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Linke Party auf Facebook

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Oktober 2014

Linke Party auf Facebook

Da hat unser Artikel vom 19. 10. 14 unter der Überschrift „Kein bisschen Frieden in der Saarlinken“ für reichlich Wirbel in der Partei gesorgt. Herrlich und da die dortigen Damen und Herren wiedereinmal nicht mit sich selber zurechtkommen wird nun wie üblich die Schuld wieder bei anderen gesucht. In den besagten Artikel hatte ich eine „direkte unveränderte Wiedergabe“  angemerkt.

Karl Napp merkt in einen Kommentar an das der Hinweis fehlt „dass dieses Dokument ausschließlich parteiintern verwendet werden darf“. Sollte das für mich von Belang sein? Hat es denn überhaupt irgend jemanden zu interessieren von wem, und wie ich meine Arbeitsunterlagen bekomme? Selbst wäre ich noch ein Mitglied dieser ähnlich einer Mafia agierenden Linken würde ich mir meine Gewissensentscheidung von keinen Parteiclown nehmen lassen.

Die Partei schafft es einfach nicht ihre Mitglieder politisch so zu beschäftigen als das für persönliche Eitelkeiten keine Zeit vorhanden ist. Auch werden die den Parteien auferlegten Pflichten „für die politische Bildung“ Sorge zu tragen, in der Linken sträflich verletzt, da es ansonsten nicht so viel Unwissenheit unter den Mitgliedern geben dürfte.  Wäre doch einmal eine Aufgabe für unser schreibendes Karlchen hier für Abhilfe zu sorgen.  Lehrbuch Kapitel Eins. In der Politik gibt es keine zu bekämpfenden Gegner sonder nur politische Mitbewerber. Lehrspruch: Bin ich zu dumm, werden die anderen zu stark.

Gefunden – oder wurde es mir zugesandt – veröffentliche ich heute einen Auszug aus Facebook. Ein wunderbares Beispiel Linker Subkultur. Ich habe Thomas Lutze des öfteren hart kritisiert und  erwähne  heute einmal seine überlegte Haltung in dieser Sache. So wünsche ich viel Spaß beim suchen und und lesen. Und ganz wichtig, nach dem Lesen die Augen waschen und Brille putzen.

Auf den Artikel in der SB Zeitung:

Streit bei den Linken ist zurück

13. 10.

N.Z. An P.I. : In solchen Situationen vermisse ich Rolf Linsler. Sowas darf in unserer Partei nicht passieren, ich würde mich schämen! Lieber einen NPD’ler durchlassen als die eigenen Leute zu wählen, wo leben wir denn ?

S.C.S.: In einem Landesverband, in dem heute Leute das Sagen haben, die schon vor Jahren lieber Hetze gegen einen Antrag der Linksjugend betrieben haben, statt selbstkritisch das eigene Verhalten zu reflektieren. Und jetzt verabschieden diese einen Antragt mit ähnlichem Inhalt als „Wiedergutmachung“ für das oben Beschriebene. Dabei ging es im Antrag der LJ damals nicht mal um Persönliches. Mich wundert nix mehr.

M.B. : Würde das nur jeder in Unserer Partei so sehen.

T.L.: Aber ein Landesvorstand der 200.000 Euro Schulden hinterlässt und sich weigert, Bundestagswahlkampf zu machen ist besser?

N.Z. : Ich sage nicht das es besser ist. Aber gerade von dir Thomas erwarte ich  in diesem Fall eine Toleranz 0. Wer Faschisten Mandate ermöglicht hat in der Parteiführung nichts zu suchen. Ich dachte du teilst diese Meinung denn ich kenne dich als großer Aktivist gegen Faschisten

T. L. : Sigurd Gilcher hier so etwas zu unterstellen ist eine Frechheit.

N.Z. : Ich unterstelle nichts, ich nehme nur Fakten zur Kenntnis. Er und Hannelore Vatter haben den Vorschlag der Fraktion nicht mitgetragen. Dadurch fand ein Losverfahren statt, wo auch Peter Marx (NPD) dank diesen den Sitz im Ausschuss gewann. Die beiden Abgeordneten müssen wissen dass es bei einer Pattsituation ein Losverfahren geben wird. Sie haben hiermit indirekt (aber trotzdem wussten sie vom Risiko) einen Ausschusssitz dem Abgeordneten Marx ermöglicht.

