DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Gysis Programm Kritik zu Europa

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Januar 2014

Gysis Kritik am Linken Programm zur Europawahl

Datei:Gregor Gysi 01.jpg

Der dritte Tag des neuen Jahres ist noch nicht zu Ende und schon geht das Schmierentheater in der Linken weiter. Dieses mal ist Gregor Gysi am Zug. Er distanziert sich von dem Programmentwurf der Linken zur Europawahl und kommt zu dem Entschluss das dieses Programm zu national gedacht ist.

Es fällt schon auf, dass jedes mal wenn ein Entwurf vorgelegt wird irgend jemand die gesamten Ausarbeitungen wieder über den Haufen schmeißen möchte. Beim letzten mal begann die Kritik erst nach der Verabschiedung des Programm. Es entsteht hier der Eindruck das verschiedene Personen nach belieben schalten und walten können um sich dann anschließend korrigieren lassen zu müssen.

Wobei auch die Presse diese Vorgänge als eine andauernde Auseinandersetzung zwischen den Flügeln erkannt hat, wir sehen uns immer mehr in unserer Aussage bestätigt, dass diese Art des Miteinander auf die Dauer für keine Seite zum Vorteil gereicht. Auch wenn die Aussage von Gysi sehr bestimmt kommt wenn er sagt: „Für uns linke Internationalisten gibt es kein Zurück zum früheren Nationalstaat. Wir müssen Befürworter der europäische Integration sein.“

Europawahl:

Gysi distanziert sich von Programmentwurf der Linken

„Nicht ganz gelungen, zu national gedacht“: Fraktionschef Gregor Gysi hat den Programmentwurf seiner Linkspartei zur Europawahl scharf kritisiert. Dahinter steckt ein Grundkonflikt um die Ausrichtung der Partei.

Berlin – Der Oppositionsführer hadert mit dem Europaprogramm seiner Partei. Gregor Gysi, Chef der Linken-Fraktion, hat sich von einzelnen Formulierungen im Entwurf für das Europa-Wahlprogramm der Partei distanziert. Die Präambel, in der die EU als „neoliberale, militaristische und weithin undemokratische Macht“ bezeichnet wird, sei nicht ganz gelungen, sagte er in Berlin. „Ich bin sicher, dass da noch etwas geändert wird.“

Gysi kritisierte auch die Forderung nach einem Austritt aus den militärischen Strukturen der Nato. „Das ist mir zu national gedacht“, sagte er. „Das hieße ja, die Nato bleibt wie sie ist, nur Deutschland nimmt nicht mehr daran teil.“ Er sprach sich stattdessen dafür aus, die Auflösung der Nato und die Gründung eines neuen Systems für Sicherheit und Zusammenarbeit zu fordern.

Quelle: Spiegel online >>>>> weiterlesen

Wir brauchten nicht lange warten bis die Retourkutsche von Sevim Dagdelen vorlag, welche sich in einer Presserklärung wie folgt äußert:

Mitteldeutsche Zeitung:

Europawahl Linker Flügel der Bundestags-Linksfraktion

wehrt sich gegen Gysis Kritik am Wahlprogramm

Halle (ots) – Die dem linken Flügel der Linksfraktion angehörende Bundestags-abgeordnete Sevim Dagdelen hat die jüngste Kritik von Links-fraktionschef Gregor Gysi am Entwurf des Europawahlprogramms zurück gewiesen. „Die Formulierung stammt aus dem Grundsatzprogramm sowie dem Wahlprogramm der Linken zur Bundestagswahl“, sagte sie der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ (Samstag-Ausgabe) mit Blick auf die Absichtserklärung, die militärischen Strukturen der Nato verlassen zu wollen. „Viele Menschen in Deutschland halten es für richtig, dass wir uns nicht an den Interventionskriegen der USA beteiligen. Dies ist im Grunde auch ein zutiefst internationalistischer Ansatz. Das, was vor der Bundestagswahl galt, muss auch nach der Wahl gelten.“

Dagdelen fuhr angesichts der von Gysi beklagten Bezeichnung der EU als „neoliberale, militaristische und weithin undemokratische Macht“ in der Präambel des Entwurfs fort: „Wenn man die Fehlentwicklungen in der EU kritisiert, ist das nicht nationalistisch. Viele Menschen in Deutschland und Europa sind froh, dass es wenigstens eine Partei im Bundestag gibt, die die Europapolitik von Merkel kritisiert. Die Zerstörung von Demokratie und Sozialstaat, Milliarden für Banken, Niedriglöhne für Millionen und die Verelendung Südeuropas brauchen eine starke linke Opposition.“

