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Mehr Fantasie, Hannelore!

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Oktober 2014

Von politischen Gurken und anderem Gemüse

.Zu ein wenig mehr Fantasie fordert der Journalist Josef Winkler in seiner Kolumne die Hannelore auf. Ja, Frau Kraft aus der SPD sollte sich angesprochen fühlen. Aber käme dieses nicht einer Sensation gleich, wenn ein/e PolitikerIn dieser Anforderung entsprechen könnte?

Nein die Fantasie dass schlimme Dinge passieren welche einfach nicht passieren dürften, können sich Politiker einfach nicht vorstellen. Das ginge wirklich viel zu weit über deren geistigen Horizont hinaus. Hätte sich ein normal denkender Mensch mit einem gesunden Menschenverstand ausgestattet, vor 25 Jahren etwa vorstellen können, dass gerade nachdem die Ost-West Mauer fiel, schon bald ein neuer Grenzwall in Nordafrika mit der Unterstützung von Deutschen errichtet würde, um wiederum Menschen den Zutritt nach Europa zu verweigern ?

Jeder, der auch nur laut darüber nachgedacht hätte, wäre damals als pervers beschimpft worden. Kommt es nicht der Schizophrenie gleich wenn in der letzten Woche in einen sich jährlich wiederholenden Rhythmus Personen feiern lassen, welche sich vor der Wiedervereinigung weit im Hinterland versteckt hielten, da sie um ihre Zukunft fürchteten? Merkel und Gauck sich aber heute in Siegerpose, bildgebend den rechten Fuß auf den Unterlegenen stellen, um so ihren Sieg zu heroisieren?

Eine demütigende Geste vor idiotischen Zuschauern welche nicht einmal begriffen haben für diese gebrabbelten Heldenepen runde 4, 5 Millionen Euro zahlen zu müssen. Natürlich hatten die wahren Helden außen vor zu bleiben. Genau das ist aber immer dann der Fall, wenn Schmarotzer das Heft in die Hände nehmen. Oder wir diese Vandalen einfach machen lassen. Die 3000 Tote dieses Jahres im Mittelmeer, wem interessieren die denn schon. Die Parteien aller Couleur jedenfalls nicht.

Interessant ist auch die Erwähnung dieses Jurastudenten des dritten Semester, auf welchen der Journalist im Zug, nach Hannover ?, traf. Ja so kommen sie herüber die geistlosen Wesen. Treffen wir sie doch nahezu tagtäglich sogar noch nachdem sie ihren Abschluss in der Tasche haben. Mit einem Dr., Prof. oder auch Jura Titel versuchen sie krampfhaft eine feste Anstellung zu finden. Um dann letztendlich als letzte Zuflucht in den Parteien ihre Idiotischen Ansichten unter das Volk bringen zu können. Endstation Sehnsucht?

So kann es dann passieren dass sich ein Mensch, welcher bis dahin sein ganzes Leben auf seinen Gott ausrichtete, plötzlich zum Bundespräsidenten berufen fühlt. Mag Gott diese Abwendung später bei der großen Abrechnung vielleicht schon mit einer sich im Anzug befindlichen Demenz, einer Gottvergessenheit entschuldigen? Denn auch nach einer Verrentung möchte man ja schließlich noch irgendwie gebraucht werden.

Und erst Merkel, so weit von allen kapitalistischen Einflüssen entfernt erzogen, scheint sie jetzt nahezu prädestiniert zu sein, eines der einflussreichsten wirtschaftlichen Länder dieses Globus zu leiten. Es fand sich sicher niemand welcher auch nur annähernd bessere Voraussetzungen nachweisen konnte. Wer mag wohl ihre Bewerbung begutachtet haben? Helmut Kohl vielleicht welcher in den letzten Tagen wieder ins Gerede kommt. Hatte er vielleicht doch nicht ganz so Unrecht, – damals? Zu den Zeiten konnten zumindest noch Flughäfen gebaut und die Bundeswehr musste gebremst werden.

An die Juristen im Bundestag dürfen wir erst gar nicht denken. Viele sitzen ja auch noch auf dieser im Parteijargon genannten „Resterampe“ und warten nur darauf auch endlich den ganz großen Happen schlucken zu dürfen. Habe ich doch vor nicht allzu langer Zeit gelesen, dass Einer dieser Spezialisten zur Eigenprofilierung einen Befangenheitsantrag gegen den gesamten Zivilsenat eines OLG gestellt hat. Ist da nicht zu befürchten dass die untersten Sprossen dieser Karriereleiter schon zu morsch waren um später noch nach Oben zu gelangen ?

SCHLIMME DINGE PASSIEREN, OBWOHL SIE NICHT SEIN DÜRFTEN.

KÖNNEN SIE SICH DAS VORSTELLEN?

Ein bisschen mehr Fantasie, Hannelore!

Von Josef Winkler

China fordert ein Ende der Proteste in Hongkong, heißt es in den Nachrichten. Zitiert wird das Zentralpolitkackkomitee oder wie das heißt: „Auch junge Studenten müssen sich an das Gesetz halten.“

Oh mei, China – ja, das Problem kennen wir auch. Die jungen Studenten, diese Racker! Da redet man hin und redet man hin … Aber die haben ihren eigenen Kopf, diese jungen Studenten. Obwohl, letztens im Zug, da war einer – wie ich der Konversation mit seinen Kumpels entnehmen durfte, ein 20-jähriger Jurastudent im dritten (!) Semester, G8 sei Dank -, der hat so einen geistlosen Mist geredet, dass man annehmen durfte, das Bürscherl sei zu unreif, um sich überhaupt intellektuell damit auseinanderzusetzen, das Gesetz zu brechen – oder zu einer Demo zu gehen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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