S.T. : Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Landtag frönt ja auch in seiner Freizeit dem Anti – Amerikanismus ….. und so schließt sich der Kreis…

T.L. : N.Z. : Es ist das Recht ei9nes Abgeordneten einen eigenen Vorschlag nicht mitzutragen. Und da es allen fünf klar war, dass die notwendige Einstimmigkeit nicht da ist, hätte man sich zusammen setzen  müssen und solange miteinander reden, bis man sich einig ist. Das war aber von den drei anderen nicht gewollt. Also informiere dich erst einmal, bevor du Unfug postest.

N.Z. : Es mag sein dass es intern Unstimmigkeiten gegeben hat, das ist legitim und nachvollziehbar. Jedoch verfolgen alle 5 die gleichen politischen Ziele. Solange dies der Fall ist darf es keine Ablehnung geben. Gäbe es politische Unstimmigkeiten würde ich dies noch verstehen.
Natürlich hat jeder Abgeordnete das Recht dass zu wählen was er will, aber man muss sich dann nicht wundern wenn der oder die Abgeordnete kritik bekommt wenn dieser lieber an Losverfahren an dem die NDP teilnimmt unterstützt als die Wahl einer oder eines Parteikollegen der die gloeiche politische Ziele verfolgt.

P. I. : Nochmal wer meint, in der Politik hätte man ein „Recht auf Blödheit“ ist in selbiger fehl am Platz. Vor allem wenn man die NPD in Sektlaune  gebracht hat!

T. L. : P. I. : nach der Logik, müssten alle fünf ihren Hut nehmen. Die drei von der Mehrheit wussten ganz genau, dass Sigurd nicht im Leben diesen Personalvorschlag mitträgt, nach dem was in den letzten Wochen in der LGSt. Passiert ist. Es war eine pure Provokation, diese Person drauf zu nehmen. Ja, vielleicht hat man das sogar ganz bewusst gemacht um ein Scheitern zu provozieren und einen Sündenbock zu installieren. Nein, wer so was macht trägt die Verantwortung dafür, dass die NPD in Sektlaune ist.

P. I. : Rücktritt aller fünf Abgeordneten? Mit dem Kompromiss bin ich einverstanden.

N. Z. :Wie es Peter gesagt hat, es war ein Mehrheitsbeschluss der Fraktion. Schuld ist diese Mehrheit nicht, sie haben dem Vorschlag zugestimmt. Das sind die Fakten.

T. L. : Und ja, wenn ich etwas nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann, stimme ich auch dagegen. Und sage es vorher. Und genau das haben Sigurd und Hannelore gemacht.

P. I. : Vorschlag: Wir sollten via FB diesen Dialog nicht weiterführen. Sonst bekommen auch noch andere Sektlaune.

N. Z. : Richtig

T. L. : N.Z.: Nochmal wenn ich zwingend eine Einstimmigkeit brauche, damit nicht ein anderes Wahlverfahren zur Anwendung kommt, welches unter Umständen dazu führt, dass die Nazi-NPD einen Sitz bekommt, dann nutzen mir keine Mehrheitsbeschlüsse etwas. Dann brauche ich Einstimmigkeit. Dann brauche ich einen Kompromiss, mit den alle Leben können und nicht nur die Mehrheit. Verstanden?

T. L. : Warum keine Debatte mehr? Erst den Unfug aus der SZ posten und kommentieren und dann sich dünne machen. Sind die Argumente ausgegangen?

 N. Z. : Lieber Thomas, nochmal, ob Kompromiss oder nicht, hier wurden öffentlich die eigenen Leute nicht gewählt und dadurch bekam die NPD einen Sitz. So was ist öffentlich zum schämen, denn Hintergründe von Personalvorschlägen interessieren unsere Wähler und mich auch nicht. Ich will gar nicht wissen was wieso. Ich sage nur, so was darf nicht passieren. Gerne schreibe ich das hier auf Facebook, mir ist das egal, ich stehe zu meiner Meinung.