Quelle: ots

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Grafikquelle    :   Author / Autor: Kuebi = Armin Kübelbeck

galerie.hbz-da.de

Fotograf: Armin Kübelbeck, CC-BY-SA, Wikimedia Commons

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Gysi bleibt Chef der Fraktion

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Oktober 2013

Gysi allein an der Linken-Spitze

Betriebsrätekonferenz der Linksfraktion in Essen (8260139645).jpg

Da war der Sturm dann doch nicht ganz so stark wie zuvor angekündigt. Nach letzten Meldungen setzte sich doch Gregor Gysi als alleinige Spitze in der Fraktion durch. Bestätigt wurde allerdings auch Sahra Wagenknecht als Vize.

Hatte es vor einigen Tagen noch nach einer Palastrevolution ausgesehen schienen sich die Gemüter letztendlich aber doch ziemlich schnell geeinigt zuhaben. Zu groß erschien allen Beteiligten dann doch wohl eine alles klärende Auseinandersetzung.  Gysi hatte sich zuvor dagegen gewehrt, eine gemeinsame Doppelspitze mit der Parteilinken Sahra Wagenknecht zu bilden. Die Lebensgefährtin von Ex-Parteichef Oskar Lafontaine wurde erneut zur „ersten Stellvertreterin“ gewählt. Sie erhielt gut 66 Prozent der Stimmen.

So hatte wohl Gysi vor der Wahl durchblicken lassen, dass er für eine Doppelspitze nicht zur Verfügung steht. Bei den Parteilinken löste er damit massive Verärgerung aus. Von „Ultimatum“, „Erpressung“ und „Nötigung“ war die Rede.

Zu weiteren Stellvertretern wurden Dietmar Bartsch sowie sechs weitere Fraktionsmitglieder gewählt. Als neue Parlamentsgeschäftsführerin wurde Petra Sitte bestimmt. Die Abgeordneten nominierten Amtsinhaberin Petra Pau erneut zur Bundestagsvizepräsidentin.

Hinter dem Führungskonflikt steht ein Richtungsstreit in Fraktion und Partei. Die westdeutschen Linke-Fundamentalisten unterstützen Wagenknecht, während Gysi vor allem die ostdeutschen Reformer auf seiner Seite hat. Gysi verhinderte bereits zum zweiten Mal, dass Wagenknecht an seine Seite in die Fraktionsspitze aufrückt. Schon 2011 stemmte er sich erfolgreich dagegen.

Der Glaube nun Ruhe im Laden bekommen zu haben wird aus den bislang gemachten Erfahrung allerdings kaum von langer Dauer sein. Zu unterschiedlich sind die Einstellungen der verschiedenen Gruppierungen so dass von aufgeschobenen und nicht aufgehobenen Problemen zu reden ist. Dafür werden alleine schon die Drahtzieher aus dem Hintergrund sorgen.

Eine Zusammenstellung der Fraktion die Linke im Neuen Bundestag von „Bremer“

>>>>> HIER <<<<<

Gysi allein an der Linken-Spitze

Am Ende stand doch noch ein überzeugendes Ergebnis: Gregor Gysi bleibt wie erwartet allein an der Spitze der Linken-Fraktion – zuvor hatte es jedoch heftigen Streit über die Solo-Rolle des 65-Jährigen gegeben. Der Fraktionschef wurde am Mittwoch mit 80,6 Prozent der Stimmen auf einer Klausurtagung der Fraktion im brandenburgischen Bersteland im Amt bestätigt. Dies teilte Fraktionssprecher Hendrik Thalheim mit.

Gysi erhielt demnach 50 von 62 abgegebenen Stimmen. Das entspricht 80,6 Prozent, etwas weniger als bei der letzten Wahl im Jahr 2011. Damals hatte Gysi noch 81,3 Prozent erhalten, 2009 sogar 94,7 Prozent. Zu seiner ersten Stellvertreterin wurde erneut Sahra Wagenknecht vom linken Parteiflügel gewählt, und zwar mit gut 66 Prozent.

