DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Haste Bock – bin ich dein Block

Erstellt von Gast-Autor am 3. Februar 2015

Die Bottroper Party der Block – Flöten

Ich war schon erschrocken was ich auf diesen Neujahrsempfang der Bottroper LINKEN alles zu hören und sehen bekam. Dabei, eine Glaskugel aus der die Wahrheiten erlesen wurden ist mir nicht aufgefallen. So wunderte ich mich schon, wenn die  LINKEN-Landesvorsitzende Özlem Demirel ihre Partei in den NRW-Kommunen im Aufwärtstrend sieht.

Landesweit hatte DIE LINKE tatsächlich sagenhafte 0,33% zugelegt. In Ihrer Heimatstadt, Köln kam die Linke auf ein Plus vom 2,2%. In Richtung Ruhrgebiet sieht es dagegen schon ganz anders aus. Hier wurde Verluste eingefahren: In Düsseldorf 0,2%, Duisburg 1,0%, Oberhausen 0,5%, Essen 0,8%, Bottrop 0,5%, Gelsenkirchen 0,8% usw.

Die geäußerte Behauptung:

„Bei der NRW-Kommunalwahl hat DIE LINKE landesweit insgesamt deutlich zugelegt. Damit können wir den Kampf gegen prekarisierte Lebensverhältnisse und gegen die Zerstörung der sozialen Infrastruktur erheblich verstärken“

kann darum auch nur mit der immer wieder vorgebrachten Argumentation „mit dieser Partei innerhalb der bestehenden 10 Jahre viel erreicht zu haben“, verglichen werden. Nichts wurde erreicht. Das genaue Gegenteil ist Tatsache. Kinderarmut, oder auch schlecht bezahlte Arbeit, nehmen weiterhin stark zu. Die Vermögensschere geht immer schneller und immer weiter auseinander.

Dieser Satz obige Satz, bezogen auf  Bottrop, dort wo die Linke bei den Kommunalwahlen 2014 wieder ein Minus machte, ist eine schallende Ohrfeige an die Verantwortlichen. Und was machen diese Leute die dem OB Tischler zu einem Rekordergebnis von 66,1% verhalfen? Sie verweisen auf folgendes:

…..dass DIE LINKE seit der Kommunalwahl in Bottrop die stärkste linke Kraft und im Integrationsrat sogar zweitstärkste Fraktion geworden sei und vergessen: Nicht einmal mit einer Fraktion treten sie noch in Erscheinung.

Sie vergessen weiter, nicht nur die Linke hat Verluste eingefahren. Quer durch de Bank handelten sich die an dem Bürgerbegehren „Schwarze Heide“ beteiligten Parteien, dank der Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den OB Tischler, Verluste ein.

Was will denn die LINKE in Bottrop und in Gelsenkirchen mit den läppischen Stimmen von unter 5% in beiden Städten erreichen ? Keine Ahnung, wichtig scheint allein, die Show muss sein. Ja die Show muss wirklich weiter gehen. Da trägt doch tatsächlich ein der großen Allgemeinheit Unbekannter ein Lied bei dieser Veranstaltung vor, und für den Günter Blocks ist der Song „Willi – dat hatter von seinem Vatter“, ein Hit. Ja nu, hat er doch scheinbar sonst nichts vorzuweisen.

Auch die Wirtschaftsexperten der LINKEN sind mal wieder mehr als voreilig und natürlich plappert auch hier die Basis munter nach. Was die Schweiz im laufenden Tagesgeschäft gemacht hat, ist mit wenigen Worten erklärt. Die SBB hat den Parasiten der Wirtschaft gezeigt, ihr müsst mit uns rechnen. Wir können wenn wir wollen den Franken nach unseren Vorstellungen verteuern oder verbilligen. Die Verluste werden von euch getragen. Einige der Devisenhändler sind bereits Pleite.

Die Frage ist nicht ob, – sondern wann der Franken sich wieder an den Euro anlehnt, was die Schweiz wegen ihrer auf Export ausgerichteten Wirtschaft so wie so machen muss.

Nicht erstaunlich ist allerdings das keine Fotos auf die große Besucherzahl dieser Veranstaltung aufmerksam macht. Prahlt doch ansonsten gerade die Linke mit Zahlen welche zuvor erträumt wurden. So habe ich nur sehr wenige Gäste dort angetroffen, was wohl auch der wahre Grund ist warum keine Besucherzahlen angegeben wurden.

So ist es auch ein typisches Beispiel das Blocks seine eigene Veranstaltung in den höchsten Tönen lobt. Ein Journalist scheint ja noch nicht einmal anwesend gewesen zu sein, denn die Tagespresse bliebt auffällig ruhig. Vielleicht auch ein Zeichen für die Wertung der Partei die Linke? Ich habe mich jedenfalls auch sehr schnell wieder von dannen gemacht.

