DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Kratzbürste Andrea Nahles

Erstellt von DL-Redaktion am 6. März 2015

SCHURKEN, DIE DIE WELT BEHERRSCHEN WOLLEN

Kratzbürste de luxe

Andrea „Brocken“ Nahles

Von PETER KÖHLER

Der Jürgen Trittin der Gegenwart hat einen Namen: Andrea Nahles. Ältere Leser mit gut sortiertem Gehirn werden sich erinnern, dass der unter Schröder lebende Bundesumweltminister nur mit viel Geduld und Spucke seine Amtszeit überstand. Aber schwere Dellen davontrug, weil Atomindustrie, konservative Politiker und eine traditionell mit rechter Schlagseite durch den Tag schippernde Presse ihn bei jeder Gelegenheit zu zerstückeln versuchten. Fast hätte die Bild-Zeitung, als alle anderen Kritikpunkte verpufft waren, ihn noch mit einem gefälschten Foto aus der Bahn geworfen.

Es war bekannt, dass Trittin als tiefroter Student nicht bloß an Staat und Wirtschaft ein wenig herumkratzen mochte, wie es das Vorrecht jeder blühenden Jugend ist, sondern beide voll und ganz zusammentreten wollte. Alle Alarmglocken gingen auf Halbmast, als er 1998 an die Macht kam. Doch er hatte längst von der normativen Kraft der Realität gekostet: Statt das komplette System umzudrehen, wollte er nur noch seine dunklen Flecken reparieren und wünschte dem Kapitalismus alles Gute für seinen weiteren Lebensweg.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Heinrich-Böll-Stiftung

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Der Papst und das Kapital

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Dezember 2013

Der Papst und das Kapital

Wir lassen uns überraschen, denn auch wir fühlen uns manchmal wie Kinder welche auf den Weihnachtmann warten. Durften wir uns am Freitag noch über den kindlichen Populismus einer Frau Wagenknecht freuen welche sich zum Gespött ihrer politischen Mitbewerber machte in dem sie sich in ihrer Parlamentsrede auf den Papst berief, fragen wir ernsthaft ob sie wohl zu Weihnachten mit Andrea Nahles auf die Bühne treten wird um der Gesellschaft ein Liedchen vorzuträllern. Dieses würde die Naivität nicht verringern, aber zumindest den unerträglichen Populismus ein wenig in erträgliche Bahnen lenken.

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Heute einmal eine Journalistische Betrachtung, weg vom Populismus, eine Aussage welche sich mit den Inhalten so beschäftigt wie es an und für sich den PolitikerInnen gut zu Gesicht stände, wollten diese den, ihren vom Gesetzgeber verordneten Aufgaben nachkommen. Der politischen Aufklärung und nicht der politischen Massenverblödung.

WEIHNACHTSKASINO VON ULRIKE HERRMANN Der Papst sagt, unsere Wirtschaft tötet, und übt doch keine Systemkritik

Ist der neue Papst ein Marxist? Pünktlich zum ersten Advent hat Franziskus ein apostolisches Schreiben verfasst, das den Titel „Die Freude des Evangeliums“ trägt. Der Text ist 180 Seiten lang, und einige Absätze wirken, als wolle der Papst den Kapitalismus abschaffen.

Die weltweite Aufregung war groß genug, dass der Papst der italienischen Zeitung La Stampa eigens ein Interview gab, um zu versichern, dass er kein Marxist sei. In Deutschland sprang ihm Reinhard Kardinal Marx bei, der in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erklärte, warum sein Namensvetter und Franziskus nicht zu verwechseln seien.

Um es kurz zu machen: Es stimmt. Franziskus ist kein Marxist. Dennoch ist es kein dummer Zufall, dass dieses Missverständnis aufkam. An einigen Stellen drückt sich der Papst so apodiktisch aus, dass es nach grundsätzlicher Systemkritik klingt.