Quelle: Spiegel online >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle     :    Betriebsrätekonferenz der Linksfraktion in Essen

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Sozis im Endstadium

Erstellt von DL-Redaktion am 11. August 2013

Sozis Kreisen ihre Runden im Endstadium

Es gibt sicher viele Gründe Merkel als Kanzlerin abzulehnen wie da wären, naives Auftreten im Neuland, die Nähe und Abhängigkeit in mangelnder Neutralität zur Wirtschaft und im besonderen zur Waffenlobby, Machtbesessenheit, Schlechtes Gespür für die Qualität ihrer Mitarbeiter, usw.. Wie gesagt es gibt viele Gründe wozu vielleicht auch noch der Verdacht zählt, mit der Stasi als IM Erika in Verbindung gebracht zu werden, ein Vorwurf welcher sich noch durch das verschwinden verschiedener Fotos verhärtet.

Aber Steinbrücks Vorwurf ihre Unfähigkeit mit ihrer DDR Herkunft in Verbindung zu stellen ist einfach schon primitiv, Steinbrück eben. Na, vielleicht auch der letzte Versuch sich vor seinen Abgesang noch einmal zu profilieren. Überhaupt, eine Partei muss wohl SPD heißen um solch einen Rohrkrepierer aus den Hut zu zaubern. Aber was heißt hier Rohrkrepierer, der ist schon krepiert bevor er in das Rohr geschoben wurde, um als Heilsbringer in die Menge katapultiert zu werden.

Helmut Schmidt als Nebelkerze und Schröder als Putin Verfechter wiesen schon auf ihren Mangel an Sozialisierung in Partei und Bevölkerung hin. Was dann ja auch heute noch von der Restpartei als Erfolg ihrer Arbeit gelobt werden muss, da ansonsten wenig in den analen aufzuführen ist. Jetzt also Steinbrück welcher beide Vorgänger noch um Längen übertrumpft.

So wird die hohle Trommel jetzt auch von den Grünen Politiker Werner Schulz kritisiert welcher sagte das Steinbrück nicht das vereinte Deutschland regieren solle. Dabei sollten die Parteien doch einmal darüber nachdenken warum es nicht gelingt eine/n respektable/n OppositionspolitikerIn gegen Merkel zu präsentieren? Im Ergebnis reicht es eben nicht als Opposition für drei ein halb Jahre mit der Regierung im Gleichschritt zu marschieren um dann, kurz vor den Wahlen der Bevölkerung zu erzählen etwas anderes zu wollen. Das kommt der Verdummung eines ganzen Volkes gleich.

Gleiches gilt für die Linke welche sich in letzter Zeit verzweifelt bemüht noch auf das Trittbrett in die neue Regierung mitfahren zu können. Aber auf Gegenseitigkeit, denn es war Zeit genug sich beidseitig einander zu nähern. Das war von beiden Seiten nicht erwünscht und Beide sollten setzt keine neuen Komödien  aufführen.

Merkels DDR-Vergangenheit:
Grünen-Politiker lehnt Steinbrück als Kanzler ab

Zuerst waren es die Linken und die CDU, die Peer Steinbrück wegen seiner Äußerungen über die DDR-Vergangenheit von Angela Merkel kritisierten. Jetzt geht auch ein Politiker des möglichen Koalitionspartners auf Distanz: Der Grüne Werner Schulz spricht dem SPD-Kandidaten die Eignung als Kanzler ab.

Peer Steinbrücks Aussagen über die DDR-Vergangenheit von Kanzlerin Merkel werden jetzt auch innerhalb der Grünen kritisiert. „Jemand, der sich mehrfach so unqualifiziert über das Leben in Ostdeutschland geäußert hat, ist nicht geeignet als Bundeskanzler“, sagte der Europaabgeordnete Werner Schulz im ZDF-„Morgenmagazin“. „Peer Steinbrück sollte nicht das vereinte Deutschland regieren“, fügt der ehemalige DDR-Bürgerrechtler in dem Beitrag hinzu. Die Grünen sind ein potentieller Koalitionspartner der SPD nach einem Sieg bei der Bundestagswahl im September.

