DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Juni 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Obama macht Urlaubsfotos, Unverheiratete sind der CDU auch egal, und Jürgen Klopp ist der neue Günther Jauch

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Klopp, Jauch, Deutsche Bank? Ist es etwas Ansteckendes?

Was wird besser in dieser?

Wetten auf Merkel.

Miss Piggy hat einen Preis für Feminismus erhalten. Saublöd oder fortschrittlich?

Hm. Ich warte auf den Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaften für einen Sack Reis.

Dieses Wochenende beginnt der G-7-Gipfel in Elmau. Gegen die Übermacht von Sicherheitszäunen und Polizei hilft nur kreativer Protest. Haben Sie einen Vorschlag?

Ohne Russland einerseits, ohne klare Aussprache zu TTIP und NSA andererseits: nach alter Landessitte ein stattlicher Kropf. Merkels oft kluges Konzept der Moderation hat einige halbtolle Ergebnisse gezeitigt: Minsk II, Griechenland und Eurobonds. Hier dagegen ist es von Scheitern kaum mehr zu unterscheiden – was moderiert man beim Sonntagsgottesdienst der Kirche der Selbstgerechten? Der US-Präsident besucht Eingeborene, hat „leider seine Lederhose vergessen“ („Obama bin Loden“) und produziert ein paar skurrile Bilder für daheim. Wenn das mit Protestbildern einhergeht – you’re welcome.

Die Welt atmet auf: Blatter ist zurückgetreten. Jetzt wird alles besser, oder?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Januar 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Ein mümmelnder Bundespräsident, Diekmann ohne Zähne und eine „Fischerfreie Zone“ am TV-Morgen

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: So wenige Katastrophen, dass medial an Katastrophengedenktage erinnert werden musste, Tsunami und so.

Und was wird besser in dieser?

20.15 Uhr ist im Fernsehen seit alters die Zeit der großen Abendunterhaltung. Let’s go.

Kanzlerin Merkel hat in ihrer Neujahrsansprache klare Worte gefunden: Wer heute „Wir sind das Volk“ riefe, meine in Wirklichkeit: „Ihr gehört nicht dazu“. Ganz neue Töne, oder?

Nach Gaucks auch persönlich zu Herzen gehender Kriegserklärung an Russland anlässlich des Gedenktages zum Überfall auf Polen ließ der CSU-Crazyboy Gauweiler den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages prüfen: Muss der Bundespräsident Reden genehmigen lassen? Die Folge: Gauck mümmelte zu Weihnachten kalorienarme Watte vom Prompter. Dabei schaute er so konsequent links am Objektiv vorbei, dass man durchs halbe Wohnzimmer rutschte und „Hallo! Onkel! Hier bin ich!“ ausrufen mochte. Die aufrüttelnde, wertorientierte Rede eines Staatsoberhauptes hielt dann die Regierungschefin. Zum Trost drosch sie bei Russland drauf, wie Gauck es nicht anders getan hätte.

In Griechenland stehen Neuwahlen an, Syriza hat gute Chancen. „Europa in Angst“, schrieb Bild. Kommt er 2015 endlich, der Kommunismus?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Juli 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die acht Sekunden Anarchie dieser WM und das endlose Gelaber irgendwelcher „Stattfindekranken“. Einen Glückwunsch zu Merkels Sechszigsten.  „Ein langes Leben für Joachim Sauer“. Man mag sich Meike Kohl-Richter nicht als Mann vorstellen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Meine Neigung, Sonnenmilch nachträglich aufzutragen.

Und was wird besser in dieser?

Der Mais steht übermannshoch, die ersten Weizenfelder sind gemäht. Wir hätten noch Zeit für einen zweiten Sommer diesmal.

Deutschland ist Weltmeister und die Medien empören sich über den Gaucho-Tanz. Wie daneben war der Auftritt?

Peinlich, wie die Debatte. Ersatztorwart und Finalheld, Opa Klose und ein kaum bekannter Joker: Hierarchiefrei! Als der Fußball schwer matthäuskrank darniederlag, lebten Zucht und Hackordnung, wurden Bankdrücker verspottet und Beckenbauer vergöttert. Falls die Mannschaft die Gesellschaft spiegelt, ist die Gesellschaft ein gutes Stück weitergekommen. Und: zwischen „Fanhansa“ und Pflichtleibchen von Mercedes, Fifa-Zensur und „Ja gut ich sag mal“-Geknödel ein Ausbruch von Authentizität. Die riecht ausm Mund wie Junggesellenabend im argentinischen Steakhaus, und doch: Das waren die acht Sekunden Anarchie dieser WM.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Januar 2012

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Jean Claude Van Damme ist nicht im Kabinett von Korea, der Murmelwulff kommt wieder und der Baron muss saufen.

Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Ich hatte tolle Weihnachten mit aller Liebe und allen Lieben. Absolut nichts zu nörgeln. Eine Katastrophe für Kolumnisten.

Was wird besser in dieser?

Glasscherben! Glasscherben! Glassssscherben! Das Jahr ist einen Tag alt und ich habe alle Ersatzschläuche für mein Fahrrad verbraucht!

Der alte Kim ist tot, es lebe ein neuer Kim: Ein früherer Mitschüler aus Schweizer Internatszeiten bezeichnete den pausbäckigen Diktator als schüchternen jungen Mann, der Michael Jordan und Jean-Claude van Damme verehrt habe. Ein Grund zur Sorge?

Ich glaube nicht, dass er die beiden ins Kabinett holt. Andererseits und siehe unten: Wieso nennen so viele Leute ihre Töchter „Kim“? Was droht uns da nach Merkel? In Nordkorea hat es jetzt tagelang ausgesehen wie in Gelsenkirchen zum Abschluss der Bundesligasaison, so was möchte man sich doch nicht bei jedem Regierungswechsel auch noch angucken.

In jedem Fall gestorben und wahrscheinlich auch nicht wieder auferstanden ist Jopi Heesters. Ein Verlust für das deutsche Fernsehen?

Der TV – Hund „Lassie“ wurde über die Serie hinweg von insgesamt sieben dressierten Hunden dargestellt. Bei Heesters war es ähnlich und viele verdächtigen Helmut Schmidt. Insgesamt nähren Spätabberufungen wie Jopi, Leni Riefenstahl oder Ernst Jünger den Verdacht, dass es doch ein Paradies geben muss hinterher, denn die durften besonders lange nicht rein. Rechnen wir mit 170 Jahren bei Dieter Bohlen.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Oktober 2011

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Im Rückblick der letzten Woche registrieren wir Gabriels Radikalisierung, Schirrmachers Stattfindenwollen und das zerlegten des MDR.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: „500 Gewaltbereite lassen friedliche Demo von 200.000 eskalieren“, wird die „Occupy“-Version von Rom beschreiben. In der angesprochenen Bankenbranche ist der Proporz deutlich günstiger für die Gewaltbereiten.

Was wird besser in dieser?

Sigmar Gabriel radikalisiert sich. Vermutlich wird er irgendwann sogar Sozialdemokrat.

Merkel war in der Mongolei – die wird künftig Rohstoffe nach Deutschland liefern: Kupfer, Gold, Silber, Uran, Seltene Erden. Welche Gegenleistung bieten wir?

Pferdeverstand. Der mongolische Staatschef nennt sein Land ein „friedliebendes Pony zwischen zwei Elefanten“ – China und Russland. Mal abwarten, ob die beiden mongolische Lieferungen von Seltenen Erden – Kernrohstoff für Hochtechnologie von Smartphones über Autos bis Rüstung – nach Deutschland durchlassen. Und umgekehrt Merkels Einladung zu mehr Demokratie und Unabhängigkeit bejubeln. Sie setzt jedenfalls auf das richtige Pferd.

Philipp Rösler landete zu Beginn seiner Libyen-Reise auf dem falschen Flughafen. Und irrte in schusssicherer Weste übers Rollfeld auf der Suche nach einem Empfangskomitee. Was hat er den Libyern getan ?

Die Luftwaffe lieferte den Zivilisten Rösler völlig korrekt auf dem zivilen Flughafen von Tripolis ab. Der offenbar spaßeshalber Landeerlaubnis funkte, obwohl er seit Monaten geschlossen ist. Es handelt sich um eine Kunstinstallation: Deutsche Wirtschaftsminister haben auf Militärflughäfen nichts zu suchen. Vielleicht noch ein Fehler in der Übersetzungssoftware, „Hallo Tower, wohin mit dem german witzekanzler“ oder so.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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