 Ist der Papst Marxist?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :    Papst Franziskus mit der argentinischen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner bei einer Audienz am 18. März 2013

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Das Neueste aus der SPD

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Dezember 2013

Drohanrufe im Namen von Andrea Nahles

drei  Flaschen –  ein Foto

Na, da ist die Empörung in der SPD aber groß. So etwas geht natürlich überhaupt nicht in der ältesten Deutschen Partei. Da telefoniert doch tatsächlich jemand aus dem Willy Brandt Haus in die Gegend herum und bedroht Mitglieder der Partei welche sich öffentlich gegen die GroKo ausgesprochen haben mit harten Konsequenzen für ihre politische Zukunft.

Solch kriminelle Machenschaften gehen natürlich auf keinen Fall von einer Partei aus, dass machen Politiker nicht. Auch wenn diese sich, wie auch in diesen Fall, ausschließlich ihrer persönlichen Bereicherung verpflichtet fühlen. So wird jetzt schleunigst ein Hacker ins Spiel gebracht welcher das Telefonnetz der ältesten Deutschen Partei angezapft hat. Einfach so, unsere Politiker arbeiten völlig offen und solch eine Tat kann praktisch jeder Bürger verüben.

Der Witz bei solcherart Meldungen, ein Großteil der Bürger glaubt solchen Aussagen, da die meisten sowieso nichts mit der Politik am Hut haben und sie davon überzeugt sind dass die Mafia nur in Italien oder eventuell noch in China tätig wird. Das hier die Parteien längst diese Rolle übernommen haben, soviel Schlechtigkeit trauen sie ihren Volkstretern gar nicht zu. Wobei, jeder der auch nur einmal persönlich mit so einen Haufen in Kontakt kam, weiß was dort alles möglich ist.

Es geht hier um Geld, um sehr viel Geld sogar, welches für einige Parteimitglieder auf dem Spiel steht. Ein buntes Häufchen sieht hier die Chance ihres Lebens, für den Rest und auch ihre nach  kommende Generation finanziell aus sorgen zu können. Nicht mehr und nicht weniger. Gelegenheit macht schließlich Diebe.

So bemüht man sich aus der Parteizentrale ganz schnell zu erklären notfalls auch Anzeige erstatten zu wollen. Wann, erst nachdem feststeht dass hier wirklich kein Partei Insider beteiligt war? Wäre es nicht die Pflicht eines Demokraten sofort die Telefonnummer der Staatsanwaltschaft zu wählen? Jetzt wo die Spur eventuell noch frisch und zu verfolgen ist. Soll vielleicht dem Täter aus dem eigenen Umfeld die nötige Zeit gegeben werden etwaige Spuren zu verwischen.

Was in der Politik alles getan wird um die Kontrolle über die Mitglieder zu behalten haben viele bereits am eigenen Leib erfahren und sich darum auch enttäuscht zurückgezogen. Das geht über Mobbing, den Rufmord, falsche ärztliche Atteste und übles Denunziantentum weit hinaus. In der Linken wurde dafür sogar, mutmaßlich mit Vorsatz, eine ehemalige Stasi – Spionin eingesetzt um gemeinsam mit einen noch amtierenden Richter, für die Verteidigung der wahren Lehre Sorge zu tragen.

Das alles in einem Land welches nach außen hin den Anschein erwecken möchte als Muster gesehen zu werden. Nur in einem Land in welchen Schriftstücke wie die „Analyse der Gegenkräfte“ kursieren können, ohne die Aufmerksamkeit der Staatsanwaltschaft auf sich zu ziehen, sind natürlich auch neuesten Vorkommnissen Türen und Tore geöffnet.

Aber, über so viel politische Dummheit kann man an und für sich nur noch lachen. Vielleicht wie bei den folgenden Artikel über das „Kommando Gerhard Schröder“ ?

>>>>> HIER <<<<<

Drohanrufe im Namen von Andrea Nahles

Jusos, die gegen die Große Koalition stimmen wollen, haben Drohanrufe bekommen – im Namen von Generalsekretärin Nahles. Wer dahinter steckt, ist unklar.