Quelle: Spiegel-online >>>>> weiterlesen

Sozis im Endstadium
Ausgerechnet im Wahlkampf wird die SPD krank

„Nicht auch noch Platzeck!“ So dürfte wohl mancher mitfühlende Sozialdemokrat gedacht haben, als er kürzlich vom Rücktritt des brandenburgischen Ministerpräsidenten erfuhr. Eben dachte sich die SPD noch einigermaßen konsolidiert, die Umfragen deuteten stabile 15 Prozent für den September an, und Merkel hatte schon länger signalisiert, dass es ihr letztlich egal sei, wer ihr die Mehrheit verschafft – und dann das! Platzeck zieht sich aus gesundheitlichen Gründen zurück, will sich jetzt ganz auf seine Krankheit konzentrieren: einem verschleppten Flughafeninfarkt mit doppeltem Bypass über Tegel.

Platzeck ist kein Einzelfall. Während sich die Konservativen bester Gesundheit erfreuen, Merkel keinen einzigen Fehltag vorweisen kann und sich Norbert Lammert vor überschießender Kraft sogar einen anstrengenden Plagiatsskandal leistet, kränkeln die Sozis vor sich hin. Nachdem etwa Frank-„Walter“ Steinmeier eine Niere an seine Frau verkaufte, damit diese ihre Glücksspielsucht finanzieren konnte, hat man von ihm nicht mehr viel gehört.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Linke Millionäre in ihrer „Dehmlichkeit“!

Erstellt von DL-Redaktion am 30. Juni 2013

Linken – Spitzenkandidat
macht sich für frauenverachtende Band stark

Dr Diether Dehm.jpg

Langsam wird es spannend in der Partei die Linke. Wie uns gestern zugetragen wurde sollen nun die Aufnahmekriterien für eine Mitgliedschaft in der Partei verschärft werden. Wollten sie zuvor schon nicht jedermann/frau in ihren Reihen akzeptieren und bezeugten dieses durch ein rigoroses Aussiebungsverfahren, wofür dann die Schiedskommissionen zuständig gemacht wurden, sollen in Zukunft schon in der Satzung verschiedene Punkte als Grundlage für eine Mitgliedschaft abgefordert werden.

Als Voraussetzung soll zum Beispiel die Vorlage eines ärztlichen Attestes gefordert werden, in dem den Eintritts willigen die Kurzsichtigkeit und eine gewisse Wiedersprachlosigkeit bescheinigt  wird. Auch an den geistigen Voraussetzungen werden in Zukunft höhere Ansprüche eingefordert werden. So soll das Einhandfingerzählen bis fünf zu einer zu kontrollierenden Voraussetzung werden. Wahlzettel dürfen darum demnächst auch nicht mehr zu zehnt, sondern nur nur zu fünft gebündelt werden. Weitere entsprechende Vorschläge sollten rechtzeitig zum nächsten Parteitag eingereicht werden.

Damit würde dann auch der Weg frei für die Neudefinition eines „Parteischädigenden Verhaltens“ und es gibt neue Richtlinien an denen sich die Schiedskommissionen in ihren Ausschlussverfahren zu orientieren haben. So werden die bereits auf die neuen Richtlinien geprüften, mit den noch vorhandenen Akademikern, Millionären und Mandats- so wie Postenbesitzern auf einen gleichen Level gehoben und können nicht mehr ausgeschlossen werden, da sie schlicht weg die Partei sind und das nahezu ausschließlich!.

Dehmlichkeiten und Ernsthaftigkeiten werden nicht mehr unterschiedlich behandelt da in Zukunft keine Widersprüchlichkeit  mehr vorhanden ist. Frauen erhalten nur so die volle Gleichberechtigung, auch in ihren öffentlichen Auftreten, wenn sie nach oben (der Mund) geschlossen und unten jederzeit offen sind. So ist die Partei und so soll sie auch sein. Eine Partei welche immer recht hat und in der zwar Millionären das Recht auf künstlerische, der Basis aber gleichzeitig das Recht auf Meinungsfreiheit abgesprochen wird. Hoch lebe der Pluralismus, er lebe hoch, noch höher!!

Linken-Spitzenkandidat
macht sich für frauenverachtende Band stark

Ihre Songtexte sind amerikafeindlich, sexistisch und frauenverachtend – Diether Dehm, Spitzenkandidat der Linken in Niedersachsen, verteidigt die Band Die Bandbreite trotzdem. Sie kann von Kreisverbänden im Wahlkampf gebucht werden. Die Parteikollegen sind entsetzt.

