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RENTENANGST

Ein Gradzeläds der Linken

Erstellt von DL-Redaktion am 16. August 2013

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ach ja, was anderes bleibt doch letztendlich auch nicht. Denn wie sagt es sich auch so schön: „Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und in solchen Situationen wird dann auch schon einmal ein Strohhalm zum rettenden Balken. Vergleichbar vielleicht mit einen Alkoholiker im Delirium, welcher sich aus Angst vor nur von ihn zu sehenden Mäusen auf einen Tisch rettet?

Ist es nicht ein Trauerspiel wenn in einer, sich als 100 % sozial bezeichnenden Partei der Pate beschützt wird, welcher nicht bereit ist Abstimmungsniederlagen mit Würde hinzunehmen? Wo selbsternannte Nachfolger Möchte gerne Verständnis für jemanden aufbringen der wieder einmal aus einer ihm anvertrauten Verantwortung flüchtet? Zum Schutz seines eigenen Ego? Nein dieses geschieht nicht in einer der sonst als Neoliberal beschimpften Gegner-Parteien. Es geschieht in einer Partei welche soooo anders sein möchte als alle anderen!

Da lief in den Jahren von 1963 bis 1967 eine viel gesehene Filmserie in 120 Folgen über den Bildschirm: Dr. Kimble auf der Flucht. Die Fortsetzung dieser Serie wird wohl zur Zeit im Saarland gedreht mit einer beleidigten Leberwurst als Hauptdarsteller? Aus der SPD in die Linke, Rücktritt vom Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen. Da er 2012 zum Vorsitzenden wohl nicht gebeten wurde blieb er nun als Opponierender in den Saarländischen Schmollwinkel hocken und flüchtete nach 2 Wahlniederlegen zum Wahlkampf nach NRW.

Da behauptet ein Hans-Kurt Hill den Kitt nicht zu missen, welchen sein Chef Riexinger zu Hause vergessen hatte. Da neunzig Prozent der Partei hinter den Entscheidungen stehen braucht er sich um die Zukunft ja keine großen Sorgen zu machen. Wobei, rechnen wir den Landesvorstand und die Landtagsfraktion einmal zusammen, schon dort nicht einmal 50 % unter den Anwesenden weilten.

Wird nicht auch gesagt das Hochmut vor den Fall kommt? So wurde mir zugetragen dass es sogar unter den Ausgeschiedenen aus der Partei einige geben würde, welche sich eventuell bereitfänden, im Wahlkampf zu helfen, da im Gegensatz zu manch Anderen, sich die Gesinnung nicht verändert hat. Wie gesagt so wurde es mir berichtet, aber dafür müßte dann vielleicht manch einer auch seinen A….. lüften und dort anfragen. Anbieten wie abgestandenes Bier, wird sich mit Sicherheit keiner.

Hier der heutige Bericht aus dem „Neuen Deutschland“ und nicht der aus einer neuen Partei.

»Gradzeläds« im Saarland

Karnevalsvereinen wird gemeinhin nachgesagt, in ihren eigenen Reihen gehe es alles andere als humorvoll zu. Auf der Bühne schütten sie Hohn und Spott über andere aus, intern kämpfen sie schon mal mit harten Bandagen. Dass sich eine Truppe gestandener Karnevalisten aus drei saarländischen Karnevalsvereinen zu einem gemeinsamen Polit-Satire-Auftritt bei den Saar-LINKEN auf den Wiesen am Burbacher Weiher zusammengerauft hat, könnte da manch einer symbolisch gesehen haben. Ihr gereimter Spott auf die politische Konkurrenz der LINKEN hat bei den gut 300 Parteimitgliedern und Gästen unter den schattigen Bäumen jedenfalls durchaus zur Wahlkampfbegeisterung beigetragen.

Den meisten steckten noch die beiden turbulenten Mitgliederversammlungen zur Wahl ihres Spitzenkandidaten in den Knochen. Das Bild der harmonisch vereinten Karnevalisten mag bei manchen die Hoffnung gestärkt haben, nach all dem internen Streit jetzt doch noch gemeinsam einen schlagkräftigen Wahlkampf stemmen zu können. Die Saarbrücker Kreisvorsitzende Astrid Schramm erntete jedenfalls kräftigen Applaus, als sie gleich zu Beginn als Losung ein saarländisches »Gradzeläds« ausrief, was auf Deutsch soviel wie »jetzt erst recht« bedeutet.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Patrick Therre

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