Ein Mann, der sich als Mitarbeiter von Andrea Nahles ausgab, hat Mitgliedern der SPD-Basis telefonisch gedroht. Für den Fall, sie würden bei der Mitgliederbefragung über die Große Koalition mit Nein stimmen, hätten sie mit empfindlichen Konsequenzen für ihre Karriere zu rechnen, sagte der Mann am Telefon. Dies teilte SPD-Sprecher Tobias Dünow ZEIT ONLINE mit.

Quelle: Die Zeit >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Heinrich-Böll-Stiftung

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Die Tretminen der SPD

Erstellt von DL-Redaktion am 28. April 2011

Nach dem Schröder- und Clement – Clan

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6d/KAS-Rentenpolitik-Bild-12016-1.jpg

……..gelingt es der SPD auch bei Sarrazin nicht den Erwartungen ihres Namens gerecht zu werden. Wie schon bei der Hartz Gesetzgebung oder auch bei der Renteneintrittsverlängerung findet diese Partei nicht zu den Wurzeln ihrer Mitglieder zurück.

Die Kritik innerhalb der SPD, Tilo Sarrazin nicht aus der Partei zu weisen wird aber immer lauter. Hierbei stößt besonders die Begründung von Andrea Nahles, warum Sarrazin in der Partei bleiben dürfe auf Unverständnis. Hatte sie doch erklärt das Sarrazin seine Aussagen relativiert  habe und sich damit zurück auf den Boden der Meinungsfreiheit in der Partei begeben habe.

Die fortlaufenden Beleidigungen von Muslimen sowie die biologisch und rassistischen Argumentationen in seinem Buch reichen für die SPD nicht aus, sich von einem üblen Hetzer zu distanzieren. Damit hat sich die Partei für Migranten und liberale Bürger unwählbar gemacht. Die ersten Austritte sind auch schon zu verzeichnen. Hier ein offener Brief an Andrea Nahles:

Liebe Andrea,
ich weiß, du hast schon einen Brief bekommen. Sergey Lagodinsky hat dir geschrieben, warum er euch verlässt. Der Gründer des Arbeitskreises jüdischer Sozialdemokraten kann nicht mehr in deiner Partei aktiv sein, „die sich aus Angst vor dem Stammtisch einem Sarrazin nicht stellen will“.

Auch ich habe lange mit mir gerungen und dachte, ich könnte mit diesem Mann in meiner Partei leben. Ich könnte es ertragen, dass er die sozialdemokratischen Ideale verrät und dennoch bleiben darf. „Für die Gleichberechtigung und Selbstbestimmung aller Menschen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht, frei von Armut, Ausbeutung und Angst“, heißt es im SPD-Parteiprogramm. Was Sarrazins biologistische Thesen mit diesen Gedanken gemein haben sollen, liebe Andrea, das kannst du nicht erklären. Aber ich kann es: nichts.
Schon bevor ich denken konnte, war ich sozialdemokratisch. Geboren in Herne kam ich quasi als Sozialdemokratin auf die Welt. Meine Eltern sind Arbeiter, wir lebten im Ruhrgebiet – natürlich wählten sie SPD, weil sie felsenfest glaubten, dass diese Partei sich immer für sie einsetzen würde. Ich wurde in Liebe zur SPD erzogen, einem Gefühl, das keine Argumente braucht. Es ist also keine Vernunftehe, die hier geschieden wird.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle  :

CDU Diese Datei wurde Wikimedia Commons freundlicherweise von der Konrad-Adenauer-Stiftung im Rahmen eines Kooperationsprojektes zur Verfügung gestellt. Deutsch | English | français | македонски | русский | +/−

  • CC BY-SA 3.0 de
  • File:KAS-Rentenpolitik-Bild-12016-1.jpg
  • Erstellt: 1. Juli 1999

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