Diether Dehm ist der wohl musikalischste Politiker der Linken. Rund 600 Songs hat der gebürtige Frankfurter getextet, darunter „1000 und 1 Nacht“, „Monopoli“ oder Gassenhauer wie „Was wollen wir trinken sieben Tage lang“. Er hat mit Udo Lindenberg, Konstantin Wecker und Peter Maffay zusammengearbeitet. Aber spätestens jetzt dürfte dem 63-Jährigen sein musikalisches Taktgefühl abhanden gekommen sein – und sein politisches dazu.

Der Spitzenkandidat der niedersächsischen Linken für die Bundestagswahl verteidigt derzeit gegen massive innerparteiliche Kritik eine Band, die es auf die Liste der niedersächsischen Genossen für das musikalische Rahmenprogramm im Bundestagswahlkampf geschafft hat: Die Bandbreite, eine HipHop-Band aus Duisburg, deren Texte ein mehr als unappetitliches Gebräu aus Verschwörungstheorien, Anti-Amerikanismus, Sexismus und Frauenfeindlichkeit ist.

Quelle: Spiegel online >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :   Diether Dehm

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Kein Austritt aus dem EURO

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Juni 2013

Der seltsame Waffenstillstand der Linken

Die Tröge der Politik sind reichlich mit Steuergeldern gefüllt. Darauf würden auch die Hinterbänkler der Linken nicht verzichten.

Da werden sicher einige Nebelkerzen geworfen. Nach den Parteitag der Linken in Dresden geht es schließlich in einen Wahlkampf welcher das Überleben dieser Partei absichern soll. Hier nimmt sich die Partei sicher ein gutes Beispiel an den Kämpfern gegen das Hochwasser im Osten des Landes: Auch dort müssen auf die Schnelle immer einmal wieder verschiedene Abschnitte der Deiche verstärkt und neu abgesichert werden um eine Überflutung zu verhindern.

Nur die dort durch das Hochwasser entstandenen Schäden werden sich auf Dauer nicht immer wieder durch neues Flickwerk in Grenzen halten lassen. Irgendwann wird auch an den Strukturen gearbeitet werden müssen, wenn Leben in den gefährdeten Gebieten weiterhin Lebenswert sein soll.

Genauso geht es der Partei die Linke, der Griff zu immer neuen Flickzeug in Notzeiten wird auf Dauer nicht ausreichend sein. Es wird mit Sicherheit irgendwann, irgend jemand einmal bemerken das Flicken nur die Schwachstellen kaschieren, sie aber nie beseitigen werden. Erst nach Bewältigung dieser Beseitigung wird dieser „Neuen Führung“ eine Fähigkeitszeugnis ausgestellt werden können.

So schiebt sich auch dieses Mal Gregor Gysi, folgend einer Erklärung auf Phoenix, welche vom Presseportal wiedergegeben wird, an seinen Vorsitzenden vorbei und erklärt das der Bundesinnenminister „von Tuten und Blasen“ keine Ahnung habe um dann auf die eigene Partei mit einer Lobrede umzuschalten, wobei wir den folgenden Satz einmal im Kopf behalten sollten: „Wenn sie jetzt noch darauf verzichten, heimlich zu hoffen, dass man doch selber gewinnt über die anderen, wären wir noch einen Schritt weiter.“

War dieses ein Stich gegen die aus dem Saarland aufkommenden und durch einen Notar bewiesenen Vorwürfe eines erneuten Wahlbetrug? Ein Stich gegen Lafontaine welcher früher bereit die nachgewiesenen Wahlmanipulationen mit dem Satz vom Tisch wischte. „Es zu SPD Zeiten immer schon so gehandhabt zu haben?“ Praktisch waren er und seine Gouvernante die großen Verlierer des gestrigen Tages. Die Partei entschied mit großer Mehrheit, sich für den Erhalt des Euro einsetzen zu wollen.

Wird Gysi sich bei Lafontaine über die neuesten Manipulationsvorwürfe im Saarland entsprechend beschwert haben? Wird doch immer die Gesamtpartei in ein solch unprofessionelles Verhalten mit hineingezogen. Wie viel an Macht ist denn noch vorhanden wenn schon zu solch dilettantischen Mitteln gegriffen werden muss und dieses Verhalten dann noch mit abwertenden Sätzen belegt wird? Ist ein derartiges Gehabe das eines wirklichen Machthabers  überhaupt würdig, oder ist dieses nur noch ein verzweifelter Versuch den zuvor erwähnten Flickenteppich vor der Auflösung zu schützen?