Neujahrsempfang der Bottroper LINKEN:
Politik und Musik zum „kämpferischen Jahresauftakt“

Mit „Weltmusik aus dem Kohlenpott“ trug Peter Mertner, der Sänger der Essener Band „Der Vorstand“, zum Gelingen des ersten Neujahrsempfangs der Bottroper LINKEN bei. LINKEN-Landesvorsitzende Özlem Demirel verwies auf den Aufwärtstrend der LINKEN in den NRW-Kommunen. Der LINKEN-Bundestagsabgeordnete Niema Movassat machte die politische Trendwende zu Gunsten der europäischen Lohnabhängigen in Folge des SYRIZA-Wahlsiegs in Griechenland deutlich. Die letztjährige OB-Kandidatin der Gelsenkirchener LINKEN, Ingrid Remmers, betonte die Gemeinsamkeiten der beiden Kreisverbände im Kampf gegen die Zerschlagung der Jugendhilfe durch die Mehrheitsparteien in Bottrop und Gelsenkirchen. Daran anknüpfend hob LINKEN-Ratsgruppensprecher Christoph Ferdinand den Kampf gegen den sogenannten „Stärkungspakt“ hervor, der die „soziale Infrastruktur auch hier in Bottrop zerstört“.

Quelle: Lokalkompass >>>>> weiterlesen

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Fotoquellen:

Oben Wikipedia / Gemeinfrei

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Linke Essen: Nach Fraktion nun KV

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Januar 2014

Wir nennen dieses den NRW Kreisel.

Wo ist Günni beim Tanz um das goldene Kalb ?

Nicht nur im Saarland, nein auch in den anderen Ländern Westdeutschlands hat das Neue Jahr für Die LINKE begonnen und das genau so wie das Alte beendet wurde. Im Streit. „Hätte, hätte, Fahrradkette“ war an und für sich als Spruch für Steinbrück reserviert. Wir erinnern uns, Steinbrück war der 25 Prozent Kanzlerkandidat der SPD. Wie bei einer Kette aber reiht auch DIE LINKE ein Glied des Desaster an das Andere. In NRW folgt nun auf Münster, Bottrop, Essen, Herne, wieder einmal Essen. Wir nennen dieses den NRW Kreisel.

In einer Mail, welche uns heute erreichte werden zwei Personen genannt welche aus dem Mittelpunkt heraus diesen Kreisel bedienen sollen. Im  Auge des Sturm sollen die „Rote Edit“ und  der Bottroper „Günni“ sitzen.

An Günni aus Bottrop hatten wir gedacht als wir von diesen Femen Skandal im Kölner Dom hörten.  Glaubten wir doch im ersten Moment das dieser jetzt zum Griff nach den Sternen ansetzt. Zum Tanz um „das Goldene Kalb“ in Vertretung des Einen. Auf den Altar der persönlichen Eitelkeit. Hätte er endlich seinen ihn zustehend geglaubten Platz im Ballett der Spitzentänzer gefunden. Zum ersten Schritt nach ganz oben angesetzt. Leider aber, landete der Schlag, von dem Kölner Unternehmer, in das falsche Gesicht.

„Zack, zack“ schreibt unserer Informant, „kaum sind sie hier, sind sie auch schon wieder weg. Jetzt fällt auseinander, was nicht zusammen hält.“ Und wir glauben, er schreibt es aus einer gewissen Schadenfreude. Wobei es ein lang anhaltender Zersetzungsprozess ist und noch am 14. 12. des alten Jahres berichteten wir über den Artikel „Eine schrecklich nette Fraktion“ aus der WAZ.

Den Rücktritt aus den Kreisvorstand bestätigten fünf Mitglieder allerdings erst am 03. Januar des neuen Jahres uns so beginnt nun der Streit um die Auslegung der Satzung. Aber auch hier weiß der Experte Günni natürlich  sehr vieles zu erzählen. Er wird die Satzung schon passend auslegen. Ist er doch in etwa das Gegenstück zu dieser Frau von der Leyen. In einen Kommentar des Kölner Stadt-Anzeiger hieß es in der letzten Woche: „Diese Dame kann alles. Bewirbt man sich mit dieser Vita im normalen Arbeitsleben, wird man scheitern mit der Begründung: Sie hat alles gemacht, aber offenbar nichts richtig“.

So beharken sich in der LINKEN immer noch, oder schon wieder, seit Jahren zwei politische Lager, welche sich in Essen derzeit gegenseitig beschuldigen, gezielt Neumitglieder anzuwerben, um beim sich beim anstehenden Kandidaten-Roulette gegenseitig auszubooten. Wer da nicht freiwillig das Weite sucht, wird weg gemobbt.

Die Linke bestätigt Rücktritte

Der Kreisvorstand der Partei Die Linke hat gestern die NRZ-Meldung bestätigt, wonach Parteisprecher Rainer Burk und vier weitere Mitglieder des Vorstands Ende Dezember zurückgetreten sind. Nach der Satzung der Partei werde eine vorzeitige Neuwahl erforderlich, die für Samstag, 1. Februar, anberaumt wird. Mit Sprecherin Barbara Rienas, der stellvertretenden Sprecherin Jutta Potreck und Kreisschatzmeister Ralf Fischer sind drei von vier Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes neben zwei weiteren Vorstandsmitgliedern noch im Amt, daher sieht sich der Vorstand weiter als handlungsfähig an. Mittlerweile wurden die Parteimitglieder zur Wahlversammlung zur Kommunalwahl eingeladen.

Quelle: WAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle:Wikipedia – Bible story about the dance around the golden calf. Woodcut from Hartmann Schedel’s Weltchronik (Nuremberg 1493).

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