T. L. : Und S. T., sind eigentlich Gerhard Schröder und Thilo Sarrazin noch Mitglieder der SPD?

T. L. :  N.Z.: Hier haben aber auch Mitglieder der Linken einen Personalvorschlag gemacht, den andere nicht mittragen konnten. Vielleicht war dann der Personalvorschlag falsch? Richtig ist, dass so etwas nicht passieren darf. Und dafür tragen alle fünf die Verantwortung und nicht nur zwei. Jetzt kapiert?

N.Z. : Deine Meinung hab ich schon längst kapiert.
Aber einstimmige Ergebnisse kann es halt leider nicht immer geben, aber egal wie die Ergebnisse sind, nach außen erwartet man Geschlossenheit. Ich jeden falls erwarte von der Linksfraktion  Geschlossenheit und Respekt vor Mehrheitlichen Beschlüssen. Die Hintergründe und Interna interessieren mich nicht. Das interessiert auch wie gesagt keinen. Jeder weiß nun das die Linksfraktion sich nicht über eine Person einig ist, obwohl sie inhaltlich voll zum Profil dieser passt.

T. B. : Lieber Thomas, ich kann gerade dir als Mandatsträger im Bundestag bei deiner Argumentation nicht folgen. Es ging hier nicht um eine Gewissensfrage, bei der der Fraktionszwang schon einmal geo0pfert werden kann, sondern um Posten schachern. Hannelore Vatter wollte in den Rechtsausschuss. Die Mehrheit der Fraktion (inklusive Gilcher ) hat anders entschieden. In der Abstimmung ist Gilcher dann seinem eigenen Beschluss nicht mehr gefolgt, damit Vatter doch nicht irgendwie  an den Ausschussposten kommt. Mit dem bekannten Ergebnis.
Bei aller Freundschaft: Komm mir nicht mit der Gewissensftreiheit des Abgeordneten vor diesem Hintergrund.

S. T. : Entschuldigt das den Müll den Lafo von sich gibt… Schröder hat jedenfalls nie antisemitische Sprüche abgelassen. Seit wann bist du eigentlich zu Oskar Fan geworden lieber Thomas Lutze.

T. L. : Peter Buwen, Rechtsausschuss im Regionalverband was soll das denn für ein spannender Posten sein? Darum ging es wirklich nicht. Es gabe eine erste Liste, der hatte Sigurd zugestimmt. Dann gab es eine neue Liste mit einer Änderung, die hatte Sigurd nicht mehr zugestimmt und statt dessen einen weiteren Vorschlag gemacht.

R.R. : Sollte nicht auch der Lebensgefährte von D. Trenz in diesen Ausschuss? Darum jetzt dieses Kesseltre4iben! Thomas ich stimme dir in allen Punkten 100 % zu.

V. S. : Thomas was erzählst du hier für Geschichten? Die Person gegen die sich Sigurd ein bisschen sehr spät ausgesprochen hat, stand au8f der Liste die er mit beschlossen hat.

T. L. : Ach Volker, dass die Nummer 1 im Strippenziehen zu Lasten unserer Partei sich jetzt auch meldet…Hatte ich fast schon vermisst.

V. S. : Deine wenig qualifizierte Äußerung verändert nichts an den Fakten, Thomas, im Gegenteil.

V. S. : Ja Rudi, wenn hier schon Geschichten erzählt werden, dann auch noch gleich das Märchen vom Lebensgefährtin auf der Liste. Macht ja nicht, dass der nie ein Vorschlag war.

