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RENTENANGST

Absage des Linken Saar Tebbi

Erstellt von DL-Redaktion am 19. November 2013

Landesparteitag der Linken findet
ohne Lafontaine statt

Wir wollen rein, wir wollen rein!!!!!

Die Meldung aus der heutigen SZ hatten wir schon vorausgesehen und darüber spekuliert ohne die Glaskugel zu bemühen. So lesen wir denn heute was gestern verbreitet wurde: Oskar Lafontaine wird dem Landesparteitag der Linken am Samstag in Dillingen fernbleiben.  Sein Abschied als eine Führungsperson aus der Politik vollzieht sich schleichend.

Wobei der letzte Satz des heutigen Artikel seltsam klingt. „Laut Schramm wird über die Kandidaturen heute Abend entschieden“. Unsere Frage in diesen Zusammenhang, wer entscheidet denn darüber, heute Abend? Bewerbungen können in solch einer Versammlung auch noch in letzter Minute eingereicht werden. Ob sie dann von Erfolg gekrönt sind, darüber entscheiden alleine die Wahlberechtigten.

So ist es schon verblüffend wie wenig aus den negativen Erfahrungen der Vergangenheit gelernt wurde, wenn es noch nicht einmal zu einer korrekten Formulierung reicht. Jetzt zieht sich der saarländische „Franz-Peter Tebartz-van Elst“ aus der Verantwortung zurück, die Basis erhoffte sich eine neue Gangart und stellt nun fest dass die zuvor Gesalbten im gleichen Trott weitermachen. Na, aber die Webseite wurde zumindest verändert.

Da hat sich ja einiges angekündigt für den kommenden Samstag und wir fragen uns schon, wer denn dieses mal die hoffentlich roten, oder FDP mäßig gelben Kuverts verteilen wird. Braun sieht doch ziemlich hinterhältig aus, sollte schon zu den Fahnen passen. Viele, viele Besucher haben sich angekündigt welche sich das demokratische Übungsstück ansehen wollen. Lassen wir uns überraschen wer zum Schluss als Sieger Hoheitsvoll nach beiden Seiten nickend, den Saal verlassen wird.

Landesparteitag der Linken findet
ohne Lafontaine statt

„Die Verantwortung müssen jetzt andere tragen“, begründete er seine Abwesenheit. Auf dem Parteitag soll der neue Landesvorsitzende gewählt werden. Auf die Frage, wer kandidieren werde, entgegnete Lafontaine, das müsse man den Landesvorstand fragen. Er wolle nicht auf ewig für Entscheidungen, an denen er nicht beteiligt sei, verantwortlich gemacht werden. Lafontaine war nach der Bundestagswahl von Partei-Mitgliedern vorgeworfen worden, er habe aus Verärgerung über die Wahl von Thomas Lutze zum Spitzenkandidaten keinen Wahlkampf gemacht. Bereits bei einer Aussprache Mitte November zwischen Parteispitze und Basis war Lafontaine nicht anwesend.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Patrick Therre

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