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Offener Brief an Schramm

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Juli 2017

Offener Brief an die Linke Landesvorsitzende Schramm

Dem kopflosen Begehen von Stufen folgt meistens ein tiefer Fall

Liebe Genossin Schramm,

in der Saarbrücker Zeitung vom 05. Juli* 2017 ist schwarz auf weiß nachzulesen: „Parteichefin Schramm sagte gestern nach einer juristischen Prüfung, man wolle die Vorwürfe durch gegenteilige Zeugenaussagen entkräften.“

Wir möchten daher von Dir wissen, welche Schritte Du wann unternommen hast, um die Vorwürfe von Adolf Loch zu entkräften und die demokratisch zustande gekommene Willensbildung auch aktiv umzusetzen.

Es wäre daher zur Einordnung auch hilfreich, wenn Du uns erklärst, in wie weit die fehlende Mitteilung bezüglich der Wahlanfechtung an den stellvertretenden Landesvorsitzenden Elmar Seiwert Deinerseits dazu beigetragen hat, die Vorwürfe zu entkräften. Auch würden wir gerne erfahren, wie es sich positiv auf das Verfahren ausgewirkt hat, dass Du den damaligen Landesgeschäftsführer Dr. Andreas Neumann nicht als Vertretung des Landesverbandes zugelassen hast. Darüber hinaus fragen wir uns, welche glaubwürdigen Zeugen Du in Italien zu finden geglaubt hast, während die Landesliste akut bedroht ist. Ansonsten müssen wir davon ausgehen, dass Deine Aussage gegenüber der Saarbrücker Zeitung nur leere Worthülsen waren.

Es würde uns freuen, wenn Du Deine Aktivitäten bei der Landeswahlleitung offenlegst, um eventuellen Gerüchten entgegenzutreten und die nötige Transparenz der Basis gegenüber zu wahren, die Du als Landesvorsitzende vertrittst. Wir erwarten Deine Antwort bis spätestens 25. Juli 2017.

Solidarische Grüße

AG Basisdemokratie

Albert

u.a

*https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/dicke-luft-bei-der-saar-linken_aid-2423621

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Grafikquelle :  Screenshot DL /  privat –  Saarbrücker-Zeitung – Foto: Becker&Bredel

 

 

 

 

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Will Schramm die Linke Saar?

Erstellt von DL-Redaktion am 21. November 2013

Schramm will an die Parteispitze

Zirkus die Linke, jeder ein Artist

Das hatten wir doch alle schon einmal, als Dame ohne Unterleib im Zirkus!  So passt auch das Foto, zu der Partei die Linke, ist es doch wie die berühmte Faust aufs Auge. Unser Glückwunsch des Jahres geht daher an die Saarbrücker – Zeitung. Die Delegierten wählen am Samstag einen eventuell schönen Rumpf, wobei der Kopf wieder einmal außen vor bleibt. Das ewig alte und neue Lied in der Linken.

Ob der Rumpf auch das hält was er als Geschenkpäckchen verspricht, danach sollten wir uns vielleicht einmal an entsprechender Stelle erkundigen, da, so wie gemunkelt wird, es auch an der Saar ganz spezielle Entfesselungskünstler geben soll. Muss sich doch von heute an ein jedes Parteimitglied nur noch auf einen bestimmten Teil eines Gesamtbildes konzentrieren. Aber wie heißt es auch so schön: „Das Denken sollte den Pferden überlassen bleiben“! Vor allen Dingen in einer Partei.

Wenn wir den Artikel im Zusammenhang richtig verstehen, ist es auch die Meinung der SZ das es in der Partei, nicht nur im Saarland an entsprechenden Köpfen welche die entsprechenden Voraussetzungen und den Willen  zur Integration mitbringen fehlt. Das in einer, Partei welche auf dem Gebiet eines natürlichen Zusammenwachsen von Beginn an zerstört wurde um gewissen Eigeninteressen Platz zu machen. Diese Entwicklung zieht sich wie ein roter Faden durch die Linke.

Ob Gärtner, Bierbaum, Schramm oder wer auch immer, ein jeder gehörte einmal einer festen Gruppierung an, welche sich den wechselnden Winden gleich, unablässig hin und her bewegt und um sich selber kreist. Es gibt niemanden welche/r auch nur ansatzweise das Vertrauen der überwiegenden Mehrheit auf sich vereinen könnte. Eine schiere Unmöglichkeit da den Intriganten von vorneherein der Möglichkeit ihres Wirkens keine Grenzen gesetzt wurden.

Selbst heute nicht, es geht munter weiter, wie zuvor.  Denn was will eine Demokratische Partei mit Vorsitzenden welche nicht einmal bereit sind sich in Wahlen mit entsprechenden Gegenkandidaten auseinanderzusetzen. Das sind Ego manisch veranlagte, politische Spinner welche von sich glauben unersetzlich zu sein und keine Gruppenspieler welche in einer pluralistischen Partei benötigt werden.

Schramm will an die Parteispitze

Türen knallten nicht, es soll auch nicht laut geworden sein. Die „sachliche Atmosphäre“ war allerdings auch das Einzige, was Partei-Vize Hans Jürgen Gärtner nach der Krisensitzung der Linken am Dienstag an wirklich Positivem zu berichten hatte. Sein Versuch, die Streithähne an einen Tisch zu bringen und vor dem Parteitag am Samstag ein von allen mitgetragenes Personalpaket zu schnüren, war jedenfalls gescheitert. „Es ist einiges in sehr offener Atmosphäre angesprochen worden“, erklärte Gärtner. „Das war längst überfällig, und es tat auch gut. Es ist allerdings nicht zu einer Lösung gekommen.“

Immerhin steht nun fest, dass die Landtagsabgeordnete Astrid Schramm Vorsitzende der 2300 Saar-Genossen und damit Nachfolgerin des verstorbenen Rolf Linsler werden will. „Ich habe mir viele Gedanken gemacht“, sagte die 57-Jährige der SZ. Als Kreisvorsitzende habe sie mit anderen zunächst überlegt, wer für den Landesvorsitz infrage komme, bis mehrere Linke – auch aus anderen Kreisverbänden – sie gebeten hätten, selbst anzutreten. Der Kreisverband Saarbrücken, den die gelernte Industriekauffrau und Ex-Chefin des Personalrats im Kultusministerium leitet, stellt etwa ein Drittel der Parteitagsdelegierten.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Screenshot / Saarbrücker-Zeitung – Foto: Becker&Bredel

Nachtrag: Das Foto wurde natürlich in der SZ sofort ausgewechslt!

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