittlungsvorschlag für eine neue Arbeitsstelle geschickt. Als Christine Hirmer am vergangenen Samstag den Brief öffnete, freute sie sich zunächst noch. Schließlich sucht die Augsburgerin, die gelernte Hauswirtschafterin ist, seit November eine neue Arbeitsstelle. Bislang hatte sie noch keinen Job gefunden.

Doch die Freude über das Schreiben der Arbeitsagentur verflog bald. Als sie den Brief genauer las, war sie fassungslos: Die Arbeitsagentur schlug ihr eine Stelle als Servicekraft im Colosseum vor – einem Großbordell in Augsburg. „Ich war total entsetzt“, erzählt Hirmer: „Meine Mutter hat sogar geschrien, als sie den Brief gesehen hat.“

Quelle: Augsburger Allgemeine >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :

Fotoquelle : Bundeswehr-Fotosoriginally posted to Flickr as Pressestatement BM zu Guttenberg anlässlich der Übergabe des Berichtes der Strukturkommission

  • CC BY 2.0
  • File:Übergabe des Berichtes der Strukturkommission, Oktober 2010.jpg
  • Erstellt: 26. Oktober 2010

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Linkes Chaos in Bayern

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Dezember 2010

Landesparteitag der LINKEN in Bayern

Schon vor dem am Samstag in Asbach – Bäumenheim mit Spannung erwarteten Landesparteitag der LINKEN in Bayern stellten sich die Beobachter die Frage nach der Anwesenheit des Landesschatzmeister Ulrich Voß. Sollte dieser aber seine Glaubwürdigkeit bewahren wollen, ist sein Erscheinen unumgänglich.  Es geht um seine Zukunft als Landesschatzmeister der Linken. Voß soll abgewählt werden

Im Sommer noch hatte er vor allem den Bundesvorsitzenden Klaus Ernst vorgeworfen, dass dieser von eventuell gefälschten Mitgliederzahlen bei Bayerns Linken profitiert habe. Ernst nahe stehende Kreisverbände hätten Mitgliederzahlen künstlich nach oben getrieben, um so zu den anstehenden Parteitagen und Wahlen entsprechend mehr Delegierte zu entsenden. So lassen sich die Machtverhältnisse manipulieren. Voss für diese Aussagen aus der Partei zu werfen ist vor dem dafür zuständigen Schiedsgericht gescheitert. Nun liegen mehrere Abwahl Anträge vor.

Das aber dergleichen Vorkommnisse nicht nur in Bayern Gang und Gäbe sind werden alle Schreiber und Leser dieser Internetseite nachhaltig bestätigen. Die aus Bayern kommenden Vorwürfe hören wir auch aus den meisten anderen West – Landesverbänden. Alleine hier in NRW werden die bayrischen Begebenheiten aus vielen Kreis – Verbänden bestätigt. Schon aus den hier hinterlassenen Kommentaren wird der Zustand dieser Partei ersichtlich. Die Machenschaften und die Vorgehensweisen sind nahezu Deckungsgleich. Ja selbst die handelnden Personen agieren über die Landesgrenzen hinweg. Unverständlich und beschämend hierbei die desolate Haltung der Parteispitze, sehen sie doch mehr oder weniger stillschweigend zu, wie sich ihre politische Arbeit hier im Westen langsam aber sicher selbst zerlegt. Es geht hier nur um Posten, Pfründe, Macht und vor allem Geld.

Hier einmal Wahllos eine kleine Auswahl von Berichten aus Bayern, dem Saarland, Hannover, Herne, NRW und dem KV Warendorf. Dieses Blog beinhaltet im Moment rund 1100 Artikel wo von sich rund 500 mit Problemen in der Partei DIE LINKE befassen. Berichte über Pleiten, Pech und Pannen. Alles nur aus dem Zusammenhang gerissen, einzelne Begebenheiten, oder eine „Rote Linie“ welche durch die West Länder führt?

So kam es denn auch  am Samstag gleich zu Beginn zu dem ersten Eklat. Gegner von Klaus Ernst scheiterten mit den Antrag auf vorzeitige Beendung und Vertagung des Treffens und wurden mit 77 zu 97 Stimmen abgelehnt.

Mit Beginn  der Rede des Parteichef, verließen einige seiner Gegner unter lautem Protest und Buhrufen die Halle. Ernst appellierte an die verbliebenen Delegierten, die Linke solle sich der Anliegen der Bürger annehmen – und nicht um die Frage streiten, „wie wir am besten von hinten den eigenen Leuten in die Knie treten“, –was mit anderen Worten ja nichts anderes heißt als dass die zu vor getretenen dieses zu akzeptieren haben-. Die Linke müsse geschlossen auf einen Einzug in den bayerischen Landtag bei der Wahl 2013 hinarbeiten, so Ernst.

Gewählt wurde auf diesem chaotischen Parteitag der Gewerkschafter Xaver Merk zum neuen Landesvorsitzenden. Dieser  setzte sich am Samstag in Asbach-Bäumenheim mit 56 Prozent der 168 Stimmen klar gegen den zum linksradikalen Flügel gerechneten Gegenkandidaten Erkan Dinar durch.

Der Landesschatzmeister und Ernst – Gegner, Ulrich Voß beschuldigte die Anhänger des Parteichefs krimineller Machenschaften sowie einer «undemokratischen Zentralistenfraktion» und trat zurück. Der erst im April gewählte letzte Landesvorsitzende Michael Wendl hatte den Posten schon vor einiger Zeit hingeworfen, weil er heftig angefeindet wurde.

Es bedarf natürlich schon einer gewissen Naivität zu glauben, dass so genannte „Ausgeschlossene“ noch an einen Wahlerfolg der Partei interessiert seien. Das genaue Gegenteil wird der Fall sein, denn je höher eine Niederlage bei anstehenden Wahlen ausfallen wird, je eher wird bei gewissen Personen die Einsicht reifen, dass hier gravierende Fehler gemacht werden. Was heißt hier eigentlich Links-radikal? Das ist genau der  Stempel einer Zentralistischen Führung. Wenn die Argumente ausgehen flüchtet man in Beschimpfungen.  Wer will denn wirklich Personen welche man der Manipulation verdächtigt hilfreich unter die Arme greifen ?? Trägt denn der Hehler nicht die gleiche Schuld wie der Stehler?

Klaus Ernst, der 1. Sprecher der Partei DIE LINKE war in der letzten Woche Gast Sprecher bei einem Info Abend im KV WAF. Der Abend fand in Ahlen statt, einer Stadt am Rande des Ruhrgebietes mit rund 55.000 Einwohnern. Obwohl DIE LINKE im Kreis- und Stadt- Rat vertreten ist, erschienen gerade 3, In Worten „drei“ Gäste welche sich nicht der Partei zugehörig fühlten.  Die gesamte Besucherzahl betrug ca. 15 Personen! Ich glaube hier erübrigt sich jede weitere Erklärung denn das ist DIE LINKE ! Jetzt schon eine tote Partei welche einigen Spinnern, Sektierern und Karrieristen geopfert wurde.

IE

Weitere Informationen:
Spiegel online
Augsburger Allgemeine
Sueddeutsche

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Grafiquelle:

Fotoquelle:  Die Linke Bayern / Creative Commons Lizens CC BY 2.0.

eigene Fotomontage DL

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