Leider wird in Dresden niemand dergleichen Fragen an Lafontaine gerichtet haben, ansonsten hätte er wohl schon gestern fluchtartig die Versammlung verlassen. Wahrheit kann schon deklassierend sein. Ist nicht die allzu offen zur Show gestellte Nähe einer Sahra Wagenknecht zu Katja Kipping als das Zeichen einer erneuten Wendung zu werten, einer Wendung hin zur neuen Macht? Oder war die zu sehende räumliche Distanz zwischen Sahra und Oskar das Ergebnis einer verfehlten Sitzordnung?

Kein Austritt aus dem Euro

Bonn (ots) – Bonn/Dresden, 15. Juni 2013 – Linken-Fraktionschef Gregor Gysi hat den Verfassungsschutzbericht, den Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich in der vergangenen Woche vorgestellt hatte, und der der Linken erneut ein ganzes Kapitel widmet, heftig kritisiert. „Friedrich hat diesbezüglich einfach von Tuten und Blasen keine Ahnung“, sagte er im PHOENIX-Interview auf dem Bundesparteitag in Dresden. „So kleinkariert, wie die das begründen, geht das nicht. Es benachteiligt ja auch die Partei.“ Wenn man im öffentlichen Dienst in Bayern arbeite und Linken-Mitglied werde, bekomme man größte Schwierigkeiten. Deshalb klage die Linke vor dem Bundesverfassungsgericht. „Ich bin bis zur Urteilsverkündung auf jeden Fall optimistisch, dass dem Bundesinnenminister gesagt wird, dass er schwer irrt und das Grundgesetz noch mal studieren soll. Ich biete den Mitarbeitern des Verfassungsschutzes noch einmal eine Schulung hinsichtlich des Grundgesetzes an und zwar völlig kostenlos.“

Darüber hinaus lobte Gysi den neuen Ton bei den Linken, den die neue Parteiführung mit sich gebracht habe. „Vor einem Jahr hatten wir einen Gewitterparteitag und eine solche Rede habe ich ja auch gehalten. Das war auch nötig, weil wir uns zu sehr mit uns selbst beschäftigt hatten. Jetzt sind wir wieder sehr viel disziplinierter, politischer, gehen wieder auf die Leute zu. Deshalb bin ich auch optimistisch, was den Wahlkampf betrifft“, sagte er gegenüber PHOENIX. Unterschiedliche Teile der Partei hätten begriffen, dass sie sich gegenseitig brauchen. „Wenn sie jetzt noch darauf verzichten, heimlich zu hoffen, dass man doch selber gewinnt über die anderen, wären wir noch einen Schritt weiter.“

Eindeutig wandte sich Gysi gegen Oskar Lafontaines Vorschlag für einen Austritt aus dem Euro: „Wenn wir jetzt austräten, dann verelenden wir den Süden und selber bricht unser Export weg. Die Folge davon ist dann, dass wir riesige soziale Probleme bekommen. Deshalb bin ich dagegen.“ Die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel könne zwar zu einem Zerbrechen des Euro führen. „Aber das darf nicht unser Wunsch sein.“ Darüber hinaus erneuerte Gysi seine Forderung nach einem politischen Asyl für den US-Computerexperten Edward Snowden, der den Skandal um die Überwachung des Internets in den USA aufgedeckt hatte. „Alle Länder müssen dankbar sein, dass wir informiert worden sind.“

Quelle: ots/Presseportal

Der seltsame Waffenstillstand der Linken

Nur einmal strahlt Katja Kipping. Die Parteichefin hält eine Betroffenheitsrede, sie legt den Kopf schief, wenn sie über das Los von Hartz-IV-Empfängern, Krankenschwestern in Athen und andere Ungerechtigkeiten in der Welt spricht. Als es aber um die Blockupy-Proteste in Frankfurt geht, ändert sich die Tonlage. Als dort die Polizei anrückte, so ruft es Kipping von der Bühne hinab, „standen alle Beteiligten zusammen“. Ihr Lächeln blitzt auf, als sie die beteiligten linken Gruppen aufzählt und dann noch einmal ruft: „Alle hielten zusammen!“

Würde es doch nur in ihrer Partei auch so zugehen.