P. B. : Thomas Lutze, ich glaube du hast das Protokoll der betreffenden Sitzung nicht gesehen, sondern verlässt dich auf die Aussage der Betroffenen die unzweifelhaft befangen sind. Im SZ Artikel ist übrigens auch gut nachzulesen, was die Motivation Gilchers war. „Schramm und Gilcher zufolge ist die fünfköpfige Fraktion in der Regionalversammlung schon seit einiger gespalten. Gilcher führt dies darauf zurück, dass die Fraktionsspitze im Juli der angestellten Geschäftsführerin gekündigt hat. Dies ei nicht sozial gewesen.. Das habe er intern klar benannt. Damit habe er sich in der Partei nicht nur Freunde gemacht.“
Damit wird wohl überdeutlich klar gemacht, dass es darum ging dem Fraktionsvorsitzenden Eins auszuwischen, weil er angeblich der von Gilcher favorisierten Geschäftsführerin gekündigt habe. Also auch noch niedere Motive (die als hehre verkauft werden sollten).
Vielleicht nach am Rande die Entlarvung einer weiteren Lüge die hier und immer wieder verbreitet wird, damit die eine Seite rein und sauber und die andere verrucht und dreckig aussieht.: Die Verträge der Fraktionsmitarbeiter laufen mit Ende der Legislaturperiode regulär aus – so auch der der damaligen Geschäftsführerin. Also keine Kündigung. Aber wir werden die Verdrehung dieser Tatsache sicher noch häufig hören. Wenns denn der Mehrheitsfindung dient.
Thomas ich glaube inzwischen, dass Jeder wohl eine Entscheidung zu treffen hat, auf welcher Seite er eigentlich steht. Everbody’s Darling ist am Ende der Verlierer.
Rudi Renner, du nervst. Du hast doch deine eigenen Foren für Trenz Bashing. Geh, spiel woanders.

T. L. : Ich fände es gut, wenn gerade in der Bildungspolitik  innerhalb der Landespartei wieder inhaltlich debattiert wird. Es gab mal eine LAG Bildung, in der ich Mitglied bin/ war. Die Debatte um die Schulschließungen ist nicht so einfach wie sie Frau Spaniol darstellt.  Ich habe davon wenig Ahnung, hatte mich hatte mich aber mal vor kurzem mit dem Bildungsminister unterhalten, dessen Argumentation auch nicht so ganz aus der Welt ist. Vielleicht sollte das inhaltlich vorbereitet – Thema auf dem Landesparteitag werden. Solange dies aber nicht der Fall ist, muß man leider auch mit konträren Abstimmungen in Kommunalparlamenten rechnen.

C,K.K. : Meine Güte bin gerade auf diese „nette“ Unterhaltung hier gestoßen…bei so Manchem, was hier so steht kann man sich ja wirklich nur Fremdschämen.

 Linke Merig-Wadern : Windkraft ? Ja Binnernland / Mittelgebirge mit Norddeutschem Flachland zu vergleichen ist schon seltsam.Das ganze dann noch am Bürgerwillen vorbei ist noch seltsamer. Des halb ist unsere Sicht etwas differenzierter und das ist gut so.

 T. L. : Richtig und deshalb ist es gut, wenn über solche inhaltliche Fragen in der Partei diskutiert wird.

M.S.P. : und u.a. genau wegen solcher Vorkommnisse und solcher beschämenden Diskussio0nen möchte ich nicht mehr zu den Linken gehören und trete aus. Viel Spaß noch beim weiteren Posten schachern und den gegenseitigen, profilierungssüchtigen, öffentlichen Zerfleischen…. ich bin idealistisch und wollte Inhalte unterstützen….tja ich finde bestimmt bessere Wege dazu als in dieser Partei.

A. S. : Hallo M. S. P. Es werden wohl in nächster Zeit noch mehr austreten, ich hab’s mir auch anders vorgestellt……es geht hier in erster Linie wie du sagtest meistens nur um persönliches…Postern schachern……. leider

S. B. : Vorweg will ich sagen, dass ich nicht glaube, dass überhaupt ein Parteimitglied egal welcher Partei zu 100% das Parteiprogramm gut hei9ßen kann.
Zu Hernn Gilcher und Frau Vatter ist zu sagen, das sie sich erst einmal vollkommen in Ordnung verhalten haben, da es in unserer Partei keine Fraktionsdisziplin oder dergleichen gibt.
Allerdings ist es tatsächlich beschämend, wenn Aufgrund irgendwelcher Streitigkeiten einem Nazi auch nur die Chance auf eine derartige Position ermöglicht wird.
Das hier spiegelt doch nur wieder was seit Jahren in der saarländischen Linken passiert, wir zerfleischen uns gegenseitig und vergeben Chancen, wo wir nur können.

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Grafikquelle      :   Wikipedia –

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