Kipping und ihre Linke geben sich größte Mühe, sich auf ihrem Parteitag in Dresden als ebenso geschlossen zu präsentieren wie die Blockupy-Demonstranten. Die 35-jährige Parteichefin diktiert in jedes Mikrofon, erstmals seit Jahren habe die Partei wieder zusammen gefeiert bei einem Tanzabend. Fraktionschef Gregor Gysi geht vor seiner Rede für die Kameras zu Kontrahent Oskar Lafontaine, sie wechseln ein paar Worte. Und auf einer Pinnwand-Kontaktbörse suchen sich Kreisverbände aus West und Ost als Partner.

Die Realos in der Partei werden ohnehin ungeduldig: Bundesschatzmeister Sharma sagt, die Stimme im Parlament zu sein, sei wichtig – aber auf Dauer eben nicht ausreichend. „Die Menschen müssen auch spüren, dass ihre Stimme für die Linken ihre konkrete Lebenssituation verbessert.“ Spätestens nach der Bundestagswahl dürfte die Partei des neuen Friedens also ihre Konflikte wieder offener austragen.

Quelle: Spiegel online >>>>> weiterlesen

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Gysi lehnt Wagenknecht ab

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Juli 2012

Gysi lehnt Wagenknecht ab

Ist diese Meldung das Ergebnis der Bootsfahrt auf der Saar? Es ist auf jeden Fall ein Hinweis auf das angeblich doch recht reservierte Verhalten von Gysi bei seinen gestrigen Besuch im Saarland.

Wie Spiegel – Online heute meldet lehnt Gregor Gysi die Spitzenkandidatur von Lafontaines Freundin Sahra Wagenknecht vehement ab. „Für Gysi kommt eine Spitzenkandidatur von Sahra Wagenknecht nicht in Frage“, sagte eine führende Linke. Der Berliner habe sich festgelegt und lasse in dieser Sache nicht mit sich reden.

Lafontaine wolle dagegen seine Sahra unbedingt ins Rennen schicken, halte sich aber für den Fall, dass dies nicht durchzusetzen ist, eine eigene Kandidatur offen.

Dabei hatte Gysi bereits erklärt, die Linke 2013 selbst in den Bundestagswahlkampf führen zu wollen – 2009 war er zusammen mit Lafontaine als Spitzenkandidat angetreten. Anschließend wolle er kürzer treten und seinen Posten als Fraktionsführer abgeben. Als seinen Nachfolger hat er Dietmar Bartsch vorgesehen.

Gysi, so sagte es die führende Linke, sei sich im Klaren darüber, dass Wagenknechts Aufstieg dauerhaft kaum zu verhindern sei – eine gemeinsame Spitzenkandidatur mit der gebürtigen Jenaerin sei für ihn aber indiskutabel: „Er hat sich noch nie gut mit ihr verstanden.“

Quelle: Spiegel-Online >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   : Foto GK privat für DL

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Gysi auf Wikileaks !

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Dezember 2010

Jetzt hat Wikileak auch DIE LINKE erreicht.

Datei:Gregor Gysi Die Linke Wahlparty 2013 (DerHexer) 02.jpg

Wie Spiegel Online berichtet soll in einer der Depeschen aus der Amerikanischen Botschaft auch über ein Plauderstündchen zwischen dem US-Botschafter Philip Murphy und Gregor Gysi die Rede sein. Gysi gilt nach dem Rückzug von Oskar Lafontaine aus der Parteispitze als größter Sympathieträger seiner Partei.

Innerhalb dieses Gespräches beruhigte Fraktionschef Gregor Gysi den US-Botschafter Philip Murphy, die Forderung  nach Abschaffung der NATO sei nur vorgeschoben, um Fundis in der Partei ruhig zustellen.

Linke Realos fürchten nun, dass nach Bekanntwerden von Gysis Äußerungen die Fundis in den eigenen Reihen wieder auf Deutschlands Austritt aus der Allianz drängen würden. Gysi selbst kann sich an den genauen Wortlaut des Gesprächs nicht erinnern, vermutet aber Übersetzungsfehler, da „das Gespräch auf Deutsch geführt wurde“. So sei die Behauptung in dem Dokument, er habe gegenüber dem Botschafter geprahlt, allein für den bundesweiten Erfolg der Linken verantwortlich zu sein, „auf jeden Fall falsch“.

IE

Nachtrag: Siehe auch:

Junge Welt

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Grafilquwelle  :

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